[0001] Die Erfindung betrifft einen Staubsauger, insbesondere einen Handstaubsauger, mit
einem Gehäuse, das einen Staubsammelraum bereitstellt, und einer Staubabscheideeinrichtung,
die im Staubsammelraum angeordnet ist.
[0002] Staubsauger im Allgemeinen sowie Handstaubsauger im Speziellen sind aus dem Stand
der Technik an sich gut bekannt, weshalb es eines gesonderten druckschriftlichen Nachweises
an dieser Stelle nicht bedarf.
[0003] Ein gattungsgemäßer Staubsauger verfügt typischerweise über ein Sauggebläse, das
im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall einen Saugluftstrom erzeugt. Dieser gelangt
über eine Eintrittsöffnung in den vom Gehäuse bereitgestellten Staubsammelraum. Dort
passiert er die Staubabscheideeinrichtung, die vom Saugstrom mittransportierte Staubpartikel,
Verunreinigungen und/oder dergleichen Verschmutzungen zurückhält. Der insoweit gereinigte
Saugluftstrom passiert weiterhin das druckerzeugende Gebläse und verlässt das Gehäuse
alsdann über entsprechende Ausblasöffnungen.
[0004] Die Staubabscheideeinrichtung setzt sich mit zunehmender Betriebszeit durch anhaftende
Staubpartikeln, Verunreinigungen und/oder dergleichen Verschmutzungen zu, was den
Wirkungsgrad des Staubsaugers in nachteiliger Weise beeinträchtigt. Es ist deshalb
erforderlich, dass die Staubabscheideeinrichtung von Zeit zu Zeit gereinigt und/oder
erneuert wird.
[0005] Die Reinigung und/oder Erneuerung der Staubabscheideeinrichtung wird verwenderseitig
als unangenehm oder lästig empfunden. Dies führt in der Praxis häufig dazu, dass eine
regelmäßige Reinigung und/oder Erneuerung der Staubabscheideeinrichtung unterbleibt,
was dann in nachteiliger Weise zu einer verminderten Saugleistung führt. Dies wirkt
sich insbesondere, aber nicht nur, bei Akku-betriebenen Handstaubsaugern in nachteiliger
Weise aus.
[0006] Die
DE 10 2012 009976 A1 offenbart einen Staubsauger mit einem Gehäuse, das einen Staubsammelraum vorsieht,
und einer Staubabscheideeinrichtung, die im Staubsammelraum angeordnet ist, wobei
die Staubabscheideeinrichtung (9) um eine Rotationsachse (20) verdrehbar ausgebildet
ist.
[0007] Es ist die Aufgabe der Erfindung, einen Staubsauger der eingangs genannten Art vorzuschlagen,
der bei gleichzeitiger Sicherstellung einer betriebsgerechten Saugleistung konstruktionsbedingt
die verwenderseitig als lästig empfundene Reinigung und/oder Erneuerung der Staubabscheideeinrichtung
auf ein Minimum reduzieren hilft.
[0008] Zur Lösung dieser Aufgabe wird mit der Erfindung ein Staubsauger der eingangs genannten
Art vorgeschlagen, der sich dadurch auszeichnet, dass die Staubabscheideeinrichtung
um eine Rotationsachse verdrehbar und veschieblich ausgebildet ist.
[0009] Es ist erfindungsgemäß eine Staubabscheideeinrichtung vorgesehen, die um eine Rotationsachse
verdreht werden kann. Infolge einer solchen Verdrehbewegung ergibt sich ein Abreinigen
der Staubabscheideeinrichtung dadurch, dass hieran anhaftende Staubpartikel, Verunreinigungen
und/oder dergleichen Verschmutzungen durch die infolge der Verdrehbewegung induzierte
Zentrifugalkraft abgeschleudert werden. Diese abgeschleuderten Verschmutzungen verbleiben
im Staubsammelraum und können bei einer nächsten Entleerung des Staubsammelraums mitentsorgt
werden.
[0010] Die rotationsverdrehbewegliche Anordnung der Staubabscheideeinrichtung gestattet
es, auf eine manuelle Entnahme zwecks Reinigung verwenderseitig verzichten zu können.
Ohne dass es einer Entnahme der Staubabnahmeeinrichtung bedarf, kann verwenderseitig
eine Reinigung der Staubabscheideeinrichtung dadurch vorgenommen werden, dass diese
in Rotationsbewegung um ihre Rotationsachse verbracht wird.
[0011] Die erfindungsgemäße Ausgestaltung ermöglicht es, verwenderseitig auf einfache und
komfortable Weise eine Reinigung der Staubabscheideeinrichtung bewirken zu können,
und zwar ohne vorherige Entnahme aus dem Gehäuse. Eine solche Reinigung kann beispielsweise
durch einfachen Knopfdruck vor und/oder nach jedem Staubsaugen vorgenommen werden,
so dass mit dem Ziel einer optimierten Saugleistung eine stets gereinigte Staubabscheideeinrichtung
vorliegt.
[0012] Die Staubabscheideeinrichtung ist gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung in Längsrichtung
ihrer Rotationsachse verschieblich ausgebildet. Die Staubabscheideeinrichtung kann
mithin aus einer ersten Stellung in eine zweite Stellung verschoben werden und umgekehrt.
Dabei befindet sich die Staubabscheidevorrichtung in ihrer ersten Stellung in der
sogenannten Saugstellung, in der ein bestimmungsgemäßer Betrieb des Staubsaugers gestattet
ist. In ihrer zweiten Stellung befindet sich die Staubabscheideeinrichtung in ihrer
Reinigungsstellung, in welcher in schon vorbeschriebener Weise eine Reinigung der
Staubabscheideeinrichtung durchgeführt werden kann.
[0013] Die Staubabscheideeinrichtung weist gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung eine
Turbinenbeschaufelung auf. Diese Turbinenbeschaufelung dient dazu, die Staubabscheideeinrichtung
in Drehbewegung versetzen zu können, sofern sich die Staubabscheideeinrichtung in
ihrer Reinigungsstellung befindet. Um zwecks Reinigung die Staubabscheideeinrichtung
in eine rotatorische Verdrehbewegung versetzen zu können, bedarf es der erfindungsgemäßen
Konstruktion nach also keiner zusätzlichen Motorunterstützung. Es wird vielmehr der
ohnehin vom Sauggebläse im Betriebsfall erzeugte Saugluftstrom dazu genutzt, die Staubabscheideeinrichtung
zwecks Reinigung in Rotationsbewegung zu versetzen. Aus diesem Grunde verfügt die
Staubabscheideeinrichtung über eine Turbinenbeschaufelung, die im Falle eines daran
vorbeiströmenden Saugluftstroms eine entsprechende Verdrehbewegung der Staubabscheideeinrichtung
bewirkt. In einer alternativen Ausführungsform ist es aber auch denkbar ein zusätzliches
Motorelement anzuordnen, welches die Staubabscheideeinrichtung in Rotation versetzt.
[0014] Die Turbinenbeschaufelung ist gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung in der ersten
Stellung der Staubabscheideeinrichtung in einem vom Gehäuse bereitgestellten Aufnahmeraum
eingetaucht. In der Saugstellung, das heißt in der ersten Stellung der Staubabscheideeinrichtung
ist die Turbinenbeschaufelung mithin nicht in Wirkverbindung mit dem vom Sauggebläse
erzeugten Saugluftstrom. Die Turbinenbeschaufelung ist innerhalb des dafür vorgesehenen
Aufnahmeraums angeordnet und die vom Sauggebläse angesogene Saugluft wird zwecks Reinigung
durch die Staubabscheideeinrichtung geführt.
[0015] Sobald die Staubabscheideeinrichtung aus ihrer ersten Stellung, der Saugstellung,
axial in ihre Reinigungsstellung verbracht ist, ist die Turbinenbeschaufelung aus
dem Aufnahmeraum herausverfahren, so dass sie im Wirkeingriff mit dem Luftstrom steht.
Dies führt dann in schon vorbeschriebener Weise dazu, dass die Staubabscheideeinrichtung
luftstrominduziert in eine Verdrehbewegung um die Rotationsachse verbracht wird, was
dann in schon vorbeschriebener Weise zu einem Abschleudern etwaiger an der Staubabscheideeinrichtung
anhaftender Schmutzpartikel, Verunreinigungen und/oder dergleichen Verschmutzungen
führt.
[0016] Die Staubabscheideeinrichtung ist gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung unter
Federkraftbeaufschlagung in ihrer ersten Stellung gehalten. Sofern also keine manuelle
Überführung der Staubabscheideeinrichtung aus der Saugstellung in die Reinigungsstellung
stattfindet, befindet sich die Staubabscheideeinrichtung in der Saugstellung, was
mittels einer auf die Staubabscheideeinrichtung einwirkenden Druckfeder bewerkstelligt
ist. Zur Überführung der Staubabscheideeinrichtung aus der Saugstellung in die Reinigungsstellung
ist die Staubabscheideeinrichtung entgegen der auf sie einwirkenden Federkraft axial
zu verschieben, was verwenderseitig mittels eines entsprechenden Betätigungselements
zu bewerkstelligen ist.
[0017] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die Staubabscheideeinrichtung
über eine Bodenplatte einerseits und einen Deckel andererseits verfügt. Der Deckel
und die Bodenplatte sind beabstandet zueinander angeordnet und nehmen zwischen sich
ein zylinderförmiges Filterelement mit einem aus einem Filtermaterial gebildeten Mantelkörper
auf. Aufnahmeraumseitig ist an der Bodenplatte die Turbinenbeschaufelung angeordnet,
so dass ein automatisches Eintauchen der Turbinenbeschaufelung in den Aufnahmeraum
stattfindet, wenn die Steuerabscheideeinrichtung federkraftbelastet in ihre erste
Stellung, das heißt die Saugstellung verbracht wird.
[0018] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist ein Betätigungselement zur manuellen
Überführung der Staubabscheideeinrichtung aus ihrer ersten Stellung in die zweite
Stellung vorgesehen. Dieses Betätigungselement ist verwenderseitig von außen zugänglich,
das heißt ohne vorherige Öffnung des Gehäuses und/oder des Staubsammelraums. Bei dem
Betätigungselement handelt es sich vorzugsweise um ein Schiebeelement, das unter Zwischenanordnung
eines Gestänges auf die Staubabscheideeinrichtung einwirkt. Infolge einer einfachen
Verschiebung des Schiebeelements kann so eine axiale Verschiebung der Staubabscheideeinrichtung
in Längsrichtung der Rotationsachse der Staubabscheideeinrichtung bewirkt werden.
[0019] Gemäß einer alternativen Ausgestaltung der Erfindung ist ein dem Staubsammelraum
nebengeordneter Zusatzraum vorgesehen, wobei der Staubsammelraum unter Zwischenschaltung
einer Durchtrittsöffnung in den Zwischenraum übergeht. Die Staubabscheideeinrichtung
ist längsverschieblich innerhalb dieser Durchtrittsöffnung angeordnet, wobei in schon
vorbeschriebener Weise die Staubabscheideeinrichtung aus einer Saugstellung in eine
Reinigungsstellung und umgekehrt überführt werden kann. Die Besonderheit der alternativen
Ausgestaltung besteht indes darin, dass Luftöffnungen in der den Zusatzraum begrenzenden
Wandung des Gehäuses ausgebildet sind, so dass sich bei einer in Reinigungsstellung
befindlichen Staubabscheidevorrichtung Frischluft von außen direkt über die Luftöffnungen
in der Wandung des Gehäuses angesaugt werden kann. Diese von außen angesaugte Frischluft
besorgt mit Hilfe der Turbinenbeschaufelung in schon vorbeschriebener Weise eine Verdrehbewegung
der Staubabscheidevorrichtung. Dabei besteht der besondere Vorteil dieser alternativen
Ausgestaltungsform darin, dass nicht ein Saugluftstrom, sondern ein Frischluftstrom
dazu genutzt wird, um die Staubabscheideeinrichtung in eine entsprechende Verdrehbewegung
zu versetzen, so dass über die im Gehäuse eingebrachten Entlüftungsschlitze nicht
ein staubbelasteter Luftablass, sondern vielmehr ein Frischluftablass erfolgt.
[0020] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
anhand der Figuren. Dabei zeigen
- Fig. 1
- in schematischer Schnittdarstellung der erfindungsgemäße Staubsauger gemäß einer ersten
Ausführungsform und
- Fig. 2
- in schematischer Schnittdarstellung der erfindungsgemäße Staubsauger gemäß einer zweiten
Ausführungsform.
[0021] Die Figuren 1 und 2 zeigen in jeweils einer alternativen Ausführungsform den erfindungsgemäßen
Staubsauger 1, wobei in den Figuren jeweils oberhalb der Achse 20 die sogenannte "Saugstellung"
und unterhalb der Rotationsachse 20 die sogenannte "Reinigungsstellung" dargestellt
ist.
[0022] Wie die Figuren 1 und 2 im Einzelnen erkennen lassen, verfügt der Staubsauger 1 über
ein Gehäuse 2. Dieses ist mittels einer Trennwand 3 in zwei Bereiche unterteilt, wobei
der eine Bereich durch den Staubsammelraum 4 und der andere Bereich durch den Gebläseraum
5 gebildet ist.
[0023] Der Gebläseraum 5 dient der Aufnahme eines Sauggebläses 6, das in an sich bekannter
Weise über einen Elektromotor 7 und ein Laufrad 8 verfügt.
[0024] Innerhalb des Staubsammelraums 4 ist eine Staubabscheideeinrichtung 9 angeordnet.
Diese verfügt über eine Kopfplatte 11 und eine Bodenplatte 10, zwischen denen sich
ein ringförmig ausgebildetes Filtergewebe 12 erstreckt. Insgesamt ist die Staubabscheideeinrichtung
9 rotationssymmetrisch zur Rotationsachse 20 ausgebildet.
[0025] Die Staubabscheideeinrichtung 9 ist um die Rotationsachse 20 frei verdrehbar auf
einer Welle 13 gelagert. Auf der Welle 13 kann die Staubabscheideeinrichtung 9 in
Längsrichtung 14 verschoben werden, das heißt mit Bezug auf die Zeichnungsebene nach
den Figuren 1 und 2 nach links und nach rechts.
[0026] Zwischen einem von der Welle 13 bereitgestellten Widerlager 16 und der Staubabscheidevorrichtung
9 ist eine Druckfeder 15 angeordnet. Mittels dieser Druckfeder 15 steht die Staubabscheideeinrichtung
9 unter Federvorspannung, die ein automatisches Verfahren der Staubabscheideeinrichtung
9 mit Bezug auf die Zeichnungsebene nach den Figuren 1 und 2 nach rechts in die erste
Stellung der Staubabscheideeinrichtung 9, das heißt die sogenannte "Saugstellung"
bewirkt.
[0027] Mittels eines Betätigungselements 23 kann die Staubabscheideeinrichtung 9 verwenderseitig
aus der "Staubstellung" hinaus axial in die "Reinigungsstellung" verfahren werden,
das heißt in Längsrichtung 14 mit Bezug auf die Zeichnungsebene nach den Figuren 1
und 2 nach links. Das Betätigungselement 23 verfügt zu diesem Zweck über einen gehäuseaußenseitig
zugänglichen Schieber 24, der unter Zwischenordnung eines Gestänges 25 mit der Staubabscheideeinrichtung
9 zusammenwirkt.
[0028] Die Staubabscheideeinrichtung 9 ist mit einer Turbinenbeschaufelung 21 ausgerüstet,
die an der Bodenplatte 10 angeordnet ist. In der "Saugstellung" der Staubabscheideeinrichtung
9 taucht die Turbinenbeschaufelung 21 in einen von der Trennwand 3 bereitgestellten
Aufnahmeraum 22 ein. In der "Reinigungsstellung" der Staubabscheideeinrichtung 9 liegt
die Turbinenbeschaufelung 21 frei, wie dies die Figuren 1 und 2 jeweils in der unterhalb
der jeweiligen Rotationsachse 20 gelegenen Schnittdarstellung erkennen lassen.
[0029] Gemäß der Ausführungsform nach Figur 2 ist ein Zusatzraum 26 vorgesehen, der zwischen
Staubsammelraum 4 und Aufnahmeraum 22 ausgebildet ist. Der Zusatzraum 26 ist vom Staubsammelraum
4 durch eine Trennwand getrennt, die eine Durchtrittsöffnung 27 bereitstellt. Innerhalb
dieser Durchtrittsöffnung 27 ist die Staubabscheideeinrichtung 9 mit ihrer Bodenplatte
10 längsverschieblich gehalten.
[0030] Im Bereich des Zusatzraums 26 ist die Wandung des Gehäuses 2 mit Luftöffnungen 28
ausgebildet, über die hindurch ein Frischluftstrom 29 eingesogen werden kann.
[0031] Die Funktionsweise des erfindungsgemäßen Staubsaugers ergibt sich wie folgt:
Wesentlicher Bestand der erfindungsgemäßen Ausgestaltung ist die rotationssymmetrisch
ausgebildete Staubabscheidevorrichtung 9, die aufgesaugte, schmutzbehaftete Luft reinigt.
Diese Staubabscheideeinrichtung 9 ist auf der Welle 13 drehbar gelagert aufgesteckt
und axial in Längsrichtung 14 verschiebbar. Die Stirnfläche, das heißt die Kopfplatte
11 ist luftundurchlässig ausgestaltet. In der Arbeitsstellung, der sogenannten Saugstellung,
wird der angesaugte Saugluftstrom 17 durch das zylindrisch angeordnete Filtergewebe
12 geleitet, gereinigt und tritt nach einem Passieren des Gebläseraums 5 durch die
Entlüftungsschlitze 18 hindurch in die den Staubsauger 1 umgebende Atmosphäre aus.
Durch den Luftwiderstand wird die Staubabscheidevorrichtung 9 stromabwärts in Richtung
Aufnahmeraum 22 gedrückt, wobei zwecks sicherem Eintauchen der Turbinenbeschaufelung
21 in den dafür vorgesehene Aufnahmeraum 22 Federunterstützung in Form der Druckfeder
gegeben ist.
[0032] In dieser Stellung der Staubabscheidevorrichtung 9 steht das Betätigungselement 23
in der Position "Saugen". Zudem kann vorgesehen sein, dass die Staubabscheideeinrichtung
9 in dieser Stellung verrastet ist, um eine mögliche Rotation der Staubabscheideeinrichtung
9 um die Welle 13 sicher zu verhindern.
[0033] Die rotationssymmetrische Turbinenbeschaufelung 21 befindet sich in dieser Stellung
der Staubabscheidevorrichtung 9 im zugehörigen Aufnahmeraum 22 und wird vom Saugluftstrom
17 nicht durchströmt. Wird die Staubabscheidevorrichtung 9 verwenderseitig mittels
des Betätigungselements 23 in ihre "Reinigungsstellung" verbracht, so wird die Turbinenbeschaufelung
21 aus dem Aufnahmeraum 22 hinausgeführt, womit die Turbinenbeschaufelung 21 dem Saugluftstrom
17 ausgesetzt wird. Aufgrund des erhöhten Strömungswiderstandes der im Reinigungsfall
verunreinigten Staubabscheidevorrichtung 9 wird ein Großteil der Saugluftströmung
17 nicht mehr durch das Filtergewebe 12 sondern durch die Turbinenbeschaufelung 21
geleitet, infolge dessen die Staubabscheidevorrichtung 9 in eine Rotation um die von
der Welle 13 definierte Rotationsachse 20 versetzt wird. Die Drehzahl der Staubabscheidevorrichtung
beträgt beispielsweise zwischen 1.000 und 5.000 Umdrehungen pro Minute, infolge dessen
am Filtergewebe 12 anhaftende Staubpartikel, Verunreinigungen und/oder dergleichen
Verschmutzungen abzentrifugiert werden.
[0034] Sobald die Reinigung der Staubabscheideeinrichtung 9 bewerkstelligt ist, kann das
Betätigungselement 23 benutzerseitig wieder losgelassen werden, was sodann durch die
Druckfeder 15 induziert zu einer Verschiebebewegung der Staubabscheidevorrichtung
9 zurück in die "Saugstellung" führt.
[0035] Die Funktionsweise der alternativen Ausgestaltung nach Figur 2 ist die folgende:
In der "Reinigungsstellung" verschließt die Klappeneinrichtung 19 die Eingangsöffnung
des Gehäuses 2. Zudem ist in dieser Stellung der Staubabscheideeinrichtung 9 der Bypass
durch die Luftöffnungen 28 geöffnet. Es wird mithin in dieser Stellung kein Saugluftstrom,
sonder ein Frischluftstrom 29 durch die Turbinenbeaufschlagung 21 geführt. Im Ergebnis
erfolgt eine Verdrehbewegung der Staubabscheideeinrichtung 9 in der schon vorbeschriebenen
Weise, allerdings mit einem staubunbelasteten Luftstrom, was ein mögliches Verschmutzen
des Sauggebläses 6 und einem ungewollten Zusetzen der Turbinenbeschaufelung 21 entgegenwirkt.
[0036] In Ergänzung zu den obigen Ausführungen kann ferner vorgesehen sein, die Staubabscheideeinrichtung
9 unter Ausbildung einer Unwucht auf der Welle 20 zu lagern. Dies kann in der Reinigungsstellung
zur Auslösung zusätzlicher Vibrationen und/oder Schwingbewegungen führen, die einen
positiven Einfluss auf die wünschenswerterweise zu erreichende Reinigung des Filtergewebes
12 haben.
Bezugszeichen
[0037]
| 1 |
Staubsauger |
18 |
Entlüftungsschlitz |
| 2 |
Gehäuse |
19 |
Klappeneinrichtung |
| 3 |
Trennwand |
20 |
Rotationsachse |
| 4 |
Staubsammelraum |
21 |
Turbinenbeschaufelung |
| 5 |
Gebläseraum |
22 |
Aufnahmeraum |
| 6 |
Sauggebläse |
23 |
Betätigungselement |
| 7 |
Motor |
24 |
Schieber |
| 8 |
Saugrad |
25 |
Gestänge |
| 9 |
Staubabscheideeinrichtung |
26 |
Zusatzraum |
| 10 |
Bodenplatte |
27 |
Durchtrittsöffnung |
| 11 |
Kopfplatte |
28 |
Luftöffnung |
| 12 |
Filtergewebe |
29 |
Frischluftstrom |
| 13 |
Welle |
|
|
| 14 |
Längsrichtung |
|
|
| 15 |
Druckfeder |
|
|
| 16 |
Widerlager |
|
|
| 17 |
Saugluftstrom |
|
|
1. Staubsauger, insbesondere Handstaubsauger, mit einem Gehäuse (2), das einen Staubsammelraum
(4) bereitstellt, und einer Staubabscheideeinrichtung (9), die im Staubsammelraum
(4) angeordnet ist, wobei die Staubabscheideeinrichtung (9) um eine Rotationsachse
(20) verdrehbar ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Staubabscheideeinrichtung (9) in Längsrichtung (14) der Rotationsachse (20) verschieblich
ausgebildet ist.
2. Staubsauger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Staubabscheideeinrichtung (9) eine Turbinenbeschaufelung (21) aufweist.
3. Staubsauger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Turbinenbeschaufelung (21) in einer ersten Stellung der Staubabscheideeinrichtung
(9) in einen vom Gehäuse (2) bereitgestellten Aufnahmeraum (22) eintaucht.
4. Staubsauger nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Turbinenbeschaufelung (21) in einer zweiten Stellung der Staubabscheideeinrichtung
in Wirkverbindung mit einer von einem Sauggebläse erzeugten Luftstrom steht.
5. Staubsauer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Staubabscheideeinrichtung unter Federkraftbeaufschlagung in ihrer ersten Stellung
gehalten ist.
6. Staubsauger nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Staubabscheideeinrichtung (9) eine Bodenplatte (10) aufweist, an der die Turbinenbeschaufelung
(21) aufnahmeraumseitig angeordnet ist.
7. Staubsauger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Betätigungselement (23) zur manuellen Überführung der Staubabscheideeinrichtung
(9) aus ihrer ersten Stellung in die zweite Stellung.
8. Staubsauger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen dem Staubsammelraum (4) nebengeordneten Zusatzraum (26), wobei der Staubsammelraum
unter Zwischenschaltung einer Durchtrittsöffnung (27) in den Zusatzraum übergeht.
9. Staubsauger nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Staubabscheideeinrichtung (9) längsverschieblich innerhalb der Durchtrittsöffnung
(27) angeordnet ist.
10. Staubsauger nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die in den Zusatzraum (26) begrenzende Wandung des Gehäuses (2) Luftöffnungen (28)
bereitstellt.
1. Vacuum cleaner, in particular hand-held vacuum cleaner, comprising a housing (2),
which provides a dust collection chamber (4), and a dust separation device (9), which
is arranged in the dust collection chamber (4), the dust separation device (9) being
designed to be rotatable about an axis of rotation (20),
characterised in that
the dust separation device (9) is designed to be displaceable in the longitudinal
direction (14) of the axis of rotation (20).
2. Vacuum cleaner according to claim 1, characterised in that the dust separation device (9) has turbine blades (21).
3. Vacuum cleaner according to claim 2, characterised in that, in a first position of the dust separation device (9), the turbine blades (21) enter
a receiving chamber (22) provided by the housing (2).
4. Vacuum cleaner according to either claim 2 or claim 3, characterised in that, in a second position of the dust separation device, the turbine blades (21) are
in operative connection with an air flow generated by a suction fan.
5. Vacuum cleaner according to any of the preceding claims, characterised in that the dust separation device is held in its first position under the action of spring
force.
6. Vacuum cleaner according to any of the preceding claims 2 to 4, characterised in that the dust separation device (9) has a base plate (10) on which the turbine blades
(21) are arranged on the receiving chamber side.
7. Vacuum cleaner according to any of the preceding claims, characterised by an actuating element (23) for the manual transfer of the dust separation device (9)
from its first position to the second position.
8. Vacuum cleaner according to any of the preceding claims, characterised by an additional chamber (26) arranged next to the dust collection chamber (4), the
dust collection chamber transitioning into the additional chamber with the interposition
of a passage opening (27).
9. Vacuum cleaner according to claim 8, characterised in that the dust separation device (9) is arranged so as to be longitudinally displaceable
within the passage opening (27).
10. Vacuum cleaner according to either claim 8 or claim 9, characterised in that the wall of the housing (2) delimiting the additional chamber (26) provides air openings
(28).
1. Aspirateur, en particulier aspirateur portatif, comportant un boîtier (2) qui fournit
un espace de collecte de poussière (4) et un dispositif de séparation de poussière
(9) qui est disposé dans l'espace de collecte de poussière (4), le dispositif de séparation
de poussière (9) étant conçu rotatif autour d'un axe de rotation (20),
caractérisé en ce
que le dispositif de séparation de poussière (9) est conçu coulissant dans la direction
longitudinale (14) de l'axe de rotation (20).
2. Aspirateur selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de séparation de poussière (9) présente un aubage de turbine (21).
3. Aspirateur selon la revendication 2, caractérisé en ce que, dans une première position du dispositif de séparation de poussière (9), l'aubage
de turbine (21) s'enfonce dans un espace de réception (22) fourni par le boîtier (2).
4. Aspirateur selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que l'aubage de turbine (21), dans une seconde position du dispositif de séparation de
poussière, se trouve en liaison fonctionnelle avec un flux d'air généré par un ventilateur
d'aspiration.
5. Aspirateur de poussière selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de séparation de poussière est maintenu dans sa première position sous
l'action de la force de ressort.
6. Aspirateur selon l'une des revendications 2 à 4 précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de séparation de poussière (9) présente une plaque de base (10) sur
laquelle l'aubage de turbine (21) est disposé côté espace de réception.
7. Aspirateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par un élément d'actionnement (23) permettant le transfert manuel du dispositif de séparation
de poussière (9) de sa première position à la seconde position.
8. Aspirateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par un espace supplémentaire (26) disposé à côté de l'espace de collecte de poussière
(4), l'espace de collecte de poussière se fondant dans l'espace supplémentaire avec
l'interposition d'une ouverture de passage (27).
9. Aspirateur selon la revendication 8, caractérisé en ce que le dispositif de séparation de poussière (9) est disposé coulissant de façon longitudinale
à l'intérieur de l'ouverture de passage (27).
10. Aspirateur selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce que la paroi du boîtier (2) délimitant l'espace supplémentaire (26) présente des ouvertures
d'air (28).