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EP 3 208 532 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.09.2020 Patentblatt 2020/37 |
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Anmeldetag: 22.02.2017 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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STECKTEIL FÜR EINE 3-DIMENSIONALE UMHÜLLUNG
PLUG FOR 3-DIMNSIONAL PACKAGE
FICHE POUR UNE ENVELOPPE À 3 DIMENSIONS
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
22.02.2016 DE 102016103006
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.08.2017 Patentblatt 2017/34 |
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Patentinhaber: Dobler, Peter |
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70186 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- Dobler, Peter
70186 Stuttgart (DE)
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Vertreter: Otten, Roth, Dobler & Partner mbB Patentanwälte |
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Großtobeler Straße 39 88276 Berg / Ravensburg 88276 Berg / Ravensburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 2 873 624 US-A- 2 075 259 US-A- 4 976 652 US-A1- 2016 031 592
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WO-A1-2007/001133 US-A- 3 562 077 US-A1- 2002 078 653
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Umhüllung mit einem Steckteil, insbesondere für einen
Lampenschirm, und ein Stecksystem, für eine solche Umhüllung.
Stand der Technik
[0002] Ein Steckteil für ein Stecksystem, welches als flaches Element mit Aussparungen ausgebildet
ist, ist z.B. aus der
US 2002/078653 A1 bekannt. Ein solches Steckteil umfasst an den Seitenrändern Aussparungen, mittels
welcher mehrere identische Steckteile ineinander geschoben werden, so dass die jeweiligen
Aussparungen bei der Überlappung ineinander einschnappen und sich verzahnen, wobei
hierdurch ein Verbund gebildet wird, der in sich stabil und nur durch von außen wirkende
Kräfte lösbar ist.
Aufgabe und Vorteile der Erfindung
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine verbesserte 3-dimensionale Umhüllung
bereitzustellen.
[0004] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0005] In den abhängigen Ansprüchen sind vorteilhafte und zweckmäßige Varianten der Erfindung
gezeigt.
[0006] Die Erfindung geht von einer 3-dimensionale Umhüllung, insbesondere für einen Lampenschirm
aus, wobei die 3-dimensionale Umhüllung aus mehreren Steckteilen besteht, wobei ein
Steckteil eine Stecköffnung und einen Steckvorsprung umfasst, und wobei das Steckteil
in einem Grundzustand plattenartig ausgestaltet ist.
[0007] Die 3-dimensionale Umhüllung ist beispielsweise ein Hohlkörper.
[0008] Der wesentliche Aspekt der Erfindung ist nun darin zu sehen, dass der Steckvorsprung
an einem Randbereich einer Grundfläche des Steckteils abstehend ausgebildet ist, wobei
das Steckteil biegeelastisch ausgebildet ist, wobei ein Steckvorsprung eines ersten
Steckteils an eine Stecköffnung eines zweiten Steckteils zur Ausbildung der 3-dimensionalen
Umhüllung angreift, wobei sich das Steckteil im montierten Zustand an der 3-dimensionalen
Umhüllung in einem Funktionszustand befindet, in welchem das Steckteil eine Körperspannung
aufweist, und wobei die Steckteile derart ausgebildet sind, dass sie, aufgrund ihrer
Körperspannung, im montierten Zustand der 3-dimensionalen Umhüllung gehalten werden.
[0009] Hierdurch kann eine 3-dimensionale Umhüllung einzig und allein mittels der Steckteile
gebildet werden. Zum Verbinden der Steckteil sind somit keine weiteren Verbindungselemente
wie beispielsweise Kleber, Nieten und/oder Schrauben notwendig. Durch die vorteilhafte
Ausgestaltung der Steckteile ist die 3-dimensionale Umhüllung unter ästhetischen und/oder
designorientierten Gesichtspunkten gestaltet.
[0010] Vorteilhafterweise besitzt die Stecköffnung eine durchgehende Umrandung, beispielsweise
ist die Stecköffnung eine Öse oder ein Loch. Denkbar ist allerdings auch, dass die
Stecköffnung als Schlitz, als Spalt oder als Ausschnitt ausgeformt ist. Vorstellbar
ist auch, dass die Stecköffnung als Vertiefung in einer Grundfläche des Steckteils
ausgeformt ist und/oder als Bereich auf der Grundfläche des Steckteils mit einem vergleichsweise
hohen Reibungskoeffizient ausgebildet ist. Umfasst das Steckteil mehr als eine Stecköffnung,
so sind diese vorteilhaft an einem Randbereich des Steckteils, in einem Raster verteilt
angeordnet und/oder um einen zentralen Punkt der Grundfläche des Steckteils symmetrisch
bzw. gleichförmig verteilt ausgebildet.
[0011] Vorteilhaft sind jeweils zwei Steckvorsprünge sich gegenüberliegend an einem äußeren
Randbereich der Grundfläche des Steckteils ausgebildet. Bevorzugterweise sind mehrere
Steckvorsprünge um einen zentralen Punkt einer Grundfläche des Steckteils gleichmäßig,
insbesondere symmetrisch, verteilt angeordnet.
[0012] Erfindungsgemäß ist das Steckteil derart ausgebildet, dass ein Monteur das Steckteil
aus seinem Grundzustand in den Funktionszustand biegen kann, insbesondere werkzeuglos.
Beispielsweise lässt sich das Steckteil in einer Richtung senkrecht zur Grundfläche
des Steckteils aus dem Grundzustand in den Funktionszustand verbiegen.
[0013] Vorteilhafterweise ist das Steckteil in eine einzige Richtung biegeelastisch. Beispielsweise
ist das Steckteil in eine Richtung elastisch biegbar und insbesondere in einer dazu
senkrecht stehenden Richtung vergleichsweise starr ausgebildet. Zum Beispiel ist das
Steckteil in Richtungen senkrecht zur Biegerichtung des Funktionszustands vergleichsweise
starr und/oder stabil ausgebildet.
[0014] Das Steckteil kann aus Holz, Kunststoff, Metall, Glas, Stoff, Papier oder einer Kombination
der Materialien gestaltet sein.
[0015] Eine Grundfläche des Steckteils umfasst beispielsweise optisch relevante Muster oder
Funktionen, welche das Steckteil bei einer Verwendung als Teil eines Lampenschirms
vorteilhaft verbessern, zum Beispiel Öffnungen und/oder Prismen und/oder Linsen. Eine
Grundfläche des Steckteils kann auch reflektierend oder spiegelnd ausgestaltet sein.
[0016] Hierdurch ist es möglich werberelevante oder optisch ansprechende Lichteffekte zu
erzeugen.
[0017] Vorteilhafterweise werden die Steckteile an der Umhüllung ausschließlich durch die
Eigenspannung bzw. Körperspannung der Steckteile und durch das Zusammenwirken, insbesondere
der Reibung, zwischen dem Steckvorsprung eines ersten Steckteils und der Stecköffnung
eines zweiten Steckteils gehalten.
[0018] Weiter wird vorgeschlagen, dass der Steckvorsprung eine Oberfläche mit einem vergleichsweise
hohen Reibungskoeffizient aufweist.
[0019] Überdies von Vorteil ist, dass die Stecköffnung eine Oberfläche mit einem vergleichsweise
hohen Reibungskoeffizient aufweist.
[0020] Vorteilhafterweise umfasst die durchgehende Umrandung der Stecköffnung an ihrer Oberfläche
einen vergleichsweise hohen Reibungskoeffizient. Beispielsweise wird der hohe Reibungskoeffizient
durch eine Gummierung und/oder Oberflächenstruktur erzeugt.
[0021] Durch einen hohen Reibungskoeffizienten der Oberflächen wird eine Wechselwirkung,
insbesondere eine Haftreibung, zwischen Steckvorsprung und Stecköffnung verbessert.
[0022] Erfindungsgemäß wirkt im montierten Zustand an der Umhüllung ein erster Steckvorsprung
eines ersten Steckteils mit einer ersten Stecköffnung eines zweiten Steckteils zusammen.
[0023] Vorteilhaft wirkt ein zweiter Steckvorsprung des ersten Steckteils mit einer zweiten
Stecköffnung des zweiten Steckteils zusammen. Insbesondere wenn das erste Steckteil
beispielsweise platten- und/oder quaderförmig ausgeformt ist und an einer schmalen
Seitenfläche den ersten und den zweiten Steckvorsprung aufweist. Beispielsweise ist
in diesem Fall das zweite Steckteil ebenfalls quaderförmig, vorteilhaft identisch
mit dem ersten Steckteil, und umfasst in einem Bereich an einer schmalen Seitenfläche
die erste und die zweite Stecköffnung. Sind das erste und das zweite Steckteil identisch,
so sind beispielsweise die Steckvorsprünge in einem Bereich an der gleichen schmalen
Seitenfläche angeordnet wie die Stecköffnungen.
[0024] In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Umhüllung bzw. der Steckteile wirkt jeweils
ein einziger Steckvorsprung eines ersten Steckteils mit einer einzigen Stecköffnung
eines zweiten Steckteils zusammen.
[0025] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist ein erstes Steckteil
mit einem zweiten Steckteil im Funktionszustand an der Umhüllung ausschließlich aufgrund
von Reibungskräften, beispielsweise aufgrund von Haftreibung, zwischen einem ersten
Steckvorsprung des ersten Steckteils und einer ersten Stecköffnung des zweiten Steckteils
gehalten.
[0026] Beispielsweise sind die beiden Steckteile nicht durch eine formschlüssige Verbindung
oder Haftmittel, wie zum Beispiel Kleber, an der Umhüllung zusammengehalten, sondern
ausschließlich durch Reibungskräfte, welche dadurch erzeugt werden, dass aufgrund
der Eigenspannung des ersten Steckteils im Funktionszustand an der Umhüllung dieses
mit seinem Steckvorsprung gegen die Stecköffnung des zweiten Steckteils gedrückt bzw.
gepresst ist. Die Stecköffnung des zweiten Steckteils kann dabei beispielsweise als
ebene Fläche ausgebildet sein gegen die der Steckvorsprung des ersten Steckteils mit
einer Kraft, welche eine Kraftrichtung senkrecht zur ebenen Fläche der Stecköffnung
des zweiten Steckteils umfasst, gedrückt ist. Durch diese Kraft wird eine Reibung
zwischen der Stecköffnung und dem Steckvorsprung erzeugt, welche derart ausgebildet
ist, dass das erste und das zweite Steckteil an der Umhüllung in ihren Funktionszuständen
verbleiben.
[0027] Es ist überdies vorteilhaft, dass der Steckvorsprung hakenförmig ausgebildet ist.
[0028] Vorteilhaft erweist sich auch, dass ein erstes Steckteil mit einem zweiten Steckteil
im Funktionszustand an der Umhüllung aufgrund einer hakenden Verbindung eines ersten
Steckvorsprungs des ersten Steckteils mit einer ersten Stecköffnung des zweiten Steckteils
gehalten wird.
[0029] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass eine Stecköffnung in einem Bereich zwischen
zwei Steckvorsprüngen am Steckteil angeordnet ist. Beispielsweise ist eine Stecköffnung
in einem Bereich entlang einer Außenseite zwischen zwei Steckvorsprüngen am Steckteil
angeordnet.
[0030] Vorteilhafterweise sind zwei Stecköffnungen in einem Bereich zwischen zwei Steckvorsprünge
am Steckteil ausgebildet, wobei beispielsweise jeweils eine Stecköffnung und ein Steckvorsprung
paarweise an einem Eckbereich des Steckteils angeordnet sind.
[0031] Erfindungsgemäß umfasst ein Steckteil genau vier Stecköffnungen und genau vier Steckvorsprünge.
[0032] Beispielsweise ist das Steckteil als rechteckiges plattenförmiges Element ausgeformt
und jeweils eine Stecköffnung und ein Steckvorsprung sind an jeweils einem Eckbereich
des plattenförmigen Elements ausgebildet. Vorteilhaft ist auch, dass jeweils zwei
Steckvorsprünge an einem Randbereich einer ersten Seite der Grundfläche des Steckteils
in die gleiche Richtung abstehend angeordnet sind und die verbleibenden 2 Steckvorsprünge
an einer der ersten Seite der Grundfläche gegenüberliegenden Seite spiegelsymmetrisch
abstehen angeordnet sind.
[0033] Auch ist es von Vorteil, dass eine räumliche Distanz zweier Stecköffnungen im Grundzustand
des Steckteils größer ist, als im gebogenen Funktionszustand des Steckteils.
[0034] Ist die Umhüllung zum Beispiel würfelartig und/oder kugel- bzw. ballartig ausgestaltet
und wird vorteilhaft durch sechs Steckteile mit jeweils vier Steckvorsprüngen gebildet,
so kann der Abstand zwischen zwei Steckvorsprüngen eines ersten Steckteils im Grundzustand
kleiner als der Abstand zwischen den beiden Stecköffnungen eines zweiten Steckteils
im Grundzustand sein. Hierbei wirken die beiden Steckvorsprünge des ersten Steckteils
mit den beiden Stecköffnungen des zweiten Steckteils im zusammengesetzten Zustand
der Umhüllung zusammen. Im gebogenen Funktionszustand des zweiten Steckteils ist der
Abstand der Stecköffnungen beispielsweise gleich dem Abstand der beiden Steckvorsprünge
des ersten Steckteils.
[0035] In der ballartigen Ausgestaltung der Umhüllung können zwei gegenüberliegend angeordnete
Steckteile, in einem Querschnitt durch die Umhüllung, senkrecht zur Grundfläche der
Steckteile bzw. entlang der Biegeachse der Steckteile, betrachtet, Kreisbögen desselben
Kreises bilden, mit einem Kreismittelpunkt, welcher auf einen Mittelpunkt der Umhüllung
fällt.
[0036] Vorteilhafterweise umfasst die erfindungsgemäße Umhüllung mehrere Steckteile.
[0037] Die Umhüllung kann als Verpackungshülle für höherwertige ästhetisch anspruchsvolle
oder designorientierte Produkte Verwendung finden, z.B. als Verpackung für Parfüme
oder Uhren. Vorteilhaft erweist sich, dass die Umhüllung ausschließlich durch erfindungsgemäße
Steckteile gebildet und als 3-dimensionaler Hohlkörper ausgestaltet ist.
[0038] Die Steckteile werden an der Umhüllung beispielsweise ausschließlich durch die Eigenspannung
der Steckteile und das Zusammenwirken von Steckvorsprung und Stecköffnung gehalten.
[0039] Auch ist es von Vorteil, wenn die Umhüllung genau 6 Steckteile umfasst. Beispielsweise
koppelt und/oder wechselwirkt ein Steckteil mit vier weiteren Steckteilen an der Umhüllung.
[0040] Überdies ist vorteilhaft, dass alle Steckteile sich im montierten Zustand an der
Umhüllung in einem gebogenen Funktionszustand befinden und jeweils einen Teilbereich
einer Außenseite der Umhüllung bilden.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0041] Ein Ausführungsbeispiel wird anhand der nachstehenden schematischen Zeichnungen unter
Angabe weiterer Einzelheiten und Vorteile näher erläutert:
Es zeigen:
- Figur 1
- eine Draufsicht auf ein Steckteil,
- Figur 2
- eine seitliche Ansicht des Steckteils aus Figur 1,
- Figur 3
- eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Umhüllung bestehend aus Steckteilen
gemäß Figur 1 im gebogenen Funktionszustand,
- Figur 4
- eine perspektivische Detailansicht der Steckteilverbindungen der Umhüllung gemäß Figur
3,
- Figur 5
- eine weitere perspektivische Ansicht der Umhüllung gemäß Figur 3 und
- Figur 6
- eine Draufsicht auf eine weitere Variante eines erfindungsgemäßen Steckteils.
[0042] Ein Steckteil 1 umfasst vier hakenartige Steckvorsprünge 2 - 5 und vier Stecköffnungen
6 - 9. Das Steckteil 1 ist im Grundzustand als rechteckiges, plattenförmiges bzw.
schindelartiges Element ausgeformt. Die Steckvorsprünge 2 - 5 sind jeweils an den
vier Eckbereichen 15 - 18 des Steckteils 1 ausgebildet und schließen die kurzen Seiten
10, 11 des Steckteils 1 bündig ab. Jeweils 2 Stecköffnungen 7, 8 bzw. 6, 9 sind entlang
einer langen Seite 12 bzw. 13 des Steckteils 1 zwischen den Steckvorsprünge 3, 4 bzw.
2, 5 angeordnet.
[0043] Die Stecköffnungen 6 - 9 sind als durchgehende Öffnungen an einer Grundfläche 14
des Steckteils 1 ausgebildet. Außerdem sind die Stecköffnungen 6 - 9 schlitzartig
ausgeformt, dass jeweils ein Steckvorsprung 2 - 5 eines ersten Steckteils 24 mit einer
Nase 19 - 22 in die Stecköffnung 6 - 9 eines zweiten Steckteils 23 eingeführt werden
kann und diese das zweite Steckteil 23 bzw. die Steckvorsprünge 2 - 5 des zweiten
Steckteils 23 auf der Rückseite der Grundfläche 14 hintergreifen kann (siehe hierzu
auch Figur 3).
[0044] Der Abstand der paarweise angeordneten Stecköffnungen 6, 9 bzw. 7, 8 entlang der
langen Seite 12 bzw. 13 ist beispielsweise größer oder gleich der Länge der kurzen
Seite 10, 11 des Steckteils 1.
[0045] Der hakenartige Steckvorsprung 2 - 5 ist derart ausgebildet, dass er an den langen
Seiten 12, 13 des Steckteils abstehend ist, die sechs Grundflächen des Steckteils
1 aber nicht überragt. Das Steckteil 1 umfasst entlang der langen Seiten 12, 13 hinter
den Nasen 19 - 22 eine Einbuchtung, so dass eine Nase 19 - 22 im montierten Zustand
an der Umhüllung durch eine Stecköffnung durchgesteckt werden kann und die Stecköffnung
hintergreift.
[0046] Eine erfindungsgemäße Umhüllung 29 ist beispielsweise aus sechs Steckteilen 23 -
28 ausgebildet (Figur 3, 5). Die Umhüllung 29 ist als Hohlkörper ausgebildet und ausschließlich
aus Steckteilen 23 - 28 ausgeformt. Alle Steckteile 23 - 28 befinden sich an der Umhüllung
29 in einem um jeweils eine Achse gebogenen Funktionszustand, welche senkrecht zu
ihren langen Seiten verläuft und weisen eine Körperspannung bzw. Eigenspannung auf.
[0047] Jeweils 2 Steckvorsprünge eines ersten Steckteils 23 koppeln mit jeweils 2 Stecköffnungen
zweier weiterer Steckteile 25, 27. Weiterhin koppeln jeweils 2 Stecköffnungen des
ersten Steckteils 23 mit jeweils 2 Steckvorsprüngen zweier weiterer Steckteile 24,
26. Hierdurch steht ein Steckteil 23 an der Umhüllung 29 mit vier weiteren Steckteilen
24 - 27 in einer koppelnden Verbindung.
[0048] Im Funktionszustand an der Umhüllung 29 drückt ein Steckteil 23 aufgrund seiner Eigenspannung
mit einer Oberseite 30 seines Steckvorsprungs 31 gegen eine Innenseite 32 einer Stecköffnung
33 des benachbart angeordneten Steckteils 25. Alleine aufgrund der dadurch entstehenden
Reibungskräfte zwischen Steckvorsprung 31 und Stecköffnung 33 in Kombination mit entsprechenden
Reibungskräften der weiteren Steckvorsprung-Stecköffnungs-Verbindungen können die
Steckteile 23 - 28 beispielsweise in ihrem Funktionszustand an der Umhüllung 29 gehalten
werden (Figur 4).
[0049] In der gezeigten Ausführung in den Figuren 3 - 5 sind diese Reibungskräfte unterstützt
durch eine hakenartige formschlüssige Verbindung der Steckvorsprünge mit den Stecköffnungen
zwischen den einzelnen Steckteilen 23 - 28.
[0050] Figur 6 zweigt eine weitere schematisch dargestellte Variante eines erfindungsgemäßen
Steckteils 34 mit gebogenen und/oder geschwungenen schmalen Seitenflächen 35-38 und
z.B. spitz zulaufende Steckvorsprünge 39-42.
Bezugszeichenliste
[0051]
- 1
- Steckteil
- 2 - 5
- Steckvorsprung
- 6 - 9
- Stecköffnung
- 10 - 13
- Seite
- 14
- Grundfläche
- 15 - 18
- Eckbereich
- 19 - 22
- Nase
- 23 - 28
- Steckteil
- 29
- Umhüllung
- 30
- Oberseite
- 31
- Steckvorsprung
- 32
- Innenseite
- 33
- Stecköffnung
- 34
- Steckteil
- 35 - 38
- Seitenfläche
- 39 - 42
- Steckvorsprung
1. 3-dimensionale Umhüllung (29) mit genau sechs Steckteilen (1, 23-28, 34), wobei jedes
Steckteil (1, 23-28, 34) in einem Grundzustand plattenartig ausgestaltet ist, wobei
das Steckteil (1, 23-28, 34) genau vier Stecköffnungen (6-9, 33) und genau vier Steckvorsprünge
(2-5, 31, 39-42) umfasst, wobei die Steckvorsprünge (2-5, 31, 39-42) an einem Randbereich
(10-13) einer Grundfläche (14) des Steckteils (1, 23-28, 34) abstehend ausgebildet
sind, wobei das Steckteil (1, 23-28, 34) biegeelastisch ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Steckvorsprung (2-5, 31, 39-42) eines ersten Steckteils (1, 23-28, 34) an eine
Stecköffnung (6-9, 33) eines zweiten Steckteils (1, 23-28) zur Ausbildung der 3-dimensionalen
Umhüllung angreift, wobei sich das Steckteil (1, 23-28, 34) im montierten Zustand
an der 3-dimensionalen Umhüllung (29) in einem gebogenen Funktionszustand befindet,
in welchem das Steckteil (1, 23-28, 34) eine Körperspannung aufweist, und wobei das
Steckteil (1, 23-28, 34) derart ausgebildet ist, dass es, aufgrund seiner Körperspannung,
im montierten Zustand der 3-dimensionalen Umhüllung (29) gehalten ist.
2. Umhüllung (29) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Steckvorsprung (2-5, 31, 39-42) eine Oberfläche (30) mit einem vergleichsweise
hohen Reibungskoeffizient aufweist.
3. Umhüllung (29) nach einem der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Stecköffnung (6-9, 33) eine Oberfläche (32) mit einem vergleichsweise hohen
Reibungskoeffizient aufweist.
4. Umhüllung (29) nach einem der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein erstes Steckteil (1, 23-28, 34) mit einem zweiten Steckteil (1, 23-28, 34) im
Funktionszustand an der Umhüllung (29) ausschließlich aufgrund von Reibungskräften
zwischen einem ersten Steckvorsprung (2-5, 31, 39-42) des ersten Steckteils (1, 23-28,
34) und einer ersten Stecköffnung (6-9, 33) des zweiten Steckteils (1, 23-28, 34)
gehalten werden.
5. Umhüllung (29) nach einem der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Steckvorsprung (2-5, 31, 39-42) hakenförmig ausgebildet ist.
6. Umhüllung (29) nach einem der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein erstes Steckteil (1, 23-28, 34) mit einem zweiten Steckteil (1, 23-28, 34) im
Funktionszustand an der Umhüllung (29) aufgrund einer hakenden Verbindung eines ersten
Steckvorsprungs (2-5, 31, 39-42) des ersten Steckteils (1, 23-28, 34) mit einer ersten
Stecköffnung (6-9, 33) des zweiten Steckteils (1, 23-28, 34) gehalten werden.
7. Umhüllung (29) nach einem der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Stecköffnung (6-9, 33) in einem Bereich zwischen zwei Steckvorsprüngen (2-5,
31, 39-42) am Steckteil (1, 23-28, 34) angeordnet ist.
8. Umhüllung (29) nach einem der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine räumliche Distanz zweier Stecköffnungen (6-9, 33) im Grundzustand des Steckteils
(1, 23-28, 34) größer ist, als im gebogenen Funktionszustand des Steckteils (1, 23-28,
34).
9. Umhüllung (29) nach einem der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Umhüllung (29) ausschließlich durch Steckteile (1, 23-28, 34) gebildet und als
3-dimensionaler Hohlkörper ausgestaltet ist.
10. Umhüllung (29) nach einem der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Umhüllung (29) mindestens 6 Steckteile (1, 23-28, 34) umfasst, insbesondere genau
6 Steckteile (1, 23-28, 34).
11. Umhüllung (29) einem der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass alle Steckteile (1, 23-28, 34) sich im montierten Zustand an der Umhüllung (29) in
einem gebogenen Funktionszustand befinden und jeweils einen Teilbereich einer Außenseite
der Umhüllung bilden.
12. Stecksystem umfassend ein Steckteil (1, 23-28, 34), dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Steckteile (1, 23-28, 34) des Stecksystems eine Umhüllung (29) nach einem
der vorangegangenen Ansprüche formen.
1. 3-dimensional envelope (29) having exactly six plug parts (1, 23-28, 34), wherein
each plug part (1, 23-28, 34) is of plate-like configuration in a basic state, wherein
the plug part (1, 23-28, 34) comprises exactly four plug openings (6-9, 33) and exactly
four plug projections (2-5, 31, 39-42), wherein the plug projections (2-5, 31, 39-42)
are designed to project on an edge region (10-13) of a base surface (14) of the plug
part (1, 23-28, 34), wherein the plug part (1, 23-28, 34) is designed to be flexurally
elastic, characterized in that a plug projection (2-5, 31, 39-42) of a first plug part (1, 23-28, 34) engages onto
a plug opening (6-9, 33) of a second plug part (1, 23-28) to form the 3-dimensional
envelope, wherein, in the mounted state on the 3-dimensional envelope (29), the plug
part (1, 23-28, 34) is situated in a bent functional state in which the plug part
(1, 23-28, 34) has a body tension, and wherein the plug part (1, 23-28, 34) is formed
in such a way that, on account of its body tension, it is held in the mounted state
of the 3-dimensional envelope (29).
2. Envelope (29) according to Claim 1, characterized in that a plug projection (2-5, 31, 39-42) has a surface (30) with a comparatively high coefficient
of friction.
3. Envelope (29) according to either of the preceding claims, characterized in that a plug opening (6-9, 33) has a surface (32) with a comparatively high coefficient
of friction.
4. Envelope (29) according to one of the preceding claims, characterized in that, in the functional state on the envelope (29), a first plug part (1, 23-28, 34) is
held with a second plug part (1, 23-28, 34) exclusively on account of frictional forces
between a first plug projection (2-5, 31, 39-42) of the first plug part (1, 23-28,
34) and a first plug opening (6-9, 33) of the second plug part (1, 23-28, 34) .
5. Envelope (29) according to one of the preceding claims, characterized in that a plug projection (2-5, 31, 39-42) is hook-shaped in form.
6. Envelope (29) according to one of the preceding claims, characterized in that, in the functional state on the envelope (29), a first plug part (1, 23-28, 34) is
held with a second plug part (1, 23-28, 34) on account of a hooking connection of
a first plug projection (2-5, 31, 39-42) of the first plug part (1, 23-28, 34) with
a first plug opening (6-9, 33) of the second plug part (1, 23-28, 34).
7. Envelope (29) according to one of the preceding claims, characterized in that a plug opening (6-9, 33) is arranged in a region between two plug projections (2-5,
31, 39-42) on the plug part (1, 23-28, 34).
8. Envelope (29) according to one of the preceding claims, characterized in that, in the basic state of the plug part (1, 23-28, 34), a spatial distance between two
plug openings (6-9, 33) is greater than in the bent functional state of the plug part
(1, 23-28, 34).
9. Envelope (29) according to one of the preceding claims, characterized in that the envelope (29) is formed exclusively by plug parts (1, 23-28, 34) and configured
as a 3-dimensional hollow body.
10. Envelope (29) according to one of the preceding claims, characterized in that the envelope (29) comprises at least 6 plug parts (1, 23-28, 34), in particular precisely
6 plug parts (1, 23-28, 34).
11. Envelope (29) according to one of the preceding claims, characterized in that, in the mounted state on the envelope (29), all plug parts (1, 23-28, 34) are situated
in a bent functional state and each form a subregion of an outer side of the envelope.
12. Plug system comprising a plug part (1, 23-28, 34), characterized in that a plurality of plug parts (1, 23-28, 34) of the plug system form an envelope (29)
according to one of the preceding claims.
1. Emballage tridimensionnel (29) comprenant exactement six parties d'enfichage (1, 23
à 28, 34), chaque partie d'enfichage (1, 23 à 28, 34) se présentant sous la forme
d'une plaque dans un état de base, la partie d'enfichage (1, 23 à 28, 34) comprenant
exactement quatre ouvertures d'enfichage (6 à 9, 33) et exactement quatre saillies
d'enfichage (2 à 5, 31, 39 à 42), les saillies d'enfichage (2 à 5, 31, 39 à 42) faisant
saillie au niveau d'une région de bord (10 à 13) d'une zone de base (14) de la partie
d'enfichage (1, 23 à 28, 34), la partie d'enfichage (1, 23 à 28, 34) étant conçue
pour être flexible,
caractérisé en ce que
une saillie d'enfichage (2 à 5, 31, 39 à 42) d'une première partie d'enfichage (1,
23 à 28, 34) s'engage avec une ouverture d'enfichage (6 à 9, 33) d'une deuxième partie
d'enfichage (1, 23 à 28) pour former l'emballage tridimensionnel, la partie d'enfichage
(1, 23 à 28, 34) se trouvant à l'état monté au niveau de l'emballage tridimensionnel
(29) dans un état fonctionnel plié dans lequel la partie d'enfichage (1, 23 à 28,
34) présente une tension corporelle, et la partie d'enfichage (1, 23 à 28, 34) étant
conçue de façon à être maintenue, en raison de sa tension corporelle, dans l'état
monté de l'emballage tridimensionnel (29).
2. Emballage (29) selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une saillie d'enfichage (2 à 5, 31, 39 à 42) comporte une surface (30) à coefficient
de frottement comparativement élevé.
3. Emballage (29) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une ouverture d'enfichage (6 à 9, 33) comporte une surface (32) à coefficient de frottement
comparativement élevé.
4. Emballage (29) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une première partie d'enfichage (1, 23 à 28, 34) est maintenue avec une deuxième partie
d'enfichage (1, 23 à 28, 34) à l'état fonctionnel au niveau de l'emballage (29) exclusivement
en raison de forces de frottement entre une première saillie d'enfichage (2 à 5, 31,
39 à 42) de la première partie d'enfichage (1, 23 à 28, 34) et une première ouverture
d'enfichage (6 à 9, 33) de la deuxième partie d'enfichage (1, 23 à 28, 34).
5. Emballage (29) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une saillie d'enfichage (2 à 5, 31, 39 à 42) est en forme de crochet.
6. Emballage (29) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une première partie d'enfichage (1, 23 à 28, 34) est maintenue avec une deuxième partie
d'enfichage (1, 23 à 28, 34) dans l'état fonctionnel au niveau de l'emballage (29)
en raison d'une liaison par crochet entre une première saillie d'enfichage (2 à 5,
31, 39 à 42) de la première partie d'enfichage (1, 23 à 28, 34) et une première ouverture
d'enfichage (6 à 9, 33) de la deuxième partie d'enfichage (1, 23 à 28, 34).
7. Emballage (29) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une ouverture d'enfichage (6 à 9, 33) est ménagée au niveau de la partie d'enfichage
(1, 23 à 28, 34) dans une région située entre deux saillies d'enfichage (2 à 5, 31,
39 à 42) .
8. Emballage (29) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une distance spatiale entre deux ouvertures d'enfichage (6 à 9, 33) est plus grande
dans l'état de base de la partie d'enfichage (1, 23 à 28, 34) que dans l'état fonctionnel
plié de la partie d'enfichage (1, 23 à 28, 34).
9. Emballage (29) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'emballage (29) est formé exclusivement par des parties d'enfichage (1, 23 à 28,
34) et est réalisé sous la forme d'un corps creux tridimensionnel.
10. Emballage (29) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'emballage (29) comprend au moins 6 parties d'enfichage (1, 23 à 28, 34), en particulier
exactement 6 parties d'enfichage (1, 23 à 28, 34).
11. Emballage (29) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que toutes les parties d'enfichage (1, 23 à 28, 34) se trouvent à l'état monté au niveau
de l'emballage (29) dans un état fonctionnel plié et forment chacune une sous-région
d'un côté extérieur de l'emballage.
12. Système d'enfichage comprenant une partie d'enfichage (1, 23 à 28, 34), caractérisé en ce qu'une pluralité de parties d'enfichage (1, 23 à 28, 34) du système d'enfichage forment
un emballage (29) selon l'une des revendications précédentes.
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