[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Aufhängeeinheit Körper für eine Vorhangeinrichtung
mit wenigstens einer Schiene, in welcher die Aufhängeeinheit beweglich gelagert ist.
Die Aufhängeeinheit ist als Rollereinheit oder als Gleiteinheit ausgebildet.
[0002] Zur Installation von Vorhängen werden diese oftmals an einem oberen Rand mit mehreren
Aufhängeeinheiten, wie etwa Rollern oder Gleitern, versehen, welche in einer Schiene
in Längsrichtung beweglich gelagert sind. Die Schiene kann z. B. an einer Decke oder
einer Wand montiert werden. Je nach Konstruktion der Aufhängeeinheit können beim Ziehen
oder Schieben der Aufhängeeinheiten in der Schiene verschiedene Probleme auftreten,
wie etwa eine zu hohe Reibung zwischen einzelnen Bauteilen der Vorhangeinrichtung,
Lärmentwicklung durch die Bewegung in der Schiene, z. B. durch Schwingungen und Vibrationen,
schwergängige Bewegung beim Ziehen oder Schieben der Aufhängeeinheiten und Geräusche
durch Interaktion der Aufhängeeinheiten untereinander.
[0003] Aus der
DE 3400118 ist z. B. eine Rolleinheit bekannt, bei der ein Körper aus einem ersten Material
und ein durch den Körper verlaufender Roller aus einem zweiten Material besteht. Dadurch
wird eine Geräuschminderung bei der Bewegung der Rolleinheit auf der Lauffläche einer
Schiene erreicht. Der Roller ist einstückig im Zweikomponenten-Spritzgussverfahren
hergestellt. Zunächst wird ein Achsteil aus einem Kunststoff hergestellt und anschliessend
werden an dem Achsteil Laufringe ausgebildet, mit welchen die Rolleinheit auf der
Schiene aufliegt. Das Material für die Laufringe ist ein elastisches und daher geräuschminderndes
Kunststoffmaterial. Das Material wird über einen axialen Kanal im Achsteil zu den
Laufringbereichen aussen am Achsteil gespritz, wobei auch der Kanal ausgefüllt wird,
so dass der Roller eine geräuschdämpfende Füllung aufweist. Eine Dämpfung der Geräuschentwicklung
durch den Körper, der den Roller trägt, ist nicht vorgesehen.
[0004] Die
DE 19539825 zeigt Gleiter mit einem Grundkörper zum Einsetzen in eine Schiene. Der Grundkörper
hat ein angeformtes elastisches Tragelement, das in einer Zweikomponententechnik hergestellt
wird. Das elastische Tragelement dient als eine Rast- und Schnappverbindung zwischen
dem Gleiter und der Schiene. Aufgrund der Zweikomponententechnik wird die besondere
Formgebung des elastischen Tragelements ermöglich, so dass dieses in einfacher Weise
in die Schiene eingesetzt werden kann. Probleme beim Bewegen der Aufhängeeinheit in
der Schiene, wie beispielhaft oben aufgeführt, werden bei dieser Konstruktion nicht
berücksichtigt. Vielmehr wirkt das elastische Material bremsend in der Schiene.
[0005] Aus
US 2 753 588 geht eine Roller-Aufhängung hervor, die an einem Grundgerüst aus einem hartem Material
mehrere Bereiche aus einem weichen Material aufweist. Das weiche Material ist in Form
von Dämpferkissen an Stellen vorgesehen, an welchen Kontakt zwischen benachbarten
Roller-Aufhängungen und zwischen Roller-Aufhängung und einer Führungschiene besteht.
Auch hier wirkt das weiche Material bremsend an der Schiene.
[0006] Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Aufhängeeinheit für eine Vorhangeinrichtung
und eine Vorhangeinrichtung bereit zu stellen, die die oben genannten Probleme verringern,
insbesondere zur Geräuschminderung bei Betätigung der Vorhangeinrichtung beitragen,
auftretende Spannungen und Vibrationen beim Auf- und Zuziehen eines Vorhangs in der
Vorhangführung aufnehmen und dämpfen und die Betätigung der Vorhangeinrichtung erleichtern.
[0007] Diese Aufgabe wird von der Erfindung durch eine Aufhängeeinheit nach Anspruch 1 und
eine Vorhangeinrichtung nach Anspruch 12 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und
weitere Ausführungsbeispiele sind in den abhängigen Ansprüchen beschrieben.
[0008] Eine Aufhängeeinheit für eine Vorhangeinrichtung nach der vorliegenden Erfindung
weist einen Körper auf, an den sich an einem ersten Ende ein Führungselement und an
einem zweiten Ende eine Vorhangaufhängung anschliesst. Das Führungselement ist zur
Führung der Aufhängeeinheit in einer Vorhangführung der Vorhangeinrichtung, wie z.
B. einer Schiene oder einer Leiste, vorgesehen. Das Führungselement kann entlang der
Vorhangführung gezogen oder geschoben werden. Die Vorhangaufhängung ist zur Befestigung
eines Vorhangs an der Aufhängeeinheit vorgesehen, wie z. B. ein Ring, ein Haken, eine
Öse oder dergleichen. Zumindest der Körper besteht wenigstens aus einem harten Materialteil
und einem weichen Materialteil, die sich in ihrer Härte unterscheiden, wobei erfindungsgemäss
der Körper ein Gerüst mit seitlichen Streben aufweist, das zu dem harten Materialteil
gehört, wobei Zwischenräume zwischen den Streben zumindest an gegenüberliegenden Seiten
des Körpers mit dem weichen Materialteil verkleidet oder ausgefüllt sind, und einen
Innenraum zwischen den Streben aufweist, der mit dem weichen Materialteil verkleidet
oder zumindest nahezu ausgefüllt ist. Das heisst, es ist zumindest ein erster, harter
Materialteil und ein zweiter, weicher Materialteil vorgesehen, wobei das harte Material
des Hartmaterialteils in Bezug auf das weiche Material des Weichmaterialteils härter
ist. Die unterschiedlichen Materialteile können aus derselben Substanz, jedoch mit
unterschiedlichen Materialeigenschaften bzgl. der Härte, bestehen. Es können aber
auch für den harten und den weichen Materialteil unterschiedliche Substanzen verwendet
werden. Der Körper der Aufhängeeinheit ist vorzugsweise als Zweikomponentenkörper
ausgebildet. Es soll aber nicht ausgeschlossen werden, dass auch ein dritter oder
noch ein weiterer Materialteil für die Aufhängeeinheit verwendet wird, dessen Härte
sich von dem ersten und dem zweiten Materialteil unterscheidet.
[0009] Durch den Aufbau des Körpers aus zwei unterschiedlich harten Materialteilen kann
der Körper bei der Betätigung der Aufhängeeinheit, also z. B. beim Auf- oder Zuziehen
eines Vorhangs in der Vorhangführung, Spannungen und Vibrationen, die z. B. durch
die Bewegung der Aufhängeeinheit, durch Interaktion mit der Vorhangführung oder durch
die Krafteinwirkung durch das Ziehen entstehen, zumindest teilweise aufnehmen oder
dämpfen. Dies führt zu einer Reduktion der Geräuschentwicklung bei der Betätigung
des Vorhangs und verringert die zur Betätigung des Vorhangs erforderliche Krafteinwirkung.
[0010] Die Aufhängeeinheit ist für jegliche Art von Vorhangeinrichtungen mit einer Vorhangführung
geeignet, beispielsweise für Textilvorhänge oder Lamellenvorhänge, zur Beschattung
und zum Abtrennen von Räumen, an Fenstern oder an Wänden.
[0011] Der Körper der Aufhängeeinheit ist als Gerüst oder eine Art offenes Gehäuse mit seitlichen
Streben ausgebildet. Im Wesentlichen ist der Körper vorzugsweise quaderförmig mit
dem Führungselement am oberen, ersten Ende und der Vorhangaufhängung am unteren, zweiten
Ende. Die Streben sind vorzugsweise an den äusseren Kanten des Körpers vorgesehen
und erstrecken sich vom oberen bis zum unteren Ende, wobei die Enden einen Abschluss
des Körpers bilden. Das Gerüst besteht aus einem harten Material und Zwischenräume
zwischen den Streben zumindest an gegenüberliegenden Seiten des Körpers sind mit dem
weichen Material verkleidet oder ausgefüllt. Das harte Material verleiht dem Gerüst
eine gewisse Steifigkeit, während das weiche Material zur Unterstützung und Dämpfung
dient. Der Innenraum zwischen den Streben ist mit dem weichen Material verkleidet
oder zumindest nahezu ausgefüllt sein. Das heisst es können die Innenseiten des Gerüsts,
bzw. der Streben und auch der Endabschlüsse, mit dem weichen Material überzogen sein.
Der Innenraum kann auch vollständig mit dem weichen Material gefüllt sein. Vorteilhafterweise
weist das Gerüst in Umfangsrichtung um das obere und untere Ende und/oder in Umfangsrichtung
um die seitlichen Streben einen umlaufenden Bereich aus hartem Material auf. Es besteht
daher ein ununterbrochener Bereich aus hartem Material um zumindest eine dieser Umfangsrichtungen.
Diese Konstruktion verleiht dem Körper Festigkeit.
[0012] In einer Vorhangführung einer Vorhangeinrichtung sind in der Regel mehrere Aufhängeeinheit
hintereinander aufgereiht, um einen Vorhang zu halten. Bei einer Variante des Körpers,
bei dem gegenüberliegende Seiten mit weichem Material ausgefüllt sind, liegen diese
Seiten vorzugweise in Zugrichtung der Aufhängeeinheit, bilden also in Zugrichtung
eine Vorder- und eine Hinterseite des Körpers. Die Vorder- und Hinterseiten der Körper
der einzelnen Aufhängeeinheiten liegen einander gegenüber und können aneinander anstossen,
wenn sie in der Vorhangführung bewegt werden. Vorzugsweise steht das weiche Material
zumindest in Stossrichtung über die Streben des Gerüsts hervor. Die Aufhängeeinheiten
stossen daher mit einer Oberfläche aus weichem Material aneinander, wodurch der Aufprall
und somit ein Aufprallgeräusch gedämpft werden kann.
[0013] Die Dämpfungseigenschaften hängen zum einen von der Art der verwendeten Substanzen
und zum anderen von den Volumen-, bzw. Masseverhältnissen, der Materialteile ab. Diese
werden an die Gegebenheiten einer bestimmten Vorhangeinrichtung angepasst. Grundsätzlich
kann für den harten und den weichen Materialteil die gleiche Substanz verwendet werden,
jedoch mit unterschiedlicher Härte. Es kann z. B. Polyoxymethylen (POM), Polypropylen
(PP), oder Polyamid (PA) verwendet. Es können aber auch verschiedene Substanzen eingesetzt
werden. Die genannten Substanzen eignen sich insbesondere für den harten Materialteil.
Der weiche Materialteil kann beispielsweise ein Kautschuksein, wie es z. B. unter
den Namen Santoprene, PEBA Pebax, Hytrel, Crastin PBT oder ABS Novodur bekannt ist.
[0014] Bei einem Körper nach der Erfindung ist ein Zwischenraumvolumen zwischen zwei Streben
aus hartem Material mit einem weichen Material ausgefüllt. Auch der Innenraum zwischen
den Streben des Körpers ist mit weichem Material ausgekleidet. Vorzugsweise weist
der Körper in einem oberen Bereich zwischen den Streben, an den sich das Führungselement
anschliesst, ein weiches Material auf. Dieser weiche Endbereich kann eine Art Dämpfungskissen
für das Führungselement bilden. Dabei liegt der weiche Materialteil überwiegend nicht
an einer Aussenseite des Körpers, sondern der Körper wird nach aussen überwiegend
von einem harten Material abgeschlossen. Der harte Materialteil kann z. B. die Abschlussenden
des Gerüsts umfassen, welche die Streben des Gerüsts überspannen.
[0015] Das Führungselement weist eine Verbindung oder eine Achse durch einen mit einem weichen
Material ausgefüllten Bereich) des Körpers auf.
[0016] Bei einer ersten Ausführungsform einer Aufhängeeinheit nach der Erfindung ist an
dem ersten, oberen Ende des Körpers eine Rolleinrichtung als Führungselement vorgesehen,
die auf der Vorhangführung rollbar gelagert ist oder aufliegt. Die Rolleinrichtung
weist eine Achse durch einen mit einem weichen Material ausgefüllten Teil des Körpers
auf. Dies kann z. B. der oben beschriebene weiche Endbereich des Gerüsts sein. Die
Rolleinrichtung weist vorzugsweise zwei Rollen auf, die mit der Achse verbunden sind
und zu beiden Seiten über den Körper hinausstehen, so dass sie auf der Vorhangführung
der Vorhangeinrichtung aufliegen und rollen können, wie es bereits bekannt ist. Die
Bewegung der Rollen, bzw. der Achse im Körper, kann durch den weichen Bereich gedämpft
werden. Ausserdem wird eine Betätigung der Aufhängeeinheiten beim Ziehen oder Schieben
des Vorhangs gedämpft auf die Rollen übertragen. Vibrationen und Schwingungen, die
bei der Bewegung der Aufhängeeinheit entstehen, werden somit kaum auf den Körper übertragen.
[0017] Vorzugsweise ist in dem mit einem weichen Material ausgefüllten Bereich am Ende des
Körpers eine Achslagerhülse aus einem harten Material vorgesehen, durch die sich die
Achse der Rolleinrichtung erstreckt. Die Achslagerhülse ist gedämpft in dem weichen
Materialteil gehalten. Alternativ kann die Achslagerhülse mit dem harten Material
des Körpers verbunden sein, beispielsweise durch Stege oder Rippen. Das harte Material
der Achslagerhülse ermöglicht hingegen eine Verringerung der Reibung, wenn sich die
Achse in der Achslagerhülse dreht, im Vergleich zu dem weichen Material. Ein Ziehen
oder Schieben des Vorhangs wird dadurch erleichtert. Die Achslagerhülse kann als Lagerbuchse
ausgebildet sein und die Rolleinrichtung sicher führen.
[0018] Die Rolleinrichtung selbst kann auch in einer Zweikomponentenbauweise hergestellt
sein. Vorzugsweise weist die Achse aussen ein hartes Material auf, dass z. B. in der
Achslagerhülse gut gleitet, und die Rollen weisen zumindest aussen ein weiches Material
auf, damit ein Rollen auf der Vorhangführung gedämpft wird.
[0019] Bei einer zweiten Ausführungsform einer Aufhängeeinheit nach der Erfindung ist an
dem ersten, oberen Ende des Körpers ein Gleitelement als Führungselement vorgesehen,
das auf der Vorhangführung gleitend gelagert ist. An der Aussenseite des Gleitelements,
die auf der Vorhangführung anliegt, besteht das Gleitelement aus hartem Material.
Das harte Material auf der Aussenseite erleichtert im Vergleich zu einem weichen Material
das Gleiten auf der Oberfläche der Vorhangführung. Vorzugsweise weist das Gleitelement
in einem Innenbereich ein weiches Material auf. Beispielsweise kann das Gleitelement
um den weichen Bereich am Ende des Gerüsts, wie oben beschrieben, ausgebildet sein.
Das aussen liegende harte Material des Gleitelements kann mit dem Gerüst des Körpers
verbunden sein. Beispielsweise ist das Gleitelement als ein Endabschluss des Körpers
ausgebildet. Das harte Material des Gleitelements kann aber auch abgesetzt von den
Streben des Gerüsts des Körpers sein und über den weichen Innenbereich mit dem Körper
verbunden sein. Alternativ kann das Gleitelement ein separates Element der Aufhängeeinheit
sein und im Körper des Aufhängelements gelagert werden, beispielsweise in dem weichen
Endbereich des Gerüsts, analog wie es oben für die Rolleinrichtung beschrieben ist.
Die verwendeten Materialien oder Substanzen des Gleitelements entsprechen im Wesentlichen
den Materialien oder Substanzen des Körpers.
[0020] In einer Variante kann die Aufhängeeinheit das Führungselement schwimmend aufnehmen,
so dass das Führungselement relativ zum Körper geringfügig beweglich ist. Die schwimmende
Lagerung erfolgt vorzugsweise durch eine Aufnahme des Führungselements im Weichmaterialteil
des Körpers. Das Führungselement kann z. B. durch eine Verbindung oder eine Achse,
die sich durch einen mit einem weichen Material ausgefüllten Bereich des Körpers erstrecken,
am Körper gelagert werden. Das weiche Material ist ausreichend flexibel, so dass es
bei Bewegung des Führungselements geringfügig nachgeben kann. Somit ist das Führungselement
relativ zum Hartmaterialteil des Körpers ein wenig beweglich. Die Lagerung kann z.
B. durch die Aufnahme der Achse der Rolleinrichtung oder des Gleitelements im Weichmaterialteil
erfolgen. Insbesondere kann die schwimmende Aufnahme durch Lagerung der Achslagerhülse
im Weichmaterialteil erfolgen. Durch die schwimmende Lagerung kann eine Dämpfung der
Bewegung des Führungselements erfolgen, wie oben beschrieben.
[0021] Bei einer Ausführungsform der Aufhängeeinheit weist der weiche Materialanteil des
Körpers an einem zweiten Ende des Körpers ein Lager aus weichem Material zur beweglichen
Lagerung der Vorhangaufhängung auf. Das Lager kann z. B. durch einen Schlitz oder
eine Öffnung gegeben sein, durch die ein ankerartiges Widerlager der Vorhangaufhängung
hindurchgeführt werden kann, so dass es auf dem weichen Material fest anliegt. Alternativ
kann die Vorhangaufhängung aber auch fest am Körper angeformt sein.
[0022] Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft die vorteilhafte Ausgestaltung des Körpers
für eine Aufhängeeinheit und eine Vorhangeinrichtung mit wenigstens einer Vorhangführung
und wenigstens einem Vorhang, der an mehreren Aufhängeeinheiten mit einem Führungselement
zur Führung der Aufhängeeinheit in der Vorhangführung aufgehängt ist. Die Aufhängeeinheiten
sind gemäss den oben beschriebenen Merkmalen ausgebildet.
[0023] Die Erfindung wurde an Hand mehrerer Ausführungsformen dargestellt. Die einzelnen
technischen Merkmale einer Ausführungsform können durchaus auch in Kombination mit
einer anderen Ausführungsform mit den dargelegten Vorteilen verwendet werden. Die
Beschreibung der erfindungsgemässen technischen Merkmale ist daher nicht auf die jeweilige
Ausführungsform beschränkt.
[0024] Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung werden im Folgenden anhand der Zeichnungen
dargestellt, die lediglich zur Erläuterung dienen und nicht einschränkend auszulegen
sind. Aus den Zeichnungen offenbar werdende Merkmale der Erfindung sollen einzeln
und in jeder Kombination als zur Offenbarung der Erfindung gehörend betrachtet werden.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 dreidimensionale Ansicht einer ersten Ausführungsform einer Aufhängeeinheit
mit einer Rolleinrichtung nach der Erfindung,
Fig. 2 dreidimensionale Teilansicht der ersten Ausführungsform der Aufhängeeinheit
nach Figur 1,
Fig. 3 Längsschnitt durch eine erste Längsachse durch die Aufhängeeinheit nach Figur
1,
Fig. 4 Längsschnitt durch eine zur ersten Längsachse orthogonale Längsachse durch
die Aufhängeeinheit nach Figur 1,
Fig. 5 Explosionsdarstellung eines Körpers der ersten Ausführungsform der Aufhängeeinheit
nach Figur 1,
Fig. 6 dreidimensionale Ansicht einer zweiten Ausführungsform einer Aufhängeeinheit
mit einem ersten Gleitelement nach der Erfindung,
Fig. 7 Längsschnitt durch die Aufhängeeinheit nach Figur 6,
Fig. 8 dreidimensionale Ansicht einer dritten Ausführungsform einer Aufhängeeinheit
mit einem zweiten Gleitelement nach der Erfindung,
Fig. 9 Längsschnitt durch die Aufhängeeinheit nach Figur 8,
Fig. 10 Explosionsdarstellung eines Körpers der dritten Ausführungsform der Aufhängeeinheit
nach Figur 8 und
Fig. 11 dreidimensionale Ansicht einer vierten Ausführungsform einer Aufhängeeinheit
mit einer Rolleinrichtung nach der Erfindung,
Fig. 12 Längsschnitt durch eine erste Längsachse durch die Aufhängeeinheit nach Figur
11,
Fig. 13 Längsschnitt durch eine zur ersten Längsachse orthogonale Längsachse durch
die Aufhängeeinheit nach Figur 11,
Fig. 14 Explosionsdarstellung eines Körpers der vierten Ausführungsform der Aufhängeeinheit
nach Figur 11.
[0025] Die Figuren 1 bis 14 zeigen verschiedene Ausführungsformen einer Aufhängeeinheit
für eine Vorhangeinrichtung nach der vorliegenden Erfindung mit unterschiedlichen
Führungselementen, die einen Körper 1, eine Vorhangaufhängung 2 zur Befestigung eines
Vorhangs an dem Körper 1 und ein Führungselement 3 zur Führung der Aufhängeeinheit
in einer Vorhangführung der Vorhangeinrichtung aufweist. Das Führungselement 3 schliesst
sich an ein erstes, oberes Ende des Körpers 1 an und die Vorhangaufhängung 2 schliesst
sich an ein zweites, unteres Ende an den Körper 1 an. Der Körper 1 besteht aus wenigstens
zwei unterschiedlichen Materialteilen, die sich in ihrer Härte unterscheiden. Beispielsweise
wird der Körper im Spritzgussverfahren hergestellt. Es werden Materialien oder Substanzen
verwendet, wie oben beschrieben. Für vergleichbare Elemente in den verschiedenen Ausführungsformen
mit vergleichbaren Funktionen sollen die gleichen Bezugszeichen verwendet werden.
Insbesondere die Körper 1 der verschiedenen Ausführungsformen weisen einen ähnlichen
Aufbau auf, so dass auf dessen Beschreibung für alle Ausführungsformen zurückgegriffen
werden kann.
[0026] Figur 1 zeigt eine erste Ausführungsform einer Aufhängeeinheit für eine Vorhangeinrichtung
nach der vorliegenden Erfindung mit einem Führungselement in Form einer Rolleinrichtung.
Der Aufbau des Körpers 1 wird anhand von Figur 5 beschrieben. Der Körper 1 besteht
aus einem Hartmaterialteil 20, einem Weichmaterialteil 30 und einer Achslagerhülse
12 aus hartem Material. Der Hartmaterialteil 20 und der Weichmaterialteil 30 können
jeweils aus mehreren Bereichen eines harten oder weichen Materials oder einer solchen
Substanz bestehen. In der Explosionsdarstellung sind zwar die einzelnen Teile als
separate Elemente dargestellt, um Details ersichtlich zu machen. Der Körper ist jedoch
einstückig ausgebildet.
[0027] Der Hartmaterialteil 20 ist als Gerüst ausgebildet und weist seitliche Streben 4
an vier Kanten des Hartmaterialteils auf. An einer vorderen und einer hinteren Seite
sind zwischen den Streben 4 offene Zwischenräume in Form von Fenster 18 ausgebildet.
Das Gerüst ist zu beiden Seiten hin offen. Die Streben 4 sind oben durch ein Abschlussende
6 in Form einer bogenartigen Überbrückung und unten durch ein Bodenelement 16 miteinander
verbunden. Im Bodenelement 16 ist ein Schlitz zum Einführen der Vorhangaufhängung
vorgesehen. Im Inneren zwischen den Streben 4 ist ein Innenraum 17 des Gerüsts ausgebildet.
[0028] Der Weichmaterialteil 30 ist passgenau für den Innenraum 17 des Hartmaterialteils
20 ausgebildet und liegt an dessen Innenseiten an, ausser im Bereich des Bodenelements
16, das von Weichmaterial frei bleibt. Insbesondere weist der Weichmaterialteil 30
an der vorderen und hinteren Seite eine Zwischenraumfüllung 5, einen oberen Weichbereich
11 und einen mittleren Weichbereich 15 auf. Die Zwischenraumfüllung 5 dringt zwischen
die Streben des Hartmaterialteils 20 ein. Der obere Weichbereich 11 weist einen axialen
Durchgang 19 auf, der sich von einer zur anderen Seite des Körpers senkrecht zu einer
Zug- oder Schiebrichtung der Aufhängeeinheit erstreckt. Der mittlere Weichbereich
15 füllt den Innenraum 17 ungefähr in der oberen Hälfte des Körpers aus, so dass in
der unteren Hälfte ein Zwischenraum 14 frei bleibt. Vom mittleren Weichbereich 15
stehen Verlängerungen 13 nach unten ab, die eine Auskleidung der Innenseiten der Streben
4 bilden.
[0029] Die Achslagerhülse 12 wird von einer Hülse mit einer Länge gebildet, so dass die
Hülse geringfügig über den Durchgang 19 des Weichmaterialteils 30 hinaussteht, siehe
hierzu auch Figur 2. Die Achslagerhülse 12 weist auf ihrem Umfang eine Vielzahl von
Rippen 21 auf, die in Rillen im Innenumfang des Durchgangs 19 liegen.
[0030] Wie in Figur 1 ersichtlich ist, stehen die Zwischenraumfüllungen 5 des Weichmaterialteils
an der Vorder- und der Hinterseite über die Streben 4 des Hartmaterialteils hervor.
In den übrigen Bereichen um den Umfang des Körpers wird die Aussenseite des Körpers
von hartem Material gebildet. An der Vorder- und der Hinterseite des Körpers liegt
überwiegend ein weiches Material aussen.
[0031] Im Bodenelement 16 des Hartmaterialteils 20 ist die Vorhangaufhängung 2 eingesetzt.
An einem unteren Ende weist die Vorhangaufhängung eine Vorhangbefestigung 9 in Form
eines Ringes auf. Am oberen Ende ist eine Verankerung 10 vorgesehen, die in das Bodenelement
16 eingehängt ist und in dem Zwischenraum 14 des Körpers 1 zu liegen kommt. Alternativ
sind als Vorhangaufhängung auch andere Ausgestaltungen möglich, wie z. B. in der Ausführungsform
der Figuren 11 bis 14 gezeigt oder wie aus dem Stand der Technik bekannt ist.
[0032] Am oberen Ende des Körpers 1 ist eine Rolleinrichtung als Führungselement 3 vorgesehen,
die Rollen 7 und eine Achse 8 aufweist. Die Achse 8 erstreckt sich durch die Achslagerhülse
12 und an beiden Enden der Achse 8 ist jeweils eine Rolle 7 angeordnet. Die Rollen
7 stehen über die Seiten des Körpers 1 hervor, so dass sie auf einer Vorhangführung
einer Vorhangeinrichtung aufliegen und von dieser geführt werden können. Die Rollen
7 sind gegenüber dem Körper 1 drehbar. Die Achse 8 des Führungselements 3 verläuft
durch den oberen Weichbereich 11 des Weichmaterialteils. Vorzugsweise ist das weiche
Material des oberen Weichbereichs 11 derart flexibel, dass die Achse 8 innerhalb des
Weichbereichs 11 geringfügig beweglich ist. Es kann somit eine Art schwimmender Lagerung
der Achse erfolgen. Alternativ kann die Achslagerhülse mit dem Hartmaterialteil z.
B. durch starre Stege oder Rippen verbunden sein, so dass die Achslagerhülse relativ
zum Körper fest ist und die Achse 8 feststehend führt.
[0033] Werden mehrere Aufhängeeinheiten zur Führung eines Vorhangs in eine Vorhangführung
eingesetzt, können diese in gewohnter Weise in einer Längsrichtung der Vorhangführung
bewegt werden, beispielsweise durch Ziehen am Vorhang. Vorzugsweise weist die Aufhängeeinheit
jedoch seitlich am Körper 1 am Hartmaterialteil 20 eine Zugschnurbefestigung 22 auf,
an der eine Zugschnur befestigt werden kann, welche die einzelnen Aufhängeeinheiten
miteinander verbindet. Durch Ziehen an der Schnur in der einen oder anderen Richtung
können die Aufhängeeinheiten entlang der Vorhangführung bewegt werden. Die Zugschnurbefestigung
22 kann z. B. durch eine Klemmung gegeben sein.
[0034] Zur Positionierung des Vorhangs werden die Aufhängeeinheiten entlang der Vorhangführung
bewegt. Dabei auftretende Spannungen, Schwingungen oder Vibrationen werden durch das
Weichmaterial im Körper 2 gedämpft, wie eingangs erläutert. Stossen die einzelnen
Aufhängeeinheiten aneinander, treffen die Zwischenraumfüllungen 5 des Weichmaterials
der einzelnen Aufhängeeinheiten aufeinander, so dass eine Geräuschentwicklung reduziert
wird.
[0035] Aus Figur 2 ist ersichtlich, dass die Achslagerhülse 12 über den oberen Weichbereich
11 seitlich hervorsteht. Die Rollen 7 auf der Achse 8 werden daher von dem Weichbereich
11 beabstandet gehalten, sodass die Rollen 8 von dem weichen Material nicht gebremst
werden.
[0036] In Figur 3 ist die Aufhängeeinheit in einem Längsschnitt durch die Vorder- und Hinterseite
gezeigt. Wie vorher beschrieben, ist die Vorhangaufhängung 2 mit der Verankerung 10
im Bodenelement 16 des Hartmaterialteils eingehängt und die Achse 8 der Rolleinrichtung
liegt in der Achslagerhülse 12 im oberen Weichbereich 11, der nach oben von dem Abschlussende
6 des Hartmaterialgerüsts überdeckt ist. Die Zwischenraumfüllungen 5 stehen über die
Vorder- und Rückseite hervor. Der Innenraum des Hartmaterialgerüsts ist zumindest
in der oberen Hälfte mit Weichmaterial ausgefüllt durch den oberen Weichbereich 11
und den mittleren Weichbereich 15. Der mittlere Weichbereich 15 geht in die Zwischenraumfüllungen
5 und die Verlängerungen 13 über. Unterhalb des mittleren Weichbereichs 15 bleibt
ein Zwischenraum 14 frei, in dem die Verankerung 10 beweglich eingesetzt und gelagert
werden kann. Trotz des Anteils an Weichmaterial weist der Körper aufgrund der Struktur
des Hartmaterialteils eine ausreichende Steifigkeit aus, um einen Vorhang in der Vorhangführung
führen zu können.
[0037] In Figur 4 ist die Aufhängeeinheit in einem Längsschnitt durch die Seiten des Körpers
1 gezeigt. Die Achse 8 der Rolleinrichtung erstreckt sich durch die Achslagerhülse
12, die über den oberen Weichbereich 11 zu beiden Seiten hervorsteht. Die Rollen 7
sind an den Enden der Achse 8 durch Achskappen 23 befestigt. Zwischen der Innenseite
der Rollen 7 und der Aussenseite des oberen Weichbereichs 11 und auch des Abschlussendes
6 verbleibt ein Abstand. Die Rollen können, wie bereits erwähnt, aussen aus Hartmaterial
bestehen und im Inneren ein weiches Material aufweisen, das z. B. an eine Achse aus
Hartmaterial angrenzt.
[0038] Figur 6 zeigt eine zweite Ausführungsform einer Aufhängeeinheit nach der vorliegenden
Erfindung, die als Führungselement ein Gleitelement aufweist. Der Körper 1 und die
Vorhangaufhängung 2 entsprechen denjenigen aus der ersten Ausführungsform, wie sie
in den Figuren 1 bis 5 gezeigt ist. Das Gleitelement umfasst zwei Gleiter 40, die
rechts und links am Körper 1 angeordnet sind und über diesen hervorstehen. Die Gleiter
40 sind als Elemente mit einem ovalen oder elliptischen Aussenumfang ausgebildet,
mit dem die Gleiter auf oder an der Vorhangführung einer Vorhangeinrichtung anliegen
und auf dieser gleitend verschoben werden können. Die Gleiter 40 weisen vorzugsweise
am Aussenumfang einen Hartmaterialteil auf. Innen können die Gleiter 40 einen Bereich
aus weichem Material aufweisen.
[0039] Wie aus Figur 7 ersichtlich sind die Gleiter 40 in gleicher Weise wie die Rollen
7 der ersten Ausführungsform am Körper 1 gelagert. Es wird daher auch auf die Beschreibung
hierzu verwiesen. Im Wesentlichen sind die Gleiter 40 an beiden Enden der Achse 8
angeordnet, die sich durch den Körper 1 erstreckt. Die Achse 8 ist in dem weichen
Endbereich 11 des Körpers 1 vorgesehen. Der weiche Endbereich 11 kann die Bewegungen
der Gleiter 40 dämpfen. Es liegt eine schwimmende Lagerung der Gleiter 40 vor, wie
oben bereits erläutert. Zwischen dem weichen Endbereich 11 und der Achse 8 ist wiederum
eine Achslagerhülse 12 aus einem harten Material vorgesehen, so dass zwischen der
harten Achse 8 und der harten Achslagerhülse 12 eine gute Gleitfähigkeit gegeben ist,
wenn die Achse 8 in der Achslagerhülse 12 rotiert.
[0040] Die Gleiter 40 sind in dieser Ausführungsform relativ zum Körper 1 beweglich gelagert.
Bei einem Verschieben der Aufhängeeinheit auf der Vorhangführung können zum Einen
die Gleiter 40 mit ihrem Aussenumfang auf der Vorhangführung abrollen und somit eine
optimale Position für die Gleitbewegung einnehmen. Zum anderen kann der Körper 1 mit
der Vorhangaufhängung 2 relativ zur Vorhangführung gekippt werden und somit ebenfalls
eine optimale Position für das Verschieben der Aufhängeeinheit einnehmen. Daraus resultieren
ein einfaches Gleiten der Aufhängeeinheiten entlang der Vorhangführung und ein Verringern
der hierfür erforderlichen Kräfte.
[0041] In den Figuren 8 bis 10 ist eine dritte Ausführungsform einer Aufhängeeinheit nach
der Erfindung mit einem Gleitelement als Führungselement vorgesehen, das relativ zum
Körper feststehend ist. Der Körper 1 ist an seinem oberen Ende entsprechend dem Körper
der vorhergehenden Ausführungsformen ausgebildet und weist ein Hartmaterialteil 20
mit Abschlussende 6 und Streben 4 und ein Weichmaterialteil 30 mit einem Durchgang
19 im oberen Bereich und Zwischenraumfüllungen 5 auf, wie vorher beschrieben. In dieser
Ausführungsform erstreckt sich der Weichmaterialteil 30 des Körpers 1 vom oberen bis
zum unteren Ende im Hartmaterialteil 20. An seinem unteren Ende weist der Körper 1
ein flaches Bodenelement 16 auf, an dem eine Vorhangaufhängung 2 fest vorgesehen ist.
Die Vorhangaufhängung 2 ist vorzugsweise einstückig mit dem Körper 1 ausgebildet und
gehört daher zum harten Materialteil der Aufhängeeinheit. Die Vorhangaufhängung 2
weist einen nach unten vom Körper 1 abstehenden Bogen als Vorhangbefestigung 9 auf,
der einen Durchgang bildet, so dass ein Vorhang an dem Bogen befestigt werden kann,
beispielsweise durch Einhaken, Anklippsen oder Annähen.
[0042] Wie in Figur 8 gezeigt, weist das Gleitelement zwei Gleiter 40' auf, die beidseits
in einem oberen Bereich des Körpers 1 hervorstehen und auf einer Vorhangführung aufliegen
können. Die Form der Gleiter 40' entspricht im Wesentlichen der Form der Gleiter 40
der zweiten Ausführungsform. Wie aus Figur 10 ersichtlich, sind die Gleiter 40' durch
eine längliche Verbindung 44 starr miteinander verbunden. Die Verbindung 44 ist beispielsweise
zylindrisch ausgebildet weist am Aussenumfang mehrere in Längsrichtung verlaufende
Rippen 45 auf. Die Verbindung ist mit der Achslagerhülse 12 der vorherigen Ausführungsformen
vergleichbar. Alternativ könnte die Verbindung 44 auch eine längliche Form mit einem
eckigen Aussenumfang haben.
[0043] Die Verbindung 44 der Gleiter 40' ist dem Durchgang 19 des weichen Materialanteils
30 drehfest angeordnet, wie in Figur 9 dargestellt. Die Rippen 45 greifen in Vertiefungen
im Umfang des Durchgangs 19 ein, um ein Verdrehen der Verbindung 44 im Körper 1 zu
verhindern. Die Verbindung 44 ist vorzugsweise aus hartem Material. Durch die Lagerung
der Verbindung 44 in dem weichen Materialteil 30 des Körpers 1 sind die Gleiter 40'
schwimmend relativ zum Körper 1 gelagert. Das weiche Material kann sich bei Bewegung
der Verbindung 44 im Materialteil 30 flexibel verformen und die Bewegung der Gleiter
40' dämpfen.
[0044] Die einzelnen Elemente der Aufhängeeinheit in Form des Körpers 1, der Vorhangaufhängung
2 und des Führungselements 3 sind in dieser Ausführungsform starr zueinander. Vorzugsweise
wird die Aufhängeeinheit durch ein Zwei-Komponenten Spritzgussverfahren hergestellt,
wie vorher beschrieben.
[0045] Bei einem Verschieben der Aufhängeeinheit entlang einer Vorhangführung kann die Aufhängeeinheit
auf den ovalen oder elliptischen Auflageflächen der Gleiter 40' abrollen, so dass
die Aufhängeeinheit relativ zur Vorhangführung gekippt werden und eine leicht gängige
Position einnehmen kann. Die Bewegungen der Aufhängeeinheiten entlang der Vorhangführung
der Vorhangeinrichtung werden durch die weichen Materialteile der Aufhängeeinheiten
gedämpft, sodass eine Geräuschentwicklung verringert und ein leichtes Justieren eines
Vorhangs der Vorhangeinrichtung möglich wird.
[0046] Die Figuren 11 bis 14 zeigen eine vierte Ausführungsform einer Aufhängeeinheit für
eine Vorhangeinrichtung nach der vorliegenden Erfindung mit einem Führungselement
in Form einer Rolleinrichtung, vergleichbar mit der ersten Ausführungsform. Bauelemente
mit gleicher Funktion werden mit den gleichen Bezugszeichen benannt. Der Körper 1
umfasst ein Hartmaterialteil 20 und ein Weichmaterialteil 30. Im Hartmaterialteil
20 ist ein Achslager 50 integriert, das mittels Stegen 51 am oberen Ende des Hartmaterialteils
20 angeformt ist.
[0047] Der Hartmaterialteil 20 wirkt als Gerüst und weist wiederum seitliche Streben 4 an
vier Kanten des Hartmaterialteils auf. Das Gerüst ist zu beiden Seiten hin offen.
An einer vorderen und einer hinteren Seite sind die Fenster 18 von der Zwischenraumfüllung
5 ausgefüllt. Die Streben 4 sind oben durch ein Abschlussende 6 und unten durch ein
Bodenelement 16 miteinander verbunden. Im Bodenelement 16 ist eine schlüssellochartige
Öffnung mit einem schmalen Eingangsbereich 53 und einem rundlichen Lagerbereich 54,
dessen Durchmesser grösser als die Breite des Eingangsbereich 53 ist, vorgesehen.
Im Inneren zwischen den Streben 4 ist der Innenraum 17 des Gerüsts ausgebildet. Der
Hartmaterialteil 20 weist eine Zugschnurbefestigung 22 auf, an der eine Zugschnur
befestigt werden kann, welche die einzelnen Aufhängeeinheiten miteinander verbindet.
[0048] Der Weichmaterialteil 30 ist passgenau für den Innenraum 17 des Hartmaterialteils
20 ausgebildet und liegt an dessen Innenseiten an, ausser im Bereich des Bodenelements
16 über dem Eingangsbereich 53 und Lagerbereich 54. Der Weichmaterialteil 30 weist
in dieser Ausführungsform einen Spalt 55 auf, der sich parallel zum Achslager 50 erstreckt.
Der Spalt 55 verläuft etwas weiter als bis zur Mitte des Weichmaterialteils 30. Er
kann aber auch länger sein. Jedoch durchtrennt der Spalt 55 das Weichmaterialteil
30 nicht vollständig. Der Spalt 55 liegt etwa zwischen dem oberen Weichbereich 11
und dem mittleren Weichbereich 15. Weiter weist der Weichmaterialteil 30 einen axialen
Durchgang 19 auf. Der Spalt 55 des Weichmaterialteils 30 und die Stege 51 des Hartmaterialteils
20 sind am besten in Figur 14 ersichtlich. Tatsächlich ist die Aufhängeeinheit aber
als ein einziges Stück vorgesehen, wobei die Stege 51 in den Spalten 55 zu liegen
kommen. Dabei umschliesst der obere Weichbereich 11 und der mittlere Weichbereich
15 des Weichmaterialteils 30 das Achslager 50 des Hartmaterialteils 20.
[0049] Analog wie bei der Ausführungsform aus Figur 1, stehen die Zwischenraumfüllungen
5 des Weichmaterialteils an der Vorder- und der Hinterseite über die Streben 4 des
Hartmaterialteils hervor, wie in Figur 11 ersichtlich ist. In den übrigen Bereichen
um den Umfang des Körpers wird die Aussenseite des Körpers von hartem Material gebildet.
An der Vorder- und der Hinterseite des Körpers liegt überwiegend ein weiches Material
aussen.
[0050] Im Bodenelement 16 des Hartmaterialteils 20 ist die Vorhangaufhängung 2 in den Lagerbereich
54 eingesetzt. Am unteren Ende der Vorhangaufhängung ist die Vorhangbefestigung 9
in Form eines Ringes gelagert. Am oberen Ende ist die Verankerung 10 vorgesehen, die
in den Lagerbereich 54 eingehängt ist. Oberhalb der Ringlagerung ist eine horizontale
Anlagefläche 56 vorgesehen, von der eine vertikale Verlängerung 57 nach oben abragt,
die mit der Verankerung 10 abschliesst. Die Verlängerung 57 ist rund mit zwei sich
gegenüberliegenden Abflachungen 58 ausgebildet. Der Durchmesser der Verlängerung 57
im Bereich der Abflachungen 58 entspricht der Breite des Eingangsbereichs 53. Der
Durchmesser der Verlängerung 57 im runden Bereich ist grösser und entspricht dem Durchmesser
des Lagerbereichs 54. Der Durchmesser der Verankerung 10 ist grösser als der Durchmesser
des Lagerbereichs 54.
[0051] Zum Einsetzen der Vorhangaufhängung 2 in den Lagerbereich 54 wird die Verlängerung
57 derart zum Eingangsbereich 53 ausgerichtet, dass sie durch diesen hindurch geschoben
werden kann. Im Lagerbereich 54 wird die Verlängerung 57 um ca. 90° gedreht, so dass
die Verlängerung 57 nicht mehr durch den Eingangsbereich 53 passt. Dabei kommt die
Anlagefläche 56 an der Unterseite des Bodenelements 16 und die Verankerung 10 an der
Oberseite des Bodenelements 16 zu liegen. Die Vorhangaufhängung 2 wird in dieser Position
sicher im Körper 1 gehalten.
[0052] Am oberen Ende des Körpers 1 ist wiederum eine Rolleinrichtung als Führungselement
3 vorgesehen, die Rollen 7 und die Achse 8 umfasst. Die Achse 8 erstreckt sich durch
das Achslager 50 und an beiden Enden der Achse 8 ist jeweils eine Rolle 7 angeordnet.
Die Rollen 7 stehen über die Seiten des Körpers 1 hervor, so dass sie auf einer Vorhangführung
einer Vorhangeinrichtung aufliegen und von dieser geführt werden können. Die Achse
8 des Führungselements 3 verläuft durch den oberen Weichbereich 11 des Weichmaterialteils
30, wie bereits zur Ausführungsform nach Figur 1 beschrieben.
[0053] In Figur 12 ist die Aufhängeeinheit in einem Längsschnitt durch die Vorder- und Hinterseite
gezeigt. Wie vorher beschrieben, ist die Vorhangaufhängung 2 mit der Anlagefläche
56, der Verlängerung 57 und der Verankerung 10 im Lagerbereich 54 des Bodenelements
16 gehalten. Die Achse 8 der Rolleinrichtung liegt im Achslager 50, das im oberen
Weichbereich 11 liegt. Die Zwischenraumfüllungen 5 stehen über die Vorder- und Rückseite
hervor. Der Innenraum des Hartmaterialgerüsts ist zumindest in der oberen Hälfte mit
Weichmaterial ausgefüllt. Unterhalb des mittleren Weichbereichs 15 bleibt ein Zwischenraum
14 frei, in dem die Verankerung 10 beweglich eingesetzt und gelagert werden kann.
[0054] In Figur 13 ist die Aufhängeeinheit in einem Längsschnitt durch die Seiten des Körpers
1 gezeigt. Die Achse 8 der Rolleinrichtung erstreckt sich durch das Achslager 50,
die zu beiden Seiten über den oberen Weichbereich 11 hervorsteht. Die Rollen 7 sind
an den Enden der Achse 8 befestigt. Wie Figur 13 zeigt ist der Weichmaterialteil 30
in dieser Richtung schmaler als der Hartmaterialteil 20, so dass das harte Material
über den oberen Weichmaterialbereich 11 und den mittleren Weichmaterialbereich 15
hervorsteht. Die Rollen 7 liegen somit auf ihrer Innenseite dem harten Material gegenüber,
an dem sie beim Rollen leichter gleiten als an dem weichen Material.
Bezugszeichen
| 1 |
Körper |
19 |
Durchgang |
| 2 |
Vorhangaufhängung |
20 |
Hartmaterialteil |
| 3 |
Führungselement |
21 |
Rippen |
| 4 |
Strebe |
22 |
Zugschnurrbefestigung |
| 5 |
Zwischenraumfüllung |
23 |
Kappe |
| 6 |
Abschlussende |
30 |
Weichmaterialteil |
| 7 |
Rollen |
40, 40' |
Gleiter |
| 8 |
Achse |
44 |
Verbindung |
| 9 |
Vorhangbefestigung |
45 |
Rippen |
| 10 |
Verankerung |
50 |
Achslager |
| 11 |
oberer Weichbereich |
51 |
Steg |
| 12 |
Achslagerhülse |
53 |
Eingangsbereich |
| 13 |
Verlängerung |
54 |
Lagerbereich |
| 14 |
Zwischenraum |
55 |
Spalt |
| 15 |
mittlerer Weichbereich |
56 |
Anlagefläche |
| 16 |
Bodenelement |
57 |
Verlängerung |
| 17 |
Innenraum |
58 |
Abflachung |
| 18 |
Zwischenraum |
|
|
1. Aufhängeeinheit für eine Vorhangeinrichtung, die einen Körper (1) aufweist, an den
sich eine Vorhangaufhängung (2) zur Befestigung eines Vorhangs an der Aufhängeeinheit
und ein Führungselement (3) zur Führung der Aufhängeeinheit in einer Vorhangführung
der Vorhangeinrichtung anschliesst, wobei zumindest der Körper (1) aus wenigstens
zwei unterschiedlichen Materialteilen, einen harten Materialteil (20) und einen weichen
Materialteil (30) besteht, die sich in ihrer Härte unterscheiden, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper (1) ein Gerüst mit seitlichen Streben (4) aufweist, das zu dem harten
Materialteil (20) gehört, wobei Zwischenräume (18) zwischen den Streben (4) zumindest
an gegenüberliegenden Seiten des Körpers (1) mit dem weichen Materialteil (30) verkleidet
oder ausgefüllt sind, und dass das Gerüst einen Innenraum (17) zwischen den Streben
(4) aufweist, der mit dem weichen Materialteil (30) verkleidet oder zumindest nahezu
ausgefüllt ist.
2. Aufhängeeinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der weiche Materialteil (20), angeordnet in den Zwischenräumen (18) an gegenüberliegenden
Seiten des Körpers (1), zumindest in Bewegungsrichtung der Aufhängeeinheit in der
Vorhangführung über den harten Materialteil (30) hervorsteht.
3. Aufhängeeinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper (1) das Führungselement (3) schwimmend aufnimmt.
4. Aufhängeeinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungselement eine Verbindung (44) oder eine Achse (8) durch einen mit einem
weichen Material ausgefüllten Bereich (11) des Körpers (1) aufweist.
5. Aufhängeeinheit nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in dem mit einem weichen Material ausgefüllten Bereich (11) des Körpers (1) ein Achslager
(50) oder eine Achslagerhülse (12) aus einem harten Material vorgesehen ist.
6. Aufhängeeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Führungselement (3) ein Gleitelement mit Gleitern (40; 40'), die auf der Vorhangführung
gleitend gelagert sind, oder eine Rolleinrichtung mit Rollen (7), die auf der Vorhangführung
rollbar gelagert sind, vorgesehen ist und das Führungselement (3) an seiner Aussenseite,
die auf der Vorhangführung anliegt, aus hartem Material besteht.
7. Aufhängeeinheit nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gleitelement oder die Rolleinrichtung ein Innenvolumen mit einem weichen Material
aufweist.
8. Aufhängeeinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an einem ersten Ende des Körpers (1) ein Gleitelement als Führungselement (3) vorgesehen
ist, das beweglich im Körper (1) gelagert ist.
9. Aufhängeeinheit nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleiter (40') starr an einer Verbindung (44) angeordnet sind, die sich durch
einen mit einem weichen Material ausgefüllten Bereich (11) des Körpers (1) erstreckt.
10. Aufhängeeinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper (1) an einem zweiten Ende ein Lager aus dem weichem dem Materialanteil
(30) zur beweglichen Lagerung der Vorhangaufhängung (2) aufweist.
11. Aufhängeeinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Substanz des harten Materialanteils aus Polyoxymethylen (POM), Polypropylen
(PP), oder Polyamid (PA) und eine Substanz des weichen Materialanteils aus Kautschuk
besteht.
12. Vorhangeinrichtung mit wenigstens einer Vorhangführung und wenigstens einem Vorhang,
der an mehreren Aufhängeeinheiten mit einem Führungselement (3) zur Führung der Aufhängeeinheiten
in der Vorhangführung aufgehängt ist, wobei die Aufhängeeinheiten nach einem der Ansprüche
1 bis 11 ausgebildet sind.
1. Suspension unit for a curtain device, having a body (1) to which are connected a curtain
suspension (2), for attaching a curtain to the suspension unit, and a guide element
(3), for guiding the suspension unit in a curtain guide of the curtain device, wherein
at least the body (1) is composed of at least two different material sections (20,
30), a hard material section (20) and a soft material section (30) which differ in
their hardness, characterized in that the body (1) has a frame with lateral supports (4), which belongs to the hard material
section (20), whereby interim spaces (18) between the supports (4) are covered or
filled with the soft material section (30) at least on opposite sides of the body
(1), and in that the frame has an interior space (17) between the supports (4) which is covered or
at least almost filled with the soft material section (30).
2. Suspension unit according to one of the preceding claims, characterized in that the soft material section (20), disposed in the interim spaces (18) on opposite sides
of the body (1), protrudes beyond the hard material section (30) at least in direction
of movement of the suspension unit in the curtain guide.
3. Suspension unit according to one of the preceding claims, characterized in that the body (1) receives the guide element (3) in a floating way.
4. Suspension unit according to one of the preceding claims, characterized in that the guide element has a connection (44) or a shaft (8) through a region (11) of the
body (1) filled with a soft material.
5. Suspension unit according to the preceding claim, characterized in that a shaft bearing (50) or a shaft bearing sleeve (12) made of a hard material is provided
in the region (11) of the body (1) filled with a soft material.
6. Suspension unit according to one of the claims 1 to 3, characterized in that provided as guide element (3) is a sliding element with gliders (40; 40'), which
are borne in a sliding way on the curtain guide, or a roller device with rollers (7),
which are borne in a rollable way on the curtain guide, and the guide element (3)
is composed of a hard material on its outer side which abuts the curtain guide.
7. Suspension unit according to the preceding claim, characterized in that the sliding element or the roller device has an inner volume with a soft material.
8. Suspension unit according to one of the preceding claims, characterized in that provided as guide element (3) at a first end of the body (1) is a sliding element,
which is borne in a movable way in the body (1).
9. Suspension unit according to one of the claims 6 or 7, characterized in that the gliders (40') are rigidly disposed on a connection (44), which extends through
a region (11) of the body (1) filled with a soft material.
10. Suspension unit according to one of the preceding claims, characterized in that the body (1) has at a second end a bearing made of the soft material section (30)
for movable bearing of the curtain suspension (2).
11. Suspension unit according to one of the preceding claims, characterized in that a substance of the hard material section consists of polyoxymethylene (POM), polypropylene
(PP), or polyamide (PA) and a substance of the soft material section consists of caoutchouc.
12. Curtain device with at least one curtain guide and at least one curtain which is suspended
on a plurality of suspension units with a guide element (3) for guiding of the suspension
units in the curtain guide, the suspension units being designed according to one of
the claims 1 to 11.
1. Unité de suspension d'un dispositif de rideau, possédant un corps (1) auquel sont
reliés une suspension de rideau (2), pour fixer un rideau à l'unité de suspension,
et un élément de guidage (3), pour guider l'unité de suspension dans un guide à rideau
du dispositif de rideau, au moins le corps (1) étant composé d'au moins deux sections
de matériau (20, 30) différentes, une section de matériau dur (20) et une section
de matériau souple (30) qui diffèrent dans leur dureté, caractérisée en ce que
le corps (1) possède une armature pourvue de supports latéraux (4), qui fait partie
de la section de matériau dur (20); des interstices (18) entre les supports (4) étant
recouverts ou remplis, au moins sur des côtés opposés du corps (1), par la section
de matériau souple (30), et en ce que l'armature possède un espace intérieur (17) entre les supports (4) qui est recouvert
ou au moins presque rempli par la section de matériau souple (30).
2. Unité de suspension selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la section de matériau souple (20), disposée dans les interstices (18) au niveau
des côtés opposés du corps (1), fait saillie au-delà de la section de matériau dur
(30) au moins en direction du mouvement de l'unité de suspension dans le guide à rideau.
3. Unité de suspension selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le corps (1) contient l'élément de guidage (3) de manière flottante.
4. Unité de suspension selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'élément de guidage possède une liaison (44) ou un axe (8) passant à travers une
zone (11) du corps (1) remplie de matériau souple.
5. Unité de suspension selon la revendication précédente, caractérisée en ce qu'un palier (50) ou un manchon porteur (12) d'axe fait d'un matériau dur est prévu dans
la zone (11) du corps (1) remplie de matériau souple.
6. Unité de suspension selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que, en tant qu'élément de guidage, est prévu un élément coulissant avec des patins (40;40'),
qui sont montés coulissants sur le guide à rideau, ou un dispositif de roulement avec
des rouleaux (7), qui sont montés rotatifs sur le guide à rideau, et l'élément de
guidage (3) est constitué d'un matériau dur sur sa face externe, qui vient en appui
sur le guide à rideau.
7. Unité de suspension selon la revendication précédente, caractérisée en ce que l'élément coulissant ou le dispositif à roulement présente un volume interne réalisé
dans un matériau mou.
8. Unité de suspension selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un élément coulissant est agencé en tant qu'élément de guidage (3) au niveau d'une
première extrémité du corps (1), qui est porté de manière à pouvoir se déplacer dans
le corps (1).
9. Unité de suspension selon l'une des revendications 6 ou 7, caractérisée en ce que les patins (40') sont disposés rigidement sur une liaison (44), qui s'étend à travers
une zone (11) du corps (1) remplie de matériau souple.
10. Unité de suspension selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le corps (1) possède, au niveau d'une deuxième extrémité, un palier constitué par
la section de matériau souple (30) pour supporter de façon déplaçable la suspension
de rideau (2).
11. Unité de suspension selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'une substance de la section en matériau dur consiste en du polyoxyméthylène (POM),
du polypropylène (PP) ou du polyamide (PA) et une substance de la section de matériau
souple consiste en du caoutchouc.
12. Dispositif de rideau comprenant au moins un guide de rideau et au moins un rideau
qui est suspendu sur une pluralité d'unités de suspension dans le guide à rideau,
les unités de suspension étant conçues selon l'une des revendications 1 à 11.