[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Sanitäreinrichtung für Fahrzeuge.
Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf Toiletten beschrieben, welche in Fahrzeugen
und insbesondere in Zügen angeordnet sind. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass
die vorliegende Erfindung auch auf andere Sanitäreinrichtungen, wie beispielsweise
Duschen, Waschbecken und dergleichen, anwendbar ist. Auch ist eine Anwendung für andere
Fahrzeuge, wie beispielsweise Lastwägen, Flugzeuge, Schiffe und dergleichen, denkbar.
[0002] Aus dem Stand der Technik ist es seit Langem bekannt, dass in Fahrzeugen, wie insbesondere
Zügen, Sanitäreinrichtungen, wie beispielsweise Brauchwassersanitäreinrichtungen oder
spezifischer Toiletten, integriert sind. Dabei weisen diese Toiletten üblicherweise
neben einem WC-Kompaktmodul bestehend aus Toilettenschüssel, Pumpen zur Erzeugung
von Unterdruck, Wasseranschluss, elektrischer Anschluss für die Ansteuerung auch eine
Rohrleitung zum Abführen der Fäkalien in Tanks auf. Diese Rohrleitungen sind dabei
im Stand der Technik üblicherweise mehrteilig ausgebildet, sodass zu Wartungszwecken
das WC-Kompaktmodul von einem weiteren Rohrabschnitt entfernt werden kann. Bei Wartungszwecken
ist es oftmals nötig, das eigentliche WC-Kompaktmodul auszutauschen. Da die Wartungszyklen
gerade für Brauchwassersanitäreinrichtungen wie Toilettenschüsseln im Vergleich zu
austauschbaren Frischwassertanks meist sehr lang sind und von geschulten Personal
hinreichend zügig, kostengünstig und sicher ausgetauscht werden können, werden technische
Verkomplexierungen am Aufbau aus Kosten- und aus Zuverlässigkeitsgründen meist gescheut.
Dabei wird das in der Gesamtkostenrechnung große Einsparpotential verkannt, dass beispielsweise
eine kurze und als Einzelposten wenig einsparende Reduktion der Wartungszeit von z.B.
Zügen mit einer Vielzahl von Brauchwassersanitäranlagen aufgrund der besseren Disposition
von Zügen, Personal und Wartungsresourcen wie Wartungsplätze in teuren und raren Wartungshallen
birgt. Zudem sind aus Sicherheitsgründen Sanitäreinrichtungen, insbesondere solche
für Brauchwasser und sogar Fäkalien wie Toiletten zwar oft öffentlich zugänglich,
sollen aber anders als austauschbare Frischwassertanks vor der unsachgerechten oder
unbefugten Benutzung geschützt werden. Deshalb sollen sie für Unbefugte möglichst
schwer begehbar sein, was gleichzeitig auch dem befugten Wartungspersonal die Arbeit
erschwert.
[0003] Der vorliegenden Erfindung liegt hierbei die Aufgabe zugrunde, den nötigen zeitlichen
Aufwand für einen Austausch einer Sanitäreinrichtung in einem Fahrzeug deutlich zu
reduzieren und dabei die Wartungsqualität zu steigern aber gleichzeitig den unbefugten
Eingriff an der Sanitäreinrichtung zu erschweren. Der erfindungsgemäße Lösungsansatz
steigert die Wartungsqualität, indem der potenzielle Fäkalienaustritt in den Unterboden
des Fahrzeugs, beispielsweise eines Triebzugs oder eines Wagons, verhindert wird,
welcher eine sehr lange Reparaturzeit von mehreren Wochen nach sich ziehen würde.
Problematisch hierbei ist zusätzlich, dass in Fahrzeugen, wie beispielsweise Zügen,
für derartige Austauschmaßnahmen nur ein sehr geringer Raum zur Verfügung steht und
beispielsweise der wechselnde Handwerker aufgrund einer Platzbeengtheit und ggf. auch
zum Schutz vor unbefugten Eingriff nicht sehen kann, wie das WC-Kompaktmodul-Abflussrohr
in das Fäkalienabflussrohr des Fahrzeugs, beispielsweise eines Triebzugs oder eines
Wagons, passt.
[0004] Eine erfindungsgemäße Sanitäreinrichtung für Fahrzeuge weist eine Aufnahmeeinrichtung
zur Aufnahme von Flüssigkeiten und/oder Feststoffen auf, sowie eine sich an diese
Aufnahmeeinrichtung anschließende erste Rohrleitung, welche wenigstens zeitweise und/oder
lösbar in Verbindung mit der Aufnahmeeinrichtung steht. Weiterhin weist die Sanitäreinrichtung
eine sich in einem Einbauzustand der Sanitäreinrichtung an die erste Rohrleitung anschließende
zweite Rohrleitung auf sowie einen sich an die zweite Rohrleitung anschließenden Tank
zur Aufnahme von Flüssigkeiten und/oder Feststoffen. Dabei sind die erste Rohrleitung
und die zweite Rohrleitung miteinander verbindbar und voneinander lösbar.
[0005] Erfindungsgemäß weist die Sanitäreinrichtung eine Verbindungseinrichtung auf, um
die erste Rohrleitung und die zweite Rohrleitung miteinander lösbar zu verbinden,
wobei diese Verbindungseinrichtung eine Einführhilfseinrichtung aufweist, um die erste
Rohrleitung und die zweite Rohrleitung zusammenzuführen und/oder deren Zusammenführung
zu erleichtern.
[0006] Es wird daher erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass für den Benutzer der Zusammenbau
der beiden Rohrleitungen erleichtert wird, indem die genannte Einführhilfseinrichtung
auch bei einer ungenauen Positionierung des ersten Rohres gegenüber dem zweiten Rohr
dessen Einführen erleichtert. Insbesondere sollen die Einführhilfseinrichtung und/oder
die Verbindungseinrichtung dazu geeignet und bestimmt sein, bei der Zusammenführung
der beiden Rohrleitungen einen Versatz, insbesondere einen seitlichen Versatz und/oder
eine Schräglage zwischen den beiden Rohrleitungen auszugleichen. Insbesondere kann
die Einführhilfseinrichtung eine Führung mit z.B. selbstzentrierender Funktion und/oder
eine Arretierungsfunktion in einer Einbauposition des ersten im zweiten Rohr, beispielsweise
durch ein Rastmittel und/oder ein oder mehrere Verschlussmittel, welches nur in der
Einbauposition geöffnet ist und ansonsten automatisch den Fluidaustritt aus dem ersten
und/oder zweiten Rohr haben. Das Verschlussmittel kann beispielsweise als eine fluiddichte
Klappe in Einführhilfseinrichtung ausgestaltet sein, die mit einem Kraftbeaufschlagungsmittel
wie einer Feder in einer Schließposition gehalten wird und durch das erste Rohr aufgedrückt
wird, sobald es in der Einbauposition ist. Denkbar sind auch dichtend zusammenwirkende
elastische Dichtungslappen z.B. aus einem Gummi oder einem Kunststoff oder Borsten,
welche durch das erste Rohr in Einschubrichtung seitlich weggedrückt werden können.
Mit Fluid sind erfindungsgemäß Flüssigkeiten, Suspensionen von Feststoffen wie typische
Fäkalien und/oder Gase gemeint. Das Verschlussmittel hat den besonderen Vorteil, auch
den Austritt von üble Gerüche tragenden und insbesondere aufsteigenden Gasen und/oder
einen Austritt von Fluiden trotz einer Fehlbedienung zu verringern oder zu vermeiden.
[0007] Vorteilhaft erstreckt sich wenigstens eine Rohrleitung und besonders bevorzugt beide
Rohrleitungen wenigstens abstandsweise geradlinig und besonders bevorzugt zumindest
in einem Bereich, in dem sie miteinander verbunden werden, geradlinig. Vorteilhaft
erfolgt auch eine Einführung oder Zuführung des ersten Rohrabschnitts zu dem zweiten
Rohrabschnitt in einer geradlinigen Richtung. Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform
ist die erste Rohrleitung einteilig mit dem Aufnahmebehältnis ausgebildet. Es wäre
jedoch auch denkbar, dass die erste Rohrleitung lösbar an dem Aufnahmebehältnis angeordnet
ist, etwa an dieses angeschraubt ist. Auch wäre es denkbar, dass die erste Rohrleitung
an dem Aufnahmebehältnis angeschweißt ist.
[0008] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist die zweite Rohrleitung einteilig
an dem Aufnahmetank bzw. dem Aufnahmereservoir angeordnet. Es wäre jedoch auch hier
denkbar, dass die zweite Rohrleitung lösbar an dem Reservoir angeordnet ist oder auch
angeschweißt.
[0009] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist der Tank eine Entleerungsöffnung
auf, um dessen Inhalt auszuleiten. Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform
erstreckt sich die zweite Rohrleitung durch einen Wandabschnitt des Fahrzeugs und
insbesondere einen Bodenabschnitt des Fahrzeugs. Dabei ist es möglich, dass die zweite
Rohrleitung fest mit diesem Bodenabschnitt verankert ist.
[0010] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist die Verbindungseinrichtung
einen Wandungsabschnitt auf, dessen Querschnitt sich von der zweiten Rohrleitung in
Richtung der ersten Rohrleitung vergrößert. Durch diese Vergrößerung kann auch bei
einer ungenauen Positionierung der ersten Rohrleitung gegenüber der zweiten Rohrleitung
erreicht werden, dass diese insbesondere auch durch die Einführhilfseinrichtung leichter
zusammengeführt werden können. Damit fungiert dieser Wandungsabschnitt als die oben
erwähnte Einführhilfseinrichtung zum Zusammenführen der Rohrleitungen.
[0011] Damit kann bevorzugt dieser Wandungsabschnitt auch als Einführschräge dienen, um
das erste Rohr an das zweite Rohr - auch bei einem seitlichen Versatz zwischen den
Rohrleitungen oder bei einer Neigung der einen Rohrleitung gegenüber der anderen Rohrleitung
- heranzuführen. Vorteilhaft erweitert sich ein Querschnitt des Wandungsabschnitts
wenigstens um den Faktor 1,1, bevorzugt wenigstens um den Faktor 1,5.
[0012] Bevorzugt steht der Wandungsabschnitt und insbesondere derjenige Wandungsabschnitt,
der vergrößert ist, in einem Montagezustand nicht in Kontakt mit der ersten Rohrleitung
bzw. einer Außenwandung dieser ersten Rohrleitung.
[0013] Vorteilhaft erweitert sich der Wandabschnitt höchstens um einen Faktor 3, bevorzugt
höchstens um einen Faktor 2,5. Es hat sich gezeigt, dass mit diesen Vergrößerungen
des Querschnitts einerseits dem geringen Platzbedarf Rechnung getragen werden kann
und andererseits eine deutlich erleichterte Zusammenführung der Rohrabschnitte ermöglicht
ist.
[0014] Bevorzugt weist daher die Verbindungseinrichtung wenigstens eine Einführschräge auf,
um die erste Rohrleitung in die zweite Rohrleitung einzuführen und/oder an diese heranzuführen.
[0015] Dabei ist es möglich, dass sich dieser Querschnitt der Verbindungseinrichtung gleichmäßig
bzw. kegelstumpfförmig erweitert. Es wären jedoch auch andere Erweiterungen denkbar,
beispielsweise Erweiterungen von quadratischen oder rechteckigen Querschnittsflächen
und dergleichen. Unter einer kegelstumpfförmigen Ausgestaltung werden im Folgenden
auch kegelstumpfförmige Geometrien verstanden, bei denen der Querschnitt nicht kreisförmig,
sondern etwa elliptisch, ist. Auch könnte diese Erweiterung mittels kreissegmentförmig
oder ellipsenförmig gekrümmter Abschnitte erfolgen. Auch werden im Rahmen der vorliegenden
Erfindung etwa pyramidenstumpfförmige Gestaltungen als kegelstumpfförmige Gestaltungen
aufgefasst und auch solche Geometrien, welche einen rechteckigen oder allgemein polygonalen
Querschnitt aufweisen.
[0016] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist die Verbindungseinrichtung
eine Dichtungseinrichtung auf, um in einem montierten Zustand eine Verbindung zwischen
der ersten Rohrleitung und der zweiten Rohrleitung abzudichten. Dabei ist bevorzugt
diese Dichtungseinrichtung umlaufend ausgebildet und insbesondere beispielsweise als
O-Ring ausgebildet. Daneben besteht diese Dichtungseinrichtung bevorzugt aus einem
flexiblen Material, beispielsweise aus Gummi.
[0017] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform handelt es sich bei der Sanitäreinrichtung
um eine Toilette. Denkbar wäre es jedoch, wie oben erwähnt, auch, dass es sich bei
der Sanitäreinrichtung um ein Waschbecken, um ein Spülbecken oder um eine Duscheinrichtung
handelt.
[0018] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist die Verbindungseinrichtung
einen umlaufenden und/oder ringförmigen Stützabschnitt zum Stützen der Dichtungseinrichtung
auf. So kann beispielsweise ein umlaufender bzw. ringförmiger Sitz vorgesehen sein,
auf dem die Dichtungseinrichtung abgelegt wird. Bevorzugt erstreckt sich dabei dieser
Stützabschnitt senkrecht zu einer Längsrichtung der Rohrleitungen.
[0019] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist die Verbindungseinrichtung einteilig
mit dem zweiten Rohrabschnitt ausgebildet. Es wäre jedoch auch denkbar, dass die Verbindungseinrichtung
an dem zweiten Rohrabschnitt befestigt ist, beispielsweise an dieses angeschraubt
oder angeschweißt ist.
[0020] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist die Verbindungseinrichtung aus
einem Metall gefertigt.
[0021] So kann beispielsweise als Verbindungseinrichtung ein Metalltrichter vorgesehen sein,
der besonders bevorzugt wenigstens eine und besonders bevorzugt zwei Aussparungen,
aufweist. Dieser Metalltrichter dient bevorzugt als Einführhilfe für das Abflussrohr,
insbesondere mittels einer Schelle, welche bevorzugt, wie oben erwähnt, die Dichtungseinrichtung
aufweist. Auf diese Weise wird einem Handwerker das schnelle und sichere Einführen
des WC-Kompaktmodul-Abflussrohrs in das Abflussrohr des Fahrzeugs zum Fäkalientank,
beispielsweise des Triebzugs, ermöglicht.
[0022] Im Gegensatz zu aus dem Stand der Technik bekannten Ausgestaltungen muss das Bedienpersonal
in diesem Falle nicht mehr bei der Montage nach dem Abflussrohr des Fahrzeugs suchen,
sondern kann gewissermaßen die erste Rohrleitung "einfädeln" und signifikant Zeit
beim Tausch des WC-Kompaktmoduls einsparen. Zusätzlich wird bevorzugt durch die Verwendung
des Trichters ein "Verkanten" des WC-Kompaktmodul-Abflussrohrs zum Fahrzeug-Abflussrohr
verhindert und somit der Abfluss in den Unterboden verhindert.
[0023] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist der Wandungsabschnitt wenigstens
eine Aussparung auf. Dies bedeutet, dass der Wandungsabschnitt insbesondere nicht
entlang seines gesamten Querschnitts bzw. seiner gesamten Höhe durchgehend ausgebildet
ist, sondern eben wenigstens eine Aussparung aufweist.
[0024] Vorteilhaft ist in dem Wandungsabschnitt wenigstens eine Positioniereinrichtung ausgebildet,
um eine Drehstellung des ersten Rohrs gegenüber dem zweiten Rohr festzulegen und/oder
zu fixieren. Dabei kann es sich beispielsweise um Führungsschienen handeln, welche
in dem Wandungsabschnitt ausgebildet sind. Vorteilhaft weist die Verbindungseinrichtung
eine Wandstärke auf, welche zwischen 0,2 cm und 2 cm liegt.
[0025] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist der Wandungsabschnitt wenigstens
zwei Aussparungen auf. Vorteilhaft sind diese beiden Aussparungen voneinander durch
einen Vorsprung getrennt. Dieser Vorsprung kann sich dabei wiederum derart erstrecken,
dass sich ein Abschnitt zwischen diesem Vorsprung und einem gegenüberliegenden Wandungsabschnitt
der Verbindungseinrichtung insbesondere kontinuierlich von der ersten Rohrleitung
hin zu der zweiten Rohrleitung vergrößert.
[0026] Bevorzugt erstreckt sich wenigstens eine dieser Aussparungen und erstrecken sich
bevorzugt beide Aussparungen bis zu einem oberen Rand des Wandungsabschnitts, d.h.
einem sich in Richtung der ersten Rohrleitungen erstreckenden Rand des Wandungsabschnitts.
Bevorzugt ist daher wenigstens eine Aussparung nach oben hin, bzw. in Richtung der
ersten Rohrleitung hin offen. Es wäre jedoch auch denkbar dass wenigstens eine der
Aussparungen einen oberen Begrenzungsrand aufweist, der wiederum das Einführen der
ersten Rohrleitung erleichtert.
[0027] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist der Wandungsabschnitt einen
ersten insbesondere kegelstumpfförmigen und insbesondere vollständig umlaufenden Grundabschnitt
auf sowie einen zweiten sich an den ersten Wandungsabschnitt anschließenden zweiten
Wandungsabschnitt, der bevorzugt abschnittsweise kegelstumpfförmig ausgebildet ist
und in dem bevorzugt wenigstens eine Aussparung angeordnet ist, auf. Dies bedeutet,
dass sich zumindest der erste Wandungsabschnitt umlaufend erstreckt, wodurch ein Zusammenfügen
der Rohrleitungen erleichtert wird. Der zweite Wandungsabschnitt weist insbesondere
wenigstens eine Aussparung, bevorzugt wenigstens zwei Aussparungen auf, wobei wiederum
sich in einem montierten Zustand im Bereich dieser Aussparung weitere Elemente befinden
können, wie Ventilelemente, welche für den Benutzer auch in einem montierten Zustand
der Sanitäreinrichtung zugänglich sein müssen.
[0028] Würde man von der Aussparung absehen, weist bevorzugt die gesamte Verbindungseinrichtung
eine kegelstumpfförmige Gestalt auf. Dies bedeutet, dass sich die Aussparungen an
den Wandungsabschnitt anschließen und bevorzugt kegelstumpfförmig fortsetzen.
[0029] Wie oben erwähnt, kann die Verbindungseinrichtung kreisförmig ausgebildet sein. Es
wäre jedoch auch möglich, dass die Verbindungseinrichtung elliptisch oder in anderen
geometrischen Formen ausgebildet ist, um so besser an die Einbausituation angepasst
zu werden.
[0030] Auch wäre es möglich, dass die Verbindungseinrichtung einen Aufnahmeabschnitt zur
bevorzugt formschlüssigen Aufnahme der ersten Rohrleitung aufweist. Auf diese Weise
kann eine zuverlässige Abdichtung zwischen der ersten Rohrleitung und der zweiten
Rohrleitung erreicht werden. Daneben kann dieser Aufnahmeabschnitt zur Aufnahme der
Rohrleitung auch eine von einer kreisförmige Gestalt abweichende Gestalt aufweisen,
um auf diese Weise zu erreichen, dass die beiden Rohrleitungen nur in einer genauen
Drehstellung zusammengefügt werden können.
[0031] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist die Vorrichtung einen Rastmechanismus
auf, mittels dessen die beiden Rohre verrasten können. So wären auch Kupplungseinrichtungen
denkbar, um die erste Rohrleitung einer Verbindungseinrichtung und/oder die zweite
Rohrleitung anzuschließen, wie etwa bajonettartige Verbindungen oder dergleichen.
[0032] Daneben wäre es auch denkbar, dass es sich um Rastelemente handelt, welche bewirken,
dass die erste Rohrleitung in die Verbindungseinrichtung einrasten kann.
[0033] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist die Vorrichtung eine Signalausgabeeinrichtung
auf, welche einem Benutzer eine endgültige Zielposition der zweiten Rohrleitung gegenüber
der ersten Rohrleitung anzeigt. So kann etwa ein Element vorgesehen sein, welches
beim Zusammenschieben der ersten Rohrleitung zu der zweiten Rohrleitung ein akustisches
Signal, wie etwa ein Knackgeräusch, von sich gibt, sodass der Benutzer erkennt, dass
nunmehr die erste Rohrleitung ordnungsgemäß auf die zweite Rohrleitung aufgesteckt
ist. Zu diesem Zweck kann beispielsweise in einem Wandungsbereich der Verbindungseinrichtung
ein mechanisch kontaktierbares Element angeordnet sein, welches bei Bewegung durch
die erste Rohrleitung ein entsprechendes akustisches Signal ausgibt.
[0034] Insgesamt wird durch die Erfindung eine schnelle und sichere Einführung eines WC-Abflussrohres
in ein Fäkalienrohr, beispielsweise des Triebzugs, ermöglicht. Auf der anderen Seite
wird durch die nicht zu stark auslaufende Trichterform der Verbindungseinrichtung
auch der Beengtheit des Raums, der üblicherweise in derartigen Fahrzeugen zur Verfügung
steht, Rechnung getragen. Bevorzugt ist, wie oben erwähnt, wenigstens eine Aussparung
und bevorzugt sind zwei Aussparungen in der Verbindungseinrichtung und insbesondere
dem kegelstumpfförmigen Wandungsabschnitt vorgesehen. Auf diese Weise kann das WC-Kompaktmodul-Abflussrohr,
das heißt die erste Rohrleitung, inkl. Befestigungen optimal in die Umfangswandung
bzw. in die Verbindungseinrichtung eingeführt werden.
[0035] Die vorliegende Erfindung ist weiterhin auf eine Verbindungseinrichtung zum Verbinden
von Rohrleitungen gerichtet, insbesondere für Sanitäreinrichtungen in Fahrzeugen,
mit einer Einführhilfseinrichtung, um die zu verbindenden Rohrleitungen zusammenzuführen.
Erfindungsgemäß weist die Verbindungseinrichtung wenigstens einen Wandungsabschnitt
auf, dessen Querschnitt sich von der einen der zu verbindenden Rohrleitungen in Richtung
der anderen der zu verbindenden Rohrleitungen vergrößert. Bevorzugt ist die Verbindungseinrichtung
in der oben beschriebenen Art und Weise ausgestaltet. Bei einer weiteren bevorzugten
Ausführungsform ist die Verbindungseinrichtung (abgesehen von einer eventuellen Dichtungseinrichtung)
einteilig ausgebildet. Bevorzugt dient wenigstens ein Abschnitt dieser Verbindungseinrichtung
zur form- und/oder kraftschlüssigen Aufnahme wenigstens einer Rohrleitung.
[0036] Die vorliegende Erfindung ist weiterhin auf ein Fahrzeug und insbesondere ein Schienenfahrzeug
mit einer Sanitäreinrichtung der oben beschriebenen Art gerichtet.
[0037] Weitere Vorteile und Ausführungsformen ergeben sich aus den beigefügten Zeichnungen.
[0038] Darin zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung;
- Fig. 2a,b
- zwei schematische Darstellungen einer Verbindungseinrichtung für eine erfindungsgemäße
Vorrichtung;
- Fig. 3
- eine weitere Ausführungsform einer Verbindungseinrichtung;
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf eine Verbindungseinrichtung;
- Fig. 5a - c
- drei Ausgestaltungen einer Verbindungseinrichtung.
[0039] Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Sanitäreinrichtung
1. Dabei bezieht sich das Bezugszeichen 2 auf eine Aufnahmeeinrichtung, beispielsweise
eine Toilettenschüssel, welche bekannter Weise zur Aufnahme der Fäkalien dient. An
diese Aufnahmeeinrichtung schließt sich eine erste Rohrleitung 4 zum Abführen der
Fäkalien an. Das Bezugszeichen 6 kennzeichnet eine zweite Rohrleitung, welche über
eine Verbindungseinrichtung 10 mit der ersten Rohrleitung 4 in Verbindung bringbar
ist. Das Bezugszeichen 20 kennzeichnet einen Boden, durch welchen hindurch sich die
zweite Rohrleitung 6 erstreckt. Das Bezugszeichen 8 bezieht sich auf einen Tank bzw.
ein Reservoir zur Aufnahme der Fäkalien. Zur Montage wird die erste Rohrleitung 4
über die Verbindungseinrichtung 10 mit der zweiten Rohrleitung 6 verbunden. Man erkennt
bereits in Fig. 1, dass an der Verbindungseinrichtung 10 eine trichterförmige Anordnung
vorgesehen ist, welche ein Ausrichten der beiden Rohrleitungen 4 und 6 bezüglich einander
beim Absenken der Aufnahmeeinrichtung 2 ermöglicht.
[0040] Fig. 2a zeigt eine schematische Darstellung einer Verbindungseinrichtung 10, mittels
deren die beiden Rohrleitungen verbunden werden können. Dabei ist es möglich, dass
diese Verbindungseinrichtung 10 einteilig an der Rohrleitung 6 verbunden ist. Es ist
jedoch auch möglich, dass die Verbindungseinrichtung 10 ebenfalls an der Rohrleitung
6 befestigt wird, beispielsweise aufgeschraubt und aufgesteckt wird oder dergleichen.
[0041] Die Verbindungseinrichtung weist hier einen zylinderförmigen Abschnitt 24 auf, der
beispielsweise an der Rohrleitung 6 befestigt werden kann. Dieser zylinderförmige
Abschnitt umgibt in einem montierten Zustand die erste Rohrleitung 4 vollständig in
deren Umfangsrichtung. Bevorzugt kontaktiert dieser zylinderförmige Abschnitt die
erste Rohrleitung in dem montierten Zustand vollumfänglich. Damit nimmt bevorzugt
der zylinderförmige Abschnitt die Funktion einer Manschette wahr.
[0042] An diesen zylinderförmigen Abschnitt 24 schließt sich ein in seiner Gesamtheit mit
12 bezeichneter konischer Abschnitt an. Dieser konische Abschnitt 12 weist dabei wiederum
einen ersten konischen Abschnitt 12a auf, der in einer Umfangsrichtung durchgehend
ausgebildet ist und daher keine Lücken, Öffnungen oder dergleichen aufweist. An diesen
ersten Abschnitt 12a schließt sich ein zweiter Abschnitt 12b an, der ebenfalls hier
konisch ausgebildet ist, jedoch zwei Öffnungen 16a, 16b aufweist, zwischen denen ein
Steg bzw. ein Vorsprung 18 angeordnet ist. Die Begrenzungsränder der Ausnehmungen
16a, 16b sind hier gekrümmt ausgeführt. Der konische Abschnitt nimmt dabei, wie oben
gesagt, die Funktion der Einführhilfseinrichtung wahr. Der Vorsprung 18 nimmt bei
einem entsprechenden seitlichen Versatz ebenfalls die Funktion einer Einführschräge
wahr.
[0043] Die beiden Ausnehmungen weisen bevorzugt eine Breite (in der Umfangsrichtung der
Verbindungseinrichtung 10) auf, welche geringer ist als ein Querschnitt der einzuführenden
Rohrleitung. Insbesondere ist dabei eine maximale Breite geringer als ein Querschnitt
der einzuführenden Rohrleitung 4. Auf diese Weise kann verhindert werden, dass sich
die Rohrleitung 4 beim Einführen in der Aussparung verklemmt oder verkeilt. Für die
Montage ist es daher ausreichend, wenn ein Endabschnitt der ersten Rohrleitung innerhalb
des Querschnitts des Wandungsabschnitts 12 liegt. Bei einem Heranführen wird die erste
Rohrleitung in Richtung des ersten Abschnitts 12a geführt und gelangt schließlich
in den zylindrischen Abschnitt 24.
[0044] In einem montierten Zustand befindet sich die erste Rohrleitung 4 innerhalb der Wandung
12. Die Aussparungen 16a, 16b dienen dazu, um Elemente, wie beispielsweise Ventilabschnitte,
unterbringen zu können. Diese Ausnehmungen dienen dabei dazu, um eine ordnungsgemäße
Zentrierung der beiden Rohrleitungen bezüglich einander auch auf engstem Bauraum zu
ermöglichen. Vorteilhaft sind die beiden Ausnehmungen 16a, 16b symmetrisch bezüglich
einer vorgegebenen Mittelebene. Die gestrichelte Linie kennzeichnet den Übergang zwischen
den beiden Wandungsabschnitten 12a und 12b.
[0045] Fig. 2b zeigt eine weitere Darstellung der Verbindungseinrichtung aus einer anderen
Perspektive. Auch in dieser Darstellung sind wieder die beiden Ausnehmungen 16a, 16b
erkennbar.
[0046] Fig. 3 zeigt eine weitere Ausgestaltung des Verbindungselements 10. Man erkennt hier
wiederum den Wandungsabschnitt 12, wobei jedoch hier die Aussparungen nicht gezeigt
sind. Das Bezugszeichen 30 kennzeichnet eine Signalausgabeeinrichtung, welche ein
bevorzugt akustisch wahrnehmbares Signal ausgibt, wenn die erste (hier nicht gezeigte)
Rohrleitung korrekt in dem Verbindungselement 10 angeordnet ist. Dabei kann es sich
beispielsweise um ein Element handeln, welches beim Einschieben der Rohrleitung 4
ein Knackgeräusch oder dergleichen von sich gibt.
[0047] Fig. 4 zeigt eine Draufsicht hier von oben auf die Verbindungseinrichtung. Hier ist
ebenfalls wieder der erste durchgehende Wandungsabschnitt 12a dargestellt und an diesem
wiederum der zweite Wandungsabschnitt 12b, der jedoch die beiden Ausnehmungen 16a,
16b aufweist.
[0048] Das Bezugszeichen 14 kennzeichnet eine Dichtungseinrichtung, welche dazu dient, eine
dichte Verbindung zwischen den beiden Rohrabschnitten herzustellen. Beim Zusammenbau
wird die erste Rohrleitung hier von oben fest an die Dichtungseinrichtung gepresst.
Die Dichtungseinrichtung wiederum liegt auf einem (nicht gezeigten) Ventilsitz auf.
Dieser Ventilsitz ist dabei wiederum in jedem Fall dicht mit der zweiten Rohrleitung
(nicht gezeigt) verbunden. Das Bezugszeichen 24 kennzeichnet den zylinderförmigen
Flanschabschnitt, in welchen die erste Rohrleitung 4 eingeführt wird. Dabei wäre es
möglich, dass dieser Abschnitt 24 lediglich einen geringfügig größeren Querschnitt
aufweist als die darin einzuführende Rohrleitung. Auf diese Weise kann ein fester
Sitz und auch eine Abdichtung der beiden Rohrleitungen bezüglich einander erreicht
werden. Auch wäre es möglich, dass im Bereich dieses zylinderförmigen Abschnitts 24
ein Spannelement vorgesehen ist, mit dem die beiden Rohrleitungen 4 und 6 aneinander
befestigt werden können.
[0049] Die Figuren 5a - 5c zeigen (nicht abschließend) drei mögliche Ausgestaltungen der
Rohrleitung genauer eines Endabschnitts 4a der Rohrleitung, der in der Verbindungseinrichtung
angeordnet ist. Bei der in Figur 5a gezeigten Darstellung weist sowohl die Rohrleitung
4 als auch die Verbindungseinrichtung 10 einen kreisförmigen Querschnitt auf. Bei
der in Fig. 5b gezeigten Ausgestaltung sind die Querschnitte jeweils ellipsenförmig
und bei der in Fig. 5c gezeigten Darstellung setzen sie sich aus einem kreisförmigen
Abschnitt und einem ellipsenförmigen Abschnitt zusammen. Bei den in den Fig. 5b, c
gezeigten Ausgestaltungen kann die Rohrleitung nur in einer ganz bestimmten Drehstellung
zugeführt werden.
[0050] In einem Einbauzustand erstrecken sich die beiden Rohrleitungen bevorzugt in einer
im Wesentlichen vertikalen Richtung.
[0051] Die Anmelderin behält sich vor sämtliche in den Anmeldungsunterlagen offenbarten
Merkmale als erfindungswesentlich zu beanspruchen, sofern sie einzeln oder in Kombination
gegenüber dem Stand der Technik neu sind. Es wird weiterhin darauf hingewiesen, dass
in den einzelnen Figuren auch Merkmale beschrieben wurden, welche für sich genommen
vorteilhaft sein können. Der Fachmann erkennt unmittelbar, dass ein bestimmtes in
einer Figur beschriebenes Merkmal auch ohne die Übernahme weiterer Merkmale aus dieser
Figur vorteilhaft sein kann. Ferner erkennt der Fachmann, dass sich auch Vorteile
durch eine Kombination mehrerer in einzelnen oder in unterschiedlichen Figuren gezeigter
Merkmale ergeben können.
Bezugszeichenliste
[0052]
- 1
- Sanitäreinrichtung
- 2
- Aufnahmebehältnis
- 4
- erste Rohrleitung
- 6
- zweite Rohrleitung
- 10
- Verbindungseinrichtung
- 12
- Wandungsabschnitt
- 12a
- erster (umlaufender) Abschnitt des Wandungsabschnitts 12
- 12b
- zweiter (nicht vollständig umlaufender) Abschnitt des Wandungsabschnitts
- 14
- Dichtungseinrichtung
- 16a, 16b
- Aussparung
- 18
- Vorsprung, Steg
- 20
- Fahrzeug-Unterboden
- 24
- zylinderförmiger Abschnitt
- 30
- Signalausgabeeinrichtung
1. Sanitäreinrichtung (1) für Fahrzeuge, mit einer Aufnahmeeinrichtung (2) zur Aufnahme
von Flüssigkeiten und/oder Feststoffen mit einer sich an diese Aufnahmeeinrichtung
(2) anschließenden ersten Rohrleitung (4), welche wenigstens zeitweise in Verbindung
mit der Aufnahmeeinrichtung steht, mit einer sich in einem Einbauzustand der Sanitäreinrichtung
(1) an die erste Rohrleitung (4) anschließenden zweiten Rohrleitung (6) und mit einem
sich an die zweite Rohrleitung (6) anschließenden Tank zur Aufnahme der Flüssigkeiten
und/oder Feststoffe, wobei die erste Rohrleitung (4) und die zweite Rohrleitung miteinander
verbindbar und voneinander lösbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass
die Sanitäreinrichtung (1) eine Verbindungseinrichtung (10) aufweist, um die erste
Rohrleitung (4) und die zweite Rohrleitung (6) miteinander lösbar zu verbinden, wobei
diese Verbindungseinrichtung eine Einführhilfseinrichtung aufweist, um die erste Rohrleitung
(4) und die zweite Rohrleitung (6) zusammenzuführen.
2. Sanitäreinrichtung (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Verbindungseinrichtung wenigstens einen Wandungsabschnitt (12) aufweist, dessen
Querschnitt sich von der zweiten Rohrleitung (6) in Richtung der ersten Rohrleitung
vergrößert.
3. Sanitäreinrichtung (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Verbindungseinrichtung (10) wenigstens eine Einführschräge (12a, 12b, 18) aufweist,
um die erste Rohrleitung (4) in die zweite Rohrleitung einzuführen.
4. Sanitäreinrichtung (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Verbindungseinrichtung (10) eine Dichtungseinrichtung (14) aufweist, um in einem
montierten Zustand eine Verbindung zwischen der ersten Rohrleitung (4) und der zweiten
Rohrleitung (6) abzudichten.
5. Sanitäreinrichtung (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die Sanitäreinrichtung eine Toilette ist.
6. Sanitäreinrichtung (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die Verbindungseinrichtung einen ringförmigen Stützabschnitt zur Stützen der Dichtungseinrichtung
(14) aufweist.
7. Sanitäreinrichtung (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
der Wandungsabschnitt (12, 12a, 12b) wenigstens abschnittsweise eine kegelstumpfförmige
Gestalt aufweist.
8. Sanitäreinrichtung (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
der Wandungsabschnitt (12b) wenigstens eine Aussparung (16a, 16b) aufweist.
9. Sanitäreinrichtung (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
sich wenigstens eine Aussparung (16a, 16b) bis zu einem Rand des Wandabschnitts erstreckt.
10. Sanitäreinrichtung (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
der Wandungsabschnitt einen ersten kegelstumpfförmigen vollständig umlaufenden Grundabschnitt
(12a) aufweist sowie einen zweiten sich an den ersten Wandungsabschnitt (12a) anschließenden
zweiten Wandungsabschnitt (12b) der wenigstens abschnittsweise kegelstumpfförmig ausgebildet
ist und in dem wenigstens eine Aussparung (16a, 16b) angeordnet sind.
11. Sanitäreinrichtung (1) nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, dass
in dem zweiten Wandungsabschnitt (12b) wenigstens eine Aussparung (16a, 16b) angeordnet
ist.
12. Verbindungseinrichtung (10) zum Verbinden von Rohrleitungen (4, 6), insbesondere für
Sanitäreinrichtungen in Fahrzeugen, mit einer Einführhilfseinrichtung (12, 12b, 12b,
18), um die zu verbindenden Rohrleitungen (4, 6) zusammenzuführen, dadurch gekennzeichnet, dass
die Verbindungseinrichtung (10) wenigstens einen Wandungsabschnitt (12) aufweist,
dessen Querschnitt sich von der einen der zu verbindenden Rohrleitungen in Richtung
der anderen der zu verbindenden Rohrleitungen vergrößert.