[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Gargerät umfassend wenigstens einen beheizbaren
Garraum mit wenigstens einer Beschickungsöffnung und wenigstens eine Garraumtür zum
Verschließen der Beschickungsöffnung. Es ist wenigstens eine Entlüftungseinrichtung
zur Abfuhr von Wrasen aus dem Garraum mit wenigstens einer Entlüftungsöffnung vorgesehen.
Weiterhin umfasst das Gargerät wenigstens eine Blendeneinrichtung. Das erfindungsgemäße
Verfahren betrifft die Durchführung eines Garprogramms mit einem solchen Gargerät.
[0002] Bei Gargeräten wird neben funktionellen Aspekten und einem guten Garergebnis eine
ansprechende Optik immer wichtiger. Dabei sind insbesondere auch Gargeräte gewünscht,
die flächenbündige Fronten aufweisen. Unter einer flächenbündigen Front bzw. unter
einem flächenbündigen Design ist dabei zu verstehen, dass das Gargerät eine im Wesentlichen
durchgehende bzw. durchgehend erscheinende Front aufweist.
[0003] Um eine optisch durchgehende Frontfläche beispielsweise bei einem Backofen bzw. allgemein
bei Gargeräten mit einem Garraum zu erreichen, wird bei bekannten Gargeräten z. B.
auf die Verwendung von konventionellen Griffen zum Öffnen der Garraumtür und/oder
auf über die Front des Gargerätes hervorragende Bedienknebel verzichtet.
[0004] Bei Gargeräten mit einem Garraum erfolgt jedoch oft die Abfuhr von Wrasen aus dem
Garraum und/oder von dem Kühlluftstrom der Elektronik nach vorne über einen sogenannten
Wrasenspalt bzw. Entlüftungsspalt. Ein solcher Spalt muss einen bestimmten freien
Strömungsquerschnitt aufweisen, um eine effektive Funktionsweise zu gewährleisten.
Solche Spalte wirken sich jedoch auf das gewünschte geschlossene Design der Front
des Gargerätes negativ aus.
[0005] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Gargerät mit einem Garraum zur
Verfügung zu stellen, bei welchem eine effektive Luftführung bei einer ansprechenden
Optik gewährleistet ist.
[0006] Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Gargerät mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und
durch ein Verfahren zur Durchführung eines Garprogramms mit den Merkmalen des Anspruchs
12. Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche. Weitere
Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ausführungsbeispielen.
[0007] Das erfindungsgemäße Gargerät umfasst wenigstens einen beheizbaren Garraum mit wenigstens
einer Beschickungsöffnung, wenigstens eine Garraumtür zum Verschließen der Beschickungsöffnung
und wenigstens eine Entlüftungseinrichtung zur Abfuhr von Wrasen aus dem Garraum mit
wenigstens einer Entlüftungsöffnung. Das erfindungsgemäße Gargerät umfasst weiterhin
wenigstens eine Blendeneinrichtung, wobei die Blendeneinrichtung zwischen wenigstens
einer Ruhestellung und wenigstens einer Betriebsstellung verlagerbar vorgesehen ist.
Die Blendeneinrichtung deckt bei geschlossener Garraumtür die Entlüftungsöffnung in
der Ruhestellung im Wesentlichen ab. In der Betriebsstellung der Blendeneinrichtung
gibt die Blendeneinrichtung die Entlüftungsöffnung der Entlüftungseinrichtung wenigstens
abschnittsweise frei.
[0008] Erfindungsgemäß wird unter einem beheizbaren Garraum jegliche Art von Garraum verstanden,
in welchem über unterschiedlichste Garverfahren Speisen zubereitet werden können.
Beispielsweise kann zum Garen von Speisen Ober- und/oder Unterhitze, ein Umluftbetrieb,
ein Grillbetrieb, ein Dampfbetrieb oder auch Hochfrequenzstrahlung wie Mikrowellenstrahlung
verwendet werden.
[0009] Die Garraumtür zum Verschließen der Beschickungsöffnung des Garraumes kann erfindungsgemäß
unten, seitlich oder auch oben angeschlagen sein. Es ist aber auch möglich, dass die
Garraumtür in der Art eines Ausziehwagen ausgebildet ist und insgesamt beispielsweise
mit einer Gargutträgeraufnahme wie eine Schublade herausgezogen wird.
[0010] Die Entlüftungseinrichtung zur Abfuhr von Wrasen umfasst wenigstens eine Entlüftungsöffnung,
welche erfindungsgemäß insbesondere oberhalb, seitlich oder auch unterhalb des Garraumes
angeordnet ist, um den aus dem Garraum abzuführenden Wrasen im Wesentlichen nach vorne
aus dem Gargerät auszublasen.
[0011] Um die Entlüftungsöffnung in der Betriebsstellung wenigstens abschnittsweise freizugeben,
ist die Blendeneinrichtung erfindungsgemäß je nach Ausführung des Gargerätes derart
vorgesehen, dass sie oben, unten und/oder seitlich aufgeschwenkt bzw. verschwenkt
bzw. verlagert werden kann, sodass die Entlüftungsöffnung wenigstens abschnittsweise
freigegeben wird.
[0012] Die Entlüftungseinrichtung ist erfindungsgemäß insbesondere als Wrasenabfuhr mit
wenigstens einem Wrasenkanal und wenigstens einem Wrasenspalt ausgebildet. Der Wrasenkanal
steht dann vorzugsweise strömungstechnisch in Verbindung zum Garraum und endet in
einem Wrasenspalt, der vorzugsweise als Entlüftungsöffnung ausgebildet ist oder durch
diese zur Verfügung gestellt wird.
[0013] Die Wrasenabfuhr bzw. die Entlüftungseinrichtung kann je nach Ausführungsbeispiel
vorzugsweise auch zur Zufuhr von Frischluft verwendet werden. Dann kann insbesondere
in der Betriebsstellung der Blendeneinrichtung auch Frischluft in das Gargerät eingeleitet
werden.
[0014] Erfindungsgemäß kann die Blendeneinrichtung an der Garraumtür und/oder auch an einem
anderen Bauteil des Gargerätes oder beispielsweise auch an einem Möbelkorpus befestigt
sein. Dabei ist die Blendeneinrichtung derart an der Tür, an einem anderen Bauteil
des Gargerätes oder an dem Möbelkorpus aufgenommen, dass die Blendeneinrichtung derart
verschwenkt werden kann, dass die Garraumtür geöffnet werden kann, um die Beschickungsöffnung
freizugeben. Weiterhin ist die Blendeneinrichtung derart aufgenommen bzw. befestigt,
dass sie zwischen der Betriebstellung und der Ruhestellung verschwenkt bzw. verlagert
werden kann.
[0015] Das erfindungsgemäße Gargerät bietet viele Vorteile. Ein erheblicher Vorteil ist,
dass ein Gargerät mit einer besonders ansprechenden Optik zur Verfügung gestellt wird.
Je nach Ausgestaltung des Gargerätes ist es möglich, dass die Blendeneinrichtung zumindest
in der Ruhestellung die gesamte Gargerätefront überdeckt und so ein flächenbündiges
Design gewährleistet.
[0016] Größere Spalte bzw. Spaltmaße, wie sie sonst zur Abfuhr von Wrasen notwendig sind,
können bei dem Design des erfindungsgemäßen Gargerätes durch die Blendeneinrichtung
zumindest in der Ruhestellung derart verdeckt werden, dass sie das Gesamtbild des
Gargerätes nicht stören.
[0017] So wird ein optisch besonders ansprechendes Gargerät zur Verfügung gestellt, welches
zumindest in der Betriebsstellung keine funktionellen Nachteile zu herkömmlichen Gargeräten
aufweist.
[0018] Bevorzugt ist die Blendeneinrichtung an der Garraumtür aufgenommen. Bei einer solchen
Ausgestaltung kann die Blendeneinrichtung dann vorzugsweise zusammen mit der Garraumtür
verschwenkt werden, sodass die Blendeneinrichtung beim Öffnen der Garraumtür mit verlagert
wird. Bei geschlossener Garraumtür kann die Blendeneinrichtung dann zwischen der Ruhestellung
und der Betriebstellung verlagert werden, sodass in der Betriebstellung die Entlüftungsöffnung
der Entlüftungseinrichtung wenigstens abschnittsweise zur Abfuhr von Wrasen freigegeben
ist bzw. wird.
[0019] Wenn die Blendeneinrichtung an der Garraumtür aufgenommen ist, stellt die Blendeneinrichtung
besonders bevorzugt wenigstens ein funktionelles Bauteil der Garraumtür zur Verfügung.
So kann beispielweise die Blendeneinrichtung die äußere Scheibe einer Garraumtür zur
Verfügung stellen, wobei der Aufbau der Garraumtür bzw. die Luftführung durch die
Garraumtür derart angepasst sein muss, dass eine ausreichende thermische Isolierung
gewährleistet ist und insbesondere ein zu starkes Aufheizen der äußeren Scheibe bzw.
der Blendeneinrichtung vermieden wird.
[0020] In zweckmäßigen Ausgestaltungen umfasst die Garraumtür wenigstens eine Verlagerungseinrichtung
mit wenigstens einem Verlagerungselement, um die Blendeneinrichtung zwischen der Ruhestellung
und der Betriebstellung zu verlagern. Wenn die Blendeneinrichtung nicht einer Garraumtür
befestigt bzw. aufgenommen ist, können die Verlagerungseinrichtung und das Verlagerungselement
auch dem Gargerät oder einem Möbelkorpus zugeordnet sein. In allen Ausgestaltungen
umfasst die Verlagerungseinrichtung insbesondere einen Motor, über welchen die Blendeneinrichtung
vorzugsweise automatisch verlagert werden kann. Dazu steht das Verlagerungselement
bevorzugt in Wirkverbindung zu dem Motor und der Blendeneinrichtung.
[0021] Vorzugsweise besteht wenigstens in der Betriebstellung der Blendeneinrichtung zwischen
der Entlüftungsöffnung und der Blendeneinrichtung ein freier Spalt. Dabei besteht
vorzugsweise in der Ruhestellung kein Spalt zwischen der Blendeneinrichtung und der
Entlüftungsöffnung. So ist der Abstand zwischen der Blendeneinrichtung und der Entlüftungsöffnung
in der Betriebsstellung größer als in der Ruhestellung, sodass in der Ruhestellung
die Blendeneinrichtung relativ nah an der Entlüftungsöffnung anliegt und diese zumindest
optisch abdeckt. In der Betriebstellung liegt ein freier Strömungsquerschnitt vor,
der eine ausreichende Abfuhr von Wrasen gewährleistet. Dabei ist der freie Spalt insbesondere
wenigstens 1 mm, vorzugsweise wenigstens 2 mm besonders bevorzugt einen halben Zentimeter
oder je nach Ausgestaltung zweckmäßig auch 1 cm oder größer ausgestaltet.
[0022] Bevorzugt ist die Blendeneinrichtung in der Ruhestellung im Wesentlichen parallel
zu der Garraumtür angeordnet. Hierunter ist erfindungsgemäß insbesondere zu verstehen,
dass die Hauptausdehnungsflächen der Blendeneinrichtung und der Garraumtür in der
Ruhestellung im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet sind. Dabei sind die Hauptausdehnungsflächen
der Blendeneinrichtung und der Garraumtür insbesondere auch parallel zu der restlichen
Küchenfront angeordnet.
[0023] Besonders bevorzugt ist die Blendeneinrichtung zwischen der Ruhestellung und der
Betriebstellung im Wesentlichen parallel zu der Garraumtür verlagerbar. Bei einer
solchen Ausgestaltung sind die Hauptausdehnungsflächen der Garraumtür und der Blendeneinrichtung
im Wesentlichen parallel ausgerichtet und die Blendeneinrichtung wird translatorisch
relativ zu der Garraumtür verlagert. So wird die Blendeneinrichtung insgesamt beabstandet
zu der Garraumtür in der Betriebsstellung vorgesehen. Dann kann die Entlüftungsöffnung
an beliebiger Stelle um die Garraumöffnung vorgesehen sein und diese sogar umlaufend
ausgebildet sein.
[0024] In bevorzugten Ausgestaltungen ist die Blendeneinrichtung wenigstens abschnittsweise
verschwenkbar an der Garraumtür aufgenommen. In einer solchen Ausgestaltung kann die
Blendeneinrichtung insbesondere um eine Schwenkachse rotatorisch bewegt werden, sodass
oben, unten oder an einer Seite der Beschickungsöffnung ein Spalt freigegeben wird,
um die Entlüftungsöffnung wenigstens abschnittsweise zur Abfuhr von Wrasen freizugegeben.
Dabei ist die Entlüftungsöffnung insbesondere an der der Schwenkachse gegenüberliegenden
Seite der Beschickungsöffnung vorgesehen.
[0025] In zweckmäßigen Weiterbildungen ist die Blendeneinrichtung als Frontblende ausgebildet,
die wenigstens in der Ruhestellung die im Wesentlichen gesamte Front des Gargeräts
abdeckt bzw. die Front zur Verfügung stellt. Hierdurch wird ein flächiges Design erreicht,
wobei das gesamte Gargerät frontseitig von der Blendeneinrichtung überdeckt ist.
[0026] Bevorzugt ist die Blendeneinrichtung wenigstens abschnittsweise aus einem im Wesentlichen
transluzenten Material und/oder aus einem transparenten Material gefertigt. Dabei
besteht die Blendeneinrichtung insbesondere wenigstens abschnittsweise und vorzugsweise
vollständig aus Glas. So kann je nach Ausgestaltung beispielsweise ein Sichtfenster
zur Kontrolle des Garvorgangs an der Garraumtür vorgesehen bzw. beibehalten werden.
Weiterhin ist es möglich, in zweckmäßigen Weiterbildungen durch die transluzente bzw.
transparente Blendeneinrichtung eine indirekte Beleuchtung an dem Gargerät zur Verfügung
zu stellen.
[0027] Besonders bevorzugt ist wenigstens eine Bedieneinrichtung oberhalb und/oder unterhalb
des Garraumes vorgesehen, die von der Blendeneinrichtung wenigstens in der Ruhestellung
wenigstens abschnittsweise verdeckt wird. Dabei kann je nach Ausgestaltung die Blendeneinrichtung
auch seitlich neben dem Garraum vorgesehen sein. Die Blendeneinrichtung deckt vorzugsweise
die Bedieneinrichtung vollständig ab, sodass die zur Steuerung des Gargerätes notwendige
Bedieneinrichtung zumindest in der Ruhestellung verdeckt und somit nicht zu erkennen
ist. Auch hierdurch wird ein besonders ansprechendes flächenbündiges Design erreicht.
[0028] In zweckmäßigen Weiterbildungen ist wenigstens eine Bedieneinrichtung vorgesehen,
welche an der Blendeneinrichtung angeordnet ist. Dabei ist die Bedieneinrichtung bei
einer solchen Ausgestaltung insbesondere an der Rückseite der Blendeneinrichtung vorgesehen.
So wird die Blendeneinrichtung in der Ruhestellung der Blendeneinrichtung durch die
Blendeneinrichtung verdeckt, sodass ein optisch besonders ansprechendes Design ermöglicht
wird. Wenn die Blendeneinrichtung in die Betriebsstellung verlagert ist, wird auch
die Bedieneinrichtung an der Rückseite der Blendeneinrichtung zur Steuerung des Gargerätes
freigeben bzw. zugänglich. Das erfindungsgemäße Verfahren eignet sich zur Durchführung
wenigstens eines Garprogramms mit einem Gargerät, wie es zuvor beschrieben wurde.
Dabei wird die Blendeneinrichtung beim Betreiben des Gargerätes wenigstens zeitweise
während des Programmablaufs in die Betriebsstellung verlagert, um die Entlüftungsöffnung
wenigstens abschnittsweise freizugeben.
[0029] Dabei kann die Blendeneinrichtung je nach Ausgestaltung des Gargerätes und/oder des
Garprogramms nur zeitweise bzw. temporär in die Betriebsstellung verlagert werden,
um bei Bedarf einen ausreichend großen Strömungsquerschnitt zur Abfuhr von Wrasen
zur Verfügung zu stellen. In anderen Ausgestaltungen kann die Blendeneinrichtung auch
dauerhaft beim Betreiben des Gargerätes in die Betriebsstellung verlagert werden.
[0030] Auch das Verfahren zur Durchführung eines Garprogramms bietet viele Vorteile, wie
sie zuvor schon zu dem erfindungsgemäßen Gargerät ausgeführt wurden. Dabei wird ein
besonders ansprechendes Design des Gargeräts erreicht, wobei durch die verlagerbare
Blendeneinrichtung während des Betriebs des Gargerätes ein ausreichend großer Wrasenspalt
gewährleistet ist.
[0031] Bevorzugt wird die Blendeneinrichtung in die Ruhestellung verlagert, wenn das Gargerät
nicht in Betrieb ist. Dabei erfolgt dieses Verlagern der Blendeneinrichtung insbesondere
automatisch. Vorzugsweise kann die Blendeneinrichtung auch zum Programmende hin in
die Ruhestellung verlagert werden, wobei die Blendeneinrichtung bevorzugt auch dann
schon in die Ruhestellung verlagert werden kann bzw. wird, wenn eine bestimmte Menge
an abzuführen Wrasen unterschritten wird, sodass ein Spalt zwischen Blendeneinrichtung
und Entlüftungsöffnung nicht mehr notwendig ist. Das Verlagern kann bevorzugt manuell
oder wie zuvor schon ausgeführt automatisch erfolgen.
[0032] Besonders bevorzugt wird die Blendeneinrichtung beim Öffnen der Garraumtür in die
Ruhestellung verlagert. Auch diese Verlagerung der Blendeneinrichtung erfolgt insbesondere
automatisch, sobald die Garraumtür geöffnet wird. Dadurch wird es möglich, dass die
Blendeneinrichtung zusammen mit der Garraumtür geöffnet wird, wobei die Blendeneinrichtung
vorsorglich in die Ruhestellung verlagert wird, um insbesondere eine Beschädigung
der Garraumtür und/oder der Blendeneinrichtung beim Öffnen der Garraumtür zu vermeiden.
[0033] Weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den Ausführungsbeispielen,
welche im Folgenden mit Bezug auf die beiliegenden Figuren erläutert werden.
[0034] In den Figuren zeigen:
- Figur 1
- eine rein schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Gargerätes mit einer Blendeneinrichtung
in der Ruhestellung in einer seitlichen Schnittansicht;
- Figur 2
- eine rein schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Gargerätes gemäß Figur 1
in einer Ansicht von vorne;
- Figur 3
- eine rein schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Gargerätes gemäß Figur 1
mit der Blendeneinrichtung in der Betriebstellung;
- Figur 4
- das Gargerät gemäß Figur 3 in einer rein schematischen Frontansicht; und
- Figur 5
- eine rein schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Gargerätes mit geöffneter
Garraumtür.
[0035] In Figur 1 ist rein schematisch in einer Schnittansicht ein Abschnitt eines erfindungsgemäßen
Gargerätes 1 von der Seite dargestellt. Dabei ist das Gargerät 1 in dem hier gezeigten
Ausführungsbeispiel als Backofen 100 ausgeführt, welcher als Einbaugerät zum Einbau
in einen in den Figuren nicht dargestellten Möbelkorpus vorgesehen ist.
[0036] Das Gargerät 1 umfasst in dem gezeigten Ausführungsbeispiel eine Gehäuseeinrichtung
2, in welcher ein Garraum 3 ausgebildet bzw. angeordnet ist. Der Garraum 3 ist in
dabei thermisch beheizbar, wozu nicht näher dargestellte Heizquellen vorgesehen sind.
[0037] Um zu garendes Gargut 27 in den Garraum 3 einführen zu können, ist eine Beschickungsöffnung
4 vorgesehen, welche mittels einer Garraumtür 5 verschlossen werden kann.
[0038] Zur Abfuhr von Wrasen aus dem Garraum 3 ist eine Entlüftungseinrichtung 6 vorgesehen,
welche eine Entlüftungsöffnung 7 an der Front 16 des Gargerätes 1 aufweist. Die Entlüftungseinrichtung
6 umfasst in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel einen Wrasenkanal 21, der an der
einen Seite in Wirkverbindung zu dem Garraum 3 steht und an der anderen Seite mit
der Entlüftungsöffnung 7 verbunden ist. Die Entlüftungsöffnung 7 ist dabei in dem
hier gezeigten Ausführungsbeispiel als Wrasenspalt 22 ausgeführt.
[0039] In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist an der Garraumtür 5 eine Blendeneinrichtung
9 vorgesehen, welche hier als Frontblende 15 ausgebildet ist. Die Blendeneinrichtung
9 ist zusammen mit der Garraumtür 5 verlagerbar, sodass beim Öffnen der Garraumtür
5 die Blendeneinrichtung 9 gleichzeitig mit verlagert wird. In anderen Ausführungsbeispielen
kann die Blendeneinrichtung 9 aber auch an anderen Bauteilen vorgesehen sein. Beispielsweise
kann die Blendeneinrichtung 9 verlagerbar an der Gehäuseeinrichtung 2 oder auch an
einem Möbelkorpus vorgesehen werden.
[0040] In dem in Figur 1 gezeigten Ausführungsbeispiel kann die Blendeneinrichtung 9 weiterhin
zwischen einer Ruhestellung 10 und einer Betriebsstellung 11 verlagert werden. In
der in Figur 1 gezeigten Position der Blendeneinrichtung 9 befindet sich diese in
der Ruhestellung 10.
[0041] In dieser Ruhestellung 10 sind die Hauptausdehnungsflächen der Garraumtür 5 und der
Blendeneinrichtung 9 im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet und die Blendeneinrichtung
9 verdeckt die Entlüftungsöffnung 7 bzw. den Wrasenspalt 22. Hierdurch wird es möglich,
dass zumindest in der Ruhestellung 10 der Blendeneinrichtung 9 ein flächenbündiges
Design des Gargeräts 1 zur Verfügung gestellt wird, sodass keine sonst sichtbaren
Spalte, Öffnungen bzw. große Spaltmaße an der Front 16 des Gargerätes 1 zu erkennen
sind.
[0042] In Figur 2 ist rein schematisch die Frontansicht auf das erfindungsgemäße Gargerät
1 gemäß Figur 1 dargestellt. Auch hier befindet sich die Blendeneinrichtung in der
Ruheposition 10, in welcher die Entlüftungsöffnung 7 von der Blendeneinrichtung 9
bzw. der Frontblende 15 verdeckt wird.
[0043] In dieser Ansicht ist das flächenbündige Design des erfindungsgemäßen Gargerätes
1 bei einer in der Ruhestellung 10 liegenden Blendeneinrichtung 9 zu erkennen. Durch
die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Gargerätes 1 kann das Gargerät designtechnisch
besonders gut in die Front einer Küche eingepasst werden, da in dem gezeigten Ausführungsbeispiel
die gesamte Frontpartie 16 durch eine durchgehende Blendeneinrichtung 9 zur Verfügung
gestellt wird. Weder eine Bedieneinrichtung 19 noch Spalte 14 sind in dieser Stellung
der Blendeneinrichtung 9 zu erkennen.
[0044] In Figur 3 ist in einer rein schematischen Schnittansicht von der Seite die Verlagerung
der Blendeneinrichtung 9 in die Betriebsstellung 11 dargestellt. In dieser Stellung
11 wird die Entlüftungsöffnung 7 bzw. der Wrasenspalt 22 einen Spalt 14 weit freigegeben,
sodass ein ausreichend großer Strömungsquerschnitt zur Abfuhr von Wrasen 20 bzw. Abluft
zur Verfügung steht.
[0045] Um die Entlüftungsöffnung 7 freizugeben, kann die Blendeneinrichtung 9 je nach Ausführungsform
translatorisch oder auch rotatorisch bewegt werden. Bei einer translatorischen Bewegung
der Blendeneinrichtung 9 wird die Blendeneinrichtung 9 im Wesentlichen parallel zur
geschlossenen Garraumtür 5 verlagert. Dabei ist hier insbesondere eine parallele Verlagerung
zwischen der Hauptausdehnungsflächen der Blendeneinrichtung 9 und der Garraumtür 5
zu verstehen.
[0046] In der gezeigten Ausführungsform ist die Blendeneinrichtung 9 jedoch im unteren Bereich
23 der Garraumtür 5 über eine Schwenkachse 24 rotatorisch verlagerbar. Dadurch schwenkt
beim Verlagern der Blendeneinrichtung 9 von der Ruhestellung 10 in die Betriebsstellung
11 die Blendeneinrichtung 9 im oberen Bereich 25 von der Garraumtür 5 weg, sodass
die Entlüftungsöffnung 7 wenigstens abschnittsweise freigegeben wird.
[0047] In anderen zweckmäßigen Ausgestaltungen kann die Garraumtür 5 auch in anderen Ebenen
verschwenkt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die Schwenkachse 24 an der der
Entlüftungsöffnung 7 gegenüberliegenden Seite der Beschickungsöffnung 4 angebracht
ist. So kann beispielsweise auch eine Entlüftungsöffnung 7 unterhalb oder auch seitlich
des Garraumes 3 zur Verfügung gestellt werden.
[0048] Um die Blendeneinrichtung 9 aus der Ruheposition Ruhestellung 10 in die Betriebsstellung
11 zu verlagern, ist eine Verlagerungseinrichtung 12 vorgesehen, welche ein Verlagerungselement
13 umfasst. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Verlagerungseinrichtung 12
der Garraumtür 5 zugeordnet. In anderen Ausgestaltungen kann je nach Anbringung der
Blendeneinrichtung 9 die Verlagerungseinrichtung 12 auch beispielsweise der Gehäuseeinrichtung
2 oder einem Möbelkorpus zugeordnet sein.
[0049] Die Verlagerungseinrichtung 12 umfasst zur automatischen Verlagerung der Blendeneinrichtung
9 einen nicht näher dargestellten Motor. Über diesen wird das Verlagerungselement
13 herausgefahren, um die Blendeneinrichtung 9 beabstandet von der Entlüftungseinrichtung
7 anzuordnen und so einen Spalt 14 zur Wrasenabfuhr freizugeben. So wird ein ausreichend
großer Strömungsquerschnitt zur Verfügung gestellt, um Wrasen 20 bzw. Abluft 20 aus
dem Gargerät 1 abzuführen.
[0050] Zum Bedienen des Gargerätes 1 ist eine Bedieneinrichtung 19 vorgesehen, welche in
dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel oberhalb des Garraumes 3 an der Gehäuseeinrichtung
2 vorgesehen ist. Auch die Bedieneinrichtung 19 wird durch die Blendeneinrichtung
9 in der Ruhestellung 10 verdeckt. Sobald die Blendeneinrichtung 9 in die Betriebsstellung
11 verlagert ist, kann ein Benutzer die Bedienelemente der Bedieneinrichtung 19 verwenden,
um Garprogramme einzustellen bzw. das Gargerät 1 zu bedienen.
[0051] Um ein absolut flächenbündiges Design ohne Schalter oder Spalte zur Verfügung zu
stellen, kann die Blendeneinrichtung 9 vorzugsweise auch händisch in die Betriebsstellung
überführt werden, sodass ein Benutzer auch bei einem ausgeschalteten Gargerät 1 die
Blendeneinrichtung 9 verlagern kann, um an die Bedieneinrichtung 19 zu gelangen.
[0052] In anderen Ausgestaltungen kann die Blendeneinrichtung vorzugsweise auch automatisch
beispielsweise über einen Näherungssensor von der Ruhestellung 10 in die Betriebsstellung
11 verlagert werden, sobald ein Benutzer das Gargerät bedienen möchte. Hierzu kann
beispielsweise auch eine Gestensteuerung vorgesehen sein, sodass die Blendeneinrichtung
9 nicht versehentlich von der Ruhestellung 10 in die Betriebsstellung 11 überführt
wird.
[0053] In Figur 4 ist das Gargerät 1 gemäß Figur 3 in einer rein schematischen Frontansicht
dargestellt. Auch hier ist das flächenbündige Design gut zu erkennen. Im oberen Bereich
der Blendeneinrichtung 9 bzw. der Frontblende 15 erkennt man den freigegebenen Spalt
14, welcher in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel in etwa 2 mm breit ist. In anderen
Ausgestaltungen kann der Spalt auch je nach Bedarf kleiner oder größer oder sogar
erheblich größer ausgebildet sein.
[0054] Die Blendeneinrichtung 9 ist in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel aus einem
transluzenten Material 17 vorgesehen. Dabei ist hier Glas 26 verwendet worden, um
ein besonders ansprechendes Design der Frontblende 15 zu ermöglichen. Durch die transluzente
Ausgestaltung ist es in dem gezeigten Ausführungsbeispiel beispielsweise möglich,
die Garraumtür 5 bzw. die Blendeneinrichtung 9 indirekt zu beleuchten, was sehr ansprechende
optische Effekte ermöglicht.
[0055] In anderen Ausgestaltungen kann die Blendeneinrichtung 9 bzw. die Frontblende 15
auch wenigstens abschnittsweise aus einem transparenten Material 18 gefertigt sein.
So ist es beispielsweise auch möglich, ein in der Garraumtür 5 vorgesehenes Sichtfenster
zur Sichtkontrolle eines Garvorganges beizubehalten.
[0056] In Figur 5 ist rein schematisch in einer seitlichen Schnittansicht dargestellt, wie
Gargut 27 auf einem Gargutträger 8 über die Beschickungsöffnung 4 in den Garraum 3
eingebracht wird. Dazu wird die Garraumtür 5 zunächst geöffnet, wobei in dem hier
gezeigten Ausführungsbeispiel die Blendeneinrichtung 9 an der Garraumtür 5 angeordnet
ist und mit der Garraumtür 5 zusammen verschwenkt wird.
[0057] Die Blendeneinrichtung 9 liegt beim Öffnen der Garraumtür in der gezeigten Ausführungsform
in der Ruhestellung 10 vor. Hierzu verfährt die Blendeneinrichtung 9 automatisch von
der Betriebsstellung 11 in die Ruhestellung 10, sobald die Garraumtür 5 geöffnet wird.
So kann effektiv verhindert werden, dass die Garraumtür 5 und/oder die Blendeneinrichtung
9 beschädigt wird.
[0058] Beim Betreiben des Gargeräts bzw. beim Durchführen eines Garprogramms mit dem erfindungsgemäßen
Gargerät 1 wird die Blendeneinrichtung 9 wenigstens zeitweise von der Ruhestellung
10 in die Betriebsstellung 11 verlagert. Dadurch wird die Entlüftungsöffnung 7 wenigstens
temporär freigegeben, sodass je nach Bedarf ein ausreichend freier Strömungsquerschnitt
zur Abfuhr von Wrasen 20 zur Verfügung steht. Dabei kann je nach Garprogramm bzw.
Ausführung des Gargerätes 1 die Blendeneinrichtung 9 bedarfsweise und/oder temporär
von der Ruhestellung 10 in die Betriebsstellung 11 Verfahren werden und/oder automatisch
und/oder auch händisch während des gesamten Garvorganges in der Betriebsstellung vorliegen.
[0059] Allgemein ist bevorzugt, dass die Blendeneinrichtung 9 automatisch verschwenkt werden
kann. So verschwenkt die Blendeneinrichtung 9 insbesondere automatisch von der Betriebsstellung
11 in die Ruhestellung 10, wenn die Garraumtür 5 geöffnet wird. Nach dem Ende eines
Garvorgangs kann die Blendeneinrichtung 9 aber auch automatisch oder nach Anweisung
des Benutzers in der Betriebsstellung 11 verbleiben, um Restwärme bzw. Wrasen weiterhin
effektiv aus dem Wrasenspalt 20 abzuführen. Die Blendeneinrichtung 9 kann dann vorzugsweise
automatisch in die Ruhestellung 10 verlagert werden, sobald keine weitere Abfuhr von
Abluft 20 aus dem Garraum 3 notwendig ist.
Bezugszeichenliste
[0060]
- 1
- Gargerät
- 2
- Gehäuseeinrichtung
- 3
- Garraum
- 4
- Beschickungsöffnung
- 5
- Garraumtür
- 6
- Entlüftungseinrichtung
- 7
- Entlüftungsöffnung
- 8
- Gargutträger
- 9
- Blendeneinrichtung
- 10
- Ruhestellung
- 11
- Betriebstellung
- 12
- Verlagerungseinrichtung
- 13
- Verlagerungselement
- 14
- Spalt
- 15
- Frontblende
- 16
- Front
- 17
- transluzentes Material
- 18
- transparentes Material
- 19
- Bedieneinrichtung
- 20
- Abluft/Wrasen
- 21
- Wrasenkanal
- 22
- Wrasenspalt
- 23
- unterer Bereich
- 24
- Schwenkachse
- 25
- oberer Bereich
- 26
- Glas
- 27
- Gargut
- 100
- Backofen
1. Gargerät (1) umfassend wenigstens einen beheizbaren Garraum (3) mit wenigstens einer
Beschickungsöffnung (4), wenigstens eine Garraumtür (5) zum Verschließen der Beschickungsöffnung
(4), wenigstens eine Entlüftungseinrichtung (6) zur Abfuhr von Wrasen mit wenigstens
einer Entlüftungsöffnung (7) und wenigstens eine Blendeneinrichtung (9),
dadurch gekennzeichnet,
dass die Blendeneinrichtung (9) zwischen wenigstens einer Ruhestellung (10) und wenigstens
einer Betriebstellung (11) verlagerbar vorgesehen ist und dass die Blendeneinrichtung
(9) bei geschlossener Garraumtür (5) die Entlüftungsöffnung (7) in der Ruhestellung
(10) im Wesentlichen abdeckt und in der Betriebstellung (11) wenigstens abschnittsweise
freigibt.
2. Gargerät (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Blendeneinrichtung (9) an der Garraumtür (5) aufgenommen ist.
3. Gargerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Garraumtür (5) wenigstens eine Verlagerungseinrichtung (12) mit wenigstens einem
Verlagerungselement (13) umfasst, um die Blendeneinrichtung (9) zwischen der Ruhestellung
(10) und der Betriebstellung (11) zu verlagern.
4. Gargerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Betriebstellung (11) der Blendeneinrichtung (9) zwischen der Entlüftungsöffnung
(7) und der Blendeneinrichtung (9) ein freier Spalt (14) besteht.
5. Gargerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Blendeneinrichtung (9) in der Ruhestellung (10) im Wesentlichen parallel zu der
Garraumtür (5) angeordnet ist.
6. Gargerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Blendeneinrichtung (9) zwischen der Ruhestellung (10) und der Betriebstellung
(11) im Wesentlichen parallel zu der Garraumtür (5) verlagerbar ist.
7. Gargerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Blendeneinrichtung (9) wenigstens abschnittsweise verschwenkbar an der Garraumtür
(5) aufgenommen ist.
8. Gargerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Blendeneinrichtung (9) als Frontblende (15) ausgebildet ist, die wenigstens in
der Ruhestellung (10) die im Wesentlichen gesamte Front (16) abdeckt.
9. Gargerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Blendeneinrichtung (9) wenigstens abschnittsweise aus einem transluzenten Material
(17) und/oder transparenten Material (18) gefertigt ist.
10. Gargerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Bedieneinrichtung (19) oberhalb und/oder unterhalb des Garraumes
(3) vorgesehen ist, die von der Blendeneinrichtung (9) wenigstens in der Ruhestellung
(10) wenigstens abschnittsweise verdeckt ist.
11. Gargerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Bedieneinrichtung (19) vorgesehen ist, welche an der Blendeneinrichtung
(9) angeordnet ist.
12. Verfahren zur Durchführung wenigstens eines Garprogramms mit einem Gargerät (1) nach
einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Blendeneinrichtung (9) beim Betreiben des Gargerätes (1) wenigstens zeitweise
während des Programmablaufs in die Betriebstellung (11) verlagert wird, um die Entlüftungsöffnung
(7) wenigstens abschnittsweise freizugeben.
13. Verfahren nach Anspruch 12und dass das die Blendeneinrichtung (9) in die Ruhestellung
(10) verlagert wird, wenn das Gargerät (1) nicht in Betrieb ist.
14. Verfahren nach Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Blendeneinrichtung (9) beim Öffnen der Garraumtür (5) in die Ruhestellung (10)
verlagert wird.