(19)
(11) EP 3 184 267 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
28.06.2017  Patentblatt  2017/26

(21) Anmeldenummer: 15201751.3

(22) Anmeldetag:  21.12.2015
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B26D 1/143(2006.01)
B26D 7/32(2006.01)
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
BA ME
Benannte Validierungsstaaten:
MA MD

(71) Anmelder: Bizerba SE & Co. KG
72336 Balingen (DE)

(72) Erfinder:
  • Koch, Nikolaus
    72351 Geislingen (DE)
  • Wersching, Claudius
    72336 Balingen (DE)

(74) Vertreter: Louis Pöhlau Lohrentz 
Patentanwälte Postfach 30 55
90014 Nürnberg
90014 Nürnberg (DE)

   


(54) SCHNEIDEMASCHINE MIT ABLEGEVORRICHTUNG


(57) Die Erfindung betrifft eine Schneidemaschine (1) zum Abtrennen von Scheiben von insbesondere strangförmigem Schneidgut mit einem Maschinengehäuse (11), welches einen Antriebsmotor, ein Schneidmesser (2) sowie eine parallel zu dem Schneidmesser (2) verfahrbare Anschlagplatte (12) zur Einstellung einer gewünschten Scheibendicke und einen Kettenrahmen (14) sowie einen Ableger (4) haltert, wobei der Ableger (4) mit dem Kettenrahmen (14) zusammenwirkt, um die abgeschnittenen Scheiben zu einem Ablagebereich (16) zu transportieren.
Um einen mechanisch stabilen Aufbau und eine hohe Schnittleistung zu erreichen, wird vorgeschlagen, dass der Ableger (4) über einen Anschluss (5) mit dem Maschinengehäuse (11) lösbar verbindbar ist, wobei der Anschluss (5) eine horizontal verlaufende Schwenkachse (S) ausbildet und das Maschinengehäuse (11) in Richtung zu dem Schneidmesser (2) hin durchgreift, sodass der Ableger (4) von dem Schneidmesser (2) her über eine Schraubverbindung oder Bajonettverbindung mit dem Anschluss (5) lösbar verbindbar ist.




Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft eine Schneidemaschine zum Abtrennen von Scheiben für Lebensmittel gemäß den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.

[0002] Eine solche Schneidemaschine ist beispielsweise aus der DE 299 10 411 U1 bekannt. Dort ist eine Schneidemaschine gezeigt, die von strangförmigen Lebensmitteln, wie beispielsweise Wurst oder Käse, über ein Schneidmesser einzelne Scheiben abtrennt und diese über einen Kettenrahmen von dem Schneidmesser weg transportiert. Ein schwenkbarer Ableger löst diese Scheiben von dem Kettenrahmen aus und transportiert diese auf ein Förderband. Der Ableger ist um eine Schwenkachse schwenkbar an dem Maschinengehäuse der Schneidemaschine gelagert und wird über einen elektrischen Antrieb verschwenkt. Die Befestigung des Ablegers erfolgt an der Außenseite des Schneidemaschinengehäuses. Dadurch wird eine gute Zugänglichkeit der Befestigung ermöglicht, jedoch weist der Ableger ein relativ langes Anschlussgestänge auf, welches sich bei schnellen dynamischen Bewegungen nachteilig auswirken kann.

[0003] Auch aus der WO 2008/135219 A1 ist eine entsprechende Schneidemaschine mit einem motorisch verschwenkbaren Ableger bekannt. Auch hier ist der Ableger an der Außenseite des Schneidemaschinengehäuses befestigt.

[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schneidemaschine zu schaffen, die mechanisch stabil aufgebaut ist und eine hohe Schneideleistung aufweist.

[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Schneidemaschine mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.

[0006] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Schneidemaschine einen Anschluss aufweist, an dem ein Ableger lösbar verbunden und um eine horizontal verlaufende Schwenkachse schwenkbar ist. Der Anschluss bildet die horizontal verlaufende Schwenkachse aus und durchgreift eine Öffnung in einer Gehäusewand des Maschinengehäuses in Richtung zu der Schneidebene hin, sodass der Ableger von der Schneidebene her über eine Schraubverbindung oder Bajonettverbindung mit dem Anschluss verbindbar ist. Indem der Anschluss an der Schneidemaschine auf der zu der Schneidebene hin gerichteten Seite einer Gehäusewand des Maschinengehäuses angeordnet ist, rückt der Anschluss näher zu dem Massenmittelpunkt des Ablegers hin. Das Anschlussgestänge des Ablegers kann dadurch relativ kurz bemessen werden. Dies bewirkt, dass bei der Schwenkbewegung des Ablegers geringere Torsionen aufgrund der bewegten Massen auftreten. Während des Schwenkens wird der Ableger daher geringeren Schwingungen unterworfen. Dar Ableger kann daher bei gleicher oder verbesserter mechanischer Stabilität leichter konstruiert werden, was zusätzlich das dynamische Verhalten verbessert. Insbesondere wenn große oder schwere Schneidgutscheiben von dem Ableger aus einem Kettenrahmen herausgelöst werden sollen, ist dies von entscheidendem Vorteil, da der Ableger infolge der besseren Massenverteilung eine geringere Neigung zum Schwingen aufweist. Dies führt zum einen zu einem mechanisch stabileren Aufbau des Ablegers und zum anderen können größere Schnittgeschwindigkeiten erzielt werden.

[0007] Als Schneidebene wird diejenige Ebene bezeichnet, in der das Schneidmesser rotiert. Bei einer als Vertikalschneider ausgebildeten Schneidemaschine verläuft die Schneidebene vertikal. Bei einem Schrägschneider verläuft die Schneidebene gegen die Vertikale geneigt. Das Abtrennen einzelner Scheiben erfolgt, indem ein an dem Maschinengehäuse linear geführter Schlitten als Schneidgutauflage dient und das auf diesem Schlitten aufliegende Schneidgut dem Schneidmesser zugestellt und durch Hin- und Herbewegen des Schlittens von dem Schneidmesser einzelne Scheiben abgetrennt werden. Der Schlitten kann manuell oder auch motorisch verfahren werden.

[0008] Der Anschluss ist vorzugsweise als mechanischer Anschluss ausgebildet, der eine Gehäuseöffnung zum mechanisch festen Anschließen oder Verbinden des Ablegers mit der Schneidemaschine aufweist. Die Öffnung weist in Richtung zu der Schneidebene hin, so dass der Ableger von der Schneidebene her mit dem Anschluss verbunden werden kann. Insbesondere weist die Schneidemaschine einen Gehäusewandabschnitt auf, der mit Abstand zu der Schneidebene bzw. der Anschlagplatte angeordnet ist und in dessen Bereich der Anschluss nach Innen weisend, d. h. zu der Schneidebene hin gerichtet, angeordnet ist. Vorzugsweise verläuft dieser Gehäusewandabschnitt vertikal und weist eine zu der Schneidebene hin gerichtete Öffnung auf durch die der Anschluss hindurchgreift.

[0009] In einer Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass der Anschluss eine in dem Maschinengehäuse drehbar gelagerte Steckachse oder Nabe aufweist, die mit dem Ableger formschlüssig und kraftschlüssig verbindbar ist um diesen lösbar zu haltern. Über die formschlüssige Verbindung zwischen Ableger und Steckachse bzw. Nabe wird ermöglicht, dass der Winkel zwischen dem Ableger und der Steckachse bzw. Nabe immer gleich bleibt. Somit werden Positionsfehler durch eine falsche Montage des Ablegers vermieden. Über die kraftschlüssige Verbindung wird der Ableger mit dem Anschluss mechanisch fest und insbesondere lösbar verbunden. Damit kann der Ableger auch sehr schnelle Schwenk-Bewegungen ausführen. Die Steckachse oder die Nabe ist in dem Maschinengehäuse drehbar gelagert und weist mit ihrem freien Ende in Richtung der Schneidebene bzw. zu dem Schneidmesser hin.

[0010] Eine formschlüssige Verbindung zwischen dem Ableger und dem Anschluss kann dadurch hergestellt werden, dass vorgesehen ist, dass das Verbindungselement eine Nut aufweist, in die ein Vorsprung der Steckachse oder der Nabe eingreift, oder dass das Verbindungselement einen Vorsprung aufweist, der in eine Nut der Steckachse oder der Nabe eingreift.

[0011] Eine kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Ableger und dem Anschluss kann über eine Schraube mit einem Gewinde oder eine Bajonettverbindung mit einem Bajonettstift hergestellt werden.

[0012] In einer Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass der Ableger zur lösbaren Montage an der Schneidemaschine ein Verbindungselement aufweist, dass mit dem Anschluss verbindbar ist. Das Verbindungselement kann mit der Steckachse oder der Nabe durch Verklemmen oder Verschrauben mechanisch fest und dennoch einfach lösbar verbunden werden. Es ist vorzugsweise vorgesehen, dass entweder die Steckachse oder die Nabe die Gehäusewand des Maschinengehäuses in Richtung zu der Schneidebene hin durchgreift und das Verbindungselement außerhalb des Maschinengehäuses auf die Steckachse oder die Nabe aufgesetzt ist, oder die Gehäusewand des Maschinengehäuses eine in Richtung zu der Schneidebene hin gerichtete Öffnung aufweist und das Verbindungselement in diese Öffnung eingreift und innerhalb des Maschinengehäuses auf die Steckachse oder die Nabe aufgesetzt ist. Um eine Verschmutzung des Anschlusses zu vermeiden, kann auch vorgesehen sein, dass die Gehäusewand im Bereich des Anschlusses eine Dichtung aufweist, die verhindert, dass Verschmutzungen in das Innere des Maschinengehäuses gelangen.

[0013] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass der Ableger ein Verbindungselement mit einer Öffnung aufweist, durch die eine Schraube oder ein Bajonettstift hindurchgreift, wobei die Schraube oder der Bajonettstift unverlierbar in der Öffnung gehaltert ist und an einer Seite eine Handhabe oder eine Werkzeugaufnahme aufweist.

[0014] Die Werkzeugaufnahme dient dazu, über ein Werkzeug oder ein Schlüssel dem Ableger zu montieren, d. h. eine Verbindung zwischen dem Ableger und dem Anschluss des Maschinengehäuses herzustellen oder zu lösen.

[0015] Um eine komfortable Bedienung der Schneidemaschine zu ermöglichen und insbesondere den Ableger schnell demontieren oder montieren zu können, kann vorgesehen sein, dass die Schraube oder der Bajonettstift eine Handhabe aufweist. Dies ermöglicht eine werkzeuglose Befestigung des Ablegers an dem Anschluss des Maschinengehäuses.

[0016] In einer Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die Handhabe oder die Werkzeugaufnahme bei an dem Maschinengehäuse montiertem Ableger zu der Schneidebene hin ausgerichtet ist und das Gewinde der Schraube oder das Bajonett des Bajonettstifts von der Schneidebene weg zeigt.

[0017] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass der Ableger mehrere parallel zueinander verlaufende Zinken aufweist, die an ihrem einen Ende frei auskragen und an ihrem anderen Ende an einem Stab befestigt sind. Der Stab haltert an seinem von den Zinken entfernten Ende das Verbindungselement und verläuft in einer geraden Linie von den Zinken bis hin zu dem Verbindungselement. Durch den geradlinigen Verlauf des Stabes von den Zinken des Ablegers bis hin zu dem Verbindungselement bzw. dem Anschluss ergibt sich ein besonders kurzer Weg für die Kraftübertragung des Ablegers. Durch den kurzen Weg werden die mechanischen Verformungen bei einer Bewegung des Ablegers minimiert und die Schwingneigung des Ablegers bei hohen Schneidgeschwindigkeiten reduziert. Der Stab kann als ein Hohlstab ausgebildet sein, um die Masse des Ablegers zu reduzieren. In alternativer Ausgestaltung kann der Stab aus einem Vollmaterial ausgebildet sein. Insbesondere ist vorgesehen, dass der Ableger aus einem Metall, beispielsweise Edelstahl, gefertigt wird.

[0018] Eine Höhenverstellung des Ablegers oder ein Ausgleich von Lagetoleranzen kann realisiert werden, indem der Ableger an der Schneidemaschine höhenverstellbar gelagert ist. Vorzugsweise kann dazu entweder die Länge des Stabs verlängert werden, oder das Verbindungselement weist zwei in Längsrichtung beabstandete Öffnungen auf und eine Schraube oder ein Bajonettstift kann entweder in die erste oder in die zweite Öffnung eingesetzt werden.

[0019] Eine Höhenverstellung des Ablegers kann ebenfalls realisiert werden, indem vorgesehen ist, dass der Stab zwischen dem Verbindungselement und dem ersten Zinken des Ablegers teleskopierbar ausgebildet ist. Alternativ kann der Stab das Verbindungselement über ein Gewinde längenverstellbar haltern.

[0020] Für einen automatischen fremdkraftbetätigten Antrieb des Ablegers kann vorgesehen sein, dass das Maschinengehäuse zum Schwenken des Ablegers einen innerhalb des Maschinengehäuses aufgenommen elektromagnetischen Hubmagnet mit einem Stößel aufweist. Der Stößel ist mit einem Schwenkhebel verbunden, der seinerseits an der Steckachse oder der Nabe drehfest befestigt ist.

[0021] Um bei hoher Schnittgeschwindigkeit ein sauber definiertes Ablagebild zu ermöglichen, kann in einer Ausgestaltung vorgesehen sein, dass der Schwenkweg der Steckachse oder der Nabe begrenzt ist, indem auf dem Schwenkhebel ein verschiebbarer Anschlag gelagert ist. Der Anschlag gelangt beim Schwenken in Kontakt mit einem in dem Maschinengehäuse gehalterten elastischen Puffer. Dadurch wird ein immer gleicher Schwenkbereich gewährleistet. Über den verschiebbaren Anschlag kann der Schwenkbereich des Ablegers genau eingestellt und justiert werden. Über einen elastischen Puffer wird ein harter Anschlag am Ende des Schwenkwegs vermieden. Zum Einstellen des Schwenkbereichs des Ablegers kann vorgesehen sein, dass die Position des Anschlags auf dem Schwenkhebel und/oder die Position des elastischen Puffers in dem Maschinengehäuse verstellbar ist, um einen Schwenkbereich des Ablegers einzustellen.

[0022] Die von dem Schneidmesser abgetrennten Scheiben werden von dem Kettenrahmen übernommen, mittels Transportketten quer zu dem Schneidmesser transportiert. Von dem Ableger werden die Scheiben dann aus dem Kettenrahmen herausgelöst und zu einem Ablagebereich transportiert. In dem Ablagebereich werden die Scheiben auf einem Ablagetisch abgelegt oder gestapelt. Zum einfachen Entnehmen der abgelegten Schneidgutportionen oder für eine einfache Reinigung kann vorgesehen sein, dass das Maschinengehäuse den in dem Ablagebereich angeordneten Ablagetisch lösbar haltert. Der Ablagetisch ist in einer Vertiefung des Maschinengehäuses angeordnet, die auf der einen Seite von der Schneidebene, vorzugsweise der Anschlagplatte, und auf der gegenüberliegenden Seite von einem vertikal verlaufenden Abschnitt der Gehäusewand des Maschinengehäuses begrenzt ist.

[0023] Eine einfache Montage des Ablegers an dem Maschinengehäuse kann erzielt werden, indem vorgesehen ist, dass der in die Vertiefung eingesetzte Ablagetisch bei montiertem Ableger unterhalb des Verbindungselements angeordnet ist. So wird trotz dem nach Innen gerichteten Anschluss zur Montage des Ablegers eine gut zugängliche Verbindung ermöglicht. Selbst bei an der Schneidemaschine montiertem Ablagetisch sind der Anschluss des Ablegers und das Verbindungselement frei zugänglich.

[0024] Insbesondere ist vorgesehen, dass eine Antriebsvorrichtung des Ablegers, umfassend den Hubmagnet und die Steckachse oder die Nabe, innerhalb des Schneidemaschinengehäuses in einem Bauraum aufgenommen ist, der im Schneidemaschinengehäuse oberhalb des in die Vertiefung eingesetzten Ablagetisch angeordnet ist. Vorzugsweise weist das Schneidemaschinengehäuse an einem seitlichen Ende einen nach oben weisenden Abschnitt auf, der von zwei gegenüberliegenden Seitenwänden begrenzt ist. Der Bauraum ist innerhalb dieses Abschnitts angeordnet.

[0025] Eine besonders kompakte Bauform kann erzielt werden, indem in einer Ausgestaltung vorgesehen ist, dass vertikal verlaufenden Abschnitt der Gehäusewand des Maschinengehäuses im Bereich des Anschlusses eine Einbuchtung aufweist und die Handhabe der Schraubverbindung oder der Bajonettverbindung innerhalb der Einbuchtung aufnehmbar ist.

[0026] Um bei einem mechanisch geschützten Aufbau eine hohe Wartungsfreundlichkeit zu erzielen, kann in einer Ausgestaltung vorgesehen sein, dass der Hubmagnet sowie die Steckachse oder die Nabe in einem Bauraum aufgenommen sind, der innerhalb des Maschinengehäuses zwischen dem vertikal verlaufenden Abschnitt der Gehäusewand und einer diesem gegenüber liegenden Außenwand angeordnet ist. Es ist vorzugsweise vorgesehen ist, dass die Außenwand des Maschinengehäuses zumindest in diesem Bereich abnehmbar oder aufschwenkbar ausgebildet ist, um einen einfachen Zugang zu dem Hubmagnet und/oder dem Anschluss zu ermöglichen.

[0027] Insbesondere kann der Ableger so ausgestaltet sein, dass er an unterschiedliche Typen von Schneidemaschinen anschließbar ist. Dadurch kann eine Reduktion einer Teilevielfalt erreicht werden, indem für unterschiedliche Schneidemaschinentypen nur ein einziger Typ von Ableger bereitgestellt werden muss.

[0028] Eine Anwendung der erfindungsgemäßen Schneidemaschine kann in der Lebensmittelverarbeitung erfolgen, um strangförmige Lebensmittel, wie beispielsweise Wurst oder Käseprodukte in verkaufsgerechte Portionen aufzuschneiden. Auch im Frischeverkauf von Wurst oder Käse kann die erfindungsgemäße Schneidemaschine eingesetzt werden.

[0029] Weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Figuren gezeigt und nachfolgend beschrieben.

[0030] Es zeigen:
Fig. 1:
ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Schneidemaschine mit Ableger
Fig. 2:
ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Schneidemaschine mit Ableger
Fig. 3:
eine Darstellung der erfindungsgemäßen Schneidemaschine aus Figur 2 mit abgenommener Außenwand
Fig. 4:
eine vergrößerte Darstellung der Schneidemaschine aus Figur 2 im Bereich des Anschlusses
Fig. 5:
eine Schnittdarstellung im Bereich des Anschlusses
Fig. 6:
eine vergrößerte Darstellung im Bereich der Antriebsvorrichtung des Ablegers


[0031] Bei den in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen der Erfindung sind jeweils gleiche Teile mit gleichen Referenzzeichen versehen. In der Fig. 1 ist ein erstes Ausführungsbeispiel einer Schneidemaschine 1 zum Abtrennen von Scheiben von insbesondere strangförmigem Schneidgut dargestellt. Es handelt sich um eine Lebensmittelschneidemaschine 1, die ein Maschinengehäuse 11 aufweist, an dem folgende Komponenten gehaltert sind, ein Antriebsmotor und ein von diesem in einer Schneidebene rotierend angetriebenes Schneidmesser 2 zum Abschneiden von einzelnen Scheiben des Schneidguts sowie eine parallel zu der Schneidebene verfahrbare Anschlagplatte 12 zur Einstellung einer gewünschten Scheibendicke und ein Kettenrahmen 14, der mit einem Ableger 4 zusammenwirkt, um die abgeschnittenen Scheiben zu einem Ablagebereich 16 zu transportieren, wobei der Ableger 4 mit einem Anschluss 5 des Maschinengehäuses 11 lösbar, d.h. abnehmbar verbunden ist und um eine horizontal verlaufende Schwenkachse S geschwenkt werden kann.

[0032] Das Maschinengehäuse 11 der Schneidemaschine weist eine im Wesentlichen rechteckige Basis auf, an der ein Motorturm 15 nach oben abragt. In diesem Motorturm 15 ist der nicht dargestellte Antriebsmotor aufgenommen. Der Antriebsmotor ist über ein Getriebe mit dem Schneidmesser 2 verbunden und treibt dieses an. Das Schneidmesser 2 ist als Kreismesser ausgebildet. An der Oberseite des Motorturms 15 ist eine Bedien- und/oder Anzeigeeinheit zur Bedienung der Schneidemaschine 1 angeordnet.

[0033] Das Schneidmesser 2 ist im Bereich der Schneide von einem C-förmigen Messerschutzring 22 abgedeckt, um eine unbeabsichtigte Berührung mit der Schneide des Schneidmessers zu verhindern. Die Vorderseite des Schneidmessers 2 ist mit einer flächigen Messerabdeckung 21 abgesichert. Bei der dargestellten Schneidemaschine 1 handelt es sich um einen sogenannten Vertikalschneider, d.h. das Schneidmesser 2 ist als Kreismesser ausgebildet, welches in einer vertikal ausgerichteten Schneidebene rotiert. Der Schneidbereich des Schneidmessers 2 wird durch den von dem Messerschutzring 22 freigelassenen Bereich definiert. Vor dem Schneidbereich ist die parallel zu dem Schneidmesser 2 verschiebbare Anschlagplatte 12 angeordnet. Über einen Drehsteller 13 kann die Anschlagplatte 12 manuell verstellt werden, um eine gewünschte Scheibendicke einzustellen.

[0034] In dem Bereich vor dem Schneidmesser 2 ist ein parallel zu der Schneidebene verschiebbarer Schlitten 3 angeordnet. Der Schlitten weist einen Schlittenfuß 34 auf, der in dem Maschinengehäuse 11 an einer Linearführung gelagert ist. Weiter umfasst der Schlitten 3 eine Auflageplatte 31 zur Auflage von Schneidgut. Im Bereich vor dem Schlitten, d.h. einem Bediener zugewandt, umfasst der Schlitten 3 einen Handschutz 32. Über eine Schneidguthalterung 33 wird das zu schneidende Schneidgut gehalten und während des Schneidvorgangs dem Schneidmesser 2 zugestellt. Durch manuelles hin und her bewegen des Schlittens 3 werden dabei mit dem Schneidmesser 2 einzelne Scheiben von dem strangförmigen Schneidgut abgetrennt.

[0035] Die von dem Schneidmesser 2 abgetrennten Scheiben werden in dem Bereich hinter dem Schneidmesser von einem Kettenrahmen 14 aufgenommen und quer zu dem Schneidmesser gefördert. Über den schwenkbaren Ableger 4 werden die Scheiben aus dem Kettenrahmen gelöst und auf einem Ablagetisch 17 in dem Ablagebereich 16 abgelegt. Der Ablagetisch 17 ist in einer Vertiefung des Maschinengehäuses 11 angeordnet. Das Maschinengehäuse begrenzt die Vertiefung einerseits durch die verschiebbare Anschlagplatte 12 bzw. die Schneidebene und andererseits durch einen vertikal verlaufenden Abschnitt 18 der Gehäusewand des Maschinengehäuses 11. In dem vertikal verlaufenden Abschnitt 18 ist ein Anschluss 5 angeordnet, an dem der Ableger 4 mittels eines Verbindungselements 42 lösbar gehaltert ist.

[0036] In der Fig. 2 ist ein weiteres Beispiel einer Schneidemaschine 1 dargestellt. Der Übersichtlichkeit halber ist in der Fig. 2 der Schlitten sowie die Messerabdeckung und der Messerschutzring nicht eingezeichnet. Die in der Fig. 2 dargestellte Schneidemaschine stimmt in großen Teilen mit der in Figur 1 gezeigten Schneidemaschine überein. Als Unterschied zu der in Fig. 1 dargestellten Schneidemaschine, weist die in der Figur 2 gezeigte Schneidemaschine eine motorische Verstellung der Anschlagplatte 12 und einen motorisch verfahrbaren Schlitten auf. Zudem ist der Motorturm 15 etwas größer gestaltet, d.h. der Motorturm 15 kann einen stärkeren Antriebsmotor aufnehmen.

[0037] Im Übrigen weist die in Fig. 2 dargestellte Schneidemaschine 1 im Wesentlichen dieselben Komponenten wie die in Fig. 1 dargestellte Schneidemaschine auf, so dass die übrige Beschreibung für beide Ausführungen gilt.

[0038] Der Ableger 4 ist über einen in dem vertikal verlaufenden Abschnitt 18 der Gehäusewand des Maschinengehäuses 11 über das Verbindungselement 42 verbunden. Der Ableger 4 ist als Ablegervorrichtung 4 ausgestaltet und umfasst das Verbindungselement 42 und weist einen vertikalen Stab 41 auf, an dem mehrere parallel zueinander verlaufende Zinken 451, 452, 453, 454, 455, 456 befestigt sind. Die Zinken 451, 452, 453, 454, 455, 456 sind an ihrem einen Ende mit dem Stab 41 verbunden, beispielsweise durch verschweißen oder verlöten. Sie kragen an ihrem anderen Ende frei aus. Sie sind horizontal verlaufend angeordnet und verlaufen parallel zu den Transportketten des Kettenrahmens 14. Der Stab 41 verläuft geradlinig von den Zinken zu dem Verbindungselement 42. Dies ermöglich eine Kraftübertragung von dem Anschluss 5 zu dem Ableger 4 mit einem sehr kurzen Übertragungsweg. Dadurch werden Instabilitäten, die eventuelle Schwingungen des Ablegers hervorrufen könnten, vermieden.

[0039] Über eine in den Fig. 3 und 6 dargestellte Antriebsvorrichtung wird der Ableger 4 verschwenkt, um die Scheiben auf dem Ablagetisch 17 abzulegen. Die Antriebsvorrichtung weist ein Hubmagnet 54 auf und ist durch eine Außenwand 19 des Maschinengehäuses abgedeckt und gegen Verschmutzung gesichert. In der Fig. 3 ist die Schneidemaschine mit abgenommener Außenwand 19 dargestellt. In dem Bauraum B des Maschinengehäuses 11 ist der Hubmagnet 54 aufgenommen. Der Schwenkweg des Ablegers 4 wird über elastische Pufferelemente 53 begrenzt.

[0040] Die Funktion der Antriebsvorrichtung kann der Darstellung der Fig. 6 entnommen werden. Der Hubmagnet 54 betätigt über einen Stößel 55 den Schwenkhebel 52. Der Schwenkhebel 52 ist drehfest mit der Steckachse 51 des Anschlusses 5 verbunden, um diese um die Schwenkachse S zu schwenken. Der Schwenkhebels 52 haltert an seinem unteren Ende ein verstellbares Anschlagelement 56. Beim Schwenken des Ablegers 4 gelangt das Anschlagselement 56 jeweils am Ende des Schwenkbereichs in Kontakt mit einem der Pufferelemente 53 und begrenzt auf diese Art und Weise den Schwenkwinkel. Das Anschlagelement 56 ist über 2 Schrauben mit dem Schwenkhebel 52 verschraubt. Nach Lösen der beiden Schrauben kann das Anschlagelement 56 relativ zu dem Schwenkhebel 52 verstellt und in neuer Position festgezogen werden. Dadurch kann der Schwenkbereich des Ablegers 4 justiert werden.

[0041] In der Fig. 4 ist eine Detailvergrößerung im Bereich des Anschlusses 5 gezeigt. Der Ableger 4 weist am unteren Ende seines Stabs 41 ein Verbindungselement 42 auf. Über eine Gegenmutter 44 kann die Position des Verbindungselements 42 an dem Stab 41 justiert werden. Die Gegenmutter 44 ist auf dem Stab 41 zwischen dem Verbindungselement 42 und dem ersten Zinken 456 von unten gesehen angeordnet. Durch die Verschiebung des Verbindungselements 42 entlang des Stabes 41 wird die Höhe des Ablegers 4 relativ zu dem Kettenrahmen 14 eingestellt.

[0042] In dem Verbindungselement 42 ist eine Schraube 43 mit einer Handhabe 431 aufgenommen. Über diese Schraube 43 wird das Verbindungselement 42 mit dem Anschluss 5 verbunden, der in der vertikal verlaufenden Gehäusewand 18 des Maschinengehäuses 11 angeordnet ist und zu der Schneidebene hin weist.

[0043] Wie in der Fig. 5 dargestellt ist, weist der Anschluss 5 eine Steckachse 51 auf, die innerhalb des Maschinengehäuses drehbar gelagert ist. Die Schwenkachse S verläuft durch die Steckachse 51 hindurch. Die Steckachse 51 ist mit dem von dem Hubmagneten 54 betätigten Schwenkhebel 52 drehfest verbunden und kann durch diesen um die Schwenkachse S verschwenkt werden.

[0044] Das Verbindungselement 42 des Ablegers 4 wird über die Schraube 43 mit der Steckachse 51 kraftschlüssig verbunden. Die Schraube 43 weist an ihrem Gewindestift eine Verliersicherung 433 auf. Die Verliersicherung 433 ist als Scheibe ausgebildet, die das Gewinde der Schraube 43 umgreift und einen größeren Durchmesser als die Öffnung 421 des Verbindungselements 42 aufweist. Dadurch ist die Schraube 43 in der Öffnung 421 des Verbindungselements 42 unverlierbar gehaltert. Durch Drehen der Handhabe 431 kann die Schraube 43 entweder an der Steckachse 51 befestigt oder von dieser gelöst werden, um den Ableger 4 entweder mit der Schneidemaschine 1 zu verbinden oder von der Schneidemaschine 1 zu lösen.

[0045] Der Ablagetisch 17 ist an dem Maschinengehäuse 11 lösbar gelagert. Das Maschinengehäuse 11 weist eine weitere Antriebsvorrichtung auf, um den Ablagetisch 17 in linearer Richtung, parallel zu der Schneidebene zu verfahren. Dieses Verfahren des Ablagetisches erfolgt synchron zu dem Scheibentransport des Ablegers 4, um beispielsweise zweidimensionale Ablagefiguren abzulegen. Die Schneidemaschine 1 weist eine nicht dargestellte Steuerungsvorrichtung auf, die mit dem Kettenrahmen 14, dem Ableger 4 und dem Ablagetisch 17 verbunden ist um diese synchron zueinander zu steuern. So können entweder Stapel aus den abgetrennten Scheiben gebildet werden oder die abgetrennten Scheiben können teilweise überlappend, d.h. geschuppt auf dem Ablagetisch 17 abgelegt werden. Auch andere zweidimensionale Ablegefiguren können auf diese Art und Weise gebildet werden.

Bezugszeichenliste



[0046] 
1
Schneidemaschine
11
Maschinengehäuse
12
Anschlagplatte
13
Schnittstärkeneinstellung
14
Kettenrahmen
15
Motorturm
16
Ablagebereich
17
Ablagetisch
18
Gehäusewand
181
Öffnung
19
Außenwand
B
Bauraum
S
Schwenkachse
2
Schneidmesser
21
Messerabdeckung
22
Messerschutzring
3
Schlitten
31
Auflageplatte
32
Handschutz
33
Schneidguthalter
34
Schlittenfuß
4
Ableger
41
Stab
42
Verbindungselement
421
Öffnung
43
Schraube
431
Handhabe
432
Gewindestift
433
Verliersicherung
44
Gegenmutter
451
Zinken
452
Zinken
453
Zinken
454
Zinken
455
Zinken
456
Zinken
5
Anschluss
51
Steckachse
52
Schwenkhebel
53
Puffer
54
Hubmagnet
55
Stößel
56
Anschlag



Ansprüche

1. Schneidemaschine zum Abtrennen von Scheiben von insbesondere strangförmigem Schneidgut,
mit einem Maschinengehäuse (11) an dem folgende Komponenten gehaltert sind,
ein Antriebsmotor und ein von diesem in einer Schneidebene rotierend angetriebenes Schneidmesser (2) zum Abschneiden von Scheiben,
eine parallel zu der Schneidebene verfahrbare Anschlagplatte (12) zur Einstellung einer gewünschten Scheibendicke,
und ein Kettenrahmen (14), der mit einem Ableger (4) zusammenwirkt, um die abgeschnittenen Scheiben zu einem Ablagebereich (16) zu transportieren, wobei der Ableger (4) mit einem Anschluss (5) des Maschinengehäuses (11) lösbar verbunden und um eine horizontal verlaufende Schwenkachse (S) schwenkbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Anschluss (5) die horizontal verlaufende Schwenkachse (S) ausbildet und eine Öffnung (181) in einer Gehäusewand (18) des Maschinengehäuses (11) in Richtung zu der Schneidebene hin durchgreift, sodass der Ableger (4) von der Schneidebene her über eine Schraubverbindung (43) oder Bajonettverbindung mit dem Anschluss (5) verbindbar ist.
 
2. Schneidemaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass Anschluss (5) eine in dem Maschinengehäuse (11) drehbar gelagerte Steckachse (51) oder Nabe aufweist, die mit dem Ableger (4) formschlüssig und kraftschlüssig verbindbar ist.
 
3. Schneidemaschine nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Ableger (4) ein Verbindungselement (42) aufweist, dass mit dem Anschluss (5) verbindbar ist, vorzugsweise mit der Steckachse (51) oder der Nabe durch verklemmen oder verschrauben verbindbar ist, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass entweder die Steckachse (51) oder die Nabe die Gehäusewand (18) des Maschinengehäuses (11) in Richtung zu der Schneidebene hin durchgreift und das Verbindungselement (42) außerhalb des Maschinengehäuses (11) auf die Steckachse (51) oder die Nabe aufgesetzt ist, oder die Gehäusewand (18) des Maschinengehäuses (11) eine in Richtung zu der Schneidebene hin gerichtete Öffnung (181) aufweist und das Verbindungselement (42) in diese Öffnung (181) eingreift und innerhalb des Maschinengehäuses (11) auf die Steckachse oder die Nabe aufgesetzt ist.
 
4. Schneidemaschine nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Verbindungselement (42) eine Nut aufweist, in die ein Vorsprung der Steckachse (51) oder der Nabe eingreift, oder dass das Verbindungselement (42) einen Vorsprung aufweist, der in eine Nut der Steckachse (51) oder der Nabe eingreift.
 
5. Schneidemaschine nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Verbindungselement (42) eine Öffnung (421) aufweist, durch die eine Schraube (43) oder ein Bajonettstift hindurchgreift, wobei die Schraube (43) oder der Bajonettstift unverlierbar in der Öffnung (421) gehaltert ist und an einer Seite eine Handhabe (431) aufweist.
 
6. Schneidemaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Ableger (4) mehrere parallel zueinander verlaufende Zinken (451, 452, 453, 454, 455, 456) aufweist, die an ihrem einen Ende frei auskragen und an ihrem anderen Ende an einem Stab (41) befestigt sind, wobei der Stab (41) an seinem von den Zinken entfernten Ende das Verbindungselement (42) haltert und der Stab (41) in einer geraden Linie von den Zinken bis zu dem Verbindungselement (42) verläuft.
 
7. Schneidemaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Ableger (4) an der Schneidemaschine höhenverstellbar gelagert ist, vorzugsweise indem entweder die Länge des Stabs (41) verlängerbar ist, oder indem das Verbindungselement (42) zwei in Längsrichtung beabstandete Öffnungen aufweist und eine Schraube (43) oder ein Bajonettstift entweder in die erste oder in die zweite Öffnung einsetzbar ist.
 
8. Schneidemaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Stab (41) zwischen dem Verbindungselement (42) und dem ersten Zinken (456) teleskopierbar ausgebildet ist, oder dass der Stab (41) das Verbindungselement (42) über ein Gewinde längenverstellbar haltert.
 
9. Schneidemaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Maschinengehäuse (11) zum Schwenken des Ablegers (4) einen innerhalb des Maschinengehäuses aufgenommen elektromagnetischen Hubmagnet (54) mit einem Stößel (55) aufweist, und der Stößel mit einem Schwenkhebel (52) verbunden ist, der seinerseits mit der Steckachse (51) oder der Nabe drehfest verbunden ist.
 
10. Schneidemaschine einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Schwenkweg der Steckachse (51) oder der Nabe begrenzt ist, indem auf dem Schwenkhebel (52) ein verschiebbarer Anschlag (56) gelagert ist, und der Anschlag beim Schwenken in Kontakt mit einem in dem Maschinengehäuse (11) gehalterten elastischen Puffer (53) gelangt.
 
11. Schneidemaschine nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Position des Anschlags (56) auf dem Schwenkhebel (52) und/oder die Position des elastischen Puffers (53) in dem Maschinengehäuse (11) verstellbar ist, um einen Schwenkbereich des Ablegers (4) einzustellen.
 
12. Schneidemaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Maschinengehäuse (11) einen in dem Ablagebereich (16) angeordneten Ablagetisch (17) lösbar haltert, wobei der Ablagetisch (17) in einer Vertiefung des Maschinengehäuses (11) angeordnet ist, die auf der einen Seite von der Schneidebene, vorzugsweise der Anschlagplatte (12), und auf der gegenüberliegenden Seite von einem vertikal verlaufenden Abschnitt (18) der Gehäusewand des Maschinengehäuses (11) begrenzt ist.
 
13. Schneidemaschine nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass der in die Vertiefung eingesetzte Ablagetisch (17) bei montiertem Ableger (4) unterhalb des Verbindungselements (42) angeordnet ist, vorzugsweise dass der Hubmagnet (54) und die Steckachse (51) oder die Nabe oberhalb des in die Vertiefung eingesetzte Ablagetisch (17) angeordnet sind.
 
14. Schneidemaschine nach Anspruch 12 oder 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass vertikal verlaufenden Abschnitt (18) der Gehäusewand des Maschinengehäuses (11) eine Einbuchtung aufweist und die Handhabe (431) der Schraubverbindung (43) oder der Bajonettverbindung innerhalb der Einbuchtung aufnehmbar ist.
 
15. Schneidemaschine nach einem der Ansprüche 12 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Hubmagnet (54) sowie die Steckachse (51) oder die Nabe in einem Bauraum (B) aufgenommen ist, der innerhalb des Maschinengehäuses (11) zwischen dem vertikal verlaufenden Abschnitt (18) der Gehäusewand und einer diesem gegenüber liegenden Außenwand (19) angeordnet ist, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass die Außenwand (19) zumindest in diesem Bereich abnehmbar oder aufschwenkbar ausgebildet ist.
 




Zeichnung






















Recherchenbericht









Recherchenbericht




Angeführte Verweise

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente