[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Trainingsgerät für den menschlichen Körper,
mit, vorzugsweise zwei, übereinander verlaufenden bandförmigen, elastischen Elementen
und mit mindestens einem bandförmigen, zugstabilen Stabilisierungselement, wobei die
elastischen Elemente bereichsweise miteinander verbunden sind, um mindestens zwei
Schlaufen auszubilden.
[0002] Vorrichtungen, bei welchen Muskelkraft entgegen einer von einem dehnbaren Element
ausgeübten Federkraft aufgebracht werden muss, sind seit Jahren aus der Praxis bekannt.
Hierbei handelt es sich beispielsweise um einen Expander, insbesondere zur Durchführung
expander-ähnlicher Übungen.
[0003] Des Weiteren sind Trainingsbänder bekannt, die mehrere Schlaufen aufweisen, die als
Griff für den Sportler dienen. Aus der
FR 2 680 977 A1 ist ein solches Trainingsgerät vorbekannt. Das Trainingsgerät besteht aus einem elastischen
Band, das mittig umgeschlagen ist, so dass zwei übereinander verlaufende bandförmige,
elastische Elemente ausgebildet sind. Die elastischen Elemente sind im Abstand von
10 cm miteinander vernäht, um dadurch Schlaufen zu bilden, die als Griff dienen.
[0004] Die gattungsbildenden Trainingsgeräte bzw. Sportbänder können von dem Sportler an
verschiedenen Stelle gegriffen und/oder an dem Sportler festgelegt werden, um unterschiedliche
Übungen auszuführen.
[0005] Bei den bekannten Trainingsgeräten ist jedoch problematisch, dass diese nur für Sportler
einer bestimmten Größe bzw. Statur geeignet ist. Sofern die Statur des Trainierenden
hiervon abweicht, ist ein entsprechend größer bzw. kleiner ausgebildetes Trainingsband
zu verwenden. Des Weiteren ist problematisch, dass nur eine relativ geringe Anzahl
unterschiedlicher Übungen mit dem bekannten Trainingsgerät ausführbar ist und dass
das Trainingsgerät nur für Übungen mit den Extremitäten (Arme und Beine) geeignet
ist.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Trainingsgerät für
den menschlichen Körper derart auszugestalten und weiterzubilden, dass mit konstruktiv
einfachen Mittel ermöglicht ist, dass das Trainingsgerät von Personen unterschiedlicher
Statur multifunktional verwendbar ist.
[0007] Erfindungsgemäß wird die voranstehend genannte Aufgabe durch die Merkmale des Anspruchs
1 gelöst. Danach ist ein Trainingsgerät angegeben, mit übereinander verlaufenden bandförmigen,
elastischen Elementen und mit mindestens einem bandförmigen, zugstabilen Stabilisierungselement,
wobei die elastischen Elemente bereichsweise miteinander verbunden sind, um mindestens
zwei Schlaufen auszubilden, wobei zumindest ein Verstellelement an wenigstens einem
elastischen Element und/oder an einem Stabilisierungselement ausgebildet ist, um die
Größe mindestens einer der Schlaufen und/oder die Länge des Trainingsgeräts zu verändern.
[0008] In erfindungsgemäßer Weise ist erkannt worden, dass die zugrunde liegende Aufgabe
durch die Ausbildung eines Verstellelements an wenigstens einem der elastischen Elemente
in verblüffend einfacher Weise gelöst werden kann, wobei vorzugsweise zwei elastische
Elemente übereinander verlaufen können. Durch das Verstellelement kann die Größe zumindest
einer der Schlaufen und/oder die Länge des Stabilisierungselements und somit des Trainingsgerätes
verändert werden, nämlich entsprechend der Statur des Sportlers und/oder der durchzuführenden
Übung. Dabei ist unter der "Größe" der Schlaufe deren Erstreckung in Richtung der
Längsachse der elastischen Elemente zu verstehen. Im Konkreten ist denkbar, dass die
"Größe" der Schlaufe zwischen 8 cm und 80 cm, insbesondere zwischen 10 cm bis 50 cm,
vorzugsweise zwischen 20 cm und 40 cm, über das Verstellelement veränderbar sein kann.
Beispielsweise kann eine Vergrößerung der Schlaufe dazu dienen, dass diese nicht lediglich
als Handgriff, sondern als Eingriff für ein Bein, einen Arm, die Schulter, den Körper
oder den Kopf dient. Somit kann das Trainingsgerät an die Statur des Sportlers angepasst
werden und ermöglicht zusätzlich die Durchführung einer Vielzahl von unterschiedlichen
Übungen. In weiter erfindungsgemäßer Weise ist erkannt worden, dass durch die Verstellung
der Größe der Schlaufe mittels des Verstellelementes auch eine Veränderung bzw. Regulierung
des Widerstands möglich ist, den das Trainingsgerät der Bewegung des Trainierenden
entgegensetzt, insbesondere wenn das Trainingsgerät im Alltag, im Beruf oder während
des Sport eingesetzt wird. Es lassen sich daher Widerstände, die während einer Bewegung
auftreten, äußerst einfach verstärken und/oder verringern. Weiterhin ist erkannt worden,
dass durch die Realisierung zumindest eines bandförmigen, zugstabilen Stabilisierungselements
das Trainingsgerät während der Durchführung der Übungen sehr viel besser an dem Köper
anliegt, ein Verrutschen somit vermieden wird. Sofern an dem Stabilisierungselement
ein Verstellelement angeordnet ist, kann über dieses die Länge des Trainingsgerätes,
nämlich des Stabilisierungselements, auf besonders einfache Weise angepasst werden.
Die Realisierung eines Verstellelements an dem Stabilisierungselement ist zwar nicht
notwendig, jedoch von Vorteil.
[0009] An dieser Stelle wird darauf hingewiesen, dass das Trainingsgerät nicht zwangsweise
ein Stabilisierungselement aufweisen muss, wobei dies jedoch von Vorteil ist. Des
Weiteren können mehrere Stabilisierungselemente vorgesehen sein, die beispielsweise
symmetrisch an dem Trainingsgerät angeordnet sind. Folglich kann ein Verstellelement
ausschließlich an den elastischen Elementen oder ausschließlich an dem Stabilisierungselement
oder jeweils mindestens ein Verstellelement an dem Stabilisierungselement und an den
elastischen Elementen ausgebildet sein. Es ist jedoch von Vorteil, dass das Verstellelement
an dem Stabilisierungselement ausgebildet ist, um ein Verrutschen des Trainingsgerätes
am Körper zu verhindern und gleichzeitig die Länge des Trainingsgerätes, d.h. des
Stabilisierungselements, an den Sportler individuell anpassen zu können.
[0010] Das erfindungsgemäße Trainingsgerät kann somit an und um den Körper des Sportlers
fest- bzw. angelegt werden, um unterschiedliche Übungen auszuführen. Im Konkreten
wird durch das Trainingsgerät ein Anpressdruck auf den Körper ausgeübt, durch den
die Muskulatur unter Vorspannung gebracht wird, wobei die Muskulatur "gezwungen" wird,
auf diese Vorspannung zu reagieren. Die durch das erfindungsgemäße Trainingsgerät
realisierbaren, speziellen Anlegetechniken, bspw. um die Extremitäten sowie um den
gesamten Brustkorb und Nacken, ermöglichen einen direkten Zugriff auf eine Fehlstellung
des Körperaufbaus sowie eine ideale Körperhaltung während einer statischen Haltung
(sitzend bzw. ruhig) und/oder einer dynamischen Bewegung (jegliche Form einer Bewegung
im Alltag oder Sport). Durch das erfindungsgemäße Trainingsgerät ist aufgrund des
ständigen Anpressdrucks der elastischen Elemente an den Körper bzw. die Extremitäten
ein ständiges Ausbalancieren der Bewegung des Sportlers gewährleistet. Das erfindungsgemäße
Trainingsgerät kann als von außen auf die Haut aufgelegte Muskulatur bzw. sichtbares
Spiegelbild der Muskulatur gesehen werden. Während der Durchführung der Übungen ist
die gesamte Muskulatur, die an einer Bewegung beteiligt ist, miteinander verbunden,
so dass eine geführte und kontrollierte Bewegung über die Gelenke hinweg gewährleistet
ist. Dies führt zu einer stark verbesserten Bewegungskoordination in allen Bereichen
des Lebens, nämlich einer verbesserten und gleichzeitigen Verbindung aller Extremitäten
(Arme und/oder Beine) mit dem Körper. Dadurch wird die Eigenkontrolle erhöht, um Fehlstellungen
in einer Bewegung zu kontrollieren und somit effektiv zu vermeiden. Ein weiterer Vorteil
der Erfindung liegt darin, dass durch das um den Körper angelegte Band eine Veränderung
bzw. ein Druck in den Gelenken realisiert wird, insbesondere während der Durchführung
einer Bewegung. Dies bedingt eine kontrollierte Gelenkführung, um nämlich die Bewegung
auszuführen und zu kontrollieren.
[0011] Das bandförmige elastische Element kann als Band, d.h. als flach gewobenes Gewebe
bzw. Textilgewebe, ausgebildet sein. Des Weiteren kann es sich um Vollmaterial aus
Kunststoff handeln, das entsprechend flach ausgebildet ist. Dabei ist der Begriff
"elastisch" im weitesten Sinne zu verstehen, umfasst nämlich linear-elastisches-Verhalten
sowie nicht-linear-elastisches Verhalten. Des Weiteren sei darauf hingewiesen, dass
die bandförmigen Elemente derart zueinander angeordnet sind, dass die flachen Seiten
der Elemente zueinander zeigen, die Elemente also "übereinander verlaufen". Die übereinander
verlaufenden bandförmigen, elastischen Elemente können durch ein einziges Band gebildet
sein, das um sich selbst geschlagen ist und dadurch die elastischen Elemente bildet.
Um das Trainingsgerät ideal an die Muskulatur eines menschlichen Körper anzupassen,
können die elastischen Elemente eine Breite von 2 cm bis 10 cm, vorzugsweise von 3
cm bis 6 cm aufweisen. Alternativ oder zusätzlich können die elastischen Elemente
eine Dicke von 1 mm bis 5 mm, vorzugsweise von 2,0 mm bis 3,5 mm aufweisen. Das gesamte
Trainingsgerät kann eine Länge von 75 cm bis 350 cm, vorzugsweise von 100 cm bis 280
cm aufweisen. Dadurch kann das Trainingsgerät derart an dem Körper angelegt werden,
dass die Muskulatur unter Vorspannung gebracht wird, wodurch sich ein besonderer Trainingseffekt
ergibt.
[0012] Das bandförmige, zugstabile Stabilisierungselement kann als Gurtband oder beliebiges
anderes Band, bspw. bestehend aus Polyamidfasern (Nylonband), ausgebildet sein, Insbesondere
kann es sich um ein kräftiges, bandförmiges Gewebe, beispielsweise aus Textilien oder
Kunststoff handeln. Der Begriff "zugstabil" ist dahingehend zu verstehen, dass das
Stabilisierungselement während der Verwendung des Trainingsgeräts gar nicht bzw. nur
geringfügig seine Länge verändert, nämlich im Gegensatz zu den elastischen Elementen.
[0013] In vorteilhafter Weise sind mehrere Verstellelemente angeordnet, um die Größe unterschiedlicher
Schlaufen und/oder die Länge eines bzw. mehrerer zugstabiler Stabilisierungselemente
zu verändern. Dabei kann das Trainingsgerät eine beliebige Anzahl von Schlaufen aufweisen,
bspw. zwei bis 16, insbesondere vier bis zehn, vorzugsweise acht Schlaufen. Durch
die Ausbildung von mehreren Verstellelementen kann die Größe einiger oder sämtlicher
Schlaufen und/oder Stabilisierungselemente verändert werden, so dass das Trainingsgerät
äußerst variabel und somit multifunktional einsetzbar ist.
[0014] Weiterhin ist denkbar, dass das Verstellelement als Schieber - bspw. Gurtschieber,
Feststellschieber bzw. Bandschieber - und/oder als Klammer ausgebildet ist. Ein besonderer
Vorteil der Realisierung des Verstellelements als Schieber liegt in dem zusätzlichen
Effekt, dass die Länge des Trainingsgeräts sowie der durch das Trainingsgerät hervorgerufene
Widerstand durch eine Verschiebung des Schiebers variabel ist. Weiterhin weist ein
Schieber eine besonders einfache und robuste Konstruktion auf. Eine besonders komfortable
Ausgestaltung des Trainingsgerätes ist realisierbar, wenn das Verstellelement, insbesondere
ein Schieber, konvex ausgebildet ist, so dass das Verstellelement die Form des Körpers
"aufnimmt" und während des Tragens des Trainingsgerätes Druckstellen vermieden werden.
Alternativ oder zusätzlich kann das Verstellelement als elastischer Ring ausgebildet
sein. Dabei kann es sich bspw. um einen Gummiring oder einen anderen elastischen Kunststoff
handeln, der über das Trainingsgerät schiebbar ist, um somit die Anzahl und/oder Größe
der Schlaufen zu verändern. Durch die Elastizität des Rings liegt dieser auch während
der Verwendung des Trainingsgeräts fest an den elastischen Elementen bzw. dem Stabilisierungselement
an. Der Begriff "Ring" ist dabei im weitesten Sinne zu verstehen, beschreibt nämlich
einen Körper, der einen Durchgang aufweist, um über das Trainingsgerät geschoben zu
werden. Aufgrund der Elastizität und Dimensionierung des elastischen Ringes wird eine
sichere Verbindung mit dem Trainingsgerät erreicht.
[0015] Alternativ oder zusätzlich kann das Verstellelement als miteinander korrespondierende
Verschlussmittel realisiert sein. Beispielsweise können an der Innenseite der elastischen
Elemente und/oder eines über sich geschlagenen Stabilisierungselements miteinander
korrespondierende Teile eines Druckknopfes ausgebildet sein, so dass die Größe und/oder
die Anzahl der Schlaufen bzw. die Länge des Stabilisierungselements variabel ist.
Des Weiteren ist denkbar, dass an einem einzigen Trainingsgerät unterschiedlich ausgestaltete
Verstellelemente vorhanden sind, beispielsweise ein Schieber und/oder eine Klammer
und/oder ein elastischer Ring sowie miteinander korrespondierende - insbesondere auch
verstellbare - Verschlussmittel.
[0016] Um das Trainingsgerät noch vielseitiger einsetzen zu können, können mindestens zwei
Abschnitte ausgebildet sein, die jeweils mindestens eine Schlaufe und/oder mindestens
ein zugstabiles Stabilisierungselement aufweisen und über ein Koppelelement lösbar
oder unlösbar miteinander verbunden sind. Im Konkreten kann das Trainingsgerät aus
einer beliebigen Anzahl von Abschnitten ausgebildet sein, die durch Koppelelemente
miteinander lösbar und/oder unlösbar verbunden sind. Die Abschnitte können eine beliebige
Anzahl von Schlaufen und/oder Stabilisierungselementen und ggf. Verstellelementen
aufweisen. Durch diese modulare Ausgestaltung des Trainingsgeräts können einzelne
Abschnitte ausgetauscht oder ergänzt werden, so dass der Aufbau des Trainingsgerätes
und dessen Größe variabel sind. Weiterhin ist denkbar, dass sich das Material bzw.
die Geometrie der elastischen Elemente bzw. der Stabilisierungselemente der einzelnen
lösbaren oder unlösbaren Abschnitte unterscheidet, die elastischen Elemente bzw. die
Stabilisierungselemente bspw. unterschiedlich breit und/oder dick ausgebildet sind.
[0017] In vorteilhafter Weise kann das unlösbare Koppelelement als Öse, Doppelöse und/oder
Naht ausgebildet sein. Alternativ oder zusätzlich ist denkbar, dass das Koppelelement
durch Verweben der elastischen Elemente bzw. eines elastischen Elements mit einem
Stabilisierungselement und/oder durch Verkleben der elastischen Elemente bzw. eines
elastischen Elements mit einem Stabilisierungselement hergestellt ist. Insbesondere
durch die Kombination einer Öse oder Doppelöse als Koppelement und einem Schieber
als Verstellelement wird auf konstruktiv einfache Weise eine Längenverstellbarkeit
des Trainingsgeräts realisiert.
[0018] Um die Abschnitte lösbar miteinander zu verbinden, kann das Koppelelement als Knopf,
Klickverschluss, Schnalle und/oder Klettverschluss oder ähnlichem ausgebildet sein.
Das Trainingsgerät kann auch eine Kombination dieser Koppelelemente aufweisen. Bei
einer Realisierung des Koppelelements als Knopf kann dieser in besonders vorteilhafter
Weise als Druckknopf realisiert sein.
[0019] Eine einfache und robuste Konstruktion kann erzielt werden, indem zumindest einer
der Abschnitte aus einem einzigen bandförmigen, elastischen Element und/oder aus einem
einzigen bandförmigen zugstabilen Stabililsierungselement besteht, das zumindest bereichsweise
umgeschlagen ist. Dabei kann das Band bzw. elastische Element bzw. das Stabilisierungselement
beispielsweise mittig um sich selbst geschlagen und die parallel zueinander verlaufenden
Bereiche des Bandes bzw. des elastischen Elements bzw. des Stabilisierungselements
- vorzugsweise an den beiden Enden - miteinander verbunden - insbesondere vernäht
und/oder verwoben - sein. In besonders vorteilhafter Weise kann das einzige Band bzw.
bandförmige, elastische Element bzw. das Stabilisierungselement durch eine Öse oder
Doppelöse verlaufen und um diese über sich selbst geschlagen sein. Zusätzlich kann
das Verstellelement als Schieber ausgebildet sein, so dass der Teil des elastischen
Elements bzw. des Stabilisierungselements zwischen Schieber und Öse über sich geschlagen
ist, also übereinander verläuft (eine Schlauffe bildet) und der andere Teil des elastischen
Elements bzw. Stabilisierungselements lediglich einfach vorliegt. Diese Realisierung
zeichnet sich durch einen besonders einfachen, robusten Aufbau auf, der von dem Sportler
äußerst komfortabel zu "tragen" ist, ohne dass die das Verstellelement oder die Öse
bzw. Doppelöse den Sportler bei der Ausführung der Übungen behindern.
[0020] In weiter vorteilhafter Weise können an beiden Enden des Trainingsgerätes miteinander
korrespondierende Verschlussmittel angeordnet sein. Dadurch kann das Trainingsgerät
zu einem Kreis geschlossen werden, wodurch die Durchführung einer Vielzahl zusätzlicher
Übungen ermöglicht ist. Beispielsweise kann dieser "Kreis" bzw. "Ring" an einer externen
Halteeinrichtung, insbesondere einen Pfosten, einer Sprossenwand etc., festgelegt
werden. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass durch den "Kreis" bzw. "Ring" Partnerübungen
durchführbar sind (z.B. in der Physiotherapie, in der Krankengymnastik, beim Paarsport
wie Tanzen oder Eiskunstlauf, beim Ballsport wie Golf oder Tennis).
[0021] Weiterhin ist denkbar, dass an zumindest einem Ende des Trainingsgerätes, vorzugsweise
an beiden Enden, eine Kopplungseinrichtung ausgebildet ist. Bei der Kopplungseinrichtung
kann es sich beispielsweise um einen Teil eines Klickverschlusse und/oder Klettverschlusses
und/oder Druckknopf etc. handeln. Dadurch können mehrere Trainingsgeräte miteinander
kombiniert werden und/oder externe Einrichtungen - bspw. Griffe etc. - an das Trainingsgerät
angekoppelt werden. Somit können beispielsweise Partnerübungen durchgeführt werden,
indem nämlich die Trainingsgeräte zweier Sportler miteinander kombiniert werden.
[0022] In besonders vorteilhafter Weise können mindestens zwei Schlaufen durch Vernähen,
Verweben und/oder Verkleben der elastischen Elemente realisiert sein und somit eine
fest vorgegebene Größe aufweisen. Dabei ist weiterhin denkbar, dass zumindest zwei
der Schlaufen mit vorgegebener Größe eine voneinander abweichende Größe aufweisen.
Beispielsweise können die kleineren Schlaufen als Handgriff und/oder Fußgriff dienen,
wohingegen die größeren Schlaufen zum Festlegen des Trainingsgeräts um die Extremitäten
wie Beine und Arme sowie um die Schultern, den Nacken sowie den Körper als solchen
dienen. Im Konkreten kann die "kleinere Schlaufe" eine Größe bzw. Länge von 8 cm bis
20 cm, vorzugsweise von 10 cm bis 15 cm aufweisen und die "größere Schlaufe" eine
Größe bzw. Länge von 15 cm bis 80 cm, vorzugsweise von 20 cm bis 25 cm aufweisen.
Dabei kann eine beliebige Anzahl von "kleinere Schlaufen" und "größeren Schlaufen"
an dem Trainingsgerät ausgebildet sein. Weiterhin ist denkbar, dass die Abfolge der
großen und kleinen Schlaufen sowie ggf. der Stabilisierungselemente nicht symmetrisch
über das Trainingsgerät hinweg erfolgt. Eine solche Ausgestaltung hat den Vorteil,
dass das Trainingsgerät bspw. an einem Arm, die Hüfte sowie einem Bein des Trainierenden
angeordnet werden kann, um bspw. eine schwingende Bewegung auszuüben.
[0023] Um zu gewährleisten, dass die als Verstellelement dienenden Verschlussmittel und/oder
die an den Enden des Trainingsgerätes angeordneten Verschlussmittel konstruktiv möglichst
einfach ausgebildet sind und den Sportler bei der Durchführung der Übungen nicht behindern,
können diese als Klickverschluss bzw. Steckschnalle, Klettverschluss und/oder Knopf
- beispielsweise Druckknopf - ausgebildet sein.
[0024] Weiterhin ist denkbar, dass zumindest eines der bandförmigen, elastischen Elemente
und/oder der Stabilisierungselemente eine Wattierung aufweist, um den Zug auf die
Extermitäten bzw. den Körper zu vermindern. Die Wattierung kann beispielsweise durch
einen Besatz mit einem weichen Material und/oder durch ein Kissen, insbesondere einem
Gelkissen ausgebildet sein. Alternativ oder zusätzlich kann auf den bandförmigen,
elastischen Elementen und/oder den Stabilisierungselementen eine Beschriftung bzw.
Farbcodierung ausgebildet sein, um die Handhabung zu vereinfachen, nämlich die einzelnen
Schlaufen und/oder Abschnitte benennen zu können.
[0025] In weiter vorteilhafter Weise kann das Trainingsgerät einen Gürtel aufweisen, an
dem zumindest ein elastisches Element und/oder zumindest ein Stabilisierungselement
ankoppelbar ist/sind. Die Verbindung kann bspw. durch an dem Gürtel und dem elastischen
Element bzw. dem Stabilisierungselement angeordnete korrespondierende Kopplungsmittel
erfolgen, insbesondere über einen Klickverschluss, einen Klettverschluss, einen oder
mehrere Druckknöpfe, eine Schnalle etc. Alternativ oder zusätzlich ist denkbar, dass
der Gürtel durch eine von den elastischen Elementen gebildete Schlaufe geführt ist
und/oder durch eine von einem Stabilisierungselement gebildete Schlaufe geführt ist,
um die Verbindung zu realisieren.
[0026] Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, die Lehre der vorliegenden Erfindung in vorteilhafter
Weise auszugestalten und weiterzubilden. Dazu ist einerseits auf die dem Anspruch
1 nachgeordneten Ansprüche und andererseits auf die nachfolgende Erläuterung bevorzugter
Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung zu verweisen. In Verbindung
mit der Erläuterung der bevorzugten Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der
Zeichnung werden auch im Allgemeinen bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildungen
der Lehre erläutert. In der Zeichnung zeigen
- Fig. 1
- in einer schematischen Darstellung ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Trainingsgerätes in einer Seitenansicht,
- Fig. 2
- in einer schematischen Darstellung das erfindungsgemäße Trainingsgerät aus Fig. 1
in einer Draufsicht,
- Fig. 3
- in einer schematischen Darstellung einen Ausschnitt des erfindungsgemäßen Trainingsgerätes
aus Fig.1 in einer Draufsicht,
- Fig. 4
- in einer schematischen Darstellung einen weiteren Ausschnitt des erfindungsgemäßen
Trainingsgerätes aus Fig.1 in einer Rückansicht,
- Fig. 5
- in einer schematischen Darstellung einen weiteren Ausschnitt des erfindungsgemäßen
Trainingsgerätes aus Fig.1 in einer Seitenansicht,
- Fig. 6
- in einer schematischen Darstellung einen weiteren Ausschnitt des erfindungsgemäßen
Trainingsgerätes aus Fig.1 in einer Draufsicht,
- Fig.7
- in einer schematischen Darstellung ein Ausführungsbeispiel eines Verstellelements
eines erfindungsgemäßen Trainingsgeräts,
- Fig. 8
- in einer schematischen Darstellung ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Trainingsgerätes in einer Seitenansicht,
- Fig. 9
- in einer schematischen Darstellung einen Ausschnitt des erfindungsgemäßen Trainingsgerätes
aus Fig.8 in einer perspektivischen Ansicht und
- Fig. 10
- in einer schematischen Darstellung ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Trainingsgeräts in einer Draufsicht.
[0027] Fig. 1 zeigt in einer schematischen Darstellung ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Trainingsgeräts in einer Seitenansicht. Das Trainingsgerät umfasst übereinander verlaufende
bandförmige, elastische Elemente 1. Zur besseren Übersichtlichkeit sind in Fig. 1
sowie in den nachfolgenden Figuren nur einige der elastischen Elemente 1 mit einem
Bezugszeichen versehen.
[0028] Die elastischen Elemente 1 sind bereichsweise miteinander verbunden und bilden somit
Schlaufen 2. Des Weiteren sind an einigen der elastischen Elemente 1 Verstellelemente
3 ausgebildet, über welche die Größe der zugehörigen Schlaufen 2 anpassbar ist. Im
hier dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Verstellelemente 3 als Schieber 4
realisiert.
[0029] Des Weiteren ist aus Fig. 1 erkennbar, dass das Trainingsgerät acht Abschnitte 5,
5' aufweist, die über Koppelelemente 6 miteinander verbunden sind. Als Koppelelement
6 dient eine Naht 7 sowie Doppelösen 8. An dieser Stelle sei ausdrücklich darauf hingewiesen,
dass die Koppelelemente 6 auch derart ausgebildet sein können, dass die Abschnitte
5, 5' voneinander lösbar sind.
[0030] Bei dem in Fig. 1 am oberen linken Ende angeordneten Abschnitt 5' sind die elastischen
Elemente 1 über eine Naht 7 miteinander verbunden, so dass die Schlaufen 2 eine feste
Länge aufweisen. Dabei ist deutlich zu erkennen, dass eine der Schlaufen 2 wesentlich
größer ausgebildet ist als die übrigen Schlaufen 2 dieses Abschnitts 5'. Die größere
Schlaufe 2 kann beispielsweise als Eingriff für ein Bein, einen Arm, die Schulter,
den Nacken, den Körper oder den Kopf dienen.
[0031] Fig. 2 zeigt in einer schematischen Darstellung das erfindungsgemäße Trainingsgerät
aus Fig. 1 in einer Seitenansicht. Zur Vermeidung von Wiederholungen wird auf die
voranstehenden Ausführungen zu Fig. 1 verwiesen, die analog auch für Fig. 2 gelten.
[0032] In den Figuren 3, 4 und 5 ist jeweils ein Ausschnitt des erfindungsgemäßen Trainingsgeräts
gemäß Fig. 1 in unterschiedlichen Ansichten dargestellt. Daraus ist deutlich zu erkennen,
dass die Abschnitte 5, jeweils über eine Doppelöse 8 miteinander verbunden sind. Des
Weiteren ist der als Verstellelement 3 dienende Schieber 4 gezeigt, durch den die
Größe der Schlaufe 2 und somit auch die Länge und den Widerstand des Trainingsgeräts
anpassbar ist.
[0033] Fig. 6 zeigt in einer schematischen Darstellung einen weiteren Ausschnitt des erfindungsgemäßen
Trainingsgeräts aus Fig. 1 in einer Aufsicht. Dabei ist als Verstellelement 3 eine
Klammer 9 abgebildet, die an einer beliebigen Stelle des Trainingsgeräts festlegbar
ist und somit die Einstellbarkeit der Größe der Schlaufen 2 ermöglicht, indem nämlich
die elastischen Elemente 1 fest miteinander verbunden sind, wenn die Klammer 9 geschlossen
ist.
[0034] Fig. 7 zeigt in einer schematischen Darstellung ein Ausführungsbeispiel eines Verstellelements
3 eines erfindungsgemäßen Trainingsgeräts. Das Verstellelement 3 ist als Schieber
4 ausgebildet. Der Schieber 4 dient zu Veränderung der Größe einer in Fig. 7 nicht
dargestellten Schlaufe 2.
[0035] Fig. 8 zeigt in einer schematischen Darstellung ein zweites Ausführungsbeispiel eines
erfindungsgemäßen Trainingsgerätes in einer Seitenansicht. Das Trainingsgerät umfasst
übereinander verlaufende bandförmige, elastische Elemente 1. Die elastischen Elemente
1 sind bereichsweise miteinander verbunden und bilden dadurch Schlaufen 2.
[0036] Des Weiteren sind insgesamt drei Abschnitte 5, 5', 5" vorgesehen, die über Koppelelemente
6 miteinander verbunden sind. Die Koppelelemente 6 sind jeweils als Öse 10 ausgebildet.
Der erste Abschnitt 5 weist eine einzige Schlaufe 2 auf. Die Schlaufe 2 ist durch
ein einziges Band bzw. elastisches Element 1 gebildet, das durch die Öse 10 geführt
ist und über sich selbst geschlagen ist. Die Enden des Bandes bzw. elastischen Elementes
1 sind über eine Naht 7 miteinander verbunden. Der zweite Abschnitt 5' ist ebenfalls
durch ein einziges Band bzw. elastisches Element 1 realisiert, das durch eine Öse
10 geführt und über sich selbst geschlagen ist. Die in dem zweiten Abschnitt 5 vorhandene
Schlaufe 2 ist durch das als Schieber 4 ausgebildetes Verstellelement 3 in seiner
Größe veränderbar. Des Weiteren weist der Abschnitt 5' einen Bereich auf, in dem sich
lediglich ein einziges elastisches Element 1' in Längsrichtung des Trainingsgerätes
erstreckt. Die Länge dieses elastischen Elementes 1' ist durch den Schieber 4 variabel.
[0037] Der dritte Abschnitt 5" weist insgesamt drei Schlaufen 2 unterschiedlicher Größe
auf. Die Schlaufen 2 sind durch ein einziges elastisches Element 2 gebildet, dass
durch die Öse 10 verläuft und bereichsweise Nähte 7 aufweist, um die Schlaufen 2 zu
realisieren.
[0038] Fig. 9 zeigt in einer schematischen Darstellung einen Ausschnitt des erfindungsgemäßen
Trainingsgerätes aus Fig.8 in einer perspektivischen Ansicht. Dabei ist nochmals vergrößert
Dargestellt, dass das Verstellelement 3 als Schieber 4 realisiert ist, der zum Verändern
der Größe der Schlaufe 2 dient. Zur Vermeidung von Wiederholungen wird des Weiteren
auf die Beschreibung von Fig. 8 verwiesen.
[0039] Fig. 10 zeigt in einer schematischen Darstellung ein weiteres Ausführungsbeispiel
eines erfindungsgemäßen Trainingsgeräts in einer Draufsicht. Das Trainingsgerät umfasst
fünf Abschnitte 5', 5",5"', 5"", 5'"" die über Koppelelemente 6 miteinander verbunden
sind. Die Abschnitte 5', 5"', 5'"" weisen ein über sich geschlagenes elastisches Element
1 auf, wobei aufgrund der Draufsicht jeweils lediglich der obere Teil des elastischen
Elements 1 sichtbar ist. Die übereinander verlaufenden Bereiche der elastischen Elemente
1 sind teilweise miteinander verbunden bzw. vernäht, so dass mehrere Schlaufen 2,
2' ausgebildet sind. Die Abschnitte 5", 5"" umfassen jeweils ein bandförmiges, zugstabiles
Stabilisierungselement 11.
[0040] An dem ersten Abschnitt 5' sind elastische Elemente 1 vorgesehen, die insgesamt vier
Schlaufen 2, 2' bilden. Dabei sind die Schlaufen 2' kleiner als die Schlaufen 2. Der
erste Abschnitt 5' ist über eine als Koppelelement 6 dienende Naht 7 mit dem Stabilisierungselement
11 des zweiten Abschnitt 5" verbunden. Das Stabilisierungselement 11 umfasst einen
Schieber 4 als Verstellelement 3. Das Stabilisierungselement 11 verläuft durch eine
Öse 10 und ist somit bereichsweise über sich selbst geschlagen, nämlich zwischen dem
Schieber 4 und der Öse 10. Im Bereich zwischen der Naht 7 und dem Schieber 4 liegt
das Stabilisierungselement 11 lediglich einfach vor, ist somit nicht über sich selbst
geschlagen. Über den Schieber 4 ist die Länge des Stabilisierungselements 11 und somit
die Länge des Trainingsgerätes veränderbar
[0041] Mit der Öse 3 ist der zweite Abschnitt 5" mit dem dritten Abschnitt 5'" verbunden,
der elastische Elemente 1 aufweist. Die elastischen Elemente 1 bilden im dritten Abschnitt
5 drei Schlaufen 2, 2'. Dabei sind die Schlaufen 2' kleiner als die Schlaufen 2 ausgebildet.
Die größeren Schlaufen 2 haben im Ruhezustand bspw. eine Länge von ca. 15 cm bis 80
cm, die kleineren Schlaufen haben im Ruhezustand bspw. eine Länge von ca. 8 cm bis
20 cm. Dies hat den Vorteil, dass der Sportler einen Arm und/oder ein Bein durch die
größeren Schlaufen 2 hindurchstecken kann und die kleinere Schlaufe 2' an seinem Rücken
bzw. zwischen seinen Beinen verläuft. Dadurch lässt sich das Trainingsgerät für unterschiedlichste
Übungen an dem Körper festlegen. Die voranstehend genannten Dimensionierungen der
großen Schlaufe 2 und der kleinen Schlaufe 2' können auch von den Schlaufen 2, 2'
des ersten und fünften Abschnitts 5', 5'"" realisiert sein.
[0042] Über eine weitere Öse 10 ist der dritte Abschnitt 5'" mit dem vierten Abschnitt 5""
verbunden, der durch ein Stabilisierungselement 11 gebildet ist. Das Stabilisierungselement
11 verläuft durch die Öse 10 und weist einen Schieber 4 als Verstellelement 3 auf.
Somit ist das Stabilisierungselement 11 in dem Bereich zwischen Schieber 4 und Öse
10 über sich selbst geschlagen.
[0043] Das Stabilisierungselement 11 des vierten Abschnitts 5"" ist über eine Naht 7 mit
dem fünften Abschnitt 5'"" verbunden und liegt in dem Bereich zwischen dem Schieber
4 und der Naht 7 lediglich einfach vor. Der fünfte Abschnitt 5'"" umfasst elastische
Elemente 1, die insgesamt vier Schlaufen 2, 2' ausbilden, wobei die Schlaufen 2' kleiner
sind als die Schlaufen 2.
[0044] Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, dass die Verstellelemente 3 bzw. Schieber 4
ausschließlich an den Stabilisierungselementen 11 ausgebildet sind, wodurch das Trainingsgerät
besonders sicher am menschlichen Körper angelegt werden kann und nicht verrutscht,
da die Stabilisierungselemente 11 sicher in den Ösen 7 verlaufen, so dass die Ösen
7 nicht verrutschen. Durch die symmetrische Ausgestaltung des Trainingsgerätes ist
dieses in einer Vielzahl von Positionen an dem Körper anlegbar, so dass unterschiedliche
Übungen durchgeführt werden können. Dabei ist denkbar, dass weitere Verstellelemente
3 auch an den elastischen Elementen 1 vorgesehen sind, insbesondere elastische Ringe.
Des Weiteren kann die Anzahl der Schlaufen 2, 2' in den einzelnen Abschnitten 5',
5", 5"', 5"", 5'"" sowie die Anzahl und Ausgestaltung der Abschnitte 5', 5", 5"',
5"", 5'"" unterschiedlich realisiert sein, bspw. kann nur einer der Abschnitte 5',
5", 5"', 5"", 5""'ein Stabilisierungselement 11 aufweisen.
[0045] Hinsichtlich weiterer vorteilhafter Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung
wird zur Vermeidung von Wiederholungen auf den allgemeinen Teil der Beschreibung sowie
auf die beigefügten Ansprüche verwiesen.
[0046] Schließlich sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die voranstehend beschriebenen
Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Vorrichtung lediglich zur Erörterung der
beanspruchten Lehre dienen, diese jedoch nicht auf die Ausführungsbeispiele einschränken.
Bezugszeichenliste
[0047]
- 1, 1'
- elastisches Element
- 2, 2'
- Schlaufe
- 3
- Verstellelement
- 4
- Schieber
- 5, 5', 5"
- Abschnitt
- 6
- Koppelelemente
- 7
- Naht
- 8
- Doppelöse
- 9
- Klammer
- 10
- Öse
- 11
- Stabilisierungselement
1. Trainingsgerät für den menschlichen Körper, mit übereinander verlaufenden bandförmigen,
elastischen Elementen (1, 1') und mit mindestens einem bandförmigen, zugstabilen Stabilisierungselement
(11), wobei die elastischen Elemente (1, 1') bereichsweise miteinander verbunden sind,
um mindestens zwei Schlaufen (2, 2') auszubilden, wobei zumindest ein Verstellelement
(3) an wenigstens einem elastischen Element (1, 1') und/oder an einem Stabilisierungselement
(11) ausgebildet ist, um die Größe mindestens einer der Schlaufen (2, 2') und/oder
die Länge des Trainingsgeräts zu verändern.
2. Trainingsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Verstellelemente (3) angeordnet sind, um die Größe unterschiedlicher Schlaufen
(2, 2') und/oder zugstabiler Stabilisierungselemente (11) zu verändern.
3. Trainingsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstellelement (3) als Schieber (4) und/oder als Klammer (9) und/oder als elastischer
Ring ausgebildet ist.
4. Trainingsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstellelement (3) als miteinander korrespondierende Verschlussmittel ausgebildet
ist.
5. Trainingsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Abschnitte (5, 5', 5", 5"', 5"", 5'"") ausgebildet sind, die jeweils
mindestens eine Schlaufe (2, 2') und/oder mindestens ein zugstabiles Stabilisierungselement
(11) aufweisen und über ein Koppelelement (6) lösbar oder unlösbar miteinander verbunden
sind.
6. Trainingsgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Koppelelement (6) als Öse (10), Doppelöse (8) und/oder Naht (7) und/oder durch
Verweben der elastischen Elemente (1, 1') bzw. des zugstabilen Stabilisierungselements
(11) mit einem elastischen Element (1, 1') und/oder durch Verkleben der elastischen
Elemente (1, 1') bzw. des zugstabilen Stabilisierungselements (11) mit einem elastischen
Element (1, 1') ausgebildet ist.
7. Trainingsgerät nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Koppelelement (6) als Knopf, Klickverschluss, Schnalle und/oder Klettverschluss
ausgebildet ist.
8. Trainingsgerät nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der Abschnitte (5, 5') aus einem einzigen bandförmigen, elastischen
Element (1, 1') und/oder aus einem einzigen Stabilisierungselement (11) besteht, das
zumindest bereichsweise umgeschlagen ist.
9. Trainingsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass an beiden Enden des Trainingsgerätes miteinander korrespondierende Verschlussmittel
angeordnet sind.
10. Trainingsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Schlaufen (2, 2') durch Vernähen, Verweben und/oder Verkleben der
elastischen Elemente (1, 1') gebildet sind und somit eine fest vorgegebene Größe aufweisen.
11. Trainingsgerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei der Schlaufen (2, 2') mit vorgegebener Länge eine voneinander abweichende
Größe aufweisen.
12. Trainingsgerät nach einem der Ansprüche 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussmittel als Klickverschluss, Schnalle, Klettverschluss und/oder Knopf
ausgebildet sind.