[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Warenpräsentationseinheit gemäß Anspruch
1 oder Anspruch 9.
[0002] Die vorliegende Offenbarung betrifft das Gebiet der Einzelhandelsproduktlagerungs-
und -präsentationseinheiten. Genauer gesagt betrifft die Offenbarung Einzelhandelswarenpräsentationseinheiten,
bei welchen die Produktverpackungen oder -bündel von einem vorderen Ende der Präsentationseinheit
beladen werden.
[0003] Warenpräsentationseinheiten sind insbesondere als modulare Warenpräsentationseinheiten
bekannt, die an einem Regal einzeln, Seite an Seite oder vertikal getrennt voneinander
montiert werden können. Die Produktverpackungen oder -bündel können durch Schwerkraft
zu einem vorderen Ende der Warenpräsentationseinheit getrieben werden, wobei beispielsweise
ein Boden mit Gefälle und einer Vielzahl von Rollen verwendet werden kann, so dass
der Antrieb allein durch die Schwerkraft realisiert wird. Am vorderen Ende werden
die Produktverpackungen durch eine Barriere gehalten. Sobald eine Produktverpackung
entnommen wird, werden die verbleibenden Produktverpackungen durch Schwerkraft in
Richtung der Barriere gedrängt.
[0004] Andere Arten von Warenpräsentationseinheiten verwenden eine vorgespannte Platte oder
einen Pusher, der die hinterste Produktverpackung kontaktiert und alle auf der Warenpräsentationseinheit
in einer Reihe angeordneten Verpackungen zum vorderen Ende der Warenpräsentationseinheit
drängt.
[0005] Bei einigen Konfigurationen werden die Warenpräsentationseinheiten von oben beladen.
Im Falle von schwerkraftbetriebenen Warenpräsentationseinheiten werden die Produktverpackungen
einfach auf den Boden der Warenpräsentationseinheit gestellt. Bei pusher-betriebenen
Warenpräsentationseinheiten wird der Pusher nach hinten bewegt und Produktverpackungen
in den Raum zwischen der Barriere und den Pusher eingesetzt. Anschließend wird der
Pusher in Betrieb gesetzt.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine einfacher zu handhabende Warenpräsentationseinheit
vorzusehen, bei der die Produktverpackungen effizient an das vordere Ende der Warenpräsentationseinheit
gedrängt werden.
[0007] Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen der Ansprüche 1 und 9 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen
der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben. In den Rahmen der Erfindung fallen
auch sämtliche Kombinationen aus zumindest zwei von in der Beschreibung, den Ansprüchen
und/oder den Figuren angegebenen Merkmalen. Bei angegebenen Wertebereichen sollen
auch innerhalb der genannten Grenzen liegende Werte als Grenzwerte offenbart gelten
und in beliebiger Kombination beanspruchbar sein.
[0008] Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, eine Warenpräsentationseinheit vorzusehen,
bei der eine Warenpräsentationsbasis modular mit einer Pusherbahn ausgebildet ist,
die durch Rastmittel mit einer Pusherleiste zur Verrastung mit einem Pusher ausgebildet
ist und/oder die an einem vorderen Ende der Warenpräsentationsbasis zumindest eine
schwerkraftbetriebene Barriere aufweist, die um eine im Wesentlichen senkrecht zur
Ebene der Pusherbahn verlaufende Achse rotierbar ausgebildet ist. Die vorbeschriebenen
Alternativen sollen insbesondere als eigenständige Erfindungen und in Kombination
mit jedem der nachfolgend beschriebenen Merkmale offenbart gelten.
[0009] Gemäß einem alternativen, insbesondere eigenständigen oder mit den vorliegend offenbarten
Erfindungsaspekten kombinierbaren, Erfindungsaspekt, weist die Warenpräsentationseinheit
zumindest einen mit der Pusherleiste montierbaren, entlang der Pusherleiste geführten
und bis zur vorderen Endkappe bewegbaren Pusher auf. Dieser ist vorzugsweise federbetätigt,
insbesondere mittels einer Schraubenfeder, wobei die vordere Endkappe vorzugsweise
eine Haltenut für eine am Ende der Schraubenfeder angeordnete Zunge aufweist, und
wobei der zumindest eine Pusher vorzugsweise an seinem Boden nach Innen gerichtete
Seitenleisten aufweist, welche einen Kanal zum Einsetzen der Pusherleiste definieren.
[0010] Gemäß einem weiteren, insbesondere eigenständigen oder mit den vorliegend offenbarten
Erfindungsaspekten kombinierbaren, Erfindungsaspekt wird eine Warenpräsentationseinheit
mit einem Pusher offenbart, der eine einstellbare Pusherfläche aufweist. Mit einstellbar
ist insbesondere die Größe der Pusherfläche und/oder die Form der Pusherfläche gemeint,
insbesondere durch Ausklappen oder Ausfahren eines, vorzugsweise als Rotierarm ausgebildeten,
beweglich am Pusher angeordneten Bauteils. Das Bauteil ist vorzugsweise mit dem Pushergehäuse
verrastet oder verrastbar.
[0011] Gemäß einer Weiterbildung der Warenpräsentationseinheit weist diese zumindest einen
Produktreihentrenner auf, der sich insbesondere in eine Richtung parallel zu der zumindest
einen Pusherbahn und/oder in einer Ebene im Wesentlichen senkrecht zur Ebene der zumindest
einen Pusherbahn erstreckt. Vorzugsweise ist der zumindest eine Produktreihentrenner
mit der zumindest einen Pusherbahn und der vorderen Endkappe als Einheit, insbesondere
untrennbar und/oder aus einem einzigen Werkstoff, gebildet.
[0012] Gemäß einer weiteren, vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weist die Warenpräsentationseinheit
eine hintere Barriere an einem längsseitigen Ende der zumindest einen Pusherbahn gegenüber
der vorderen Endkappe auf. In Weiterbildung der vorliegenden Erfindung sind die Pusherbahn,
die vordere Endkappe und die hintere Barriere als Einheit, vorzugsweise untrennbar
und/oder aus einem einzigen Werkstoff, gebildet.
[0013] Gemäß einem weiteren, vorteilhaften Aspekt der vorliegenden Erfindung weist die vordere
Endkappe Montagemerkmale zur Fixierung/Sicherung der vorderen Endkappe an einer sich
in einer Richtung quer zur Länge der zumindest einen Pusherbahn erstreckenden Frontleiste
auf.
[0014] In Weiterbildung der vorliegenden Erfindung weist die Warenpräsentationseinheit insbesondere
Mittel zum Drängen der Produktverpackungen längs der Warenpräsentationsbasis in Richtung
der vorderen Endkappe auf. Die Mittel zum Drängen weisen insbesondere eine Rollenbahn
mit einer Vielzahl von Rollen auf. Die Rollenbahn ist vorzugsweise geneigt, insbesondere
mit einem Gefälle, so dass die Schwerkraft die Produktverpackungen in Richtung der
Schwerkraft betätigten Barriere drängend ausgebildet ist.
[0015] Soweit in der obigen Beschreibung Verfahrensmerkmale offenbart sind, sollen diese
auch vorrichtungsgemäß offenbart gelten oder als Verfahren beanspruchbar sein.
[0016] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung. Diese zeigt
in:
- Figur 1
- eine Warenpräsentationsbasis mit einer schwerkraftbetriebenen Frontbarriere gemäß
einer Ausführungsform der Erfindung,
- Figur 2
- Pusherleisten zur Verwendung mit einer Ausführungsform der Warenpräsentationseinheit,
- Figur 3
- eine Ausführungsform einer montierten Warenpräsentationseinheit mit zwei Produktbehälterreihen,
jede mit einem Pusher, um die Produktbehälter in Richtung einer Barriere am vorderen
Ende der Warenpräsentationseinheit zu drängen,
- Figur 4
- Teile einer Ausführungsform eines Pushers zur Verwendung mit einer Ausführungsform
der Warenpräsentationseinheit,
- Figur 5
- eine Expositionsansicht einer Ausführungsform einer schwerkraftbetriebenen Frontbarriere,
- Figur 6
- eine perspektivische Ansicht einer doppelseitigen, schwerkraftbetriebenen Frontbarriere
in einem geschlossenen Zustand,
- Figur 7
- eine Ansicht der Barriere gemäß Figur 6 in einem geöffneten Zustand zum Einführen
einer Produktverpackung,
- Figur 6A
- eine alternative Ausführungsform einer Frontbarriere mit einer Rücksetzfeder,
- Figur 7A
- eine perspektivische Detailansicht der Ausführungsform gemäß Figur 6A in einem geöffneten
Zustand der Frontbarriere,
- Figur 8
- eine Vorderansicht der Ausführungsform gemäß Figur 3 in geschlossenem Zustand der
schwerkraftbetriebenen Barriere,
- Figur 9
- eine Vorderansicht gemäß Figur 8 in geöffnetem Zustand der Frontbarriere,
- Figur 10
- eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung mit
einstellbaren Pushern in einer minimalen Flächenstellung,
- Figur 11
- eine Ansicht der Ausführungsform gemäß Figur 10 mit einer maximalen Flächenstellung
mit maximaler Breitenausdehnung,
- Figur 12
- eine Ansicht der Ausführungsform gemäß Figur 10 mit einer maximalen Flächeneinstellung
mit maximaler Höhe,
- Figur 13
- eine perspektivische Detailansicht des Pushers gemäß Figuren 10 bis 12,
- Figur 14
- eine geschnittene Seitenansicht der Ausführungsform gemäß Figur 13,
- Figur 15
- eine geschnittene Frontansicht der Ausführungsform gemäß Figur 13 mit einer Rastnase
und einem Zahnrad,
- Figur 16
- eine perspektivische Expositionsdarstellung einer Ausführungsform des Pushers,
- Figur 17
- eine perspektivische Darstellung eines Pushers mit einer Schraubenfeder,
- Figur 18 bis Figur 21
- Montageschritte zur Montage der Ausführungsformen gemäß Figur 17 mit einer Warenpräsentationseinheit,
- Figuren 22 bis 24
- perspektivische Darstellungen zur Montage einer Ausführungsform der Produktleiste
mit einer Ausführungsform einer Warenpräsentationsbasis,
- Figuren 25 und 26
- eine Querschnittsdarstellung einer Montage einer Ausführungsform einer Pusherleiste
mit einer Pusherbahn,
- Figuren 27A und 27B
- eine alternative Ausführungsform von Pushern,
- Figuren 28 und 29
- eine alternative Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Warenpräsentationseinheit
mit Montageschritten zur Montage an einer Frontleiste, und
- Figur 30
- eine perspektivische Darstellung einer Ausführungsform einer Warenpräsentationseinheit.
[0017] In den Figuren sind gleiche Bauteile oder Bauteile mit der gleichen Funktion mit
den gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet.
[0018] Figur 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform einer Warenpräsentationseinheit
mit einer Warenpräsentationsbasis 11 gemäß nachfolgender Beschreibung. Die Warenpräsentationsbasis
11 weist insbesondere zumindest eine Pusherbahn 18 auf, die sich insbesondere von
einer vorderen Endkappe 16 zu einer hinteren Barriere 14 erstreckt. Ein Produktreihentrenner
12 kann an der Warenpräsentationsbasis 11 angebracht sein und in einer Ebene im Wesentlichen
senkrecht zur Ebene der Pusherbahn 18 ausgerichtet sein/werden. Bei der gezeigten
Ausführungsform ist eine zweite Pusherbahn 18 an der gegenüberliegenden Seite des
Produktreihentrenners 12 angeordnet. Die zweite Pusherbahn 18 kann, insbesondere am
Rand eines Regals, weggelassen werden/entfallen. Weiterhin kann eine schwerkraftbetätigte
Frontbarriere 20 an einer Achse montiert sein, die im Wesentlichen senkrecht zur Ebene
der Pusherbahn 18 und/oder parallel zu dem Produktreihentrenner 12 verläuft. Die Frontbarriere
20 kann einen oder zwei schwerkraftbetätigte Frontbarrieretüren aufweisen, die weiter
unten in Bezug auf Figur 5 erläutert werden. Die Warenpräsentationsbasis 11, insbesondere
mit Ausnahme der Frontbarriere 20, kann als Einzelteil, insbesondere durch Spritzgießen
aus einem geeigneten Kunststoff, vorzugsweise einem, bevorzugt schlagzähen, Acrylnitril-Butadien-Styrol
oder einem anderen geeigneten Kunststoff mit entsprechenden mechanischen Eigenschaften
gebildet werden.
[0019] Figur 2 zeigt Beispiele einer Pusherleiste 19, die in den entsprechenden Pusherbahnen
18 eingeclipst werden können, um einen entsprechenden Pusher 22 (siehe Figur 3) an
die Warenpräsentationsbasis 11 zu montieren. Die Pusherleiste 19 wird in Bezug auf
die Figuren 20 bis 24 detailliert erläutert und kann insbesondere aus Metall, vorzugsweise
aus Aluminium, oder aus Kunststoff geformt sein oder aus einem anderen Material mit
geeigneten mechanischen Eigenschaften ausgebildet werden.
[0020] Figur 3 zeigt eine perspektivische Ansicht einer zusammengesetzten Warenpräsentationseinheit
10, einschließlich zweier Pusher 22 und einer zwei Platten aufweisenden Frontbarriere
20, die mit der Warenpräsentationsbasis 11 zusammengesetzt ist.
[0021] Figur 4 zeigt eine Explosionsansicht einer beispielhaften Ausführungsform eines Pushers
22 mit einstellbarer Pusherfläche. Der Pusher kann einen rotierbaren Rotierarm 22A
mit einer Produktkontaktfläche aufweisen. Produktkontaktfläche ist die Fläche des
Pushers 22, die in Richtung der vorderen Endkappe 16 beziehungsweise in eine Warenvorschubrichtung
weist. Weiterhin weist der Pusher 22 ein Pushergehäuse 22B auf, an welchem der Rotierarm
22A montiert werden kann. Eine beispielhafte Ausführungsform des Pushers 22 wird detailliert
in Bezug auf die Figuren 10 bis 16 beschrieben.
[0022] Figur 5 zeigt eine Explosionsansicht einer Ausführungsform einer schwerkraftbetriebenen
Frontbarriere 20, die zumindest eine (erste) schwerkraftbetätigte Barrieretüre 20C
aufweist, die mittels eines Scharnierbolzens 20B rotierbar an der Warenpräsentationsbasis
11 angebracht ist. Weiterhin kann die Frontbarriere 20 eine zweite schwerkraftbetätigte
Barrieretüre 20A aufweisen, die rotierbar an der Warenpräsentationsbasis 11 angeordnet
ist, insbesondere unter Verwendung desselben Scharnierbolzens 20B. Die erste Barrieretür
20C kann ein schräges Gelenk 20C1 aufweisen, dass mit einem Scharnier 20A2 an der
zweiten Barrieretür 20A zusammenwirkt, so dass die erste Barrieretür 20C entlang der
Achse des Scharnierbolzens 20B angehoben wird, wenn die erste Barrieretür 20C rotiert
wird, wobei die Ebene der ersten Barrieretür 20C in Richtung der Ebene des Produktreihentrenners
20 bewegt wird (siehe Pfeil in Figur 6). Auf diese Weise wird die Schwerkraft dafür
sorgen, dass die erste Barrieretür 20C in die geschlossene Position gemäß Figur 1
rotiert. Die zweite Barrieretür 20A kann ein entsprechendes schräges Gelenk 20A1 aufweisen,
das mit dem Gelenk 20C2 an der ersten Barrieretür 20C zusammenwirkt, um die zweite
Schwerkraftschließfunktion gemäß der ersten Barrieretür 20C zu verwirklichen. Bei
einigen Ausführungsformen, insbesondere am Rand eines Regals, kann auch nur eine einzige
(erste) Barrieretür 20C verwendet werden. In diesem Fall können Merkmale an den Scharnierbolzen
20B korrespondierend zu dem Gelenk 20A2 der zweiten Barrieretür vorgesehen sein, um
das Schräggelenk 20C1 festzulegen und um das Schwerkraftschließen der ersten Barrieretür
20C zu verwirklichen.
[0023] In einer alternativen Ausführungsform können die erste Barrieretür 20C und/oder die
zweite Barrieretür 20A, insbesondere durch Gießen, so gewichtet sein, dass sie eine
geeignete Form und/oder Gewichtsverteilung in dem Barrieretürmaterial aufweisen, dass
die Schwerkraft die Barrieretüren zum Schließen drängt (auch ohne Installation eines
Schräggelenks 20C1/20A1), wobei die Barrieretüren vorzugsweise gelenkig mit der Warenpräsentationsbasis
gekoppelt sind, die vorzugsweise in Richtung der Barrieretüren geneigt ist.
[0024] Figur 6 zeigt eine perspektivische Detailansicht einer doppelseitigen, schwerkraftbetätigten
Frontbarriere 20. Die erste Barrieretür 20C und die zweite Barrieretür 20A sind in
einer geschlossenen Position gezeigt, so dass Produktbehälter daran gehindert werden,
von der Warenpräsentationsbasis 11 herunterzufallen, obwohl sie durch Schwerkraft
oder Pusher in Richtung der vorderen Endkappe 16 gedrängt werden. Figur 6 zeigt außerdem
den Trenner 12 und eine der Pusherleisten 19 sowie die vordere Endkappe 16. Figur
7 zeigt eine ähnliche Ansicht gemäß Figur 6, wobei die Barrieretüren 20C und 20A in
einer geöffneten Position angeordnet sind. Um die Barrieretüren 20A, 20C zu öffnen
reicht es gemäß der gezeigten Ausführungsform aus, die Produktverpackung durch die
jeweilige Barrieretür 20A, 20C in Richtung der hinteren Barriere der Warenpräsentationsbasis
11 zu schieben. Sobald die Produktverpackung durch die Barrieretüren 20A, 20C hindurchbewegt
wurde, werden die Barrieretüren durch Schwerkraft in die in Figur 6 gezeigte geschlossene
Position zurückbewegt, so dass die Produktverpackungen durch die von der Warenpräsentationsbasis
11 und den Trenner 12 gebildeten Produktreihe gehalten werden. Produktverpackungen
können entnommen werden, indem sie einzeln oder zusammen über die entsprechende Barrieretür
20A, 20C gehoben werden.
[0025] Gemäß einer in den Figuren 6A und 7A gezeigten alternativen Ausführungsform werden
die Frontbarrieretüren 20A, 20C durch eine oder mehrere Federn 20D bei dem Zurückkehren
in die geschlossene Position gemäß Figur 6A unterstützt. Die Federn 20D wirken mit
dem schrägen Gelenk 20A 1, 20C1 zusammen, um die Barrieretür nach unten zu drücken,
wobei die Frontbarrieretüren 20A, 20C in die geschlossene Position gedrängt werden.
Soweit die Barrieretüren 20A, 20C geöffnet sind, werden die Federn 20D komprimiert,
wobei sie eine zusätzliche Kraft in Zusammenwirkung mit den Schräggelenken ausüben,
um die Barrieretüren 20A, 20C zu schließen.
[0026] Figur 8 zeigt eine Frontansicht der Warenpräsentationseinheit 10 mit den Barrieretüren
20A, 20C in der geschlossenen Position. Die entsprechenden Pusher 22 sind ebenfalls
in Figur 8 dargestellt. Figur 9 zeigt eine Frontansicht der Warenpräsentationseinheit
10, wobei die Barrieretüren 20A, 20C in der geöffneten Position zum Einbringen von
Produktverpackungen (nicht gezeigt) angeordnet sind. Weiterhin ist ein Kanal 27 erkennbar,
durch welchen die Pusherleiste 19 mit dem Pusher 22 verbunden wird. Der Kanal 27 kann
insbesondere durch zwei gegenüberliegende, nach innen weisende Seitenleisten 25 gebildet
sein, wobei der Zweck des Kanals 27 weiter unten in Bezug auf Figuren 22 bis 24 detailliert
beschrieben wird.
[0027] Die Figuren 10 bis 12 zeigen perspektivische Ansichten einer Ausführungsform der
Warenpräsentationseinheit 10, um die Funktion der einstellbaren Flächen der Pusher
22 zu erläutern. Die Einstellbarkeit der Produktkontaktflächen der Pusher 22 dient
dazu, Produktverpackungen unterschiedlicher Größe optimal zu den Barrieretüren 20A,
20C zu drängen, ohne dass die Produktverpackungen beschädigt, durcheinandergebracht
und/oder geklemmt werden. In Figur 12 befindet sich der Rotierarm 22A in einer geschlossenen
Position relativ zu dem Pushergehäuse 22B, um die Kontaktfläche des Pushers für kleinere
Produktverpackungen zu minimieren. In Figur 11 sind die Rotierarme 22A in einer horizontalen
Lage, um die Breite der Kontaktfläche des Pushers 22 zu maximieren, um breite Produktverpackungen
optimal in Richtung der Frontbarrieretüren 20A, 20C zu schieben. In Figur 12 sind
die Rotierarme 22A in einer entgegen der geschlossenen Position gemäß Figur 10 orientierten
Position oder nach oben angeordnet, um hohe Produktverpackungen besonders gut nach
vorne zu schieben. Wie in Bezug auf Figuren 13 bis 16 weiter erläutert, können die
Rotierarme 22A auch in anderen Richtungen als die drei beispielhaft in Figuren 10
bis 12 gezeigten Richtungen orientiert werden, um verschiedene Verpackungstypen optimal
zu beaufschlagen.
[0028] Figur 13 zeigt eine Frontansicht einer Ausführungsform eines Pushers 22. Der Pusher
22 kann aus zwei verschiedenen Komponenten, insbesondere dem Rotierarm 22A und dem
Pushergehäuse 22B, gebildet sein. Am Boden des Pushergehäuses 22B können insbesondere
zumindest eines und im vorliegenden Ausführungsbeispiel zwei Federaufnahme 22C vorgesehen
sein, von welchen sich eine Feder (siehe Figur 17) erstrecken kann, um eine Federkraft
auf den Pusher 22 in Richtung der Frontbarriere 20 auszuüben.
[0029] Figur 14 zeigt eine geschnittene Seitenansicht des Pushers gemäß Figur 13. Das Pushergehäuse
22B weist insbesondere Rastlaschen 22B1 auf, die in einem kreisförmigen Muster (siehe
Figur 16) angeordnet sind, um den Rotierarm 22A am Pushergehäuse 22B zu halten. Der
Rotierarm 22A kann insbesondere eine kreisförmige Öffnung 22A1 aufweisen, um die Rastlaschen
22B1 festzulegen und eine Rotation des Rotierarms 22A um die Achse der Rastlaschen
22B1 zu ermöglichen.
[0030] Figur 15 zeigt eine beispielhafte Ausführungsform des Rotierarms 22 mit einem Zahlrad
22A2, das als einzelne Einheit mit einem Rotierarm 22A ausgebildet sein kann. Das
Zahnrad 22A2 legt einen Rastbolzen 22B2 fest, der als Einheit mit dem Pushergehäuse
22 ausgebildet sein kann. Der Rastbolzen 22B2 (ebenso wie das Pushergehäuse 22) kann
aus einem Material gebildet werden, das insoweit federnd ausgebildet ist, dass das
Zahnrad 22A2 durch den Rastbolzen 22B2 in einer gewählten Rotationsposition gehalten
wird, wobei insbesondere eine Rotation des Rotierarms 22A mittels Handkraft ermöglicht
wird.
[0031] Figur 16 zeigt eine perspektivische Explosionsdarstellung des Pushergehäuses 22B
und des Rotierarms 22A, wobei die Rastlaschen 22B1 deutlicher erkennbar sind als in
den vorherigen Figuren. Der Pusher 22 kann durch Drücken des Rotierarms 22A auf die
Rastlaschen 22B1 montiert werden, wobei der Rotierarm 22A mit dem Pushergehäuse 22B
verrastet. Figur 17 zeigt eine Rückansicht des Pushers 22, wobei eine Ausnehmung in
der Rückseite des Pushergehäuses 22B eine flache Schraubenfeder 23 aufnimmt. Ein Ende
der Feder 23 erstreckt sich durch einen der Schlitze 22C, so dass die Schraubenfeder
23 abgewickelt wird, wenn der Pusher 22 in Richtung der Rückseite 14 der Warenpräsentationsbasis
11 gedrückt wird. Hierbei wird die Schraubenfeder 23 in Richtung der Front der Warenpräsentationsbasis
11 vorgespannt.
[0032] Die Figuren 18 bis 21 zeigen eine Ausführungsform einer Verbindung zwischen dem Ende
der Feder 23 und der Endkappe 16 der Warenpräsentationsbasis 11. Die Feder 23 kann
an ihrem Ende eine Kerbzunge 23A aufweisen, die in einen Schlitz 16A in der Endkappe
16 eingreifen kann, indem der Pusher 22 durch Rotation so in den Schlitz 22 gefügt
wird, dass die schmalen Abschnitte der genuteten Zunge 23A in den Schlitz 16A gefügt
werden (siehe Figuren 19 und 20). In der in Figur 21 gezeigten Position ist der Pusher
22 in seine Ursprungsposition zurück rotiert, um ihn mit der Warenpräsentationsbasis
zu fügen und dadurch die Zunge 23A in dem Schlitz 16A einzurasten.
[0033] Die Figuren 22 bis 24 zeigen das Fügen der Pusherleiste 19 an der Pusherbahn 18.
In Figur 22 ist die Feder 23 an der Endkappe 16 befestigt, wie es oben in Bezug auf
die Figuren 18 bis 21 beschrieben wurde. Die Pusherleiste 19 kann dann durch den Kanal
27 (siehe Figur 8) eingesetzt werden, der durch die nach Innen gerichteten Seitenleisten
25 gebildet ist. In Figur 23 wird die Pusherleiste 19 mit dem darauf montierten Pusher
22 auf die Pusherbahn 18 abgesenkt, wobei die Pusherleiste 19 in der in Figur 24 gezeigten
Position mit der Pusherbahn 18 verrastet (Rastmittel).
[0034] Bei der gezeigten Ausführungsform wird die Pusherleiste 19 in die Pusherbahn 18 eingeclipst,
so dass diese dort verrastet, indem geeignete Ausformungen am Boden der Pusherleiste
19 und auf der Pusherbahn 18 vorgesehen sind. Solche Ausformungen sind beispielhaft
in den Figuren 25 und 26 dargestellt. Gemäß Figur 25 kann die Pusherleiste 19 am Boden
zwei gegenüberliegend nach außen vorstehende Raststreifen 19A aus aufweisen, die am
Boden der Pusherleiste 19 angeformt sein können. Die Raststreifen 19A können sich
abschnittsweise oder über die gesamte Länge der Pusherleiste 19 erstrecken. Falls
die Pusherleiste 19 beispielsweise durch Extrusion, insbesondere extrudiertes Aluminium,
hergestellt wird, kann die in Figur 25 gezeigte Form für den Extruder verwendet werden.
Bei anderen Ausführungsformen kann die Pusherleiste 19 aus Kunststoff, insbesondere
thermoplastisch, gebildet und der Querschnitt gemäß Figur 25 kann für die Gussform
verwendet werden. Bei der oben beschriebenen Ausführungsform kann die Pusherbahn 18
zwei gegenüberliegende, nach Innen gegenüberliegend vorstehende Streifen 18A aufweisen,
die mit den Raststreifen 19A der Pusherleiste 19 zusammenwirken, um diese aneinander
festzusetzen. Somit kann die Pusherleiste 19 durch Drücken der Pusherleiste 19 in
die Pusherbahn 18 mit dieser zusammengesetzt werden, so dass die korrespondierenden
Raststreifen 19A, 18A ineinandergreifen, um die Pusherleiste 19 an der Pusherbahn
18 zu verrasten. Eine zusammengesetzte Querschnittsansicht der Pusherleiste 19 und
der Pusherbahn 18 ist in Figur 26 gezeigt.
[0035] Die Figuren 27A und 27B zeigen eine Warenpräsentationseinheit 10' mit einem alternativen
Pusher 22', der wie der oben beschriebene Pusher 22 ausgebildet ist mit Ausnahme der
Ausbildung einer Erweiterungsfläche, die beim hier gezeigten Ausführungsbeispiel als
Erweiterungsplatte 40 ausgebildet ist, die seitlich aus einer in Figur 27B gezeigten
Position mit einer minimalen Pusherfläche bis in eine Figur 27A gezeigte Position
mit einer maximalen Pusherfläche ausgezogen werden kann. Hierfür weist der Pusher
22' einen zur Erweiterungsplatte 40 korrespondierenden Aufnahmekanal auf, wobei die
maximale Auszugsposition gemäß Figur 27A durch einen nicht dargestellten Anschlag
realisiert wird.
[0036] Weiterhin weist der Pusher 22' an seiner Unterseite in Richtung der vorderen Endkappe
16 angeordnete Auflage 41 auf, so dass eine am Pusher anliegende Produktverpackung
nicht nur an der Pusherfläche anliegt, sondern auch auf der Auflagefläche 41 aufliegt.
[0037] Die Auflagefläche 41 weist insbesondere an der vorderen Unterkante eine Fase 42 auf,
die in einer maximal eingezogenen Position in Richtung der vorderen Endkappe 16 an
einem gegenläufig zur Fase 42 korrespondierenden Schrägfläche 42 anschlägt, um den
maximalen Vorschub des Pushers 22' zu begrenzen.
[0038] Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann die Warenpräsentationseinheit 10 an einer
Frontleiste 24 befestigt sein, die eine laterale Bewegung der Warenpräsentationseinheit
10 zulässt, um zusätzliche Warenpräsentationseinheiten unterschiedlicher Breite und
Konfiguration aufnehmen zu können.
[0039] In Figur 27 ist eine Ausführungsform der Warenpräsentationseinheit 10 gezeigt, die
an der Frontleiste 24 montiert ist, wobei die Endkappe 16 Mittel zum Halten der Warenpräsentationseinheit
10 an der Frontleiste 24 aufweist, während eine laterale Bewegung entlang der Frontleiste
24 transversal zur Länge der Warenpräsentationseinheit 10 ermöglicht wird.
[0040] Gemäß Figur 28 weist die Endkappe 16 einen nach oben gerichteten Vorsprung 16A auf,
der in eine korrespondierende Nut 24A an der Frontleiste 24 passend einsetzbar ist.
Vorzugsweise sind der Vorsprung 16A und die Nut 24A die einzigen Halteelemente zur
Fixierung der Warenpräsentationseinheit 10 an der Frontleiste 24. Der Vorsprung 16A
wird durch Anheben/Schrägstellung der Warenpräsentationseinheit 10 an der hinteren
Barriere in die Nut 24A eingeführt und durch Absenken der Warenpräsentationseinheit
10 fixiert, wobei die Warenpräsentationseinheit 10 durch das Gewicht der Warenpräsentationseinheit
10 und gegebenenfalls den darauf gelagerten Produktverpackungen gehalten wird. Somit
ist die Warenpräsentationseinheit 10 auf einfachste Weise mit der Frontleiste 24 montierbar.
[0041] Figur 30 zeigt eine weitere Ausführungsform einer Warenpräsentationseinheit 10 mit
einer schwerkraftbetriebenen Frontbarriere oder Türe wie in Bezug auf die Figuren
1 bis 7 beschrieben. Die Pusherbahn 18 weist im vorliegenden Fall eine Rollenbahn
32 mit einer Vielzahl von Rollen 32A auf. Diese ist an ihrem vorderen Ende an einer
Frontleiste 34 fixiert. Ein Trenner 12A ist an der Frontleiste 34 fixierbar. Ein Pusher
wird dagegen nicht benötigt. Eine hintere Barriere 29 kann an einer ausgewählten Position
entlang der Länge des Reihentrenners 12A angeordnet werden, so dass die Tiefe der
Produktreihe beschränkt werden kann. Die Rollenbahn 32 kann so montiert werden, dass
sie in Richtung der Frontleiste 34 geneigt ist, also ein Gefälle aufweist. Die schwerkraftbetätigte
Tür oder Barriere 20 kann an der Frontleiste 34 fixiert werden und Mittel aufweisen,
dass die Tür oder Barriere 20 selbstschließend ist, nachdem Produktpackungen durch
die Tür oder Barriere 20 in die Produktreihe eingesetzt worden sind.
Bezugszeichenliste
[0042]
- 10
- Warenpräsentationseinheit
- 11
- Warenpräsentationsbasis
- 12
- Produktreihentrenner
- 14
- hintere Barriere
- 16
- vordere Endkappe
- 16A
- Vorsprung
- 18
- Pusherbahn
- 19
- Pusherleiste
- 20
- Frontbarriere
- 20A
- Scharniertüren
- 20A2
- Gelenk
- 20B
- Scharnierbolzen
- 20C
- Barrieretüre
- 20C1
- schräges Gelenk
- 20C2
- Gelenk
- 20D
- Feder
- 22, 22'
- Pusher
- 22A
- Rotierarm
- 22A1
- Öffnung
- 22A2
- Zahnrad
- 22B
- Pushergehäuse
- 22B1
- Rastlasche
- 22B2
- Rastbolzen
- 22C
- Federschlitz
- 23
- Schraubenfeder
- 23A
- Kerbzunge
- 24
- Frontleiste
- 24A
- Nut
- 25
- Seitenleisten
- 32
- Rollenbahn
- 32A
- Rollen
- 34
- Frontleiste
- 40
- Schubplatte
- 41
- Auflage
- 42
- Fase
- 43
- Schrägfläche
1. Warenpräsentationseinheit aufweisend:
- eine Warenpräsentationsbasis (11) mit einer vorderen Endkappe (16) an einem Längsende
der Warenpräsentationsbasis (11),
- zumindest eine sich in Längsrichtung von der vorderen Endkappe (16) erstreckende
Pusherbahn (18) mit einem Rastmittel zur Halterung einer Pusherleiste (19) in der
Pusherbahn (18), wobei die Pusherleiste (19) ein korrespondierendes Rastmittel aufweist,
so dass die Pusherleiste (19) in die zumindest eine Pusherbahn (18) durch Kompression
der Pusherleiste (19) gegenüber der zumindest einen Pusherbahn (18) einrastbar oder
eingerastet ist,
- zumindest einen mit der Pusherleiste (19) montierbaren, entlang der Pusherleiste
(19) geführten und bis zur vorderen Endkappe (16) bewegbaren Pusher (22).
2. Warenpräsentationseinheit gemäß Anspruch 1, wobei der zumindest eine Pusher (22) eine
Pusherseite mit einstellbarer Fläche aufweist.
3. Warenpräsentationseinheit nach Anspruch 2, wobei die Pusherseite mit einstellbarer
Fläche einen am Pusher (22) montierten Rotierarm (22A) aufweist.
4. Warenpräsentationseinheit nach Anspruch 3, wobei der Pusher (22), insbesondere kreisförmig
angeordnete, Rastlaschen aufweist, die sich vorzugsweise durch eine Öffnung im Rotierarm
(22A) erstrecken.
5. Warenpräsentationseinheit nach Anspruch 4, wobei der Rotierarm (22A) oder das Pushergehäuse
ein Zahnrad aufweist und das jeweils andere des Pushergehäuses oder Rotierarms (22A)
einen Rastbolzen aufweist, so dass der Rotierarm in einer ausgewählten Rotationslage
in Bezug auf das Pushergehäuse arretierbar ist.
6. Warenpräsentationseinheit gemäß Anspruch 1, weiterhin aufweisend:
- zumindest eine im Bereich der vorderen Endkappe (16) angeordnete gravitationsbetriebene
Barriere, wobei die zumindest eine gravitationsbetriebene Barriere insbesondere um
eine Achse rotierbar ist, die im Wesentlichen senkrecht zu einer Ebene der zumindest
einen Pusherbahn (18) in einer Richtung weg von der vorderen Endkappe (16) ausgebildet
ist, wobei Produktbehälter durch die schwerkraftbetriebene Barriere durch eine Längsbewegung
gegen die zumindest eine schwerkraftbetriebene Barriere einführbar sind.
7. Warenpräsentationseinheit gemäß Anspruch 6, wobei die zumindest eine schwerkraftbetriebene
Barriere ein auf einem Scharnierbolzen angeordnetes, schräges Scharnier aufweist,
wobei das schräge Scharnier mit einem zweiten Scharnier auf dem Scharnierbolzen zusammenwirkt,
so dass eine Rotation der zumindest einen schwerkraftbetriebenen Barriere die zumindest
eine schwerkraftbetriebene Barriere vertikal von einer Ebene der zumindest eine Pusherbahn
(18) anhebt.
8. Warenpräsentationseinheit nach Anspruch 7, die zumindest eine mit dem schrägen Scharnier
verbundene Feder zur Rückstellung der zumindest einen schwerkraftbetriebenen Barriere,
insbesondere nach unten, aufweist.
9. Warenpräsentationseinheit aufweisend:
- eine Warenpräsentationsbasis (11) mit einer vorderen Endkappe (16) an einem Längsende
der Warenpräsentationsbasis (11),
- Drängmittel, um Produktbehälter längs entlang der Warenpräsentationsbasis (11) in
Richtung der vorderen Endkappe (16) zu drängen, und
- zumindest eine im Bereich der vorderen Endkappe (16) angeordnete gravitationsbetriebene
Barriere, wobei die zumindest eine gravitationsbetriebene Barriere insbesondere um
eine Achse rotierbar ist, die im Wesentlichen senkrecht zu einer Ebene der zumindest
eine Pusherbahn (18) in einer Richtung weg von der vorderen Endkappe (16) ausgebildet
ist, wobei Produktbehälter durch die schwerkraftbetriebene Barriere durch eine Längsbewegung
gegen die zumindest eine schwerkraftbetriebene Barriere einführbar sind.
10. Warenpräsentationseinheit gemäß Anspruch 9, wobei die zumindest eine schwerkraftbetriebene
Barriere ein auf einem Scharnierbolzen angeordnetes, schräges Scharnier aufweist,
wobei das schräge Scharnier mit einem zweiten Scharnier auf dem Scharnierbolzen zusammenwirkt,
so dass eine Rotation der zumindest einen schwerkraftbetriebenen Barriere die zumindest
eine schwerkraftbetriebene Barriere vertikal von einer Ebene der zumindest eine Pusherbahn
anhebt.
11. Warenpräsentationseinheit nach Anspruch 10, die zumindest eine mit dem schrägen Scharnier
verbundene Feder zur Rückstellung der zumindest einen schwerkraftbetriebenen Barriere,
insbesondere nach unten, aufweist.
12. Warenpräsentationseinheit gemäß Anspruch 9, wobei die Drängmittel eine Rollenbahn
mit einer Vielzahl von Rollen aufweisen, wobei die Rollenbahn mit einem Gefälle so
angeordnet ist, dass die Schwerkraft die Produktbehälter in Richtung der schwerkraftbetriebenen
Barriere drängt.
13. Warenpräsentationseinheit aufweisend:
- eine Warenpräsentationsbasis (11),
- Drängmittel, um Produktbehälter längs entlang der Warenpräsentationsbasis (11) in
Richtung eines Längsendes der Warenpräsentationsbasis (11) zu drängen, und
- zumindest einen Pusher (22), der eine einstellbare Pusherfläche aufweist.