[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung, die zum Bilden eines länglichen,
kanalartigen Aufnahmeraums vorgesehen ist, der insbesondere zur Aufnahme von Beleuchtungseinheiten
vorgesehen ist, um hierdurch bspw. ein sog. Lichtband zu bilden.
[0002] Lichtbandsysteme finden in der Beleuchtungstechnologie vielfältig Verwendung, da
sie eine flexible Anpassung der Beleuchtung an äußere Gegebenheiten ermöglichen. Darüber
hinaus besteht die Möglichkeit, mit Hilfe eines derartigen Lichtbandsystems eine kontinuierliche
Beleuchtung auch über eine große Länge hinweg zu erzielen.
[0003] Bekannte Lichtbandsysteme beruhen auf der Verwendung einer so genannten Tragschienenanordnung,
welche die zentrale Halterung für alle weiteren Komponenten des Lichtbandsystems darstellt.
Derartige Anordnungen bestehen aus einzelnen, hintereinander angeordneten Tragschienenelementen,
die z.B. aus länglichen Blechprofilteilen gebildet sind, welche beispielsweise im
Querschnitt U-förmig und nach unten geöffnet sind, so dass sie einen sich in Längsrichtung
erstreckenden Aufnahmeraum bilden, der zunächst einmal zur Anordnung der für die Stromversorgung
der Leuchtmittel des Lichtbandsystems verantwortlichen Komponenten genutzt wird. Es
handelt sich hierbei einerseits um die üblicherweise entlang der gesamten Anordnung
verlaufenden Kabel für die Stromversorgung sowie gegebenenfalls auch für die Signalübertragung.
Des Weiteren werden oftmals allerdings auch zumindest die Kontaktierungsmittel von
an der Tragschienenanordnung zu befestigenden Leuchtmodulen innerhalb des Aufnahmeraums
aufgenommen sowie gegebenenfalls auch zugehörige Betriebsgeräte wie Konverter oder
dergleichen, mit deren Hilfe die durch die Durchgangsverdrahtung zur Verfügung gestellte
Stromversorgung in einen zum Betrieb der Lichtquellen geeigneten Strom umgesetzt wird.
[0004] In Weiterführung der oben beschriebenen Varianten betrifft die vorliegende Erfindung
insbesondere ein Lichtbandsystem, bei dem auch die Lichtquellen selbst innerhalb des
Aufnahmeraums angeordnet werden und die Unterseite der Tragschienenanordnung dann
durch eine lichtdurchlässige Abdeckung verschlossen wird, welche das Lichtaustrittselement
des auf diese Weise realisierten Lichtbands bildet.
[0005] Aus optischen Gründen ist es bei einer derartigen Lösung wenig praktikabel, diese
Abdeckung aus einzelnen, in Längsrichtung hintereinander angeordneten Einzelteilen
zu realisieren, da an den Stoßstellen Licht mehr oder weniger ungehindert das Lichtbandsystem
verlassen könnte und dementsprechend keine homogene Lichtabgabe mehr realisiert werden
könnte. In einer früheren Anmeldung der Anmelderin (
WO 2014/174019 A1) ist deshalb eine Abdeckung beschrieben, welche im Prinzip "endlos" hergestellt wird
und derart ausgestaltet ist, dass sie für einen Transport zu einer Rolle aufgewickelt
werden kann. Diese Abdeckung wird dann in einem Stück, sich über die gesamte Länge
der Tragschienenanordnung ersteckend an diesem angeordnet, so dass die optischen Eigenschaften
des Lichtbandsystems deutlich verbessert werden.
[0006] Ferner ist aus einer weiteren Anmeldung der Anmelderin bekannt, den Aufnahmeraum
einer Tragschienenanordnung zusätzlich mit einem sich in Längsrichtung erstreckenden,
wiederum vorzugsweise einstückig ausgebildeten Profilteil auszukleiden, welches mit
der Abdeckung verbindbar ist. Ziel dieser Maßnahme ist es, einen Aufnahmeraum für
die elektrischen und elektronischen Komponenten des Lichtbandsystems zu schaffen,
der möglichst gut vor äußeren Einflüssen, insbesondere vor Staub und/oder Feuchtigkeit
geschützt ist. Da wie eingangs erwähnt die einzelnen Tragschienen nur eine begrenzte
Länge aufweisen und dementsprechend üblicherweise eine Tragschienenanordnung aus mehreren,
stirnseitig aneinandergefügten Tragschienen besteht, treten an den Stoßstellen zwangsläufig
Spalte oder Öffnungen auf, durch welche der Schutz der darin befindlichen Komponenten
vor äußeren Einflüssen beeinträchtigt wird. Dies wird gemäß der oben erwähnten Lösung
der Anmelderin dadurch vermieden, dass nun der Innenraum zusätzlich mit einem aus
einem flexiblen Material bestehenden Profilteil ausgekleidet wird. Auch dieses Profilteil
ist ebenso wie die Abdeckung in vorteilhafter Weise derart gestaltet, dass es zu einer
Rolle aufgewickelt transportiert werden kann.
[0007] Mit Hilfe der oben beschriebenen Lösung kann also ein über seine gesamte Länge hinweg
dicht umschlossener Aufnahmeraum geschaffen werden, in dem dann die Anordnung der
weiteren Komponenten bspw. des Lichtbands erfolgt, wobei ein besonderer Vorteil der
aus den genannten Anmeldungen bekannten Lösungen darin besteht, dass die exakte Länge
des Aufnahmeraums und damit bspw. des Lichtbandes durch den Endverbraucher frei eingestellt
werden kann. Er muss lediglich vor Ort die Tragschienen sowie die zum Bilden des Aufnahmeraums
vorgesehenen Profilteile in der gewünschten Länge abschneiden. Dies bedeutet jedoch
wiederum, dass werksseitig keine stirnseitigen Abdichtungen des Aufnahmeraums vorgenommen
werden können, sondern auch dies durch den Endverbraucher selbst erfolgen muss.
[0008] Hierfür bestehen bislang noch keine zufriedenstellenden Lösungen, weshalb der vorliegenden
Erfindung die Aufgabenstellung zugrunde liegt, eine Möglichkeit zur Verfügung zu stellen,
einen kanalartigen Aufnahmeraum der oben geschilderten Art an seinen Stirnbereichen
in einfacher aber zuverlässiger Weise abzudichten.
[0009] Die Aufgabe wird durch eine Anordnung zum Bilden eines länglichen, kanalartigen Aufnahmeraums
mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung
sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
[0010] Die erfindungsgemäße Lösung beruht auf dem Gedanken, dem Endverbraucher propfenartige
Dichtungselemente zur Verfügung zu stellen, welche im Stirnbereich des Aufnahmeraums
anzuordnen und derart ausgebildet sind, dass sie in dem Stirnbereich den Aufnahmeraum
formschlüssig ausfüllen.
[0011] Gemäß der vorliegenden Erfindung wird also eine Anordnung zum Bilden eines länglichen,
kanalartigen Aufnahmeraums, der insbesondere zur Aufnahme von Beleuchtungseinheiten
eines Lichtbandsystems ausgebildet ist, vorgeschlagen, wobei die Anordnung zwei längliche
Profilteile umfasst, die zum Bilden des Aufnahmeraums formschlüssig oder klemmend
miteinander verbunden sind und wobei an beiden Stirnseiten des Aufnahmeraums jeweils
ein Dichtungselement angeordnet ist, welches im Stirnbereich den Aufnahmeraum ausfüllt.
[0012] Nachdem durch den Endverbraucher bei der Montage bspw. des Lichtbands also die Profilteile
in der gewünschten Länge abgeschnitten wurden, muss lediglich im Stirnbereich jeweils
das erfindungsgemäße Dichtungselement positioniert werden und schließlich auch in
diesem Stirnbereich die Verbindung der beiden länglichen Profilteile vorgenommen werden.
Hierdurch wird ein länglicher Aufnahmeraum geschaffen, der allseitig umschlossen ist
und in dem dementsprechend dann Komponenten staub- und/oder feuchtigkeitsgeschützt
angeordnet werden können.
[0013] Dabei kann gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung vorgesehen sein,
dass die Dichtungselemente zumindest eine Durchgangsöffnung zum Durchführen von Kabeln
oder Leitungen in den Aufnahmeraum bzw. aus diesem heraus aufweisen. Hierdurch wird
das Hindurchführen von Leitungen ermöglicht, um bspw. in dem Aufnahmeraum befindliche
Komponenten mit Strom zu versorgen oder eine Signalübertragung zu bzw. von den Einheiten
zu ermöglichen. Vorzugsweise sind diese Dichtungsöffnungen für den Fall, dass sie
nicht genutzt werden, wiederum dichtend verschließbar, was in einfacher Weise dadurch
erfolgen kann, dass diese Öffnungen durch einen Einsatz ausgefüllt werden, der aus
dem gleichen Material wie das weitere Dichtungselement besteht und die Durchführungsöffnung
formschlüssig ausfüllt.
[0014] Vorzugsweise besteht das Dichtungselement aus einem zumindest leicht komprimierbaren
Material und ist hierbei derart ausgeführt, dass es in einem nicht in dem Aufnahmeraum
angeordneten Zustand einen im Vergleich zum Querschnitt des Aufnahmeraums leicht vergrößerten
Querschnitt aufweist. Hierdurch ist gewährleistet, dass leichte Intoleranzen bzw.
Abweichungen in der Formgebung zwischen der Außenkontur des Dichtungselements und
der Innenkontur des Aufnahmeraums ausgeglichen werden und trotz allem eine zuverlässige
Abdichtung des Aufnahmeraums im Stirnbereich erfolgen kann. Die Wirkung der Dichtung
kann hierbei insbesondere auch dadurch optimiert werden, dass die Anordnung insgesamt
Mittel aufweist, die im Stirnbereich des Aufnahmeraums möglichst umseitig Druck von
außen auf die Profilteile ausüben. Wird - wie aus dem Stand der Technik auch bereits
bekannt - der Aufnahmeraum innerhalb eines U-förmigen, länglichen Trägerelements ausgebildet,
so ist hierbei das längliche Trägerelement ebenfalls Bestandteil der Mittel, welche
Druck auf zumindest ein Profilteil ausüben, da das Trägerelement die Profilteile zumindest
teilweise außenseitig abstützt und dementsprechend sicherstellt, dass diese auch in
geeigneter Weise das Dichtungselement umschließen. Die Dichtwirkung kann jedoch zusätzlich
noch dadurch verbessert werden, dass die Anordnung insgesamt im Stirnbereich jeweils
zu befestigende Stirnkappen aufweist, welche im befestigten Zustand zusätzlich Druck
auf zumindest eines der Profilteile ausüben. Diese Stirnkappen können gleichzeitig
einen Schutz für das jeweilige Dichtungselement gegenüber äußeren, mechanischen Einwirkungen
wie Stößen oder auch Spritzwasser darstellen und sind vorzugsweise derart ausgeführt,
dass sie mit dem Trägerelement verrastbar sind.
[0015] Eine geeignete Positionierung der Dichtungselemente im Stirnbereich des Aufnahmeraums
wird vorzugsweise durch spezielle zusätzliche Trägerteile gewährleistet, die jeweils
zur Halterung der Dichtungselemente ausgebildet sind. Dabei kann insbesondere vorgesehen
sein, dass die Trägerteile das jeweilige Dichtungselement in Längsrichtung der Anordnung
fixieren, was gemäß einer bevorzugten Ausführungsform dadurch realisiert wird, dass
die Trägerteile jeweils mit einem Steg eine Öffnung in dem zugehörigen Dichtungselement
durchgreifen und an dem Steg das Dichtungselement hintergreifende Rastmittel vorgesehen
sind.
[0016] Kommt ein längliches Trägerelement zur Halterung des Aufnahmeraums zum Einsatz, ist
hierbei vorzugsweise vorgesehen, dass die Trägerteile bspw. in Längsrichtung auf dieses
Trägerelement aufgeschoben werden, so dass automatisch eine lagerichtige Positionierung
der Dichtungselemente erzielt wird. In diesem Fall können die bereits oben erwähnten
Stirnkappen schwenkbar an dem Trägerteil angeordnet sein, so dass dessen Montage in
besonders einfacher Weise realisiert werden kann.
[0017] Ferner kann vorgesehen sein, dass die Ausgestaltung des Trägerteils mit der zugehörigen
Stirnkappe derart ist, dass durch das Dichtungselement hindurch geführte Leitungen
oder Kabel seitlich nach oben weg geleitet werden können. Auch dies stellt einen Unterschied
zu bislang bekannten Lösungen für Lichtbänder dar, bei denen üblicherweise Leitungen
für die Signalübertragung und/oder Durchgangsverdrahtung stirnseitig an den vertikalen
Wänden der Abschlusskappen herausgeführt wurden. Bei der Lösung gemäß der vorliegenden
Erfindung hingegen kann das Wegführen der Leitungen derart vorgenommen werden, dass
diese für einen Beobachter praktisch nicht mehr erkennbar sind.
[0018] Nachfolgend soll die Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert
werden. Es zeigen:
- Figuren 1-3
- ausschnittsweise ein längliches Lichtbandsystem mit einem umschlossenen kanalartigen
Aufnahmeraum für Beleuchtungseinheiten;
- Figur 4
- einen Teilschnitt des Endbereichs des Lichtbandsystems, in dem das erfindungsgemäße
Dichtungselement sowie dessen Anordnung erkennbar ist;
- Figuren 5 und 6
- die Anordnung der Stirnkappe im geöffneten bzw. ausgeschwenkten Zustand und
- Figuren 7 und 8
- die Anordnung der Stirnkappe im geschlossenen Zustand, in dem sie Druck auf das Lichtaustrittselement
ausübt, um einen dichten Abschluss des Aufnahmeraums sicherzustellen.
[0019] Anhand der Figuren 1-3 soll zunächst der grundsätzliche Aufbau eines Lichtbandes
erläutert werden, welches einen länglichen Aufnahmeraum aufweist, der mit der erfindungsgemäßen
Lösung auch stirnseitig gegenüber äußeren Einflüssen abgedichtet werden soll.
[0020] Tragende Komponente des Lichtbandsystems 100 ist eine längliche Tragschienenanordnung
110, welche sich in Längsrichtung des Lichtbandsystems 100 erstreckt und der Halterung
aller wesentlichen Komponenten des Lichtbandsystems 100 dient. Die Tragschienenanordnung
110 besteht dabei aus mehreren länglichen einzelnen Elementen, den sog. Tragschienenelementen
111, welche die insbesondere in Figur 3 erkennbare Querschnittsform aufweisen und
an ihren Stirnseiten mittels nicht näher dargestellter Verbindungsteile aneinander
gefügt sind. Es handelt sich hierbei üblicherweise um aus Metall bzw. Blech bestehende
Profilteile, welche eine ausreichende Stabilität aufweisen, um ein stabiles längliches
Trägersystem für das Lichtbandsystem 100 zu bilden. Dementsprechend ist es nicht praktikabel,
diese Tragschienenelemente 111 in beliebiger Länge zu realisieren. Stattdessen werden
üblicherweise einzelne Elemente zur Verfügung gestellt, welche Standardlängen aufweisen,
wobei diese Standardelemente dann in geeigneter Weise zu der gesamten Tragschienenanordnung
110 kombiniert werden. Diese wird dann an einem geeigneten Träger, bspw. an der Decke
eines zu beleuchtenden Raums befestigt, wobei hierfür verschiedene Montagemöglichkeiten
bestehen. Im vorliegenden Fall ist eine Variante dargestellt, bei der das System mittels
einer Seilaufhängung an einer - nicht dargestellten - Decke befestigt wird. Hierfür
sind in regelmäßigen Abständen an der Oberseite der Tragschienenanordnung 110 Halteklammern
105 angeordnet, an denen jeweils ein sich zu der Decke hin erstreckendes Seil 106
verankert ist.
[0021] Wie insbesondere die Schnittdarstellung von Figur 3 zeigt, wird durch die Tragschienenelemente
111 bzw. die Tragschienenanordnung 110 insgesamt ein etwa U-förmiger, zur Unterseite
hin offener Aufnahmeraum 120 geschaffen, der der Halterung und Lagerung weiterer wesentlicher
Komponenten des Lichtbandsystems 100 dient. So werden bspw. üblicherweise innerhalb
dieses Aufnahmeraums 120 in Längsrichtung verlaufende Durchgangsleitungen verlegt,
die der Stromversorgung sowie ggf. auch der Ansteuerung der Leuchtmittel des Lichtbandsystems
100 dienen. Bspw. sind Lichtbandsysteme bekannt, bei denen die Leitungen entlang der
Bodenfläche 112 der Tragschienen 111 verlaufen, wobei dann in regelmäßigen Abständen
geeignete Kontaktierungselemente angeordnet sind, die der Kontaktierung durch an der
Tragschienenanordnung zu befestigende Leuchtenmodule dienen.
[0022] Im vorliegenden Fall ist eine weitere denkbare Variante dargestellt, bei der nämlich
nicht vorgesehen ist, dass an bestimmten Positionen einzelne separate Leuchtmodule
an der Tragschienenanordnung 110 angeordnet werden können. Stattdessen ist innerhalb
des Aufnahmeraums 120 nunmehr ein langgestrecktes Leuchtmittel 130 angeordnet, welches
aus einer Vielzahl von zu einer Kette verbundenen LED-Leuchtmodulen 131 besteht. Die
in Figur 3 angedeuteten LED-Leuchtmodule 131 sind hierbei über eine Durchgangsverdrahtung,
welche aus mehreren einzelnen Kabeln 132 besteht, miteinander verbunden. Die Anzahl
der Kabel 132 hängt dabei davon ab, ob über die Verdrahtung lediglich eine Stromversorgung
für die LED-Leuchtmodule 131 vorgenommen werden soll oder auch Steuersignale zur Ansteuerung
der Leuchtmittel übertragen werden sollen. Im montierten Zustand der Leuchtmittel
130 wird dann in regelmäßigen Abständen des Lichtbandsystems 100 von den LED- Leuchtmodulen
131 Licht emittiert, welches dann über die Unterseite der Tragschienenanordnung 110
abgegeben wird.
[0023] Eine Besonderheit des in den Figuren 1-3 dargestellten Lichtbandsystems 100 besteht
dabei zunächst darin, dass der Aufnahmeraum 120 der Tragschienenanordnung 110 zusätzlich
durch ein langgestrecktes Profilteil 140 ausgekleidet ist. Im montierten Zustand weist
auch dieses Profilteil 140 eine etwa U-förmige, nach unten offene und sich leicht
erweiternde Konfiguration auf. Es besteht aus einem flexiblen Material, dessen Seitenwände
142 an ihrem unteren Ende derart ausgebildet sind, dass die Unterkanten der Seitenwände
114 der Tragschienenelemente 111 in entsprechende Ausnehmungen 143 des Profilteils
140 eingreifen. Hierdurch wird das Profilteil 140 klemmend an der Tragschienenanordnung
110 fixiert, wobei gleichzeitig eine weitere Stabilisierung des flexiblen Profilteils
140 in der Tragschienenanordnung 110 dadurch erfolgt, dass einerseits dessen Bodenbereich
141 hinsichtlich seiner Form an den Bodenbereich 112 der Tragschienenelemente 111
angepasst ist und andererseits von den Seitenwänden 114 der Tragschienenelemente 111
entsprechende Vorsprünge 115 nach innen ragen, welche zusätzlich die Seitenwände 142
des Profilteils 140 in etwa auf halber Höhe von außen her abstützen.
[0024] Dieses Profilteil 140 besteht wie bereits erwähnt aus einem flexiblen Material, was
den Vorteil mit sich bringt, dass aufgrund dessen Flexibilität die Möglichkeit besteht,
das Profilteil 140 im nicht-montierten Zustand zu einer Rolle aufzuwickeln. Dies bringt
beträchtliche Vorteile mit sich, da das vorzugsweise in einem Extrusionsverfahren
hergestellte Profilteil 140 "endlos", also in Praxis mit einer sehr großen Länge hergestellt
und zu der Rolle aufgewickelt werden kann, so dass dessen Transport zum Einsatzort
deutlich vereinfacht wird. Hier kann dann das Profilteil 140 auf eine Länge abgeschnitten
werden, die vorzugsweise der gesamten Länge der Tragschienenanordnung 110 bzw. des
Lichtbandsystems 100 entspricht, so dass also insbesondere das Profilteil 140 die
Stoßstellen zwischen zwei in Längsrichtung hintereinander angeordneten Tragschienenelementen
111 überbrückt. Letztendlich wird mit Hilfe des Profilteils 140 abgesehen von der
offenen Unterseite sowie von den beiden Stirnseiten ein vollständig umschlossener
Aufnahmeraum 145 geschaffen, so dass insbesondere von Seiten der Tragschienenanordnung
110 her nicht die Gefahr besteht, dass Staub oder Feuchtigkeit in diesen Aufnahmeraum
145 eindringen kann. Hierdurch kann der Schutz vor äußeren Einflüssen deutlich erhöht
werden, so dass in einfacher und eleganter Weise die Möglichkeit besteht, ein Lichtband
zur realisieren, welches einer sog. höheren Schutzklasse entspricht.
[0025] Zum Erzielen dieser Schutzklasse ist selbstverständlich erforderlich, dass der Aufnahmeraum
145 für die elektrischen und elektronischen Komponenten des Lichtbandsystems 100 auch
von der Lichtaustrittsseite her verschlossen ist.
[0026] Dies wird bei dem Lichtbandsystem 100 gemäß der Figuren 1-3 durch eine Abdeckung
150 erzielt, welche zunächst ein plattenförmiges längliches, aus einem lichtdurchlässigen
Material bestehendes Lichtaustrittselement 151 sowie zu beiden Seiten des Lichtaustrittselements
151 verlaufende Befestigungsprofile 152 aufweist. Die Form der seitlichen Befestigungsprofile
ist hierbei - wie erkennbar ist - an die Form der unteren Endbereiche des Profilteils
140 angepasst, so dass eine klemmende oder formschlüssige Verbindung zwischen beiden
Elementen 140, 150 über die gesamte Länge hinweg erzielt wird.
[0027] Eine derartige Abdeckung 150 ist wie bereits oben erwähnt aus einer früheren Anmeldung
(
WO 2014/174019 A1) der Anmelderin bekannt und weist wiederum den Vorteil auf, dass sie derart flexibel
ist, dass sie aus dem länglichen Zustand zu einer Rolle aufgewickelt werden kann.
Erreicht wird dies dadurch, dass das Material für das Lichtaustrittselement 151 derart
gewählt wird, dass dieses zumindest biegeschlaff ist, und die seitlichen Befestigungsprofile
aus einem nochmals flexibleren Material gebildet sind. Wiederum ergeben sich wie auch
bei dem Profilteil 140 die gleichen Vorteile, dass nämlich die Abdeckung 150 in dem
aufgerollten Zustand wesentlich einfacher an den Einsatzort transportiert werden und
dort auf die gewünschte Länge, die vorzugsweise der Gesamtlänge des Lichtbandsystems
100 entspricht, abgeschnitten werden kann.
[0028] Die sich hierbei ergebende einstückige Ausführungsform der Abdeckung 150 und damit
insbesondere des Lichtaustrittselements 151 hat dabei nicht nur zur Folge, dass wie
oben beschrieben der Aufnahmeraum 145 möglichst gut umschlossen ausgeführt werden
kann, sondern führt darüber hinaus auch zu optischen Vorteilen hinsichtlich der Lichtabgabe,
da keine Stoßstellen, Spalte oder anderen Lücken entstehen, über die Licht ungehindert
austreten kann. Mit Hilfe des in den Figuren 1-3 dargestellten Lichtbandsystems 100
kann also eine über eine große Länge hinweg eine homogene und gleichmäßige Lichtabgabe
erzielt werden.
[0029] Ein besonderer Vorteil des in den Figuren 1-3 dargestellten Lichtbandes 100 besteht
auch darin, dass alle sich über die gesamte Länge hinweg erstreckenden Komponenten,
also Tragschienenanordnung 110, das Profilteil 140 zum Auskleiden des Aufnahmeraums
120 sowie die Abdeckung 150 in einfacher Weise vor Ort während der Montage auf die
gewünschte Länge abgeschnitten werden können. Dies kann durch den Endverbraucher ohne
großen Aufwand vorgenommen werden, so dass hinsichtlich der Länge das Lichtband nahezu
beliebig an den speziellen Einsatzort angepasst werden kann.
[0030] Die Tatsache allerdings, dass zum Einstellen der endgültigen Länge die oben genannten
Komponenten durch den Verbraucher oder Monteur abgeschnitten werden, bedeutet wiederum,
dass das stirnseitige Abschließen oder Abdichten des Lichtbandes 100 nicht werkseitig
vorgenommen werden kann und sondern ebenfalls erst während der Montage des Lichtbands
100 erfolgen muss. Um jedoch eine gewünschte sog. Schutzklasse erzielen zu können,
müssen insbesondere auch jeweils die Stirnseiten des 145 Aufnahmeraums dichtend verschlossen
sein, um an diesen Endbereichen das Eindringen von Staub oder Feuchtigkeit zu verhindern.
Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Lösung, die nachfolgend näher beschrieben werden soll,
kann dieses Ziel in einfacher und schneller Weise verwirklicht werden.
[0031] Der Kerngedanke der Erfindung besteht darin, in den beiden Endbereichen des Lichtbandsystems
100 jeweils ein propfenartiges Dichtungselement 10 einzusetzen, welches hinsichtlich
seines Querschnitts dem Querschnitt des Aufnahmeraums 145 entspricht und dementsprechend
diesen Raum stirnseitig konturgenau und damit dichtend verschließt.
[0032] Die Ausgestaltung und Anordnung dieses erfindungsgemäßen Dichtungselements 10 kann
der Teilschnittdarstellung von Figur 4 entnommen werden, wobei erkennbar ist, dass
die Außenkontur des Dichtungselements 10 derart gewählt ist, dass es über seinen gesamten
Umfang hinweg vollflächig an den Innenseiten des Profilteils 140 sowie der Abdeckung
150 anliegt.
[0033] Genaugenommen ist vorzugsweise vorgesehen, dass das Dichtungselement 10 hinsichtlich
seiner Abmessungen im Querschnitt im Vergleich zum Querschnitt des Aufnahmeraums 145
leicht vergrößert ist. Allerdings besteht in diesem Fall dann das Dichtungselement
10 aus einem zumindest leicht komprimierbaren Material, so dass es sich mit seiner
Außenkontur unter Druck an die Innenwände der beiden Profilteile 140, 150 anlegt,
wodurch die Dichtwirkung nochmals verbessert wird. Als Material für das Dichtungselement
10 kommt also ein leicht elastisches Material in Frage, welches gleichzeitig für Staub
und insbesondere Feuchtigkeit undurchdringlich ist.
[0034] Da es jedoch in der Regel erforderlich sein wird, die im Aufnahmeraum 145 angeordneten
elektronischen Komponenten, bspw. die Beleuchtungseinheiten 131 mit Strom zu versorgen
und ggf. auch eine Übermittlung von Daten zur Kommunikation mit einer übergeordneten
Steuereinheit zu ermöglichen, ist vorzugsweise vorgesehen, das Dichtungselement 10
derart auszuführen, dass ggf. Leitungen durch das Dichtungselement 10 hindurchgeführt
werden können. Der Schnittdarstellung von Figur 4 kann entnommen werden, dass hierzu
das Dichtungselement 10 entsprechende Durchgangsöffnungen 15 und 16 aufweist, welche
vorzugsweise einen kreisförmigen Querschnitt aufweisen und im Bedarfsfall das Hindurchführen
von Leitungen ermöglichen. Sollte der Querschnitt dieser Leitungen kleiner sein als
der Durchschnitt der Durchgangsöffnungen 15 bzw. 16, könnte dann ggf. eine weitere
Abdichtung durch eine Tülle oder vergleichbare Maßnahmen vorgenommen werden.
[0035] Sollen hingegen die Durchgangsöffnungen 15 oder 16 nicht genutzt werden, so müssen
diese selbstverständlich dichtend verschlossen werden, was in einfacher Weise dadurch
erfolgen kann, dass in diese Öffnungen 15 bzw. 16 ein der Form dieser Durchgangsöffnungen
15, 16 entsprechendes - nicht gezeigtes - Dichtungsteil eingeschoben wird, welches
idealerweise aus dem gleichen Material besteht wie das Dichtungselement 10. In Realität
ist vorgesehen, dass zunächst die Durchgangsöffnungen 15, 16 durch das entsprechende
Dichtungsteil verschlossen sind, welches dann jedoch im Bedarfsfall während der Montage
entfernt, also in einfacher Weise aus dem Dichtungselement 10 herausgezogen werden
kann.
[0036] Um eine dauerhafte, zuverlässige Abdichtung des Aufnahmeraums 145 durch das Dichtungselement
10 gewährleisten zu können, sollte dieses vorzugsweise in Längsrichtung des Lichtbandes
100 fixiert werden. Dies wird bei der in den Figuren dargestellten Lösung dadurch
erreicht, dass das Dichtungselement 10 mit Hilfe eines Trägerteils 20 in der gewünschten
Position gehalten wird. Das Trägerteil 20 weist hierbei in Aufsicht zunächst einen
stirnseitig über das Tragschienenelement 111 überstehenden bügelartigen, C-förmigen
Bereich 21 (erkennbar z.B. in Figur 7) auf, der der schwenkbaren Halterung einer später
noch näher erläuterten Stirnkappe 30 dient. Gleichzeitig erstreckt sich von dem bügelartigen,
C-förmigen Bereich 21 ein Steg 23 in Richtung des Tragschienenelements 111. Dieser
Steg 23 durchdringt hierbei einen entsprechenden Schlitz bzw. eine Öffnung in dem
Dichtungselement 10, so dass dieses auf dem Steg 23 des Trägerteils 20 gelagert ist.
An dem Steg 23 vorgesehene Vorsprünge können dann dazu vorgesehen sein, das Dichtungselement
10 zu hintergreifen und hierdurch zusätzlich in Längsrichtung zu fixieren.
[0037] Das Trägerteil 20 selbst wird dann mit dem darauf aufgeschobenen Dichtungselement
10 stirnseitig auf das Tragschienenelement 111 aufgeschoben, wobei hierzu an beiden
Seiten des bügelartigen Bereichs 21 nach unten ragende Flanken 25 vorgesehen sind,
welche seitlich teleskopartig in den Innenraum 120 des Tragschienenelements 111 eingreifen
und dementsprechend eine Führung bewirken. Hierdurch wird nicht nur eine richtige
Positionierung des Trägerteils 20 gewährleistet, sondern gleichzeitig auch sichergestellt,
dass das Dichtungselement 10, welches auf dem Steg 23 des Trägerteils 20 gelagert
ist, in Querrichtung gesehen mittig in dem Aufnahmeraum 145, der von den Profilteilen
140 und 150 umschlossen wird, positioniert ist.
[0038] Vorzugsweise erfolgt hierbei das Anordnen des Trägerteils 20 mit dem Dichtungselement
10 in einem Zustand, in dem die Abdeckung 150 zumindest im stirnseitigen Endbereich
des Lichtbandes 100 noch nicht vollständig mit dem Profilteil 140 verbunden wurde.
Erst wenn sich das Dichtungselement 10 in der gewünschten Position befindet, erfolgt
auch in diesem Bereich das endgültige Anbringen der Abdeckung 150, so dass das Dichtungselement
10 dann über seinen gesamten Umfang hinweg an den Profilteilen 140, 150 anliegt und
die Abdichtung erzielt.
[0039] Dabei ist vorzugsweise vorgesehen, dass diese Abdichtung zusätzlich dadurch unterstützt
wird, dass auf die Unterseite der Abdeckung 150 eine Kraft ausgeübt wird, damit diese
- gemeinsam mit dem durch das Tragschienenelement 111 abgestützten Profilteil 140
- mit einen für die Abdichtung ausreichenden Druck am Umfangsbereich des Dichtungselements
10 anliegen kann. Dies wird bei der erfindungsgemäßen Lösung mit Hilfe einer in den
Figuren mit dem Bezugszeichen 30 versehenen Stirnkappe erzielt, die schwenkbar an
dem bügelartigen Bereich 21 des Trägerteils 20 gelagert ist. Die Figuren 5 und 6 zeigen
hierbei die Endkappe 30 in ausgeschwenkter Position, in der wie erkennbar der Endbereich
des Tragschienenelements 111 mit den Profilteilen 140, 150 frei zugänglich ist, um
bspw. die zuvor erläuterten Arbeitsschritte bei der Montage des Lichtbandes durchführen
zu können.
[0040] Abschließend wird dann allerdings die Endkappe 30 in die in den Figuren 7 und 8 gezeigte
Position verschwenkt, in der an Seitenflächen 31 vorgesehene Flanken 32 die Oberseite
des Tragschienenelements 111 übergreifen, so dass also die Stirnkappe 30 in dieser
Position mit dem Tragschienenelement 111 verrastet und fixiert ist. In dieser Position
liegen gleichzeitig an der Bodenfläche 33 der Endkappe 30 vorgesehene Rippen 34 (siehe
Figur 4) unter Druck an der Unterseite des Lichtabstrahlelements 150 an. Die Endkappe
30 verstärkt also zusätzlich den Druck auf das Dichtelement 10 und trägt hierdurch
nochmals verbessert dazu bei, dass das Dichtelement 10 vollflächig an den Profilteilen
140, 150 anliegt. Gleichzeitig kann jedoch die Endkappe 30 in einfacher Weise wieder
in die in den Figuren 4-6 dargestellte Position zurückgeschwenkt werden, um eventuelle
Wartungsarbeiten durchführen zu können und insbesondere das Entfernen der Abdeckung
150 zu ermöglichen.
[0041] Hierbei ist darauf hinzuweisen, dass die Endkappe 30 nicht zwingend schwenkbar an
dem Trägerteil 20 angeordnet sein muss, die dargestellte Lösung jedoch besonders vorteilhaft
ist, da nicht mehrere getrennte Teile zu der letztendlich gewünschten Konfiguration
zusammengefügt werden müssen.
[0042] Neben der zuvor beschriebenen Funktion, nämlich zusätzlich über die Abdeckung 150
Druck auf das Dichtungselement 10 auszuüben, und ferner auch den Endbereich des Lichtbandes
100 optisch abzuschließen, erfüllt darüber hinaus die Endkappe 30 auch eine Schutzfunktion,
da sie in dem eingeschwenkten Zustand, der in den Figuren 7 und 8 gezeigt ist, das
Dichtungselement 10 zusätzlich auch vor äußeren mechanischen Einflüssen stützt. Es
besteht nicht die Gefahr, dass Spritzwasser oder andere äußere Einflüsse unmittelbar
das Dichtungselement 10 treffen und ggf. dessen Dichtwirkung negativ beeinträchtigen.
Gleichzeitig ist jedoch in vorteilhafter Weise die Form des Trägerteils 20, insbesondere
die Form des bügelartigen Bereichs 21, sowie die Anordnung der Endkappe 30 derart
gewählt, dass auch im geschlossenen Zustand eine in Figur 7 erkennbare Durchführungsöffnung
27 verbleibt, die es ermöglicht, dass durch das Dichtungselement 10 hindurchgeführte
Leitungen seitlich bzw. nach oben weggeführt werden können. Auch dies stellt einen
Unterschied zu aus dem Stand der Technik bekannten Lösungen dar, bei denen Leitungen
in der Regel stirnseitig herausgeführt wurden und dementsprechend für einen Beobachter
erkennbar waren.
[0043] Letztendlich tragen die erfindungsgemäßen Maßnahmen also dazu bei, dass in einfacher
Weise ein Lichtbandsystem geschaffen werden kann, bei dem alle zu schützenden Komponenten
in einfacher aber zuverlässiger Weise innerhalb eines vollständig dicht umschlossenen
Aufnahmeraums angeordnet werden können. Damit besteht die Möglichkeit, mit einem verhältnismäßig
geringen Aufwand ein Lichtband höherer Schutzart zur Verfügung zu stellen.
1. Anordnung zum Bilden eines länglichen, kanalartigen Aufnahmeraums (145), der insbesondere
zur Aufnahme von Beleuchtungseinheiten (31) ausgebildet ist,
wobei die Anordnung zwei längliche Profilteile (140, 150) umfasst, die zum Bilden
des Aufnahmeraus (145) formschlüssig oder klemmend miteinander verbunden sind, und
wobei an beiden Stirnseiten des Aufnahmeraums (145) jeweils ein Dichtungselement (10)
angeordnet ist, welches im Stirnbereich den Aufnahmeraum (145) ausfüllt.
2. Anordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Dichtungselement (10) zumindest eine Durchgangsöffnung (15, 16) zum Durchführen
von Kabeln oder Leitungen in den Aufnahmeraum (145) aufweist.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Dichtungselement (10) aus einem zumindest leicht komprimierbaren Material besteht
und in einem nicht in dem Aufnahmeraum (145) angeordnet Zustand einem im Vergleich
zum Querschnitt des Aufnahmeraums (145) leicht vergrößerten Querschnitt aufweist.
4. Anordnung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Anordnung Mittel aufweist, welche im Stirnbereich des Aufnahmeraums (145) außenseitig
Druck auf die Profilteile (140, 150) ausüben.
5. Anordnung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Mittel zum Druck ausüben zumindest ein längliches Trägerelement (111) umfassen,
welches im Wesentlichen U-förmig ausgebildet ist und in dem oder an dem die den Aufnahmeraum
(145) bildenden länglichen Profilteile (140, 150) angeordnet sind.
6. Anordnung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Mittel zum Druck ausüben ferner im Stirnbereich des Trägerelements (111) zu befestigende
Stirnkappen (30) aufweisen, welche im befestigten Zustand Druck auf zumindest eines
der Profilteile (140, 150) ausüben.
7. Anordnung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Stirnkappen (30) mit dem Trägerelement (111) verrastbar sind.
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 5 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass zusätzliche Trägerteile (20) zur Halterung der Dichtungselemente (10) vorgesehen
sind.
9. Anordnung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Trägerteile (20) das jeweilige Dichtungselement (10) in Längsrichtung der Anordnung
fixieren.
10. Anordnung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Trägerteile (20) jeweils mit einem Steg (23) eine Öffnung in dem zugehörigen
Dichtungselement (10) durchgreifen, wobei vorzugsweise an dem Steg (23) das Dichtungselement
(10) hintergreifende Rastmittel vorgesehen sind.
11. Anordnung nach Anspruch 6 oder Anspruch 7 sowie einem der Ansprüche 8 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Stirnkappen (30) jeweils schwenkbar an einem Trägerteil (20) angeordnet sind.
12. Anordnung zum Bilden eines länglichen Lichtbands (100), aufweisend eine Anordnung
zum Bilden eines Aufnahmeraums (145) gemäß einem der vorherigen Ansprüche,
wobei eines der Profilteile (140, 150) zumindest teillichtdurchlässig ausgebildet
ist und einen Lichtabstrahlbereich des Lichtbands (100) bildet,
und wobei in dem Aufnahmeraum (145) zumindest eine Beleuchtungseinheit (31) angeordnet
ist.