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EP 3 195 914 A1 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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26.07.2017 Patentblatt 2017/30 |
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Anmeldetag: 25.01.2016 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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BA ME |
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Benannte Validierungsstaaten: |
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MA MD |
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Anmelder: Klein-Verwaltungs GmbH & Co. KG |
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76857 Ramberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Klein, Claus-Dieter
76829 Landau (DE)
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Vertreter: Patentanwälte Dr. Keller, Schwertfeger |
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Westring 17 76829 Landau 76829 Landau (DE) |
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Bemerkungen: |
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Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ. |
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VORRICHTUNG ZUR ERZEUGUNG VON BLASEN IN EINEM SPIELZEUGKOCHGERÄT FÜR KINDER |
(57) Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erzeugung von Blasen in einem mit einer
Flüssigkeit gefüllten Spielzeugkochgerät für Kinder, umfassend einen Behälter (1)
zur Aufnahme der Flüssigkeit, wobei an dem Behälterboden (4) wenigstens eine Gaseintrittsöffnung
(5) integriert ist, sowie ein mit dem Behälter (1) verbundenes Bodenmodul (2), das
eine Pumpe (12) und einen Pumpenkanal (13) umfasst, der mit der wenigstens einen Gaseintrittsöffnung
(5) in fluider Verbindung steht, um ein Gas oder ein Gasgemisch in das Behälterinnere
zu befördern.
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[0001] Spielzeughersteller sind bestrebt, die reale Welt der Erwachsenen für Kinder lebensecht
darzustellen und bieten Spielzeug und Spiele an, die für die Erlebniswelt der Kinder
ausgelegt sind. So gibt es umfangreich ausgestaltete Spielzeugküchen, zu denen Herd
und Ofen, Töpfe, Teller, Tassen und andere Küchenutensilien gehören. Häufig sind solche
Spielküchen für Kinder blockartig aufgebaut und können nach Belieben erweitert werden.
Eine solche Spielküche ist beispielsweise in der
DE 197 00 149 A1 beschrieben. Um die reale Welt der Erwachsenen möglichst genau zu imitieren, lassen
sich Hersteller zunehmend technische Einrichtungen einfallen, die einerseits die Funktionalität
von Spielküchen erhöhen, andererseits jedoch die Sicherheit der spielenden Kinder
nicht gefährden. Solche technisch ausgestatteten Küchen sind beispielsweise in der
WO 2004/041394 A1 beschrieben. Andere Lösungen sind beispielsweise in dem
US-Patent 4,332,101 oder der
CN 203355307 U beschrieben. Eine ähnliche Spielküche beschreibt auch das
US-Patent 4,515,359, bei der zusätzlich simulierte Küchengeräte vorgesehen sind.
[0002] Bei Spielküchen für Kinder soll insbesondere der Umgang mit Hitze oder Elektrizität
verhindert werden, da dies ein Sicherheitsrisiko darstellen kann. In der Spielwelt
ist man bestrebt, Kochvorgänge in der nachgestellten Spielsituation möglichst real
aussehen zu lassen. Dazu gehört beispielsweise ein kochender Wassertopf. Manche Spielzeughersteller
verfolgen den Ansatz, das Kochen von Wasser durch Einleiten von Gasblasen (Luftblasen)
zu imitieren. Solche Einrichtungen sind jedoch häufig an die jeweilige Spielküche
gebunden. Für einen Transport oder eine Benutzung in anderen Spielküchen sind solche
Systeme nicht ausgelegt. Auch haben bestehende Systeme das Problem, dass sie nicht
ausreichend dicht sind, so dass Wasser aus dem Behälterinneren entweichen kann.
[0003] Vor diesem Hintergrund ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte
Vorrichtung bereitzustellen, mit der das Kochen von Wasser in einem Spielzeuggerät,
beispielsweise einem Topf oder eine Pfanne, realitätsecht imitiert werden kann.
[0004] Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs
1. Bevorzugte Ausführungsformen finden sich in den Unteransprüchen wieder.
[0005] Die erfindungsgemäße Vorrichtung dient der Erzeugung von Gasblasen, insbesondere
Luftblasen in einem mit Flüssigkeit, vorzugsweise Wasser, gefüllten Spielzeugkochgerät
(Kochtopf, Pfanne oder dergleichen) für Kinder. Die Vorrichtung umfasst einen Behälter
zur Aufnahme der Flüssigkeit, wobei an dem Behälterboden wenigstens eine Gaseintrittsöffnung
integriert ist. Bei der Gaseintrittsöffnung handelt es sich vorzugsweise um eine Lufteintrittsöffnung.
Die Vorrichtung umfasst ferner ein an dem Behälter befestigbares, separates Bodenmodul,
das eine Pumpe und einen Pumpenkanal umfasst, der mit der wenigstens einen Gaseintrittsöffnung
in fluider Verbindung steht, um ein Gas oder ein Gasgemisch in das Behälterinnere
zu befördern. Vorzugsweise handelt es sich bei dem Gasgemisch um Luft. Der Behälter
und das Bodenmodul ähneln vorzugsweise einem Spielzeugkochtopf oder einer Pfanne für
Kinder und der Behälter ist bedarfsweise mit Griffen ausgerüstet.
[0006] Der Behälter ist vorzugsweise direkt auf das Bodenmodul aufsteckbar, so dass das
Gas durch die Pumpe über den Pumpenkanal zur Gaseintrittsöffnung befördert wird. Die
austretenden Gasblasen (Luftblasen) führen zur Blasenbildung in dem mit Flüssigkeit
gefüllten Behälter. Zur Bedienung ist vorzugsweise ein Aktivierungsschalter vorgesehen,
welcher die Pumpe für eine bestimmte Zeitdauer anschaltet. Vorzugsweise beträgt die
Zeitdauer für die Beförderung des Gases für die Blasenbildung in dem mit Flüssigkeit
gefüllten Behälter zwischen 10 Sekunden bis hin zu mehreren Minuten. Alternativ kann
auch ein einfacher Einschalt-/Ausschaltknopf vorgesehen sein.
[0007] In einer bevorzugten Variante ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass an der Unterseite
des Behälterbodens des Behälters ein an beiden Enden offener Gaskanal ausgebildet
ist, dessen behälterseitiges Ende die Gaseintrittsöffnung bildet und deren gegenüberliegendes
Ende in den Pumpenkanal des Bodenmoduls greift. Der an der Unterseite des Behälterbodens
ausgebildete Gaskanal hat den Vorteil, dass er direkt in den Pumpenkanal des Bodenmoduls
greift. Durch diesen "Rüssel" ist eine dichte Verbindung zwischen Behälter und Bodenmodul
gegeben. Dabei ist es auch unschädlich, wenn zwischen Behälter und Bodenmodul ein
Spalt existiert. Solange der Gaskanal flüssigkeitsdicht in den Pumpenkanal eingeführt
ist, geht keine Flüssigkeit Leckage-bedingt aus dem Behälterinneren verloren. Vorzugsweise
handelt es sich bei dem Gaskanal um einen zu beiden Seiten offenen Luftkanal. Der
Gaskanal ist vorzugsweise zylindrisch ausgestaltet und ist innen hohl. In einer Variante
kann der Gaskanal auch konisch ausgeformt sein und sich zum Behälterboden verengen
oder erweitern. Als kleiner Zapfen oder Rüssel ist er an der Unterseite des Behälterbodens
ausgebildet und umfasst den Pumpenkanal des Bodenmoduls oder greift in diesen flüssigkeitsdicht
ein. In einer Variante kann der Gaskanal auch eine Dichtung (z.B. aus Kunststoff oder
Gummi) umfassen, welche die Außenseite des Gaskanals umgibt. Beim Einschalten der
Pumpe wird das Gas über den Pumpenkanal und den Gaskanal in das Behälterinnere befördert.
Befindet sich darin Flüssigkeit (z.B. Wasser), führt das eingeleitete Gas zur Blasenbildung,
wodurch das Kochen von Wasser in der Spielzeugküche imitiert wird. Die Illusion für
das Kind ist eindrucksvoll, da es die Blasenbildung des Wassers ähnlich wahrnimmt
wie einen Topf mit kochendem Wasser.
[0008] Um einen Rücklauf von Flüssigkeit in den Pumpenkanal zu vermeiden, ist vorzugsweise
in dem an der Unterseite des Behälters ausgebildeten Gaskanal und/oder in dem Pumpenkanal
des Bodenmoduls ein Ventil und/oder eine Dichtung integriert. Vorzugsweise handelt
es sich hierbei um eine Klappe, die in dem Gaskanal angeordnet ist und sich bei Einleiten
von Gas in das Behälterinnere öffnet, sich jedoch schließt, sobald der Gaszustrom
unterbrochen wird.
[0009] In einer bevorzugten Variante ist vorgesehen, dass der Behälter und das Bodenmodul
über eine Schraubverbindung, eine Steckverbindung, eine Klemmverbindung oder eine
Rastverbindung zusammengehalten werden. Eine bevorzugte Steckverbindung sieht vor,
dass an der Behälterunterseite Noppen angeordnet sind, die in entsprechende, am Bodenmodul
ausgeformte Aufnahmeöffnungen greifen. Jedoch ist auch die umgekehrte Verbindungsweise
möglich, nämlich dass am Bodenmodul Noppen ausgebildet sind, welche in entsprechende
an der Behälterunterseite ausgeformte Aufnahmeöffnungen greifen. Vorzugsweise ist
an der Noppe wenigstens eine Rastnase angeordnet, die in die Aufnahmeöffnung des Gegenstücks
einrastet. Dadurch kann der Behälter, beispielsweise zur Reinigung, leicht vom Bodenmodul
entfernt werden. Gleichzeitig ist jedoch die erfindungsgemäße Vorrichtung bestehend
aus Behälter und Bodenmodul transportabel und kann leicht zu anderen Spielstätten
oder anderen Spielzeugküchen transportiert werden. Ferner wird durch den erfindungsgemäßen
Aufbau etwaigen Leckagen vorgebeugt, da an keiner Stelle ein Flüssigkeitsaustritt
erfolgen kann.
[0010] Vorzugsweise weist der Gaskanal des Behälters einen Durchmesser auf, der klein genug
ist, damit durch die Oberflächenspannung von Wasser ein Austritt von Flüssigkeit aus
dem Behälter verhindert wird. Bei dieser Variante kann auf ein zusätzliches Ventil
oder eine Dichtung verzichtet werden.
[0011] Für den Antrieb der Pumpe ist vorzugsweise eine Energieversorgungseinheit in das
Bodenmodul integriert. Vorzugsweise ist die Pumpe in einem im Bodenmodul ausgebildeten
separaten Kompartiment angeordnet, wobei mehrere Pumpenkanäle des Bodenmoduls mit
mehreren Gaseintrittsöffnungen des Behälters verbunden sein können. In einer einfachen,
aber effektiven Ausführungsform ist eine einzige Gaseintrittsöffnung am Behälterboden
vorgesehen, die vorzugsweise in der Behältermitte angeordnet ist. Das Gleiche gilt
auch für den an der Behälterunterseite ausgebildeten Gaskanal. Die zum Einsatz kommende
Pumpe ist vorzugsweise eine Kolbenpumpe, beispielsweise eine Micro Air-Pumpe. Je nach
Ausgestaltung des Bodenmoduls kann es erforderlich sein, dass eine oder mehrere Gaseintrittsöffnungen
für das Gas oder Gasgemisch am Bodenmodul ausgebildet sind. Die Gaseintrittsöffnungen
sind vorzugsweise Luftöffnungen, in denen die Luft über Gaskanäle in den Pumpenkanal
und schließlich in den Luftkanal zur Lufteintrittsöffnung geleitet wird.
[0012] Der modulare Aufbau ermöglicht eine flexible Handhabung bei den unterschiedlichen
Spielstätten der Kinder und ist gleichzeitig dicht. Vorzugsweise sind der Behälter
und das Bodenmodul so ausgestaltet, dass sie einem Spielzeugkochtopf, einer Pfanne
oder einem anderen Küchengerät für Kinder ähneln. Hierzu ist das Bodenmodul vorzugsweise
in Form, Durchmesser und/oder Umfang in etwa an den Behälter angepasst. Die Vorrichtung
kann vorzugsweise in einer Spielküche, einer Spielzeugkochplatte und dergleichen eingesetzt
werden.
[0013] Die Erfindung wird in den nachfolgenden Zeichnungen näher erläutert. In den Figuren
1 bis 5 sind unterschiedliche Darstellungen einer Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen
Vorrichtung gezeigt.
[0014] In Fig. 1 erkennt man einen Spielzeugkochtopf, der aus einem Behälter 1 und einem
Bodenmodul 2 besteht. Behälter 1 und Bodenmodul 2 sind in der gezeigten Variante lösbar
miteinander verbunden, d.h. der Behälter 1 kann von dem Bodenmodul 2 mit der Hand
getrennt werden. Alternativ könnte das Bodenmodul 2 auch fest mit dem Behälter 1 verbunden
sein. An den Außenseiten des Behälters 1 sind Handgriffe 10 vorgesehen. Das Behälterinnere
wird mit Wasser gefüllt. Am Behälterboden 4 befindet sich eine zentrale Gaseintrittsöffnung
5, hier dargestellt als Lufteintrittsöffnung. Im Bodenmodul 2 ist eine Pumpe 12 integriert
(nicht zu sehen), die über einen Schalter 8 aktiviert wird, wodurch Luft zu der Gaseintrittsöffnung
5 transportiert wird, was zur Blasenbildung in der Flüssigkeit des Behälters 1 führt.
[0015] In Fig. 2 ist eine Explosionszeichnung der Hauptkomponenten der erfindungsgemäßen
Vorrichtung gezeigt. An der Unterseite des Behälters 1 befinden sich Noppen 6, die
in entsprechende Aufnahmeöffnungen 7 des Bodenmoduls 2 greifen. Zur Verrastung der
Verbindung ist vorzugsweise an den Noppen 6 jeweils eine Rastnase 3 ausgebildet. Das
Basismodul 2 selbst ist zweiteilig ausgestaltet, bestehend aus einem Oberteil 17 und
einem Unterteil 15, wobei entsprechende Befestigungen 18 vorgesehen sind, über die
das Oberteil 17 und das Unterteil 15 des Bodenmoduls 2 verschraubbar sind. Ferner
erkennt man eine zentrale Austrittsöffnung 14 am Bodenmodul 2, welche das Ende des
Pumpenkanals 13 bildet. In diese Austrittsöffnung 14 greift der am Behälter 1 ausgebildete
Gaskanal 9, der schließlich in die Gaseintrittsöffnung 5 übergeht (vgl. Fig. 3). Eine
Zwischenkammer zur Speicherung von Gas ist nicht vorgesehen.
[0016] In Fig. 3 erkennt man die erfindungsgemäße Vorrichtung von der Unterseite. Ein besonderes
Merkmal ist hierbei der an der Unterseite des Behälterbodens 4 ausgebildete Gaskanal
9, der zylindrisch ausgeformt und zur Durchleitung von Luft innen hohl ist. Der Gaskanal
9 greift wie ein Rüssel in die entsprechende Austrittsöffnung 14 des Bodenmoduls 2
und sorgt für eine dichte Verbindung zwischen dem Behälter 1 und dem Bodenmodul 2.
Ferner ist noch ein Batteriefach 16 für die im Bodenmodul 2 integrierte Energieversorgungseinheit
11 zum Antrieb der Pumpe 12 zu erkennen. Die Pumpe 12 ist vorzugsweise mit einem Ventil
oder einer Dichtung ausgerüstet, um einen Flüssigkeitsrücklauf in die Pumpe zu vermeiden.
[0017] In Fig. 4 ist die Pumpe 12 in Form einer Micro Air-Pumpe dargestellt. Der Gaskanal
9 ist im zusammengesetzten Zustand des Behälters 1 und des Bodenmoduls 2 in den Pumpenkanal
13 gesteckt. Diese Verbindung ist flüssigkeitsdicht, damit keine Flüssigkeit nach
außen entweichen kann. Bei der Energieversorgungseinheit 11 handelt es sich vorzugsweise
um eine Batteriebetriebene Stromversorgungseinheit zum Antrieb der Pumpe 12.
[0018] In Fig. 5 ist eine Querschnittszeichnung gezeigt. Zu erkennen ist, wie der Gaskanal
9 sich ausgehend vom Behälterboden 4 nach unten zylindrisch ausgebildet ist und wie
ein Rüssel über die Austrittsöffnung 14 in den Pumpenkanal 13 greift. Der Pumpenkanal
13 ist mit der Pumpe 12 verbunden, welche die Luft in das Behälterinnere des Behälters
1 befördert.
[0019] Die erfindungsgemäße Vorrichtung hat den Vorteil, dass sie universell einsetzbar
ist und dabei die Anforderungen an die Dichtigkeit und Hygiene erfüllt. Durch das
Zusammenstecken des Behälters mit dem Bodenmodul wird bei gleicher Form und gleichem
Durchmesser ein Spielkochtopf geschaffen, der dem spielenden Kind den Eindruck vermittelt,
dass das darin enthaltene Wasser tatsächlich kocht. Da es sich bei dem Gasgemisch
vorzugsweise um Luft handelt, ist diese Vorrichtung völlig ungefährlich und schaltet
sich entweder automatisch nach einer bestimmten Zeitdauer ab oder kann manuell über
einen entsprechenden Ausschalter wieder in den Ruhezustand versetzt werden. Ein großer
Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin, dass der Spielzeugkochtopf
für unterschiedliche Spielzeugküchen einsetzbar ist und im Vergleich zu bekannten
Lösungen nicht auf eine Spielküche beschränkt ist.
1. Vorrichtung zur Erzeugung von Blasen in einem mit einer Flüssigkeit gefüllten Spielzeugkochgerät
für Kinder, umfassend:
- einen Behälter (1) zur Aufnahme der Flüssigkeit, wobei an dem Behälterboden (4)
wenigstens eine Gaseintrittsöffnung (5) integriert ist,
- ein mit dem Behälter (1) verbundenes Bodenmodul (2), das eine Pumpe (12) und einen
Pumpenkanal (13) umfasst, der mit der wenigstens einen Gaseintrittsöffnung (5) in
fluider Verbindung steht, um ein Gas oder ein Gasgemisch in das Behälterinnere zu
befördern.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite des Behälterbodens (4) Behälters (1) ein an beiden Enden offener
Gaskanal (9) ausgebildet ist, dessen behälterseitiges Ende die Gaseintrittsöffnung
(5) bildet und deren gegenüberliegendes Ende in den Pumpenkanal (13) des Bodenmoduls
(2) greift.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Gaskanal (9) des Behälters (1) in den Pumpenkanal (13) des Bodenmoduls (2) eingesetzt
ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in dem an der Unterseite des Behälters (1) ausgebildeten Gaskanal (9) und/oder dem
Pumpenkanal (13) des Bodenmoduls (2) ein Ventil und/oder eine Dichtung integriert
ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (1) und das Bodenmodul (2) über eine Schraubverbindung, eine Steckverbindung,
eine Klemmverbindung oder eine Rastverbindung zusammengehalten werden.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckverbindung an der Behälterunterseite Noppen (6) umfasst, die in entsprechende
am Bodenmodul (2) ausgeformte Aufnahmeöffnungen (7) greifen, oder umgekehrt, dass
am Bodenmodul (2) Noppen (6) ausgebildet sind, welche in entsprechende an der Behälterunterseite
ausgeformte Aufnahmeöffnungen (7) greifen.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Bodenmodul (2) eine Energieversorgungseinheit (11) zum Antrieb der Pumpe (12)
integriert ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der Pumpe (12) um eine Kolbenpumpe, vorzugsweise um eine Micro Air-Pumpe
handelt.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe (12) in einem im Bodenmodul (2) ausgebildeten Kompartiment angeordnet ist,
wobei mehrere Pumpenkanäle (13) des Bodenmoduls (2) mit mehreren Gaseintrittsöffnungen
(5) des Behälters (1) verbunden sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine einzige Gaseintrittsöffnung (5) am Behälter (1) vorgesehen ist, wobei die Gaseintrittsöffnung
(5) und der an der Behälterunterseite ausgebildete Gaskanal (9) etwa in der Behältermitte
angeordnet sind.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bodenmodul (2) eine oder mehrere Eintrittsöffnungen für das Gas oder Gasgemisch
umfasst.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bodenmodul (2) in Form, Durchmesser und/oder Umfang in etwa an den Behälter (1)
angepasst ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Bodenmodul (2) vom Behälter (1) lösbar verbunden und vom Behälter (1) abnehmbar
ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Bodenmodul (2) fest mit dem Behälter (1) fest verbunden ist.
15. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Spielzeugkochgerät um einen Spielzeugkochtopf oder eine Spielzeugpfanne
handelt.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Spielzeugkochgerät, insbesondere ein Spielzeugkochtopf oder eine Spielzeugpfanne,
bestehend aus:
- einem Behälter (1) zur Aufnahme von Flüssigkeit, wobei an dem Behälterboden (4)
wenigstens eine Gaseintrittsöffnung (5) integriert ist,
- einem mit dem Behälter (1) verbundenen Bodenmodul (2), das eine Pumpe (12) und einen
Pumpenkanal (13) umfasst, der mit der wenigstens einen Gaseintrittsöffnung (5) in
fluider Verbindung steht, um ein Gas oder ein Gasgemisch in das Behälterinnere zu
befördern.
dadurch gekennzeichnet, dass
- an der Unterseite des Behälterbodens (4) des Behälters (1) ein an beiden Enden offener
Gaskanal (9) in Form eines Zapfens ausgebildet ist, dessen behälterseitiges Ende die
am Behälterboden (4) integrierte Gaseintrittsöffnung (5) bildet und dessen gegenüberliegendes
Ende in den Pumpenkanal (13) des Bodenmoduls (2) greift,
- eine im Bodenmodul (2) integrierte Energieversorgungseinheit (11) zum Antrieb der
Pumpe (12).
2. Spielzeugkochgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Gaskanal (9) des Behälters (1) in den Pumpenkanal (13) des Bodenmoduls (2) eingesetzt
ist.
3. Spielzeugkochgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem an der Unterseite des Behälters (1) ausgebildeten Gaskanal (9) und/oder dem
Pumpenkanal (13) des Bodenmoduls (2) ein Ventil und/oder eine Dichtung integriert
ist.
4. Spielzeugkochgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (1) und das Bodenmodul (2) über eine Schraubverbindung, eine Steckverbindung,
eine Klemmverbindung oder eine Rastverbindung zusammengehalten werden.
5. Spielzeugkochgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckverbindung an der Behälterunterseite Noppen (6) umfasst, die in entsprechende
am Bodenmodul (2) ausgeformte Aufnahmeöffnungen (7) greifen, oder umgekehrt, dass
am Bodenmodul (2) Noppen (6) ausgebildet sind, welche in entsprechende an der Behälterunterseite
ausgeformte Aufnahmeöffnungen (7) greifen.
6. Spielzeugkochgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der Pumpe (12) um eine Kolbenpumpe, vorzugsweise um eine Micro Air-Pumpe
handelt.
7. Spielzeugkochgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe (12) in einem im Bodenmodul (2) ausgebildeten Kompartiment angeordnet ist,
wobei mehrere Pumpenkanäle (13) des Bodenmoduls (2) mit mehreren Gaseintrittsöffnungen
(5) des Behälters (1) verbunden sind.
8. Spielzeugkochgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine einzige Gaseintrittsöffnung (5) am Behälter (1) vorgesehen ist, wobei die Gaseintrittsöffnung
(5) und der an der Behälterunterseite ausgebildete Gaskanal (9) etwa in der Behältermitte
angeordnet sind.
9. Spielzeugkochgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bodenmodul (2) eine oder mehrere Eintrittsöffnungen für das Gas oder Gasgemisch
umfasst.
10. Spielzeugkochgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bodenmodul (2) in Form, Durchmesser und/oder Umfang in etwa an den Behälter (1)
angepasst ist.
11. Spielzeugkochgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Bodenmodul (2) vom Behälter (1) lösbar verbunden und vom Behälter (1) abnehmbar
ist.
12. Spielzeugkochgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Bodenmodul (2) fest mit dem Behälter (1) verbunden ist.
13. Spielzeugkochgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bodenmodul (2) zweiteilig ausgestaltet ist, bestehend aus einem Oberteil (17)
und einem Unterteil (15), wobei entsprechende Befestigungen (18) vorgesehen sind,
über die das Oberteil (17) und das Unterteil (15) miteinander verschraubbar sind.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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