[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Tür, insbesondere Aluminium-Haustür mit einem
aus einzelnen Blendrahmenprofilen zusammengesetzten Blendrahmen und einem daran gelenkig
angebrachten Türflügel aus einem umlaufenden Flügelrahmenprofil, wobei zwischen Blendrahmenprofil
und Flügelrahmenprofil innere und äußere Anschlagdichtungen aus elastischem Material
angeordnet sind und wobei zwischen Blendrahmen und Türflügel eine Schattenfuge ausgebildet
ist.
[0002] Eine gattungsgemäße Tür besteht im Wesentlichen aus einer Rahmenkonstruktion, einem
3-seitig umlaufenden Blendrahmenprofil mit einem Anschlag auf der Außenoder Innenseite
(je nach Öffnungsart), sowie aus einem Türflügel, bestehend aus einem 3-seitig umlaufenden
Türflügelprofil und einem Türsockelprofil (Türschwelle) oder einem 4-seitig umlaufenden
Türflügelprofil (
DE 10 2012 111005 A1).
[0003] Der Begriff ,Tür' soll sich im Rahmen der gesamten Ansprüche ausdrücklich auch auf
Fenster, insbesondere bodentiefe Fenster, erstrecken, da diese einen vergleichbaren
Aufbau haben und ihnen daher dieselbe technische Problematik zu Grunde liegt.
[0004] Sowohl im Wohn- wie auch im Objektbau wird bei Eingangstüren im Außenbereich, nachfolgend
verkürzt als Außentüren bezeichnet, immer häufiger eine reale Barrierefreiheit im
unteren Schwellenbereich, d.h. eine nahezu schwellenlose Ausführung, umgangssprachlich
auch als Nullbarriere bezeichnet, gefordert. Die momentan bei Außentüren am häufigsten
eingesetzte Schwellenausführung, eine Anschlagschwelle mit einer Maximalhöhe von 20
mm ist nur eine Kompromisslösung, um die Anforderungen an die Schlagregendichtigkeit
der Außentür zu erfüllen.
[0005] Außentüren und Fenster unterbrechen die Hülle eines Gebäudes und stellen eine potenzielle
Schwachstelle für Wind und Regen da. Neben der Anschlussfuge der Außentür gibt es
eine weitere Fuge, die so genannte ,Schattenfuge' zwischen dem Rahmen und dem Flügel
der Außentür. Eine solche Schattenfuge wird bei entsprechender Wetterlage schnell
zu einem "Kanal" für Regenwasser, welches die Hohlräume der Schattenfuge komplett
ausfüllt und entlang der Schattenfuge schnell nach unten "schießt".
[0006] Zwischen Blendrahmen und Türflügel bildet sich dabei konstruktionsbedingt sowohl
innen als auch außen die zuvor erwähnte Schattenfuge, welche auch als Systemfuge bezeichnet
wird. Das Abdichten erfolgt im Bereich der Schattenfuge über eine Dichtung, auch Anschlagdichtung
genannt, die sowohl im Blendrahmen als auch im Flügelprofil angeordnet sein kann.
Die Anschlagdichtung ist dabei auf verschiedenen Ebenen, nachfolgend Dichtebenen genannt,
angeordnet.
[0007] Bei einer nach innen öffnenden Außentür wird im Blendrahmen durch eine Anschlagdichtung
senkrecht und oben waagerecht die äußere Dichtebene gebildet, die innere Dichtebene
befindet sich am Flügel durch eine Anschlagdichtung senkrecht und oben waagerecht.
[0008] Bei einer nach außen öffnenden Außentür ist die Anordnung der Dichtungen genau umgekehrt,
d.h. im Blendrahmen wird durch eine Anschlagdichtung senkrecht und oben waagerecht
die innere Dichtebene gebildet, die äußere Dichtebene befindet sich am Flügel durch
eine Anschlagdichtung senkrecht und oben waagerecht.
[0009] In beiden Fällen kann die für die Schlagregendichtheit wichtige äußere Dichtebene
dementsprechend nur 3-seitig umlaufend wirken. Um auch eine Abdichtung und eine ausreichende
Stauhöhe, (also die Höhe, welche notwendig ist, um eine ausreichende Schlagregendichtigkeit
im Bodenbereich zu erzielen) im Bereich der Schwelle zu erreichen, ist es erforderlich,
eine Anschlagschwelle waagerecht unten einzusetzen.
[0010] In diesem Fall gibt es zwei Möglichkeiten der Herstellung einer Abdichtung zur Anschlagschwelle:
Zum einen, in dem die Dichtebene aus dem senkrechten Bereich waagerecht unten über
die Anschlagdichtung, bei Sockeltüren durch die Verwendung einer zusätzlichen Anschlagleiste
oder bei einem umlaufenden Türflügelprofil durch den entsprechenden Anschlag weiter
geführt wird.
[0011] Die zweite Möglichkeit ist eine zentral angeordnete, in der Regel mittig (bezogen
auf die Profilbautiefe) angeordnete Bodendichtung, mit der Möglichkeit, seitlich zum
Rahmen hin abzudichten. Diese kann sowohl über eine für sich bekannte automatische
Absenkdichtung, Magnetdichtung oder Schleppdichtung bzw. eine Kombination davon realisiert
werden, eine solche Dichtung bezeichnet man auch als Schwellendichtung. Hieraus ergeben
sich die drei Dichtebenen innen, mittig und außen die durch den Ebenenversprung voneinander
getrennt sind, so dass vor allem an den Enden der jeweiligen Dichtung eine potenzielle
Schwachstelle bezüglich der Schlagregendichtheit entsteht.
[0012] Konstruktionsbedingt kommt der seitlichen Rahmenabdichtung der mittleren Dichtebene
im Türschwellenbereich hierbei eine besondere Rolle zu, da sich diese am tiefsten
Punkt aller Dichtebenen befindet, so dass sich Wasser (möglicherweise auch durch Undichtigkeiten
weiter oberhalb in der Türkonstruktion entstanden) vor diesem Punkt sammeln und die
Schwellendichtung zusätzlich belasten kann.
[0013] Erschwerend kommt hinzu, dass durch die oftmals komplexen Profilkonturen im Türfalzbereich
an dieser Stelle bei gleichzeitig geforderter Langlebigkeit einer solchen Bodendichtung
kaum oder nur sehr schwer eine formschlüssige Abdichtung möglich ist. Durch zusätzliche
Bauteile wie Dichtungskeile und Bürsten wird versucht, dem entgegen zu wirken. Diese
Maßnahmen können die Schwächung der Dichtfunktion an den jeweiligen Enden bestenfalls
minimieren aber nicht völlig beheben, da der Dichtebenenversatz hierdurch nie komplett
geschlossen werden kann.
[0014] Eine weitere sowohl bekannte als auch effektive Maßnahme ist die Verwendung eines
Wetterschenkels im Bereich der Türschwelle, welcher unten am Türsockelprofil bzw.
Türflügelprofil über die ganze Flügelbreite angeordnet ist. Durch die Ausladung, die
Tiefe des Wetterschenkels und einer Abtropfkante wird das von oben am Türflügel herunterlaufende
Wasser weiter nach vorne geführt, so dass die auf die Türschwelle abtropfende Wassermenge
dadurch deutlich reduziert wird.
[0015] Konstruktionsbedingt endet der Wetterschenkel bzw. die für die Abdeckung der offenen
Profilschnittkanten notwendigen Wetterschenkel-Endkappen jedoch jeweils an der zur
Schattenfuge flankierenden Fläche im Türflügelprofil, so dass Wasser, welches von
oben über den Querschnitt der Schattenfugen herunterfließt, den Wetterschenkel umgehen
kann. Die Profilkante am Ende der Schattenfuge erlaubt dann einem Teil des Wassers,
direkt nach unten auf die Schwelle abzutropfen - wobei der Abtropfpunkt um die Schattenfugentiefe
versetzt innerhalb der Türkonstruktion liegt.
[0016] Eine weitere Möglichkeit ergibt sich durch die Kapillarwirkung des Wassers im Fall
einer nach innen öffnenden Außentür um die untere Profilkante bzw. der Profilschnittfläche
des senkrechten Türflügelprofils.
[0017] Bei einer nach außen öffnenden Außentür läuft das Wasser konstruktionsbedingt zuerst
um die Wetterschenkel-Endkappe an die Unterkante des Wetterschenkels und von dort
an die untere Profilkante bzw. die Profilschnittfläche des senkrechten Türflügelprofils,
und wandert an der unteren Profilkante bzw. der Profilschnittfläche des Türflügelprofils
entlang in Richtung mittlerer Dichtebene, wo es dann direkt vor der Schwellendichtung
aufgrund des Kantenabrisses zum Abtropfen auf die Türschwelle kommt.
[0018] Die Abtropfpunkte befinden sich in unmittelbarer Nähe zu den seitlichen Dichtungsenden
der Schwellendichtung (was die Schwachstelle der Dichtebene darstellt). Mit zunehmender
Beregnungszeit sammelt sich sowohl weiter außen als auch weiter mittig auf der Türschwelle
immer mehr Wasser, welches durch das sehr geringe oder nicht vorhandene Gefälle der
Schwelle, resultierend aus der sehr geringen Schwellenhöhe, nicht abfließen kann.
Dadurch erhöht sich die Gefahr, dass die mittlere Dichtebene an den beiden Enden durch
die Kapillarwirkung des Wassers früher oder später um- oder unterwandert wird, was
wiederum mit einem Versagen der Abdichtungsfunktion des gesamten Türabschlusses gleichzusetzen
ist.
[0019] Um das vorgenannte Problem zu minimieren und das Ablaufen des sich sammelnden Wassers
zu gewährleisten, ist eine bekannte Maßnahme die direkte Entwässerung durch Öffnungen
in der Türschwelle im Bereich der mittleren Dichtebene. Das Wasser wird innerhalb
der Schwellenkonstruktion nach außen abgeführt. Als Nachteil ist vor allem die mit
zunehmender Nutzungszeit der Außentür verbundene natürliche und kaum vermeidbare Verschmutzung
der Türschwelle und somit auch des Entwässerungssystems zu nennen, wodurch es zu einer
Verminderung der Entwässerungsleistung bis zum kompletten Versagen des Entwässerungssystems
kommen kann. Aus diesem Grund soll auf dieses Prinzip nachfolgend nicht weiter eingegangen
werden.
[0020] Die im Vorfeld beschriebene Problematik trifft natürlich ebenfalls auf eine komplett
schwellenlose Außentür zu (sogenannte,Nullbarriere'). Bei dieser Ausführung verschärft
sich sogar die Problematik, da durch die komplett fehlende Stauhöhe und das fehlende
Gefälle im Schwellenprofil eine Schlagregendichtheit ohne umfangreiche Zusatzmaßnahmen,
wie beispielsweise ein Vordach, nicht erreicht werden kann.
[0021] Eine weitere mit dem Thema des Wasserflusses über die Schattenfuge (Kanalisierung)
verbundene Situation tritt bei nach außen öffnenden Außentüren in Kombination mit
Rollenbändern auf. Konstruktionsbedingt werden Rollenbänder in dem Türfalz befestigt,
so dass der Bandlappen bei nach außen öffnenden Außentüren von dort bis zur außerhalb
der Profile gelagerten Bandrolle (Drehpunkt) reicht und somit auch zwangsläufig den
Schattenfugenbereich durchdringt, d.h. die Anschlagdichtung im Türflügelprofil, unterbricht.
[0022] Dadurch entsteht oberhalb des Rollenbandes am Ende der Anschlagdichtung eine ähnliche
Situation wie die im Türschwellenbereich. Wasser, welches von oben über den genannten
Querschnitt der Schattenfugen herunterfließt, läuft am Ende der Anschlagdichtung auf
die obere Fläche des Bandlappens und von dort durch die Kapillarwirkung nach innen
in den Türfalz, wo es unkontrolliert kurz vor oder im ungünstigsten Fall schon hinter
der mittlere Dichtebene im Türfalzbereich an den Profilen herunterläuft und die Schwellendichtung
somit überwinden kann.
[0023] Davon ausgehend, liegt der Erfindung die Aufgabe zu Grunde, einen äußeren Türabschluss
für Anschlagtüren mit Schwellen- oder für schwellenlose Anschlagtüren oder einer Unterbrechung
der äußeren Schattenfugenabdichtung (beispielsweise Rollenbänder) so auszugestalten
und weiterzubilden, dass das anfallende Oberflächenwasser im Bereich der Fugen kontrolliert
abgeführt und somit die Schlagregendichtigkeit verbessert wird. Weiterhin ist erwünscht,
dass sich eine Lösung dieser Problematik bei bereits vorhandenen Außentüren auch nachrüsten
lässt.
[0024] Gelöst wird diese Aufgabe bei einer Tür gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 dadurch,
dass in der Schattenfuge am jeweiligen unteren Ende der äußeren Anschlagdichtung wenigstens
ein als Dichtungsabschluss wirkendes Leitelement angeordnet ist.
[0025] Erfindungsgemäß wird an dem jeweiligen Ende der äußeren Anschlagdichtung ein die
Wasserableitung verbesserndes Leitelement eingesetzt.
[0026] Das Maß des Vorkragen des Schenkels des Leitelements sollte aus optischen Gründen
nicht größer sein als die Bautiefe des verwendeten Wetterschenkels, aber groß genug,
um den Abtropfpunkt nicht mehr über der eigentlichen Türschwelle sondern im Idealfall
direkt über einem der Außentür vorgelagerten Drainagesystem zu positionieren, so dass
das Wasser ohne Umwege direkt in die dafür vorgesehene Drainage gelangen kann.
[0027] Bei Einsatz von Rollenbänder bei einer nach außen öffnenden Außentür kann dementsprechend
ebenfalls jeweils oberhalb eines jeden Bandes am Ende der unterbrochenen Anschlagdichtung
im Flügel ein solcher Dichtungsabschluss positioniert werden, der dann das von oben
über die Schattenfuge herunterfließende Wasser abfängt, kontrolliert nach außen abführt
und an einer unproblematischen Stelle abtropfen lässt. Dabei ist auch denkbar, die
Rutsche zur Wasserabführung nicht nur bezogen auf die Außenfläche der Türkonstruktion
in orthogonaler Richtung auszubilden, sondern, um den Abtropfpunkt neben der Bandrolle
zu positionieren, verdreht um einen Winkel ≠ 90° bezogen auf die Außenfläche der Türkonstruktion
und/oder einer oder mehrerer Richtungsänderungen innerhalb der Rutschenkontur.
[0028] Durch eine vorteilhafte Verwendung von grundsätzlich bekannten Techniken (Formteil
für Anschlagdichtung, Dichtungskeil) lässt sich im geschlossenen Zustand der Tür optisch
ein harmonischer Übergang mit der Endkappe des Wetterschenkels erreichen. Es erfolgt
eine kontrollierte Abführung von über die Schattenfuge herunterfließendem Wasser zum
Erreichen einer Minimierung von stehendem Wasser auf der Türschwelle und somit auch
innerhalb der Türkonstruktion (problematisch vor allem bei sehr flachen Schwellen
bzw. bei Nullbarriere), daraus resultierend folgt eine Entlastung der eigentlichen
Schwellendichtung. Dies führt zu einer prozesssicheren Erhöhung der Schlagregendichtheit
der Türkonstruktion und zusätzlichen Minimierung der konstruktionsbedingten Undichtigkeit
bei nach außen öffnenden Rollenbändern.
[0029] Nach einer weiteren Lehre der Erfindung ist vorgesehen, dass der Türflügel nach innen
öffnet und die äußere Anschlagdichtung im Blendrahmenprofil, also stationär angeordnet
ist. Alternativ ist es jedoch auch denkbar, dass der Türflügel nach außen öffnet und
die äußere Anschlagdichtung im Flügelrahmenprofil angeordnet ist, sich also beim Öffnen
der Tür vom Blendrahmenprofil wegbewegt.
[0030] Gemäß einer anderen Ausgestaltung der Erfindung wird der Sockelbereich der Tür mit
einer Türschwelle mit geringer Schwellenhöhe ausgeführt, wobei die Tür auch als sog.
,Nullbarrierentür' ausgeführt sein kann, d. h. ohne eine (aus dem Boden heraus ragende)
Schwelle auskommt. Trotz entsprechender vor der Schwelle angeordneter Drainage-Einrichtungen
treten hier die größten Probleme bei anhaltenden Schlagregensituationen auf.
[0031] Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Türflügel außen
im Bereich der Türschwelle einen Wetterschenkel zum Abführen von Regenwasser aufweist.
Hierbei sind bevorzugt an beiden Enden des Wetterschenkels Endkappen angeordnet, um
den Anteil des seitlich unter den Wetterschenkel eindringenden Regenwassers, insbesondere
bei Schlagregen, möglichst zu minimieren.
[0032] Eine andere erfindungsgemäße Ausgestaltung sieht vor, dass zwischen dem unteren Rahmenprofil
und der Türschwelle eine, vorzugsweise absenkbare, Schwellendichtung vorgesehen ist.
Eine solche Dichtung kann als 'automatische' Absenkdichtung, Magnetdichtung oder Schleppdichtung
sowie auch eine Kombination aus den genannten Lösungen bestehen.
[0033] Eine weitere Lehre der Erfindung sieht vor, dass jedes Leitelement an seinem jeweiligen
Anschlussbereich mit der äußeren Anschlagdichtung fest verbunden ist. Dabei können
Leitelement und die untere Fläche der Anschlagdichtung miteinander verklebt oder miteinander
vulkanisiert sein.
[0034] In weiterer Ausbildung der Erfindung ist es möglich, dass das Leitelement einen nach
oben herausragenden Anschlusssteg zur Erleichterung der Verbindung mit der darüber
angeordneten äußeren Anschlagdichtung aufweist. Mit einer solchen Ausgestaltung erhöht
sich auch die für eine Verklebung oder Vulkanisierung zur Verfügung stehende Fläche
entsprechend.
[0035] Nach einer anderen Lehre der Erfindung ist der Türflügel mittels mehrerer Rollenbänder
am Blendrahmenprofil angeschlagen und ist oberhalb jedes Rollenbandes ein Leitelement
vorgesehen. Dabei ist es zweckmäßig, wenn das Leitelement so weit aus der Schattenfuge
hervorkragt, dass das Regenwasser über das obere Ende des Rollenbandes abfließen kann.
[0036] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist das Leitelement im unteren Bereich
einen die verlängerte äußere Anschlagdichtung umgreifenden Sammel- und Ableitkragen
auf. Es ist von besonderem Vorteil, wenn jedes Leitelement, wie auch die übrigen Anschlagdichtungen,
aus elastischem Material hergestellt sind.
[0037] Schließlich sieht eine weitere erfindungsgemäße Lehre vor, dass das Leitelement einstückig
mit der Endkappe des Wetterschenkels ausgebildet sein kann.
[0038] Die Erfindung wird nachfolgend anhand einer lediglich Ausführungsbeispiele darstellenden
Zeichnung näher erläutert.
[0039] In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße nach innen öffnende Tür in einer Ansicht von außen,
- Fig. 2
- einen Horizontalschnitt entlang der Linie II-II aus Fig. 1 auf der Schlossseite der
Tür,
- Fig. 3A
- einen Vertikalschnitt entlang der Linie III-III aus Fig. 1 im Schwellenbereich der
Tür,
- Fig. 3B
- eine Vergrößerung des Bereichs IIIB aus Fig. 3A,
- Fig. 4A
- in perspektivischer Ansicht, eine vergrößerte Darstellung der linken unteren Ecke
oder des linken unteren Eckbereiches der Tür aus Fig. 1,
- Fig. 4B
- den Gegenstand aus Fig. 4A in anderer perspektivischer Ansicht, bei dem zur besseren
Darstellung der Türflügel angehoben dargestellt ist,
- Fig. 4C
- in weiterer perspektivischer Ansicht, eine Darstellung des Blendrahmens aus den Fig.
4A und 4B,
- Fig. 5A
- ein erfindungsgemäßes Leitelement in perspektivischer Ansicht,
- Fig. 5B
- das Leitelement aus Fig. 5A in Seitenansicht,
- Fig. 5C
- das Leitelement aus Fig. 5A in einer Ansicht von hinten,
- Fig. 6
- eine erfindungsgemäße nach außen öffnende Tür in einer Ansicht von außen,
- Fig. 7
- einen Horizontalschnitt entlang der Linie VII-VII aus Fig. 6 auf der Schlossseite
der Tür,
- Fig. 8
- einen Vertikalschnitt entlang der Linie VIII-VIII aus Fig. 6 im Schwellenbereich der
Tür,
- Fig. 9A
- in perspektivischer Ansicht, eine vergrößerte Darstellung der linken unteren Ecke
oder des linken unteren Eckbereiches der Tür aus Fig. 6,
- Fig. 9B
- die Ecke des Türflügels aus Fig. 9A ohne Blendrahmen in einer perspektivischen Ansicht
von unten innen,
- Fig. 9C
- den Gegenstand aus Fig. 9A in anderer perspektivischer Ansicht, bei dem zur besseren
Darstellung der Türflügel angehoben dargestellt ist,
- Fig. 10A
- eine teilgeschnittene perspektivische Darstellung der Tür aus Fig. 6 im Bereich ihrer
Rollenbänder,
- Fig. 10B
- eine vergrößerte Darstellung des oberhalb jedes Rollenbandes angeordneten Leitelements
in perspektivischer Ansicht,
- Fig. 11A
- ein erfindungsgemäßes Leitelement in perspektivischer Ansicht und
- Fig. 11B
- das Leitelement aus Fig. 11A in Seitenansicht,
[0040] In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele dargestellt, dabei zeigen die Fig.
1 bis 5C in einem ersten Ausführungsbeispiel eine nach innen öffnende Tür und die
Fig. 6 bis 11B eine nach außen öffnende Tür als zweites Ausführungsbeispiel.
[0041] Fig. 1 zeigt in einer Ansicht von außen eine Haustür mit einem umlaufenden Blendrahmen
1, der aus drei Blendrahmenprofilen 2 und einem Schwellenprofil 15 zusammengesetzt
ist sowie einen daran gelenkig angebrachten Türflügel 3 aus einem umlaufenden Flügelrahmenprofil
4.
[0042] Im Horizontalschnitt gemäß Fig. 2 ist schnell erkennbar, dass das Blendrahmenprofil
2 sich aus einem Innenprofil 2i und einem Außenprofil 2a zusammensetzt und dass die
beiden Profile 2i, 2a mittels zweier Stegelemente 5A und 5B miteinander verbunden
sind. Türflügelseitig ist das Stegelement 5B von einer darauf aufgeklipsten Blende
6A überdeckt. Der Hohlraum zwischen den Stegelementen 5A und 5B ist mit einem Isolationskörper
7A ausgefüllt.
[0043] Auch das Flügelrahmenprofil 4 besteht aus einem Innenprofil 4i und einem Außenprofil
4a, welche wiederum mittels Stegelementen 5C und 5D beabstandet zueinander verbunden
sind. Das Stegelement 5C ist von einer darauf aufgeklipsten Blende 6B verdeckt. Der
Hohlraum zwischen dem Innenprofil 4i und dem Außenprofil 4a ist von einem weiteren
Isolationskörper 7B ausgefüllt. Im Inneren des Flügelrahmens 4 ist ein Füllkörper
8 vorgesehen, welcher gleichfalls isolierend wirkt.
[0044] Zwischen dem nach innen öffnenden Türflügel 3 und dem feststehenden Blendrahmen 1
sorgen eine innere Anschlagdichtung 9i und eine äußere Anschlagdichtung 9a für die
notwendige Dichtigkeit. Neben den Dichtungen 9i und 9a erkennt man jeweils eine hier
nicht näher bezeichnete jedoch im Folgenden noch beschriebene Schattenfuge SF, welche
sich über die gesamte Höhe des Türflügels erstreckt.
[0045] Im dargestellten und insoweit bevorzugten Ausführungsbeispiel besteht die Türfüllung
aus einer Dreifachglasscheibe 10, welche mittels Halteleisten 11A und 11B im Türprofil
4 befestigt ist.
[0046] Ferner erkennt man einen Wetterschenkel 12 mit einer endseitig aufgesteckten Endkappe
13, wobei die Anordnung des Wetterschenkels 12 im unteren Bereich des Türflügels 3
am besten aus Fig. 1 ersichtlich ist.
[0047] Fig. 3A zeigt zunächst einen Vertikalschnitt im Sockelbereich entlang der Linie III-III
in Fig. 1. Der Aufbau des Flügelrahmenprofils 4 entspricht dabei dem zuvor anhand
Fig. 2 beschriebenen. Unterhalb dieses Flügelrahmenprofils 4 erkennt man eine Schwellendichtung
14, welche im dargestellten Ausführungsbeispiel bis auf die darunter liegende Türschwelle
15 abgesenkt ist. Die Türschwelle 15 besteht dabei zunächst aus einem Innenprofil
16i und einem Außenprofil 16a, welche mittels eines Stegelements 17 beabstandet miteinander
verbunden sind. Den oberen Abschluss bilden eine innere Schwellenabdichtung 18i, eine
äußere Schwellenabdichtung 18a und ein Schwellenrost 18r mit geriffelter Oberfläche
zur Verbesserung der Trittsicherheit. Deutlich erkennt man den Wetterschenkel 12,
welcher im unteren Bereich des äußeren Flügelrahmenprofils 4a angebracht ist und dafür
sorgt, dass das Türblatt hinablaufende Wasser von der Türschwelle 15 weggeleitet wird.
Im Wetterschenkel 12 ist ebenfalls vor der Türschwelle 15 eine Bürstendichtung 12B
angeordnet, die hochspritzendes Wasser abfängt.
[0048] Wie weiter oben beschrieben und in Fig. 3B dargestellt, stellt die sich zwischen
Blendrahmen 1 und Türflügel 3 ausbildende Schattenfuge SF eine besondere Problematik
bei extremen Wettersituationen dar, da auf die Außenseite der Tür fallender Schlagregen
in der Schattenfuge SF kanalisiert wird und dabei, die Schattenfuge SF vollkommen
ausfüllend, nach unten fließt, wie mit den Pfeilen (teils gestrichelt teils sichtbar)
dargestellt ist. Aus diesem Grunde ist bei der dargestellten Ausführung einer 'Nullbarrieretür'
eine vorgelagerte Drainage (nicht näher bezeichnet) unabdinglich.
[0049] In Fig. 4A sieht man den unteren Bereich der Schattenfuge SF der linken unteren Ecke
der Tür aus Fig.1 in vergrößerter und teilgeschnittener Darstellung. Man erkennt deutlich,
dass die Schattenfuge SF nach Innen zwar von der äußeren Anschlagdichtung 9a abgedichtet
ist, dies aber im Sockelbereich zu Schwierigkeiten führen kann, wenn ein Teil des
hinabschießenden Wassers auf den Schwellenbereich gelangt. Aus diesem Grunde sieht
die vorliegende Erfindung vor, dass am jeweiligen unteren Ende der äußeren Anschlagdichtung
9a in der Schattenfuge SF jeweils ein als Dichtungsabschluss wirkendes Leitelement
19A vorgesehen ist. Dieses Leitelement 19A sorgt dafür, dass das hinabfließende Wasser
in Richtung des vorgelagerten Anschlussbereichs abgeleitet wird, um erst gar nicht
zwischen die äußere und mittlere Dichtebene gelangen zu können, wie in Fig. 3B gezeigt
ist, bei der kein Leitelement vorhanden ist.
[0050] Fig. 4B zeigt eine weitere perspektivische Darstellung des Bereichs aus Fig. 4A,
wobei der Türflügel zur besseren Darstellung angehoben dargestellt ist, so dass das
Leitelement 19A auch "von innen" erkennbar ist. Man erkennt deutlich, dass das Leitelement
einen die verlängerte äußere Anschlagdichtung 9a umgreifenden Sammel- und Ableitkragen
20 aufweist, um auch solches Wasser aufzufangen, welches die äußere Anschlagdichtung
9a überwindet und an dieser im Inneren des Profils hinabläuft. Im eingebauten Zustand
ist dieser Sammel- und Ableitkragen 20 vom Wetterschenkel 12 überdeckt. Diese Konstruktion
ist in Fig. 4C noch deutlicher zu erkennen, in der der entsprechende Blendrahmenbereich
perspektivisch von innen vergrößert dargestellt ist.
[0051] Die Fig. 5A bis 5C zeigen nun das erste Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Leitelements 19A in verschiedenen Darstellungen, nämlich perspektivisch in Fig. 5A,
sowie in einer Seitenansicht (Fig. 5B) und in einer rückseitigen Ansicht (Fig. 5C).
Neben der eigentlichen "Rutsche" im Ablenkelement innerhalb der (nicht dargestellten)
Schattenfuge weist das Leitelement 19A einen sich vertikal erstreckenden Befestigungskörper
auf, welcher von seinem Querschnitt der Anschlagdichtung 9a entspricht. Dieser Bereich
endet oben mit einer planen Fläche 19A', die den Anschlussbereich an die äußere Anschlagdichtung
9a bildet. Ein entsprechender Anschlusssteg 19A" sorgt für eine noch bessere Verbindung,
in dem eine weitere Fläche geschaffen wird, mit welcher der untere Bereich der Anschlagdichtung
9a mit dem Leitelement 19A verbunden, bevorzugt verklebt oder vulkanisiert, werden
kann. Im unteren Bereich erkennt man deutlich den Sammel-und Ableitkragen 20, wobei
durch die Fig. 5B und 5C schnell klar wird, dass im Inneren an der Anschlagdichtung
9a herabfließendes Wasser über diesen Sammel-und Ableitkragen 20 in Richtung des vorgelagerten
Anschlussbereichs abgelenkt wird.
[0052] Fig. 6 zeigt nun ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Haustür
mit einem Blendrahmen 1', wiederum zusammengesetzt aus Blendrahmenprofilen 22. Daran
angebracht ist, diesmal nach außen öffnend, ein Türflügel 3' aus einem umlaufenden
Flügelrahmenprofil 24.
[0053] Aus Fig. 7 geht hervor, dass - bei weitgehend gleichem Aufbau im Vergleich mit Fig.
2 - durch den sich nach außen öffnenden Türflügel 3' die Lage der Anschlagdichtungen
9i und 9a "vertauscht" ist, so dass hier die innere Anschlagdichtung 9i stationär
ist und sich die äußere Anschlagdichtung 9a zusammen mit dem Türflügel 3' beim Öffnen
der Tür vom Blendrahmen 1' wegbewegt.
[0054] Die Wasserproblematik im Bereich der Schattenfuge SF ist jedoch bei dieser alternativen
Ausführungsform nicht anders als beim ersten Ausführungsbeispiel, wie aus Fig. 8 hervorgeht.
Man erkennt, dass auch hier das mit den Pfeilen dargestellte in der Schattenfuge SF
kanalisierte Schlagwasser ein Problem im Schwellenbereich 15 darstellen kann, wenn
dieses nicht ausreichend vom Schwellenbereich abgelenkt wird. Dazu dient, wie aus
Fig. 9A ersichtlich, ein diesmal am äußeren Flügelrahmenprofil 24a befestigtes Leitelement
19B, welches wiederum im Bereich der Endkappe 13 des Wetterschenkels 12 angeordnet
ist. Die genaue Anordnung lässt sich deutlich der Fig. 9B entnehmen, einer perspektivischen
Ansicht von schräg unten innen. Man erkennt auch hier, dass das Leitlelement 19B die
"Verlängerung" der unten endenden Anschlagdichtungen 9a darstellt. In der Vergrößerung
gemäß Fig. 9C mit explosionsartig angehobenen Flügelrahmenprofil 4 zeigt, dass das
Leitelement bei dieser Darstellung vom Wetterschenkel 12 bzw. der darauf aufgesteckten
Endkappe 13 verdeckt ist.
[0055] In den Fig. 10 und 11 ist dargestellt, dass bei einer nach außen öffnenden Tür auch
noch weitere Leitelemente 19B verwendet werden können. Nämlich dort, wo die Anschlagdichtung
9a konstruktionsbedingt unterbrochen ist, und zwar oberhalb des jeweils mit dem Blendrahmen
22 verbundenen Rollenbandes 21. Es ist schnell klar, dass hier die Schattenfugen in
mehrere Abschnitte geteilt sind, welche nach unten jeweils oberhalb eines Rollenbandes
21 enden. Fig. 10A macht deutlich dass das Leitelement 19B das Wasser derart aus der
Schattenfuge leitet, dass es über das obere Ende 23 des Rollenbandes 21 abfließen
kann. Eine entsprechende vergrößerte Darstellung ist in Fig.10B wiedergegeben.
[0056] Schließlich sind in den Fig. 11A und 11B auch die für nach außen öffnenden Türen
im Bereich der Rollenbänder 21 vorzusehenden Leitelemente 19B detailliert dargestellt,
wobei die Verbindung mit der darüber liegenden äußeren Anschlagdichtung (nicht dargestellt),
wie zuvor in Zusammenhang mit den in den Fig. 5A bis 5C gezeigten Leitelementen 19B
beschrieben, erfolgt.
[0057] Es versteht sich von selbst, dass die gezeigten Ausführungsbeispiele der Leitelemente
19A und 19B - je nach Anschlagseite der Tür oder des Fensters - auch spiegelverkehrt
ausgeführt sein können.
1. Tür, insbesondere Aluminium-Haustür, mit einem aus einzelnen Blendrahmenprofilen (2,
22) zusammengesetzten Blendrahmen (1, 1') und einem daran gelenkig angebrachten Türflügel
(3, 3') aus einem umlaufenden Flügelrahmenprofil (4, 24), wobei zwischen Blendrahmenprofil
(2, 22) und Flügelrahmenprofil (4, 24) innere und äußere Anschlagdichtungen (9i, 9a)
aus elastischem Material angeordnet sind und wobei zwischen Blendrahmen (1, 1') und
Türflügel (3, 3') eine Schattenfuge (SF) ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
in der Schattenfuge (SF) am jeweiligen unteren Ende der äußeren Anschlagdichtung (9a)
wenigstens ein als Dichtungsabschluss wirkendes Leitelement (19A, 19B) angeordnet
ist.
2. Tür nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Türflügel (3) nach innen öffnet und die äußere Anschlagdichtung (9a) im Blendrahmenprofil
(2) angeordnet ist.
3. Tür nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Türflügel (3') nach außen öffnet und die äußere Anschlagdichtung (9a) im Flügelrahmenprofil
(24) angeordnet ist.
4. Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Sockelbereich der Tür mit einer Türschwelle (15) mit geringer Schwellenhöhe ausgeführt
wird.
5. Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Tür als Nullbarrierentür ausgeführt ist.
6. Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 3 und insbesondere nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass
der Türflügel (3, 3') außen im Bereich der Türschwelle (15) einen Wetterschenkel (12)
zum Abführen von Regenwasser aufweist.
7. Tür nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
an beiden Enden des Wetterschenkels (12) Endkappen (13) angeordnet sind.
8. Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
zwischen dem unteren Rahmenprofil (4, 24) und der Türschwelle (15) eine, vorzugsweise
absenkbare, Schwellendichtung (14) vorgesehen ist.
9. Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
jedes Leitelement (19A, 19B) an seinem jeweiligen Anschlussbereich (19A', 19B') mit
der äußeren Anschlagdichtung (9a) fest verbunden ist.
10. Tür nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Leitelement (19A, 19B) und die untere Anschlagdichtung (9a) miteinander verklebt
sind.
11. Tür nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Leitelement (19A, 19B) und die untere Anschlagdichtung (9a) miteinander vulkanisiert
sind.
12. Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Leitelement (19A, 19B) einen nach oben herausragenden Anschlusssteg (19A", 19B")
zur Erleichterung der Verbindung mit der darüber angeordneten äußeren Anschlagdichtung
(9a) aufweist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Türflügel (3') mittels mehrerer Rollenbänder (21) am Blendrahmenprofil (22) angeschlagen
ist und dass oberhalb jedes Rollenbandes (21) ein Leitelement (19B) vorgesehen ist.
14. Tür nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Leitelement (19B) so weit aus der Schattenfuge (SF) hervorkragt, dass das Regenwasser
über das obere Ende (23) des Rollenbandes (21) abfließen kann.
15. Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Leitelement (19A) im unteren Bereich einen die verlängerte äußere Anschlagdichtung
(9a) umgreifenden Sammel- und Ableitkragen (20) aufweist.
16. Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, dass
jedes Leitelement (19A, 19B) aus elastischem Material hergestellt ist.
17. Tür nach einem der Ansprüche 7 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Leitelement (19A, 19B) einstückig mit der Endkappe (13) des Wetterschenkels (12)
ausgebildet ist.