[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Brausekopf, insbesondere für eine Sanitärbrause,
mit einem Brausegrundkörper und einem am Brausegrundkörper angeordneten Strahlscheibenaufbau.
[0002] Bei dem Brausekopf kann es sich z.B. um einen Duschbrausekopf, insbesondere für eine
Kopf-, Hand- und/oder Seitenbrause, zur Bereitstellung eines Duschstrahls handeln.
[0003] Aus der Offenlegungsschrift
DE 10 2013 224 051 A1 ist eine Brausebaugruppe mit einem Brausekopfgehäuse und einer Verteilerplatte in
dem Brausekopfgehäuse bekannt, an der wahlweise eine von mehreren unterschiedlichen
Strahlscheiben montiert werden kann.
[0004] Der Erfindung liegt als technisches Problem die Bereitstellung eines Brausekopfs
der eingangs genannten Art zugrunde, welcher den Stand der Technik verbessert und
insbesondere eine große Funktionalität bei leichter Bedienbarkeit ermöglicht.
[0005] Die Erfindung löst dieses Problem durch die Bereitstellung eines Brausekopfs mit
den Merkmalen des Anspruchs 1.
[0006] Bei dem Brausekopf gemäß der Erfindung umfasst der Strahlscheibenaufbau mehrere Strahlscheibenelemente.
Die Strahlscheibenelemente sind einzeln am Brausegrundkörper lösbar befestigbar. Darunter
ist zu verstehen, dass der Brausegrundkörper und die Strahlscheibenelemente dafür
eingerichtet und bestimmt sind, die Strahlscheibenelemente im normalen Gebrauch wiederholt
und zerstörungsfrei am Brausegrundkörper anbringen zu können. Des Weiteren bilden
die Strahlscheibenelemente jeweils eine Teil-Strahlscheibenfläche einer Gesamt-Strahlscheibenfläche.
Die Teil-Strahlscheibenflächen können auch als Teil-Strahlaustrittsflächen und die
Gesamt-Strahlscheibenfläche kann auch als Gesamt-Strahlaustrittsfläche bezeichnet
werden. Des Weiteren weist der Brausegrundkörper für jedes der Strahlscheibenelemente
eine eigene Fluidzuführung auf.
[0007] Der Brausekopf erlaubt ein Lösen oder einen Austausch des jeweiligen Strahlscheiben-
elements einzeln z.B. zur Reinigung bei Verkalkung bzw. Verschmutzung, während das
oder die übrigen Strahlscheibenelemente am Brausegrundkörper befestigt bleiben und
bei Benutzung weiter mit Fluid mittels ihrer jeweils zugeordneten Fluidzuführung versorgt
werden können. Das entfernte Strahlscheibenelement kann somit ohne Demontage des Strahlscheibenaufbaus
gereinigt oder entkalkt werden. Außerdem ermöglicht die Erfindung bei Bedarf einen
flexiblen Einsatz von Strahlscheibenelementen unterschiedlicher Strahlarten, um in
variabler Weise entsprechend unterschiedliche Strahlcharakteristika der Gesamt-Strahlscheibenfläche
zu erzielen.
[0008] Jede der mehreren Fluidzuführungen kann eine Fluidverbindung unmittelbar oder mittelbar,
insbesondere mittels eines oder mehrerer Fluidkanäle, von einem Fluideinlass des Brausegrundkörpers
zu einem Fluidauslass des zugeordneten Strahlscheibenelements bei Befestigung am Brausegrundkörper
schaffen.
[0009] Weiterhin kann die Gesamt-Strahlscheibenfläche mindestens abschnittsweise eben sein.
Alternativ oder zusätzlich kann die Gesamt-Strahlscheibenfläche mindestens abschnittsweise
konvex oder konkav gewölbt sein. Insbesondere kann die GesamtStrahlscheibenfläche
derart ausgebildet sein, dass Einzel-Fluidstrahlen von den mehreren Teil-Strahlscheibenflächen
in etwa in gleicher Richtung nebeneinander aus dem Brausekopf austreten und einen
einheitlichen Gesamt-Fluidstrahl bilden.
[0010] Je nach Bedarf können z.B. zwei, drei oder mehr Strahlscheibenelemente vorgesehen
sein, insbesondere auch sieben oder noch mehr. Des Weiteren kann mindestens eines,
insbesondere jedes, der Strahlscheibenelemente eine Kreissektoren-, Kreisausschnittoder
Kreissegmentform aufweisen. Mehrere solche Strahlscheibenelemente können dann zueinander
benachbart um eine durch die Gesamt-Strahlscheibenfläche definierte Strahlscheibenflächenachse
herum nebeneinander angeordnet sein und die GesamtStrahlscheibenfläche kann eine Kreisform
aufweisen. Alternativ oder zusätzlich kann mindestens eines, insbesondere jedes, der
Strahlscheibenelemente eine Rechteckform aufweisen. Mehrere solche Strahlscheibenelemente
können dann zueinander benachbart angeordnet sein und die Gesamt-Strahlscheibenfläche
kann eine Rechteckform aufweisen. Benachbart bzw. nebeneinander bedeutet, dass die
Strahlscheibenelemente lückenlos angeordnet sind oder ein Abstand zwischen zwei Strahlscheibenelementen
kleiner als ein vorgegebener Wert ist, z.B. kleiner als 0,5 cm oder kleiner als 0,1
cm.
[0011] In einer Weiterbildung der Erfindung weist der Brausegrundkörper für mindestens eine
der Fluidzuführungen ein eigenes Absperrventil auf, insbesondere für jede der Fluidzuführungen
ein eigenes Absperrventil. Das Absperrventil ist zwischen einer Freigabestellung,
d.h. Offenstellung, für die zugeordnete Fluidzuführung bei am Brausegrundkörper befestigtem
Strahlscheibenelement und einer Absperrstellung, d.h. Schließstellung, für die Fluidzuführung
bei vom Brausegrundkörper gelöstem Strahlscheibenelement verstellbar ausgebildet.
Bei in seine Freigabestellung verstelltem Absperrventil kann bei Benutzung Fluid durch
die Fluidzuführung hindurchfließen oder aus ihr ausmünden. Bei in seine Absperrstellung
verstelltem Absperrventil kann kein Fluid durch die Fluidzuführung hindurchfließen.
Das Absperrventil ermöglicht bei vom Brausegrundkörper gelöstem Strahlscheibenelement
eine weitere bestimmungsgemäße Benutzung des Brausekopfs mit den übrigen am Brausegrundkörper
befestigten Strahlscheibenelementen, z.B. während das gelöste Strahlscheibenelement
gereinigt wird.
[0012] Vorteilhafterweise kann das Absperrventil ein Bedienelement für den Benutzer zur
Verstellung des Absperrventils aufweisen. Als Alternative zu einem Bedienelement kann
das Absperrventil zur selbsttätigen Verstellung in seine Freigabestellung durch das
Befestigen oder Anbringen des zugeordneten Strahlscheibenelements am Brausegrundkörper
und zur selbsttätigen Verstellung in seine Absperrstellung durch Lösen des Strahlscheibenelements
vom Brausegrundkörper ausgebildet sein. Somit kann alleine ein Befestigen oder Lösen
des Strahlscheibenelements zum Verstellen des Absperrventils ausreichen, was eine
intuitive und einfache Bedienung des Brausekopfs erlaubt. Insbesondere umfasst der
Brausekopf in einer Ausgestaltung der Erfindung eine mechanische Kopplung zwischen
dem Absperrventil und dem zugeordneten Strahlscheibenelement, wobei die mechanische
Kopplung zur Verstellung des Absperrventils durch das Strahlscheibenelement ausgebildet
ist.
[0013] In einer Weiterbildung der Erfindung umfasst der Brausekopf eine, insbesondere selbstverriegelnde,
Klickmechanik. Diese dient zur lösbaren Befestigung mindestens eines, insbesondere
jedes, der mehreren Strahlscheibenelemente am Brausegrundkörper und ist in einer Anbringrichtung
des Strahlscheibenelements druckbetätigbar ausgebildet. Die Anbringrichtung ist die
Richtung, in welcher das Strahlscheibenelement gegenüber dem Brausegrundkörper hauptsächlich
bei Befestigung oder Anbringung an diesem bewegt wird. Die Klickmechanik erlaubt,
das Strahlscheibenelement alleine durch Drücken in Anbringrichtung und Loslassen am
Brausegrundkörper zu befestigen und durch nochmaliges Drücken und Loslassen des Strahlscheibenelements
die Befestigung vom Brausegrundkörper zu lösen. Die Klickmechanik kann zusätzlich
dazu ausgebildet sein, das gelöste Strahlscheibenelement vom Brausekörper wegzubewegen
oder auszuwerfen. Somit ist ein werkzeugfreies Befestigen und Lösen des Strahlscheibenelements
am und vom Brausegrundkörper möglich. Insbesondere kann die Klickmechanik eine formschlüssige
Verbindung zwischen dem Brausegrundkörper und dem Strahlscheibenelement bei Befestigung
bilden. Die Klickmechanik kann einer Mechanik zur Befestigung einer SD-Karte in einem
SD-Karten-Slot, wie z.B. einer Digitalkamera, entsprechen.
[0014] In einer Weiterbildung der Erfindung verläuft die Anbringrichtung mindestens eines,
insbesondere jedes, der mehreren Strahlscheibenelemente parallel zu einer Strahlscheibenflächenachse.
Die Strahlscheibenflächenachse kann senkrecht zur GesamtStrahlscheibenfläche verlaufen.
Somit kann das Strahlscheibenelement bei Befestigung mit einer der Teil-Strahlscheibenfläche
gegenüberliegenden Rückseite an eine Unterseite des Brausegrundkörpers hinbewegt werden.
Insbesondere kann die Unterseite des Brausegrundkörpers eine Anschlagsbegrenzung für
das Hinbewegen des Strahlscheibenelemenents an den Brausegrundkörper bilden. Zusätzlich
oder alternativ kann die in Anbringrichtung druckbetätigbare Klickmechanik, soweit
vorhanden, an der Rückseite des Strahlscheibenelements und/oder der Unterseite des
Brausegrundkörpers angeordnet sein. Weiter zusätzlich oder alternativ kann die mechanische
Kopplung zwischen dem Absperrventil und dem zugeordneten Strahlscheibenelement, soweit
vorhanden, an der Unterseite des Brausegrundkörpers und/oder der Rückseite des Strahlscheibenelements
angeordnet sein. Bei einem anschließenden Lösen kann dann das Strahlscheibenelement
einfach nach unten vom Brausegrundkörper wegbewegt oder entnommen werden.
[0015] In einer Ausgestaltung der Erfindung weist der Brausegrundkörper eine Sicherung zur
Festlegung des jeweiligen Strahlscheibenelements am Brausegrundkörper senkrecht zur
Strahlscheibenflächenachse auf, insbesondere in radialer Richtung. Somit ist das Strahlscheibenelement
nicht nur in oder entgegen der Anbringrichtung festgelegt, sondern auch senkrecht
dazu. Dazu kann die Sicherung beispielsweise ein gesondertes Element in Form von einem
Außenring umfassen, welcher das Strahlscheibenelement in radialer Richtung von der
Strahlscheibenflächenachse weg festlegt. Zusätzlich oder alternativ kann die Sicherung
ein gesondertes Element in Form von einem Innenkörper umfassen, welcher das Strahlscheibenelement
in radialer Richtung zur Strahlscheibenflächenachse hin festlegt.
[0016] In einer Weiterbildung der Erfindung ist mindestens eine, insbesondere jede, der
mehreren Fluidzuführungen an der Unterseite des Brausegrundkörpers angeordnet. Die
Fluidzuführung kann vorteilhafterweise bei am Brausegrundkörper befestigtem Strahlscheibenelement
an der der Teil-Strahlscheibenfläche gegenüberliegenden Rückseite in dieses münden.
Diese Anordnung erlaubt einen besonders einfachen Aufbau des Brausegrundkörpers.
[0017] In einer Weiterbildung der Erfindung ist mindestens eines der mehreren Strahlscheibenelemente
als Hohlkörper mit einer Fluidkammer ausgebildet. Die Fluidkammer steht einerseits
mit der zugeordneten Fluidzuführung bei am Brausegrundkörper befestigtem oder angebrachtem
Strahlscheibenelement in Fluidverbindung und steht andererseits mit einem Fluidauslass
in der Teil-Strahlscheibenfläche in Fluidverbindung. Im Übrigen kann der Hohlkörper
fluiddicht sein. Zur Abdichtung des Strahlscheibenelements und/oder des Brausegrundkörpers
kann eine an der Fluidzuführung angeordnete, relativ kleine Dichtung, wie z.B. ein
relativ kleiner Dichtring, ausreichen, so dass kein Fluid von der Fluidzuführung am
zugeordneten Strahlscheibenelement vorbei nach außen leckt.
[0018] In einer Weiterbildung der Erfindung unterscheiden sich mindestens zwei der mehreren
Strahlscheibenelemente voneinander in einer Anzahl, einer Anordnung, einer Form und/oder
einer Größe bzw. einem Durchmesser von Fluidauslässen in den jeweiligen Teil-Strahlscheibenflächen
und sind zur Bereitstellung unterschiedlicher Fluidstrahlarten ausgebildet. Die Fluidstrahlarten
können beispielsweise einen Hartstrahl bzw. Massagestrahl, einen Schwall-Strahl und/oder
einen Normal-Strahl umfassen. Der Benutzer kann durch Auswahl aus den unterschiedlichen
Strahlscheibenelementen und Befestigung dieser am Brausegrundkörper seinen Wünschen
oder Bedürfnissen entsprechend unterschiedliche Strahlaustrittsbilder oder Strahlaustrittscharakteristika
eines Fluidstrahls realisieren.
[0019] Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt
und werden nachfolgend beschrieben. Hierbei zeigen:
- Fig. 1
- eine Perspektivansicht eines Brausekopfs mit einem Brausegrundkörper und mehreren
an diesem befestigten Strahlscheibenelementen,
- Fig. 2
- eine Perspektivansicht eines vom Brausegrundkörper gelösten Strahlscheibenelements
des Brausekopfs der Fig. 1,
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf eine Rückseite des Strahlscheibenelements der Fig. 2,
- Fig. 4
- eine Schnittansicht des Strahlscheibenelements der Fig. 2 längs einer Schnittlinie
IV-IV in Fig. 3,
- Fig. 5
- eine Perspektivansicht einer alternativen Ausführung eines Brausekopfs mit einem Brausegrundkörper
und mehreren Strahlscheibenelementen,
- Fig. 6
- eine Perspektivansicht des Brausekopfs der Fig. 5 mit einem der mehreren Strahlscheibenelemente
beim Lösen vom Brausegrundkörper,
- Fig. 7
- eine Perspektivansicht des Brausekopfs der Fig. 5 ohne das gelöste Strahlscheibenelement
der Fig. 6 und
- Fig. 8
- eine Perspektivansicht des Brausekopfs der Fig. 5 in einer Variante mit unterschiedlichen
Strahlscheibenelementen.
[0020] Ein in Fig. 1 gezeigter Brausekopf 1 für eine Sanitärbrause umfasst einen Brausegrundkörper
2 und einen am Brausegrundkörper 2 angeordneten Strahlscheibenaufbau 3. Der Strahlscheibenaufbau
3 selbst umfasst mehrere voneinander getrennte Strahlscheibenelemente 4, in der vorliegenden
Ausführungsform drei, wobei in Fig. 1 zwei Strahlscheibenelemente 4 und in Fig. 2
ein weiteres Strahlscheibenelement 4 gezeigt sind. Die Strahlscheibenelemente 4 sind
einzeln am Brausegrundkörper 2 zerstörungsfrei lösbar befestigbar. In Fig. 1 sind
die beiden Strahlscheibenelemente 4 am Brausegrundkörper 2 befestigt und in Fig. 2
ist das Strahlscheibenelement 4 vom Brausegrundkörper 2 gelöst. Wenn alle drei Strahlscheibenelemente
4 des Strahlscheibenaufbaus 3 am Brausegrundkörper 2 befestigt sind, bilden die Strahlscheibenelemente
4 jeweils eine Teil-Strahlscheibenfläche 5 einer Gesamt-Strahlscheibenfläche, wie
sie sich aus Fig. 1 durch die entsprechende Vervollständigung ableitet. Des Weiteren
weist der Brausegrundkörper 2 für jedes der Strahlscheibenelemente 4 eine eigene Fluidzuführung
7 auf, wobei in Fig. 1 die Fluidzuführung 7 für das vom Brausegrundkörper 2 gelöste,
in Fig. 2 gezeigte Strahlscheibenelement 4 zu erkennen ist.
[0021] Der Brausegrundkörper 2 weist einen üblichen, nicht gezeigten Fluideinlass in den
Brausekopf 1 auf. Des Weiteren umfasst jedes der Strahlscheibenelemente 4 einen Fluidauslass
17 in Form von mehreren Wasseraustrittsöffnungen aus dem Brausekopf 1 in seiner Teil-Strahlscheibenfläche
5. Jede Fluidzuführung 7 schafft eine Fluidverbindung vom Fluideinlass zum Fluidauslass
17 des zugeordneten Strahlscheibenelements 4 bei Befestigung des Strahlscheibenelements
4 am Brausegrundkörper 2. Außerdem sind die Strahlscheibenelemente 4 voneinander fluidgetrennt,
d.h. dass keines der Strahlscheibenelemente 4 eine direkte Fluidverbindung mit den
anderen Strahlscheibenelementen 4 aufweist.
[0022] Die Gesamt-Strahlscheibenfläche des Brausekopfes 1 ist nach außen konvex gewölbt,
d.h. in den Fig. 1 und 4 nach unten. Des Weiteren ist die Gesamt-Strahlscheibenfläche
im gezeigten Beispiel von kreisrunder Form und ist derart ausgebildet, dass EinzelFluidstrahlen
von den mehreren Teil-Strahlscheibenflächen 5 bei Benutzung in etwa in gleicher Richtung
nebeneinander aus dem Brausekopf 1 austreten und einen einheitlichen, homogenen Gesamt-Fluidstrahl
bilden. Im Detail weist jedes der Strahlscheibenelemente 4 eine Kreissektoren-, Kreisausschnitt-
oder Kreissegmentform auf. Die Gesamt-Strahlscheibenfläche definiert eine Strahlscheibenflächenachse
12, welche senkrecht zur Gesamt-Strahlscheibenfläche verläuft. Die Strahlscheibenelemente
4 sind zueinander benachbart um die Strahlscheibenflächenachse 12 herum angeordnet.
Jeweils zwischen zwei benachbarten Strahlscheibenelementen 4 ist kein Spalt oder höchstens
ein kleiner Spalt, dessen Breite kleiner als 0,5 cm, vorzugsweise kleiner als 0,1
cm, und größer als eine Fertigungstoleranz der Komponenten des Brausekopfs 1 ist.
[0023] Der Brausegrundkörper 2 weist eine kreisrunde Zylinderform mit einem zylinderförmigen
Innenkörper 21 und mit einem Fortsatz der Mantelfläche in Form eines Außenrings 20
auf. Dadurch bildet der Brausekopf 1 einen zylinderförmigen oder ringförmigen Aufnahmeraum
22 für den Strahlscheibenaufbau 3, d.h. für dessen Strahlscheibenelemente 4. Wenn
alle Strahlscheibenelemente 4 am Brausegrundkörper 2 befestigt sind, bilden die Gesamt-Strahlscheibenfläche,
der Außenring 20 und der Innenkörper 21 eine bündige, stufenlose Oberfläche.
[0024] Eine Anbringrichtung 10 der Strahlscheibenelemente 4 verläuft parallel zur Strahlscheibenflächenachse
12, in Fig. 1 von unten nach oben. Bei der Befestigung eines der Strahlscheibenelemente
4 wird dieses mit einer der Teil-Strahlscheibenfläche 5 gegenüberliegenden Rückseite
23 an eine in Fig. 1 untere Stirnseite oder Unterseite 14 des Brausegrundkörpers 2
voran in den Aufnahmeraum 22 hineinbewegt. Dabei bildet die Unterseite 14 eine Anschlagsbegrenzung
für das Hineinbewegen des Strahlscheibenelements 4 in den Aufnahmeraum 22. Wenn das
Strahlscheibenelement 4 angebracht ist, liegt es mit seiner Rückseite 23 an der Unterseite
14 des Brausegrundkörpers 2 an. Bei einem anschließenden Lösen des Strahlscheibenelements
4 wird dieses in Fig. 1 nach unten vom Brausegrundkörper 2 wegbewegt und aus dem Aufnahmeraum
22 entnommen.
[0025] Weiterhin umfasst der Brausekopf 1 eine in Anbringrichtung 10 druckbetätigbare Klickmechanik
11, die zur lösbaren Befestigung jedes der mehreren Strahlscheibenelemente 4 am Brausegrundkörper
2 ausgebildet ist. Die Klickmechanik 11 ist zwischen oder an der Unterseite 14 des
Brausegrundkörpers 2 und der Rückseite 23 des jeweiligen Strahlscheibenelements 4
angeordnet, wie in den Fig. 1 bis 4 zu erkennen. Die Klickmechanik 11 sichert die
Strahlscheibenelemente 4 in der zur Anbringrichtung 10 entgegengesetzten Richtung
gegen Lösen vom Brausegrundkörper 2. Sie erlaubt, das jeweilige Strahlscheibenelement
4 alleine durch Drücken in Anbringrichtung 10 und Loslassen am Brausegrundkörper 2
zu befestigen und durch nochmaliges Drücken und Loslassen des Strahlscheibenelements
4 die Befestigung am Brausegrundkörper 2 wieder zu lösen. Zusätzlich ist die Klickmechanik
11 dazu ausgebildet, das gelöste Strahlscheibenelement 4 vom Brausegrundkörper 2 in
Fig. 1 nach unten wegzubewegen bzw. aus dem Aufnahmeraum 22 auszuwerfen.
[0026] Im Detail umfasst die Klickmechanik 11 für jedes Strahlscheibenelement 4 drei starre
Rastfortsätze 24, die an der Rückseite 23 des entsprechenden Strahlscheibenelements
4 angeordnet sind, und drei korrespondierende flexible Rastarmpaare 25, die an der
Unterseite 14 des Brausegrundkörpers 2 angeordnet sind. Bei Befestigung oder Anbringung
eines jeweiligen Strahlscheibenelements 4 am Brausegrundkörper 2 greifen die flexiblen
Rastarmpaare 25 mit Rastnasen 26 in Rasträume 27 an den starren Rastfortsätzen 24
ein. Somit bildet die Klickmechanik 11 eine formschlüssige Verbindung zwischen dem
Brausegrundkörper 2 und dem entsprechenden Strahlscheibenelement 4. Bei einer erneuten
Bewegung des Strahlscheibenelements 4 in Anbringrichtung 10 federn die flexiblen Rastarmpaare
25 von den starren Rastfortsätze 24 weg und die Rastnasen 26 bewegen sich aus den
Rasträumen 27 heraus. Somit wird die formschlüssige Verbindung zwischen dem Brausegrundkörper
2 und dem entsprechenden Strahlscheibenelement 4 gelöst.
[0027] Zur Festlegung des jeweiligen Strahlscheibenelements 4 am Brausegrundkörper 2 senkrecht
zur Strahlscheibenflächenachse 12, insbesondere in radialer Richtung, weist der Brausegrundkörper
2 eine Sicherung 13 auf. Im Detail umfasst die Sicherung 13 den Außenring 20, welcher
die befestigten oder angebrachten Strahlscheibenelemente 4 umfangsseitig umgibt und
somit in radialer Richtung von der Strahlscheibenflächenachse 12 weg festlegt. Weiterhin
umfasst die Sicherung 13 den Innenkörper 21, welcher die angebrachten Strahlscheibenelemente
4 in radialer Richtung zur Strahlscheibenflächenachse 12 hin festlegt. Zusätzlich
sichert die Klickmechanik 11 die befestigten Strahlscheibenelemente 4 in radialer
Richtung und Drehrichtung um die Strahlscheibenflächenachse 12 herum.
[0028] Die Fluidzuführungen 7 sind an der Unterseite 14 des Brausegrundkörpers 2 angeordnet.
Von dort führen sie zu den Rückseiten 23 befestigter Strahlscheibenelemente 4 und
münden in diese. Auch die Fluidzuführungen 7 sichern das ihnen jeweils zugeordnete
Strahlscheibenelement 4 senkrecht zur Strahlscheibenflächenachse 12. Der Brausegrundkörper
2 weist für jede Fluidzuführung 7 ein eigenes Absperrventil 8 auf. Jedes Absperrventil
8 ist zwischen einer Freigabestellung für die zugeordnete Fluidzuführung 7 bei am
Brausegrundkörper 2 befestigtem Strahlscheibenelement 4 und einer Absperrstellung
für die Fluidzuführung 7 bei vom Brausegrundkörper 2 gelöstem Strahlscheibenelement
4 verstellbar ausgebildet. Wenn eines der Absperrventile 8 in seine Freigabestellung
verstellt ist, gibt es bei Benutzung einen Fluidfluss durch die Fluidzuführung 7 hindurch
zum zugeordneten Strahlscheibenelement 4 frei. Wenn das Absperrventil 8 in seine Absperrstellung
verstellt ist, sperrt es diesen Fluidfluss durch die Fluidzuführung 7 zum zugeordneten
Strahlscheibenelement 4 ab. Die Absperrventile 8 ermöglichen, dass der Brausekopf
1 mit den übrigen am Brausegrundkörper 2 befestigten Strahlscheibenelementen 4 weiterhin
bestimmungsgemäß benutzt werden kann, wenn eines der mehreren Strahlscheibenelemente
4 vom Brausegrundkörper 2 gelöst ist und z.B. gereinigt wird.
[0029] Weiterhin umfasst der Brausekopf 1 zwischen jedem der mehreren Absperrventile 8 und
dem diesem zugeordneten Strahlscheibenelement 4 eine mechanische Kopplung 9, die zur
Verstellung des Absperrventils 8 durch das Strahlscheibenelement 4 ausgebildet ist.
Somit reicht alleine ein Befestigen oder Lösen eines der mehreren Strahlscheibenelemente
4 zum Verstellen des zugeordneten Absperrventils 8 aus. Die mechanischen Kopplungen
9 sind zwischen oder an der Unterseite 14 des Brausegrundkörpers 2 und den Rückseiten
23 der Strahlscheibenelemente 4 angeordnet.
[0030] Im gezeigten Beispiel umfasst jede der mechanischen Kopplungen 9 einen Kopplungsstift
28, der an der Rückseite 23 des entsprechenden Strahlscheibenelements 4 angeordnet
ist und von dieser in Anbringrichtung 10 absteht. Das zugeordnete Absperrventil 8
umfasst einen Ventilschließkörper 29, der zwischen einer Freigabestellung und einer
Absperrstellung entlang der Anbringrichtung 10 verstellbar ist. Wenn das zugeordnete
Strahlscheibenelement 4 vom Brausegrundkörper 2 gelöst ist, ist der Ventilschließkörper
29 mindestens bei Benutzung des Brausekopfs 1 in seine Absperrstellung entgegen der
Anbringrichtung 10 kraftbeaufschlagt. Wenn das Strahlscheibenelement 4 am Brausegrundkörper
2 befestigt wird oder ist, schiebt oder hält der Kopplungsstift 28 den Ventilschließkörper
29 in der Freigabestellung.
[0031] Die Strahlscheibenelemente 4 sind als Hohlkörper 15 mit einer Fluidkammer 16 ausgebildet,
wie in Fig. 4 zu erkennen. Die Fluidkammer 16 steht einerseits mit der zugeordneten
Fluidzuführung 7 bei am Brausegrundkörper 2 befestigtem oder angebrachtem Strahlscheibenelement
4 in Fluidverbindung und steht andererseits mit dem Fluidauslass 17 in der Teil-Strahlscheibenfläche
5 in Fluidverbindung. Im Übrigen ist der Hohlkörper 15 fluiddicht. Des Weiteren umfasst
der Brausekopf 1 für jede Fluidzuführung 7 oder jedes Strahlscheibenelement 4 eine
Dichtung, so dass bei Benutzung kein Fluid von der Fluidzuführung 7 am zugeordneten
Strahlscheibenelement 4 vorbei nach außen fließen kann, sondern nur durch den Hohlkörper
15 hindurch.
[0032] Im Detail weist der Hohlkörper 15 einen Fluideingangsbereich 30 an der Rückseite
23 auf, wie in den Fig. 2 bis 4 zu erkennen. Bei am Brausegrundkörper 2 befestigtem
Strahlscheibenelement 4 mündet die zugeordnete Fluidzuführung 7 in den Fluideingangsbereich
30. Des Weiteren steht der Fluideingangsbereich 30 mit der Fluidkammer 16 in Fluidverbindung.
Am strömungsabwärtigen Ende des Fluideingangsbereichs 30 ist eine Strömungsumlenkkontur
oder -fläche 31 angeordnet. Die Strömungsumlenkkontur 31 ist dazu ausgebildet, den
Fluidfluss von der Fluidzuführung 7 in die Fluidkammer 16 umzulenken, insbesondere
um mindestens 90°. Damit wird eine gleichmäßige Fluidverteilung in der Fluidkammer
16 und infolgedessen ein gleichmäßiger Fluidausfluss aus dem Fluidauslass 17 in Form
eines den Wasseraustrittsöffnungen des Strahlscheibenelements 4 entsprechenden Brausefluidstrahls
erreicht.
[0033] Die Fig. 5 bis 7 bzw. 8 zeigen je einen weiteren erfindungsgemäßen Brausekopf 1',
wobei zum leichteren Verständnis nicht nur identische, sondern auch funktionell äquivalente
Elemente mit gleichen Bezugsziffern versehen sind wie in der oben erläuterten Ausführungsform,
auf deren Beschreibung insoweit verwiesen werden kann. Im Unterschied zum Strahlscheibenaufbau
3 der Ausführungsform der Fig. 1 bis 4 umfasst das Ausführungsbeispiel der Fig. 5
bis 7 einen Strahlscheibenaufbau 3' mit sieben Strahlscheibenelementen 4a'. Des Weiteren
ist eine Gesamt-Strahlscheibenfläche 6' eben, die aus Teil-Strahlscheibenflächen 5a',
5b' der am Brausegrundkörper 2' einzeln lösbar befestigbaren Strahlscheibenelemente
4a', 4b' gebildet ist.
[0034] In den Fig. 5 bis 7 ist zu erkennen, wie eines der mehreren Strahlscheibenelemente
4a' sukzessive entgegen der Anbringrichtung 10 vom Brausegrundkörper 2' gelöst und
abgenommen wird. Der Einfachheit halber sind in Fig. 7 die Fluidzuführung und die
Klickmechanik an einer Unterseite 14' des Brausegrundkörpers 2' nicht gezeigt.
[0035] Im Ausführungsbeispiel von Fig. 8 umfasst der Strahlscheibenaufbau 3' fünf gleichartige
Strahlscheibenelemente 4a' und zwei von diesen unterschiedliche Strahlscheibenelemente
4b'. Die Fluidauslässe 17a' der Strahlscheibenelemente 4a' unterscheiden sich von
den Fluidauslässen 17b' der Strahlscheibenelemente 4b' in einer Anzahl, einer Anordnung
und/oder einer Größe von Wasseraustrittsöffnungen und sind zur Bereitstellung unterschiedlicher
Fluidstrahlarten ausgebildet. In anderen Ausführungsformen können beliebige andere
Kombinationen von Strahlscheibenelementen mit jeweils zugehöriger Strahlart zur Bildung
der Gesamt-Strahlscheibenfläche eingesetzt werden. In weiteren, nicht gezeigten, alternativen
Ausführungsformen der Erfindung umfasst der Strahlscheibenaufbau vier, fünf, sechs,
acht, neun oder mindestens zehn Strahlscheibenelemente und/oder die Gesamt-Strahlscheibenfläche
ist nach innen konkav gewölbt.
[0036] In den gezeigten Ausführungsformen weisen die Strahlscheibenelemente jeweils eine
Kreissektoren-, Kreisausschnitt- oder Kreissegmentform auf und die Gesamt-Strahlscheibenfläche
weist eine Kreisform auf. Alternativ kann mindestens eines, insbesondere jedes, der
Strahlscheibenelemente eine andere Form aufweisen. So kann z.B. jedes der Strahlscheibenelemente
eine Rechteckform aufweisen. Dann können die Strahlscheibenelemente zueinander benachbart
angeordnet sein und die Gesamt-Strahlscheibenfläche kann eine Rechteckform aufweisen.
Des Weiteren sind in den gezeigten Ausführungsformen die Strahlscheibenelemente direkt
nebeneinander angeordnet. Alternativ können die Strahlscheibenelemente einen Abstand
von bis zu wenigen Zentimetern zueinander aufweisen, wie z.B. 1 cm bis 2 cm. Weiterhin
weist in den gezeigten Ausführungsformen der Brausegrundkörper eine kreisrunde Zylinderform
auf. Alternativ kann der Brausegrundkörper eine andere Form aufweisen, die insbesondere
mit der Form des Strahlscheibenaufbaus oder der Gesamt-Strahlscheibenfläche korrespondieren
kann.
[0037] Weiterhin verläuft in den gezeigten Ausführungsformen die Anbringrichtung parallel
zur Strahlscheibenflächenachse. In einer alternativen Ausführungsform kann die Anbringrichtung
nicht-parallel zur Strahlscheibenflächenachse verlaufen, insbesondere senkrecht. Entsprechend
können der Brausegrundkörper und die Strahlscheibenelemente abgeändert sein. Insbesondere
kann die Klickmechanik an anderer Stelle angeordnet sein. Auch können Rastfortsätze
am Brausegrundkörper und flexible Rastarmpaare an den Strahlscheibenelementen angeordnet
sein. Unabhängig von der Anbringrichtung können die Fluidzuführungen an anderer Stelle
angeordnet sein, insbesondere am Außenring und/oder am Innenkörper.
[0038] In den gezeigten Ausführungsformen weist der jeweilige Brausekopf die mechanischen
Kopplungen auf. Alternativ oder zusätzlich kann der Brausekopf eine andere Art von
Kopplung aufweisen, z.B. eine magnetische Kopplung, die zur Verstellung des Absperrventils
durch das Strahlscheibenelement ausgebildet ist. Weiter alternativ oder zusätzlich
kann für mindestens eines der Absperrventile die Kopplung entfallen und dem Absperrventil
kann ein benutzerbetätigbares Bedienelement zur Verstellung des Absperrventils zugeordnet
sein.
[0039] Ferner sind in den gezeigten Ausführungsformen die Strahlscheibenelemente jeweils
als Hohlkörper ausgebildet. Alternativ oder zusätzlich kann mindestens eines der mehreren
Strahlscheibenelemente als offene Platte ausgebildet sein.
[0040] Wie die gezeigten und oben erläuterten Ausführungsformen deutlich machen, stellt
die Erfindung einen vorteilhaften Brausekopf zur Verfügung, welcher den Stand der
Technik verbessert und insbesondere ein einfaches Lösen oder Austauschen einzelner
Strahlscheibenelemente vom Brausegrundkörper ermöglicht, wobei der Brausekopf weiter
bestimmungsgemäß benutzt werden kann.
1. Brausekopf, insbesondere für eine Sanitärbrause, mit
- einem Brausegrundkörper (2, 2') und
- einem am Brausegrundkörper angeordneten Strahlscheibenaufbau (3, 3'), dadurch gekennzeichnet, dass
- der Strahlscheibenaufbau (3, 3') mehrere Strahlscheibenelemente (4, 4a', 4b') umfasst,
die einzeln am Brausegrundkörper (2, 2') lösbar befestigbar sind und jeweils eine
Teil-Strahlscheibenfläche (5, 5a', 5b') einer Gesamt-Strahlscheibenfläche (6') bilden,
und
- der Brausegrundkörper für jedes der Strahlscheibenelemente eine eigene Fluidzuführung
(7) aufweist.
2. Brausekopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Brausegrundkörper (2, 2') für mindestens eine der Fluidzuführungen (7) ein Absperrventil
(8) aufweist, das zwischen einer Freigabestellung für die zugeordnete Fluidzuführung
bei am Brausegrundkörper befestigtem Strahlscheibenelement (4, 4a', 4b') und einer
Absperrstellung für die Fluidzuführung bei vom Brausegrundkörper gelöstem Strahlscheibenelement
verstellbar ausgebildet ist.
3. Brausekopf nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine mechanische Kopplung (9) zwischen dem Absperrventil (8) und dem zugeordneten
Strahlscheibenelement (4, 4a', 4b'), die zur Verstellung des Absperrventils durch das Strahlscheibenelement ausgebildet ist.
4. Brausekopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Klickmechanik (11), die zur lösbaren Befestigung mindestens eines der mehreren
Strahlscheibenelemente (4, 4a', 4b') am Brausegrundkörper (2, 2') dient und in einer
Anbringrichtung (10) des Strahlscheibenelements druckbetätigbar ausgebildet ist.
5. Brausekopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anbringrichtung (10) mindestens eines der mehreren Strahlscheibenelemente (4,
4a', 4b') parallel zu einer Strahlscheibenflächenachse (12) verläuft.
6. Brausekopf nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Brausegrundkörper (2, 2') eine Sicherung (13) zur Festlegung des jeweiligen Strahlscheibenelements
(4, 4a', 4b') am Brausegrundkörper senkrecht zur Strahlscheibenflächenachse (12) aufweist.
7. Brausekopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der mehreren Fluidzuführungen (7) an einer Unterseite (14, 14') des
Brausegrundkörpers (2, 2') angeordnet ist.
8. Brausekopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der mehreren Strahlscheibenelemente (4, 4a', 4b') als Hohlkörper
(15, 15a', 15b') mit einer Fluidkammer (16) ausgebildet ist, die einerseits mit der
zugeordneten Fluidzuführung (7) bei am Brausegrundkörper (2, 2') befestigtem Strahlscheibenelement
in Fluidverbindung steht und die andererseits mit einem Fluidauslass (17, 17a', 17b')
in der Teil-Strahlscheibenfläche (5, 5a', 5b') in Fluidverbindung steht.
9. Brausekopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei der mehreren Strahlscheibenelemente (4a', 4b') sich voneinander in
einer Anzahl, einer Anordnung, einer Form und/oder einer Größe von Fluidauslässen
(17a', 17b') in den jeweiligen Teil-Strahlscheibenflächen (5a', 5b') unterscheiden
und zur Bereitstellung unterschiedlicher Fluidstrahlarten ausgebildet sind.