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(11) |
EP 3 207 830 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.04.2019 Patentblatt 2019/14 |
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Anmeldetag: 15.02.2017 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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REISEMATRATZE
TRAVEL MATTRESS
MATELAS D'APPOINT
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
18.02.2016 DE 102016102880
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.08.2017 Patentblatt 2017/34 |
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Patentinhaber: Maiers Bettwarenfabrik GmbH + Co. KG |
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73087 Bad Boll (DE) |
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Erfinder: |
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- Maier, Sven Oliver
73087 Bad Boll (DE)
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| (74) |
Vertreter: Ruckh, Rainer Gerhard |
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Patentanwalt
Jurastrasse 1 73087 Bad Boll 73087 Bad Boll (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 1 197 171 DE-U1- 8 814 506 DE-U1- 29 623 015
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DE-A1- 3 321 720 DE-U1- 20 113 727 US-A- 5 671 492
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Reisematratze.
[0002] Matratzen als Auflagen in Betten sind generell in unterschiedlichsten Ausführungsformen
im Einsatz. Generell ist es bekannt, derartige Matratzen aus unterschiedlichen übereinanderliegenden
Schichten bestehend zu fertigen, um durch eine geeignete Materialwahl der Schichten
die Eigenschaften der Matratze, insbesondere deren Einfederverhalten, vorzugeben.
[0003] Die
DE 10 2014 110 988 A1 betrifft eine Matratze mit einen Aufnahmeraum begrenzenden Begrenzungselementen sowie
polyederförmigen Einsatzelementen, die im Aufnahmeraum mit aneinander angrenzenden
Seitenflächen angeordnet sind.
[0004] Durch das Einbringen von verschiedene Eigenschaften aufweisenden Einsatzelementen
können die Eigenschaften der Matratze, insbesondere deren Festigkeit oder Nachgiebigkeit,
gezielt ortsabhängig vorgegeben werden. Durch eine geeignete Wahl der Größe der einzelnen
Einsatzelemente im Verhältnis zur Größe, insbesondere Grundfläche des Aufnahmeraums,
kann eine hohe Ortsauflösung bei der Einstellung der Eigenschaften der Matratze erzielt
werden. Generell ist die Ortsauflösung umso höher desto mehr Einsatzelemente in dem
Aufnahmeraum angeordnet sind.
[0005] Die
EP 1 197 171 A2 betrifft eine Matratze mit mindestens zwei verschiedenartigen als modular auswechselbare
Einheiten ausgebildeten Schichten, wobei eine erste Schicht als gewichtstragender
und elastisch verformbarer Kern und eine zweite Schicht als Auflage, welche gewünschte
Oberflächeneigenschaften der Matratze bestimmt, ausgebildet ist. Weiterhin sind Mittel
vorgesehen, welche die Schichten paarweise relativ zueinander verschiebefest halten.
Diese Mittel sind umfangsseitig angeordnete Verschlüsse, insbesondere Reiss- oder
Klettverschlüsse. In eine der Schichten können Elemente eingesetzt werden, um so deren
elastische Eigenschaften zu definieren.
[0006] Die
DE 33 21 720 A1 betrifft einen Polsterkörper aus Schaumstoff, insbesondere eine Schaumstoffmatratze.
Zur besseren Anpassung an die anatomischen Gegebenheiten und individuellen Bedürfnisse
wird der Polsterkörper aus einzelnen ineinandergreifenden Schaumstoffelementen gleicher
und unterschiedlicher Härte zusammengesetzt.
[0007] Die
DE 296 23 015 U1 betrifft eine Matratze mit einem Trägerteil sowie in das Trägerteil einsetzbare Einlegeteile.
Die Einlegeteile besitzen einen anderen Härtegrad als das Trägerteil. Weiterhin können
auch mehrere Einlegeteile unterschiedliche Härtegrade aufweisen.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Matratze der eingangs genannten Art
hinsichtlich ihrer Funktionalität weiter zu verbessern.
[0009] Zur Lösung dieser Aufgabe sind die Merkmale des Anspruchs 1 vorgesehen. Vorteilhafte
Ausführungsformen und zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen
Ansprüchen beschrieben.
[0010] Die Erfindung betrifft eine Reisematratze mit einer Grundplatte und einer Anordnung
von Trägereinheiten, welche mittels Befestigungselemente auf der Oberseite der Grundplatte
fixiert sind und eine rahmenlose Oberkonstruktion mit einer benutzerspezifischen,
individuellen Zonierung ausbilden und mit einem die Grundplatte und die Trägereinheiten
umhüllenden Bezug. An den Unterseiten der Trägereinheit sind ausmündende Ausnehmungen
vorgesehen. In der Grundplatte sind Aussparungen vorgesehen, in welche die Befestigungselemente
bildende Steuerelemente eingesetzt sind, so dass sie über die Oberseite der Grundplatte
hervorstehen. Es sind Steuerelemente mit unterschiedlichen Festigkeiten und elastischen
Eigenschaften vorgesehen. Auf den hervorstehenden Teil des Steuerelements ist eine
Trägereinheit mit einer Ausnehmung eingesetzt und formschlüssig in dieser gehalten.
Jedes Steuerelement weist eine kreiszylindrische Kontur auf, die im unteren Bereich
verbreitert ist. Jede Aussparung weist im oberen Bereich der Grundplatte einen kleineren
Durchmesser als im unteren Bereich auf. Ein Steuerelement ist von unten in eine Aussparung
eingesetzt und in dieser formschlüssig gehalten. Der obere Teil des Steuerelements
steht über die Oberseite der Grundplatte hervor.
[0011] Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht darin, dass die erfindungsgemäße Matratze
mit sehr geringen Bauhöhen hergestellt werden kann, so dass diese allgemein in Reisefahrzeugen
eingesetzt werden kann und besonders vorteilhaft als Wohnmobilmatratze verwendet werden
kann. In Schlafräumen beziehungsweise Schlafabteilen von Wohnmobilen und ähnlichen
Reisefahrzeugen wie Booten, Jachten und dergleichen steht typischerweise nur eine
geringe Raumhöhe zur Verfügung. Daher können dort handelsübliche Matratzen mit ihren
großen Bauhöhen nicht eingesetzt werden. Mit der erfindungsgemäßen Reisematratze können
jedoch Wohnmobile beliebiger Bauart ausgestattet werden.
[0012] Besonders vorteilhaft weist die erfindungsgemäße Reisematratze eine Bauhöhe im Bereich
von 8 cm bis 16 cm auf.
[0013] Die erfindungsgemäße Matratze weist aufgrund ihres spezifischen Aufbaus einen höheren
Komfort als bekannte Matratzen gleicher Bauhöhen auf. Die mit der spezifischen erfindungsgemäßen
Konstruktion erzielte Erhöhung des Komforts wirkt sich umso stärker aus, je geringer
die Bauhöhe der Matratze, das heißt bei Matratzen mit geringen Bauhöhen kommen die
Vorteile der erfindungsgemäßen Matratze am stärksten zum Tragen.
[0014] Ein weiterer wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Reisematratze besteht in
deren modularen Aufbau. Die Einzelkomponenten der Reisematratze können
kompakt in einer Transportverpackung integriert werden, wobei hierzu bevorzugt die
Grundplatte eine aufrollbare Einheit bildet.
[0015] Die Reisematratze kann damit als Bausatz versendet werden, der mit sehr geringem
Aufwand die einzelnen Module ohne jegliche Werkzeuge zur Reisematratze zusammenfügen
kann. Die Reihenfolge der Trägereinheiten auf der Grundplatte kann dabei durch spezifische
Markierungen der Trägereinheiten gekennzeichnet sein, so dass ein fehlerhafter Zusammenbau
vermieden wird. Damit kann die Reisematratze insbesondere über das Internet vertrieben
werden.
[0016] Dennoch erhält der Kunde eine individuell für seine Bedürfnisse angepasste Reisematratze.
Durch vorherige Abklärung der räumlichen Randbedingungen kann die Außenkontur der
Reisematratze an den jeweiligen Einbauraum angepasst sein.
[0017] Weiterhin können durch eine spezifische Auswahl von Trägereinheiten die elastischen
Eigenschaften der Reisematratze an die individuellen Bedürfnisse des Benutzers angepasst
sein.
[0018] Ein weiterer wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Reisematratze besteht darin,
dass die Trägereinheiten auf der Grundplatte eine rahmenlose Oberkonstruktion bilden,
das heißt die Reisematratze benötigt keinen aufwändigen, schwer transportablen Rahmen
auf der Grundplatte.
[0019] Der Grundgedanke der Erfindung besteht darin, an der Oberseite der Grundplatte selbst
Befestigungselemente zur Befestigung der einzelnen Trägereinheiten vorzusehen.
[0020] Erfindungsgemäß sind in der Grundplatte Aussparungen vorgesehen, in welche die Befestigungselemente
bildende Steuerelemente einsetzbar sind, so dass sie über die Oberseite der Grundplatte
hervorstehen.
[0021] Dabei sind vorteilhaft Steuerelemente mit unterschiedlichen Festigkeiten und elastischen
Eigenschaften vorgesehen.
[0022] Damit erfüllen die Steuerelemente nicht nur ihre Grundfunktion als Befestigungselemente.
Vielmehr können mit diesen ortsabhängig die elastischen Eigenschaften der Reisematratze
gezielt variiert werden. Hierzu können die Steuerelemente aus unterschiedlichen Materialien
wie Schäumen oder Kunststoffen bestehen. Insbesondere können die Steuerelemente auch
unterschiedliche Schichtstrukturen aus derartigen Materialien aufweisen.
[0023] Vorteilhaft besteht die Grundplatte aus einem Schaum und/oder einem Kunststoff.
[0024] Insbesondere kann die Grundplatte aus einem Verbundschaum oder Hartschaum bestehen.
[0025] Weiterhin kann die Grundplatte eine mehrschichtige Struktur aufweisen.
[0026] Besonders vorteilhaft ist die Außenkontur der Grundplatte an einen Einbauraum angepasst.
Die außenliegenden Ränder der Trägereinheit schließen bündig mit dem Außenrand der
Grundplatte ab.
[0027] Damit ist die Reisematratze in ihrer Gesamtheit an den Einbauraum angepasst.
[0028] Generell sind die Trägereinheiten in Längsrichtung der Grundplatte dicht aneinanderliegend
angeordnet.
[0029] Dabei erstrecken sich die Trägereinheiten jeweils über die gesamte Breite der Grundplatte.
[0030] Damit ist die gesamte Fläche der Grundplatte lückenlos mit Trägereinheiten besetzt.
[0031] Je nach Anwendungsfall sind Trägereinheiten mit unterschiedlichen Flächen auf der
Grundplatte fixierbar.
[0032] Bereits durch eine Variation der Größen der Trägereinheiten können die Festigkeit
und Nachgiebigkeit der Reisematratze räumlich variiert werden.
[0033] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist jede Trägereinheit eine
Schichtstruktur auf, wobei durch Variation der Anzahl und/oder Dicke und/oder Materialbeschaffenheit
der Schichten die Eigenschaften der Trägereinheit variierbar ist.
[0034] Die Eigenschaften der Trägereinheit können so in einem weiten Bereich variiert werden.
[0035] Dabei besteht eine besondere vorteilhafte Konfiguration darin, dass eine Trägereinheit
eine obere, eine mittlere und eine untere Schicht aufweist, wobei diese Schichten
aus einem Schaum, einem Kunststoff, einem retikulierten Material, einem viskoelastischen
Material oder Kombinationen hiervon bestehen.
[0036] Weiterhin können die Eigenschaften der Trägereinheit gezielt dadurch vorgesehen oder
geändert werden, dass in diese Auslassungen und/oder Aussparungen mit geeigneten Formen
und Größen eingearbeitet sind.
[0037] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
- Figur 1:
- Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Reisematratze.
- Figur 2:
- Grundplatte der Reisematratze gemäß Figur 1.
- Figur 3:
- Teildarstellung der Reisematratze gemäß Figur 1.
- Figur 4:
- Draufsicht auf eine Stirnseite einer Trägereinheit der Reisematratze gemäß Figur 1.
[0038] Figur 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Reisematratze 1. Die
Reisematratze 1 ist im vorliegenden Fall als Wohnmobilmatratze ausgebildet und weist
eine Bauhöhe im Bereich von 8 cm bis 16 cm auf.
[0039] Die Reisematratze 1 besteht aus einer Grundplatte 2 und einer Anordnung von Trägereinheiten
3, die mittels Befestigungselementen auf der Oberseite der Grundplatte 2 befestigt
sind und so eine rahmenlose Oberkonstruktion bilden. Die Trägereinheiten 3 erstrecken
sich jeweils über die gesamte Breite der Grundplatte 2 und sind in Längsrichtung der
Grundplatte 2 dicht aneinanderliegend angeordnet, so dass diese eine vollflächige,
lückenlose Oberkonstruktion bilden.
[0040] Die in Figur 2 separat dargestellte Grundplatte 2 ist an den jeweiligen Einbauraum
angepasst. Im vorliegenden Fall weist die Grundplatte 2 eine rechteckige Kontur mit
einer Abschrägung 2a im vorderen rechten Bereich auf.
[0041] Die Außenkonturen der Trägereinheit 3 sind an die Kontur der Grundplatte 2 so angepasst,
dass die außenliegenden Ränder der Trägereinheit 3 bündig mit den Außenrändern der
Grundplatte 2 abschließen. Dementsprechend weisen die Trägereinheiten 3 im hinteren
Bereich der Grundplatte 2 exakt quaderförmige Konturen auf. Im Bereich der Abschrägung
2a der Grundplatte 2 sind die dort liegenden Stirnseiten der Trägereinheit 3 entsprechend
abgeschrägt. Prinzipiell können auch dort exakt quaderförmige Trägereinheiten 3 eingesetzt
werden, dann wird die Abschrägung 2a der Grundplatte 2 durch einen Polygonzug der
dort liegenden Stirnseiten der Trägereinheit 3 angenähert.
[0042] Die Reisematratze 1 wird generell durch einen Bezug komplettiert, der über die Struktur
mit der Grundplatte 2 und der Trägereinheit 3 gestülpt ist. Dieser Bezug ist in Figur
1 nicht dargestellt.
[0043] Die Grundplatte 2 gemäß den Figuren 1 und 2 besteht aus einem Schaum, insbesondere
einem Verbundschaum oder einem Hartschaum. Alternativ kann die Grundplatte 2 aus einem
Kunststoff bestehen. Generell kann die Grundplatte 2 aus einer mehrschichtigen Struktur
aus den vorgenannten Materialien bestehen.
[0044] Die Trägereinheiten 3 auf der Grundplatte 2 können generell in Längsrichtung der
Grundplatte 2 identische oder unterschiedliche Abmessungen aufweisen.
[0045] Die Grundplatte 2 weist, wie aus Figur 2 ersichtlich, eine matrixförmige Anordnung
von identischen Aussparungen 4 auf, die in Form von die Grundplatte 2 durchsetzenden
Löchern mit kreisförmigen Querschnitten gebildet sind.
[0046] Wie in Figur 3 dargestellt, weist jede Aussparung 4 im oberen Bereich der Grundplatte
2 einen kleineren Durchmesser als im unteren Bereich auf.
[0047] In jede Aussparung 4 wird als Befestigungselement ein Steuerelement 5 eingesetzt.
Das Steuerelement 5 weist eine kreiszylindrische Kontur auf, die im unteren Bereich
verbreitert ist.
[0048] Damit kann das Steuerelement 5 von unten in eine Aussparung 4 der Grundplatte 2 eingesetzt
werden und ist formschlüssig in dieser gehalten. Der obere Teil des Steuerelements
5 steht über die Oberseite der Grundplatte 2 auf. Auf diesen hervorstehenden Teil
des Steuerelements 5 wird eine Trägereinheit 3 mit einer Ausnehmung 6 eingesetzt.
Das Steuerelement 5 ist formschlüssig in der Ausnehmung 6 der Trägereinheit 3 gehalten.
[0049] Die in die Aussparungen 4 und Ausnehmungen 6 eingesetzten Steuerelemente 5 weisen,
wie auch jeweils die Aussparungen 4 und Ausnehmungen 6, identische Konturen auf.
[0050] Die Steuerelemente 5 können unterschiedliche Materialbeschaffenheiten, insbesondere
auch Schichtstrukturen mit unterschiedlichen Materialien aufweisen, wobei als Materialien
insbesondere Schäume oder Kunststoffe verwendet werden. Dadurch weisen die Steuerelemente
5 unterschiedliche Festigkeiten und elastische Eigenschaften auf. Da die unterschiedlichen
Steuerelemente 5 frei wählbar in beliebigen Aussparungen 4 der Grundplatte 2 positioniert
werden können, kann bereits durch die Steuerelemente 5 die Nachgiebigkeit und Festigkeit
der Reisematratze 1 variiert werden.
[0051] Figur 4 zeigt den Aufbau einer Trägereinheit 3 für die erfindungsgemäße Matratze
1. Die Trägereinheiten 3 weisen eine obere Schicht 7, eine mittlere Schicht 8 und
eine untere Schicht 9 auf.
[0052] Durch Variation der Dicke und Anzahl der Schichten 7-9 und durch Variation der Materialbeschaffenheiten
der Schichten 7-9 für die einzelnen Trägereinheiten 3 können die elastischen Eigenschaften
und die Festigkeit der einzelnen Trägereinheiten 3 gezielt variiert werden. Die Schichten
7-9 bestehen vorteilhaft aus einem Schaum, einem Kunststoff, insbesondere aus Polymeren,
einem retikulierenden Material, einem viskoelastischen Material oder Kombinationen
hiervon. Geeignete Schäume können typischerweise aus TDI (Toluylendiisocyanat) oder
aus MDI (Diphenylmethan4,4diisocyanat) bestehen.
[0053] Weiterhin können die Eigenschaften der Trägereinheiten 3 dadurch beeinflusst werden,
dass in diese Aussparungen oder Auslassungen mit bestimmten Größen und Geometrien
eingearbeitet werden.
[0054] Zweckmäßig nimmt die Festigkeit der Schichten 7-9 von oben nach unten in der Trägereinheit
3 kontinuierlich zu.
[0055] Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur besteht die obere Schicht 7 aus einem weichen,
nachgiebigen viskoelastischen Schaum.
[0056] Die mittlere 8 und untere Schicht 9 besteht jeweils aus einem Schaum, wobei die untere
Schicht 9 eine höhere Festigkeit als die mittlere Schicht 8 aufweist.
[0057] Durch die Verwendung unterschiedlicher Trägereinheiten 3 kann auf einfache Weise
eine individuelle, benutzerspezifische Zonierung der erfindungsgemäßen Reisematratze
1 erhalten werden.
1. Reisematratze (1) mit einer Grundplatte (2), mit einer Anordnung von Trägereinheiten
(3), welche mittels Befestigungselemente auf der Oberseite der Grundplatte (2) fixiert
sind und eine rahmenlose Oberkonstruktion mit einer benutzerspezifischen, individuellen
Zonierung ausbilden und mit einem die Grundplatte (2) und die Trägereinheiten (3)
umhüllenden Bezug, wobei an den Unterseiten der Trägereinheit (3) ausmündende Ausnehmungen
(6) vorgesehen sind, welche zur Aufnahme der Befestigungselemente ausgebildet sind,
wobei in der Grundplatte (2) Aussparungen (4) vorgesehen sind, in welche die Befestigungselemente
bildende Steuerelemente (5) eingesetzt sind, so dass sie über die Oberseite der Grundplatte
(2) hervorstehen, wobei Steuerelemente (5) mit unterschiedlichen Festigkeiten und
elastischen Eigenschaften vorgesehen sind, wobei auf diesen hervorstehenden Teil des
Steuerelements (5) eine Trägereinheit (3) mit einer Ausnehmung (6) eingesetzt und
formschlüssig in dieser gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Steuerelement (5) eine kreiszylindrische Kontur aufweist, die im unteren Bereich
verbreitert ist, dass jede Aussparung (4) im oberen Bereich der Grundplatte (2) einen
kleineren Durchmesser als im unteren Bereich aufweist, dass ein Steuerelement (5)
von unten in eine Aussparung (4) eingesetzt ist und in dieser formschlüssig gehalten
ist, wobei der obere Teil des Steuerelements (5) über die Oberseite der Grundplatte
(2) hervorsteht.
2. Reisematratze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (2) aus einem Schaum und/oder einem Kunststoff besteht, wobei insbesondere
die Grundplatte (2) eine mehrschichtige Struktur aufweist.
3. Reisematratze nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (2) eine aufrollbare Einheit bildet.
4. Reisematratze nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenkontur der Grundplatte (2) an einen Einbauraum angepasst ist.
5. Reisematratze nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die außenliegenden Ränder der Trägereinheit (3) bündig mit dem Außenrand der Grundplatte
(2) abschließen, dass die Trägereinheiten (3) in Längsrichtung der Grundplatte (2)
dicht aneinanderliegend angeordnet sind, dass sich die Trägereinheiten (3) jeweils
über die gesamte Breite der Grundplatte (2) erstrecken, und/oder dass Trägereinheiten
(3) mit unterschiedlichen Flächen auf der Grundplatte (2) fixierbar sind.
6. Reisematratze nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass jede Trägereinheit (3) eine Schichtstruktur aufweist, wobei durch Variation der Anzahl
und/oder Dicke und/oder Materialbeschaffenheit der Schichten (7-9) die Eigenschaften
der Trägereinheit (3) variierbar sind.
7. Reisematratze nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Eigenschaften der Trägereinheiten (3) dadurch variierbar sind, dass in diese
Auslassungen und/oder Aussparungen eingearbeitet sind.
8. Reisematratze nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Trägereinheit (3) eine obere (7), eine mittlere (8) und eine untere Schicht
(9) aufweist, wobei diese Schichten (7-9) aus einem Schaum, einem Kunststoff, einem
retikulierten Material, einem viskoelastischen Material oder Kombinationen hiervon
bestehen.
9. Reisematratze nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Festigkeit der Schichten (7-9) von unten nach oben abnimmt.
10. Reisematratze nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass diese eine Wohnmobilmatratze ist.
11. Reisematratze nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass diese eine Bauhöhe im Bereich von 8 cm bis 16 cm aufweist.
1. Travel mattress (1) with a base plate (2), with an arrangement of support units (3)
fixed by means of fastening elements to the upper side of the base plate (2) and with
a frameless upper construction constructed with a user-specific individual zoning
and with a cover enclosing the base plate (2) and the support units (3), wherein recesses
(6) opening at the lower sides of the support unit (3) and constructed for reception
of the fastening elements are provided, wherein cut-outs (4) in which control elements
(5) forming the fastening elements are inserted so that they project beyond the upper
side of the base plate (2) are provided in the base plate (2), wherein control elements
(5) with different firmnesses and resilient properties are provided, and wherein a
support unit (3) is inserted by a recess (6) on this protruding part of the control
element (5) and mechanically positively held therein, characterised in that each control element (5) has a circularly cylindrical contour which widens in the
lower region, that each cut-out (4) has a smaller diameter in the upper region of
the base plate (2) than in the lower region, and that a control element (5) is inserted
from below into a cut-out (4) and mechanically positively held therein, wherein the
upper part of the control element (5) projects above the upper side of the base plate
(2).
2. Travel mattress according to claim 1, characterised in that the base plate (2) consists of a foam and/or a plastics material, wherein the base
plate (2), in particular, has a multilayered structure.
3. Travel mattress according to one of claims 1 and 2, characterised in that the base plate (2) forms a unit which can be rolled up.
4. Travel mattress according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the outer contour of the base plate (2) is adapted to an installation space.
5. Travel mattress according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the outwardly disposed edges of the support unit (3) are flush with the outer edge
of the base plate (2), that the support units (3) are arranged tightly against one
another in longitudinal direction of the base plate (2), that the support units (3)
each extend over the entire width of the base plate (2) and/or that the support units
(3) are fixable by different areas on the base plate (2).
6. Travel mattress according to any one of claims 1 to 5, characterised in that each support unit (3) has a layer structure, wherein the characteristics of the support
unit (3) can be varied by variation of the number and/or thickness and/or material
property of the layers (7 to 9).
7. Travel mattress according to any one of claims 1 to 6, characterised in that the characteristics of the support units (3) are variable in that omissions and/or cut-outs are formed therein.
8. Travel mattress according to any one of claims 1 to 7, characterised in that a support unit (3) has an upper layer (7), a middle layer (8) and a lower layer (9),
wherein these layers (7 to 9) consist of a foam, a plastics material, a reticulated
material or a viscoelastic material or combinations thereof.
9. Travel mattress according to one of claims 7 and 8, characterised in that the firmness of the layers (7 to 9) decreases from below to above.
10. Travel mattress according to any one of claims 1 to 9, characterised in that this is a mobile home mattress.
11. Travel mattress according to any one of claims 1 to 10, characterised in that this has a constructional height in the range of 8 centimetres to 16 centimetres.
1. Matelas de voyage (1) comprenant un pan de base (2) ; un ensemble d'unités de support
(3) bloquées à demeure sur la face supérieure dudit pan de base (2), au moyen d'éléments
de fixation, et donnant naissance à une structure supérieure exempte de cadre et munie
d'une subdivision en des zones individuelles spécifiques des utilisateurs ; et une
housse enveloppant ledit pan de base (2) et lesdites unités de support (3), sachant
qu'il est prévu des évidements (6) qui débouchent aux faces inférieures de l'unité
de support (3) et sont réalisés pour recevoir les éléments de fixation, sachant qu'il
est prévu, dans le pan de base (2), des découpes (4) dans lesquelles des éléments
de commande (5), matérialisant lesdits éléments de fixation, sont intégrés de façon
telle qu'ils dépassent au-delà de la face supérieure dudit pan de base (2), sachant
qu'il est prévu des éléments de commande (5) doués de robustesses et propriétés élastiques
différentes, sachant qu'une unité de support (3) est mise en place sur cette partie
saillante de l'élément de commande (5) par un évidement (6), avec retenue dans ce
dernier par complémentarité de formes, caractérisé par le fait que chaque élément de commande (5) est pourvu d'un profil cylindrique droit, élargi dans
la région inférieure ; par le fait que, dans la région supérieure du pan de base (2), chaque découpe (4) présente un plus
petit diamètre que dans la région inférieure ; et par le fait qu'un élément de commande (5) est inséré de bas en haut dans une découpe (4) et est retenu
dans cette dernière par complémentarité de formes, la partie supérieure dudit élément
de commande (5) faisant saillie au-delà de la face supérieure dudit pan de base (2).
2. Matelas de voyage selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le pan de base (2) est constitué d'une mousse et/ou d'une matière plastique, ledit
pan de base (2) étant notamment doté d'une structure à couches multiples.
3. Matelas de voyage selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé par le fait que le pan de base (2) forme un ensemble unitaire enroulable.
4. Matelas de voyage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait que le profil extérieur du pan de base (2) est adapté à un espace d'intégration.
5. Matelas de voyage selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait que les bords extérieurs de l'unité de support (3) se trouvent dans l'affleurement du
bord extérieur du pan de base (2) ; par le fait que les unités de support (3) sont agencées en juxtaposition intime dans la direction
longitudinale dudit pan de base (2) ; par le fait que lesdites unités de support (3) s'étendent, à chaque fois, sur l'intégralité de la
largeur dudit pan de base (2) ; et/ou par le fait que des unités de support (3), possédant des surfaces différentes, peuvent être boquées
à demeure sur ledit pan de base (2).
6. Matelas de voyage selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé par le fait que chaque unité de support (3) présente une structure stratifiée, les propriétés de
ladite unité de support (3) pouvant être modifiées en faisant varier le nombre et/ou
l'épaisseur et/ou les caractéristiques matérielles des couches (7-9).
7. Matelas de voyage selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé par le fait que les propriétés des unités de support (3) peuvent être modifiées en ménageant des
dépouilles et/ou des évidements dans ces dernières.
8. Matelas de voyage selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé par le fait qu'une unité de support (3) comprend des couches supérieure (7), médiane (8) et inférieure
(9), ces couches (7-9) étant constituées d'une mousse, d'une matière plastique, d'un
matériau réticulé, d'un matériau viscoélastique, ou de combinaisons de ces derniers.
9. Matelas de voyage selon l'une des revendications 7 ou 8, caractérisé par le fait que la robustesse des couches (7-9) décroît du bas vers le haut.
10. Matelas de voyage selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé par le fait qu'il se présente comme un matelas d'autocaravane.
11. Matelas de voyage selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé par le fait qu'il possède une hauteur de réalisation située dans la plage de 8 cm à 16 cm.


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