[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verbundprofil gemäß dem Oberbegriff des unabhängigen
Patentanspruchs 1.
[0002] Demgemäß betrifft die Erfindung insbesondere ein Verbundprofil für Fenster, Türen
oder dergleichen, wobei das Verbundprofil ein Außenprofil, ein Innenprofil sowie wenigstens
einen Isoliersteg aufweist, über den das Außenprofil und das Innenprofil zusammengefügt
sind.
[0003] Es ist bekannt, dass bei thermisch getrennten Verbundprofilen, wie beispielsweise
Aluminium-Verbundprofilen für Fenster, Türen und Fassadenelemente, die beiden über
Isolierstege miteinander verbundenen Profilhälften (Außenprofil und Innenprofil) im
gewöhnlichen Gebrauch unterschiedlich warm werden können, infolge dessen sich diese
einzelnen Profilhälften unterschiedlich ausdehnen. Wenn die beiden Profilhälften des
thermisch getrennten Profils miteinander in Längsrichtung fest (schubfest) verbunden
sind, besteht insbesondere bei entsprechend großen Temperaturdifferenzen die Gefahr,
dass sich das Verbundprofil auswölbt, da bei einer in Längsrichtung des Verbundprofils
festen Verbindung der Profilhälften ein Ausgleich der unterschiedlichen thermischen
Ausdehnungen der einzelnen Profilhälften durch die Isolierstege behindert oder unterbunden
wird.
[0004] Dieser sogenannte Bimetall-Effekt tritt bei einem thermisch getrennten Verbundprofil
immer dann auf, wenn eine der beiden Profilhälften (Außenprofil oder Innenprofil)
einer Temperaturerhöhung ausgesetzt ist. Dadurch, dass das thermisch getrennte Verbundprofil
einseitig erwärmt wird, tritt eine Längenausdehnung der erwärmten Profilhälfte auf,
was zu einer Schubspannung zwischen den beiden Profilhälften des Verbundprofils führt.
Kommt bei dem Verbundprofil zum Zusammenfügen der beiden Profilhälften ein sogenannter
"schubfester Verbund" zum Einsatz, führt - aufgrund der Schubfestigkeit des Verbundes
einerseits und der mit den Isolierstegen erreichten thermischen Trennung andererseits
- die bei einseitiger Erwärmung des Verbundprofils auftretende Schubspannung zu einer
Durchbiegung des gesamten Verbundprofils.
[0005] Wärmequellen sind beispielsweise Temperaturdifferenzen zwischen der Rauminnenseite
und der Außenluft (im Winterbetrieb) oder die Sonneneinstrahlung auf der Außenseite
(im Sommerbetrieb) und die damit verbundene Aufheizung des Außenprofils durch Absorption
der Sonnenenergie. Die entstehende Formänderung des Verbundprofils wirkt sich immer
als Wölbung zur wärmeren Seite hin aus und beeinträchtigt die Funktion des Fensters
bzw. der Tür, deren Rahmen aus dem Verbundprofil gefertigt wurden.
[0006] Insbesondere bei relativ langen Rahmenholmen, wie z. B. bei vertikalen Rahmenholmen
von Schiebtüren, kann sich die infolge einseitiger Erwärmung entstehende Durchbiegung
ungünstig auf die Dichtigkeit und auf die Schließfunktion der Schlösser auswirken.
Im Extremfall ist die Durchbiegung sogar so groß, dass die Schiebetür verkeilt und
sich nicht mehr ordnungsgemäß öffnen oder schließen lässt. Bei höheren Temperaturdifferenzen
von 50 bis 60°C, was im Sommer leicht beispielsweise infolge der Sonneneinstrahlung
auf dunkle Oberflächen auftreten kann, ist die Durchbiegung zum Teil so groß, dass
auch die Ausgleichswirkung von gegebenenfalls vorhandenen Dichtungssystemen den entstehenden
Spalt nicht mehr schließen kann.
[0007] Die Durchbiegung, hervorgerufen durch Temperaturdifferenzen zwischen dem äußeren
und dem inneren Metallprofil des Verbundprofils, bewirkt auch, dass das vorgesehene
Schloss einer Tür unter Spannung gerät. Dabei besteht die Gefahr, dass sich die Tür
bzw. das Fenster nicht mehr ordnungsgemäß verschließen lässt bzw. nicht mehr geöffnet
werden kann.
[0008] Aus dem Stand der Technik sind unterschiedliche Lösungen bekannt, mit denen sich
der Bimetall-Effekt an sich zwar nicht verhindern lässt, wobei jedoch die Auswirkung
des Bimetall-Effekts, nämliche die thermische Auswölbung bzw. Verformung des Verbundprofils,
reduzierbar ist.
[0009] Die bekannten Lösungen beruhen in der Regel auf der Erkenntnis, die beiden das Verbundprofil
ausbildenden Profilhälften (Außenprofil und Innenprofil) mittels eines Schiebe-Isoliersteges
zu verbinden. Bei derartigen Konstruktionen, bei denen also bewusst auf einen schubfesten
Verbund verzichtet wird, sind die beiden Profilhälften im Wesentlichen unabhängig
voneinander, sodass das thermisch getrennte Verbundprofil zu einem gewissen Grad Schubspannungen
aufnehmen kann.
[0010] Beispielsweise ist aus der Druckschrift
EP 0 829 609 A1 ein Verbundprofil bestehend aus einem Außenprofil und einem Innenprofil bekannt.
Diese Profilhälften sind über mehrere zwischengefügte Isolierstege miteinander verbunden,
wobei diese Isolierstege als die Profilhälften verbindende Hartkunststoffstege ausgebildet
sind.
[0011] Ein solcher Isolierverbund erfüllt den Zweck der Isolation und unterbindet oder reduziert
somit einen Wärmefluss von innen nach außen im Winter bzw. von außen nach innen im
Sommer. Das bekannte Verbundprofil ist auch in der Lage, bis zu einem gewissen Grad
Schubspannungen aufzunehmen, um somit die Auswirkung des Bimetall-Effekts zu reduzieren.
[0012] Bei erheblichen Temperaturdifferenzen zwischen den jeweiligen Profilhälften allerdings
lässt sich auch bei dieser bekannten Lösung nicht verhindern, dass sich ein aus solchen
Profilhälften gefertigter Rahmen einer Tür oder eines Fensters infolge der unterschiedlichen
Wärmeausnehmung ausbiegt, was neben unerwünschten Spannungen im Rahmen auch unerwünschte
Falzundichtigkeiten zur Folge hat.
[0013] Um solche Erscheinungen zu vermeiden, ist es andererseits aus dem Stand der Technik
bekannt, beispielsweise eine entsprechende Gleitführung vorzusehen, um die Schubfestigkeit
zwischen den mit Kunststoff-Isolierstegen verbundenen Profil-hälften möglichst zu
verringern. Hierzu ist es denkbar, den Kunststoff-Isoliersteg zu teilen und die Teilung
als Gleitführung auszubilden, sodass der durch diese Teilung gegebene Längsverschiebungsbereich
eine relativ geringe Schubfestigkeit aufweist.
[0014] Diese durch die geringe Schubfestigkeit gegebene freie Bewegbarkeit der einen Profilhälfte
gegenüber der anderen Profilhälfte hat jedoch eine gewisse Labilität des Verbundprofils
insgesamt zur Folge. Darüber hinaus erschwert diese Ausbildung auch die wirtschaftliche
Fertigung eines derartigen Verbundprofils, da die gegeneinander verschiebbaren Profilhälften
vor dem Zusammenfügen des Verbundprofils eine Lose aufweisen und so in ihrer Handhabung
erheblich erschwert sind. Zusätzlich kann mit der aus dem Stand der Technik bekannten
Lösung ein Verbundprofil nicht nachträglich ausgerüstet werden.
[0015] Der vorliegenden Erfindung liegt somit die Problemstellung zugrunde, dass die aus
dem Stand der Technik bekannten Ausführungen zur Vermeidung einer aufgrund des Bimetall-Effekts
auftretenden Ausbiegung nur mit relativ hohem Aufwand realisierbar sind, da bei den
bisher bekannten Lösungen spezielle Isolierstege zum Einsatz kommen müssen, welche
eine nicht vollständig schubfeste Verbindung bei den Profilhälften sicherstellen sollen.
Insbesondere bei der Weiterverarbeitung derartiger Verbundprofile, wie beispielsweise
beim Beschichten oder Lackieren des Verbundprofils, besteht jedoch die Gefahr, dass
sich die beiden Profilhälften gegeneinander verschieben, da diese nicht miteinander
fest verbunden sind. Wird ein derartiges Verbundprofil nach dem Zusammenfügen der
Profilhälften beschichtet, beispielsweise lackiert, besteht die Gefahr, dass sich
die Gleitverbindung zusetzt und somit die Verschiebbarkeit der Profilhälfte gegeneinander
blockiert.
[0016] Darüber hinaus eignen sich die bekannten Lösungen in der Regel nicht dazu, ein bereits
zusammengefügtes Verbundprofil nachträglich mit einer Maßnahme zu versehen, mit welcher
die aufgrund des Bimetall-Effekts auftretende Ausbiegung reduziert oder verhindert
werden kann.
[0017] Auf Grundlage dieser Problemstellung liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe
zugrunde, ein Verbundprofil der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, dass
die Auswirkungen des Bimetall-Effekts, nämlich die aufgrund einer Temperaturdifferenz
zwischen dem Außenprofil und dem Innenprofil auftretende Auswölbung des Verbundprofils,
mit einer leicht zu realisierenden, aber dennoch effektiven und insbesondere einfach
einsetzbaren Lösung wirksam vermieden bzw. reduziert werden können.
[0018] Insbesondere geht es darum, eine Maßnahme anzugeben, mit welcher ein Verbundprofil
der eingangs genannten Art auch nachträglich, also nach dem Zusammenfügen der beiden
Profilhälften und gegebenenfalls nach der Weiterverarbeitung des Verbundprofils (Pulverbeschichten
bzw. Lackieren etc.) ausrüstbar ist, um die Auswirkungen des Bimetall-Effekts zu vermeiden.
[0019] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verbundprofil gemäß dem unabhängigen
Patentanspruch 1 gelöst, wobei vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen
Verbundprofils in den jeweiligen abhängigen Ansprüchen angegeben sind.
[0020] Demnach ist erfindungsgemäß ein mit dem Außenprofil verbundenes oder verbindbares
Abdeckprofil vorgesehen, welches ein sich zumindest bereichsweise in Längsrichtung
des Außenprofils erstreckendes und von dem Außenprofil beabstandetes Flächenelement
aufweist, wobei dieses Flächenelement eine in Richtung des Außenprofils zeigende und
von dem Außenprofil beabstandete Innenfläche aufweist.
[0021] Die mit der erfindungsgemäßen Lösung erzielbaren Vorteile liegen auf der Hand: Durch
die Verwendung eines Abdeckprofils, welches ein sich zumindest bereichsweise in Längsrichtung
des Außenprofils erstreckendes und von dem Außenprofil beabstandetes Flächenelement
aufweist, wird wirksam eine direkte Sonnenbestrahlung und somit Erwärmung des Außenprofils
verhindert. Vielmehr wird zumindest ein Großteil der Sonneneinstrahlung durch das
mit dem Außenprofil verbundene Abdeckprofil bzw. dessen Flächenelement abgeschirmt.
Auf diese Weise wird erzielt, dass sich weniger das Außenprofil, sondern - wenn überhaupt
- vielmehr das Abdeckprofil durch Sonneneinstrahlung erwärmen kann.
[0022] Andererseits ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass das Flächenelement des Abdeckprofils
von dem Außenprofil entsprechend beabstandet ist. Mit anderen Worten, zwischen der
Innenfläche des Abdeckprofils und dem Außenprofil liegt ein vorzugsweise mit Luft
gefüllter Zwischenraum vor, der der Isolierung dient. Auf diese Weise wird verhindert,
dass sich das Außenprofil indirekt über das Abdeckprofil erwärmen kann.
[0023] In einer bevorzugten Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verbundprofils ist vorgesehen,
dass das Abdeckprofil über wenigstens eine in Längsrichtung des Außenprofils schubweiche
Verbindung mit dem Außenprofil verbunden ist. Eine derartige schubweiche Verbindung
ermöglicht es, dass das Abdeckprofil aus Metall, insbesondere Leichtmetall, gebildet
sein kann, also grundsätzlich auch erhebliche Wärmeausdehnungen bei Temperaturerhöhung
aufweisen mag. Da jedoch das Abdeckprofil über eine schubweiche Verbindung mit dem
Außenprofil verbunden ist, wirkt sich diese bei Erwärmung des Abdeckprofils induzierte
thermische Ausdehnung nicht auf das Außenprofil des Verbundprofils aus.
[0024] Selbstverständlich ist es in diesem Zusammenhang aber auch denkbar, das Abdeckprofil
zumindest bereichsweise aus einem Kunststoffmaterial auszubilden.
[0025] In einer vorteilhaften Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verbundprofils ist vorgesehen,
dass das Abdeckprofil auf seiner Innenfläche wenigstens eine sich vorzugsweise zumindest
bereichsweise in Längsrichtung des Außenprofils erstreckende Rippe aufweist. Diese
Rippe, welche vorzugsweise nur in Kontakt mit der Innenfläche des Abdeckprofils, und
insbesondere nicht in Kontakt mit dem Außenprofil des Verbundprofils steht, dient
als Wärmeüberträger, um die bei Sonneneinstrahlung in das Abdeckprofil eingebrachte
Wärme in den vorzugsweise mit Luft gefüllten Zwischenraum zwischen dem Abdeckprofil
und dem Außenprofil abzugeben.
[0026] Alternativ oder zusätzlich ist es in diesem Zusammenhang denkbar, wenn das Flächenelement
des Abdeckprofils eine seiner Innenflächen gegenüberliegenden Außenfläche aufweist,
wobei auf der Außenfläche und/oder auf der Innenfläche des Flächenelements eine Beschichtung,
insbesondere eine wärmereflektierende Beschichtung, zumindest bereichsweise aufgetragen
ist. Mit dieser Maßnahme kann das Verbundprofil auf seiner Außenseite wärmereflektierend
ausgebildet sein, was wiederum dem Bimetall-Effekt entgegenwirkt.
[0027] In gleicher Weise ist es ferner denkbar, wenn auf einer in Richtung des Abdeckprofils
zeigenden Außenfläche des Außenprofils zumindest bereichsweise eine Beschichtung,
insbesondere eine wärmereflektierende Beschichtung, vorgesehen ist.
[0028] Um das Abdeckprofil mit dem Außenprofil schubweich zu verbinden, ist in einer Realisierung
der erfindungsgemäßen Lösung vorgesehen, hierfür wenigstens eine Klippsverbindung
vorzusehen, um insbesondere auch eine lösbare Verbindung zwischen dem Abdeckprofil
und dem Außenprofil zu gewährleisten. Eine derartige Klippsverbindung ermöglicht auch
einen nachträglichen Austausch des Abdeckprofils.
[0029] Denkbar in diesem Zusammenhang ist es, wenn die wenigstens eine Klippsverbindung
ein aufnehmendes Teil und ein zumindest bereichsweise komplementär hierzu ausgebildetes
aufzunehmende Teil aufweist. Selbstverständlich kommen aber auch andere Lösungen für
die Klippsverbindung in Frage.
[0030] Alternativ oder zusätzlich zu der Klippsverbindung ist es ferner denkbar, wenn das
Abdeckprofil über wenigstens eine Klemmverbindung vorzugsweise mit dem Außenprofil
verbunden ist. Denkbar in diesem Zusammenhang ist es, wenn die wenigstens eine Klemmverbindung
zwischen dem Abdeckprofil und einem mit dem Außenprofil verbundenen Halteprofil ausgebildet
ist. Das Halteprofil kann dabei beispielsweise über wenigstens eine Schraubverbindung
vorzugsweise lösbar mit dem Außenprofil verbunden sein.
[0031] Selbstverständlich ist es nicht zwingend erforderlich, dass sich das Halteprofil
über die gesamte Länge des Außenprofils erstreckt. Vielmehr genügt es auch, wenn das
Halteprofil aus mehreren, in Längsrichtung des Außenprofils voneinander beabstandeten
Einzelsegmenten aufgebaut ist.
[0032] Vorzugsweise weist das Halteprofil wenigstens ein sich zumindest bereichsweise in
Längsrichtung des Außenprofils erstreckendes und von dem Außenprofil beabstandetes
Flächenelement auf, mit dem das Abdeckprofil verbunden ist, und zwar vorzugsweise
über wenigstens eine in Längsrichtung des Außenprofils schubweiche Verbindung. In
diesem Zusammenhang ist es denkbar, wenn auf der Innenfläche des Flächenelements des
Halteprofils und/oder auf einer der Innenfläche gegenüberliegenden Außenfläche des
Flächenelements des Halteprofils zumindest bereichsweise eine Beschichtung, insbesondere
eine wärmereflektierende Beschichtung, vorgesehen ist.
[0033] Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, dass zumindest
bereichsweise zwischen dem Halteprofil und dem Außenprofil eine Isolierung vorgesehen
ist. Auf diese Weise wird noch besser das Außenprofil des Verbundprofils vor thermischen
Einflüssen von außerhalb geschützt.
[0034] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Lösung sind in den Zeichnungen
dargestellt und werden im Folgenden näher beschrieben.
[0035] Es zeigen:
- FIG. 1a
- eine erste exemplarische Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verbundprofils in einer
isometrischen Darstellung;
- FIG. 1b
- eine Querschnittsansicht des Verbundprofils gemäß FIG. 1a;
- FIG. 1c
- das Verbundprofil gemäß FIG. 1a in einer Explosionsdarstellung;
- FIG. 2
- eine zweite exemplarische Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verbundprofils in
einer Explosionsdarstellung;
- FIG. 3
- eine zweite exemplarische Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verbundprofils in
einer Explosionsdarstellung;
- FIG. 4
- eine Querschnittsansicht eines Verbundprofils gemäß einer vierten exemplarischen Ausführungsform
der Erfindung;
- FIG. 5
- eine Querschnittsansicht eines Verbundprofils gemäß einer fünften exemplarischen Ausführungsform
der Erfindung; und
- FIG. 6
- eine Querschnittsansicht eines Verbundprofils gemäß einer sechsten exemplarischen
Ausführungsform der Erfindung.
[0036] Nachfolgend werden exemplarische Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Verbundprofils
1 anhand der beiliegenden Zeichnungen näher beschrieben. Es sei darauf hingewiesen,
dass in den Zeichnungen gleiche oder gleichartige Komponenten des Verbundprofils 1
mit gleichen Bezugszeichen versehen sind.
[0037] Eine erste exemplarische Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verbundprofils 1 wird
nachfolgend unter Bezugnahme auf die Darstellungen in den FIGS. 1a bis 1c näher beschrieben.
[0038] Im Einzelnen weist das erfindungsgemäße Verbundprofil 1 ein Innenprofil 3, ein Außenprofil
2 sowie zwei Isolierstege 4, 5 auf. Bei dem Innenprofil 3 und dem Außenprofil 2 handelt
es sich beispielsweise um stranggepresste Profilhälften aus Leichtmetall, insbesondere
Aluminium. Um eine thermische Trennung des Verbundprofils 1 zu erreichen, sind die
beiden Profilhälften (Innenprofil 3, Außenprofil 2) über die bereits erwähnten wärmeisolierenden
Isolierstege 4, 5 zusammengefügt. Die Isolierstege 4, 5 bestehen vorzugsweise aus
einem Kunststoffmaterial.
[0039] In dem Verbundprofil 1 kann ein in den Zeichnungen nicht explizit dargestellter Beschlag-
bzw. Verschlussmechanismus aufgenommen sein. Dieser Beschlag- bzw. Verschlussmechanismus
ist vorzugsweise über eine Handhabe (Griff) betätigbar. Hierzu ist es bevorzugt, wenn
das Innenprofil 3 eine in ihrer Außenfläche ausgebildete Aussparung (nicht dargestellt)
aufweist, um einen Durchgang der ebenfalls nicht dargestellten Handhabe zu dem in
dem Verbundprofil 1 aufgenommenen Beschlag- bzw. Verschlussmechanismus zu ermöglichen.
[0040] Das Innenprofil 3 ist mit dem Außenprofil 2 über die Isolierstege 4, 5 schubfest
zusammengefügt. Insofern würde eine unterschiedliche Erwärmung des Außenund Innenprofils
2, 3 zwangsläufig zu einer Durchbiegung des Verbundprofils 1 führen, was allgemein
in dem Fachgebiet unter dem Begriff "Bimetall-Effekt" verstanden wird. Um eine derartige
Durchbiegung des Verbundprofils 1 aufgrund des Bimetall-Effekts wirksam verhindern
zu können, kommt bei der ersten exemplarischen Ausführungsform des Verbundprofils
1 ein Halteprofil 16 zum Einsatz, welches fest mit dem Außenprofil 2 verbunden ist.
Hierfür bietet es sich an, das Halteprofil 16 über entsprechende Schraubverbindungen
17 mit dem Außenprofil 2 zu verbinden. Im Einzelnen, und wie es insbesondere der Darstellung
in FIG. 1b entnommen werden kann, wird bei der ersten exemplarischen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung vorgeschlagen, das Halteprofil 16 mit Hilfe einer Schraubverbindung
17 derart mit dem Außenprofil 2 zu verbinden, dass das Halteprofil 16 auf der Außenfläche
22 des Außenprofil 2 aufliegt.
[0041] Durch das Vorsehen eines fest mit dem Außenprofil 2 verbundenen Halteprofils 16 wird
unter anderem die Biegesteifigkeit des Verbundprofils 1 erhöht, und insbesondere deshalb,
weil bei der ersten exemplarischen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verbundprofils
1 sich das Halteprofil 16 in Längsrichtung des Verbundprofils 1 erstreckt und in der
in den FIGS. 1a und 1c gezeigten Ausführungsform über die gesamte Länge des Außenprofils
2 erstreckt. Obwohl in den Zeichnungen nicht dargestellt, ist es in diesem Zusammenhang
denkbar, dass im oberen und unteren Endbereich des Halteprofils 16 jeweils ein Dichtungselement
aufseitig eingesetzt wird, um eine geeignete Abdichtung zu gewährleisten.
[0042] Wie es insbesondere der Schnittdarstellung in FIG. 1b entnommen werden kann, ist
es bevorzugt, wenn zumindest bereichsweise zwischen dem Halteprofil 16 und der Außenfläche
22 des Außenprofils 2 ein Luftspalt vorgesehen ist, was eine thermische Trennung zwischen
dem Halteprofil 16 und dem Außenprofil 2 gewährleistet. Dieser Luftspalt kann, wie
es in der Schnittdarstellung gemäß FIG. 1b angedeutet ist, dadurch erreicht werden,
indem das Halteprofil 16 wenigstens ein im Wesentlichen parallel zu der Außenfläche
22 des Außenprofils 2 verlaufendes Flächenelement 18 aufweist, wobei die Innenfläche
20 des Flächenelements 18 des Halteprofils 16 von der Außenfläche 22 des Außenprofils
2 beabstandet ist. Um dennoch eine schubfeste Verbindung zwischen dem Halteprofil
16 und dem Außenprofil 2 zu ermöglichen, sind entsprechende Abstandshalter 21 an der
Innenfläche 20 des Flächenelements 18 vorgesehen, welche sich gegen die Außenfläche
22 des Außenprofils 2 abstützen.
[0043] Bei der in den Zeichnungen dargestellten ersten exemplarischen Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Verbundprofils 1 kommt dem Halteprofil 16 nicht nur die Funktion
der Erhöhung der Biegesteifigkeit des gesamten Verbundprofils 1 zu, sondern auch die
Funktion einer thermischen Isolierung des Außenprofils 2 gegenüber dem Außenbereich.
Darüber hinaus dient bei der ersten exemplarischen Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Verbundprofils 1 das Halteprofil 16 zum vorzugsweise lösbaren Befestigen eines Abdeckprofils
6.
[0044] Das Abdeckprofil 6 kann aus Metall, insbesondere Leichtmetall, aber auch aus einem
Kunststoffmaterial gebildet sein. Insbesondere ist dieses Abdeckprofil 6 lösbar an
der Außenfläche 22 des Außenprofils 2 anbringbar.
[0045] Zu diesem Zweck wird mit Hilfe des fest mit dem Außenprofil 2 verbundenen Halteprofil
16 eine Klemmverbindung 15 bereitgestellt, mit der das Abdeckprofil 6 an der Außenfläche
22 des Außenprofils 2 lösbar befestigt werden kann.
[0046] Wie es insbesondere den Darstellungen in den FIGS. 1a und 1c entnommen werden kann,
erstreckt sich das Abdeckprofil 6 in Längsrichtung des Verbundprofils 1 und überdeckt
vorzugsweise den gesamten Bereich der Außenfläche 22 des Außenprofils 2. Damit wird
erreicht, dass das Abdeckprofil 6 vorzugsweise den gesamten nach außen zeigenden Bereich
des Außenprofils 2 abdeckt und somit vor direkter Sonneneinstrahlung abschirmt.
[0047] Der Darstellung in FIG. 1b ist entnehmbar, dass auch zwischen dem Abdeckprofil 6
und der Außenfläche 22 des Außenprofils 2 bzw. der Außenfläche 23 des Flächenelements
18 des Halteprofils 16 ein Luftvolumen eingeschlossen wird. Dieses Luftvolumen dient
insbesondere der verbesserten thermischen Isolierung.
[0048] Darüber hinaus ist das Abdeckprofil 6 vorzugsweise derart ausgeführt, dass dieses
wenigstens ein im Wesentlichen parallel zu der Außenfläche 22 des Außenprofils 2 verlaufendes
Flächenelement 7 aufweist, wobei die Innenfläche 8 des Flächenelements 7 des Abdeckprofils
6 mit Rippen 9 versehen ist. Diese Rippen sind vorzugsweise integral mit dem Flächenelement
7 des Abdeckprofils 6 ausgebildet und ragen derart in das zwischen dem Abdeckprofil
6 und dem Halteprofil 16 eingeschlossenen Luftvolumen hinein, dass diese Rippen 9
nicht die Außenfläche 23 des Flächenelementes 18 des Halteprofils 16 berühren. Somit
können diese Rippen 9 als wärmeabgebende Oberflächen fungieren, um bei Sonneneinstrahlung
eine erhöhte Erwärmung des Abdeckprofils 6 zu verhindern.
[0049] Über die mit Hilfe des Halteprofils 16 ausgebildete Klemmverbindung 15 wird in Längsrichtung
des Verbundprofils 1 eine schubweiche Verbindung zwischen dem Abdeckprofil 6 und dem
Halteprofil 16 bzw. dem Außenprofil 2 bereitgestellt, sodass auch bei einer thermisch
induzierten Ausdehnung des Abdeckprofils 6 keine Schubspannung auf das fest mit dem
Außenprofil 2 verbundene Halteprofil 16 bzw. das Außenprofil 2 übertragen werden kann.
[0050] Die in den Zeichnungen dargestellte Lösung zeichnet sich insbesondere dadurch aus,
dass das Abdeckprofil 6 auf seiner Außenfläche 10 auch farbig, insbesondere dunkel
beschichtet sein kann, ohne dass dies einen Bimetall-Effekt verstärken würde, da -
wie bereits ausgeführt - das Abdeckprofil 6 über eine schubweiche Verbindung mit dem
Außenprofil 2 verbunden ist.
[0051] Darüber hinaus ermöglicht es die erfindungsgemäße Lösung, dass ein herkömmliches
Verbundprofil nachträglich entsprechend nachgerüstet werden kann.
[0052] Die Explosionsdarstellung in FIG. 2 zeigt eine zweite exemplarische Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Verbundprofils 1. Die zweite exemplarische Ausführungsform unterscheidet
sich von der zuvor unter Bezugnahme auf die Darstellungen in den FIGS. 1a bis 1c gezeigten
ersten exemplarischen Ausführungsform dadurch, dass sich das Halteprofil nicht über
den gesamten Bereich der Außenfläche 22 des Außenprofils 2 erstreckt. Vielmehr kommen
bei der in FIG. 2 gezeigten exemplarischen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verbundprofils
1 mehrere Einzelsegmente 16a, 16b zum Einsatz, die zusammen die Funktion des Halteprofils
16 übernehmen.
[0053] Die Explosionsdarstellung in FIG. 3 zeigt eine weitere (dritte) exemplarische Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Verbundprofils 1. Diese Ausführungsform entspricht im Wesentlichen
der zuvor unter Bezugnahme auf die Darstellungen in FIGS. 1a bis 1c beschriebenen
ersten Ausführungsform, wobei allerdings zusätzlich Isolierstreifen 19 zwischen dem
Halteprofil 16 und der Außenfläche 22 des Außenprofils 2 vorgesehen sind, um auf diese
Weise eine noch bessere thermische Isolierung bereitzustellen.
[0054] Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf die Darstellung in FIG. 4 eine weitere (vierte)
exemplarische Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verbundprofils 1 näher beschrieben.
[0055] Im Unterschied zu den zuvor beschriebenen Ausführungsformen des erfindungsgemäßen
Verbundprofils 1 kommt bei der in FIG. 4 gezeigten Ausführungsform kein Halteprofil
zum Einsatz. Vielmehr ist bei dem Verbundprofil 1 gemäß FIG. 4 das Abdeckprofil 6
direkt mit dem Außenprofil 2 vorzugsweise schubweich verbunden. Zur Realisierung dieser
schubweichen Verbindung kommt - wie in FIG. 4 angedeutet - vorzugsweise eine Klippsverbindung
12 zum Einsatz. Denkbar in diesem Zusammenhang wäre es allerdings auch, zusätzlich
oder alternativ zu der Klippsverbindung 12 eine geeignete Klemmverbindung, wie beispielsweise
die in FIG. 1b angedeutete Klemmverbindung 15, zu realisieren.
[0056] Bei der exemplarischen Ausführungsform gemäß FIG. 4 besteht die Klippsverbindung
12 aus einem aufnehmenden Teil 13 und einem aufzunehmenden Teil 14. Das aufnehmende
Teil ist dabei an der Innenfläche 8 des Flächenelements 7 des Abdeckprofils 6 ausgebildet,
während das aufzunehmende Teil an der Außenfläche 22 des Außenprofils 2 ausgebildet
ist. Die beiden Teile 13, 14 der Klippsverbindung sind zumindest bereichsweise komplementär
zueinander ausgebildet und ermöglichen insbesondere eine lösbare (schubweiche) Verbindung
zwischen dem Abdeckprofil 6 und dem Außenprofil 2 des Verbundprofils 1.
[0057] In den FIGS. 5 und 6 sind jeweils in einer Querschnittsansicht weitere Ausführungsformen
des erfindungsgemäßen Verbundprofils 1 gezeigt. Im Einzelnen handelt es sich hierbei
um Schnittansichten durch ein Verbundprofil 1, welches als Flügelprofil beispielsweise
einer Schiebetür oder dergleichen zum Einsatz kommt.
[0058] Wie in FIG. 1b angedeutet, ist es grundsätzlich denkbar, wenn zusätzlich auf der
Außenfläche 10 und/oder auf der Innenfläche 8 des Flächenelements 7 des Abdeckprofils
6 eine Beschichtung 11, insbesondere eine wärmereflektierende Beschichtung, zumindest
bereichsweise aufgebracht ist. Gleichwohl ist es denkbar, eine derartige Beschichtung
auf der Innenfläche 20 des Flächenelements 18 des Halteprofils 16 und/oder auf einer
der Innenfläche 20 gegenüberliegenden Außenfläche 23 des Flächenelements 18 des Halteprofils
16 zumindest bereichsweise auszubilden. Auf diese Weise kann die thermische Trennung
bzw. Isolation noch weiter verbessert werden.
[0059] Die Erfindung ist nicht auf die in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsformen
beschränkt, sondern ergibt sich aus einer Zusammenschau sämtlicher hierin offenbarter
Merkmale.
Bezugszeichenliste
[0060]
- 1
- Verbundprofil
- 2
- Außenprofil
- 3
- Innenprofil
- 4
- Isoliersteg
- 5
- Isoliersteg
- 6
- Abdeckprofil
- 7
- Flächenelement des Abdeckprofils
- 8
- Innenfläche des Flächenelements (7)
- 9
- Rippe
- 10
- Außenfläche des Flächenelements (7)
- 11
- Beschichtung
- 12
- Klippsverbindung
- 13
- aufnehmendes Teil der Klippsverbindung (12)
- 14
- aufzunehmendes Teil der Klippsverbindung (12)
- 15
- Klemmverbindung
- 16
- Halteprofil
- 16a
- Einzelsegment des Halteprofils (16)
- 16b
- Einzelsegment des Halteprofils (16)
- 17
- Schraubverbindung
- 18
- Flächenelement des Halteprofils (16)
- 19
- Isolierung
- 20
- Innenfläche des Flächenelements (18)
- 21
- Abstandshalter
- 22
- Außenfläche des Außenprofils (2)
- 23
- Außenfläche des Flächenelements (18)
1. Verbundprofil (1) für Fenster, Türen oder dergleichen, mit einem Außenprofil (2),
einem Innenprofil (3) und mit wenigstens einem Isoliersteg (4, 5), über den das Außenprofil
(2) und das Innenprofil (3) zusammengefügt sind,
gekennzeichnet durch
ein mit dem Außenprofil (2) verbundenes oder verbindbares Abdeckprofil (6) mit einem
sich zumindest bereichsweise in Längsrichtung des Außenprofils (2) erstreckenden und
von dem Außenprofil (2) beabstandeten Flächenelement (7), wobei das Flächenelement
(7) eine in Richtung des Außenprofils (2) zeigende und von dem Außenprofil (2) beabstandete
Innenfläche (8) aufweist,
wobei das Abdeckprofil (6) über wenigstens eine Klippsverbindung (12) vorzugsweise
lösbar mit dem Außenprofil (2) verbunden ist, wobei die wenigstens eine Klippsverbindung
(12) ein aufnehmendes Teil (13) und ein zumindest bereichsweise komplementär hierzu
ausgebildetes aufzunehmendes Teil (14) aufweist, wobei das aufnehmende Teil (13) oder
das aufzunehmende Teil (14) vorzugsweise integral mit dem Abdeckprofil (6) ausgebildet
ist, und wobei das entsprechend andere Teil (14; 13) entweder direkt oder indirekt
mit dem Außenprofil (2) verbunden ist.
2. Verbundprofil (1) nach Anspruch 1,
wobei das Abdeckprofil (6) über wenigstens eine in Längsrichtung des Außenprofils
(2) schubweiche Verbindung mit dem Außenprofil (2) verbunden ist.
3. Verbundprofil (1) nach Anspruch 1 oder 2,
wobei das Abdeckprofil (6) auf seiner Innenfläche (8) wenigstens eine sich vorzugsweise
zumindest bereichsweise in Längsrichtung des Außenprofils (2) erstreckende Rippe (9)
aufweist, wobei die wenigstens eine Rippe (9) vorzugsweise nur in Kontakt steht mit
der Innenfläche (8) des Abdeckprofils (6).
4. Verbundprofil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
wobei das Flächenelement (7) des Abdeckprofils (6) eine seiner Innenflächen (8) gegenüberliegende
Außenfläche (10) aufweist, und wobei auf der Außenfläche (10) und/oder auf der Innenfläche
(8) des Flächenelements (7) eine Beschichtung (11), insbesondere eine wärmereflektierende
Beschichtung, zumindest bereichsweise aufgebracht ist.
5. Verbundprofil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
wobei auf einer in Richtung des Abdeckprofils (6) zeigenden Außenfläche (22) des Außenprofils
(2) zumindest bereichsweise eine Beschichtung (11), insbesondere eine wärmereflektierende
Beschichtung, vorgesehen ist.
6. Verbundprofil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
wobei das Abdeckprofil (6) über wenigstens eine Klemmverbindung (15) vorzugsweise
lösbar mit dem Außenprofil (2) verbunden ist.
7. Verbundprofil (1) nach Anspruch 6,
wobei die wenigstens eine Klemmverbindung (15) zwischen dem Abdeckprofil (6) und einem
mit dem Außenprofil (2) verbundenen Halteprofil (16) ausgebildet ist.
8. Verbundprofil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
wobei das entsprechend andere Teil (14; 13) über ein mit dem Außenprofil (2) verbundenes
Halteprofil (16) indirekt mit dem Außenprofil (2) verbunden ist.
9. Verbundprofil (1) nach Anspruch 7 oder 8,
wobei das Halteprofil (16) über wenigstens eine Schraubverbindung (17) vorzugsweise
lösbar mit dem Außenprofil (2) verbunden ist.
10. Verbundprofil (1) nach einem der Ansprüche 7 bis 9,
wobei das Halteprofil (16) aus mehreren, in Längsrichtung des Außenprofils (2) voneinander
beabstandeten Einzelsegmenten (16a, 16b) aufgebaut ist.
11. Verbundprofil (1) nach einem der Ansprüche 7 bis 10,
wobei das Halteprofil (16) wenigstens ein sich zumindest bereichsweise in Längsrichtung
des Außenprofils (2) erstreckendes und von dem Außenprofil (2) beabstandetes Flächenelement
(18) aufweist, mit dem das Abdeckprofil (6) verbunden ist, vorzugsweise über wenigstens
eine in Längsrichtung des Außenprofils (2) schubweiche Verbindung.
12. Verbundprofil (1) nach Anspruch 11,
wobei auf der Innenfläche (20) des Flächenelements (18) des Halteprofils (16) und/oder
auf einer der Innenfläche (20) gegenüberliegenden Außenfläche (23) des Flächenelements
(18) des Halteprofils (16) zumindest bereichsweise eine Beschichtung (11), insbesondere
eine wärmereflektierende Beschichtung, vorgesehen ist.
13. Verbundprofil (1) nach Anspruch 11 oder 12,
wobei das wenigstens eine Flächenelement (18) des Halteprofils (16) eine in Richtung
des Außenprofils (2) zeigende und von dem Außenprofil beabstandete Innenfläche (20)
aufweist.
14. Verbundprofil (1) nach einem der Ansprüche 11 bis 13,
wobei das wenigstens eine Flächenelement (18) des Halteprofils (16) auf seiner Innenfläche
(20) wenigstens einen sich vorzugsweise zumindest bereichsweise in Längsrichtung des
Außenprofils (2) erstreckende Abstandshalter (21), insbesondere in Gestalt einer Rippe,
aufweist.
15. Verbundprofil (1) nach einem der Ansprüche 7 bis 14,
wobei zumindest bereichsweise zwischen dem Halteprofil (16) und dem Außenprofil (2)
eine Isolierung (19) vorgesehen ist.