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EP 3 202 993 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.04.2018 Patentblatt 2018/14 |
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Anmeldetag: 19.12.2016 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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HÖLZERNES DECKENELEMENT
WOODEN CEILING ELEMENT
ÉLÉMENT DE RECOUVREMENT EN BOIS
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
03.02.2016 DE 102016001212
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.08.2017 Patentblatt 2017/32 |
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Patentinhaber: Lignotrend GmbH & Co. KG |
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79809 Weilheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Eckert, Werner
79774 Albbruck-Buch (DE)
- Eckert, Ralph
79774 Albbruck-Buch (DE)
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Vertreter: Börjes-Pestalozza, Henrich et al |
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Maucher Jenkins
Patent- und Rechtsanwälte
Urachstraße 23 79102 Freiburg im Breisgau 79102 Freiburg im Breisgau (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 0 849 412 DE-A1- 10 137 062
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CH-A- 190 925 FR-A- 889 364
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Deckenelement, das aus Holz hergestellt ist und eine Deckenscheibe
hat, die flachseitig voneinander beabstandete achsparallele Rippen aufweist, welche
über die Deckenscheibe vorstehen, wobei über beide Scheibenflachseiten der Deckenscheibe
jeweils voneinander beabstandete achsparallele Rippen vorstehen.
[0002] Rippenförmig ausgebildete Deckenelemente werden bereits in verschiedenen Ausführungen
hergestellt und verbaut. Die bekannten Ausführungen solcher Deckenelemente weisen
entweder auf der oberen Scheibenflachseite der Deckenscheibe oder aber an der unteren
Scheibenflachseite der Deckenscheibe vorstehende Rippen auf, die voneinander beabstandet
und etwa achsparallel zueinander angeordnet sind.
[0003] Sofern die vorbekannten Deckenelemente an der oberen Scheibenflachseite ihrer Deckenscheibe
vorstehende Rippen tragen, ist ein hoher Aufwand erforderlich, wenn Installationen
durch die als Brandschutzschicht dienende Deckenscheibe hindurchgeführt werden müssen
und das als Geschossdecke vorgesehene Deckenelement dennoch hohen Brandschutzanforderungen
genügen soll.
[0004] Sofern andere vorbekannte Deckenelemente demgegenüber solche Rippen an ihrer unteren
Scheibenflachseite aufweisen, fehlen an der oberen Scheibenflachseite die zwischen
benachbarten Rippen angeordneten Hohlkammern zur Aufnahme von schalldämmenden Füllungen
sowie zur Aufnahme von Installationen.
[0005] Aus der
CH 190 925 A ist bereits ein Holzbauelement der eingangs erwähnten Art vorbekannt, das zum Einsatz
u.a. auch in ständigen Bauten bestimmt ist. Das aus Holz hergestellte vorbekannte
Holzbauelement hat eine Deckenscheibe, die an ihren beiden Scheibenflachseiten zwei
Scharen voneinander beabstandeter Rippen aufweist, welche im rechten Winkel zueinander
angeordnet sind und über die Deckenscheibe vorstehen. Das vorbekannte Holzbauelement
weist an seinen beiden Flachseiten Spannbretter auf, welche die Innenbeziehungsweise
Außenverkleidung dieses vorbekannten Holzbauelementes bilden. Eine Durchführung von
Installationsrohren durch das vorbekannte Holzbauelement ist weder vorgesehen noch
möglich, weil sowohl in Querrichtung, als auch in Längsrichtung die beidseits der
Deckenscheibe vorgesehenen Rippen im Wege stehen.
[0006] In der
DE 101 37 062 A1 ist ein für den Holzmassivbau vorgesehenes Holzbauelement vorbeschrieben, das zur
Konstruktion von Decken, Wänden und Dächern unter Verwendung von abwechselnd unterschiedlichen
Brettlamellen bestimmt ist. Diese Brettlamellen sind mit einem parallel verlaufenden
Schwalbenschwanzlängsprofil untereinander verbunden. Dabei besitzt das Element mit
der größeren Dimension zwei Schwalbenschwanznuten, während das zweite, kleinere Element
zwei Schwalbenschwanzfedern hat. Durch die beiden Schwalbenschwanzfedern in der kleineren
Lamelle und den beiden Schwalbenschwanznuten in der größeren Lamelle soll der Materialbedarf
minimiert werden. Durch die unterschiedlichen Lamellenabmessungen wird eine höhere
Festigkeit mit geringerem Materialeinsatz als bei planparallelen Holzelementen mit
gleichmäßiger Dicke angestrebt. Die Durchführung von Installationen auch in nur einer
Richtung des vorbekannten Holzbauelementes ist nicht vorgesehen.
[0007] Es besteht daher insbesondere die Aufgabe, ein Deckenelement der eingangs erwähnten
Art zu schaffen, das die einfache Unterbringung von Installationen für die darauf
und/oder darunter liegenden Geschosse erlaubt, und dass sich gleichzeitig durch einen
hohen Brandschutz sowie eine erhöhte Tragfähigkeit auszeichnet.
[0008] Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht bei dem Deckenelement der eingangs
erwähnten Art insbesondere darin, dass die an der unteren Scheibenflachseite angeordneten
und quer zur Längsrichtung der Rippen orientierten Randbereiche der Deckenscheibe
jeweils als eine als Endauflager dienende rippenfreie Ausklinkung ausgestaltet sind.
[0009] Das erfindungsgemäße Deckenelement, das aus Holz hergestellt ist, weist eine Deckenscheibe
auf, die flachseitig voneinander beabstandete achsparallele Rippen aufweist, welche
über die Deckenscheibe vorstehen. Dabei ist für das erfindungsgemäße Deckenelement
kennzeichnend, dass über beide Scheibenflachseiten der Deckenscheibe jeweils voneinander
beabstandete achsparallele Rippen vorstehen. Somit werden bei dem erfindungsgemäßen
Deckenelement sowohl auf der Oberseite als auch auf der Unterseite der flächenförmigen
Deckenscheibe statisch wirksame Rippen angeleimt. Dabei übernimmt die als Basiselement
dienende Deckenscheibe in der Mitte des erfindungsgemäßen Deckenelements sowohl die
Scheibenkräfte als auch die Anforderungen hinsichtlich eines effektiven Brandschutzes.
Da sowohl an der oberen als auch an der unteren Scheibenflachseite zwischen den dort
vorgesehenen benachbarten Rippen Hohlkammern gebildet sind, die für Installationen
genutzt werden können, und da diese Installationen sowohl für die Bedürfnisse der
oberen Räume als auch für die Bedürfnisse der unteren Nutzräume getrennt voneinander
geführt werden können, lassen sich brandschutzmindernde Durchbrechungen der Deckenscheibe
und der mit der Durchdringung der brandschützenden Deckenscheibe verbundene Aufwand
vermeiden. Zwischen den nach oben vorstehenden Rippen, welche die statische Tragfähigkeit
des gesamten Deckenelementes verstärken, werden Hohlkammern gebildet, die ein zur
Verbesserung des Schallschutzes bestimmtes schallminderndes Material, insbesondere
ein Schüttmaterial, aufnehmen können. Da durch die nach oben vorstehenden Rippen die
Tragfähigkeit des gesamten Deckenelementes erhöht wird, lässt sich das erfindungsgemäße
Deckenelement bei gleichbleibender Stabilität mit einer verminderten Konstruktionshöhe
ausführen. In die zwischen benachbarten Rippen vorgesehenen Hohlkammern kann das schalldämmende
Material mit vergleichsweise geringem Aufwand eingebracht werden. Demgegenüber verstärken
die an der unteren Scheibenflachseite der Deckenscheibe angeordneten Rippen die statische
Tragfähigkeit des gesamten Deckenelementes, wobei gleichzeitig eine hohe Gebrauchstauglichkeit
und ein einfacher Schwingungsnachweis begünstigt wird. Auch ist ein Biegespannungsnachweis
bei dem erfindungsgemäßen Deckenelement vereinfacht möglich. Durch die an der unteren
Scheibenflachseite der Deckenscheibe angeordneten Rippen, welche an Stelle einer statisch
nicht wirksamen Unterkonstruktion für eine abgehängte Decke angeordnet sind, lässt
sich die Konstruktionshöhe des gesamten Deckenelementes wesentlich vermindern. Erfindungsgemäß
ist vorgesehen, dass die an der unteren Scheibenflachseite angeordneten und in Längsrichtung
der Rippen orientierten Randbereiche der Deckenscheibe jeweils als eine als Endauflager
dienende rippenfreie Ausklinkung ausgestaltet sind. Durch diese auch als Endauflager
dienenden Ausklinkungen können die gegebenenfalls auch zwischen den als Tragkonstruktion
einer abgehängten Decke ausgestalteten Rippen geführten Installationen bei Bedarf
auch an der Unterseite der Decke quer beziehungsweise rechtwinklig zur Längsachse
dieser Rippen weitergeführt werden. Da mit Hilfe der, zwischen den an der unteren
Scheibenflachseite vorstehenden Rippen gebildeten Hohlkammern auch den Installationsbedürfnissen
der unteren Nutzräume entsprochen werden kann, wird eine einfache Leitungsführung
auch von unten erleichtert.
Vorteilhaft ist es, wenn die zwischen, an der oberen Scheibenflachseite vorstehenden
benachbarten Rippen gebildeten Hohlräume oder -kammern zur Aufnahme von Installationen
insbesondere für das darauf befindliche Geschoss und/oder zur Aufnahme von schallhemmendem
Material, insbesondere von Schüttmaterial, bemessen sind.
Des Weiteren ist es zweckmäßig, wenn die zwischen, an der unteren Scheibenflachseite
vorstehenden benachbarten Rippen gebildeten Hohlräume zur Aufnahme von Installationen
insbesondere für das darunterliegende Geschoss bemessen sind.
Eine bevorzugte Ausführungsform gemäß der Erfindung, die die unsichtbare Führung von
Installationen an der Unterseite des erfindungsgemäßen Deckenelementes erlaubt, sieht
vor, dass die an der unteren Scheibenflachseite vorstehenden Rippen als Tragkonstruktion
einer abgehängten Decke ausgestaltet sind und dass die Unterdecke dieser abgehängten
Decke insbesondere aus Gips- oder Akustikplatten gebildet ist.
[0010] Die werkseitige Vorfertigung und Anlieferung des erfindungsgemäßen Deckenelementes
an die Baustelle wird erleichtert, wenn die Deckenscheibe aus einer Mehrzahl in der
Scheibenebene längsseitig aneinander anliegender Scheibenabschnitte gebildet ist,
die mit ihrer Längserstreckung vorzugsweise in Längsrichtung der Rippen orientiert
sind.
[0011] Dabei wird die hohe Tragfähigkeit des erfindungsgemäßen Deckenelementes noch zusätzlich
begünstigt, wenn zwischen einander anliegenden benachbarten Scheibenabschnitten zumindest
ein Koppelbrett vorgesehen ist und wenn das Koppelbrett vorzugsweise in eine insbesondere
die Trennlinie der benachbarten Scheibenabschnitte unterbrechende Koppelbrett-Nut
auf der oberen Scheiben-Flachseite der Deckenscheibe eingelegt ist.
[0012] Weiterbildungen gemäß der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
erfindungsgemäßer Ausführungsbeispiele in Verbindung mit den Ansprüchen sowie der
Zeichnung. Nachstehend wird die Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsbeispielen
noch näher beschrieben.
[0013] Es zeigt:
- Fig. 1
- ein in einer perspektivischen Darstellung gezeigtes Deckenelement, das eine in der
Längsmittelebene angeordnete Deckenscheibe aufweist, an deren oberer und unterer Scheibenflachseite
jeweils voneinander beabstandete achsparallele Rippen vorstehen,
- Fig. 2
- das Deckenelement aus Fig. 1 in einer Seitenansicht auf die in Längsrichtung der Rippen
orientierte Schmalseite des Deckenelements,
- Fig. 3
- eine der das Deckenelement gemäß den Fig. 1 und 2 bildenden Scheibenabschnitte in
einer Seitenansicht auf eine seiner Schmalseiten und
- Fig. 4
- ein mit Fig. 1 vergleichbares Deckenelement, dessen Scheibenabschnitte jedoch im Detail
anders aufgebaut sind.
[0014] In den Fig. 1 und 2 ist ein Deckenelement 1 dargestellt, das aus Holz hergestellt
ist. Das Deckenelement 1 weist eine etwa mittig angeordnete und flächenförmig ausgebildete
Deckenscheibe 2 auf, die flachseitig voneinander beabstandete achsparallele Rippen
3, 4 aufweist, welche über die Deckenscheibe 2 vorstehen. Dabei stehen die voneinander
beabstandeten achsparallelen Rippen 3, 4 jeweils über beide Scheibenflachseiten der
Deckenscheibe 2 vor.
[0015] Zwischen den, an der oberen Scheibenflachseite vorstehenden benachbarten Rippen 3
sind Hohlkammern oder Hohlräume 5 gebildet, die zur Aufnahme von Installationen insbesondere
für das darauf befindliche Geschoss und/oder zur Aufnahme von schallhemmendem Material,
insbesondere von Schüttmaterial, bemessen sind.
[0016] Auch an der unteren Scheibenflachseite stehen voneinander beabstandete achsparallele
Rippen 4 vor, die zwischen sich Hohlräume 6 umgrenzen. Die zwischen den benachbarten
Rippen 4 gebildeten Hohlräume 6 sind zur Aufnahme von Installationen insbesondere
für das darunter liegende Geschoss bemessen.
[0017] Bei den oben erwähnten Installationen kann es sich um Elektroinstallationen und/oder
Sanitärinstallationen und insbesondere um die dafür erforderlichen Leitungen handeln.
[0018] Aus einem Vergleich der Fig. 1 bis 4 wird deutlich, dass die an der unteren Scheibenflachseite
vorstehenden Rippen 4 als Tragkonstruktion einer abgehängten Decke ausgestaltet sind.
Dabei wird die Unterdecke dieser abgehängten Decke aus plattenförmigen Holzbauelementen
und insbesondere aus Akustikplatten 13 gebildet. Diese plattenförmigen Holzbauelemente
sind an dem freien Stirnrand der Rippen 4 befestigt.
[0019] Aus der Seitenansicht in Fig. 2 ist erkennbar, dass die an der unteren Scheibenflachseite
angeordneten und quer zur Längsrichtung der Rippen 4 orientierten Randbereiche der
Deckenscheibe 2 jeweils als eine als Endauflager dienende rippenfreie Ausklinkung
7 ausgestaltet sind. Die an den quer zur Rippen-Längsrichtung der Rippen 4 orientierten
Randbereichen angeordneten und als Endauflager dienenden rippenfreien Ausklinkungen
7 begünstigen die einfache Unterbringung von Installationen - insbesondere die Installationsmöglichkeit
quer beziehungsweise rechtwinklig zur Längsachse - an dieser unteren Scheibenflachseite.
[0020] Aus einem Vergleich der Fig. 3 und 4 wird deutlich, dass die Deckenscheibe 2 aus
einer Mehrzahl, in der Scheibenebene längsseitig aneinander anliegender Scheibenabschnitte
8 gebildet ist, welche Scheibenabschnitte 8 mit ihrer Längserstreckung vorzugsweise
in Längsrichtung der Rippen 3 beziehungsweise 4 orientiert sind. Dabei ist zwischen
aneinander anliegenden benachbarten Scheibenabschnitten 8 jeweils ein Koppelbrett
9 vorgesehen. Dieses Koppelbrett 9, welches die hohe Tragfähigkeit des erfindungsgemäßen
Deckenelementes 1 noch zusätzlich erhöht, ist in eine auf der oberen Scheibenflachseite
der Deckenscheibe 1 befindliche Koppelbrett-Nut 10 eingelegt, welche Koppelbrett-Nut
10 die Trennlinie 11 der benachbarten Scheibenabschnitte 8 unterbricht.
[0021] Bei dem in Fig. 3 abgebildeten Scheibenabschnitt 8 des Deckenelements 1 sind die
die Rippen 3 beziehungsweise 4 bildenden Holzleisten auf die Scheibenflachseiten der
Deckenscheibe 2 aufgeleimt.
Demgegenüber können die Scheibenelemente 8 des in Fig. 4 gezeigten Deckenelementes
1 auch auf andere Weise hergestellt sein. Dabei sind die an der oberen Scheibenflachseite
angeordneten Rippen 3 auch hier etwa T-förmig ausgestaltet, wobei der T-Quersteg einzelner
benachbarter Rippen 3 auch über einen Verbindungssteg 12 miteinander verbunden sein
kann.
Bezugszeichenliste
[0022]
- 1
- Deckenelement
- 2
- Deckenscheibe
- 3
- Rippen (an der oberen Scheibenflachseite)
- 4
- Rippen (an der unteren Scheibenflachseite)
- 5
- Hohlräume (zwischen den Rippen 3)
- 6
- Hohlräume (zwischen den Rippen 4)
- 7
- Ausklinkung
- 8
- Scheibenabschnitt
- 9
- Koppelbrett
- 10
- Koppelbrett-Nut
- 11
- Trennlinie
- 12
- Verbindungssteg(zwischen den Rippen 3 des Deckenelements gemäß Fig. 4)
1. Deckenelement (1), das (1) aus Holz hergestellt ist und eine Deckenscheibe (2) mit
einer oberen und unteren Scheibenflachseite hat, die flachseitig voneinander beabstandete
achsparallele Rippen (3; 4) aufweist, welche (3; 4) über die Deckenscheibe (2) vorstehen,
wobei über die obere und untere Scheibenflachseite der Deckenscheibe (2) jeweils voneinander
beabstandete achsparallele Rippen (3; 4) vorstehen, dadurch gekennzeichnet, dass an der unteren Scheibenflachseite angeordnete und quer zur Längsrichtung der Rippen
(4) orientierte Randbereiche der Deckenscheibe (2) jeweils als eine als Endauflager
dienende rippenfreie Ausklinkung (7) ausgestaltet sind.
2. Deckenelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen, an der oberen Scheibenflachseite vorstehenden benachbarten Rippen (3)
gebildeten Hohlräume (5) zur Aufnahme von Installationen insbesondere für das darauf
befindliche Geschoss und/oder zur Aufnahme von schallhemmendem Material, insbesondere
von Schüttmaterial, bemessen sind.
3. Deckenelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen, an der unteren Scheibenflachseite vorstehenden benachbarten Rippen
(4) gebildeten Hohlräume (6) zur Aufnahme von Installationen insbesondere für das
darunterliegende Geschoss bemessen sind.
4. Deckenelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die an der unteren Scheibenflachseite vorstehenden Rippen (4) als Tragkonstruktion
einer abgehängten Decke ausgestaltet sind, die eine Unterdecke hat, welche Unterdecke
insbesondere aus Gips- oder Akustikplatten (13) gebildet ist.
5. Deckenelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckenscheibe (2) aus einer Mehrzahl in der Scheibenebene längsseitig aneinander
anliegender Scheibenabschnitte (8) gebildet ist, die (8) mit ihrer Längserstreckung
vorzugsweise in Längsrichtung der Rippen (3; 4) orientiert sind.
6. Deckenelement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen aneinander anliegenden benachbarten Scheibenabschnitten (8) zumindest ein
Koppelbrett (9) vorgesehen ist, und dass das Koppelbrett (9) vorzugsweise in eine
insbesondere die Trennlinie (11) der benachbarten Scheibenabschnitte (8) unterbrechende
Koppelbrett-Nut (10) auf der oberen Scheibenflachseite der Deckenscheibe (2) eingelegt
ist.
1. Ceiling element (1) which is produced from wood and has a ceiling plate (2) having
an upper and lower plate flat side which comprises axially parallel ribs (3; 4) spaced
apart from each other on the flat side and protruding beyond the ceiling plate (2),
wherein mutually spaced apart, axially parallel ribs (3; 4) protrude in each case
beyond the upper and lower plate flat side of the ceiling plate (2), characterised in that edge regions of the ceiling plate (2) arranged on the lower plate flat side and oriented
transverse to the longitudinal direction of the ribs (4) are each configured as a
rib-free notch (7) used as an end abutment.
2. Ceiling element as claimed in claim 1, characterised in that the hollow spaces (5) formed between adjacent ribs (3) protruding on the upper plate
flat side are sized to accommodate installations, in particular for the floor located
thereon and/or to accommodate sound-insulating material, in particular filling material.
3. Ceiling element as claimed in claim 1 or 2, characterised in that the hollow spaces (6) formed between adjacent ribs (4) protruding on the lower plate
flat side are sized to accommodate installations, in particular for the floor lying
thereunder.
4. Ceiling element as claimed in any one of claims 1 to 3, characterised in that the ribs (4) protruding on the lower plate flat side are configured as a support
structure of a suspended ceiling which has a sub-ceiling formed in particular from
plasterboard or sound-absorbing panels (13).
5. Ceiling element as claimed in any one of claims 1 to 4, characterised in that the ceiling plate (2) is formed from a plurality of plate sections (8) adjoining
one another along the long side in the plate plane and oriented with their longitudinal
extent preferably in the longitudinal direction of the ribs (3; 4).
6. Ceiling element as claimed in any one of claims 1 to 5, characterised in that at least one coupling board (9) is provided between adjacent plate sections (8) adjoining
one another, and in that the coupling board (9) is preferably inserted into a coupling board groove (10) on
the upper plate flat side of the ceiling plate (2), which groove interrupts in particular
the separating line (11) of the adjacent plate sections (8).
1. Élément de recouvrement (1), qui (1) est fabriqué en bois et qui comporte un plancher
(2) avec un côté de plancher supérieur et inférieur plat qui présente des nervures
(3 ; 4) d'axes parallèles et espacées l'une de l'autre du côté plat, qui (3 ; 4) sont
en saillie au-dessus du plancher (2) dans lequel des nervures (3 ; 4) d'axes parallèles,
respectivement espacées l'une de l'autre, sont en saillie sur le côté de plancher
supérieur et inférieur plat du plancher (2), caractérisé en ce que des régions de bord du plancher (2) disposées sur le côté de plancher inférieur plat
et orientées transversalement à la direction longitudinale des nervures (4) sont respectivement
réalisées sous la forme d'une entaille (7) sans nervure servant d'appui d'extrémité.
2. Élément de recouvrement selon la revendication 1, caractérisé en ce que des cavités (5) formées entre des nervures voisines (3) saillantes sur le côté de
plancher supérieur plat sont dimensionnées de façon à recevoir des installations,
en particulier pour l'étage situé au-dessus de celui-là et/ou de façon à recevoir
un matériau d'insonorisation, en particulier un matériau en vrac.
3. Élément de recouvrement selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les cavités (6) formées entre des nervures voisines (4) saillantes sur le côté de
plancher inférieur plat sont dimensionnées de façon à recevoir des installations,
en particulier pour l'étage situé en dessous de celui-là.
4. Élément de recouvrement selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les nervures (4) saillantes sur le côté de plancher inférieur plat sont configurées
comme une structure portante d'un plafond suspendu qui comporte un sous-plafond, ledit
sous-plafond étant formé de plaques de plâtre ou de plaques acoustiques (13).
5. Élément de recouvrement selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le plancher (2) est formé d'une multiplicité de parties de plancher (8) appliquées
l'une contre l'autre longitudinalement dans le plan du plancher qui (8) sont orientées
avec leur extension longitudinale de préférence dans la direction longitudinale des
nervures (3 ; 4).
6. Élément de recouvrement selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'il est prévu au moins une planche de couplage (9) entre des parties de plancher (8)
appliquées l'une contre l'autre et en ce que la planche de couplage (9) est posée de préférence dans un canal de planche de couplage
(10) dans le côté de plancher supérieur plat du plancher (2) qui interrompt en particulier
la ligne de séparation (11) des parties de plancher voisines (8).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
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Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
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