[0001] Die Erfindung betrifft eine Flächen-Reinigungsmaschine, wie z.B. in der
GB2411823 beschrieben, umfassend mindestens eine Reinigungswalze, eine Antriebseinrichtung
zum rotatorischen Antrieb der mindestens einen Reinigungswalze, eine Befeuchtungseinrichtung
zur Beaufschlagung der mindestens einen Reinigungswalze mit Reinigungsflüssigkeit,
und eine Saugaggregateinrichtung zur Erzeugung eines Saugstroms, welche mit mindestens
einem Saugkanal und mindestens einer Saugmündung, die der mindestens einen Reinigungswalze
zugeordnet ist, in fluidwirksamer Verbindung steht.
[0002] Durch eine solche Flächen-Reinigungsmaschine lassen sich gute Reinigungsergebnisse
erzielen. Durch eine Befeuchtung der mindestens einen Reinigungswalze kann Schmutz
an der zu reinigenden Fläche angefeuchtet werden und so besser gelöst werden. Gelöster
Schmutz lässt sich mit der rotierenden Reinigungswalze mitführen und absaugen.
[0003] Aus der
WO 2013/027140 A1 ist eine Reinigungsvorrichtung zum Reinigen einer Oberfläche bekannt, welche eine
rotierbare Bürste umfasst. Es ist ferner ein Gummiwischerelement vorgesehen, welches
beabstandet zu der Bürste ist und an einer Unterseite eines Düsengehäuses befestigt
ist.
[0004] Aus der
WO 2013/027164 A1 ist ebenfalls eine Reinigungsvorrichtung mit einer rotierbaren Bürste und einem einzigen
Gummiwischerelement bekannt. Aus der
EP 2 177 128 A1 ist eine Vorrichtung zur Fluidverteilung an einer Bürste bekannt.
[0005] Aus der
DE 41 17 157 A1 ist ein Verfahren zum Säubern bzw. Reinigen einer vorzugsweise glatten Fläche bekannt,
bei dem die zu reinigende Fläche mit einem im Wesentlichen lappenartigen Wischelement
unter Aufnahme des Schmutzes durch das Wischelement abgewischt wird und dann das verschmutzte
Wischelement angefeuchtet wird und danach der Schmutz von dem Wischelement abgesaugt
wird.
[0006] Aus der
WO 2010/140967 A1 ist ein Verfahren zum Reinigen einer verschmutzten Oberfläche bekannt.
[0007] Aus der
CH 607 578 ist eine an eine Wasserleitung anschließbare Bürstenvorrichtung bekannt.
[0008] Aus der
EP 0 186 005 A1 ist ein mit Laufrädern versehenes Bürstensaugmundstück bekannt.
[0010] Aus der
US 2002/0194692 A1 ist ein Verfahren zur mechanischen Schmutzentfernung von einer Oberfläche bekannt.
[0011] Aus der
DE 1 503 858 ist eine Vorrichtung zur Reinigung und/oder zur Pflege von textilem Bodenbelag wie
Teppichen unter Auftragen flüssiger Reinigungs-oder Pflegemittel bekannt, mit einem
über die zu behandelnde Fläche hin- und herbewegbaren Behandlungskopf. Es sind Mittel
zur Auftragung und allenfalls Verteilung der Flüssigkeit sowie allfällige mechanisch
wirkende Reinigungsorgane im Behandlungskopf im Einflussbereich eines die aufgetragene
Flüssigkeit nach Beendigung der Reinigungsfunktion vom Behandlungsgut wieder absaugenden
Saugluftstroms angeordnet.
[0012] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Flächen-Reinigungsmaschine der eingangs
genannten Art bereitzustellen, welche optimierte Betriebseigenschaften aufweist.
[0013] Diese Aufgabe wird bei der eingangs genannten Flächen-Reinigungsmaschine erfindungsgemäß
dadurch gelöst, dass die Befeuchtungseinrichtung mindestens einen druckgesteuerten
Schalter umfasst, welcher in einer geöffneten Stellung einen Fluidweg für Reinigungsflüssigkeit
zu der mindestens einen Reinigungswalze freigibt und in einer geschlossenen Stellung
den Fluidweg sperrt, und dass der mindestens eine druckgesteuerte Schalter an den
mindestens einen Saugkanal druckwirksam gekoppelt ist, wobei bei einer durch einen
Saugstrom in dem mindestens einen Saugkanal bewirkten Unterdruckbeaufschlagung der
mindestens eine druckgesteuerte Schalter in die geöffnete Stellung geht und/oder die
geöffnete Stellung hält.
[0014] Bei der erfindungsgemäßen Lösung ist eine Fluidbeaufschlagung der mindestens einen
Reinigungswalze an einen Saugbetrieb gekoppelt. Ob überhaupt eine Beaufschlagung der
mindestens einen Reinigungswalze mit Reinigungsflüssigkeit erfolgen kann oder nicht,
hängt von einem Saugbetrieb der Saugaggregateinrichtung ab.
[0015] Üblicherweise wird die Flächen-Reinigungsmaschine in einem Reinigungsbetrieb so betrieben,
dass eine Absaugung erfolgt. Dies bedeutet dann, dass grundsätzlich in diesem Betriebsmodus
eine Beaufschlagung der mindestens einen Reinigungswalze mit Reinigungsflüssigkeit
möglich ist.
[0016] Zu dieser Beaufschlagung mit Reinigungsflüssigkeit ist keine zusätzliche übergeordnete
Steuerung notwendig. Ferner lässt sich die Beaufschlagung pumpenfrei durchführen.
Es sind keine Magnetventile oder dergleichen notwendig. Die Flächen-Reinigungsmaschine
lässt sich dadurch auf konstruktiv einfache Weise ausbilden. Es entsteht kein Energieverbrauch
für Pumpen, Magnetventile usw.
[0017] Es können grundsätzlich in Abhängigkeit von der vorgesehenen Anwendung ein oder mehrere
druckgesteuerte Schalter vorgesehen sein.
[0018] Günstig ist es, wenn mindestens ein Sammelraum für Reinigungsflüssigkeit vorgesehen
ist, wobei der durch den mindestens einen druckgesteuerten Schalter bezüglich Öffnen
und Schließen steuerbare Fluidweg zwischen dem mindestens einen Sammelraum und der
mindestens einen Reinigungswalze liegt. In den Sammelraum lässt sich Reinigungsflüssigkeit
insbesondere aus einer Tankeinrichtung für Reinigungsflüssigkeit einkoppeln. Es lässt
sich dadurch erreichen, dass ständig Reinigungsflüssigkeit in dem Sammelraum ansteht
und bei Öffnen des druckgesteuerten Schalters der mindestens einen Reinigungswalze
zugeführt werden kann. Der Sammelraum kann beispielsweise durch den Innenraum einer
(Reinigungsflüssigkeits-)Leitung gebildet sein, die zu dem druckgesteuerten Schalter
führt, oder durch eine Kammer gebildet sein, an welcher der Schalter angeordnet ist
(und in welche eine Leitung führt).
[0019] Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn eine Tankeinrichtung für Reinigungsflüssigkeit
vorgesehen ist, welche in fluidwirksamer Verbindung mit dem Fluidweg steht und insbesondere
in fluidwirksamer Verbindung mit dem mindestens einen Sammelraum für Reinigungsflüssigkeit
steht. Dadurch lässt sich, solange noch Reinigungsflüssigkeit sich in der Tankeinrichtung
befindet, ein Nachschub an Reinigungsflüssigkeit gewährleisten.
[0020] Aus den oben erwähnten Gründen ist es vorteilhaft, wenn Reinigungsflüssigkeit aus
der Tankeinrichtung ständig an dem mindestens einen Sammelraum ansteht. Es kann dabei
ein (Haupt-)Sperrventil vorgesehen sein, durch welches das ständige Anstehen schaltbar
ist. Dadurch kann beispielsweise ein Reinigungsbetrieb ohne Reinigungsflüssigkeitsbeaufschlagung
eingestellt werden.
[0021] Bei einer konstruktiv einfachen Ausführungsform ist die Tankeinrichtung in einem
Normalbetriebsmodus der Flächen-Reinigungsmaschine bezogen auf die Schwerkraftrichtung
oberhalb der mindestens einen Reinigungswalze positioniert. Es kann dann Reinigungsflüssigkeit
pumpenfrei schwerkraftgetrieben von der Tankeinrichtung zu der mindestens einen Reinigungswalze
gefördert werden. Der Normalbetriebsmodus ist ein Modus, bei dem die Flächen-Reinigungsmaschine
über die mindestens eine Reinigungswalze an der zu reinigenden Fläche aufsteht und
ein Bediener ebenfalls auf der zu reinigenden Fläche aufsteht und dabei ein oberes
Ende der Flächen-Reinigungsmaschine, welche dem Reinigungskopf abgewandt ist, bezogen
auf die Schwerkraftrichtung oberhalb des Reinigungskopfes positioniert ist.
[0022] Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn der mindestens eine druckgesteuerte Schalter
eine erste Fläche aufweist, welche in druckwirksamer Verbindung mit dem mindestens
einen Saugkanal steht, und eine zweite Fläche aufweist, welche in druckwirksamer Verbindung
mit dem Außenraum steht, wobei eine Druckdifferenz zwischen der ersten Fläche und
der zweiten Fläche die Stellung des mindestens einen druckgesteuerten Schalters bestimmt.
Es lässt sich dadurch allein über den Druck an der ersten Fläche steuern, ob der mindestens
eine druckgesteuerte Schalter offen oder geschlossen ist. Ein entsprechender druckgesteuerter
Schalter lässt sich auf einfache Weise ausbilden.
[0023] Insbesondere bewirkt eine Unterdruckbeaufschlagung des mindestens einen Saugkanals
eine Druckdifferenz zwischen der ersten Fläche und der zweiten Fläche, welche den
mindestens einen druckgesteuerten Schalter in die geöffnete Stellung bringt und/oder
in der geöffneten Stellung hält. Dadurch ist eine direkte Verknüpfung einer Beaufschlagung
der mindestens einen Reinigungswalze mit Reinigungsflüssigkeit an einen Saugbetrieb
realisiert.
[0024] Günstigerweise weist der mindestens eine druckgesteuerte Schalter eine Rückstelleinrichtung
auf, welche bei Unterschreiten einer Mindestschwelle der Druckdifferenz eine Rückstellung
in die geschlossene Stellung bewirkt und/oder die geschlossene Stellung hält. Dadurch
lässt sich auf automatisierte Weise, wenn eine Unterdruckbeaufschlagung an der ersten
Fläche wegfällt, eine Rückstellung mit Sperrung des Fluidwegs erreichen.
[0025] Grundsätzlich kann die Rückstelleinrichtung über eine elastische Einrichtung gebildet
werden, welche beispielsweise zusätzliche Federn oder dergleichen umfasst. Bei einer
konstruktiv einfachen Ausführungsform ist die Rückstelleinrichtung durch eine Eigenelastizität
des mindestens einen druckgesteuerten Schalters gebildet.
[0026] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform weist der mindestens eine druckgesteuerte
Schalter eine bewegliche Membran auf. Je nach der wirkenden Druckdifferenz kann sich
die Membran bewegen und einen Übergang von der geöffneten in die geschlossene Stellung
oder umgekehrt bewirken.
[0027] Ferner ist es konstruktiv günstig, wenn der mindestens eine druckgesteuerte Schalter
mindestens ein bewegliches Sperrelement für den Fluidweg aufweist, welches insbesondere
an einer beweglichen Membran angeordnet ist. Es lässt sich dadurch auf einfache Weise
eine Sperrung bzw. Öffnung erreichen. Ferner lässt sich durch das Vorsehen einer Membran
mit einer Eigenelastizität auf konstruktiv einfache Weise eine Rückstelleinrichtung
realisieren.
[0028] Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn dem mindestens einen druckgesteuerten Schalter
ein Verteiler für Reinigungsflüssigkeit an die mindestens eine Reinigungswalze nachgeordnet
ist, welcher fluidwirksam mit dem Fluidweg verbunden ist. Über den Verteiler lässt
sich eine gleichmäßige Beaufschlagung der mindestens einen Reinigungswalze mit Reinigungsflüssigkeit
insbesondere über eine gesamte Länge der Reinigungswalze erreichen.
[0029] Bei einem Ausführungsbeispiel ist der Verteiler durch eine Rinne gebildet oder umfasst
mindestens eine Rinne. Eine Rinne ist halbschalenförmig ausgebildet. Je nach Stellung
der mindestens einen Rinne zu einer Auslassöffnungseinrichtung bezogen auf die Schwerkraftrichtung
lässt sich bedienergesteuert und dabei schwerkraftgesteuert eine Reinigungsflüssigkeitsbeaufschlagung
der mindestens einen Reinigungswalze erreichen oder nicht.
[0030] Insbesondere erstreckt sich die mindestens eine Rinne mindestens näherungsweise parallel
zu einer Längsachse der mindestens einen Reinigungswalze und/oder erstreckt sich mindestens
näherungsweise parallel zu einer Rotationsachse der mindestens einen Reinigungswalze.
Dadurch lässt sich auf einfache Weise eine gleichmäßige Flüssigkeitsbeaufschlagung
erreichen.
[0031] Es ist ferner günstig, wenn die mindestens eine Rinne mit einer Auslassöffnungseinrichtung
sich über mindestens 80 % einer Länge der mindestens einen Reinigungswalze und insbesondere
über eine ganze Länge der mindestens einen Reinigungswalze erstreckt. Dadurch wird
über die gesamte Länge der mindestens einen Reinigungswalze ein guter Reinigungseffekt
erzielt.
[0032] Die mindestens eine Rinne ist beispielsweise halbschalenförmig ausgebildet. Dadurch
lässt sich auf einfache Weise ein Zwischenpuffer für Reinigungsflüssigkeit erreichen.
Je nach Gravitationspotential der mindestens einen Rinne zu einer Auslassöffnungseinrichtung
lässt sich bedienergesteuert eine Flüssigkeitsbeaufschlagung der mindestens einen
Reinigungswalze erreichen oder nicht.
[0033] Günstig ist es, wenn der Verteiler eine Auslassöffnungseinrichtung aufweist, welche
so angeordnet und ausgebildet ist, dass in Abhängigkeit einer Winkelposition des Verteilers
zu der Schwerkraftrichtung Reinigungsflüssigkeit aus dem Verteiler zu der mindestens
einen Reinigungswalze strömt oder nicht. Dadurch lässt sich schwerkraftgesteuert die
Flüssigkeitsbeaufschlagung einstellen.
[0034] Insbesondere ist die Winkelposition des Verteilers zu der Schwerkraftrichtung durch
eine Winkelposition einer Längsachse der Flächen-Reinigungsmaschine (und damit der
gesamten Maschine) zu einer zu reinigenden Fläche bestimmt. Diese Winkelposition kann
durch einen Bediener auf einfache Weise durch Heben oder Senken an einem Griff geändert
werden.
[0035] Insbesondere ist dann eine Befeuchtung der mindestens einen Reinigungswalze über
den Verteiler schwerkraftgesteuert.
[0036] Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn die Flächen-Reinigungsmaschine bezüglich
einer Befeuchtung der mindestens einen Reinigungswalze durch die Befeuchtungseinrichtung
pumpenfrei ausgebildet ist. Dadurch ergibt sich ein konstruktiv einfacher und platzsparender
Aufbau. Es ist ferner kein zusätzlicher Energieverbraucher wie eine Pumpe notwendig.
[0037] Bei einer Ausführungsform weist der Fluidweg mindestens einen Spaltkanal auf, welcher
insbesondere so ausgebildet ist, dass ein Kapillareffekt für die Strömung von Reinigungsflüssigkeit
auftritt. Insbesondere ist der Spaltkanal einem Verteiler nachgeschaltet. Es lässt
sich dadurch eine gleichmäßige Flüssigkeitsbeaufschlagung der mindestens einen Reinigungswalze
über ihre Länge erreichen. Der mindestens eine Spaltkanal ist vorzugsweise so dimensioniert,
dass ein Kapillareffekt auch dann auftritt, wenn Reinigungsmittel in der Reinigungsflüssigkeit
enthalten ist.
[0038] Aus dem gleichen Grund ist es günstig, wenn ein Besatz der mindestens einen Reinigungswalze
an einer Austrittsöffnungseinrichtung des mindestens einen Spaltkanals anliegt oder
nahezu anliegt. Textile Fasern des Besatzes der mindestens einen Reinigungswalze können
temporär eine oder mehrere Öffnungen an der Austrittsöffnungseinrichtung abdecken
und dabei einen Unterdruck erzeugen. Dies verbessert die Verteilung.
[0039] Insbesondere ist ein Verteiler für Reinigungsflüssigkeit dem mindestens einen Spaltkanal
bezogen auf eine Strömungsrichtung für Reinigungsflüssigkeit vorgeschaltet. Es lässt
sich dadurch eine gleichmäßige Flüssigkeitsbeaufschlagung der mindestens einen Reinigungswalze
über ihre Länge erreichen.
[0040] Insbesondere stützt sich in einem Reinigungsbetrieb die Flächen-Reinigungsmaschine
über eine Reinigungswalze, welche rotatorisch angetrieben ist, auf der zu reinigenden
Fläche ab. Der Bediener steht auf der zu reinigenden Fläche. Es ergibt sich dadurch
ein optimierter Reinigungseffekt, wobei die entsprechende Flächen-Reinigungsmaschine
mit relativ geringen Abmessungen platzsparend ausbildbar ist und auf konstruktiv einfache
Weise realisiert werden kann.
[0041] Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen dient im Zusammenhang
mit den Zeichnungen der näheren Erläuterung der Erfindung. Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Flächen-Reinigungsmaschine;
- Figur 2
- eine Seitenansicht der Flächen-Reinigungsmaschine gemäß Figur 1;
- Figur 3
- eine Vorderansicht der Flächen-Reinigungsmaschine gemäß Figur 1;
- Figur 4
- eine Schnittansicht längs der Linie 4-4 gemäß Figur 3;
- Figur 5
- eine Schnittansicht längs den Linien 5-5 gemäß Figur 3;
- Figur 6
- eine vergrößerte Darstellung eines vorderen Bereichs eine Reinigungskopfes der Flächen-Reinigungsmaschine
gemäß Figur 1 in einer seitlichen Schnittansicht längs der Linie 6-6 gemäß Figur 3;
- Figur 7
- eine vergrößerte Darstellung des Bereichs A gemäß Figur 6 in einer ersten Stellung;
- Figur 8
- eine ähnliche Darstellung wie Figur 7 in einer anderen Stellung bezogen auf die Gravitationsrichtung;
- Figur 9
- eine perspektivische Teilansicht eines Reinigungskopfes der Flächen-Reinigungsmaschine
gemäß Figur 1; und
- Figur 10
- eine weitere Ansicht des Reinigungskopfes ohne Reinigungswalze.
[0042] Ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Flächen-Reinigungsmaschine, welches
in den Figuren 1 bis 4 gezeigt ist (und in den Figuren 5 bis 10 in Teildarstellung)
und dort mit 10 bezeichnet ist, ist als Boden-Reinigungsmaschine für Hartböden ausgebildet.
[0043] Die Flächen-Reinigungsmaschine 10 umfasst einen Gerätekörper 12 und einen Reinigungskopf
14. Der Reinigungskopf 14 ist an dem Gerätekörper 12 angeordnet.
[0044] Bei einem Reinigungsvorgang an einer zu reinigenden Fläche 16 stützt sich die Flächen-Reinigungsmaschine
10 über eine Reinigungswalze 18 an der zu reinigenden Fläche 16 ab.
[0045] Der Gerätekörper 12 weist eine Längsachse 20 auf (Figuren 2, 3). Die Flächen-Reinigungsmaschine
10 ist stiehlgehalten. Dazu sitzt an dem Gerätekörper 12 ein Stab 22. Dieser Stab
22 erstreckt sich in der Längsachse 20. An einem oberen Bereich des Stabs 22 ist ein
Griff und insbesondere Bügelgriff 24 angeordnet. Ein Bediener kann an diesem Griff
24 einhändig die Flächen-Reinigungsmaschine 10 halten.
[0046] An dem Griff 24 sind ein oder mehrere Bedienungselemente angeordnet. Insbesondere
ist an dem Griff 24 ein Schalter 26 angeordnet. Über den Schalter 26 ist die Flächen-Reinigungsmaschine
10 für einen Reinigungsbetrieb einschaltbar bzw. ausschaltbar.
[0047] Insbesondere ist die Steuerung der Flächen-Reinigungsmaschine 10 derart, dass durch
Betätigung des Schalters 26 alle für die Funktionsweise notwendigen Komponenten (Erzeugung
eines Saugstroms durch eine Saugaggregateinrichtung, Rotation der Reinigungswalze
18, Befeuchtung der Reinigungswalze 18) betätigt werden und entsprechend ein Ausschalten
an dem Schalter 26 ein synchrones Ausschalten der Betätigung dieser Komponenten bewirkt.
[0048] Der Stab 22 kann höhenverschieblich (längs der Längsachse 20) oder fest an dem Gerätekörper
12 angeordnet sein.
[0049] Der Gerätekörper 12 umfasst ein Gehäuse 28, in welchem Komponenten der Flächen-Reinigungsmaschine
10 geschützt angeordnet sind.
[0050] Bei einem Ausführungsbeispiel ist an dem Stab 12 zwischen dem Gehäuse 28 und dem
Griff 24 eine Hakeneinrichtung 30 angeordnet, an welcher ein Netzkabel durch Umwicklung
an dem Stab 22 fixierbar ist.
[0051] Die Flächen-Reinigungsmaschine 10 umfasst eine als Ganzes mit 32 bezeichnete Saugaggregateinrichtung.
Diese Saugaggregateinrichtung 32 dient zur Erzeugung eines Saugstroms, um an der Reinigungswalze
18 eine Absaugung durchführen zu können.
[0052] Die Saugaggregateinrichtung 32 umfasst ein Sauggebläse 34, welches in dem Gehäuse
28 angeordnet ist. Das Sauggebläse 34 wiederum weist einen Motor und insbesondere
Elektromotor 36 auf, welche ebenfalls in dem Gehäuse 28 angeordnet ist.
[0053] Der Saugaggregateinrichtung 32 ist eine Abscheidereinrichtung 38 zugeordnet. Diese
scheidet feste von flüssigen Bestandteilen in einem Saugstrom ab.
[0054] Die Abscheidereinrichtung 38 ist ebenfalls in dem Gehäuse 28 angeordnet.
[0055] Der Abscheidereinrichtung 38 ist eine Tankeinrichtung 40 für Schmutzflüssigkeit zugeordnet.
Diese sitzt abnehmbar an dem Gehäuse 28.
[0056] An dem Gehäuse 28 sitzt ferner abnehmbar eine Tankeinrichtung 42 für Reinigungsflüssigkeit.
Die Reinigungsflüssigkeit ist insbesondere Wasser oder ein Gemisch aus Wasser und
Reinigungsmittel.
[0057] Die Saugaggregateinrichtung 32 steht in fluidwirksamer Verbindung mit (mindestens)
einem Saugkanal 44, welcher von dem Sauggebläse 34 an dem Gerätekörper 12 durch das
Gehäuse 28 hindurch zu dem Reinigungskopf 14 geführt ist. Der Saugkanal 44 weist einen
ersten Bereich 46 auf, welcher in dem Gehäuse 28 positioniert ist. Bei einem Ausführungsbeispiel
sitzt in dem Gehäuse 28 an dem ersten Bereich 46 eine Abzweigung 48, welche auf einen
zweiten Bereich 50 und einen dritten Bereich 52 des Saugkanals 44 abzweigt. Der erste
Bereich 46 wird dadurch in zwei Unterkanäle aufgeteilt. Der zweite Bereich 50 und
der dritte Bereich 52 sind jeweils zu dem Reinigungskopf 14 geführt.
[0058] Dem zweiten Bereich 50 und dem dritten Bereich 52 ist jeweils eine Saugmündung 54
zugeordnet, welche an dem Reinigungskopf 14 positioniert ist.
[0059] An der Reinigungswalze 18 ist ein Besatz 56 angeordnet (vgl. Figur 9). Dieser Besatz
ist beispielsweise ein Vlieswerkstoff.
[0060] Bei einem Ausführungsbeispiel weist die Saugmündung eine erste Mündungswandung 58
und eine zweite beabstandete Mündungswandung 60 auf (Figur 5). Zwischen der ersten
Mündungswandung 58 und der zweiten Mündungswandung 60 ist die jeweilige Saugmündung
54 gebildet. Die erste Mündungswandung 58 liegt oberhalb der zweiten Mündungswandung
60, wenn die Reinigungswalze 18 auf der zu reinigenden Fläche 16 aufgesetzt ist. Die
erste Mündungswandung 58 und/oder die zweite Mündungswandung 60 liegen an dem Besatz
56 der Reinigungswalze 18 an oder ragen in den Besatz 56 hinein. Eine entsprechende
Mündungsausbildung ist in der nicht vorveröffentlichten internationalen Anmeldung
PCT/EP2013/076445 vom 12. Dezember 2013 des gleichen Anmelders beschrieben. Auf dieses Dokument wird ausdrücklich und vollinhaltlich
Bezug genommen.
[0061] Grundsätzlich kann dabei dem zweiten Bereich 50 und dem dritten Bereich 52 eine eigene
Saugmündung 54 zugeordnet sein, oder es kann eine gemeinsame Saugmündung für den zweiten
Bereich 50 und den dritten Bereich 52 des Saugkanals 44 vorgesehen sein. Diese eine
Saugmündung 54 weist dann zwei Absaugstellen über den zweiten Bereich 50 und den dritten
Bereich 52 auf.
[0062] Grundsätzlich kann die Saugaggregateinrichtung 32 auch abzweigungsfrei ausgebildet
sein und mehrere (insbesondere zwei) Saugkanäle (zwei erste Bereiche 46) umfassen,
welche in dem Gehäuse 28 angeordnet sind. Diese setzen sich dann in den zweiten Bereich
50 bzw. den dritten Bereich 52 fort.
[0063] Der Reinigungskopf 14 ist an dem Gerätekörper 12 über ein Gelenk 62 schwenkbar um
eine Schwenkachse 64 gehalten (Figur 2, Figur 4). Die Schwenkachse 64 liegt quer zu
der Längsachse 20 des Gerätekörpers 12. Sie liegt insbesondere in einem spitzen Winkel
66 (Figur 2) zu der Längsachse 20. Der spitze Winkel 66 liegt insbesondere im Bereich
zwischen 15° und 35°. Bei einem Ausführungsbeispiel liegt der spitze Winkel 66 bei
ca. 25°.
[0064] Die Schwenkachse 64 liegt quer und insbesondere senkrecht zu einer Rotationsachse
68 der Reinigungswalze 18.
[0065] Die Reinigungswalze 18 weist eine Längsachse 70 auf. Die Längsachse 70 ist insbesondere
koaxial zur Rotationsachse 68.
[0066] Das Schwenkgelenk umfasst eine Innenhülse 72 (vgl. beispielsweise Figur 4), welche
entsprechend der Orientierung der Schwenkachse 64 in dem spitzen Winkel 66 zu der
Längsachse 20 an dem Gerätekörper 12 angeordnet ist.
[0067] Der Reinigungskopf 14 weist eine Außenhülse 74 auf, welche auf der Innenhülse 72
sitzt. Eine entsprechende Sperreinrichtung sorgt dafür, dass die Außenhülse 74 bezüglich
der Innenhülse 72 in Richtung der Schwenkachse 64 unverschieblich ist.
[0068] Die Innenhülse 72 weist eine zylindrische Außenkontur auf. Die Außenhülse 74 weist
eine zylindrische Innenkontur auf. Das Gelenk 62 ist als Gleitgelenk über die drehbare
Lagerung der Außenhülse 74 auf der Innenhülse 72 ausgebildet.
[0069] Grundsätzlich kann eine Schwenkbarkeit um einen vollen 360°-Winkel vorgesehen sein.
Bei einem Ausführungsbeispiel ist die Schwenkbarkeit beispielsweise auf einen Bereich
um ± 45° oder ± 90° begrenzt.
[0070] Eine Leitung für die Bereiche 50, 52 zwischen dem Gerätekörper 12 und dem Reinigungskopf
14 ist entsprechend elastisch ausgebildet, um eine Schwenkung des Reinigungskopfes
14 (insbesondere in einem begrenzten Schwenkbereich) an dem Gelenk 62 zu ermöglichen.
[0071] Zum rotierenden Antrieb der Reinigungswalze 18 ist eine Antriebseinrichtung 76 vorgesehen.
Die Antriebseinrichtung 76 umfasst einen Antriebsmotor 78. Dieser Antriebsmotor 78
ist insbesondere ein Elektromotor. Der Antriebsmotor 78 ist in der Innenhülse 72 des
Gelenks 62 positioniert.
[0072] Der Antriebsmotor 78 weist eine Motorwelle 80 auf. Die Motorwelle 80 hat eine Antriebsachse
82. Die Antriebsachse 82 ist parallel und insbesondere koaxial zu der Schwenkachse
64.
[0073] Der Antriebsmotor 78 sitzt fest in der Innenhülse 72 an dem Gerätekörper 12. Er ist
dabei an dem Übergang von dem Gerätekörper 12 zu dem Reinigungskopf 14, nämlich an
dem Gelenk 62 positioniert. Er ist dabei platzsparend untergebracht und liegt bezogen
auf einen Schwerpunkt der Flächen-Reinigungsmaschine 10 in der Nähe des Reinigungskopfes
14.
[0074] Der Antriebsmotor 78 wird beispielsweise über Netzstrom mit elektrischer Energie
versorgt.
[0075] Die Antriebsachse 82 des Antriebsmotors 78 und die Rotationsachse 68 der Reinigungswalze
18 sind quer zueinander orientiert und insbesondere senkrecht zueinander orientiert.
Zur Drehmomentenübertragung von der Antriebseinrichtung 76 zu der Reinigungswalze
18 ist eine Getriebeeinrichtung 84 vorgesehen. Bei einem Ausführungsbeispiel umfasst
die Getriebeeinrichtung 84 einen Drehzahluntersetzer 86. Der Drehzahluntersetzer 86
dient zu einer Herabsetzung einer Drehzahl im Vergleich zur Drehzahl der Motorwelle
80. Bei dem Antriebsmotor 78 handelt es sich insbesondere um einen Standard-Elektromotor,
welcher beispielsweise eine Drehzahl in der Größenordnung von 7000 Umdrehungen pro
Minute aufweist. Der Drehzahluntersetzer 86 sorgt für eine Heruntersetzung der Drehzahl
auf beispielsweise ca. 400 Umdrehungen pro Minute.
[0076] Der Drehzahluntersetzer 86 ist insbesondere direkt an dem Antriebsmotor 78 angeordnet,
d. h. diesem nächstbenachbart angeordnet. Er kann dabei noch in der Innenhülse 72
oder bereits an dem Reinigungskopf 14 angeordnet sein.
[0077] Bei einem Ausführungsbeispiel ist der Drehzahluntersetzer 86 als Planetenradgetriebe
ausgebildet.
[0078] Die Getriebeeinrichtung 84 weist ferner ein Winkelgetriebe 88 auf. Dieses Winkelgetriebe
88 sorgt für eine Drehmomentenumlenkung, um einen Antrieb der Reinigungswalze 18 mit
der Rotationsachse 68 quer zur Antriebsachse 82 des Antriebsmotors 78 zu bewirken.
Das Winkelgetriebe 88 ist insbesondere dem Drehzahluntersetzer 86 nachgeschaltet.
[0079] Bei einem Ausführungsbeispiel weist das Winkelgetriebe 88 ein oder mehrere Zahnräder
auf, welche drehfest an eine entsprechende Welle des Drehzahluntersetzers 86 gekoppelt
sind. Diese wirken auf ein Kegelzahnrad zur Winkelumsetzung.
[0080] Der Reinigungskopf 14 weist eine erste Stirnseite 90 und eine gegenüberliegende zweite
Stirnseite 92 auf (siehe beispielsweise Figur 10). Zwischen der ersten Stirnseite
90 und der zweiten Stirnseite 92 erstreckt sich ein Gehäuse 94 eines Reinigungswalzen-Halters
96. Dieses Gehäuse 94 umgreift teilweise eine an ihm gehaltene Reinigungswalze 18
in Form einer Halbschale, wobei die Umgreifung derart ist, dass die Reinigungswalze
18 mit einem signifikanten Anteil für einen Reinigungsvorgang herausragt.
[0081] Bei einem Ausführungsbeispiel ist an dem Gehäuse 94 des Reinigungswalzen-Halters
96 ein Kehrelement 98 drehbar gelagert, wobei dieses Kehrelement 98 zum Einkehren
von Grobschmutz zur Mitnahme durch die Reinigungswalze 18 dient.
[0083] In einem mittleren Bereich 100 des Reinigungswalzen-Halters 96 zwischen der ersten
Stirnseite 90 und der zweiten Stirnseite 92 ist ein Antriebselement 102 angeordnet.
Dieses Antriebselement 102 ist drehmomentwirksam mit der Antriebseinrichtung 76 verbunden.
[0084] Bei einem Ausführungsbeispiel ist das Antriebselement 102 über einen Riemen 104 drehmomentwirksam
an das Winkelgetriebe 88 gekoppelt. Das Antriebselement 102 ist beabstandet zu dem
Winkelgetriebe 88. Der Riemen 104 überbrückt diesen Abstand und bewirkt einen Antrieb
des Antriebselements mit Rotation um die Rotationsachse 68.
[0085] An dem Antriebselement 102 ist zu der ersten Stirnseite 90 hin ein erster Stift 106
drehfest angeordnet. Zu der zweiten Stirnseite 92 hin ist ein zweiter Stift 108 drehfest
angeordnet.
[0086] Die Reinigungswalze 18 (beispielsweise Figur 9) ist zweiteilig ausgebildet mit einem
ersten Teil 110, welcher drehfest an dem ersten Stift 106 sitzt, und einem zweiten
Teil 112, welcher drehfest an dem zweiten Stift 108 sitzt. Der erste Teil 110 weist
zu der ersten Stirnseite 90 hin. Der zweite Teil 112 weist zu der zweiten Stirnseite
92 hin.
[0087] Zwischen dem ersten Teil 110 und dem zweiten Teil 112 ist ein Spalt 114 gebildet.
Dieser Spalt 114 ist relativ schmal ausgebildet und weist eine sehr viel kleinere
Breite auf als eine Länge der Reinigungswalze 18 in der Längsachse 20. In dem Spalt
114 ist der Riemen 104 geführt. Der Riemen 104 ist dabei zurückgesetzt gegenüber einer
Außenseite der Reinigungswalze 18 auch gegenüber einer Stellung, in welcher der Besatz
56 zusammengedrückt ist.
[0088] Die Flächen-Reinigungsmaschine 10 umfasst eine Befeuchtungseinrichtung 116 für die
Reinigungswalze 18 (insbesondere Figuren 6 bis 8).
[0089] Die Befeuchtungseinrichtung umfasst (mindestens) einen druckgesteuerten Schalter
118. Dieser druckgesteuerte Schalter 118 ist beweglich. (In den Figuren 7 und 8 ist
dies mit dem Doppelpfeil 120 angedeutet.) Der druckgesteuerte Schalter 118 umfasst
eine bewegliche Membran 122, an welcher beispielsweise einstückig ein Sperrelement
124 sitzt. Über die Beweglichkeit der Membran 122 ist auch das Sperrelement 124 beweglich.
Die Membran 122 weist eine erste Fläche 126 auf. Diese erste Fläche 126 steht in druckwirksamer
Verbindung mit dem Saugkanal 44 und dabei mit dem zweiten Bereich 50 bzw. dem dritten
Bereich 52. Der in dem zweiten Bereich 50 (bzw. dem dritten Bereich 52) herrschende
Druck steht an der ersten Fläche 126 an. In einem Reinigungsbetrieb der Flächen-Reinigungsmaschine
10 ist aufgrund des Saugstroms dieser Druck ein Unterdruck gegenüber dem Außenraum
128 außerhalb der Flächen-Reinigungsmaschine 10.
[0090] Der ersten Fläche 126 gegenüberliegend weist die Membran 122 eine zweite Fläche 130
auf.
[0091] Die Membran 122 steht in fluidwirksamer Verbindung mit einem Sammelraum 132. Der
Sammelraum 132 kann Reinigungsflüssigkeit aufnehmen.
[0092] Der Sammelraum 132 steht über eine Leitung 134 in fluidwirksamer Verbindung mit der
Tankeinrichtung 42 für Reinigungsflüssigkeit.
[0093] Die Leitung 134 ist von der Tankeinrichtung 42 durch den Gerätekörper 12 zu dem Reinigungskopf
14 geführt. Sie ist so flexibel ausgestaltet, dass sie eine Schwenkbarkeit (insbesondere
innerhalb eines endlichen Schwenkbereichs) des Reinigungskopfes 14 an dem Gerätekörper
12 um das Gelenk 62 nicht behindert.
[0094] Bei einem Ausführungsbeispiel (Figur 9) ist an dem Reinigungskopf 14 eine Mehrzahl
von druckgesteuerten Schaltern 118 angeordnet.
[0095] Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel umfasst der Reinigungskopf 14 zwei druckgesteuerte
Schalter 118. Es ist jeweils ein druckgesteuerter Schalter 18 druckwirksam mit dem
zweiten Bereich 50 verbunden und es ist ein weiterer druckgesteuerter Schalter 118
druckwirksam mit dem dritten Bereich 52 verbunden.
[0096] Die Leitung 134 führt an einem Anschluss 136 (welcher insbesondere ein T-Stück ist)
in eine Verteilerleitung 138. Die Verteilerleitung 138 wiederum mündet an einer ersten
Anschlussstelle 140 und an einer zweiten Anschlussstelle 142 in das Gehäuse 94. Hinter
der ersten Anschlussstelle 140 und der zweiten Anschlussstelle 142 ist jeweils ein
zugeordneter druckgesteuerter Schalter 118 angeordnet. Die Verteilerleitung 138 bildet
den Sammelraum 132.
[0097] Zwischen der Verteilerleitung 138 und der Tankeinrichtung 42 ist an der Leitung 134
ein Sperrventil 139 angeordnet. Dieses ist insbesondere manuell betätigbar. Durch
das Sperrventil 139 ist eine fluidwirksame Verbindung zwischen der Tankeinrichtung
42 und einem Fluideingang eines druckgesteuerten Schalters 118 sperrbar.
[0098] Grundsätzlich können auch mehr als zwei druckgesteuerte Schalter 118 mit entsprechenden
Anschlussstellen und Sammelräumen vorgesehen sein, wobei ein Sammelraum auch mehreren
Schaltern 118 zugeordnet sein kann, oder es kann nur ein einziger druckgesteuerter
Schalter 118 mit nur einem Sammelraum 132 vorgesehen sein.
[0099] Bezogen auf einen Normalbetriebsmodus, bei dem die Reinigungswalze 18 sich auf der
zu reinigenden Fläche 16 abstützt, ein Bediener der Flächen-Reinigungsmaschine 10
auf der zu reinigenden Fläche 16 steht und dabei die Flächen-Reinigungsmaschine an
dem Griff 24 hält, wobei der Griff 24 bezogen auf die Schwerkraftrichtung g oberhalb
der zu reinigenden Fläche 16 positioniert ist, ist die Tankeinrichtung 42 für Reinigungsflüssigkeit
oberhalb des Reinigungskopfes 14 positioniert. Dadurch kann Reinigungsflüssigkeit
aus der Tankeinrichtung 42 pumpenfrei zu dem Reinigungskopf 14 gefördert werden, nämlich
getrieben durch die Schwerkraft (sofern das Sperrventil 139 geöffnet ist).
[0100] Insbesondere ist der Sammelraum 132 in Zusammenwirkung mit dem druckgesteuerten Schalter
118 so ausgebildet, dass in dem Sammelraum 132 ständig Reinigungsflüssigkeit ansteht
(sofern das Sperrventil 139 geöffnet ist).
[0101] Die zweite Fläche 130 weist in einen Raum 144, welcher in druckwirksamer Verbindung
mit dem Außenraum 128 steht.
[0102] Zwischen dem Sammelraum 132 und dem Raum 144 ist ein öffenbarer und schließbarer
Fluidweg 146 gebildet. In Abhängigkeit von der Stellung des druckgesteuerten Schalters
118 kann Flüssigkeit aus dem Sammelraum 132 in den Raum 144 strömen. Je nach Stellung
des Sperrelements 124 ist dieser Fluidweg 146 gesperrt oder geöffnet.
[0103] In Abhängigkeit von dem an der ersten Fläche 126 anliegenden Druck liegt eine Druckdifferenz
zwischen der zweiten Fläche 130 und der ersten Fläche 126 vor oder liegt nicht vor.
[0104] Bei einem Betrieb der Flächen-Reinigungsmaschine, bei welchem das Sauggebläse 34
betrieben ist, liegt gegenüber dem Außenraum 128 ein Unterdruck oberhalb eines Schwellenwerts
an der ersten Fläche 126. Damit liegt eine signifikante Druckdifferenz zwischen der
zweiten Fläche 130 und der ersten Fläche 126.
[0105] Dem Sperrelement 124 gegenüberliegend ist eine Wandung 148 angeordnet, welche eine
Anlagefläche 150 für das Sperrelement 124 aufweist.
[0106] Wenn keine Druckdifferenz zwischen der zweiten Fläche 130 und der ersten Fläche 126
besteht bzw. die Druckdifferenzschwelle nicht überschritten wird, dann liegt das Sperrelement
124 an der Anlagefläche 150 an und der Fluidweg 146 ist gesperrt; der entsprechende
Sammelraum 132 und der Raum 144 sind fluidwirksam getrennt.
[0107] Wenn eine ausreichende Druckdifferenz zwischen der zweiten Fläche 130 und der ersten
Fläche 126 anliegt, dann hebt das Sperrelement 124 von der Anlagefläche 150 ab und
der Fluidweg 146 ist freigegeben. Aus dem Sammelraum 132 und damit aus der Tankeinrichtung
42 kann Reinigungsflüssigkeit in den Raum 144 strömen.
[0108] Bei einem Reinigungsbetrieb der Flächen-Reinigungsmaschine 10, bei dem in dem Saugkanal
44 und damit auch in dem zweiten Bereich 50 bzw. dritten Bereich 52 ein Saugstrom
vorliegt, liegt eine entsprechende Unterdruckbeaufschlagung an der ersten Fläche 126
vor, welche ein Abheben des Sperrelements 124 von der Anlagefläche 150 bewirkt und
das Sperrelement 124 in dieser abgehobenen Stellung hält. Die abgehobene Stellung
ist eine geöffnete Stellung des druckgesteuerten Schalters 118.
[0109] Wenn das Sperrelement 124 an der Anlagefläche 150 anliegt, dann liegt eine geschlossene
Stellung des druckgesteuerten Schalters 118 mit Sperrung des Fluidwegs 146 vor.
[0110] Der druckgesteuerte Schalter 118 weist eine Rückstelleinrichtung auf, welche, wenn
die Druckdifferenz zwischen der ersten Fläche 126 und der zweiten Fläche 130 unterhalb
des Schwellenwerts liegt, eine Rückstellung des Sperrelements 124 in die geschlossene
Stellung mit Anlage des Sperrelements 124 an der Anlagefläche 150 bewirkt.
[0111] Bei einem Ausführungsbeispiel ist die Rückstelleinrichtung mittels der Eigenelastizität
der Membran 122 ausgebildet.
[0112] Der Übergang von der geöffneten Stellung in die geschlossene Stellung bzw. umgekehrt
des druckgesteuerten Schalters 118 ist direkt verknüpft mit dem Betrieb des Sauggebläses
34; der notwendige Unterdruck zum Bewegen und Halten der Membran 122 in der geöffneten
Stellung ist durch den durch die Saugaggregateinrichtung 32 erzeugten Saugstrom bewirkt.
[0113] Dem druckgesteuerten Schalter 118 und insbesondere einer Mehrzahl von druckgesteuerten
Schaltern 118 ist ein Verteiler 152 zugeordnet. Der Verteiler 152 dient zur Verteilung
von Reinigungsflüssigkeit auf die Reinigungswalze 18 und insbesondere zu deren Flüssigkeitsbeaufschlagung
über die Länge der Reinigungswalze 18.
[0114] Bei einem Ausführungsbeispiel ist der Verteiler 152 als Rinne 154 ausgebildet. Die
Rinne 154 nimmt Reinigungsflüssigkeit bis zu einem gewissen Niveau auf. Sie kann Reinigungsflüssigkeit
sammeln.
[0115] Die Rinne 154 erstreckt sich parallel zur Längsachse 70 der Reinigungswalze 18 und
damit parallel zur Rotationsachse 68.
[0116] Sie ist insbesondere in dem Raum 144 angeordnet.
[0117] Sie erstreckt sich insbesondere in einer Länge, welche der Länge der Reinigungswalze
18 in der Längsachse 70 entspricht, so dass diese über ihre gesamte Länge mit Reinigungsflüssigkeit
beaufschlagbar ist.
[0118] Der Rinne 154 ist eine Auslassöffnungseinrichtung 156 zugeordnet, welche sich insbesondere
über die gesamte Länge der Reinigungswalze 18 erstreckt.
[0119] Die Rinne 154 ist halbschalenförmig ausgebildet. Sie weist dadurch über ihre gesamte
Länge eine Abgabeöffnung 158 für Reinigungsflüssigkeit auf.
[0120] Der Verteiler 152 mit der Rinne 154 kann Reinigungsflüssigkeit sammeln. Es ist dadurch
ein Zwischenpuffer für Reinigungsflüssigkeit gebildet. Reinigungsflüssigkeit strömt
nicht unbedingt direkt auf dem Fluidweg 146 der Reinigungswalze 18 zu, sondern wird
entsprechend in der Rinne 154 gesammelt.
[0121] Je nach Position des Verteilers 152 zu der Schwerkraftrichtung g und damit je nach
Position und Winkelstellung der Längsachse 20 der Flächen-Reinigungsmaschine 10 zu
der zu reinigenden Fläche 16 kann Reinigungsflüssigkeit aus dem Verteiler 152 ausströmen
oder nicht. Eine Winkelstellung der Flächen-Reinigungsmaschine 10 zu der zu reinigenden
Fläche 16 ist in Figur 1 mit dem Bezugszeichen 160 angedeutet. Diese Winkelstellung
160 kann variieren. Die Flächen-Reinigungsmaschine 10 stützt sich mit der Reinigungswalze
18 auf der zu reinigenden Fläche 16 ab. Ein Auflagebereich 162 der Reinigungswalze
18 an der zu reinigenden Fläche 16 bildet eine Schwenkachse für eine Variation der
Winkelstellung 160 aus.
[0122] Die Rinne 154 ist so angeordnet, dass, wenn ein bestimmter Schwenkwinkel der Winkelstellung
160 erreicht wird, Reinigungsflüssigkeit aus der Rinne 154 direkt der Reinigungswalze
18 zuströmen kann (Figur 8).
[0123] In Figur 7 ist eine Position des Verteilers 152 zu der Schwerkraftrichtung g gezeigt,
bei welchem die Auslassöffnungseinrichtung 156 auf einem höheren Gravitationspotential
liegt als die Rinne 154.
[0124] In Figur 8 ist eine Stellung gezeigt, bei der die Auslassöffnungseinrichtung 156
auf einem geringeren Gravitationspotential liegt als die Rinne 154.
[0125] Im letzteren Falle kann Reinigungsflüssigkeit direkt aus der Rinne 154 der Reinigungswalze
18 zuströmen und diese mit Reinigungsflüssigkeit beaufschlagen.
[0126] Bei dieser Ausbildung ist die Flüssigkeitsbeaufschlagung der Reinigungswalze 18 gravitationsgesteuert
über die Winkelstellung 160. Die Winkelstellung 160 wird wiederum über Handbedienung
des Bedieners eingestellt.
[0127] Je nachdem, ob ein bestimmter minimaler Schwenkwinkel für die Winkelstellung 160
erreicht ist, erfolgt eine Reinigungsmittelbeaufschlagung der Reinigungswalze 18 oder
nicht. Dies ist bestimmt durch den Höhenabstand in der Schwerkraftrichtung zwischen
der Auslassöffnungseinrichtung 156 und der Rinne 154.
[0128] Bei einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel sind zwischen dem oder den Räumen 144
und der Auslassöffnungseinrichtung 156 ein oder mehrere Spaltkanäle 162 angeordnet.
Reinigungsflüssigkeit aus der Rinne 154 muss, um auf die Reinigungswalze 18 gelangen
zu können, einen entsprechenden Spaltkanal 162 durchlaufen.
[0129] Ein Spaltkanal 162 ist insbesondere mit solchen Abmessungen ausgebildet, dass ein
Kapillareffekt für die Strömung an Reinigungsflüssigkeit auftritt. Ein solcher Kapillareffekt
unterstützt eine gleichmäßige Verteilung von Reinigungsflüssigkeit auf die gesamte
Länge der Reinigungswalze 18. Insbesondere erstreckt sich der Spaltkanal 162 im Wesentlichen
über die gesamte Länge der Reinigungswalze 18.
[0130] Ein Besatz 56 der Reinigungswalze 18 liegt oder liegt nahezu mit einzelnen Fasern
an der Auslassöffnungseinrichtung 156 des Spaltkanals 162 bei der Rotation der Reinigungswalze
18 an. Dadurch wird ein (geringer) Unterdruck an dem Verteiler 152 erzeugt, welcher
Reinigungsflüssigkeit mitreißt. Weiterhin wird durch die Kapillarwirkung von Fasern
des Besatzes Reinigungsflüssigkeit aus dem Spaltkanal 162 gezogen. Dies sorgt für
eine gleichmäßige Beaufschlagung der Reinigungswalze 18 mit Reinigungsflüssigkeit.
[0131] Die Zuführung von Reinigungsflüssigkeit zu der Reinigungswalze 18 ist pumpenfrei
ausgebildet. Der druckgesteuerte Schalter 118 ist direkt an eine Saugstromwirkung
des Sauggebläses 34 gekoppelt. Es ist dadurch keine zusätzliche Steuerung und insbesondere
elektronische Steuerung für eine Befeuchtung der Reinigungswalze 18 notwendig. Insbesondere
sind keine Magnetventile oder dergleichen vorgesehen.
[0132] Die erfindungsgemäße Flächen-Reinigungsmaschine 10 funktioniert wie folgt:
Für einen Reinigungsbetrieb ist die Flächen-Reinigungsmaschine 10 über die Reinigungswalze
18 auf der zu reinigenden Fläche 16 aufgestützt. Ein Bediener steht auf der zu reinigenden
Fläche 16 hinter der Flächen-Reinigungsmaschine 10 und hält diese beispielsweise einhändig
an dem Griff 24.
[0133] Der Bediener kann einen Vorwärtsschub in der Vorwärtsrichtung 164 durchführen.
[0134] Bei einem Reinigungsbetrieb erzeugt das Sauggebläse 34 einen Saugstrom, welcher in
dem Saugkanal 44 und damit in den Bereichen 46, 50 und 52 einen Unterdruck gegenüber
dem Außenraum 128 bewirkt.
[0135] Der Antriebsmotor 78 erzeugt ein Drehmoment, welches über die Getriebeeinrichtung
84 auf die Reinigungswalze 18 übertragen wird. Diese wird rotierend angetrieben. Sie
wird insbesondere im Gegenuhrzeigersinn (in Figur 1 angedeutet durch das Bezugszeichen
166) rotierend angetrieben.
[0136] Es ist insbesondere vorgesehen, dass die Reinigungswalze 18 mit einer Umfangsgeschwindigkeit
im Bereich zwischen 0,9 m/s und 1,2 m/s und insbesondere mit einer Umfangsgeschwindigkeit
größer 0,92 m/s und insbesondere kleiner als 1,15 m/s angetrieben wird.
[0137] Sie wird beispielsweise mit einer Umfangsgeschwindigkeit im Bereich zwischen 0,95
m/s und 1,05 m/s angetrieben. Beispielsweise wird sie mit einer Umfangsgeschwindigkeit
von ca. 1 m/s angetrieben.
[0138] Grundsätzlich kann es vorgesehen sein, dass die Umfangsgeschwindigkeit durch einen
Bediener einstellbar ist. Bei einer konstruktiv einfachen Ausführungsform legt die
Antriebseinrichtung 76 die Umfangsgeschwindigkeit fest.
[0139] Die Reinigungswalze 18 weist einen Besatz 56 auf, welcher zusammendrückbar ist. Der
Besatz 56 ist insbesondere aus einem textilen Material hergestellt.
[0140] Die Umfangsgeschwindigkeit wie oben erwähnt bezieht sich dann nicht auf einen maximalen
Durchmesser der Reinigungswalze 18, sondern auf einen Durchmesser, wenn der Besatz
56 beispielsweise über die Gewichtskraft der Flächen-Reinigungsmaschine 10 zusammengedrückt
ist.
[0141] Eine zu niedrige Umfangsgeschwindigkeit bewirkt ein reines Abrollen der Flächen-Reinigungsmaschine
auf der zu reinigenden Fläche 16 ohne ausreichenden Reinigungseffekt. Eine zu große
Umfangsgeschwindigkeit bewirkt ein Spritzen von Reinigungsflüssigkeit.
[0142] Die genannten Umfangsgeschwindigkeiten sind insbesondere ausgelegt auf eine Arbeitsgeschwindigkeit
(Vorwärtsgeschwindigkeit) des Bedieners von ca. 0,9 m/s.
[0143] Durch die Befeuchtungseinrichtung 116 wird die Reinigungswalze 18 mit Reinigungsmittel
aus der Tankeinrichtung 42 befeuchtet. Diese Flüssigkeitsbeaufschlagung ist dabei
pumpenfrei und insbesondere magnetventilfrei.
[0144] Durch Schwerkraftwirkung strömt Reinigungsflüssigkeit aus der Tankeinrichtung 42
zu dem oder den Sammelräumen 132. (Bei einer Ausführungsform, bei der die Tankeinrichtung
am Reinigungskopf sitzt, kann die Tankeinrichtung selber einen Sammelraum bilden.)
[0145] Bei einer Unterdruckbeaufschlagung an dem Saugkanal 44 mit den Bereichen 50, 52 sorgt
die druckwirksame Verbindung zu dem oder den druckgesteuerten Schaltern 118 für eine
Öffnung des oder der Fluidwege 146. Es kann sich dann Reinigungsflüssigkeit in dem
Verteiler 152 ansammeln und von dort die Reinigungswalze 18 beaufschlagen. Es ist
dabei für eine gleichmäßige Beaufschlagung über im Wesentlichen die gesamte Länge
der Reinigungswalze 18 längs der Längsachse 70 gesorgt.
[0146] Durch Kapillarwirkung mittels einem oder mehreren Spaltkanälen 162 kann die gleichmäßige
Verteilung unterstützt werden.
[0147] Durch (manuelle) Sperrung des Sperrventils 139 ist ein Reinigungsbetrieb ohne Flüssigkeitsbeaufschlagung
("Saugbetrieb") möglich.
[0148] Ein Bediener kann durch Vorgabe der Winkelstellung 160 einstellen, ob aus dem Verteiler
152 Reinigungsflüssigkeit zu der Reinigungswalze 18 strömt oder nicht. Diese Einstellung
ist schwerkraftgesteuert, je nach dem, ob die Auslassöffnungseinrichtung 156 bezogen
auf die Schwerkraftrichtung oberhalb oder unterhalb der Rinne 154 positioniert ist,
wobei gegebenenfalls Kapillarkräfte über den Spaltkanal 162 und ein Unterdruckeffekt
durch Anliegen von Fasern des Besatzes 56 an der Auslassöffnungseinrichtung 156 vorliegen.
[0149] Durch Reinigungsflüssigkeit wird Schmutz an der zu reinigenden Fläche 16 aufgeweicht
und kann dann über die Reinigungswalze 18 mitgenommen werden.
[0150] Über die Saugmündung 54 oder entsprechende Saugmündungen erfolgt eine Absaugung mittels
des hergestellten Saugstroms. An der Abscheidereinrichtung 38 erfolgt eine Trennung
in feste Schmutzpartikel und Flüssigkeit. Schmutzflüssigkeit wird in der Tankeinrichtung
40 gesammelt.
[0151] Durch das Gelenk 62 lässt sich beispielsweise auch eine maschinelle Eckenreinigung
oder Randreinigung durchführen. Der Gerätekörper 12 ist relativ zu dem Reinigungskopf
14 um die Schwenkachse 64 in dem Schwenkbereich schwenkbar.
[0152] Der relativ schwere Antriebsmotor 78 ist bezogen auf einen Normalbetriebsmodus weit
unten in der Nähe zu dem Reinigungskopf 14 angeordnet und platzsparend mindestens
teilweise an dem Gelenk 62 positioniert. Er lässt sich dabei mindestens teilweise
außerhalb des Reinigungskopfes 14 (beabstandet zu der Reinigungswalze 18) positionieren.
[0153] Über das Kehrelement 98 ist Grobschmutz kehrbar, welcher dann durch die Reinigungswalze
18 mitnehmbar ist.
Bezugszeichenliste
[0154]
- 10
- Flächen-Reinigungsmaschine
- 12
- Gerätekörper
- 14
- Reinigungskopf
- 16
- zu reinigende Fläche
- 18
- Reinigungswalze
- 20
- Längsachse
- 22
- Stab
- 24
- Griff
- 26
- Schalter
- 28
- Gehäuse
- 30
- Hakeneinrichtung
- 32
- Saugaggregateinrichtung
- 34
- Sauggebläse
- 36
- Motor
- 38
- Abscheidereinrichtung
- 40
- Tankeinrichtung für Schmutzflüssigkeit
- 42
- Tankeinrichtung für Reinigungsflüssigkeit
- 44
- Saugkanal
- 46
- erster Bereich
- 48
- Abzweigung
- 50
- zweiter Bereich
- 52
- dritter Bereich
- 54
- Saugmündung
- 56
- Besatz
- 58
- erste Mündungswandung
- 60
- zweite Mündungswandung
- 62
- Gelenk
- 64
- Schwenkachse
- 66
- spitzer Winkel
- 68
- Rotationsachse
- 70
- Längsachse
- 72
- Innenhülse
- 74
- Außenhülse
- 76
- Antriebseinrichtung
- 78
- Antriebsmotor
- 80
- Motorwelle
- 82
- Antriebsachse
- 84
- Getriebeeinrichtung
- 86
- Drehzahluntersetzer
- 88
- Winkelgetriebe
- 90
- erste Stirnseite
- 92
- zweite Stirnseite
- 94
- Gehäuse
- 96
- Reinigungswalzen-Halter
- 98
- Kehrelement
- 100
- mittlerer Bereich
- 102
- Antriebselement
- 104
- Riemen
- 106
- erster Stift
- 108
- zweiter Stift
- 110
- erster Teil
- 112
- zweiter Teil
- 114
- Spalt
- 116
- Befeuchtungseinrichtung
- 118
- druckgesteuerter Schalter
- 120
- Doppelpfeil
- 122
- Membran
- 124
- Sperrelement
- 126
- erste Fläche
- 128
- Außenraum
- 130
- zweite Fläche
- 132
- Sammelraum
- 134
- Leitung
- 136
- Anschluss
- 138
- Verteilerleitung
- 139
- Sperrventil
- 140
- erste Anschlussstelle
- 142
- zweite Anschlussstelle
- 144
- Raum
- 146
- Fluidweg
- 148
- Wandung
- 150
- Anlagefläche
- 152
- Verteiler
- 154
- Rinne
- 156
- Auslassöffnungseinrichtung
- 158
- Abgabeöffnung
- 160
- Winkelstellung
- 162
- Spaltkanal
- 164
- Vorwärtsrichtung
- 166
- Gegenuhrzeigersinn
1. Flächen-Reinigungsmaschine, umfassend mindestens eine Reinigungswalze (18), eine Antriebseinrichtung
(76) zum rotatorischen Antrieb der mindestens einen Reinigungswalze (18), eine Befeuchtungseinrichtung
(116) zur Beaufschlagung der mindestens einen Reinigungswalze (18) mit Reinigungsflüssigkeit,
und eine Saugaggregateinrichtung (32) zur Erzeugung eines Saugstroms, welche mit mindestens
einem Saugkanal (44) und mindestens einer Saugmündung (54), die der mindestens einen
Reinigungswalze (18) zugeordnet ist, in fluidwirksamer Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, dass die Befeuchtungseinrichtung (116) mindestens einen druckgesteuerten Schalter (118)
umfasst, welcher in einer geöffneten Stellung einen Fluidweg (146) für Reinigungsflüssigkeit
zu der mindestens einen Reinigungswalze (18) freigibt und in einer geschlossenen Stellung
den Fluidweg (146) sperrt, und dass der mindestens eine druckgesteuerte Schalter (118)
an den mindestens einen Saugkanal (44) druckwirksam gekoppelt ist, wobei bei einer
durch einen Saugstrom in dem mindestens einen Saugkanal (44) bewirkten Unterdruckbeaufschlagung
der mindestens eine druckgesteuerte Schalter (118) in die geöffnete Stellung geht
und/oder die geöffnete Stellung hält.
2. Flächen-Reinigungsmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch mindestens einen Sammelraum (132) für Reinigungsflüssigkeit, wobei der durch den
mindestens einen druckgesteuerten Schalter (118) bezüglich Öffnen und Schließen steuerbare
Fluidweg (146) zwischen dem mindestens einen Sammelraum (132) und der mindestens einen
Reinigungswalze (18) liegt.
3. Flächen-Reinigungsmaschine nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Tankeinrichtung (42) für Reinigungsflüssigkeit, welche in fluidwirksamer Verbindung
mit dem Fluidweg (146) steht und insbesondere in fluidwirksamer Verbindung mit mindestens
einem Sammelraum (132) für Reinigungsflüssigkeit steht, und insbesondere, dass Reinigungsflüssigkeit
aus der Tankeinrichtung (42) ständig an dem mindestens einen Sammelraum (132) ansteht,
und insbesondere, dass die Tankeinrichtung (42) in einem Normalbetriebsmodus der Flächen-Reinigungsmaschine
bezogen auf die Schwerkraftrichtung (g) oberhalb der mindestens einen Reinigungswalze
(18) positioniert ist.
4. Flächen-Reinigungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine druckgesteuerte Schalter (118) eine erste Fläche (126) aufweist,
welche in druckwirksamer Verbindung mit dem mindestens einen Saugkanal (44) steht,
und eine zweite Fläche (130) aufweist, welche in druckwirksamer Verbindung mit dem
Außenraum (128) steht, wobei eine Druckdifferenz zwischen der ersten Fläche (126)
und der zweiten Fläche (130) die Stellung des mindestens einen druckgesteuerten Schalters
(118) bestimmt, und insbesondere, dass eine Unterdruckbeaufschlagung des mindestens
einen Saugkanals (44) eine Druckdifferenz zwischen der ersten Fläche (126) und der
zweiten Fläche (130) bewirkt, welche den mindestens einen druckgesteuerten Schalter
(118) in die geöffnete Stellung bringt und/oder in der geöffneten Stellung hält, und
insbesondere, dass der mindestens eine druckgesteuerte Schalter (118) eine Rückstelleinrichtung
aufweist, welche bei Unterschreiten einer Mindestschwelle der Druckdifferenz eine
Rückstellung in die geschlossene Stellung bewirkt und/oder die geschlossene Stellung
hält, und insbesondere, dass die Rückstelleinrichtung durch eine Eigenelastizität
des mindestens einen druckgesteuerten Schalters (118) gebildet ist.
5. Flächen-Reinigungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine druckgesteuerte Schalter (118) eine bewegliche Membran (122)
aufweist.
6. Flächen-Reinigungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine druckgesteuerte Schalter (118) mindestens ein bewegliches Sperrelement
(124) für den Fluidweg (146) aufweist, welches insbesondere an einer beweglichen Membran
(122) angeordnet ist.
7. Flächen-Reinigungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem mindestens einen druckgesteuerten Schalter (118) ein Verteiler (152) für Reinigungsflüssigkeit
an die mindestens eine Reinigungswalze (18) nachgeordnet ist, welcher fluidwirksam
mit dem Fluidweg (146) verbunden ist, und insbesondere, dass der Verteiler (152) mindestens
eine Rinne (154) umfasst oder durch mindestens eine Rinne (154) gebildet ist.
8. Flächen-Reinigungsmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Rinne (154) sich mindestens näherungsweise parallel zu einer
Längsachse (70) der mindestens einen Reinigungswalze (18) erstreckt und/oder sich
mindestens näherungsweise parallel zu einer Rotationsachse (68) der mindestens einen
Reinigungswalze (18) erstreckt.
9. Flächen-Reinigungsmaschine nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Rinne (154) mit einer Auslassöffnungseinrichtung (156) sich über
mindestens 80 % einer Länge der mindestens einen Reinigungswalze (18) und insbesondere
über eine ganze Länge der mindestens einen Reinigungswalze (18) erstreckt.
10. Flächen-Reinigungsmaschine nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Rinne (154) halbschalenförmig ausgebildet ist.
11. Flächen-Reinigungsmaschine nach einem der Ansprüche 7 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass der Verteiler (152) eine Auslassöffnungseinrichtung (156) aufweist, welche so angeordnet
und ausgebildet ist, dass in Abhängigkeit einer Winkelposition des Verteilers (152)
zu der Schwerkraftrichtung (g) Reinigungsflüssigkeit aus dem Verteiler (152) zu der
mindestens einen Reinigungswalze (18) strömt oder nicht, und insbesondere, dass die
Winkelposition des Verteilers (152) zu der Schwerkraftrichtung (g) durch eine Winkelposition
(160) einer Längsachse (20) der Flächen-Reinigungsmaschine zu einer zu reinigenden
Fläche (16) bestimmt ist.
12. Flächen-Reinigungsmaschine nach einem der Ansprüche 7 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Befeuchtung der mindestens einen Reinigungswalze (18) über den Verteiler (152)
schwerkraftgesteuert ist.
13. Flächen-Reinigungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Flächen-Reinigungsmaschine bezüglich einer Befeuchtung der mindestens einen Reinigungswalze
(18) durch die Befeuchtungseinrichtung (116) pumpenfrei ausgebildet ist.
14. Flächen-Reinigungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Fluidweg (146) mindestens einen Spaltkanal (162) aufweist, welcher insbesondere
so ausgebildet ist, dass ein Kapillareffekt für die Strömung von Reinigungsflüssigkeit
auftritt, und insbesondere, dass ein Besatz (56) der mindestens einen Reinigungswalze
(18) an einer Austrittsöffnungseinrichtung (156) des mindestens einen Spaltkanals
(162) anliegt oder nahezu anliegt, und insbesondere, dass ein Verteiler (152) für
Reinigungsflüssigkeit dem mindestens einen Spaltkanal (162) bezogen auf eine Strömungsrichtung
für Reinigungsflüssigkeit vorgeschaltet ist.
15. Flächen-Reinigungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Reinigungsbetrieb die Flächen-Reinigungsmaschine sich nur über eine Reinigungswalze
(18), welche rotatorisch angetrieben ist, auf der zu reinigenden Fläche (16) abstützt.
1. Surface cleaning machine, comprising at least one cleaning roller (18), a drive device
(76) for driving the at least one cleaning roller (18) in rotation, a wetting device
(116) for applying cleaning liquid to the at least one cleaning roller (18), and a
suction unit device (32) for generating a suction flow, which suction unit device
(32) is operatively connected for fluid communication with at least one suction channel
(44) and at least one suction mouth (54) which is associated with the at least one
cleaning roller (18), characterized in that the wetting device (116) comprises at least one pressure-controlled switch (118)
which, in an open position, opens a fluid path (146) for cleaning liquid to the at
least one cleaning roller (18) and, in a closed position, blocks the fluid path (146),
and in that the at least one pressure-controlled switch (118) is operatively coupled to the at
least one suction channel (44) for pressure communication therewith, wherein, when
a negative pressure is applied by a suction flow in the at least one suction channel
(44), the at least one pressure-controlled switch (118) goes to the open position
and/or maintains the open position.
2. Surface cleaning machine in accordance with claim 1, characterized by at least one collecting space (132) for cleaning liquid, wherein the fluid path (146)
that is controllable with respect to opening and closing by the at least one pressure-controlled
switch (118) is located between the at least one collecting space (132) and the at
least one cleaning roller (18).
3. Surface cleaning machine in accordance with claim 1 or 2, characterized by a tank device (42) for cleaning liquid which is operatively connected for fluid communication
with the fluid path (146) and is, in particular, operatively connected for fluid communication
with at least one collecting space (132) for cleaning liquid, and in particular in
that cleaning liquid from the tank device (42) is always present at the least one
collecting space (132), and in particular in that, in a normal mode of operation of
the surface cleaning machine, the tank device (42) is positioned above the at least
one cleaning roller (18) relative to the direction of gravity (g).
4. Surface cleaning machine in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the at least one pressure-controlled switch (118) has a first surface (126) which
is operatively connected to the at least one suction channel (44) for pressure communication
therewith, and has a second surface (130) which is operatively connected to the outside
space (128) for pressure communication therewith, wherein a pressure difference between
the first surface (126) and the second surface (130) determines the position of the
at least one pressure-controlled switch (118), and in particular in that negative pressure application to the at least one suction channel (44) causes a pressure
difference between the first surface (126) and the second surface (130), which pressure
difference moves the at least one pressure-controlled switch (118) into the open position
and/or maintains the pressure-controlled switch (118) in the open position, and in
particular in that the at least one pressure-controlled switch (118) comprises a return device which,
when the pressure difference falls below a minimum threshold, effects a return action
to the closed position and/or maintains the closed position, and in particular in that the return device is formed by an inherent elasticity of the at least one pressure-controlled
switch (118).
5. Surface cleaning machine in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the at least one pressure-controlled switch (118) comprises a movable membrane (122).
6. Surface cleaning machine in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the at least one pressure-controlled switch (118) comprises at least one movable
blocking element (124) for the fluid path (146) which is arranged at a movable membrane
(122) in particular.
7. Surface cleaning machine in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that arranged downstream of the at least one pressure-controlled switch (118) is a distributor
(152) for distributing cleaning liquid to the at least one cleaning roller (18), which
distributor (152) is operatively connected for fluid communication with the fluid
path (146), and in particular in that the distributor (152) comprises at least one channel (154) or is formed by at least
one channel (154).
8. Surface cleaning machine in accordance with claim 7, characterized in that the at least one channel (154) extends at least approximately parallel to a longitudinal
axis (70) of the at least one cleaning roller (18) and/or extends at least approximately
parallel to an axis of rotation (68) of the at least one cleaning roller (18).
9. Surface cleaning machine in accordance with claim 7 or 8, characterized in that the at least one channel (154) extends with an outlet opening device (156) over at
least 80 % of a length of the at least one cleaning roller (18) and in particular
over an entire length of the at least one cleaning roller (18).
10. Surface cleaning machine in accordance with any one of claims 7 to 9, characterized in that the at least one channel (154) is configured in the form of a half-shell.
11. Surface cleaning machine in accordance with any one of claims 7 to 10, characterized in that the distributor (152) comprises an outlet opening device (156) which is arranged
and configured such that, depending on an angular position of the distributor (152)
in relation to the direction of gravity (g), cleaning liquid flows or does not flow
out of the distributor (152) to the at least one cleaning roller (18), and in particular
in that the angular position of the distributor (152) in relation to the direction of gravity
(g) is determined by an angular position (160) of a longitudinal axis (20) of the
surface cleaning machine relative to a surface (16) that is to be cleaned.
12. Surface cleaning machine in accordance with any one of claims 7 to 11, characterized in that wetting of the at least one cleaning roller (18) via the distributor (152) is gravity-controlled.
13. Surface cleaning machine in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that in regard to wetting the at least one cleaning roller (18) by the wetting device
(116), the surface cleaning machine is configured to be pumpless.
14. Surface cleaning machine in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the fluid path (146) comprises at least one slot channel (162) which is, in particular,
configured such that a capillary effect occurs for the flow of cleaning liquid, and
in particular in that a cleaning substrate (56) of the at least one cleaning roller (18) is in contact,
or almost in contact, against an outlet opening device (156) of the at least one slot
channel (162), and in particular in that a distributor (152) for cleaning liquid is located upstream of the at least one slot
channel (162), relative to a direction of flow for cleaning liquid.
15. Surface cleaning machine in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that in a cleaning operation, the surface cleaning machine is solely supported on the
surface (16) that is to be cleaned via a cleaning roller (18) which is driven in rotation.
1. Machine de nettoyage de surfaces, comprenant au moins un rouleau de nettoyage (18),
un dispositif d'entraînement (76) pour l'entraînement rotatif de l'au moins un rouleau
de nettoyage (18), un dispositif d'humidification (116) pour la soumission de l'au
moins un rouleau de nettoyage (18) à l'effet d'un liquide de nettoyage, et un dispositif
de groupe d'aspiration (32) pour la production d'un courant d'aspiration, lequel est
en liaison fluidique avec au moins un canal d'aspiration (44) et au moins une embouchure
d'aspiration (54), qui est associée à l'au moins un rouleau de nettoyage (18), caractérisée en ce que le dispositif d'humidification (116) comprend au moins un commutateur commandé par
pression (118), lequel, dans une position ouverte, libère une voie fluidique (146)
pour le liquide de nettoyage vers l'au moins un rouleau de nettoyage (18) et, dans
une position fermée, bloque la voie fluidique (146), et que l'au moins un commutateur
commandé par pression (118) est accouplé de manière à agir sur la pression à l'au
moins un canal d'aspiration (44), dans laquelle, lors d'une soumission à un vide provoquée
par un courant d'aspiration dans l'au moins un canal d'aspiration (44), l'au moins
un commutateur commandé par pression (118) passe dans la position ouverte et/ou conserve
la position ouverte.
2. Machine de nettoyage de surfaces selon la revendication 1, caractérisée par au moins un espace de collecte (132) pour le liquide de nettoyage, dans laquelle
la voie fluidique (146) pouvant être commandée par l'au moins un commutateur commandé
par pression (118) en ce qui concerne l'ouverture et la fermeture se situe entre l'au
moins un espace de collecte (132) et l'au moins un rouleau de nettoyage (18).
3. Machine de nettoyage de surfaces selon la revendication 1 ou 2, caractérisée par un dispositif de réservoir (42) pour le liquide de nettoyage, lequel est en liaison
fluidique avec la voie fluidique (146) et en particulier en liaison fluidique avec
au moins un espace de collecte (132) pour le liquide de nettoyage, et en particulier
que le liquide de nettoyage provenant du dispositif de réservoir (42) attend en permanence
sur l'au moins un espace de collecte (132), et en particulier que le dispositif de
réservoir (42), dans un mode de fonctionnement normal de la machine de nettoyage de
surfaces, est positionné au-dessus de l'au moins un rouleau de nettoyage (18) par
rapport à la direction de gravité (g).
4. Machine de nettoyage de surfaces selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que l'au moins un commutateur commandé par pression (118) présente une première surface
(126), laquelle est en liaison agissant sur la pression avec l'au moins un canal d'aspiration
(44), et présente une deuxième surface (130), laquelle est en liaison agissant sur
la pression avec l'espace extérieur (128), dans laquelle une différence de pression
entre la première surface (126) et la deuxième surface (130) détermine la position
de l'au moins un commutateur commandé par pression (118), et en particulier qu'une
soumission à un vide de l'au moins un canal d'aspiration (44) provoque une différence
de pression entre la première surface (126) et la deuxième surface (130), laquelle
amène l'au moins un commutateur commandé par pression (118) dans la position ouverte
et/ou la maintient dans la position ouverte, et en particulier que l'au moins un commutateur
commandé par pression (118) présente un dispositif de rappel, lequel, lorsqu'un seuil
minimal de la différence de pression n'est pas atteint, provoque un rappel dans la
position fermée et/ou maintient la position fermée, et en particulier que le dispositif
de rappel est formé par une élasticité propre de l'au moins un commutateur commandé
par pression (118).
5. Machine de nettoyage de surfaces selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que l'au moins un commutateur commandé par pression (118) présente une membrane mobile
(122).
6. Machine de nettoyage de surfaces selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que l'au moins un commutateur commandé par pression (118) présente au moins un élément
de blocage mobile (124) pour la voie fluidique (146), lequel est disposé en particulier
sur une membrane mobile (122).
7. Machine de nettoyage de surfaces selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce qu'un distributeur (152) pour le liquide de nettoyage sur l'au moins un rouleau de nettoyage
(18) est disposé en aval de l'au moins un commutateur commandé par pression (118),
lequel est en liaison fluidique avec la voie fluidique (146), et en particulier que
le distributeur (152) comprend au moins une rigole (154) ou est formé par au moins
une rigole (154).
8. Machine de nettoyage de surfaces selon la revendication 7, caractérisée en ce que l'au moins une rigole (154) s'étend au moins approximativement parallèlement à un
axe longitudinal (70) de l'au moins un rouleau de nettoyage (18) et/ou s'étend au
moins approximativement parallèlement à un axe de rotation (68) de l'au moins un rouleau
de nettoyage (18).
9. Machine de nettoyage de surfaces selon la revendication 7 ou 8, caractérisée en ce que l'au moins une rigole (154) avec un dispositif d'ouverture de sortie (156) s'étend
sur au moins 80 % d'une longueur de l'au moins un rouleau de nettoyage (18) et en
particulier sur toute une longueur de l'au moins un rouleau de nettoyage (18) .
10. Machine de nettoyage de surfaces selon l'une quelconque des revendications 7 à 9,
caractérisée en ce que l'au moins une rigole (154) est réalisée en forme de demi-coquille.
11. Machine de nettoyage de surfaces selon l'une quelconque des revendications 7 à 10,
caractérisée en ce que le distributeur (152) présente un dispositif d'ouverture de sortie (156), lequel
est disposé et réalisé de sorte que, en fonction d'une position angulaire du distributeur
(152) par rapport à la direction de gravité (g), le liquide de nettoyage s'écoule
ou non du distributeur (152) vers l'au moins un rouleau de nettoyage (18), et en particulier
que la position angulaire du distributeur (152) par rapport à la direction de gravité
(g) est déterminée par une position angulaire (160) d'un axe longitudinal (20) de
la machine de nettoyage de surfaces par rapport à une surface à nettoyer (16).
12. Machine de nettoyage de surfaces selon l'une quelconque des revendications 7 à 11,
caractérisée en ce qu'une humidification de l'au moins un rouleau de nettoyage (18) est commandée en gravité
par l'intermédiaire du distributeur (152).
13. Machine de nettoyage de surfaces selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la machine de nettoyage de surfaces, en ce qui concerne une humidification de l'au
moins un rouleau de nettoyage (18) par le dispositif d'humidification (116), est réalisée
sans pompe.
14. Machine de nettoyage de surfaces selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la voie fluidique (146) présente au moins un canal fendu (162), lequel est réalisé
en particulier de sorte qu'un effet capillaire pour l'écoulement de liquide de nettoyage
se produit, et en particulier qu'une garniture (56) de l'au moins un rouleau de nettoyage
(18) s'applique ou s'applique presque sur un dispositif d'ouverture de sortie (156)
de l'au moins un canal fendu (162), et en particulier qu'un distributeur (152) pour
le liquide de nettoyage est monté en amont de l'au moins un canal fendu (162) par
rapport à une direction d'écoulement pour le liquide de nettoyage.
15. Machine de nettoyage de surfaces selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que, dans un mode nettoyage, la machine de nettoyage de surfaces s'appuie sur la surface
à nettoyer (16) uniquement par l'intermédiaire d'un rouleau de nettoyage (18), lequel
est entraîné en rotation.