[0001] Die Erfindung betrifft eine Maschine, umfassend einen an wenigstens einem supraleitenden
Lager berührungslos gelagerten Rotor, der in einem Vakuumbehälter angeordnet ist,
wobei das supraleitende Lager zur Aufrechterhaltung seines Betriebszustandes mit einer
von einem kryogenen Medium gekühlten Kältequelle thermisch verbunden ist, und bei
der Mittel zum Verbessern des im Vakuumbehälter vorliegenden Vakuums vorgesehen sind.
[0002] Für die Erzeugung starker Magnetfelder werden u.a. supraleitende Materialien eingesetzt,
deren Charakteristikum es ist, bei Abkühlung auf Temperaturen unterhalb ihrer Sprungtemperatur
ihren elektrischen Widerstand zu verlieren. Durch die Entwicklung von Hochtemperatur-Supraleitern,
die bei Temperaturen in der Nähe des Flüssigstickstoff-Siedepunktes eingesetzt werden,
kann man heute Stromkabel, Energiespeicher, Apparate und Maschinen herstellen, bei
denen die Kosten für die erforderliche Kühlung vergleichsweise gering sind. Um die
supraleitenden Komponenten auf eine Temperatur unterhalb der Sprungtemperatur zu bringen,
werden sie mittels einer Kompressions-Kältemaschine oder durch Kontakt mit einem tiefkalt
verflüssigten Gas, insbesondere Flüssigstickstoff, gekühlt. Auch nach Unterschreiten
der Sprungtemperatur ist aufgrund eines unvermeidlichen Wärmeeintrags durch Konvention,
Strahlung oder Wärmeleitung eine fortlaufende Kühlung erforderlich, wobei ein zur
Kühlung eingesetzten verflüssigtes Gas zumindest teilweise verdampft.
[0003] Bei einigen Maschinen mit schnell rotierenden Maschinenelementen, beispielsweise
bei Schwungmassen-Energiespeichern, wie sie beispielsweise aus der
JP 2008 086 095 A bekannt sind, werden supraleitende Werkstoffe insbesondere für die Erzeugung von
Magnetfeldern zur Herstellung einer berührungslosen Lagerung des Rotors eingesetzt.
Im Folgenden sollen derartige Lager, in deren Betriebszustand ein Rotor mittels Magnetfeldern
berührungslos gelagert wird, wobei die Magnetfelder in Spulen erzeugt werden, die
aus einem supraleitenden Material bestehen, als "supraleitendes Lager" bezeichnet
werden. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass bei Drehung des Rotors keine mechanischen
Reibungsverluste am Lager auftreten; sie sind somit insbesondere geeignet, Energie
in Form von Rotationsenergie potenziell über einen langen Zeitraum zu speichern. Dennoch
auftretende Verluste sind in erster Linie auf Reibung mit der umgebenden Atmosphäre
zurückzuführen, weshalb sich die rotierenden Massen zweckmäßigerweise in einem Vakuumbehälter
befinden, in dem typischerweise ein Druck von 0,1 Pa (10
-3 mbar) und darunter herrscht. In der Regel wird dieses Vakuum durch Verwendung einer
Vakuumpumpe gängigen Typs erzeugt. Die Vakuumpumpe kann entweder für den gesamten
Betriebszeitraum angeschlossen bleiben, oder sie wird nach Erzeugung des Vakuums und
Verschließen des Vakuumbehälters vom System getrennt. Lässt man eine Vakuumpumpe während
der Zeit des Betriebes an das System angeschlossen, so führt dies zu erheblich höheren
Betriebskosten, zudem können sich von der Pumpe erzeugte Schwingungen auf das System
übertragen und dessen Funktion beeinträchtigen. Wird die Vakuumpumpe nach Erzeugung
des Vakuums vom System getrennt, ist dafür Sorge zu tragen, dass der Wiederanstieg
des Drucks im Innern des Vakuumbehälters durch Ausgasungen oder durch Eindringen von
Umgebungsluft in den Vakuumbehälter möglichst klein gehalten wird.
[0004] Um dies zu bewerkstelligen wird in der
WO 2013/149625 A1 vorgeschlagen, im Innern des Vakuumbehälters einer Schwungmasse eine Kaltfläche vorzusehen.
Dabei wird eine Fläche im Gehäuse angeordnet und auf Temperaturen abgekühlt, die unterhalb
des Taupunkts bestimmter Bestandteile der umgebenden Atmosphäre liegen. Diese Bestandteile
vollziehen einen Phasenübergang und frieren auf der gekühlten Oberfläche fest. Dieser
Effekt unterstützt die Druckabnahme des Restgases, die bereits durch das alleinige
Abkühlen des Gases entsteht. Durch die darüber hinaus gehende Immobilisierung der
als Feststoff- oder Flüssigkeitsteilchen an der kalten Oberfläche anhaftenden Gasanteile
sinkt der Druck im Gesamtsystem weiter.
[0005] Apparaturen, bei denen ein Druck in einer Vakuumkammer durch thermischen Kontakt
mit einer mittels eines kryogenen Mediums gekühlten Fläche auf einen möglichst niedrigen
Wert gehalten wird, sind auch aus der
US 3 310 227 A1 oder der
US 4 766 741 A1 bekannt.
[0006] Eine Reduzierung des Drucks im Vakuumbehälter ist jedoch bei diesem Gegenstand nur
so lange möglich, als in der verdünnten Atmosphäre des Vakuumbehälters und bei den
auf der Kühlfläche herrschenden Temperaturen noch Phasenübergänge stattfinden können.
Sind alle kondensierbaren Bestandteile eingefroren, ist bei einem im Wesentlichen
aus Luftgasen bestehenden Restgas auf diesem Wege keine weitere Reduzierung des Drucks
mehr möglich.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist somit, eine Anordnung zur Verbesserung des
Vakuums in Maschinen, insbesondere in Schwungrad-Energiespeichern, zu schaffen, die
auch bei sehr niedrigen Drücken effizient arbeitet und ohne großen apparativen Aufwand
zu realisieren ist.
[0008] Die Aufgabe der Erfindung wird gelöst durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des
Patentanspruchs 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0009] Eine Vorrichtung der eingangs genannten Art und Zweckbestimmung ist erfindungsgemäß
also dadurch gekennzeichnet, dass als Mittel zum Verbessern des Vakuums ein mit einer
Kühleinrichtung thermisch verbundener Adsorber vorgesehen ist.
[0010] Beim Adsorber handelt es sich um einen gängigen Adsorber, wie er beispielsweise auch
zu Herstellung und Aufrechterhaltung eines Isolationsvakuums in hochvakuumisolierten
Behältern verwendet wird. Im Unterschied zu einer Kühlfalle vermag der Adsorber auch
bei tiefen Betriebsdrücken noch Gasmoleküle aufzunehmen und dauerhaft an sich zu binden.
Er ermöglich dadurch Betriebsdrücke, die weit unter den von üblichen Vakuumpumpen
erreichbaren Drücken liegen und in einem Bereich von 10
-4 bis 10
-5 bar und darunter liegen. Eine bestimmte Arbeitstemperatur ist für den Adsorber dabei
nicht erforderlich; jedoch läuft der Adsorptionsprozess umso besser ab, je niedriger
die Temperatur ist. Daher wird der Adsorber mittels der Kühleinrichtung gekühlt. Bei
der Kühleinrichtung kann es sich um eine mit der Kühlung für das supraleitende Lager
wirkverbundenen Einrichtung oder aber um eine separate Kühleinrichtung handeln. Bevorzugt
wird der Adsorber dabei auf eine Temperatur von unter 0°C, bevorzugt von unter minus
100°C gekühlt.
[0011] Die Erfindung sieht vor, dass die Kühleinrichtung einen mit dem Adsorber thermisch
verbundenen Wärmetauscher umfasst, der mit einer Abgasleitung der Kühlquelle strömungsverbunden
ist. Als Kühlmedium zur Kühlung des Adsorbers wird somit verdampftes Kühlmedium genutzt,
das zuvor zur Kühlung des supraleitenden Lagers (oder der supraleitenden Lager, falls
mehrere zum Einsatz kommen) eingesetzt worden ist. Zwar erfolgt nach Erreichen der
Betriebstemperatur des supraleitenden Lagers (die Betriebstemperatur entspricht einer
Temperatur unterhalb der Sprungtemperatur des eingesetzten supraleitenden Materials)
kein Wärmeeintrag durch elektrischen Widerstand mehr, jedoch ist aufgrund von Wärmestrahlung
aus der Umgebung und durch Wärmeleitung über die mit dem supraleitenden Lager oder
den supraleitenden Lagern verbundenen Komponenten der Apparatur ein gewisser Wärmeeintrag
unvermeidlich. Dieser Wärmeeintrag führt zum Verdampfen mindestens eines kleinen Teils
des zur Kühlung des supraleitenden Lagers eingesetzten kryogenen Kühlmediums. Dieses
abdampfende Kühlmedium besitzt noch eine erheblichen sensiblen Kälteinhalt, der in
dieser Ausführungsform der Erfindung zum Kühlen des Adsorptionsmaterials eingesetzt
wird.
[0012] Der Adsorber ist beispielsweise an einem beliebigen Ort innerhalb des Vakuumbehälters
oder aber in einer mit der Vakuumkammer strömungsverbundenen Vakuumkammer angeordnet.
Wird der Adsorber über einen Wärmetauscher mittels eines kryogenen Mediums gekühlt,
ist die Vakuumkammer bevorzugt mit einer thermischen Isolierung versehen. Im Rahmen
der Erfindung ist es im Übrigen auch vorstellbar, dass zwischen einer Vakuumkammer,
die den Adsorber enthält und dem Vakuumbehälter, in dem der Rotor der Maschine angeordnet
ist, eine lediglich temporäre Verbindung besteht. Die Vakuumkammer kann in diesem
Fall also vom Vakuumbehälter unter Beibehaltung des Vakuums im Vakuumbehälter strömungstechnisch
getrennt und der Adsorber anschließend zur Desorption entnommen und durch frisches
Adsorbermaterial ersetzt werden. Auf diese Weise ist es möglich, den Adsorber während
des laufenden Betriebs der Maschine zu wechseln bzw. zu regenerieren. Eine spezielle
Ausgestaltung sieht dabei vor, mehrere mit dem Vakuumbehälter verbindbare Vakuumkammern
vorzusehen, in denen jeweils ein Adsorber angeordnet ist, und die abwechselnd mit
dem Vakuumbehälter verbunden und wieder von diesem getrennt werden können.
[0013] Die Strömungsverbindung zwischen der Vakuumkammer und dem Vakuumbehälter ist vorteilhaft
verschließbar ausgebildet. Zum Verschließen und Öffnen der Strömungsverbindung kommt
dabei bevorzugt ein Ventil oder eine Schleuse zum Einsatz, die es beispielsweise ermöglicht,
die Vakuumkammer zwecks Entnahme oder Regeneration des Adsorbers zu öffnen, während
gleichzeitig das Vakuum im Vakuumbehälter aufrecht erhalten bleibt.
[0014] Als Kühlmedium zum Kühlen der Kältequelle und/oder des Adsorbers kommt erfindungsgemäß
ein kryogenes Kühlmedium zum Einsatz, also ein tiefkaltes, bevorzugt verflüssigtes
Gas. Beim Einsatz von hochtemperatursupraleitenden Materialien, wie sie beispielsweise
bei den in der
WO 2012031790 A1 beschriebenen Spulentypen zum Einsatz kommen, ist der Einsatz von verflüssigtem Stickstoff
oder verflüssigtem Argon zur Aufrechterhaltung der Betriebsfähigkeit der supraleitenden
Lager bevorzugt. Zur Erreichung noch tieferer Temperaturen ist es im Rahmen der Erfindung
möglich, die verflüssigten Gase dabei zu unterkühlen, also auf eine Temperatur unterhalb
ihrer Siedetemperatur zu bringen. Bei Spulen aus klassischen Supraleitern, wie beispielsweise
NbTi, dürfte jedoch in der Regel die Verwendung von flüssigem Helium erforderlich
ein.
[0015] Bevorzugt handelt es sich bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung um eine Maschine,
bei der der Rotor eine Welle und eine daran montierte Schwungmasse aufweist, wie sie
insbesondere bei Schwungmassen-Energiespeichern zum Einsatz kommen.
[0016] Anhand der Zeichnung wird im Folgenden ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher
erläutert. Die einzige Zeichnung (Fig. 1) zeigt einen erfindungsgemäßen Schwungrad-Energiespeicher.
[0017] Die in der Zeichnung gezeigte Maschine, im Ausführungsbeispiel ein Schwungrad-Energiespeicher
1, umfasst eine in einem Vakuumbehälter 2 aufgenommene Schwungmasse 3, die an einer
vertikal angeordneten Welle 4 befestigt ist. Die Welle 4 ist an ihrem unteren Ende
in einem supraleitenden Lager 5 berührungslos gelagert und zu diesem Zweck mit einer
magnetischen Rotoreinheit 6 ausgerüstet. Das supraleitende Lager 5 umfasst einen Stator
7 in denen hier nicht gezeigte supraleitende Spulen zur Erzeugung eines zur berührungslosen
Lagerung der Welle 4 geeigneten Magnetfeldes angeordnet sind. Radial um den Stator
7 herum erstreckt sich eine Kühleinheit 8, die mittels eines kryogenen Mediums gekühlt
wird. In dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel, bei dem die Spulen des Stators 7
aus einem hochtemperatursupraleitenden Material bestehen, handelt es bei dem kryogenen
Medium insbesondere um flüssigen Stickstoff; bestehen die Spulen dagegen aus einem
konventionellen Supraleiter, kommt als kryogenes Medium bevorzugt flüssiges Helium
zum Einsatz. Die Kühleinheit 8 umfasst ein Reservoir 9 für das kryogene Medium, das
sich mit den supraleitenden Spulen des Stators 7 in Wärmekontakt befindet. Der Begriff
"Reservoir" ist hier sehr umfassend zu verstehen und kann insbesondere einen mit Kühlmedium
befüllten Behälter oder eine Kühlmedium führende Leitung beinhalten. Zum Zuführen
von flüssigem kryogenen Medium dient eine mit dem Reservoir 9 strömungsverbundene
Kühlmediumszuleitung 11; zum Abführen von verdampftem gasförmigem Medium dient eine
im bestimmungsgemäßen Betrieb des Schwungrad-Energiespeichers 1 mit einer Gasphase
im Reservoir 9 strömungsverbundene Gasableitung 12. Weiterhin umfasst der Schwungrad-Energiespeicher
1 einen Motor/Generator 13 mit ortsfestem Stator 14 und an der Welle 4 angeordnetem
Rotor 15, der zur Ein- bzw. Auskopplung von Energie in den bzw. aus dem Schwungrad-Energiespeicher
1 dient. Unterhalb des Motors/Generators 13 ist ein Magnetlager 17 mit an der Welle
4 angeordnetem Rotor 18 und mit diesem wechselwirkendem Stator 18 angeordnet. Dieses
Magnetlager 17, bei dem es sich bevorzugt um ein konventionelles aktives Magnetlager
handelt, dient lediglich der Führung sowie als Notlager, falls das supraleitende Lager
5 in Folge einer Störung ausfallen sollte.
[0018] Um innerhalb des Vakuumbehälters 2 ein zum Dauerbetrieb des Schwungmassen-Energiespeichers
1 hinreichendes Vakuum herzustellen und aufrecht zu erhalten, wird der Vakuumbehälter
2 zunächst mittels einer hier nicht gezeigten Vakuumpumpe auf einen Druck von beispielsweise
10
-3 mbar evakuiert. Zur weiteren Verbesserung des Vakuums dient ein Adsorber 20, der
innerhalb einer mit dem Vakuumbehälter 2 verbundenen, thermisch gut isolierten Vakuumkammer
21 angeordnet ist. Der Adsorber 20 umfasst einen Körper mit einer möglichst großen,
äußeren oder inneren Oberfläche. Moleküle, die von innerhalb des Vakuumbehälters 2
angeordneten Teilen der Apparatur ausgasen oder die von außen in den Vakuumbehälter
2 eindringen, werden vom Adsorber 20 aufgefangen und für die Dauer des Einsatzes des
Schwungrad-Energiespeichers 1 gebunden. Auf diese Weise kann das Vakuum im Vakuumbehälter
2 noch deutlich verbessert werden, auf einen Wert von beispielsweise 10
-4 bis 10
-5 mbar und darunter. Der Adsorptionseffekt wird durch Kühlung noch verbessert. Aus
diesem Grunde ist der Adsorber 20 über einen Wärmetauscher 22 mit der Gasableitung
12 wärmeverbunden. Die Kühlung macht dabei von dem Umstand Gebrauch, dass auch nach
Erreichen einer Temperatur unterhalb der Sprungtemperatur des jeweils im Stator 7
eingesetzten supraleitenden Materials durch Strahlung und Wärmeleitung ein fortwährender,
wenn auch geringfügiger Eintrag von Wärme in das supraleitende Lager 5 hinein erfolgt,
der zum Verdampfen eines Teils des im Reservoirs 9 vorliegenden Kühlmediums führt.
Der Kälteinhalt des verdampfenden und über die Gasableitung 12 abgeführten kryogenen
Kühlmediums wird zumindest teilweise im Wärmetauscher 22 zur Kühlung des Adsorbers
20 genutzt. Die Kühlung des Adsorbers 20 kommt daher ohne ein eigenes Kühlsystem aus.
[0019] Vakuumkammer 21 und Vakuumbehälter 2 sind über eine Verbindungsleitung 23 miteinander
strömungsverbunden, die bei Bedarf mittels einer hier nicht gezeigten Einrichtung
unter Aufrechterhaltung des Vakuums im Vakuumbehälter 2 gesperrt werden kann. Anschließend
wird die Vakuumkammer 21 über eine hier nicht gezeigte Schleuse geöffnet, und der
Adsorber 20 kann entnommen werden. Auf diese Weise ist es möglich, den Adsorber 20
während des laufenden Betriebs des Schwungmassen-Energiespeichers 1 auszutauschen,
wenn dies auf Gründen der Regeneration des betreffenden Adsorbers erforderlich sein
sollte.
[0020] Im Übrigen kann der Adsorber 20 auch innerhalb des Vakuumbehälters 2 angeordnet sein,
eine separate Vakuumkammer erübrigt sich dann. Allerdings muss in diesem Fall der
Vakuumbehälter 2 belüftet werden, um den Adsorber 20 austauschen zu können.
Bezugszeichenliste
[0021]
- 1. Schwungrad-Energiespeicher
- 2. Vakuumbehälter
- 3. Schwungmasse
- 4. Welle
- 5. Supraleitendes Lager
- 6. Rotoreinheit
- 7. Stator
- 8. Kühleinheit
- 9. Reservoir
- 10. -
- 11. Kühlmediumszuleitung
- 12. Gasableitung
- 13. Motor/Generator
- 14. Stator
- 15. Rotor
- 16. -
- 17. Magnetlager
- 18. Rotor
- 19. Stator
- 20. Adsorber
- 21. Vakuumkammer
- 22. Wärmetauscher
- 23. Verbindungsleitung
1. Maschine, umfassend einen an wenigstens einem supraleitenden Lager (5) berührungslos
gelagerten Rotor, der in einem Vakuumbehälter (2) angeordnet ist, wobei das supraleitende
Lager (5) zur Aufrechterhaltung seines Betriebszustandes mit einer von einem kryogenen
Medium gekühlten Kältequelle (8) thermisch verbunden ist, und bei der Mittel zum Verbessern
des im Vakuumbehälter (2) vorliegenden Vakuums vorgesehen sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass als Mittel zum Verbessern des Vakuums ein mit einer Kühleinrichtung thermisch verbundener
Adsorber (20) vorgesehen ist und
die Kühleinrichtung einen mit dem Adsorber (20) thermisch verbundenen Wärmetauscher
(22) umfasst, der mit einer Abgasleitung (12) für verdampftes kryogenes Medium aus
der Kältequelle (8) strömungsverbunden ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Adsorber (20) in einer mit dem Vakuumbehälter (2) strömungsverbundenen Vakuumkammer
(21) angeordnet ist.
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Strömungsverbindung zwischen der Vakuumkammer (21) und dem Vakuumbehälter (2)
verschließbar ist.
4. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als tiefkalt verflüssigtes Gas in der Kältequelle (8) flüssiger Stickstoff oder ein
flüssiges Edelgas zum Einsatz kommt.
5. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor eine Welle (4) und eine daran montierte Schwungmasse (3) aufweist.
1. Machine, comprising a rotor, which is contactlessly mounted on at least one superconducting
bearing (5) and is arranged in a vacuum container (2), wherein the superconducting
bearing (5), in order to maintain its operating state, is thermally connected to a
cold source (8) cooled by a cryogenic medium, and in which there are provided means
for improving the vacuum in the vacuum container (2),
characterized in that
an adsorber (20) that is thermally connected to a cooling device is provided as the
means for improving the vacuum,
and
the cooling device comprises a heat exchanger (22) which is thermally connected to
the adsorber (20) and which is fluidically connected to a discharge gas line (12)
for evaporated cryogenic medium from the cold source (8).
2. Machine according to Claim 1, characterized in that the adsorber (20) is arranged in a vacuum chamber (21} that is fluidically connected
to the vacuum container (2) .
3. Machine according to Claim 2, characterized in that the fluidic connection between the vacuum chamber (21) and the vacuum container (2)
can be closed.
4. Machine according to one of the preceding claims, characterized in that liquid nitrogen or a liquefied noble gas is used as the cryogenic liquefied gas in
the cold source (8).
5. Machine according to one of the preceding claims, characterized in that the rotor has a shaft (4) and a flywheel mass (3) mounted thereon.
1. Machine comprenant un rotor monté sans contact sur au moins un palier supraconducteur
(5), lequel rotor est disposé dans un récipient sous vide (2), le palier supraconducteur
(5) étant relié thermiquement à une source froide (8) refroidie par un milieu cryogénique
pour maintenir son état de fonctionnement, et des moyens étant prévus pour améliorer
le vide présent dans le récipient sous vide (2),
caractérisée en ce qu'un adsorbeur (20) relié thermiquement à un dispositif de refroidissement est prévu
comme moyen pour améliorer le vide et en ce que le dispositif de refroidissement comprend un échangeur de chaleur (22) qui est relié
thermiquement à l'adsorbeur (20) et qui est relié fluidiquement à une conduite de
gaz d'échappement (12) destinée au milieu cryogénique évaporé de la source froide
(8).
2. Machine selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'adsorbeur (20) est disposé dans une chambre à vide (21) qui est reliée fluidiquement
au récipient à vide (2).
3. Machine selon la revendication 2, caractérisée en ce que la liaison fluidique entre la chambre à vide (21) et le récipient à vide (2) peut
être fermée.
4. Machine selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que de l'azote liquide ou un gaz rare liquide est utilisé comme gaz liquéfié cryogénique
dans la source froide (8).
5. Machine selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le rotor comporte un arbre (4) et un volant (3) monté sur celui-ci.