| (19) |
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(11) |
EP 3 194 690 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.12.2020 Patentblatt 2020/53 |
| (22) |
Anmeldetag: 24.11.2015 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2015/077537 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2016/083395 (02.06.2016 Gazette 2016/22) |
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| (54) |
BESCHLAG FÜR FENSTER, TÜREN ODER DERGLEICHEN
FITTING FOR WINDOWS, DOORS OR THE LIKE
FERRURE POUR FENÊTRES, PORTES OU SIMILAIRES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
27.11.2014 DE 102014117419
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.07.2017 Patentblatt 2017/30 |
| (73) |
Patentinhaber: MACO Technologie GmbH |
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5020 Salzburg (AT) |
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Erfinder: |
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- COVIC, Dragan
5020 Salzburg (AT)
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| (74) |
Vertreter: Manitz Finsterwald
Patent- und Rechtsanwaltspartnerschaft mbB |
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Martin-Greif-Strasse 1 80336 München 80336 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 059 409 EP-A1- 2 735 677 DE-A1- 3 327 899
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EP-A1- 1 536 086 DE-A1- 3 114 776 DE-U1- 8 203 945
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Beschlag für Fenster, Türen oder dergleichen,
mit einem Getriebe, welches umfasst:
ein Getriebegehäuse,
ein Eingangselement, das um eine Rotationsachse drehbar in dem Getriebegehäuse gelagert
ist und eine Aufnahme für ein Betätigungsmechanismus-Anschlusselement wie einen Vierkantstift
aufweist,
ein mit einer Treibstange gekoppeltes oder koppelbares Ausgangselement, das durch
Drehen des Eingangselements zu einer Verschiebebewegung antreibbar i ist, und ein
Fixierelement, das in einem Auslieferungszustand des Beschlags einerseits am Getriebegehäuse
gehalten ist und andererseits in eine Aussparung des Eingangselements eingreift, um
so das Eingangselement in einer vorgegebenen Drehstellung zu fixieren, wobei das Fixierelement
in die Aufnahme des Eingangselements hineinragt und zum Herstellen eines Betriebszustands
des Beschlags durch Beaufschlagung mit einem in die Aufnahme einzuführenden Betätigungsmechanismus-Anschlusselement
von dem Getriebegehäuse lösbar ist, und wobei das Fixierelement unter Verkippen oder
Verschwenken von dem Getriebegehäuse lösbar ist.
[0002] Derartige Beschläge werden beispielsweise als sogenannte Kantenverschlüsse in Falznuten
eines Tür- oder Fensterflügels eingesetzt. Zum Schalten des Beschlags, z.B. zwecks
Verriegeln oder Entriegeln des Flügels gegenüber einem Blendrahmen, wird das Eingangselement
mittels eines Betätigungselements wie eines Handgriffs gedreht. Das Getriebe setzt
diese Drehbewegung in eine Verschiebebewegung einer Treibstange um, welche ihrerseits
die Ver- oder Entriegelung des Flügels bewirkt. Im einfachsten Fall erfolgt die Umsetzung
von der Drehbewegung in eine Verschiebebewegung durch eine Anordnung aus Zahnrad und
Zahnstange. Das heißt das Eingangselement kann als Zahnrad ausgebildet sein, welches
mit einer die Treibstange antreibenden Zahnstange kämmt.
[0003] Damit ein Beschlag der genannten Art ordnungsgemäß funktioniert, muss bei der Montage
auf eine korrekte Lage der Bauteile und insbesondere auf eine korrekte Drehstellung
des Eingangselements geachtet werden, was zeitaufwändig und lästig ist.
[0004] Die
DE 82 03 945 U1 offenbart ein Kantengetriebe mit einer Stulpschiene und einer Stellstange, die durch
ein Sicherungsmittel lösbar zueinander lagenfixiert sind. Beim erstmaligen Betätigen
des Kantengetriebes wird das Sicherungsmittel abgeschert.
[0005] In der
EP 1 536 086 A1 ist ein Türschloss offenbart, bei dem durch das Einsetzen eines Schließzylinders
ein elastischer Schwenkhebel aus einem blockierenden Eingriff mit einem Ritzel bewegbar
ist.
[0006] Die
DE 33 27 899 A1 offenbart ein Kantengetriebe mit einem Ritzel, das im Auslieferungszustand gegenüber
einem Verdrehen gesichert ist. Die Verdrehsicherung des Ritzels erfolgt mittels eines
Sicherungsschiebers, der verschiebbar und unverdrehbar am Ritzel geführt ist. Der
Sicherungsschieber weist einen Fortsatz auf, der in eine Ausnehmung des Gehäuses eingreift.
Beim Einführen eines Vierkantdorns in die zentrale Ausnehmung des Ritzels wird der
Sicherungsschieber zur Seite gedrückt, wobei der Fortsatz aus der Ausnehmung herausgleitet
und dadurch die Verdrehsicherung aufgehoben wird.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Beschlag der eingangs genannten Art
anzugeben, der leichter und schneller zu montieren ist.
[0008] Die Aufgabe wird durch einen Beschlag mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0009] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass das vom Getriebegehäuse gelöste Fixierelement
aufgrund der Beaufschlagung mit dem Betätigungsmechanismus-Anschlusselement in einer
Kipp- oder Schwenkbewegung um eine Kippachse in die Aufnahme hineinbewegbar ist.
[0010] Bei dem Getriebegehäuse kann es sich um ein im Prinzip beliebig geformtes Bauteil
oder eine Anordnung von Bauteilen handeln, welche zur drehbaren Lagerung des Eingangselements
ausgebildet ist und direkt oder indirekt an dem Fenster, der Tür oder dergleichen
befestigbar ist. Aufgrund der Fixierung des Eingangselements in einer definierten
Drehstellung muss ein Monteur beim Anschlagen des Beschlags die Getriebeteile nicht
eigens in die korrekte Position bewegen, sodass die Montage insgesamt wesentlich schneller
erfolgen kann. Auch um das Aufheben der Fixierung des Eingangselements nach der Montage
muss sich der Monteur nicht kümmern, da die Verbindung zwischen Eingangselement und
Getriebegehäuse automatisch beim Einstecken des Anschlusselements - also beim in jedem
Fall erfolgenden Anschließen des Betätigungsmechanismus - gelöst wird. Bei der vorgegebenen
Drehstellung kann es sich - insbesondere bei Drehkippbeschlägen - um eine bezogen
auf den Gesamthub des Ausgangselements mittlere Stellung handeln. Ein besonderer Vorteil
der Erfindung besteht darin, dass das Fixierelement relativ einfach gestaltet sein
kann und dementsprechend kostengünstig herstellbar ist.
[0011] Das Fixierelement ist unter Verkippen oder Verschwenken von dem Getriebegehäuse lösbar.
[0012] Es ist ferner vorgesehen, dass das vom Getriebegehäuse gelöste Fixierelement aufgrund
der Beaufschlagung mit dem Betätigungsmechanismus-Anschlusselement in die Aufnahme
hineinbewegbar ist.
[0013] Bevorzugt ist das vom Getriebegehäuse gelöste Fixierelement unter Verklemmung zwischen
einer Innenwand der Aufnahme und einer Außenfläche des Betätigungsmechanismus-Anschlusselements
in die Aufnahme hineinbewegbar. Durch das Hineinbewegen des Fixierelements in die
Aufnahme wird die Fixierung gelöst und das Eingangselement ist fortan für eine Drehbewegung
freigegeben. Zugleich wird aufgrund der Verklemmung des Fixierelements das unweigerlich
vorhandene Spiel des Betätigungsmechanismus-Anschlusselements in der Aufnahme beseitigt.
[0014] Das Fixierelement ist in einer Kipp- oder Schwenkbewegung um eine Kippachse in die
Aufnahme hineinbewegbar. Dadurch gelangt es beim Einführen des Betätigungsmechanismus-Anschlusselements
in die Aufnahme besonders schnell aus einem Eingriff mit dem Getriebegehäuse.
[0015] Die Aussparung des Eingangselements kann in einer bezüglich der Rotationsachse axialen
Richtung durch eine Anschlagfläche begrenzt sein, welche hinsichtlich der Kipp- oder
Schwenkbewegung ein Widerlager für das Fixierelement bildet. Bei einem Einführen des
Betätigungsmechanismus-Anschlusselements in die Aufnahme drückt dessen Vorderfläche
auf den in die Aufnahme ragenden Abschnitt des Fixierelements, welches aufgrund der
Anschlagfläche nur in einer Schwenkbewegung ausweichen kann. Im Ergebnis wird das
gesamte Fixierelement in die Aufnahme hineingedrückt. Bei Bedarf kann an der Innenwand
der Aufnahme eine Ausnehmung zur teilweisen Aufnahme des Fixierelements ausgebildet
sein.
[0016] Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung ist das Fixierelement länglich, wobei die
Längsachse des Fixierelements in dem Auslieferungszustand des Beschlags quer zu der
Rotationsachse ausgerichtet ist. Ein längliches und quer zur Rotationsachse ausgerichtetes
Fixierelement eignet sich besonders gut zum Verbinden benachbarter Abschnitte des
Getriebegehäuses und des Eingangselements. Insbesondere kann das Fixierelement als
einfacher Stab oder Streifen gestaltet sein.
[0017] Gemäß einer speziellen Ausgestaltung weist das längliche Fixierelement ein erstes
Ende und ein zweites Ende auf, wobei das erste Ende am Getriebegehäuse gehalten ist
und das zweite Ende in die Aufnahme des Eingangselements hineinragt.
[0018] Eine Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass das Fixierelement als vom Getriebegehäuse
separates Teil ausgeführt ist und in dem Auslieferungszustand des Beschlags durch
einen Eingriff in eine Aussparung des Getriebegehäuses formschlüssig am Getriebegehäuse
gehalten ist. Ein solches separates Fixierelement ist mittels einer Beaufschlagung
durch das Betätigungsmechanismus-Anschlusselement leicht innerhalb der Aussparungen
bewegbar. Aufgrund des in Drehrichtung wirkenden Formschlusses ist eine Rotation des
Eingangselements nur unter Wegbewegen oder Zerstören des Fixierelements möglich.
[0019] Das Fixierelement kann zum Lösen vom Getriebegehäuse in eine Freigabestellung bewegbar
sein, in welcher es nicht in die Aussparung des Getriebegehäuses eingreift. Somit
kann die Blockade des Eingangselements durch einfaches Herausbewegen des Fixierelements
aus der Aussparung des Getriebegehäuses aufgehoben werden. Ein Abscheren oder anderweitiges
Zerstören des Fixierelements ist bei dieser Ausgestaltung nicht erforderlich.
[0020] Das Fixierelement kann zum Lösen vom Getriebegehäuse aus der Aussparung des Getriebegehäuses
herausschwenkbar sein.
[0021] Die Aussparung des Getriebegehäuses und die Aussparung des Eingangselements können
jeweils zu einer bezüglich der Rotationsachse axialen Seite hin geöffnet sein, um
ein leichtes Einsetzen des Fixierelements im Rahmen der Herstellung zu ermöglichen.
Vorzugsweise sind die Aussparung des Getriebegehäuses und die Aussparung des Eingangselements
zu derjenigen axialen Seite hin geöffnet, von welcher aus bei bestimmungsgemäßer Montage
des Beschlags das Einführen des Betätigungsmechanismus-Anschlusselements erfolgt.
[0022] Eine alternative Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass das Fixierelement
in dem Auslieferungszustand des Beschlags stoffschlüssig am Getriebegehäuse gehalten
ist, insbesondere wobei das Fixierelement an das Getriebegehäuse angeformt ist. Das
Getriebegehäuse könnte beispielsweise einschließlich des Fixierelements als kostengünstiges
Gussbauteil hergestellt sein. Ein Lösen des Fixierelements vom Getriebegehäuse ist
bei dieser Ausgestaltung z. B. durch Abscheren des Fixierelements infolge eines entsprechenden
Kraftaufwands möglich.
[0023] Das Fixierelement kann elastisch verformbar sein. Auf diese Weise kann ein Verklemmen
oder Verkeilen des Fixierelements zwischen Aufnahme und Betätigungsmechanismus-Anschlusselement
unterstützt werden. Selbst eine geringfügige Erweiterung des Abstands zwischen der
Innenwand der Aufnahme und der Außenfläche des Betätigungsmechanismus-Anschlusselements
nach der Montage kann durch ein in dem betreffenden Spalt verklemmtes elastisches
Fixierelement kompensiert werden.
[0024] Das Fixierelement kann aus Kunststoff gefertigt sein, um eine einfache und kostengünstige
Fertigung zu ermöglichen.
[0025] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung weist das Fixierelement eine rechteckige, insbesondere
quadratische, Querschnittsform auf. Insbesondere kann das Fixierelement als einfacher
Rechteckstab ausgeführt sein. Dies ermöglicht eine kostengünstige Herstellung und
erleichtert die Aufnahme in einer geradwandigen Aussparung.
[0026] Die Erfindung betrifft auch eine Getriebeeinheit eines Beschlags für Fenster, Türen
oder dergleichen, welche umfasst:
ein Getriebegehäuse,
ein Eingangselement, das um eine Rotationsachse drehbar in dem Getriebegehäuse gelagert
ist und eine Aufnahme für ein Betätigungsmechanismus-Anschlusselement wie einen Vierkantstift
aufweist, und
ein mit einer Treibstange des Beschlags koppelbares Ausgangselement, das durch Drehen
des Eingangselements zu einer Verschiebebewegung antreibbar ist.
[0027] Erfindungsgemäß umfasst eine solche Getriebeeinheit ein Fixierelement, das in einem
Auslieferungszustand der Getriebeeinheit einerseits am Getriebegehäuse gehalten ist
und andererseits in eine Aussparung des Eingangselements eingreift, um so das Eingangselement
in einer vorgegebenen Drehstellung zu fixieren, wobei das Fixierelement in die Aufnahme
des Eingangselements hineinragt und zum Herstellen eines Betriebszustands der Getriebeeinheit
durch Beaufschlagung mit einem in die Aufnahme einzuführenden Betätigungsmechanismus-Anschlusselement
von dem Getriebegehäuse lösbar ist.
[0028] Die Fixierung des Eingangselements in einer definierten Drehstellung, z. B. einer
Mittelstellung, ermöglicht eine schnelle und einfache Montage des zugehörigen Beschlags.
Das Getriebegehäuse kann einen oder mehrere Kopplungsabschnitte für eine Anbindung
an weitere Beschlagteile oder an einen Tür- oder Fensterflügel aufweisen.
[0029] Weiterbildungen der Erfindung sind auch in den abhängigen Ansprüchen, der Beschreibung
sowie den beigefügten Zeichnungen angegeben.
[0030] Die Erfindung wird nachfolgend beispielhaft unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben.
- Fig. 1
- ist eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Getriebeeinheit eines
Beschlags für Fenster, Türen oder dergleichen.
- Fig. 2-4
- zeigen die Getriebeeinheit gemäß Fig. 1 in verschiedenen aufeinanderfolgenden Phasen
eines Montagevorgangs.
- Fig. 5
- ist eine Schnittdarstellung, welche die Getriebeeinheit in der Phase gemäß Fig. 4
zeigt.
- Fig. 6
- ist eine perspektivische Darstellung einer alternativ gestalteten erfindungsgemäßen
Getriebeeinheit eines Beschlags für Fenster, Türen oder dergleichen.
[0031] Die in Fig. 1 gezeigte Getriebeeinheit 11 bildet einen Teil eines Beschlags für Fenster,
Türen oder dergleichen und ist speziell zum Einsetzen in eine Ausnehmung in einem
Falz eines Flügels eines Fensters, einer Tür oder dergleichen ausgelegt. Die Getriebeeinheit
11 umfasst ein Getriebegehäuse 13, welches hier zweiteilig ausgeführt ist. Ein Eingangselement
15 der Getriebeeinheit 11 ist um eine Rotationsachse R drehbar in dem Getriebegehäuse
13 gelagert. Eine zentrale Durchführung des Eingangselements 15 weist einen rechteckigen
Querschnitt auf und bildet somit eine Aufnahme 17 für einen in Fig. 2-5 gezeigten
Vierkantstift 19. Der Vierkantstift 19 ist zum Anschluss eines Betätigungsmechanismus
an die Getriebeeinheit 11 vorgesehen. Beispielsweise kann der Vierkantstift 19 mit
einem Betätigungsgriff oder -hebel gekoppelt sein. Es versteht sich, dass außer einem
Vierkantstift 19 eine Vielzahl anders gestalteter Anschlusselemente bei entsprechender
Formgebung der Aufnahme 17 geeignet sind, eine formschlüssige Verbindung zwischen
einem Betätigungselement oder einer anderen Komponente eines Betätigungsmechanismus
und dem Eingangselement 15 herzustellen.
[0032] Das Ausgangselement der Getriebeeinheit 11 ist durch eine in Fig. 1-6 nicht sichtbare
Antriebsschiene gebildet, die entlang ihrer quer zu der Rotationsachse R verlaufenden
Längsachse L1 verschiebbar im Getriebegehäuse 13 geführt ist und mit einer Treibstange
des Beschlags koppelbar ist. Zur Kopplung mit der Treibstange kann speziell ein in
Fig. 1 nach unten aus dem Getriebegehäuse 13 ragender Fortsatz der Antriebsschiene
vorgesehen sein.
[0033] Die verschiebbare Antriebsschiene ist derart mit dem Eingangselement 15 gekoppelt,
dass sie durch Drehen des Eingangselements 15 um die Rotationsachse R zu einer Verschiebebewegung
entlang ihrer Längsachse L1 antreibbar ist. Im einfachsten Fall kann zu diesem Zweck
das Eingangselement 15 als Zahnrad oder Zahnradsegment ausgebildet sein, welches mit
einem an der verschiebbaren Antriebsschiene angeordneten Zahnstangenabschnitt kämmt.
Es kann auch eine weitere Antriebsschiene verschiebbar in dem Getriebegehäuse 13 gelagert
sein, welche unter Verwendung eines Umlenkmechanismus durch Drehen des Eingangselements
15 zu einer bezogen auf die andere Antriebsschiene gegenläufigen Antriebsbewegung
antreibbar ist.
[0034] In dem Eingangselement 15 sind zwei bezüglich der Rotationsachse R um 90° zueinander
versetzt angeordnete Eingangselement-Aussparungen 21 ausgebildet, welche sowohl zu
einer axialen Vorderseite 22 des Getriebegehäuses 13 hin als auch zu der Aufnahme
17 hin geöffnet sind, jedoch zu der entgegengesetzten axialen Rückseite 24 des Getriebegehäuses
13 hin durch eine Anschlagfläche 23 begrenzt sind (Fig. 5). Ferner sind in dem Getriebegehäuse
13 zwei bezüglich der Rotationsachse R um 180° zueinander versetzt angeordnete Gehäuse-Aussparungen
25 ausgebildet, welche ebenfalls sowohl zur axialen Vorderseite 22 des Getriebegehäuses
13 hin als auch zur Aufnahme 17 hin geöffnet sind, jedoch zur axialen Rückseite 24
des Getriebegehäuses 13 hin geschlossen sind. Wenn sich das Eingangselement 15 wie
in Fig. 1 dargestellt in einer vorgegebenen Mittelstellung oder Grundstellung befindet,
fluchtet eine der Eingangselement-Aussparungen 21 mit einer der Gehäuse-Aussparungen
25 in bezüglich der Rotationsachse R radialer Richtung. Bei einem um 90° gegen den
Uhrzeigersinn verdrehten Eingangselement 15 würden die jeweils anderen der Eingangselement-Aussparungen
21 und der Gehäuse-Aussparungen 25 miteinander fluchten. Auf diese Weise können unterschiedliche
Beschlagkonfigurationen berücksichtigt werden.
[0035] Zur Fixierung der Drehstellung des Eingangselements 15 in einem Auslieferungszustand
der Getriebeeinheit 11 ist ein Fixierelement 27 in Form eines elastisch verformbaren
Kunststoffteils vorgesehen, dessen Abmessungen für eine Aufnahme in der Eingangselement-Aussparung
21 und der Gehäuse-Aussparung 25 angepasst sind. Speziell ist das Fixierelement 27
als länglicher Stab mit quadratischer Querschnittsform ausgeführt, wobei diese Formgebung
allerdings nicht zwingend ist.
[0036] Bei der Herstellung der Getriebeeinheit 11 wird das Fixierelement 27 von der axialen
Vorderseite 22 aus entlang einer Einsteckrichtung E in die miteinander fluchtenden
Aussparungen 21, 25 eingesteckt, bis der in Fig. 2 gezeigte Auslieferungszustand erreicht
ist. Die Längsachse L2 des Fixierelements 27 ist dabei quer zu der Rotationsachse
R ausgerichtet. Weiterhin ist die Länge des Fixierelements 27 derart gewählt, dass
dieses in dem Auslieferungszustand in die Aufnahme 17 hineinragt, beispielsweise bis
zum achsnahen Zentrum der Aufnahme 17. Über das Fixierelement 27 sind das Eingangselement
15 und das Getriebegehäuse 13 formschlüssig miteinander verbunden, sodass das Eingangselement
15 in der Mittelstellung drehfixiert ist. Somit ist sichergestellt, dass das Eingangselement
15 für eine Montage des Beschlags korrekt positioniert ist, wenn sich die Getriebeeinheit
11 in dem Auslieferungszustand befindet.
[0037] Wenn im Rahmen der Beschlagmontage ein Vierkantstift 19 entlang der Einsteckrichtung
E in die Aufnahme 17 eingeführt wird, beaufschlagt er den in die Aufnahme 17 ragenden
Schenkel 29 des Fixierelements 27 und verschwenkt das Fixierelement 27 um eine rechtwinklig
zur Rotationsachse R verlaufende Kippachse S, wie in Fig. 3 zu erkennen ist. Die Anschlagfläche
23 (Fig. 5) bildet hierbei hinsichtlich der Schwenkbewegung ein Widerlager für das
Fixierelement 27. Der Schwenkvorgang hält beim weiteren Einführen des Vierkantstifts
19 solange an, bis der in Fig. 4 und 5 gezeigte Betriebszustand der Getriebeeinheit
11 erreicht ist. In diesem Zustand verläuft die Längsachse L2 des Fixierelements 27
parallel zur Rotationsachse R. Ferner ist das Fixierelement 27 vollständig aus der
Gehäuse-Aussparung 25 herausgeschwenkt. Das heißt das Eingangselement 15 ist nun zum
Drehen freigegeben. Wie insbesondere in Fig. 5 zu erkennen ist, befindet sich das
Fixierelement 27 weitgehend in der Aufnahme 17 und ist zwischen einer Innenwand 31
der Aufnahme 17 und einer Außenfläche 33 des Vierkantstifts 19 eingeklemmt. Daher
ist die Kopplung zwischen dem Vierkantstift 19 und dem Eingangselement 15 spielfrei.
[0038] Während bei der in Fig. 1-5 dargestellten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Getriebeeinheit 11 das Fixierelement 27 als vom Getriebegehäuse 13 separates Teil
ausgeführt ist und im Auslieferungszustand der Getriebeeinheit 11 formschlüssig am
Getriebegehäuse 13 und am Eingangselement 15 gehalten ist, zeigt Fig. 6 eine alternative
Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Getriebeeinheit 11', bei welcher das Fixierelement
27' im Auslieferungszustand der Getriebeeinheit 11' stoffschlüssig am Getriebegehäuse
13 gehalten ist. Speziell ist das Fixierelement 27' hier direkt an das Getriebegehäuse
13 angegossen.
[0039] Bei einer Beaufschlagung des Fixierelements 27' mit einem in die Aufnahme 17 einzuführenden
Vierkantstift bricht das Fixierelement 27' an seinem gehäuseseitigen Ende 35 und löst
sich somit von dem Getriebegehäuse 13. Anschließend wird das Fixierelement in analoger
Weise wie vorstehend unter Bezugnahme auf Fig. 1-5 beschrieben in die Aufnahme 17
hineingeschwenkt.
[0040] Das Fixierelement 27, 27' ermöglicht nicht nur eine zuverlässige Mittenfixierung
einer Getriebeeinheit 11, 11' bzw. eines zugehörigen Beschlags, sondern sorgt zusätzlich
auch für eine Beseitigung des unerwünschten Spiels des Vierkantstifts 19 in der Aufnahme
17.
Bezugszeichenliste
[0041]
- 11, 11'
- Getriebeeinheit
- 13
- Getriebegehäuse
- 15
- Eingangselement
- 17
- Aufnahme
- 19
- Vierkantstift
- 21
- Eingangselement-Aussparung
- 22
- axiale Vorderseite
- 23
- Anschlagfläche
- 24
- axiale Rückseite
- 25
- Gehäuse-Aussparung
- 27, 27'
- Fixierelement
- 29
- Schenkel
- 31
- Innenwand
- 33
- Außenfläche
- 35
- gehäuseseitiges Ende
- R
- Rotationsachse
- L1
- Längsachse der Antriebsschiene
- L2
- Längsachse des Fixierelements
- E
- Einsteckrichtung
- S
- Kippachse
1. Beschlag für Fenster, Türen oder dergleichen, mit einem Getriebe, welches umfasst:
ein Getriebegehäuse (13),
ein Eingangselement (15), das um eine Rotationsachse (R) drehbar in dem Getriebegehäuse
(13) gelagert ist und eine Aufnahme (17) für ein Betätigungsmechanismus-Anschlusselement
(19) wie einen Vierkantstift aufweist, ein mit einer Treibstange gekoppeltes oder
koppelbares Ausgangselement, das durch Drehen des Eingangselements (15) zu einer Verschiebebewegung
antreibbar ist, und
ein Fixierelement (27, 27'), das in einem Auslieferungszustand des Beschlags einerseits
am Getriebegehäuse (13) gehalten ist und andererseits in eine Aussparung (21) des
Eingangselements (15) eingreift, um so das Eingangselement (15) in einer vorgegebenen
Drehstellung zu fixieren, wobei
das Fixierelement (27, 27') in die Aufnahme (17) des Eingangselements (15) hineinragt
und zum Herstellen eines Betriebszustands des Beschlags durch Beaufschlagung mit einem
in die Aufnahme (17) einzuführenden Betätigungsmechanismus-Anschlusselement (19) von
dem Getriebegehäuse (13) lösbar ist, und wobei
das Fixierelement (27, 27') unter Verkippen oder Verschwenken von dem Getriebegehäuse
(13) lösbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
das vom Getriebegehäuse (13) gelöste Fixierelement (27, 27') aufgrund der Beaufschlagung
mit dem Betätigungsmechanismus-Anschlusselement (19) in einer Kipp- oder Schwenkbewegung
um eine Kippachse (S) in die Aufnahme (17) hineinbewegbar ist.
2. Beschlag nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
das vom Getriebegehäuse (13) gelöste Fixierelement (27, 27') unter Verklemmung zwischen
einer Innenwand (31) der Aufnahme (17) und einer Außenfläche (33) des Betätigungsmechanismus-Anschlusselements
(19) in die Aufnahme (17) hineinbewegbar ist.
3. Beschlag nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Aussparung (21) des Eingangselements (15) in einer bezüglich der Rotationsachse
(R) axialen Richtung durch eine Anschlagfläche (23) begrenzt ist, welche hinsichtlich
der Kipp- oder Schwenkbewegung ein Widerlager für das Fixierelement (27, 27') bildet.
4. Beschlag nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Fixierelement (27, 27') länglich ist, wobei die Längsachse (L2) des Fixierelements
(27, 27') in dem Auslieferungszustand des Beschlags quer zu der Rotationsachse (R)
ausgerichtet ist.
5. Beschlag nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
das längliche Fixierelement (27, 27') ein erstes Ende (35) und ein zweites Ende aufweist,
wobei das erste Ende (35) am Getriebegehäuse (13) gehalten ist und das zweite Ende
in die Aufnahme (17) des Eingangselements (15) hineinragt.
6. Beschlag nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Fixierelement (27) als vom Getriebegehäuse (13) separates Teil ausgeführt ist
und in dem Auslieferungszustand des Beschlags durch einen Eingriff in eine Aussparung
(25) des Getriebegehäuses (13) formschlüssig am Getriebegehäuse (13) gehalten ist.
7. Beschlag nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Fixierelement (27) zum Lösen vom Getriebegehäuse (13) in eine Freigabestellung
bewegbar ist, in welcher es nicht in die Aussparung (25) des Getriebegehäuses (13)
eingreift.
8. Beschlag nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Fixierelement (27) zum Lösen vom Getriebegehäuse (13) aus der Aussparung (25)
des Getriebegehäuses (13) herausschwenkbar ist.
9. Beschlag nach einem der Ansprüche 6 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Aussparung (25) des Getriebegehäuses (13) und die Aussparung (21) des Eingangselements
(15) jeweils zu einer bezüglich der Rotationsachse (R) axialen Seite hin geöffnet
sind.
10. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Fixierelement (27') in dem Auslieferungszustand des Beschlags stoffschlüssig am
Getriebegehäuse (13) gehalten ist, insbesondere wobei das Fixierelement (27') an das
Getriebegehäuse (13) angeformt ist.
11. Beschlag nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Fixierelement (27, 27') elastisch verformbar ist.
12. Beschlag nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Fixierelement (27, 27') aus Kunststoff gefertigt ist und/oder dass das Fixierelement
(27, 27') eine rechteckige, insbesondere quadratische, Querschnittsform aufweist.
1. A fitting for windows, doors or the like, having a gear which comprises:
a gear housing (13);
an input element (15) which is rotatably supported about an axis of rotation (R) in
the gear housing (13) and which has a receiver (17) for an actuation mechanism connection
element (19) such as a square pin;
an output element which is coupled or couplable to a connecting rod and which can
be driven to make a displacement movement by the rotation of the input element (15);
and
a fixing element (27, 27') which, in a delivery state of the fitting, is held at the
gear housing (13), on the one hand, and engages into a recess (21) of the input element
(15), on the other hand, in order to fix the input element (15) in a predefined rotational
position in this manner, wherein
the fixing element (27, 27') projects into the receiver (17) of the input element
(15) and, to establish an operating state of the fitting, said fixing element (27,
27') can be released from the gear housing (13) by the action of an actuation mechanism
connection element (19) to be inserted into the receiver (17); and wherein
the fixing element (27, 27') can be released from the gear housing (13) while tilting
or pivoting,
characterized in that,
due to the action of the actuation mechanism connection element (19), the fixing element
(27, 27') released from the gear housing (13) can be moved into the receiver (17)
in a tilt movement or pivot movement about a tilt axis (S).
2. A fitting in accordance with claim 1,
characterized in that
the fixing element (27, 27') released from the gear housing (13) can be moved into
the receiver (17) while being clamped between an inner wall (31) of the receiver (17)
and an outer surface (33) of the actuation mechanism connection element (19).
3. A fitting in accordance with claim 1 or claim 2,
characterized in that
the recess (21) of the input element (15) is bounded in an axial direction with respect
to the axis of rotation (R) by an abutment surface (23) which forms an abutment for
the fixing element (27, 27') with respect to the tilt movement or pivot movement.
4. A fitting in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that
the fixing element (27, 27') is elongate, with the longitudinal axis (L2) of the fixing
element (27, 27') being aligned transversely to the axis of rotation (R) in the delivery
state of the fitting.
5. A fitting in accordance with claim 4,
characterized in that
the elongate fixing element (27, 27') has a first end (35) and a second end, with
the first end (35) being held at the gear housing (13) and the second end projecting
into the receiver (17) of the input element (15).
6. A fitting in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that
the fixing element (27) is designed as a part separate from the gear housing (13)
and, in the delivery state of the fitting, is held in a form-fitted manner at the
gear housing (13) by an engagement into a recess (25) of the gear housing (13).
7. A fitting in accordance with claim 6,
characterized in that,
for a release from the gear housing (13), the fixing element (27) can be moved into
a release position in which it does not engage into the recess (25) of the gear housing
(13).
8. A fitting in accordance with claim 7,
characterized in that
the fixing element (27) can be pivoted out of the recess (25) of the gear housing
(13) for a release from the gear housing (13).
9. A fitting in accordance with any one of the claims 6 to 8,
characterized in that
the recess (25) of the gear housing (13) and the recess (21) of the input element
(15) are each open toward an axial side with respect to the axis of rotation (R).
10. A fitting in accordance with any one of the claims 1 to 5,
characterized in that
the fixing element (27') is held in a bonded manner at the gear housing (13) in the
delivery state of the fitting, in particular with the fixing element (27') being molded
to the gear housing (13).
11. A fitting in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that
the fixing element (27) is elastically deformable.
12. A fitting in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that
the fixing element (27, 27') is produced from plastic; and/or in that the fixing element (27, 27') has a rectangular cross-sectional shape, in particular
a square cross-sectional shape.
1. Ferrure pour fenêtres, portes ou similaires, comportant un mécanisme de transmission
qui présente :
un boîtier de transmission (13),
un élément d'entrée (15) qui est monté de manière mobile en rotation autour d'un axe
de rotation (R) dans le boîtier de transmission (13) et qui présente un logement (17)
pour un élément de raccordement de mécanisme d'actionnement (18), tel qu'une tige
carrée,
un élément de sortie couplé ou pouvant être couplé à une crémone et susceptible d'être
entraîné en un mouvement de translation par rotation de l'élément d'entrée (15), et
un élément de fixation (27, 27') qui, dans un état de livraison de la ferrure, est
maintenu sur le boîtier de transmission (13) d'une part et s'engage dans une échancrure
(21) de l'élément d'entrée (15) d'autre part, afin de fixer ainsi l'élément d'entrée
(15) dans une position de rotation prédéterminée,
dans lequel
l'élément de fixation (27, 27') pénètre dans le logement (17) de l'élément d'entrée
(15) et peut être détaché du boîtier de mécanisme de transmission (13) par la sollicitation
avec un élément de raccordement de mécanisme d'actionnement (19) à insérer dans le
logement (17), en vue de réaliser un état de fonctionnement de la ferrure, et
l'élément de fixation (27, 27') peut être détaché du boîtier de transmission (13)
par basculement ou par pivotement,
caractérisée en ce que
l'élément de fixation (27, 27') détaché du boîtier de transmission (13) peut être
déplacé jusque dans le logement (17) grâce à la sollicitation avec l'élément de raccordement
de mécanisme d'actionnement (19) par un mouvement de basculement ou de pivotement
autour d'un axe de basculement (S).
2. Ferrure selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
l'élément de fixation (27, 27') détaché du boîtier de transmission (13) peut être
déplacé jusque dans le logement (17) par serrage entre une paroi intérieure (31) du
logement (17) et une surface extérieure (33) de l'élément de raccordement de mécanisme
d'actionnement (19).
3. Ferrure selon la revendication 1 ou 2,
caractérisée en ce que
l'échancrure (21) de l'élément d'entrée (15) est délimitée dans une direction axiale
par rapport à l'axe de rotation (R) par une surface de butée (23) qui forme une contrebutée
pour l'élément de fixation (27, 27') en termes de mouvement de basculement ou de pivotement.
4. Ferrure selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
l'élément de fixation (27, 27') est allongé, l'axe longitudinal (L2) de l'élément
de fixation (27, 27') étant orienté transversalement à l'axe de rotation (R), dans
l'état de livraison de la ferrure.
5. Ferrure selon la revendication 4,
caractérisée en ce que
l'élément de fixation allongé (27, 27') présente une première extrémité (35) et une
seconde extrémité, la première extrémité (35) étant maintenue sur le boîtier de transmission
(13) et la seconde extrémité pénétrant dans le logement (17) de l'élément d'entrée
(15).
6. Ferrure selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
l'élément de fixation (27) est réalisé sous la forme d'une pièce séparée du boîtier
de transmission (13) et, dans l'état de livraison de la ferrure, est maintenu par
coopération de forme sur le boîtier de transmission (13) par engagement dans une échancrure
(25) du boîtier de transmission (13).
7. Ferrure selon la revendication 6,
caractérisée en ce que
pour détacher l'élément de fixation (27) du boîtier de transmission (13), il peut
être déplacé jusque dans une position de libération dans laquelle il ne s'engage pas
dans l'échancrure (25) du boîtier de transmission (13).
8. Ferrure selon la revendication 7,
caractérisée en ce que
pour détacher l'élément de fixation (27) du boîtier de transmission (13), il peut
être pivoté hors de l'échancrure (25) du boîtier de transmission (13).
9. Ferrure selon l'une des revendications 6 à 8,
caractérisée en ce que
l'échancrure (25) du boîtier de transmission (13) et l'échancrure (21) de l'élément
d'entrée (15) sont chacune ouvertes vers un côté axial par rapport à l'axe de rotation
(R).
10. Ferrure selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisée en ce que
dans l'état de livraison de la ferrure, l'élément de fixation (27') est maintenu par
coopération de matière sur le boîtier de transmission (13), en particulier l'élément
de fixation (27') étant moulé sur le boîtier de transmission (13).
11. Ferrure selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
l'élément de fixation (27, 27') est élastiquement déformable.
12. Ferrure selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
l'élément de fixation (27, 27') est fabriqué en matière plastique, et/ou l'élément
de fixation (27, 27') présente en section transversale une forme rectangulaire, en
particulier carrée.
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