[0001] Die Erfindung betrifft eine Schneidemaschine zum Abtrennen von Scheiben für Lebensmittel
gemäß den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
[0002] Eine solche Schneidemaschine ist beispielsweise aus der
DE 299 10 411 U1 bekannt. Dort ist eine Schneidemaschine gezeigt, die von strangförmigen Lebensmitteln,
wie beispielsweise Wurst oder Käse, über ein Schneidmesser einzelne Scheiben abtrennt
und diese über einen Kettenrahmen von dem Schneidmesser weg transportiert. Ein schwenkbarer
Ableger löst diese Scheiben von dem Kettenrahmen aus und transportiert diese auf ein
Förderband. Der Ableger ist um eine Schwenkachse schwenkbar an dem Maschinengehäuse
der Schneidemaschine gelagert und wird über einen elektrischen Antrieb verschwenkt.
Die Befestigung des Ablegers erfolgt an der Außenseite des Schneidemaschinengehäuses.
Dadurch wird eine gute Zugänglichkeit der Befestigung ermöglicht, jedoch weist der
Ableger ein relativ langes Anschlussgestänge auf, welches sich bei schnellen dynamischen
Bewegungen nachteilig auswirken kann.
[0003] Auch aus der
WO 2008/135219 A1 ist eine entsprechende Schneidemaschine mit einem motorisch verschwenkbaren Ableger
bekannt. Auch hier ist der Ableger an der Außenseite des Schneidemaschinengehäuses
befestigt.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schneidemaschine zu schaffen, die
mechanisch stabil aufgebaut ist und eine hohe Schneideleistung aufweist.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Schneidemaschine mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 gelöst.
[0006] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Schneidemaschine einen Anschluss aufweist,
an dem ein Ableger lösbar verbunden und um eine horizontal verlaufende Schwenkachse
schwenkbar ist. Der Anschluss bildet die horizontal verlaufende Schwenkachse aus und
durchgreift eine Öffnung in einer Gehäusewand des Maschinengehäuses in Richtung zu
der Schneidebene hin, sodass der Ableger von der Schneidebene her über eine Schraubverbindung
oder Bajonettverbindung mit dem Anschluss verbindbar ist. Indem der Anschluss an der
Schneidemaschine auf der zu der Schneidebene hin gerichteten Seite einer Gehäusewand
des Maschinengehäuses angeordnet ist, rückt der Anschluss näher zu dem Massenmittelpunkt
des Ablegers hin. Das Anschlussgestänge des Ablegers kann dadurch relativ kurz bemessen
werden. Dies bewirkt, dass bei der Schwenkbewegung des Ablegers geringere Torsionen
aufgrund der bewegten Massen auftreten. Während des Schwenkens wird der Ableger daher
geringeren Schwingungen unterworfen. Dar Ableger kann daher bei gleicher oder verbesserter
mechanischer Stabilität leichter konstruiert werden, was zusätzlich das dynamische
Verhalten verbessert. Insbesondere wenn große oder schwere Schneidgutscheiben von
dem Ableger aus einem Kettenrahmen herausgelöst werden sollen, ist dies von entscheidendem
Vorteil, da der Ableger infolge der besseren Massenverteilung eine geringere Neigung
zum Schwingen aufweist. Dies führt zum einen zu einem mechanisch stabileren Aufbau
des Ablegers und zum anderen können größere Schnittgeschwindigkeiten erzielt werden.
[0007] Als Schneidebene wird diejenige Ebene bezeichnet, in der das Schneidmesser rotiert.
Bei einer als Vertikalschneider ausgebildeten Schneidemaschine verläuft die Schneidebene
vertikal. Bei einem Schrägschneider verläuft die Schneidebene gegen die Vertikale
geneigt. Das Abtrennen einzelner Scheiben erfolgt, indem ein an dem Maschinengehäuse
linear geführter Schlitten als Schneidgutauflage dient und das auf diesem Schlitten
aufliegende Schneidgut dem Schneidmesser zugestellt und durch Hin- und Herbewegen
des Schlittens von dem Schneidmesser einzelne Scheiben abgetrennt werden. Der Schlitten
kann manuell oder auch motorisch verfahren werden.
[0008] Der Anschluss ist vorzugsweise als mechanischer Anschluss ausgebildet, der eine Gehäuseöffnung
zum mechanisch festen Anschließen oder Verbinden des Ablegers mit der Schneidemaschine
aufweist. Die Öffnung weist in Richtung zu der Schneidebene hin, so dass der Ableger
von der Schneidebene her mit dem Anschluss verbunden werden kann. Insbesondere weist
die Schneidemaschine einen Gehäusewandabschnitt auf, der mit Abstand zu der Schneidebene
bzw. der Anschlagplatte angeordnet ist und in dessen Bereich der Anschluss nach Innen
weisend, d. h. zu der Schneidebene hin gerichtet, angeordnet ist. Vorzugsweise verläuft
dieser Gehäusewandabschnitt vertikal und weist eine zu der Schneidebene hin gerichtete
Öffnung auf durch die der Anschluss hindurchgreift.
[0009] In einer Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass der Anschluss eine in dem Maschinengehäuse
drehbar gelagerte Steckachse oder Nabe aufweist, die mit dem Ableger formschlüssig
und kraftschlüssig verbindbar ist um diesen lösbar zu haltern. Über die formschlüssige
Verbindung zwischen Ableger und Steckachse bzw. Nabe wird ermöglicht, dass der Winkel
zwischen dem Ableger und der Steckachse bzw. Nabe immer gleich bleibt. Somit werden
Positionsfehler durch eine falsche Montage des Ablegers vermieden. Über die kraftschlüssige
Verbindung wird der Ableger mit dem Anschluss mechanisch fest und insbesondere lösbar
verbunden. Damit kann der Ableger auch sehr schnelle Schwenk-Bewegungen ausführen.
Die Steckachse oder die Nabe ist in dem Maschinengehäuse drehbar gelagert und weist
mit ihrem freien Ende in Richtung der Schneidebene bzw. zu dem Schneidmesser hin.
[0010] Eine formschlüssige Verbindung zwischen dem Ableger und dem Anschluss kann dadurch
hergestellt werden, dass vorgesehen ist, dass das Verbindungselement eine Nut aufweist,
in die ein Vorsprung der Steckachse oder der Nabe eingreift, oder dass das Verbindungselement
einen Vorsprung aufweist, der in eine Nut der Steckachse oder der Nabe eingreift.
[0011] Eine kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Ableger und dem Anschluss kann über
eine Schraube mit einem Gewinde oder eine Bajonettverbindung mit einem Bajonettstift
hergestellt werden.
[0012] In einer Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass der Ableger zur lösbaren Montage
an der Schneidemaschine ein Verbindungselement aufweist, dass mit dem Anschluss verbindbar
ist. Das Verbindungselement kann mit der Steckachse oder der Nabe durch Verklemmen
oder Verschrauben mechanisch fest und dennoch einfach lösbar verbunden werden. Es
ist vorzugsweise vorgesehen, dass entweder die Steckachse oder die Nabe die Gehäusewand
des Maschinengehäuses in Richtung zu der Schneidebene hin durchgreift und das Verbindungselement
außerhalb des Maschinengehäuses auf die Steckachse oder die Nabe aufgesetzt ist, oder
die Gehäusewand des Maschinengehäuses eine in Richtung zu der Schneidebene hin gerichtete
Öffnung aufweist und das Verbindungselement in diese Öffnung eingreift und innerhalb
des Maschinengehäuses auf die Steckachse oder die Nabe aufgesetzt ist. Um eine Verschmutzung
des Anschlusses zu vermeiden, kann auch vorgesehen sein, dass die Gehäusewand im Bereich
des Anschlusses eine Dichtung aufweist, die verhindert, dass Verschmutzungen in das
Innere des Maschinengehäuses gelangen.
[0013] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass der Ableger ein Verbindungselement mit einer
Öffnung aufweist, durch die eine Schraube oder ein Bajonettstift hindurchgreift, wobei
die Schraube oder der Bajonettstift unverlierbar in der Öffnung gehaltert ist und
an einer Seite eine Handhabe oder eine Werkzeugaufnahme aufweist.
[0014] Die Werkzeugaufnahme dient dazu, über ein Werkzeug oder ein Schlüssel dem Ableger
zu montieren, d. h. eine Verbindung zwischen dem Ableger und dem Anschluss des Maschinengehäuses
herzustellen oder zu lösen.
[0015] Um eine komfortable Bedienung der Schneidemaschine zu ermöglichen und insbesondere
den Ableger schnell demontieren oder montieren zu können, kann vorgesehen sein, dass
die Schraube oder der Bajonettstift eine Handhabe aufweist. Dies ermöglicht eine werkzeuglose
Befestigung des Ablegers an dem Anschluss des Maschinengehäuses.
[0016] In einer Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die Handhabe oder die Werkzeugaufnahme
bei an dem Maschinengehäuse montiertem Ableger zu der Schneidebene hin ausgerichtet
ist und das Gewinde der Schraube oder das Bajonett des Bajonettstifts von der Schneidebene
weg zeigt.
[0017] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass der Ableger mehrere parallel zueinander verlaufende
Zinken aufweist, die an ihrem einen Ende frei auskragen und an ihrem anderen Ende
an einem Stab befestigt sind. Der Stab haltert an seinem von den Zinken entfernten
Ende das Verbindungselement und verläuft in einer geraden Linie von den Zinken bis
hin zu dem Verbindungselement. Durch den geradlinigen Verlauf des Stabes von den Zinken
des Ablegers bis hin zu dem Verbindungselement bzw. dem Anschluss ergibt sich ein
besonders kurzer Weg für die Kraftübertragung des Ablegers. Durch den kurzen Weg werden
die mechanischen Verformungen bei einer Bewegung des Ablegers minimiert und die Schwingneigung
des Ablegers bei hohen Schneidgeschwindigkeiten reduziert. Der Stab kann als ein Hohlstab
ausgebildet sein, um die Masse des Ablegers zu reduzieren. In alternativer Ausgestaltung
kann der Stab aus einem Vollmaterial ausgebildet sein. Insbesondere ist vorgesehen,
dass der Ableger aus einem Metall, beispielsweise Edelstahl, gefertigt wird.
[0018] Eine Höhenverstellung des Ablegers oder ein Ausgleich von Lagetoleranzen kann realisiert
werden, indem der Ableger an der Schneidemaschine höhenverstellbar gelagert ist. Vorzugsweise
kann dazu entweder die Länge des Stabs verlängert werden, oder das Verbindungselement
weist zwei in Längsrichtung beabstandete Öffnungen auf und eine Schraube oder ein
Bajonettstift kann entweder in die erste oder in die zweite Öffnung eingesetzt werden.
[0019] Eine Höhenverstellung des Ablegers kann ebenfalls realisiert werden, indem vorgesehen
ist, dass der Stab zwischen dem Verbindungselement und dem ersten Zinken des Ablegers
teleskopierbar ausgebildet ist. Alternativ kann der Stab das Verbindungselement über
ein Gewinde längenverstellbar haltern.
[0020] Für einen automatischen fremdkraftbetätigten Antrieb des Ablegers kann vorgesehen
sein, dass das Maschinengehäuse zum Schwenken des Ablegers einen innerhalb des Maschinengehäuses
aufgenommen elektromagnetischen Hubmagnet mit einem Stößel aufweist. Der Stößel ist
mit einem Schwenkhebel verbunden, der seinerseits an der Steckachse oder der Nabe
drehfest befestigt ist.
[0021] Um bei hoher Schnittgeschwindigkeit ein sauber definiertes Ablagebild zu ermöglichen,
kann in einer Ausgestaltung vorgesehen sein, dass der Schwenkweg der Steckachse oder
der Nabe begrenzt ist, indem auf dem Schwenkhebel ein verschiebbarer Anschlag gelagert
ist. Der Anschlag gelangt beim Schwenken in Kontakt mit einem in dem Maschinengehäuse
gehalterten elastischen Puffer. Dadurch wird ein immer gleicher Schwenkbereich gewährleistet.
Über den verschiebbaren Anschlag kann der Schwenkbereich des Ablegers genau eingestellt
und justiert werden. Über einen elastischen Puffer wird ein harter Anschlag am Ende
des Schwenkwegs vermieden. Zum Einstellen des Schwenkbereichs des Ablegers kann vorgesehen
sein, dass die Position des Anschlags auf dem Schwenkhebel und/oder die Position des
elastischen Puffers in dem Maschinengehäuse verstellbar ist, um einen Schwenkbereich
des Ablegers einzustellen.
[0022] Die von dem Schneidmesser abgetrennten Scheiben werden von dem Kettenrahmen übernommen,
mittels Transportketten quer zu dem Schneidmesser transportiert. Von dem Ableger werden
die Scheiben dann aus dem Kettenrahmen herausgelöst und zu einem Ablagebereich transportiert.
In dem Ablagebereich werden die Scheiben auf einem Ablagetisch abgelegt oder gestapelt.
Zum einfachen Entnehmen der abgelegten Schneidgutportionen oder für eine einfache
Reinigung kann vorgesehen sein, dass das Maschinengehäuse den in dem Ablagebereich
angeordneten Ablagetisch lösbar haltert. Der Ablagetisch ist in einer Vertiefung des
Maschinengehäuses angeordnet, die auf der einen Seite von der Schneidebene, vorzugsweise
der Anschlagplatte, und auf der gegenüberliegenden Seite von einem vertikal verlaufenden
Abschnitt der Gehäusewand des Maschinengehäuses begrenzt ist.
[0023] Eine einfache Montage des Ablegers an dem Maschinengehäuse kann erzielt werden, indem
vorgesehen ist, dass der in die Vertiefung eingesetzte Ablagetisch bei montiertem
Ableger unterhalb des Verbindungselements angeordnet ist. So wird trotz dem nach Innen
gerichteten Anschluss zur Montage des Ablegers eine gut zugängliche Verbindung ermöglicht.
Selbst bei an der Schneidemaschine montiertem Ablagetisch sind der Anschluss des Ablegers
und das Verbindungselement frei zugänglich.
[0024] Insbesondere ist vorgesehen, dass eine Antriebsvorrichtung des Ablegers, umfassend
den Hubmagnet und die Steckachse oder die Nabe, innerhalb des Schneidemaschinengehäuses
in einem Bauraum aufgenommen ist, der im Schneidemaschinengehäuse oberhalb des in
die Vertiefung eingesetzten Ablagetisch angeordnet ist. Vorzugsweise weist das Schneidemaschinengehäuse
an einem seitlichen Ende einen nach oben weisenden Abschnitt auf, der von zwei gegenüberliegenden
Seitenwänden begrenzt ist. Der Bauraum ist innerhalb dieses Abschnitts angeordnet.
[0025] Eine besonders kompakte Bauform kann erzielt werden, indem in einer Ausgestaltung
vorgesehen ist, dass vertikal verlaufenden Abschnitt der Gehäusewand des Maschinengehäuses
im Bereich des Anschlusses eine Einbuchtung aufweist und die Handhabe der Schraubverbindung
oder der Bajonettverbindung innerhalb der Einbuchtung aufnehmbar ist.
[0026] Um bei einem mechanisch geschützten Aufbau eine hohe Wartungsfreundlichkeit zu erzielen,
kann in einer Ausgestaltung vorgesehen sein, dass der Hubmagnet sowie die Steckachse
oder die Nabe in einem Bauraum aufgenommen sind, der innerhalb des Maschinengehäuses
zwischen dem vertikal verlaufenden Abschnitt der Gehäusewand und einer diesem gegenüber
liegenden Außenwand angeordnet ist. Es ist vorzugsweise vorgesehen ist, dass die Außenwand
des Maschinengehäuses zumindest in diesem Bereich abnehmbar oder aufschwenkbar ausgebildet
ist, um einen einfachen Zugang zu dem Hubmagnet und/oder dem Anschluss zu ermöglichen.
[0027] Insbesondere kann der Ableger so ausgestaltet sein, dass er an unterschiedliche Typen
von Schneidemaschinen anschließbar ist. Dadurch kann eine Reduktion einer Teilevielfalt
erreicht werden, indem für unterschiedliche Schneidemaschinentypen nur ein einziger
Typ von Ableger bereitgestellt werden muss.
[0028] Eine Anwendung der erfindungsgemäßen Schneidemaschine kann in der Lebensmittelverarbeitung
erfolgen, um strangförmige Lebensmittel, wie beispielsweise Wurst oder Käseprodukte
in verkaufsgerechte Portionen aufzuschneiden. Auch im Frischeverkauf von Wurst oder
Käse kann die erfindungsgemäße Schneidemaschine eingesetzt werden.
[0029] Weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Figuren gezeigt und nachfolgend
beschrieben.
[0030] Es zeigen:
- Fig. 1:
- ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Schneidemaschine mit Ableger
- Fig. 2:
- ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Schneidemaschine mit Ableger
- Fig. 3:
- eine Darstellung der erfindungsgemäßen Schneidemaschine aus Figur 2 mit abgenommener
Außenwand
- Fig. 4:
- eine vergrößerte Darstellung der Schneidemaschine aus Figur 2 im Bereich des Anschlusses
- Fig. 5:
- eine Schnittdarstellung im Bereich des Anschlusses
- Fig. 6:
- eine vergrößerte Darstellung im Bereich der Antriebsvorrichtung des Ablegers
[0031] Bei den in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen der Erfindung sind jeweils
gleiche Teile mit gleichen Referenzzeichen versehen. In der Fig. 1 ist ein erstes
Ausführungsbeispiel einer Schneidemaschine 1 zum Abtrennen von Scheiben von insbesondere
strangförmigem Schneidgut dargestellt. Es handelt sich um eine Lebensmittelschneidemaschine
1, die ein Maschinengehäuse 11 aufweist, an dem folgende Komponenten gehaltert sind,
ein Antriebsmotor und ein von diesem in einer Schneidebene rotierend angetriebenes
Schneidmesser 2 zum Abschneiden von einzelnen Scheiben des Schneidguts sowie eine
parallel zu der Schneidebene verfahrbare Anschlagplatte 12 zur Einstellung einer gewünschten
Scheibendicke und ein Kettenrahmen 14, der mit einem Ableger 4 zusammenwirkt, um die
abgeschnittenen Scheiben zu einem Ablagebereich 16 zu transportieren, wobei der Ableger
4 mit einem Anschluss 5 des Maschinengehäuses 11 lösbar, d.h. abnehmbar verbunden
ist und um eine horizontal verlaufende Schwenkachse S geschwenkt werden kann.
[0032] Das Maschinengehäuse 11 der Schneidemaschine weist eine im Wesentlichen rechteckige
Basis auf, an der ein Motorturm 15 nach oben abragt. In diesem Motorturm 15 ist der
nicht dargestellte Antriebsmotor aufgenommen. Der Antriebsmotor ist über ein Getriebe
mit dem Schneidmesser 2 verbunden und treibt dieses an. Das Schneidmesser 2 ist als
Kreismesser ausgebildet. An der Oberseite des Motorturms 15 ist eine Bedien- und/oder
Anzeigeeinheit zur Bedienung der Schneidemaschine 1 angeordnet.
[0033] Das Schneidmesser 2 ist im Bereich der Schneide von einem C-förmigen Messerschutzring
22 abgedeckt, um eine unbeabsichtigte Berührung mit der Schneide des Schneidmessers
zu verhindern. Die Vorderseite des Schneidmessers 2 ist mit einer flächigen Messerabdeckung
21 abgesichert. Bei der dargestellten Schneidemaschine 1 handelt es sich um einen
sogenannten Vertikalschneider, d.h. das Schneidmesser 2 ist als Kreismesser ausgebildet,
welches in einer vertikal ausgerichteten Schneidebene rotiert. Der Schneidbereich
des Schneidmessers 2 wird durch den von dem Messerschutzring 22 freigelassenen Bereich
definiert. Vor dem Schneidbereich ist die parallel zu dem Schneidmesser 2 verschiebbare
Anschlagplatte 12 angeordnet. Über einen Drehsteller 13 kann die Anschlagplatte 12
manuell verstellt werden, um eine gewünschte Scheibendicke einzustellen.
[0034] In dem Bereich vor dem Schneidmesser 2 ist ein parallel zu der Schneidebene verschiebbarer
Schlitten 3 angeordnet. Der Schlitten weist einen Schlittenfuß 34 auf, der in dem
Maschinengehäuse 11 an einer Linearführung gelagert ist. Weiter umfasst der Schlitten
3 eine Auflageplatte 31 zur Auflage von Schneidgut. Im Bereich vor dem Schlitten,
d.h. einem Bediener zugewandt, umfasst der Schlitten 3 einen Handschutz 32. Über eine
Schneidguthalterung 33 wird das zu schneidende Schneidgut gehalten und während des
Schneidvorgangs dem Schneidmesser 2 zugestellt. Durch manuelles hin und her bewegen
des Schlittens 3 werden dabei mit dem Schneidmesser 2 einzelne Scheiben von dem strangförmigen
Schneidgut abgetrennt.
[0035] Die von dem Schneidmesser 2 abgetrennten Scheiben werden in dem Bereich hinter dem
Schneidmesser von einem Kettenrahmen 14 aufgenommen und quer zu dem Schneidmesser
gefördert. Über den schwenkbaren Ableger 4 werden die Scheiben aus dem Kettenrahmen
gelöst und auf einem Ablagetisch 17 in dem Ablagebereich 16 abgelegt. Der Ablagetisch
17 ist in einer Vertiefung des Maschinengehäuses 11 angeordnet. Das Maschinengehäuse
begrenzt die Vertiefung einerseits durch die verschiebbare Anschlagplatte 12 bzw.
die Schneidebene und andererseits durch einen vertikal verlaufenden Abschnitt 18 der
Gehäusewand des Maschinengehäuses 11. In dem vertikal verlaufenden Abschnitt 18 ist
ein Anschluss 5 angeordnet, an dem der Ableger 4 mittels eines Verbindungselements
42 lösbar gehaltert ist.
[0036] In der Fig. 2 ist ein weiteres Beispiel einer Schneidemaschine 1 dargestellt. Der
Übersichtlichkeit halber ist in der Fig. 2 der Schlitten sowie die Messerabdeckung
und der Messerschutzring nicht eingezeichnet. Die in der Fig. 2 dargestellte Schneidemaschine
stimmt in großen Teilen mit der in Figur 1 gezeigten Schneidemaschine überein. Als
Unterschied zu der in Fig. 1 dargestellten Schneidemaschine, weist die in der Figur
2 gezeigte Schneidemaschine eine motorische Verstellung der Anschlagplatte 12 und
einen motorisch verfahrbaren Schlitten auf. Zudem ist der Motorturm 15 etwas größer
gestaltet, d.h. der Motorturm 15 kann einen stärkeren Antriebsmotor aufnehmen.
[0037] Im Übrigen weist die in Fig. 2 dargestellte Schneidemaschine 1 im Wesentlichen dieselben
Komponenten wie die in Fig. 1 dargestellte Schneidemaschine auf, so dass die übrige
Beschreibung für beide Ausführungen gilt.
[0038] Der Ableger 4 ist über einen in dem vertikal verlaufenden Abschnitt 18 der Gehäusewand
des Maschinengehäuses 11 über das Verbindungselement 42 verbunden. Der Ableger 4 ist
als Ablegervorrichtung 4 ausgestaltet und umfasst das Verbindungselement 42 und weist
einen vertikalen Stab 41 auf, an dem mehrere parallel zueinander verlaufende Zinken
451, 452, 453, 454, 455, 456 befestigt sind. Die Zinken 451, 452, 453, 454, 455, 456
sind an ihrem einen Ende mit dem Stab 41 verbunden, beispielsweise durch verschweißen
oder verlöten. Sie kragen an ihrem anderen Ende frei aus. Sie sind horizontal verlaufend
angeordnet und verlaufen parallel zu den Transportketten des Kettenrahmens 14. Der
Stab 41 verläuft geradlinig von den Zinken zu dem Verbindungselement 42. Dies ermöglich
eine Kraftübertragung von dem Anschluss 5 zu dem Ableger 4 mit einem sehr kurzen Übertragungsweg.
Dadurch werden Instabilitäten, die eventuelle Schwingungen des Ablegers hervorrufen
könnten, vermieden.
[0039] Über eine in den Fig. 3 und 6 dargestellte Antriebsvorrichtung wird der Ableger 4
verschwenkt, um die Scheiben auf dem Ablagetisch 17 abzulegen. Die Antriebsvorrichtung
weist ein Hubmagnet 54 auf und ist durch eine Außenwand 19 des Maschinengehäuses abgedeckt
und gegen Verschmutzung gesichert. In der Fig. 3 ist die Schneidemaschine mit abgenommener
Außenwand 19 dargestellt. In dem Bauraum B des Maschinengehäuses 11 ist der Hubmagnet
54 aufgenommen. Der Schwenkweg des Ablegers 4 wird über elastische Pufferelemente
53 begrenzt.
[0040] Die Funktion der Antriebsvorrichtung kann der Darstellung der Fig. 6 entnommen werden.
Der Hubmagnet 54 betätigt über einen Stößel 55 den Schwenkhebel 52. Der Schwenkhebel
52 ist drehfest mit der Steckachse 51 des Anschlusses 5 verbunden, um diese um die
Schwenkachse S zu schwenken. Der Schwenkhebels 52 haltert an seinem unteren Ende ein
verstellbares Anschlagelement 56. Beim Schwenken des Ablegers 4 gelangt das Anschlagselement
56 jeweils am Ende des Schwenkbereichs in Kontakt mit einem der Pufferelemente 53
und begrenzt auf diese Art und Weise den Schwenkwinkel. Das Anschlagelement 56 ist
über 2 Schrauben mit dem Schwenkhebel 52 verschraubt. Nach Lösen der beiden Schrauben
kann das Anschlagelement 56 relativ zu dem Schwenkhebel 52 verstellt und in neuer
Position festgezogen werden. Dadurch kann der Schwenkbereich des Ablegers 4 justiert
werden.
[0041] In der Fig. 4 ist eine Detailvergrößerung im Bereich des Anschlusses 5 gezeigt. Der
Ableger 4 weist am unteren Ende seines Stabs 41 ein Verbindungselement 42 auf. Über
eine Gegenmutter 44 kann die Position des Verbindungselements 42 an dem Stab 41 justiert
werden. Die Gegenmutter 44 ist auf dem Stab 41 zwischen dem Verbindungselement 42
und dem ersten Zinken 456 von unten gesehen angeordnet. Durch die Verschiebung des
Verbindungselements 42 entlang des Stabes 41 wird die Höhe des Ablegers 4 relativ
zu dem Kettenrahmen 14 eingestellt.
[0042] In dem Verbindungselement 42 ist eine Schraube 43 mit einer Handhabe 431 aufgenommen.
Über diese Schraube 43 wird das Verbindungselement 42 mit dem Anschluss 5 verbunden,
der in der vertikal verlaufenden Gehäusewand 18 des Maschinengehäuses 11 angeordnet
ist und zu der Schneidebene hin weist.
[0043] Wie in der Fig. 5 dargestellt ist, weist der Anschluss 5 eine Steckachse 51 auf,
die innerhalb des Maschinengehäuses drehbar gelagert ist. Die Schwenkachse S verläuft
durch die Steckachse 51 hindurch. Die Steckachse 51 ist mit dem von dem Hubmagneten
54 betätigten Schwenkhebel 52 drehfest verbunden und kann durch diesen um die Schwenkachse
S verschwenkt werden.
[0044] Das Verbindungselement 42 des Ablegers 4 wird über die Schraube 43 mit der Steckachse
51 kraftschlüssig verbunden. Die Schraube 43 weist an ihrem Gewindestift eine Verliersicherung
433 auf. Die Verliersicherung 433 ist als Scheibe ausgebildet, die das Gewinde der
Schraube 43 umgreift und einen größeren Durchmesser als die Öffnung 421 des Verbindungselements
42 aufweist. Dadurch ist die Schraube 43 in der Öffnung 421 des Verbindungselements
42 unverlierbar gehaltert. Durch Drehen der Handhabe 431 kann die Schraube 43 entweder
an der Steckachse 51 befestigt oder von dieser gelöst werden, um den Ableger 4 entweder
mit der Schneidemaschine 1 zu verbinden oder von der Schneidemaschine 1 zu lösen.
[0045] Der Ablagetisch 17 ist an dem Maschinengehäuse 11 lösbar gelagert. Das Maschinengehäuse
11 weist eine weitere Antriebsvorrichtung auf, um den Ablagetisch 17 in linearer Richtung,
parallel zu der Schneidebene zu verfahren. Dieses Verfahren des Ablagetisches erfolgt
synchron zu dem Scheibentransport des Ablegers 4, um beispielsweise zweidimensionale
Ablagefiguren abzulegen. Die Schneidemaschine 1 weist eine nicht dargestellte Steuerungsvorrichtung
auf, die mit dem Kettenrahmen 14, dem Ableger 4 und dem Ablagetisch 17 verbunden ist
um diese synchron zueinander zu steuern. So können entweder Stapel aus den abgetrennten
Scheiben gebildet werden oder die abgetrennten Scheiben können teilweise überlappend,
d.h. geschuppt auf dem Ablagetisch 17 abgelegt werden. Auch andere zweidimensionale
Ablegefiguren können auf diese Art und Weise gebildet werden.
Bezugszeichenliste
[0046]
- 1
- Schneidemaschine
- 11
- Maschinengehäuse
- 12
- Anschlagplatte
- 13
- Schnittstärkeneinstellung
- 14
- Kettenrahmen
- 15
- Motorturm
- 16
- Ablagebereich
- 17
- Ablagetisch
- 18
- Gehäusewand
- 181
- Öffnung
- 19
- Außenwand
- B
- Bauraum
- S
- Schwenkachse
- 2
- Schneidmesser
- 21
- Messerabdeckung
- 22
- Messerschutzring
- 3
- Schlitten
- 31
- Auflageplatte
- 32
- Handschutz
- 33
- Schneidguthalter
- 34
- Schlittenfuß
- 4
- Ableger
- 41
- Stab
- 42
- Verbindungselement
- 421
- Öffnung
- 43
- Schraube
- 431
- Handhabe
- 432
- Gewindestift
- 433
- Verliersicherung
- 44
- Gegenmutter
- 451
- Zinken
- 452
- Zinken
- 453
- Zinken
- 454
- Zinken
- 455
- Zinken
- 456
- Zinken
- 5
- Anschluss
- 51
- Steckachse
- 52
- Schwenkhebel
- 53
- Puffer
- 54
- Hubmagnet
- 55
- Stößel
- 56
- Anschlag
1. Schneidemaschine zum Abtrennen von Scheiben von insbesondere strangförmigem Schneidgut,
mit einem Maschinengehäuse (11) an dem folgende Komponenten gehaltert sind,
ein Antriebsmotor und ein von diesem in einer Schneidebene rotierend angetriebenes
Schneidmesser (2) zum Abschneiden von Scheiben,
eine parallel zu der Schneidebene verfahrbare Anschlagplatte (12) zur Einstellung
einer gewünschten Scheibendicke,
und ein Kettenrahmen (14), der mit einem Ableger (4) zusammenwirkt, um die abgeschnittenen
Scheiben zu einem Ablagebereich (16) zu transportieren, wobei der Ableger (4) mit
einem Anschluss (5) des Maschinengehäuses (11) lösbar verbunden und um eine horizontal
verlaufende Schwenkachse (S) schwenkbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Anschluss (5) die horizontal verlaufende Schwenkachse (S) ausbildet und eine
Öffnung (181) in einer Gehäusewand (18) des Maschinengehäuses (11) in Richtung zu
der Schneidebene hin durchgreift, sodass der Ableger (4) von der Schneidebene her
über eine Schraubverbindung (43) oder Bajonettverbindung mit dem Anschluss (5) verbindbar
ist.
2. Schneidemaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass Anschluss (5) eine in dem Maschinengehäuse (11) drehbar gelagerte Steckachse (51)
oder Nabe aufweist, die mit dem Ableger (4) formschlüssig und kraftschlüssig verbindbar
ist.
3. Schneidemaschine nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Ableger (4) ein Verbindungselement (42) aufweist, dass mit dem Anschluss (5)
verbindbar ist, vorzugsweise mit der Steckachse (51) oder der Nabe durch verklemmen
oder verschrauben verbindbar ist, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass entweder
die Steckachse (51) oder die Nabe die Gehäusewand (18) des Maschinengehäuses (11)
in Richtung zu der Schneidebene hin durchgreift und das Verbindungselement (42) außerhalb
des Maschinengehäuses (11) auf die Steckachse (51) oder die Nabe aufgesetzt ist, oder
die Gehäusewand (18) des Maschinengehäuses (11) eine in Richtung zu der Schneidebene
hin gerichtete Öffnung (181) aufweist und das Verbindungselement (42) in diese Öffnung
(181) eingreift und innerhalb des Maschinengehäuses (11) auf die Steckachse oder die
Nabe aufgesetzt ist.
4. Schneidemaschine nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Verbindungselement (42) eine Nut aufweist, in die ein Vorsprung der Steckachse
(51) oder der Nabe eingreift, oder dass das Verbindungselement (42) einen Vorsprung
aufweist, der in eine Nut der Steckachse (51) oder der Nabe eingreift.
5. Schneidemaschine nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Verbindungselement (42) eine Öffnung (421) aufweist, durch die eine Schraube
(43) oder ein Bajonettstift hindurchgreift, wobei die Schraube (43) oder der Bajonettstift
unverlierbar in der Öffnung (421) gehaltert ist und an einer Seite eine Handhabe (431)
aufweist.
6. Schneidemaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Ableger (4) mehrere parallel zueinander verlaufende Zinken (451, 452, 453, 454,
455, 456) aufweist, die an ihrem einen Ende frei auskragen und an ihrem anderen Ende
an einem Stab (41) befestigt sind, wobei der Stab (41) an seinem von den Zinken entfernten
Ende das Verbindungselement (42) haltert und der Stab (41) in einer geraden Linie
von den Zinken bis zu dem Verbindungselement (42) verläuft.
7. Schneidemaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Ableger (4) an der Schneidemaschine höhenverstellbar gelagert ist, vorzugsweise
indem entweder die Länge des Stabs (41) verlängerbar ist, oder indem das Verbindungselement
(42) zwei in Längsrichtung beabstandete Öffnungen aufweist und eine Schraube (43)
oder ein Bajonettstift entweder in die erste oder in die zweite Öffnung einsetzbar
ist.
8. Schneidemaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Stab (41) zwischen dem Verbindungselement (42) und dem ersten Zinken (456) teleskopierbar
ausgebildet ist, oder dass der Stab (41) das Verbindungselement (42) über ein Gewinde
längenverstellbar haltert.
9. Schneidemaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Maschinengehäuse (11) zum Schwenken des Ablegers (4) einen innerhalb des Maschinengehäuses
aufgenommen elektromagnetischen Hubmagnet (54) mit einem Stößel (55) aufweist, und
der Stößel mit einem Schwenkhebel (52) verbunden ist, der seinerseits mit der Steckachse
(51) oder der Nabe drehfest verbunden ist.
10. Schneidemaschine einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Schwenkweg der Steckachse (51) oder der Nabe begrenzt ist, indem auf dem Schwenkhebel
(52) ein verschiebbarer Anschlag (56) gelagert ist, und der Anschlag beim Schwenken
in Kontakt mit einem in dem Maschinengehäuse (11) gehalterten elastischen Puffer (53)
gelangt.
11. Schneidemaschine nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Position des Anschlags (56) auf dem Schwenkhebel (52) und/oder die Position des
elastischen Puffers (53) in dem Maschinengehäuse (11) verstellbar ist, um einen Schwenkbereich
des Ablegers (4) einzustellen.
12. Schneidemaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Maschinengehäuse (11) einen in dem Ablagebereich (16) angeordneten Ablagetisch
(17) lösbar haltert, wobei der Ablagetisch (17) in einer Vertiefung des Maschinengehäuses
(11) angeordnet ist, die auf der einen Seite von der Schneidebene, vorzugsweise der
Anschlagplatte (12), und auf der gegenüberliegenden Seite von einem vertikal verlaufenden
Abschnitt (18) der Gehäusewand des Maschinengehäuses (11) begrenzt ist.
13. Schneidemaschine nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass der in die Vertiefung eingesetzte Ablagetisch (17) bei montiertem Ableger (4) unterhalb
des Verbindungselements (42) angeordnet ist, vorzugsweise dass der Hubmagnet (54)
und die Steckachse (51) oder die Nabe oberhalb des in die Vertiefung eingesetzte Ablagetisch
(17) angeordnet sind.
14. Schneidemaschine nach Anspruch 12 oder 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass vertikal verlaufenden Abschnitt (18) der Gehäusewand des Maschinengehäuses (11) eine
Einbuchtung aufweist und die Handhabe (431) der Schraubverbindung (43) oder der Bajonettverbindung
innerhalb der Einbuchtung aufnehmbar ist.
15. Schneidemaschine nach einem der Ansprüche 12 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Hubmagnet (54) sowie die Steckachse (51) oder die Nabe in einem Bauraum (B) aufgenommen
ist, der innerhalb des Maschinengehäuses (11) zwischen dem vertikal verlaufenden Abschnitt
(18) der Gehäusewand und einer diesem gegenüber liegenden Außenwand (19) angeordnet
ist, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass die Außenwand (19) zumindest in diesem
Bereich abnehmbar oder aufschwenkbar ausgebildet ist.