[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Saugeinlassöffnung für einen Staubsauger,
der insbesondere geeignet ist ein Fluid anzusagen und in einem Aufbewahrungsbehälter
zu speichern, enthaltend wenigstens ersten Einlassteilabschnitt, einen zweiten Einlassteilabschnitt
sowie eine dritten Einlassteilabschnitt, wobei der erste Einlassteilabschnitt mittels
des zweiten Einlassteilabschnitt so mit dem dritten Einlassteilabschnitt verbunden
ist, dass ein vom dem Staubsauger angesaugtes Fluid nachfolgend durch den ersten,
zweiten und dritten Einlassteilabschnitt zu dem Aufbewahrungsbehälter strömt.
[0002] Der Begriff "Staubsauger" umfasst hierbei alle möglichen Vorrichtungen zum Ansaugen
von Feststoffen und/oder eines Fluids, d.h. insbesondere Flüssigkeiten mit darin enthaltenden
Schmutzpartikeln, sowie zum Speichern der Feststoffe und/oder des Fluids bzw. der
Schmutzpartikel in einem entsprechenden Aufbewahrungsbehälter. Derartige Staubsauger
sind üblicherweise an Baustellen alleine für sich und/oder in Kombination mit einer
Werkzeugmaschine, wie z.B. einer Kernbohrmaschine, einem Trennschleifern oder dergleichen,
im Einsatz. Die angesaugten Feststoffe bzw. das angesaugte Fluid kann auch als Medium
bezeichnet werden. Mit Hilfe dieses Mediums können insbesondere Schmutzpartikel von
dem Staubsauger angesaugt werden.
[0003] Ein Staubsauger verfügt üblicherweise über einen Schlauch, mit dem das Fluid von
einer Düse oder der angeschlossenen Werkzeugmaschine zu dem Staubsauger geleitet wird.
Der Staubsauger verfügt des Weiteren über eine Saugeinlassöffnung, an die ein Ende
des Schlauchs mit dem Staubsauger verbunden wird. Diese Saugeinlassöffnung ist dabei
häufig an dem Saugkopf des Staubsaugers angeordnet. Der Saugkopf ist für gewöhnlich
oberhalb des Aufbewahrungsbehälters positionierbar und enthält oftmals den Großteil
der technischen Komponenten des Staubsaugers, wie z.B. eine Turbine zum Erzeugen eines
Unterdrucks, den Filter und dergleichen.
[0004] Gemäß dem Stand der Technik besteht die Saugeinlassöffnung lediglich aus einem Rohrabschnitt,
durch den das angesaugte Fluid von dem Saugkopf zu dem darunter liegenden Aufbewahrungsbehälter
strömt.
[0005] Nachteilig an diesen Saugeinlassöffnungen gemäß dem Stand der Technik ist jedoch,
dass keine optimale Anströmung bzw. Einleiten des angesaugten Fluids erzeugt werden
kann. Sowohl im Inneren der Saugeinlassöffnung als auch direkt hinter der Saugeinlassöffnung,
d.h. im Inneren des Staubsaugers, kommt es hierdurch oftmals zu einer turbulenten
Strömung des Fluids, die sich einerseits negativ auf die Saugleistung auswirkt und
andererseits zu einer unerwünschten Verteilung der Schmutzpartikeln im Aufbewahrungsbehälter
führt. Dies kann wiederum zu unerwünschten Ablagerungen an den Seitenwänden des Aufbewahrungsbehälters
führen.
[0006] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Saugeinlassöffnung
für einen Staubsauger bereitzustellen, durch welche die vorstehend genannten Probleme
gelöst werden.
[0007] Die vorstehend genannte Aufgabe wird durch den erfindungsgemäßen Gegenstand des unabhängigen
Anspruchs 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung
sind in dem abhängigen Anspruch beschrieben.
[0008] Die vorstehend genannte Aufgabe wird gelöst durch eine Saugeinlassöffnung für einen
Staubsauger, der insbesondere geeignet ist ein Fluid anzusagen und in einem Aufbewahrungsbehälter
zu speichern, enthaltend wenigstens ersten Einlassteilabschnitt, einen zweiten Einlassteilabschnitt
sowie eine dritten Einlassteilabschnitt, wobei der erste Einlassteilabschnitt mittels
des zweiten Einlassteilabschnitt so mit dem dritten Einlassteilabschnitt verbunden
ist, dass ein vom dem Staubsauger angesaugtes Fluid nachfolgend durch den ersten,
zweiten und dritten Einlassteilabschnitt zu dem Aufbewahrungsbehälter strömt.
[0009] Erfindungsgemäß ist dabei eine Mittelängsachse des dritten Einlassteilabschnitts
im Wesentlichen waagegerecht angeordnet, sodass das Fluid im Wesentlichen waagerecht
aus dem dritten Einlassteilabschnitt in den Aufbewahrungsbehälter strömt. Durch diese
spezifische Anordnung und Ausgestaltung der Saugeinlassöffnung kann ein besonders
vorteilhaftes Einströmen des angesaugten Fluids in den Innenraum des Staubsaugers
erreicht werden. Dies wird insbesondere dadurch gewährleistet, da das Fluid waagerecht
bzw. horizontal aus der Saugeinlassöffnung bzw. dem Einlassteilabschnitt ausströmt.
Turbulente Verwirbelungen werden hierdurch verringert bzw. vollständig verhindert.
[0010] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltungsform der vorliegenden Erfindung
kann vorgesehen sein, dass der erste Einlassteilabschnitt sowie der dritte Einlassteilabschnitt
so zueinander positioniert sind, dass eine Mittelängsachse des ersten Einlassteilabschnitts
und die Mittelängsachse des dritten Einlassteilabschnitts im Wesentlichen parallel
zueinander angeordnet sind. Es ist dabei möglich, dass die Mittelängsachse des ersten
Einlassteilabschnitts und die Mittelängsachse des dritten Einlassteilabschnitts und
damit auch im Wesentlichen der erste Einlassteilabschnitt sowie der dritte Einlassteilabschnitt
waagerecht bzw. horizontal angeordnet sind. Hierdurch kann ein besonders vorteilhaftes
Ausströmen des Fluids aus der Saugeinlassöffnung bzw. Einströmen des Fluids in den
Innenraum des Staubsaugers erreicht werden.
[0011] Entsprechend einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltungsform der vorliegenden Erfindung
kann vorgesehen sein, dass der erste Einlassteilabschnitt sowie der dritte Einlassteilabschnitt
so zueinander positioniert ist, dass eine Mittelängsachse des ersten Einlassteilabschnitts
und die Mittelängsachse des dritten Einlassteilabschnitts im Wesentlichen in einem
spitzen Winkel zueinander angeordnet sind. Hierdurch kann eine höhere Strömungsgeschwindigkeit
des Fluids in der Saugeinlassöffnung erreicht werden, die wiederum ein verbessertes
Strömungsverhalten des Fluids in der Saugeinlassöffnung bzw. auch aus der Saugeinlassöffnung
ermöglicht.
[0012] Um eine geführte bzw. gerichtete Strömung des angesaugten Mediums in der Saugeinlassöffnung
zu erreichen, kann gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltungsform der vorliegenden
Erfindung es möglich sein, dass zwischen dem ersten Einlassteilabschnitt und dem zweiten
Einlassteilabschnitt ein erster Krümmungsabschnitt sowie zwischen von dem zweiten
Einlassteilabschnitt und dem dritten Einlassteilabschnitt ein zweiter Krümmungsabschnitt
vorgesehen ist.
[0013] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltungsform der vorliegenden Erfindung
kann vorgesehen sein, dass eine Einlassöffnung des ersten Einlassteilabschnitts an
einer auf dem Aufbewahrungsbehälter aufsetzbaren Saugkopfeinrichtung positioniert
ist. Hierdurch die Saugeinlassöffnung bequem zusammen mit dem Saugkopf von dem Staubsauger
entfernt werden, um dem Anwender beispielsweise direkten bzw. ungehinderten Zugang
zu dem Aufbewahrungsbehälter zu ermöglichen. Dies ist insbesondere vorteilhaft, wenn
der Aufbewahrungsbehälter entleert werden muss.
[0014] Um ein möglichst optimales Strömungsverhalten des angesaugten Fluids in der Saugeinlassöffnung
und insbesondere ein möglichst schnelles Durchströmen des Fluids durch den zweiten
und dritten Einlassteilabschnitt zu erreichen, kann gemäß einer weiteren vorteilhaften
Ausgestaltungsform der vorliegenden Erfindung es möglich sein, dass der zweite Einlassteilabschnitt
und der dritte Einlassteilabschnitt so zueinander angeordnet sind, dass der zweite
Einlassteilabschnitt und der dritte Einlassteilabschnitt so ausgestaltet sind, dass
bei einer vertikalen Anordnung des zweiten Einlassteilabschnitts und bei einer horizontalen
Anordnung des dritten Einlassteilabschnitts sich die Querschnittsfläche des zweiten
Einlassteilabschnitts und die Querschnittsfläche des dritten Einlassteilabschnitts
mit einem Wert von 15% bis 25%, insbesondere 20%, überschneiden.
[0015] Entsprechend einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltungsform der vorliegenden Erfindung
kann vorgesehen sein, dass an einer Auslassöffnung des dritten Einlassteilabschnitts
ein zylindrischer Verlängerungsabschnitt vorgesehen ist, wobei der Verlängerungsabschnitt
im Wesentlichen waagerecht angeordnet ist. Hierdurch kann ein besonders vorteilhaftes
Ausströmen des Fluids aus der Saugeinlassöffnung bzw. dem dritten Einlassteilabschnitt
erreicht werden. Entsprechend einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltungsform der
vorliegenden Erfindung kann vorgesehen sein, dass an einer Auslassöffnung des dritten
Einlassteilabschnitts ein plattenförmiger Verlängerungsabschnitt vorgesehen ist, wobei
der Verlängerungsabschnitt im Wesentlichen waagerecht und an einem unteren Ende des
dritten Einlassteilabschnitts angeordnet ist. Hierdurch kann ein besonders vorteilhaftes
Ausströmen des Fluids aus der Saugeinlassöffnung bzw. dem dritten Einlassteilabschnitt
erreicht werden. Alternativ kann anstelle des plattenförmigen Verlängerungsabschnitts
auch eine Lippe vorgesehen sein. Diese Lippe kann dabei aus Gummi oder einem anderen
elastischen Material gefertigt sein.
[0016] Um eine besonders optimale Anpassung der Fluidströmung an die Saugeinlassöffnung
zwischen dem zweiten und dritten Einlassteilabschnitt zu erreichen, kann gemäß einer
weiteren vorteilhaften Ausgestaltungsform der vorliegenden Erfindung kann vorgesehen
sein, dass an einer Innenseite des zweiten Krümmungsabschnitts eine Einbuchtung vorgesehen
ist. Mit Hilfe der Einbuchtung, die in Form einer Delle ausgestaltet sein kann, kommt
es in der Saugeinlassöffnung zwischen dem zweiten und dritten Einlassteilabschnitt
zu dem Coandä-Effekt, durch welchen das Fluid förmlich an der Innenseite des zweiten
Krümmungsabschnitts anliegt.
[0017] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Figurenbeschreibung. In den Figuren
sind verschiedene Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung dargestellt. Die
Figuren, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination.
Der Fachmann wird die Merkmale zweckmässigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen
weiteren Kombinationen zusammenfassen.
[0018] In den Figuren sind gleiche und gleichartige Komponenten mit gleichen Bezugszeichen
beziffert.
[0019] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht auf einen Staubsauger mit einer erfindungsgemäßen Saugeinlassöffnung
und einem Aufbewahrungsbehälter für ein angesaugtes Fluid;
- Fig. 2
- eine Vorderansicht auf einen Staubsauger;
- Fig. 3
- eine Innenansicht auf einen Staubsauger mit der erfindungsgemäßen Saugeinlassöffnung,
einer Turbine, einem Filter und dem Aufbewahrungsbehälter für ein angesaugtes Fluid;
- Fig. 4
- eine Seitenansicht auf die erfindungsgemäßen Saugeinlassöffnung gemäß einer ersten
Ausführungsform enthaltend einen ersten Einlassteilabschnitt, einen zweiten Einlassteilabschnitt
und einen dritten Einlassteilabschnitt;
- Fig. 5
- eine Seitenansicht auf die erfindungsgemäßen Saugeinlassöffnung gemäß einer zweite
Ausführungsform enthaltend einen ersten Einlassteilabschnitt, einen zweiten Einlassteilabschnitt
und einen dritten Einlassteilabschnitt, wobei der erste Einlassteilabschnitt eine
Neigung aufweist;
- Fig. 6
- eine Seitenansicht auf die erfindungsgemäßen Saugeinlassöffnung gemäß einer dritten
Ausführungsform enthaltend einen ersten Einlassteilabschnitt, einen zweiten Einlassteilabschnitt
und einen dritten Einlassteilabschnitt, wobei der dritte Einlassteilabschnitt einen
zylindrischen Verlängerungsabschnitt aufweist;
- Fig. 7
- eine Seitenansicht auf die erfindungsgemäßen Saugeinlassöffnung gemäß einer vierten
Ausführungsform enthaltend einen ersten Einlassteilabschnitt, einen zweiten Einlassteilabschnitt
und einen dritten Einlassteilabschnitt, wobei der dritte Einlassteilabschnitt einen
plattenförmigen Verlängerungsabschnitt aufweist;
- Fig. 8
- eine Seitenansicht auf die erfindungsgemäßen Saugeinlassöffnung gemäß einer fünften
Ausführungsform enthaltend einen ersten Einlassteilabschnitt, einen zweiten Einlassteilabschnitt
und einen dritten Einlassteilabschnitt, wobei der dritte Einlassteilabschnitt eine
Einbuchtung aufweist;
- Fig. 9
- eine Schnittansicht gemäß des Schnitts A-A in der Ansicht aus Fig. 4; und
- Fig. 10
- eine Schnittansicht gemäß des Schnitts B-B in der Ansicht aus Fig. 4.
Ausführungsbeispiele:
[0020] Fig. 1, 2 und 3 zeigen einen Staubsauger 1, der im Wesentlichen aus einem Saugkopf
2 und einem Aufbewahrungsbehälter 3 besteht.
[0021] Wie in Fig. 1 und insbesondere in Fig. 2 dargestellt enthält der Saugkopf 2 eine
erste Öffnung 4, eine zweite Öffnung 5, eine Turbine 6, einen Filter 7 und eine Saugeinlassöffnung
8.
[0022] Der Aufbewahrungsbehälter 3 enthält im Wesentlichen einen Hohlraum 9 zur Aufnahme
und Speichern eines durch den Staubsauger 1 angesaugten Fluids F. Der Aufbewahrungsbehälter
3 weist dazu vier Seitenwände 3a, 3b und einen Boden 3c auf. Die Seitenwände 3a, 3b
und der Boden 3c definieren den Hohlraum 9, in dem sich das angesaugte Fluid F bzw.
Schmutzpartikel S, welche durch das Fluid F in das Innere des Staubsaugers 1 gebraucht
wurden, sammeln kann. An dem Boden 3c sind zusätzlich noch vier Räder 10a, 10b, 10c
zum mobilen Einsatz des Staubsaugers 1 angebracht. In den Figuren sind lediglich eine
erste Seitenwand 3a, eine zweite Seitenwand 3b (vgl. Fig. 1 und 2) und der Boden 3c
in einer Seitenansicht dargestellt. Gemäß einer nicht gezeigten alternativen Ausführungsform
kann der Aufbewahrungsbehälter 3 auch eine zylindrische Form aufweisen. Der Aufbewahrungsbehälter
3 kann mehr oder weniger als vier Räder besitzen.
[0023] Die Turbine 6 dient zur Erzeugen eines Unterdrucks im Inneren des Staubsaugers 1
und insbesondere im Inneren des Aufbewahrungsbehälters 3, durch den ein Fluid F angesaugt
werden kann. Das angesaugte Fluid F strömt durch den Filter 7 und tritt durch die
zweite Öffnung 5 wieder aus dem Saugkopf 2 hinaus.
[0024] Die Saugeinlassöffnung 8 ist in der ersten Öffnung 4 positioniert bzw. erstreckt
sich durch die erste Öffnung 4. An der Saugeinlassöffnung 8 kann ein Saugschlauch
11 angeschlossen werden. Wie in Fig. 1 dargestellt, ist ein Ende 11a eines Saugschlauchs
11 an der Saugeinlassöffnung 8 angeschlossen. Ein zweites Ende des Saugschlauchs,
welches in den Figuren nicht gezeigt ist, kann mit einer Düse (z.B. einer Bodendüse)
oder mit einer Werkzeugmaschine verbunden sein. Weder die Düse noch die Werkzeugmaschine
sind in den Figuren dargestellt. Wenn der Staubsauger 1 mit einer Werkzeugmaschine
verbunden ist, kann Staub, Abrieb oder sonstige Schmutzpartikel von der Werkzeugmaschine
abgetragen und mittels des Saugschlauchs 11 zu dem Staubsauger 1 gebracht werden.
Bei der Werkzeugmaschine kann es sich beispielsweise um einen Bohrhammer, eine Kernbohrmaschine,
ein Schleifgerät, eine Säge oder dergleichen handeln.
[0025] Die Saugeinlassöffnung 8 enthält im Wesentlichen einen ersten Einlassteilabschnitt
12, einen zweiten Einlassteilabschnitt 13 und einen dritten Einlassteilabschnitt 14.
Der erste, zweite und dritte Einlassteilabschnitt 12, 13, 14 ist im Wesentlichen jeweils
als zylindrisches Rohr ausgestaltet, durch das ein von dem Staubsauger 1 angesaugtes
Fluid F strömen kann. Der erste Einlassteilabschnitt 12 enthält eine Einlassöffnung
12a, welche an dem an dem Saugkopf 2 und insbesondere an der ersten Öffnung 4 befestigt
ist. Hierdurch kann die gesamte Saugeinlassöffnung 8 zusammen mit dem Saugkopf 2 von
dem Aufbewahrungsbehälter 3 entfernt werden.
[0026] Der erste Einlassteilabschnitt 12 ist dabei über den zweiten Einlassteilabschnitt
13 mit dem dritten Einlassteilabschnitt 14 verbunden. Hierzu ist zwischen dem ersten
Einlassteilabschnitt 12 und dem zweiten Einlassteilabschnitt 13 ein erster Krümmungsabschnitt
15 positioniert. Des Weiteren ist zwischen dem zweiten Einlassteilabschnitt 13 und
dem dritten Einlassteilabschnitt 14 ein zweiter Krümmungsabschnitt 16 positioniert.
Der erste und zweite Krümmungsabschnitt 15, 16 kann dabei auch als Kurve, Bogen oder
dergleichen bezeichnet werden. Ein gekrümmter Übergang von dem ersten Einlassteilabschnitt
12 zu dem zweiten Einlassteilabschnitt 13 sowie von dem zweiten Einlassteilabschnitt
13 zu dem dritten Einlassteilabschnitt 14 ist wichtig für ein optimales Strömungsverhalten
des angesaugten Fluids F. Der Grad der Krümmung an den Übergängen zwischen den jeweiligen
Einlassteilabschnitten 12, 13, 14 sowie der Durchmesser der Einlassteilabschnitte
12, 13, 14 als auch der Krümmungsabschnitte 15, 16 ist dabei so zu wählen, dass wenigstens
der halbe Medienstrom des angesaugten Fluids F erfasst und umgelenkt werden kann.
[0027] Gemäß der in Fig. 1 gezeigten ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Saugeinlassöffnung
8 ist der erste Einlassteilabschnitt 12 als auch der dritte Einlassteilabschnitt 14
im Wesentlichen waagerecht bzw. horizontal ausgestaltet. Der erste Einlassteilabschnitt
12 und der dritte Einlassteilabschnitt 14 sind im Wesentlichen parallel zueinander
angeordnet. Waagerecht bzw. horizontal bedeutet, dass sich eine Mittelängsachse M
des ersten Einlassteilabschnitts 12 und eine Mittelängsachse R des dritten Einlassteilabschnitts
14 im Wesentlichen parallel zu einer Mittelängsachse N der Staubsaugers 1 bzw. parallel
zu dem Boden 3c des Aufbewahrungsbehälters 3 (vgl. Fig. 3). Insbesondere durch die
waagerechte bzw. horizontale Ausrichtung des dritten Einlassteilabschnitts 14 wird
ein optimales Strömungsverhalten des angesaugten Fluids F erreicht. Optimal bedeutet
dabei im Wesentlichen eine waagerecht bzw. horizontal ausgerichtete Strömung.
[0028] Wie bereits vorstehend beschrieben wird durch die Turbine 6 im Inneren ein Unterdruck
erzeugt, der dafür sorgt, dass ein Fluid F aus der Umgebung des Staubsaugers 1 durch
die erste Öffnung 4 in das Innere des Staubsaugers 1 angesaugt wird. Bei dem Fluid
F kann es sich um ein Gas und/oder eine Flüssigkeit handeln. Gemeinsam mit dem Fluid
F können auch Feststoffe, wie z.B. Schmutzpartikel, angesaugt und in das Innere des
Staubsaugers 1 befördert werden. Nachdem das Fluid F, welches auch als Medium bezeichnet
wird, durch den ersten Einlassteilabschnitt 12 über den ersten Krümmungsabschnitt
15 in den zweiten Einlassteilabschnitt 13 und über den zweiten Krümmungsabschnitt
16 in den dritten Einlassteilabschnitt 14 strömt, tritt das Fluid F durch die Auslassöffnung
14a des dritten Einlassteilabschnitts 14 in den Aufbewahrungsbehälter 3. Das Fluid
F strömt über den Filter 7 und durch die zweite Öffnung 5 wieder aus dem Staubsauger
1 hinaus. Schmutzpartikel, die zusammen mit dem als Medium wirkenden Fluid F angesaugt
wurden, werden in dem Aufbewahrungsbehälter 3 gesammelt (vgl. Fig. 3).
[0029] Fig. 5 zeigt eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Saugeinlassöffnung
8, bei der der erste Einlassteilabschnitt 12 im Gegensatz zu der ersten Ausführungsform
schräg angeordnet ist. Schräg bedeutet, dass die Mittelängsachse M des ersten Einlassteilabschnitts
12 in einem spitzen Winkel zu der Mittelängsachse R des dritten Einlassteilabschnitts
14 verläuft. Durch den schräg stehenden ersten Einlassteilabschnitt 12 kann eine höhere
Strömungsgeschwindigkeit und damit eine bessere Strömungsgeschwindigkeit des einströmenden
Fluids F erzeugt werden.
[0030] Fig. 6 zeigt eine dritte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Saugeinlassöffnung
8, bei der im Gegensatz zu der ersten Ausführungsform an der Auslassöffnung 14a des
dritten Einlassteilabschnitts 14 ein zylindrischer Verlängerungsabschnitt 17 vorgesehen
ist, wobei der Verlängerungsabschnitt 17 im Wesentlichen horizontal angeordnet ist.
Durch den zylindrischen Verlängerungsabschnitt 17 kann eine bessere, d.h. waagerecht
bzw. horizontal ausgerichtete Strömung aus der Saugeinlassöffnung 8 erzeugt werden.
[0031] Fig. 7 zeigt eine vierte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Saugeinlassöffnung
8, bei der im Gegensatz zu der ersten Ausführungsform an der Auslassöffnung 14a des
dritten Einlassteilabschnitts 14 ein plattenförmiger Verlängerungsabschnitt 18 vorgesehen
ist, wobei der Verlängerungsabschnitt 18 im Wesentlichen horizontal und an einem unteren
Ende 14b des dritten Einlassteilabschnitts 14 angeordnet ist. Der plattenförmige Verlängerungsabschnitt
18 ist im Wesentlichen horizontal und an einem unteren Ende 14b des dritten Einlassteilabschnitts
14 angeordnet. Durch den plattenförmigen Verlängerungsabschnitt 18 kann eine bessere,
d.h. waagerecht bzw. horizontal gerichtete Strömung aus der Saugeinlassöffnung 8 erzeugt
werden.
[0032] Fig. 8 zeigt eine fünfte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Saugeinlassöffnung
8, bei der im Gegensatz zu der ersten Ausführungsform an einer Innenseite 19 des zweiten
Krümmungsabschnitts 16 eine Einbuchtung 20 vorgesehen ist. Die Einbuchtung 20 kann
in Form einer Delle ausgestaltet sein. Durch die Einbuchtung 20 wird eine ausgeprägte
Kurvenführung zwischen dem zweiten und dritten Einlassteilabschnitt 13, 14 erzeugt,
die an dem angesaugten Fluid F mittels des Coandä-Effekts dafür sorgt, dass das Fluid
F förmlich an der Innenseite des zweiten Krümmungsabschnitts anliegt. Hierdurch wird
das Strömungsverhalten des angesaugten Fluid F weiter verbessert.
[0033] Für einen besonders günstigen Strömungsverlauf des Fluids F durch die Saugeinlassöffnung
8 ist der zweite und dritte Einlassteilabschnitt 13, 14 so zueinander angeordnet,
dass kein zu großer Durchfluss von dem zweiten zu dem dritten Einlassteilabschnitt
13, 14 besteht. Fig. 9 zeigt eine Ansicht gemäß der Schnittlinie A - A in Fig. 4,
wobei in Strömungsrichtung des angesaugten Fluids F in den Innenraum des zweiten Einlassteilabschnitts
13 geblickt wird. Die Fläche A bezeichnet dabei die gesamte Querschnittsfläche des
zweiten Einlassteilabschnitts 13. Fig. 10 zeigt eine Ansicht gemäß der Schnittlinie
B - B in Fig. 4, wobei entgegen der Strömungsrichtung des angesaugten Fluids F in
den Innenraum des dritten Einlassteilabschnitts 14 geblickt wird. Die Fläche B bezeichnet
die Querschnittsfläche des dritten Einlassteilabschnitts 14. Wie in Fig. 9 dargestellt,
überschneidet sich die Querschnittsfläche A des zweiten Einlassteilabschnitts 13 mit
der Querschnittsfläche B des dritten Einlassteilabschnitts 14 maximal zu einem Wert
zwischen 15 % und 25 %. Idealerweise überscheiden sich die beiden Querschnittsflächen
A, B zu einem Wert von maximal 20 %. Hierdurch wird das Strömungsverhalten des angesaugten
Fluid F ebenfalls weiter verbessert.
1. Saugeinlassöffnung (8) für einen Staubsauger (1), der insbesondere geeignet ist ein
Fluid (F) anzusagen und in einem Aufbewahrungsbehälter (3) zu speichern, enthaltend
wenigstens ersten Einlassteilabschnitt (12), einen zweiten Einlassteilabschnitt (13)
sowie eine dritten Einlassteilabschnitt (14), wobei der erste Einlassteilabschnitt
(12) mittels des zweiten Einlassteilabschnitt (13) so mit dem dritten Einlassteilabschnitt
(14) verbunden ist, dass ein vom dem Staubsauger (1) angesaugtes Fluid (F) nachfolgend
durch den ersten, zweiten und dritten Einlassteilabschnitt (12, 13, 14) zu dem Aufbewahrungsbehälter
(3) strömt,
dadurch gekennzeichnet, eine Mittelängsachse (M) des dritten Einlassteilabschnitts (14) im Wesentlichen waagegerecht
angeordnet ist, sodass das Fluid (F) im Wesentlichen waagerecht aus dem dritten Einlassteilabschnitt
(14) in den Aufbewahrungsbehälter (3) strömt.
2. Saugeinlassöffnung (8) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der erste Einlassteilabschnitt (12) sowie der dritte Einlassteilabschnitt (14) so
zueinander positioniert sind, dass eine Mittelängsachse (M) des ersten Einlassteilabschnitts
(12) und die Mittelängsachse (R) des dritten Einlassteilabschnitts (14) im Wesentlichen
parallel zueinander angeordnet sind.
3. Saugeinlassöffnung (8) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der erste Einlassteilabschnitt (12) sowie der dritte Einlassteilabschnitt (14) so
zueinander positioniert ist, dass eine Mittelängsachse (M) des ersten Einlassteilabschnitts
(12) und die Mittelängsachse (R) des dritten Einlassteilabschnitts (14) im Wesentlichen
in einem spitzen Winkel zueinander angeordnet sind.
4. Saugeinlassöffnung (8) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass zwischen von dem ersten Einlassteilabschnitt (12) und dem zweiten Einlassteilabschnitt
(13) ein erster Krümmungsabschnitt (15) sowie zwischen von dem zweiten Einlassteilabschnitt
(13) und dem dritten Einlassteilabschnitt (14) ein zweiter Krümmungsabschnitt (16)
vorgesehen ist.
5. Saugeinlassöffnung (8) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Einlassöffnung (12a) des ersten Einlassteilabschnitts (12) an einer auf dem
Aufbewahrungsbehälter (3) aufsetzbaren Saugkopf (2) positioniert ist.
6. Saugeinlassöffnung (8) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Einlassteilabschnitt (13) und der dritte Einlassteilabschnitt (14) so
ausgestaltet sind, dass bei einer vertikalen Anordnung des zweiten Einlassteilabschnitts
(13) und bei einer horizontalen Anordnung des dritten Einlassteilabschnitts (14) sich
die Querschnittsfläche (A) des zweiten Einlassteilabschnitts (13) und die Querschnittsfläche
(B) des dritten Einlassteilabschnitts (14) mit einem Wert von 15% bis 25%, insbesondere
20%, überschneiden.
7. Saugeinlassöffnung (8) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass an einer Auslassöffnung (14a) des dritten Einlassteilabschnitts (14) ein zylindrischer
Verlängerungsabschnitt (17) vorgesehen ist, wobei der Verlängerungsabschnitt (17)
im Wesentlichen waagerecht angeordnet ist.
8. Saugeinlassöffnung (8) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass an einer Auslassöffnung (14a) des dritten Einlassteilabschnitts (14) ein plattenförmiger
Verlängerungsabschnitt (18) vorgesehen ist, wobei der Verlängerungsabschnitt (18)
im Wesentlichen waagerecht und an einem unteren Ende (14b) des dritten Einlassteilabschnitts
(14) angeordnet ist.
9. Saugeinlassöffnung (8) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass an einer Innenseite (19) des zweiten Krümmungsabschnitts (16) eine Einbuchtung (20)
vorgesehen ist.