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EP 3 196 346 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.02.2018 Patentblatt 2018/06 |
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Anmeldetag: 12.01.2017 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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NETZARTIGES GEWIRKTES ELASTISCHES MATERIAL SOWIE VERFAHREN ZU DESSEN HERSTELLUNG
NETLIKE KNITTED ELASTIC MATERIAL AND METHOD FOR THE PRODUCTION OF SAME
TRICOT ÉLASTIQUE DE TYPE FILET ET SON PROCÉDÉ DE PRODUCTION
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
20.01.2016 DE 102016100936
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.07.2017 Patentblatt 2017/30 |
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Patentinhaber: KKV Marken- und Patentschutz GbR |
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42699 Solingen (DE) |
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Erfinder: |
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- ANGELOULIS, Georgios
42277 Wuppertal (DE)
- VEHRING, Holger
46414 Rhede (DE)
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Vertreter: Buse, Mentzel, Ludewig
Patentanwaltskanzlei |
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Kleiner Werth 34 42275 Wuppertal 42275 Wuppertal (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2011/080509 US-A- 5 522 240
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US-A- 4 052 866
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein gewirktes netzartiges elastisches Material sowie ein Verfahren
zu dessen Herstellung.
[0002] Elastische netzartige gewirkte Materialien werden häufig verwendet, um Sicherungsnetze
in Fahrzeugen herzustellen. Auch als Gepäcknetze, beispielsweise in der Rückseite
des Vordersitzes bei PKWs, Bussen oder Flugzeugen und anderen Transportmitteln, finden
diese Verwendung. Ebenfalls werden in Kajaks Gepäcknetze angebracht, um die Ausrüstung
der mit dem Kajak fahrenden Person zu sichern. Derartige Netze sind meistens elastisch
ausgebildet. Häufig werden sie jedoch von einer Bedienperson mit Ausrüstung, Gegenständen
oder Ähnlichem so stark belastet, dass die im Netz befindlichen elastischen Fäden
über ihre Elastizitätsgrenze hinaus gedehnt werden. Die elastischen Fäden kommen dann
in den Bereich der plastischen Verformung, welche nicht nach Ende der Belastung wieder
zurück geht und wodurch das Netz quasi ausleiert.
[0003] In der
DE 80 00 802 U1 wird eine gewirkte längselastische Gewebebahn beschrieben, die als elastische oder
dauerelastische Stützbinde verwendet werden kann. Aufgabe der dortigen Erfindung ist
es, ein Material zu schaffen, welches einen hohen Tragekomfort besitzt und bei dem
es nicht zu Abschnürungen und Druckstellen kommt. Hierzu werden neben unelastischen
Fäden auch elastische Fäden verarbeitet. Hierbei wird jeder elastische Faden von einem
unelastischen Faden unter Bildung einer offenen oder geschlossenen Franse umschlungen.
Nachteilig bei dieser Anordnung ist es jedoch, dass die elastischen Fäden bei Zugbeanspruchung
von den unelastischen Fäden eingeschnürt werden und so eine mechanische Beanspruchung
der elastischen Fäden stattfindet, was langfristig zu einer Beschädigung und so zu
einem Riss der elastischen Fäden führen kann.
[0004] In der
DE 20 2006 011 456 U1 ist ein Verstaunetz für den Lade- bzw. Kofferraum eines PKW beschrieben. Dieses besteht
aus einem Flächengebilde und umfasst Gummischnüre, die aus einem elastomeren Faden
bestehen, der von einem unelastischen Material umflochten oder umsponnen ist. Hierbei
ist jedoch ein festest konfektioniertes Netz beschrieben und nicht ein flächiges Material,
welches nach Belieben zugeschnitten und verarbeitet werden kann. Bei einer Zugbeanspruchung
werden hier die unelastischen Fäden, die den Mantel um den elastomeren Faden bilden,
in diesen einschneiden, da der Mantel sich nicht mit dehnt. So wird auch hier der
elastomere Faden auf Dauer durch das Material des Mantels beschädigt und kann reißen.
[0005] Die
DE 6 811 034 U beschriebt ein elastische Tüllgewirk, welches aus elastischen und unelastischen Fäden
besteht. Die elastischen Fäden, die hier Verwendung finden, bilden keine Maschen,
die unelastischen Fäden bilden die entsprechenden Maschen. Hier kann es jedoch zu
dem bereits vorerwähnten Nachteil kommen, dass die Elastizität des Tüllgewirks, welche
durch das maschenbildende unelastische Material zustande kommt, so groß ist, dass
die elastischen Fäden in ihren plastischen Bereich verformt werden, so dass das Material
ausleiern kann.
[0006] Ein weiteres elastisches Gewirk ist in der
DE 2 017 899 beschrieben. Auch hier werden wieder elastische und unelastische Fäden miteinander
verarbeitet. Eine Aufgabe der dort beschriebenen Erfindung besteht darin, möglichst
wenig des teuren elastischen Materials zu verwenden. Daher sind die elastischen Fäden
relativ gerade durch das Material geführt. Hierdurch kommt es jedoch wieder zu Einschnürungen
und mechanischer Beanspruchung der elastischen Fäden durch die unelastischen Fäden,
wenn das Material eine Dehnung bzw. Zugbeanspruchung erfährt. Hierdurch können dann
wieder die vorerwähnten Nachteile auftreten.
[0007] Die
US 5,522,240 zeigt ein Gewirk in Form eines Verstärkungsbandes für Sitzmöbel, welches elastische
und unelastische Fäden umfasst. Einige unelastische Fäden sind dazu vorgesehen zu
verhindern, dass die elastischen Fäden bis in den Bereich ihrer plastischen Verformung
beansprucht werden. Die elastischen Fäden und die die Verformung der elastischen Fäden
kontrollierenden unelastischen Fäden werden getrennt voneinander verarbeitet. Während
die elastischen Fäden gerade in das Gewirk eingebracht werden, verlaufen die unelastischen
Fäden derart, dass sie die elastischen Fäden in regelmäßigen Abständen kreuzen. Hierdurch
kann es jedoch bei einer Zugbeanspruchung geschehen, dass die elastischen Fäden durch
die unelastischen Fäden eingeschnürt und beschädigt werden können.
[0008] Aufgabe der Erfindung ist es daher, die vorerwähnten Nachteile zu vermeiden und ein
elastisches netzartiges gewirktes Material bereitzustellen, welches weniger schnell
ausleiert, da die elastischen Fäden nicht über ihren elastischen Bereich hinaus belastet
werden und bei welchem die elastischen Fäden auch bei einer Zugbeanspruchung des Materials
nicht durch die unelastischen Fäden beschädigt werden. Eine weitere Aufgabe der Erfindung
besteht darin, ein Herstellungsverfahren für das betreffende netzartige elastische
gewirkte Material zu schaffen. Diese Aufgaben werden durch die kennzeichnenden Merkmale
der Ansprüche 1 und 4 gelöst, denen folgende besondere Bedeutung zukommt.
[0009] Beim Wirken des netzartigen elastischen Materials lässt man bisher ein oder zwei
elastische Fäden mit in die Wirkware einlaufen. Hierdurch erhält das netzartige Material
überhaupt erst einen Großteil seiner elastischen Eigenschaften. Erfindungsgemäß werden
aber auch ein oder mehrere unelastische Fäden in der Wirkware mit verarbeitet und
zwar parallel zu den elastischen Fäden und durch die Bildung von Schlaufen. Hierbei
werden die elastischen und die zusätzlichen unelastischen Fäden auf der gleichen Nadel
bzw. Legeschiene verarbeitet. Es werden dann immer ein elastischer und ein unelastischer
Faden zusammen auf einer Nadel bzw. Legeschiene geführt und dem netzartigen gewirkten
Material zugeführt. So ist es besonders einfach, beide zusätzlichen Fäden über ihre
jeweilige komplette Länge parallel zueinander zu verarbeiten. Hierdurch kann das netzartige
gewirkte Material gedehnt werden und die Elastizität der elastischen Fäden ausgenutzt
werden.
[0010] Die unelastischen Fäden können jedoch nur so weit gestreckt werden, wie die Schlaufen,
in die sie gelegt wurden, dies zulassen. Ist das in den Schlaufen der unelastischen
Fäden vorhandene Material gestreckt, kann eine weitere Dehnung des netzartigen Materials
nicht mehr erfolgen. Es wird also die maximale Dehnung des netzartigen gewirkten elastischen
Materials beschränkt. Der Punkt der maximalen Dehnung des netzartigen gewirkten Materials
wird dabei so gewählt, dass die elastischen Fäden zwar im Bereich ihrer elastischen
Verformung sind, um die Elastizität des netzartigen Materials nicht einzuschränken,
jedoch noch nicht der Bereich der plastischen Verformung der elastischen Fäden erreicht
ist. Die Dehnung des netzartigen gewirkten elastischen Materials im Bereich der plastischen
Verformung der elastischen Fäden wird damit verhindert. Dies verhindert auch ein vorzeitiges
Ausleiern des netzartigen Materials. Gepäck- und Aufbewahrungsnetze sind somit länger
haltbar und leiern nicht so schnell aus.
[0011] Die unelastischen Fäden, aus denen die Matrix des netzartigen Materials besteht und/oder
auch die zusätzlichen unelastischen Fäden können aus Polypropylen, Polyamid, Polyester
oder einem anderen unelastischen Kunststoff oder auch aus Naturfasern bestehen. Hier
ist eine Vielzahl von Materialien denkbar.
[0012] Das Material der elastischen Fäden kann ein Elastomer oder auch Naturkautschuk sein
oder aus einem anderen gummielastischem Material bestehen. Bei der Auswahl beider
Materialien ist es wichtig, dass die Materialien robust und lange haltbar sind und
sich gut verarbeiten lassen.
[0013] Weiterhin Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung derartiger netzartiger
gewirkter elastischer Materialien. Die Herstellung erfolgt erfindungsgemäß entweder
auf einer einfonturigen oder auf einer doppelfonturigen Wirkmaschine. Bei beiden Arten
von Wirkmaschinen ist es möglich, zwei Fäden auf der gleichen Nadel bzw. Legeschiene
zuzuführen. So werden immer ein elastischer und ein unelastischer Faden gleichzeitig
verarbeitet.
[0014] Durch Zulassen der zusätzlichen elastischen und unelastischen Fäden sowie Einstellen
des Warenabzugs kann die Weite der Schlaufen des zusätzlichen unelastischen Fadens
verändert werden. So kann für jedes Material bzw. jede Matrix die gewünschte maximale
Dehnung eingestellt werden, um eine plastische Verformung des elastischen Materials
zu verhindern.
[0015] Das Verfahren wird vorteilhafterweise auf einer Kettenwirkmaschine durchgeführt,
da dann die Zuführung der elastischen und unelastischen Fäden besonders einfach erfolgen
kann und die Herstellung des netzartigen gewirkten elastischen Materials schneller
und kostengünstiger erfolgen kann.
[0016] Die elastischen und zusätzlichen unelastischen Fäden können über eine separate Nadel
bzw. Legeschiene als Beilaufgarn in die Matrix des netzartigen gewirkten elastischen
Materials eingebracht werden.
[0017] Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, der nachfolgenden
Beschreibung sowie den Zeichnungen. In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der
Erfindung dargestellt. Es zeigen:
- Fig. 1:
- Einen Ausschnitt aus einer Bindungspatrone des erfindungsgemäßen netzartigen gewirkten
elastischen Materials,
- Fig. 2:
- Eine vereinfachte schematische Darstellung der Bindung.
[0018] Aus Fig. 1 ist ausschnittsweise eine Bindungspatrone für die Herstellung des netzartigen
gewirkten elastischen Materials 10 auf einer doppelfuturigen Wirkmaschine gezeigt.
Man erkennt eine Vielzahl von unelastischen Fäden 12, die nach der Verarbeitung, also
nach dem Wirken, die Matrix 11 bilden. In zickzackartigen Schlaufen 21 verläuft eine
Vielzahl von zusätzlichen unelastischen Fäden 20, welche jedoch hier mit elastischen
Fäden 30 gleichzeitig geführt sind. Dies ist jedoch in dieser Darstellungsform nicht
erkennbar. Die Schlaufen 21 der zusätzlichen unelastischen Fäden 20 haben eine gewisse
Weite. Die Matrix 11 des netzartigen Materials 10 ist nur so weit dehnbar, bis die
zusätzlichen unelastischen Fäden 20 maximal gestreckt sind. Dies ist von der Weite
der Schlaufen 21 abhängig. Durch Einstellung der Weite der Schlaufen 21 bzw. der Maschenbreite
der zusätzlichen unelastischen Fäden 20 ist die Grenze der Dehnung des netzartigen
Materials 10 insgesamt festlegbar.
[0019] Die zusätzlichen unelastischen Fäden 20 können aus dem gleichen Material bestehen
wie die unelastischen Fäden 12, die die Matrix 11 bilden oder auch aus einem anderen
Material. Die Materialauswahl ist jeweils vom entsprechenden Anwendungsfall abhängig.
[0020] In Fig. 2 ist sehr schematisch und vereinfacht die Bindung der Matrix 11 sowie eines
zusätzlichen unelastischen Fadens 20 und eines zusätzlichen elastischen Fadens 30
dargestellt. Man erkennt hier, dass der zusätzliche unelastische Faden 20 und der
zusätzliche elastische Faden 30 parallel zueinander verlaufen. Die Schlaufen der Matrix
11 sind hier nur schematisch dargestellt und können auch auf andere Art miteinander
verbunden sein. Auch weisen alle unelastischen Fäden 12 und die daraus gebildeten
Schlaufen, aus denen die Matrix 11 besteht, die gleiche Stärke auf. Dies kann jedoch
auch je nach Anwendungsfall variieren.
Bezugszeichenliste:
[0021]
- 10
- Netzartiges Material
- 11
- Matrix
- 12
- Unelastischer Faden in 11
- 20
- Zusätzlicher unelastischer Faden
- 21
- Schlaufe
- 30
- Zusätzlicher elastischer Faden
1. Netzartiges gewirktes elastisches Material (10),
welches aus einer Wirkware aus unelastischen Fäden (12) besteht, die eine Matrix (11)
bilden, welche zusätzliche Fäden (30) aufweist, die aus einem elastischen Material
bestehen,
wobei das netzartige gewirkte Material (10) durch die Verwendung der zusätzlichen
elastischen Fäden (30) eine Elastizität aufweist, wobei durch die Maschenweite des
Wirkverfahrens der Matrix (11) die Dehnbarkeit der zusätzlichen elastischen Fäden
(30) nicht oder nur wenig eingeschränkt wird,
wobei zusammen mit den zusätzlichen elastischen Fäden (30) wenigstens ein zusätzlicher
unelastischer Faden (20) verarbeitet wird, wobei der wenigstens eine zusätzliche unelastische
Faden (20) derartig in Form von Schlaufen (21) in die Matrix (11) eingebracht ist,
dass die Matrix (11) dehnbar bleibt
und wobei die Dehnbarkeit der Matrix (11), die auf die Länge der Schlaufen (21) des
verwendeten wenigstens einen zusätzlichen unelastischen Fadens (20) zurückgeht, geringer
ist, als die maximale Elastizität der zusätzlichen elastischen Fäden (30) unter Berücksichtigung
der Länge der Schlaufen der zusätzlichen elastischen Fäden (30)
dadurch gekennzeichnet,
dass je ein zusätzlicher elastischer Faden (30) und ein zusätzlicher unelastischer Faden
(20) immer parallel im selben Maschenstäbchen verarbeitet sind und dass die zusätzlichen
elastischen Fäden (30) und der wenigstens eine zusätzliche unelastische Faden (20)
über ihre jeweilige komplette Länge parallel und in zickzackartigen Schlaufen geführt
werden.
2. Netzartiges gewirktes Material (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzlichen unelastischen Fäden (20) und/oder die unelastischen Fäden (12) aus
denen die Matrix (11) besteht aus Polypropylen, Polyamid, Polyester oder einem anderen
unelastischen Kunst- oder Naturfasermaterial bestehen.
3. Netzartiges gewirktes Material (10) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzlichen elastischen Fäden (30) aus Kautschuk, einem Elastomer oder einem
anderen gummielastischen Material bestehen.
4. Verfahren zur Herstellung eines netzartigen gewirkten elastischen Materials (10) nach
einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das netzartige gewirkte elastische Material (10) auf einer einfonturigen oder einer
doppelfonturigen Wirkmaschine hergestellt wird, wobei jeweils ein zusätzlicher elastischer
Faden (30) und ein zusätzlicher unelastischer Faden (20) auf der gleichen Nadel und
der gleichen Legeschiene laufen.
5. Verfahren nach Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, dass durch Einstellen des Warenabzugs die Weite der Schlaufen (21) des zusätzlichen unelastischen
Fadens (20) veränderbar ist.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Wirkmaschine eine Kettenwirkmaschine ist.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzlichen elastischen Fäden (30) und die zusätzlichen unelastischen Fäden
(20) zusammen über eine separate Nadel bzw. Legeschiene als Beilaufgarn in die Matrix
(11) des netzartigen Materials (10) eingebracht werden.
1. Netlike knitted elastic material (10),
which consists of knitwear made from inelastic yarns (12) that form a matrix (11)
which features additional yarns (30) comprising of an elastic material,
whereby, the netlike knitted material (10) features elasticity due to the use of additional
elastic yarns (30) whereby, due to the mesh size of the knitting process of the matrix
(11), the elasticity of the additional elastic yarns (30) is not, or only slightly,
restricted,
whereby, in conjunction with the additional elastic yarns (30), a minimum of one additional
inelastic yarn (20) is processed, whereby, the minimum of one additional inelastic
yarn (20) is introduced into the matrix (11) in the form of loops (21), so that the
matrix (11) remains elastic
and, whereby, the elasticity of the matrix (11), which recedes to the length of the
loops (21) of the minimum of one additional inelastic yarns (20) used, is less than
the maximum elasticity of the additional elastic yarns (30), taking into consideration
the length of the loops of the additional elastic yarns (30)
characterized in that,
one additional elastic yarn (30) and one additional inelastic yarn (20) are always
processed in parallel in the same wale and that the additional elastic yarns (30)
and the minimum of one additional inelastic yarn (20) are routed parallel along their
respective complete length and in zigzag loops.
2. Netlike knitted material (10) in accordance with claim 1, characterized in that the additional inelastic yarns (20) and/or the inelastic yarns (12) from which the
matrix (11) comprises, are made from polypropylene, polyamide, polyester or another
inelastic synthetic or natural fibre material.
3. Netlike knitted material (10) in accordance with one of the claims 1 or 2, characterized in that the additional elastic yarns (30) are made from caoutchouc, an elastomer or another
rubber-elastic material.
4. Procedure for the production of a netlike knitted elastic material (10) in accordance
with one or more of the preceding claims, characterized in that the netlike knitted elastic material (10) is produced on a single-section or a dual-section
knitting machine, whereby, one additional elastic yarn (30) and one additional inelastic
yarn (20) each run on the same needle and the same guide bar.
5. Procedure in accordance with claim 4, characterized in that the width of the loops (21) of the additional inelastic yarn (20) can be changed
by setting the goods withdrawal.
6. Procedure in accordance with one of the claims 4 or 5, characterized in that, the knitting machine is a warp knitting machine.
7. Procedure in accordance with one of the claims 4 to 6, characterized in that the additional elastic yarns (30) and the additional inelastic yarns (20) are introduced
together by a separate needle, or guide bar, as accessory yarn into the matrix (11)
of the reticulate material (10).
1. Tricot élastique (10) de type filet,
en tricot composé de fils non élastiques (12) formant une matrice (11) qui présente
des fils supplémentaires (30) composés eux-mêmes d'un matériau élastique,
sachant que le matériau tricoté (10) de type filet présente une extensibilité en raison
des fils élastiques (30) supplémentaires utilisés, sachant que du fait de la dimension
des mailles propre au procédé de tricotage de la matrice (11), l'élasticité des fils
élastiques (30) supplémentaires n'est pas restreinte ou que peu,
sachant qu'avec les fils élastiques (30) supplémentaires est traité au moins un fil
non élastique (20) supplémentaire, sachant qu'au moins ce fil non élastique (20) supplémentaire
est incorporé sous forme de boucles (21) dans la matrice (11) de sorte que la matrice
(11) demeure extensible
et sachant que l'extensibilité de la matrice (11), due à la longueur des boucles (21)
d'au moins ce fil non élastique (20) supplémentaire utilisé, est inférieure à l'élasticité
maximale du fil élastique (30) supplémentaire en tenant compte de la longueur des
boucles des fils élastiques (30) supplémentaires
caractérisé en ce que
respectivement un fil élastique (30) supplémentaire et un fil non élastique (20) supplémentaire
sont toujours traités parallèlement dans la même colonne de mailles et en ce que les fils élastiques (30) supplémentaires et au moins ce fil non élastique (20) supplémentaire
sont guidés parallèlement et en boucles en zigzag sur toute leur longueur respective.
2. Tricot (10) de type filet selon la revendication 1, caractérisé en ce que les fils non élastiques (20) supplémentaires et/ou les fils non élastiques (12) dont
est composée la matrice (11) sont en polypropylène, polyamide, polyester ou en un
autre matériau artificiel ou naturel non élastique.
3. Tricot (10) de type filet selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que les fils élastiques (30) supplémentaires sont en caoutchouc, en élastomère ou en
un autre matériau ayant l'élasticité du caoutchouc.
4. Procédé pour fabriquer un tricot élastique (10) de type filet selon l'une ou plusieurs
des revendications précédentes, caractérisé en ce que le tricot élastique (10) de type filet est fabriqué sur un métier à tricoter à fonture
simple ou à fonture double, sachant que respectivement un fil élastique (30) supplémentaire
et un fil non élastique (20) supplémentaire circulent sur la même aiguille et la même
barre à passettes.
5. Procédé selon la revendication 4, caractérisé en ce que du fait du réglage du tirage du tricot, l'ouverture des mailles (21) du fil non élastique
(20) supplémentaire est modifiable.
6. Procédé selon l'une des revendications 4 ou 5, caractérisé en ce que le métier à tricoter est un métier à tricot chaîne.
7. Procédé selon l'une des revendications 4 à 6, caractérisé en ce que les fils élastiques (30) supplémentaires et les fils non élastiques (20) supplémentaires
sont introduits comme fil distinctif dans la matrice (11) du tricot (10) type filet
au moyen d'une aiguille séparée et/ou d'une barre à passettes séparée.


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