[0001] Die Erfindung betrifft eine Biegepresse zum Biegen von Blechen, nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Mittels gattungsgemässen Biegepressen, auch Abkantpressen genannt, werden Bleche
zumeist nach einem Biegeplan in eine gewünschte Form gebogen. Je nach Art der zu erstellenden
Biegung werden vor dem durchzuführenden Biegevorgang die entsprechenden Biegewerkzeuge
an der Oberwange und der Unterwange vorgesehen. Zur Abarbeitung eines Biegeplans müssen
oftmals verschiedene Biegewerkzeuge nacheinander an der Oberwange und der Unterwange
angeordnet werden.
[0003] Die Biegewerkzeuge einer Biegepresse sind beispielsweise in einem Biegewerkzeugschrank
gelagert und werden bedarfsweise aus diesem entnommen beziehungsweise darin bei Nichtgebrauch
des entsprechenden Biegewerkzeugs gelagert. Des Weiteren wird für den Maschinenunterhalt
wie auch für das Wechseln der Biegewerkzeuge Werkzeug benötigt. Die
US 2014/0225494 A1 , die die Basis für den Oberbegriff des Anspruchs 1 bildet, zeigt beispielsweise
einen derartigen Biegewerkzeugschrank.
[0004] Nachteilig an der bekannten Lösung ist, dass zur Bestückung der Biegepresse die Biegewerkzeuge
jeweils von der Biegepresse zum Biegewerkzeugschrank und zurück zu der Biegepresse
überführt werden müssen.
[0005] Aus einem anderen technischen Gebiet, nämlich aus dem Gebiet der Spenglerei, wird
von der Firma Thalmann Maschinenbau AG, CH-Frauenfeld, unter dem Namen THAKO eine
Schwenkbiegemaschine zum Biegen von Spenglerblechen angeboten, die als Standardausrüstung
eine Werkzeugschublade mit Material für den Maschinenunterhalt aufweist. Auswechselbare
Biegewerkzeuge sind jedoch weiterhin separat gelagert.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Biegepresse zum Biegen von Blechen
zu schaffen, welche die vorgenannten Nachteile nicht aufweist und insbesondere dem
Bediener den Wechsel von Biegewerkzeugen vereinfacht.
[0007] Die Aufgabe wird durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs gelöst. Vorteilhafte
Weiterbildungen sind in den Figuren und in den abhängigen Patentansprüchen dargelegt.
Gemäss der Erfindung ist zumindest eine Schublade neben der Oberwange und/oder der
Unterwange angeordnet und die zumindest eine Schublade ist zur Aufnahme von Biegewerkzeugen
und/oder Teilen ausgebildet.
[0008] Die erfindungsgemässe Biegepresse zeichnet sich durch verbesserte Ergonomie, verbesserte
Prozesseffizienz und geringe Kosten aus. Die zumindest eine Schublade kann beispielsweise
nur neben der Oberwange oder nur neben der Unterwange angeordnet sein. Alternativ
kann die zumindest eine Schublade neben der Oberwange und neben der Unterwange angeordnet
sein. Dabei kann sich diese zumindest eine Schublade in Richtung der Höhe der Biegepresse
erstrecken, beispielsweise über die gesamte Höhe der Biegepresse.
[0009] Die für die Abarbeitung eines Biegeplans erforderlichen Biegewerkzeuge stehen dem
Bediener direkt an der Biegepresse zur Verfügung und sind einfach für den Bediener
erreichbar. Der Bediener muss für das Bereitstellen der Biegewerkzeuge dieselben nicht
mehr zwischen der Biegepresse und einem Werkzeugschrank transportieren, womit der
Kraftaufwand für das Bereitstellen der Biegewerkzeuge massgeblich reduziert wird.
Ist die Biegepresse derart ausgebildet, dass der Bediener diese hauptsächlich im Sitzen
bedient, muss er für das Wechseln der Biegewerkzeuge wesentlich weniger als bei den
bisher bekannten Biegepressen aufstehen und dabei auch weniger eine ergonomisch vorteilhafte
Position verlassen. Als besonders vorteilhaft insbesondere aus ergonomischen wie auch
aus konstruktiven Gründen wird eine Biegepresse angesehen, bei der die zumindest eine
Schublade neben der Unterwange angeordnet ist.
[0010] Auch Teile, wie z. B. Werkzeuge, manuelle oder automatische Messmittel oder Messeinrichtungen,
weitere Hilfsmittel, Pflegemittel für die Biegepresse oder gar Biegeteile, stehen
dem Bediener direkt an der Biegepresse zur Verfügung mit den vorgenannten Vorteilen.
[0011] Da der Aufwand für das Wechseln der Biegewerkzeuge sowie für die Zugänglichkeit von
Teilen bei der erfindungsgemässen Biegepresse massgeblich reduziert ist, wirkt sich
dies vorteilhaft auf die Effizienz der Biegepresse aus. Die Biegewerkzeuge und/oder
die Teile sind immer direkt bei der Biegepresse verfügbar. Die erfindungsgemässe Lösung
ist bei verschiebbaren beziehungsweise verfahrbaren Biegepressen ("Plug and Bend")
besonders vorteilhaft, da z. B. ein separater Biegewerkzeugschrank bei einem Verschieben
oder Verfahren der Biegepresse nicht auch noch nachgeführt werden muss.
[0012] Da das Erfordernis eines separaten Biegewerkzeugschranks entfällt, reduzieren sich
die Kosten einerseits durch den Wegfall für dessen Beschaffung und andererseits durch
den geringeren Platzbedarf in einer Fabrikationshalle.
[0013] Vorzugsweise sind mehrere Schubladen vorgesehen, so dass eine Vielzahl von Biegewerkzeugen
und/oder Teilen direkt an der Biegepresse gelagert werden können. Die mehreren Schubladen
sind vorteilhaft beidseitig der Oberwange oder beidseitig der Unterwange vorgesehen,
wobei aus ergonomischen wie auch aus konstruktiven Gründen eine Anordnung beidseitig
der Unterwange bevorzugt ist. An einer Seite der Oberwange oder Unterwange können
auch mehr als eine Schublade vorgesehen sein, was insbesondere eine einfache und damit
kostengünstige Konstruktion des Schubladenmechanismus für die hier nun übereinander
angeordneten Schubladen ermöglicht.
[0014] In einer weiteren alternativen Ausführungsform sind die mehreren Schubladen neben
der Oberwange und der Unterwange vorgesehen, so dass die Anzahl von an der Biegepresse
gelagerten Biegewerkzeugen und/oder Teilen nochmals erhöht werden kann.
[0015] Bevorzugt ist in zumindest einer Schublade zumindest eine Biegewerkzeugaufnahmeeinheit
für Biegewerkzeuge vorgesehen, worin die entsprechenden Biegewerkzeuge, vorteilhaft
geordnet, aufgenommen werden.
[0016] Weiter bevorzugt ist in zumindest einer Schublade zumindest eine Teileaufnahmeeinheit
für Teile, worin die entsprechenden Teile, vorteilhaft geordnet, aufgenommen werden.
Die zumindest eine Teileaufnahmeeinheit kann auch Ausschnitte mit bestimmten Winkeln
relativ zueinander aufweisen, so dass beispielsweise an gebogenen Biegeteilen direkt
eine Qualitätskontrolle durchgeführt werden kann.
[0017] Die zumindest eine Teileaufnahmeeinheit kann einen, vorteilhaft aus der Schublade
herausklappbaren und wieder einklappbaren, Getränkehalter umfassen oder gar als ein
solcher ausgebildet sein. Dem Benutzer steht damit eine entsprechende Abstellmöglichkeit
zur Verfügung, mit welcher die Gefahr eines unbeabsichtigten Ausschüttens beispielsweise
von Kaffee, Fruchtsaft, Softdrink, Maschinenöl oder anderen in zumindest teilweise
offenen Behältern befindlichen Flüssigkeiten reduziert ist
[0018] Besonders vorteilhaft sind in einer Schublade sowohl zumindest eine Biegewerkzeugaufnahmeeinheit
sowie zumindest eine Teileaufnahmeeinheit vorgesehen, womit dem Benutzer eine Vielzahl
von Ordnungsmöglichkeiten an der Biegepresse zur Verfügung stehen.
[0019] Vorzugsweise weist zumindest eine Biegewerkzeugaufnahmeeinheit und/oder zumindest
eine Teileaufnahmeeinheit zumindest eine Aufnahmehalterung für zumindest ein Biegewerkzeug
beziehungsweise für zumindest ein Teil auf, womit dieses Biegewerkzeug beziehungsweise
dieses Teil bis zu dessen Entnahme gehalten ist und beim Öffnen und Schliessen der
entsprechenden Schublade seine Position nicht ändert. Dadurch wird z. B. auch vermieden,
dass ein in der Schublade befindliches Biegewerkzeug beziehungsweise ein in der Schublade
befindliches Teil umkippen und unter Umständen ein Öffnen oder ein Schliessen derselben
blockieren kann.
[0020] Bevorzugt ist die zumindest eine Biegewerkzeugaufnahmeeinheit und/oder die zumindest
eine Teileaufnahmeeinheit aus der zumindest einen Schublade versetzbar, so dass die
darin aufgenommenen Biegewerkzeuge beziehungsweise das darin aufgenommene Teil für
den Bediener einfach zugänglich sind.
[0021] Vorteilhaft ist die zumindest eine Biegewerkzeugaufnahmeeinheit und/oder die zumindest
eine Teileaufnahmeeinheit aus der zumindest einen Schublade herausschwenkbar, was
die Zugänglichkeit des darin befindlichen Biegewerkzeugs beziehungsweise des darin
befindlichen Teils zusätzlich vereinfacht.
[0022] Weiter vorteilhaft ist die zumindest eine Biegewerkzeugaufnahmeeinheit und/oder die
zumindest eine Teileaufnahmeeinheit aus der zumindest einen Schublade, vorteilhaft
rechtwinklig dazu, herausziehbar, was ebenfalls eine einfache Zugänglichkeit des darin
befindlichen Biegewerkzeugs beziehungsweise des darin befindlichen Teils ermöglicht.
[0023] Sind mehrere Biegewerkzeugaufnahmeeinheiten und/oder mehrere Teileaufnahmeeinheiten
in einer Schublade vorgesehen, so sind für eine einfache Zugänglichkeit der darin
befindlichen Biegewerkzeuge beziehungsweise der darin befindlichen Teile vorzugsweise
alle diese Biegewerkzeugaufnahmeeinheiten und/oder Teileaufnahmeeinheiten aus der
zumindest einen Schublade heraus versetzbar, vorteilhaft herausschwenkbar und/oder
herausziehbar. Besonders vorteilhaft sind die mehreren Biegewerkzeugaufnahmeeinheiten
und/oder Teileaufnahmeeinheiten parallel zueinander versetzbar.
[0024] In einer vorteilhaften Variante ist die zumindest eine Biegewerkzeugaufnahmeeinheit
und/oder die zumindest eine Teileaufnahmeeinheit über eine Anordnung aus der Schublade
versetzbar, welche das Gewicht der Biegewerkzeugaufnahmeeinheit und der Biegewerkzeuge
und/oder der Teileaufnahmeeinheit und der Teile aufnimmt. Beispielsweise kann die
zumindest eine Biegewerkzeugaufnahmeeinheit und/oder die zumindest eine Teileaufnahmeeinheit
auch ähnlich den Schubladen über Führungsschienen auf einem entsprechend ausgebildeten
Schubladenmechanismus geführt sein und vorteilhaft ebenfalls mit einer Auszugssperre
versehen sein.
[0025] Vorteilhaft ist die zumindest eine Biegewerkzeugaufnahmeeinheit und/oder die zumindest
eine Teileaufnahmeeinheit bis auf die Höhe der Biegelinie der Biegepresse versetzbar
und/oder verschwenkbar.
[0026] Bei einer Ausführung, bei der die zumindest eine Biegewerkzeugaufnahmeeinheit auf
die Höhe der Biegelinie der Biegepresse versetzbar und/oder verschwenkbar ist, wird
dadurch beispielsweise die Überführung eines Biegewerkzeugs von der Oberwange oder
der Unterwange in die Biegewerkzeugaufnahmeeinheit beziehungsweise umgekehrt für den
Bediener der Biegepresse wesentlich vereinfacht.
[0027] Bei einer Ausführung, bei der die zumindest eine Teileaufnahmeeinheit auf die Höhe
der Biegelinie der Biegepresse versetzbar und/oder verschwenkbar ist, wird dadurch
beispielsweise die Entnahme des entsprechenden Teils für den Bediener der Biegepresse
wesentlich vereinfacht.
[0028] Vorzugsweise ist eine Halteeinrichtung zum temporären Halten der zumindest einen
Biegewerkzeugaufnahmeeinheit und/oder der zumindest einen Teileaufnahmeeinheit in
der zumindest einen Schublade vorgesehen, so dass die zumindest eine, versetzbare
Biegewerkzeugaufnahmeeinheit und/oder die zumindest eine, versetzbare Teileaufnahmeeinheit
nicht unbeabsichtigt, z. B. beim Öffnen oder Schliessen der zumindest einen Schublade,
aus dem Aufnahmebereich der zumindest einen Schublade heraustreten kann.
[0029] Vorteilhaft ist die Halteeinrichtung mechanisch oder magnetisch ausgebildet, was
eine einfache Ausgestaltung derselben ermöglicht. Eine mechanische Halteeinrichtung
umfasst vorteilhaft ein Klemmelement, das mit einem entsprechend Gegenelement in Wirkverbindung
bringbar ist.
[0030] Bevorzugt ist die zumindest eine Schublade gegenüber dem Gehäuse der Biegepresse
versetzbar, so dass die gesamte Schublade in eine für den Bediener vorteilhafte Position
überführbar ist. Vorteilhaft ist die zumindest eine Schublade gegenüber dem Gehäuse
der Biegepresse verschwenkbar. Besonders vorteilhaft ist die zumindest eine Schublade
derart versetzbar, dass diese dem Bediener als zusätzliche Ablagefläche dienen kann
oder für einen Dritten zur Entnahme oder zur Einlagerung von Werkzeugen beziehungsweise
Teilen zugänglich ist.
[0031] In einer vorteilhaften Ausführungsform ist eine Anordnung zum Versetzen und/oder
Verschwenken der zumindest einen Schublade vorgesehen, was die Bedienung der Biegepresse
vereinfacht.
[0032] Vorzugsweise ist eine Motoreinheit zum Verfahren der zumindest einen Schublade vorgesehen,
womit auch eine schwer bestückte Schublade einfach ausfahrbar beziehungsweise einfahrbar
und/oder versetzbar beziehungsweise verschwenkbar ist. Die Motoreinheit umfasst vorteilhaft
einen Motor, der mit dem gleichen Energiemittel wie die Biegepresse betreibbar ist.
Beispielsweise wird ein entsprechender Elektromotor vorgesehen. Weist die Biegepresse
mehrere Schubladen auf, so sind vorteilhaft alle oder zumindest die Schubladen mit
grösseren Abmessungen motorisch verfahrbar. Anstelle von einer Motoreinheit für jede
Schublade können bei mehreren Schubladen auch weniger Motoreinheiten vorgesehen sein,
welche über entsprechend ausgebildete Antriebsstränge die zu verfahrende Schublade
ausfahren oder einfahren beziehungsweise versetzen und/oder verschwenken.
[0033] Vorteilhaft ist diese Motoreinheit sensorgesteuert, was eine einfache Bedienung der
Biegepresse gewährleistet. Beispielsweise kommt ein Berührungssensor oder ein Bewegungssensor
zum Einsatz, der von dem Bediener einfach durch eine Berührung oder gezielte Bewegung
(z. B. durch Gesten oder Bewegen des Fusses) ansteuerbar ist.
[0034] Bevorzugt ist die zumindest eine Schublade von der Biegepresse separierbar, so dass
diese auch von Dritten einfach nutzbar ist. Vorteilhaft ist die zumindest eine Schublade
auch von einer anderen, entsprechend ausgebildeten Biegepresse aufnehmbar.
[0035] Beispielsweise stehen dem Bediener mehrere Schubladen zur Verfügung die z. B. entsprechend
einer Biegeserie zugeordnete Werkzeuge oder Teile beinhalten. Der Bediener nimmt die
seiner Aufgabe entsprechende Schublade, welche er zu der von ihm zu bedienenden Biegepresse
überführt, und hat damit alle für den Biegevorgang erforderlichen Werkzeuge und/oder
Teile zur Verfügung. Alternativ kann jedem Bediener so eine persönliche Schublade
zur Verfügung gestellt werden, weiche der Bediener entsprechend seinen Bedürfnissen
oder Wünschen selbst bestücken kann oder bestückt hat.
[0036] Vorteilhaft umfasst die zumindest eine, von der Biegepresse separierbare Schublade
eine Verfahreinheit, womit diese Schublade einfach umpositionierbar ist. Besonders
vorteilhaft umfasst die Verfahreinheit zumindest eine Rolle, vorteilhaft mehrere Rollen,
auf der oder auf denen die zumindest eine Schublade verfahrbar ist.
[0037] Vorzugsweise ist zumindest eine Assistenzeinrichtung in der zumindest einen Schublade
vorgesehen, welche den Bediener unterstützt oder ihm zusätzliche Möglichkeiten eröffnet.
[0038] Vorteilhaft umfasst die zumindest eine Assistenzeinrichtung zumindest einen Roboter,
der den Bediener beim Handling von Biegewerkzeugen und/oder Teilen unterstützen kann.
Dieser zumindest eine Roboter kann beispielsweise als Biegeroboter ausgebildet sein,
der die Biegeteile der Biegepresse zuführt beziehungsweise nach dem Biege-vorgailg
die Biegeteile der Biegepresse entnimmt oder gar die Biegeteile während dem Biegevorgang
hält beziehungsweise führt. Ein solcher Biegeroboter ermöglicht ein automatisches
Biegen von Biegeteilen ohne permanente Anwesenheit des Bedieners bei der Biegepresse.
[0039] Weiter vorteilhaft umfasst die zumindest eine Assistenzeinrichtung zumindest eine
Energieerzeugungseinrichtung, mit welcher benötigte Energie direkt an der Biegepresse
erzeugt werden kann. Beispielsweise umfasst die zumindest eine Energieerzeugungseinrichtung
einen Kompressor zur Erzeugung von Druckluft und Betrieb von Druckluftgeräten. Alternativ
oder ergänzend umfasst die zumindest eine Energieerzeugungseinrichtung einen Stromgenerator
zur Erzeugung von Strom und Betrieb von Elektrogeräten.
[0040] Weiter vorteilhaft umfasst die zumindest eine Assistenzeinrichtung zumindest eine
Energiezuführeinrichtung, mit welcher die entsprechende Energie verteilt werden kann.
Beispielsweise umfasst die zumindest eine Energiezuführeinrichtung eine Leitung abgestimmt
auf die entsprechende Energie oder einen Zuführschlauch für ein entsprechendes Fluid,
wie Luft, Gas oder einen Treibstoff.
[0041] Mit der zumindest einen Assistenzeinrichtung ist ein autonomer Betrieb der Biegepresse
gewährleistet und der Installationsbedarf am Standort der erfindungsgemässen Biegepresse
kann gering und wesentlich kleiner als bei bisher bekannten, derart verwendbaren Biegepressen
gehalten werden.
[0042] Mehrere Assistenzeinrichtungen sind an einer Biegepresse anordnenbar, wobei diese
Assistenzeinrichtungen zumindest teilweise unterschiedlich ausgebildet sein können.
Auch können in einer Schublade mehrere, gegebenenfalls unterschiedliche oder gleichartige,
Assistenzeinrichtungen vorgesehen sein.
[0043] Bevorzugt ist zumindest ein Auflageelement vorgesehen, das dem Bediener eine weitere
Ablagemöglichkeit, beispielsweise für ein Biegeteil, bietet. Das zumindest eine Auflageelement
wird bedarfsweise, vorteilhaft vorn Bediener, entsprechend der gewünschten Position
positioniert. Das zumindest eine Auflageelement wird z. B. an der Schublade seitlich
oder frontseitig derselben oder direkt an der Biegepresse, beispielsweise an deren
Gehäuse, angeordnet.
[0044] Das zumindest eine Auflageelement weist vorteilhaft Halteelemente auf, womit das
zumindest eine Auflageelement in oder an entsprechend ausgebildeten Aufnahmen fixiert
werden kann. Beispielsweise sind die Halteelemente eines Auflageelementes hakenförmig
ausgebildet, so dass dieses Auflageelementes beispielsweise an einer Seitenwand der
zumindest einen Schublade einhängbar ist.
[0045] In einer weiteren vorteilhaften Ausführung weist das zumindest eine Auflageelement
eine trogförmige oder kastenartige Ausgestaltung auf, so dass zumindest ein Aufnahmeraum
für verschiedene Arten von Elementen oder Teilen dem Bediener zur Verfügung steht.
[0046] Vorzugsweise ist das zumindest eine Auflageelement an oder in der zumindest einen
Schublade angeordnet und steht dem Bediener somit einfach zur Verfügung sowie ist
bei Nichtgebrauch Auflageelement einfach an oder in der zumindest einen Schublade
verstaubar.
[0047] Vorteilhaft ist das zumindest eine Auflageelement relativ zu der zumindest einen
Schublade versetzbar und kann weiter vorteilhaft in verschiedenen Winkelausrichtungen
relativ zu der zumindest einen Schublade fixiert werden. So kann das zumindest eine
Auflageelement bei einer Winkelausrichtung von grösser oder kleiner 90° zur zumindest
einen Schublade als Rutsche für Biegeteile dienen. Bei einer Winkelausrichtung von
90° des zumindest einen Auflageelementes zur zumindest einen Schublade bildet dieses
eine zusätzliche Auflage. Besonders vorteilhaft ist das zumindest eine Auflageelement
relativ zu der zumindest einen Schublade verschwenkbar.
[0048] Weiter vorteilhaft ist zumindest eine Antriebseinrichtung zur Versetzung beziehungsweise
zur Verschwenkung des zumindest einen Auflageelementes vorgesehen, so dass das Auflageelement
einfach in die gewünschte Position überführbar ist. Beispielsweise umfasst die zumindest
eine Antriebseinrichtung zumindest einen Motor, insbesondere einen Elektromotor, und/oder
zumindest eine Federanordnung, z. B. eine Gasdruckfeder.
[0049] Bevorzugt ist zumindest eine Fördereinrichtung für Biegeteile und/oder Biegewerkezeuge
an oder in der zumindest einen Schublade vorgesehen, womit die Bedienung der Biegepresse
zusätzlich vereinfacht wird. Die zumindest eine Fördereinrichtung umfasst passive,
z. B. eine Rutsche, und/oder aktive Einrichtungen, z. B. ein vorteilhaft motorisch
angetriebenes Förderband. Vorteilhaft ist die zumindest eine Fördereinrichtung an
dem zumindest einen Auflageelement vorgesehen, womit sich eine Vielzahl von Erleichterungen
für den Bediener ergeben.
[0050] Vorzugsweise ist zumindest eine Anzeigeeinheit an oder in der zumindest einen Schublade
vorgesehen, welche dem Bediener eine Position anzeigt oder ihn über einen bestimmten
Zustand visuell informiert. Beispielsweise umfasst die zumindest eine Anzeigeeinheit
einen Bildschirm zur Darstellung verschiedener Informationen. Alternativ oder ergänzend
dazu umfasst die zumindest eine Anzeigeeinheit einen Lichtstreifen, z. B. mehrere
einzeln ansteuerbare LED, welche beispielsweise dem Bediener eine Position zur Einlagerung
eines Biegewerkzeuges oder das zu entnehmende Biegewerkzeug anzeigen.
[0051] Bevorzugt ist die zumindest eine Anzeigeeinheit bei der zumindest einen Biegewerkzeugaufnahmeeinheit
und/oder bei der zumindest einen Teileaufnahmeeinheit angeordnet, so dass eine entsprechende
Positionierung durch den Bediener in denselben einfach gewährleistet ist.
[0052] Vorzugsweise ist zumindest eine elektronische oder elektrische Schnittstelle an oder
in der zumindest einen Schublade vorgesehen.
[0053] Beispielsweise umfasst die zumindest eine elektronische Schnittstelle eine Datenschnittstelle,
z. B. einen USB- oder Wireless-Anschluss, über den Daten austauschbar sind. Weiter
kann an der zumindest einen elektronischen Schnittstelle ein Bildschirm angeordnet
werden, auf dem Daten der Biegepresse und/oder Zeichnungen beziehungsweise Arbeits-
oder Biegepläne anzeigbar sind.
[0054] Beispielsweise ist die zumindest eine elektrische Schnittstelle zum Laden von Endgeräten
ausgebildet. Die zumindest eine elektrische Schnittstelle kann z. B. Induktionsflächen
umfassen, über die induktionsfähige Geräte geladen werden können.
[0055] Bevorzugt ist zumindest ein Sensor an oder in der zumindest einen Schublade vorgesehen,
der entsprechend der zu erfassenden Information ausgebildet ist. Mit dem zumindest
einen Sensor kann beispielsweise die Anwesenheit oder Abwesenheit eines Biegewerkzeugs
und/oder eines Teils erfasst werden. Der zumindest eine Sensor kann auch zur Kontrolle
der Biegeteile und/oder der Biegewerkzeuge. Der zumindest eine Sensor kommuniziert
vorteilhaft mit einer Recheneinheit der zumindest einen Schublade und/oder mit der
Steuerung der Biegepresse.
[0056] Vorzugsweise ist die zumindest eine Schublade verriegelbar, womit ein unbeabsichtigtes
Öffnen bedarfsweise verhindert wird. Die zumindest eine Schublade ist im verriegelten
Zustand blockiert, was den Transport der zumindest einen Schublade oder der Biegepresse
vereinfacht. Besonders vorteilhaft ist die zumindest eine Schublade abschliessbar,
so dass der Inhalt der zumindest einen Schublade Dritten nicht zugänglich ist. Der
Bediener kann dadurch seine Privatsachen gesichert in der zumindest einen Schublade
verstauen. Zudem kann der Bediener für die Vollständigkeit der Biegewerkzeuge und/oder
Teile verantwortlich gemacht werden.
[0057] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung, in der unter Bezugnahme auf die Zeichnungen Ausführungsbeispiele der
Erfindung beschrieben sind. Dabei können die in den Ansprüchen und in der Beschreibung
erwähnten Merkmale jeweils einzeln für sich oder in beliebiger Kombination erfindungswesentlich
sein.
[0058] Die Bezugszeichenliste ist wie auch der technische Inhalt der Patentansprüche und
Figuren Bestandteil der Offenbarung. Die Figuren werden zusammenhängend und übergreifend
beschrieben. Gleiche Bezugszeichen bedeuten gleiche Bauteile, Bezugszeichen mit unterschiedlichen
Indices geben funktionsgleiche oder ähnliche Bauteile an.
[0059] Es zeigen dabei:
- Fig. 1
- eine Ausführungsform einer erfindungsgemässen Biegepresse in einer perspektivischen
Ansicht,
- Fig. 2
- eine Schublade der erfindungsgemässen Biegepresse gemäss Fig. 1 im ausgezogenen Zustand,
- Fig. 3
- die Schublade in einer perspektivischen Ansicht,
- Fig. 4
- eine schematische Draufsicht auf die Schublade,
- Fig. 5
- eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemässen Biegepresse in einer perspektivischen
Ansicht,
- Fig. 6
- eine Schublade in einer schematischen Seitenansicht,
- Fig. 7
- eine weitere Schublade in einer schematischen Seitenansicht, und
- Fig. 8
- eine Schublade mit Auflageelementen in einer schematischen Frontansicht.
[0060] Die in der Fig. 1 gezeigte Biegepresse 11 weist eine Oberwange 21 und eine Unterwange
26 auf, wobei zum Biegen von Blechen die Oberwange 21 relativ zur Unterwange 26 verfahrbar
ist. Je nach Art der zu erstellenden Biegung werden die entsprechenden Biegewerkzeuge
an der Oberwange 21 und der Unterwange 26 vorgesehen. Innerhalb des Gehäuses 13 der
Biegepresse 11 sind die Steuerung, das Antriebsmittel für die Oberwange 21 sowie die
anderen üblichen Komponenten einer herkömmlichen Biegepresse 11 vorgesehen.
[0061] Im vorliegenden Beispiel sind beidseitig neben der Unterwange 26 zwei Schubladen
31, 31A angeordnet, die zur Aufnahme von Biegewerkzeugen ausgebildet sind. Die Schubladen
31, 31A sind in das Gehäuse 13 der Biegepresse 11 integriert.
[0062] Jede Schublade 31, 31A ist über Führungsschienen 34 auf einem entsprechend ausgebildeten,
im Gehäuse 13 der Biegepresse 11 vorgesehenen Schubladenmechanismus geführt. Vorteilhaft
ist eine Auszugssperre vorgesehen, welche verhindert, dass die Schublade 31, 31A versehentlich
zu weit aus dem Gehäuse 13 der Biegepresse 11 herausgezogen werden kann. Zudem können
Fixiersicherungen für die Schubladen 31, 31A vorgesehen sein, um diese in bestimmten
Stellungen relativ zu dem Gehäuse 13 der Biegepresse 11 fixieren und dadurch ein unbeabsichtigtes
Schliessen derselben verhindern zu können.
[0063] In diesem Beispiel ist die Schublade 31 über eine Motoreinheit 48 verfahrbar, wobei
diese Motoreinheit 48 über einen Sensor 49 - hier als Bewegungssensor ausgebildet
- gesteuert ist.
[0064] Die Schublade 31 ist mit einem Schloss 35 versehen. Mit dem entsprechenden Schlüssel
als Schliessmittel kann die Schublade 31 verriegelt beziehungsweise blockiert werden.
[0065] Jede Schublade 31, 31A weist weiter einen Aufnahmebereich 32 auf, in dem mehrere
Biegewerkzeugaufnahmeeinheiten 36 für Biegewerkzeuge vorgesehen sind (Figuren 2 und
3). Jede dieser Biegewerkzeugaufnahmeeinheiten 36 weist eine Aufnahmehalterung 37
für ein Biegewerkzeug auf, in welchen das Biegewerkzeug beispielsweise klemmend gehalten
ist. Die Aufnahmehalterung 37 ist beispielsweise aus einem Schaumstoff gefertigt und
weist - in diesem Beispiel -jeweils drei Aufnahmeschlitze 39 zur Aufnahme von zumindest
drei Biegewerkzeugen auf.
[0066] An jeder Biegewerkzeugaufnahmeeinheit 36 ist jeweils eine entlang deren Längserstreckung
verlaufende Anzeigeeinheit 43 sowie eine entlang deren Quererstreckung verlaufende
Anzeigeeinheit 44 vorgesehen. Diese Anzeigeeinheiten 43 und 44 sind jeweils als LED-Lichtstreifen
ausgebildet, wobei die einzelnen LEDs separat ansteuerbar sind. Über diese LEDs wird
dem Bediener beispielsweise angezeigt, wo er ein nicht mehr benötigtes Biegewerkzeug
einlagern soll. Über diese LEDs kann dem Bediener beispielsweise auch angezeigt werden,
welches Biegewerkzeug er aus der Biegewerkzeugaufnahmeeinheit 36 für den nächsten
Biegevorgang in der Unterwange 26 oder der Oberwange 21 anordnen soll.
[0067] Jede der Biegewerkzeugaufnahmeeinheiten 37 ist aus dem Aufnahmebereich 32 der entsprechenden
Schublade 31 versetzbar. Im vorliegenden Beispiel (siehe insb. Fig. 4) ist jede Biegewerkzeugaufnahmeeinheit
37 um eine, hier durch einen Bolzen definierte Schwenkachse 38 aus dem Aufnahmebereich
32 der Schublade 31 herausschwenkbar.
[0068] Weiter sind Halteeinrichtungen 40 zum temporären Halten der Biegewerkzeugaufnahmeeinheiten
36 in der Schublade 31 vorgesehen. Die Halteeinrichtungen 40 weisen beispielsweise
einen an der Biegewerkzeugaufnahmeeinheit 36 angeordneten Magneten 42 und einen an
der Innenseite des Aufnahmebereichs 32 der entsprechenden Schublade 31 angeordneten
Gegenmagneten 41 auf. Der Magnet 42 wie auch der Gegenmagnet 41 sind derart ausgebildet,
dass die Biegewerkzeugaufnahmeeinheit 36 beim Öffnen und Schliessen der Schublade
temporär gehalten ist, jedoch die vorhandene Haltekraft zwischen dem Magneten 42 und
dem Gegenmagneten 41 vom Bediener einfach und vorteilhaft ohne grossen Kraftaufwand
überwunden werden kann.
[0069] In Bezug auf die vorliegende Darstellung im oberen Bereich der Schublade 31 weist
diese eine Teileaufnahmeeinheit 33 auf, welche die Schublade 31 von oben her abdeckt
und die in den Biegewerkzeugaufnahmeeinheiten 36 vorhandenen Biegewerkzeuge wenigstens
teilweise schützt. Diese Teileaufnahmeeinheit 33 dient beispielsweise der Aufnahme
von Werkzeugen für den Maschinenunterhalt oder für das Anordnen beziehungsweise Wechseln
von Biegewerkzeugen an der Oberwange 21 und/oder der Unterwange 26. Weiter können
auch Messmittel, insbesondere die Messmittel, die beim Biegen des Blechs benötigt
werden, in der Werkzeugaufnahme 33 gelagert werden. Somit stehen dem Bediener der
Biegepresse 11 sämtliche für deren Bedienung benötigten Arbeitsmittel direkt an der
Biegepresse 11 zur Verfügung.
[0070] In der Teileaufnahmeeinheit 33 ist eine Induktionsfläche als eine elektrische Schnittstelle
121 vorgesehen, über welche induktionsfähige Geräte bedarfsweise geladen werden können.
Weiter ist eine elektronische Schnittstelle 123 - hier in Form eines USB-Anschlusses
- vorgesehen, über die beispielsweise Daten mit der Schublade 31 und/oder mit der
Biegepresse 11 austauschbar sind.
[0071] Weiter ist in beziehungsweise bei der Teileaufnahmeeinheit 33 eine Kontrollelektronik
125 vorgesehen, welche über entsprechende Sensoren 127 oder Einrichtungen (z. B. eine
Kamera) Kontrollen an den Biegeteilen und/oder an den Biegewerkzeugen vornehmen kann.
Beispielsweise dient diese Kontrollelektronik 125 dem Erfassen eines IST-Zustandes
eines Biegewerkzeuges.
[0072] Die Schublade 31 ist zudem gegenüber dem Gehäuse 13 der Biegepresse 11 um die Rotationsachse
46 verschwenkbar und entlang dieser relativ zu dem Gehäuse 13 der Biegepresse 11 versetzbar
(siehe Fig. 4). Entsprechend kann die Schublade 31 entlang der Rotationsachse 46 in
der Höhe bedarfsweise positioniert werden. Auch kann die Schublade 31 derart verschwenkt
werden, dass der Tätigkeitsraum des Bedieners der Biegepresse 11 weniger von der Schublade
31 begrenzt beziehungsweise nur geringfügig eingeschränkt wird.
[0073] Bei der in der Fig. 5 gezeigten Biegepresse 51 sind beidseitig neben der Unterwange
66 und neben der Oberwange 61 Schubladen 71, 71A und 71B angeordnet, die zur Aufnahme
von Biegewerkzeugen ausgebildet sind. Die Schublade 71 ist - bezogen auf die vorliegende
Darstellung - rechts neben der Unterwange 66 angeordnet. Die Schublade 71A ist - bezogen
auf die vorliegende Darstellung - rechts neben der Oberwange 61 angeordnet. Die Schublade
71B ist- bezogen auf die vorliegende Darstellung - links neben der Unterwange 66 sowie
neben der Oberwange 61 angeordnet und erstreckt sich im vorliegenden Beispiel nahezu
über die gesamte Höhe der Biegepresse 51. Die Schubladen 71, 71A und 71B sind in das
Gehäuse 53 der Biegepresse 51 integriert.
[0074] An der Schublade 71 ist eine Anzeigeeinheit 72 vorgesehen, die als Bildschirm ausgebildet
ist. Der Bediener kann auf der integrierten Anzeigeeinheit 72 die Art und/oder die
Anzahl der in der Schublade 71 befindlichen Biegewerkzeuge ablesen. Diese Daten wurden
beispielsweise vorgängig der Steuerung der Biegepresse 51 mitgeteilt oder über entsprechende
Sensoren automatisch erfasst. Die Schublade 71 selbst kann eine Speicher-/Steuereinheit
aufweisen, welche die Daten im Zusammenhang mit in der Schublade 71 aufgenommenen
oder aus dieser entnommenen Teile speichert sowie anzeigen lässt.
[0075] In Fig. 6 ist eine von einer Biegepresse separierbare Schublade 81 dargestellt. Diese
Schublade 81 weist eine Verfahreinheit 83 auf, die mehrere Rollen 84 umfasst.
[0076] An dieser Schublade 81, aber auch an den anderen Ausführungsformen der hier beschriebenen
Schubladen 31, 71, 91, 101, können Verbindungsteile vorgesehen sein, um mehrere dieser
Schubladen miteinander zu verbinden. Damit lassen sich beispielsweise Biegezellen
mit mehreren Biegepressen realisieren, die für eine kontinuierliche Bearbeitung von
Biegeteilen in diesen Biegepressen ausgebildet sind. Diese Verbindungsteile sind z.
B. als Fördereinrichtungen ausgebildet, so dass Biegeteile einfach von einer Biegepresse
zur nächsten Biegepresse transportierbar beziehungsweise überführbar sind.
[0077] In der Schublade 91 (siehe Fig. 7) sind zwei Assistenzeinrichtungen 93 und 96 vorgesehen.
Die Assistenzeinrichtung 93 ist als ein Roboter 94 ausgebildet. Die Assistenzeinrichtung
96 umfasst eine Energieerzeugungseinrichtung 97 in Form eines Kompressors und eine
Energiezuführeinrichtung 98 in Form eines Druckluftschlauchs.
[0078] Wie in der Fig. 8 gezeigt, weist die Schublade 101 ein an derselben angeordnetes
Auflageelement 103 auf, das einerseits im Lagerzustand (gestrichelte Linie) und im
Gebrauchszustand (ausgezogene Linie) dargestellt ist. Das Auflageelement 103 umfasst
ein schematisch dargestelltes Hakenelement 104, über welches das Auflageelement 103
an der Schublade 101 in einer der beiden gezeigten Positionen anordnenbar ist. Mittels
einer, vorteilhaft in ihrer Länge einstellbaren, Stütze 105 kann die Winkelausrichtung
des Auflageelementes 103 relativ zur Schublade 101 angepasst werden.
[0079] Weiter weist die Schublade 101 ein in derselben angeordnetes Auflageelement 106 auf,
das ebenfalls einerseits im Lagerzustand (gestrichelte Linie) und im Gebrauchszustand
(ausgezogene Linie) dargestellt ist. Das Auflageelement 106 ist um eine Schwenkachse
107 relativ zu der Schublade 101 verschwenkbar. Es ist eine Antriebseinrichtung 108,
hier eine Gasdruckfeder, zur Verschwenkung des Auflageelementes 106 vorgesehen. Die
Antriebseinrichtung 108 ist vorteilhaft gesteuert, so dass eine beliebige Winkelausrichtung
(Winkel a) des Auflageelementes 106 relativ zu der Schublade 101 einstellbar ist.
Vorteilhaft ist ein Automatismus vorgesehen, so dass das Auflageelement 106 beim Aktivieren
der Antriebseinrichtung 108 - ohne eine gegenteilige Einflussnahme durch den Bediener
oder eine Steuerung - in eine Stellung senkrecht zur Schablade 101 übergeht.
[0080] An dem Auflageelement 103 ist eine rutschenförmig ausgebildete Fördereinrichtung
111 für Biegeteile und/oder Biegewerkezeuge vorgesehen, deren Neigung relativ zu dem
Auflageelement 103 einstellbar ist. Die Schublade 101 weist zudem eine weitere, als
Förderband ausgebildete Fördereinrichtung 113 auf. Die an dem Auflageelement 103 vorgesehene
Fördereinrichtung 111 kann in einer - hier nicht dargestellten Variante - ebenfalls
als Förderband ausgebildet sein, wie auch die Fördereinrichtung 113 als Rutsche ausgebildet
sein könnte.
Bezugszeichenliste
| 11 |
Biegepresse |
81 |
Schublade |
| 13 |
Gehäuse |
83 |
Verfahreinheit |
| |
|
84 |
Rolle |
| 21 |
Oberwange |
|
|
| 26 |
Unterwange |
|
|
| |
|
91 |
Schublade |
| 31 |
Schublade |
93 |
Assistenzeinrichtung |
| 32 |
Aufnahmebereich der Schublade |
94 |
Roboter |
| 33 |
Teileaufnahmeeinheit |
96 |
Assistenzeinrichtung |
| 34 |
Führungsschiene |
97 |
Energieerzeugungseinrichtung |
| 35 |
Schloss |
98 |
Energiezuführeinrichtung |
| 36 |
Biegewerkzeugaufnahmeeinheit |
|
|
| 37 |
Aufnahmehalterung |
|
|
| 38 |
Schwenkachse v. 36 |
101 |
Schublade |
| 39 |
Aufnahmeschlitz |
103 |
Auflageelement |
| 40 |
Halteeinrichtung |
104 |
Hakenelement v. 103 |
| 41 |
Gegenmagnet |
105 |
Stütze v. 103 |
| 42 |
Magnet |
106 |
Auflageelement |
| 43 |
Anzeigeeinheit |
107 |
Schwenkachse |
| 44 |
Anzeigeeinheit |
108 |
Antriebseinrichtung f. 106 |
| 46 |
Rotationsachse v. 31 |
111 |
Fördereinrichtung |
| 48 |
Motoreinheit f. 31 |
113 |
Fördereinrichtung |
| 49 |
Sensor |
|
|
| |
|
121 |
elektrische Schnittstelle |
| 51 |
Biegepresse |
123 |
elektronische Schnittstelle |
| 53 |
Gehäuse |
125 |
Kontrollelektronik |
| 61 |
Oberwange |
|
|
| 66 |
Unterwange |
127 |
Sensor |
| 71 |
Schublade |
|
|
| 72 |
Anzeigeeinheit |
|
|
1. Biegepresse zum Biegen von Blechen mit einer Oberwange (21; 61) und einer Unterwange
(26; 66) sowie mit zumindest einer Schublade (31, 31A; 71, 71A, 71B; 81; 91; 101),
dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Schublade (31, 31A; 71, 71A, 71B; 81; 91; 101) neben der Oberwange
(21; 61) oder der Unterwange (26; 66) angeordnet und zur Aufnahme von Biegewerkzeugen
und/oder Teilen ausgebildet ist und dass in zumindest einer Schublade (31,31A; 71,
71A, 71B; 81; 91; 101) zumindest eine Biegewerkzeugaufnahmeeinheit (36) für Biegewerkzeuge
und/oder zumindest eine Teileaufnahmeeinheit (33) für Teile vorgesehen ist und dass
die zumindest eine Biegewerkzeugaufnahmeeinheit (36) und/oder die zumindest eine Teilaufnahmeeinheit
aus der zumindest einen Schublade (31, 31A) herausschwenkbar ist.
2. Biegepresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Schubladen (31, 31A; 71, 71A, 71B) vorgesehen sind, wobei die Schubladen
(31, 31A; 71, 71A, 71B) vorteilhaft beidseitig der Oberwange (21; 61) oder beidseitig
der Unterwange (26; 66) oder neben der Oberwange (21; 61) und der Unterwange (26;
66) vorgesehen sind.
3. Biegepresse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Biegewerkzeugaufnahmeeinheit (36) und/oder zumindest eine Teileaufnahmeeinheit
zumindest eine Aufnahmehalterung (37) für zumindest ein Biegewerkzeug beziehungsweise
für zumindest ein Teil aufweist.
4. Biegepresse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Biegewerkzeugaufnahmeeinheit (36) und/oder die zumindest eine
Teileaufnahmeeinheit aus der zumindest einen Schublade (31, 31A) versetzbar ist, wobei
vorteilhaft eine Halteeinrichtung (40) zum temporären Halten der zumindest einen Biegewerkzeugaufnahmeeinheit
(36) und/oder der zumindest einen Teileaufnahmeeinheit (33) in der zumindest einen
Schublade (31, 31A) vorgesehen ist, wobei die Halteeinrichtung (40) vorteilhaft mechanisch
oder magnetisch ausgebildet ist.
5. Biegepresse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Motoreinheit (48) zum Verfahren der zumindest einen Schublade (31) vorgesehen
ist, wobei vorteilhaft diese Motoreinheit (48) sensorgesteuert ist.
6. Biegepresse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Schublade (81) von der Biegepresse (11; 51) separierbar ist und
vor-teilhaft eine Verfahreinheit (83) umfasst.
7. Biegepresse nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Assistenzeinrichtung (93, 96) in der zumindest einen Schublade (91)
vorgesehen ist, wobei vorteilhaft die zumindest eine Assistenzeinrichtung (93, 96)
zumindest einen Roboter (94) und/oder zumindest eine Energieerzeugungseinrichtung
(97) und/oder zumindest eine Energiezuführeinrichtung (98) umfasst.
8. Biegepresse nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Auflageelement (103, 106) vorgesehen ist.
9. Biegepresse nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Auflageelement (103, 106) an oder in der zumindest einen Schublade
(101) angeordnet ist und vorteilhaft relativ zu der zumindest einen Schublade (101)
versetzbar, vorteilhaft verschwenkbar, ist, wobei weiter vorteilhaft zumindest eine
Antriebseinrichtung (108) zur Versetzung des zumindest einen Auflageelementes (106)
vorgesehen ist.
10. Biegepresse nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Fördereinrichtung (111, 113) für Biegeteile und/oder Biegewerkzeuge
an oder in der zumindest einen Schublade (101) vorgesehen ist, wobei die zumindest
eine Fördereinrichtung (111) vorteilhaft an dem zumindest einen Auflageelement (103)
vorgesehen ist.
11. Biegepresse nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Anzeigeeinheit (43, 44; 72) an oder in der zumindest einen Schublade
(31; 71) vorgesehen ist, wobei vorteilhaft die zumindest eine Anzeigeeinheit (43,
44) bei der zumindest einen Biegewerkzeugaufnahmeeinheit (36) und/oder bei der zumindest
einen Teileaufnahmeeinheit angeordnet ist.
12. Biegepresse nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine elektronische Schnittstelle (123) oder eine elektrische Schnittstelle
(121) an oder in der zumindest einen Schublade (31) vorgesehen ist.
13. Biegepresse nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Sensor an oder in der zumindest einen Schublade (31) vorgesehen ist.
14. Biegepresse nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Schublade (31) verriegelbar ist.
1. A bending press for bending metal sheets having an upper beam (21; 61) and a lower
beam (26; 66) and having at least one drawer (31, 31A; 71, 71A, 71B; 81; 91; 101),
characterised in that the at least one drawer (31, 31A; 71, 71A, 71B; 81; 91; 101) is arranged next to
the upper beam (21; 61) or the lower beam (26; 66) and is designed for receiving bending
tools and/or parts and that in at least one drawer (31, 31A; 71, 71A, 71B; 81; 91;
101) at least one bending tool receiving unit (36) for bending tools and/or at least
one parts receiving unit (33) for parts is provided and in that the at least one bending tool receiving unit (36) and/or the at least one parts receiving
unit can be pivoted out of the at least one drawer (31, 31A).
2. The bending press according to claim 1, characterised in that a plurality of drawers (31, 31A; 71, 71A, 71B) is provided, wherein the drawers (31,
31A; 71, 71A, 71B) are advantageously provided on both sides of the upper beam (21;
61) or on both sides the lower beam (26; 66) or next to the upper beam (21; 61) and
the lower beam (26; 66).
3. The bending press according to claim 1 or 2, characterised in that at least one bending tool receiving unit (36) and/or at least one parts receiving
unit has at least one receiving bracket (37) for at least one bending tool and/or
for at least one part.
4. The bending press according to claim 3, characterised in that the at least one bending tool receiving unit (36) and/or the at least one parts receiving
unit can be displaced from the at least one drawer (31, 31A), wherein advantageously
a holding device (40) is provided for temporarily holding the at least one bending
tool receiving unit (36) and/or the at least one parts receiving unit (33) in the
at least one drawer (31, 31A), wherein the holding device (40) is advantageously designed
mechanically or magnetically.
5. The bending press according to one of claims 1 to 4, characterised in that a motor unit (48) is provided for moving the at least one drawer (31), wherein this
motor unit (48) is advantageously sensor-controlled.
6. The bending press according to one of claims 1 to 5, characterised in that the at least one drawer (81) can be separated from the bending press (11; 51) and
advantageously comprises a moving unit (83).
7. The bending press according to one of claims 1 to 6, characterised in that at least one assistance device (93, 96) is provided in the at least one drawer (91),
wherein the at least one assistance device (93, 96) advantageously has at least one
robot (94) and/or at least one energy generating device (97) and/or at least one energy
supply device (98).
8. The bending press according to one of claims 1 to 7, characterised in that at least one support element (103, 106) is provided.
9. The bending press according to claim 8, characterised in that the at least one support element (103, 106) is arranged on or in the at least one
drawer (101) and is advantageously displaceable, advantageously pivotable, relative
to the at least one drawer (101), wherein further advantageously at least one drive
device (108) is provided for displacing the at least one support element (106).
10. The bending press according to one of claims 1 to 9, characterised in that at least one conveyor device (111, 113) for bent parts and/or bending tools is provided
on or in the at least one drawer (101), wherein the at least one conveyor device (111)
is advantageously provided on the at least one support element (103).
11. The bending press according to one of claims 1 to 10, characterised in that at least one display unit (43, 44; 72) is provided on or in the at least one drawer
(31; 71), wherein the at least one display unit (43, 44) is advantageously arranged
on the at least one bending tool receiving unit (36) and/or on the at least one parts
receiving unit.
12. The bending press according to one of claims 1 to 11, characterised in that at least one electronic interface (123) or one electrical interface (121) is provided
on or in the at least one drawer (31).
13. The bending press according to one of claims 1 to 12, characterised in that at least one sensor is provided on or in the at least one drawer (31).
14. The bending press according to one of claims 1 to 13, characterised in that the at least one drawer (31) can be locked.
1. Presse plieuse pour plier des tôles avec un tablier supérieur (21 ; 61) et un tablier
inférieur (26 ; 66) et avec au moins un tiroir (31, 31A ; 71, 71A, 71B ; 81 ; 91 ;
101), caractérisée en ce que l'au moins un tiroir (31, 31A ; 71, 71A, 71B ; 81 ; 91 ; 101) est agencé à côté du
tablier supérieur (21 ; 61) ou du tablier inférieur (26 ; 66) et est conçu pour recevoir
des outils de pliage et/ou des pièces et en ce que dans au moins un tiroir (31, 31A ; 71, 71A, 71B; 81 ; 91 ; 101), au moins une unité
porte-outils de pliage (36) pour outils de pliage et/ou au moins une unité porte-pièces
(33) pour pièces sont prévues et en ce que l'au moins une unité porte-outils de pliage (36) et/ou l'au moins une unité porte-pièces
peuvent être pivotées hors de l'au moins un tiroir (31, 31A).
2. Presse plieuse selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'une pluralité de tiroirs (31, 31A; 71, 71A, 71B) sont prévus, les tiroirs (31, 31A;
71, 71A, 71B) étant prévus avantageusement de part et d'autre du tablier supérieur
(21 ; 61) ou de part et d'autre du tablier inférieur (26 ; 66) ou à côté du tablier
supérieur (21; 61) et du tablier inférieur (26 ; 66).
3. Presse plieuse selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce qu'au moins une unité porte-outils de pliage (36) et/ou au moins une unité porte-pièces
présente au moins un support de réception (37) pour au moins un outil de pliage ou
pour au moins une pièce.
4. Presse plieuse selon la revendication 3, caractérisée en ce que l'au moins une unité porte-outils de pliage (36) et/ou l'au moins une unité porte-pièces
peuvent être déplacées hors de l'au moins un tiroir (31, 31A), dans laquelle un dispositif
de maintien (40) pour le maintien temporaire de l'au moins une unité porte-outils
de pliage (36) et/ou de l'au moins une unité porte-pièces (33) est avantageusement
prévu dans l'au moins un tiroir (31, 31A), le dispositif de maintien (40) étant avantageusement
conçu mécaniquement ou magnétiquement.
5. Presse plieuse selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce qu'un groupe moteur (48) est prévu pour déplacer l'au moins un tiroir (31), ce groupe
moteur (48) étant avantageusement commandé par capteur.
6. Presse plieuse selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que l'au moins un tiroir (81) peut être séparé de la presse plieuse (11 ; 51) et comprend
avantageusement une unité de déplacement (83).
7. Presse plieuse selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce qu'au moins un dispositif d'assistance (93, 96) est prévu dans l'au moins un tiroir (91),
l'au moins un dispositif d'assistance (93, 96) comportant avantageusement au moins
un robot (94) et/ou au moins un dispositif de génération d'énergie (97) et/ou au moins
un dispositif d'alimentation en énergie (98).
8. Presse plieuse selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisée en ce qu'au moins un élément d'appui (103, 106) est prévu.
9. Presse plieuse selon la revendication 8, caractérisée en ce que l'au moins un élément d'appui (103, 106) est disposé sur ou dans l'au moins un tiroir
(101) et est avantageusement déplaçable, avantageusement pivotant, par rapport à l'au
moins un tiroir (101), au moins un dispositif d'entraînement (108) étant en outre
avantageusement prévu pour déplacer l'au moins un élément d'appui (106).
10. Presse plieuse selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisée en ce qu'au moins un dispositif de transport (111, 113) pour pièces pliées et/ou outils de
pliage est prévu sur ou dans l'au moins un tiroir (101), l'au moins un dispositif
de transport (111) étant avantageusement prévu sur l'au moins un élément d'appui (103).
11. Presse plieuse selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisée en ce qu'au moins une unité d'affichage (43, 44 ; 72) est prévue sur ou dans l'au moins un
tiroir (31 ; 71), l'au moins une unité d'affichage (43, 44) étant avantageusement
disposée sur l'au moins une unité porte-outils de pliage (36) et/ou sur l'au moins
une unité porte-pièces.
12. Presse plieuse selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisée en ce qu'au moins une interface électronique (123) ou une interface électrique (121) est prévue
sur ou dans l'au moins un tiroir (31).
13. Presse plieuse selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisée en ce qu'au moins un capteur est prévu sur ou dans l'au moins un tiroir (31).
14. Presse plieuse selon l'une quelconque des revendications 1 à 13, caractérisée en ce que l'au moins un tiroir (31) peut être verrouillé.