[0001] Die Erfindung betrifft einen anatomisch geformten Rohling für eine Fußbettung sowie
eine Fußbettung.
Hintergrund
[0002] Derartige Fußbettungen dienen zum lösbaren Einlegen in einen Schuh, um die Trageigenschaften
für den Nutzer zu verbessern. Bekannte Fußbettungen verfügen über einen anatomisch
geformten Rohling, bei dem ein Grund- oder Basiskörper aus einem Kunststoffmaterial
hergestellt ist. Der Grundkörper weist einen Vorfußabschnitt, einen Mittelfußabschnitt
sowie einen Fersenabschnitt auf. Teil der anatomischen Ausformung des Rohlings ist
eine Längsgewölbestütze auf der Innenseite des Grundkörpers. Zum Ausbilden der Fußbettung
kann vorgesehen sein, den Rohling auf der Ober- und / oder der Unterseite mit einer
Deckfläche zu versehen, beispielsweise aus einem Leder-, einem Textil- oder einem
Korkmaterial.
[0004] Im Dokument
WO 2013/084008 A1 ist eine Fußbettung offenbart, die zum Tragen in einer Fußsocke geeignet ist. Es
kann ein mehrteiliger Aufbau vorgesehen sein, wobei die mehreren Teile getrennt voneinander
gebildet und über eine Verbindung schwenkbar verbunden.
[0005] Aus dem Dokument
US 2014/0259769 A1 sind Sohlen mit einem gewölbten Profil bekannt. Dabei kann es sich um eine Zwischensohle
mit einem Fersenteil, einem Mittelfußteil und einem Vorfußteil handeln. Dieser Mittelfußteil
weist einen Längsbogen mit einem medialen Längsbogenteil und einem lateralen Längsbogenteil
auf, wobei der Längsbogen in einem unbelasteten Zustand wenigstens teilweise über
einer Bodenfläche liegt und sich in einem belasteten Zustand in Richtung der Bodenfläche
verformt und in Längsrichtung verlängert.
[0006] Im Dokument
WO 2011/038791 A1 wird eine Schuhsohle und Einlegesohle für Schuhe mit einem Vorfußteil, einem Mittelteil
im Bereich eines Fußbogens und einem Rückfußteil offenbart. Die Sohle weist ein Sohlenelement
mit einem sich in den Vorfußteil der Schuhsohle erstreckenden Vorfußabschnitt und
einem sich in den Rückfußteil der Schuhsohle erstreckenden Rückfußabschnitt auf. Vorfußabschnitt
und Rückfußabschnitt sind einteilig über einen Mittelteilabschnitt verbunden, wobei
zwischen dem Vorfußabschnitt, dem Mittelfußabschnitt und dem Rückfußabschnitt zumindest
ein Bogen mit einer bogenförmigen Aussparung oder zumindest ein Schlitz vorgesehen
ist, welcher medial offen ausgebildet ist und lateral des stegförmigen Mittelfußabschnitts
verläuft, so dass der Vorfußabschnitt gelenkig zum Rückfußabschnitt verbunden ist.
Zusammenfassung
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es, einen anatomisch geformten Rohling für eine Fußbettung
sowie eine Fußbettung anzugeben, die sich an unterschiedliche Schuhformen anpassen.
[0008] Gelöst wird die Aufgabe durch einen anatomisch geformten Rohling für eine Fußbettung
nach dem unabhängigen Anspruch 1 sowie eine Fußbettung zum lösbaren Einlegen in einen
Schuh nach dem unabhängigen Anspruch 11. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand
von abhängigen Unteransprüchen.
[0009] Nach einem Aspekt ist ein anatomisch geformter Rohling für eine Fußbettung geschaffen,
welcher einen Grundkörper aus einem Kunststoffmaterial aufweist. Zur Herstellung des
Grundkörpers kann beispielsweise das Spritzgießverfahren oder ein anderes formgebendes
verfahren genutzt werden, zum Beispiel eine Warmformung eines Ausgangsrohlings. Der
Grundkörper weist einen Vorfußabschnitt auf, an den sich ein Mittelfußabschnitt anschließt.
Benachbart zum Mittelfußabschnitt ist am Grundkörper ein Fersenabschnitt gebildet.
Auf einer Innenseite erstreckt sich am Grundkörper eine Längsgewölbestütze. Bei dem
Grundkörper ist eine Knick- und Beugungshilfe, die mit einem Gelenk oder Scharnier
zum einstükkigen Verbinden von über die Knick- und Beugungshilfe miteinander verbundener
Abschnitte des Grundkörpers gebildet ist und sich quer zur Längsrichtung des Grundkörpers
erstreckt, in wenigstens einem der folgenden Bereiche des Grundkörpers vorgesehen:
Vorfußabschnitt, Übergangsbereich zwischen dem Vorfußabschnitt und dem Mittelfußabschnitt,
Übergangsbereich zwischen dem Mittelfußabschnitt und dem Fersenabschnitt und Fersenabschnitt.
[0010] In einer Ausführung verfügt der Grundkörper über eine Knick- und Beugungshilfe sowohl
im Übergangsbereich zwischen den Vorfußabschnitt und dem Mittelfußabschnitt als auch
im Übergangsbereich zwischen dem Mittelfußabschnitt und dem Fersenabschnitt. In diesem
[0011] Fall können die beiden Knick- und Beugungshilfen hinsichtlich ihrer Ausgestaltung
gleich oder verschieden hergestellt sein.
[0012] Mit Hilfe der einen oder der mehreren Knick- und Beugungshilfen formt sich der Rohling
bei der Nutzung der Fußbettung im Schuh auf einfache Art und Weise an die Schuhsohlenform
an, insbesondere bei Schuhen mit einem erhöhten Absatz, wie es zum Beispiel bei Frauenschuhen
der Fall sein kann.
[0013] Sind mehrere Knick- und Beugungshilfen am Rohling gebildet, können diese verscheiden
oder gleich ausgestaltet sein, zum Beispiel hinsichtlich des vorgesehenen Gelenks
oder Scharniers und / oder einer durchgehenden oder nicht durchgehenden Ausbildung
über die Breite des Grundkörpers.
[0014] Nach einem weiteren Aspekt ist eine Fußbettung zum lösbaren Einlegen in einen Schuh
geschaffen, die einen anatomisch geformten Rohling der vorgenannten Art aufweist,
wobei wenigstens einseitig eine Deckschicht vorgesehen ist, die den Rohling zumindest
teilweise bedeckt und sich am Rohlingsrand wahlweise über diesen hinaus erstreckt.
Die Deckschicht auf der Ober- und / oder der Unterseite des Rohlings kann zum Beispiel
aus Leder-, Textil- oder Korkmaterial bestehen. Das Vorsehen der einen oder der beiden
Knick- und Beugungshilfen am Rohling ermöglicht es der Fußbettung, sich beim Einlegen
in den Schuh an dessen Oberflächenform anzupassen.
[0015] Die Knick- und Beugungshilfe kann mit einer Materialverdünnung des Grundkörpers gebildet
sein. Die Materialverdünnung kann mittels einer sich auf der Unterseite und / oder
der Oberseite des Grundkörpers gebildeten Vertiefung hergestellt sein, die sich im
Querschnitt zum Beispiel V- oder U-förmig oder in Form eines Halbkreises von der äußeren
Fläche ins Material erstreckt. Bei dieser oder anderen Ausführungsformen kann vorgesehen
sein, dass Übergangsbereiche zwischen der Materialverdünnung und benachbarten Abschnitten
des Grundkörpers gerundet ausgeführt sind.
[0016] Die Materialverdünnung kann durchgehend ausgeführt sein. Alternativ kann die sich
quer zur Längsrichtung des Grundkörpers erstreckende Materialverdünnung unterbrochen
und nur in Teilbereichen gebildet sein. Die Materialverdünnung kann über die Erstreckung
der Knick- und Beugungshilfe mit gleichmäßiger Tiefe oder Dicke gebildet sein. Alternativ
kann vorgesehen sein, dass die Materialverdünnung in einem Bereich der Knick- und
Beugungshilfe in größerem Ausmaß gebildet ist als in einem anderen Abschnitt der Knick-
und Beugungshilfe.
[0017] Die Knick- und Beugungshilfe kann mit einer oder mehreren Materialausnehmung oder
-durchbrüchen gebildet sein. Die eine oder die mehreren Materialausnehmungen, die
zum Beispiel als Ausstanzungen herstellbar sind, können ein oder mehrere Randausnehmungen
aufweisen, die sich vom Rand des Grundkörpers ausgehend nach innen erstrecken. Alternativ
oder ergänzend können eine oder mehrere Ausnehmungen oder Durchbrüche im innenliegenden
Bereich des Grundkörpers des Rohlings, insbesondere dem mittleren Bereich, vorgesehen
sein. Eine schlitzförmige Ausbildung der Materialausnehmungen oder - durchbrüche kann
vorgesehen sein. Zwischen den Materialausnehmungen können Stege vorgesehen sein, die
wahlweise mit einer Materialverdünnung ausgebildet sind. Mehrere Materialausnehmungen
können im Bereich der Knick- und Beugungshilfe gleichmäßig beabstandet angeordnet
sein.
[0018] Bevorzugt sieht eine Fortbildung vor, dass der Grundkörper im Bereich der Knick-
und Beugungshilfe und / oder benachbart hierzu aus einem Kunststoffmaterial besteht,
welches weicher als eine Kunststoffmaterial außerhalb der Beugungshilfe ist. Das weichere
und das härtere Kunststoffmaterial können mit Hilfe eines Zwei-Komponenten-Spritzgießverfahrens
verarbeitet werden.
[0019] Die Knick- und Beugungshilfe kann sich über die gesamte Breite des Grundkörpers erstrecken.
Die Knick- und Beugungshilfe erstreckt sich hier von dem innenseitigen Rand zum außenseitigen
Rand des Grundkörpers. Alternativ kann vorgesehen sein, dass die Knick- und Beugungshilfe
mit dem Gelenk oder Scharnier nur in einem mittleren Bereich des Grundkörpers oder
nur in einem oder beiden Randbereichen, also nicht im mittleren Bereich des Grundkörpers,
gebildet ist.
[0020] Die Knick- und Beugungshilfe kann sich im rechten Winkel zur Längsrichtung des Grundkörpers
erstrecken. Alternativ kann vorgesehen sein, dass sich die Knick- und Beugungshilfe
in einem von 90° Grad verschiedenen Winkel schräg zur Längsrichtung des Grundkörpers
erstreckt. Sind zwei Knick- und Beugungshilfen vorgesehen, können sich diese hinsichtlich
ihrer Winkelstellung in Beziehung zur Längsrichtung des Grundkörpers unterscheiden
oder gleich sein. So kann zum Bespiel vorgesehen sein, dass die Knick- und Beugungshilfe
im Übergangsbereich zwischen dem Mittelfußabschnitt und den Fersenabschnitt im Wesentlichen
im rechten Winkel zur Längsrichtung des Grundkörpers ausgebildet ist, wohingegen die
Knick- und Beugungshilfe im Übergangsbereich zwischen Vorfußabschnitt und dem Mittelfußabschnitt
schräg zur Längsrichtung des Grundkörpers angeordnet ist.
[0021] Der Grundkörper kann im Bereich der Knick- und Beugungshilfe eine glatte Deckfläche
aufweisen. Die glatte Deckfläche kann im Bereich der Knick- und Beugungshilfe geschlossen
gebildet sein. Eine glatte Deckfläche kann zum Beispiel bei der Ausführungsform vorgesehen
sein, bei welcher sich die Materialverdünnung für das Gelenk oder Scharnier von der
Unterseite des Rohlings ausgehend erstreckt. Im Bereich der glatten Deckfläche können
ein oder mehrere Ausnehmungen oder Durchbrüche vorgesehen sein. In vergleichbarer
Weise kann die Bodenfläche auf der Unterseite des Grundkörpers ausgeführt sein.
[0022] Der Grundkörper kann im Fersenabschnitt eine Fersenpolsterausnehmung aufweisen. Die
Fersenpolsterausnehmung kann während des Herstellungsprozesses als Durchbruch hergestellt
werden.
[0023] Eine Ausführungsform sieht vor, dass der Grundkörper benachbart zur Knick- und Beugungshilfe
im Übergangsbereich zwischen dem Vorfußabschnitt und dem Mittelfußabschnitt oder mit
der Knick- und Beugungshilfe überlappend eine Pelotte aufweist. Die Pelotte kann auf
den Rohling aufgeklebt sein.
[0024] In Verbindung mit der Fußbettung können die vorangehend im Zusammenhang mit dem Rohling
erläuterten Ausgestaltungen entsprechend vorgesehen sein.
Beschreibung von Ausführungsbeispielen
[0025] Im Folgenden werden Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf Figuren einer Zeichnung
erläutert. Hierbei zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung eines anatomisch geformten Rohlings für eine Fußbettung
von oben,
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung des Rohlings aus Fig. 1 im Längsschnitt und
- Fig. 3
- eine schematische Darstellung einer Anordnung, bei der der Rohling aus den Fig. 1
und 2 auf der Deckfläche einer Schuhsohle angeordnet ist.
[0026] Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung eines anatomisch geformten Rohlings 1,
der in der gezeigten Ausführung einstückig ausgebildet ist, mit einem Vorfußabschnitt
2, zu dem benachbart ein Mittelfußabschnitt 3 am Grundkörper 4 des Rohlings 1 gebildet
ist. Der Grundkörper 4 verfügt sodann über einen Fersenabschnitt 5 mit einer Fersenpolsterausnehmung
6. Der Rohling 1 ist beispielsweise mittels Spritzgießen aus Kunststoff hergestellt.
[0027] Auf einer Fußinnenseite 7 ist eine innere Längsgewölbestütze 8 hergestellt.
[0028] Mittels gestrichelter, quer zur Längsachse 9 des Rohlings 1 verlaufender Linien ist
in Fig. 1 der Verlauf einer vorderen und einer hinteren Knick- und Beugungshilfe 10,
11 dargestellt, die jeweils mit einem Gelenk oder Scharnier hergestellt sind. Fig.
1 zeigt, dass die Knick- und Beugungshilfen 10, 11 quer zur Längsachse 9 verlaufen,
sei es im rechten Winkel oder schräg hierzu. Die Knick- und Beugungshilfen 10, 11
sind in einem Übergangsbereich 12 zwischen dem Vorfußabschnitt 2 und dem Mittelfußabschnitt
3 sowie einen Übergangsbereich 13 zwischen dem Mittelfußabschnitt 3 und dem Fersenabschnitt
5 angeordnet.
[0029] Fig. 2 zeigt eine schematische Darstellung des Rohlings 1 im Längsschnitt. In Fig.
3 ist dann der Rohling 1 auf der Deckfläche 14 einer Schuhsohle 15 mit Absatz 16 angeordnet.
Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind das Gelenk oder Scharnier der Knick- und
Beugungshilfen 10, 11 mittels einer zugeordneten Materialverdünnung 10a, 11a gebildet,
die sich von einer Unterseite 17 des Grundkörpers 4 ausgehend erstreckt. Übergangsbereiche
10b, 10c, 11 b, 11 c zu benachbarten Abschnitten des Grundkörpers 4 sind gemäß Längsschnittdarstellung
in Fig. 2 und 3 gerundet.
[0030] Die Knick- und Beugungshilfen 10, 11 können auch als Vorfuß- und Rückfußgelenk bezeichnet
werden.
[0031] Die in der vorstehenden Beschreibung, den Ansprüchen sowie der Zeichnung offenbarten
Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die Verwirklichung
der verschiedenen Ausführungen von Bedeutung sein.
1. Anatomisch geformter Rohling (1) für eine Fußbettung, mit
- einem Grundkörper (4) aus einem Kunststoffmaterial,
- einem Vorfußabschnitt (2), der am Grundkörper (4) gebildet ist,
- einem Mittelfußabschnitt (3), der am Grundkörper (4) benachbart zum Vorfußabschnitt
(2) gebildet ist,
- einem Fersenabschnitt (5), der am Grundkörper (4) benachbart zum Mittelfabschnitt
(3) gebildet ist, und
- einer Längsgewölbestütze (8), die sich am Grundkörper (4) im Mittelabschnitt (3)
auf einer Fußinnenseite (7) erstreckt ist,
dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (4) eine Knick- und Beugungshilfe (10; 11), die mit einem Gelenk
oder Scharnier zum einstückigen Verbinden von über die Knick- und Beugungshilfe (10;
11) miteinander verbundener Abschnitte des Grundkörpers (4) gebildet ist und sich
quer zur Längsrichtung des Grundkörpers (4) erstreckt, in wenigstens einem der folgenden
Bereiche des Grundkörpers (4) aufweist: Vorfußabschnitt (2), Übergangsbereich (12)
zwischen dem Vorfußabschnitt (2) und dem Mittelfußabschnitt (3), Übergangsbereich
(13) zwischen dem Mittelfußabschnitt (3) und dem Fersenabschnitt (5) und Fersenabschnitt
(5).
2. Rohling nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Knick- und Beugungshilfe (10; 11) mit einer Materialverdünnung (10a; 11a) von
einer Unterseite und / oder einer Oberseite des Grundkörpers (4) ausgehend gebildet
ist.
3. Rohling (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Materialverdünnung (10a; 11a) durchgehend ausgeführt ist.
4. Rohling (1) nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Knick- und Beugungshilfe (10; 11) mit einer oder mehreren Materialausnehmung
oder -durchbrüchen gebildet ist.
5. Rohling (1) nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (4) im Bereich der Knick- und Beugungshilfe (10; 11) und / oder benachbart
hierzu aus einem Kunststoffmaterial besteht, welches weicher als eine Kunststoffmaterial
außerhalb der Knick- und Beugungshilfe (10; 11) ist.
6. Rohling (1) nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Knick- und Beugungshilfe (10; 11) über die gesamte Breite des Grundkörpers
(4) erstreckt.
7. Rohling (1) nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Knick- und Beugungshilfe (10; 11) sich im rechten Winkel zur Längsrichtung
des Grundkörpers (4) erstreckt.
8. Rohling (1) nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (4) im Bereich der Knick- und Beugungshilfe (10; 11) eine glatte
Deckfläche aufweist.
9. Rohling (1) nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (4) im Fersenabschnitt (5) eine Fersenpolsterausnehmung (6) aufweist.
10. Rohling (1) nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (4) benachbart zur Knick- und Beugungshilfe (10; 11) im Übergangsbereich
(12) zwischen dem Vorfußabschnitt (2) und dem Mittelfußabschnitt (3) oder mit der
Knick- und Beugungshilfe (10; 11) überlappend eine Pelotte aufweist.
11. Fußbettung zum lösbaren Einlegen in einen Schuh, mit einem anatomisch geformten Rohling
(1) nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche, wobei wenigstens einseitig
eine Deckschicht vorgesehen ist, die den Rohling (1) zumindest teilweise bedeckt und
sich am Rohlingrand wahlweise über diesen hinaus erstreckt.