Gebiet der Erfindung
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Massagevorrichtung, also ein Gerät zur Unterstützung
physiotherapeutischer Behandlungen. Es kann dabei um die Selbstbehandlung, d. h. im
Wesentlichen um die Selbstmassage gehen, oder auch um eine Behandlung unter Anleitung,
beispielsweise der Anleitung eines Masseurs, Krankenpflegers, Physiotherapeuten oder
im Einzelfall auch eines Arztes.
Hintergrund der Erfindung
[0002] Physiotherapeutische Behandlungen und insbesondere Massagen und verwandte manuelle
Behandlungen spielen eine wichtige Rolle bei der gesundheitlichen Vorsorge, aber auch
bei Heilbehandlungen. Solche Behandlungen können die Muskulatur stärken, die Durchblutung
fördern, Nervenenden ansprechen und auch in bewährter Weise Fußreflexzonen ansprechen.
Den Behandlungen des menschlichen Fußes kommt in diesem Zusammenhang eine große und
anerkannte Bedeutung zu. Dementsprechend ist eine Reihe von Geräten bekannt.
[0003] Die Gebrauchsmusterschrift
DE 20 2010 013 662 U1 offenbart eine Massagematte. Diese Matte umfasst einen Bodenabschnitt, von dem aus
sich Massagenoppen erstrecken. Diese Matte stellt eine kostengünstige und universell
einsetzbare Einrichtung dar. Sie ist für viele Formen der Fußmassage und Stimulation
geeignet. Insbesondere, wenn die Fußmatte im häuslichen Umfeld und ohne weitere Anleitung
einsetzt wird, kann es ein, dass sie auf weichem, und im Einzelfall zu weichem Untergrund
eingesetzt wird, beispielsweise einem hochflorigen Teppichboden, es kann aber auch
sein, dass sie auf einem sehr harten und für eine bestimmte Anwendung möglicherweise
zu harten Untergrund eingesetzt wird, beispielsweise einem Betonboden.
[0004] Das Gebrauchsmuster
DE 298 04 974 U1 offenbart ein FußsohlenReflexzonenmassagegerät. Dieses Gerät umfasst eine Grundplatte
und einen darüber angeordneten kastenförmigen Rahmen. In dem Rahmen sind Stifte angeordnet,
welche verschiedene Formen haben können, und auf die Füße des Nutzers einwirken sollen.
Jeder Stift ist einzeln mit einer Spiralfeder verbunden. Diese federnde Lagerung der
Stifte mag zwar zufriedenstellend sein und auch den Austausch einzelner Stifte erlauben,
erscheint jedoch andererseits mechanisch aufwendig. Folglich kann das Gerät kaum preiswert
hergestellt werden und erscheint auch sowohl bei der Auslieferung als auch in der
Anwendung, insbesondere im privaten Umfeld, schwer und ein wenig sperrig.
[0005] Im Rahmen der vorliegenden Erfindung sollen diese Nachteile des Standes der Technik
überwunden werden. Es soll eine anspruchsvolle und doch preiswerte herstellbare Massagevorrichtung
angeboten werden. Diese soll in ihrer Form praktisch, handlich und auch ästhetisch
ansprechend sein.
[0006] Diese Aufgabe wird durch eine Massagevorrichtung nach Anspruch 1 gelöst.
[0007] Unter einer Massagevorrichtung soll im Rahmen der vorliegenden Erfindung allgemein
eine physiotherapeutisch wirksame Einrichtung verstanden werden. Die Vorrichtung kann
also sowohl auf die Muskulatur einwirken als auch die Aufgabe haben, Nerven anzusprechen
oder dergleichen. Die Massagevorrichtung erstreckt sich im Wesentlichen flächig über
eine Längenrichtung und eine dazu senkrechte Breitenrichtung. Diese beiden Richtungen
spannen eine Grundfläche auf. Senkrecht zu dieser Grundfläche erstreckt sich die Massagevorrichtung
in einer Höhenrichtung, diese Erstreckung ist jedoch typischerweise wesentlich geringer
als die in Breitenrichtung und in Längenrichtung.
[0008] Die Massagevorrichtung soll über einen Tragrahmen verfügen. Der Tragrahmen erstreckt
sich ebenfalls hauptsächlich in Längen- und Breitenrichtung. Er kann in der Aufsicht
auf die Grundfläche beispielsweise oval, rund oder rechteckig sein. Auch eine quadratische
Form ist häufig zweckmäßig. Mit dem Tragrahmen soll die Massagevorrichtung auf einer
Bodenfläche aufgestellt werden, beispielsweise dem Fußboden eines Wohnoder Behandlungsraumes.
Der Tragrahmen stützt ein elastisches Element, welches in Höhenrichtung darüber angeordnet
ist. Über diesem elastischen Element wiederum ist ein Noppeneinsatz angeordnet. Dieser
umfasst Noppen und eine Tragbahn. Die Tragbahn gibt den Noppen Halt, sie wird insbesondere
den Abstand der Noppen zueinander festlegen und diesen ungefähr fixieren. Die Noppen
können einstückig mit der Tragbahn ausgeführt sein, sie können auch separate Elemente
darstellen, welche mechanisch mit der Tragbahn verbunden sind. Beispielsweise könnten
Noppen in Aussparungen einer Tragbahn eingesetzt werden.
[0009] Bei der erfindungsgemäßen Massagevorrichtung kann die Tragbahn in Richtung des Tragrahmens
zurückweichen. Dieses Zurückweichen kann um eine Wegstrecke von nur Millimeter Bruchteilen
oder auch um mehrere Millimeter oder Zentimeter erfolgen. Ebenfalls können die Noppen
in Richtung des Tragrahmens zurückweisen. Die Strecke, die die Noppen dabei zurücklegen,
kann gleich der Strecke sein, um welche die Tragbahn zurückweicht, sie kann auch um
20 %, oder 40 %, oder 60 %, oder auch 100 % größer sein. In der Regel werden die Tragbahn
und die Noppen gemeinschaftlich in Richtung des Tragrahmens zurückweichen.
[0010] Das elastische Element soll eine Gegenkraft bei dieser Rückweichbewegung bewirken.
Darüber hinaus wird das elastische Element vorzugsweise eine Rückstellkraft aufbringen.
Wenn im Rahmen der vorliegenden Erfindung von dem elastischen Zurückweichen der Tragbahn
und/oder der Noppen die Rede ist, so ist damit gemeint, dass eine solche Rückbewegung
mechanisch möglich ist und dabei eine Gegenkraft wirksam wird. Vorzugsweise wird zusätzlich
eine Rückstellkraft wirksam, was dem Begriff der Elastizität noch mehr entspricht.
Besonders zweckmäßigerweise sind die Rückstellkraft und die Rückstellwirkung so, dass
eine Rückstellung in den Ausgangszustand erreicht wird. Alternativ könnte daher im
Rahmen der vorliegenden Erfindung auch von einem "federnden" Zurückweichen der Tragbahn
und/oder der Noppen die Rede sein, da nach Art einer typischen Federwirkung sowohl
eine Gegenkraft als auch eine Rückstellkraft aufgewandt wird.
[0011] Das elastische Element kann im Rahmen der vorliegenden Bindung eine Vielzahl von
Funktionen anbieten. Wie erläutert, kann es eine Rückstellkraft auf die Noppen übertragen.
Damit bewirkt es, dass die Noppen jeweils in gutem Kontakt mit einem Körperteil, wie
nachfolgend angenommen beispielsweise mit dem Fuß eines Nutzers, stehen. Darüber hinaus
aber kann das elastische Element auch einen Fußabdruck nachbilden oder anders gesprochen
einen Fuß gut aufnehmen und teilweise umschließen. Dadurch kann die Orientierung der
Noppen dem Fuß angepasst werden. Dies führt dazu, dass die Noppen am ganzen Fuß in
eine jeweils günstige Position gebracht werden. Als weiterer Nutzen des elastischen
Systems ergibt sich, dass der Nutzer beim Nutzen der Massagevorrichtung dazu angeregt
wird, das Körpergleichgewicht zu halten. Dies hat nachweislich physiotherapeutisch
sehr vorteilhafte Wirkung.
[0012] Eine zweckmäßige Massagevorrichtung umfasst einen Tragrahmen, der eine Bodenplatte
aufweist. Die Bodenplatte erlaubt das sichere Aufstellen der Massagevorrichtung auf
verschiedenen Untergründen. Zweckmäßig ist, wenn das elastische Element, welches ja
die Rückstellkraft aufbringen soll und sich dabei mittelbar am Boden des Aufstellortes
abstützen kann, über mindestens 50 % (vorzugsweise auch 70 % oder 100 %) seiner Fläche
von der Bodenplatte unterstützt wird.
[0013] Es ist ebenfalls zweckmäßig, wenn der Tragrahmen mindestens eine Stützkante aufweist.
Diese Stützkante kann das Element seitlich stützen, also um seine Ausdehnung in Längen-
und/oder Breitenrichtung zu begrenzen.
[0014] Es ist ebenfalls zweckmäßig, wenn eine solche Stützkante auch die Massagematte stützt.
Dieses Stützen kann ebenfalls das Ausdehnen oder Verschieben der Massagematte in Längen-
und/oder Breitenrichtung begrenzen.
[0015] Es ist zweckmäßig, wenn die Noppenmatte im Wesentlichen bündig mit der Stützkante
oder einem Stützrahmen abschließt. Dies macht das Gerät nutzungsfreundlich und vermeidet
Verletzungen. Besonders zweckmäßig ist es, wenn die Tragbahn einer Noppenmatte auf
gleicher Höhe wie die Stützkante abschließt, die Noppen aber über die Stützkante hinausragen.
[0016] Es ist zu bedenken, dass ein Druck auf das elastische Element von oben eine Ausweichbewegung
des elastischen Elementes hervorrufen kann. In ähnlicher Weise kann dies für den Noppeneinsatz
gelten. Dies gilt insbesondere dann, wenn das elastische Element kissenförmig gestaltet
ist.
[0017] Ein zweckmäßiges elastisches Element kann auch eine äußere Hülle und eine darin befindliche
Füllung, z.B. eine gelartige oder allgemein viskose Füllung aufweisen. Die Füllung
kann zusammengedrückt werden. Im Einzelfall kann die Füllung auch eine Flüssigkeit
oder ein Gas sein. Auch Schaumstoffe und Streumaterial (evtl. Styroporkugeln, vorzugsweise
elastische Partikel) kommen in Betracht.
[0018] Druck von oben führt aber dazu, dass sich die Füllung in Längen- und Breitenrichtung
wieder ausdehnen will. Wenn diese Ausdehnung durch mindestens eine Stützkante begrenzt
wird, so sind die vom elastischen Element aufgebrachten Rückstellkräfte größer oder
zumindest allgemein definierter.
[0019] In diesem Sinne ist es auch vorteilhaft, wenn mehr als eine Stützkante vorgesehen
sind. Beispielsweise können zwei aneinander gegenüberliegende Stützkanten vorgesehen
sein. Ebenso können zwei Paare aneinander gegenüberliegende Stützkanten vorgesehen
sein, welche einen umlaufenden Rahmen bilden. Ein umlaufender Rahmen kann aber auch
aus beispielsweise drei Stützkanten gebildet werden, so dass der Rahmen dann dreiecksförmig
ist. Insbesondere wenn eine ovale oder runde Rahmenform gewählt wird, muss der umlaufende
Rahmen keine abzählbare Anzahl von Stützkanten umfassen.
[0020] Grundsätzlich kann im Rahmen der vorliegenden Erfindung der Tragrahmen eine Vielzahl
von Formen haben. Beispielsweise ist ein runder, ovaler, rechteckiger oder quadratischer
Tragrahmen vorteilhaft. Der Tragrahmen kann auch die Form eines Vielecks haben. Auch
irreguläre Rahmenform können vorteilhaft sein. Häufig wird etwa eine organische Rahmenform
als angemessen empfunden, beispielsweise können einzelne Kanten konkav-konvex oder
generell wellenförmig gestaltet werden. An die entsprechende Rahmenform ist auch jeweils
die Form des elastischen Kissens und die Form des Noppeneinsatzes anzupassen.
[0021] Es hat sich als besonders zweckmäßig erwiesen, wenn das elastische Element in Höhenrichtung
eine Ausdehnung (oder Dicke) von 1 cm bis 10 cm hat. Besonders zweckmäßig ist eine
Dicke von 2 cm bis 5 cm. Häufig sind 3 cm bis 3,5 cm sehr zweckmäßig. Diese Dickenbemaßung
erlaubt es, mit einer Vielzahl gängiger viskoser Materialien ein elastisches Element
zu bilden, welches Rückstellkräfte aufbringt, die für typische Nutzer zweckmäßig sind.
[0022] Im Rahmen der Erfindung ist es zusätzlich sehr zweckmäßig, wenn das elastische Element
deformierbar ist. In dieser Weise kann das elastische Element sich an die Form des
Fußes eines Nutzers gut anpassen. Es ist zweckmäßig, wenn auch der Noppeneinsatz und
insbesondere die Tragbahn biegsam sind. Ihre Biegsamkeit führt im Zusammenwirken mit
einem deformierbaren elastischen Element zu einer sehr guten Massagewirkungen auf
den menschlichen Fuß.
[0023] Im Sinne der vorliegenden Erfindung kann das elastische Element als technischer Ersatz
für eine Vielzahl von Sprungfedern aufgefasst werden. Wenn aber ein deformierbares
elastisches Element gewählt wird, führt dieses zu einer wesentlich effizienteren und
angenehmeren Massagewirkung, wie sich gezeigt hat. Im Übrigen vermeidet der Einsatz
eines elastischen Elementes Effekte wie das Verkanten, Verklemmen oder auch Verrosten
einzelner Federelemente.
[0024] Im Sinne der vorliegenden Erfindung kann es zweckmäßig sein, wenn der Tragrahmen
relativ hohe Stützkanten aufweist, so dass der Tragrahmen sowohl das elastische Element
an mindestens einer Kante oder häufig umlaufend an allen Kanten abstützt als auch
den Noppeneinsatz an einer Kante oder umlaufend an allen Kanten abstützt. Es kann
aber auch zweckmäßig sein, einen relativ flachen Tragrahmen zu gestalten, welcher
mindestens eine Stützkante nur für das elastische Element anbietet. Das elastische
Element kann dann selbst mit mindestens einer weiteren Stützkante ausgerüstet sein,
welche den Noppeneinsatz abstützt. Vorzugsweise wird auch das elastische Element eine
Vielzahl von Stützkanten aufweisen, beispielsweise kann es auch einen umlaufenden
Stützrahmen aufweisen. Hierdurch kann das elastische Element den Noppeneinsatz aufnehmen
und stützen. Vorteilhaft ist in jedem Fall, wenn der Noppeneinsatz vom elastischen
Element formschlüssig gehalten wird. Damit ein formschlüssiger Halt zustande kommt,
sollte die mindestens eine Stützkante des elastischen Elementes ein korrespondierendes
Element des Noppeneinsatzes stützen können, beispielsweise eine korrespondierende
Stützkante oder einen korrespondierenden Vorsprung am Noppeneinsatz. Besonders zweckmäßig
ist es, wenn paarweise gegenüberliegende Stützkanten des elastischen Elementes den
gleichen Abstand haben wie paarweise gegenüberliegende Stützkanten des Tragrahmens.
Dementsprechend ist es auch zweckmäßig, wenn ein am elastischen Element ausgebildeter
Stützrahmen die gleichen Maße hat wie ein am Tragrahmen ausgebildeter Stützrahmen.
In einem solchen Fall kann der Noppeneinsatz alternativ vom Tragrahmen oder vom elastischen
Element aufgenommen werden. Dann ist es möglich, die Massagevorrichtung mit oder ohne
elastisches Element zu nutzen. Wenn also um gewisse physiotherapeutische Wirkungen
zu erzielen, beispielsweise ein härterer Untergrund empfehlenswert ist, kann das elastische
Kissen für gewisse Übungen oder Behandlungen fortgelassen werden und der Massageeinsatz
wird direkt auf den Tragrahmen aufgelegt. Durch die entsprechende Dimensionierung
des Stützrahmens am Tragrahmen, korrespondierend zum Stützrahmen am elastischen Element,
kann weder formschlüssiger Halt mit dem Noppeneinsatz hergestellt werden. Ferner ist
in anderen Situationen geschlafen auch denkbar den Noppeneinsatz zusammen mit dem
elastischen Element, jedoch ohne Tragrahmen zu nutzen.
[0025] Nach diesem Konzept lässt sich auch vorteilhafter Weise ein Bausatz zur Verfügung
stellen. Aus einem solchen Bausatz kann ein Nutzer oder Therapeut verschiedene Massagevorrichtungen
zusammensetzen. Beispielsweise kann der Bausatz einen Noppeneinsatz und mindestens
dem Tragrahmen oder einen Noppeneinsatz und mindestens ein elastisches Element umfassen.
Ein zweckmäßiger Bausatz umfasst den Noppeneinsatz, ein elastisches Element und einen
Tragrahmen. Ein anderer zweckmäßiger Bausatz umfasst den Noppeneinsatz, einen Tragrahmen
und ein elastisches Element erster Art und ein elastisches Element zweiter Art. Beispielsweise
können die elastischen Elemente verschiedener Art verschiedene Härten aufweisen. Sie
können auch verschiedene Höhen und damit im Ergebnis ein Sinktiefen aufweisen. Selbstverständlich
könnte auch ein elastisches Element dritter oder vierter Art hinzugefügt werden. Solche
elastischen Elemente könnten neben besonderen mechanischen Eigenschaften auch mit
Zusatzfunktionen ausgerüstet sein. Beispielsweise wäre es denkbar, dass ein Bausatz
ein elastisches Element ohne Heizvorrichtung und ein elastisches Element mit Heizvorrichtung
enthält. Ebenfalls wäre es denkbar, dass man ein elastisches Element mit Heizvorrichtung,
welches naturgemäß kostspieliger ist, als Nachrüstelement für einen schon verkauften
Bausatz anbietet.
[0026] Über eine vorteilhafte Federwirkung hinaus erlaubt es das elastische Element gut,
die Massagevorrichtung mit anderen die therapeutische Wirkung stark unterstützenden
Vorrichtungen zu kombinieren. In ähnlicher Weise wäre dies mit klassischen Federelementen,
beispielsweise Spiralfedern, nicht möglich.
[0027] Beispielsweise ist es im Sinne der vorliegenden Erfindung vorteilhaft, wenn bei der
Massagevorrichtung eine Heizvorrichtung vorgesehen ist. Diese Heizvorrichtung soll
auf den Noppeneinsatz wirken. Wärme wird nicht nur als angenehm empfunden, sondern
fördert die therapeutische Effizienz einer Massage. Besonders zweckmäßig kann es sein,
wenn eine Heizvorrichtung von einem elastischen Element aufgenommen wird. Wenn beispielsweise
das elastische Element eine gelartige Masse umfasst, kann diese Masse insgesamt beheizt
werden. Dies erlaubt eine gleichmäßige Wärmeverteilung und Übertragung auf den Noppeneinsatz.
Ferner kann die hohe Wärmekapazität eines Gels dann sinnvoll genutzt werden, um die
Temperatur konstant zu halten und auch um nach Abschaltung der Heizvorrichtung eine
erhöhte Temperatur aufrecht zu erhalten.
[0028] Besonders effektiv ist eine Massagevorrichtung auch, wenn sie über eine antreibbare
mechanische Stimulationsvorrichtung verfügt. Diese kann Vibrationen auf die Füße eines
Nutzers übertragen. Wiederum kann es zweckmäßig sein, wenn diese Stimulationsvorrichtung
vom elastischen Element aufgenommen wird. Zum einen können so Vibrationen absorbiert
werden, die nicht an den Tragrahmen weiter gegeben werden sollen. Zum anderen bietet
das elastische Element einen idealen Ort an, um solche mechanische Stimulationen zu
übertragen. Sie wirken dann nicht ganz unmittelbar auf die Füße eines Nutzers, wie
dies bei der direkten mechanischen Anregung der Noppenmatte der Fall wäre, sie sind
aber auch nicht zu weit von der Noppenmatte entfernt, um effizient zu wirken.
[0029] Die mechanische Stimulationsvorrichtung wird besonders zweckmäßigerweise durch eine
äußere Energiequelle angetrieben. In vielen Fällen ist ein Elektromotor zweckmäßig,
der an das Hausstromnetz angeschlossen werden kann.
[0030] Es ist ebenfalls zweckmäßig, wenn die Massagevorrichtung über Sensoren verfügt. Dem
Fachmann sind zweckmäßige Sensoren bekannt, häufig sind piezo-elektrische Sensoren
nützlich. Diese Sensoren können ganz allgemein den Massagevorgang überwachen. Dabei
kommt sowohl die bloße Überwachung der Nutzerbewegung in Frage als auch die zusätzliche
Überwachung von Bewegungen, die durch eine mechanische Stimulationsvorrichtung bedingt
werden. Auch solche piezo-elektrische Sensoren können zweckmäßigerweise vom elastischen
Element aufgenommen werden. Sie können dort Bewegungen effizient aufzeichnen, sind
aber vor Störeinflüssen und auch vor äußeren Beschädigungen gut geschützt. Es ist
insbesondere zweckmäßig, wenn die piezo-elektrische Sensoren mit einer Einrichtung
zur Schrittzählung verbunden sind. Die Fußmassage kann in vielen Fällen zweckmäßigerweise
mit Gehbewegungen kombiniert werden. Die Schrittzählung erlaubt dann, die Intensität
der Nutzung zu überwachen.
[0031] Eine besonders zweckmäßige Massagevorrichtung kann eine Heizvorrichtung auch in der
Kombination mit einer antreibbaren mechanischen Stimulationsvorrichtung, und/oder
eine mechanische Stimulationsvorrichtung in Kombination mit piezo-elektrischen Sensoren
aufweisen. Die Sensoren können in allen Fällen wiederum zweckmäßig mit einer Einrichtung
zur Schrittzählung verbunden sein.
[0032] Eine solche Einrichtung kann auch externe datenverarbeitende Einrichtungen zur Schrittzählung
umfassen. Sie kann ferner externe Anzeigen umfassen. Es hat sich als besonders zweckmäßig
erwiesen, wenn die Massageeinrichtung einen Funkkontakt zu einem Tablet-Computer oder
Mobiltelefon eines Nutzers herstellen kann. Die Schrittzählung und die Anzeige von
anderen Nutzungsparametern kann dann über eine App/ein Anwendungsprogramm auf einem
solchen Gerät erfolgen. Ein solches Gerät kann auch zum Eingeben von gewünschten Nutzungsparametern
verwendet werden, beispielsweise zum Vorgeben einer Heiztemperatur oder der Intensität
einer mechanischen Stimulation.
[0033] Weitere Merkmale, aber auch Vorteile der Erfindung, ergeben sich aus den nachfolgend
aufgeführten Zeichnungen und der zugehörigen Beschreibung. In den Abbildungen und
in den dazugehörigen Beschreibungen sind Merkmale der Erfindung in Kombination beschrieben.
Diese Merkmale können allerdings auch in anderen Kombinationen von einem erfindungsgemäßen
Gegenstand umfasst werden. Jedes offenbarte Merkmal ist also auch als in technisch
sinnvollen Kombinationen mit anderen Merkmalen offenbart zu betrachten. Die Abbildungen
sind teilweise leicht vereinfacht und schematisch:
- Fig. 1
- zeigt in perspektivischer Darstellung eine erfindungsgemäße Massagevorrichtung 10.
- Fig. 2
- zeigt eine Querschnittsansicht der erfindungsgemäßen Massagevorrichtung 10.
- Fig. 3
- zeigt den Aufbau einer erfindungsgemäßen Massagevorrichtung in einer perspektivischen
Explosionszeichnung.
- Fig. 4
- zeigt die erfindungsgemäße Massagevorrichtung in der Aufsicht.
- Fig. 5
- zeigt eine Aufsicht auf eine andere erfindungsgemäße Massagevorrichtung.
- Fig. 6
- zeigt diese andere erfindungsgemäße Massagevorrichtung in einer perspektivischen Explosionszeichnung.
- Fig. 7
- zeigt eine Unteransicht dieser Massagevorrichtung.
- Fig. 8
- zeigt einen Querschnitt durch diese Massagevorrichtung entlang der Linie VIII-VIII.
- Fig. 9
- zeigt einen Querschnitt durch diese Massagevorrichtung entlang der Linie IX-IX.
[0034] Fig. 1 zeigt in perspektivischer Darstellung eine erfindungsgemäße Massagevorrichtung
10. Diese weist einen Tragrahmen 12 auf. Der Tragrahmen 12 umschließt die Noppenmatte
14. Die Noppenmatte schließt dabei im Wesentlichen bündig mit dem Tragrahmen ab, einzelne
Noppen überragen den Tragrahmen jedoch. Der Tragrahmen erlaubt erkennbar einen sicheren
Stand der Massagevorrichtung auf verschiedenem Untergrund. Er entkoppelt die Noppenmatte
auch vom Untergrund, so dass beim Nutzen der Noppenmatte die Art des Untergrundes
für den Nutzer in der Regel nicht zu erspüren ist.
[0035] Fig. 2 zeigt eine Querschnittsansicht der erfindungsgemäßen Massagevorrichtung 10.
Der Tragrahmen 12 umfasst eine Bodenplatte 16. Diese Bodenplatte ist von Stützkanten
umgeben, beispielsweise von den aneinander gegenüberliegenden Stützkanten 18A und
18B. Auf der Bodenplatte 16 liegt das elastische Element 20 auf, welches zu beiden
Seiten durch die Stützkanten 18A und 18B eingefasst wird. Auf dem elastischen Element
20 wiederum liegt der Noppeneinsatz 14 auf.
[0036] Der Aufbau dieser erfindungsgemäßen Massagevorrichtung ist besonders gut in der perspektivischen
Explosionszeichnung der Fig. 3 erkennbar. Der Tragrahmen besteht aus der Bodenplatte
16 und dem umlaufenden Stützrahmen 26. Dieser Stützrahmen nimmt das elastische Element
20 bündig auf. Auf das elastische Element 20 wird der Noppeneinsatz 14 platziert,
welcher aus der Tragbahn 22 und darüber aufragenden Noppen 24 besteht.
[0037] Fig. 4 zeigt den Aufbau einer erfindungsgemäßen Massagevorrichtung in einer perspektivischen
Explosionszeichnung. Der Nutzer tritt auf dem zentral positionierten Noppeneinsatz.
Dieser ist ringsherum vom Stützrahmen 26 umgeben. Intuitiv wird der Nutzer damit Bewegungen
nur im Bereich des Noppeneinsatzes 14 durchführen. Beispielsweise kommen die Bewegungen
in Betracht, die eine gute physiotherapeutische Wirkung haben. Sollte der Nutzer dabei
einmal außerhalb des Noppeneinsatzes 14 auftreten, ist dies unbedenklich, da der Stützrahmen
so dimensioniert ist, dass ein Fuß weiter sicheren Halt findet. Es hat sich als zweckmäßig
erwiesen, wenn die Innenseiten des Stützrahmens entweder gerade Kanten oder konkav-konvex
geschwungene Kanten aufweisen. Besonders zweckmäßig ist auch die Kombination beider
Kantenformen. Diese Kombination bewirkt eine besonders günstige elastische Stützung
von Gehbewegungen. Die Schrittrichtung ist dabei intuitiv entlang der konkav-konvexen
Kanten und die geraden Kanten werden als Schrittbegrenzungen aufgefasst.
[0038] Fig. 5 zeigt eine Aufsicht einer anderen erfindungsgemäßen Massagevorrichtung 10.
Diese erhebt sich wiederum über einen Tragrahmen 12. Auf den Tragrahmen ist das elastische
Element 20 aufgesetzt, welches jedoch breiter und länger ist als der Noppeneinsatz
14, so dass der Noppeneinsatz 14 von einem Wulst 21 des elastischen Elementes 20 umgeben
wird.
[0039] Die Konstruktion dieser anderen erfindungsgemäßen Massagevorrichtung 10 wird in der
perspektivischen Explosionsdarstellung der Fig. 6 besonders deutlich. Als bodennahes
Element verfügt die Massagevorrichtung wieder über den Tragrahmen 12. Dieser weist
umlaufend Stützkanten auf, welche eine Aufnahmeschale 27 begrenzen. In diese Stützkanten
kann das elastische Element 20 eingepasst werden. Das elastische Element 20 weist
umlaufend den Wulst 21 auf. An der Innenseite des Wulstes weist das elastische Element
20 wiederum Stützkanten 28 auf, welche eine weitere Aufnahmeschale 29 bilden. Diese
können gerade verlaufen, wie die Stützkante 28A, oder konkav-konvex verlaufen, wie
die Stützkante 28B. Die Stützkanten wiederum bilden einen umlaufenden Stützrahmen.
Dieser Stützrahmen nimmt den Noppeneinsatz 14 formschlüssig auf.
[0040] Fig. 7 zeigt die Unteransicht des Tragrahmens 12. Dieser Tragrahmen 12 kann beispielsweise
als Spritzgussrahmen gefertigt werden. Er weist zweckmäßigerweise Streben 30 auf,
welche zu seiner mechanischen Stabilisierung dienen. Zur sicheren und kratzfreien
Positionierung auf einem Untergrund weist der Tragrahmen 12 Auflagenoppen 32 auf.
Einige dieser Noppen, wie beispielsweise Noppe 32A, ist an den Ecken des Tragrahmens
12 positioniert. Andere Noppen, wie beispielsweise die Auflagenoppe 32B, sind an den
Kreuzungspunkten von Streben positioniert. Dies sorgt für eine sehr stabile Auflage
des Tragrahmens 12 auf einem Untergrund. Ferner sind in dem Tragrahmen 12 Magnetanker
34 vorgesehen. Diese Magnetanker können zur sicheren Verankerung von elastischen Elementen
benutzt werden. Dieses Prinzip wird aus den nachfolgenden Querschnitten noch deutlicher.
[0041] Fig. 8 zeigt einen Querschnitt durch die Mitte der Massagevorrichtung von einer geraden
Stützkante des Tragrahmens 12 zur gegenüberliegenden geraden Stützkante des Tragrahmens
12. Man erkennt in dieser Darstellung gut, wie sich der Tragrahmen durch verschiedene
Auflagenoppen 32 gut und sicher auf einem Boden positionieren lässt. Der Tragrahmen
12 weist zwei gegenüberliegende Stützkanten 18A und 18B auf. Über diesem erhebt sich
das elastische Element 20. Die Bodenseite des elastischen Elementes 20 weist einen
flächigen Vorsprung auf, der (nicht näher bezeichnete) Gegenkanten zu den Stützkanten
18A und 18B ausbildet. Zwischen den Kanten 18A und 18B wird eine Aufnahmeschale 27
für den vorspringenden Teil des elastischen Kissens 20 ausgebildet.
[0042] Das elastische Element 20 weist im Übrigen einen umlaufenden Wulst 21 auf, der sich
über den Rändern des Tragrahmens 12 erhebt. An der Innenseite dieses Wulstes 21 weist
das elastische Element 20 seinerseits Stützkanten 28A und 28B auf. Zwischen diesen
Stützkanten 28A und 28B wird eine Aufnahmeschale 29 ausgebildet. Diese Aufnahmeschale
29 nimmt den Noppeneinsatz 14 auf. Spezifischer wird die Tragbahn 22 des Noppeneinsatzes
14 aufgenommen, so dass sich die Noppen 24 über die Aufnahmeschale 29 erheben.
[0043] Wie an diesem Querschnitt erkennbar ist, entspricht der Abstand der Stützkanten 18A
und 18B genau dem Abstand der Stützkanten 28A und 28B. Insgesamt ist sogar die Aufnahmeschale
27 des Tragrahmens 12 genauso dimensioniert wie die Aufnahmeschale 29 des elastischen
Elementes 20. Daher ist es möglich, den Noppeneinsatz 14 bei dieser Ausführungsform
einer Massagevorrichtung auch ohne elastisches Element 20 nur mit dem Tragrahmen 12
zu verwenden. Da das elastische Element 20 mit seiner Aufnahmeschale 29 den Noppeneinsatz
14 sicher hält, ist es ferner möglich, auch eine Massagevorrichtung ohne Tragrahmen
12 zur Verfügung zu stellen. Dabei wird das elastische Element 12 unmittelbar auf
einem dafür geeigneten Untergrund aufgelegt.
[0044] Fig. 9 zeigt einen anderen Querschnitt durch diese Ausführungsform einer Massagevorrichtung
10, so wie in Fig. 7 angezeichnet. Man erkennt folglich wieder, dass auf den Tragrahmen
12 das elastische Element 20 aufgelegt ist und auf dieses der Noppeneinsatz 14. In
dieser Querschnittsansicht erkennt man jedoch zusätzlich die Position zweier Magnetanker
34A und 34B, welche in den Tragrahmen 12 eingelassen sind. Korrespondierend zu diesen
Magnetankern 34 sind Magnethalter 36 im Noppeneinsatz 14 vorgesehen. Diese Magnethalter
36 können besonders günstig unter Noppen untergebracht werden, so wie für die Halter
36A und 36B gezeigt. Das Vorsehen von Magnetankern 34 mit korrespondierenden Magnethaltern
36 stellt sicher, dass der Noppeneinsatz über den formschlüssigen Halt, dem die Aufnahmeschale
im elastischen Element 20 gewährt, stets sicher gehalten wird. Dieser zusätzliche
Halt kann besonders dann nützlich sein, wenn die Massagevorrichtung 10 nach Gebrauch
an eine Wand gehängt wird.
[0045] An diesem Ausführungsbeispiel wird auch deutlich, dass Magnetanker und Magnethalter
in anderer Form zweckmäßig sein können. Beispielsweise können magnetische Elemente
aufgeklebt werden. Generell kommen auch andere mechanische Verbindungselemente, in
der Regel jeweils Paare von Verbindungselementen in Betracht. Zweckmäßig sind beispielsweise
auch Druckknöpfe oder Klettverschlüsse. Im Einzelfall kann auch eine klebende Verwendung,
insbesondere eine lösbare und wiederverbindbare klebende Verbindung nützlich sein.
[0046] Insgesamt zeigt sich, wie sich eine zweckmäßige Massagevorrichtung herstellen lässt.
Diese ist anspruchsvoller und physiotherapeutisch effizienter als eine einfache Massagematte,
zugleich jedoch ebenso einfach und intuitiv benutzbar.
Bezugszeichenliste
[0047]
- 10
- Massagevorrichtung
- 12
- Tragrahmen
- 14
- Noppeneinsatz
- 16
- Bodenplatte
- 18
- Stützkante
- 20
- Elastisches Element
- 21
- Wulst
- 22
- Tragbahn
- 24
- Noppe
- 26
- Stützrahmen
- 27
- Aufnahmeschale (des Tragrahmens)
- 28
- Stützkante
- 29
- Aufnahmeschale (des elastischen Elementes)
- 30
- Strebe
- 32
- Auflagenoppe
- 34
- Magnetanker
- 36
- Magnethalter
1. Massagevorrichtung (10), welche sich über eine Längenrichtung und eine Breitenrichtung,
welche eine Grundfläche aufspannen, und über eine Höhenrichtung erstreckt, einen Tragrahmen
(12) aufweist, ein über dem Tragrahmen (12) angeordnetes elastisches Element (20)
und eine in der Höhenrichtung über dem elastischen Element (20) angeordneter Noppeneinsatz
(14) aufweist, welcher Noppen (24) und eine Tragbahn (22) umfasst und sich in Längen-
und Breitenrichtung erstreckt, wobei die Tragbahn (22) und die Noppen (24) jeweils
durch das Einwirken des elastischen Elementes (20) elastisch in Richtung des Tragrahmens
(12) zurückweichen können.
2. Massagevorrichtung (10) nach Anspruch 1, wobei der Tragrahmen (12) eine Bodenplatte
(16) aufweist, die das elastische Element (20) über mindestens die Hälfte seiner Fläche
unterstützt.
3. Massagevorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Tragrahmen
(12) mindestens eine Stützkante (18) aufweist und die Stützkante (18) das elastische
Element (20) in Längenrichtung und/oder Breitenrichtung stützt.
4. Massagevorrichtung (10) nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die Stützkante (18)
die Massagematte stützt.
5. Massagevorrichtung (10), wobei mindestens eine erste, eine zweite und eine dritte
Stützkante (18) vorgesehen sind, welche einen umlaufenden Stützrahmen (26) bilden.
6. Massagevorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das elastische
Element (20) in Höhenrichtung eine Ausdehnung zwischen 1 cm und 10 cm aufweist.
7. Massagevorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das elastische
Element (20) eine äußere Hülle und eine viskose Füllung aufweist.
8. Massagevorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Massageeinlage
eine Trägerbahn (22) und Noppen (24) aufweist und die Noppen (24) aus dem Material
der Trägerbahn (22) ausgeformt sind.
9. Massagevorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei eine Heizvorrichtung
vorgesehen ist, welche auf den Noppeneinsatz (14) wirkt.
10. Massagevorrichtung (10) nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die Heizvorrichtung
vom elastischen Element (20) aufgenommen wird.
11. Massagevorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei eine antreibbare
mechanische Stimulationseinrichtung vorgesehen ist.
12. Massagevorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, welche über piezoelektrische
Sensoren verfügt.
13. Massagevorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die piezoelektrischen
Sensoren mit einer Einrichtung zur Schrittzählung verbunden sind.
14. Bausatz für eine Massagevorrichtung (10), wobei der Bausatz einen Noppeneinsatz (14)
aufweist, und der Bausatz ferner zumindest einen Tragrahmen (12) und mindestens ein
elastisches Element (20) aufweist, wobei der Noppeneinsatz sowohl mit dem elastischen
Element (20) als auch mit dem Tragrahmen (12) kombinierbar ist und jeweils formschlüssig
gehalten wird.
15. Bausatz für eine Massagevorrichtung (10) nach dem vorhergehenden Anspruch, welcher
einen Noppeneinsatz (14) aufweist, ferner einen Tragrahmen (12) und mindestens ein
erstes elastisches Element (20) aufweist, welches formschlüssig vom Tragrahmen (12)
gehalten werden kann.