[0001] Die Erfindung betrifft einen adaptiven Schwingungsdämpfer.
[0002] Bei der Verbrennung von Brenngas in einem vollvormischenden Verbrennungssystem können
in bestimmten Betriebspunkten unerwünschte selbsterregte Verbrennungsschwingungen
auftreten. Diese sind zumeist mit für den Betreiber unangenehmen Geräuschen verbunden
und können unter bestimmten Umständen zu einer Beschädigung der Anlage führen.
[0003] Das Phänomen ist in
DE 102004013584 A1 sowie dem VDI-Fortschrittsbericht Nr. 364 der Reihe 6 für Energietechnik beschrieben.
Auslöser für die selbsterregten Schwingungen (SES) sind Wechselwirkungen zwischen
der zeitlichen Leistungsfreisetzung der Flamme und der Akustik der Brennkammer. Bedingung
für die Entstehung des beschriebenen Phänomens ist die zeitliche Leistungsfreisetzung
der Flamme zum Zeitpunkt einer positiven Schalldruckamplitude (Rayleigh-Kriterium).
Abstellmaßnahmen sind aus
DE 19730254 C2 bekannt.
[0004] Gemäß dem Stand der Technik wird das Problem zumeist dadurch gelöst, die Geometrie
der Luft- und Brenngas-Luft-Gemisch-führenden Teile so zu gestalten, dass das System
akustisch verstimmt wird und somit möglichst keine selbsterregten Schwingungen auftreten.
Dabei werden beispielsweise zusätzliche Bauteile im Luft- oder Abgasweg eingesetzt,
die die Funktion haben, das System zu verstimmen und somit selbsterregte Schwingungen
zu verhindern oder zu dämpfen. Hierzu dienen beispielsweise Ansaugrohre, welche den
Druckverlust stromauf der Flamme erhöhen oder ein Helmholtz-Resonator. Abhängig von
den geometrischen Kenngrößen des Helmholtz-Resonators hat dieser eine bestimmte Eigenfrequenz,
bei der er wirkt. Schwingungen des Verbrennungssystems werden gedämpft oder gänzlich
verhindert.
[0005] Eine weitere Möglichkeit besteht darin, bei einem elektronischen Brenngas-Luft-Verbund
beim Auftreten von Schwingungen den Luftüberschuss oder die Wärmebelastung zu verändern.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Betrieben derselben,
mit denen selbsterregte Schwingungen bei vollvormischenden Verbrennungssystemen abgestellt
werden können.
[0007] Erfindungsgemäß wird dies durch einen individuell anpassbaren Helmholtz-Resonator
gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich durch die Merkmale der abhängigen
Ansprüche.
[0008] Die Erfindung findet bevorzugt bei elektronischen Brenngas-Luft-Systemen Anwendung,
bei denen ein Massenstromsensor, der eine Druckdifferenz zwischen Luftweg und Brenngasweg
misst, verwendet wird. Mit Hilfe des Massenstromsensors können selbsterregte Schwingungen
nicht nur detektiert, sondern bei ausreichend hoher Abtastrate auch bezüglich der
Frequenz der Schwingung bestimmt werden. Mittels einer Fourier-Transformation wird
das gemessene Sensorsignal in den Frequenzbereich überführt.
[0009] Gegenstand der Erfindung ist zudem ein in seiner Wirkfrequenz anpassbarer Helmholtz-Resonator.
Die Frequenz, bei der ein Helmholtz-Resonator wirkt, wird durch seine geometrische
Dimensionierung definiert. Einflussgrößen sind zum einen das dämpfende Volumen im
eigentlichen Körper, als zum anderen auch das schwingende Volumen im Anbindungskanal.
[0010] So kann beispielsweise bei einem geschlossenen Zylinder, der über einen entsprechend
ausgelegten Anbindungskanal mit dem Verbrennungssystem an der entsprechenden vorher
zu ermittelnden Wirkstelle verbunden oder an dieser Position in das Verbrennungssystem
integriert ist, die Veränderung einer Seitenlänge des Helmholtz-Resonators dadurch
eingestellt werden, dass die Position des Bodens des Zylinders entlang der Symmetrieachse
mittels geeigneter Elektromechanik (z.B.Stellmotor) verändert werden kann. Aus der
ermittelten Frequenz der aufgetretenen Schwingung wird die erforderliche Seitenlänge
des Zylinders ausgerechnet und so verändert, dass sich diese Seitenlänge einstellt.
[0011] Die Erfindung schützt ein Regelungssystem, das mithilfe eines Sensors die Frequenz
einer selbsterregten Schwingung ermittelt und einen anpassbaren Helmholtz-Resonator
derart einstellt, dass die Schwingung abgestellt wird. Das System benötigt dafür ein
Gasregelventil, ein regelbares Gebläse und einem Brenner.
[0012] Die Erfindung wird nun anhand der Figuren erläutert. Hierbei zeigen:
Figur 1 einen Helmholtz-Resonator,
Figur 2 eine erste Ausführungsform eines Verbrennungssystems mit einem erfindungsgemäßen
Helmholtz-Resonator und
Figur 3 eine zweite Ausführungsform eines Verbrennungssystems mit einem erfindungsgemäßen
Helmholtz-Resonator.
[0013] Figur 1 zeigt einen zylindrischen Helmholtz-Resonator 2 mit zwei zylindrischen Volumina.
Das erste zylindrische Helmholz-Resonator-Volumen 17 verfügt über eine Länge l
1 sowie einen Radius r
1. Das erste zylindrische Helmholz-Resonator-Volumen 17 ist beidseitig geöffnet und
mündet auf der einen Seite in das zweite zylindrische Helmholz-Resonator-Volumen 18,
das über eine Länge l
2 sowie einen Radius r
2 verfügt.
[0014] Die Eigenfrequenz
f0 dieses Helmholtz-Resonators lässt sich wie folgt bestimmen.

[0015] Hierbei sind c die Schallgeschwindigkeit, A
1 die Querschnittsöffnung des Eingangs des Helmholtz-Resonators (hier: A
1 = r
12 * π), V
2 das Volumen des zweiten Helmholz-Resonator-Volumens 18 (hier: V
2 = r
22 * π *l
2) und 2 *Δl
1 die Mündungskorrektur (hier:

).
[0016] Figur 2 zeigt eine erfindungsgemäße verbrennungstechnische Anlage mit einem Brenner
11 und einem Gebläse 10 in einer Frischgasführung 14. Das Gebläse 10 saugt Verbrennungsluft
an und führt sie dem Brenner 11 zu. Stromauf des Gebläses 10 mündet eine Brenngasführung
15 in einen Venturi 3 in die Frischgasführung 14, in der ein Brenngasregelventil 9
vor der Mündung angeordnet ist. Ein Massenstromsensor 1 ist zwischen der Brenngasführung
15 und der Frischgasführung 14 angeordnet und dient der Anpassung des Brenngas-Luft-Gemischs.
Stromauf des Venturis 3 ist ein aus Figur 1 bekannter zylindrischer Helmholtz-Resonator
2 mit der Frischgasführung 14 verbunden. Die Anbindung des Helmholtz-Resonators 2
muss an einer vorher zu ermittelnden Wirkstelle / Wirkposition erfolgen. Der Helmholtz-Resonator
2 verfügt über einen verschiebbaren Resonatorzylinder 4 im zweiten zylindrischen Helmholz-Resonator-Volumen
18, so dass dessen Volumen kontinuierlich verstellt werden kann. Zum Verschieben des
Resonatorzylinders 4 dient ein Linearschrittmotor 5, der über eine Antriebswelle 6
in Form einer Gewindestange und ein Innengewinde 7 in dem Resonatorzylinder 4 letztgenannten
verschieben kann. Um ein Drehen des Resonatorzylinders 4 zu verhindern, ist eine Verdrehsicherung
vorgesehen. Ein Ultraschall- oder Laserwegmesser 8 dient der Erfassung der aktuellen
Länge des zweiten zylindrischen Helmholz-Resonator-Volumens 18. Der Resonatorzylinder
4 schließt gasdicht zu den Seitenwänden des zweiten zylindrischen Helmholz-Resonator-Volumens
18 ab. Die dafür notwendige Dichtung kann beispielsweise als Lippendichtung oder Ringdichtung
ausgeführt sein. Eine Regelung 16 ist mit dem Gebläse 10, dem Brenngasregelventil
9, dem Massenstromsensor 1, dem Linearschrittmotor 5 sowie dem Ultraschall- oder Laserwegmesser
8 verbunden.
[0017] Treten beim Betrieb der Anlage selbsterregte Verbrennungsschwingungen auf, so führt
dies zu einer Rückkopplung auf den Verbrennungs- und Brenngasfluss, so dass der Massenstromsensor
1 die Schwingungen erfasst. Da in der Praxis das Signal des Massenstromsensors 1 stets
von diversen Frequenzen überlagert wird, müssen für die Notwendigkeit zur Durchführung
von Abstellmaßnahmen Schwellwerte für die Intensität der Schwingungen überschritten
werden.
[0018] Zuerst werden N Werte des Sensorsignals mit einer Abtastrate f aufgezeichnet. Die
Abtastrate muss dabei doppelt so hoch sein wie die erwartete maximale Frequenz. Um
eine schnelle Fourier-Transformation-Analyse anwenden zu können, muss die Anzahl N
der Werte einer Zweierpotenz entsprechen.
[0019] Der Algorithmus für eine schnelle Fourier-Transformation (FFT) basiert auf der diskreten
Fourier-Transformation. Für N reele Abtastwerte werden N/2 Frequenz- bzw. Spektrallinien
F(
iωk) berechnet:

mit
k = 0,1,... ... ..,
N-1
[0020] Die Frequenz mit der höchsten Auslenkung wird als Frequenz der selbsterregten Schwingung
festgelegt und weiter verarbeitet. Anschließend wird aus dieser ermittelten Frequenz
der Verbrennungsschwingung die erforderliche Höhe des Resonatorzylinders ermittelt.
Für die Eigenfrequenz
f0 des Helmholtz-Resonators gilt (unter Bezug auf Figur 1, siehe oben):

[0021] Es ergibt sich für
l2 :

[0022] Die Regelung 16 steuert den Linearschrittmotor 5 derart an, dass der Resonatorzylinder
4 in die Zielposition verschoben wird, bis das zweite zylindrische Helmholz-Resonator-Volumen
18 über diese berechnete Länge l
2 verfügt. Die Ultraschall- oder Laserwegmesser 8 dient hierbei der Regelung 16 zur
Kontrolle. Alternativ kann auch aus einer Anschlagposition startend eine vorher errechnete
Anzahl von Schritten verfahren werden. Diese ergibt sich aus dem erforderlichen Weg,
der Steigung des Gewindes und der Schrittzahl pro Umdrehung des Motors.
[0023] In einer weiteren Ausführung kann ein Inkrementaldrehgeber verwendet werden, um die
Position des Schrittmotors und damit die Höhe des Zylinders zu bestimmen. Damit können
Schrittverluste ausgeglichen werden.
[0024] Figur 3 zeigt eine alternative Ausführungsform. Der Helmholtz-Resonator 2 ist dabei
zwischen Gebläse 10 und Brenner 11 angeordnet. Ein Motor 12, der mit der Regelung
16 verbunden ist, bewegt über eine Gewindestange 13 den Resonatorzylinder 4 innerhalb
des zweiten zylindrischen Helmholz-Resonator-Volumens 18. Die Gewindestange 13 ist
mit dem Resonatorzylinder 4 starr oder über ein Loslager verbunden. Auf eine Bestimmung
der Länge des zweiten zylindrischen Helmholz-Resonator-Volumens 18 kann hierbei verzichtet
werden, indem beim Auftreten der Verbrennungsschwingungen, was nach wie vor mittels
des Massenstromssensors 1 erkannt wird, startend aus einer Extremposition des Resonatorzylinders
4 solange in Richtung der anderen Extremposition verfahren wird, bis die selbsterregten
Verbrennungsschwingungen abgestellt sind, und somit die korrekte Seitenlänge erreicht
ist.
[0025] Treten später erneut Schwingungen auf, wird erneut zuerst in die Startposition gefahren,
um anschließen wieder zu verfahren bis die korrekte Höhe des Zylinders erreicht ist.
[0026] Möglich ist auch eine Kombination der beiden beschriebenen Verfahren: Die notwendige
Position wird aus dem Massenstromsensorsignal wie oben beschrieben ermittelt. Dann
wird die errechnete Position bis auf einen definierten Abstand angefahren, um dann
langsam weiter zu verfahren, bis die Schwingungen abgestellt sind.
[0027] Ist eine kritische Frequenz bereits vor dem Start der Verbrennungsanlage bekannt,
so kann diese im Speicher abgelegt werden und bereits vor dem Start des Brenners die
entsprechende Größe des Helmholtz-Resonators eingestellt werden, um ein Auftreten
der Schwingungen zu verhindern. Im einfachsten Fall verbleibt die Einstellung des
Helmholtz-Resonators nach dem Abschalten der Verbrennungsanlage in der zuletzt eingestellten
Position und steht beim nächsten Start unverändert zur Verfügung.
[0028] Ein System kann bei zwei unterschiedlichen Frequenzen jeweils ein selbsterregtes
Schwingen aufweisen. In diesem Fallbeispiel gibt es beispielsweise eine Schwingungsneigung
bei 40Hz und bei 160Hz. Nach dem Stand der Technik könnte das Problem dadurch gelöst
werden, dass zwei Helmholtz-Resonatoren eingesetzt werden, die in ihren geometrischen
Eigenschaften auf jeweils eine der beiden Frequenzen abgestimmt sind. Erfindungsgemäß
kann der Helmholtz-Resonator anpasst werden, so dass er in der Lage ist, beide Frequenzen
abzudecken. Gibt es mehr als eine Frequenz in dem Brennerbetriebsbereich, so kann
das Regelungssystem den Resonator immer auf die Frequenz einstellen, die gerade oder
vorher schon einmal in dem gerade angefahrenen Betriebspunkt gemessen wurde. Die Frequenzen
und die Betriebspunkte werden in einem Speicher abgelegt. Beim Wechsel von einem Betriebspunkt
in einen anderen wird im Speicher ausgelesen, ob es zu dem neuen Betriebspunkt eine
andere kritische Frequenz gibt, als die, auf die der Resonator gerade eingestellt
ist. Ist dies der Fall, so wird die Resonatorgeometrie bereits während der Modulation
wie oben beschrieben angepasst.
Bezugszeichenliste
[0029]
- 1
- Massenstromsensor
- 2
- Helmholtz-Resonator
- 3
- Venturi
- 4
- Resonatorzylinder
- 5
- Linearschrittmotor
- 6
- Antriebswelle
- 7
- Innengewinde
- 8
- Ultraschall- oder Laserwegmessers
- 9
- Gasregelventil
- 10
- Gebläse
- 11
- Brenner
- 12
- Motor
- 13
- Gewindestange
- 14
- Frischgasführung
- 15
- Brenngasführung
- 16
- Regelung
- 17
- erstes zylindrisches Helmholz-Resonator-Volumen
- 18
- zweites zylindrisches Helmholz-Resonator-Volumen
1. Verbrennungssystem mit einem Brenner (11), einem Gebläse (10) zum Fördern von Verbrennungsluft
und optional Brenngas zu diesem Brenner (11), einer Frischgasführung (14), in welcher
das Gebläse (14) angeordnet ist, einer Brenngasführung (15), in welcher ein Gasregelventil
(9) angeordnet ist, wobei die Brenngasführung (15) in die Frischgasführung (14) oder
direkt den Brenner (11) mündet, sowie ein Helmholtz-Resonator (2) mit der Frischgasführung
(14) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Helmholtz-Resonator (2) über einen Antrieb (4, 5, 6, 7) zur Verstellung des Volumens
des Helmholtz-Resonators (2) verfügt.
2. Verbrennungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Brenngasführung (15) und / oder Frischgasführung (14) oder zwischen der Brenngasführung
(15) und Frischgasführung (14) ein Volumen- oder Massenstromsensor (1) angeordnet
ist.
3. Verbrennungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gebläse (10) über eine Drehzahlerfassung verfügt.
4. Verbrennungssystem nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Volumen- oder Massenstromsensor (1) und / oder die Drehzahlerfassung des Gebläses
(10) mit einer Regelung (16) verbunden ist.
5. Verbrennungssystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Regelung (16) mit dem Antrieb (5, 6, 7) zur Verstellung des Volumens des Helmholtz-Resonators
(2) verbunden ist.
6. Verbrennungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Helmholtz-Resonator (2) über Mittel zur Erfassung mindestens einer Kenngröße
des Helmholtz-Resonators (2) verfügt.
7. Verfahren zum Betreiben eines Verbrennungssystems mit einem Brenner (11), einem Gebläse
(10) zum Fördern von Verbrennungsluft und optional Brenngas zu diesem Brenner (11),
einer Frischgasführung (14), in welcher das Gebläse (14) angeordnet ist, einer Brenngasführung
(15), in welcher ein Gasregelventil (9) angeordnet ist, wobei die Brenngasführung
(15) in die Frischgasführung (14) oder direkt den Brenner (11) mündet, ein Volumen-
oder Massenstromsensor (1) in der Brenngasführung (15) und / oder Frischgasführung
(14) angeordnet ist und / oder das Gebläse (10) über eine Drehzahlerfassung verfügt,
ein Helmholtz-Resonator (2) mit der Frischgasführung (14) verbunden ist, wobei der
Helmholtz-Resonator (2) über einen Antrieb (4, 5, 6, 7) zur Verstellung des Volumens
des Helmholtz-Resonators (2) verfügt, dadurch gekennzeichnet, dass mittels des Volumen- oder Massenstromsensors (1) und / oder der Drehzahlerfassung
selbsterregte Verbrennungsschwingungen und optional deren Frequenz erkannt werden
und anschließend das Volumen des Helmholtz-Resonators (2) in Abhängigkeit der ermittelten
Frequenz eingestellt wird und / oder der Antrieb (4, 5, 6, 7) zur Verstellung des
Volumens des Helmholtz-Resonators (2) verfahren wird bis die selbsterregte Verbrennungsschwingungen
unterbleiben.
8. Verfahren zum Betreiben eines Verbrennungssystems nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Frequenz mittels Fourier-Transformation ermittelt wird.
9. Verfahren zum Betreiben eines Verbrennungssystems nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass beim Auftreten selbsterregter Verbrennungsschwingungen der Antrieb (4, 5, 6, 7) zur
Verstellung des Volumens des Helmholtz-Resonators (2) kontinuierlich von einer Extremposition
in Richtung einer anderen Extremposition verfahren wird.
10. Verfahren zum Betreiben eines Verbrennungssystems nach einem der Anspruch 7 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass zunächst der Antrieb (4, 5, 6, 7) zur Verstellung des Volumens des Helmholtz-Resonators
(2) grob das errechnete Volumen einstellt und anschließend der Antrieb (4, 5, 6, 7)
zur Verstellung des Volumens des Helmholtz-Resonators (2) verfahren wird bis die selbsterregte
Verbrennungsschwingungen unterbleiben.
11. Verfahren zum Betreiben eines Verbrennungssystems nach einem der Anspruch 7 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass in einem Speicher Ergebnisse früherer Einstellverfahren abgelegt werden und vor dem
Betrieben des Verbrennungssystems das Volumens des Helmholtz-Resonators (2) dementsprechend
eingestellt wird.