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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
02.09.2014 DE 102014012766
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.07.2017 Patentblatt 2017/28 |
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Patentinhaber: Otto Piening Schiffspropeller Und
Wellenanlagen GmbH |
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25348 Glückstadt (DE) |
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Erfinder: |
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- PEIN, Mathias
22527 Hamburg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Gramm, Lins & Partner
Patent- und Rechtsanwälte PartGmbB |
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Frankfurter Straße 3 C 38122 Braunschweig 38122 Braunschweig (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 1 902 941 US-A- 3 778 187
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US-A- 3 412 808
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- "Controllable Pitch Propellers", 1 January 2007, article KEITH BROWNLIE: "Hydraulic
systems", pages: 54 - 100-101
- Verstellvorrichung.Schaffran.Propeller, 1973.-SGHAFFRAN
- ANONNMOUS: "Rules for Classification and Construction", GERMANISCHER LLOYD, 1 May
2013 (2013-05-01), pages 1 - 52, [retrieved on 20200617]
- ANONNMOUS: "Janus wasserhydraulik aggregate maximale flexibilitat- minimale kosten",
WATER HYDRAULICS, 1 January 2012 (2012-01-01), pages 1 - 7, [retrieved on 20200617]
- ALAN HITCHCOX: "Water Hydraulics: Benefits and Limitations", HYDRAULICS & PNEUMATICS,
1 January 2012 (2012-01-01), Retrieved from the Internet <URL:http://hydraulicspneumatics.com/200/TechZone/HydraulicFluids/Article/False/6452/TechZone-HydraulicFluids>
[retrieved on 20160108]
- WEBSEITENAUSZUG, 7 December 2013 (2013-12-07)
- WEBSEITENAUSZUG, 4 September 2018 (2018-09-04)
- C. LANG, ET AL: "3. pumpen und turbinen", HYDRAULIK VON ROHRSYSTEMEN, 1 April 2010
(2010-04-01), pages 58 - 63
- DEVA METAL: "wartungsfreie selbstschmierende Glei- tlager", FEDERAL MOGUL, 1 March
2000 (2000-03-01), [retrieved on 20200617]
- DIVA TEX: "sliding bearings, Maintenance-free, self-lu- bricating", FEDERAL MOGUL,
1 March 2000 (2000-03-01), pages 1 - 6, [retrieved on 20200617]
- ALAN HITCHCOX: "Water Hydraulics: Benefits and Limitations", HYDRAULICS & PNEUMATICS,
1 January 2012 (2012-01-01), XP055239566, Retrieved from the Internet <URL:http://hydraulicspneumatics.com/200/TechZone/HydraulicFluids/Article/False/6452/TechZone-HydraulicFluids>
[retrieved on 20160108]
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[0001] Die Erfindung betrifft einen Schiffsantrieb gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
[0002] Derartige Schiffsantriebe besitzen Verstellpropeller. die insbesondere in Schiffen
eingesetzt werden, um den Vortrieb unabhängig von der Drehzahl des Schiffsmotors wählen
zu können. Verstellpropeller sind daher besonders dann vorteilhaft, wenn der Vorschub
sich oft ändert.
[0003] Nachteilig an bekannten Schiffsantrieben ist, dass deren Verstellpropeller zwar sehr
robust hergestellt werden können, bereits kleinere Defekte, beispielsweise Leckagen,
aber dazu führen, dass sie sofort repariert werden müssen, um zu verhindern, dass
austretendes Hydraulikfluid ersetzt werden muss.
[0004] Aus der
EP 1 902 941 A2 ist daher bekannt, Wasser als Hydraulikfluid zu verwenden. Nachteilig an einem solchen
System ist, dass die Befürchtung besteht, dass häufige Betätigung unter ungünstigen
Bedingungen zu einem ungenügenden Ansprechen des Verstellpropellers führen könnte.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen besonders sicher zu betreibenden
Schiffsantrieb anzugeben.
[0006] Die Erfindung löst das Problem durch einen Verstellpropeller mit den Merkmalen von
Anspruch 1.
[0007] Vorteilhaft an einem derartigen Schiffsantrieb ist, dass er fehlertolerant ist. Selbst
wenn nämlich die hydraulische Verstellvorrichtung eine Leckage zeigt, so ist es meist
nicht notwendig, die Verstellvorrichtung sofort zu reparieren. Der Grund ist, dass
ein hydrophiles Hydraulikfluid wie Wasser oder Glyzerin einfach und mit geringem Aufwand
überall verfügbar ist. Ein Verlust an Hydraulikfluid kann dadurch einfach ausgeglichen
werden.
[0008] Es ist ein weiterer Vorteil, dass bei einer Leckage austretendes Hydraulikfluid zu
keiner oder nur einer geringen Belastung der Umwelt führt. Im Stand der Technik wird
als Hydraulikfluid Mineralöl verwendet, was in den meisten Staaten nicht ins Wasser
abgegeben werden darf. Bereits kleinere Leckagen führen daher dazu, dass Verstellpropeller
nach dem Stand der Technik nicht mehr betrieben werden dürfen. Durch die Verwendung
von Wasser als Hydraulikfluid kann eine Gewässerverunreinigung weitestgehend ausgeschlossen
werden, so dass der Verstellpropeller auch im Leckagefall weiterbetrieben werden kann.
Das erhöht die Verfügbarkeit eines Schiffes, das mit dem erfindungsgemäßen Schiffsantrieb
ausgerüstet ist.
[0009] Es ist ein weiterer Vorteil, dass der Schiffsantrieb einfach zu warten ist. Beim
Betrieb der Verstellvorrichtung führt Verschleiß zur Anreicherung von Partikeln im
Hydraulikfluid. Das Hydraulikfluid muss daher in regelmäßigen Abständen ausgetauscht
werden. Durch die Verwendung von hydrophilem Hydraulikfluid wie Wasser ist der Austausch
des Hydraulikfluids einfach möglich.
[0010] Vorteilhaft ist zudem, dass die Bildung von Dampf- und Kavitationsblasen weitgehend
ausgeschlossen ist. Auch bei hohen Temperaturen, beispielsweise im Maschinenraum,
in dem ein Druckwasserverteiler zum Versorgen des Verstellpropellers mit Hydraulikfluid
angeordnet sein kann, und zudem einer erhöhten Einbringung von Wärmeenergie in den
Verstellpropeller durch häufiges Betätigen, ist sichergestellt, dass keine Dampf-
und Kavitationsblasen auftreten können. Kavitation führt schnell zu starkem Verschleiß
und entsteht, wenn der Dampfdruck lokal und temporär unterschritten wird.
[0011] Im Rahmen der vorliegenden Beschreibung wird unter der hydraulischen Verstellvorrichtung
insbesondere diejenige Vorrichtung verstanden, mittels der der Stellwinkel, der maßgeblich
ist für die Steigung des Propellerblatts, verstellbar ist. Insbesondere umfasst die
Verstellvorrichtung vorzugsweise eine Druckwasserquelle zum Abgeben von unter Druck
stehendem Wasser. Insbesondere beträgt der Druck des Hydraulikfluids, der von der
Druckwasserquelle aufgebaut wird, zumindest 5 bar, insbesondere zumindest 50 bar.
[0012] Unter einem hydrophilem Hydraulikfluid wird insbesondere ein Fluid verstanden, das
mit Wasser in jedem Verhältnis mischbar ist. Vorzugsweise umfasst das Fluid zu zumindest
70 Gewichtsprozenten Wasser und Alkohole. Vorzugsweise ist das Hydraulikfluid für
Fische bis zu einer Konzentration von einem 0,1 Gewichtsprozent ungiftig. Hierunter
wird insbesondere verstanden, dass die Nulleffektkonzentration, also die Konzentration,
bei der innerhalb von 24 Stunden kein Fisch stirbt, zumindest 0,1 Gewichtsprozent
beträgt. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist das Hydraulikfluid biologisch
abbaubar. Hierunter wird insbesondere verstanden, dass es den modifizierten OECD-Screening-Test
OECD 301 E erfüllt.
[0013] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform besteht das Hydraulikfluid zu zumindest 80
Gewichtsprozenten aus Wasser. Es ist in anderen Worten möglich, dass das Wasser Additive
enthält, beispielsweise Korrosionsschutzmittel und/oder ein Frostschutzmittel. Je
höher jedoch der Wassergehalt ist, desto eher kann eine Leckage in die Umgebung toleriert
werden.
[0014] Besonders günstig ist es, wenn das Hydraulikfluid keine für Wasserlebewesen toxischen
Stoffe enthält. Hierunter ist insbesondere zu verstehen, dass eine Einleitung von
Hydraulikfluid in das Wasser möglich ist, ohne die Wasserlebewesen zu gefährden. Besonders
günstig ist es, wenn das Hydraulikfluid höchstens 2,5 Gewichtsprozent, insbesondere
höchstens 1 Gewichtsprozent, Mineralöl enthält. Tritt Hydraulikfluid aus, so führen
Mineralölbestandteile dazu, dass sich auf der betroffenen Wasseroberfläche ein deutlich
sichtbarer Ölfilm bildet, was aus Umweltgesichtspunkten unerwünscht ist. Enthält das
Hydraulikfluid ein Mineralöl oder nur sehr geringe Mengen davon, so kann austretendes
Hydraulikfluid das umgebende Gewässer nicht verunreinigen. Eine Aufstellung für Wasserlebewesen
nicht toxischer Stoffe findet sich zum Beispiel in der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift
zum Wasserhaushaltsgesetz über die Einstufung wassergefährdender Stoffe in Wassergefährdungsklassen,
Bundesanzeiger Jahrgang 51, Nummer 98a, ISSN 0720-6100.
[0015] Erfindungsgemäß ist das zumindest eine Propellerblatt selbstschmierend an der Nabe
gelagert. So wird eine Abgabe von Mineralölprodukten ins Wasser verhindert.
[0016] Erfindungsgemäß umfasst die hydraulische Verstellvorrichtung einen Kolben, der so
mit dem zumindest einen Propellerblatt gekoppelt ist, dass das Propellerblatt durch
Beaufschlagen des Kolbens mit Hydraulikfluid betätigbar ist, und eine Umsetzvorrichtung
zum Umsetzen einer Längsbewegung des Kolbens in eine Drehbewegung des zumindest einen
Propellerblatts, wobei die Umsetzvorrichtung selbstschmierend ausgebildet ist. In
anderen Worten umfasst die Umsetzvorrichtung keinen Schmierstoff, insbesondere keinen
mineralölhaltigen Schmierstoff. Besonders günstig ist es, wenn alle Komponenten des
Verstellpropellers, die auf der gleichen axialen Höhe liegen wie die Nabe, frei von
Schmierstoffen auf Mineralölbasis sind. Insbesondere sind diese Komponenten selbstschmierend.
Die axiale Höhe bezieht sich dabei auf die Drehachse der Nabe. Vorteilhaft an einem
derartigen Verstellpropeller ist, dass Verunreinigungen des umgebenden Wassers mit
Mineralölprodukten ausgeschlossen werden können.
[0017] Im Folgenden wird die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert.
Dabei zeigt
- Figur 1
- einen Querschnitt durch ein schematisch eingezeichnetes Schiff mit einem erfindungsgemäßen
Schiffsantrieb,
- Figur 2a
- eine schematische Ansicht eines Verstellpropellers gemäß einer ersten Ausführungsform,
- Figur 2b
- das Prinzip eines Verstellpropellers gemäß einer zweiten Ausführungsform,
- Figur 3
- einen Querschnitt durch einen Verstellpropeller.
[0018] Figur 1 zeigt schematisch einen Querschnitt durch ein Schiff 10, das einen erfindungsgemäßen
Schiffsantrieb 12 besitzt, der einen Antriebsmotor 14 in Form eines Schiffsdiesels
und einen Verstellpropeller 16 umfasst. Der Verstellpropeller 16 besitzt eine Nabe
18 sowie ein erstes Propellerblatt 20.1, ein zweites Propellerblatt 20.2 und weitere
Propellerblätter, die in Figur 1 nicht dargestellt sind.
[0019] Die Propellerblätter 20.1, 20.2 sind mittels einer hydraulischen Verstellvorrichtung
22 in ihrer Steigung veränderbar. Die Steigung wird angegeben durch einen Einstellwinkel
ε. Figur 1 zeigt zudem eine Ruderanlage 24 des Schiffs 10.
[0020] Die Verstellvorrichtung 22 weist einen Druckwasserverteiler 26 auf, der Teil einer
Druckwasser-Versorgungsvorrichtung 27 ist und mit einer schematisch eingezeichneten
Druckwasserquelle 28 so verbunden ist, dass von der Druckwasserquelle 28 bereitgestelltes
und unter Druck stehendes Hydraulikfluid 29 in Form von Wasser an einen Kolben 30
in der Nabe des Verstellpropellers 16 geliefert werden kann. Die Funktionsweise dieses
Kolbens wird in den Figuren 2a und 2b näher erläutert.
[0021] Figur 2a zeigt einen Verstellpropeller 16, bei dem der Kolben 30 in einem Hydraulikzylinder
32 innerhalb der Nabe 18 angeordnet ist. Beaufschlagt der Druckwasserverteiler 26
ein erstes Teilvolumen 34 des Hydraulikzylinders 32, so vergrößert sich der Einstellwinkel
ε. Beaufschlagt der Druckwasserverteiler 26 ein zweites Teilvolumen 36, so verkleinert
sich der Einstellwinkel ε. Diese Art der Betätigung des Verstellpropellers 16 gehört
für eine Beaufschlagung der Teilvolumina 34, 36 mit Öl zum Stand der Technik und wird
daher nicht weiter erläutert. Der Kolben 30 ist aus korrosionsbeständigem Material
hergestellt, beispielsweise Bronze und/oder korrosionsbeständigem Stahl.
[0022] Figur 2b zeigt eine alternative Ausführungsform eines Verstellpropellers 16, bei
der der Hydraulikzylinder 32 und damit der Kolben 30 außerhalb der Nabe 18 angeordnet
sind. Der Kolben 30 ist mit einer Kolbenstange 38 verbunden, die durch eine Welle
40 verläuft und die Propellerblätter 20 betätigt.
[0023] Der Schiffsantrieb 12 umfasst einen Kühler 42, mittels dem das Hydraulikfluid 29
gekühlt werden kann. Der Kühler 42 ist in der vorliegenden Ausführungsform ein Wärmetauscher,
der mit dem Kühlwasserkreislauf des Schiffes 10 verbunden ist.
[0024] Mittels einer Temperaturüberwachungsvorrichtung in Form eines Temperatursensors 44
wird kontinuierlich die Temperatur T des Hydraulikfluids ermittelt. Übersteigt die
Temperatur 60°C, so wird ein Warnsignal ausgegeben, beispielsweise in Form eines elektrischen
Signals, das die Tatsache kodiert, dass die Temperatur zu hoch ist. Alternativ bewirkt
das Warnsignal, dass der Kühler 42 das Hydraulikfluid stärker kühlt. So wird eine
Erwärmung auf eine Temperatur deutlich über 60°C verhindert und Dampfblasen vermieden.
[0025] Figur 3 zeigt den Aufbau der Nabe 18 im Querschnitt mit mehr Details. Zu erkennen
ist eine Umsetzvorrichtung 41, mittels der die Längs-Bewegung des Kolbens 30 in die
Drehbewegung der Propellerblätter 20 umgesetzt wird.
[0026] Das Hydraulikfluid 29 hat in der vorliegenden Ausführungsform die folgende Zusammensetzung:
15 Gewichtsprozent Ethylenglykol als Frostschutzmittel und 85 Gewichtsprozent Wasser.
Bei dem Wasser kann es sich beispielsweise um Trinkwasser oder Meerwasser handeln.
Bezugszeichenliste
[0027]
- 10
- Schiff
- 12
- Schiffsantrieb
- 14
- Antriebsmotor
- 16
- Verstellpropeller
- 18
- Nabe
- 20
- Propellerblatt
- 22
- Verstellvorrichtung
- 24
- Ruderanlage
- 26
- Druckwasserverteiler
- 28
- Druckwasserquelle
- 29
- Hydraulikfluid, Druckwasser
- 30
- Kolben
- 32
- Hydraulikzylinder
- 34
- erstes Teilvolumen
- 36
- zweites Teilvolumen
- 38
- Kolbenstange
- 40
- Welle
- 41
- Umsetzvorrichtung
- 42
- Kühler
- 44
- Temperatursensor
- ε
- Einstellwinkel
1. Schiffsantrieb mit
(i) zumindest einem Antriebsmotor (14) und
(ii) einem Verstellpropeller (16), der von dem zumindest einen Antriebsmotor (14)
angetrieben ist, und
(a) eine Nabe (18),
(b) zumindest ein Propellerblatt (20) und
(c) eine hydraulischen Verstellvorrichtung (22) zum Verstellen der Steigung des zumindest
einen Propellerblatts (20) mittels eines hydrophilen Hydraulikfluids (29), das überwiegend
aus Wasser besteht, aufweist,
(iii) wobei die hydraulische Verstellvorrichtung (22)
- einen Kolben (30), der so mit dem zumindest einen Propellerblatt (20) gekoppelt
ist, dass das Propellerblatt (20) durch Beaufschlagen des Kolbens (30) mit Hydraulikfluid
betätigbar ist, und
- eine Umsetzvorrichtung (41) zum Umsetzen einer Längs-Bewegung des Kolbens (30) in
eine Drehbewegung des zumindest einen Propellerblatts (20) umfasst,
gekennzeichnet durch
(d) einen Kühler (42) zum Kühlen des Hydraulikfluids (29) und
(e) eine Temperaturüberwachungsvorrichtung zum Erfassen einer Temperatur des Hydraulikfluids
(29), die eingerichtet ist zum Abgeben eines Warnsignals, wenn die Temperatur über
60°C beträgt,
(f) wobei der Kolben (30) aus korrosionsbeständigem Material hergestellt ist und
(g) die Umsetzvorrichtung (41) selbstschmierend ausgebildet ist und
(h) das zumindest eine Propellerblatt (20) selbstschmierend an der Nabe (18) gelagert
ist.
2. Schiffsantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass. das Hydraulikfluid (29) ein Frostschutzmittel umfasst, sodass ein Gefrierpunkt höchstens
-4°C beträgt.
1. A marine drive (12) with
(i) at least one drive engine (14) and
(ii) a controllable pitch propeller (16) that is driven by the at least one drive
engine (14), and comprises
(a) a hub (18),
(b) at least one propeller blade (20) and
(c) a hydraulic adjustment device (22) for adjusting the pitch of the at least one
propeller blade (20) by means of a hydrophilic hydraulic fluid (29), which is composed
primarily of water,
(iii) wherein the hydraulic adjustment device (22) comprises
- a piston (30), which is coupled with the at least one propeller blade (20) in such
a way that the propeller blade (20) can be activated by subjecting the piston (30)
to hydraulic fluid, and
- a conversion device (41) for converting a longitudinal movement of the piston (30)
into a rotary movement of the at least one propeller blade (20)
characterized by
(d) a cooler (42) for cooling the hydraulic fluid (29) and
(e) a temperature monitoring device for recording a water temperature of the hydraulic
fluid (29), which is configured to emit a warning signal when the water temperature
is above 60°C,
(f) wherein the piston (30) is made from corrosion resistant material and
(g) the conversion device (41) is designed to be self-lubricating and
(h) the at least one propeller blade (20) is mounted on the hub (18) such that it
is self-lubricating.
2. The marine drive according to one of the above claims, characterised by the fact that the hydraulic fluid (29) includes an anti-freeze agent, meaning that
a freezing point has a maximum temperature of -4°C.
1. Système de propulsion de navire (12), comportant
(i) au moins un moteur de propulsion (14), et
(ii) une hélice à pas variable (16) qui est entraînée par ledit au moins un moteur
de propulsion (14), et qui comprend
(a) un moyeu (18),
(b) au moins une pale d'hélice (20), et
(c) un dispositif de réglage hydraulique (22) pour régler le pas de ladite au moins
une pale d'hélice (20) au moyen d'un fluide hydraulique hydrophile (29) qui est constitué
majoritairement par de l'eau,
(iii) le dispositif de réglage hydraulique (22) comprenant
- un piston (30) qui est couplé à ladite au moins une pale d'hélice (20) de telle
sorte que la pale d'hélice (20) est actionnable par sollicitation du piston (30) par
le fluide hydraulique, et
- un dispositif de conversion (41) pour convertir un mouvement longitudinal du piston
(30) en un mouvement de rotation de ladite au moins une pale d'hélice (20), et
caractérisé par
(d) un refroidisseur (42) pour refroidir le fluide hydraulique (29) e
(e) un dispositif de surveillance de température pour détecter une température d'eau
du fluide hydraulique (29), qui est conçu pour émettre un signal d'alerte lorsque
la température de l'eau est supérieure à 60 °C,
(f) le piston (3) étant fabriqué en matériau résistant à la corrosion e
(g) le dispositif de conversion (41) étant réalisé de façon autolubrifiante e
(h) ladite au moins une pale d'hélice (20) étant montée de façon autolubrifiante sur
le moyeu (18).
2. Système de propulsion de navire selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le fluide hydraulique (29) contient un agent antigel, de sorte qu'un point de congélation
est au maximum de - 4 °C.