[0001] Die Erfindung betrifft eine Umluftwanne für eine Kühltheke, mit einem Wannenkorpus
und mit einer Warenauslage-Einrichtung, die am Wannenkorpus um eine Drehachse schwenkbar
angeordnet ist, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Umluftwannen für Kühltheken sind hinreichend bekannt. Beispielsweise wird auf eine
derartige Umluftwanne in
EP 2 468 146 A1 hingewiesen.
Die entsprechenden Kühltheken werden insbesondere zur Auslage von Nahrungsmitteln
in Lebensmittelgeschäften, Metzgereien oder Bäckereien eingesetzt.
[0003] Aufgrund der im Lebensmittelbereich zu beachtenden Hygieneanforderungen ist es auch
bei Umluftwannen für Kühltheken, wie sie in dieser Anmeldung beansprucht werden, erforderlich,
diese Hygieneanforderungen zu erfüllen. Dies bedeutet insbesondere eine gute Reinigungsmöglichkeit
aller wesentlichen Baugruppen einer derartigen Umluftwanne.
[0004] Die eingangs genannte Umluftwanne nach
EP 2 468 146 A1 ermöglicht zwar bereits das Lösen und nachfolgende Aufschwenken der oberen Warenauflagefläche
gegenüber dem unterhalb der Warenauflagefläche vorgesehenen Verdampfer. Die Gesamtanordnung
der Umluftwanne weist in diesem Beispiel noch eine Verriegelung zwischen Warenauflagefläche
und Verdampferbereich auf, was verbessert werden könnte.
[0006] Die unter der Warenauslagefläche vorgesehenen Verdampfer sind in diesen Beispielen
als Einheit und nicht voneinander lösbar und abschwenkbar ausgebildet. Dies bringt
insbesondere Probleme bei der Reinigung des Verdampfers von oben mit sich.
[0007] Andere Beispiele von Umluftwannen für Kühltheken, bei denen Warenauflagefläche und
Verdampfer gegeneinander geöffnet beziehungsweise verschwenkt werden können, sind
aus
DE 297 11 452 U1 oder
DE 20 2004 006 370 U1 bekannt.
Die Handhabung dieser Einheiten aus Warenauslagefläche und Verdampfer in diesen Beispielen
lässt in sicherheitstechnischer Hinsicht Fragen offen, was insbesondere das Abklappen
des Verdampfers von der Warenauslagefläche nach unten betrifft.
[0008] In dieser Hinsicht zeigt die Umluftwanne nach
DE 20 2007 003 534 U1 bereits Verbesserungen, da Warenauslagefläche und Verdampfer jeweils eigene Gasdruckfedern
als Stützelemente aufweisen. Allerdings ist eine Verriegelung zwischen Warenauslagefläche
und unterem Verdampfer vorgesehen, wobei dies die Handhabung bei einem Reinigungsvorgang
erschwert. Zum anderen sind die unteren Drehpunkte der Gasdruckfedern im Wannenkorpus
vorgesehen, so dass verbesserte Abdichtmaßnahmen und höhere Kosten in Kauf genommen
werden müssen.
[0009] Unter Berücksichtigung der vorausgehend genannten Nachteile und insbesondere der
Konstruktion der Umluftwanne nach
DE 20 2007 003 534 U1 liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Umluftwanne für Kühltheken zu konzipieren,
die sicher und leicht in ihren wesentlichen Baugruppen zu handhaben ist und ohne Verriegelung
auskommt, wobei der Zugriff auf zu reinigende Flächen gewährleistet und die Konstruktion
insgesamt kostengünstig realisierbar sein soll.
[0010] Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Umluftwanne für eine Kühltheke durch
die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst.
[0011] Es ist hierbei speziell vorgesehen, dass die erste und zweite Drehachse für die Warenauslage-Einrichtung
voneinander beabstandet angeordnet sind, und die zweite Drehachse für den Verdampfer
an den Seitenwangen der Warenauslage-Einrichtung vorgesehen ist. Zudem ist der Verdampfer
aus einer oberen geöffneten Neigungsstellung der Warenauslage-Einrichtung kraftbeaufschlagt
gegen den zweiten Hebelift um die zweite Drehachse nach unten abschwenkbar, wobei
hierzu eine Verriegelung nicht erst kompliziert geöffnet werden muss.
[0012] Speziell wird dies bei der Erfindung auch dadurch erreicht, dass der untere Abstützpunkt
des Hebelifts des Verdampfers an der Seitenwange der Warenauslage-Einrichtung angeordnet
ist und der Verdampfer hierbei weitgehend schwebend gegen die Warenauslage-Einrichtung
anliegt.
[0013] Ein wesentlicher Kerngedanke der Erfindung ist weiterhin, die Anlenkung für den Verdampfer
nicht im und am Wannenkorpus anzubringen, sondern an der Seitenwange der Warenauslage-Einrichtung,
wodurch Abdichtungsprobleme und Isolationsaspekte für die Drehachse des Verdampfers
in beziehungsweise an dem Wannenkorpus unberücksichtigt bleiben können, so dass auch
eine Kostenreduktion erreicht wird. Gleichzeitig wird die Anordnung des zweiten Hebeliftes
für den Verdampfer so ausgelegt, dass der Verdampfer ohne Verriegelung, insbesondere
mit der Warenauslage-Einrichtung schwebend im Bereich der Unterseite der Warenauslage-Einrichtung
beziehungsweise in abgeklappter horizontaler Ausrichtung verbleiben kann.
[0014] Der untere Abstützpunkt des Hebelifts des Verdampfers wird hierbei an der Seitenwange
der Warenauslage-Einrichtung angeordnet und vorgesehen, so dass ein weiterer Drehpunkt
beziehungsweise Fixierungspunkt im Wannenkorpus vermieden wird.
[0015] Zweckmäßigerweise ist die Umluftwanne so ausgebildet, dass mindestens ein Lüfter
oder eine Lüftereinrichtung vorhanden ist und dass der Verdampfer und der Lüfter als
Einheit miteinander verschwenkbar sind.
Der Lüfter wird daher beim gemeinsamen Aufschwenken der Warenauslage-Einrichtung zusammen
mit dem Verdampfer ebenfalls mit nach oben geführt, so dass die gesamte Wanne leicht
gereinigt werden kann. Auch ist bei dieser Anordnung des Lüfters die bessere funktionelle
Zuordnung zum Verdampfer im Hinblick auf eine bessere Anströmung der Verdampferlamellen
durch die angesaugte wärmere Umluft gegeben.
Da der Verdampfer Seitenwände aufweist, die in Richtung der Ansaugrichtung der Umluftwanne
weisende, bevorzugt dreieckartig ausgebildete Verlängerungsschenkel aufweist, kann
daran mit einem entsprechenden Neigungswinkel auch der Lüfter angebracht werden, ohne
dass eine separate Fixierung in oder an dem Wannenkorpus erforderlich ist.
[0016] Der Lüfter wird bevorzugt mit einem Neigungswinkel so angeordnet, dass dieser in
der Horizontalstellung des Verdampfers im Wesentlichen dem maximalen Öffnungswinkel
der Fläche der Warenauslage-Einrichtung entspricht. Die Lüfterfläche liegt dementsprechend
in dieser Stellung parallel zur Unterseite der Warenauslage-Einrichtung und mit geringem
Abstand dazu.
[0017] Die Drehachse des Verdampfers ist unabhängig von der ersten Drehachse der Warenauslage-Einrichtung
und wird bevorzugterweise mittels zweier von der Innenseite der Seitenwangen der Warenauslage-Einrichtung
abstehender Achsbolzen und komplementärer Lageröffnungen in den Seitenwänden oder
Verlängerungsschenkeln des Verdampfers gebildet. Alternativ kann diese zweite Drehachse
auch von einer in den beiden Seitenwangen der Warenauslage-Einrichtung gelagerten
durchgehenden Welle gebildet sein.
[0018] Sofern die Drehachse ausgehend von Achsbolzen gebildet wird, werden diese zweckmäßigerweise
aus- und einrastbar mit den Lageröffnungen in den Seitenwänden oder Verlängerungsschenkeln
des Verdampfers ausgelegt, so dass eine relativ einfache Demontage des Verdampfers
aus der Umluftwanne möglich ist.
[0019] In einer bewährten Ausführungsform werden die Hebelifte als Gasfedern ausgelegt,
die Zug- oder Druckfedern sein können. Hierbei werden insbesondere bei der beidseitigen
Anordnung der Hebelifte zu Verdampfer und Warenauslage-Einrichtung bevorzugt Gasfedern
mit kleinem Durchmesser eingesetzt, um die verschiedenen Baugruppen Platz sparend
im Wannenkorpus anordnen zu können.
[0020] Zweckmäßigerweise wird der Abstützpunkt der unteren Lagerachse des Hebelifts für
den Verdampfer in einer und im Falle von beidseitiger Anordnung in beiden Seitenwangen
der Warenauslage-Einrichtung vorgesehen, so dass keinerlei Befestigungspunkt in dem
Wannenkorpus erforderlich ist.
[0021] In der abgeklappten horizontalen Anordnung des Verdampfers ist sein Hebelift auf
die kürzeste Strecke zwischen seinen Abstützpunkten zusammengedrückt. Diese funktionelle
Auslegung des Hebelifts erlaubt es auch, den aus der horizontalen Lage aufgeschwenkten
Verdampfer unterhalb der Unterseite der Warenauslage-Einrichtung schwebend und kraftschlüssig
nach oben zu halten, ohne dass eine Verriegelung mit der Warenauslage-Einrichtung
erforderlich ist.
[0022] Auch in der horizontalen Anordnung des Verdampfers bei abgeklappter Stellung hat
die Verbindungslinie zwischen den zwei Abstützpunkten beziehungsweise Lagerachsen
des Hebeliftes für den Verdampfer noch einen leicht geöffneten Neigungswinkel von
etwa 5° bis 10° nach oben, ausgehend von einer Horizontallinie, so dass noch eine
ausreichende Haltekraft in der Horizontalstellung durch den zusammengedrückten Hebelift
des Verdampfers vorhanden ist.
Die Auslegung und Anordnung des Hebelifts für den Verdampfer gestattet aber auch in
der maximal aufgeschwenkten Lage der Warenauslage-Einrichtung, den Verdampfer mit
relativ geringer Kraft nach unten in seine horizontale Lage abschwenken zu können.
[0023] Im Hinblick auf ein gleichmäßiges, unverkantetes Verschwenken von Warenauslage-Einrichtung
und Verdampfer werden die Hebelifte für die jeweiligen Baugruppen beidseitig von den
Baugruppen angeordnet, so dass eine beidseitige gleichmäßige Krafteinwirkung auf den
Wannenkorpus erreicht wird.
[0024] Die erfindungsgemäße Umluftwanne wird nachfolgend anhand eines Beispiels und schematischer
Darstellungen noch näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Umluftwanne sozusagen in einem vertikalen Schnitt mit Warenauslage-Einrichtung
und Verdampfer in einer horizontalen Ausgangslage innerhalb des Wannenkorpus;
- Fig. 2
- das Beispiel der Umluftwanne nach Fig. 1 mit in die maximale Öffnungsposition aufgeschwenkten
Baugruppen der Warenauslage-Einrichtung und des Verdampfers, während mit unterbrochenen
Linien innerhalb des Wannenkorpus die Ausgangslage gezeigt ist; und
- Fig. 3
- die nach oben aufgeschwenkte Warenauslage-Einrichtung gemäß Fig. 2 mit dem aus dieser
Stellung (Fig. 2) abgeschwenkten Verdampfer in dessen horizontale Anordnung mit seiner
Drehachse an den Seitenwangen der WarenauslageEinrichtung.
[0025] In Fig. 1 ist eine Umluftwanne 1 für eine Kühltheke im Wesentlichen mit einem schematischen
vertikalen Schnitt in ihrer Ausgangslage dargestellt.
Die Umluftwanne 1 weist dabei einen U-förmigen Wannenkorpus 10 auf, der nach innen
die eigentliche Wanne 11 begrenzt. Der Wannenkorpus 10 besteht zum Beispiel an seinen
Innen- und Außenflächen aus einem Metallblech, insbesondere Edelstahlblech, wobei
Isoliermaterial zwischen Innen- und Außenflächen des Wannenkorpus 10 vorgesehen sind.
Die Warenauslage-Einrichtung 3 weist nach oben eine in der Fig. 1 horizontal verlaufende
Auslagefläche 6 für Lebensmittel oder Waren auf. Vertikal nach unten erstrecken sich
beidseitig im Bereich der Längsseiten der Wanne 11 Seitenwangen 4, die nach rechts
in schmälere Schwenkschenkel 5 auslaufen.
Die Schwenkschenkel 5 weisen im Endbereich eine T-förmige Ausnehmung auf, durch die
die Drehachse 7 bzw. Schwenkachse verläuft. Da zwischen dem rechten oberen Teil des
Wannenkorpus 10 und dem Endbereich der Warenauslage-Einrichtung 3 eine Ansaugöffnung
17 für die normalerweise erwärmte Umluft vorhanden ist, lässt ein minimaler Verschiebungsweg
nach rechts auch ein leichtes Aushaken der Warenauslage-Einrichtung 3 von der ersten
Drehachse 7 zu.
[0026] Angrenzend an die Unterseite der Fläche der Warenauslage-Einrichtung 3 ist ein Verdampfer
15 vorgesehen, an dessen rechtem Einlassbereich ein etwa dreieckartig ausgebildeter
Verlängerungsschenkel 26 vorhanden ist, an dem wiederum ein Lüfter 16 oder eine Lüftereinheit
in einem Neigungswinkel zur Horizontalebene angeordnet ist.
[0027] Im linken Bereich vom Verdampfer 15 ist eine Ausblasöffnung 18 vorhanden, die über
die gesamte Tiefe des Wannenkorpus 10 einen Auslassspalt für gekühlte Luft bildet.
Gleichzeitig dient dieser Bereich der Ausblasöffnung 18 als Griff zum gemeinsamen
nach oben Aufschwenken von Verdampfer 15 und Warenauslage-Einrichtung 3.
[0028] Für Reinigungszwecke der Wanne 11 ist es erforderlich, die Baugruppen, Verdampfer
und Warenauslage-Einrichtung 3 wie in Fig. 2 gezeigt, von der horizontalen Ausgangsstellung
in eine nach oben geöffnete Reinigungsstellung aufzuschwenken.
[0029] Der Verdampfer 15 weist im Beispiel einen Hebelift 32 auf, der einen oberen Abstützpunkt
34 oder Drehpunkt und einen unteren Abstützpunkt 33 hat. Der obere Abstützpunkt 34
ist hierbei in der Seitenfläche des Verdampfers 15 fixiert, während der untere Abstützpunkt
33 in einer Seitenwange 4 der Warenauslage-Einrichtung 3 drehbar gelagert ist.
[0030] Andererseits weist auch die Warenauslage-Einrichtung 3 einen Hebelift 21 mit zwei
Abstützpunkten 22 und 23 auf.
Der Abstützpunkt 22 dieses Hebeliftes 21 ist hierbei (Fig. 3) in der Seitenwand des
Wannenkorpus 10 angeordnet. Hierbei muss die Dichtheit dieses Abstützpunktes 22 gewährleistet
sein.
Der obere oder weitere Abstützpunkt 23 des ersten Hebeliftes ist in einer vertikalen
Seitenwange 4 der Warenauslage-Einrichtung 3 fixiert.
[0031] In der in Fig. 2, oben, gezeigten Lage wird der Verdampfer 15 durch die Anordnung
und Funktion des zweiten Hebeliftes 32 in einer schwebenden, anliegenden Lage gegen
die Unterseite der Fläche 6 der Warenauslage-Einrichtung 3 gehalten.
Das Verschwenken dieser gemeinsamen Baugruppe, Verdampfer 15 und Warenauslage-Einrichtung
3 erfolgt hierbei allein über die Drehachse 7.
In dieser nach oben geöffneten Reinigungslage können Kondenswasser und Partikel, welche
sich am Boden der Wanne 11 gesammelt haben, über den Ablauf 12 ausgeleitet werden
oder aus dem Wannenkorpus 10 ausgewischt werden.
Gleichzeitig erlaubt diese geöffnete Stellung auch das Reinigen der Unterseite des
Verdampfers 15.
[0032] Sofern die Oberseite des Verdampfers 15 einer Reinigung unterzogen werden muss, kann
der Verdampfer 15 aus der oberen Lage entsprechend Fig. 2 in eine horizontale Lage
nach Fig. 3 abgeschwenkt oder abgeklappt werden.
[0033] Bei der erfindungsgemäßen Umluftwanne ist dies dadurch möglich, dass getrennt und
separat von der ersten Drehachse 7 für die Warenauslage-Einrichtung 3 eine zweite
separate Drehachse 9 allein für den Verdampfer 15 vorgesehen ist.
[0034] Diese Drehachse 9 geht einerseits durch die beidseitig vom Verdampfer vorgesehenen
Verlängerungsschenkel 26 seiner Seitenwände und andererseits durch die vertikalen
Seitenwangen 4 der Warenauslage-Einrichtung 3.
Die Drehachse 9 ist wie Fig. 3 zeigt dicht unterhalb der Unterseite der Fläche 6 der
Warenauslage-Einrichtung 3 und im oberen Bereich des Verlängerungsschenkels 26 des
Verdampfers 25 vorgesehen.
Der Abschwenkvorgang aus der oberen Lage nach Fig. 2 kann durch leichte Kraftausübung
auf den oberen Teil des Verdampfers 15 nach Fig. 2 realisiert werden, ohne dass ein
Entriegelungsvorgang zwischen den wesentlichen Baugruppen erforderlich ist. Bei diesem
Abschwenken wird ein Druck und ein Zusammendrücken des zweiten Hebeliftes 32 ausgeübt,
wobei der Hebelift 32 wie in Fig. 3 gezeigt, seine kürzeste Längenerstreckung aufweist.
[0035] In der horizontalen, abgeklappten Lage des Verdampfers 15 nach Fig. 3 kann auch der
obere Bereich des Verdampfers 15 und auch die Unterseite der Warenauslage-Einrichtung
3 leicht gereinigt werden.
[0036] Der Lüfter 16, der auch mehrere Lüfter-Einheiten aufweisen kann, und dem Ansaugen
von erwärmter Umgebungsluft über die Ansaugöffnungen 17 (Fig. 1, rechts) dient, ist
bevorzugt in einer geneigten Stellung starr, aber herausnehmbar, mit dem dreieckartigen
Verlängerungsschenkel 26 am Verdampfer 15 verbunden. Die Neigung des Lüfters 16 entspricht
dabei zweckmäßigerweise dem maximalen Öffnungs- beziehungsweise Neigungswinkel der
Warenauslage-Einrichtung 3, wie es insbesondere in Fig. 3 dargestellt ist.
[0037] Die Umluftwanne gemäß der Erfindung ermöglicht es daher, den Verdampfer 15 in der
Öffnungsstellung weitestgehend schwebend gegen die Warenauslage-Einrichtung 3 zur
Anlage zu bringen, wobei keine Verriegelung erforderlich ist.
Durch die separate eigene Drehachse 9 für den Verdampfer 15, die in den vertikalen
Seitenwangen 4 der Warenauslage-Einrichtung 3 angeordnet ist, bedarf es keines weiteren
Fixier- oder Durchbrechungspunktes für drehbare Teile in dem Wannenkorpus 10, so dass
auch Abdichtungsprobleme vermieden werden und auch eine kostengünstige Herstellung
der Umluftwanne mit Wannenkorpus 10 möglich ist.
1. Umluftwanne für eine Kühltheke,
mit einem Wannenkorpus (10),
mit einer Warenauslage-Einrichtung (3), die am Wannenkorpus (10) um eine erste Drehachse
(7) schwenkbar angeordnet ist und
eine obere Auslagefläche (6) für Waren und zwei davon nach unten ragende Seitenwangen
(4) aufweist,
mit einem ersten Hebelift (21) für die Warenauslage-Einrichtung (3), der einerseits
am Wannenkorpus (10) und andererseits an der Warenauslage-Einrichtung (3) abgestützt
ist,
mit einem unterhalb der Auslagefläche (6) vorgesehenen Verdampfer (15), der einen
zweiten Hebelift (32) mit zwei Abstützpunkten (33, 34) aufweist und um eine zweite
Drehachse (9) unterhalb der Auslagefläche (6) verschwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet,
dass die erste (7) und zweite Drehachse (9) voneinander beabstandet angeordnet sind,
dass die zweite Drehachse (9) für den Verdampfer (15) an den Seitenwangen (4) der Warenauslage-Einrichtung
(3) vorgesehen ist,
dass der untere Abstützpunkt (33) des zweiten Hebelifts (32) an der Seitenwange (4) der
Warenauslage-Einrichtung (3) angeordnet ist, und
dass der Verdampfer (15) aus einer oberen geöffneten Neigungsstellung der Warenauslage-Einrichtung
(3) kraftbeaufschlagt gegen den zweiten Hebelift (32) um die zweite Drehachse (9)
nach unten abschwenkbar ist.
2. Umluftwanne nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der zweite Hebelift (32) so ausgelegt und angeordnet ist, dass der Verdampfer (15)
in der gemeinsamen Öffnungsstellung mit der Warenauslage-Einrichtung (3) weitgehend
schwebend gegen die Warenauslage-Einrichtung (3) anliegt.
3. Umluftwanne nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens ein Lüfter (16) vorhanden ist, und
dass der Verdampfer (15) und der Lüfter (16) als Einheit miteinander verschwenkbar sind.
4. Umluftwanne nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Verdampfer (15) Seitenwände (25) aufweist, die in Richtung der Ansaugöffnung
(17) der Umluftwanne (1) weisende, insbesondere dreieckartig ausgebildete, Verlängerungsschenkel
(26) haben.
5. Umluftwanne nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Hebelifte (21, 32) als Gasfedern, insbesondere als Zug- oder Druckfedern, ausgelegt
sind.
6. Umluftwanne nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Drehachse (9) des Verdampfers (15) mittels zweier von der Innenseite der Seitenwangen
(4) der Warenauslage-Einrichtung (3) abstehender Achsbolzen und komplementärer Lageröffnungen
in den Seitenwänden (25) oder den Verlängerungsschenkeln (26) des Verdampfers (15)
oder mittels einer durchgehenden Welle gebildet ist.
7. Umluftwanne nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Achsbolzen aus- und einrastbar mit den Lageröffnungen in den Seitenwänden (25)
oder den Verlängerungsschenkeln (26) des Verdampfers (15) in Verbindung stehen.
8. Umluftwanne nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Hebelift (32) und die Drehachse (9) des Verdampfers (15) so angeordnet sind,
dass der Verdampfer (15) aus der gemeinsamen obersten Öffnungsstellung mit der Warenauslage-Einrichtung
(3), ohne eine Entriegelung mit der Warenauslage-Einrichtung (3), in eine Horizontalstellung,
insbesondere oberhalb des Wannenkorpus (10), abklappbar ist.
9. Umluftwanne nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass der untere Abstützpunkt (33) als Lagerachse des Hebelifts (32) des Verdampfers (15)
in einer Seitenwange (4) der Warenauslage-Einrichtung (3) vorgesehen ist.
10. Umluftwanne nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Hebelift (32) des Verdampfers (15) in der abgeklappten Horizontalstellung in
der Verbindungslinie seiner zwei Abstützpunkte (33, 34) als Lagerachsen einen leicht
geöffneten Neigungswinkel, insbesondere von etwa 5° bis 10°, gegenüber einer Horizontallinie
bildet.
11. Umluftwanne nach einem der Ansprüche 3 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Neigungswinkel des Lüfters (16) in der Horizontalstellung des Verdampfers (15)
im Wesentlichen dem maximalen Öffnungswinkel der Fläche der Warenauslage-Einrichtung
(3) entspricht.
12. Umluftwanne nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass der erste (21) und der zweite Hebelift (32) jeweils zweifach vorgesehen und beidseitig
von den entsprechenden Baugruppen angeordnet sind.