[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Beeinflussung der Strömung in einer Turbomaschine,
mit einem Gehäuse und mit wenigstens einem, mehrere Schaufeln aufweisenden, innerhalb
des Gehäuses rotierenden Schaufelkranz, nach der im Oberbegriff von Anspruch 1 näher
definierten Art. Des Weiteren betrifft die Erfindung eine Turbomaschine mit einer
derartigen Vorrichtung.
[0002] Der Begriff "Turbomaschine" im Sinne der vorliegenden Patentanmeldung umfasst Turbinen
und Verdichter. Stromab von Turbinen werden häufig Diffusoren eingesetzt, die die
Aufgabe haben, die Strömung am Austritt der Turbine zu verzögern, um auf diese Weise
die in diesem Bereich noch vorhandene kinetische Energie der Strömung, beispielsweise
einer Luft- oder Dampfströmung, in potenzielle Energie in Form von statischem Druck
umzuwandeln, was als Druckrückgewinn bezeichnet wird. Um dies zu erreichen, wird bei
bekannten Lösungen der Strömungsquerschnitt vom Eintritt des Diffusors in Richtung
seines Austritts erweitert. Durch diese Vergrößerung des Querschnitts des Diffusors
wird eine Verzögerung der Strömung erreicht. Der Diffusor bewirkt ein Absinken des
Gegendrucks am Austritt, so dass ein höheres Enthalpiegefälle zur Verfügung steht,
d. h. mehr Arbeit umgesetzt und dadurch der Wirkungsgrad der Turbine gesteigert wird.
[0003] Ein maximaler Druckrückgewinn bei einem Diffusor wird bei einem Öffnungswinkel erreicht,
bei dem gerade noch keine Strömungsablösung auftritt. Eine solche Strömungsablösung
kann dadurch entstehen, dass die Grenzschicht an der Wand des Diffusors mit zunehmender
Lauflänge immer mehr an Energie verliert und gleichzeitig durch die Verzögerung der
Strömung ein Druckanstieg auftritt, was innerhalb der Grenzschicht eine Strömungsumkehr
und damit ein Ablösen der Strömung von der Wand bewirken kann. Eine Vergrößerung des
Öffnungswinkels der Turbine erhöht das Risiko einer Strömungsablösung. Das Auftreten
von Strömungsablösungen führt zu großflächigen Rückströmungen innerhalb des Diffusors,
was letztendlich eine nicht ausreichende Verzögerung der Strömung zur Folge hat. Hierdurch
wird der Druckrückgewinn verringert und kann teilweise sogar negativ ausfallen. Die
beschriebenen, im Falle einer Strömungsablösung auftretenden Rückströmgebiete sind
meist nicht stationär, sondern können erhebliche Druckund Geschwindigkeitsfluktuationen
innerhalb des Diffusors auslösen, was auch zu strukturmechanischen Problemen innerhalb
des Diffusors führen kann.
[0004] Aufgrund der beschriebenen Risiken werden Diffusoren heutzutage meist sehr vorsichtig
ausgelegt, indem der Diffusor entweder recht lang ist oder einen geringen Öffnungswinkel
aufweist, wodurch ein geringerer Druckrückgewinn in Kauf genommen wird. Dies führt
jedoch entweder zu sehr hohen Kosten oder zu einem nicht optimalen Wirkungsgrad der
Turbine.
[0005] Da Turbinen in Kraftwerken aufgrund der stark fluktuierenden Einspeisung von regenerativen
Energien meist in einem sehr breiten Lastbereich von sehr niedriger Teillast bis hin
zu extremer Überlast gefahren werden, kann das Auftreten von Strömungsablösungen im
Diffusor auf der Grundlage der geometrischen Parameter, also der Länge und des Flächenverhältnisses
zwischen Eintritt und Austritt, kaum vermieden werden. Dies ist ein weiterer Grund,
weshalb Diffusoren häufig sehr vorsichtig bzw. konservativ ausgelegt werden, um einen
Kompromiss zwischen einem möglichst hohen Druckrückgewinn, einem großen Betriebsbereich
und einer wirtschaftlich akzeptablen Länge des Diffusors zu erreichen.
[0006] Aus dem allgemeinen Stand der Technik sind verschiedene Ansätze zur passiven Beeinflussung
der Strömung in Turbinen bekannt, die insbesondere eine Energetisierung der Grenzschicht
im Bereich des Diffusors bewirken sollen, indem künstlich Wirbel erzeugt werden oder
der Turbulenzgrad der Strömung erhöht wird, wodurch ein verstärkter Austausch von
Energie und Impuls zwischen der Hauptströmung und der Grenzschicht stattfindet. Diese
passiv arbeitenden Verfahren haben jedoch den Nachteil, dass sie sich ständig im Strömungskanal
befinden und daher in denjenigen Betriebsbereichen, in denen der Diffusor stabil arbeitet,
zusätzliche Verluste verursachen. Ein Beispiel hierfür ist in "
Improving curved subsonic diffuser performance with vortex generators" von B. A. Reichert
und B. J. Wendt in AIAA-Journal 34(1), 1996 beschrieben.
[0007] Des Weiteren ist aus "
Control of separation in a conical diffuser by vortex generator jets" von M. Nishi,
Y. Kouichi und M. Keisuke in JSME Series B, 41(1), 1998 ein aktives Verfahren bekannt, bei dem in den Diffusor zusätzlich ein Arbeitsfluid,
z.B. Luft, eingeblasen wird, um die Grenzschicht zu energetisieren bzw. um den Turbulenzgrad
zu erhöhen. Das Problem des zusätzlichen Einblasens von Arbeitsfluid ist jedoch, dass
dieses aus einem Bereich höheren Druckes innerhalb der Turbine und insbesondere bei
Gasturbinenanlagen dem Verdichter entnommen werden muss. Da der entnommene Massenstrom
jedoch nicht an der Arbeitsumsetzung teilnimmt, verringert sich auf diese Weise die
Leistungsabgabe der Turbine und damit der Wirkungsgrad. Hinzu kommt, dass die aktiven
Verfahren meist auch relativ energieintensiv und kostspielig sind.
[0008] Eine gattungsgemäße Vorrichtung und eine entsprechende Turbine sind aus der
US 2012/0102956 A1 bekannt. Hierbei ist zwischen dem Gehäuse und den Turbinenschaufeln ein Spalt mit
einer Höhe von ca. 2,3 bis 3,8 mm (90 bis 150 mils) vorgesehen, durch den eine Leckströmung
erzeugt werden soll, um eine Grenzschicht entlang einer äußeren Wandung eines nachfolgenden
Diffusors zu energetisieren.
[0009] Eine Erhöhung des Spaltmassenstroms durch die Vergrößerung des Spalts zwischen Laufschaufeln
und Gehäuse, wie dies in der
US 2012/0102956 A1 beschrieben ist, kann zwar zur Stabilisierung des Diffusors beitragen, da der Spaltmassenstrom
nicht an der Arbeitsumsetzung innerhalb der Laufschaufel teilnimmt und da es zu einer
Interaktion zwischen der Hauptströmung und der Spaltströmung kommen kann, kann dies
jedoch auch zu einem Wirkungsgrad- und Leistungsabfall der Turbine führen. Durch den
bei dieser Lösung vorhandenen, verhältnismäßig großen Spalt, der zu einer sehr hohen
Leckströmung führt, verringert sich der Wirkungsgrad der Turbine in den meisten Anwendungsbereichen.
Diese Verluste durch den Spaltmassenstrom überwiegen den höheren Druckrückgewinn im
Diffusor bei weitem. Einen ähnlichen Stand der Technik beschreibt auch "
A Trade-Off Study of Rotor Tip Clearance Flow in a Turbine/Exhaust Diffuser System"
von S. Farokhi in ASME-Paper No. 87-GT-214, 1989.
[0010] Ein Spalt zwischen den rotierenden Teilen der Turbomaschinen einerseits, d.h. der
Welle und den Laufschaufeln, und den stehenden Teilen andererseits, d.h. dem Gehäuse,
ist notwendig, um die Relativbewegung zwischen den Komponenten zu ermöglichen. Um
die durch die Spaltströmung verursachten Verluste zu minimieren, wird meist versucht,
den Radialspalt, also den Abstand zwischen den Schaufelenden und dem Gehäuse bei frei
stehenden Schaufeln bzw. die freie Fläche zwischen dem Deckband des Schaufelkranzes
und dem Gehäuse, so gering wie möglich zu halten.
[0011] Als Faustregel wird häufig angegeben, dass der Radialspalt mindestens 1/1000 des
Schaufelkranz-Durchmessers betragen soll. Dabei ist zu beachten, dass der Spalt im
Betrieb der Turbomaschine reduziert wird, beispielsweise auf Grund der Fliehkraftdehnung
und der unterschiedlichen thermischen Ausdehnung von Gehäuse und Laufschaufeln. Diesen
statischen Dehnungen ist zudem eine Radialbewegung auf Grund von Wellenschwingungen
überlagert. Wird der Spalt zu gering ausgeführt, besteht die Gefahr, dass die rotierenden
Komponenten der Turbomaschine am Gehäuse anstreifen. Dies kann zu dauerhaft höheren
Verlusten oder sogar zur Zerstörung der Turbomaschine führen.
[0012] Um das Risiko eines Anstreifens bei möglichst geringem Spalt bzw. die daraus resultierenden
Schäden zu minimieren, werden nach dem Stand der Technik verschiedene Verfahren eingesetzt.
[0013] Zunächst wird die minimale Spalthöhe zumeist nicht über die ganze Breite der Schaufelspitze
bzw. die axiale Deckbandlänge eingestellt, da es in diesem Fall zu einem großflächigen
Anlaufen kommen könnte. Vielmehr werden zumeist möglichst dünne Strukturen verwendet,
die im Falle eines Anstreifens zwar beschädigt werden können, wodurch die Dichtwirkung
nachlässt, was jedoch in der Regel keine größeren Beschädigungen oder gar einen Ausfall
der Turbomaschine zur Folge hat. Eine solche Vorrichtung für frei stehende Schaufeln
ist beispielsweise in der
US 2007/02376237 beschrieben.
[0014] Bei Schaufelkränzen mit Deckband ist letzteres üblicherweise mit einer oder mehreren
Dichtspitzen oder -rippen besetzt, die dadurch in axialer Richtung eine oder mehrere
Wirbelkammern bilden und somit die Dichtwirkung erhöhen. Diese Ausführung wird auch
als Labyrinthdichtung bezeichnet. Um die Dichtwirkung weiter zu verbessern, werden
diese Dichtspitzen sowie die Gegenlaufflächen im Gehäuse oft radial versetzt angebracht,
um so ein gestuftes Labyrinth zu erzeugen.
[0015] Um die in solchen Dichtrippen beim Betrieb auftretenden mechanischen Belastungen
zu reduzieren, werden diese zum Teil geometrisch so ausgeführt, dass der Rippenquerschnitt
in radialer Richtung erweitert wird, wie zum Beispiel in der
EP 1 413 712 A1 beschrieben. Zusätzlich dienen einzelne kleine Trennschlitze dazu, die auf Grund
der Fliehkraft entstehenden Druckspannungen in den Rippen zu verringern.
[0016] Des Weiteren wird die Gegenlauffläche im Gehäuse üblicherweise mit einer weichen
Beschichtung versehen, die im Falle eines Anstreifens abgetragen wird. Um diesen Vorgang
zu begünstigen, können die Schaufelspitzen von frei stehenden Schaufeln, wie z.B.
in der
EP 0 702 130 A2 beschrieben, mit einem schneidfähigen Anstreifbelag ausgeführt werden, während die
Dichtspitzen von Deckbandschaufeln mit einer schneidenförmigen Geometrie versehen
werden können, wie z.B. in
WO 02/25065 A1 dargelegt wird. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Dichtungen im Gehäuse
in radial nachgiebigen Segmenten anzuordnen, wie dies beispielsweise in der
US 5,603,510 A oder der
US 6,502,823 B1 offenbart ist.
[0017] Da der Spaltstrom nicht an der Umlenkung innerhalb des Schaufelkranzes teilnimmt
und deshalb eine andere Strömungsrichtung aufweist als der Hauptmassenstrom, wird
in der
DE 10 2012 106 175 A1 zusätzlich durch drallbrechende Strukturen innerhalb des Anstreifbelags bzw. durch
vor- und nachgelagerte drallbrechende Elemente versucht, die Strömungsrichtung des
Spaltmassenstroms ähnlich zu der des Hauptmassenstroms einzustellen, um dadurch die
Mischungsverluste, welche durch die Interaktion von Spalt- und Hauptmassenstrom entstehen,
zu reduzieren.
[0018] Für frei stehende Schaufeln sind Ansätze bekannt, bei denen versucht wird, den Spaltwirbel
als solchen mithilfe von sich teilweise über die Schaufel erstreckenden Ausnehmungen
zwischen Saug- und Druckseite zu schwächen. Eine solche Vorgehensweise ist in der
EP 2 538 024 A1 beschrieben.
[0019] Allen diesen Maßnahmen liegt der Gedanke zu Grunde, den Spaltmassenstrom in seiner
Gesamtheit zu reduzieren, um den Wirkungsgrad der einzelnen Turbinenstufen zu verbessern.
Jedoch wird dadurch auch die vorteilhafte Wirkung der Spaltströmung auf die Strömung
im Diffusor beseitigt, was zwangsläufig zu der oben angesprochenen sehr vorsichtigen
Auslegung von Diffusoren führt.
[0020] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zur Beeinflussung der
Strömung in einer Turbomaschine zu schaffen, mit der Strömungsablösungen vermieden
und der Wirkungsgrad der Turbomaschine verbessert werden kann.
[0021] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die in Anspruch 1 genannten Merkmale gelöst.
[0022] Die Erfindung ist in dem beigefügten Satz von Ansprüchen dargelegt.
[0023] Durch den erfindungsgemäßen, auf Grund von einzelnen Ausnehmungen um den Umfang des
Schaufelkranzes eine diskontinuierliche Höhe aufweisenden und in Axialrichtung durchgehenden
Spalt wird eine lokale Erhöhung des Spaltstroms über den Schaufelkranz erreicht. Im
Falle eines dem Schaufelkranz der Turbomaschine nachgeordneten Diffusors kann dadurch
die Energetisierung der Grenzschicht an der Wandung des Diffusors, also das Einbringen
von Energie in diese Grenzschicht, verbessert werden, was zu einer Stabilisierung
der Grenzschichtströmung führt und letztendlich höhere Druckrückgewinne bzw. eine
Verkürzung des Diffusors bei konstantem Druckrückgewinn ermöglicht. Die erfindungsgemäße
Lösung erlaubt es damit, deutlich "aggressivere", d. h. bei gleichem Verhältnis von
Eintritts- zu Austrittsfläche, kürzere Diffusoren zu bauen, so dass die Anlagenkosten
deutlich reduziert werden können. Des Weiteren kann durch den erfindungsgemäßen Spalt
die Entstehung großer Rückströmgebiete in einem dem Schaufelkranz nachgeordneten Bereich
vermieden werden, welche ansonsten durch niederfrequente Pulsationen strukturmechanische
Probleme verursachen können.
[0024] Dadurch, dass die Höhe des Spalts um den Umfang des Schaufelkranzes diskontinuierlich
ist, kann in den Bereichen, in denen der Spalt eine größere Höhe aufweist, ein ausreichend
großer Massenstrom erreicht werden, der die oben beschriebene Energetisierung der
Grenzschicht sicherstellt, wobei gleichzeitig durch die Beschränkung eines solchen
Spalts auf einzelne Abschnitte des Umfangs des Schaufelkranzes ein zu hoher Spaltverlust,
der den Wirkungsgrad der Turbomaschine zu stark verringern würde, vermieden wird.
[0025] Die Spaltfläche der ursprünglichen Ausführung ist hierbei durch die freie Fläche
zwischen dem Schaufelkranz und dem Gehäuse bei der Ausführung mit kontinuierlichem
Spalt definiert. Daher wird diese Spaltfläche teilweise auch als freie Fläche zwischen
dem Schaufelkranz und dem Gehäuse bezeichnet.
[0026] Da die aus dem Stand der Technik bekannten Lösungen im Gegensatz zu der erfindungsgemäßen
Lösung einen um den Umfang des Schaufelkranzes gleichmäßig hohen Spalt aufweisen,
tritt bei denselben entweder ein zu geringer Massenstrom, mit dem eine Energetisierung
der Grenzschicht nicht erreicht werden kann, oder eine zu starke Verringerung des
Wirkungsgrads der Turbomaschine auf. Bei anderen Ausführungen mit sich verändernder
Spalthöhe, bei welchen die Variation der Spalthöhe z.B. bei einer Ausführung der Schaufelspitze
wie in der
EP 0 702 130 A2 bzw. des Deckbands wie in der
WO 02/25065 A1 nur gering ausfällt, und deren Sinn darin besteht, die Dichtwirkung im Ganzen zu
verbessern, tritt ebenfalls ein zu geringer Massenstrom im Spalt auf, so dass eine
Energetisierung der Grenzschicht nicht erreicht werden kann.
[0027] Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung besteht darin, dass aufgrund des
verhältnismäßig großen Spalts in bestimmten Abschnitten am Umfang des Schaufelkranzes
das Problem der Fertigungstoleranzen sowie der Längung der Turbinenschaufeln und der
damit verbundenen Größenänderung des Spalts umgangen werden kann.
[0028] Ein anderes, allgemein bekanntes Problem bei Turbomaschinen ist das Flattern der
Schaufeln, insbesondere wenn Schaufelkränze ohne Deckbänder eingesetzt werden. Dieses
Schaufelflattern kann sowohl bei in Verdichtern als auch bei in Turbinen eingesetzten
Schaufelkränzen auftreten.
[0029] Im Falle des Einsatzes der erfindungsgemäßen Vorrichtung in einem Verdichter oder
einer Turbine kann eine ansonsten auftretende, zu einem Flattern der Turbinenschaufeln
führende Interaktion von Strömung und Schaufeln vermieden werden. Durch die Veränderung
der Spaltströmung in Umfangsrichtung und die damit einhergehende Variation der Spaltströmung
ist es möglich, das Einschwingen einer solchen Wechselwirkung gezielt zu stören und
damit zu unterbinden.
[0030] Eine Turbomaschine mit einer erfindungsgemäßen, in einem Bereich vor einem Diffusor
angeordneten Vorrichtung ist in Anspruch 4 angegeben.
[0031] Aus Anspruch 5 ergibt sich eine Turbomaschine mit einer erfindungsgemäßen, in einem
Verdichterabschnitt angeordneten Vorrichtung. Nachfolgend sind Ausführungsbeispiele
der Erfindung anhand der Zeichnung prinzipmäßig dargestellt.
[0032] Es zeigt:
- Fig. 1
- eine sehr schematische Darstellung einer Turbomaschine;
- Fig. 2
- eine nicht zu der Erfindung gehörende Ausführungsform der Vorrichtung;
- Fig. 3
- einen Schnitt nach der Linie III-III aus Fig. 2;
- Fig. 4
- einen Schnitt nach der Linie IV-IV aus Fig. 2;
- Fig. 5
- eine nicht zu der Erfindung gehörende Ausführungsform der Vorrichtung;
- Fig. 6
- eine nicht zu der Erfindung gehörende Ausführungsform der Vorrichtung;
- Fig. 7
- eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung; und
- Fig. 8
- eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
[0033] Fig. 1 zeigt auf sehr schematische Art und Weise eine Turbomaschine 1, die im vorliegenden
Fall als Gasturbine ausgebildet ist und ein Gehäuse 1a, eine Einlassöffnung 2 sowie
eine Auslassöffnung 3 aufweist. In an sich bekannter Weise wird die Turbomaschine
1 in der mit "x" bezeichneten Axialrichtung von einem Arbeitsfluid, im vorliegenden
Fall einem Gas, durchströmt mit dem Ziel, eine in dem Gehäuse 1a gelagerte Welle 4
anzutreiben, um im Falle des Einsatzes der Turbomaschine 1 in einem Kraftwerk Strom
zu erzeugen.
[0034] Wie ebenfalls an sich bekannt ist, weist die Turbomaschine 1 in der Axialrichtung
x des Arbeitsfluids hintereinander einen Verdichterabschnitt 5, einen Turbinenabschnitt
6, einen sich an den Turbinenabschnitt 6 anschließenden Diffusor 7 und eine zwischen
dem Verdichterabschnitt 5 und dem Turbinenabschnitt 6 angeordnete Brennkammer 8 auf.
Der Verdichterabschnitt 5, der Turbinenabschnitt 6, der Diffusor 7 und die Brennkammer
8, die in Fig. 1 nur sehr schematisch angedeutet sind, sind von dem Gehäuse 1a umgeben.
Im vorliegenden Fall handelt es sich bei der Turbomaschine 1 um eine Gasturbine. Mit
dem Begriff "Turbomaschine" sind jedoch auch andere Ausführungen umfasst, wie zum
Beispiel eine Dampfturbine, die keinen Verdichter und keine Brennkammer aufweist.
Sowohl der Verdichterabschnitt 5 als auch der Turbinenabschnitt 6 weisen eine Vielzahl
von Schaufelkränzen 9 auf, die von dem durchströmenden Gas in Rotation versetzt werden
und damit die Welle 4 antreiben. Da die grundsätzliche Wirkungsweise der Turbomaschine
1 bekannt ist, wird hierin nicht im Detail darauf eingegangen.
[0035] In den Figuren 2 bis 8 sind verschiedene Ausführungsformen einer Vorrichtung 10 dargestellt,
die zur Beeinflussung der Strömung in der Turbomaschine 1 dienen. Sämtlichen Ausführungsformen
der Vorrichtung 10 ist gemeinsam, dass sich zwischen dem Gehäuse 1a und dem Schaufelkranz
9 ein um den Umfang des Schaufelkranzes 9 eine diskontinuierliche Höhe aufweisender,
in Axialrichtung x durchgehender Spalt 11 befindet. Obwohl der Spalt 11, wie nachfolgend
deutlich wird, in unterschiedlicher Weise ausgeführt werden kann, ist er jeweils so
ausgeführt, dass sich durch denselben eine lokale Erhöhung des Spaltstroms über den
Schaufelkranz 9 und eine Stabilisierung der Strömung in der Grenzschicht zu dem Gehäuse
1a ergibt.
[0036] Dabei ist es grundsätzlich zu bevorzugen, wenn der Spalt 11 eine derartige Größe
aufweist, dass sich durch denselben eine Vergrößerung der freien Fläche zwischen dem
Schaufelkranz 9 und dem Gehäuse 1a gegenüber einer in den Figuren nicht dargestellten,
für den Fachmann jedoch sehr einfach nachvollziehbaren Ausführung mit einem kontinuierlichen
Spalt von 5% - 50% ergibt.
[0037] Bei der nicht zu der Erfindung gehörenden Ausführungsform von Fig. 2, die eine vereinfachte
Vorderansicht eines Schaufelkranzes 9 zeigt, ist der Spalt 11 durch mehrere Ausnehmungen
12 an dem Schaufelkranz 9 gebildet. Grundsätzlich wäre es auch denkbar, lediglich
eine Ausnehmung 12 vorzusehen. Gemäß Fig. 2 weist der Schaufelkranz 9 ein Deckband
13 mit einer umlaufenden Dichtspitze 14 auf, die durch die Ausnehmungen 12 unterbrochen
ist, um den Spalt 11 zu bilden. Durch das Deckband 13 wird eine Versteifung einzelner
Schaufeln 15 des Schaufelkranzes 9 erreicht, von denen aus Gründen der besseren Übersichtlichkeit
in den Figuren einzelne weggelassen wurden. Das abwechselnde Vorhandensein der Dichtspitze
14 und der Ausnehmungen 12 in der Dichtspitze 14 führt zu der beschriebenen Diskontinuität
der Höhe des Spalts 11 um den Umfang des Schaufelkranzes 9. Die Angabe "in Axialrichtung
x durchgehend" bedeutet dabei, dass im Falle zweier in Axialrichtung x versetzter
Dichtspitzen 14 beide Dichtspitzen 14 jeweilige Ausnehmungen 12 aufweisen, die ein
Überströmen der Schaufelreihe durch den Spaltstrom ermöglichen.
[0038] Bei der in Fig. 2 dargestellten, nicht zu der Erfindung gehörenden Ausführungsform
sind mehrere Ausnehmungen 12 vorgesehen. Die Größe derselben ist dabei als rein beispielhaft
anzusehen. Die Ausnehmungen 12 gehen in Axialrichtung x vollständig durch die Dichtspitze
14 durch, wobei die Größe und die Anzahl der Ausnehmungen 12 so gewählt ist, dass
sich durch den Spalt 11 eine Vergrößerung der freien Fläche zwischen der Dichtspitze
14 und dem Gehäuse 1a gegenüber einer Ausführung mit einem kontinuierlichen Spalt
von 5% - 50% ergibt.
[0039] Jede einzelne Ausnehmung 12 weist eine derartige Größe auf, dass die Vergrößerung
der freien Fläche pro Ausnehmung 12 mindestens 1%, bevorzugt mindestens 2%, noch bevorzugter
mindestens 3%, noch bevorzugter mindestens 4% und noch bevorzugter mindestens 5%,
der gesamten freien Fläche zwischen der Dichtspitze 14 und dem Gehäuse 1a ohne Ausnehmungen
beträgt.
[0040] In Fig. 2 ist des Weiteren erkennbar, dass jede der Ausnehmungen 12 jeweils über
die gesamte Höhe der Dichtspitze verläuft. Grundsätzlich ist es zu bevorzugen, dass
die Fläche der wenigstens einen Ausnehmung 12 mindestens 50% der Fläche der Dichtspitze
14 über die Länge der Ausnehmung 12 in Umfangsrichtung beträgt.
[0041] Die beschriebene Diskontinuität der Höhe des Spalts 11 ist in den beiden Schnitten
der Figuren 3 und 4 ebenfalls sehr deutlich zu erkennen. Während Fig. 3 einen Schnitt
durch den Bereich zeigt, in dem die Dichtspitze 14 vorhanden ist und der Spalt 11
zwischen dem Schaufelkranz 9 und dem Gehäuse 1a eine geringe Höhe aufweist, zeigt
Fig. 4 einen Schnitt durch einen Bereich des Schaufelkranzes 9, in dem die Dichtspitze
14 eine der Ausnehmungen 12 aufweist, so dass der Spalt 11 zwischen dem Schaufelkranz
9 und dem Gehäuse 1a sehr viel größer ist als in dem in Fig. 3 dargestellten Bereich.
Während gemäß der Figuren 3 und 4 die Ausnehmungen 12 jeweils eine derartige Größe
aufweisen, dass die Dichtspitze 14 im Bereich der Ausnehmungen 12 nicht vorhanden
ist, wäre es, wie bereits erwähnt, auch möglich, die Ausnehmungen 12 so auszuführen,
dass die Dichtspitze 14 in dem Bereich der Ausnehmungen 12 eine geringere Höhe aufweist
als in den Bereichen, in denen die Ausnehmungen 12 nicht vorhanden sind.
[0042] Die diskontinuierliche Höhe des Spalts 11 führt zu einem erhöhten Massenstrom in
den Bereichen, in denen der Spalt 11 eine größere Höhe aufweist als in den Bereichen,
in denen er eine geringere Höhe aufweist. Durch diesen sich durch den vergrößerten
Spalt 11 bzw. durch die Vergrößerung der freien Fläche zwischen dem Schaufelkranz
9 und dem Gehäuse 1a gegenüber einer Ausführung mit einem kontinuierlichen Spalt ergebenden
erhöhten Massenstrom, der nicht durch den Schaufelkranz 9 strömt und damit nicht an
der Arbeitsumsetzung innerhalb der Turbomaschine 1 teilnimmt, kann eine Verbesserung
der Energetisierung der an dem Gehäuse 1a entlang und in den Diffusor 7 strömenden
Grenzschicht erreicht werden. Durch das Vergrößern des Spalts 11 auf Grund der lokalen
Verringerung des Durchmessers des Schaufelkranzes 9 bzw. der Dichtspitze 14 des Schaufelkranzes
9 mittels der Aussparungen 12 bei der Ausführungsform von Fig. 2 ergibt sich ein mit
der Rotation des Schaufelkranzes 9 innerhalb des dem Turbinenabschnitts 6 folgenden
Diffusors 7 rotierender Spaltmassenstrom. Durch diese, einen gewissen Drall aufweisende
Strömung wird der gesamte Diffusor 7 mit der veränderten Spaltströmung beaufschlagt.
Dadurch wird eine ungleichmäßige Beaufschlagung des Diffusors 7 vermieden.
[0043] Bei der nicht zu der Erfindung gehörenden Ausführungsform von Fig. 5 ist der die
diskontinuierliche Höhe aufweisende Spalt 11 durch eine Verkürzung einzelner frei
stehender Schaufeln 15 des Schaufelkranzes 9 gebildet, wodurch die Ausnehmungen 12
entstehen. Diese Variante bietet sich an, wenn der Schaufelkranz 9 das Deckband 13
nicht aufweist, d.h. wenn die Schaufeln 15 frei stehende Schaufeln sind.
[0044] Dabei ist es zu bevorzugen, dass mindestens eine und höchstens die Hälfte der frei
stehenden Schaufeln 15 eine Länge aufweisen, die geringer ist als die mittlere Länge
der verbleibenden ungekürzten Schaufeln 15, so dass sich eine Vergrößerung der freien
Fläche zwischen der jeweiligen Schaufel 15 und dem Gehäuse 1a gegenüber einer Ausführung
mit einem kontinuierlichen Spalt, d.h. bei einer Ausführung, bei der alle Schaufeln
15 gleich lang sind, von 5% - 50% ergibt.
[0045] Die frei stehenden Schaufeln 15 sind derart verkürzt, dass die Vergrößerung der freien
Fläche durch die Verkürzung pro frei stehender Schaufel 15 mindestens 1%, bevorzugt
mindestens 2%, noch bevorzugter mindestens 3%, noch bevorzugter mindestens 4% und
noch bevorzugter mindestens 5%, der gesamten freien Fläche zwischen der jeweiligen
frei stehenden Schaufel 15 und dem Gehäuse 1a ohne Ausnehmungen beträgt.
[0046] Bei der in Fig. 6 dargestellten, nicht zu der Erfindung gehörenden Ausführungsform
der Vorrichtung 10 ist der eine diskontinuierliche Höhe aufweisende Spalt 11 durch
mehrere, jeweils voneinander beabstandete Ausnehmungen 16 am inneren Umfang des Gehäuses
1a gebildet. Auch auf diese Weise ergibt sich in den Bereichen, in denen der Spalt
11 aufgrund der Ausnehmungen 16 eine größere Höhe aufweist, ein größerer Massenstrom,
der nicht durch den Schaufelkranz 9 hindurch, sondern zwischen dem Schaufelkranz 9
und dem Gehäuse 1a hindurchströmt und damit zu einer Energetisierung der Grenzschicht
beiträgt. Im Gegensatz zu den Ausführungsformen von Fig. 2 und Fig. 5 ist dieser Massenstrom
jedoch stationär, da die Ausnehmungen 16 sich stets an derselben Stelle befinden.
Obwohl der Schaufelkranz 9 bei der Ausführungsform von Fig. 6 das Deckband 13 mit
der Dichtspitze 14 aufweist, ist es auch möglich, einen Schaufelkranz 9 ohne das Deckband
13 einzusetzen.
[0047] In einer von der in Fig. 6 dargestellten Ausführungsform abgewandelten Ausführungsform
der Vorrichtung 10 ist in dem Gehäuse 1a ein drehbarer Ring gelagert, der Ausnehmungen
aufweist, mit denen die oben beschriebene diskontinuierliche Höhe des Spalts 11 erzeugt
wird. Wenn dieser Ring stationär gehalten wird, bleiben auch die erhöhten Massenströme
an denselben Stellen um den inneren Umfang des Gehäuses 1a. Durch Verdrehen des Rings
ist es in diesem Fall jedoch möglich, die erhöhten Massenströme an anderen Stellen
am inneren Umfang des Gehäuses 1a zu erzeugen.
[0048] Die in Fig. 7 dargestellte, erfindungsgemäße Ausführungsform der Vorrichtung 10 ist
ebenfalls eine Weiterbildung der in Fig. 6 dargestellten Ausführungsform. Auch hier
sind die Ausnehmungen 16 in dem Gehäuse 1a vorgesehen, um die diskontinuierliche Höhe
des Spalts 11 zu erzeugen. Zusätzlich ist in dem Gehäuse 1a ein drehbarer Ring 17
gelagert, mit dem die Ausnehmungen 16 zumindest teilweise verschließbar sind. Der
Ring 17 weist hierzu abwechselnd Ausnehmungen 17a und Vorsprünge 17b auf, so dass
durch ein Verdrehen des Rings 17 die sich in dem Gehäuse 1a befindenden Ausnehmungen
16 verschlossen werden können. Je nach Größe der Ausnehmungen 17a bzw. der Vorsprünge
17b des Rings 17 in Fig. 7 können auf diese Weise die Ausnehmungen 16 vollständig
geöffnet oder, wenn die Länge der Vorsprünge 17b des Rings 17 mindestens so groß ist
wie die Länge der Ausnehmungen 16 in dem Gehäuse 1a, auch vollständig verschlossen
werden. In einem solchen Fall würde der Spalt 11 um den gesamten Umfang dieselbe,
geringe Höhe aufweisen. Durch den Ring 17 kann die Höhe des Spalts 11 im Bereich der
Ausnehmungen 16 nur verringert und nicht vergrößert werden. Diese Ausnehmungen könnten
in nicht dargestellter Weise auch in einem zweiten, ebenfalls gegenüber dem Gehäuse
1a verdrehbaren Ring vorgesehen sein. In diesem Fall wären also zwei gegenüber dem
Gehäuse 1a verdrehbare Ringe vorgesehen. Durch entsprechendes Verdrehen der beiden
Ringe gegeneinander kann dabei die Größe der sich durch die Überdeckung der beiden
Ausnehmungen ergebenden Gesamtausnehmung verändert werden.
[0049] Bei der Ausführungsform von Fig. 7 weist der Schaufelkranz 9 kein Deckband auf. Dennoch
ist es auch möglich, einen Schaufelkranz 9 mit dem Deckband 13 einzusetzen. Eine solche
Ausführungsform der Vorrichtung 10, die sich von der in Fig. 7 dargestellten Ausführungsform
nur dadurch unterscheidet, dass das Deckband 13 vorgesehen ist, ist in Fig. 8 dargestellt.
[0050] Die Größe der in Axialrichtung x durchgehenden Ausnehmungen 16 bzw. 17a weisen in
Anlehnung an die oben beschriebenen Ausführungsformen eine derartige Größe auf, dass
sich durch dieselben eine Vergrößerung der freien Fläche zwischen dem Schaufelkranz
9 und dem Gehäuse 1a gegenüber einer Ausführung mit einem kontinuierlichen Spalt von
5% - 50% ergibt.
[0051] Auch bei dieser Ausführungsform ist es zu bevorzugen, wenn jede einzelne Ausnehmung
16 bzw. 17a wiederum eine derartige Größe aufweist, dass die Vergrößerung der freien
Fläche pro Ausnehmung 16 bzw. 17a mindestens 1%, bevorzugt mindestens 2%, noch bevorzugter
mindestens 3%, noch bevorzugter mindestens 4% und noch bevorzugter mindestens 5%,
der gesamten freien Fläche zwischen der jeweiligen frei stehenden Schaufel 15 und
dem Gehäuse 1a ohne Ausnehmungen beträgt.
[0052] Die Ausnehmungen 12 bzw. 16 bzw. 17a sind um den Umfang des Gehäuses 1a bzw. des
Schaufelkranzes 9 bzw. des Rings 17 mit geringen Abweichungen gleich verteilt angeordnet,
sodass einerseits eine gleichmäßige Verteilung der Bereiche mit einem erhöhten Spaltmassenstrom
und den Umfang des Schaufelkranzes 9 erreicht und andererseits ein gegenseitiges Aufschwingen
der Schaufeln 15 verhindert werden kann.
[0053] Der beschriebene, eine diskontinuierliche Höhe aufweisende Spalt 11 zwischen dem
Schaufelkranz 9 und dem Gehäuse 1a kann im Prinzip an jeder beliebigen Stelle der
Turbomaschine 1 eingesetzt werden. Da der über den Schaufelkranz 9 und durch den Spalt
11 strömende Massenstrom an Luft, Dampf oder dergleichen jedoch nicht an der Arbeitsumsetzung
innerhalb des jeweiligen Laufrads teilnimmt, wird dieser Spalt 11 nur an demjenigen
Schaufelkranz 9 eingesetzt, der sich in Strömungsrichtung x unmittelbar vor dem Diffusor
7 befindet. Insbesondere kann die Vorrichtung 10 sowohl in Turbinen mit nachgeschalteten
Axial-Diffusoren als auch nachgeschalteten Axial-Radial-Diffusoren eingesetzt werden.
[0054] Eine weitere Möglichkeit zum Einsatz der Vorrichtung 10 besteht in dem Verdichterabschnitt
5, um ein Flattern der Schaufeln 15 des Schaufelkranzes 9 zu verhindern.