[0001] Die Erfindung betrifft eine Arbeitsschutzvorrichtung für den Kopf, die ein Abdeckelement
zur wenigstens teilweisen Abdeckung eines Kopfes und ein Fluchtgerät umfasst.
[0002] In Gefahrbereichen wie z. B. Industrieanlagen im Bereich Chemie, Öl und Gas müssen
Personen, die sich dort aufhalten, Schutzausrüstung tragen. Zu der Schutzausrüstung
gehören Arbeitsschutzhelm und Sicherheitsbrille, die Kopf und Augen vor Verletzungen
oder Kontakt mit gefährlichen Stoffen schützen. Für den Fall, dass die Personen Gefahrstoffen
ausgesetzt werden, wie z. B. bei einem Unfall oder Brand, müssen sich die im Gefahrbereich
anwesenden Personen mittels eines Fluchtgeräts vor toxischen Stoffen schützen, um
keine gesundheitlichen Schäden zu erleiden und weiter um eine geordnete und gezielt
ablaufende Flucht aus diesem Bereich antreten zu können.
[0003] Bekannt sind Brandfluchthauben, die gesammelt an mehreren zentralen Punkten in Gebäuden
vorgehalten werden oder an Gurten von den Personen mitgeführt werden können. Bei dem
gesammelten zentralen Vorhalten der Brandfluchthauben ist es nachteilig, dass die
Personen zuerst zu den Brandfluchthauben gelangen müssen, was bei schlechter Sicht
oder bei blockierten Wegen erschwert wird. Um sich vor toxischen Gasen oder Rauch
zu schützen, müssen die Personen auf dem Weg zu den Vorhaltepunkten die Luft anhalten.
Wenn die Brandfluchthauben von den Personen mitgeführt werden können, besteht die
Gefahr, dass die Brandfluchthauben verloren werden können, wenn sie versehentlich
von den Gurten gelöst und abgelegt werden.
[0004] In beiden Fällen benötigt das Überziehen der Brandfluchthaube viele Sekunden, da
zur der Benutzung der Brandfluchthaube der Arbeitshelm und Brillen abgesetzt und nach
dem Überziehen wieder aufgesetzt werden müssen.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Arbeitsschutzvorrichtung der eingangs genannten
Art bereitzustellen, die ein jederzeit erreichbares Fluchtgerät bereitstellt, das
schnell und ohne großen Aufwand benutzt werden kann.
[0006] Die Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs. Vorteilhafte
Weiterbildungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
[0007] Eine eingangs genannte Arbeitsschutzvorrichtung weist dazu erfindungsgemäß an dem
Abdeckelement einen Aufbewahrungssektor zur Aufbewahrung des Fluchtgeräts auf, wobei
ein Aufbewahrungszustand durch das Anordnen des Fluchtgeräts innerhalb des Aufbewahrungssektors
definiert ist und ein Benutzungszustand durch das Anordnen des Fluchtgeräts außerhalb
des Aufbewahrungssektors definiert ist und wobei die Arbeitsschutzvorrichtung eine
Überführungskomponente aufweist, die zum Überführen der Arbeitsschutzvorrichtung von
dem Aufbewahrungszustand in den Benutzungszustand ausgebildet ist.
[0008] Wenn die Arbeitsschutzvorrichtung von einer Person angelegt wird, befindet sich das
Abdeckelement auf dem Kopf des Nutzers. Das Fluchtgerät ist im Aufbewahrungszustand
durch die Aufbewahrung im Aufbewahrungssektor des Abdeckelements nah am Gesicht angeordnet.
Es blockiert damit weder die Sicht der Person noch stört es deren Bewegungsfreiheit.
Soll das Fluchtgerät benutzt werden, wird es mittels der Überführungskomponente von
dem Aufbewahrungszustand in den Benutzungszustand überführt, in dem es aus dem Aufbewahrungssektor
entfernt wird.
[0009] Da das Fluchtgerät am Abdeckelement direkt am Kopf des Nutzers aufbewahrt ist, kann
es nach dem Entfernen von dem Abdeckelement sofort benutzt werden. Weiter ermöglicht
die Erfindung, das Fluchtgerät ohne vorheriges Absetzen des Abdeckelementes zu benutzen.
Das Fluchtgerät kann mittels des Überführungselements direkt von dem Aufbewahrungssektor
zu dem Benutzungsbereich am Kopf überführt werden und sofort benutzt werden. Bei Gefahr
wird dem Nutzer somit auf eine schnelle und einfache Weise Schutz bereitgestellt,
ohne dass zwischenzeitlich auf den Schutz durch die Arbeitsschutzvorrichtung verzichtet
werden müsste.
[0010] Durch die Integration des Fluchtgeräts in die Arbeitsschutzvorrichtung wird weiter
gewährleistet, dass der Nutzer das Fluchtgerät jederzeit mit sich führt. In den Gefahrbereichen,
in denen Arbeitsschutzvorrichtungen vorgeschrieben sind, werden Personen, die keine
Arbeitsschutzvorrichtung mit sich führen bzw. tragen, von anderen Personen im Gefahrenbereich
darauf aufmerksam gemacht werden, dass Arbeitsschutzvorrichtungen Pflicht sind. Daher
wird ein Nutzer in den Gefahrenbereichen immer eine Arbeitsschutzvorrichtung mit sich
führen. Durch die Integration des Fluchtgeräts in die Arbeitsschutzvorrichtung wird
der Nutzer automatisch auch das Fluchtgerät mit sich führen.
[0011] Vorteilhafterweise bilden das Abdeckelement und das Fluchtgerät im Benutzungszustand
eine Fluchthaube, die zum Umhüllen eines Kopfes und vorzugsweise eines Halses ausgebildet
ist. Das Fluchtgerät erweitert in diesem Fall das auf dem Kopf des Nutzers angeordnete
Abdeckelement zu einer Fluchthaube, die den Kopf und den Hals des Nutzers vor Gefahrstoffen
schützt.
[0012] Das Fluchtgerät kann weiter eine Atemschutzvorrichtung aufweisen, die im Aufbewahrungszustand
vorzugsweise an einem Stirnabschnitt der Arbeitsschutzvorrichtung angeordnet ist.
Durch die Anordnung im Stirnabschnitt der Arbeitsschutzvorrichtung muss die Atemschutzvorrichtung
nur einen kurzen Weg verschoben werde, um über dem Atmungsbereich, der Mund und Nase
umfasst, angeordnet zu werden. Diese Anordnung ermögliche eine schnelle Benutzung
der Atemschutzvorrichtung. Weiter bewirkt die Lagerung der Atemschutzvorrichtung an
dem Stirnabschnitt eine optimale Gewichtsverteilung der Arbeitsschutzvorrichtung.
Der Nutzer hat bei Kopfbewegungen damit keine Einschränkungen in der Beweglichkeit
durch das Gewicht der Atemschutzvorrichtung, da ansonsten eine Schwungmasse bei Kopfdrehung
wirken könnte.
[0013] Weiter ist die Atemschutzvorrichtung mit Vorteil umgebungsluftabhängig ausgebildet,
wobei die Arbeitsschutzvorrichtung vorzugsweise ein am Abdeckelement angeordnetes
Filterelement aufweist. Der Atembereich des Nutzers der Arbeitsschutzvorrichtung kann
dabei nur über das Filterelement mit der Außenluft verbunden sein. Am Abdeckelement
sind dazu Luftkanäle ausgebildet, die die Atemschutzvorrichtung über das Filterelement
mit der äußeren Umgebung verbinden. Diese Ausführung spart im Vergleich zu umgebungsluftunabhängigen
Atemschutzvorrichtungen Gewicht und Bauraum. Es wird jedoch nicht ausgeschlossen,
dass eine umgebungsluftunabhängige Atemschutzvorrichtung genutzt werden kann.
[0014] Zweckmäßigerweise weist die Atemschutzvorrichtung eine Haltevorrichtung auf, die
im Benutzungszustand zum Halten der Atemschutzvorrichtung über einem Atmungsbereich
eines Gesichts ausgebildet ist.
[0015] Es ist weiter zweckmäßig, dass die Haltevorrichtung als Band ausgebildet ist, das
sich im Aufbewahrungszustand von einem Hinterkopfabschnitt der Arbeitsschutzvorrichtung
über eine erste Seitenwand der Arbeitsschutzvorrichtung zur Atemschutzvorrichtung,
danach über die erste Seitenwand zurück zum Hinterkopfabschnitt und danach über eine
zweite Seitenwand der Arbeitsschutzvorrichtung zu dem Stirnabschnitt erstreckt. Mit
Vorteil ist die Haltevorrichtung in die Überführungskomponente integriert und umfasst
vorzugsweise einen Griff, der im Aufbewahrungszustand lösbar am Stirnabschnitt befestigt
ist. Durch diese Anordnung kann der Nutzer die Atemschutzvorrichtung und damit das
Fluchtgerät durch Ziehen an dem Griff der Haltevorrichtung von dem Aufbewahrungszustand
in den Benutzungszustand überführen. Dabei können auch mehrere Griffe, vorzugsweise
zwei, vorgesehen sein. Durch das Ziehen an dem Griff wird das Fluchtgerät aus dem
Aufbewahrungssektor gezogen und fällt dann automatisch in den Benutzungszustand.
[0016] Die Atemschutzvorrichtung weist vorteilhafterweise ein Mundstück mit einem Dichtungselement
auf, das zur gasdichten Anlage um die Atmungsorgane eines Gesichts ausgebildet ist.
Dazu weist die Atemschutzvorrichtung weiter vorzugsweise eine Nasenklammer auf. Damit
wird im Benutzungszustand der Nutzer vor dem Einatmen toxischer Gase geschützt.
[0017] Zweckmäßigerweise ist die Atemschutzvorrichtung mindestens teilweise aus einem transparenten
Material ausgebildet. Die transparente Ausgestaltung der Atemschutzvorrichtung vergrößert
im Benutzungszustand das Sichtfeld des Nutzers. Das Sichtfeld ist dabei nun auch nach
unten hin frei, so dass der Nutzer im Benutzungszustand die Umgebung seiner Füße im
Blick hat und auf dem Boden liegende Gegenstände gut erkennen kann. Gerade bei schlechten
Sichtverhältnissen kann dies dem Nutzer helfen, schnell aus dem Gefahrenbereich zu
entkommen.
[0018] Vorteilhafterweise weist der Aufbewahrungssektor eine Ausnehmung auf, in der das
Fluchtgerät im Aufbewahrungszustand angeordnet ist, wobei sich die Ausnehmung vorzugsweise
vom Stirnabschnitt über einen Schläfenabschnitt bis zum Hinterkopfabschnitt des Abdeckelements
erstreckt. Insbesondere wenn das Fluchtgerät eine Brandfluchthaube umfasst, ist das
Fluchtgerät im Aufbewahrungszustand jederzeit ringförmig um den Kopf des Nutzers angeordnet,
wenn der Nutzer die Arbeitsschutzvorrichtung trägt. Bei der Überführung in den Benutzungszustand
fällt das Fluchtgerät von dem Abdeckelement in Richtung des Halses des Nutzers und
bildet eine um den Kopf und den Hals des Nutzers umlaufende schlauchförmige Wand.
In Kombination mit dem Abdeckelement wird dadurch eine nach oben geschlossene Haube
gebildet. Das Fluchtgerät kann dabei als schlauchförmige Brandfluchthaube oder als
nach oben geschlossene Brandfluchthaube ausgebildet sein. Zweckmäßigerweise weist
das Fluchtgerät transparente Wangenelemente auf. Die transparenten Wangenelemente
vergrößern den Sichtbereich des Nutzers weiter.
[0019] Weiter ist es vorteilhaft, wenn die Atemschutzvorrichtung im Aufbewahrungszustand
in der Ausnehmung angeordnet ist. Weiter kann im Aufbewahrungszustand eine lösbar
mit dem Abdeckelement verbundene Deckelkomponente die Ausnehmung und das Fluchtgerät
wenigstens teilweise überspannen. Die Deckelkomponente schützt im Aufbewahrungszustand
das Fluchtgerät vor Beschädigungen. Das Fluchtgerät wird dadurch vor herabfallenden
Gegenstanden sicher zwischen der Deckelkomponente und dem Abdeckelement verwahrt.
[0020] Es ist weiter zweckmäßig, dass das Fluchtgerät ein Visier umfasst, dass vorzugsweise
im Benutzungszustand derart angeordnet ist, dass ein Abstand zwischen einem Gesicht
und dem Visier vorzugsweise mindestens 2 cm, weiter vorzugsweise mindestens 3,5 cm,
beträgt. Durch diesen Abstand kann der Nutzer auch unter dem Visier eine Sehhilfe
oder Schutzbrille tragen und muss diese nicht abnehmen.
[0021] Die Arbeitsschutzvorrichtung kann ein Empfangsmodul und ein Betätigungsmodul umfassen,
wobei das Betätigungsmodul zum Betätigen der Überführungskomponente ausgebildet ist.
Dabei ist das Empfangsmodul zum Auslösen des Betätigungsmoduls ausgebildet, wenn das
Empfangsmodul ein Auslösesignal einer externen zentralen Sendeeinheit empfängt.
[0022] Die Erfindung betrifft ferner ein System umfassend eine Arbeitsschutzvorrichtung
mit Empfangsmodul und Betätigungsmodul gemäß der vorangegangenen Beschreibung und
eine externe Sendeeinheit wobei erfindungsgemäß vorgesehen ist, dass die externe Sendeeinheit
ein Auslösesignal an das Empfangsmodul übermittelt, wenn die Benutzung des Fluchtgeräts
erforderlich ist.
[0023] Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen anhand
einer vorteilhaften Ausführungsform beispielhaft erläutert. Es zeigen
- Fig. 1a, b:
- schematische Darstellungen einer Arbeitsschutzvorrichtung mit trennbaren Einzelkomponenten;
- Fig. 2:
- eine schematische Schnittdarstellung einer Arbeitsschutzvorrichtung mit Fluchtgerät
im Aufbewahrungszustand;
- Fig. 3a, b:
- schematische Darstellungen verschiedener Ausführungsformen der Arbeitsschutzvorrichtung;
und
- Fig. 4:
- eine schematische Darstellung einer Arbeitsschutzvorrichtung mit Blick auf den Gesichtsbereich
einer Person.
[0024] Eine Arbeitsschutzvorrichtung wird in ihrer Gesamtheit mit dem Bezugszeichen 1 bezeichnet.
Die Arbeitsschutzvorrichtung 1 umfasst ein Abdeckelement 10, das zumindest zum teilweisen
Abdecken eines Kopfes geeignet ist. Gemäß Figur 1a ist das Abdeckelement 10 als Arbeitshelm
ausgestaltet.
[0025] Das Abdeckelement 10 umfasst Deckelkomponenten 13, 13', die eine äußere Begrenzung
des Arbeitsschutzhelmes bilden. Die Deckelkomponente 13 ist dabei über einem Stirnabschnitt
14 angeordnet. An der Deckelkomponente 13 ist weiter eine Überführungskomponente 12
angeordnet, die zum Überführen der Arbeitsschutzvorrichtung 1 von einem Aufbewahrungszustand
in einen Benutzungszustand ausgebildet ist. Die Deckelkomponente 13' ist über einem
Hinterkopfabschnitt 15 angeordnet.
[0026] In Figur 1b sind die Deckelkomponenten 13, 13' von dem Abdeckelement 10 gelöst. Aus
dieser Figur ist ersichtlich, dass unter der Deckelkomponente 13 eine Ausnehmung 17
an dem Abdeckelement 10 angeordnet ist. Die Deckelkomponente 13 überspannt diese Ausnehmung
17 zumindest teilweise. In der Ausnehmung 17 ist ein Aufbewahrungssektor 11 angeordnet.
Der Aufbewahrungssektor 11 erstreckt sich über einen Stirnabschnitt 14 des Abdeckelementes
10. Wenn eine Person das Abdeckelement 10 auf dem Kopf trägt, ist der Stirnabschnitt
14 über der Stirn angeordnet, wobei der Hinterkopfabschnitt 15 über dem Hinterkopf
der Person angeordnet ist. Über den Schläfen der Person ist dann ein Schläfenabschnitt
18 des Abdeckelements 10 angeordnet. Das Abdeckelement 10 hat dabei einen linken und
einen rechten Schläfenabschnitt 18. Weiter erstreckt sich von dem Stirnabschnitt 14
zum Hinterkopfabschnitt 15 eine Seitenwand 16 des Abdeckelementes 10, die einen Teil
des Schläfenabschnitts 18 umfassen kann. Der Hinterkopfabschnitt 15 wird von der Deckelkomponente
13' überdeckt. Die Deckelkomponenten 13, 13' sind lösbar mit dem Abdeckelement 10
verbunden und verschließen die Ausnehmung 17 zumindest teilweise. Wenn die Deckelkomponenten
13, 13' von dem Abdeckelement 10 gelöst werden, wird die Ausnehmung 17 geöffnet.
[0027] Wenn die Arbeitsschutzvorrichtung 1 sich im Aufbewahrungszustand befindet, ist in
der Ausnehmung 17 ein Fluchtgerät 2 angeordnet. Dies wird in der Schnittdarstellung
in Figur 2 dargestellt. Das Fluchtgerät 2 ist darin als Fluchthaube 20 ausgestaltet,
wobei die Fluchthaube 20 in dieser Ausführungsform schlauchförmig ausgestaltet und
luftdicht, ringförmig mit dem Abdeckelement 10 verbunden ist. Die Fluchthaube 20 ist
dabei so gefaltet, dass sie von dem Abdeckelement 10 nach unten in Richtung des Kopfes
und Halses des Trägers des Abdeckelementes 10 heruntergezogen werden kann. Im heruntergezogenen
Zustand ist die Fluchthaube 20 und damit die gesamte Arbeitsschutzvorrichtung 1 im
Benutzungszustand.
[0028] Das Fluchtgerät 2 umfasst weiter eine Atemschutzvorrichtung 21, die mit der Fluchthaube
20 verbunden ist. Die Atemschutzvorrichtung 21 ist in Figur 2 schraffiert dargestellt.
Die Atemschutzvorrichtung 21 weist ein Mundstück mit einem Dichtungselement 23 auf,
das zur Anlage um einen Mund- und Nasenbereich eines Gesichtes ausgebildet ist. Weiter
ist eine Nasenklammer 29 vorgesehen, die die Nase des Trägers zusammendrückt und auf
diese Weise verschließt. Wenn das Dichtungselement 23 auf die Haut gepresst wird,
dichtet es den Mund- und Nasenbereich eines Gesichtes gegenüber der Umgebung luftdicht
ab.
[0029] In einer alternativen Ausführungsform kann das Fluchtgerät 2 eine Atemschutzvorrichtung
21 umfassen, wobei keine Fluchthaube 20 vorgesehen ist. In dieser Ausführungsform
wird lediglich eine Atemschutzvorrichtung 21 für den Träger bereitgestellt. Dies ist
in vielen Notsituationen ausreichend und verringert das Gewicht der Arbeitsschutzvorrichtung
1.
[0030] Unabhängig davon, ob eine Brandfluchthaube vorgesehen ist oder nicht ist die Atemschutzvorrichtung
21 über Kanäle (nicht dargestellt) mit einem Filterelement 28 verbunden, das am Abdeckelement
10 angeordnet ist. Damit kann der Träger der Arbeitsschutzvorrichtung 1 gefilterte
Luft atmen. Die Umgebungsluft wird dabei über Lüftungsschlitze 29 an dem Abdeckelement
10 in den Luftkanal geführt, der zum Filterelement 28 führt. In dem Filterelement
28 wird die Umgebungsluft gefiltert und damit von toxischen Gasen und Verunreinigungen
gereinigt. Die gereinigte Luft fließt über weitere Luftkanäle zur Atemschutzvorrichtung
21, sodass der Nutzer der Arbeitsschutzvorrichtung 1 gefilterte und saubere Luft atmen
kann. Die ausgeatmete Luft des Nutzers fließt über das Filterelement 28 zurück durch
die Lüftungsschlitze 29 nach außen.
[0031] Der Lüftungsschlitz 29 ist am Hinterkopfabschnitt 15 angeordnet und im Aufbewahrungszustand
von der Deckelkomponente 13' verdeckt. Bei der Überführung von dem Aufbewahrungszustand
in den Benutzungszustand wird die Deckelkomponente 13' entfernt, wobei der Lüftungsschlitz
29 frei wird.
[0032] Im Aufbewahrungszustand ist die Atemschutzvorrichtung 21 in der Ausnehmung 17 am
Stirnabschnitt 14 angeordnet. Sie ist dabei so angeordnet, dass bei einem Herunterziehen
der Fluchthaube 20 die Atemschutzvorrichtung 21 direkt auf den Mund- und Nasenbereich
des Trägers des Abdeckelementes 10 zu liegen kommt.
[0033] Die Atemschutzvorrichtung 21 ist mit einer Haltevorrichtung 22 verbunden. Die Haltevorrichtung
22 besteht in dieser Ausführungsform aus einer Kordel, deren Enden mit der Überführungskomponente
12 verbunden sind. Im Benutzungszustand verläuft die Kordel von der linken vorderen
Seite des Halses über den Nacken zur rechten Seite der Atemschutzvorrichtung 21. Von
der rechten Seite der Atemschutzvorrichtung 21 verläuft die Kordel weiter zum Hinterkopfabschnitt
15 und umrundet den Hinterkopf. Von dort verläuft die Kordel weiter zur linken Seite
der Atemschutzvorrichtung 21. Von der linken Seite der Atemschutzvorrichtung 21 erstreckt
sich die Kordel über den Nacken zur rechten vorderen Seite des Halses und endet dort
in einer weiteren Überführungskomponente 12.
[0034] Die Überführungskomponente 12 kann zwei Griffe umfassen, die an dem Abdeckelement
10 angeordnet sind. Die Griffe bilden dabei die Enden der Kordel. Die Griffe sind
weiter mit der Deckelkomponente 13 lösbar verbunden. Wenn im Aufbewahrungszustand
an den Griffen gezogen wird, lösen sich die Deckelkomponente 13 und die Deckelkomponente
13' von dem Abdeckelement 10. Die Ausnehmung 17 mit dem Fluchtgerät 2 wird freigelegt
und das Fluchtgerät 2 kann benutzt werden. Die Fluchthaube 20 des Fluchtgeräts 2 kann
über den Kopf des Trägers gestülpt werden. Durch weiteres Ziehen an den Griffen bzw.
der Überführungskomponente 12 wird die Atemschutzvorrichtung 21 auf den Mund- und
Nasenbereich des Trägers positioniert und festgezogen. Dabei wird die Atemschutzvorrichtung
21 an das Gesicht des Trägers gedrückt, sodass das Dichtelement 23 einen luftdichten
Abschluss um Mund und Nase bildet. Die Atemschutzvorrichtung ist in diesem Ausführungsbeispiel
als umgebungsluftabhängiges Atemschutzgerät ausgebildet.
[0035] Die Überführungskomponente 12 kann über ein Betätigungsmodul 25 ausgelöst werden.
Das Betätigungsmodul 25 wird betätigt, wenn es ein Signal von einem Empfangsmodul
24 erhält. Dabei wird automatisch die Deckelkomponente 13 von dem Abdeckelement 10
entfernt bzw. gelöst. Auf diese Weise wird dem Nutzer signalisiert, dass das Fluchtgerät
2 nun zu benutzen ist, weil Gefahrstoffe in der Luft sind. Weiter wird dem Träger
signalisiert, dass er den Gefahrenbereich zu verlassen hat. Der Träger der Arbeitsschutzvorrichtung
1 kann dann das Fluchtgerät 2 benutzen, indem er es über seinen Kopf und seinen Hals
zieht. Dieser Vorgang dauert nur wenige Sekunden. Auf diese Weise wird das Fluchtgerät
2 von dem Aufbewahrungszustand in den Benutzungszustand überführt.
[0036] Das Empfangsmodul 24 ist ein Empfänger, der drahtlose Signale von einer externen
Sendeeinheit 3 empfangen kann. Mittels der externen Sendeeinheit 3 kann im Gefahrfall
ein Auslösesignal ausgesendet werden, um den Personen im Gefahrbereich automatisch
die Nutzung des Fluchtgerätes 2 zu ermöglichen. Unabhängig von dem Betätigungsmodul
25 hat der Nutzer die Möglichkeit, über die Griffe der Überführungskomponente 12 das
Fluchtgerät 2 von dem Aufbewahrungszustand in den Benutzungszustand zu überführen.
In Figur 3a ist die Fluchthaube 20 innerhalb des Abdeckelementes 10 mit einer gestrichelten
Linie fortgesetzt gezeichnet. Die Fluchthaube 20 ist dabei zwischen dem Abdeckelement
10 und einer inneren Schale für den Kopf des Nutzers (nicht dargestellt) angeordnet.
In dieser Ausführungsform umfasst die Fluchthaube 20 damit einen Abschnitt, der das
Haupthaar bzw. die Schädeldecke des Nutzers bedeckt.
[0037] In einer alternativen Ausführungsform gemäß Figur 3b endet die Fluchthaube 20 an
der Verbindung zwischen der Fluchthaube 20 und dem Abdeckelement 10. Die Fluchthaube
20 ist dazu schlauchförmig ausgebildet und zur Schädeldecke hin offen. Die Öffnung
im Schädeldeckenbereich wird durch das Abdeckelement 10 geschlossen. Die Fluchthaube
20 kann dabei mit dem Abdeckelement 10 fest verbunden sein. Alternativ kann die Fluchthaube
20 auch lösbar mit dem Abdeckelement 10 verbunden sein. In einer weiteren Ausführungsform
kann die Fluchthaube auch nicht mit dem Abdeckelement 10 verbunden sein, sondern lose
auf dem Abdeckelement 10 aufliegen. Dabei kann ein elastisches Band die Fluchthaube
20 an das Abdeckelement 10 drücken.
[0038] In allen Ausführungsformen mit Fluchthaube 20 bilden die Fluchthaube 20 und das Abdeckelement
10 eine luftdicht ausgestaltete Abgrenzung zur äußeren Umgebung. Im Kopplungsbereich
zwischen der Fluchthaube 20 und dem Abdeckelement 10 kann kein Gas durchtreten.
[0039] Am unteren Ende der Fluchthaube 20, im Halsbereich, kann ebenfalls ein elastisches
Band vorgesehen sein, das die Fluchthaube 20 an den Halsbereich des Nutzers drückt.
Damit wird der Sitz der Fluchthaube 20 stabilisiert, sodass ein Verrutschen der Fluchthaube
20 vermieden wird.
[0040] Die Fluchthaube 20 kann weiter ein Visier 27 umfassen. Das Visier 27 ist aus einem
transparenten Material ausgebildet. Im Aufbewahrungszustand ist das Visier 27 zwischen
der Atemschutzvorrichtung 21 und dem Abdeckelement 10 angeordnet. Die Maße des Visiers
27 sind dabei so gewählt, dass das Visier 27 mindestens einen Abstand von ca. 2,5
cm vom Gesicht des Nutzers hat, wenn die Arbeitsschutzvorrichtung 1 sich im Benutzungszustand
befindet. Damit wird es dem Nutzer ermöglicht, unter dem Fluchtgerät 2 eine Brille
zu tragen. Für die Benutzung des Fluchtgerätes 2 muss der Nutzer seine Brille nicht
abnehmen. Das Visier 27 klappt vor der Brille herunter und behindert das Tragen einer
Brille nicht. Dies ist vor allem auch für das Tragen von Sicherheitsbrillen gewährleistet.
Damit wird die Benutzung des Fluchtgerätes 2 beschleunigt und die Sicht des Nutzers
verbessert.
[0041] Weiter kann die Atemschutzvorrichtung 21 teilweise oder vollständig transparent ausgebildet
sein. Damit wird dem Nutzer ein größerer Sichtbereich bereitgestellt, wie aus Figur
4 ersichtlich. Gerade bei schlechten Sichtverhältnissen ist es wichtig, dass ein Nutzer
möglichst viel von seiner Umgebung wahrnehmen kann. Durch die transparent ausgeführte
Atemschutzvorrichtung 21 wird es dem Nutzer ermöglicht, Gegenstände, die direkt vor
ihm auf niedriger Höhe angeordnet sind, ohne den Kopf zu bewegen, zu erkennen. Gerade
bei Unfällen oder Bränden, in denen Gegenstände von Decken oder Wänden auf den Boden
fallen können, erhöht dies die Sicherheit bei der Flucht aus dem Gefahrenbereich.
[0042] Gemäß Figur 4 umfasst die Fluchthaube 20 weiter transparente Wangenelemente 26, die
sich im Benutzungszustand seitlich von der Atemschutzvorrichtung 21 befinden. Wenn
das Fluchtgerät im Benutzungszustand ist, hat der Träger der Arbeitsschutzvorrichtung
1 im Fluchtfall auch in seitlicher Richtung einen erweiterten Sichtbereich.
[0043] In einer weiteren Ausführungsform der Arbeitsschutzvorrichtung 1 ist das Fluchtgerät
2 so an dem Abdeckelement 10 angeordnet, dass bei der Überführung von dem Aufbewahrungszustand
in den Benutzungszustand das Fluchtgerät 2 von dem Abdeckelement 10 getrennt werden
kann. Wenn das Fluchtgerät 2 zum Beispiel eine Brandfluchthaube ist, kann der Nutzer
die Brandfluchthaube in einer Gefahrensituation aus der Ausnehmung entnehmen und auf
diese Weise Dritten zur Verfügung stellen. Dabei wird das Fluchtgerät 2 ebenfalls
mittels einer Überführungskomponente 12 von dem Aufbewahrungszustand in den Benutzungszustand
versetzt. Rettungspersonal, das Gefahrenbereiche mit voller Schutzausrüstung inklusive
Atemmaske und Schutzhelm betritt, wird damit ermöglicht, auf einfache Weise Fluchthauben
für Dritten mit sich zu führen und sie den Personen innerhalb des Gefahrenbereichs,
die keine Fluchthaube zur Verfügung haben, bereitzustellen.
Bezugszeichenliste
[0044]
- 1
- Arbeitsschutzvorrichtung
- 2
- Fluchtgerät
- 3
- Sendeeinheit
- 10
- Abdeckelement
- 11
- Aufbewahrungssektor
- 12
- Überführungskomponente
- 13, 13'
- Deckelkomponente
- 14
- Stirnabschnitt
- 15
- Hinterkopfabschnitt
- 16
- erste Seitenwand
- 16'
- zweite Seitenwand
- 17
- Ausnehmung
- 18
- Schläfenabschnitt
- 20
- Fluchthaube
- 21
- Atemschutzvorrichtung
- 22
- Haltevorrichtung
- 23
- Dichtungselement
- 24
- Empfangsmodul
- 25
- Betätigungsmodul
- 26
- Wangenelement
- 27
- Visier
- 28
- Filterelement
- 29
- Nasenklammer
1. Arbeitsschutzvorrichtung für einen Kopf, die ein Abdeckelement (10) zur wenigstens
teilweisen Abdeckung eines Kopfes und ein Fluchtgerät (2) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckelement (10) einen Aufbewahrungssektor (11) zur Aufbewahrung des Fluchtgeräts
(2) aufweist, wobei ein Aufbewahrungszustand durch das Anordnen des Fluchtgeräts (2)
innerhalb des Aufbewahrungssektors (11) definiert ist und ein Benutzungszustand durch
das Anordnen des Fluchtgeräts (2) außerhalb des Aufbewahrungssektors (11) definiert
ist und wobei die Arbeitsschutzvorrichtung (1) eine Überführungskomponente (12) aufweist,
die zum Überführen der Arbeitsschutzvorrichtung (1) von dem Aufbewahrungszustand in
den Benutzungszustand ausgebildet ist.
2. Arbeitsschutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckelement (10) und das Fluchtgerät (2) im Benutzungszustand eine Fluchthaube
(20) bilden, die zum Umhüllen eines Kopfes und vorzugsweise eines Halses ausgebildet
ist.
3. Arbeitsschutzvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Fluchtgerät (2) eine Atemschutzvorrichtung (21) aufweist, die im Aufbewahrungszustand
vorzugsweise an einem Stirnabschnitt (14) der Arbeitsschutzvorrichtung (1) angeordnet
ist.
4. Arbeitsschutzvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Atemschutzvorrichtung (21) umgebungsluftabhängig ausgebildet ist, wobei die Arbeitsschutzvorrichtung
(1) vorzugsweise ein am Abdeckelement (10) angeordnetes Filterelement (28) aufweist.
5. Arbeitsschutzvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Atemschutzvorrichtung (21) eine Haltevorrichtung (22) aufweist, die im Benutzungszustand
zum Halten der Atemschutzvorrichtung (21) über einem Atmungsbereich eines Gesichts
ausgebildet ist.
6. Arbeitsschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (22) als Band ausgebildet ist, das sich im Aufbewahrungszustand
von einem Hinterkopfabschnitt (15) der Arbeitsschutzvorrichtung (1) über eine erste
Seitenwand (16) der Arbeitsschutzvorrichtung (1) zur Atemschutzvorrichtung (21), danach
über die erste Seitenwand (16) zurück zum Hinterkopfabschnitt (15) und danach über
eine zweite Seitenwand (16') der Arbeitsschutzvorrichtung (1) zu dem Stirnabschnitt
(14) erstreckt.
7. Arbeitsschutzvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (22) in die Überführungskomponente (12) integriert ist und vorzugsweise
einen Griff umfasst, der im Aufbewahrungszustand lösbar am Stirnabschnitt (14) befestigt
ist.
8. Arbeitsschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Atemschutzvorrichtung (21) Mundstück mit einem Dichtungselement (23) aufweist,
das zur gasdichten Anlage um die Atmungsorgane eines Gesichts ausgebildet ist, wobei
die Atemschutzvorrichtung (21) vorzugsweise eine Nasenklammer (29) aufweist.
9. Arbeitsschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Atemschutzvorrichtung (21) mindestens teilweise aus einem transparenten Material
ausgebildet ist.
10. Arbeitsschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Fluchtgerät (2) transparente Wangenelemente (26) aufweist.
11. Arbeitsschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufbewahrungssektor (11) eine Ausnehmung (17) aufweist, in der das Fluchtgerät
(2) im Aufbewahrungszustand angeordnet ist, wobei die Ausnehmung (17) sich vorzugsweise
vom Stirnabschnitt (14) über einen Schläfenabschnitt (18) bis zum Hinterkopfabschnitt
(15) des Abdeckelements (10) erstreckt.
12. Arbeitsschutzvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Atemschutzvorrichtung (21) im Aufbewahrungszustand in der Ausnehmung (17) angeordnet
ist.
13. Arbeitsschutzvorrichtung nach den Ansprüchen 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass im Aufbewahrungszustand eine lösbar mit dem Abdeckelement (10) verbundenes Deckelkomponente
(13, 13') die Ausnehmung (17) und das Fluchtgerät (2) wenigstens teilweise überspannt.
14. Arbeitsschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Fluchtgerät (2) ein Visier (27) umfasst, dass vorzugsweise im Benutzungszustand
derart angeordnet ist, dass ein Abstand zwischen einem Gesicht und dem Visier (27)
vorzugsweise mindestens 2 cm, weiter vorzugsweise mindestens 3,5 cm, beträgt.
15. Arbeitsschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitsschutzvorrichtung (1) ein Empfangsmodul (24) und ein Betätigungsmodul
(25) umfasst, wobei das Betätigungsmodul (25) zum Betätigen der Überführungskomponente
(12) ausgebildet ist, wobei das Empfangsmodul (24) zum Auslösen des Betätigungsmoduls
(25) ausgebildet ist, wenn das Empfangsmodul (24) ein Auslösesignal einer externen
Sendeeinheit (3) empfängt.
16. System umfassend eine Arbeitsschutzvorrichtung (1) nach Anspruch 15 und eine externe
Sendeeinheit (3) dadurch gekennzeichnet, dass die externe Sendeeinheit (3) ein Auslösesignal an das Empfangsmodul (24) übermittelt,
wenn die Benutzung des Fluchtgeräts (2) erforderlich ist.