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(11) |
EP 3 201 397 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.01.2019 Patentblatt 2019/05 |
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Anmeldetag: 24.08.2015 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/IB2015/056398 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2016/051291 (07.04.2016 Gazette 2016/14) |
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| (54) |
VERKEHRSLEITWAND
TRAFFIC GUIDE WALL
MURET DE SÉPARATION DU TRAFIC
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
30.09.2014 DE 102014114199
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.08.2017 Patentblatt 2017/32 |
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Patentinhaber: Heinz Schnorpfeil Bau Gmbh |
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56253 Treis-Karden (DE) |
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Erfinder: |
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- TIEMANN, Andreas
56235 Ransbach-Baumbach (DE)
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| (74) |
Vertreter: Hennicke, Ernst Rüdiger |
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Patentanwälte
Buschhoff Hennicke Althaus
Postfach 19 04 08 50501 Köln 50501 Köln (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2010/057232 US-A- 4 806 044
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DE-A1-102008 026 661 US-A1- 2011 076 098
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Verkehrsleitwand mit in Wandlängsrichtung hintereinander
angeordneten, an ihren Stirnseiten miteinander verbundenen Wandabschnitten, insbesondere
Wandelementen, die in ihrem Inneren mit mindestens in Wandlängsrichtung verlaufenden
Hauptbewehrungen bewehrt sind, die an an den stirnseitigen Enden der Wandabschnitte
angeordneten Wandverbindern angeschlossen sind, wobei die Wandabschnitte mindestens
je zwei als Bewehrungspaar nebeneinander angeordnete Hauptbewehrungen aufweisen.
[0002] Verkehrsleitwände dieser Art werden zum Schutz der Autofahrer und anderer Verkehrsteilnehmer
entlang von Straßen errichtet. Die einzelnen Wandabschnitte können eine größere Länge
aufweisen und beispielsweise in Ortbetonweise errichtet sein, häufig bestehen die
Wandabschnitte aber auch aus einzelnen, insbesondere transportablen Wandelementen
im Allgemeinen aus Beton, manchmal aber auch aus Stahl oder einem Stahl-Betonverbund.
Die aus solchen Wandabschnitten aufgebauten Verkehrsleitwände verhindern, dass ein
verunfallendes, an die Verkehrsleitwand anprallendes Fahrzeug zu weit von der eigentlichen
Fahrbahn abkommt und hierdurch beispielsweise in den Gegenverkehr gelangt. Die Verkehrsleitwand
soll bei einem solchen Unfall eine möglichst geringe seitliche, also quer zu ihrer
Wandlängsrichtung gerichtete Auslenkung erfahren, was insbesondere dann eine Herausforderung
darstellt, wenn es gilt, einen LKW oder ein anderes Fahrzeug mit hohem Gesamtgewicht
aufzuhalten.
[0003] Um die mitunter sehr hohen Kräfte, die bei einem Unfall durch das gegen die Wand
prallende Fahrzeug auf diese ausgeübt werden, aufzunehmen, sind die einzelnen Wandabschnitte
mit in Wandlängsrichtung verlaufenden Hauptbewehrungen versehen, die über die gesamte
Länge die einzelnen Wandabschnitte durchlaufen und an den stirnseitigen Enden der
Wandabschnitte an dort angeordneten Wandverbindern angeschlossen sind. Bei den Wandverbindern
handelt es sich im Allgemeinen um Stahlbauteile, die bei aus Beton bestehenden Wandabschnitten
an diesen unmittelbar mit angegossen sein können, wobei dann die Hauptbewehrungen
zunächst bevorzugt an den Stahlbauteilen angeschweißt werden, bevor die Herstellung
des Betonmantels um die Bewehrung und die Wandverbinder zur Fertigstellung der Wandabschnitte
erfolgt. Durch diese Konstruktion können die im Falle eines Unfalls dann in den Hauptbewehrungen
auftretenden Zugkräfte in die Wandabschnitte weitergeleitet werden, die an den einen
Wandabschnitt angrenzen, an dem das Fahrzeug verunfallt ist. Die hierdurch erreichte
Zugbandwirkung sorgt für eine Verteilung der in Folge des Unfalls auftretenden Belastungen
über eine vergleichsweise große Länge der Verkehrsleitwand. Gleichwohl kann es insbesondere
bei Unfällen unter Beteiligung schwerer Fahrzeuge zu einem vergleichsweise großen
seitlichen Auslenken der Verkehrsleitwand kommen.
[0004] Die
US 2011/076098 A1 offenbart eine gattungsgemäße Verkehrsleitwand mit paarweise nebeneinander angeordneten
Hauptbewehrungen, die mit an den Stirnseiten der Wandelemente vorspringenden Hakenverbindern
verschweißt sind, mit deren Hilfe die Wandelemente miteinander verbunden werden.
[0005] Bei der aus der
DE 10 2008 026 661 A1 bekannten Verkehrsleitwand werden Wandabschnitte mittels einer Nut-Feder-Verbindung
gekoppelt, deren Nut- und Federelemente senkrecht verlaufend an den Stirnseiten der
zu verbindenden Abschnitte angeordnet sind und im Inneren der Wandabschnitte mit einer
dort in der Wandmittelebene verlaufenden Bewehrung verschweißt sein können.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Verkehrsleitwand der eingangs genannten Art zu
schaffen, bei der ohne Änderung der äußeren geometrischen Abmessungen der Wand eine
Verringerung der Auslenkung bei gleicher Belastung erreicht wird.
[0007] Diese Aufgabe wird mit der Erfindung dadurch gelöst, dass die Wandverbinder der benachbart
zueinander angeordneten Wandabschnitte mit komplementär zueinander angeordneten Nut-
und Federelementen versehen sind, die schräg unter einem Winkel zur Wandlängsrichtung
angeordnet sind, und dass die miteinander gekoppelten Wandverbinder zweier benachbarter
Wandabschnitte Bewehrungsumlenkungen unter Wechsel der Zug- und Druckseiten der paarweise
angeordneten Hauptbewehrungen bilden.
[0008] Wenn ein Fahrzeug bei einem Unfall an einem Wandabschnitt der Verkehrsleitwand anprallt,
führen die dabei auf den Wandabschnitt quer zur Wandlängsrichtung wirkenden Anprallkräfte
zu einer seitlichen Auslenkung, wobei der Wandabschnitt in seiner Längsrichtung an
seiner dem Fahrzeug zugewandten Seite auf Druck und der dem Fahrzeug abgewandten Seite
auf Zug beansprucht wird. Die auftretenden Zugkräfte werden hauptsächlich von der-
oder denjenigen der paarweise nebeneinander liegenden Hauptbewehrungen aufgenommen,
die in der Zugseite des Wandabschnitts, also der Seite liegt/liegen, die von der Seite
abgewandt ist, an der das Fahrzeug anprallt. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung
werden die bei einem Unfall auftretenden Zugkräfte in dem Wandabschnitt, gegen das
das Fahrzeug angeprallt ist, über die äußere, d.h. im größeren Abstand zur Anprallseite
liegende Hauptbewehrung aufgenommen und an den endseitigen Wandverbindern umgelenkt
auf die Hauptbewehrungen in den benachbarten Wandabschnitten, die sich näher der Innenseiten,
also der Anprallseite des verunfallenden Fahrzeugs befinden. Dies bedeutet, dass die
tatsächlich im Druckbereich liegenden Hauptbewehrungen der Wandabschnitte, die an
den Wandabschnitt anschließen, an dem der Unfall geschieht, eine Zug-Vorspannung erfahren,
wobei dieser erzwungene Wechsel der Zug- und Druckseiten zwischen zwei aufeinanderfolgenden
Wandabschnitten sich als vorteilhaft bei der Auslenkung der Verkehrsleitwand infolge
eines Unfalles erweist.
[0009] Die jeweils paarweise angeordneten Hauptbewehrungen liegen bevorzugt seitlich nebeneinander
auf derselben Höhe im Inneren der Wandabschnitte. Um eine besonders hohe Belastbarkeit
zu erreichen, kann es vorteilhaft sein, wenn jeder Wandabschnitt mindestens zwei Hauptbewehrungspaare
aufweist, von denen ein erstes Bewehrungspaar auf einer ersten Höhe und das zweite
Paar unterhalb oder oberhalb des ersten Paares im Inneren der Wandabschnitte angeordnet
sind.
[0010] In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung hat es sich als vorteilhaft erwiesen,
wenn die gekoppelten Wandverbinder zweier benachbarter Wandabschnitte im Horizontalschnitt
etwa X-förmige Kreuzungskupplungen bilden. Die gemäß der Erfindung komplementär zueinander
angeordneten Nut- und Federelemente können unter einem Winkel von beispielsweise 5°
bis 30° zur Wandlängsrichtung angeordnet sein. Auch größere Winkel bis ca 45° sind
denkbar.
[0011] Die Nut- und Federelemente können paarweise mit je zwei Riegelnuten und je zwei in
die Riegelnuten einfassenden Riegelfedern angeordnet sein, die jeweils ausgehend von
den stirnseitigen Enden der Wandabschnitte ins Wandabschnittinnere V-förmig divergieren.
Es ist auch möglich, wenn jeder Wandabschnitt an seinen Stirnseiten mit je einer Riegelfeder
und einer Riegelnut versehen ist, die symmetrisch zur Wandmittelebene in im Wesentlichen
Y- bzw. A- förmiger Anordnung zueinander positioniert sind.
[0012] Die Wandverbinder weisen bevorzugt im Inneren der Wandabschnitte etwa V-förmig divergierende
Anschlussstücke für die Hauptbewehrungen auf, die beispielsweise an den Riegelnuten
oder den Riegelfedern angeordnet sein oder von diesen gebildet werden können. Die
Hauptbewehrungen können an den Wandverbindern oder an an diesen vorgesehenen Anschlussstücken
angeschweißt oder einstückig mit den Anschlussstücken ausgebildet sein.
[0013] Um die gewünschte Zugbandwirkung zwischen den miteinander verbundenen Wandabschnitten
zu erreichen, sind diese vorzugsweise mittels der Wandverbinder zugfest und weiter
vorzugsweise in Wandlängs- und/oder Querrichtung formschlüssig miteinander verriegelt
bzw. verriegelbar. Hierzu können die Wandverbinder mit Riegelhaken oder komplementär
dazu ausgebildeten Hakenwiderlagern versehen sein, die mit zugeordneten Riegelhaken
am Wandverbinder des angrenzenden Wandabschnitts zusammenwirken. Die Riegelhaken können
dabei an den unteren oder oberen Enden der Nutelemente oder der Federelemente angeordnet
sein und entsprechend kann die Anordnung der Hakenwiderlager so getroffen sein, dass
diese an den oberen oder unteren Enden der Federelemente oder der Nutelemente angeordnet
sind. Damit die Verbindung zweier miteinander verbundener Wandabschnitte sich nicht
ungewollt löst, ist es vorteilhaft, wenn die Wandverbinder zweier benachbarter Wandabschnitte
im Bereich ihrer Federelemente und Nutelemente mit Querbohrungen versehen sind, durch
die Verschlussbolzen steckbar sind. Ein unbeabsichtigtes Ausheben eines Riegelhakens
eines Wandabschnitts aus dem zugeordneten Hakenwiderlager des angrenzenden Wandabschnitts
ist hierdurch wirksam verhindert.
[0014] Die Wandverbinder bestehen vorzugsweise im Wesentlichen aus Stahl, um die erforderliche
hohe Festigkeit sicherzustellen.
[0015] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
und der Zeichnung, worin eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung anhand eines
Beispiels erläutert ist. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine schematisch vereinfachte Darstellung eines Teils einer erfindungsgemäßen Verkehrsleitwand
mit fünf Wandabschnitte im Sinne der Erfindung bildenden Wandelementen in einer Draufsicht.
- Fig. 2
- zwei Wandelemente einer erfindungsgemäßen Verkehrsleitwand im Zustand ihrer Montage
des einen am anderen Wandelement in perspektivischer Darstellung;
- Fig. 3
- zwei aneinander angrenzende Wandelemente im Bereich ihrer endseitigen Wandverbinder
im Zustand vor ihrer Montage, ebenfalls in perspektivischer Darstellung und teilweise
im Schnitt; und
- Fig. 4
- ein aus endseitigen Wandverbindern und dazwischen verlaufenden Hauptbewehrungen bestehendes
Bewehrungsskelett eines Wandelements einer erfindungsgemäßen Verkehrsleitwand in perspektivischer
Darstellung.
[0016] In der Zeichnung wird mit 10 eine erfindungsgemäße Verkehrsleitwand bezeichnet, die
im Wesentlichen aus einer Vielzahl von in Wandlängsrichtung 11 hintereinander angeordneten,
vorzugsweise transportablen Wandelementen 12 besteht. Die Wandelemente, die beispielsweise
zwischen 8 und 12 m lang sein können, bilden jedes für sich einen Wandabschnitt im
Sinne der Erfindung. Es versteht sich aber, dass die Wandabschnitte auch länger als
im dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiels ausgeführt sein können, beispielsweise
in Form eines in Ortbetonweise errichteten Wandabschnitts, der sich über eine deutlich
größere Länge erstreckt, ggf. sogar über mehrere hundert Meter. Die Wandelemente sind
bei dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel Betonfertigteile, die an ihren stirnseitigen
Enden 13, 14 mit aus Stahl bestehenden Wandverbindern 15 versehen sind. Wie nachstehend
noch im Detail beschrieben, sind die Wandverbinder 15 an den aneinander angrenzenden
Enden 13, 14 von immer zwei benachbarten Wandelementen 12 komplementär zueinander
ausgestaltet und aneinander befestigt. Im gekoppelten Zustand bilden die Wandverbinder
15 zweier benachbarter Wandelemente 12 Kreuzungskopplungen 16, die in Draufsicht oder
im Horizontalschnitt etwa X-förmig ausgestaltet sind, wie man dies in Fig. 1 gut erkennen
kann.
[0017] In ihrem Inneren sind die Wandelemente mit einem oberen Hauptbewehrungspaar 17 und
einem unteren Hauptbewehrungspaar 18 bewehrt, wobei die einzelnen Hauptbewehrungen
17a, b und 18a, b der Hauptbewehrungspaare 17, 18 jeweils paarweise nebeneinander
und zumindest annähernd auf derselben Höhe liegen. Die Hauptbewehrungen 17a, b und
18a, b der Hauptbewehrungspaare liegen also nicht in der vertikalen Symmetrieebene
(Vertikalmittelebene) der Verkehrsleitwand bzw. der diese bildenden Wandelemente,
sondern jeweils in Richtung auf die linke und rechte Außenseite 19, 20 des betreffenden
Wandelements 12 versetzt, wobei allerdings eine zur Vertikalmittelebene symmetrische
Anordnung gewählt ist. Die Hauptbewehrungen 17a,b, 18a,b der Hauptbewehrungspaare
17, 18 sind an den Wandverbindern 15 angeschlossen, indem sie an stählernen Anschlussstücken
21 angeschweißt sind, die wiederum fest an den Wandverbindern 15, vorzugsweise ebenfalls
durch Verschweißen, angeordnet sind.
[0018] Die Wandverbinder 15, die, wie schon erwähnt, an den einander gegenüberliegenden
Stirnseiten 13, 14 von benachbart zueinander angeordneten Wandelementen 12 komplementär
zueinander ausgestaltet sind, sind hierfür mit Nutelementen 22 an dem einen Wandverbinder
15a und Federelementen 23 an dem anderen Wandverbinder 15b versehen. Dabei sind die
Nutelemente 22 paarweise mit zwei Riegelnuten 24 und die Federelemente mit je zwei
Riegelfedern 25 ausgestattet, die schräg unter einem Winkel α von ca. 15° zur Wandlängsrichtung
11 verlaufen. Dies resultiert in einer Anordnung, in der die Riegelnuten 24 ausgehend
vom stirnseitigen Ende 13 des betreffenden Wandelements 12 ins Wandelementinnere V-förmig
divergieren. In der Flucht der Riegelfedern 25 sind an der Rückseite einer stirnseitig
am Wandelemente angeordneten Stirnplatte 26 des Wandverbinders 15 Fortsätze 25' vorgesehen,
die die Riegelfedern ins Wandinnere des anderen Wandelements ausgehend von dessen
stirnseitigen Ende 14 etwa V-förmig fortsetzen. An den Innenseiten der die Riegelnuten
begrenzenden Stahlblechform bzw. der ins Innere des Wandelements hineinragenden Fortsätze
25' der Riegelfedern 25 sind die Anschlussstücke 21 angeschweißt, die demgemäß ebenfalls
ausgehend von den stirnseitigen Enden 13, 14 der Wandelemente etwa V-förmig divergieren
bis auf eine Breite, die dem Abstand der Bewehrungen 17a, b bzw. 18a, b voneinander
entspricht.
[0019] Die konstruktive Gestaltung der komplementär zueinander ausgestalteten Wandverbinder
15 der Wandelemente ist am besten in Fig. 4 erkennbar, die lediglich das Skelett der
Stahlbauteile eines Wandelements ohne den an diesem angegossenen Betonkörper zeigt.
Wie man gut sehen kann, besteht der in der Zeichnung am rechten Ende an den Hauptbewehrungen
angeschlossene Wandverbinder 15a aus einer geschweißten Stahlkonstruktion mit zwei
im Querschnitt rechteckigen Riegelnuten 24. Diese münden mit ihren offenen Seiten
in einer Stirnplatte 26a, deren Form an das Profil der Verkehrsleitwand angepasst
ist und die das Wandelement 12 an seinem stirnseitigen Ende 13 abschließt. Die beiden
Riegelnuten stehen V-förmig zueinander und divergieren ins Wandinnere. Im unteren
Bereich der Riegelnuten sind etwa bis auf halbe Nuttiefe Hakenwiderlager 27 aus Stahl
eingeschweißt, die jeweils oben eine abgerundete oder abgeschrägte Führungsfläche
28 bilden. Am oberen Ende haben die Nutelemente 22, in denen die Riegelnuten 24 ausgebildet
sind, Querbohrungen 29, die miteinander fluchten und von den Außenseiten der Wandelemente
zugänglich sind.
[0020] Die hierzu komplementäre Ausgestaltung des zweiten Wandverbinders 15b am in der Zeichnung
linksseitigen Ende des Wandelementsskeletts gemäß Fig. 4 besteht ebenfalls aus einer
geschweißten Stahlkonstruktion. Diese hat eine an das Profil des Wandelements angepasste
Stirnplatte 26b mit daran vorderseitig in V-Form angeschweißten Riegelfedern 25, deren
Position und Öffnungswinkel zueinander an die Nutelemente im ersten Wandverbinder
15a angepasst sind. An der Innenseite der Stirnplatte 26b sind ebenfalls in V-Form
und bevorzugt mit demselben Öffnungswinkel wie die Riegelfedern 25 zwei Riegelfederfortsätze
25' angeschweißt, die im fertigen Wandelement in Beton eingebettet sind. Die Riegelfedern
25 auf der einen Seite der Stirnplatte 26b und die Riegelfederfortsätze 25' auf der
gegenüberliegenden Innenseite erscheinen in Draufsicht somit X-förmig und bilden gemeinsam
mit den in V-förmiger Anordnung im Beton eingelassenen Nutelementen 22 des ersten
Wandverbinders 15a die X-förmigen Kreuzungskupplungen 16, wenn die Wandelemente bestimmungsgemäß
miteinander verbunden sind.
[0021] In Fig. 4 ist auch noch gut zu erkennen, dass die Riegelfedern 25 an ihren unteren
Enden Riegelhaken 30 ausbilden, die bei der Montage eines Wandelements am benachbarten
Wandelement über die Hakenwiderlager 27 fassen und hierdurch eine formschlüssige Verriegelung
in Wandlängsrichtung bewirken. Am oberen Ende der Riegelfedern vorgesehene Querbohrungen
31 fluchten in dem montierten Zustand der Wandelemente mit den Querbohrungen 29 in
den Nutelementen, so dass ein Riegelbolzen (nicht dargestellt) durch die miteinander
fluchtenden, von der Wandaußenseite zugänglichen Querbohrungen 29, 31 gesteckt werden
kann.
[0022] An den in den Beton eingelassenen Nutelementen 22 und den Riegelfederfortsätzen 25'
sind jeweils innenseitig die Anschlussstücke 21 für die Hauptbewehrungen 17a, b und
18a, b angeschweißt. Durch die gegenüber der Wandlängsrichtung geneigte, V-förmige
Anordnung der Nut- und Federelemente der Wandverbinder erreicht man an den Verbindungsstellen
eine Bewehrungsumlenkung unter Wechsel der Zug- und Druckseiten der paarweise angeordneten
Hauptbewehrungen und damit im Falle eines Unfalls eine bessere Verteilung der infolge
der Aufprallkräfte auftretenden Belastungen über den Gesamtquerschnitt der Wandelemente.
[0023] Die Wirkungsweise der Erfindung ist am besten anhand von Fig. 1 nachzuvollziehen.
Diese Figur zeigt eine Situation, in der ein Fahrzeug 32 an dem mittleren der fünf
dargestellten Wandelemente 12 verunfallt und dieses hierdurch mit der quer zur Wandlängsrichtung
gerichteten Anprallkraft F belastet wird. Dies führt dazu, dass die näher zur in der
Zeichnung unteren Außenseite 20 liegende Hauptbewehrung 17 (18) b infolge des auf
das Wandelement wirkenden Biegemoments auf Zug beansprucht wird, was in der Zeichnung
durch die fette, durchgezogene Darstellung der Bewehrung und das Bezugszeichen Z illustriert
ist. Während also das mittlere der fünf Wandelemente infolge des Unfalls an der Außenseite
20 auf Zug belastet wird, herrschen in der Nähe der Anprallfläche Druckspannungen
vor, was mit d angedeutet sein soll. Die näher zu der in der Zeichnung oben liegenden
Außenseite 19 im Wandinneren angeordneten Hauptbewehrungen 17 (18) a haben damit entweder
gar keine Zugkräfte aufzunehmen oder die auf sie wirkende Zugbelastung ist jedenfalls
erheblich geringer als die Last nahe der Außenseite 20.
[0024] Durch die erfindungsgemäße Art der Verbindungen der Wandelemente untereinander werden
die beschriebenen, ungleichförmigen Belastungen zumindest teilweise kompensiert, indem
nämlich infolge der Bewehrungsumlenkungen an den miteinander gekoppelten Wandverbindern
die hohen, bei Z auftretenden Zugspannungen in die benachbarten Wandelemente so abgesetzt
werden, dass diese genau auf der gegenüberliegenden Seite, also der Außenseite 19,
an der das Fahrzeug anprallt, auf Zug belastet werden, was durch
Z' illustriert ist. Ein entsprechender Wechsel erfolgt zwischen allen Wandelementen,
was in den in der Zeichnung am weitesten außen liegenden Wandelementen durch Z" dokumentiert
ist. Durch diese Umlenkung erreicht man eine gleichmäßigere Verteilung der infolge
eines Unfalls auftretenden Belastungen über den gesamten Wandquerschnitt und tatsächlich
einen geringeren seitlichen Versatz (Auslenkung) der Verkehrsleitwand, wenn an dieser
ein Fahrzeug verunfallt.
[0025] Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte und beschriebene Ausführungsbeispiel
beschränkt. Vielmehr sind eine Reihe von Änderungen und Ergänzungen denkbar, ohne
den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Beispielsweise können Wandverbindungen mit
erfindungsgemäßen Bewehrungsumlenkungen auch zwischen längeren Wandabschnitten als
den gezeigten und beschriebenen Wandelementen vorgesehen werden. es ist auch nicht
erforderlich, dass die Wandabschnitte bzw. -elemente aus Beton bestehen, die Erfindung
erfasst auch solche Wände oder Wandabschnitte, die vollständig oder überwiegend aus
anderen Werkstoffen wie z.B. aus Stahl bestehen. In diesem Fall kann zumindest die
eine der beiden paarweise angeordneten, erfindungsgemäß vorgesehenen Hauptbewehrungen,
die zur abzusichernden Fahrbahn hin gelegen ist, auch von einer eine Anprallfläche
bildenden Leitschiene gebildet werden.
1. Verkehrsleitwand mit in Wandlängsrichtung hintereinander angeordneten, an ihren Stirnseiten
miteinander verbundenen Wandabschnitten (12), die in ihrem Inneren mit mindestens
in Wandlängsrichtung (11) verlaufenden Hauptbewehrungen (17, 18) bewehrt sind, die
an an den stirnseitigen Enden (13, 14) der Wandabschnitte (12) angeordneten Wandverbindern
(15a, b) angeschlossen sind, wobei die Wandabschnitte (12) mindestens je zwei als
Bewehrungspaar nebeneinander angeordnete Hauptbewehrungen (17, 18) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandverbinder (15a, b) der benachbart zueinander angeordneten Wandabschnitte
(12) mit komplementär zueinander angeordneten Nut- und Federelementen (22, 23) versehen
sind, die schräg unter einem Winkel (α) zur Wandlängsrichtung (11) angeordnet sind
und dass die miteinander gekoppelten Wandverbinder (15a, b) zweier benachbarter Wandabschnitte
(12) Bewehrungsumlenkungen unter Wechsel der Zug- und Druckseiten (Z, d; Z', d'; Z",
d") der paarweise angeordneten Hauptbewehrungen (17, 18) bilden.
2. Verkehrsleitwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die paarweise angeordneten Hauptbewehrungen (17, 18) seitlich nebeneinander auf derselben
Höhe liegen.
3. Verkehrsleitwand nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Wandabschnitt (12) mindestens zwei Hauptbewehrungspaare aufweist.
4. Verkehrsleitwand nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die gekoppelten Wandverbinder (15a, b) zweier benachbarter Wandabschnitte (12) im
Horizontalschnitt etwa X-förmige Kreuzungskopplungen (16) bilden.
5. Verkehrsleitwand nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut- und Federelemente (22, 23) paarweise mit je zwei Riegelnuten (24) und je
zwei in die Riegelnuten (24) einfassenden Riegelfedern (25) angeordnet sind, die jeweils
ausgehend von den stirnseitigen Enden (13, 14) der Wandabschnitte (12) ins Wandabschnittinnere
V-förmig divergieren.
6. Verkehrsleitwand nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Wandabschnitt (12) an seinen Stirnseiten (13, 14) mit je einer Riegelfeder
(25) und einer Riegelnut (24) versehen ist, die symmetrisch zur Wandmittelebene in
im Wesentlichen Y-förmiger Anordnung zueinander positioniert sind.
7. Verkehrsleitwand nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandverbinder (15a, b) im Inneren der Wandabschnitte (12) etwa V-förmig divergierende
Anschlussstücke (21) für die Hauptbewehrungen (17, 18) aufweisen.
8. Verkehrsleitwand nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussstücke (21) an den Riegelnuten (24) und/oder den Riegelfedern (25) oder
an die Riegelfedern (25) ins Wandinnere fortsetzenden Fortsätzen (25') angeordnet
sind oder von diesen gebildet werden.
9. Verkehrsleitwand nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptbewehrungen (17, 18) an den Wandverbindern (15a, b) oder an an diesen vorgesehenen
Anschlussstücken (21) angeschweißt oder einstückig mit den Anschlussstücken (21) ausgebildet
sind.
10. Verkehrsleitwand nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandabschnitte (12) mittels der Wandverbinder (15a, b) zugfest und vorzugsweise
in Wandlängsrichtung (11) formschlüssig miteinander verriegelt bzw. verriegelbar sind.
11. Verkehrsleitwand nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandverbinder (15a, b) mit Riegelhaken (30) oder komplementär dazu ausgebildeten
Hakenwiderlagern (27) versehen sind.
12. Verkehrsleitwand nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Riegelhaken an den unteren oder oberen Enden der Nutelemente (22) oder der Federelemente
(23) und die Hakenwiderlager (27) an den oberen oder unteren Enden der Federelemente
(23) oder der Nutelemente (22) angeordnet sind.
13. Verkehrsleitwand nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandverbinder (15a, b) zweier benachbarter Wandabschnitte (12) im Bereich ihrer
Federelemente (23) und Nutelemente (22) mit Querbohrungen (29, 31) versehen sind,
durch die Verschlussbolzen steckbar sind.
14. Verkehrsleitwand nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandverbinder (15a, b) im Wesentlichen aus Stahl bestehen.
1. Traffic guide wall having wall sections (12), disposed in wall longitudinal direction
one after another and connected at their end faces with one another, which in their
interior are reinforced with main reinforcements (17, 18), extending at least in wall
longitudinal direction (11), which are connected at wall connectors (15a, b) disposed
at the face ends (13, 14) of the wall sections (12), wherein the wall sections (12)
have at least in each case two main reinforcements (17, 18) disposed next to one another
as reinforcement pair, characterised in that the wall connectors (15a, b) of the wall sections (12) disposed adjacent to one another
are equipped with groove and tongue elements (22, 23) disposed in complementary manner
to one another, which are disposed obliquely at an angle (α) to the wall longitudinal
direction (11) and that the wall connectors (15a, b), coupled with one another, of
two adjacent wall sections (12) form reinforcement deviations with alternation of
the pulling and pushing sides (Z, d; Z', d'; Z", d") of the main reinforcements (17,
18) which are disposed in pairs.
2. Traffic guide wall according to claim 1, characterised in that the main reinforcements (17, 18) disposed in pairs are situated laterally next to
one another on the same level.
3. Traffic guide wall according to claim 1 or 2, characterised in that each wall section (12) has at least two main reinforcement pairs.
4. Traffic guide wall according to any of claims 1 to 3, characterised in that the coupled wall connectors (15a, b) of two adjacent wall sections (12) form in horizontal
section approximately X-shaped intersection couplings (16).
5. Traffic guide wall according to any of claims 1 to 4, characterised in that the groove and tongue elements (22, 23) are disposed in pairs having respectively
two locking grooves (24) and respectively two locking springs (25), engaging into
the two locking grooves (24), which locking springs in each case starting from the
face ends (13, 14) of the wall sections (12) diverge in V-shaped manner into the wall
section interior.
6. Traffic guide wall according to any of claims 1 to 4, characterised in that each wall section (12) at its face ends (13, 14) is fitted with in each case one
locking spring (25) and one locking groove (24), which are positioned symmetrically
to the wall centre plane in substantially Y-shaped disposition to one another.
7. Traffic guide wall according to any of claims 1 to 6, characterised in that the wall connectors (15a, b) in the interior of the wall sections (12) have approximately
V-shaped diverging connecting pieces (21) for the main reinforcements (17, 18).
8. Traffic guide wall according to claim 7, characterised in that the connecting pieces (21) are disposed at the locking grooves (24) and/or the locking
springs (25) or at extensions (25') extending the locking springs (25) into the wall
interior, or are formed therefrom.
9. Traffic guide wall according to any of claims 1 to 8, characterised in that the main reinforcements (17, 18) are welded to the wall connectors (15a, b) or to
connecting pieces (21) provided at these, or are formed integrally with the connecting
pieces (21).
10. Traffic guide wall according to any of claims 1 to 9, characterised in that the wall sections (12) are latched or can be latched in tension resistant manner
and preferably in wall longitudinal direction (11) form-fittingly with one another
by means of the wall connectors (15a, b).
11. Traffic guide wall according to any of claims 1 to 10, characterised in that the wall connectors (15a, b) are fitted with latching hooks (30) or hook counter
supports (27) formed complementarily thereto.
12. Traffic guide wall according to claim 11, characterised in that the latching hooks are disposed at the lower or upper ends of the groove elements
(22) or the tongue elements (23) and the hook counter supports (27) are disposed at
the upper or lower ends of the tongue elements (23) or the groove elements (22).
13. Traffic guide wall according to any of claims 1 to 12, characterised in that the wall connectors (15a, b) of two adjacent wall sections (12) are provided in the
region of their tongue elements (23) and groove elements (22) with transverse bores
(29, 31), through which the closure bolts can be inserted.
14. Traffic guide wall according to any of claims 1 to 13, characterised in that the wall connectors (15a, b) consist substantially of steel.
1. Glissière de sécurité avec des sections de paroi (12) agencées les unes derrière les
autres dans la direction longitudinale de paroi, reliées les unes aux autres au niveau
de leurs faces frontales, qui sont armées dans leur intérieur avec des armatures principales
(17, 18) s'étendant au moins dans la direction longitudinale de paroi (11), qui sont
raccordées au niveau de raccords de paroi (15a, b) agencés au niveau des extrémités
frontales (13, 14) des sections de paroi (12), dans laquelle les sections de paroi
(12) présentent au moins respectivement deux armatures principales (17, 18) agencées
l'une à côté de l'autre en tant que paire d'armature, caractérisée en ce que les raccords de paroi (15a, b) des sections de paroi (12) agencées de manière adjacente
l'une par rapport à l'autre sont dotés d'éléments rainure et languette (22, 23) agencés
de manière complémentaire l'un par rapport à l'autre, qui sont agencés de manière
oblique en formant un angle (a) par rapport à la direction longitudinale de paroi
(11) et en ce que les raccords de paroi (15a, b) couplés les uns aux autres de deux sections de paroi
adjacentes (12) forment des déviations d'armature par changement des côtés traction
et pression (Z, d ; Z', d' ; Z", d") des armatures principales (17, 18) agencées par
paire.
2. Glissière de sécurité selon la revendication 1, caractérisée en ce que les armatures principales (17, 18) agencées par paire se trouvent latéralement l'une
à côté de l'autre à la même hauteur.
3. Glissière de sécurité selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que chaque section de paroi (12) présente au moins deux paires d'armatures principales.
4. Glissière de sécurité selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que les raccords de paroi couplés (15a, b) de deux sections de paroi adjacentes (12)
forment en coupe horizontale des couplages d'intersection à peu près en forme de X
(16).
5. Glissière de sécurité selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que les éléments rainure et languette (22, 23) sont agencés par paire avec respectivement
deux rainures de verrouillage (24) et respectivement deux languettes de verrouillage
(25) s'engageant dans les rainures de verrouillage (24), qui divergent en forme de
V en partant respectivement des extrémités frontales (13, 14) des sections de paroi
(12) vers l'intérieur de la section de paroi.
6. Glissière de sécurité selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que chaque section de paroi (12) est dotée au niveau de ses faces frontales (13, 14)
de respectivement une languette de verrouillage (25) et une rainure de verrouillage
(24), qui sont positionnées l'une par rapport à l'autre symétriquement par rapport
au plan médian de paroi dans un agencement sensiblement en forme de Y.
7. Glissière de sécurité selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que les raccords de paroi (15a, b) présentent à l'intérieur des sections de paroi (12)
des pièces de raccord (21) divergeant à peu près en forme de V pour les armatures
principales (17, 18).
8. Glissière de sécurité selon la revendication 7, caractérisée en ce que les pièces de raccord (21) sont agencées au niveau des rainures de verrouillage (24)
et/ou des languettes de verrouillage (25) ou au niveau de prolongements (25') prolongeant
les languettes de verrouillage (25) vers l'intérieur de la paroi ou sont formées par
ceux-ci.
9. Glissière de sécurité selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que les armatures principales (17, 18) sont soudées au niveau des raccords de paroi (15a,
b) ou au niveau des pièces de raccord (21) prévues au niveau de ceux-ci ou réalisées
d'un seul tenant avec les pièces de raccord (21).
10. Glissière de sécurité selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que les sections de paroi (12) sont verrouillées ou peuvent être verrouillées les unes
avec les autres résistantes à la traction au moyen des raccords de paroi (15a, b)
et de préférence dans la direction longitudinale de paroi (11) par complémentarité
de forme.
11. Glissière de sécurité selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisée en ce que les raccords de paroi (15a, b) sont dotés de crochets de verrouillage (30) ou de
butées de crochet (27) réalisées de manière complémentaire à ceux-ci.
12. Glissière de sécurité selon la revendication 11, caractérisée en ce que les crochets de verrouillage sont agencés au niveau des extrémités inférieure ou
supérieure des éléments rainure (22) ou des éléments languette (23) et les butées
de crochet (27) sont agencées au niveau des extrémités supérieure ou inférieure des
éléments languette (23) ou des éléments rainure (22).
13. Glissière de sécurité selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisée en ce que les raccords de paroi (15a, b) de deux sections de paroi adjacentes (12) sont dotés,
dans la zone de leurs éléments languette (23) et éléments rainure (22), d'alésages
transversaux (29, 31) par lesquels des boulons de verrouillage sont enfichables.
14. Glissière de sécurité selon l'une quelconque des revendications 1 à 13, caractérisée en ce que les raccords de paroi (15a, b) sont constitués sensiblement en acier.
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