| (19) |
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(11) |
EP 3 192 395 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.08.2018 Patentblatt 2018/35 |
| (22) |
Anmeldetag: 12.01.2017 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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AUSZIEHBARER TISCH
PULL-OUT TABLE
TABLE À RALLONGES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
18.01.2016 DE 102016100756
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.07.2017 Patentblatt 2017/29 |
| (73) |
Patentinhaber: Rodam GmbH |
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48624 Schöppingen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Kipp, Jürgen
45768 Marl (DE)
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| (74) |
Vertreter: Schober, Mirko |
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Thielking & Elbertzhagen
Patentanwälte Partnerschaft mbB
Gadderbaumer Strasse 14 33602 Bielefeld 33602 Bielefeld (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
AT-U1- 11 455 FR-A1- 2 447 695
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DE-U1-202010 002 055
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen ausziehbaren Tisch mit zumindest zwei ausziehbaren Tischplatten,
vorzugsweise mit zwei ausziehbaren Tischplatten und mit zumindest einer Mittelplatte,
bevorzugt mit einer Mittelplatte, wobei die Mittelplatte im ausgezogenen Zustand der
Tischplatten zwischen den Tischplatten einbringbar ist und wobei die Mittelplatte
im nicht ausgezogenen Zustand der Tischplatten unterhalb zumindest einer Tischplatte,
vorzugsweise unterhalb der aneinander grenzenden beiden Tischplatten angeordnet ist.
Im nicht ausgezogenen Zustand grenzen die zumindest zwei Tischplatten zweckmäßigerweise
unmittelbar aneinander an und bilden eine ebene bzw. im Wesentlichen ebene Tischoberfläche.
Im ausgezogenen Zustand des Tisches kann diese Tischoberfläche durch die Oberfläche
der eingebrachten Mittelplatte entsprechend vergrößert werden. Gattungsgemäße Tische
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sind z. B. aus
FR 2 447 695 und
DE 2010 002 055 U1 bekannt.
[0002] Ausziehbare Tische der vorstehend genannten Art sind aus der Praxis bzw. aus dem
Stand der Technik in unterschiedlichen Ausführungsformen bekannt. Die beiden Tischplatten
des ausziehbaren Tisches bilden dabei im nicht ausgezogenen Zustand z.B. einen runden
Tisch. Nach Auseinanderziehen der beiden Tischplatten kann eine Zusatzplatteneinheit
manuell aufgeklappt werden, so dass zwischen den beiden Tischplatten eine Mittelplatte
resultiert. Die Zusatzplatteneinheit besteht dabei aus zwei Mittelplattenteilen, die
über ein Scharnier miteinander verbunden sind und manuell auseinandergeklappt werden
können, so dass die Mittelplatte die Oberfläche der beiden Tischplatten entsprechend
vergrößert. Die manuelle Vergrößerung dieses bekannten Tisches ist relativ aufwendig
und verhältnismäßig kompliziert. Außerdem können sich bei der manuellen Handhabung
der Zusatzplatteneinheit Zwänge und Störungen in Form von Verkantungen, Verklemmungen
und dergl. ergeben, die ein funktionssicheres Aufklappen erschweren oder sogar verhindern.
Es ist bekannt, den Ausklappprozess mit Federn zu unterstützen, damit das Ausklappen
leichter geht. Auch ist bekannt, Federn als Dämpfer einzusetzen, damit die Zusatzplatteneinheit
nicht auf das Tischgestell schlägt. Die Klapp- bzw. Schwenkmechanik dieser bekannten
Tische ist insgesamt komplex und störungsanfällig ausgebildet. Insoweit besteht Verbesserungsbedarf.
[0003] Demgegenüber liegt der Erfindung das technische Problem zugrunde, einen ausziehbaren
Tisch der eingangs genannten Art anzugeben, bei dem die vorstehend beschriebenen Nachteile
effektiv und funktionssicher vermieden werden können.
[0004] Zur Lösung dieses technischen Problems lehrt die Erfindung einen ausziehbaren Tisch
mit zumindest zwei ausziehbaren Tischplatten, vorzugsweise mit zwei ausziehbaren Tischplatten
und mit zumindest einer Mittelplatte, bevorzugt mit einer Mittelplatte, wobei die
Mittelplatte im ausgezogenen Zustand der Tischplatten zwischen den Tischplatten einbringbar
ist, wobei die Mittelplatte im nicht ausgezogenen Zustand der Tischplatten unterhalb
zumindest einer Tischplatte, vorzugsweise unterhalb der aneinander grenzenden Tischplatten
angeordnet ist und wobei beim Ausziehen der Tischplatten bzw. nach dem Ausziehen der
Tischplatten die Mittelplatte selbsttätig bzw. automatisch unter Einwirkung von Federkraft
bzw. von Federkräften in den Zwischenraum zwischen den Tischplatten einbringbar, insbesondere
ausschwenkbar ist. Der Erfindung liegt insoweit die Erkenntnis zugrunde, dass auf
ein manuelles Einbringen der Mittelplatte verzichtet werden kann und dass ein unter
Federkraft stattfindendes selbsttätiges bzw. automatisches Ausklappen der Mittelplatte
problemlos und einfach möglich ist.
Dabei ist vorgesehen, dass der erfindungsgemäße Tisch zumindest ein Federelement,
vorzugsweise zumindest zwei Federelemente, insbesondere zwei Federelemente aufweist.
Empfohlenermaßen ist ein Federelement bzw. ist jedes Federelement mit einem Ende an
dem Basisrahmen des Tisches und bevorzugt mit dem anderen Ende an der Mittelplatte,
insbesondere an einem Mittelplattenteil angeschlossen. Dabei sind zweckmäßigerweise
zwei bzw. sind zweckmäßigerweise beide Federelemente an dem gleichen Mittelplattenteil
der Mittelplatte angeschlossen. Es empfiehlt sich, dass das zumindest eine Federelement
bzw. dass die Federelemente quer, insbesondere senkrecht bzw. im Wesentlichen senkrecht
zur Längsachse des Tisches angeordnet ist/sind.
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass ein bzw. dass jedes am Basisrahmen angeschlossene
Federelement mit seinem am Basisrahmen angeschlossenen Ende in bzw. an einem ersten
Führungselement des Basisrahmens geführt wird, und dass dieses Ende des Federelementes
beim Ausklappen bzw. Ausschwenken und/oder beim Einklappen bzw. Einschwenken der Mittelplatte
in bzw. an dem Führungselement verschiebbar ist. Gemäß besonders bevorzugter Ausführungsform
müssen lediglich die Tischplatten manuell ausgezogen werden bzw. muss bevorzugt lediglich
eine Tischplatte manuell ausgezogen werden - wobei die zweite Tischplatte automatisch
mit bewegt bzw. in entgegengesetzter Richtung ausgezogen wird - und es kann dann ein
automatisches Ausklappen/Ausschwenken der Mittelplatte stattfinden, ohne dass weitere
manuelle Schritte dazu erforderlich sind.
[0005] Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass der erfindungsgemäße Tisch einen Basisrahmen
aufweist, auf dem die beiden Tischplatten und - insbesondere im ausgezogenen Zustand
des Tisches - auch die Mittelplatte aufliegt. An den Basisrahmen ist zumindest ein
Tischbein, vorzugsweise eine Mehrzahl von Tischbeinen - beispielsweise drei oder vier
Tischbeine, angeschlossen. Es liegt weiterhin im Rahmen der Erfindung, dass Führungselemente
und Federelemente für die erfindungsgemäße Ausschwenk- bzw. Ausklappmechanik vorgesehen
sind. Zweckmäßigerweise sind Dämpfungselemente vorhanden, die insbesondere eine materialschonende
Funktionsweise des erfindungsgemäßen Tisches ermöglichen.
[0006] Im nicht ausgezogenen Zustand kann der Tisch in der Draufsicht verschiedene Formen
aufweisen und insbesondere kreisförmig, oval oder rechteckförmig ausgebildet sein.
Zweckmäßigerweise ist die Mittelplatte im ausgeklappten Zustand rechteckförmig ausgestaltet.
Im ausgezogenen Zustand hat der erfindungsgemäße Tisch insgesamt vorzugsweise eine
rechteckförmige oder ovale Form. Andere Formen sind grundsätzlich denkbar. Für die
Herstellung des erfindungsgemäßen Tisches können unterschiedliche Materialien eingesetzt
werden. Bevorzugt sind hierbei Holz und/ oder Kunststoff und/oder Metall.
[0007] Gemäß bevorzugter Ausführungsform werden die Tischplatten mittels eines Synchronauszuges
auseinanderbewegt. Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass beim Ausziehen bzw. beim
manuellen Ausziehen einer Tischplatte ein automatisches Ausziehen der zweiten gegenüberliegenden
Tischplatte erfolgt. Dazu sind zweckmäßigerweise geeignete Seil- und Rollenführungen
oder dergl. vorgesehen. Es liegt fernerhin im Rahmen der Erfindung, dass im ausgezogenen
Zustand des Tisches bzw. nach dem Einbringen der Mittelplatte zwischen den beiden
Tischplatten die beiden Tischplatten und die Mittelplatte eine Ebene bzw. Tischebene
bilden. Zweckmäßigerweise fluchten die Ränder bzw. Kanten der beiden Tischplatten
mit den Rändern bzw. Kanten der Mittelplatte. Um den Tisch aus der ausgezogenen Position
in die nicht ausgezogene Position zurückzuführen, kann die Mittelplatte wiederum in
ihren Ausgangszustand eingeschwenkt bzw. eingeklappt werden. Dieses Einschwenken bzw.
Einklappen der Mittelplatte wird zweckmäßigerweise manuell durchgeführt. Grundsätzlich
liegt es aber auch im Rahmen der Erfindung, dass das Einschwenken bzw. Einklappen
der Mittelplatte ebenfalls automatisch erfolgt.
[0008] Gemäß besonders bevorzugter Ausführungsform der Erfindung weist die Mittelplatte
zumindest zwei, vorzugsweise zwei ausklappbare bzw. ausschwenkbare und sich im ausgezogenen
Zustand des Tisches zur - insbesondere ebenen - Mittelplatte ergänzende Mittelplattenteile
auf. Zweckmäßigerweise handelt es sich dabei um zwei gleich große bzw. im Wesentlichen
gleich große Mittelplattenteile. Vorzugsweise sind die Mittelplattenteile rechteckförmig
ausgebildet. Eine besonders empfohlene Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
dass die Mittelplattenteile im nicht ausgezogenen Zustand des Tisches übereinanderliegend
bzw. aufeinanderliegend - insbesondere Mittelplattenteiloberfläche auf Mittelplattenteiloberfläche
aufeinanderliegend - unterhalb zumindest einer Tischplatte, vorzugsweise unterhalb
der beiden aneinander grenzenden Tischplatten angeordnet sind. In diesem nicht ausgezogenen
Zustand des Tisches sind die Mittelplattenteile bzw. deren Mittelplattenteiloberflächen
parallel bzw. im Wesentlichen parallel zu den Tischplatten angeordnet. Mittelplattenteiloberfläche
meint im Rahmen der Erfindung insbesondere die im ausgezogenen Zustand des Tisches
nach oben hin orientierte Oberfläche der Mittelplattenteile bzw. der Mittelplatte.
[0009] Es liegt bevorzugt im Rahmen der Erfindung, dass die Mittelplattenteile über zumindest
ein Scharnier miteinander verbunden sind, wobei die beiden Mittelplattenteile beim
Ausziehen bzw. während des Ausziehens des Tisches unter der Einwirkung von Federkraft
um die Scharnierachse bzw. um die Scharnierachsen in die ausgeklappte bzw. aus-geschwenkte
Position der Mittelplatte überführbar sind. Zweckmäßigerweise sind die Mittelplattenteile
über zumindest zwei Scharniere miteinander verbunden. Es empfiehlt sich, dass das
zumindest eine Scharnier bzw. dass die Scharniere in der ausgeklappten Position der
Mittelteile an der Oberseite bzw. an der Oberfläche des Tisches nicht sichtbar sind.
Hierzu ist das zumindest eine Scharnier bzw. hierzu sind die Scharniere an der Unterseite
der ausgeklappten Mittelplatte angeordnet.
[0010] Es liegt bevorzugt im Rahmen der Erfindung, dass die Federkraft bzw. die Federkräfte
zum selbsttätigen bzw. automatischen Ausklappen der Mittelplatte quer, insbesondere
senkrecht bzw. im Wesentlichen senkrecht zur Längsrichtung bzw. zur Längsachse L des
Tisches wirken. Das bedeutet, dass der entsprechende Kraftvektor quer bzw. senkrecht
zur Längsachse L des Tisches ausgerichtet ist. Längsachse L des Tisches meint insbesondere
die Mittelachse, die sich von einem Ende des Tisches bzw. von dem Ende der einen Tischplatte
- über die Mittelplatte - zum anderen Ende des Tisches bzw. zum Ende der zweiten Tischplatte
erstreckt.
[0011] Vorzugsweise handelt es sich bei dem ersten Führungselement des Basisrahmens um eine
erste Führungsnut des Basisrahmens. Zweckmäßigerweise wird das am Basisrahmen angeschlossene
Ende des Federelementes beim Ausklappen bzw. Ausschwenken und beim Einklappen bzw.
Einschwenken der Mittelplatte in bzw. an dem ersten Führungselement, vorzugsweise
in der ersten Führungsnut verschoben. Dabei handelt es sich vorzugsweise um ein lineares
bzw. im Wesentlichen lineares erstes Führungselement und insbesondere um eine lineare
bzw. im Wesentlichen lineare erste Führungsnut. Zweckmäßigerweise wird das an dem
Basisrahmen angeschlossene Ende des Federelementes bei der beschriebenen Verschiebung
von einem Ende zum anderen Ende des ersten Führungselementes, insbesondere der ersten
Führungsnut verschoben. Bei der ersten Führungsnut handelt es sich empfohlenermaßen
um ein lineares Langloch für einen an dem Ende des Federelementes angeschlossenen
Stift bzw. Bolzen. Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass bei dem bevorzugten Einsatz
von zwei jeweils mit ihrem Ende an dem Basisrahmen angeschlossenen Federelementen
zwei zugeordnete erste Führungselemente bzw. erste Führungsnuten vorhanden sind, die
bevorzugt parallel bzw. im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet sind. Vorzugsweise
sind die ersten Führungselemente, insbesondere die ersten Führungsnuten, an gegenüberliegenden
Seiten bzw. Enden der Mittelplatte am Basisrahmen angeordnet. Es liegt weiterhin im
Rahmen der Erfindung, dass der Basisrahmen zumindest zwei, insbesondere zwei Querstreben
aufweist, an denen jeweils eines der ersten Führungselemente bzw. eine der ersten
Führungsnuten angeordnet ist. Die Querstreben und vorzugsweise auch die ersten Führungselemente,
insbesondere ersten Führungsnuten, sind bevorzugt quer bzw. senkrecht zur Längsachse
L des Tisches orientiert.
[0012] Eine sehr bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass
ein bzw. jedes an der Mittelplatte bzw. an einem Mittelplattenteil angeschlossenes
Federelement mit seinem an der Mittelplatte bzw. an dem Mittelplattenteil angeschlossenen
Ende in bzw. an einem zweiten Führungselement des Basisrahmens geführt wird. Vorzugsweise
handelt es sich bei dem zweiten Führungselement um eine zweite Führungsnut des Basisrahmens.
Das an dem Mittelplattenteil angeschlossene Ende des Federelementes wird zweckmäßigerweise
beim Ausklappen bzw. Ausschwenken und/oder beim Einklappen bzw. beim Einschwenken
der Mittelplatte in bzw. an dem zweiten Führungselement, insbesondere in der zweiten
Führungsnut verschoben. Vorzugsweise sind die zweiten Führungselemente bzw. die zweiten
Führungsnuten jeweils an einer Querstrebe des Basisrahmens angeordnet.
[0013] Zweckmäßigerweise ist an jeder an zwei gegenüberliegenden Seiten der Mittelplatte
angeordneten Querstreben des Basisrahmens ein erstes Führungselement, insbesondere
eine erste Führungsnut für das an dem Basisrahmen angeschlossene Ende eines Federelementes
vorgesehen sowie jeweils ein zweites Führungselement, insbesondere eine zweite Führungsnut,
für das an der Mittelplatte bzw. an einem Mittelplattenteil angeschlossenen Ende des
Federelementes vorhanden. Es empfiehlt sich, dass sowohl die ersten Führungselemente/Führungsnuten
als auch die zweiten Führungselemente/Führungsnuten jeweils parallel bzw. im Wesentlichen
parallel zueinander angeordnet sind. Ein mit seinem Ende an die Mittelplatte bzw.
an ein Mittelplattenteil angeschlossenes Federelement durchgreift zweckmäßigerweise
mit einem an seinem Ende angeschlossenen Führungsbolzen die jeweils zugeordnete zweite
Führungsnut und ist mit diesem Führungsbolzen an der Mittelplatte bzw. an dem Mittelplattenteil
10 angeschlossen.
[0014] Die zweiten Führungselemente, insbesondere die zweiten Führungsnuten sind bevorzugt
zumindest bereichsweise bogenförmig ausgebildet und zweckmäßigerweise jeweils gleichsam
als Kulissenführung ausgestaltet. Es empfiehlt sich, dass die bogenförmige Führung
bzw. die bogenförmige zweite Führungsnut mit vertikalem Abstand unterhalb der vertikalen
Höhe der Tischplatten beginnt und sich dann bogenförmig nach oben in Richtung der
vertikalen Höhe der Tischplattenunterseite erstreckt. Vorzugsweise ist zu Beginn der
zweiten Führungsnut und vor dem bogenförmigen Abschnitt der zweiten Führungsnut ein
linearer Führungsabschnitt bzw. ein linearer Abschnitt der zweiten Führungsnut angeordnet,
der bevorzugt parallel zur vertikalen Höhe der Tischplatten orientiert ist. Dieser
lineare Abschnitt ist zweckmäßigerweise kürzer bzw. deutlich kürzer als der bogenförmige
Abschnitt ausgeführt. Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass die an der Mittelplatte
bzw. an einem Mittelplattenteil angeschlossenen Enden der Federelemente - vorzugsweise
mit einem daran angeschlossenen Führungsbolzen - zunächst durch den kürzeren linearen
Abschnitt und anschließend durch den bogenförmigen Abschnitt einer zweiten Führungsnut
geführt werden. Im Zuge dieser Bewegung werden die Mittelplattenteile zu der den Tisch
vergrößernden Mittelplatte ausgeklappt bzw. ausgeschwenkt.
[0015] Eine besonders empfohlene bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
dass ein Federelement bzw. dass die Federelemente jeweils als Gasdruckfeder mit Zylinder
und in dem Zylinder geführten Kolben ausgebildet ist/sind. Nach einer Ausführungsform
ist das dem Zylinder gegenüberliegende Ende des Kolbens an dem Basisrahmen angeschlossen
und ist das dem Kolben gegenüberliegende Ende des Zylinders an der Mittelplatte bzw.
an einem Mittelplattenteil angeschlossen. Grundsätzlich ist auch ein umgekehrter Anschluss
der beiden Enden möglich. Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass beim Ausklappen bzw.
Ausschwenken der Mittelplattenteile der Kolben jeweils aus dem Zylinder ausfährt und
dass beim - insbesondere manuellen - Einklappen bzw. Einschwenken der Mittelplattenteile
der Kolben einer Gasdruckfeder jeweils in den zugeordneten Zylinder wieder einfährt.
Zweckmäßigerweise sind die Gasdruckfedern an der Mittelplatte gegenüberliegenden Querstreben
des Basisrahmens angeschlossen bzw. mit einem Ende angeschlossen. Vorzugsweise sind
die Gasdruckfedern parallel bzw. im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet.
Eine besonders empfohlene Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest ein Zusatzfederelement - bevorzugt ein Zusatzfederelement - zur Unterstützung
der Federkraft zumindest einer Gasdruckfeder vorgesehen ist. Das Zusatzfederelement
ist dabei empfohlenermaßen als Spiralfeder ausgebildet. Zweckmäßigerweise ist das
Zusatzfederelement bzw. die Spiralfeder parallel bzw. im Wesentlichen parallel zu
der zugeordneten Gasdruckfeder angeordnet. Empfohlenermaßen ist das Zusatzfederelement
bzw. die Spiralfeder an den Enden der zugeordneten Gasdruckfeder angeschlossen. Es
liegt bevorzugt im Rahmen der Erfindung, dass das Zusatzfederelement bzw. die Spiralfeder
die zugeordnete Gasdruckfeder - vorzugsweise im fast vollständig ausgefahrenen Zustand
der Gasdruckfeder - auseinanderzieht und somit das Ausfahren des Kolbens aus dem Zylinder
der Gasdruckfeder bevorzugt am Ende des Ausklappvorgangs unterstützt. Nach einer bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung ist lediglich ein Zusatzfederelement bzw. eine Spiralfeder
an einer Gasdruckfeder zur Unterstützung dieser Gasdruckfeder angeordnet. Fernerhin
liegt es im Rahmen der Erfindung, dass das Zusatzfederelement mit der zugeordneten
Gasdruckfeder an einer Querstrebe des Basisrahmens des Tisches angeordnet bzw. fixiert
ist.
[0016] Eine sehr empfohlene bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
dass im noch nicht ausgezogenen Zustand des Tisches zumindest ein Federelement - bevorzugt
zumindest eine Gasdruckfeder - blockiert ist und dass beim Ausziehen einer Tischplatte
bzw. der Tischplatten die Blockade des Federelementes über einen Auslösemechanismus
gelöst wird, so dass die Mittelplatte dann unter Einwirkung von Federkraft bzw. von
Federkräften selbsttätig/automatisch ausklappbar ist. Vorzugsweise betätigt eine Tischplatte
im Zuge des Ausziehens einen Auslösehebel, mit dem die Blockade des Federelementes
bzw. einer Gasdruckfeder gelöst wird. Nach einer Ausführungsvariante ist in einer
Tischplatte eine Nut bzw. ein Langloch angeordnet und im Zuge des Ausziehens dieser
Tischplatte wirkt ein Ende des Langloches auf einen an dem Auslösehebel angeschlossenen
Auslösebolzen, so dass der Auslösehebel zwecks Lösung der Blockade des Federelementes
verschwenkt wird. Zweckmäßigerweise erfolgt die Betätigung des Auslösehebels zum Ende
des Ausziehvorganges der Tischplatte.
[0017] Eine ganz besonders bevorzugte empfohlene Ausführungsform der Erfindung ist dadurch
gekennzeichnet, dass beim Ausklappvorgang bzw. beim Ausschwenkvorgang der Mittelplatte
- bevorzugt nach Lösen der Blockade zumindest eines Federelementes - in einem ersten
Ausschwenkschritt ein Einwirken der Federelemente bzw. der Gasdruckfedern auf die
Mittelplatte stattfindet und dass dann in einem zweiten Ausschwenkschritt zumindest
ein Federelement bzw. zumindest eine Gasdruckfeder durch ein Zusatzfederelement
- insbesondere durch eine Spiralfeder - unterstützt bzw. ausgezogen wird. Vorzugsweise
wird in einem dritten Ausschwenk- bzw. Ausklappschritt die bereits teilweise bzw.
fast vollständig ausgeschwenkte Mittelplatte bzw. deren Mittelplattenteile unter Einwirkung
der Schwerkraft in die den Tisch vergrößernde Endposition überführt. Nach besonders
bevorzugter Ausführungsform umfasst das Ausschwenken bzw. Ausklappen der Mittelplatte
also drei Ausschwenk- bzw. Ausklappschritte. Zweckmäßigerweise werden durch das Einwirken
der Federelemente bzw. Gasdruckfedern zunächst die beiden übereinanderliegenden Mittelplattenteile
auseinanderbewegt und anschließend unterstützt das Zusatzfederelement bzw. die Spiralfeder
ein Federelement bzw. eine Gasdruckfeder bei dem weiteren Ausklappvorgang. Schließlich
erfolgt nach empfohlener Ausführungsform ein vollständiges Ausklappen der Mittelplattenteile
unter Einwirkung der Schwerkraft in die den Tisch vergrößernde Endposition.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass mit der Erfindung auf ein manuelles
Ausklappen der Mittelplatte verzichtet werden kann und somit ein einfaches und wenig
aufwendiges Vergrößern eines Tisches möglich ist. Besonders hervorzuheben ist dabei,
dass der selbsttätige bzw. automatische Ausschwenkvorgang der Mittelplatte ohne Störungen
und Zwänge realisiert werden kann. Das Ausschwenken kann leichtgängig und ohne Verkantungen
oder Verklemmungen erfolgen. Zudem kann die Erfindung mit verhältnismäßig einfachen
und kostengünstigen Mitteln verwirklicht werden. Insgesamt kann der Aufwand bzw. Kraftaufwand
beim Ausziehen und Vergrößern des Tisches gegenüber den aus dem Stand der Technik
bekannten Maßnahmen erheblich vermindert werden.
[0018] Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung näher erläutert. Es zeigen in schematischer Darstellung:
- Fig. 1
- Eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen ausziehbaren Tisches im bereits
zum größten Teil ausgezogenen Zustand der beiden Tischplatten,
- Fig. 2
- den Gegenstand nach Fig. 1 mit der Mittelplatte bzw. den Mitteilplattenteilen beim
Ausschwenkbzw. Ausklappvorgang,
- Fig. 3
- eine schematische Unteransicht des erfindungsgemäßen ausziehbaren Tisches,
- Fig. 4
- eine perspektivische Teilansicht der Unterseite des Tisches mit Federelement und Zusatzfederelement,
- Fig. 5
- den Gegenstand gemäß Fig. 4 in einer anderen Funktionsstellung,
- Fig. 6
- den Gegenstand nach Fig. 4 in einer weiteren Funktionsstellung und
- Fig. 7
- eine Seitenansicht einer Querstrebe des Basisrahmens des Tisches.
[0019] Die Figuren zeigen einen erfindungsgemäßen ausziehbaren Tisch mit zwei ausziehbaren
Tischplatten 1, 2 und mit einer Mittelplatte 3, wobei diese Mittelplatte 3 im ausgezogenen
Zustand der Tischplatten 1, 2 zwischen den Tischplatten 1, 2 einbringbar ist (siehe
Fig. 2). Vorzugsweise und im Ausführungsbeispiel ist die Mittelplatte 3 im nicht ausgezogenen
Zustand der Tischplatten 1, 2 - zweckmäßigerweise mittig - unterhalb der direkt aneinander
grenzenden Tischplatten 1, 2 angeordnet. Empfohlenermaßen und im Ausführungsbeispiel
weist der erfindungsgemäße Tisch neben den beiden Tischplatten 1, 2 und der Mittelplatte
3 einen Basisrahmen 4 auf, der bevorzugt und im Ausführungsbeispiel zwei sich in Längsrichtung
des Tisches erstreckende Längsstreben 4.1 und 4.2 sowie zwei quer bzw. senkrecht zu
diesen Längsstreben 4.1 und 4.2 angeordnete Querstreben 5, 6 umfasst. Die Querstreben
5, 6 sind zweckmäßigerweise und im Ausführungsbeispiel im ausgezogenen Zustand des
Tisches an den mittelplattenseitigen Rändern der Tischplatten 1, 2 angeordnet. Fernerhin
sind vier Tischbeine 7 an dem Basisrahmen angeschlossen.
[0020] Erfindungsgemäß ist beim Ausziehen der Tischplatten 1, 2 bzw. nach dem Ausziehen
der Tischplatten 1, 2 die Mittelplatte 3 selbsttätig bzw. automatisch unter Einwirkung
von Federkräften in den Zwischenraum zwischen den Tischplatten 1, 2 einbringbar, insbesondere
ausschwenkbar. Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass das Einbringen bzw. Ausschwenken
der Mittelplatte 3 beim manuellen Ausziehen der Tischplatten 1, 2 erfolgt und ansonsten
zum Einbringen der Mittelplatte 3 zwischen den Tischplatten 1, 2 keine weitere manuelle
Handhabung erforderlich ist, sondern die Mittelplatte 3 vielmehr selbsttägig bzw.
automatisch in den Zwischenraum zwischen den Tischplatten 1, 2 ausschwenkt. Gemäß
bevorzugter Ausführungsform der Erfindung muss lediglich eine der beiden Tischplatten
1, 2 manuell gezogen werden und die zweite gegenüberliegende Tischplatte 1, 2 wird
hierdurch automatisch in gegenläufiger Richtung bewegt bzw. ausgezogen. Dazu sind
empfohlenermaßen in an sich bekannter Weise geeignete Seil- und Rollenführungen oder
dergl. unterhalb der Tischplatten 1, 2 bzw. an dem Basisrahmen 4 vorhanden. Nach Einbringen
der Mittelplatte 3 bilden zweckmäßigerweise im ausgezogenen Zustand des Tisches die
Tischplatten 1, 2 und die Mittelplatte 3 eine Ebene bzw. Tischebene. Vorzugsweise
fluchten auch die Längsränder bzw. Längskanten der Tischplatten 1, 2 und der Mittelplatte
3. Bevorzugt und im Ausführungsbeispiel ist die Mittelplatte 3 im eingebrachten bzw.
ausgeschwenkten Zustand rechteckförmig ausgebildet. Es liegt im Übrigen im Rahmen
der Erfindung, dass zur erneuten Verkleinerung des erfindungsgemäßen Tisches die Mittelplatte
3 manuell eingeklappt bzw. eingeschwenkt wird.
[0021] Nach bevorzugter Ausführungsform und im Ausführungsbeispiel weist die Mittelplatte
3 zwei ausklappbare bzw. ausschwenkbare und sich im ausgezogenen Zustand des Tisches
zur ausgeklappten ebenen Mittelplatte 3 ergänzende Mittelplattenteile 8, 9 auf. Empfohlenermaßen
und im Ausführungsbeispiel handelt es sich um zwei gleich große rechteckförmige Mittelplattenteile
8, 9. Zweckmäßigerweise und im Ausführungsbeispiel sind die beiden Mittelplattenteile
8, 9 im nicht ausgezogenen Zustand des Tisches übereinanderliegend bzw. aufeinanderliegend
- insbesondere und im Ausführungsbeispiel Mittelplattenteiloberfläche 10 auf Mittelplattenteiloberfläche
11 aufeinanderliegend - unterhalb der beiden aneinander grenzenden Tischplatten 1,
2 angeordnet. Das ist in der Fig. 1 erkennbar, die den noch nicht vollständig ausgezogenen
Zustand des erfindungsgemäßen Tisches zeigt. In diesem noch nicht ausgezogenen Zustand
sind bevorzugt und im Ausführungsbeispiel die beiden Mittelplattenteile 8, 9 bzw.
deren Mittelplattenteiloberflächen 10, 11 parallel bzw. im Wesentlichen parallel zu
den Tischplatten 1, 2 angeordnet.
[0022] Empfohlenermaßen und im Ausführungsbeispiel sind die beiden Mittelplattenteile 8,
9 der Mittelplatte 3 über Scharniere 12 miteinander verbunden, wobei die beiden Mittelplattenteile
8, 9 beim Ausziehen bzw. während des Ausziehens des Tisches unter der Einwirkung der
Federkräfte um die Scharnierachsen der Scharniere 12 in die ausgeklappte Position
der Mittelplatte 3 schwenkbar sind.
[0023] Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass die Federkräfte für das automatische Ausschwenken
der Mittelplatte 3 quer bzw. senkrecht zur Längsachse L des Tisches wirken. Vorzugsweise
und im Ausführungsbeispiel sind zwei in Form von Gasdruckfedern 17, 18 ausgebildete
Federelemente vorgesehen. Empfohlenermaßen und im Ausführungsbeispiel ist jede dieser
Gasdruckfedern 17, 18 mit einem ersten Ende 13 am Basisrahmen 4 bzw. an den Querstreben
5, 6 des Basisrahmens 4 befestigt. Zweckmäßigerweise und im Ausführungsbeispiel ist
weiterhin jede dieser Gasdruckfedern 17, 18 mit einem zweiten Ende 14 an der Mittelplatte
3 bzw. an einem Mittelplattenteil 8 fixiert. Die Gasdruckfedern 17, 18 sind bevorzugt
und im Ausführungsbeispiel quer bzw. senkrecht zur Längsachse L des Tisches angeordnet.
Vorzugsweise und im Ausführungsbeispiel sind beide Gasdruckfedern 17, 18 mit ihrem
zweiten Ende 14 an dem gleichen Mittelplattenteil 8 angeschlossen bzw. fixiert.
[0024] Gemäß bevorzugter Ausführungsform und im Ausführungsbeispiel ist jede am Basisrahmen
4 angeschlossene Gasdruckfeder 17, 18 mit ihrem am Basisrahmen 4 angeschlossenen ersten
Ende 13 in einer ersten Führungsnut 15 des Basisrahmens 4 bzw. einer Querstrebe 5,
6 des Basisrahmens 4 geführt. Zweckmäßigerweise und im Ausführungsbeispiel handelt
es sich dabei um eine lineare erste Führungsnut 15, und das erste Ende 13 der Gasdruckfedern
17, 18 ist beim Ausklappen bzw. Ausschwenken oder beim Einklappen bzw. Einschwenken
der Mittelplatte 3 in dieser linearen ersten Führungsnut 15 verschiebbar und zwar
bevorzugt von einem zum anderen Ende der ersten Führungsnut 15 verschiebbar. Empfohlenermaßen
und im Ausführungsbeispiel sind die beiden ersten Führungsnuten 15 parallel zueinander
angeordnet und an gegenüberliegenden Seiten der Mittelplatte 3 am Basisrahmen 4 vorgesehen.
Die ersten Führungsnuten 15 sind dabei zweckmäßigerweise und im Ausführungsbeispiel
senkrecht zur Längsachse L des Tisches orientiert.
[0025] Vorzugsweise und im Ausführungsbeispiel ist jede an der Mittelplatte 3 bzw. an einen
Mittelplattenteil 8 angeschlossene Gasdruckfeder 17, 18 mit ihrem an der Mittelplatte
3 bzw. an dem Mittelplattenteil 8 angeschlossenen zweiten Ende 14 in einer zweiten
Führungsnut 16 des Basisrahmens 4 geführt. Bevorzugt und im Ausführungsbeispiel sind
die zweiten Führungsnuten 16 in den Querstreben 5, 6 des Basisrahmens 4 vorgesehen
und empfohlenermaßen parallel zueinander angeordnet. Zweckmäßigerweise und im Ausführungsbeispiel
sind die zweiten Enden 14 der Gasdruckfedern 17, 18 beim Ausklappen bzw. Ausschwenken
und beim Einklappen bzw. Einschwenken der Mittelplatte 3 in der zweiten Führungsnut
16 des Basisrahmens 4 verschiebbar. Auch die zweiten Führungsnuten 16 sind bevorzugt
und im Ausführungsbeispiel an gegenüberliegenden Seiten der Mittelplatte 3 am Basisrahmen
4 angeordnet und bevorzugt senkrecht zur Längsachse L des Tisches orientiert. Es liegt
bevorzugt im Rahmen der Erfindung, dass an den zweiten Enden 14 der Gasdruckfedern
17, 18 jeweils ein Führungsbolzen 23 fixiert ist, der jeweils die zweite Führungsnut
16 durchgreift und mit seinem Ende an der Mittelplatte 3 bzw. an einen Mittelplattenteil
8 angeschlossen ist.
Nach besonders bevorzugter Ausführungsform und im Ausführungsbeispiel ist die zweite
Führungsnut 16 für die zweiten Enden 14 der Gasdruckfedern 17, 18 bereichsweise bogenförmig
und somit gleichsam in Form einer Kulissenführung ausgebildet. Zweckmäßigerweise und
im Ausführungsbeispiel befinden sich die zweiten Enden 14 der Gasdruckfedern 17, 18
im eingeklappten bzw. eingeschwenkten Zustand der Mittelplatte 3 jeweils an einem
unteren Ende 24 der zweiten - bereichsweise bogenförmigen - Führungsnut 16 (Fig. 4).
Dieses untere Ende 24 der zweiten Führungsnuten 16 ist bevorzugt und im Ausführungsbeispiel
mit Abstand bzw. mit größerem Abstand von der vertikalen Höhe der Tischplatte 1, 2
angeordnet. Beim Einleiten des Ausklapp- bzw. Ausschwenkvorgangs werden dann die zweiten
Enden 14 der Gasdruckfedern 17, 18 zunächst über einen - bevorzugt kürzeren - linearen
Abschnitt 25 der zweiten Führungsnuten 16 geführt und werden im Anschluss daran jeweils
über einen - bevorzugt längeren - bogenförmigen Abschnitt 26 nach oben in Richtung
Tischplatten verschoben (Fig. 4), bis sie das obere Ende 27 der zweiten Führungsnuten
16 erreichen. Dann befindet sich die Mittelplatte 3 bzw. befinden sich die Mittelplattenteile
8, 9 im vollständig ausgeklappten/ausgeschwenkten Zustand (Fig. 6).
[0026] Die Gasdruckfedern 17, 18 weisen in üblicher Weise jeweils einen Zylinder 19 und
einen darin geführten Kolben 20 auf. Zweckmäßigerweise und im Ausführungsbeispiel
ist jeweils das dem Zylinder 19 der Gasdruckfedern 17, 18 gegenüberliegende Ende 13
des Kolbens 20 an dem Basisrahmen 4 bzw. an einer Querstrebe 5, 6 des Basisrahmens
4 angeschlossen. Bevorzugt und im Ausführungsbeispiel ist dann das dem Kolben 20 gegenüberliegende
Ende 14 des Zylinders 19 an der Mittelplatte 3 bzw. an einem Mittelplattenteil 8 fixiert.
Beim Ausklappen/Ausschwenken der Mittelplatte 3 fährt der Kolben 20 der Gasdruckfedern
17, 18 jeweils aus dem Zylinder 19 aus und beim Einklappen/ Einschwenken der Mittelplatte
3 in umgekehrter Richtung wieder in den Zylinder 19 ein.
[0027] Nach besonders bevorzugter Ausführungsform und im Ausführungsbeispiel ist ein Zusatzfederelement
in Form einer Spiralfeder 21 zur Unterstützung der Federkraft einer Gasdruckfeder
17 vorgesehen. Dabei ist die Spiralfeder 21 etwa parallel zu der zugeordneten Gasdruckfeder
17 angeordnet und an den Enden 13, 14 dieser Gasdruckfeder 17 angeschlossen. Beim
Ausklappen bzw. Ausschwenken der Mittelplatte 3 wird bevorzugt und im Ausführungsbeispiel
die Bewegung zunächst von den Gasdruckfedern 17, 18 bewirkt. Zum Ende des Ausschwenkvorgangs
unterstützt dann die Spiralfeder 21 die Gasdruckfeder 17 und zieht diese gleichsam
auseinander bzw. zieht Zylinder 19 und Kolben 20 dieser Gasdruckfeder 17 auseinander.
Nach der Einwirkung der Gasdruckfedern 17, 18 und der Spiralfeder 21 klappen dann
zum Schluss des Ausschwenk-/Ausklappvorgangs die beiden Mittelplattenteile 8, 9 unter
Einwirkung der Schwerkraft in ihre den Tisch vergrößernde Endposition. Empfohlenermaßen
weist der erfindungsgemäße Ausklapp-/Ausschwenkvorgang der Mittelplatte 3 somit drei
Ausschwenkschritte auf, wobei zunächst die Gasdruckfedern 17, 18 in einem ersten Ausschwenkschritt
das Ausschwenken einleiten - und bevorzugt über einen großen Teil bzw. über den größten
Teil der Ausschwenkbewegung einwirken - und wobei in einem zweiten Ausschwenkschritt
diese Ausschwenkbewegung durch ein Zusatzfederelement in Form einer Spiralfeder 21
unterstützt wird. Schließlich klappen in einem dritten Ausschwenkschritt die Mittelplattenteile
8, 9 unter Einwirkung der Schwerkraft vollständig aus.
[0028] Es liegt bevorzugt im Rahmen der Erfindung, dass im noch nicht ausgezogenen Zustand
des Tisches zumindest eine Gasdruckfeder 17, 18 blockiert ist und dass beim Ausziehen
der Tischplatten 1, 2 die Blockade der Gasdruckfeder 17, 18 gelöst wird, so dass dann
die Mittelplatte 3 unter Einwirkung der Federkräfte selbsttätig bzw. automatisch ausklappbar/ausschwenkbar
ist. Nach bevorzugter Ausführungsform ist in einer Tischplatte 1 ein Langloch 28 vorgesehen,
in dem ein an einem Auslösehebel 29 angeschlossener Auslösebolzen 30 geführt wird.
Wenn die Tischplatte 1 ausgezogen wird, kommt der Auslösebolzen 30 zur Anlage an dem
Ende des Langlochs 28 und dadurch wird der Auslösehebel 29 betätigt, der auf einen
Auslösemechanismus 22 einwirkt, der bei dieser Einwirkung die Blockade der Gasdruckfeder
17 löst, so dass der Ausklapp-/Ausschwenkvorgang beginnen kann. Nach bevorzugter Ausführungsform
und im Ausführungsbeispiel ist dieses Ausziehen der Tischplatte 1 und die daraus resultierende
Betätigung des Auslösemechanismus 22 die einzige manuelle Handhabung beim Ausklapp-/Ausschwenkvorgang
der Mittelplatte 3. Ansonsten erfolgt das Ausklappen bzw. Aus-schwenken der Mittelplatte
3 selbsttätig bzw. voll automatisch.
1. Ausziehbarer Tisch mit zumindest zwei ausziehbaren Tischplatten (1, 2), vorzugsweise
mit zwei ausziehbaren Tischplatten (1, 2) und mit zumindest einer Mittelplatte (3),
bevorzugt mit einer Mittelplatte (3), wobei die Mittelplatte (3) im ausgezogenen Zustand
der Tischplatten (1, 2) zwischen den Tischplatten (1, 2) einbringbar ist und wobei
die Mittelplatte (3) in nicht ausgezogenem Zustand der Tischplatte (1, 2) unterhalb
zumindest einer Tischplatte (1, 2), vorzugsweise unterhalb der aneinandergrenzenden
Tischplatten (1, 2) angeordnet ist, wobei beim Ausziehen der Tischplatten (1, 2) bzw.
nach dem Ausziehen der Tischplatten (1, 2) die Mittelplatte (3) selbststätig bzw.
automatisch unter Einwirkung von Federkraft bzw. von Federkräften in den Zwischenraum
zwischen den Tischplatten (1, 2) einbringbar, insbesondere ausschwenkbar ist, wobei
der Tisch zumindest ein Federelement, insbesondere zwei Federelemente, aufweist, wobei
empfohlenermaßen ein Federelement bzw. jedes Federelement mit einem Ende (13) am Basisrahmen
(4) des Tisches angeschlossen ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein bzw. jedes am Basisrahmen (4) angeschlossene(s) Ende (13) in bzw. an einem Führungselement
des Basisrahmens (4) geführt wird und dass dieses Ende (13) des Federelementes beim
Ausklappen bzw. Ausschwenken und/oder beim Einklappen bzw. Einschwenken der Mittelplatte
(3) in bzw. an dem Führungselement verschiebbar ist.
2. Tisch nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Mittelplatte (3) zumindest zwei, vorzugsweise zwei ausklappbare und sich im ausgezogenen
Zustand des Tisches zur ausgeklappten Mittelplatte (3) ergänzende Mittelplattenteile
(8, 9) aufweist.
3. Tisch nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die beiden Mittelplattenteile (8, 9) im nicht ausgezogenem Zustand des Tisches übereinanderliegend
bzw. aufeinanderliegend - insbesondere Mittelplattenteiloberfläche (10) auf Mittelplattenteiloberfläche
(11) aufeinanderliegend - unterhalb zumindest einer Tischplatte (1, 2), vorzugsweise
unterhalb der aneinander grenzenden Tischplatten (1, 2) angeordnet sind, wobei bevorzugt
die Mittelplattenteile (8, 9) bzw. deren Mittelplattenteiloberflächen (10, 11) parallel
bzw. im Wesentlichen parallel zu den Tischplatten (1, 2) angeordnet sind.
4. Tisch nach einem der Ansprüche 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die beiden Mittelplattenteile (8, 9) über zumindest ein Scharnier (12) miteinander
verbunden sind, wobei die beiden Mittelplattenteile (8, 9) beim Ausziehen bzw. nach
dem Ausziehen des Tisches unter der Einwirkung der Federkraft bzw. der Federkräfte
um die Scharnierachse bzw. die Scharnierachsen in die ausgeklappte bzw. ausgeschwenkte
Position der Mittelplatte (3) überführbar sind.
5. Tisch nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Federkraft bzw. die Federkräfte quer, insbesondere senkrecht bzw. im Wesentlichen
senkrecht zur Längsachse (L) des Tisches wirken.
6. Tisch nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass das eine Federelement bzw. jedes Federelement mit dem anderen Ende (14) an der Mittelplatte
(3), insbesondere an einem Mittelplattenteil (8, 9), angeschlossen ist.
7. Tisch nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Führungselement des Basisrahmens (4) als Führungsnut (15) des Basisrahmens (4)
ausgebildet ist, in der das eine Ende (13) des bzw. jedes Federelements geführt wird.
8. Tisch nach einem der Ansprüche 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein bzw. jedes an der Mittelplatte (3) bzw. an einem Mittelplattenteil (8, 9) angeschlossenes
Federelement mit seinem an der Mittelplatte (3) bzw. an dem Mittelplattenteil (8,
9) angeschlossenen Ende (14) in bzw. an einem zweiten Führungselement des Basisrahmens
(4), vorzugsweise in einer zweiten Führungsnut (16) des Basisrahmens (4) geführt wird
und dass dieses Ende (14) des Federelementes beim Ausklappen bzw. Ausschwenken und/oder
beim Einklappen bzw. Einschwenken der Mittelplatte in bzw. an dem zweiten Führungselement
bzw. in der zweiten Führungsnut (16) verschiebbar ist.
9. Tisch nach einem der Ansprüche 6 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Federelement bzw. dass die Federelemente als Gasdruckfeder (17, 18) mit Zylinder
(19) und darin geführtem Kolben (20) ausgebildet sind, wobei das dem Zylinder (19)
gegenüberliegende Ende des Kolbens (20) an dem Basisrahmen (4) oder an der Mittelplatte
(3) bzw. an einem Mittelplattenteil (8, 9) angeschlossen ist und/oder wobei das dem
Kolben (20) gegenüberliegende Ende des Zylinders (19) an dem Basisrahmen (4) oder
an der Mittelplatte (3) bzw. an einem Mittelplattenteil (8, 9) angeschlossen ist.
10. Tisch nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest ein Zusatzfederelement zur Unterstützung der Federkraft zumindest einer
Gasdruckfeder (17, 18) vorgesehen ist und wobei das Zusatzfederelement bevorzugt als
Spiralfeder (21) ausgebildet ist.
11. Tisch nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass im noch nicht ausgezogenen Zustand des Tisches zumindest ein Federelement, bevorzugt
eine Gasdruckfeder (17, 18) blockiert ist und dass beim Ausziehen der Tischplatte
(1, 2) bzw. der Tischplatten (1, 2) die Blockade des Federelementes mittels eines
Auslösemechanismus (22) lösbar ist, so dass die Mittelplatte (3) unter Einwirkung
der Federkraft bzw. der Federkräfte selbsttätig bzw. automatisch ausklappbar bzw.
ausschwenkbar ist.
12. Tisch nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass beim Ausklapp- bzw. Ausschwenkvorgang der Mittelplatte (3) - bevorzugt nach Lösen
der Blockade eines Federelementes - in einem ersten Ausschwenkschritt ein Einwirken
der Federelemente bzw. der Gasdruckfedern (17, 18) auf die Mittelplatte (3) stattfindet
und dass dann in einem zweiten Ausschwenkschritt zumindest ein Federelement bzw. zumindest
eine Gasdruckfeder (17, 18) durch ein Zusatzfederelement - insbesondere durch eine
Spiralfeder (21) - unterstützt wird und dass vorzugsweise in einem dritten Ausschwenk-
bzw. Ausklappschritt die Mittelplatte (3) bzw. die Mittelplattenteile (8, 9) unter
Einwirkung der Schwerkraft in die die Oberfläche des Tisches vergrößernde Endposition
überführbar sind.
1. Pull-out table with at least two pull-out table tops (1, 2), preferably with two pull-out
table tops (1, 2) and with at least one centre plate (3), wherein in the extended
state of the table tops (1, 2) the centre plate can be brought in between the table
tops (1, 2) and wherein when the table tops (1, 2) are not extended the centre plate
(3) is arranged underneath at least one table top (1, 2), preferably underneath the
adjoining table tops (1, 2), wherein as the table tops (1, 2) are extended or after
the table tops (1, 2) are extended the centre plate (3) can be inserted, more particularly
swivelled out, automatically or independently under the action of a spring force or
spring forces into the interspace between the table tops (1, 2), wherein the table
as at least one spring element, more particularly two spring elements, wherein one
spring element or each spring element is expediently attached at one end (13) to the
base frame (4) of the table, characterised in that one or each end (13) attached to the base frame (4) is guided in or on a guide element
of the base frame (4) and that this end (13) of the spring element is displaceable
in or on the guide element as the centre plate (3) is folded or swivelled out and/or
is folded or swivelled in.
2. Table according to claim 1 characterised in that the centre plate (3) has at least two centre plate parts, preferably two unfolding
centre plate parts (8, 9) which in the extended state of the table make up the unfolded
centre plate (3).
3. Table according to claim 2 characterised in that the two centre plate parts (8, 9) in the non-extended state of the table are arranged
one above or one on the other - more particularly with centre plate part surface (10)
resting on centre plate part surface (11) - underneath at least one table top (1,
2), preferably underneath the adjoining table tops (1, 2), wherein the centre plate
parts (8, 9) or their centre plate part surfaces (10, 11) are arranged parallel or
substantially parallel to the table tops (1, 2).
4. Table according to one of claims 2 or 3 characterised in that the two centre plate parts (8, 9) are connected to one another via at least one hinge
(12), wherein the two centre plate parts (8, 9) during or after extending the table
can be moved under the effect of spring force or spring forces about the hinge axis
or hinge axes into the unfolded swivelled out position of the centre plate (3).
5. Table according to one of claims 1 to 4 characterised in that the spring force or the spring forces act transversely, more particularly at right
angles or substantially at right angles to the longitudinal axis (L) of the table.
6. Table according to one of claims 1 to 5 characterised in that the one spring element or each spring element is attached by the other end (14) to
the centre plate (3,), more particularly to a centre plate part (8, 9).
7. Table according to claim 6 characterised in that the guide element of the base frame (4) is configured as a guide groove (15) of the
base frame (4) in which one end (13) of the or each spring element is guided.
8. Table according to one of claims 6 or 7 characterised in that one or each spring element attached to the centre plate (3) or a centre plate part
(8, 9) is guided by its end (14) attached to the centre plate (3) or to the centre
plate part (8, 9) in or on a second guide element of the base frame (4), preferably
in a second guide groove (16) of the base frame (4), and that this end (14) of the
spring element is displaceable during unfolding or swivelling out and/or during folding
up and swivelling in the centre plate in or on the second guide element or in the
second guide groove (16).
9. Table according to one of claims 6 to 8 characterised in that a spring element or spring elements are designed as a gas compression spring (17,
18) with cylinder (19) and piston (20) guided therein, wherein the end of the piston
(20) opposite the cylinder (19) is attached to the base frame (4) or to the centre
plate (3) or a centre plate part (8, 9) and/or wherein the end of the cylinder (19)
opposite the piston (20) is attached to the base frame (4) or to the centre plate
(3) or to a centre plate part (8, 9).
10. Table according to one of claims 1 to 9 characterised in that at least one additional spring element is provided for boosting the spring force
of at least one gas compression spring (17, 18) and wherein the additional spring
element is preferably formed as a coil spring (21).
11. Table according to one of claims 1 to 10 characterised in that when the table has still not yet been extended at least one spring element, preferably
a gas compression spring (17, 18) is blocked and that on pulling out the table top
(1, 2) or the table tops (1, 2) the blocking of the spring element is releasable by
means of a release mechanism (22) so that the centre plate (3) can be unfolded or
swivelled out independently or automatically under the action of the spring force
or the spring forces.
12. Table according to one of claims 1 to 11 characterised in that during unfolding or swivelling out the centre plate (3) - preferably after releasing
the block of a spring element - in a first swivelling out step the spring elements
or gas compression springs (17, 18) act on the centre plate (3) and that then in a
second swivelling out step at least one spring element or at least one gas compression
spring (17, 18) is boosted by an additional spring element - more particularly by
a coil spring (21) - and that preferably in a third swivelling out or unfolding step
the centre plate (3) or the centre plate parts (8, 9) can be transferred through gravity
into the final position enlarging the surface area of the table.
1. Table à rallonges, avec au moins deux plateaux de table (1, 2) extractibles, de préférence
avec deux plateaux de table (1, 2) extractibles et avec au moins un plateau central
(3), de préférence avec un plateau central (3), sachant que le plateau central (3),
lorsque les plateaux de table (1, 2) sont à l'état extrait, peut être amené entre
les plateaux de table (1, 2), et sachant que le plateau central (3), lorsque les plateaux
de table (1, 2) sont à l'état non extrait, sont disposés au-dessous d'au moins l'un
des plateaux de table (1, 2), de préférence, au-dessous des plateaux de table (1,
2) adjacents, sachant que, lors de l'extraction des plateaux de table (1, 2), ou après
l'extraction des plateaux de table (1, 2), le plateau central (3) peut être amené,
en particulier pivoté, de lui-même, ou automatiquement, dans l'intervalle entre les
plateaux de table (1, 2), sous l'effet d'une force élastique, ou de forces élastiques,
sachant que la table présente au moins un élément faisant ressort, en particulier
deux éléments faisant ressort, sachant qu'il est recommandé qu'un élément faisant
ressort, ou que chaque élément faisant ressort soit raccordé, avec une extrémité (13),
au cadre de base (4) de la table,
caractérisée en ce que
l'extrémité, ou chaque extrémité (13), raccordée au cadre de base (4) soit conduite
dans, ou sur un élément de guidage du cadre de base (4) et que cette extrémité (13)
de l'élément faisant ressort peut être déplacée dans, ou sur l'élément de guidage,
lors de l'extraction ou du pivotement.
2. Table selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
le plateau central (3) présente au moins deux composants de plateau central (8, 9),
qui, de préférence, peuvent être extraits, et qui, lorsque la table est rallongée,
se complètent pour former le plateau central (3) extrait.
3. Table selon la revendication 2,
caractérisée en ce que
les deux composants de plateau central (8, 9), lorsque la table n'est pas rallongée,
sont disposés l'un au-dessus de l'autre ou l'un sur l'autre - en particulier, la surface
de composant de plateau central (10) étant posée sur la surface de composant de plateau
central (11) - au-dessous des plateaux de table (1, 2) adjacents, sachant que, de
préférence, les composants de plateau central (8, 9), ou leurs surfaces de composant
de plateau central (10, 11) sont disposés parallèlement, ou sensiblement parallèlement
par rapport aux plateaux de table (1, 2).
4. Table selon l'une des revendications 2 ou 3,
caractérisée en ce que
les deux composants de plateau central (8, 9) sont reliés ensemble par l'intermédiaire
d'au moins une charnière (12), sachant que, lors du rallongement, ou après le rallongement
de la table, les deux composants de plateau central (8, 9), peuvent, sous l'effet
de la force élastique, ou des forces élastiques, être amenés dans la position, dans
laquelle ta table est extraite ou pivotée autour de l'axe ou des axes de charnière.
5. Table selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisée en ce que
la force élastique, ou ls forces élastiques agissent transversalement, en particulier
perpendiculairement ou sensiblement perpendiculairement par rapport à l'axe longitudinal
(L) de la table.
6. Table selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisée en ce que
l'élément faisant ressort, ou chaque élément faisant ressort est raccordé, avec l'autre
extrémité (14), au plateau central (3), en particulier à un composant de plateau central
(8, 9).
7. Table selon la revendication 5,
caractérisée en ce que
l'élément de guidage du cadre de base (4) est réalisé en forme de rainure de guidage
(15) du cadre de base (4), dans laquelle est guidée l'extrémité (13) de l'élément
faisant ressort, ou de chaque élément faisant ressort.
8. Table selon l'une des revendications 6 ou 7,
caractérisée en ce que
l'élément faisant ressort ou chaque élément faisant ressort, raccordé au plateau central
(3) ou à un composant de plateau central (8, 9), est guidé, avec son extrémité (14),
raccordée au plateau central (3) ou au composant de plateau central (8, 9), dans ou
sur un deuxième élément de guidage du cadre de base (4), de préférence dans une deuxième
rainure de guidage (16) du cadre de base (4), et que cette extrémité (14) de l'élément
faisant ressort peut être déplacée dans ou sur le deuxième élément de guidage ou dans
la deuxième rainure de guidage (16), lors de l'extraction ou du pivotement de sortie
et / ou de l'escamotage ou du pivotement de rentrée du plateau central (3).
9. Table selon l'une des revendications 6 à 8,
caractérisée en ce que
l'élément faisant ressort ou les éléments faisant ressort sont réalisés en forme de
ressorts sous pression de gaz (17, 18) avec cylindre (19) et piston (20), conduit
dans celui-ci, sachant que l'extrémité du piston (20), opposée au cylindre (19), est
raccordée au cadre de base (4) ou au plateau central (3) ou à un composant de plateau
central (8, 9), et / ou sachant que l'extrémité du cylindre (19), opposée au piston
(20), est raccordée au cadre de base (4) ou au plateau central (3) ou à un composant
de plateau central (8, 9).
10. Table selon l'une des revendications 1 à 9,
caractérisée en ce que,
pour renforcer la force élastique d'au moins un ressort sous pression de gaz (17,
18), au moins un élément faisant ressort supplémentaire est prévu et sachant que l'élément
faisant ressort supplémentaire est formé, de préférence, par un ressort en spirale
(21).
11. Table selon l'une des revendications 1 à 10,
caractérisée en ce que,
quand la table n'est pas encore rallongée, au moins un élément faisant ressort, de
préférence un ressort sous pression de gaz (17, 18), est bloqué et que, lors de l'extraction
du plateau de table (1, 2) ou des plateaux de table (1, 2), l'élément faisant ressort
peut être débloqué au moyen d'un mécanisme de déclenchement, de me lui-même ou automatiquement
être extrait ou pivoté à l'extérieur sous l'effet de la force élastique ou des forces
élastiques.
12. Table selon l'une des revendications 1 à 11,
caractérisée en ce que lors du processus d'extraction et ou de pivotement vers l'extérieur du plateau central
(3) - de préférence après l'abolissement du blocage d'un élément faisant ressort -
au cours d'une première étape de pivotement vers L'extérieur, les éléments faisant
ressort ou les ressorts sous pression de gaz (17, 18) agissent sur le plateau central
(3) et que, au cours d'une d'une deuxième étape de pivotement vers l'extérieur, un
élément faisant ressort ou au moins un ressort sous pression de gaz (17, 18) est renforcé
par un l'élément faisant ressort suppl'mentaire - en particulier par un ressort en
spirale (21) - et que, de préférence, au cours d#une troisième étape de pivotemetn
vers l'extérieur ou de déploiement, le plateau central (3) ou les composants de plateau
central (8, 9) puissent être amenés en position finale, rallongeant la surface de
la table, sous l'effet de la pesanteur.
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