| (19) |
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(11) |
EP 3 197 816 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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27.02.2019 Patentblatt 2019/09 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.09.2015 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2015/001869 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2016/045781 (31.03.2016 Gazette 2016/13) |
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| (54) |
BEDIENVORRICHTUNG
OPERATING DEVICE
DISPOSITIF DE COMMANDE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
23.09.2014 DE 202014007585 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.08.2017 Patentblatt 2017/31 |
| (73) |
Patentinhaber: Haug, Thomas |
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75217 Birkenfeld (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Haug, Thomas
75217 Birkenfeld (DE)
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| (74) |
Vertreter: Wacker, Jost Oliver et al |
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Jost Wacker Patent-und Markenrechtskanzlei
Schwarzwaldstraße 7 A 75173 Pforzheim 75173 Pforzheim (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 2 080 728
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DE-U1-202008 008 445
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- "HH MFSHL Lightweight & Sturdy Competitively Priced Fully Programmable Several Standards",
, 15. September 2014 (2014-09-15), XP055237620, Gefunden im Internet: URL:https://web.archive.org/web/2014091519
5052/http://www.hetronic.com/hetronic/Docu ments/Brochures/BROC_HH_001.1 no crops-low-res_p.1-2.pdf
[gefunden am 2015-12-18]
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine tragbare Bedienvorrichtung, insbesondere in Form einer
Fernsteuerungsvorrichtung für Hub- und Industriegeräte, nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1. Die Bedienvorrichtung weist eine Gehäuseanordnung mit einem Aufnahmegehäuse für
die Aufnahme von Bedienelementen und einer Steuerelektronik, einem sich vom Aufnahmegehäuse
weg erstreckenden Gehäusegriff sowie mit einem Schutzbügel auf. Der Schutzbügel erstreckt
sich dabei von einem vom Aufnahmegehäuse abgewandten Ende des Gehäusegriffes zum Aufnahmegehäuse
und deckt dadurch den Gehäusegriff wenigstens zu einer Seite hin nach außen ab.
[0002] Derartige in der Hand gehaltene Bedienvorrichtungen sind zur Bedienung insbesondere
mobiler Hub- und Industriegeräte heutzutage weit verbreitet. Beispielsweise ist unter
der Bezeichnung HH MFSHL eine derartige Bedienvorrichtung der Firma HETRONIC am Markt
erhältlich. Auch diese weist einen sich vom hinteren Ende des Gehäusegriffes bis zu
einem Elektronikgehäuse erstreckenden Schutzbügel auf, mittels dem ein am Gehäusegriff
angeordnetes Bedienelemente oder aber eine den Gehäusegriff haltende Hand des Bedieners
abgeschirmt werden kann. Darüber hinaus kann der Schutzbügel als Standmittel zum Abstellen
der Bedienvorrichtung genutzt werden.
[0003] Nachteilig an der bekannten Bedienvorrichtung ist, dass der Schutzbügel nur einen
wenig stabilen Stand der abgestellten Bedienvorrichtung ermöglicht und sich dessen
Schutzfunktion auch nur auf einen sehr begrenzten Bereich der Bedienvorrichtung erstreckt.
[0004] Die Aufgabe der Erfindung ist es, bei einer gattungsgemäßen Bedienvorrichtung die
genannten Nachteile zu vermeiden und die Sicherheitsfunktion des Schutzbügels auszuweiten.
[0005] Diese Aufgabe wird durch eine Bedienvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1
gelöst. Dabei weist der Schutzbügel insbesondere über einen sich im Wesentlichen parallel
zum Gehäusegriff erstreckenden Abschnitt wenigstens bereichsweise zwei zueinander
beabstandete Teilbügel auf. Hierdurch ist es möglich, die Bedienvorrichtung in besonders
stabiler Weise über den Schutzbügel auf einem Untergrund abzustellen, insbesondere
dann, wenn zwischen den beiden Teilbügeln ein relativ großer Abstand vorgesehen ist.
Hierdurch kann ein besonders kippsicherer Stand der Bedienvorrichtung gewährleistet
werden, der durch wenigstens drei relativ weit auseinander liegende Lagerpunkte erzielt
wird, so dass die Lagerung in statisch bestimmter oder überbestimmter Weise erfolgt.
Darüber hinaus stehen auf diese Weise weitere nach außen hin geschützte Bereiche,
die beispielsweise zwischen den Teilbügeln angeordnet sind, zur Verfügung, in denen
insbesondere weitere Bedienteile untergebracht werden können.
[0006] In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform ist an den Teilbügeln wenigstens
eine Magnetaufnahme für einen Magnet eingelassen. Hierdurch können an den Teilbügeln
magnetische Anziehungskräfte erzeugt werden, die eine besonders stabile Lagerung der
Bedienvorrichtung ermöglichen, wenn diese auf einem metallischen Untergrund abgestellt
wird. Auf diese Weise kann verhindert werde, dass die Bedienvorrichtung beim Abstellen
beziehungsweise im abgestellten Zustand umkippt und dabei beschädigt wird. Zudem kann
die Bedienvorrichtung auf diese Weise auch an einer schrägen oder senkrechten metallischen
Fläche befestigt werden, ohne abzurutschen.
[0007] Dabei ist es günstig, wenn die wenigstens eine Magnetaufnahme sacklochförmig in den
jeweiligen Teilbügel eingelassen ist, wodurch eine besonders einfache und dauerhafte
Befestigung des Magneten und gegebenenfalls ein dichtes Verschließen der Magnetaufnahme
möglich sind. Alternativ hierzu wäre es zudem möglich, den wenigstens einen Magnet
beim Herstellen der Teilbügel mit deren Herstellungsmaterial zu umspritzen. In jedem
Fall ist hierbei sichergestellt, dass der oder die Magnete beim Abstellen der Bedienvorrichtung
nur unter Zwischenlage einer verbleibenden Materialschicht der Teilbügel mit dem Untergrund
zusammen wirkt, so dass sie zumindest nicht direkt vom Untergrund mechanisch beaufschlagt
und dadurch beispielsweise abgebrochen werden können.
[0008] Vorteilhafterweise ist in den Gehäusegriff eine Batterieaufnahme integriert, wodurch
eine kompaktere Ausführung des als Elektronikaufnahme dienenden Aufnahmegehäuses möglich
ist. Zudem kann hierdurch eine ausgewogenere Gewichtsverteilung innerhalb der Bedienvorrichtung
erzielt werden. Insgesamt kann die Bedienvorrichtung hierdurch komfortabler gehandhabt
werden.
[0009] Vorteilhafterweise ist zwischen den Teilbügeln wenigstens ein Aufnahmebereich für
ein weiteres Element vorgesehen. Auf diese Weise ist es möglich, wenigstens ein Bau-
oder Funktionselement der Bedienvorrichtung in einem Bereich der Bedienvorrichtung
zu positionieren, in dem dieses gleichzeitig zu mehreren Seiten nach außen hin durch
den Schutzbügel abgeschirmt wird.
[0010] Hierbei ist es günstig, wenn das im Aufnahmebereich angeordnete weitere Element durch
einen benachbart zum Ende des Gehäusegriffes rückseitig angeordneten Notausschalter
gebildet ist. Auf diese Weise kann der Notausschalter beabstandet zu den übrigen Bedienelementen
der Bedienvorrichtung positioniert werden, um eine versehentliche Betätigung weitestgehend
ausschließen zu können. Gleichzeitig ist in dieser Position jederzeit eine rasche
Betätigung des Notausschalters von der Rückseite der Bedienvorrichtung möglich, um
einen Betriebsvorgang eines angesteuerten Hub- oder Industriegerätes nötigenfalls
in kurzer Zeit abbrechen zu können.
[0011] Alternativ oder zusätzlich hierzu kann das im Aufnahmebereich angeordnete weitere
Element auch durch eine Batterieaufnahme gebildet sein. Diese kann wiederum alternativ
zu der beispielsweise im Gehäusegriff untergebrachten Batterieaufnahme oder zusätzlich
zu dieser vorgesehen sein. Hierdurch ist es einerseits möglich die Gewichte innerhalb
der Bedienvorrichtung so zu verteilen, dass diese komfortabel gehandhabt werden kann.
Andererseits kann auf diese Weise die Kapazität der in der Bedienvorrichtung mitgeführten
Batterien deutlich erhöht werden.
[0012] Vorteilhafterweise ist an einem Boden des Aufnahmegehäuses ein alternativer oder
zusätzlicher Notausschalter angeordnet, der sich senkrecht zum Boden innerhalb eines
Projektionsbereichs zwischen den Konturen der Teilbügel erstreckt. Hierdurch ist es
für den Benutzer möglich, den Notausschalter beispielsweise gegen den Oberschenkel
zu pressen, um diesen auch mit nur einer Hand auslösen zu können. Dabei kann durch
die spezielle Anordnung gegenüber den Teilbügeln sichergestellt werden, dass der Notausschalter
beim Abstellen oder Herunterfallen der Bedienvorrichtung nicht versehentlich betätigt
wird.
[0013] Ferner ist es günstig, wenn an dem Gehäusegriff ein insbesondere proportional arbeitender
Drücker vorgesehen ist. Durch diese Positionierung des Drückers ist dieser besonders
gut nach außen hin geschützt, wodurch eine versehentliche Betätigung desselben, wie
beispielsweise im Falle eines Sturzes oder eines Verkantens weitestgehend ausgeschlossen
werden kann.
[0014] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform wirkt der Drücker mit einem Hallsensor
zusammen, was eine leichtere Verbindung des am Gehäusegriff gehaltenen Drückers mit
der im Aufnahmegehäuse aufgenommenen angesteuerten Elektronik ermöglicht.
[0015] Ferner ist es günstig, wenn an dem Gehäusegriff ein Totmannschalter vorgesehen ist,
durch den ein Steuerungsvorgang abgebrochen wird, sobald keine Betätigung des Schalters
erfolgt.
[0016] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Bedienungsvorrichtung ist an
dem Aufnahmegehäuse ein Display aufgenommen. Auf diese Weise können dem Benutzer der
Bedienvorrichtung weitere Informationen oder Bedienungsmöglichkeiten zur Verfügung
gestellt werden.
[0017] Ferner ist es günstig, wenn die Gehäuseanordnung zumindest in ihren wesentlichen
Teilen aus einem Kunststoff hergestellt ist, wodurch auch relativ komplexe Formen
kostengünstig hergestellt werden können.
[0018] Zudem ist es dabei vorteilhaft, wenn der Kunststoff dabei durch einen thermoplastischen
Elastomer gebildet ist. Auf diese Weise ist die Gehäuseanordnung relativ unempfindlich
gegenüber mechanischen Beanspruchungen, wie beispielweise beim Fall aus einer im üblichen
Gebrauch möglichen Höhe. Zudem können auf diese Weise auch die innerhalb des Gehäuses
aufgenommenen Elemente, wie insbesondere Elektronikbauteile besonders gut gegen Beanspruchungen
von außen geschützt werden.
[0019] Ferner ist es günstig, wenn am Gehäusegriff ein Anlegebereich vorgesehen ist, an
den die Finger einer die Bedienvorrichtung haltenden Hand angelegt werden können,
wobei am Schutzbügel ein dem Anlegebereich gegenüber liegender Gegenanlegebereich
ausgebildet ist. Der Gegenanlegebereich kann dabei stegartig vom Schutzbügel abstehen
oder alternativ hierzu in den Schutzbügel integriert sein. Dabei ist der Gegenanlegebereich
beispielsweise im Bereich des kleinen Fingers der haltenden Hand angeordnet, so dass
durch diesen eine Kippbewegung der Bedienvorrichtung, insbesondere nach vorne um den
Zeigefinger herum, unterbunden werden kann.
[0020] In den Figuren ist eine beispielhafte Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Bedienvorrichtung,
- Figur 2
- eine perspektivische Ansicht einer Gehäuseanordnung der Bedienvorrichtung nach Fig.
1 und
- Figur 3
- einen Schnitt durch die Gehäuseanordnung nach Fig. 2.
[0021] Die Fig. 1 zeig eine Bedienvorrichtung 2 in Form einer Fernsteuerungsvorrichtung,
wie beispielsweise für einen Kran. Diese weist eine Gehäuseanordnung 4 auf, die sich
im Wesentlichen aus einem Aufnahmegehäuse 6, einem Gehäusegriff 8 und einem Schutzbügel
10 zusammensetzt. Die Gehäuseanordnung 4 ist dabei zumindest zu wesentlichen Teilen
aus einem Kunststoff, wie beispielsweise einem thermoplastischen Elastomer hergestellt.
[0022] Wie insbesondere aus den Figuren 2 und 3 zu entnehmen ist, ist das Aufnahmegehäuse
6 dabei kastenförmig ausgebildet und dient zur geschützten Unterbringung von Elektro-
und Elektronikbauteilen einer Steuerungselektronik 12, wie in Fig. 3 durch strichpunktierte
Linien dargestellt. Zudem sind an einer Lagerplatte 14, die das Aufnahmegehäuse 6
von oben verschließt, mehrere Bedienungselemente 16 gelagert, die unter anderem zwei
Joysticks umfassen. Zudem kann an der Lagerplatte 14 ein Display 18 vorgesehen sein,
mittels dem einem Benutzer verschiedene Informationen wie beispielsweise Betriebszustände
angezeigt werden können, wie insbesondere aus Fig. 1 zu entnehmen ist.
[0023] An dem Gehäusegriff 8, der vom Aufnahmegehäuse 6 abragt, ist ein Drücker 20 derart
angeordnet, dass er mit dem Zeigefinger einer den Gehäusegriff 8 haltenden Hand betätigt
werden kann (nicht dargestellt). Der Drücker 20 kann dabei beispielsweise als proportional
arbeitender Schalter ausgebildet sein, der in Abhängigkeit davon, wie weit der Drücker
20 betätigt ist, ein jeweiliges Steuerungssignal generiert. Zu diesem Zweck kann an
dem Drücker 20 beispielsweise eine Hallsensoreinrichtung 22 vorgesehen sein, die mit
der Steuerungselektronik 12 in Verbindung steht, wie in Fig. 3 dargestellt. Ferner
kann an dem Gehäusegriff 8 beispielsweise an einem für die haltenden Mittel-, Ring-
und Kleinem-Finger vorgesehenen Anlegebereich 24 zusätzlich ein Totmannschalter 26
vorgesehen sein, der ebenfalls mit der Steuerungselektronik 12 in Verbindung steht.
[0024] Wie insbesondere aus den Fig. 2 und 3 zu entnehmen ist, kann in den Gehäusegriff
8 zudem eine Batterieaufnahme 28 integriert sein, die durch einen Deckel 30 verschließbar
ist, wie in Fig. 1 dargestellt.
[0025] Der Schutzbügel 10 verbindet ein vom Aufnahmegehäuse 6 abgewandtes Ende 32 des Gehäusegriffs
8 mit einem Boden 34 des Aufnahmegehäuses 6 und erstreckt sich dabei abschnittsweise
im Wesentlichen parallel zum Gehäusegriff 8. Dabei bildet der Schutzbügel 10 zwei
Teilbügel 36 aus, die zumindest abschnittsweise zueinander beabstandet sind. Hierdurch
bilden die Teilbügel 36 zusammen mit dem Boden 34 einen gemeinsamen Standbereich 38,
über den die Bedienvorrichtung 2 mit wenigstens drei relativ weit auseinander liegenden
Lagerpunkten und damit kippsicher auf einem Untergrund abgestellt werden kann.
[0026] Wie ferner aus Fig. 2 zu entnehmen ist, sind in die Teilbügel 36 zudem mehrere Magnetaufnahmen
40 eingelassen, die als Sacklöcher ausgebildet sind. Hierdurch kann in die Magnetaufnahmen
40 jeweils ein zylindrischer Magnet 42 eingeklebt werden, der bodenseitig durch eine
verbleibende Materialschicht des jeweiligen Teilbügels 36 geschützt ist (siehe Fig.
3).
[0027] Zudem sind die beiden Teilbügel 36 an einer Rückseite 44 der Gehäuseanordnung 4 derart
parallel zu einander geführt und durch eine Wand 46 miteinander verbunden, dass sie
einen Aufnahmebereich 48 für die rückseitige Anordnung eines wenigstens eines weiteren
Bau- oder Funktionselementes bilden. Auf diese Weise ist es beispielsweise möglich,
in dem Aufnahmebereich 48 einen Notausschalter 50 oder eine alternative oder zusätzliche
Batterieaufnahme 28a geschützt unterzubringen, wie in Fig. 3 durch strichpunktierte
Linien dargestellt. Der Aufnahmebereich 48 ist dabei von der Rückseite 44 der Bedienvorrichtung
2 her zugänglich. Im Falle des hier vorgesehenen Notausschalters 50 kann dieser somit
von der Rückseite her betätigt werden, um einen Steuerungsvorgang im Notfall abrupt
abbrechen zu können.
[0028] Alternativ oder zusätzlich hierzu kann auch am Boden 34 ein Notausschalter 50a vorgesehen
werden, der sich innerhalb des Projektionsbereichs P zwischen den beiden Teilbügeln
36 erstreckt, wie in Fig. 3 durch strichpunktierte Linien dargestellt. Durch diese
Anordnung des Notausschalters 50a kann eine versehentliche Betätigung beim Abstellen
oder Herunterfallen der Bedienvorrichtung 2 verhindert werden.
[0029] Wie aus Fig. 3 ferner zu entnehmen ist, kann an dem Schutzbügel 10 zudem ein dem
Anlegebereich 24 gegenüber liegender Gegenanlegebereich 52 vorgesehen sein, wie durch
strichpunktierte Linien dargestellt, gegen den beispielsweise ein kleiner Finger einer
die Bedienvorrichtung 2 haltenden Hand angelegt werden kann (nicht dargestellt). Auf
diese Weise kann eine beispielsweise um den Bereich des Drückers 20 beziehungsweise
um den Zeigefinger der haltenden Hand herum auftretende Kippbewegung der Bedienvorrichtung
leichter unterbunden werden. Alternativ zu der dargestellten stegartigen Ausbildung
des Gegenlagerbereichs 52 kann dieser dabei beispielsweise auch in den Schutzbügel
10 integriert sein.
1. Tragbare Bedienvorrichtung (2), insbesondere in Form einer Fernsteuerungsvorrichtung
für Hub- und Industriegeräte,
mit einer Gehäuseanordnung (4), die ein Aufnahmegehäuse (6) für die Aufnahme einer
Steuerelektronik (12), einen sich vom Aufnahmegehäuse (6) weg erstreckenden Gehäusegriff
(8) sowie einen Schutzbügel (10) aufweist, der sich von einem vom Aufnahmegehäuse
(6) abgewandten Ende (32) des Gehäusegriffes (8) zum Aufnahmegehäuse (6) erstreckt
und dabei den Gehäusegriff (8) wenigstens zu einer Seite hin abdeckt,
dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzbügel (10) wenigstens bereichsweise zwei zueinander beabstandete Teilbügel
(36) aufweist.
2. Bedienvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den Teilbügeln (36) wenigstens eine Magnetaufnahme (40) für einen Magnet (42)
eingelassen ist.
3. Bedienvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Magnetaufnahme (40) sacklochförmig in den jeweiligen Teilbügel
(36) eingelassen ist.
4. Bedienvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in den Gehäusegriff (8) eine Batterieaufnahme (28) integriert ist.
5. Bedienvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Teilbügeln (36) wenigstens ein Aufnahmebereich (48) für ein weiteres
Element vorgesehene ist.
6. Bedienvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das im Aufnahmebereich (48) angeordnete weitere Element durch einen rückseitig angeordneten
Notausschalter (50) gebildet ist.
7. Bedienvorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das im Aufnahmebereich (48) angeordnete weitere Element durch eine alternative oder
zusätzliche Batterieaufnahme (28a) gebildet ist.
8. Bedienvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Boden (34) des Aufnahmegehäuses (36) innerhalb einer Kontur der Teilbügel
(36) ein Notausschalter (50a) angeordnet ist.
9. Bedienvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Gehäusegriff (8) ein vorzugsweise proportional arbeitender Drücker (20) vorgesehen
ist.
10. Bedienvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der (20) Drücker mit einem Hallsensor zusammen wirkt.
11. Bedienvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Gehäusegriff (8) ein Totmannschalter (26) vorgesehen ist.
12. Bedienvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Aufnahmegehäuse (6) ein Display (18) aufgenommen ist.
13. Bedienvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseanordnung (4) aus einem Kunststoff hergestellt ist.
14. Bedienvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoff durch einen thermoplastischen Elastomer gebildet ist.
15. Bedienvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass am Gehäusegriff (8) ein Anlegebereich (24) für die teilweise Anlage der Finger einer
die Bedienvorrichtung (2) haltenden Hand vorgesehen ist und am Schutzbügel (10) ein
dem Anlegebereich (24) gegenüber liegender Gegenanlegebereich (52) ausgebildet ist.
1. Portable operating device (2), in particular in the form of a remote control device
for lifting and industrial appliances, having a housing arrangement (4), which has
an accommodating housing (6) for accommodating control electronics (12), a housing
handle (8) which extends away from the accommodating housing (6), and a protective
bracket (10), which extends from an end (32), which is averted from the accommodating
housing (6) of the housing handle (8) to the accommodating housing (6) and which,
in so doing, covers the housing handle (8) at least to one side,
characterised in that the protective bracket (10) comprises at least two bracket parts (36) which at least
in regions are spaced apart from one another.
2. Operating device according to claim 1, characterised in that at least one magnet accommodation (40) for a magnet (42) is embedded at the bracket
parts (36).
3. Operating device according to claim 2, characterised in that the at least one magnet accommodation (40) is embedded in the form of a blind hole
in the respective bracket part (36).
4. Operating device according to any one of claims 1 to 3, characterised in that a battery accommodation (28) is integrated in the housing handle (8).
5. Operating device according to any one of claims 1 to 4, characterised in that at least one accommodating region (48) for a further element is provided between
the bracket parts (36).
6. Operating device according to claim 5, characterised in that the further element arranged in the accommodating region (48) is formed by an emergency
stop switch (50) arranged on the rear side.
7. Operating device according to any one of claims 4 or 5, characterised in that the further element arranged in the accommodating region (48) is formed by an alternative
or additional battery accommodation (28a).
8. Operating device according to any one of claims 1 to 7, characterised in that an emergency stop switch (50a) is arranged at a base (34) of the accommodating housing
(6) inside a contour of the bracket part (36).
9. Operating device according to any one of claims 1 to 8, characterised in that a trigger (20), preferably proportionately operating, is provided at the housing
handle (8).
10. Operating device according to claim 9, characterised in that the trigger (20) interacts with a Hall sensor.
11. Operating device according to any one of claims 1 to 10, characterised in that a dead man's switch (26) is provided at the housing handle (8).
12. Operating device according to any one of claims 1 to 11, characterised in that a display (18) is accommodated in the accommodating housing (6).
13. Operating device according to any one of claims 1 to 12, characterised in that the housing arrangement (4) is made of plastic.
14. Operating device according to claim 13, characterised in that the plastic is formed by a thermoplastic elastomer.
15. Operating device according to any one of claims 1 to 14, characterised in that a contact region (24) is provided at the housing handle (8) for the partial contact
of the fingers of a hand holding the operating device (2), and a counter-contact region
(52), located opposite the contact region (24), is formed at the protective bracket
(10).
1. Dispositif de commande portatif (2), en particulier sous la forme d'un dispositif
de télécommande pour des appareils de levage et des appareils industriels,
comprenant un ensemble boîtier (4), qui comprend un boîtier de logement (6) pour loger
une électronique de commande (12), une poignée de boîtier (8) s'étendant à partir
du boîtier de logement (6) et un arceau protecteur (10) qui s'étend à partir d'une
extrémité (32) opposée au boîtier de logement (6) de la poignée de boîtier (8) vers
le boîtier de logement (6) et recouvre la poignée de boîtier (8) sur au moins un côté,
caractérisé en ce que l'arceau protecteur (10) comprend au moins, par endroits, deux parties d'arceau (36)
à distance l'une de l'autre.
2. Dispositif de commande selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins un logement d'aimant (40) destiné à recevoir un aimant (42) est réalisé sur
les parties d'arceau (36).
3. Dispositif de commande selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'au moins un logement d'aimant (40) est réalisé en forme de trou borgne dans chaque
partie d'arceau (36).
4. Dispositif de commande selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'un logement de batterie (28) est intégré dans la poignée de boîtier (8).
5. Dispositif de commande selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'au moins une zone de logement (48) est prévue entre les parties d'arceau (36) pour
recevoir un élément supplémentaire.
6. Dispositif de commande selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'élément supplémentaire agencé dans la zone de logement (48) est formé par un interrupteur
d'arrêt d'urgence (50) agencé en face arrière.
7. Dispositif de commande selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que l'élément supplémentaire agencé dans la zone de logement (48) est formé par un logement
de batterie (28a) supplémentaire ou alternatif.
8. Dispositif de commande selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'un interrupteur d'arrêt d'urgence (50a) est agencé sur un fond (34) du boîtier de
logement (6) à l'intérieur d'un contour des parties d'arceau (36).
9. Dispositif de commande selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce qu'un bouton poussoir (20), de préférence proportionnel, est prévu sur la poignée de
boîtier (8).
10. Dispositif de commande selon la revendication 9, caractérisé en ce que le bouton poussoir (20) coopère avec un capteur à effet Hall.
11. Dispositif de commande selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce qu'un interrupteur homme mort (26) est prévu sur la poignée de boîtier (8).
12. Dispositif de commande selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce qu'un écran (18) est reçu sur le boîtier de logement (6).
13. Dispositif de commande selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que l'ensemble boîtier (4) est fabriqué en matière plastique.
14. Dispositif de commande selon la revendication 13, caractérisé en ce que la matière plastique est formée par un élastomère thermoplastique.
15. Dispositif de commande selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisé en ce qu'une zone d'application (24) pour la pose partielle de doigts d'une main tenant le
dispositif de commande (2) est prévue sur la poignée de boîtier (8) et une zone de
contre application (52) opposée à la zone d'application (24) est réalisée sur l'arceau
protecteur (10).