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<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYALTRBGCZEEHUPLSKBAHRIS..MTNORSMESMMA....MD..........</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>BDM Ver 0.1.59 (03 Mar 2017) -  1100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>3184678</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG</B121></B120><B130>A1</B130><B140><date>20170628</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>16203774.1</B210><B220><date>20161213</date></B220><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>102015121963</B310><B320><date>20151216</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20170628</date><bnum>201726</bnum></B405><B430><date>20170628</date><bnum>201726</bnum></B430></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>D01H   4/12        20060101AFI20170522BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="2"><text>D01H   4/14        20060101ALI20170522BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>OFFENENDSPINNVORRICHTUNG MIT EINER LUFTZUFÜHRUNG</B542><B541>en</B541><B542>OPEN END SPINNING MACHINE WITH AN AIR GUIDE</B542><B541>fr</B541><B542>DISPOSITIF DE FILAGE À BOUT LIBRE DOTÉ D'UNE ALIMENTATION EN AIR</B542></B540><B590><B598>2</B598></B590></B500><B700><B710><B711><snm>Rieter Ingolstadt GmbH</snm><iid>101017079</iid><irf>WST-6045a-15</irf><adr><str>Friedrich-Ebert-Strasse 84</str><city>85055 Ingolstadt</city><ctry>DE</ctry></adr></B711></B710><B720><B721><snm>POHN, Romeo</snm><adr><str>Geisenfelder Strasse 2</str><city>85290 Geisenfeld / Rottenegg</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>SCHAEFFLER, Gernot</snm><adr><str>Narzissenweg 4</str><city>73116 Wäschenbeuren</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B740><B741><snm>Bergmeier, Werner</snm><iid>100037657</iid><adr><str>Canzler &amp; Bergmeier 
Patentanwälte Partnerschaft mbB 
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<p id="pa01" num="0001">Eine Offenend-Spinnvorrichtung (1) einer Rotorspinnmaschine (2) weist einen Spinnrotor (3) mit einer Rotortasse (4) und einem Rotorschaft (5), einen Einzelantrieb (8) zum Antreiben des Spinnrotors (3) über den Rotorschaft (5), eine Lagerung (9), insbesondere eine Magnetlagerung, in welcher der Spinnrotor (3) über seinen Rotorschaft (5) unter Ausbildung eines Lagerspaltes (15) berührungslos gelagert ist, sowie ein mit Unterdruck beaufschlagbares Rotorgehäuse (10) auf. In dem Rotorgehäuse (10) ist die Rotortasse (4) des Spinnrotors (3) angeordnet. Weiterhin weist die Offenend-Spinnvorrichtung (1) ein mit dem Rotorgehäuse (10) verbundenes Antriebsgehäuse (11) auf, in welchem der Einzelantrieb (8) und die Lagerung (9) des Spinnrotors (3) angeordnet sind. Der Rotorschaft (5) erstreckt sich durch eine Verbindungsöffnung (14) zwischen dem Rotorgehäuse (10) und dem Antriebsgehäuse (11) von dem Rotorgehäuse (10) bis in das Antriebsgehäuse (11). Weiterhin ist eine Luftzuführung vorgesehen, welche über ein Filterelement (19) mit Umgebungsluft in Verbindung steht. Die Luftzuführung beinhaltet eine Luftleitung (18), wobei ein erstes Ende (18a) der Luftleitung (18) direkt in den Lagerspalt (15) der Lagerung (9) und/oder in das Antriebsgehäuse (11) mündet.
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<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<p id="p0001" num="0001">Die vorliegende Erfindung betrifft eine Offenendspinnvorrichtung einer Rotorspinnmaschine mit einem Spinnrotor mit einer Rotortasse und einem Rotorschaft, mit einem Einzelantrieb zum Antreiben des Spinnrotors über den Rotorschaft, mit einer Lagerung, insbesondere einer Magnetlagerung, in welcher der Spinnrotor über seinen Rotorschaft unter Ausbildung eines Lagerspaltes berührungslos gelagert ist, mit einem mit Unterdruck beaufschlagbaren Rotorgehäuse, in welchem die Rotortasse des Spinnrotors angeordnet ist, und mit einem mit dem Rotorgehäuse verbundenen Antriebsgehäuse, in welchem der Einzelantrieb und die Lagerung des Spinnrotors angeordnet sind, wobei der Rotorschaft sich durch eine Verbindungsöffnung zwischen dem Rotorgehäuse und dem Antriebsgehäuse von dem Rotorgehäuse bis in das Antriebsgehäuse erstreckt.</p>
<p id="p0002" num="0002">Offenendspinnvorrichtungen sind im Stand der Technik in vielfältigen Ausführungen bekannt geworden. Aufgrund der Forderung nach einer ständig steigenden Produktivität besitzen heutige Offenendspinnmaschinen wesentlich mehr Spinnvorrichtungen als frühere Maschinen, deren Spinnrotoren mit sehr hohen Drehzahlen von über 130 000 1/min umlaufen. Dem Antrieb und der Lagerung solcher schnell laufenden Spinnrotoren kommt daher eine erhebliche Bedeutung zu. Zunehmend werden derartige Rotoren daher mit einem elektromotorischen Einzelantrieb angetrieben. Zur Lagerung von Offenendspinnrotoren sind berührungslose Lagerungen wie Magnetlagerungen und Luftlager bekannt geworden, die sich besser für sehr hohe Drehzahlen eignen als die bekannten Lagerungen mit Stützscheiben.</p>
<p id="p0003" num="0003">Die Lagerung und der Einzelantrieb werden bei solchen Offenendspinnvorrichtungen in einem Antriebsgehäuse angeordnet, das an das im Betrieb unter Unterdruck stehende Rotorgehäuse angeschlossen ist und den Antrieb und die Lagerung des Spinnrotors vor Verunreinigungen durch Staub und<!-- EPO <DP n="2"> --> Faserflug schützt. Der Rotorschaft erstreckt sich dabei durch eine Verbindungsöffnung zwischen Antriebsgehäuse und Rotorgehäuse, so dass zwischen den beiden Gehäusen keine vollständige Abdichtung möglich ist. Somit baut sich während des Spinnbetriebs auch im Antriebsgehäuse ein Unterdruck auf. Dabei kann es vorkommen, dass beispielsweise durch kleine Spalte zwischen Gehäusewänden verschmutzte Luft aus der Umgebung in den Antriebs- und Lagerbereich gesaugt wird. Wird nun das unter Unterdruck stehende Rotorgehäuse beispielsweise zur Durchführung von Wartungstätigkeiten geöffnet, so findet dort ein plötzlicher Druckausgleich statt, während im angrenzenden Antriebsgehäuse noch immer ein gewisser Unterdruck herrscht. Auch dabei können Verunreinigungen aus der Umgebung, insbesondere aus dem Rotorgehäuse, in das Antriebsgehäuse eingesaugt werden. Gelangen diese in den Einzelantrieb des Spinnrotors oder in die Lagerung, so kann dies bis zu einem Versagen sowohl der Lagerung als auch des Antriebes führen.</p>
<p id="p0004" num="0004">Die <patcit id="pcit0001" dnum="EP2069562A1"><text>EP 2 069 562 A1</text></patcit> schlägt daher vor, das Antriebsgehäuse mit einem zusätzlichen Lufteinlass zu versehen und vor dem Öffnen des Rotorgehäuses dem Antriebsgehäuse Druckluft zuzuführen, um dort bereits vor dem Öffnen des Rotorgehäuses einen Druckausgleich durchzuführen. Hierdurch kann das Einsaugen von Verunreinigungen jedoch nur beim Öffnen des Rotorgehäuses vermieden werden.</p>
<p id="p0005" num="0005">Gemäß der <patcit id="pcit0002" dnum="DE102012005390A1"><text>DE 10 2012 005 390 A1</text></patcit> weist das Antriebsgehäuse eine Öffnung auf, über die es mit der Umgebungsluft in Verbindung steht. Die Öffnung ist mit einem Filter versehen, so dass von außen gereinigte Luft in das Antriebsgehäuse gelangen kann und das Ansaugen von Verschmutzungen vermieden wird. Allerdings ist dabei darauf zu achten, dass über die Öffnung nur so viel Luft in das Antriebsgehäuse gelangt, dass im Rotorgehäuse noch immer ein ausreichender Unterdruck aufrechterhalten wird.<!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<p id="p0006" num="0006">Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Offenendspinnvorrichtung vorzuschlagen, welche in einfacher Weise Beschädigungen der Lagerung und des Antriebs durch eingesaugte Verunreinigungen vermeidet.</p>
<p id="p0007" num="0007">Die Aufgabe wird gelöst durch eine Offenendspinnvorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1.</p>
<p id="p0008" num="0008">Eine Offenendspinnvorrichtung einer Rotorspinnmaschine weist einen Spinnrotor mit einer Rotortasse und einem Rotorschaft, einen Einzelantrieb zum Antreiben des Spinnrotors über den Rotorschaft sowie eine Lagerung, insbesondere eine Magnetlagerung, auf, in welcher der Spinnrotor über seinen Rotorschaft unter Ausbildung eines Lagerspaltes berührungslos gelagert ist. Weiterhin weist die Offenendspinnvorrichtung ein mit Unterdruck beaufschlagbares Rotorgehäuse, in welchem die Rotortasse des Spinnrotors angeordnet ist, sowie ein mit dem Rotorgehäuse verbundenes Antriebsgehäuse auf, in welchem der Einzelantrieb und die Lagerung des Spinnrotors angeordnet sind. Der Rotorschaft erstreckt sich dabei durch eine Verbindungsöffnung zwischen dem Rotorgehäuse und dem Antriebsgehäuse von dem Rotorgehäuse bis in das Antriebsgehäuse. Es ist nun vorgesehen, dass die Offenendspinnvorrichtung eine Luftleitung beinhaltet, die mit der Umgebungsluft in Verbindung steht und deren erstes Ende in den Lagerspalt der Lagerung und/oder in das Antriebsgehäuse mündet.</p>
<p id="p0009" num="0009">Dadurch, dass die Luftzuführung als Luftleitung ausgebildet ist, kann die Luftleitung in vorteilhafter Weise durch das Antriebsgehäuse verlaufen und direkt dorthin gelegt werden, wo aufgrund eines ggf. auch nur lokalen Unterdrucks das Eindringen von Verunreinigungen zu erwarten wäre. Dennoch besteht dabei aufgrund der Ausführung als Luftleitung keine Gefahr einer Verschmutzung des Antriebsgehäuses. Zudem kann die Offenendspinnvorrichtung besonders einfach gewartet werden, da die Luftleitung einfach gereinigt oder ausgetauscht werden kann. Unter einer Luftleitung wird dabei im Rahmen der vorliegenden Erfindung ein von dem Antriebsgehäuse separates<!-- EPO <DP n="4"> --> Element, beispielsweise eine Rohrleitung oder Schlauchleitung verstanden. Die Luftleitung ist somit kein integraler Bestandteil des Antriebsgehäuses bzw. ist nicht einteilig mit diesem ausgebildet.</p>
<p id="p0010" num="0010">Wenn die Luftleitung in den Lagerspalt mündet, kann die zugeführte Luftmenge ohne weitere Aufwendungen sehr klein gehalten werden, so dass das Unterdruckniveau im Rotorgehäuse nicht beeinträchtigt wird und ein energiesparender Betrieb der Offenendspinnvorrichtung möglich ist. Dabei bildet sich im Lagerspalt eine Luftströmung aus, die eine weitere Ausbreitung des Unterdrucks in das Antriebsgehäuse zumindest teilweise verhindert. Es kann somit verhindert werden, dass Verschmutzungen aus der Umgebung in den oder die Lagerspalte gelangen.</p>
<p id="p0011" num="0011">Besonders vorteilhaft ist es dabei, wenn ein zweites Ende der Luftleitung mit einem Filterelement versehen ist, da das Eindringen von Verunreinigungen durch die zugeführte Umgebungsluft hierdurch vermieden werden kann. Eine Verschmutzung der Lagerspalte ist in besonderem Maße kritisch, da die Gefahr einer Verkleinerung bzw. eines Zusetzens des Lagerspaltes besteht. Die Lageregelung des Spinnrotors in der Lagerung ist in diesem Fall erschwert und die Lagerung kann nicht mehr ordnungsgemäß funktionieren. Durch das Zuführen von gefilterter Umgebungsluft direkt in den Lagerspalt kann das Ansaugen verschmutzter Luft aus der Umgebung nahezu vollständig vermieden werden.</p>
<p id="p0012" num="0012">Besonders vorteilhaft ist es dabei, wenn der Lagerspalt gegenüber der Lagerung und dem Einzelantrieb weitgehend luftdicht abgeschlossen ist. Die Fortpflanzung des Unterdrucks aus dem Rotorgehäuse in das Antriebsgehäuse beschränkt sich in diesem Fall auf die Lagerspalte, die über die Verbindungsöffnung mit dem Rotorgehäuse in Verbindung stehen. Da Luft aus der Umgebung nur über die Luftleitung mit dem Filterelement in den Lagerspalt strömen kann, kann das Einsaugen von Verschmutzungen aus der Umgebung somit vollständig vermieden werden.<!-- EPO <DP n="5"> --></p>
<p id="p0013" num="0013">Vorteilhaft ist es weiterhin, wenn das zweite Ende der Luftleitung an einer Vorderseite der Offenendspinnvorrichtung mündet. Dort ist das Filterelement gut zugänglich und kann somit leicht gereinigt oder ausgetauscht werden. Dabei kann die Abreinigung bzw. Wartung des Filterelementes sowohl manuell als auch durch eine verfahrbare Wartungsvorrichtung der Spinnmaschine vorgenommen werden.</p>
<p id="p0014" num="0014">Nach einer ersten Ausführung mündet das zweite Ende der Luftleitung auf der Vorderseite des Rotorgehäuses und ist im Betrieb durch einen Deckel des Rotorgehäuses abgedeckt. In diesem Fall wirkt der Rotorgehäusedeckel als Ventil und der Lagerspalt erhält erst beim Öffnen des Rotorgehäuses eine Verbindung zur Umgebungsluft. Es kann dadurch beim Öffnen des Rotorgehäuses ein Druckausgleich in dem Lagerspalt erreicht werden und das Ansaugen verschmutzter Luft aus dem Rotorgehäuse oder der Umgebung vermieden werden.</p>
<p id="p0015" num="0015">Besonders vorteilhaft ist es jedoch, wenn das zweite Ende der Luftleitung außerhalb des Deckels des Rotorgehäuses an der Vorderseite der Offenendspinnvorrichtung mündet. Dem Lagerspalt kann somit über die Luftleitung unabhängig von einem Öffnen des Rotorgehäuses Umgebungsluft zugeführt werden.</p>
<p id="p0016" num="0016">Vorteilhaft ist es dabei, wenn der Lagerspalt über die Luftleitung ständig mit Umgebungsluft in Verbindung steht, so dass ständig ein definierter Luftstrom mit gefilterter Luft durch die Lagerung vorhanden ist. Der Lagerspalt wird hierdurch während des Betriebs ständig gespült, so dass in den Lagerspalt gelangte Fasern und Verunreinigungen sich nicht festsetzten können, sondern unmittelbar abtransportiert werden. Daneben kann durch den definierten Luftstrom auch eine Kühlung des Antriebs und der Lagerung erreicht werden.<!-- EPO <DP n="6"> --></p>
<p id="p0017" num="0017">Nach einer weiteren Weiterbildung der Offenendspinnvorrichtung ist das Filterelement austauschbar an der Vorderseite der Offenendspinnvorrichtung festgelegt. Der Austausch ist hierdurch besonders einfach ohne Öffnen der Spinnvorrichtung möglich und kann aufgrund der guten Zugänglichkeit auch automatisiert durch eine verfahrbare Wartungseinrichtung erfolgen.</p>
<p id="p0018" num="0018">Eine besonders vorteilhafte Ausführung der Offenendspinnvorrichtung sieht weiterhin vor, dass das erste Ende der Luftleitung an einem der Rotortasse abgewandten Ende des Rotorschaftes, insbesondere im Bereich eines Axiallagers der Lagerung, in den Lagerspalt mündet. Hierdurch kann neben einer guten Reinigungswirkung eine besonders gute Kühlwirkung erzielt werden.</p>
<p id="p0019" num="0019">Vorteilhaft ist es dabei, wenn das erste Ende der Luftleitung im Bereich einer Rückwand des Antriebsgehäuses, insbesondere in einem das Axiallager enthaltenden Gehäusedeckel, mündet. Die Ausführung des Antriebsgehäuses kann hierdurch konstruktiv einfach erfolgen, da die Unterbringung der Luftleitung nicht berücksichtigt werden muss. Zudem ist es hierdurch in besonders einfacher Weise auch möglich, eine Luftleitung mit Filter an einer Offenendspinnvorrichtung nachzurüsten, da lediglich der Gehäusedeckel getauscht werden muss. Je nach Ausführung kann es auch vorteilhaft sein, wenn das erste Ende der Luftleitung in einem das Axiallager enthaltenden Gehäusedeckel mündet. Die Luftzufuhr kann in diesem Fall beispielsweise auch direkt in den Axiallagerspalt erfolgen.</p>
<p id="p0020" num="0020">Vorteilhaft ist es dabei, wenn die Lagerung ein aktives Magnetlager als Axiallager und/oder zwei aktive Magnetlager als Radiallager beinhaltet. beinhaltet. Denkbar ist jedoch auch, die Erfindung beispielsweise in Kombination mit einem Axialluftlager oder einem sonstigen Axiallager einzusetzen. Da beim Stillsetzen der Offenendspinnvorrichtung auch die Luftzufuhr eines Luftlagers unterbrochen wird, kann auch hier ein Unterdruck mit der die Gefahr des Eindringens von Fasern und Verunreinigungen aus der Umgebung vorhanden sein.<!-- EPO <DP n="7"> --></p>
<p id="p0021" num="0021">Weitere Vorteile der Erfindung werden anhand der nachfolgenden Ausführungsbeispiele beschrieben. Es zeigen:
<dl id="dl0001">
<dt><b>Figur 1</b></dt><dd>eine Offenendspinnvorrichtung einer Rotorspinnmaschine in einer Seitenansicht in einer schematischen Übersichtsdarstellung,</dd>
<dt><b>Figur 2-4</b></dt><dd>verschiedene Ausführungen einer Offenendspinnvorrichtung mit einer Luftleitung in den Lagerspalt, sowie</dd>
<dt><b>Figur 5</b></dt><dd>eine Ausführung einer Offenendspinnvorrichtung mit einer Luftleitung in das Antriebsgehäuse.</dd>
</dl></p>
<p id="p0022" num="0022"><figref idref="f0001">Figur 1</figref> zeigt eine schematische Darstellung einer Offenendspinnvorrichtung 1 einer Rotorspinnmaschine 2 in einer schematischen Seitenansicht. Der Offenendspinnvorrichtung 1 wird auf ihrer Vorderseite V in üblicher Weise ein Fasermaterial 6 über verschiedene, hier nicht dargestellte Arbeitsorgane zugeführt und in einen Spinnrotors 3 geleitet, wo es zu einem Garn 7 versponnen wird. Das Garn wird in üblicher Weise über weitere Arbeitsorgane abgezogen und schließlich auf eine Spule 13 aufgewickelt.</p>
<p id="p0023" num="0023">Weitere Einzelheiten der Offenendspinnvorrichtung 1 werden nun anhand der <figref idref="f0002 f0003">Figuren 2 - 4</figref> dargestellt. Die Offenendspinnvorrichtung 1 umfasst einen Spinnrotor 3 mit einer Rotortasse 4 und einem Rotorschaft 5, ein Rotorgehäuse 10, in welchem die Rotortasse 4 angeordnet ist, sowie ein Antriebsgehäuse 11, in welchem sich der Schaft 5 des Spinnrotors 3 erstreckt. Der Rotorschaft 5 reicht dabei durch eine Verbindungsöffnung 14 zwischen dem Rotorgehäuse 10 und dem Antriebsgehäuse 11 bis in das Rotorgehäuse 10 hindurch. Der Spinnrotor 3 ist mittels eines Einzelantriebs 8 angetrieben und in einer Lagerung 9 gelagert, die beide ebenfalls in dem Antriebsgehäuse angeordnet sind.<!-- EPO <DP n="8"> --></p>
<p id="p0024" num="0024">Wie nun wieder <figref idref="f0001">Figur 1</figref> entnehmbar, ist im Spinnbetrieb das Rotorgehäuse 10 über einen Unterdruckkanal 12, der auf der Rückseite R der Offenendspinnvorrichtung 1 angeordnet ist, mit einem für den Spinnprozess erforderlichen Unterdruck beaufschlagt und mittels eines abnehmbaren, insbesondere abschwenkbaren, Deckels 16 (siehe Pfeil) verschlossen. Der Luftstrom, der durch das Rotorgehäuse 10 in den Unterdruckkanal 12 abgeführt wird, ist vorliegend mit Q bezeichnet. Um den Unterdruck in dem Rotorgehäuse 10 aufrechtzuerhalten, ist zwischen dem Deckel 16 und den Wandungen des Rotorgehäuses 10 eine Dichtung 17 angeordnet.</p>
<p id="p0025" num="0025">Die Lagerung 9 des Spinnrotors 3 umfasst gemäß den <figref idref="f0002 f0003">Figuren 2 - 4</figref> zwei aktive Radiallager 9b, die vorliegend als Magnetlager ausgebildet sind. Weiterhin ist ein vorliegend ebenfalls als aktives Magnetlager ausgebildetes Axiallager 9a vorhanden. Das Axiallager 9a ist vorliegend in einem Gehäusedeckel 21 untergebracht, der an einer rückwärtiger, d.h. der Rückseite R der Offenendspinnvorrichtung 1 zugewandten Rückwand 20 des Antriebsgehäuses 11 befestigt ist und diese verschließt. Diese Ausführung der Lagerung 9 ist jedoch lediglich beispielhaft zu verstehen. Insbesondere das Axiallager 9a könnte auch als Luftlager oder Spurlager ausgebildet oder auch einteilig mit den beiden Radiallagern 9b ausgeführt sein. Um die Lagerung 9 und den Einzelantrieb 8 vor Verschmutzungen und Faserflug zu schützen, sind diese in dem Antriebsgehäuse 11 untergebracht.</p>
<p id="p0026" num="0026">Aufgrund der hohen Drehzahl des Spinnrotors 3 ist eine vollständige Abdichtung des Rotorgehäuses 10 gegen das Antriebsgehäuse 11 nicht möglich. Dies führt bei herkömmlichen Offenendspinnvorrichtungen 1 dazu, dass sich während des Spinnbetriebes auch im Antriebsgehäuse 11 ein Unterdruck aufbaut und, je nach Dichtigkeit des Gehäuses, ein geringer Luftstrom durch den Motor- und Lagerbereich angesaugt wird. Besonders problematisch ist dies jedoch beim Öffnen des Rotorgehäuses 10, da hierbei im Rotorgehäuse 10 schlagartig ein Druckausgleich an den Umgebungsdruck stattfindet, während<!-- EPO <DP n="9"> --> im Antriebsgehäuse noch immer Unterdruck herrscht. Dies führt dann dazu, dass verunreinigte Luft aus der Umgebung und aus dem Rotorgehäuse 10 in das Antriebsgehäuse 17 eingesaugt wird, die dann in den Einzelantrieb und die Lagerung eindringen kann und dort Schäden verursacht.</p>
<p id="p0027" num="0027">Um dies zu vermeiden, ist nun eine Luftleitung 18 vorgesehen, mittels welcher saubere, gefilterte Luft direkt dem Lagerspalt 15 zugeführt wird. Die Luftleitung 18 ist hierzu an ihrem zweiten Ende 18b mit einem Filterelement 19 versehen. Das erste Ende 18a der Luftleitung 18 mündet hingegen direkt in den Lagerspalt 15, vorliegend in den Lagerspalt 15 der Radiallager 9b. Der Lagerspalt 15 ergibt sich vorliegend im Betrieb zwischen dem Rotorschaft 5 des Spinnrotors 3 sowie den verschiedenen Komponenten der Lagerung 9, hier der Radiallagerung 9b und des Einzelantriebs 8.</p>
<p id="p0028" num="0028">Wie der Figur zwei entnehmbar, sind dabei die einzelnen Komponenten der Lagerung 9 sowie des Einzelantriebs 8 derart in dem Antriebsgehäuse 1 angeordnet, dass der Lagerspalt 15 weitgehend abgedichtet gegenüber dem restlichen Antriebsgehäuse 11 ist. Es kann somit mittels der Luftleitung 18 sichergestellt werden, dass kein Schmutz in dem Lagerbereich gelangt und dem Lagerspalt 15 ausschließlich saubere, gefilterte Luft über die Luftleitung 18 zugeführt wird. Vorliegend sind der Einzelantrieb 18 und die Lagerung 9 hierzu derart ausgestaltet, dass sowohl der radial als auch der axiale Lagerspalt 15 weitgehend abgeschlossen sind. Die Radiallager 9 beinhalten hierzu Trägerelemente 24, die zusammen mit den Wicklungen 23 sowie den Statorplatten 22 des Einzelantriebs 8 so angeordnet sind, dass diese in axialer Richtung dicht aneinander anschließen und in radialer Richtung den Lagerspalt 15 begrenzen. Eventuell noch verbliebene Lücken zwischen den einzelnen Komponenten der Lagerung 9 und des Einzelantriebs 8 können ggf. noch mit entsprechenden Füllelementen 25 verschlossen werden. Ebenso grenzt ein die Rückwand 20 des Antriebsgehäuses 11 abschließender Gehäusedeckel 21 mit dem Axiallager 9a in axialer Richtung direkt an das hintere Radiallager 9b bzw. dessen Trägerelement 24 oder ein eventuell vorhandenes<!-- EPO <DP n="10"> --> Füllelement 25 an, so dass der Lagerspalt 15 auch nach hinten hin abgeschlossen ist. Es versteht sich dabei, dass die Ausführung und Anordnung der Komponenten der Lagerung 9 und des Einzelantriebs 8 hier nur beispielshaft und schematisch dargestellt sind. Bei tatsächlich ausgeführten Offenendspinnvorrichtungen 1 können Lagerung 9 und Antrieb 8 auch noch weitere oder weniger Komponenten beinhalten, die auch in anderer Abfolge oder Anordnung vorgesehen sein können. Eine derartige Ausführung ist besonders vorteilhaft, da zum einen der Einzelantrieb 8 sowie die Radiallager 9b besonders gut geschützt werden können und andererseits nur ein sehr geringer Luftstrom, der auf den direkten Bereich des Lagerspaltes 15 begrenzt ist, durch das Antriebsgehäuse 11 geleitet wird. Es ist jedoch nicht unbedingt erforderlich, den Lagerspalt 15 derart abzudichten; aufgrund dessen, dass sich zwischen dem ersten Ende 18 A der Luftleitung 18 über den Lagerspalt 15 bis zur Verbindungsöffnung 14 eine definierte Luftströmung ausbildet, kann auch bei einem weniger gut abgedichteten Motor-und Lagerbereich ein Ansaugen von Luft durch den Motor und Lagerbereich weit gehend vermieden werden.</p>
<p id="p0029" num="0029">Gemäß dem vorliegenden Beispiel steht dabei die Luftleitung 18 über das Filterelement 19 ständig mit der Umgebungsluft in Verbindung, so dass bereits während des Spinnbetriebs ständig ein gewisser, geringer Luftstrom durch den Lagerspalt 15 bis in das Rotorgehäuse 10 vorhanden ist, wie durch den kleinen Pfeil im Bereich der Verbindungsöffnung 14 symbolisiert. Es findet somit während des Spinnbetriebs eine ständige Durchströmung des Lagerspaltes 15 statt, welche eventuell in den Lagerspalt 15 gelangte Verunreinigungen ständig in Richtung des Rotorgehäuses 10 abtransportiert. Ebenso erfolgt auch beim Öffnen des Rotorgehäuses 10 der Druckausgleich im Antriebsgehäuse 11 bzw. im Lagerspalt 15 über die Luftleitung 18, so dass auch beim Öffnen des Rotorgehäuses 10 nur saubere, gefilterte Luft in den Motor- und Lagerbereich gelangen kann.<!-- EPO <DP n="11"> --></p>
<p id="p0030" num="0030">Gemäß dem Ausführungsbeispiel der <figref idref="f0002">Figur 2</figref> ist nun vorgesehen, dass das erste Ende 18a der Luftleitung 18 an dem der Rotortasse 4 abgewandten Ende des Rotorschafts 5, vorliegend im Bereich des Axiallagers 9a bzw. des Gehäusedeckels 21 in den radialen Lagerspalt 15 mündet. Das erste Ende 18a der Luftleitung 18 ist dabei durch den das Axiallager 9a enthaltenden Gehäusedeckel 21 geführt. Hierdurch ist eine gute Kühlwirkung erzielbar, da die zugeführte Luft den gesamten Lagerspalt 15 durchströmt und somit im Bereich der Lagerung 9 und des Antriebs 8 entstehende Wärme mit abtransportiert.</p>
<p id="p0031" num="0031">Um das Ansaugen von verunreinigter Luft zu vermeiden, ist es jedoch bereits ausreichend, wenn saubere Luft in einem vorderen Bereich in den Lagerspalt 15 zugeführt wird. Abweichend von der gezeigten Darstellung ist es daher ebenfalls denkbar, dass das erste Ende 18a der Luftleitung 18 im Bereich des der Rotortasse 4 zugewandten Endes des Rotorschafts 5, in vorliegendem Bild also im Bereich des rechts dargestellten Radiallagers 9b zugeführt wird. Weiterhin ist es abweichend von der gezeigten Darstellung auch denkbar, die Luftleitung 18 bzw. das Filterelement 19 mit einem Ventil (nicht gezeigt) zu versehen, und lediglich gelegentlich, beispielsweise zum gelegentlichen Spülen des Lagerspaltes 15, gefilterte Luft aus der Umgebung zuzuführen war oder lediglich beim Öffnen des Rotorgehäuses 10 das Ventil zur Luftzuführung zu öffnen.</p>
<p id="p0032" num="0032">Um das einwandfreie Funktionieren der Luftzuführung über die Luftleitung 18 zu gewährleisten, ist es erforderlich, dass Filterelement 19 regelmäßig zu reinigen und gegebenenfalls auch auszutauschen. Besonders vorteilhaft ist es daher, dass gemäß der vorliegenden Darstellung das Filterelement 19 an der Vorderseite V der Offenendspinnvorrichtung 1 festgelegt ist. Dort ist es besonders gut zugänglich und kann leicht entweder von Bedienpersonal oder auch von einer entlang der Rotorspinnmaschine 2 verfahrbaren Wartungsvorrichtung (nicht gezeigt) gereinigt und oder ausgetauscht werden.<!-- EPO <DP n="12"> --></p>
<p id="p0033" num="0033">Die Offenendspinnvorrichtungen 1 der <figref idref="f0002">Figuren 3</figref> und <figref idref="f0003">4</figref> entsprechen in ihrem Aufbau im Wesentlichen dem der <figref idref="f0002">Figur 2</figref>, so dass im Folgenden lediglich noch Unterschiede erläutert werden.</p>
<p id="p0034" num="0034">Gemäß der in <figref idref="f0002">Figur 3</figref> dargestellten Ausführungsform einer Offenendspinnvorrichtung 1 mündet das erste Ende 18a der Luftleitung 18 ebenfalls im Bereich des Axiallagers 9a nahe der Rückwand 20 des Antriebsgehäuses 11, ist jedoch nicht durch den Gehäusedeckel 21 geführt. Die Luftleitung 18 endet dabei ebenfalls in dem radialen Lagerspalt 15, ist jedoch lediglich durch die Radiallagerung 9b bzw. ein Trägerelement 24 der Radiallagerung 9b geführt. Diese Ausführung ist im Vergleich zur Ausführung der <figref idref="f0002">Figur 2</figref> konstruktiv etwas einfacher.</p>
<p id="p0035" num="0035">Eine weitere, besonders günstige Ausführung ist in <figref idref="f0003">Figur 4</figref> gezeigt. Dort mündet das erste Ende 18a der Luftleitung 18 nicht in den radialen Lagerspalt 15, sondern in einen axialen Lagerspalt 15, welcher sich im Betrieb zwischen dem der Rotortasse 4 abgewandten Ende des Rotorschafts 5 und dem Axiallager 9a ausbildet. Die Luftleitung 18 führt hierbei ebenfalls durch den das Axiallager 9a enthaltenden Gehäusedeckel 21. Besonders vorteilhaft bei dieser Ausführung ist es, dass die Luftleitung 18 nicht durch das Antriebsgehäuse 11 geführt werden muss und somit beispielsweise durch Austausch des Gehäusedeckels 21 auch leicht nachgerüstet werden kann. Die Luftleitung 18 kann hierzu in besonders einfacher Weise als Schlauchleitung ausgeführt werden.</p>
<p id="p0036" num="0036">Die <figref idref="f0004">Figur 5</figref> zeigt eine weitere vorteilhafte Ausführung der Erfindung. Auch die dort gezeigte Offenendspinnvorrichtung 1 entspricht in ihrem Aufbau im Wesentlichen denen der vorstehend beschriebenen Figuren, so dass im Folgenden lediglich noch die Unterschiede erläutert werden. Im Unterschied zu den <figref idref="f0002">Figuren 2, 3</figref> und <figref idref="f0003">4</figref> mündet bei der vorliegenden Offenendspinnvorrichtung 1 die Luftleitung 18 nicht direkt in den Lagerspalt 15, sondern in das Antriebsgehäuse 11. Vorliegend mündet die Luftleitung 18 auf der Rückseite des Antriebsgehäuses<!-- EPO <DP n="13"> --> 11 nahe dem Axiallager 9a. Ebenso wäre es natürlich auch möglich, die Luftleitung 18 beispielsweise auf der Unterseite oder der Oberseite des Antriebsgehäuses 11 in das Antriebsgehäuse 11 zu führen. Die beschriebene Ausführung ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn die einzelnen Komponenten der Lagerung 9 und des Einzelantriebs 8 den radialen und/oder den axialen Lagerspalt 15 nicht oder nur unzureichend abdichten. Dabei ist es natürlich auch denkbar, das erste Ende 18a der Luftleitung 18 nahe der Verbindungsöffnung 14 in das Gehäuse zu legen.</p>
<p id="p0037" num="0037">Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt. Abwandlungen im Rahmen der Patentansprüche sind ebenso möglich wie eine Kombination der Merkmale, auch wenn diese in unterschiedlichen Ausführungsbeispielen dargestellt und beschrieben sind.<!-- EPO <DP n="14"> --></p>
<heading id="h0001"><b><u>Bezugszeichenliste</u></b></heading>
<p id="p0038" num="0038">
<dl id="dl0002" compact="compact">
<dt>1</dt><dd>Offenend-Spinnvorrichtung</dd>
<dt>2</dt><dd>Rotorspinnmaschine</dd>
<dt>3</dt><dd>Spinnrotor</dd>
<dt>4</dt><dd>Rotortasse</dd>
<dt>5</dt><dd>Rotorschaft</dd>
<dt>6</dt><dd>Fasermaterial</dd>
<dt>7</dt><dd>Garn</dd>
<dt>8</dt><dd>Einzelantrieb</dd>
<dt>9</dt><dd>Lagerung</dd>
<dt>9a</dt><dd>Axiallager</dd>
<dt>9b</dt><dd>Radiallager</dd>
<dt>10</dt><dd>Rotorgehäuse</dd>
<dt>11</dt><dd>Antriebsgehäuse</dd>
<dt>12</dt><dd>Unterdruckkanal</dd>
<dt>13</dt><dd>Spule</dd>
<dt>14</dt><dd>Verbindungsöffnung</dd>
<dt>15</dt><dd>Lagerspalt</dd>
<dt>16</dt><dd>Deckel des Rotorgehäuses</dd>
<dt>17</dt><dd>Dichtung des Rotorgehäuses</dd>
<dt>18</dt><dd>Luftleitung</dd>
<dt>18a</dt><dd>erstes Ende der Luftleitung</dd>
<dt>18b</dt><dd>zweites Ende der Luftleitung</dd>
<dt>19</dt><dd>Filterelement</dd>
<dt>20</dt><dd>Rückwand des Antriebsgehäuses</dd>
<dt>21</dt><dd>Gehäusedeckel</dd>
<dt>22</dt><dd>Statorplatten</dd>
<dt>23</dt><dd>Wicklungen</dd>
<dt>24</dt><dd>Trägerelement</dd>
<dt>25</dt><dd>Füllelement<!-- EPO <DP n="15"> --></dd>
<dt>V</dt><dd>Vorderseite der Offenend-Spinnvorrichtung</dd>
<dt>R</dt><dd>Rückseite der Offenend-Spinnvorrichtung</dd>
<dt>Q</dt><dd>Luftstrom</dd>
</dl></p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="16"> -->
<claim id="c-de-0001" num="0001">
<claim-text>Offenendspinnvorrichtung (1) einer Rotorspinnmaschine (2) mit einem Spinnrotor (3) mit einer Rotortasse (4) und einem Rotorschaft (5), mit einem Einzelantrieb (8) zum Antreiben des Spinnrotors (3) über den Rotorschaft (5), mit einer Lagerung (9), insbesondere einer Magnetlagerung, in welcher der Spinnrotor (3) über seinen Rotorschaft (5) unter Ausbildung eines Lagerspaltes (15) berührungslos gelagert ist, mit einem mit Unterdruck beaufschlagbaren Rotorgehäuse (10), in welchem die Rotortasse (4) des Spinnrotors (3) angeordnet ist, mit einem mit dem Rotorgehäuse (10) verbundenen Antriebsgehäuse (11), in welchem der Einzelantrieb (8) und die Lagerung (9) des Spinnrotors (3) angeordnet sind, wobei der Rotorschaft (5) sich durch eine Verbindungsöffnung (14) zwischen dem Rotorgehäuse (10) und dem Antriebsgehäuse (11) von dem Rotorgehäuse (10) bis in das Antriebsgehäuse (11) erstreckt, und mit einer Luftzuführung, welche mit Umgebungsluft in Verbindung steht, <b><u>dadurch gekennzeichnet</u>, dass</b> die Luftzuführung als Luftleitung (18) ausgebildet ist und dass ein erstes Ende (18a) der Luftleitung (18) in den Lagerspalt (15) der Lagerung (9) und/oder in das Antriebsgehäuse (11) mündet.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="0002">
<claim-text>Offenendspinnvorrichtung (1) nach dem vorhergehenden Anspruch, <b><u>dadurch gekennzeichnet</u>, dass</b> ein zweites Ende (18b) der Luftleitung (18) mit einem Filterelement (19) versehen ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0003" num="0003">
<claim-text>Offenendspinnvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b><u>dadurch gekennzeichnet</u>, dass</b> das zweite Ende (18b) der Luftleitung (18) an einer Vorderseite (V) der Offenendspinnvorrichtung (1) mündet.<!-- EPO <DP n="17"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0004" num="0004">
<claim-text>Offenendspinnvorrichtung (1) nach dem vorhergehenden Anspruch, <b><u>dadurch gekennzeichnet</u>, dass</b> das zweite Ende (18b) der Luftleitung (18) außerhalb eines Deckels (16) des Rotorgehäuses (10) an der Vorderseite (V) der Offenendspinnvorrichtung (1) mündet.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0005" num="0005">
<claim-text>Offenendspinnvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b><u>dadurch gekennzeichnet</u>, dass</b> der Lagerspalt (15) über die Luftleitung (18) ständig mit Umgebungsluft in Verbindung steht.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0006" num="0006">
<claim-text>Offenendspinnvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b><u>dadurch gekennzeichnet</u>, dass</b> das Filterelement (19) austauschbar an der Vorderseite (V) der Offenendspinnvorrichtung (1) festgelegt ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0007" num="0007">
<claim-text>Offenendspinnvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b><u>dadurch gekennzeichnet</u>, dass</b> das erste Ende (18a) der Luftleitung (18) an einem der Rotortasse (4) abgewandten Ende des Rotorschaftes (5), insbesondere im Bereich eines Axiallagers (9a) der Lagerung (9), in den Lagerspalt (15) mündet.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0008" num="0008">
<claim-text>Offenendspinnvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b><u>dadurch gekennzeichnet</u>, dass</b> das erste Ende (18a) der Luftleitung (18) im Bereich einer Rückwand (20) des Antriebsgehäuses (11), insbesondere in einem das Axiallager (9a) enthaltenden Gehäusedeckel (21), mündet.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0009" num="0009">
<claim-text>Offenendspinnvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b><u>dadurch gekennzeichnet,</u> dass</b> der Lagerspalt (15) der Lagerung (9) durch Komponenten des Einzelantriebs (8) und/oder der Lagerung (9) und/oder durch Füllelemente (25) weitgehend abgeschlossen gegenüber dem Antriebsgehäuse (11) ist.<!-- EPO <DP n="18"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0010" num="0010">
<claim-text>Offenendspinnvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b><u>dadurch gekennzeichnet</u>, dass</b> die Lagerung (9) ein aktives Magnetlager als Axiallager (9a) beinhaltet.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0011" num="0011">
<claim-text>Offenendspinnvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b><u>dadurch gekennzeichnet</u>, dass</b> die Lagerung (9) zwei aktive Magnetlager als Radiallager (9b) beinhaltet.</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="19"> -->
<figure id="f0001" num="1"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="125" he="214" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="20"> -->
<figure id="f0002" num="2,3"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="148" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="21"> -->
<figure id="f0003" num="4"><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="161" he="145" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="22"> -->
<figure id="f0004" num="5"><img id="if0004" file="imgf0004.tif" wi="161" he="151" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
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The members are as contained in the European Patent Office EDP file on							The European Patent Office is in no way liable for these particulars which are merely given for the purpose of information.							For more details about this annex : see Official Journal of the European Patent Office, No 12/82						--><srep-patent-family><patent-family><priority-application><document-id><country>DE</country><doc-number>102012005390</doc-number><kind>A1</kind><date>20130919</date></document-id></priority-application><family-member><document-id><country>CN</country><doc-number>103305981</doc-number><kind>A</kind><date>20130918</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>DE</country><doc-number>102012005390</doc-number><kind>A1</kind><date>20130919</date></document-id></family-member></patent-family><patent-family><priority-application><document-id><country>DE</country><doc-number>7324115</doc-number><kind>U</kind><date>19731129</date></document-id></priority-application><text>KEINE</text></patent-family><patent-family><priority-application><document-id><country>DE</country><doc-number>10157077</doc-number><kind>A1</kind><date>20030605</date></document-id></priority-application><family-member><document-id><country>DE</country><doc-number>10157077</doc-number><kind>A1</kind><date>20030605</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>US</country><doc-number>2003093986</doc-number><kind>A1</kind><date>20030522</date></document-id></family-member></patent-family><patent-family><priority-application><document-id><country>DE</country><doc-number>4241507</doc-number><kind>A1</kind><date>19940616</date></document-id></priority-application><text>KEINE</text></patent-family><patent-family><priority-application><document-id><country>DE</country><doc-number>7324434</doc-number><kind>U</kind><date>19761118</date></document-id></priority-application><family-member><document-id><country>AR</country><doc-number>195440</doc-number><kind>A1</kind><date>19731008</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>CH</country><doc-number>556919</doc-number><kind>A</kind><date>19741213</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>DD</country><doc-number>106421</doc-number><kind>A5</kind><date>19740612</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>DE</country><doc-number>2333555</doc-number><kind>A1</kind><date>19740307</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>DE</country><doc-number>7324434</doc-number><kind>U</kind><date>19761118</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>FR</country><doc-number>2196406</doc-number><kind>A1</kind><date>19740315</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>GB</country><doc-number>1443731</doc-number><kind>A</kind><date>19760721</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>HK</country><doc-number>30278</doc-number><kind>A</kind><date>19780623</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>IT</country><doc-number>994102</doc-number><kind>B</kind><date>19751020</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>JP</country><doc-number>S4970217</doc-number><kind>U</kind><date>19740619</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>JP</country><doc-number>S5412580</doc-number><kind>Y2</kind><date>19790601</date></document-id></family-member></patent-family><patent-family><priority-application><document-id><country>CH</country><doc-number>571582</doc-number><kind>A5</kind><date>19760115</date></document-id></priority-application><family-member><document-id><country>CH</country><doc-number>571582</doc-number><kind>A5</kind><date>19760115</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>US</country><doc-number>3918248</doc-number><kind>A</kind><date>19751111</date></document-id></family-member></patent-family></srep-patent-family></srep-for-pub></search-report-data>
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<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
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