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(11) |
EP 3 173 538 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.08.2019 Patentblatt 2019/34 |
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Anmeldetag: 24.11.2015 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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ANSCHLUSSVORRICHTUNG
CONNECTION DEVICE
DISPOSITIF DE RACCORDEMENT
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.05.2017 Patentblatt 2017/22 |
| (73) |
Patentinhaber: Geberit International AG |
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8645 Jona (CH) |
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Erfinder: |
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- Rüdisser, Martin
8645 Jona (CH)
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| (74) |
Vertreter: Frischknecht, Harry Ralph |
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Isler & Pedrazzini AG
Giesshübelstrasse 45
Postfach 1772 8027 Zürich 8027 Zürich (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 2 878 737 DE-A1-102006 033 352 DE-A1-102012 012 440 DE-B3-102009 012 838 DE-U1- 9 206 864 DE-U1-202013 104 597 US-B1- 7 501 057
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WO-A1-2008/101159 DE-A1-102007 002 235 DE-B3-102008 013 694 DE-U1- 9 013 788 DE-U1- 9 290 093 US-A1- 2015 000 758
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anschlussvorrichtung für eine Auslaufarmatur
nach dem Oberbegriff von Anspruch 1.
STAND DER TECHNIK
[0002] Aus der
EP 1 124 019 ist eine Anschlussvorrichtung für eine Wasserauslaufarmatur bekannt geworden. Diese
Anschlussvorrichtung umfasst mehrere Komponenten, welche teilweise innerhalb und teilweise
ausserhalb eines Gehäuses angeordnet sind. Die Montage der einzelnen Komponenten gemäss
der Anschlussvorrichtung nach der
EP 1 124 019 ist sehr aufwändig.
[0004] Aus der
US 2015/000758 A1 ist ebenfalls eine Anschlussvorrichtung im Zusammenhang mit einer medizinischen Vorrichtung
bekannt geworden, die die Merkmale des Oberbegriffs von Anspruch 1 aufweist und den
nächstkommenden Stand der Technik bildet.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0005] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung eine Aufgabe zu Grunde,
eine Anschlussvorrichtung für eine Auslaufarmatur anzugeben, die die Nachteile des
Standes der Technik überwindet. Eine besonders bevorzugte Aufgabe ist es, eine Anschlussvorrichtung
anzugeben, die effizienter montierbar bzw. einfach austauschbar bzw. ist.
[0006] Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand von Anspruch 1 gelöst. Demgemäss umfasst
eine Anschlussvorrichtung für eine Auslaufarmatur eine Einbaueinheit und eine Funktionseinheit.
Die Einbaueinheit umfasst ein Gehäuse, mindestens eine Zuleitungsschnittstelle, die
auf ihrer Eingangsseite mit einer Wasserleitung verbindbar ist, und mindestens eine
Ableitungsschnittstelle, die auf ihrer Ausgangsseite mit einer zur Auslaufarmatur
führenden Wasserleitung verbindbar ist. Die Funktionseinheit ist von der Einbaueinheit
separat ausgebildet und ist mit der Einbaueinheit verbindbar. Die Funktionseinheit
weist ein Leitungsstück, das einen Leitungsstückeingang und einen Leitungsstückausgang
umfasst, auf. Der Leitungsstückeingang ist mit der Ausgangsseite der Zuleitungsschnittstelle
fluidisch verbindbar und der Leitungsstückausgang ist mit der Eingangsseite der Ableitungsschnittstelle
fluidisch verbindbar. Im Leitungsstück zwischen dem Leitungsstückeingang und dem Leitungsstückausgang
ist mindestens ein Ventil vorhanden, mit welchem sich der Durchfluss durch das Leitungsstück
steuern lässt.
[0007] Durch die genannte Ausbildung der Anschlussvorrichtung wird eine zweistufige Montage
ermöglicht. In einem ersten Schritt wird im Rohbau die Einbaueinheit montiert und
an den Wasserleitungen angeschlossen. In einem zweiten Schritt, insbesondere kurz
vor der Inbetriebnahme, wird dann die Funktionseinheit montiert. Eine solche Montageweise
ist insbesondere dahingehend effizienter als dass sämtliche wasserführenden Elemente,
die einen Teil der Funktionseinheit sind, einfach mit den entsprechenden Schnittstellen
verbindbar sind.
[0008] Darüber hinaus wird die Logistik rund um die Montage dahingehend vereinfacht, dass
bei Erstellung eines Gebäudes in der Rohbauphase zuerst die Einbaueinheit montiert
wird und dass beim Einbau der Sanitärinstallationen, was zeitlich lange nach der Rohbauphase
erfolgt, die Funktionseinheit eingebaut werden kann.
[0009] Zwischen der Eingangsseite der Zuleitungsschnittstelle und der Ausgangsseite der
Zuleitungsschnittstelle ist ein Absperrorgan angeordnet. Das Absperrorgan kann eine
Offenstellung, in welcher die Zuleitungsschnittelle mit Wasser durchströmbar ist,
und eine Geschlossenstellung, in welcher das Durchströmen von Wasser verunmöglicht
wird, einehmen. Durch das Absperrorgan kann im Wartungsfall sichergestellt werden,
dass die Funktionseinheit wasserlos ist und somit von der Einbaueinheit entfernbar
ist.
[0010] Das Absperrorgan umfasst ein Sicherungselement, welches in der Offenstellung des
Absperrorgans in die Funktionseinheit eingreift und welches in der Geschlossenstellung
des Absperrorgans nicht in die Funktionseinheit eingreift. Das Eingreifen des Sicherungselementes
ist dabei derart, dass die Funktionseinheit in der Offenstellung des Asperrorgans
nicht von der Einbaueinheit getrennt werden kann. Hierdurch wird verhindert, dass
die Funktionseinheit bei offenem Absperrorgan entfernt wird und es zu einem unbeabsichtigten
Wasseraustritt kommt. Bei einem Eingreifen des Sicherungselements, also bei offenem
Absperrorgan ist ein Entfernen der Funktionseinheit nicht möglich.
[0011] Im Leitungsstück der Funktionseinheit ist ein Filter vorgesehen, welcher Filter durch
ein mit der Funktionseinheit verbindbares Filtersicherungselement im Leitungsstück
gesichert ist. Durch Manipulation des Filtersicherungselements kann der Filter im
Leitungsstück einfach ausgetauscht werden.
[0012] Das Sicherungselement des Absperrorgans greift in der Offenstellung des Absperrorgans
in das Filtersicherungselement ein und in der Geschlossenstellung des Absperrorgans
greift das Sicherungselement nicht in das Filtersicherungselement ein. Das Eingreifen
des Sicherungselementes ist dabei derart, dass der Filter in der Offenstellung des
Asperrorgans nicht von der Funktionseinheit getrennt werden kann und dass der Filter
in der Geschlossenstellung von der Funktionseinheit getrennt werden kann. Hierdurch
wird verhindert, dass der Filter bei offenem Absperrorgan entfernt wird und es zu
einem unbeabsichtigten Wasseraustritt kommt. Bei einem Eingreifen des Sicherungselements,
also bei offenem Absperrorgan, ist ein Entfernen des Filters nicht möglich.
[0013] Vorzugsweise umfasst die Funktionseinheit im Wesentlichen ausschliesslich wasserführende
Teile. Unter wasserführenden Teilen werden die Elemente verstanden, welche im Betrieb
mit Wasser in Kontakt kommen, also vorzugsweise das Leitungsstück und das Ventil.
Die Ausstattung der Funktionseinheit mit ausschliesslich wasserführenden Teilen hat
den Vorteil, dass im Wartungsfall, der den Wasserdurchfluss betrifft, nur die Funktionseinheit
zu manipulieren ist, nicht aber alle anderen Elemente.
[0014] Vorzugsweise umfasst die Anschlussvorrichtung weiterhin eine Steuerung und ein elektrisches
Versorgungselement, insbesondere eine Batterie, ein Kondensator oder ein Netzteil.
Die Steuerung und das Versorgungselement sind mechanisch getrennt von der Funktionseinheit
in der Einbaueinheit gelagert.
[0015] Die Funktionseinheit umfasst also im Wesentlichen die wasserführenden Teile der Anschlussvorrichtung
und die Steuerungselemente sowie das Versorgungselement zur Bereitstellung von elektrischer
Energie sind separat von der Funktionseinheit in der Einbaueinheit gelagert. Das ermöglicht
einen einfachen und vor allem selektiven Austausch aller wasserführenden Teile und
zwar unabhängig von den stromführenden Elementen.
[0016] Vorzugsweise sind der Leitungsstückeingang und die Ausgangsseite der Zuleitungsschnittstelle
als Steckkupplung ausgebildet. Alternativ oder zusätzlich sind der Leitungsstückausgang
und die Eingangsseite der Ableitungsschnittstelle als Steckkupplung ausgebildet.
[0017] Durch die Ausbildung als Steckkupplung kann eine besonders einfache fluidische Verbindung
zwischen dem Leitungsstück der Funktionseinheit und den Schnittstellen geschaffen
werden. Insbesondere wird ein einfaches Einstecken der Funktionseinheit ermöglicht.
[0018] Vorzugsweise sind die Steckkupplung zwischen dem Leitungsstückeingang und der Ausgangsseite
der Zuleitungsschnittstelle sowie die Steckkupplung zwischen dem Leitungsstückausgang
und der Eingangsseite der Ableitungsschnittstelle in die gleiche Richtung orientiert.
Hierdurch kann die Funktionseinheit entlang einer Längsbewegung montiert werden.
[0019] Die Steckkupplung ist bezüglich Wasser dicht ausgebildet und kann entsprechende Dichtelement
umfassen.
[0020] Vorzugsweise umfasst die Funktionseinheit mindestens ein Mischelement, mit welchem
warmes Wasser und kaltes Wasser mischbar ist, wobei das Mischelement im Leitungsstück
zwischen Leitungsstückeingang und Leitungsstückausgang angeordnet ist.
[0021] Das Mischelement kann weiter ein Einstellelement umfassen, so dass das Mischverhältnis
zwischen Warmwasser und Kaltwasser einstellbar ist.
[0022] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist das Leitungsstück an der Funktionseinheit
zweiteilig ausgebildet, wobei der erste Teil mit dem Leitungsstückeingang fest an
der Funktionseinheit angeordnet ist und wobei der zweite Teil mit dem Leitungsstückausgang
trennbar an der Funktionseinheit angeordnet ist. Der zweite Teil ist wahlweise mit
oder ohne einem Generator ausgebildet.
[0023] Der Generator dient der Erzeugung von elektrischer Energie vom durch das Leitungsstück
hindurchfliessenden Wasser und steht elektrisch mit dem elektrischen Versorgungselement
in Verbindung. Durch die wahlweise Anordnung des Generators kann ein modulartiger
Aufbau geschaffen werden. Das zweite Teil kann dann je nach Einbausituation bezüglich
der elektrischen Versorgung der Steuerung eingesetzt werden. Ist beispielsweise ein
elektrischer Netzanschluss vorhanden, so kann auf den Generator verzichtet werden.
Fehlt ein elektrischer Netzanschluss so kann durch den Generator elektrische Energie
bereitgestellt werden, welche dann in einer Batterie oder einem Kondensator speicherbar
ist.
[0024] Vorzugsweise steht die Funktionseinheit über mindestens ein mechanisches Befestigungselement
mit der Einbaueinheit in Verbindung. Ein solches Befestigungselement kann beispielsweise
eine Schraube, ein lösbarer Riegel, ein Einrastverbindung, eine Schnappverbindung
oder ähnliches sein.
[0025] Das Absperrorgan ist vorzugsweise Teil der Zuleitungsschnittstelle, welche integral
an der Einbaueinheit angeformt ist. Hierdurch steht auch das Sicherungselement mit
der Einbaueinheit in Verbindung und kann nicht von der Einbaueinheit getrennt werden.
[0026] Vorzugsweise umfasst die Ableitungsschnittstelle ein Schlauchstück, welches zwischen
der Eingangsseite der Ableitungsschnittstelle und der Ausgangsseite der Ableitungsschnittstelle
liegt. Die Ableitungsschnittstelle ist im Bereich der Ausgangsseite separat vom Gehäuse
der Einbaueinheit ausgebildet und ist relativ zum Gehäuse an mindestens zwei Orten
positionierbar.
[0027] Vorzugsweise ist die Zuleitungsschnittstelle integral am Gehäuse angeformt.
[0028] Die Zuleitungsschnittstelle und die Ableitungsschnittstelle umfassen vorzugsweise
im Bereich der Eingangsseite bzw. der Ausgangsseite einen Aufnahmeabschnitt, an welche
eine Wasserleitung einfach anschliessbar ist.
[0029] Vorzugsweise umfasst die Einbaueinheit genau zwei Zuleitungsschnittstellen und genau
eine einzige Ableitungsschnittstelle.
[0030] Wenn mit der Auslaufarmatur Warmwasser bereitgestellt werden soll, so kann einer
der Zuleitungsschnittstelle mit der Heisswasserleitung und der andere der Zuleitungsschnittstelle
mit der Kaltwasserleitung verbunden werden. In diesem Fall weist das Leitungsstück
der Funktionseinheit genau zwei Leitungsstückeingänge und ein Leitungsstückausgang
auf, wobei die zwei Leitungsstückeingänge im Leitungsstück ineinander münden. Vorzugsweise
münden die Eingänge dann im Mischer miteinander.
[0031] Vorzugsweise ist in der genannten Ausführung für den Warmwassereinsatz vom Leitungsstückeingang
her gesehen nach dem Filter jeweils ein Rückschlagventil vorhanden, welches durch
den am Leitungsstückeingang anstehenden Wasserdruck geöffnet wird, wobei bei einem
Entfernen eines der beiden Filter das dem Filter zugeordnete Rückschlagventil ein
Rückfluss von Wasser vom anderen Filter her verhindert.
[0032] Wenn mit der Auslaufarmatur nur Kaltwasser bereitgestellt werden soll, so kann einer
der Zuleitungsschnittstellen mit der Kaltwasserleitung und der andere die Zuleitungsschnittstelle
bleibt unverbunden. Einer der beiden Leitungsstückeingänge, nämlich der, der mit der
unverbundenen Zuleitungsschnittstelle, in Verbindung steht, wird dann mit einem Blindstopfen
und/oder einem Rückschlagventil versehen, so dass ein Wasseraustritt vermieden wird.
Die unverbundene Leitungsschnittstelle hat keine Funktion.
[0033] Vorzugsweise umfasst das Gehäuse eine Zuleitungsöffnung für die Durchführung eines
Sensorkabels eines in der Auslaufvorrichtung angeordneten Anwesenheitssensors. Das
Sensorkabel kann dann mit der Steuerung verbunden werden.
[0034] Vorzugsweise ist die Funktionseinheit in einem durch das Gehäuse begrenzten Innenraum
angeordnet, wobei ein Deckel den Innenraum verschliesst.
[0035] Nach einem Verfahren zur Montage einer Anschlussvorrichtung nach obiger Beschreibung
wird in einem ersten Schritt die Einbaueinheit, insbesondere in einem Rohbau, montiert
und in einem zweiten dem ersten Schritt folgenden Schritt wird die Funktionseinheit
montiert.
[0036] Vorzugsweise werden in einem dritten Schritt die Steuerung und das elektrische Versorgungselement
montiert. Die Montage von Steuerung und elektrischer Versorgungseinheit erfolgt dabei
unabhängig von der Montage der Funktionseinheit.
[0037] Weitere Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
[0038] Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden im Folgenden anhand der Zeichnungen
beschrieben, die lediglich zur Erläuterung dienen und nicht einschränkend auszulegen
sind. In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht einer Anschlussvorrichtung mit einer Einbaueinheit und
einer hier nicht dargestellten Funktionseinheit gemäss einer Ausführungsform der Erfindung:
- Fig. 2
- die Ansicht nach Figur 1 mit der Funktionseinheit vor der Montage;
- Fig. 3
- die Ansicht nach Figur 1 mit der Funktionseinheit nach der Montage;
- Fig. 4
- eine Detailansicht nach Figur 3;
- Fig. 5a, 5b
- eine Detailansicht einer Variante einer Funktionseinheit nach den vorhergehenden Figuren;
und
- Fig. 6a, 6b
- eine Detailansicht einer weiteren Variante einer Funktionseinheit nach den vorhergehenden
Figuren.
BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
[0039] In den Figuren wird eine Anschlussvorrichtung 1 für eine Auslaufarmatur gezeigt.
Die Anschlussvorrichtung 1 dient im Wesentlichen der Bereitstellung von Funktionen
in Zusammenhang mit einer Auslaufarmatur. Die Auslaufarmatur kann beispielsweise ein
Wasserhahn in Zusammenhang mit einem Waschtisch sein. Unter einer Funktion wird in
allgemeiner Weise die Regelung des Wasserzuflusses zur Auslaufarmatur und/oder die
Mischung Warm- und Kaltwasser und/oder die Gewinnung von elektrischer Energie aus
dem durchfliessenden Wasser verstanden. Die Anschlussvorrichtung 1 wird typischerweise
unterhalb der Auslaufarmatur und des dazugehörigen Sanitärelementes, wie beispielsweise
des Waschtisches, an oder in eine Wand montiert. Die Anschlussvorrichtung 1 kann dabei
in direktem Kontakt mit der Wand stehen oder an einem Montagerahmen, der hinter einer
Vorwand steht, angeordnet sein.
[0040] Die Anschlussvorrichtung 1 umfasst eine Einbaueinheit 2 mit einem Gehäuse 3, mindestens
einer Zuleitungsschnittstelle 4 und mindestens einer Ableitungsschnittstelle 6. Die
Zuleitungsschnittstelle 4 ist auf ihrer Eingangsseite 5 mit einer Wasserleitung verbindbar.
Die Ableitungsschnittstelle 6 ist auf ihrer Ausgangsseite 7 mit einer zur Auslaufarmatur
führenden Wasserleitung verbindbar. Die Zuleitungsschnittstelle 4 und die Ableitungsschnittstelle
5 umfassen vorzugsweise im Bereich der Eingangsseite 5 bzw. der Ausgangsseite 7 einen
Aufnahmeabschnitt 30, an welche eine Wasserleitung einfach anschliessbar ist.
[0041] Die Zuleitungsschnittstelle 4 umfasst hier im Inneren des Gehäuses eine Ausgangsseite
25 und die Ableitungsschnittstelle 6 umfasst hier im Inneren des Gehäuses eine Eingangsseite
26.
[0042] Die Anschlussvorrichtung 1 umfasst weiterhin eine separat von der Einbaueinheit 2
ausgebildete Funktionseinheit 8. Die Funktionseinheit 8 ist mit einer Einbaueinheit
2 verbindbar und hat insbesondere die Aufgabe mindestens eine der obigen Funktionen
oder eine andere im Zusammenhang mit dem durch die Funktionseinheit 8 hindurchfliessenden
Wasser bereitzustellen.
[0043] Die Funktionseinheit 8 umfasst in der gezeigten Ausführungsform ein Leitungsstück
9, das einen Leitungsstückeingang 10 und einen Leitungsstückausgang 11 aufweist. Der
Leitungsstückeingang 10 ist mit der Ausgangsseite 25 der Zuleitungsschnittstelle 4
fluidisch verbindbar und der Leitungsstückausgang 11 ist mit der Eingangsseite 26
der Ableitungsschnittstelle 6 fluidisch verbindbar. Im Leitungsstück 9 zwischen dem
Leitungsstückeingang 10 und dem Leitungsstückausgang 11 ist mindestens ein Ventil
12 vorhanden, mit welchem sich der Durchfluss durch das Leitungsstück 9 steuern lässt.
[0044] Die Ausbildung der Funktionseinheit mit den wasserführenden Teilen, nämlich mit dem
Leitungsstück 9 und dem Ventil 12 hat den Vorteil, dass die wasserführenden Teile
im Falle eines Defektes einfach ausgetauscht werden können. Dies betrifft insbesondere
das Ventil, welches als Teilelement der Funktionseinheit 8 einfach austauschbar ist.
[0045] In der Figur 2 wird die Funktionseinheit 8 vor der Montage mit der Einbaueinheit
2 gezeigt. Der Leitungsstückeingang 10 und die Ausgangsseite 25 der Zuleitungsschnittstelle
4 sind dabei als Steckkupplung ausgebildet. Das heisst, der Leitungsstückeingang 10
kann in die Ausgangsseite 25 oder umgekehrt eingesteckt werden. Gleichermassen sind
der Leitungsstückausgang 11 und die Eingangsseite 26 der Ableitungsschnittstelle 6
als Steckkupplung ausgebildet. Auch hier kann der Leitungsstückausgang 11 in die Eingangsseite
26 der Ableitungsschnittstelle 6 eingesteckt werden. Eine umgekehrte Konfiguration
wäre auch denkbar. Die beiden Steckkupplungen zwischen dem Leitungsstückeingang 10
und der Ausgangsseite 25 der Zuleitungsschnittstelle 4 beziehungsweise zwischen dem
Leitungsstückausgang 11 und der Eingangsseite 26 der Ableitungsschnittstelle 6 sind
in die gleiche Richtung orientiert. Dies ermöglicht ein einfaches Einstecken der Funktionseinheit
8 in die Einbaueinheit 2. Darüber hinaus kann die Verbindung zwischen Leitungsstückeingang
10 und der Ausgangsseite 25 der Zuleitungsschnittstelle 4 sowie zwischen dem Leitungsstückausgang
11 und der Eingangsseite 26 der Ableitungsschnittstelle 6 gemeinsam hergestellt werden.
Ein aufwendiges Verbinden ist somit nicht nötig.
[0046] Von den Figuren 1 und 2 kann gut erkannt werden, dass im vorliegenden Fall die Einbaueinheit
2 genau zwei Zuleitungsschnittstellen 4 und genau eine einzige Ableitungsschnittstelle
6 umfasst. Dabei kann die eine Zuleitungsschnittstelle 4 mit einer Heisswasserleitung
und die andere Zuleitungsschnittstelle 4 mit einer Kaltwasserleitung verbunden werden.
Die beiden Zuleitungsschnittstellen werden dann im Leitungsstück 9 zusammengeführt
und das Warmwasser wird mit dem Kaltwasser vermischt und sodann über die Ableitungsschnittstelle
6 wieder abgegeben. Das Leitungsstück 9 der Funktionseinheit 8 umfasst in der gezeigten
Ausführungsform genau zwei Leitungsstückeingänge 10 und ein Leitungsstückausgang 11.
Die Leitungsstückeingänge 10 münden innerhalb des Leitungsstücks 9 ineinander. Besonders
bevorzugt ist im Bereich der Mündung ein Mischelement 24 vorgesehen, mit welchem das
Mischverhältnis zwischen Warmwasser und Kaltwasser zwecks Temperatureinstellung des
über die Ableitungsschnittstelle 6 abzugebenden Wasser eingestellt werden kann. Das
Mischelement 24 ist dabei ebenfalls Teil der Funktionseinheit 8 und kann, wie oben
im Zusammenhang mit dem Ventil erläutert wurde, ebenfalls einfach ausgetauscht werden.
[0047] In einer nicht gezeigten Ausführungsform wäre es zudem denkbar, dass die Einbaueinheit
2 nur eine Zuleitungsschnittstelle 4 umfasst. In diesem Fall könnte dann aber nur
Kaltwasser der Auslaufarmatur bereitgestellt werden.
[0048] Eine Weiterbildung der Funktionseinheit 8, welche der ausschliesslichen Bereitstellung
von Kaltwasser dient wäre auch möglich, wenn eine der beiden Leitungsstückeingänge
10 mit einem Blindstopfen und/oder einem Rückschlagventil versehen ist. Somit würde
dann die Zuleitungsschnittstelle 4, welche mit dem verschlossenen Leitungsstückeingang
10 in Verbindung steht, nicht an das Wassernetz angeschlossen werden und das Wasser
würde dann über die andere Zuleitungsschnittstelle 4 und dem nicht verschlossenen
Leitungsstückeingang 10 durch das Leitungsstück 9 zur Ableitungsschnittstelle 6 fliessen.
Die letzte Ausführungsform hat insbesondere den Vorteil, dass für zwei Varianten,
nämlich die Warmwasservariante und die Kaltwasservariante nur eine Einbaueinheit 2
bereitgestellt werden muss, wodurch, insbesondere bei grösseren Stückzahlen, die Kosten
sinken.
[0049] In den Figuren 3 und 4 wird die montierte Funktionseinheit 8 innerhalb der Einbaueinheit
2 gezeigt. Hier kann gut erkannt werden, wie die Ausgangsseite 25 der Zuleitungsschnittstelle
4 mit dem Leitungsstückeingang 10 und wie die Eingangsseite 26 der Ableitungsschnittstelle
6 mit dem Leitungsstückausgang 11 in Verbindung steht.
[0050] Unter Bezugnahme auf die Figuren 1 bis 4 werden nun weitere Merkmale der gezeigten
Ausführungsform erläutert.
[0051] Wie oben erläutert umfasst die Funktionseinheit 8 im Wesentlichen ausschliesslich
wasserführende Teile. Unter einem wasserführenden Teil wird ein Element verstanden,
welches mit dem durch die Einbaueinheit 2 und die Funktionseinheit 8 hindurchzuführendes
Wasser in Kontakt kommt. Es handelt sich in der gezeigten Ausführungsform insbesondere
um das Ventil 12 und das Mischelement 24.
[0052] Die Anschlussvorrichtung 1 umfasst weiterhin eine Steuerung 13 und eine elektrisches
Versorgungselement 14. Die Steuerung 13 und das elektrische Versorgungselement 14
sind mechanisch getrennt von der Funktionseinheit 8 in der Einbaueinheit gelagert.
Hierfür umfasst die Einbaueinheit 2 entsprechende Aufnahmeschächte 27. Die Steuerung
13 und das elektrische Versorgungselement 14 stehen über nicht gezeigte Kabel mit
der Funktionseinheit 8 in Verbindung. Hierfür weisen die entsprechenden Elemente Steckkupplungen
auf.
[0053] Weiter kann in den Figuren gut erkannt werden, dass zwischen der Eingangsseite 5
der Zuleitungsschnittstelle 4 und der Ausgangsseite 25 der Zuleitungsschnittstelle
4 ein Absperrorgan 18 angeordnet ist. Das Absperrorgan 18 lässt sich von einer Offenstellung,
in welcher die Zuleitungsschnittstelle 4 mit Wasser durchströmbar ist, in eine Geschlossenstellung,
in welcher das Durchströmen von Wasser verunmöglicht wird, bewegen. Das Absperrorgan
18 kann beispielsweise ein Kugelschieber sein. In der gezeigten Ausführungsform ist
pro Zuleitungsschnittstelle 4 je ein Absperrorgan 18 angeordnet. Bei einem Austausch
der Funktionseinheit 8 muss das Absperrorgan 18 von der Offenstellung in die Geschlossenstellung
bewegt werden, so dass ein unkontrollierter Austritt über die Ausgangsseite 25 der
Zuleitungsschnittstelle 4 von Wasser vermieden werden kann.
[0054] Das Absperrorgan 18 umfasst in der gezeigten Ausführungsform weiter ein Sicherungselement
19. Das Sicherungselement 19 greift in der Offenstellung des Absperrorgans 18, also
in der Stellung, in welcher die Zuleitungsschnittstelle 4 mit Wasser durchströmbar
ist, in die Funktionseinheit 8 ein. In der Geschlossenstellung des Absperrorgans 18
greift das Sicherungselement 19 nicht in die Funktionseinheit 8 ein und gibt diese
somit zur Bewegung relativ zur feststehenden Einbaueinheit 2 frei. In der gezeigten
Ausführungsform ist in den Figuren 2 und 4 das Sicherungselement 19 in der Geschlossenstellung
gezeigt. Das heisst das Absperrorgan 18 ist geschlossen und es kann kein Wasser über
die Ausgangsseite 25 der Zuleitungsschnittstelle 4 austreten. Die Funktionseinheit
8 kann dann montiert bzw. demontiert werden. In der Figur 3 wird das Sicherungselement
19 in der Geschlossenstellung gezeigt und es kann gut erkannt werden, dass das Sicherungselement
19 in die Funktionseinheit 8 eingreift.
[0055] Das Sicherungselement 19 greift in der gezeigten Ausführungsform in eine Ausnehmung
28 an der Funktionseinheit 8 ein.
[0056] Das Absperrorgan 18 ist in der gezeigten Ausführungsform Teil der Zuleitungsschnittstelle
4, welche integral an der Einbaueinheit 2 angeformt ist. Hierdurch kann das Sicherungselement
19 nicht von der Einbaueinheit 2 getrennt werden.
[0057] Weiter ist im Leitungsstück 9 der Funktionseinheit 8 ein Filter 20 angeordnet. In
der gezeigten Ausführungsform ist jedem Leitungsstückeingang 10 je ein Filter 20 angeordnet.
Der Filter 20 ist durch einen mit der Funktionseinheit 8 verbindbares Filtersicherungselement
21 im Leitungsstück 9 gesichert. Über ein Entfernen des Filtersicherungselementes
21 kann der Filter im Leitungsstück 9 von demselben getrennt werden und ausgetauscht
werden.
[0058] Das Sicherungselement 19 des Absperrorgans 18 ist dabei vorzugsweise derart ausgebildet,
dass dieses in der Offenstellung des Absperrorgans 18 nicht nur in die Funktionseinheit
8 eingreift, sondern auch in das Filtersicherungselement 21 eingreift, sodass ein
Bewegen desselben, wenn das Sicherungselement 19 in der Offenstellung ist, verunmöglicht
wird. Hierdurch wird verhindert, dass der Filter 20 bei offenem Absperrorgan 18 geöffnet
wird. In der Geschlossenstellung des Absperrorgans 18 greift dieses dann nicht in
das Filtersicherungselement 21 ein und das Filtersicherungselement 21 kann entsprechend
bewegt werden, sodass der Filter 20 ausgetauscht werden kann. Dieses Zusammenspiel
zwischen Sicherungselement 19 und Filtersicherungselement 21 verhindert, wie erwähnt,
ein Austauschen des Filters2 bei geöffnetem Absperrorgan 18, bei welchem Wasser dann
über die Filteraufnahme austreten kann.
[0059] In der gezeigten Ausführungsform arbeiten das Sicherungselement 18 und das Filtersicherungselement
21 derart zusammen, dass das Sicherungselement 19 ein Drehen des Filtersicherungselementes
21 verhindert. Insbesondere ragt das Sicherungselement 19 durch die Ausnehmung 28
hindurch und wirkt so auf das Filtersicherungselement 21.
[0060] Vorzugsweise ist vom Leitungsstückeingang 10 her gesehen nach dem Filtert 20 jeweils
ein Rückschlagventil 32 vorhanden, welches durch den am Leitungsstückeingang 10 anstehenden
Wasserdruck geöffnet wird, wobei bei einem Entfernen eines der beiden Filter 20 verhindert
das dem Filter 20 zugeordnete Rückschlagventil 32 ein Rückfluss von Wasser vom anderen
Filter her. Hierdurch wird bei Wartung des Filters 20 ein unkontrollierter Wasseraustritt
vermieden.
[0061] Von den Figuren 1 und 2 kann weiter erkannt werden, dass die Ableitungsschnittstelle
6 hier ein Schlauchstück 29 umfasst. Das Schlauchstück 29 ist zwischen der Eingangsseite
26 der Ableitungsschnittstelle 6 und der Ausgangsseite 7 der Ableitungsschnittstelle
6 angeordnet. Die Ableitungsschnittstelle 6 ist im Bereich der Ausgangsseite 7 separat
vom Gehäuse der Einbaueinheit 2 ausgebildet. Dadurch wird die Ableitungsschnittstelle
6 derart bereitgestellt, dass diese relativ zum Gehäuse 3 an mindestens zwei Orten
positionierbar ist. Diese unterschiedliche Positionierung wird einerseits durch die
separate Ausbildung zwischen Ausgangsseite 7 und Gehäuse 3 sowie durch die Flexibilität
des Schlauchstückes 29 bereitgestellt. Durch die unterschiedliche Positionierbarkeit
der Ableitungsschnittstelle 6 am Gehäuse ergeht der Vorteil, dass dieses möglichst
flexibel einsetzbar ist. Die Zuleitungsschnittstelle 4 ist aber vorzugsweise integral
am Gehäuse 3 angeformt.
[0062] In den Figuren 5a bis 6b werden zwei verschiedene Ausführungsformen von Funktionseinheiten
gezeigt. Die Funktionseinheit 8 in den Figuren 5a und 5b unterscheidet sich von der
Funktionseinheit in den Figuren 6a und 6b dadurch, dass in der Funktionseinheit 8
nach den Figuren 5a und 5b kein Generator angeordnet ist.
[0063] Das Leitungsstück 9 in der Funktionseinheit ist in den gezeigten Ausführungsformen
zweiteilig ausgebildet. Ein erster Teil 15 mit dem Leitungsstückeingang 10 ist fest
an der Funktionseinheit 8 angeordnet. Ein zweiter Teil 16 mit dem Leitungsstückausgang
11 ist trennbar an der Funktionseinheit 8 angeordnet. Der zweite Teil 16 kann dabei
wahlweise mit oder ohne einen Generator 31 ausgebildet sein. In der Ausführungsform
gemäss den Figuren 5a und 5b ist der zweite Teil 16 ohne Generator ausgebildet, während
in der zweiten Variante nach den Figuren 6a bis 6b der zweite Teil 16 mit dem Generator
31 ausgebildet ist. Hierdurch kann durch einfaches Auswechseln des entsprechenden
zweiten Teils eine unterschiedliche Funktionseinheit bereitgestellt werden. Mit dem
Generator kann elektrische Energie aus dem durchfliessenden Wasser gewonnen werden
und entsprechend kann eine Batterie geladen werden.
[0064] Vorzugsweise sind das oben beschriebene Ventil und das oben beschriebene Mischelement
im ersten Teil 15 angeordnet.
[0065] In allen Ausführungsformen wird gezeigt, dass die Funktionseinheit 8 über mindestens
ein mechanisches Befestigungselement 17 mit der Einbaueinheit in Verbindung steht.
Ein solches mechanisches Befestigungselement 17 kann beispielsweise eine Schraube
sein. In der gezeigten Ausführungsform sind drei Aufnahmen für Schrauben vorhanden.
Andere Befestigungselemente sind ebenfalls denkbar.
BEZUGSZEICHENLISTE
| 1 |
Anschlussvorrichtung |
22 |
Zuleitungsöffnung |
| 2 |
Einbaueinheit |
23 |
Innenraum |
| 3 |
Gehäuse |
24 |
Mischelement |
| 4 |
Zuleitungsschnittstelle |
25 |
Ausgangsseite der Zuleitungsschnittstelle |
| 5 |
Eingangsseite |
| 6 |
Ableitungsschnittstelle |
26 |
Eingangsseite der Ableitungsschnittstelle |
| 7 |
Ausgangsseite |
| 8 |
Funktionseinheit |
27 |
Einbauschächte |
| 9 |
Leitungsstück |
28 |
Ausnehmung |
| 10 |
Leitungsstückeingang |
29 |
Schlauchstück |
| 11 |
Leitungsstückausgang |
30 |
Aufnahmeabschnitt |
| 12 |
Ventil |
31 |
Generator |
| 13 |
Steuerung |
32 |
Rückschlagventil |
| 14 |
elektrisches Versorgungselement |
|
|
| 15 |
erster Teil |
|
|
| 16 |
zweiter Teil |
|
|
| 17 |
Befestigungselement |
|
|
| 18 |
Absperrorgan |
|
|
| 19 |
Sicherungselement |
|
|
| 20 |
Filter |
|
|
| 21 |
Filtersicherungselement |
|
|
1. Anschlussvorrichtung (1) für eine Auslaufarmatur umfassend
eine Einbaueinheit (2) mit einem Gehäuse (3), mindestens einer Zuleitungsschnittstelle
(4), die auf ihrer Eingangsseite (5) mit einer Wasserleitung verbindbar ist, und mindestens
einer Ableitungsschnittstelle (6), die auf ihrer Ausgangsseite (7) mit einer zur Auslaufarmatur
führenden Wasserleitung verbindbar ist, und
eine von der Einbaueinheit (2) separat ausgebildete Funktionseinheit (8), welche mit
der Einbaueinheit (2) verbindbar ist, und welche ein Leitungsstück (9) umfasst, das
einen Leitungsstückeingang (10) und einen Leitungsstückausgang (11) aufweist,
wobei der Leitungsstückeingang (10) mit der Ausgangsseite (25) der Zuleitungsschnittstelle
(4) fluidisch verbindbar ist und der Leitungsstückausgang (11) mit der Eingangsseite
(26) der Ableitungsschnittstelle (6) fluidisch verbindbar ist, und
wobei im Leitungsstück (9) zwischen dem Leitungsstückeingang (10) und dem Leitungsstückausgang
(11) mindestens ein Ventil (12) vorhanden ist, mit welchem sich der Durchfluss durch
das Leitungsstück (9) steuern lässt,
wobei zwischen der Eingangsseite (5) der Zuleitungsschnittstelle (4) und der Ausgangsseite
(25) der Zuleitungsschnittstelle (4) ein Absperrorgan (18) angeordnet ist, wobei das
Absperrorgan (18) eine Offenstellung, in welcher die Zuleitungsschnittstelle (4) mit
Wasser durchströmbar ist, und eine Geschlossenstellung, in welcher das Durchströmen
von Wasser verunmöglicht wird, einnehmen kann;
dadurch gekennzeichnet,
dass das Absperrorgan (18) ein Sicherungselement (19) umfasst, welches in der Offenstellung
des Absperrorgans (18) in die Funktionseinheit (8) eingreift und welches in der Geschlossenstellung
des Absperrorgans (18) nicht in die Funktionseinheit (8) eingreift, wobei das Eingreifen
des Sicherungselementes (19) derart ist, dass die Funktionseinheit (8) in der Offenstellung
des Absperrorgans (18) nicht von der Einbaueinheit getrennt werden kann;
dass im Leitungsstück (9) der Funktionseinheit (8) ein Filter (20) vorgesehen ist, welcher
Filter (20) durch ein mit der Funktionseinheit (8) verbindbares Filtersicherungselement
(21) im Leitungsstück (9) gesichert ist; und
dass das Sicherungselement (19) des Absperrorgans (18) in der Offenstellung des Absperrorgans
(18) in das Filtersicherungselement (21) eingreift und in der Geschlossenstellung
des Absperrorgans (18) nicht in das Filtersicherungselement (21) eingreift, wobei
das Eingreifen des Sicherungselementes dabei derart ist, dass der Filter in der Offenstellung
des Absperrorgans (18) nicht von der Funktionseinheit (8) getrennt werden kann.
2. Anschlussvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Funktionseinheit (8) ausschliesslich wasserführende Teile umfasst.
3. Anschlussvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass die Anschlussvorrichtung (1) weiterhin eine Steuerung (13) und ein elektrisches Versorgungselement
(14), insbesondere eine Batterie, ein Kondensator oder ein Netzteil, umfasst, wobei
die Steuerung (13) und das Versorgungselement (14) mechanisch getrennt von der Funktionseinheit
(8) in der Einbaueinheit (2) gelagert sind.
4. Anschlussvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Leitungsstückeingang (10) und die Ausgangsseite (25) der Zuleitungsschnittstelle
(4) als Steckkupplung ausgebildet sind, oder dass der Leitungsstückausgang (11) und
die Eingangsseite (26) der Ableitungsschnittstelle (6) als Steckkupplung ausgebildet
sind.
5. Anschlussvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Leitungsstückeingang (10) und die Ausgangsseite (25) der Zuleitungsschnittstelle
(4) als Steckkupplung ausgebildet sind, und dass der Leitungsstückausgang (11) und
die Eingangsseite (26) der Ableitungsschnittstelle (6) als Steckkupplung ausgebildet
sind, wobei die Steckkupplung zwischen Leitungsstückeingang (10) und Ausgangsseite
(25) der Zuleitungsschnittstelle (4) sowie die Steckkupplung zwischen Leitungsstückausgang
(11) und Eingangsseite (26) der Ableitungsschnittstelle (6) in die gleiche Richtung
orientiert sind.
6. Anschlussvorrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Funktionseinheit (8) mindestens ein Mischelement (24) aufweist, mit welchem warmes
Wasser und kaltes Wasser mischbar ist, wobei das Mischelement (24) im Leitungsstück
(9) zwischen Leitungsstückeingang (10) und Leitungsstückausgang (11) angeordnet ist.
7. Anschlussvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitungsstück (9) zweiteilig ausgebildet ist, wobei der erste Teil (15) mit dem
Leitungsstückeingang (10) fest an der Funktionseinheit (8) angeordnet ist und wobei
der zweite Teil (16) mit dem Leitungsstückausgang (11) trennbar an der Funktionseinheit
(8) angeordnet ist, wobei der zweite Teil (16) wahlweise mit oder ohne einem Generator
(17) ausgebildet ist.
8. Anschlussvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Ableitungsschnittstelle (6) ein Schlauchstück (29) umfasst, welches zwischen
der Eingangsseite (26) der Ableitungsschnittstelle (6) und der Ausgangsseite (7) der
Ableitungsschnittstelle (6) liegt, und wobei die Ableitungsschnittstelle (6) im Bereich
der Ausgangsseite (7) separat vom Gehäuse (3) der Einbaueinheit (2) ausgebildet ist
und relativ zum Gehäuse (3) an mindestens zwei Orten positionierbar ist.
9. Anschlussvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet,
dass die Zuleitungsschnittstelle (4) integral am Gehäuse (3) angeformt ist.
10. Anschlussvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einbaueinheit (2) genau zwei Zuleitungsschnittstellen (4) und genau eine einzige
Ableitungsschnittstelle (6) umfasst.
11. Anschlussvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitungsstück (9) der Funktionseinheit (8) genau zwei Leitungsstückeingänge (10)
und ein Leitungsstückausgang (11) aufweist, wobei die zwei Leitungsstückeingänge (10)
im Leitungsstück (9) ineinander münden und wobei pro Leitungsstückeingang (10) je
ein Filter angeordnet ist.
12. Anschlussvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
dass vom Leitungsstückeingang (10) her gesehen nach dem Filter (20) jeweils ein Rückschlagventil
(32) vorhanden, welches durch den am Leitungsstückeingang anstehenden Wasserdruck
geöffnet wird, wobei bei einem Entfernen eines der beiden Filter (20) das dem Filter
zugeordnete Rückschlagventil (32) ein Rückfluss von Wasser vom anderen Filter her
verhindert.
13. Anschlussvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem der beiden Leitungsstückeingänge vom Leitungsstückeingang (10) her gesehen
nach dem Filter (20) jeweils ein Rückschlagventil (32) vorhanden, welches durch den
am Leitungsstückeingang anstehenden Wasserdruck geöffnet wird, wobei bei einem Entfernen
eines der beiden Filter (20) das dem Filter zugeordnete Rückschlagventil (32) ein
Rückfluss von Wasser vom anderen Filter her verhindert; und dass der andere der Leitungsstückeingänge
mit einem Blindstopfen versehen ist.
14. Anschlussvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (3) eine Zuleitungsöffnung (22) für die Durchführung eines Sensorkabels
eines in der Auslaufvorrichtung angeordneten Anwesenheitssensors aufweist und/oder
dass die Funktionseinheit (8) in einem durch das Gehäuse (3) begrenzten Innenraum
(23) angeordnet ist, wobei ein Deckel den Innenraum verschliesst.
15. Verfahren zur Montage einer Anschlussvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einem ersten Schritt die Einbaueinheit (2), insbesondere in einem Rohbau, montiert
wird und dass in einem zweiten dem ersten Schritt folgenden Schritt die Funktionseinheit
montiert wird.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass in einem dritten Schritt die Steuerung (13) und das elektrische Versorgungselement
(14) montiert werden.
1. A connecting device (1) for an outlet fitting comprising
an installation unit (2) having a housing (3), at least one feed line interface (4)
which can be connected on its input side (5) to a water line, and at least one discharge
line interface (6) which can be connected on its output side (7) to a water line leading
to the outlet fitting, and
a functional unit (8) which is designed separately from the installation unit (2),
which can be connected to the installation unit (2), and which comprises a line piece
(9) which comprises a line piece inlet (10) and a line piece outlet (11),
wherein the line piece inlet (10) is fluidly connectable to the output side (25) of
the feed line interface (4) and the line piece outlet (11) is fluidly connectable
to the input side (26) of the discharge line interface (6), and
wherein at least one valve (12) is present in the line piece (9) between the line
piece inlet (10) and the line piece outlet (11), with which the flow through the line
piece (9) can be controlled,
wherein a shut-off member (18) is arranged between the input side (5) of the feed
line interface (4) and the output side (25) of the feed line interface (4), the shut-off
member (18),
wherein the shut-off member (18) can assume an open position, in which water can flow
through the feed line interface (4), and a closed position, in which water cannot
flow through;
characterized
in that the shut-off member (18) comprises a securing element (19), which, in the open position
of the shut-off member (18), engages in the functional unit (8) and which, in the
closed position of the shut-off member (18), does not engage in the functional unit
(8), wherein the engagement of the securing element (19) is such that, in the open
position of the shut-off member (18), the functional unit (8) cannot be separated
from the installation unit;
in that a filter (20) is provided in the line piece (9) of the functional unit (8), which
filter (20) is secured in the line piece (9) by a filter securing element (21) which
can be connected to the functional unit (8); and
in that, in the open position of the shut-off member (18), the securing element (19) of the
shut-off member (18) engages in the filter securing element (21) and, in the closed
position of the shut-off member (18), does not engage in the filter securing element
(21), wherein the engagement of the securing element is such that, in the open position
of the shut-off member (18), the filter cannot be separated from the functional unit
(8).
2. Connecting device (1) according to claim 1, characterized in that the functional unit (8) exclusively comprises water-carrying parts.
3. Connecting device according to claim 1, characterized in that the connecting device (1) further comprises a controller (13) and an electrical supply
element (14), in particular a battery, a capacitor or a power supply unit, wherein
the controller (13) and the supply element (14) are mounted mechanically separately
from the functional unit (8) in the installation unit (2).
4. Connecting device (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the line piece inlet (10) and the output side (25) of the feed line interface (4)
are designed as plug-in coupling, or in that the line piece outlet (11) and the input side (26) of the discharge line interface
(6) are designed as plug-in coupling.
5. Connecting device (1) according to one of claims 1 to 3, characterized in that the line piece inlet (10) and the output side (25) of the feed line interface (4)
are designed as plug-in coupling, and in that the line piece outlet (11) and the input side (26) of the discharge line interface
(6) are designed as plug-in coupling, wherein the plug-in coupling between the line
piece inlet (10) and the output side (25) of the feed line interface (4) and the plug-in
coupling between the line piece outlet (11) and the input side (26) of the discharge
line interface (6) are oriented in the same direction.
6. Connecting device (1) according to one of the previous claims, characterized in that the functional unit (8) comprises at least one mixing element (24) with which hot
water and cold water can be mixed, wherein mixing element (24) is arranged in the
line piece (9) between line piece inlet (10) and line piece outlet (11).
7. Connecting device (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the line piece (9) is designed in two parts, wherein the first part (15) with the
line piece inlet (10) is arranged fixedly at the functional unit (8), and wherein
the second part (16) with the line piece outlet (11) is arranged separably at the
functional unit (8), wherein the second part (16) optionally is designed with or without
a generator (17).
8. Connecting device (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the discharge line interface (6) comprises a piece of hose (29) which lies between
the input side (26) of the discharge line interface (6) and the output side (7) of
the discharge line interface (6), and wherein the discharge line interface (6) in
the region of the output side (7) is formed separately from the housing (3) of the
installation unit (2) and can be positioned at at least two locations relative to
the housing (3).
9. Connecting device (1) according to one of claims 1 to 7, characterized in that feed line interface (4) is integrally formed at the housing (3).
10. Connecting device (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the installation unit (2) has exactly two feed line interfaces (4) and exactly one
single discharge line interface (6).
11. Connecting device according to Claim 10, characterized in that the line piece (9) of the functional unit (8) has exactly two line piece inlets (10)
and one line piece outlet (11), wherein the two line piece inlets (10) in the line
piece (9) enter into one another and wherein one filter is arranged for each line
piece inlet (10).
12. Connecting device according to claim 11, characterized in that, when viewed from the line piece inlet (10), a non-return valve (32) is present in
each case downstream of the filter (20), which is opened by the water pressure present
at line piece inlets, wherein, when one of the two filters (20) is removed, the non-return
valve (32) assigned to the filter prevents a backflow of water from the other filter.
13. Connecting device according to Claim 11, characterized in that, in one of the two line piece inlets, a non-return valve (32) is present downstream
of the filter (20) in each case, when seen from the line piece inlet (10), which is
opened by the water pressure present at the line piece inlets, wherein, when one of
the two filters (20) is removed, the non-return valve (32) assigned to the filter
prevents a backflow of water from the other filter; und in that the other of the line piece inlets is provided with a blind plug.
14. Connecting device (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the housing (3) comprises a feed line opening (22) for the passage of a sensor cable
of a presence sensor arranged in the outlet device and/or in that the functional unit (8) is arranged in an internal space (23) bounded by the housing
(3), wherein a cover closes the internal space.
15. Method for mounting a connecting device (1) according to one of the preceding claims,
characterized in that, in a first step, the installation unit (2) is mounted, in particular in a shell
construction, and in that, in a second step following the first step, the functional unit is mounted.
16. Method according to claim 15, characterized in that, in a third step, the controller (13) and the electrical supply element (14) are
mounted.
1. Un dispositif de raccordement (1) pour une vanne de sortie comprenant
une unité d'installation (2) comprenant un boîtier (3), au moins une interface de
conduite d'alimentation (4), qui peut être raccordée sur son côté entrée (5) à une
conduite d'eau, et au moins une interface de conduite de décharge (6) qui peut être
raccordée sur son côté sortie (7) à une conduite d'eau menant à la vanne de sortie,
et
une unité fonctionnelle (8) conçue séparément de l'unité d'installation (2), qui peut
être raccordée à l'unité d'installation (2) et laquelle comprend une pièce de conduite
(9), qui présente une entrée (10) et une sortie (11) de pièce de conduite,
l'entrée de la pièce de conduite (10) pouvant être connectée fluidiquement au côté
de sortie (25) de l'interface de conduite d'alimentation (4) et la sortie de la pièce
de conduite (11) pouvant être connectée fluidiquement au côté d'entrée (26) de l'interface
de conduite de décharge (6), et
au moins une valve (12) étant présente dans la pièce de conduite (9) entre l'entrée
de la pièce de conduite (10) et la sortie de la pièce de conduite (11), avec laquelle
le débit à travers la pièce de conduite (9) peut être réglé,
un élément d'arrêt (18) étant disposé entre le côté entrée (5) de l'interface de conduite
d'alimentation (4) et le côté de sortie (25) de l'interface de conduite d'alimentation
(4), l'élément d'arrêt (18) pouvant prendre une position ouverte, dans laquelle l'eau
peut circuler à travers l'interface de conduite d'alimentation (4) et une position
fermée, dans laquelle il est impossible pour l'eau de circuler, caractérisé en ce que
l'élément d'arrêt (18) comprend un élément de sécurité (19) qui, en position ouverte
de l'élément d'arrêt (18), s'engage dans l'unité fonctionnelle (8) et qui, en position
fermée de l'élément d'arrêt (18), n'engage pas l'unité fonctionnelle (8), l'engagement
de l'élément de sécurité (19) étant tel que l'unité fonctionnelle (8) ne peut être
séparée de l'unité d'installation (2) en position ouverte de l'élément d'arrêt (18);
un filtre (20) est prévu dans la pièce de conduite (9) de l'unité fonctionnelle (8),
lequel filtre (20) est fixé dans la pièce de conduite (9) par un élément de fixation
de filtre (21) qui peut être relié à l'unité fonctionnelle (8); et
l'élément de sécurité (19) de l'élément d'arrêt (18), en position ouverte de l'élément
d'arrêt (18), s'engage dans l'élément de fixation de filtre (21) et, en position fermée
de l'élément d'arrêt (18), n'engage pas l'élément de fixation de filtre (21), l'engagement
de l'élément de de sécurité étant tel que le filtre ne peut être séparé de l'unité
fonctionnelle (8) en position ouverte de l'élément d'arrêt (18).
2. Dispositif de raccordement (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'unité fonctionnelle (8) comprend exclusivement des pièces porteuses d'eau.
3. Dispositif de raccordement (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de raccordement (1) comprend en outre un régulateur (13) et un élément
d'alimentation électrique (14), en particulier une batterie, un condensateur ou un
bloc d'alimentation, le régulateur (13) et l'élément d'alimentation (14) étant montés
de manière mécaniquement séparés de l'unité fonctionnelle (8) dans l'unité d'installation
(2).
4. Dispositif de raccordement (1) selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'entrée de la pièce de conduite (10) et le côté de sortie (25) de l'interface de
conduite d'alimentation (4) sont conçus en tant que raccords enfichables, ou en ce que la sortie de la pièce de conduite (11) et le côté d'entrée (26) de l'interface de
conduite de décharge (6) sont conçus en tant que raccords enfichables.
5. Dispositif de raccordement (1) selon une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'entrée de la pièce de conduite (10) et le côté de sortie (25) de l'interface de
conduite d'alimentation (4) sont conçus en tant que raccords enfichables et que la
sortie de la pièce de conduite (11) et le côté d'entrée (26) de l'interface de conduite
de décharge (6) sont conçus en tant que raccords enfichables, le raccord enfichable
entre l'entrée de la pièce de conduite (10) et le côté de sortie (25) de l'interface
de conduite d'alimentation (4) ainsi que le raccord enfichable entre la pièce de conduite
(11) et le côté d'entrée (26) de l'interface de conduite de décharge (6) sont orientés
dans la même direction.
6. Dispositif de raccordement (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'unité fonctionnelle (8) présente au moins un élément mélangeur (24) avec lequel
de l'eau chaude et de l'eau froide peuvent être mélangées, l'élément mélangeur (24)
étant disposé dans la pièce de conduite (9) entre l'entrée (10) et la sortie (11)
de pièce de conduite.
7. Dispositif de raccordement (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la pièce de conduite (9) est réalisée en deux parties, la première partie (15) ayant
l'entrée de pièce de conduite (10) étant disposée de manière fixe sur l'unité fonctionnelle
(8) et la seconde partie (16) ayant la sortie de pièce de conduite (11) étant disposée
de manière séparable sur l'unité fonctionnelle (8), la seconde partie (16) étant réalisée
avec ou sans un générateur (17).
8. Dispositif de raccordement (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que
l'interface de conduite de décharge (6) comprend une pièce de tuyau (29), qui se trouve
entre le côté entrée (26) de l'interface de conduite de décharge (6) et le côté sortie
(7) l'interface de conduite de décharge (6), et l'interface de conduite de décharge
(6) étant formée dans la zone du côté sortie (7) de manière séparée du boîtier (3)
de l'unité d'installation (2) et étant pouvant être disposée sur aux moins deux emplacements
relativement au boîtier (3).
9. Dispositif de raccordement (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'interface de conduite d'alimentation (4) est formé de manière intégrale sur le
boîtier (3).
10. Dispositif de raccordement (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'unité d'installation (2) comprend exactement deux interfaces de conduite d'alimentation
(4) et exactement une interface de conduite de décharge (6).
11. Dispositif de raccordement selon la revendication 10, caractérisé en ce que la pièce de conduite (9) de l'unité fonctionnelle (8) comprend exactement deux entrées
de pièce de conduite (10) et une sortie de pièce de conduite (11), les deux entrées
de pièce de conduite (10) débouchant l'une dans l'autre dans la pièce de conduite
(9) et un filtre étant disposé par entrée de pièce de conduite (10).
12. Dispositif de raccordement selon la revendication 11, caractérisé en ce que
vu de l'entrée de pièce de conduite (10), un clapet anti-retour (32) est respectivement
agencé après le filtre (20), lequel clapet est ouvert par la pression d'eau présente
à l'entrée de la pièce de conduite, le clapet anti-retour (32) associé au filtre empêchant
un retour d'eau depuis l'autre filtre lorsque l'on retire un des deux filtres (20).
13. Dispositif de raccordement selon la revendication 11, caractérisé en ce que
vu de l'entrée de pièce de conduite (10), un clapet anti-retour (32) est respectivement
agencé au niveau d'une des entrées de pièce de conduite (10) après le filtre (20),
lequel clapet est ouvert par la pression d'eau présente à l'entrée de la pièce de
conduite, le clapet anti-retour (32) associé au filtre empêchant un retour d'eau depuis
l'autre filtre lorsque l'on retire un des deux filtres (20).
14. Dispositif de raccordement (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le boîtier (3) présente une ouverture de conduite d'alimentation (22) pour le passage
d'un câble de capteur d'un capteur de présence disposé en direction de décharge et/ou
en ce que l'unité fonctionnelle (8) est disposée dans un espace intérieur (23) délimité par
le boîtier (3), un couvercle fermant l'espace intérieur.
15. Procédé de montage d'un dispositif de raccordement (1) selon l'une des revendications
précédentes, caractérisé en ce que dans une première étape, l'unité d'installation (2), en particulier dans une gros
oeuvre, est montée et en ce que dans une deuxième étape suivant la première étape, l'unité fonctionnelle est montée.
16. Procédé selon la revendication 15, caractérisé en ce que dans une troisième étape, le régulateur (13) et l'élément d'alimentation électrique
(14) sont montés.
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