[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schneidemaschine zum Abtrennen von Lebensmitteln
und deren Steuerung, sowie ein Verfahren zum Betreiben einer Schneidemaschine.
[0002] Schneidemaschinen zum Abtrennen von Scheiben von strangförmigem Schneidgut sind aus
dem Stand der Technik bekannt. Solche Schneidemaschinen sind in der Lage, die abgeschnittenen
Scheiben in gewissen Figuren, zum Beispiel Fächer, Stapel oder Kreis nach dem Schneideprozess
abzulegen, so dass die abgeschnittenen Scheiben direkt in der Frischetheke dem Käufer
präsentiert werden können.
[0003] Im Stand der Technik sind Schneidemaschinen zum Abtrennen von Lebensmitteln bekannt,
bei denen der Benutzer über ein Bedienterminal Parameter eingeben kann, die den Schneideprozess
steuern und die Ablagefigur der abgeschnittenen Scheiben bestimmen. Der Benutzer gibt
diese Parameter über das Bedienterminal ein und verlässt sich weitestgehend auf seine
Erfahrungswerte.
[0004] Im Stand der Technik sind weiterhin Bedienterminals bekannt, die vordefinierte Piktogramme
zeigen. Beispiele für Piktogramme zur Auswahl einer resultierenden Ablagefigur sind
zum Beispiel Fächer aus wenigen Scheiben oder Stapel, die mit wenigen übereinander
gestapelten Scheiben angedeutet sind. Diese Ablagefiguren können vom Benutzer durch
Berühren der Piktogramme auf dem Touchscreen der Schneidemaschine ausgewählt und ein
entsprechendes Schneidprogramm aufgerufen werden.
[0005] Dabei bleibt es jedoch für den Benutzer weitgehend unklar, wie die Ablage nach dem
Schneidprozess aussieht.
[0006] Erst mit dem Betrieb der Schneidemaschine mit den ausgewählten Parametern und dem
Abschluss des Schneidprozesses erkennt der Benutzer, ob die Ablagefigur dem entspricht,
was er erwartet hat.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schneidemaschine zu verbessern, so dass sie dem
Benutzer eine einfachere Bedienung ermöglicht.
[0008] Diese Aufgabe wird durch eine Schneidemaschine nach Anspruch 1 und ein Verfahren
zur Visualisierung einer resultierenden Ablagefigur nach Anspruch 11 gelöst.
[0009] Erfindungsgemäß wir eine Schneidemaschine zum Abtrennen von Scheiben von insbesondere
strangförmigem Schneidgut vorgeschlagen. Die Schneidemaschine umfasst ein Maschinengehäuse,
einen Antriebsmotor und ein von diesem in einer Schneidebene rotierend angetriebenes
Schneidmesser zum Abschneiden von Scheiben. Des Weiteren umfasst die Schneidemaschine
eine parallel zu der Schneidebene verfahrbare Anschlagplatte zur Einstellung einer
gewünschten Scheibendicke. Die Schneidemaschine umfasst einen parallel zu der Schneidebene
hin und her bewegbaren Schlitten mit einer Auflageplatte. Die Auflageplatte dient
zum Halten des zu schneidenden Schneidguts. Die Schneidemaschine umfasst einen Kettenrahmen,
der mit einem Ableger zusammenwirkt, um die abgeschnittenen Scheiben zu einem Ablagebereich
zu transportieren. Der Ableger ist um eine horizontal verlaufende Schwenkachse schwenkbar.
Die Schneidemaschine umfasst eine Steuereinheit zur Steuerung mindestens des Kettenrahmens
und des Ablegers und eine Ein-/Ausgabeeinheit zur Eingabe von Eingabedaten. Die Steuereinheit
steuert auf Grundlage der Eingabedaten mindestens den Kettenrahmen und den Ableger.
Die Ein-/Ausgabeeinheit zeigt in einem Vorschaubereich eine graphische Darstellung
der aufgrund der Eingabedaten resultierenden Ablagefigur der abgeschnittenen Scheiben.
Dadurch hat der Benutzer der Schneidemaschine bei der Einstellung der Maschine eine
Vorstellung des resultierenden Ablagebildes und kann die Maschine intuitiver Einstellen.
In einer Ausführungsform ist die graphische Darstellung der aufgrund der Eingabedaten
resultierenden Ablagefigur im Wesentlichen maßstabsgetreu.
[0010] In einer Ausführungsform umfasst die Ein-/Ausgabeeinheit ein Touchscreen, das zur
Eingabe von Eingabedaten einen Eingabebereich enthält. Der Eingabebereich weist menügesteuert
wechselbare Schaltflächen auf. Das Menü umfasst einen ersten Teil zur Auswahl personalisierter
Ablagefiguren. In einer Ausführungsform umfasst das Menü einen zweiten Teil zur Auswahl
vorprogrammierter Ablagefiguren. In einer Ausführungsform umfasst das Menü einen dritten
Teil zur Auswahl von mindestens einem Parameter für vorprogrammierte Ablagefiguren.
In einer Ausführungsform sind die vorprogrammierten Ablagefiguren des zweiten Menüteils
mindestens eine der Ablagefiguren Stapeln, Fächerablage, Reihenablage und Kreisablage.
In einer Ausführungsform sind die Parameter für Ablagefiguren mindestens einer von
Lagen, Scheibendicke, Fächerabstand, Scheibenanzahl, Gewicht, Reihenanzahl und Reihenabstand.
Dabei werden nur diese Parameter dem Benutzer zur Eingabe gezeigt, die zur Definition
der entsprechenden Ablagefigur angewendet werden können. So wird zum Beispiel der
Parameter Fächerabstand im dritten Teil des Menüs nur gezeigt und dem Benutzer zur
Auswahl angeboten, wenn im zweiten Teil des Menüs die Ablagefigur Fächer ausgewählt
ist. Ebenso wird im dritten Teil des Menüs Reihenabstand nur dann zur Auswahl angeboten,
wenn im zweiten Teil des Menüs die Ablagefigur Reihenablage ausgewählt ist. Der angezeigte
Teil des dritten Teils des Menüs ist somit von der Auswahl im zweiten Menüteil abhängig.
Daraus ergibt sich eine Hierarchie des Menüs. In einer Ausführungsform werden die
Parameter die zur Definition der Ablagefigur nicht genutzt werden können, z. B. Fächerabstand
falls im zweiten Menüteil Reihenablage ausgewählt ist, zwar angezeigt, jedoch sind
sie farblich unterscheidbar oder z. B. transparent dargestellt und sind nicht auswählbar.
[0011] In einer Ausführungsform werden in der Ein-/Ausgabeeinheit, d.h. im Touchscreen,
der Vorschaubereich und der Eingabebereich gleichzeitig dargestellt. Die graphische
Darstellung im Vorschaubereich wird durch eine neue Eingabe im Eingabebereich erneuert.
Das hat den Vorteil, dass der Benutzer mit Eingabe z. B. eines Parameters im dritten
Teil des Menüs sofort die Auswirkungen des geänderten Parameters in der Ablagefigur
sieht. Wird z. B. im zweiten Teil des Menüs die Ablagefigur Fächerablage gewählt und
dann der Parameter Fächerabstand im dritten Teil des Menüs vergrößert oder verkleinert,
zieht sich das Piktogramm im Vorschaubereich, dass eine Ablagefigur Fächer zeigt auseinander
oder schiebt sich zusammen.
[0012] In einer Ausführungsform enthält der Ablagebereich einen Ablagetisch. Der Ablagetisch
ist in horizontaler Richtung senkrecht zur Förderrichtung des Kettenrahmens verfahrbar.
Die Steuereinheit steuert auf Grundlage der Eingabedaten die Bewegung des Ablagetisches
in horizontaler Richtung. Das erlaubt das Ablegen verschiedenster Ablagefiguren, z.
B. Fächerablage. In einer Ausführungsform ist der Ablagetisch in vertikaler Richtung
verfahrbar. Die Steuereinheit steuert auf Grundlage der Eingabedaten die Bewegung
des Ablagetisches in vertikaler Richtung. Die Bewegbarkeit des Ablagetisches in vertikaler
Richtung erlaubt das Ablegen von Stapeln oder Reihen mit hoher Scheibenzahl und gleichzeitig
gutem Ablageergebnis. In einer Ausführungsform umfasst der Ablagetisch eine in horizontaler
Richtung drehbare Einheit. Die drehbare Einheit ist zum Beispiel ein Kreisteller,
der horizontal ausgerichtet ist und um einen Mittelpunkt herum drehbar gelagert ist.
Die Steuereinheit steuert auf Grundlage der Eingabedaten eine Drehbewegung der drehbaren
Einheit. So können auch Kreisablagen realisiert werden.
[0013] In einer Ausführungsform, sind im Eingabebereich zumindest Teile von Ablagefiguren
dargestellt, die mittels drag and drop per Eingabe auf dem Touchscreen in den Vorschaubereich
gezogen werden können. Damit kann ein im Vorschaubereich bereits gezeigter Teil einer
Ablagefigur ergänzt werden. Das Bewegen der Teile von Ablagefiguren in den Vorschaubereich
stellt eine Eingabe von Eingabedaten dar. Dabei können z. B. einzelne Scheiben per
drag and drop in den Vorschaubereich gezogen werden, aber auch z. B. ganze Stapel
oder kleine Fächer. Zur Eingabe veränderter Parameter der Ablagefigur sind im Vorschaubereich
Teile der Ablagefigur mittels Eingabe auf dem Touchscreen verfahrbar.
[0014] In einer Ausführungsform ist die Ein-/Ausgabeeinheit ein Tablet mit einem Touchscreen.
Das Tablet ist abnehmbar gehaltert und drahtlos elektrisch mit der Schneidemaschine
verbunden. Eine drahtlose elektrische Verbindung ist z. B. mittels Bluetooth oder
WLAN hergestellt. In einer Ausführungsform ist das Tablet drahtgebunden mit der Schneidemaschine
verbunden. Eine drahtgebundene elektrische Verbindung ist z. B. mittelst LAN oder
USB hergestellt. In einer Ausführungsform ist die Ein-/Ausgabeeinheit ein Remote Computer.
Der Remote Computer ist drahtlos elektrisch mit der Schneidemaschine verbunden. Eine
drahtlose elektrische Verbindung ist z. B. mittels Bluetooth oder WLAN hergestellt.
In einer Ausführungsform ist der Remote Computer drahtgebunden mit der Schneidemaschine
verbunden. Eine drahtgebundene elektrische Verbindung ist z. B. mittelst LAN oder
USB hergestellt. In einer Ausführungsform ist der Remote Computer mit mehreren Schneidemaschinen
verbunden, so dass ein Remote Computer als Ein-/Ausgabeeinheit für mehrere Schneidemaschinen
dient.
[0015] Erfindungsgemäß wird ein Verfahren zur Visualisierung einer resultierenden Ablagefigur
für eine Schneidemaschine vorgeschlagen. Die Schneidemaschine zum Abtrennen von Scheiben
von insbesondere strangförmigem Schneidgut umfasst mindestens ein Schneidmesser, einen
Kettenrahmen, einen Ableger, ein Touchscreen und eine Steuereinheit. Die Steuereinheit
steuert mindestens den Kettenrahmen und den Ableger an um abgeschnittene Scheiben
in einen Ablagebereich zu transportieren. In einer Ausführungsform umfasst die Schneidemaschine
ferner einen Ablagetisch, der in horizontalter und vertikaler Richtung verfahrbar
ist und der durch die Steuereinheit angesteuert wird. Das Verfahren umfasst zumindest
die folgenden Verfahrensschritte. Ein erster Teils eines Menüs auf wird auf wechselbaren
Schaltflächen in einem Eingabebereich des Touchscreens dargestellt. Der erste Teil
des Menüs umfasst personalisierte Ablagefiguren. Wechselbare Schaltflächen sind Schaltflächen
die auf dem Touchscreen graphisch dargestellt werden, z. B. als Quadrate oder Rechtecke
oder in einer Liste von Checkboxen. Die wechselbaren Schaltflächen können durch Berühren
der Schaltfläche auf dem Touchscreen ausgewählt werden. Sind die Schaltflächen zum
Beispiel Quadrate oder Rechtecke, können sie durch Berühren der entsprechenden Stelle
auf dem Touchscreen ausgewählt werden. In einer Ausführungsform verändern die Schaltflächen
ihre Farbe, nachdem sie ausgewählt wurden um dem Benutzer seine Auswahl zu verdeutlichen.
Sind die Schaltflächen Checkboxen, die z. B. in einer Liste dargestellt werden, können
Sie durch berühren der Checkbox ausgewählt werden. Dabei erscheint in einer Ausführungsform
ein Haken in der Checkbox um dem Benutzer seine Auswahl zu verdeutlichen. Wechselbare
Schaltflächen heißt insbesondere dass je nach aktuellem Zustand der Maschine und Teil
des Menüs das gerade angezeigt wird, die Funktionen, die sich bei der Auswahl einer
Schaltfläche ausführen lassen sich unterscheiden können. Wird durch den Benutzer eine
Schaltfläche ausgewählt, empfängt die Steuereinheit eine erste Eingabe, die bei der
entsprechenden Schaltfläche hinterlegt ist. Im Vorschaubereich des Touchscreens wird
dann, falls die erste Eingabe eine personalisierte Ablagefigur enthält, diese personalisierte
Ablagefigur dargestellt. Personalisierte Ablagefigur heißt eine Ablagefigur die in
der Steuereinheit definiert ist und auf Grundlage einer vorprogrammierten Ablagefigur
erstellt ist. Eine vorprogrammierte Ablagefigur ist z. B. Fächerablage, Reihenablage,
Stapel oder Kreisablage. Zu diesen Ablagefiguren können ein oder mehrere Parameter
wie z. B. Lagen, Scheibendicke, Fächerabstand, Scheibenanzahl, Gewicht, Reihenanzahl
und Reihenabstand angepasst werden um so eine personalisierte Ablagefigur zu definieren.
Im ersten Teil des Menüs kann auch eine personalisierte Ablagefigur hinterlegt sein,
die einer vorprogrammierten Ablagefigur entspricht und deren Parameter nicht verändert
sind, die aber vom Benutzer in den ersten Menüteil eingepflegt wurde weil sie als
personalisierte Ablagefigur auswählbar sein soll. Wird vom Benutzer keine personalisierte
Ablagefigur ausgewählt, so kann er in einer Ausführungsform in einen zweiten Teil
des Menüs wechseln. Der zweite Teil des Menüs umfasst eine Auswahl vorprogrammierter
Ablagefiguren. Diese werden auf wechselbaren Schaltflächen auf dem Touchscreen dargestellt.
Wird durch den Benutzer eine Schaltfläche ausgewählt, empfängt die Steuereinheit eine
zweite Eingabe, die bei der entsprechenden Schaltfläche hinterlegt ist und eine vorprogrammierte
Ablagefigur betrifft. Im Vorschaubereich des Touchscreens wird dann diese vorprogrammierte
Ablagefigur dargestellt. In einer Ausführungsform wird die vorprogrammierte Ablagefigur
mit Standardparametern wie sie in der Schneidemaschine hinterlegt sind dargestellt.
In einer Ausführungsform wird nach dem Auswählen einer vorprogrammierten Ablagefigur
in einen dritten Teil des Menüs gewechselt.
[0016] Der dritte Teil des Menüs umfasst eine Auswahl von Parametern, mit denen die entsprechend
ausgewählte vorprogrammierte Ablagefiguren definiert werden kann. Diese Parameter
werden auf wechselbaren Schaltflächen auf dem Touchscreen dargestellt. Wird durch
den Benutzer eine Schaltfläche ausgewählt, empfängt die Steuereinheit eine dritte
Eingabe, die bei der entsprechenden Schaltfläche hinterlegt ist und den Parameter
betrifft. Ein Benutzer kann mehrere verschiedene Parameter einstellen, so dass die
dritte Eingabe mehrfach erfolgen kann und mindestens eine dritte Eingabe von der Steuereinheit
empfangen wird. Die vorprogrammierte Ablagefigur wird entsprechend des eingegebenen
Parameters parametrisiert und im Vorschaubereich des Touchscreens dargestellt. In
einer Ausführungsform wird mit jeder Eingabe eines neuen Parameters die Ablagefigur
im Vorschaufenster erneuert. In einer Ausführungsform ist die Ablagefigur im Vorschaufenster
maßstabsgetreu. In einer Ausführungsform berücksichtig die Ablagefigur im Vorschaufenster
auch welches Schneidgut geschnitten werden soll, z. B. Wurstwaren mit großem Durchmesser
wie z. B. Lyoner, Wurstwaren mit kleinem Durchmesser wie z. B. Salami, Schneidgut
das nicht rund ist, wie z. B. Schinken oder Leberkäse. In einer Ausführungsform berücksichtig
die Ablagefigur im Vorschaufenster nicht welches Schneidgut geschnitten werden sollund
stellt die Ablagefiguren als Piktogramme mit runden Scheiben konstanter Größe dar.
Auch in dieser Ausführungsform werden die Parameter zu der Ablagefigur, wie zum Beispiel
Fächerabstand, Reihenabstand usw. im Vorschaufenster durch das entsprechende Piktogramm
der Ablagefigur dargestellt.
[0017] Einige Ausführungsformen der Erfindung sind in den Zeichnungen beispielhaft gezeigt
und nachfolgend beschrieben. Es zeigen, jeweils in schematischer Darstellung:
- Fig. 1
- zeigt eine erfindungsgemäße Schneidemaschine
- Fig. 2
- zeigt einen Vorschaubereich und einen Eingabebereich des Touchscreens mit einem ersten
Teil eines Menüs zur Auswahl personalisierter Ablagefiguren,
- Fig. 3
- zeigt einen Vorschaubereich und einen Eingabebereich des Touchscreens mit einem zweiten
Teil des Menüs zur Auswahl vorprogrammierter Ablagefiguren,
- Fig. 4
- zeigt einen Vorschaubereich und einen Eingabebereich des Touchscreens mit einem dritten
Teil des Menüs zur Auswahl von Parametern für Ablagefiguren,
- Fig. 5
- zeigt den Eingabebereich des Touchscreens mit vorprogrammierten Ablagefiguren,
- Fig. 6
- zeigt ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Visualisierung einer resultierenden Ablagefigur.
[0018] Fig. 1 zeigt schematisch ein Ausführungsbeispiel einer Schneidemaschine 1 zum Abtrennen
von Scheiben von insbesondere strangförmigem Schneidgut. Es handelt sich um eine Lebensmittelschneidemaschine
1, die ein Maschinengehäuse 2 aufweist, an dem folgende Komponenten gehaltert sind,
ein Antriebsmotor und ein von diesem in einer Schneidebene rotierend angetriebenes
Schneidmesser 3 zum Abschneiden von einzelnen Scheiben des Schneidguts sowie eine
parallel zu der Schneidebene verfahrbare Anschlagplatte 4 zur Einstellung einer gewünschten
Scheibendicke und ein Kettenrahmen 7, der mit einem Ableger 9 zusammenwirkt, um die
abgeschnittenen Scheiben zu einem Ablagebereich 8 zu transportieren.
[0019] Das Maschinengehäuse 2 der Schneidemaschine 1 weist eine im Wesentlichen rechteckige
Basis auf, an der ein Motorturm nach oben abragt. In diesem Motorturm ist der nicht
dargestellte Antriebsmotor aufgenommen. Der Antriebsmotor ist über ein Getriebe mit
dem Schneidmesser 3 verbunden und treibt dieses an. Das Schneidmesser 3 ist als Kreismesser
ausgebildet. An der Oberseite des Motorturms ist eine Steuereinheit 10 und eine Ein-/Ausgabeeinheit
11 zur Bedienung der Schneidemaschine 1 angeordnet. In einer Ausführungsform ist die
Ein-/Ausgabeeinheit 11 ein Touchscreen mit einem Vorschaubereich 12 und einem Eingabebereich
13.
[0020] Das Schneidmesser 3 ist im Bereich der Schneide von einem C-förmigen Messerschutzring
abgedeckt, um eine unbeabsichtigte Berührung mit der Schneide des Schneidmessers zu
verhindern. Die Vorderseite des Schneidmessers 3 ist mit einer flächigen Messerabdeckung
abgesichert. Bei der dargestellten Schneidemaschine 1 handelt es sich um einen sogenannten
Vertikalschneider, d.h. das Schneidmesser 3 ist als Kreismesser ausgebildet, welches
in einer vertikal ausgerichteten Schneidebene rotiert. Der Schneidbereich des Schneidmessers
3 wird durch den von dem Messerschutzring freigelassenen Bereich definiert. Vor dem
Schneidbereich ist die parallel zu dem Schneidmesser 3 verschiebbare Anschlagplatte
4 angeordnet. Die Anschlagplatte 4 kann über die Steuereinheit 10 verstellt werden,
um eine gewünschte Scheibendicke einzustellen.
[0021] In dem Bereich vor dem Schneidmesser 3 ist ein parallel zu der Schneidebene verschiebbarer
Schlitten 5 angeordnet. Der Schlitten 5 weist einen Schlittenfuß auf, der in dem Maschinengehäuse
2 an einer Linearführung gelagert ist. Weiter umfasst der Schlitten 5 eine Auflageplatte
6 zur Auflage von Schneidgut. Im Bereich vor dem Schlitten, d.h. einem Bediener zugewandt,
umfasst der Schlitten 5 einen Handschutz. Über eine Schneidguthalterung wird das zu
schneidende Schneidgut gehalten und während des Schneidvorgangs dem Schneidmesser
3 zugestellt. Durch hin und her bewegen des Schlittens 5 werden dabei mit dem Schneidmesser
3 einzelne Scheiben von dem strangförmigen Schneidgut abgetrennt.
[0022] Die von dem Schneidmesser 3 abgetrennten Scheiben werden in dem Bereich hinter dem
Schneidmesser 3 von einem Kettenrahmen 7 aufgenommen und quer zu dem Schneidmesser
3 gefördert. Über den schwenkbaren Ableger 9 werden die Scheiben aus dem Kettenrahmen
gelöst und auf einem Ablagetisch 14 in dem Ablagebereich 8 abgelegt. Der Ablagetisch
14 ist in horizontaler Richtung 15 senkrecht zur Förderrichtung des Kettenrahmens
7 verfahrbar. Der Ablagetisch ist in vertikaler Richtung 16 verfahrbar. Die Bewegungen
des Ablagetisches werden durch die Steuereinheit 10 gesteuert. In einem Ausführungsbeispiel
umfasst der Ablagetisch 14 eine in horizontaler Richtung drehbare Einheit, z. B. einen
Teller. Durch die Koordination der Bewegungen von Kettenrahmen 7, Ableger 9 und Ablagetisch
in horizontaler Richtung 15 und vertikaler Richtung 16 durch die Steuereinheit 10,
kann eine abgeschnittene Scheibe gezielt an eine bestimmte Stelle auf dem Ablagetische
befördert werden. Wird dies über den Schneideprozess hinweg koordiniert, können mehrere
abgeschnittene Scheiben in einer Ablagefigur angeordnet werden. Ablagefiguren sind
zum Beispiel Stapel, Fächerablage oder Reihenablage. Im der Ausführungsform mit der
drehbaren Einheit kann auch eine Kreisablage erzeugt werden.
[0023] Fig. 2 zeigt eine Ein-/Ausgabeeinheit 11, die als Touchscreen ausgebildet ist. Die
Ein-/Ausgabeeinheit 11 enthält einen Eingabebereich 13 mit menügesteuert wechselbaren
Schaltflächen 21, 22, 23, 24. Der Eingabebereich 13 zeigt einen ersten Teil eines
Menüs, der der Auswahl von personalisierten Ablagefiguren für eine Schneidemaschine
1 nach Fig. 1 dient. Personalisierte Ablagefiguren sind Ablagefiguren für die Schneidemaschine
1, die ein Benutzer spezifiziert und abgespeichert hat. Dabei hat der Benutzer auf
eine vorprogrammierte Ablagefigur, zum Beispiel Stapel, Fächerablage, Reihenablage
oder Kreisablage zurückgegriffen und anhand von Parametern wie zum Beispiel Lagen,
Scheibendicke, Fächerabstand, Scheibenanzahl, Gewicht, Reihenanzahl und Reihenabstand
die Ablagefigur nach seinen Bedürfnissen definiert. Diese Definition ist über die
Schaltflächen 21, 22, 23, 24 im Eingabebereich 13 des Touchscreens abrufbar. Durch
das Wählen einer Schaltfläche 21 konfiguriert die Steuereinheit 10 die Schneidemaschine
1 entsprechen. Im Vorschaubereich 12 wird die entsprechende Ablagefigur angezeigt.
In einer Ausführungsform ist die Anzeige im Vorschaubereich 12 weitgehend maßstabsgetreu
zu der resultierenden Ablagefigur beim Betrieb der Schneidemaschine 1. Die Piktogramme
auf den menügesteuerten Schaltflächen 21, 22, 23, 24 sind in einer Ausführungsform
hingegen nicht maßstabsgetreu sondern orientieren sich an deren Lesbarkeit in Anbetracht
des zur Verfügung stehenden Platzes. In einer Ausführungsform beinhaltet der Eingabebereich
13 eine Liste von zur Auswahl stehenden Möglichkeiten mit entsprechenden Checkboxen,
die vom Benutzer angewählt werden können um eine Auswahl zu treffen. Der Eingabebereich
13 enthält ebenfalls eine Schaltfläche (nicht gezeigt) um in den zweiten Teil des
Menüs zu gelangen, falls keine personalisierte Ablagefigur ausgewählt werden soll.
[0024] Wird in den zweiten Teil des Menüs gewechselt, so zeigt der Eingabebereich 13 auf
den menügesteuert wechselbaren Schaltflächen 31, 32, 33, 34 eine Auswahl von vorprogrammierten
Ablagefiguren an (Fig. 3). Vorprogrammierte Ablagefiguren sind über standardisierte
Parameter definiert. Vorprogrammierte Ablagefiguren sind zum Beispiel Stapel, Fächerablage,
Reihenablage und Kreisablage. Wird über den Touchscreen 11 eine vorprogrammierte Ablagefigur
angewählt, so wird diese im Vorschaubereich 12 dem Benutzer dargestellt. Ebenfalls
werden im Eingabebereich 13 die menügesteuert wechselbaren Schaltflächen 41, 42, 43,
44 mit Parametern hinterlegt, die standardmäßig für eben diese vorprogrammierte Ablagefigur
vorgesehen sind (Fig. 4). Durch Anwählen einer entsprechenden Schaltfläche 41, 42,
43, 44 im Eingabebereich 13 des Touchscreens 11, ist der entsprechende Parameter änderbar.
Wird ein Parameter geändert, so wird die Auswirkung der Änderung im Vorschaubereich
12 durch eine entsprechende Änderung des Piktogramms sichtbar. Das hat den Vorteil,
dass der Benutzer sofort die Auswirkungen der Änderungen der Parameter erkennen kann
und die Parameter so lange anpassen kann, bis die weitgehend maßstabsgetreue Vorschau
der Ablagefigur seinen Vorstellungen entspricht. Das vereinfacht erheblich die Einstellung
der Parameter der Schneidemaschine und ist für den Benutzer intuitiv. In einer Ausführungsform
sind die menügesteuert wechselbaren Schaltflächen in Farbe, Größe und Form an den
dargestellten Inhalt angepasst und können sich innerhalb eines Menüs sowie von einem
Menü zum anderen Menü in Form, Größe und Farbe unterscheiden.
[0025] Fig. 5 zeigt beispielhaft eine umfassendere Darstellung des zweiten Teil des Menüs
wie es im Eingabebereich 13 mit menügesteuert wechselbaren Schaltflächen dargestellt
und wählbar gemacht wird. Ablagefiguren wie überlagernd gestapelt 51, Reihenablage
52, gestapelt 53, geschuppt längs 54, geschuppt quer 55, einreihig gefächert quer
56, einreihig gefächert längs 57, zweireihig gefächert quer 58, zweireihig gefächert
längs 59, dreireihig gefächert längs 60, dreireihig gefächert quer 61, Kreisablage
62, Einzelscheibe 63 und wilde Ablage 64 sind beispielhaft gezeigt. Diese Ablagefiguren
sind jeweils mit Standardparametern versehen und werden entsprechend im Vorschaubereich
12 dargestellt, falls sie im Eingabebereich im zweiten Teil des Menüs gewählt sind.
Die Parameter sind über den dritten Teil des Menüs änderbar, so dass auf der Basis
der vorprogrammierten Ablagefiguren personalisierte Ablagefiguren definierbar sind.
[0026] Fig. 6 zeigt schematisch ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Visualisierung einer
resultierenden Ablagefigur für eine Schneidemaschine 1. Ein erster Teil eines Menüs
zur Auswahl von Ablagefiguren wird auf menügesteuert wechselbaren Schaltflächen 21,
22, 23, 24 im Eingabebereich 13 eines Touchscreens 11 dargestellt 71. Der erste Teil
des Menüs umfasst personalisierte Ablagefiguren. Wird eine Benutzereingabe empfangen,
so kann das einerseits die Auswahl einer personalisierten Ablagefigur sein. Diese
wird dann im Vorschaubereich 12 des Touchscreens 11 angezeigt 76. Andererseits kann
keine personalisierte Ablagefigur ausgewählt sein und die Eingabe stattdessen einen
Wechsel zur Auswahl von vorprogrammierten Ablagefiguren veranlassen. Die vorprogrammierten
Ablagefiguren sind dann auf den menügesteuert wechselbaren Schaltflächen 31, 32, 33,
34 im Eingabebereich 13 wählbar. Wird eine solche vorprogrammierte Ablagefigur gewählt,
so wird diese mit den Standardparametern im Vorschaubereich 12 dem Benutzer angezeigt
77. Der Benutzer kann die Maschine mit diesen Einstellungen über die Steuereinheit
10 betreiben. Gleichzeitig zeigen 73, 74 ,75 die menügesteuert wechselbaren Schaltflächen
41, 42, 43, 44 je nach Auswahl der vorprogrammierten Ablagefigur Parameter zur Definition
der ausgewählten Ablagefigur entsprechend eines dritten Teils des Menüs an. Der Benutzer
kann die Parameter zur Definition der vorprogrammierten und ausgewählten Ablagefigur
entsprechen abändern. Solche Parameter sind beispielhaft Lagen, Scheibendicke, Fächerabstand,
Scheibenanzahl, Gewicht, Reihenanzahl und Reihenabstand. Bei einer Eingabe und Änderung
der Parameter zu der ausgewählten Ablagefigur wird im Vorschaubereich 12 das Vorschaubild
der Ablagefigur mit dem geänderten Parameter entsprechend dargestellt 78.
1. Schneidemaschine (1) zum Abtrennen von Scheiben von insbesondere strangförmigem Schneidgut,
umfassend:
ein Maschinengehäuse (2),
einen Antriebsmotor und ein von diesem in einer Schneidebene rotierend angetriebenes
Schneidmesser (3) zum Abschneiden von Scheiben,
eine parallel zu der Schneidebene verfahrbare Anschlagplatte (4) zur Einstellung einer
gewünschten Scheibendicke,
einen parallel zu der Schneidebene hin und her bewegbaren Schlitten (5) mit einer
Auflageplatte (6),
einen Kettenrahmen (7), der mit einem Ableger (9) zusammenwirkt, um die abgeschnittenen
Scheiben zu einem Ablagebereich (8) zu transportieren, wobei der Ableger (9) um eine
horizontal verlaufende Schwenkachse schwenkbar ist,
eine Steuereinheit (10) zur Steuerung mindestens des Kettenrahmens (7) und des Ablegers
(9),
eine Ein-/Ausgabeeinheit (11) zur Eingabe von Eingabedaten, wobei die Steuereinheit
(10) auf Grundlage der Eingabedaten mindestens den Kettenrahmen (7) und den Ableger
(9) steuert,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Ein-/Ausgabeeinheit (11) in einem Vorschaubereich (12) eine graphische Darstellung
der aufgrund der Eingabedaten resultierenden Ablagefigur der abgeschnittenen Scheiben
zeigt.
2. Schneidemaschine nach Anspruche 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein-/Ausgabeeinheit (11) ein Touchscreen umfasst und zur Eingabe von Eingabedaten
einen Eingabebereich (13) enthält, der menügesteuert wechselbare Schaltflächen aufweist,
wobei das Menü einen ersten Teil zur Auswahl personalisierter Ablagefiguren umfasst.
3. Schneidemaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass das Menü einen zweiten Teil zur Auswahl vorprogrammierter Ablagefiguren umfasst.
4. Schneidemaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Menü einen dritten Teil zur Auswahl von mindestens einem Parameter für Ablagefiguren
umfasst, wobei der mindestens eine Parameter in Abhängigkeit der gewählten Ablagefigur
zur Verfügung gestellt wird und mindestens einer von Lagen, Scheibendicke, Fächerabstand,
Scheibenanzahl, Gewicht, Reihenanzahl und Reihenabstand ist.
5. Schneidemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
dass in der Ein-/Ausgabeeinheit (11) der Vorschaubereich (12) und der Eingabebereich (13)
gleichzeitig dargestellt werden und die graphische Darstellung im Vorschaubereich
(12) durch eine neue Eingabe im Eingabebereich (13) erneuert wird.
6. Schneidemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
dass die graphische Darstellung der aufgrund der Eingabedaten resultierenden Ablagefigur
im Wesentlichen maßstabsgetreu ist.
7. Schneidemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
dass der Ablagebereich (8) einen zumindest in horizontaler Richtung senkrecht zur Förderrichtung
des Kettenrahmens (7) verfahrbaren Ablagetisch (14) enthält und die Steuereinheit
auf Grundlage der Eingabedaten die Bewegung des Ablagetisches (14) in horizontaler
Richtung (15) steuert und/oder
dass der Ablagetisch (14) in vertikaler Richtung (16) verfahrbar ist und die Steuereinheit
auf Grundlage der Eingabedaten die Bewegung des Ablagetisches (14) in vertikaler Richtung
(16) steuert und/oder
dass der Ablagetisch (14) eine in horizontaler Richtung drehbare Einheit umfasst und die
Steuereinheit auf Grundlage der Eingabedaten eine Drehbewegung der drehbaren Einheit
steuert.
8. Schneidemaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
dass im Eingabebereich zumindest Teile von Ablagefiguren dargestellt sind die mittels
drag and drop per Eingabe auf dem Touchscreen in den Vorschaubereich gezogen werden
können um einen im Vorschaubereich bereits gezeigten Teil der Ablagefigur zu ergänzen
und das Bewegen der Teile von Ablagefiguren in den Vorschaubereich eine Eingabe von
Eingabedaten darstellt.
9. Schneidemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
dass die Ein-/Ausgabeeinheit (11) ein Tablet ist, das abnehmbar gehaltert ist und drahtlos
oder drahtgebunden insbesondere mittels Bluetooth, WLAN, LAN oder USB, elektrisch
mit der Schneidemaschine verbunden ist.
10. Schneidemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
dass die Ein-/Ausgabeeinheit (11) ein Remote Computer ist, der drahtlos oder drahtgebunden
insbesondere mittels Bluetooth, WLAN, LAN oder USB, elektrisch mit mindestens einer
Schneidemaschine verbunden ist.
11. Verfahren zur Visualisierung einer resultierenden Ablagefigur für eine Schneidemaschine
zum Abtrennen von Scheiben von insbesondere strangförmigem Schneidgut, wobei die Schneidemaschine
mindestens ein Schneidmesser, einen Kettenrahmen, einen Ableger, ein Touchscreen und
eine Steuereinheit umfasst, und die Steuereinheit mindestens den Kettenrahmen und
den Ablagetisch ansteuert um abgeschnittene Scheiben in einen Ablagebereich zu transportieren,
folgende Schritte umfassend:
- darstellen eines ersten Teils eines Menüs auf wechselbaren Schaltflächen in einem
Eingabebereich des Touchscreens, wobei der erste Teil des Menüs personalisierte Ablagefiguren
umfasst,
- empfangen einer ersten Eingabe von einer der wechselbaren Schaltflächen des Eingabebereichs,
und
- darstellen der ausgewählten personalisierten Ablagefigur in einem Vorschaubereich
des Touchscreens falls die erste Eingabe eine personalisierte Ablagefigur umfasst.
12. Verfahren zur Visualisierung einer resultierenden Ablagefigur nach Anspruch 11, weiter
umfassend:
- darstellen eines zweiten Teils des Menüs auf wechselbaren Schaltflächen in dem Eingabebereich
des Touchscreens falls die erste Eingabe keine personalisierte Ablagefigur umfasst,
wobei der zweite Teil des Menüs eine Auswahl vorprogrammierter Ablagefiguren umfasst,
- empfangen einer zweiten Eingabe von einer der wechselbaren Schaltflächen des Eingabebereichs,
und
- darstellen der ausgewählten Ablagefigur in dem Vorschaubereich des Touchscreens.
13. Verfahren zur Visualisierung einer resultierenden Ablagefigur nach Anspruch 12, wobei
der zweite Teil des Menüs mindestens eine der Ablagefiguren Stapel, Fächerablage,
Reihenablage und Kreisablage umfasst.
14. Verfahren zur Visualisierung einer resultierenden Ablagefigur nach Anspruch 12 oder
13, weiter umfassend:
- darstellen eines dritten Teils des Menüs auf wechselbaren Schaltflächen in dem Eingabebereich
des Touchscreens, wobei der dritte Teil des Menüs Parameter zur Definition der ausgewählten
Ablagefigur umfasst,
- empfangen mindestens einer dritten Eingabe von mindestens einer der wechselbaren
Schaltflächen des Eingabebereichs, und
- darstellen der ausgewählten und parametrisierten Ablagefigur in dem Vorschaubereich
des Touchscreens.
15. Verfahren zur Visualisierung einer resultierenden Ablagefigur nach Anspruch 14, wobei
die Parameter zur Definition der ausgewählten Ablagefigur mindestens eines von Lagen,
Scheibendicke, Fächerabstand, Scheibenanzahl, Gewicht, Reihenanzahl, Reihenabstand
sind.