[0001] Die Erfindung betriff ein Pontonlaufwerk mit einem Grundgestell, an welchem entlang
von Längsseiten jeweils ein Pontonfahrschiff angeordnet ist, welches jeweils mindestens
einen Pontonkörper aufweist, um welches mindestens eine Raupenkette umlaufend geführt
und antreibbar ist, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Die Erfindung betrifft weiterhin ein Pontonfahrschiff nach dem Oberbegriff des Anspruchs
8 und ein Verfahren zum An- und Abbauen von Pontonfahrschiffen an einem Pontonlaufwerk
gemäß dem Anspruch 11.
[0003] Pontonlaufwerke werden beispielsweise bei sogenannten Schwimmbaggern oder amphibischen
Baggermaschinen eingesetzt. Die seitlichen Ketten- oder Raupenfahrschiffe sind dabei
mit einem Pontonkörper versehen, so dass die Maschine insgesamt schwimmfähig ist und
beim Einsatz auf Böden mit niedriger Tragfähigkeit von 0,1 kg/cm
2 und weniger, etwa auf Moorböden, nicht versinkt. Insgesamt weisen Pontonlaufwerke
einen sehr niedrigen Bodendruck pro Quadratzentimeter auf, wobei mit diesen auf Böden
allgemein sehr schonend gearbeitet werden kann.
[0004] Um einen ausreichenden Auftrieb sicherzustellen, weisen Pontonfahrschiffe an Pontonlaufwerken
ein großes Volumen und eine entsprechende Baugröße auf. Bei einem Transport zum oder
von einem Einsatzort ist es daher häufig notwendig, die Pontonfahrschiffe von dem
Pontonlaufwerk zu entfernen. Dies ist mit einem erheblichen Arbeits- und Zeitaufwand
verbunden.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Pontonlaufwerk, ein Pontonfahrschiff
und ein Verfahren anzugeben, mit welchen eine Montage von Pontonfahrschiffen an dem
Pontonlaufwerk erheblich vereinfacht wird.
[0006] Die Aufgabe wird durch ein Pontonlaufwerk mit den Merkmalen des Anspruchs 1, ein
Pontonfahrschiff mit den Merkmalen des Anspruchs 8 beziehungsweise durch ein Verfahren
zum An- und Abbauen von Pontonfahrschiffen an einem Pontonlaufwerk mit den Merkmalen
des Anspruchs 11 gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen sind in den jeweils abhängigen
Ansprüchen angegeben.
[0007] Das erfindungsgemäße Pontonlaufwerk ist dadurch gekennzeichnet, dass jedes Pontonfahrschiff
an zumindest zwei Quertraversen des Grundgestells lösbar befestigt ist, welche in
einer horizontalen Richtung quer zu den Längsseiten aus- und einfahrbar sind, und
dass an den verfahrbaren Quertraversen jeweils eine höhenverstellbare Vertikalstütze
angeordnet ist.
[0008] Eine Grundidee der Erfindung besteht darin, ein möglichst effizientes Wechseln der
Pontonfahrschiffe an dem Pontonlaufwerk vorzusehen. Hierzu sind nach der Erfindung
an dem Fahrwerkgrundgestell Quertraversen vorgesehen, welche quer zur Längs- oder
Fahrrichtung des Pontonlaufwerkes verstellbar sind. Vorzugsweise an den freien Enden
der verfahrbaren Quertraversen sind jeweils mindestens eine höhenverstellbare Vertikalstütze
angeordnet. Es sind somit mindestens vier Vertikalstützen an dem Pontonlaufwerk vorgesehen,
mit denen das Pontonlaufwerk in einer Montageposition gegenüber dem Boden abgestützt
werden kann. In dieser Montageposition sind die Pontonfahrschiffe vorzugsweise zumindest
leicht vom Boden abgehoben. In jedem Fall wird ein wesentlicher Teil des Gewichts
des Grundgestells von den Vertikalstützen aufgenommen. In dieser aufgebockten Montageposition
können die Pontonfahrschiffe leicht montiert oder demontiert werden. In der Montageposition
sind die Quertraversen vorzugsweise ausgefahren, so dass die Vertikalstützen zur Erhöhung
der Kippstabilität möglichst weit außen liegen. Das Pontonfahrwerk ist vorzugsweise
als ein Unterwagen ausgebildet, welcher vorzugsweise schwimmfähig ist.
[0009] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist es bevorzugt, dass die Vertikalstützen
von Hand oder hydraulisch verstellbar sind. Die Vertikalstützen können im Wesentlichen
eine säulenförmige Strebe darstellen, welche vertikal verschiebbar in einer Aufnahmehülse
am Grundgestell gelagert sind. Alternativ können die Vertikalstützen auch teleskopierbar
sein und aus zwei oder mehr Teleskopelementen bestehen. Bei einem Verstellen der Vertikalstützen
von Hand ist es erforderlich, die notwendige Hubbewegung des Pontonlaufwerkes über
ein separates Stellelement, etwa einem Kran oder etwa durch den Auslegerarm des entsprechenden
Arbeitsfahrzeuges an dem Pontonlaufwerk durchzuführen. Die Vertikalstützen können
dann in eine zumindest teilweise angehobene oder gekippte Position des Pontonlaufwerkes
auf die gewünschten Stützenlänge aus- oder eingefahren werden. Eine besonders effiziente
Verstellung wird dadurch erreicht, dass die Vertikalstützen Hydraulikzylinder aufweisen
und hydraulisch verstellbar sind. Die Vertikalstützen sind vorzugweise mit einer Fußplatte
versehen.
[0010] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, dass die Vertikalstützen
mittels einer Verstelleinrichtung in mindestens einer Höhenstellung verriegelbar sind.
Die Verriegelungseinrichtung kann insbesondere einen quergerichteten Riegelbolzen
aufweisen, der der Lagesicherung der Vertikalstütze in der jeweiligen Höhenstellung
dient. In der Vertikalstütze und in der zugehörigen Aufnahmehülse am Grundgestell
sind hierfür entsprechende horizontal gerichtete Bohrungen zur Aufnahme des Riegelbolzens
vorgesehen.
[0011] Dabei besteht eine Weiterbildung der Erfindung darin, dass die Verriegelungseinrichtung
von Hand oder hydraulisch betätigbar ist. Dabei kann ein einfacher Riegelbolzen von
Hand eingesteckt werden, was insbesondere vorteilhaft ist, wenn auch die Vertikalstützen
von Hand verstellt werden. Dabei wird eine insgesamt sehr einfache, leichte und auch
robuste Ausführungsvariante des Pontonlaufwerkes erreicht.
[0012] Alternativ kann die Verriegelung auch hydraulisch durch entsprechende hydraulische
Stellzylinder betätigt werden. Dabei sind die entsprechenden Stellzylinder im Wesentlichen
horizontal gerichtet und können entsprechende horizontale Riegelbolzen zwischen einer
Riegelposition und einer gelösten Position verstellen. Dies findet vorteilhafterweise
insbesondere dann Anwendung, wenn auch schon die Vertikalstützen hydraulisch betätigbar
sind.
[0013] Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist es vorteilhaft, dass an einem
freien Ende jeder Quertraverse eine Verbindungseinrichtung vorgesehen ist, welche
zum lösbaren Verbinden mit einer korrespondierenden zweiten Verbindungseinrichtung
an dem Pontonfahrschiff koppelbar ist. Dabei können die jeweiligen Verbindungseinrichtungen
gabel-, haken- oder bolzenförmige Koppelelemente aufweisen. Mit den Verbindungseinrichtungen
kann insbesondere eine leichte Verrastung und damit schnelle Kopplung der beiden Verbindungseinrichtungen
erzielt werden. Vorzugsweise kann die Verbindungseinrichtung allein durch ein horizontales
Ausfahren der Quertraverse, welche hydraulisch betätigbar ist, erreicht werden.
[0014] Besonders bevorzugt ist es nach einer Weiterbildung der Erfindung, dass die erste
Verbindungseinrichtung oder die zweite Verbindungseinrichtung mindestens eine Auflagestrebe
aufweist, welche zum Bilden eines Auflagers mit einem Aufsatzelement an der anderen
Verbindungseinrichtung zusammenwirkt. Die Auflagestrebe, welche insbesondere ein quer-
oder horizontal gerichteter Bolzen oder eine Platte sein kann, wirkt mit einem entsprechend
korrespondierenden Aufsatzelement, etwa einem Haken oder einer korrespondierenden
Auflageplatte, zusammen. Über die Auflagestrebe und das Aufsatzelement können so die
wesentlichen Gewichtskräfte von dem Fahrschiff auf das Grundgestell und umgekehrt
übertragen werden.
[0015] Weiterhin ist es bevorzugt, dass eine Sicherungseinrichtung vorgesehen ist, mit welcher
die erste Verbindungseinrichtung und die zweite Verbindungseinrichtung in der Verbindungsposition
zueinander lagegesichert sind. Die Sicherungseinrichtung kann dabei ebenfalls einen
Bolzen aufweisen, der die beiden Verbindungseinrichtungen zueinander in der Verbindungsposition
hält. Dabei erfolgt der Kraftfluss maßgeblich zwischen der Auflagestrebe und dem Aufsatzelement,
während etwa ein Bolzen der Sicherungseinrichtung weitgehend von Belastungskräften
befreit ist. Dies schont die Sicherungseinrichtung und erlaubt ein schnelles Schließen
und Lösen der Lagesicherung.
[0016] Das erfindungsgemäße Pontonlaufwerk kann insbesondere beim Montieren und Demontieren
der Pontonfahrschiffe eingesetzt werden, wenn das Pontonlaufwerk etwa zu einem Einsatzort
oder von diesem weg transportiert wird. Gemäß einer weiteren Ausführungsvariante der
Erfindung ist es vorteilhaft, dass die Pontonfahrschiffe durch Raupenfahrschiffe auswechselbar
sind. Bei den Pontonfahrschiffen handelt es sich ebenfalls um Ketten- oder Raupenfahrschiffe,
welche jedoch in ihrem Mittenbereich einen Pontonkörper mit einem oder mehreren Kompartimenten
aufweisen. Die Kompartimente können jeweils über ein Mannloch begehbar sein. Um den
Pontonkörper sind eine oder mehrere Glieder- oder Raupenketten umlaufend geführt.
Die Pontonkörper sind vorzugsweise jeweils mit einem Antrieb, insbesondere einem Turasantrieb,
und einer Umlenk- und Spannwelle versehen, um eine Kettenspannung sicherzustellen.
[0017] Bei einem Einsatz des Pontonlaufwerkes in einem normalen Gelände können die relativ
großen Pontonfahrschiffe durch herkömmliche Raupenfahrschiffe, welche ohne Pontonkörper
ausgebildet sind, ersetzt werden. Dabei kann während des Auswechselns über die Vertikalstützen
eine Höhenverstellung des Grundgestelles oder des Unterwagens erfolgen. Somit kann
das erfindungsgemäße Pontonlaufwerk in einfacher Weise in ein herkömmliches Raupenfahrwerk
mit herkömmlichen Ketten-oder Raupenfahrschiffen umgebaut werden.
[0018] Die Erfindung betrifft weiterhin ein Pontonfahrschiff, insbesondere für das zuvor
beschriebene Pontonlaufwerk, mit einem Pontonkörper, um den mindestens eine Raupenkette
umlaufend geführt ist. Das erfindungsgemäße Pontonfahrschiff ist dadurch gekennzeichnet,
dass Seitenwände des Pontonkörpers aus Blechen gebildet sind, welche entlang ihren
Seitenkanten unter Ausbildung von Winkelstegen abgekantet sind, und dass zum Bilden
des Pontonkörpers die Bleche an den Winkelstegen angrenzen und unter Ausbildung von
Hohlprofilen verschweißt sind.
[0019] Mit dem erfindungsgemäßen Pontonfahrschiff wird eine besonders leichte Konstruktion
erreicht. Bei dem erfindungsgemäßen Pontonfahrschiff kann teilweise oder sogar vollständig
auf ein inneres Traggerüst verzichtet werden, welches bei herkömmlichen Pontonfahrschiffen
notwendig ist. Hierdurch wird eine erhebliche Gewichtsreduktion erreicht, wodurch
die zuvor beschriebene Wechselbarkeit ermöglicht oder zumindest ganz erheblich vereinfacht
wird.
[0020] Trotz des weitgehenden Entfallens eines inneren Traggerüstes wird eine ausreichende
Stabilität des erfindungsgemäßen Pontonkörpers dadurch erreicht, dass durch die spezielle
Gestaltung der Seitenkanten mit rechtwinklig abgekanteten Stegen die Seitenwände selbsttragend
gestaltet sind. Dabei sind die abgekanteten Winkelstege so entlang den Seitenkanten
der Seitenwände ausgebildet, dass diese beim Zusammenschweißen aneinander angrenzen
und so ein rohrförmiges Hohlprofil bilden. Die angrenzenden und überlappenden Winkelstege
bilden somit das eigentliche Traggerüst für den Pontonkörper.
[0021] Der Pontonkörper kann vorzugsweise einen oder mehrere Kompartimente aufweisen, welche
gegebenenfalls jeweils über ein Mannloch begehbar sind. Im vorderen und hinteren Bereich
des Pontonkörpers sind in bekannter Weise Kettenräder drehbar gelagert, welche über
einen im Pontonkörper angeordneten Antrieb, vorzugsweise einen Turasantrieb drehend
antreibbar sind. Entlang den Laufflächen der Raupenkette an der Außenseite des Pontonkörpers
können zusätzliche Lagerrollen oder Gleitelemente vorgesehen sein, um eine sichere
und reibungsarme Führung der Raupenkette beim Umlaufen um den Pontonkörper sicherzustellen.
[0022] Die Erfindung umfasst weiterhin eine Arbeitsmaschine, welche ein Pontonlaufwerk aufweist,
wie es zuvor beschrieben worden ist. Die Arbeitsmaschine kann insbesondere ein Pontonbagger
oder eine sonstige amphibische Baumaschine mit einem Pontonlaufwerk sein. Die Arbeitsmaschine
kann auch zu anderen Arbeits- oder Einsatzzwecken dienen, etwa zum Transport von Personen
oder Material. Auch ein militärischer oder sonstiger hoheitlicher Einsatz ist nicht
ausgeschlossen.
[0023] Eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Arbeitsmaschine besteht darin,
dass das Pontonlaufwerk als ein Unterwagen ausgebildet ist, auf welchem ein Oberwagen
mit einem Auslegerarm drehbar gelagert ist. Der Unterwagen weist dabei das Pontonlaufwerk
mit dem Grundgestell sowie den entsprechenden Antrieben und Versorgungsleitungen auf.
Der Unterwagen ist selbst wasserdicht für einen schwimmfähigen Einsatz ausgebildet.
Der drehbare Oberwagen ist mit einem Auslegerarm versehen, an welchem ein Anbaugerät,
etwa eine Baggerschaufel oder ein sonstiges Arbeitsgerät lösbar angebracht ist.
[0024] Des Weiteren umfasst die Erfindung ein Verfahren zum An- und Abbauen von Pontonfahrschiffen
an einem Pontonlaufwerk, welches vorzugsweise so, wie zuvor beschrieben, ausgebildet
ist, bei dem Vertikalstützen an Quertraversen des Pontonlaufwerkes von einer eingezogenen
Ruheposition nach unten in eine ausgezogene Montageposition verstellt werden und in
der Montageposition mindestens ein Pontonfahrschiff an die Quertraversen angebaut
oder von den Quertraversen abgebaut wird. Dabei wird vorzugsweise das zuvor beschriebene
Pontonlaufwerk mit den ausfahrbaren Vertikalstützen eingesetzt. Hierzu können vorzugsweise
die oben beschriebenen Pontonfahrschiffe an einem Pontonlaufwerk in besonders effizienter
Weise weitgehend ohne aufwändige externe Montagemittel und Hebezeuge gewechselt werden.
[0025] Eine bevorzugte Verfahrensvariante besteht gemäß der Erfindung darin, dass zum Verstellen
der Vertikalstützen in die Montageposition die Quertraversen horizontal von einer
eingefahrenen Betriebsposition horizontal in eine ausgefahrene Stützposition bewegt
werden. In der normalen Betriebsposition sind die Vertikalstützen mit den angebauten
Pontonfahrschiffen eingezogen. In bestimmten Fällen können die Quertraversen aber
auch zum Betrieb der Arbeitsmaschinen horizontal ausgefahren sein. Um eine ausreichende
Kippsicherheit zu gewährleisten, werden die Quertraversen für die Montage der Fahrschiffe
horizontal ausgefahren. Nach dem horizontalen Ausfahren der Quertraversen werden die
Vertikalstützen auf dem Boden abgesetzt und bis zu der gewünschten Höhe ausgefahren.
[0026] Hierzu ist es nach einer Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens besonders
bevorzugt, dass zum Höhenverstellen der Vertikalstützen das Pontonlaufwerk mittels
eine Auslegerarmes an dem Pontonlaufwerk, einen Kran oder mittels mindestens eines
Hubzylinders zumindest teilweise angehoben oder abgesenkt wird. Bei dieser Ausführungsform
wird also die Hubbewegung zur Höhenverstellung des Pontonlaufwerkes nicht durch die
Vertikalstützen, sondern durch eine andere Vorrichtung aufgebracht. Bei einem Pontonbagger
kann dies etwa der Auslegerarm mit der Baggerschaufel sein. Dabei wird der Auslegerarm
auf dem Boden abgesetzt und so gegen den Boden gedrückt, dass sich das Pontonlaufwerk
zumindest entlang einer Längsseite anhebt. In dieser angehobenen Position können dann
die Vertikalstützen zumindest einseitig auf die gewünschte Höhe ausgefahren werden.
Anschließend kann der Auslegerarm wieder angehoben und zum Anheben der gegenüberliegenden
Längsseite verstellt und erneut gegen den Boden gedrückt werden. Auf diese Weise kann
das Pontonlaufwerk etwa auf eine erhöhte Montage- oder Ladeposition ohne einen separaten
Kran gebracht werden. In umgekehrter Weise kann auch ein Absenken des Pontonlaufwerkes
erfolgen. Selbstverständlich können statt des Auslegerarms auch ein Hubzylinder an
dem Pontonlaufwerk oder ein separater Kran eingesetzt werden.
[0027] Eine besonders hohe Flexibilität im Betrieb wird nach einer Weiterbildung der Erfindung
dadurch erzielt, dass die Pontonfahrschiffe durch Raupenfahrschiffe beziehungsweise
Raupenfahrschiffe durch Pontonfahrschiffe ausgewechselt werden. Die dabei üblicherweise
notwendige Höhenverstellung des Grundgestelles des Pontonlaufwerks zwischen den flacheren
normalen Raupenfahrschiffen und den höheren Pontonfahrschiffen kann mittels der erfindungsgemäßen
Vertikalstützen, wie oben beschrieben, durchgeführt werden.
[0028] Gemäß einer weiteren Verfahrensvariante der Erfindung ist es vorteilhaft, dass das
Pontonlaufwerk bei abgebauten Pontonfahrschiffen in der Montageposition von einem
Transportfahrzeug aufgenommen wird, welches unter das Pontonlaufwerk verfahrbar ist.
Nachdem das Pontonlaufwerk mittels der Vertikalstützen in eine erhöhte Montageposition
gebracht wurde und die Fahrschiffe entfernt sind, kann etwa ein Trailer eines Transportfahrzeuges
in Längsrichtung unter dem Mittenbereich des Grundgestells gefahren werden. Nach Erreichen
der Transportposition kann das Pontonlaufwerk durch Einfahren der Vertikalstützen
abgesenkt und dabei auf dem Transportfahrzeug abgelegt werden. Vorzugsweise wird als
Transportfahrzeug ein Tieflader oder ein Semi-Tieflader eingesetzt, bei dem die Ladefläche
höhenverstellbar ist. In umgekehrter Weise kann ein Pontonlaufwerk auch von einem
Transportfahrzeug abgenommen werden.
[0029] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen weiter
beschrieben, welche schematisch in den Zeichnungen dargestellt sind. In den Zeichnungen
zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung einer Arbeitsmaschine mit einem erfindungsgemäßen
Pontonlaufwerk;
- Fig. 2
- die Arbeitsmaschinen von Fig. 1 mit demontierten Pontonfahrschiffen;
- Fig. 3
- die Arbeitsmaschine von Fig. 1 und Fig. 2 mit demontierten Pontonfahrschiffen in einer
Aufnahmeposition;
- Fig. 4
- die Arbeitsmaschine von den Figuren 1 bis 3 mit abgenommenen Pontonfahrschiffen auf
einem Transportfahrzeug;
- Fig. 5
- eine schematische Darstellung der Verfahrensschritte beim Wechseln der Pontonfahrschiffe
mit Raupenfahrschiffen;
- Fig. 6
- eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Pontonkörpers für ein Pontonfahrschiff;
- Fig. 7
- eine Seitenansicht des Pontonkörpers von Fig. 6;
- Fig. 8
- eine Draufsicht auf den Pontonkörper von den Figuren 6 und 7;
- Fig. 9
- eine vergrößerte Querschnittsansicht gemäß dem Schritt A-A von Fig. 7; und
- Fig. 10
- eine vergrößerte Detailansicht eines Eckbereichs des Pontonkörpers gemäß Fig. 9.
[0030] In Fig. 1 ist eine erfindungsgemäße Arbeitsmaschine 50 dargestellt, die als ein schwimmfähiger
Pontonbagger ausgebildet ist. Die Arbeitsmaschine 50 weist einen Unterwagen 52 mit
einem Pontonlaufwerk 10 auf. Das Pontonlaufwerk 10 umfasst ein mittiges Grundgestell
12, das horizontal verfahrbare Quertraversen 14 aufweist. An dem äußeren Ende der
ausfahrbaren Quertraversen 14 sind insgesamt zwei Pontonfahrschiffe 30 angeordnet.
Die umlaufenden Raupenketten an den Pontonfahrschiffen 3 sind in Fig. 1 nicht dargestellt.
[0031] Mittig auf dem Unterwagen 52 ist drehbar ein Oberwagen 54 angeordnet. Der Oberwagen
54 weist ein Gehäuse 58 auf, in welchem die Antriebsaggregate angeordnet sind sowie
eine Fahrerkabine 58. Weiterhin ist in einem Frontbereich des Oberwagens 54 ein mehrteiliger
Auslegerarm 60 schwenkbar angelenkt. Am äußeren Ende des Auslegerarms 60 kann ein
Arbeitswerkzeug angeordnet sein, welches beispielsweise eine Baggerschaufel sein kann.
[0032] Derartige Arbeitsmaschinen 50 mit einem Pontonlaufwerk 10 sind für Arbeiten auf einem
Boden mit sehr niedriger Tragfähigkeit von 0,1 kg/cm
2 oder weniger vorgesehen. Über das Pontonlaufwerk 10 ist die Arbeitsmaschine 50 auch
grundsätzlich schwimmfähig, so dass kurze Strecken durch Gewässer durch die Arbeitsmaschine
50 direkt überbrückt werden können.
[0033] Wie aus Fig. 2 näher ersichtlich, sind in einem äußeren Endbereich der insgesamt
vier ausfahrbaren Quertraversen 40 jeweils eine vertikal verstellbare Vertikalstütze
20 angeordnet. Die Vertikalstützen 20 weisen in ihrem unteren, zum Boden gerichteten
Ende jeweils eine Fußplatte 22 auf. Je zwei Quertraversen 40 an einer Längsseite können
über eine Verbindungsstrebe 15 miteinander verbunden sein. An den Quertraversen 40
beziehungsweise der Verbindungsstrebe 15 sind zwei erste Verbindungseinrichtungen
16 angeordnet, mit welchen an jeder Längsseite ein Pontonfahrschiff 30 lösbar angekoppelt
werden kann. Die erste Verbindungseinrichtung 16 umfasst bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
Halteböcke mit quergerichteten Bohrungen zur Aufnahme eines Steckbolzens.
[0034] Gemäß der Erfindung können die Pontonfahrschiffe 30 aus einer Betriebsposition, welche
im Wesentlichen in Fig. 1 dargestellt ist, leicht gelöst werden. Dabei werden zunächst
die Quertraversen 14 von einer eingefahrenen Betriebsposition horizontal ausgefahren.
In dieser ausgefahrenen Position werden die Vertikalstützen 20 an den Quertraversen
14 nach unten ausgefahren, bis diese den Boden kontaktieren. Nunmehr können die Pontonfahrschiffe
30 von den Quertraversen 14 gelöst und durch geeignete Hilfsmittel, etwa einen Kran,
entfernt werden. Zum Entfernen der Pontonfahrschiffe 30 kann auch der Auslegerarm
60 als ein Hebezeug eingesetzt werden.
[0035] Anschließend können die Vertikalstützen 20 schrittweise auch weiter nach unten ausgefahren
werden, so dass sich das Grundgestell 12 mit dem Oberwagen 54 weiter vom Boden entfernt.
Zum Anheben kann der Auslegerarm 60 eingesetzt werden, welcher dabei auf den Boden
abgesetzt werden kann und eine Abstütz- und Anhebekraft auf den Oberwagen 54 ausübt.
Das Anheben kann dabei zunächst auf einer Längsseite und anschließend durch entsprechendes
Drehen des Oberwagens 54 auf der gegenüberliegenden Längsseite durchgeführt werden,
wie schematisch in Fig. 2 dargestellt ist.
[0036] Dabei kann die Arbeitsmaschine 50 mit den demontierten Pontonfahrschiffen 30 bis
zu einer Aufnahmeposition angehoben werden, welche in Fig. 3 dargestellt ist. In dieser
Aufnahmeposition sind die Vertikalstützen 20 weitgehend vollständig ausgefahren. In
dieser Position kann ein Transportfahrzeug 70 unter das Grundgestell 12 der Arbeitsmaschine
50 gefahren werden, wie schematisch in Fig. 4 angedeutet ist. Das Transportfahrzeug
70 ist in dem Ausführungsbeispiel ein Anhänger, welcher durch eine nicht dargestellte
Zugmaschine verfahrbar ist.
[0037] Anschließend können die Vertikalstützen 20 wieder eingefahren werden, bis das Grundgestell
12 auf einer Auflagefläche des Transportfahrzeuges 70 aufsitzt. In dieser Position
können dann die Quertraversen 14 mit der Verbindungsstrebe 15 und den ersten Verbindungseinrichtungen
16 wieder horizontal eingefahren werden. In dieser eingefahrenen Position kann die
Arbeitsmaschine 50 nunmehr mit dem Transportfahrzeug 70 in einfacher Weise verfahren
werden.
[0038] Gemäß der stark schematisierten Verfahrensdarstellung der Figuren 5A bis 5E können
mit dem erfindungsgemäßen Pontonlaufwerk 10 gemäß einem erfindungsgemäßen Verfahren
die Pontonfahrschiffe 30 auch durch herkömmliche Raupenfahrschiffe 40 ausgetauscht
werden. Bei den schematischen Darstellungen gemäß den Figuren 5A bis 5E ist der Oberwagen
weggelassen.
[0039] Zunächst werden gemäß Fig. 5A die Quertraversen 14 horizontal aus dem Grundgestell
12 von einer Betriebsposition in die dargestellte Montageposition ausgefahren. Sodann
werden an den Quertraversen 14 Vertikalstützen 20 nach unten ausgefahren, bis diese
den Boden kontaktieren. Anschließend können die ersten Verbindungseinrichtungen 16
an den Quertraversen 14 von den Pontonfahrschiffen 30 gelöst werden, wie in Fig. 5B
dargestellt.
[0040] Gemäß Fig. 5C können die Pontonfahrschiffe 30, welche mit nur angedeuteten umlaufenden
Raupenketten 34 versehen sind, von dem Grundgestell 12 entfernt werden. Anschließend
können normale Raupenfahrschiffe 40 in eine Montageposition entlang den Längsseiten
des Grundgestells 12 positioniert werden.
[0041] Entsprechend der Darstellung von Fig. 5D können nunmehr die Vertikalstützen 20 eingefahren
werden, bis sich das Grundgestell 12 mit den Quertraversen 14 in einer Höhe zur Montage
der kleineren normalen Raupenfahrschiffe 40 befindet.
[0042] Sodann können die ersten Verbindungseinrichtungen 16 mit den Raupenfahrschiffen 40
gekoppelt werden. Die Vertikalstützen 20 können dann eingefahren oder insgesamt von
den Quertraversen 14 entfernt werden, wie in Fig. 5E gezeigt ist. Nach Montage der
Raupenfahrschiffe 40 kann die Arbeitsmaschine 50 beispielsweise als ein herkömmlicher
Bagger eingesetzt werden.
[0043] In den Figuren 6 bis 8 ist ein erfindungsgemäßes Pontonfahrschiff 30 in einem erfindungsgemäßen
Pontonkörper 32 näher dargestellt. Der Pontonkörper 32 ist dabei ein Hohlkörper, welcher
aus Seitenwänden aufgebaut ist. Diese bestehen im Wesentlichen aus zwei seitlichen
Blechen 35 sowie einem oberen Blech 36a und einem unteren Blech 36b, wobei die Bleche
jeweils aus mehreren Stücken zusammengesetzt sein können.
[0044] Der Pontonkörper 32 kann dabei auch insgesamt aus mehreren geschlossenen und voneinander
abgetrennten Kompartimenten aufgebaut sein.
[0045] An den Endbereichen des Pontonkörpers 32 sind für eine nicht dargestellte Raupenkette
Umlenkwellen angeordnet. Dabei ist in Fig. 6 die vordere Umlenkwelle als eine Antriebswelle
33 ausgebildet, an welcher ein Antrieb 31 vorgesehen ist. An der Antriebswelle 33
sind in bekannter Weise Kettenräder angeordnet, um das Antriebsdrehmoment auf die
Raupenkette zu übertragen. Entlang dem Pontonkörper 32 sind Führungsnuten oder Führungsbleche
vorgesehen, um eine geführte Umlaufbewegung der Raupenkette sicherzustellen. An der
zum Grundgestell gerichteten inneren Seitenwand des Pontonkörpers 32 sind zwei zweite
Verbindungseinrichtungen 17 vorgesehen, welche mit den ersten Verbindungseinrichtungen
16 an den Quertraversen 40 koppelbar und lösbar verbindbar sind.
[0046] Ein erfindungsgemäßer Leichtbau des Pontonkörpers 32 ist in den Figuren 9 und 10
verdeutlicht. In der vergrößerten Querschnittsansicht von Fig. 9 ist zu erkennen,
dass ein Kompartiment des Pontonkörpers 32 aus zwei seitlichen Blechen 35 sowie einem
oberen Blech 36a und einem unteren Blech 36b aufgebaut ist. Entlang ihren Seitenkanten
sind die Bleche 35, 36 jeweils ein oder zweifach rechtwinklig abgekantet, um jeweils
die Hälfte eines rechteckigen oder quadratischen Hohlkammerprofiles 39 zu bilden.
Damit erzeugen die Bleche 35, 36 eine selbsttragende Konstruktion des Pontonkörpers
32, so dass ein Traggerüst innerhalb des Pontonkörpers 32 zumindest weitgehend entfallen
kann.
[0047] Wie der vergrößerten Detailansicht A gemäß Fig. 10 zu entnehmen ist, ist das seitliche
Blech 35 in seinem oberen Bereich einmal rechtwinklig abgekantet, wobei ein oberer
Winkelsteg 38a gebildet ist. Das obere Blech 36a ist aus der Horizontalen insgesamt
zweimal rechtwinklig abgekantet, wobei ein unterer Winkelsteg 38b gebildet ist, welche
überlappend an den Winkelsteg 38a des seitlichen Bleches 35 angrenzt. Die Winkelstege
38a, 38b stellen jeweils die Hälfte eines zu bildenden Hohlkörperprofiles 39 dar.
An den Stoßstellen werden die Winkelstege 38a und 38b jeweils verschweißt, was durch
eine im Querschnitt dreieckige Schweißnaht angedeutet ist. Hierdurch wird entlang
den Seitenbereichen jeweils ein Hohlprofil 39 gebildet. Diese Anordnung der Winkelstege
38a, 38b ist entlang allen Längskanten des Pontonkörpers 32 entsprechend ausgebildet,
so dass insgesamt vier Hohlprofile 39 erzeugt sind. Im Mittenbereich des oberen Bleches
36a und des unteren Bleches 36b kann noch eine Führungsnut zum Führen der Raupenkette
ausgebildet sein.
1. Pontonlaufwerk mit einem Grundgestell (12), an welchem entlang von Längsseiten jeweils
ein Pontonfahrschiff (30) angeordnet ist, welches jeweils mindestens einen Pontonkörper
(32) aufweist, um welches mindestens eine Raupenkette (34) umlaufend geführt und antreibbar
ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass jedes Pontonfahrschiff (30) an zumindest zwei Quertraversen (14) des Grundgestells
(12) lösbar befestigt ist, welche in einer horizontalen Richtung quer zu den Längsseiten
aus- und einfahrbar sind, und
dass an den verfahrbaren Quertraversen (14) jeweils mindestens eine höhenverstellbare
Vertikalstütze (20) angeordnet ist.
2. Pontonlaufwerk nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Vertikalstützen (20) von Hand oder hydraulisch verstellbar sind.
3. Pontonlaufwerk nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Vertikalstützen (20) mittels einer Verriegelungseinrichtung in mindestens einer
Höhenstellung verriegelbar sind.
4. Pontonlaufwerk nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verriegelungseinrichtung von Hand oder hydraulisch betätigbar ist.
5. Pontonlaufwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass an einem freien Ende jeder Quertraverse (14) eine erste Verbindungseinrichtung (16)
vorgesehen ist, welche zum lösbaren Verbinden mit einer korrespondierenden zweiten
Verbindungseinrichtung (17) an dem Pontonfahrschiff (10) koppelbar ist.
6. Pontonlaufwerk nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die erste Verbindungseinrichtung (16) oder die zweite Verbindungseinrichtung (17)
mindestens eine Auflagestrebe aufweist, welche zum Bilden eines Auflagers mit mindestens
einem Aufsatzelement an der anderen Verbindungseinrichtung (16, 17) zusammenwirkt.
7. Pontonlaufwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Pontonfahrschiffe (30) durch Raupenfahrschiffe (40) auswechselbar sind.
8. Pontonfahrschiff, insbesondere für ein Pontonlaufwerk (10) nach einem der Ansprüche
1 bis 7,
mit einem Pontonkörper (32), um welchen mindestens eine Raupenkette (34) umlaufend
geführt ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Seitenwände des Pontonkörpers (34) aus Blechen (35, 36) gebildet sind, welche
entlang ihren Seitenkanten unter Ausbildung von Winkelstegen (37, 38) abgekantet sind,
und
dass zum Bilden des Pontonkörpers (34) die Bleche (35, 36) an den Winkelstegen (37, 38)
angrenzen und unter Ausbildung von Hohlprofilen (39) verschweißt sind.
9. Arbeitsmaschine,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Pontonlaufwerk (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 8 vorgesehen ist.
10. Arbeitsmaschine nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Pontonlaufwerk (10) als ein Unterwagen (52) ausgebildet ist, auf welchem ein
Oberwagen (52) mit einem Auslegerarm (60) drehbar gelagert ist.
11. Verfahren zum An- und Abbauen von Pontonfahrschiffen (30) an einem Pontonlaufwerk
(10) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei dem
- Vertikalstützen (20) an Quertraversen (14) des Pontonlaufwerkes (10) von einer eingezogenen
Ruheposition nach unten in eine ausgezogene Montageposition verstellt werden und
- in der Montageposition mindestens ein Pontonfahrschiff (30) an die Quertraversen
(14) angebaut oder von den Quertraversen (14) abgebaut wird.
12. Verfahren nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass zum Verstellen der Vertikalstützen (20) in die Montageposition die Quertraversen
(14) horizontal von einer eingefahrenen Betriebsposition horizontal in eine ausgefahrene
Stützposition bewegt werden.
13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass zum Höhenverstellen der Vertikalstützen (20) das Pontonlaufwerk (10) mittels eines
Auslegerarmes (60) an dem Pontonlaufwerk (10), einem Kran oder mittels mindestens
eines Hubzylinders zumindest teilweise angehoben oder abgesenkt wird.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Pontonfahrschiffe (30) durch Raupenfahrschiffe (40) beziehungsweise Raupenfahrschiffe
(40) durch Pontonfahrschiffe (30) ausgewechselt werden.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Pontonlaufwerk (10) bei abgebauten Pontonfahrschiffen (30) in der Montageposition
von einem Transportfahrzeug (70) aufgenommen wird, welches unter das Pontonlaufwerk
(10) verfahrbar ist.