[0001] Die Erfindung betrifft einen Schraubenverdichter umfassend ein Verdichtergehäuse
mit einem in diesem angeordneten Schraubenläuferraum, zwei in dem Schraubenläuferraum
angeordnete und an dem Verdichtergehäuse jeweils um eine Schraubenläuferachse drehbar
gelagerte Schraubenläufer, die mit ihren Schraubenkonturen ineinandergreifen und jeweils
mit an diese angrenzenden und diese teilweise umschließenden Verdichtungswandflächen
zusammenwirken, um über einen im Verdichtergehäuse angeordneten Niederdruckraum zugeführtes
gasförmiges Medium aufzunehmen und im Bereich eines im Verdichtergehäuse angeordneten
Hochdruckraums abzugeben, wobei das gasförmige Medium in zwischen den Schraubenkonturen
und an diesen angrenzenden Verdichtungswandflächen gebildeten Verdichtungskammern
bei Niederdruck mit einem Ansaugvolumen eingeschlossen und auf ein Endvolumen bei
Hochdruck komprimiert wird, sowie zwei in einem Schieberkanal des Verdichtergehäuses
angeordnete und an beide Schraubenläufer mit Schieberverdichtungswandflächen angrenzende
Steuerschieber, welche in einer Verschieberichtung parallel zu den Schraubenläuferachsen
bewegbar sind, wobei ein erster Steuerschieber das Endvolumen beeinflussend und ein
zweiter Steuerschieber das Anfangsvolumen beeinflussend ausgebildet ist. Derartige
Schraubenverdichter sind aus der
DE 34 22 573 A1 bekannt.
[0002] Bei diesen Schraubenverdichtern besteht das Problem, die Position des Steuerschiebers
exakt zu erfassen.
[0003] Diese Aufgabe wird bei einem Schraubenverdichter der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß
dadurch gelöst, dass eine Positionserfassungseinrichtung für die beiden Steuerschieber
vorgesehen ist, welche ein mit dem ersten Steuerschieber gekoppeltes erstes Positionsanzeigeelement
und ein mit dem zweiten Steuerschieber gekoppeltes zweites Positionsanzeigeelement
umfasst, dass beide Positionsanzeigeelemente mit einem gemeinsamen Detektorelement
zusammenwirken, das sich parallel zur Verschieberichtung der Steuerschieber erstreckt
und längs welchem die Positionsanzeigeelemente beim Bewegen der Steuerschieber bewegbar
sind, und dass das Detektorelement mit einer Auswerteeinrichtung gekoppelt ist, die
die jeweiligen Positionen des ersten Positionsanzeigeelements und des zweiten Positionsanzeigeelements
längs des Detektorelements erfasst.
[0004] Der Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung ist insbesondere darin zu sehen, dass diese
bei einfachem Aufbau eine sehr präzise Positionsbestimmung ermöglicht.
[0005] Diese Lösung hat den großen Vorteil, dass mit dieser die Möglichkeit besteht, auch
bei zwei Steuerschiebern deren Positionen insbesondere mit einem einzigen Detektorelement
exakt und insbesondere gleichzeitig zu erfassen.
[0006] Dabei wurden hinsichtlich der Anordnung des Detektorelements bislang keine näheren
Angaben gemacht.
[0007] So sieht eine vorteilhafte Lösung vor, dass das Detektorelement in einem innerhalb
des Verdichtergehäuses parallel zur Verschieberichtung verlaufenden Detektorkanal
angeordnet ist, so dass das Detektorelement durch den Detektorkanal innerhalb des
Verdichtergehäuses durch Einflüsse von außen optimal geschützt ist.
[0008] Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Detektorkanal durch einen Deckel verschlossen
ist, so dass über den Deckel ein einfacher Zugang zu dem Detektorkanal möglich ist.
[0009] Hinsichtlich der Ausbildung des Detektorkanals wurden bislang keine näheren Angaben
gemacht.
[0010] So sieht eine vorteilhafte Lösung vor, dass der Detektorkanal durch eine nutähnlich
ausgebildete Vertiefung in einem Gehäusegrundkörper gebildet ist, die der Deckel übergreift.
[0011] Eine andere vorteilhafte Lösung sieht vor, dass der Deckel selbst eine zum Detektorkanal
beitragende nutähnliche Vertiefung aufweist.
[0012] Um das Detektorelement mit dem Deckel einfach montieren zu können, sieht eine vorteilhafte
Lösung vor, dass das Detektorelement innerhalb der Vertiefung des Deckels verläuft,
so dass das Detektorelement mitsamt dem Deckel abnehmbar und gegebenenfalls austauschbar
ist.
[0013] Ferner ist vorzugsweise vorgesehen, dass das mindestens eine Positionsanzeigeelement
in dem Detektorkanal angeordnet ist und in diesem in der Verschieberichtung bewegbar
ist.
[0014] Hinsichtlich der Kopplung des mindestens einen Positionsanzeigeelements mit dem mindestens
einen Steuerschieber wurden bislang keine näheren Angaben gemacht.
[0015] So könnte theoretisch die Kopplung zwischen dem Positionsanzeigeelement und dem Steuerschieber
berührungslos erfolgen.
[0016] Zur sicheren Positionsanzeige des mindestens einen Steuerschiebers ist es jedoch
von Vorteil, wenn das mindestens eine Positionsanzeigeelement über einen Verbindungskörper
mit dem jeweiligen Steuerschieber mechanisch gekoppelt ist und somit das Positionsanzeigeelement
mit dem jeweiligen Steuerschieber starr mitgeführt ist.
[0017] Um die Verbindung zwischen dem in dem Detektorkanal bewegbaren jeweiligen Positionsanzeigeelement
und dem Steuerschieber herzustellen, ist vorzugsweise vorgesehen, dass der jeweilige
Verbindungskörper einen langgestreckten Durchlass zwischen dem Detektorkanal und einem
den mindestens einen Steuerschieber aufnehmenden Schieberkanal durchgreift.
[0018] Besonders günstig ist es, wenn der jeweilige Verbindungskörper und der Durchlass
zusammen den jeweiligen Steuerschieber verdrehfest in der Verschieberichtung führen,
so dass damit gleichzeitig eine verdrehfeste Führung der Steuerschieber realisierbar
ist, ohne dass eine separate Führung durch eine Nut im Steuerschieber und einen Nutenstein
im Verdichtergehäuse erforderlich ist.
[0019] Das Zusammenwirken zwischen dem mindestens einen Positionsanzeigeelement und dem
Detektorelement wurde bislang nicht näher spezifiziert.
[0020] So sieht eine besonders vorteilhafte Lösung vor, dass das jeweilige Positionsanzeigeelement
berührungslos mit dem Detektorelement zusammenwirkt, so dass die Positionserfassung
der Positionsanzeigeelemente verschleißfrei erfolgen kann.
[0021] Vorzugsweise ist dabei das Detektorelement aus einem magnetostriktiven Material hergestellt
und das Positionsanzeigeelement erzeugt an seinem Ort eine lokale magnetische Durchflutung
des Detektorelements, die dann über die Auswerteschaltung im Detektorelement erfasst
werden kann.
[0022] Eine besonders günstige Lösung sieht eine Steuerung vor, welche einen Schieberantrieb
für den jeweiligen Steuerschieber steuert und mittels der Positionserfassungseinheit
eine Bewegung des jeweiligen Steuerschiebers erfasst.
[0023] Damit ist die Steuerung in der Lage, nicht nur den jeweiligen Steuerschieber mit
dem Schieberantrieb zu bewegen, sondern auch die ausgeführte Bewegung exakt zu verfolgen.
[0024] Dies ist insbesondere von Vorteil, wenn der Schieberantrieb als eine durch ein Medium
beaufschlagbare Zylinderanordnung realisiert ist.
[0025] Die Steuerung lässt sich besonders vorteilhaft dann einsetzen, wenn die Steuerung
den jeweiligen Steuerschieber lagegeregelt positioniert.
[0026] Das heißt, dass die Steuerung einerseits den Schieberantrieb ansteuert und andererseits
durch Erfassen der Position des jeweiligen Steuerschiebers erfassen kann, ob die gewünschte
Position erreicht ist oder nicht und diese Position dann auch durch entsprechende
Ansteuerung des Schieberantriebs genau anfahren und beispielsweise dauerhaft halten
kann.
[0027] Somit besteht die Möglichkeit, mittels eines Verdichtersteuerungsprogramms der Steuerung
oder einer übergeordneten Steuerung einzelne Positionen des jeweiligen Steuerschiebers
oder gegebenenfalls mehrerer Steuerschieber vorzugeben und diese dann mit der Steuerung
lagegeregelt anzufahren und zu halten, so dass beliebige Zwischenstellungen zwischen
den Extremstellungen möglich sind, um den Schraubenverdichter optimal zu betreiben.
[0028] Dabei ist es insbesondere von Vorteil, wenn die Steuerung unter Berücksichtigung
von mindestens einem oder mehreren der Parameter, wie Druckniveau bei Niederdruck,
Druckniveau bei Hochdruck, Temperatur des gasförmigen Mediums bei Hochdruck und Niederdruck,
Drehzahl der Schraubenläufer, Leistungsaufnahme eines Antriebsmotors, Parameter des
gasförmigen Mediums, insbesondere des Kältemittels, und Einsatzgrenzwerte des Schraubenverdichters,
die Positionen der Steuerschieber ermittelt.
[0029] Hinsichtlich der Anordnung von zwei Steuerschiebern relativ zueinander wurden bislang
keine näheren Angaben gemacht.
[0030] So ist vorteilhafterweise vorgesehen, dass der erste Steuerschieber und der zweite
Steuerschieber in der Verschieberichtung derselben hintereinanderliegend angeordnet
sind.
[0031] Im Fall der zwei hintereinanderliegend angeordneten Steuerschieber ist insbesondere
vorgesehen, dass der erste Steuerschieber und der zweite Steuerschieber eine identische
Außenkontur aufweisen.
[0032] Vorzugsweise sind zwei hintereinanderliegende Steuerschieber so einsetzbar, dass
der erste Steuerschieber und der zweite Steuerschieber in einer Verbundstellung unmittelbar
aneinander anschließend positionierbar und gemeinsam in der Verschieberichtung bewegbar
sind.
[0033] Alternativ dazu ist es bei zwei hintereinanderliegenden Steuerschiebern möglich,
dass der erste und der zweite Steuerschieber in einer Trennstellung im Abstand voneinander
unter Bildung eines Zwischenraums positionierbar sind.
[0034] Alternativ zum Vorsehen zweier hintereinander liegender Steuerschieber sieht eine
weitere vorteilhafte Lösung vor, dass der erste Steuerschieber aneinander unmittelbar
angrenzende Schieberverdichtungswandflächen aufweist, von denen jeweils eine einem
der Schraubenläufer zugewandt ist und dass der zweite Steuerschieber im Abstand voneinander
angeordnete Verdichtungswandflächenbereiche aufweist, von denen jeweils eine an einen
der Schraubenläufer angrenzt und zwischen denen die Schieberverdichterwandflächen
des ersten Steuerschiebers liegen.
[0035] Bei einer derartigen Anordnung zweier Steuerschieber ist es möglich, mit dem ersten
Steuerschieber vorzugsweise das Endvolumen zu beeinflussen und mit dem zweiten Steuerschieber
über die im Abstand voneinander angeordneten Schieberverdichtungswandflächen das Anfangsvolumen
zu beeinflussen.
[0036] Vorzugsweise ist dabei vorgesehen, dass der erste Steuerschieber an dem zweiten Steuerschieber
gelagert ist.
[0037] Vorzugsweise ist dabei der erste Steuerschieber in einem Schieberkanal des zweiten
Steuerschiebers gelagert.
[0038] Darüber hinaus ist vorzugsweise vorgesehen, dass die Schieberverdichtungswandflächen
des ersten Steuerschiebers und die Schieberverdichtungswandflächen des zweiten Steuerschiebers
aneinander anschließen.
[0039] Die erfindungsgemäße Lösung stellt sich ferner die Aufgabe, bei einem Schraubenverdichter
der eingangs beschriebenen Art die Geräuschentwicklung zu reduzieren.
[0040] Diese Aufgabe wird bei einem Schraubenverdichter der eingangs beschriebenen Art oder
einem Schraubenverdichter gemäß einem der voranstehenden Merkmale erfindungsgemäß
dadurch gelöst, dass der erste Steuerschieber und der zweite Steuerschieber in der
Verschieberichtung derselben hintereinander angeordnet sind, dass der erste Steuerschieber
auf einer dem Hochdruckraum zugewandten Seite des zweiten Steuerschiebers angeordnet
ist und dass der erste Steuerschieber relativ zum zweiten Steuerschieber durch eine
Teleskopführung geführt ist.
[0041] Durch eine Teleskopführung des ersten Steuerschiebers ergänzend zu der Führung des
ersten Steuerschiebers in dem für diesen vorgesehenen Schieberkanal wird die Bewegbarkeit
des zweiten Steuerschiebers während des Betriebs des erfindungsgemäßen Schraubenverdichters,
insbesondere während des Auftretens von Druckpulsationen reduziert und dadurch auch
die Geräuschbildung durch den ersten Steuerschieber aufgrund von Druckpulsationen
reduziert.
[0042] Besonders vorteilhaft ist es dabei, wenn die Teleskopführung ein geringeres Spiel
quer zur Verschieberichtung aufweist als die Führung des ersten Steuerschiebers durch
einen diesen aufnehmenden Schieberkanal.
[0043] Dadurch lässt sich die Bewegbarkeit des ersten Steuerschiebers weiter einschränken
und somit auch die durch diesen bei Druckpulsationen bedingte Geräuschbildung.
[0044] Insbesondere ist es dabei vorteilhaft, wenn die Teleskopführung einen starr mit dem
zweiten Steuerschieber verbundenen Führungskörper aufweist, an welchem der erste Steuerschieber
mittels einer Führungsbüchse in der Verschieberichtung bewegbar geführt ist.
[0045] Eine derartige Ausbildung der Teleskopführung schafft in besonders einfacher Weise
die Möglichkeit, die Bewegbarkeit des ersten Steuerschiebers relativ zum Schieberkanal
zu reduzieren.
[0046] Eine weitere vorteilhafte Lösung sieht vor, dass der erste Steuerschieber an dem
Führungskörper ausschließlich mittels der Führungsbüchse geführt ist.
[0047] Durch eine derartige Lösung lässt sich die Führung des ersten Steuerschiebers relativ
zum zweiten Steuerschieber noch präziser gestalten, ohne die Bewegbarkeit des ersten
Steuerschiebers in der Verschieberichtung zu behindern.
[0048] Besonders zweckmäßig ist es, wenn die Führungsbüchse an einem dem zweiten Steuerschieber
zugewandten Ende des ersten Steuerschiebers angeordnet ist.
[0049] Hinsichtlich der Anordnung der Führungsbüchse sind die unterschiedlichsten Möglichkeiten
denkbar.
[0050] Beispielsweise wäre es denkbar, die Führungsbüchse endseitig des ersten Steuerschiebers
anzuordnen.
[0051] Eine besonders zweckmäßige Lösung sieht jedoch vor, dass die Führungsbüchse in der
in dem ersten Steuerschieber vorgesehenen inneren Führungsaufnahme für den Führungskörper
angeordnet ist.
[0052] Um weiterhin die Geräuschbildung bei einem erfindungsgemäßen Schraubenverdichter
zu reduzieren ist ferner vorzugsweise vorgesehen, dass der erste Steuerschieber starr
mit einer Kolbenstange verbunden ist, die zu einer Zylinderanordnung zur Bewegung
des ersten Steuerschiebers führt und dass der erste Steuerschieber mittels einer die
Kolbenstange in der Verschieberichtung bewegbar aufnehmenden Führungsbüchse relativ
zu dem Verdichtergehäuse geführt ist.
[0053] Durch eine derartige Lösung wird eine weitere ergänzende Führung des ersten Steuerschiebers
relativ zum Verdichtergehäuse geschaffen, die zusätzlich noch die Bewegung des ersten
Steuerschiebers relativ zum Verdichtergehäuse und insbesondere zum Schieberkanal reduziert.
[0054] Insbesondere ist dabei vorgesehen, dass die Kolbenstange an einer dem zweiten Steuerschieber
gegenüberliegenden Seite des ersten Steuerschiebers angeordnet ist.
[0055] Vorzugsweise erstreckt sich dabei die Kolbenstange parallel zur Verschieberichtung.
[0056] Hinsichtlich der Anordnung der Führungsbüchse ist es besonders vorteilhaft, wenn
diese fest am Verdichtergehäuse gehalten ist.
[0057] Ferner ist vorzugsweise vorgesehen, dass ein Spiel zwischen der Führungsbüchse und
der Kolbenstange quer zur Verschieberichtung geringer ist als das Spiel des in dem
Schieberkanal geführten Steuerschiebers quer zur Verschieberichtung.
[0058] Insbesondere ist bei den zweien hintereinander liegend angeordneten Steuerschiebern
vorgesehen, dass der erste Steuerschieber und der zweite Steuerschieber eine identische
Außenkontur aufweisen.
[0059] Eine derartige Lösung erlaubt es in besonders einfacher Weise die beiden Steuerschieber
in einem gemeinsamen Schieberkanal zu führen.
[0060] Ferner sind die zwei hintereinander liegenden Steuerschieber vorteilhafter Weise
so einzusetzen, dass der erste Steuerschieber und der zweite Steuerschieber in einer
Verbundstellung unmittelbar aneinander anschließend positionierbar und gemeinsam in
der Verschieberichtung bewegbar sind.
[0061] Ferner ist bei den zwei hintereinanderliegenden Steuerschiebern vorgesehen, dass
der erste und der zweite Steuerschieber in einer Trennstellung im Abstand voneinander
unter Bildung eines Zwischenraums positionierbar sind.
[0062] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind Gegenstand der nachfolgenden Beschreibung
sowie der zeichnerischen Darstellung einiger Ausführungsbeispiele.
[0063] In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Schraubenverdichters;
- Fig. 2
- einen Schnitt längs Linie 2-2 in Fig. 1;
- Fig. 3
- einen Schnitt längs Linie 3-3 im Bereich einer Positionserfassungseinrichtung;
- Fig. 4
- einen vergrößerten Schnitt ähnlich Fig. 2 im Bereich der Positionserfassungseinrichtung
und der Steuerschieber bei maximaler Leistung und kleinstem Volumenverhältnis;
- Fig. 5
- eine Darstellung ähnlich Fig. 4 bei maximalem Fördervolumen und größtem Volumenverhältnis;
- Fig. 6
- eine Darstellung ähnlich Fig. 4 bei ungefähr drei Viertel der Leistung;
- Fig. 7
- eine Darstellung ähnlich Fig. 4 bei ungefähr der halben Leistung;
- Fig. 8
- eine Darstellung ähnlich Fig. 4 bei ungefähr einem Viertel der Leistung;
- Fig. 9
- eine vergrößerte Darstellung der Positionserfassungseinheit und der Positionsanzeigeelemente
in Verbindung mit dem Steuerschieber;
- Fig. 10
- eine vergrößerte perspektivische Darstellung eines Positionsanzeigeelements der Positionserfassungseinrichtung;
- Fig. 11
- einen Schnitt ähnlich Fig. 3 durch ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Schraubenverdichters mit ineinander angeordneten Steuerschiebern;
- Fig. 12
- eine schematische Darstellung des zweiten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen
Schraubenverdichters mit ineinander angeordneten Steuerschiebern ähnlich Fig. 4 bei
größtem Volumenverhältnis und größter Leistung;
- Fig. 13
- eine Darstellung ähnlich Fig. 12 bei größtem Volumenverhältnis und geringster Leistung;
- Fig. 14
- eine Darstellung ähnlich Fig. 12 bei geringstem Volumenverhältnis und größter Leistung;
- Fig. 15
- einen Schnitt ähnlich Fig. 2 durch ein drittes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Schraubenverdichters;
- Fig. 16
- einen Schnitt ähnlich Fig. 4 durch das dritte Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Schraubenverdichters;
- Fig. 17
- eine vergrößerte Darstellung des ersten und zweiten Steuerschiebers gemäß Fig. 16
und
- Fig. 18
- einen Schnitt ähnlich Fig. 8 durch das dritte Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Steuerschiebers.
[0064] Ein in Fig. 1 dargestelltes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Schraubenverdichters
10 umfasst ein als Ganzes mit 12 bezeichnetes Verdichtergehäuse, welches einen Sauganschluss
14, über welchen ein anzusaugendes gasförmiges Medium, insbesondere Kältemittel, angesaugt
wird und einen Druckanschluss 16, über welchen das auf Hochdruck verdichtete gasförmige
Medium, insbesondere das Kältemittel, abgegeben wird, aufweist.
[0065] Wie in Fig. 2 und 3 dargestellt, sind in einem Schraubenläuferraum 18 des Verdichtergehäuses
12 zwei jeweils um eine Schraubenläuferachse 22, 24 drehbare Schraubenläufer 26, 28
vorgesehen, die mit ihren Schraubenkonturen 32 und 34 ineinander greifen und mit an
diese umfangsseitig angrenzenden Verdichtungswandflächen 36 bzw. 38 des Schraubenläuferraums
18 zusammenwirken, um einem an die Schraubenkonturen 32, 34 saugseitig angrenzenden
Niederdruckraum 42 zugeführtes gasförmiges Medium aufzunehmen, zu verdichten und in
einen Hochdruckraum 44 im Verdichtergehäuse 12 bei Hochdruck abzugeben.
[0066] Dabei wird das gasförmige Medium, insbesondere Kältemittel, in zwischen den Schraubenkonturen
32, 34 und den an diesen angrenzenden Verdichtungswandflächen 36, 38 gebildeten Verdichtungskammern
bei Niederdruck in einem Ansaugvolumen eingeschlossen und auf ein Endvolumen bei Hochdruck
verdichtet.
[0067] Zur Anpassung des Schraubenverdichters 10, beispielsweise an die in einem Kältemittelkreislauf
geforderten Betriebsbedingungen, erfolgt eine Anpassung des Betriebszustandes des
Schraubenverdichters 10 zum einen hinsichtlich des Volumenverhältnisses, welches die
Relation zwischen dem maximal eingeschlossenen Ansaugvolumen und dem ausgeschobenen
Endvolumen angibt, und zum anderen hinsichtlich der Verdichterleistung, welche den
Anteil des von dem Schraubenverdichter tatsächlich verdichteten Volumenstroms bezogen
auf den maximal durch den Schraubenverdichter 10 verdichtbaren Volumenstrom angibt.
[0068] Zur Anpassung des Betriebszustandes sind bei einem ersten, in den Fig. 2 bis Fig.
8 dargestellten Ausführungsbeispiel, ein erster Steuerschieber 52 und ein zweiter
Steuerschieber 54 in einem im Verdichtergehäuse 12 vorgesehenen Schieberkanal 56 hintereinanderliegend
angeordnet, wobei der Schieberkanal 56 parallel zu den Schraubenläuferachsen 22, 24
verläuft und den ersten Steuerschieber 52 und den zweiten Steuerschieber 54 im Bereich
ihrer nicht an die Schraubenläufer 26, 28 angrenzenden Führungsumfangsfläche 58 führt.
[0069] Der erste Steuerschieber 52 ist dem Hochdruckraum 44 zugewandt und somit hochdruckseitig
angeordnet und der zweite Steuerschieber 54 ist relativ zum ersten Steuerschieber
52 niederdruckseitig angeordnet.
[0070] Jeder der beiden Steuerschieber 52 und 54 weist ferner noch eine an den Schraubenläufer
26 angrenzende Schieberverdichtungswandfläche 62 und eine an den Schraubenläufer 28
angrenzende Schieberverdichtungswandfläche 64 auf, welche Teilflächen der Verdichtungswandflächen
36 und 38 darstellen, und vom Verdichtergehäuse 12 gebildete Gehäuseverdichtungswandflächen
66 und 68, die ebenfalls Teilflächen der Verdichtungswandflächen 36 und 38 darstellen,
zu den Verdichtungswandflächen 36 und 38 ergänzen, die zusammen mit den Schraubenkonturen
32 und 34 zur Bildung der Verdichtungskammern beitragen.
[0071] Der erste Steuerschieber 52 und der zweite Steuerschieber 54 sind, wie in Fig. 2
sowie 4 bis 8 dargestellt, so ausgebildet, dass sie insoweit, als sie die Schieberverdichtungswandflächen
62 und 64 sowie die Führungsumfangsfläche 58 bilden, identisch sind und somit können
sie in einer parallel zu den Schraubenläuferachsen 22, 24 verlaufenden Verschieberichtung
72 verschiebbar im Schieberkanal 56 des Verdichtergehäuses 12 geführt werden.
[0072] Dabei bildet der erste Steuerschieber 52 eine dem Hochdruckraum 44 zugewandte, das
Endvolumen der Verdichtungskammern festlegende Auslasskante 82, die durch Verschieben
des ersten Steuerschiebers 52 in der Verschieberichtung 72 verschiebbar ist und durch
ihre Lage relativ zu einer hochdruckseitigen Abschlussfläche 84 des Schraubenläuferraums
18 das Endvolumen der gebildeten Verdichtungskammern und somit das Volumenverhältnis
mitbestimmt.
[0073] Dieses Prinzip der Schieberanordnung ist bekannt und beispielsweise in der
WO 93/18307 beschrieben, auf welche hinsichtlich der Beschreibung des Funktionsprinzips verwiesen
wird.
[0074] Wie in den Fig. 2 und 4 bis 8 dargestellt, weisen der erste Steuerschieber 52 und
der zweite Steuerschieber 54 einander zugewandte Stirnflächen 86 und 88 auf, mit denen
diese, wie beispielsweise in Fig. 4 und Fig. 5 dargestellt, so aneinander anlegbar
sind, dass die Schieberverdichtungswandflächen 62 und 64 des ersten Steuerschiebers
52 und des zweiten Steuerschiebers 54 ineinander übergehen.
[0075] Ferner sind der erste Steuerschieber 52 und der zweite Steuerschieber 54 zusätzlich
zum Schieberkanal 56 relativ zueinander durch eine Teleskopführung 92 geführt, welche
einen inneren Führungskörper 94 und eine Führungsaufnahme 96 aufweist, wobei die Führungsaufnahme
96 in dem ersten Steuerschieber 52 vorgesehen ist und der Führungskörper 94 an dem
zweiten Steuerschieber 54 gehalten ist und über dessen Stirnfläche 88 übersteht, so
dass dieser in die Führungsaufnahme 96 im ersten Steuerschieber 52 eingreifen kann.
[0076] Ferner ist vorzugsweise noch in einem den Führungskörper 94 umgebenden Innenraum
102 des zweiten Steuerschiebers 54 eine Druckfeder 104 vorgesehen, welche dazu dient,
den ersten Steuerschieber 52 relativ zum zweiten Steuerschieber 54 so zu beaufschlagen,
dass die Stirnflächen 86 und 88 voneinander weg bewegbar sind.
[0077] Zum Verschieben des ersten Steuerschiebers 52 ist, wie in Fig. 2 dargestellt, eine
Zylinderanordnung 112 vorgesehen, die eine Zylinderkammer 114 und einen Kolben 116
umfasst, wobei der Kolben 116 mit einer Kolbenstange 118 verbunden ist, welche eine
Verbindung zum ersten Steuerschieber 52 herstellt und zwar beispielsweise mit einem
Fortsatz 122 des ersten Steuerschiebers 52, welcher zum Beispiel auf einer der Stirnfläche
86 gegenüberliegenden Seite desselben angeordnet ist.
[0078] Ferner liegt die Zylinderanordnung 112 insbesondere auf einer dem zweiten Steuerschieber
54 gegenüberliegenden Seite des ersten Steuerschiebers 52, vorzugsweise in einem hochdruckseitigen
Gehäuseabschnitt 124 des Verdichtergehäuses 12, welcher im Anschluss an den Schieberkanal
56 und im Anschluss an den Hochdruckraum 44 und somit auf einer dem Niederdruckraum
42 gegenüberliegenden Seite des Verdichtergehäuses 12 angeordnet ist.
[0079] Der zweite Steuerschieber 54 ist durch eine Zylinderanordnung 132 verschiebbar, welche
einen in einer Zylinderkammer 134 bewegbaren Kolben 136 umfasst, wobei die Zylinderkammer
134 sich insbesondere in Fortsetzung des Schieberkanals 56 in einem niederdruckseitigen
Gehäuseabschnitt 142 erstreckt, in welchem antriebsseitige Lagereinheiten für die
Schraubenläufer 26 und 28 angeordnet sind, die beispielsweise über eine Antriebswelle
144 antreibbar sind.
[0080] Insbesondere ist der Kolben 136 einstückig an den zweiten Steuerschieber 54 angeformt
und weist eine Kolbenfläche auf, die mindestens der Querschnittsfläche des zweiten
Steuerschiebers 54 entspricht.
[0081] Der niederdruckseitige Gehäuseabschnitt 142, welcher die Zylinderkammer 134 für die
Zylinderanordnung 132 zum Bewegen des zweiten Steuerschiebers 54 aufnimmt, liegt in
einem Bereich des Verdichtergehäuses 12, der dem hochdruckseitigen Gehäuseabschnitt
124 zur Aufnahme der Zylinderkammer 114 für die Zylinderanordnung 112 gegenüberliegend
angeordnet ist.
[0082] Der erste Steuerschieber 52 und der zweite Steuerschieber 54 lassen sich durch die
Zylinderanordnungen 112 und 132 soweit zusammenschieben, dass die Stirnflächen 86
und 88 in einer Verbundstellung aneinander anliegen, und die beiden Steuerschieber
52, 54 lassen sich auch in der Verbundstellung gemeinsam wie ein einziger Steuerschieber
bewegen, welcher sich von der saugseitigen Abschlussfläche 126 in Richtung der druckseitigen
Abschlussfläche 84 erstreckt und dessen Auslasskante 82 zur Festlegung des Volumenverhältnisses
beiträgt, wobei, wie in Fig. 4 dargestellt, der Schraubenverdichter 10 in dieser Verbundstellung
stets den maximalen Volumenstrom fördert.
[0083] Je nach Lage der Auslasskante 82 relativ zur Abschlussfläche 84 lässt sich das Volumenverhältnis
anpassen, das mit zunehmend geringer werdendem Abstand der Auslasskante 82 von der
Abschlussfläche 84 ansteigt und seinen Maximalwert dann erreicht, wenn die Auslasskante
82 den für die Minimierung des Endvolumens erforderlichen geringsten Abstand von der
Abschlussfläche 84 aufweist, wie beispielsweise in Fig. 5 dargestellt.
[0084] Soll nun die Verdichterleistung, d.h. der tatsächlich geförderte Volumenstrom, zusätzlich
variieren, so erfolgt, wie beispielsweise in Fig. 6 dargestellt, ein Trennen der Stirnflächen
86 und 88 durch Auseinanderbewegen der Steuerschieber 52 und 54 in eine Trennstellung.
In der Trennstellung ist der zweite Steuerschieber 54 wirkungslos und somit legt in
der Trennstellung die Lage der Stirnfläche 86 des ersten Steuerschiebers 52 das Anfangsvolumen
fest.
[0085] Solange die Auslasskante 82 nicht in einer Stellung steht, in welcher diese das minimal
mögliche Endvolumen vorgibt, ist jedoch die Relation des Anfangsvolumens, vorgegeben
durch die Stirnfläche 86, zum Endvolumen, vorgegeben durch die Auslasskante 82, nicht
variabel.
[0086] Wenn jedoch der erste Steuerschieber 52, wie in Fig. 7 dargestellt, so weit in Richtung
des Hochdruckraums 44 verschoben wird, dass die Auslasskante 82 den minimalen Abstand
von der Abschlussfläche 84 aufweist oder sogar über diese hinaus in einen vom Hochdruckraum
44 umfassten Einfahrraum 146 für den ersten Steuerschieber 52 verschoben wird, ist
eine Variation des Anfangsvolumens 86 möglich, ohne dass sich das Endvolumen verändert,
da dieses dann stets minimal bleibt.
[0087] Um die Wirkung des zweiten Steuerschiebers 54 in der Trennstellung zu eliminieren,
wird dieser insbesondere mittels der Zylinderanordnung 132 in den Gehäuseabschnitt
142 eingefahren, wobei die Zylinderkammer 134 so dimensioniert ist, dass diese gleichzeitig
einen Einfahrraum 148 für den zweiten Steuerschieber 54 umfasst und somit die Möglichkeit
schafft, den zweiten Steuerschieber 54 so weit von dem ersten Steuerschieber 52 wegzubewegen,
dass die Stirnfläche 88 das Anfangsvolumen nicht mehr beeinflusst.
[0088] Der zweite Steuerschieber 54 erlaubt somit, das Anfangsvolumen dadurch zu beeinflussen,
dass dieser entweder zur Bildung der Verbundstellung der Steuerschieber 52, 54 mit
seiner Stirnfläche 88 an der Stirnfläche 86 des ersten Steuerschiebers 52 anliegt
und somit das Anfangsvolumen maximiert oder mit seiner eigenen Stirnfläche 88 so weit
von der Stirnfläche 86 des ersten Steuerschiebers 52 weg bewegt werden kann, dass
keinerlei Beeinflussung des Anfangsvolumens durch den zweiten Steuerschieber 54 mehr
erfolgt.
[0089] Zur Erfassung der Positionen des ersten Steuerschiebers 52 und des zweiten Steuerschiebers
54 ist eine als Ganzes mit 152 bezeichnete Positionserfassungseinrichtung vorgesehen,
welche ein sich parallel zur Verschieberichtung 72 der Steuerschieber 52, 54 und somit
parallel zu den Schraubenläuferachsen 22, 24 sich erstreckendes Detektorelement 154
umfasst, welches in der Lage ist, die Positionen von Positionsanzeigeelementen 156
und 158 zu erfassen.
[0090] Dabei ist das Positionsanzeigeelement 156 fest mit dem ersten Steuerschieber 52 gekoppelt,
und zwar mit einem sich an die Stirnfläche 86 anschließenden Endbereich 162 des ersten
Steuerschiebers 52, und das Positionsanzeigeelement 158 ist mit dem zweiten Steuerschieber
54 gekoppelt, und zwar mit einem sich an die Stirnfläche 88 anschließenden Endbereich
164 desselben, wie insbesondere in Fig. 9 dargestellt.
[0091] Wie in Fig. 10 dargestellt, umfasst jedes dieser Positionsanzeigeelemente 156 bzw.
158 einen als Ganzes mit 174 bezeichneten Gabelkörper, der mit seinen zwei Gabelschenkeln
176 und 178 einen zwischen diesen liegenden Zwischenraum 182 begrenzt, durch welchen
das langgestreckte Detektorelement 154 verläuft. Jeder dieser Gabelkörper 174 ist
über einen mit dem jeweiligen Endbereich 162 bzw. 164 verbundenen Verbindungskörper
172 mit dem entsprechenden Steuerschieber 52, 54 gekoppelt.
[0092] Vorzugsweise tragen die Gabelschenkel 176 und 178 Magnete 184 bzw. 186, deren Magnetfeld
das Detektorelement 154 am Ort der Magnete 184, 186 durchflutet.
[0093] Das Detektorelement 154 ist dabei aus einem magnetostriktiven Material gebildet,
so dass der jeweilige Ort 188 der magnetischen Durchflutung des Detektorelements 154
durch die Magnete 184, 186 mittels einer als Ganzes mit 192 bezeichneten Auswerteeinrichtung
ermittelbar ist, wobei die Auswerteeinrichtung 192 beispielsweise in dem magnetostriktiven
Detektorelement 154 Schallwellen erzeugt, die an den durch die Magnetfelder der Magnete
184, 186 durchfluteten Orten 188 eine Rückreflexion erfahren, so dass die Auswerteeinrichtung
192 die Lage der Orte 188 in denen die magnetische Durchflutung des magnetostriktiven
Detektorelements 154 erfolgt, aufgrund der Laufzeit der reflektierten Schallwellen
ermitteln kann.
[0094] Die Verbindungskörper 172, die an den jeweiligen Endbereichen 162, 164 der Steuerschieber
52, 54 gehalten sind, durchgreifen einen langgestreckten, schlitzförmigen Durchlass
194, der in eine den Schieberkanal 56 bildende Gehäusewand 196 eingeformt ist und
eine Länge aufweist, die in der Trennstellung ein vollständiges Einfahren des zweiten
Steuerschiebers 54 in den Einfahrraum 148 und eine Position des ersten Steuerschiebers
52 bei minimalem Anfangsvolumen, also eine Position entsprechend Fig. 8, und eine
Position des ersten Steuerschiebers 52 bei minimalem Volumenverhältnis, das heißt
maximalem Abstand der Auslasskante 82 von der druckseitigen Abschlussfläche 84, zulässt
und außerdem in der Verbundstellung eine Position des zweiten Steuerschiebers 54 mit
dem ersten Steuerschieber 52 bei maximalem Volumenverhältnis und minimalem Volumenverhältnis
zulässt.
[0095] Jeder mit dem jeweiligen Endbereich 162 und 164 des entsprechenden Steuerschiebers
52 bzw. 54 verbundene Verbindungskörper 172 bildet zusammen mit dem schlitzförmigen
Durchlass 194 eine Verdrehsicherung für den jeweiligen Steuerschieber 52, 54 ähnlich
einer Führung durch einen Nutenstein und eine Nut, so dass damit die Notwendigkeit
entfällt, in den Steuerschiebern 52, 54 Nuten vorzusehen, die mit in den Schieberkanal
56 hineinragenden Nutensteinen zusammenwirken.
[0096] Der Durchlass 194 ist stets auf dem Druck im Niederdruckraum 42 gehalten und dient
somit auch dazu, die Steuerschieber 52, 54 mit ihrer Führungsumfangsfläche 58 in Anlage
an dem Schieberkanal 56 zu halten, so dass die Steuerschieber 52, 54 nicht durch sich
zwischen dem Schieberkanal 56 und der Führungsumfangsfläche 58 ausbildenden Hochdruck
mit den Schieberverdichtungswandflächen 62, 64 gegen die Schraubenläufer 26, 28 drücken
können.
[0097] Eine Abdichtung des Durchlasses 194 gegen höhere Drücke, insbesondere auch Hochdruck,
erfolgt dabei durch den eng tolerierbaren Spalt zwischen dem Schieberkanal 56 und
der Führungsumfangsfläche 58 der Steuerschieber 52, 54.
[0098] Zur Aufnahme der Gabelkörper 174 und des Detektorelements 154 ist auf einer dem Schieberkanal
56 gegenüberliegenden Seite einer Wand 196 eines Gehäusegrundkörpers 198 eine Vertiefung
204 vorgesehen, die mit einem Deckel 212 abgedeckt ist, der seinerseits eine der Vertiefung
204 zugewandte Vertiefung 214 aufweist, so dass sich die Vertiefungen 204 und 214
zusammen ergänzen und beispielsweise dadurch einen parallel zur Verschieberichtung
72 verlaufenden langgestreckten Detektorkanal 216 bilden, in welchem sich einerseits
das Detektorelement 154 erstreckt und in welchem andererseits die Gabelkörper 174
bewegbar sind, die mit ihren Gabelschenkeln 176, 178 das Detektorelement 154 beiderseits
umgreifen und die Magnete 184, 186 derart positionieren, dass deren Magnetfeld das
Detektorelement 154 an jeweils einem bestimmten Ort 188 durchflutet.
[0099] Vorzugsweise ist der Deckel 212 so ausgebildet, dass in dessen Vertiefung 214 das
Detektorelement 154 liegt, so dass das Detektorelement 154 mitsamt der Auswerteeinrichtung
192 ausschließlich am Deckel 212 gehalten und mit diesem abnehmbar ist, während sich
die Gabelkörper 174 im Detektorkanal 216, insbesondere sowohl in der Vertiefung 214
als auch in der Vertiefung 204, erstrecken.
[0100] Zum Bewegen der Steuerschieber 52 und 54 in die für diese vorgesehenen Positionen
ist, wie in Fig. 2 dargestellt, eine Steuerung 218 vorgesehen, die durch die Verbindung
mit der Positionserfassungseinrichtung 152 in der Lage ist, die tatsächlichen Positionen
der Steuerschieber 52, 54 zu ermitteln.
[0101] Mit der Steuerung 218 sind, wie in Fig. 1 und 2 dargestellt, die Zylinderanordnungen
112 und 132 ansteuerbar, um die Steuerschieber 52, 54 zu positionieren.
[0102] Hierzu sind beispielsweise Magnetventile ML1 und ML2 ansteuerbar, um die Zylinderanordnung
112 anzusteuern, und Magnetventile MV1 und MV2 ansteuerbar, um die Zylinderanordnung
132 anzusteuern.
[0103] Somit besteht die Möglichkeit, die Steuerschieber 52, 54 mit der Steuerung 218 lagegeregelt
zu positionieren, das heißt die beispielsweise von einem Verdichtersteuerungsprogramm
vorgegebenen Positionen der Steuerschieber 52, 54 exakt anzufahren und zu halten.
[0104] Ein derartiges Verdichtersteuerungsprogramm läuft beispielsweise auf einer übergeordneten
Verdichtersteuerung.
[0105] Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist dieses Verdichtersteuerungsprogramm in die
Steuerung 218 integriert, wobei insbesondere die Einsatzgrenzen des Schraubenverdichters
10 und die Parameter des gasförmigen Mediums, das heißt insbesondere des Kältemittels,
bekannt sind, und erfasst zum Beispiel über einen Drucksensor SPN (Fig. 2) den Niederdruck,
über einen Drucksensor SPH (Fig. 1) den Hochdruck, und über einen Temperatursensor
STH die Temperatur des gasförmigen Mediums auf der Hochdruckseite (Fig. 2) sowie über
einen Temperatursensor STN die Temperatur des gasförmigen Mediums auf der Niederdruckseite.
[0106] Darüber hinaus kann insbesondere auch noch durch die Steuerung 218 eine Erfassung
von Betriebsparametern eines nicht dargestellten insbesondere elektrischen Antriebsmotors
hinsichtlich Drehzahl, Leistungsaufnahme, Spannung und Temperatur erfolgen.
[0107] Darüber hinaus kann die Steuerung 218 insbesondere auch einen Schmiermitteldruck,
einen Schmiermittelfluss, einen Schmiermittelstand und eine Schmiermitteltemperatur
erfassen.
[0108] Ferner wird insbesondere auch der Steuerung 218 durch ein externes Signal die geforderte
Verdichterleistung, beispielsweise für die Kälteanlage, in welcher der Schraubenverdichter
10 arbeitet, vorgegeben.
[0109] Aus einigen ausgewählten dieser Werte, insbesondere aus den Informationen über das
gasförmige Medium, z.B. über das Kältemittel, über Druck und Temperatur auf der Hochdruckseite
und der Niederdruckseite sowie über die Drehzahl der Schraubenläufer 26, 28, oder
aus weiteren dieser vorstehend erwähnten Werte kann durch die Steuerung 218 mit dem
Verdichtersteuerungsprogramm für den jeweiligen Betriebszustand eine optimale Position
der Steuerschieber 52, 54 ermittelt und lagegeregelt eingestellt werden.
[0110] Bei einem zweiten Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Schraubenverdichters
sind, wie in Fig. 11 bis 14 dargestellt, die Steuerschieber 52 und 54 anders ausgebildet.
[0111] Bei diesem Ausführungsbeispiel liegt der zweite Steuerschieber 54' in dem Schieberkanal
56 und ist in diesem mit seiner Führungsumfangsfläche 58' geführt. Ferner bildet der
zweite Steuerschieber 54' äußere Schieberverdichtungswandflächen 62'
2 und 64'
2, die sich an die Gehäuseverdichtungswandflächen 66 und 68 unmittelbar anschließen,
wobei die Schieberverdichtungswandfläche 62'
2 an den Schraubenläufer 26 und die Schieberverdichtungswandfläche 64'
2 an den Schraubenläufer 28 angrenzt.
[0112] Der zweite Steuerschieber 54' ist dabei im Querschnitt halbmondförmig ausgebildet,
so dass dieser seinerseits einen Schieberkanal 236 bildet, in welchem der erste Steuerschieber
52' mit einer Führungsumfangsfläche 238 geführt ist.
[0113] Der erste Steuerschieber 52' bildet seinerseits Schieberverdichtungswandflächen 62'
1 und 64'
1, die zwischen den Schieberverdichtungswandflächen 62'
2 und 64'
2 liegen und unmittelbar in die Schieberverdichtungswandflächen 62'
2 und 64'
2 anschließen, so dass die Schieberverdichtungswandfläche 62'
1 an den Schraubenläufer 26 und die Schieberverdichtungswandfläche 64'
1 an den Schraubenläufer 28 angrenzt
[0114] Somit ergänzen die Schieberverdichtungswandflächen 62'
2 und 64'
2 des zweiten Steuerschiebers 54' und die Schieberverdichtungswandflächen 62'
1 und 64'
1 des ersten Steuerschiebers 52' die Gehäuseverdichtungswandflächen 66 und 68 zu den
Verdichtungswandflächen 36 und 38, welche die Schraubenkonturen 32 bzw. 34 umschließend
angeordnet sind.
[0115] Der erste Steuerschieber 52' bildet ferner die Auslasskante 82', die dem Hochdruckraum
44 zugewandt angeordnet ist und die das Endvolumen durch ihren Abstand von der Abschlussfläche
84 festlegt in vergleichbarer Weise wie dies bei dem ersten Ausführungsbeispiel der
Fall ist.
[0116] Der zweite Steuerschieber 54' beeinflusst das Anfangsvolumen, und zwar durch die
Position von Einlasskanten 242 der Schieberverdichtungswandflächen 62'
2 und 64'
2 und zwar insbesondere deren Abstand von der niederdruckseitigen Abschlussfläche 126.
[0117] Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der erste Steuerschieber 52' durch eine insbesondere
saugseitig angeordnete Zylinderanordnung 132' steuerbar, wobei der Kolben 136' in
diesem Fall einstückig an den ersten Steuerschieber 52' angeformt und in der Zylinderkammer
134' beweglich ist, während der zweite Steuerschieber 54' durch eine insbesondere
druckseitig angeordnete Zylinderanordnung 112' steuerbar ist.
[0118] Eine derartige Schieberanordnung ist bekannt und beispielsweise in der
DE 32 21 849 A1 beschrieben, auf welche hinsichtlich der Beschreibung des Funktionsprinzips verwiesen
wird.
[0119] In gleicher Weise wie beim ersten Ausführungsbeispiel sind die Positionen des ersten
Steuerschiebers 52' und des zweiten Steuerschiebers 54' durch die Positionserfassungseinrichtung
152 erfassbar, wobei ebenfalls Positionsanzeigeelemente 156 und 158 mit dem ersten
Steuerschieber 52' bzw. dem zweiten Steuerschieber 54' gekoppelt sind, und zwar über
mit diesen Steuerschiebern 52' und 54' fest verbundenen Verbindungskörpern 172, die
in gleicher Weise wie beim ersten Ausführungsbeispiel den Durchlass 194 durchgreifen,
so dass die Positionsanzeigeelemente 156 und 158 in dem Detektorkanal 216 längs des
Detektorelements 154 bewegbar sind und in gleicher Weise wie beim ersten Ausführungsbeispiel
eine Erfassung der Positionen der Positionsanzeigeelemente 156 und 158 über die Auswerteeinrichtung
192 erfolgen kann.
[0120] Dabei sind vorzugsweise die Positionsanzeigeelemente 156 und 158 in gleicher Weise
wie beim ersten Ausführungsbeispiel als Gabelkörper 174 ausgebildet und mit Magneten
184 und 186 versehen.
[0121] Im Übrigen sind bei dem zweiten Ausführungsbeispiel all diejenigen Elemente, die
mit denen des ersten Ausführungsbeispiels identisch sind, mit denselben Bezugszeichen
versehen, so dass diesbezüglich auf die Ausführungen zum ersten Ausführungsbeispiel
vollinhaltlich Bezug genommen werden kann.
[0122] Bei einem dritten Ausführungsbeispiel, welches vom Grundprinzip her eine Variante
des ersten Ausführungsbeispiels darstellt und in den Fig. 15 bis 18 dargestellt ist,
ist die zwischen dem ersten Steuerschieber 52 und dem zweiten Steuerschieber 54 wirksame
Teleskopführung 92" so ausgebildet, dass der innere Führungskörper 94" fest mit dem
zweiten Steuerschieber 54 verbunden ist, insbesondere mit einem Gewindezapfen 222
in eine Gewindebohrung 224 des Kolbens 136 eingeschraubt ist, und sich parallel zur
Verschieberichtung 72 erstreckt.
[0123] Insbesondere ist der innere Führungskörper 94" dadurch starr relativ zum Kolben 136
angeordnet und bildet mit seinen Umfangsflächen 226 eine parallel zur Verschieberichtung
72 ausgerichtete Führung für den ersten Steuerschieber 52.
[0124] Um den ersten Steuerschieber 52 relativ zum zweiten Steuerschieber 54 präzise zu
führen, ist der erste Steuerschieber 52 im Bereich der Führungsaufnahme 96" für den
Führungskörper 94" mit einer als Ganzes mit 232 bezeichneten Führungsbüchse versehen,
welche an der Umfangsfläche 226 des Führungskörpers 94" präzise geführt ist.
[0125] Vorzugsweise ist dabei die Führungsbüchse 232 an einem dem Kolben 136 des zweiten
Steuerschiebers 54 zugewandten Ende 234 des Führungskörpers 94" angeordnet, so dass
die Führungsbüchse 232 in allen Stellungen des ersten Steuerschiebers 52 relativ zum
zweiten Steuerschieber 54 in möglichst geringer Entfernung vom Kolben 136 geführt
ist.
[0126] Insbesondere erstreckt sich die Führungsbüchse 232 lediglich über einen Teilabschnitt
der Erstreckung der Führungsaufnahme 96" parallel zur Verschieberichtung 72, vorzugsweise
lediglich über weniger als die Hälfte, noch besser weniger als ein Viertel, der Erstreckung
der Führungsaufnahme 96" in der Verschieberichtung 72.
[0127] Damit erfolgt die präzise Führung des ersten Steuerschiebers 52 relativ zum zweiten
Steuerschieber 54 ausschließlich über den inneren Führungskörper 94" und die an dessen
Umfangsfläche 226 gleitende Führungsbüchse 232, so dass wie in Fig. 18 dargestellt,
beispielsweise in der Teillastposition 25 % der erste Steuerschieber 52 nach wie vor
durch den inneren Führungskörper 94" und die Führungsbüchse 232 präzise relativ zum
zweiten Steuerschieber 54 geführt ist, der seinerseits eine präzise Führung durch
die Führung des Kolbens 136 im Einfahrraum 148 relativ zu dem Gehäuseabschnitt 142
erfährt.
[0128] Außerdem ist der erste Steuerschieber 52, wie in Fig. 15, 16 und 18 dargestellt,
vorzugsweise starr mit der Kolbenstange 118 verbunden, die ebenfalls beispielsweise
mittels eines Gewindezapfens 242 in einer Gewindebohrung 244 im ersten Steuerschieber
52 eingreift, so dass dadurch ebenfalls eine starre Fixierung der Kolbenstange 118
relativ zu dem ersten Steuerschieber 52 erfolgt.
[0129] Insbesondere sitzt die Gewindebohrung 244 für den Gewindezapfen 242 in dem Fortsatz
122 des ersten Steuerschiebers 52.
[0130] Ferner ist die Kolbenstange 118 mit einer sich parallel zur Verschieberichtung 72
verlaufenden Umfangsfläche 246 versehen, welche gleitend in einer Führungsbüchse 252
geführt ist, die ihrerseits wiederum in einer Führungsbüchsenaufnahme 254 sitzt, welche
fest mit dem niederdruckseitigen Gehäuseabschnitt 142 und dem hochdruckseitigen Gehäuseabschnitt
124 verbunden ist.
[0131] Die Führungsbüchse 252 stellt dabei die alleinige präzise Führung der Kolbenstange
118 relativ zu den Gehäuseabschnitten 142 und 124 dar und somit eine präzise Führung
des ersten Steuerschiebers 52 relativ zu den Gehäuseabschnitten 142, 124, die zusätzlich
zu der Führung des ersten Steuerschiebers 52 im Schieberkanal 56 erfolgt.
[0132] Insgesamt ist somit der mit Spiel in dem Schieberkanal 56 geführte erste Steuerschieber
52 somit noch zusätzlich durch die Teleskopführung 92", gebildet durch die Führungsbuchse
232 und den starr mit dem zweiten Steuerschieber 54 verbundenen inneren Führungskörper
94", geführt, und außerdem durch die präzise Führung der Kolbenstange 118 mittels
der Führungsbüchse 252 relativ zu den Gehäuseabschnitten 142 und 124 geführt, so dass
ein durch das Spiel der Führung des ersten Steuerschiebers 52 in dem Schieberkanal
56 eventuell mögliche Geräuschbildung, insbesondere ein Rattern, beim Betrieb des
erfindungsgemäßen Schraubenverdichters vermieden werden kann, da die Teleskopführung
92" und die Führung der Kolbenstange 118 mittels der Führungsbüchse 252 ein geringeres
Spiel als das des ersten Steuerschiebers 52 im Schieberkanal 56 aufweisen, und dadurch
die Führung des ersten Steuerschiebers 52 verbessern.
[0133] Da die Führungsbüchse 232 eng toleriert auf der Umfangsfläche 226 des inneren Führungskörpers
94" gleitet, ist es erforderlich, die Führungsaufnahme 96" zu belüften.
[0134] Aus diesem Grund ist, wie in Fig. 17 dargestellt, die Führungsaufnahme 96" mit einem
Belüftungskanal 262 versehen, welcher in die Führungsaufnahme 96" beispielsweise nahe
der Führungsbüchse 232 einmündet und sich ausgehend von der Führungsaufnahme 96" in
Richtung der den Schieberverdichtungswandflächen 62, 64 abgewandten Führungsumfangsfläche
58, beispielsweise in Richtung des schlitzförmigen Durchlasses 194, erstreckt, so
dass vorteilhafterweise ein ungehinderter Gasaustausch zwischen der Führungsaufnahme
96" und dem unter Hochdruck stehenden Raum zur Aufnahme der Positionserfassungseinrichtung
152 erfolgen kann.
[0135] Vorzugsweise ist der Belüftungskanal 262 noch mit einer eingesetzten Drossel 264
versehen, welche es erlaubt, den Gasaustausch zwischen der Führungsaufnahme 96" und
dem Raum zur Aufnahme der Positionserfassungseinrichtung 152 zu steuern, um somit
die Bewegungen des ersten Steuerschiebers 52 relativ zum Führungskörper 94" zu dämpfen.
[0136] Dabei mündet der Belüftungskanal 262 vorzugsweise in einen Abschnitt 266 der Führungskörperaufnahme
96", welcher zwischen der Führungsbüchse 232 und einer Abschlusswand 268 der Führungsaufnahme
96" liegt.
[0137] Zur einfachen Montage des Führungskörpers 94", insbesondere zum Einschrauben des
Gewindezapfens 222 in die Gewindebohrung 224 ist der erste Steuerschieber 52 im Bereich
seines dem Ende 234 gegenüberliegenden Endes 274 mit einer einen Zugang zu der Führungsaufnahme
96" ermöglichenden Bohrung 276 versehen, die vorzugsweise koaxial zur Führungsaufnahme
96" angeordnet ist, jedoch im Betrieb durch einen Verschluss 278, beispielsweise einen
in die Bohrung 276 eingeschraubten Stopfen, gasdicht verschlossen ist.
[0138] Die Bohrung 276 erlaubt jedoch bei der Montage des Führungskörpers 94", insbesondere
beim Einschrauben des Gewindezapfens 222 in die Gewindebohrung 224 in die Führungsaufnahme
96" mit einem Werkzeug von Seiten des Endes 274 ausgehend einzugreifen und mit einem
an einem dem Gewindezapfen 222 gegenüberliegenden Ende des Führungskörpers 94" angeordneten
Formschlusselement 282 den Führungskörper 94" zu drehen, um den Gewindezapfen 222
in die Gewindebohrung 224 einzuschrauben. Nachfolgend erfolgt dann ein Verschließen
der Bohrung 276 durch den Verschluß 278.
[0139] Im Übrigen sind all diejenigen Elemente, die mit denen der voranstehenden Ausführungsbeispiele
identisch sind, mit denselben Bezugszeichen versehen, so dass hinsichtlich deren Beschreibung
vollinhaltlich auf die Ausführungen zu den voranstehenden Ausführungsbeispielen Bezug
genommen werden kann.
1. Schraubenverdichter (10) umfassend ein Verdichtergehäuse (12) mit einem in diesem
angeordneten Schraubenläuferraum (18), zwei in dem Schraubenläuferraum (18) angeordnete
und an dem Verdichtergehäuse (12) jeweils um eine Schraubenläuferachse (22, 24) drehbar
gelagerte Schraubenläufer (26, 28), die mit ihren Schraubenkonturen (32, 34) ineinandergreifen
und jeweils mit an diese angrenzenden und diese teilweise umschließenden Verdichtungswandflächen
(36, 38) zusammenwirken, um über einen im Verdichtergehäuse (12) angeordneten Niederdruckraum
(42) zugeführtes gasförmiges Medium aufzunehmen und im Bereich eines im Verdichtergehäuse
(12) angeordneten Hochdruckraums (44) abzugeben, wobei das gasförmige Medium in zwischen
den Schraubenkonturen (32, 34) und an diesen angrenzenden Verdichtungswandflächen
(36, 38) gebildeten Verdichtungskammern bei Niederdruck mit einem Ansaugvolumen eingeschlossen
und auf ein Endvolumen bei Hochdruck komprimiert wird, sowie zwei in einem Schieberkanal
(56) des Verdichtergehäuses (12) angeordnete und an beide Schraubenläufer (26, 28)
mit Schieberverdichtungswandflächen (62, 64) angrenzende Steuerschieber (52, 54),
welche in einer Verschieberichtung (72) parallel zu den Schraubenläuferachsen (22,
24) bewegbar sind, wobei ein erster Steuerschieber (52) das Endvolumen beeinflussend
und ein zweiter Steuerschieber (54) das Anfangsvolumen beeinflussend ausgebildet ist,
und wobei eine Positionserfassungseinrichtung (152) für mindestens einen Steuerschieber
(52, 54) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet , dass eine Positionserfassungseinrichtung (152) für die beiden Steuerschieber (52, 54)
vorgesehen ist, welche ein mit dem ersten Steuerschieber (52) gekoppeltes erstes Positionsanzeigeelement
(156) und ein mit dem zweiten Steuerschieber (54) gekoppeltes zweites Positionsanzeigeelement
(158) umfasst, dass beide Positionsanzeigeelemente (156, 158) mit einem gemeinsamen
Detektorelement (154) zusammenwirken, das sich parallel zu der Verschieberichtung
(72) der Steuerschieber (52, 54) erstreckt und längs welchem die Positionsanzeigeelemente
(156, 158) beim Bewegen der Steuerschieber (52, 54) bewegbar sind, und dass das Detektorelement
(154) mit einer Auswerteeinrichtung (192) gekoppelt ist, die die jeweiligen Positionen
der Positionsanzeigeelemente (156, 158) längs des Detektorelements (154) erfasst.
2. Schraubenverdichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Detektorelement (154) in einem innerhalb des Verdichtergehäuses (12) parallel
zur Verschieberichtung (72) verlaufenden Detektorkanal (216) angeordnet ist, und insbesondere,
dass der Detektorkanal (216) durch eine nutähnlich ausgebildete Vertiefung (204) in
einem Gehäusegrundkörper (198) gebildet ist, die der Deckel (212) übergreift.
3. Schraubenverdichter nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Detektorkanal (216) durch einen Deckel (212) verschlossen ist, und dass der Deckel
(212) selbst eine zum Detektorkanal (216) beitragende nutähnlich ausgebildete Vertiefung
(214) aufweist.
4. Schraubenverdichter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Detektorelement (154) nur innerhalb der Vertiefung (214) des Deckels (212) verläuft.
5. Schraubenverdichter nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige Positionsanzeigeelement (156, 158) in dem Detektorkanal (216) angeordnet
ist.
6. Schraubenverdichter nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige Positionsanzeigeelement (156, 158) über einen Verbindungskörper (172)
mit dem jeweiligen Steuerschieber (52, 54) mechanisch gekoppelt ist.
7. Schraubenverdichter nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der jeweilige Verbindungskörper (172) einen langgestreckten Durchlass (194) zwischen
dem Detektorkanal (216) und dem die zwei Steuerschieber (52, 54) aufnehmenden Schieberkanal
(56) durchgreift.
8. Schraubenverdichter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der jeweilige Verbindungskörper (172) und der Durchlass (194) zusammen den jeweiligen
Steuerschieber (52, 54) verdrehfest in der Verschieberichtung (72) führen.
9. Schraubenverdichter nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige Positionsanzeigeelement (156, 158) berührungslos mit dem Detektorelement
(154) zusammenwirkt.
10. Schraubenverdichter nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuerung (218) vorgesehen ist, welche einen Schieberantrieb (112, 132) für
den jeweiligen Steuerschieber (52, 54) ansteuert und mittels der Positionserfassungseinheit
(152) die Bewegung des jeweiligen Steuerschiebers (52, 54) erfasst.
11. Schraubenverdichter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung (218) den jeweiligen Steuerschieber (52, 54) lagegeregelt positioniert.
12. Schraubenverdichter nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung (218) unter Berücksichtigung von mindestens einem oder mehreren der
Parameter: Druckniveau bei Niederdruck, Druckniveau bei Hochdruck, Temperatur des
gasförmigen Mediums bei Hochdruck und Niederdruck, Drehzahl der Schraubenläufer, Leistungsaufnahme
eines Antriebsmotors, Parameter des gasförmigen Mediums, insbesondere des Kältemittels,
und Einsatzgrenzwerte des Schraubenverdichters, die Positionen der Steuerschieber
(52, 54) ermittelt.
13. Schraubenverdichter nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Steuerschieber (52) und der zweite Steuerschieber (54) in der Verschieberichtung
(72) derselben hintereinanderliegend angeordnet sind, insbesondere, dass der erste
Steuerschieber (52) und der zweite Steuerschieber (54) eine identische Außenkontur
aufweisen, insbesondere, dass der erste Steuerschieber (52) und der zweite Steuerschieber
(54) in einer Verbundstellung unmittelbar aneinander anschließend positionierbar und
gemeinsam in der Verschieberichtung (72) bewegbar sind und insbesondere, dass der
erste und der zweite Steuerschieber (52, 54) in einer Trennstellung im Abstand voneinander
unter Bildung eines Zwischenraums positionierbar sind.
14. Schraubenverdichter nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Steuerschieber (52') aneinander unmittelbar angrenzende Schieberverdichtungswandflächen
(62'1, 64'1) aufweist, von denen jeweils eine an einen der Schraubenläufer (26, 28) angrenzt,
und dass der zweite Steuerschieber (54') im Abstand voneinander angeordnete Schieberverdichtungswandflächen
(62'2, 64'2) aufweist, von denen jeweils eine an einen der Schraubenläufer angrenzt, insbesondere,
dass der erste Steuerschieber (52') an dem zweiten Steuerschieber (54') gelagert ist,
und insbesondere, dass Schieberverdichtungswandflächen (62, 64) des ersten Steuerschiebers
(52') und des zweiten Steuerschiebers (54') aneinander anschließen.
1. A screw compressor (10), including a compressor housing (12) having a screw rotor
chamber (18) arranged therein, two screw rotors (26, 28) that are arranged in the
screw rotor chamber (18) and are mounted on the compressor housing (12), each rotatably
about a respective screw rotor axis (22, 24), and engage in each other by means of
their helical contours (32, 34) and each cooperate with compression wall surfaces
(36, 38) which are adjacent thereto and partly surround them in order to receive gaseous
medium that is supplied by way of a low-pressure chamber (42) arranged in the compressor
housing (12) and to discharge it in the region of a high-pressure chamber (44) that
is arranged in the compressor housing (12), wherein the gaseous medium is enclosed
in compression chambers that are formed between the helical contours (32, 34) and
compression wall surfaces (36, 38) that are adjacent to the latter with an intake
volume at low pressure and is compressed to a final volume at high pressure, and including
two control sliders (52, 54) which are arranged in a slider channel (56) of the compressor
housing (12) and are adjacent to both screw rotors (26, 28) by means of slider compression
wall surfaces (62, 64) and are movable in a direction of displacement (72) parallel
to the screw rotor axes (22, 24), wherein a first control slider (52) (takes a form
that) affects the final volume and a second control slider (54) (takes a form that)
affects the initial volume, and wherein there is provided a position determining device
(152) for at least one control slider (52, 54), characterised in that a position determining device (152) is provided for both the control sliders (52,
54), the position determining device comprising a first position indicator element
(156) coupled to the first control slider (52) and a second position indicator element
(158) coupled to the second control slider (54), in that both position indicator elements (156, 158) cooperate with a common detector element
(154), which extends parallel to the direction of displacement (72) of the control
sliders (52, 54) and along which the position indicator elements (156, 158) are movable
upon movement of the control sliders (52, 54), and in that the detector element (154) is coupled to and evaluation device (192), which determines
the respective positions of the position indicator elements (156, 158) along the detector
element (154).
2. A screw compressor according to Claim 1, characterised in that the detector element (154) is arranged in a detector channel (216) that extends within
the compressor housing (12), parallel to the direction of displacement (72), and in
particular in that the detector channel (216) is formed by a groove-like recess (204), which spans the
cover (212), in a base body (198) of the housing.
3. A screw compressor according to one of the preceding claims, characterised in that the detector channel (216) is closed by a cover (212), and in that the cover (212) itself has a groove-like recess (214) that forms part of the detector
channel (216).
4. A screw compressor according to Claim 3, characterised in that the detector element (154) extends only within the recess (214) in the cover (212).
5. A screw compressor according to one of the preceding claims, characterised in that the respective position indicator element (156, 158) is arranged in the detector
channel (216).
6. A screw compressor according to one of the preceding claims, characterised in that the respective position indicator element (156, 158) is mechanically coupled to the
respective control slider (52, 54) by way of a connecting body (172).
7. A screw compressor according to one of the preceding claims, characterised in that the respective connecting body (172) passes through an elongate passage (194) between
the detector channel (216) and a slider channel (56) that receives the two control
sliders (52, 54).
8. A screw compressor according to Claim 7, characterised in that the respective connecting body (172) and the passage (194) together guide the respective
control slider (52, 54) in the direction of displacement (72) such that it cannot
rotate.
9. A screw compressor according to one of the preceding claims, characterised in that the respective position indicator element (156, 158) cooperates with the detector
element (154) without contact.
10. A screw compressor according to one of the preceding claims, characterised in that there is provided a controller (218) that controls a slider drive (112, 132) for
the respective control slider (52, 54) and determines the movement of the respective
control slider (52, 54) by means of the position determining unit (152).
11. A screw compressor according to Claim 10, characterised in that the controller (218) positions the respective control slider (52, 54) in a position-controlled
manner.
12. A screw compressor according to Claim 10 or 11, characterised in that the controller (218) determines the positions of the control sliders (52, 54) while
taking into account at least one or more of the parameters: the pressure level at
low pressure, the pressure level at high pressure, the temperature of the gaseous
medium at high pressure and low pressure, the speed of rotation of the screw rotors,
the power consumption of a drive motor, the parameters of the gaseous medium, in particular
of the refrigerant, and the application limits of the screw compressor.
13. A screw compressor according to one of the preceding claims, characterised in that the first control slider (52) and the second control slider (54) are arranged one
behind the other in the direction of displacement (72) thereof, in particular, in that the first control slider (52) and the second control slider (54) have an identical
outer contour, in particular, in that the first control slider (52) and the second control slider (54) are positionable
directly succeeding one another in a combined disposition and are movable together
in the direction of displacement (72) and in particular, in that the first and the second control slider (52, 54) are positionable in a separated
disposition, spaced from one another, forming an intermediate space.
14. A screw compressor according to one of Claims 1 to 12, characterised in that the first control slider (52') has mutually directly adjacent slider compression
wall surfaces (62'1, 64'1), of which in each case one is adjacent to one of the screw rotors (26, 28), and
in that the second control slider (54') has slider compression wall surfaces (62'2, 64'2) that are arranged spaced from one another, of which in each case one is adjacent
to one of the screw rotors, in particular, in that the first control slider (52') is mounted on the second control slider (54'), and
in particular, in that slider compression wall surfaces (62, 64) of the first control slider (52') and the
second control slider (54') succeed one another.
1. Compresseur à vis (10) comprenant un carter de compresseur (12) avec une chambre de
rotor à vis (18) agencée dans celui-ci, deux rotors à vis (26, 28) agencés dans la
chambre de rotor à vis (18) et montés contre le carter de compresseur (12) respectivement
en rotation autour d'un axe de rotor à vis (22, 24), lesquels s'engrènent avec leurs
contours de vis (32, 34) et coopèrent respectivement avec des surfaces de paroi de
compresseur (36, 38) qui leur sont contiguës et enserrent partiellement celles-ci
pour recevoir un milieu gazeux amené via une chambre basse pression (42) agencée dans
le carter de compresseur (12) et le distribuer dans la zone d'une chambre haute pression
(44) agencée dans le carter de compresseur (12), dans lequel le milieu gazeux est
enfermé à basse pression avec un volume d'aspiration dans des chambres de compression
formées entre les contours de vis (32, 34) et les surfaces de paroi de compression
(36, 38) contiguës à celles-ci et est comprimé à haute pression en un volume final,
ainsi que deux tiroirs de distribution (52, 54) agencés dans un conduit de tiroir
(56) du carter de compresseur (12) et contigus aux deux rotors à vis (26, 28) au niveau
des surfaces de paroi de compression de tiroir (62, 64), lesquels tiroirs de distribution
sont mobiles dans une direction de coulissement (72) parallèle aux axes de rotor à
vis (22, 24), dans lequel un premier tiroir de distribution (52) est conçu pour influer
sur le volume final et un second tiroir de distribution (54) est conçu pour influer
sur le volume initial, et dans lequel un dispositif de saisie de position (152) est
prévu pour au moins un tiroir de distribution (52, 54), caractérisé en ce qu'un dispositif de saisie de position (152) est prévu pour les deux tiroirs de distribution
(52, 54), lequel comprend un premier élément d'affichage de position (156) couplé
au premier tiroir de distribution (52) et un second élément d'affichage de position
(158) couplé au second tiroir de distribution (54), en ce que les deux éléments d'affichage de position (156, 158) coopèrent avec un élément de
détecteur (154) commun qui s'étend parallèlement à la direction de coulissement (72)
des tiroirs de distribution (52, 54) et le long duquel les éléments d'affichage de
position (156, 158) sont mobiles lors du déplacement des tiroirs de distribution (52,
54), et en ce que l'élément de détecteur (154) est couplé à un équipement d'exploitation (192) qui
saisit les positions respectives des éléments d'affichage de position (156, 158) le
long de l'élément de détecteur (154).
2. Compresseur à vis selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de détecteur (154) est agencé dans un conduit de détection (216) se déroulant
à l'intérieur du carter de compresseur (12) parallèlement à la direction de coulissement
(72), et en particulier en ce que le conduit de détection (216) est formé dans un corps de base de carter (198) par
un renfoncement (204) semblable à une rainure, que surmonte le couvercle (212).
3. Compresseur à vis selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le conduit de détection (216) est fermé par un couvercle (212), et en ce que le couvercle (212) présente lui-même un renfoncement (214) semblable à une rainure
et contribuant au conduit de détection (216).
4. Compresseur à vis selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'élément de détecteur (154) se déroule uniquement à l'intérieur du renfoncement
(214) du couvercle (212).
5. Compresseur à vis selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément d'affichage de position (156, 158) respectif est agencé dans le conduit
de détection (216).
6. Compresseur à vis selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément d'affichage de position (156, 158) respectif est mécaniquement couplé au
tiroir de distribution (52, 54) respectif via un corps de liaison (172).
7. Compresseur à vis selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le corps de liaison (172) respectif traverse un passage (194) allongé entre le conduit
de détection (216) et le conduit de tiroir (56) recevant les deux tiroirs de distribution
(52, 54).
8. Compresseur à vis selon la revendication 7, caractérisé en ce que le corps de liaison (172) respectif et le passage (194) guident ensemble le tiroir
de distribution (52, 54), solidairement en rotation dans la direction de coulissement
(72).
9. Compresseur à vis selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément d'affichage de position (156, 158) respectif coopère sans contact avec
l'élément de détecteur (154).
10. Compresseur à vis selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'est prévu un pilotage (218) qui pilote un entraînement de coulissement (112, 132)
pour le tiroir de distribution (52, 54) respectif et saisit le déplacement du tiroir
de distribution (52, 54) respectif au moyen de l'unité de saisie de position (152).
11. Compresseur à vis selon la revendication 10, caractérisé en ce que le pilotage (218) positionne avec réglage le tiroir de distribution (52, 54) respectif.
12. Compresseur à vis selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce que le pilotage (218) détermine les positions des tiroirs de distribution (52, 54) en
tenant compte d'au moins un ou plusieurs des paramètres : niveau de pression à basse
pression, niveau de pression à haute pression, température du milieu gazeux à haute
pression et basse pression, vitesse de rotation des rotors à vis, puissance absorbée
d'un moteur d'entraînement, paramètres du milieu gazeux, en particulier du réfrigérant,
et valeurs de limite d'utilisation du compresseur à vis.
13. Compresseur à vis selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le premier tiroir de distribution (52) et le second tiroir de distribution (54) sont
agencés l'un à la suite de l'autre dans la direction de coulissement (72) de ceux-ci,
en particulier en ce que le premier tiroir de distribution (52) et le second tiroir
de distribution (54) présentent un contour extérieur identique, en particulier en ce que le premier tiroir de distribution (52) et le second tiroir de distribution (54) peuvent
être positionnés dans une position de liaison se raccordant directement l'un à l'autre
et déplacés ensemble dans la direction de coulissement (72), et en particulier en ce que le premier et le second tiroirs de distribution (52, 54) peuvent être positionnés
dans une position de séparation à distance l'un de l'autre en formant un espace intermédiaire.
14. Compresseur à vis selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que le premier tiroir de distribution (52') présente des surfaces de paroi de compression
de tiroir (62'1, 64'1) directement contiguës l'une à l'autre, dont l'une respectivement est contiguë
à l'un des rotors à vis (26, 28), et en ce que le second tiroir de distribution (54') présente des surfaces de paroi de compression
de tiroir (62'2, 64'2) agencées à distance l'une de l'autre, dont l'une respectivement est contiguë à l'un
des rotors à vis, en particulier en ce que le premier tiroir de distribution (52') est monté contre le second tiroir de distribution
(54'), et en particulier en ce que des surfaces de paroi de compression de tiroir (62, 64) du premier tiroir de distribution
(52') et du second tiroir de distribution (54') se raccordent l'une à l'autre.