[0001] Die Erfindung betrifft eine Infrarotlicht-Sichtbarlicht-Taschenleuchte (IR-VIS-Taschenleuchte).
[0002] Taschenleuchten sind im Allgemeinen in zahlreichen Ausführungsformen bekannt. Dabei
weisen die meisten Taschenleuchten Sichtbarlichtquellen auf, um bei Dunkelheit diverse
Objekte zu beleuchten und damit sichtbar zu machen. Insbesondere werden dabei häufig
Weißlichtquellen eingesetzt, d.h. Lichtquellen mit einem breiten Emissionsspektrum.
[0003] Ebenfalls sind Taschenleuchten mit Infrarotlichtquellen allgemein bekannt. Diese
finden in der Regel in Kombination mit Nachtsichtgeräten in unterschiedlichen Einsatzgebieten
Verwendung. Beispielsweise werden Infrarotlicht-Taschenleuchten bei der Jagd und der
Beobachtung von Tieren bei Nacht eingesetzt. Dadurch bleibt beispielsweise der Jäger
unerkannt und die Tiere im Wald werden nicht durch ihn bzw. durch ein grelles Licht
verscheucht.
[0004] Einige wenige Taschenleuchten sind auf dem Markt erhältlich, die sowohl Sichtbarlichtquellen
also auch Infrarotlichtquellen aufweisen.
[0005] Bei diesen Taschenleuchten kann üblicherweise über ein Bedienelement eingestellt
werden, welche der beiden Lichtquellen eingeschaltet werden soll. Häufig ist dabei
vorgesehen, dass das Bedienelement eine Ausschaltposition aufweist und sich auf einer
Seite der Ausschaltposition ein Einstellbereich für die Infrarotlichtquelle befindet,
während sich auf der anderen Seite der Ausschaltpositon ein Einstellbereich für die
Sichtbarlichtquelle befindet.
[0006] Insbesondere ist in
US 2010/0091485 A1 eine Taschenleuchte mit einer Sichtbarlichtquelle und einer Infrarotlichtquelle beschrieben.
Dabei kann durch ein Bedienelement zwischen einem Infrarotmodus und einem Sichtbarlichtmodus
gewechselt werden.
[0007] Weiterhin ist in
US 6,623,139 B1 eine Taschenleuchte mit einer Sichtbarlichtquelle und einer Infrarotlichtquelle offenbart.
Die Taschenleuchte ist über ein Bedienelement, das in Form einer Drehhülse ausgestaltet
ist, im Infrarotlichtmodus und im Sichtbarlichtmodus zu bedienen.
[0009] Keine der bekannten Taschenleuchten verfügt über ein Verriegelungselement, bei dem
der Übergang vom Infrarotlichtmodus zum Sichtbarlichtmodus verriegelt ist und dagegen
der Übergang vom Sichtbarlichtmodus zum Infrarotlichtmodus ungehindert erfolgt.
[0010] Wird eine Taschenleuchte im Infrarotlicht-Modus betrieben und soll diese nach dem
Einsatz ausgeschaltet werden, so kann das Bedienelement ungewollt in den Einstellbereich
für die Sichtbarlichtquelle wandern. Dadurch wird die Sichtbarlichtquelle ungewollt
eingeschaltet und der Jäger (bzw. der Tierbeobachter) wird unbeabsichtigt erkannt.
Dies kann zwangsläufig zu einer unangenehmen, bisweilen auch zu einer gefährlichen
Situation führen, beispielsweise dann, wenn sich der Jäger (oder der Tierbeobachter)
in unmittelbarer Nähe eines gefährlichen Tieres befindet und von diesem aufgrund der
eingeschalteten Sichtbarlichtquelle erkannt wird.
[0011] Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine IR-VIS-Taschenleuchte zu schaffen, bei der
ein unbeabsichtigtes Einschalten der Sichtbarlichtquelle verhindert wird.
[0012] Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Taschenleuchte vorgeschlagen, die versehen ist
mit
- einem Gehäuse, das einen Gehäuseinnenraum und eine Gehäuseaußenseite aufweist,
- einer im Gehäuseinnenraum angeordneten Infrarotlicht-Quelle zum Betrieb in mindestens
einem Infrarotlicht-Modus,
- einer im Gehäuseinnenraum angeordneten Sichtbarlicht-Quelle zum Betrieb in mindestens
einem Sichtbarlicht-Modus
- einer Energiequelle,
- einer Ansteuereinheit zum Ansteuern der Infrarotlicht-Quelle und der Sichtbarlicht-Quelle,
und
- einem an der Gehäuseaußenseite angeordneten, manuell bedienbaren Bedienelement zum
Auswählen zwischen dem mindestens einem Infrarotlicht-Modus, dem mindestens einem
Sichtbarlicht-Modus und einem Ausschalt-Modus vorgeschlagen,
- wobei das Bedienelement entlang eines Verstellweges in unterschiedliche Einstellpositionen
bewegbar ist, der einen ersten Verstellbereich und einen zweiten Verstellbereich umfasst,
wobei im ersten Bereich der mindestens eine Infrarotlicht-Modus oder der Ausschalt-Modus
und im zweiten Bereich der mindestens eine Sichtbarlicht-Modus auswählbar ist,
- einem Verriegelungselement zum Verriegeln des Bedienelements bei dessen Bewegung vom
ersten Bereich in den zweiten Bereich,
- wobei die Verriegelung des Bedienelements bei dessen Bewegung vom ersten Bereich in
den zweiten Bereich durch Betätigung des Verriegelungselements in der Einstellposition
des Ausschalt-Modus aufhebbar ist,
- und wobei ein Übergang des Bedienelements vom zweiten Bereich in den ersten Bereich
ungehindert erfolgt.
[0013] Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Taschenleuchte liegt darin, dass das
Bedienelement beim Übergang vom Infrarotlicht-Betriebsmodus in den Sichtbarlicht-Betriebsmodus
blockiert. Dadurch wird verhindert, dass der Benutzer der Taschenleuchte versehentlich
das sichtbare Licht einschaltet. Dies kann insbesondere in den oben beschriebenen
Situationen von großer Relevanz sein, wenn der Benutzer der Taschenleuchte unerkannt
bleiben möchte. Das Einschalten der Sichtbarlicht-Quelle ist erst dann möglich, wenn
der Benutzer das Bedienelement absichtlich entriegelt. Dagegen ist keine Verriegelung
beim Umschalten vom Sichtbarlicht-Modus in den Infrarotlicht-Modus vorgesehen, da
durch ein versehentliches Einschalten der Infrarotlicht-Quelle (deren Licht nur von
den Personen wahrgenommen wird, die ein Nachtsichtgerät verwenden) keine Gefahrensituation
entsteht.
[0014] Für das Verriegelungselement sind verschiedene konstruktive Ausführungsformen möglich.
Insbesondere kann das Verriegelungselement in Form eines Verriegelungsstifts ausgeführt
sein, der innerhalb einer Führungsnut bewegbar angeordnet ist. Beispielsweise kann
der Verriegelungsstift entlang seiner Längsachse zwei unterschiedliche Stiftdurchmesser
aufweisen und die Führungsnut derart mit zwei unterschiedlichen Nutdurchmessern versehen
sein, dass der Führungsstift nur in bestimmten Teilen der Führungsnut bewegbar ist
und bei der Bewegung des Bedienelements aus dem ersten Verstellbereich in Richtung
des zweiten Verstellbereichs gegen eine Anschlagsfläche stößt, wodurch die Überführung
in den zweiten Verstellbereich blockiert wird. In dieser blockierten Position kann
dann vorgesehen sein, dass der Verriegelungsstift entriegelbar ist.
[0015] Auch kann die Führungsnut L-förmig ausgeführt sein, so dass der Verriegelungsstift
bei der Bewegung vom Infrarot-Einstellbereich in die Ausschaltposition gegen einen
Anschlag stößt, so dass der Verriegelungsstift in der Ausschaltposition umgelenkt
werden muss, um in den Einstellbereich für das Sichtbarlicht zu gelangen. Weitere
Ausführungsformen des Verrieglungsstifts sind hierbei ausdrücklich nicht ausgeschlossen.
[0016] Bei der erfindungsgemäßen Taschenleuchte dient das Taschenleuchtengehäuse der sicheren
Unterbringung der einzelnen Taschenleuchtenkomponenten und dem Schutz vor Staub, Schmutz,
Feuchtigkeit und Stößen. Das Gehäuse kann vorzugsweise aus Kunststoff oder aus Metall
gefertigt sein und kann bevorzugt stabförmig ausgeführt sein. Eine Seite des Taschenleuchtengehäuses
ist dabei mit einer Öffnung versehen, aus der das erzeugte Licht austreten kann.
[0017] Bei der Infrarotlichtquelle kann es sich bevorzugt um eine Infrarot-LED (Light-Emitting
Diode) handeln. Auch kann vorgesehen sein, dass die Infrarotlichtquelle mehr als eine
LED aufweist. Neben LEDs sind prinzipiell auch alle anderen Lichtquellen möglich,
die für die Erzeugung von Infrarotlicht geeignet sind. Insbesondere kann es sich bei
der Infrarotlichtquelle um eine oder mehrere LEDs mit einer Emissionswellenlänge von
840 nm, 850 nm, 880 nm, 890 nm, 940 nm oder mit 950 nm handeln.
[0018] Auch bei der Sichtbarlichtquelle kann bevorzugt eine LED vorgesehen sein, oder aber
auch mehrere LEDs. Bei der Sichtbarlichtquelle kann insbesondere eine Weißlicht-LED
vorgesehen sein. Alternativ kann auch eine rote, eine grüne oder eine blaue LED eingesetzt
werden. Auch kann eine Kombination unterschiedlicher LEDs verwendet werden.
[0019] Als Energiequelle kann insbesondere eine Batterie oder ein Akkumulator vorgesehen
sein. Insbesondere kann hierbei ein Bleiakkumulator vorgesehen sein. Der Einsatz eines
Bleiakkumulators ist deshalb besonders vorteilhaft, da dieser auch bei sehr niedrigen
Temperaturen zuverlässig arbeitet.
[0020] Als Ansteuereinheit kann insbesondere eine elektronische Schaltung oder ein Mikrocontroller
verwendet werden. Durch die Ansteuereinheit kann insbesondere die Helligkeit der mindestens
zwei Lichtquellen angesteuert werden. Dabei kann insbesondere eine PWM-Steuerung (PWM:
Pulsweitenmodulation) eingesetzt werden. Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass
die Ansteuereinheit die Helligkeit der einzelnen Lichtquellen kontinuierlich oder
diskret einstellt. Ferner kann vorgesehen sein, dass die Ansteuereinheit die Lichtquellen
mit einem kodierten Signal ansteuert. Dadurch ist die erfindungsgemäße Taschenleuchte
nicht nur dafür geeignet, Objekte in der Dunkelheit auszuleuchten, sondern sie eignet
sich auch für die Kommunikation mit einer anderen Person durch kodierte Signale.
[0021] Das Bedienelement kann sämtliche Formen aufweisen und insbesondere in Form eines
Schiebeelements oder eines Drehelements ausgeführt sein.
[0022] Des Weiteren kann vorgesehen sein, dass die Taschenleuchte eine Fokussieroptik, eine
Kollimationsoptik oder ein Schutzglas aufweist. Insbesondere kann dabei vorgesehen
sein, dass die Taschenleuchte einen Infrarot-Filter aufweist, wie dieser in
DE 10 2012 024 773 A1 offenbart ist.
[0023] In einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Taschenleuchte kann vorgesehen sein,
dass das Bedienelement als drehbarer Verstellring ausgeführt ist. Dabei kann der Verstellring
insbesondere im vorderen Bereich, d.h. im vorderen Drittel oder im vorderen Viertel
der Taschenleuchte angeordnet sein. Der drehbare Verstellring kann dabei innerhalb
eines ersten Verstellbereichs und eines zweiten Verstellbereichs bewegbar sein. Dabei
kann im ersten Verstellbereich beispielsweise zwischen drei Infrarot-Modi und einem
Ausschalt-Modus ausgewählt werden. In dem zweiten Verstellbereich kann beispielsweise
aus drei verschiedenen Sichtbarlicht-Modi ausgewählt werden. Beispielsweise können
die drei Infrarotlicht-Modi zwei Infrarotlicht-Modi mit unterschiedlichen Helligkeitsstufen
umfassen und einen Infrarotlicht-Modus mit einem kodierten Signal. Das kodierte Signal
kann insbesondere ein Blink-, ein Stroboskop-, ein Not-, oder ein Warnsignal umfassen.
Analog dazu kann vorgesehen sein, dass die drei Sichtbarlicht-Modi zwei Sichtbarlicht-Modi
mit unterschiedlichen Helligkeitsstufen umfassen und einen Sichtbarlicht-Modus mit
einem kodierten Signal. Zur weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Taschenleuchte
kann vorgesehen sein, dass die aktuelle Einstellposition des Bedienelements durch
mindestens einen Magnetsensor erfassbar ist. Dabei können insbesondere Hall-Sensoren,
Reed-Schalter und magnetische Näherungsschalter vorgesehen sein. Insbesondere kann
dabei vorgesehen sein, dass für jede Einstellposition des Bedienelements ein Magnetsensor
vorgesehen ist. In einer Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass das bewegbare
Bedienelement einen Dauermagneten aufweist und dass in unmittelbarer Nähe zu diesem
Dauermagneten am Taschenleuchtengehäuse einzelne Magnetsensoren angeordnet sind, wobei
für jede Einstellposition des Bedienelements ein Magnetsensor vorgesehen ist. Durch
die Bewegung des Bedienelements und des Dauermagneten wird, je nach Einstellposition
des Bedienelements, ein Magnetsensor angesprochen. Ferner kann vorgesehen sein, dass
in der Ausschaltposition des Bedienelements ein Reed-Kontakt vorgesehen ist und für
alle weiteren Einstellpositionen Hall-Sensoren vorgesehen sind.
[0024] In einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Taschenleuchte kann vorgesehen
sein, dass der Magnetsensor als Hall-Sensor ausgeführt ist. Dabei kann vorgesehen
sein, dass alle Sensoren, die am Taschenleuchtengehäuse angeordnet sind, durch Hall-Sensoren
realisiert sind und dass das Bedienelement einen Dauermagneten aufweist, der entlang
der einzelnen Hall-Sensoren bewegbar ist. Dadurch wird, je nach Einstellposition des
Bedienelements, einer der Hall-Sensoren angesprochen.
[0025] Weiterhin bevorzugt kann in Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Taschenleuchte vorgesehen
sein, dass die Ansteuereinheit als Mikrocontroller ausgeführt ist. Ein wesentlicher
Vorteil des Einsatzes von Mikrocontrollern ist, dass diese handelsüblich und kostengünstig
verfügbar sind. Auch sind Mikrocontroller in den verschiedensten Ausführungsformen
erhältlich und erlauben eine einfache Programmierung und flexible Ansteuerungsmöglichkeiten
für die Lichtquellen.
[0026] Zur weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Ansteuereinheit
dazu ausgelegt ist, ein Pulsweitenmodulations-Signal, ein Blinklicht-Signal, ein SOS-Signal
oder ein Stroboskop-Signal zu generieren. Dabei kann das Pulsweitenmodulations-Signal
der Dämmung der Lichtquelle dienen. Die kodierten Signale, die beispielsweise ein
SOS-Signal darstellen, können dazu dienen, dass verschiedene Personen in der Dunkelheit
miteinander Kommunizieren können, ohne das ein sichtbares Licht erzeugt wird. Beispielsweise
können sich dadurch mehrere Jäger bei Dunkelheit in einem Wald verständigen, ohne
dass die Tiere im Wald ein Lichtsignal wahrnehmen können. Insbesondere kann ein SOS-Signal
generiert werden, wenn Jäger oder Tierbeobachter in eine Notsituation gerät. Dabei
wird dieses Signal lediglich von den Personen wahrgenommen, die ebenfalls ein Nachtsichtgerät
verfügen. Weitere kodierte Signale, die auf weitere denkbare Situationen zugeschnitten
sind, können ebenfalls vorgesehen sein.
[0027] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, dass das Gehäuse
mindestens ein Wärmeisolierungsmittel aufweist. Das Wärmeisolierungsmittel kann dazu
dienen, die Funktion der Taschenleuchte auch bei extremen Temperaturen von bis zu
-30 °C, -40 °C oder -50 °C zu gewährleisten. Durch das Wärmeisolierungsmittel sollen
insbesondere die innerhalb des Gehäuses angeordnete Elektronik und die Lichtquellen
geschützt werden. Für die Wärmeisolierung können gängige Isolationsmaterialien verwendet
werden, wie beispielsweise Kunststoff, Styropor oder etwa ein Luft-/ oder Vakuumspalt.
Das Wärmeisolierungsmittel kann insbesondere im Innenraum oder aber auf der Außenseite
des Gehäuses angeordnet sein oder in einer weiteren Ausführungsform durch das Gehäusematerial
selbst definiert sein.
[0028] Zur weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass das Taschenleuchtengehäuse
mindestens ein Abdichtelement aufweist. Die Abdichtung schütz insbesondere die Lichtquellen
und die Elektronik, die innerhalb des Gehäuses angeordnet sind. Dabei erfolgt insbesondere
der Schutz gegen Wasser, Staub und Feuchtigkeit. Die Abdichtung kann beispielsweise
durch O-Ringe, also durch ringförmige Dichtungselemente, erfolgen.
[0029] Weiterhin bevorzugt kann in einer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Taschenleuchte
vorgesehen sein, dass die Gehäuseaußenseite eine Infrarotlicht-Anzeige zur Anzeige
des aktuellen Energiequellen-Ladezustandes aufweist. Der Zweck des Einsatzes einer
Infrarotlicht-Anzeige liegt darin, dass durch die Ladezustandsanzeige der Taschenleuchte
kein sichtbares Licht erzeugt wird. Nur der Benutzer der Taschenleuchte, der ein Nachtsichtgerät
verwendet, kann die Anzeige erkennen. Die Anzeige kann beispielsweise durch eine oder
mehrere LEDs realisiert sein. Bei der Verwendung mehrerer LEDs kann beispielsweise
vorgesehen sein, dass in Abhängigkeit des Ladezustandes entweder eine LED, zwei LEDs
oder drei LEDs aufleuchten. Sofern nur eine LED zur Ladezustands-anzeige vorgesehen
ist, kann vorgesehen sein, dass diese LED in Abhängigkeit des Energiequellen-Landezustandes
diese LED entweder langsam oder schnell blinkt. Vorzugsweise kann vorgesehen sein,
dass die eine LED oder die mehreren Ladezustandsanzeigen-LEDs die gleiche Emmissionswellenlänge
aufweisen, wie die Infrarotlichtquelle. Weiterhin kann vorgesehen sein, dass die Infrarotlicht-Anzeige
auf der Rückseite des Gehäuses angeordnet ist, das heißt auf der Seite des Gehäuses,
die der Gehäuseöffnung gegenüberliegt. In einer weiteren Ausführungsform kann vorgesehen
sein, dass die Anzeigen-LED bzw. die Anzeigen-LEDs nicht permanent leuchten, sondern
nur dann, wenn der Benutzer eine für die Ladezustands-Anzeige vorgesehene Taste betätigt.
Auf diese Weise wird nicht unnötig Energie verbraucht, wenn die Ladezustands-Anzeige
nicht benötigt ist.
[0030] In einer weiteren Ausgestaltungsform kann vorgesehen sein, dass die Infrarotlicht-Anzeige
im Gehäuseinnenraum angeordnet ist. In diesem Fall ist ferner vorgesehen, dass das
Gehäuse an mindestens einer Stelle einen transparenten Bereich aufweist. Dieser transparente
Bereich kann beispielsweise ein Sichtfenster darstellen. Dieses Sichtfenster kann
dabei aus einem Material gefertigt sein, das eine besonders hohe Transparenz im Infrarotwellenlängenbereich
aufweist. Insbesondere kann das Sichtfenster aus einem transparenten Kunststoff oder
aus Glas gefertigt sein.
[0031] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Gehäuseaußenseite
eine Sichtbarlicht-Anzeige aufweist, zur Anzeige des aktuellen Energiequellen-Ladezustandes,
wenn ein Sichtbarlicht-Modus ausgewählt ist. Die Sichtbarlicht-Anzeige kann dabei
aktiviert sein, wenn ein Sichtbarlicht-Modus ausgewählt ist. Auch kann dabei vorgesehen
sein, dass die Sichtbarlicht-Anzeige nicht permanent aktiviert ist, sondern nur dann
den Ladezustand der Energiequelle anzeigt, wenn ein hierfür vorgesehener Knopf oder
eine vorgesehene Taste betätigt wird.
[0032] Zur weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Infrarotlicht-Anzeige
lediglich im Infrarotlicht-Modus aktiviert ist und die Sichtbarlicht-Anzeige lediglich
im Sichtbarlicht-Modus aktiviert ist. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass im Infrarotlicht-Modus,
das heißt wenn der Benutzer der Taschenleuchte ein Nachtsichtgerät verwendet, kein
sichtbares Licht erzeugt wird und wenn der Sichtbarlicht-Modus aktiviert ist, kein
Infrarotlicht generiert wird.
[0033] In einer bevorzugten Ausgestaltungsform der erfindungsgemäßen Taschenleuchte kann
insbesondere vorgesehen sein, dass
- das Verriegelungselement als Verriegelungsstift ausgeführt ist, der einen zylinderförmigen
Stiftkopf mit einem ersten Stiftdurchmesser und einen zylinderförmigen Stiftkragen
mit einem zweiten Stiftdurchmesser aufweist,
- wobei der zweite Stiftdurchmesser größer ist als der erste Stiftdurchmesser, und
- wobei der Verriegelungsstift entlang seiner Längsachse federnd gelagert ist,
- das Bedienelement ein Langloch mit einem ersten Langlochbereich aufweist, innerhalb
dessen die Einstellpositionen des ersten Verstellbereichs auswählbar sind und einen
zweiten Langlochbereich, innerhalb dessen die Einstellpositionen des zweiten Verstellbereichs
auswählbar sind,
- wobei der erste Langlochbereich einen ersten Langlochdurchmesser aufweist und der
zweite Langlochbereich einen zweiten Langlochdurchmesser aufweist,
- der erste Langlochdurchmesser größer ist als der zweite Stiftdurchmesser und der zweite
Langlochdurchmesser kleiner ist als der zweite Stiftdurchmesser und größer als der
erste Stiftdurchmesser,
- wobei das Bedienelement im ersten Langlochbereich eine Stützschulter zum Abstützen
des Stiftkragens und zum Verhindern eines Niederdrückens des Verriegelungsstifts in
allen Einstellungspositionen im ersten Verstellbereich, außer der Einstellungsposition
des Ausschalt-Modus, aufweist,
- und der Verriegelungsstift innerhalb des Langlochs angeordnet ist, wobei der Verriegelungsstift
entlang der Länge des Langlochs bewegbar ist.
[0034] Durch diese konstruktive Ausgestaltung, auf die sich die Erfindung ausdrücklich nicht
beschränkt, wird gewährleistet, dass der Übergang des Bedienelements vom ersten Verstellbereich
in den zweiten Verstellbereich verriegelt ist und erst durch das Niederdrücken des
Verriegelungsstift in der AusschaltPosition entriegelt werden muss, damit das Bedienelement
in den zweiten Verstellbereich überführbar ist.
[0035] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme
auf die Zeichnungen näher erläutert. Im Einzelnen zeigen dabei:
- Fig. 1
- Eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Taschenleuchte,
- Fig. 2
- eine weitere perspektivische Ansicht der in Fig. 1 dargestellten Taschenleuchte,
- Fig. 3
- eine perspektivische Ansicht eines in einem Verstellring angeordneten Verriegelungsstifts,
- Fig. 4
- eine weitere perspektivische Ansicht des in Fig. 3 dargestellten Verstellrings und
des Verrieglungsstifts,
- Fig. 5
- eine Seitenansicht der in Fig. 1 dargestellten Taschenleuchte in einer ersten Einstellposition,
- Fign. 6 und 7
- eine Schnittansicht entlang der Linien A-A und B-B aus Fig. 5 in der ersten Einstellposition,
- Fign. 8 und 9
- eine Schnittansicht entlang der Linien A-A und B-B aus Fig. 5 in der Ausschaltposition,
- Fign. 10 und 11
- eine Schnittansicht entlang der Linien A-A und B-B aus Fig. 5 in der Ausschaltposition
und im niedergedrückten Zustand des Verriegelungsstifts,
- Fign.12 und 13
- eine Schnittansicht entlang der Linien A-A und B-B aus Fig. 5 in einer weiteren Einstellposition
und
- Fig. 14
- eine Längsschnitt-Ansicht der in Fig. 1 gezeigten Taschenleuchte.
[0036] In der Fig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Taschenleuchte 10
mit einem Gehäuse 12, zwei Infrarotlichtquellen 14 und einer Sichtbarlichtquelle 16
dargestellt. Weiterhin ist in der Fig. 1 ein Bedienelement 18 abgebildet, das in diesem
Ausführungsbeispiel als drehbarer Verstellring 19 ausgeführt ist. Durch das Drehen
des Verstellrings 19 kann ein gewünschter Betriebsmodus der Taschenleuchte 10 eingestellt
werden. Weiterhin ist ein zweiter Ring 19a vorgesehen, der im Wesentlichen nicht drehbar
ist und der einen ersten Verstellbereich 20 und einen zweiten Verstellbereich 22 aufweist.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel umfasst der erste Verstellbereich 20 drei Infrarotlicht-Modi
und einen Ausschalt-Modus, während der zweite Verstellbereich drei Sichtbarlicht-Modi
aufweist. Ein am Verstellring 19 angeordneter Indikator 24 zeigt an, welcher Modus
eingestellt ist. Durch die Drehung des Verstellrings 19 bewegt sich der an dem Verstellring
19 angeordnete Indikator 24 entlang der Verstellbereiche 20, 22. Ferner ist in der
Fig. 1 ein Verriegelungselement 26 angedeutet, das in diesem Ausführungsbeispiel als
Verriegelungsstift 28 ausgeführt ist.
[0037] In der Fig. 2 ist eine weitere perspektivische Ansicht der erfindungsgemäßen Taschenleuchte
10 abgebildet. In dieser Darstellung ist zu erkennen, dass der Verriegelungsstift
28 einen Stiftkopf 30, einen Stiftkragen 32 und ein unteres Stiftteil 34 aufweist.
Dabei sind alle drei Stiftteile (Stiftkopf 30, Stiftkragen 32 und unteres Stiftteil
34) zylinderförmig ausgestaltet. Während in diesem Ausführungsbeispiel der Stiftkopf
30 und das untere Stiftteil 34 den gleichen Durchmesser aufweisen, zeigt der Stiftkragen
32 einen größeren Durchmesser als die zuvor genannten Stiftteile. Weiterhin ist in
der Fig. 2 zu erkennen, dass das Bedienelement 18 ein bogenförmiges Langloch 36 aufweist.
Das Langloch 36 wiederum weist einen ersten Langlochbereich 38 und einen zweiten Langlochbereich
40 auf. Der Verriegelungsstift 28 ist innerhalb des Langlochs 36 eingelassen und entlang
der Längsrichtung des Langlochs 36 bewegbar. Das Bedienelement 18 befindet sich in
der in Fig. 2 dargestellten Ansicht im Auschalt-Modus. Durch Drehung des Bedienelements
18 kann ein anderer Betriebsmodus eingestellt werden. Das Bedienelement 18 kann ohne
weiteres zwischen den Modi "IR 3", "IR 2", "IR 1" und dem Ausschaltmodus bewegt werden.
In den Betriebsmodi "IR 3", "IR 2" und "IR 1" kann der Verriegelungsstift 28 nicht
niedergedrückt werden, da das Bedienelement 18 im ersten Langlochbereich 38 eine Stützschulter
42 aufweist. Lediglich im Ausschaltmodus "0" befindet sich der Verriegelungsstift
28 in einer Position, in der im ersten Langlochbereich 38 keine Stützschulter 42 vorhanden
ist, sondern eine kreisrunde Bohrung. Bei der Drehung des Verstellrings 19 von der
Einstellposition "IR 3" in die Ausschaltposition "0" stößt der Stiftkragen 32 gegen
eine Anschlagsfläche 42a, da das Bedienelement 18 im zweiten Langlochbereich einen
kleineren Durchmesser hat, als der Stiftkragen 32. Dadurch wird ein unbeabsichtigter
Übergang vom ersten Verstellbereich 20 in den zweiten Verstellbereich 22 verhindert.
Auf diese Weise wird vermieden, dass der Benutzer der Taschenleuchte 10 versehentlich
den Sichtbarlicht-Modus aktiviert. Erst durch das Niederdrücken des Verriegelungsstifts
28 im Ausschaltmodus "0" gelangt der Stiftkragen 32 in einen Bereich, in dem dieser
in den zweiten Verstellbereich 22 überführbar ist. Bei der Überführung in den zweiten
Verstellbereich 22 wird der Stiftkopf 30 in den zweiten Langlochbereich 40 geführt.
Der Stiftkragen 32 wird unterhalb des zweiten Langlochbereichs 40 geführt.
[0038] Zur weiteren Veranschaulichung ist in der Fig. 3 eine weitere Ansicht des drehbaren
Verstellrings 19 mit dem darin angeordneten Verrieglungsstift 28 dargestellt. Die
in der Fig. 3 gezeigte Ansicht zeigt die Unterseite des Verstellrings 19.
[0039] Weiterhin zeigt die Fig. 4 eine zusätzliche Ansicht des Verstellrings 19. Hierbei
ist die Oberseite des Verstellrings 19 dargestellt. Dabei ist die Stützschulter 42
im ersten Langlochbereich 38 des Verstellrings 19 zu erkennen. Die Stützschulter 42
erstreckt sich in diesem Ausführungsbeispiel (abgesehen von der Ausschaltposition)
entlang des gesamten ersten Langlochbereichs. Anders ausgedrückt, erstreckt sich die
Stützschulter 42 entlang des gesamten ersten Langlochbereichs 38, während in der Ausschaltposition
eine Bohrung mit einem Durchmesser vorgesehen ist, der größer ist als der Durchmesser
des Stiftkragens 32. Auf diese Weise wird der Stiftkragen 32 von der Stützschulter
42 in den Einstellpositionen "IR 3", "IR 2" sowie "IR 1" gestützt, so dass ein Niederdrücken
des Verriegelungsstifts 28 in diesen Einstellpositionen blockiert ist. Dabei kann
der Verriegelungsstift 28 in der Ausschaltposition "0" niedergedrückt werden.
[0040] In der Fig. 5 ist eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Taschenleuchte 10 dargestellt,
bei der sich das Bedienelement 18 in der Einstellposition "IR 3" befindet. In der
Fig. 5 sind ferner zwei Schnittlinien A-A und B-B dargestellt.
[0041] In den Fign. 6 und 7 sind Schnittdarstelllungen der erfindungsgemäßen Taschenleuchte
10 in der Einstellposition "IR 3" entlang der Schnittlinie A-A sowie B-B dargestellt.
Dabei ist in der Fig. 6 der Verriegelungsstift 28 dem Stiftkragen 32 zu erkennen,
der im ersten Langlochbereich 38 eingelassen ist. Weiterhin ist in dem ersten Langlochbereich
38 die Stützschulter 42 zu erkennen. Durch die Stützschulter 42 wird ein Niederdrücken
des Verriegelungsstifts 28 im ersten Verstellbereich 20 (außer in der Ausschaltposition)
verhindert. Zudem sind in der Fig. 6 mehrere Verbindungsstifte 43 dargestellt, die
dafür verwendet werden, die Komponenten der Taschenleuchte 10 oberhalb und unterhalb
des Verstellrings miteinander zu verbinden. Weiterhin sind die Magnetsensoren 44 zu
erkennen, welche innerhalb des Taschenleuchtengehäuses 12 fixiert angeordnet sind.
Bei den Magnetsensoren 44 handelt es sich im dargestellten Ausführungsbeispiel um
einen Reed-Schalter 45 und um sechs Hall-Sensoren 46 von denen jeweils drei auf der
linken Seite des Reed-Schalters 45 und weitere drei auf der rechten Seite des Reed-Schalters
45 angeordnet sind. In der Fig. 7 ist zusätzlich ein Dauermagnet 47 dargestellt, der
innerhalb des Verstellrings 19 eingelassen ist und mit diesem bewegbar ist.
Die Fign. 8 und 9 zeigen jeweils Schnittdarstellungen der erfindungsgemäßen Taschenleuchte
10 in der Ausschaltposition entlang der Schnittlinien A-A sowie B-B. Dabei befindet
sich der Verriegelungsstift 28 in einem nicht niedergedrückten Zustand. In diesem
Zustand wird der Stiftkragen 32 gegen die Anschlagsfläche 42a des Bedienelements 18
gedrückt. Dadurch wird eine weitere Drehung des Verstellrings 19 in den zweiten Verstellbereich
22 blockiert.
[0042] Die Fign. 10 und 11 zeigen jeweils Schnittdarstellungen der erfindungsgemäßen Taschenleuchte
10 entlang der Schnittlinien A-A sowie B-B, während der Verstellring 19 in der Ausschaltposition
angeordnet ist und der Verriegelungsstift 28 niedergedrückt ist. In dieser Position
ist der Verstellring 19 in den zweiten Verstellbereich 22 drehbar.
[0043] Die Fign. 12 und 13 zeigen eine Schnittdarstellung der erfindungsgemäßen Taschenleuchte
10 entlang der Schnittlinien A-A und B-B, während sich das Bedienelement 18 in der
äußersten Einstellposition des zweiten Verstellbereichs 22 befindet.
[0044] Schließlich ist in der Fig. 14 eine Schnittdarstellung der erfindungsgemäßen Taschenleuchte
10 entlang ihrer Längsachse dargestellt. Dabei ist im Gehäuseinnenraum 48 die Energiequelle
50 zu erkennen. Hierbei kann es sich insbesondere um einen Bleiakku handeln. Die Energiequelle
50 kann optional über die Ladeplatine 52 aufgeladen werden. Zudem kann vorgesehen
sein, dass die Ladeplatine 52 eine Überwachung der Energiequellentemperatur vornimmt.
Weiterhin sind die Anschlusskontakte 54 dargestellt, über die die Ladeplatine mit
einer externen Energiequelle versorgt werden kann. Hierzu kann es notwendig sein,
ein Gehäusedeckel 56 vom restlichen Gehäuse 12 abzuschrauben, um eine externe Energiequelle
über die Anschlusskontakte 54 mit der Ladeplatine 52 zu verbinden. Des Weiteren sind
in der Fig. 14 Rastnocken 58 dargestellt, die dafür sorgen, dass der Verstellring
in den einzelnen Einstellpositionen verrastet. Auch ist in der Fig. 14 der Verriegelungsstift
28 dargestellt, der über eine Rückstellfeder 60 in axialer Richtung federnd gelagert
ist. Weiterhin ist in der Fig. 14 ein Magnetsensor 44 sowie ein Dauermagnet 47 angedeutet,
die zur Detektion der aktuellen Einstellposition eingesetzt sind. Abhängig von der
Einstellposition des Verstellrings 19 kann somit ein Steuersignal an die Ansteuereinheit
übertragen werden, die die gewünschte Steuerung der Lichtquellen 14, 16 vornimmt.
Bei der Ansteuereinheit, die in den Figuren nicht dargestellt ist, kann es sich insbesondere
um einen Mikrocontroller handeln.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0045]
- 10
- Taschenleuchte
- 12
- Gehäuse
- 14
- Infrarotlichtquelle
- 16
- Sichtbarlichtquelle
- 18
- Bedienelement
- 19
- Verstellring
- 19a
- zweiter Ring
- 20
- erster Verstellbereich
- 22
- zweiter Verstellbereich
- 24
- Indikator
- 26
- Verriegelungselement
- 28
- Verrieglungsstift
- 30
- Stiftkopf
- 32
- Stiftkragen
- 34
- unteres Stiftteil
- 36
- Langloch
- 38
- erster Langlochbereich
- 40
- zweiter Langlochbereich
- 42
- Stützschulter
- 42a
- Anschlagsfläche
- 43
- Verbindungsstift
- 44
- Magnetsensor
- 45
- Reed-Schalter
- 46
- Hall-Sensor
- 47
- Dauermagnet
- 48
- Gehäuseinnenraum
- 50
- Energiequelle
- 52
- Ladeplatine
- 54
- Anschlusskontakt
- 56
- Gehäusedeckel
- 58
- Rastnocken
- 60
- Rückstellfeder
1. Taschenleuchte (10) mit
- einem Gehäuse (10), das einen Gehäuseinnenraum (48) und eine Gehäußeaußenseite aufweist;
- einer im Gehäuseinnenraum (48) angeordneten Infrarotlicht-Quelle (14) zum Betrieb
in mindestens einem Infrarotlicht-Modus;
- einer im Gehäuseinnenraum (48) angeordneten Sichtbarlicht-Quelle (16) zum Betrieb
in mindestens einem Sichtbarlicht-Modus;
- einer Energiequelle (50);
- einer Ansteuereinheit zum Ansteuern der Infrarotlicht-Quelle (14) und der Sichtbarlicht-Quelle;
und
- einem an der Gehäuseaußenseite angeordneten, manuell bedienbaren Bedienelement (18)
zum Auswählen zwischen dem mindestens einem Infrarotlicht-Modus, dem mindestens einem
Sichtbarlicht-Modus und einem Ausschalt-Modus; wobei
- das Bedienelement (18) entlang eines Verstellweges in unterschiedliche Einstellpositionen
bewegbar ist, der einen ersten Verstellbereich (20) und einen zweiten Verstellbereich
(22) umfasst, wobei im ersten Bereich (20) der mindestens eine Infrarotlicht-Modus
oder der Ausschalt-Modus und im zweiten Bereich (22) der mindestens eine Sichtbarlicht-Modus
auswählbar ist;
- einem Verriegelungselement (26) zum Verriegeln des Bedienelements (18) bei dessen
Bewegung vom ersten Bereich (20) in den zweiten Bereich;
- wobei die Verriegelung des Bedienelements (18) bei dessen Bewegung vom ersten Bereich
(20) in den zweiten Bereich (22) durch Betätigung des Verriegelungselements (26) in
der Einstellposition des Ausschalt-Modus aufhebbar ist; und
- wobei ein Übergang des Bedienelements (18) vom zweiten Bereich (22) in den ersten
Bereich (20) ungehindert erfolgt.
2. Taschenleuchte (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (18) als drehbarer Verstellring (19) ausgeführt ist.
3. Taschenleuchte (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die aktuelle Einstellposition des Bedienelements (18) durch mindestens einen Magnetsensor
(44) erfassbar ist.
4. Taschenleuchte (10) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnetsensor (44) als Hall-Sensor (46) ausgeführt ist.
5. Taschenleuchte (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansteuereinheit als Mikrocontroller ausgeführt ist.
6. Taschenleuchte (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansteuereinheit dazu ausgelegt ist, ein Pulsweitenmodulations-Signal, ein Blinklicht-Signal,
ein SOS-Signal oder ein Stroboskop-Signal zu generieren.
7. Taschenleuchte (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (10) mindestens ein Wärmeisolierungsmittel aufweist.
8. Taschenleuchte (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (12) mindestens ein Abdichtelement aufweist.
9. Taschenleuchte (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseaußenseite eine Infrarotlicht-Anzeige zur Anzeige des aktuellen Energiequellen-Ladezustandes
aufweist, wenn ein Infrarotlicht-Modus ausgewählt ist.
10. Taschenleuchte (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseaußenseite eine Sichtbarlicht-Anzeige zur Anzeige des aktuellen Energiequellen-Ladezustandes,
wenn ein Sichtbarlicht-Modus ausgewählt ist.
11. Taschenleuchte (10) nach den Ansprüchen 9 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das die Infrarotlicht-Anzeige lediglich im Infrarotlicht-Modus aktiviert ist und
die Sichtbarlicht-Anzeige lediglich im Sichtbarlicht-Modus aktiviert ist.
12. Taschenleuchte (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
- das Verriegelungselement (26) als Verriegelungsstift (28) ausgeführt ist, der einen
zylinderförmigen Stiftkopf (30) mit einem ersten Stiftdurchmesser und einen zylinderförmigen
Stiftkragen (32) mit einem zweiten Stiftdurchmesser aufweist,
- wobei der zweite Stiftdurchmesser größer ist als der erste Stiftdurchmesser, und
- wobei der Verriegelungsstift (28) entlang seiner Längsachse federnd gelagert ist;
- das Bedienelement (18) ein Langloch (36) mit einem ersten Langlochbereich (38) aufweist,
innerhalb dessen die Einstellpositionen des ersten Verstellbereichs (20) auswählbar
sind und einen zweiten Langlochbereich (40), innerhalb dessen die Einstellpositionen
des zweiten Verstellbereichs (22) auswählbar sind,
- wobei der erste Langlochbereich (38) einen ersten Langlochdurchmesser aufweist und
der zweite Langlochbereich (40) einen zweiten Langlochdurchmesser aufweist,
- wobei der erste Langlochdurchmesser größer ist als der zweite Stiftdurchmesser und
der zweite Langlochdurchmesser kleiner ist als der zweite Stiftdurchmesser und größer
als der erste Stiftdurchmesser,
- wobei das Bedienelement (18) im ersten Langlochbereich (38) eine Stützschulter (42)
zum Abstützen des Stiftkragens (32) und zum Verhindern eines Niederdrückens des Verriegelungsstifts
(28) in allen Einstellungspositionen im ersten Verstellbereich (20), außer der Einstellungsposition
des Ausschalt-Modus, aufweist, und
- der Verriegelungsstift (28) innerhalb des Langlochs (36)angeordnet ist, wobei der
Verriegelungsstift (28) entlang der Länge des Langlochs (36) bewegbar ist.