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EP 3 200 289 A1 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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02.08.2017 Patentblatt 2017/31 |
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Anmeldetag: 20.01.2017 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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BA ME |
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Benannte Validierungsstaaten: |
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MA MD |
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Priorität: |
30.01.2016 DE 202016000630 U
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Anmelder: iLOX GmbH |
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49377 Vechta (DE) |
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Erfinder: |
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- WARNKING, Stefan
49377 Vechta (DE)
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Vertreter: Jabbusch, Matthias |
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Jabbusch Siekmann & Wasiljeff
Patentanwälte
Hauptstrasse 85 26131 Oldenburg 26131 Oldenburg (DE) |
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LEUCHTE ZUM ANSCHLUSS AN FLACHKABELLEITUNGEN |
(57) Bei einer Leuchte zum Anschluss an Flachkabelleitungen (1), mit wenigstens einem
Schneidkontakte aufweisenden Leuchtensockel (2), wenigstens einer am Leuchtensockel
(2) ausgebildeten Leuchtmittelaufnahme, einem die Leuchtmittelaufnahme einhausenden
Diffusorglas (4) und mit in der Leuchtmittelaufnahme angeordneten Leuchtdioden, ist
vorgesehen, dass das Diffusorglas (4) eine Einstreuöffnung (5) aufweist, deren Durchmesser
kleiner als der größte Durchmesser des Diffussorglasses (4) ist, und dass der Leuchtensockel
(2) der Einstreuöffnung (5) zugeordnete Kühlrippen (6) aufweist.
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Leuchte zum Anschluss an Flachkabelleitungen, mit wenigstens
einem Schneidkontakte aufweisenden Leuchtensockel, wenigstens einer am Leuchtensockel
ausgebildeten Leuchtmittelaufnahme, einem die Leuchtmittelaufnahme einhausenden Diffusorglas
und mit in der Leuchtmittelaufnahme angeordneten Leuchtdioden.
[0002] Eine derartige Leuchte ist beispielsweise aus der Gebrauchsmusterschrift
DE 20 2012 008 817 U1 bekannt. Für einige Anwendungsfälle weisen diese Leuchten jedoch nachteilig kleine
Abstrahlwinkel von kleiner/gleich 120° auf. Dazu wird bereits in dem deutschen Gebrauchsmuster
DE 20 2012 008 617 U1 überlegt, das dort als Schutzglas bezeichnete Diffusorglas kugel-, tropfen- oder
kerzenförmig auszubilden. Mit derartigen Glasformen reduziert sich jedoch die am Diffusorglas
ausgebildete Einstreuöffnung und damit auch der für die Anordnung von Leuchtdioden
zur Verfügung stehende Bauraum. Bei gleicher Leuchtkraft führt der verringerte Bauraum
jedoch zu einer nachteilig stärkeren Erwärmung und damit zu einem erhöhten Verschleiß
der Leuchtdioden.
[0003] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Leuchte der eingangs genannten
Gattung aufzuzeigen, deren Abstrahlwinkel bei gleicher Leuchtkraft vergrößert ist.
[0004] Die Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die Merkmale des Schutzanspruches 1 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0005] Die erfindungsgemäße Leuchte zeichnet sich dadurch aus, dass das Diffusorglas eine
Einstreuöffnung aufweist, deren Durchmesser kleiner als der größte Durchmesser des
Diffusorglases ist und dass der Leuchtensockel dieser Einstreuöffnung zugeordnete
Kühlrippen aufweist. Die Kühlrippen verbessern die Wärmeabführung aus dem Bereich
der Einstreuöffnung, so dass eine Überhitzung der in der Einstreuöffnung gelegenen
Leuchtdioden zuverlässig verhindert ist. Vorzugsweise sind die Kühlrippen quer zur
Öffnungsebene der Einstreuöffnung ausgerichtet. Es liegt im Rahmen der Erfindung,
die Kühlrippen durch jede andere erdenkliche Oberflächenstruktur zu ersetzen, die
dazu geeignet ist, die Wärmeabfuhr aus dem Bereich der Einstreuöffnung zu verbessern.
Insbesondere können einzelne Kühlrippen untereinander und zumindest abschnittsweise
Verbindungen aufweisen, mit denen Kühlkanäle ausgebildet sind. Zur Begrenzung der
Einstreuöffnung ist mit den Kühlrippen eine Art Kühlmanschette ausgebildet, deren
dem Diffusorglas zugekehrter Manschettenrand an der Einstreuöffnung des Diffusorglases
ansteht.
[0006] Um die Wärmeabfuhr aus dem Bereich der Einstreuöffnung weiter zu verbessern, sind
die Kühlrippen des Leuchtensockels aus einem wärmeleitfähigen Spezialkunststoff ausgebildet.
Der Leuchtensockel kann entweder einteilig aus dem wärmeleitfähigen bzw. konduktiven
Spezialkunststoff oder aber mehrteilig ausgebildet sein, wobei dann lediglich der
die Einstreuöffnung begrenzende Sockelbereich aus dem Spezialkunststoff hergestellt
ist. Der wärmeleitende Spezialkunststoff ist insbesondere ein mit metallischen oder
keramischen Füllstoffen modifizierter Thermoplast, in dessen Polymermatrix die Füllstoffe
in Form von Pulvern oder Fasern eingebunden sind. Die Verarbeitung dieser Spezialkunststoffe
zu einem die Kühlrippen aufweisenden Kühlkörper, beispielsweise zu einem sogenannten
Kühlstern, erfolgt insbesondere im Spritzgussverfahren. Andere Sockelbereiche des
Leuchtensockels können dann aus Materialien gefertigt sein, deren Eigenschaften auf
die jeweiligen Aufgabenbereichen dieser Sockelbereiche optimal abgestimmt sind.
[0007] Nach einer nächsten Weiterbildung der Erfindung ist mit dem Diffusorglas ein Abstrahlwinkel
von wenigstens 180° ausgebildet. Neben der erfindungsgemäßen Ausbildung des Diffusorglases
kann eine sich durch die Einstreuöffnung hindurch und in das Diffusorglas hinein erstreckende
Leuchtmittelaufnahme dazu beitragen, den Abstrahlwinkel weiter zu vergrößern. Besonders
große Abstrahlwinkel sind dadurch erreichbar, wenn die Leuchtmittelaufnahme am Umfang
eines geometrischen Körpers ausgerichtete Leuchtdioden aufweist. Eine besonders einfache
und deshalb kostengünstige Ausbildung der Leuchtmittelaufnahme sieht jedoch die Anordnung
der Leuchtdioden in einer in der Einstrahlöffnung aufgespannten Ebene vor. Bevorzugt
ist mit dem Diffusorglas ein Abstrahlwinkel zwischen 180° und 240° ausgebildet.
[0008] Eine vorteilhaft hohe Schutzart von wenigstens IP65 ist dadurch erreicht, dass die
Schneidkontakte mit dem Leuchtensockel vergossen sind. Die durch den Verguss zwischen
den Schneidkontakten und dem Leuchtensockel hergestellte Haftverbindung verhindert
zuverlässig ein Eindringen von Flüssigkeiten und Stäuben aus der Atmosphäre.
[0009] Zum flüssigkeits- und staubdichten Anschluss an eine Flachkabelleitung weist der
Leuchtensockel eine zwischen zwei Gehäuseteilen ausgebildete Flachkabeldurchführung
auf, wobei die Gehäuseteile den Öffnungsquerschnitt der Flachkabeldurchführung umlaufend
begrenzende Klemmrippen aufweisen. Durch Einlegen eines Flachkabels in die geöffnete
Flachkabeldurchführung sowie durch anschließendes Schließen der Flachkabeldurchführung
drücken die an den Gehäuseteilen ausgeformten Klemmrippen unter partieller Verformung
des weichelastischen Kabelmantels in das Flachkabel ein und sichern dieses zwischen
den Gehäuseteilen gegen eine schädliche Übertragung von Zugkräften auf die Schneidkontakte.
[0010] Um auch die zwischen den Schneidkontakten und den Drähten eines Flachkabels herzustellende
Kontaktierung vor Korrosion zu schützen, weist das die Schneidkontakte aufweisende
Gehäuseteil des Leuchtensockels wenigstens eine die Schneidkontakte umgebende Ringrippen-Prägedichtung
auf. Diese drückt sich bei einem in der Flachkabeldurchführung aufgenommenen Flachkabel
unter partieller Verformung des weichelastischen Kabelmantels unterbrechungsfrei in
das Flachkabel ein. Damit fungiert der Kabelmantel gleichzeitig als Dichtung, mit
welcher die zwischen den Schneidkontakten und einem Flachkabel herstellbaren Kontaktierungen
gegen Umwelteinflüsse einfach und kostengünstig abgedichtet werden können. Auf den
Einsatz zusätzlicher Dichtungskleinteile kann somit vorteilhaft verzichtet werden.
[0011] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, aus dem sich weitere erfinderische Merkmale
ergeben, ist in der Zeichnung dargestellt.
[0012] Die einzige Figur zeigt eine Explosionsdarstellung einer erfindungsgemäßen Leuchte
im Einsatz an einer Flachkabelleitung 1. Die Leuchte hat einen Leuchtensockel 2 mit
zwei darin eingegossenen Schneidkontakten 3, eine am Leuchtensockel 2 ausgebildete
Leuchtmittelaufnahme (aus der Figur nicht ersichtlich), ein die Leuchtmittelaufnahme
einhausendes Diffusorglas 4 sowie in der Leuchtmittelaufnahme angeordnete Leuchtdioden.
Das als Kugelabschnitt ausgebildete Diffusorglas 4 weist eine Einstreuöffnung 5 auf,
deren Durchmesser kleiner als der größte Durchmesser des Diffusorglases 4 ist. Zur
verbesserten Wärmeabführung weist der Leuchtensockel 2 der Einstreuöffnung 5 zugeordnete
Kühlrippen 6 auf. Untereinander weisen die Kühlrippen 6 lediglich abschnittsweise
Verbindungen 7 zur Ausbildung von Kühlkanälen 8 auf. Mit den Kühlrippen 6 ist eine
die Einstreuöffnung 5 einfassende Kühlmanschette 9 in Form eines Kühlkörpers ausgebildet,
der aus einem wärmeleitfähigen Spezialkunststoff hergestellt ist. Zum Anschluss an
die Flachkabelleitung weist der Leuchtensockel 2 eine zwischen zwei Gehäuseteilen
10, 11 ausgebildete Flachkabeldurchführung 12 auf. An den Gehäuseteilen 10, 11 sind
den Öffnungsquerschnitt der Flachkabeldurchführung 12 umlaufend begrenzende Klemmrippen
13, 14, 15 ausgeformt. Das die beiden Schneidkontakte 3 aufweisende Gehäuseteil 11
weist zusätzlich eine die Schneidkontakte 3 kreisförmig umgebende Ringrippen-Prägedichtung
(aus der Figur in der dargestellten Perspektive nicht ersichtlich) auf.
[0013] Alle in der vorstehenden Beschreibung und in den Ansprüchen genannten Merkmale sind
in einer beliebigen Auswahl mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs kombinierbar.
Die Offenbarung der Erfindung ist somit nicht auf die beschriebenen bzw. beanspruchten
Merkmalskombinationen beschränkt, vielmehr sind alle im Rahmen der Erfindung sinnvollen
Merkmalskombinationen als offenbart zu betrachten.
Bezugszahlenliste:
[0014]
- 1
- Flachkabelleitung
- 2
- Leuchtensockel
- 3
- Schneidkontakte
- 4
- Diffusorglas
- 5
- Einstreuöffnung
- 6
- Kühlrippen
- 7
- Verbindungen
- 8
- Kühlkanäle
- 9
- Kühlmanschette
- 10
- Gehäuseteil
- 11
- Gehäuseteil
- 12
- Flachkabeldurchführung
- 13
- Klemmrippe
- 14
- Klemmrippe
- 15
- Klemmrippe
1. Leuchte zum Anschluss an Flachkabelleitungen, mit wenigstens einem Schneidkontakte
aufweisenden Leuchtensockel, wenigstens einer am Leuchtensockel ausgebildeten Leuchtmittelaufnahme,
einem die Leuchtmittelaufnahme einhausenden Diffusorglas und mit in der Leuchtmittelaufnahme
angeordneten Leuchtdioden,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Diffusorglas (4) eine Einstreuöffnung (5) aufweist, deren Durchmesser kleiner
als der größte Durchmesser des Diffussorglasses (4) ist, und
dass der Leuchtensockel (2) der Einstreuöffnung (5) zugeordnete Kühlrippen (6) aufweist.
2. Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens die Kühlrippen (6) des Leuchtensockels (2) aus einem wärmeleitfähigen
Spezialkunststoff ausgebildet sind.
3. Leuchte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Diffusorglas (4) ein Abstrahlwinkel von wenigstens 180° ausgebildet ist.
4. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidkontakte (3) mit dem Leuchtensockel (2) vergossen sind.
5. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Leuchtensockel (2) eine zwischen wenigstens zwei Gehäuseteilen (10, 11) ausgebildete
Flachkabeldurchführung (12) aufweist, und dass die Gehäuseteile (10, 11) den Öffnungsquerschnitt
der Flachkabeldurchführung (12) begrenzende Klemmrippen (13, 14, 15) aufweisen.
6. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das die Schneidkontakte (3) aufweisende Gehäuseteil (11) des Leuchtensockels (2)
wenigstens eine die Schneidkontakte (3) umgebende Ringrippendichtung aufweist.

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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