[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Ansteuerung eines elektrisch ansteuerbaren
Saugventils zur Regelung der Fördermenge einer Hochdruckpumpe in einem Kraftstoffeinspritzsystem,
insbesondere in einem Common-Rail-Einspritzsystem, einer Brennkraftmaschine, gemäß
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Stand der Technik
[0002] Eine Hochdruckpumpe in einem Kraftstoffeinspritzsystem, insbesondere in einem Common-Rail-Einspritzsystem,
ist durch die
DE 10 2014 202 102 A1 bekannt und dient der Förderung von Kraftstoff auf Hochdruck. Hierzu weist die Hochdruckpumpe
mindestens ein Pumpenelement mit einem Hochdruck-Elementraum auf, in dem der Kraftstoff
komprimiert wird. Der auf Hochdruck geförderte Kraftstoff wird anschließend über einen
Hochdruckabgang einem Hochdruckspeicher, dem so genannten Rail, zugeführt. Über an
den Hochdruckspeicher angeschlossene Einspritzventile wird dann der unter hohem Druck
stehende Kraftstoff in einen Brennraum der Brennkraftmaschine eingespritzt.
[0003] Die Befüllung eines Hochdruck-Elementraums einer Hochdruckpumpe erfolgt über ein
elektrisch ansteuerbares Saugventil. Zur Mengenregelung wird das elektrisch ansteuerbare
Saugventil eingesetzt. Das elektrisch ansteuerbare Saugventil kann dabei als stromlos
offenes oder als stromlos geschlossenes Ventil ausgebildet sein. In beiden Fällen
wirkt üblicherweise ein Magnetsteller auf ein Ventilglied des Saugventils ein, um
dieses entgegen der Federkraft einer Feder zu schließen oder zu öffnen.
[0004] Die Mengenregelung über ein elektrisch ansteuerbares Saugventil erfolgt in der Regel
in der Weise, dass das Saugventil während der Saugphase der Hochdruckpumpe geöffnet
bleibt, um den Hochdruck-Elementraum der Hochdruckpumpe nahezu vollständig mit Kraftstoff
zu füllen. Damit ist noch keine Zumessung einer definierten Kraftstoffmenge erfolgt.
Dies geschieht erst in der anschließenden Förderphase, in der das Saugventil solange
geöffnet bleibt bis eine überschüssige Menge Kraftstoff aus dem Hochdruck-Elementraum
zurück in den Zulaufbereich der Hochdruckpumpe verdrängt wurde. Der Schließzeitpunkt
des Saugventils während der Förderphase bestimmt demnach die Fördermenge der Hochdruckpumpe
und den Druckaufbau im Hochdruck-Elementraum. Wenn der Zeitpunkt des Schließens des
Saugventils zeitlich verzögert wird so wird hierdurch auch der Druckaufbau im Hochdruck-Elementraum
zeitlich verzögert.
[0005] Eine Schmierung in einem Triebwerksraum der bekannten Hochdruckpumpe erfolgt durch
aus dem Hochdruck-Elementraum zwischen dem Pumpenkolben und dessen Führung im Pumpenelement
hindurchtretenden Kraftstoff. Um eine Schmierung im Triebwerksraum auch dann sicherzustellen
wenn durch das Pumpenelement kein Kraftstoff gefördert wird ist bei der bekannten
Hochdruckpumpe vorgesehen, dass durch entsprechende Ansteuerung des Saugventils ständig
ein erhöhter Druck im Hochdruck-Elementraum erhalten bleibt und infolge der Leckage
Kraftstoff in den Triebwerksraum austritt. Hierbei werden zwar die im Triebwerksraum
angeordneten Komponenten geschmiert, jedoch infolge des erhöhten Drucks im Hochdruck-Element
auch belastet.
[0006] Durch das Dokument
WO 03/054381 ist eine Hochdruckpumpe bekannt, bei der der Hochdruck-Elementraum ebenfalls über
ein elektrisch ansteuerbares Saugventil befüllt wird. Der Zeitpunkt des Ansteuerns
des Saugventils zu dessen Schließen erfolgt zu dem Zeitpunkt, zu dem eine durch den
Pumpenkolben des Pumpenelements erzeugte Druckwelle am Saugventil ankommt. Der Zeitpunkt
des Ansteuerns des Saugventils zu dessen Schließen kann gegenüber dem unteren Totpunkt
des Pumpenkolbens verzögert erfolgen. Eine Berücksichtigung der Schmierbedingungen
in einem Triebwerksraum der Hochdruckpumpe bei der Ansteuerung des Saugventils ist
bei dieser Hochdruckpumpe nicht vorgesehen.
[0007] Zur Förderung von Kraftstoff auf Hochdruck muss das Saugventil geschlossen sein,
da ansonsten kein Druck im Hochdruck-Elementraum der Hochdruckpumpe aufgebaut werden
kann. Der sich bei geschlossenem Saugventil im Hochdruck-Elementraum aufbauende Druck
belastet die Triebwerkskomponenten der Hochdruckpumpe, da diese gegen diesen Druck
arbeiten müssen. Die Belastung kann dadurch minimiert werden, dass eine ausreichende
Menge Kraftstoff zur Schmierung der Triebwerkskomponenten zur Verfügung gestellt wird.
In Abhängigkeit vom jeweiligen Betriebszustand der Brennkraftmaschine, beispielsweise
bei kleinen Drehzahlen oder Neustart der Brennkraftmaschine, ist dies jedoch nicht
immer möglich, so dass die Schmierbedingungen im Triebwerksraum der Hochdruckpumpe
unzureichend sind. Zum gleichen Ergebnis können externe Einflüsse, wie beispielsweise
hohe Außentemperaturen, führen. Die Folge ist ein erhöhter Verschleiß an den Triebwerkskomponenten.
[0008] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Ansteuerung eines
elektrisch ansteuerbaren Saugventils zur Regelung der Fördermenge einer Hochdruckpumpe
anzugeben, das einen positiven Effekt auf die Robustheit der Hochdruckpumpe hat. Insbesondere
soll durch das angegebene Verfahren der Verschleiß im Bereich des Triebwerks der Hochdruckpumpe
gemindert werden.
[0009] Zur Lösung der Aufgabe wird das Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1 vorgeschlagen.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
Offenbarung der Erfindung
[0010] Bei dem vorgeschlagenen erfindungsgemäßen Verfahren zur Ansteuerung eines elektrisch
ansteuerbaren Saugventils zur Regelung der Fördermenge einer Hochdruckpumpe in einem
Kraftstoffeinspritzsystem, insbesondere in einem Common-Rail-Einspritzsystem, einer
Brennkraftmaschine, wird beim Start der Brennkraftmaschine das Saugventil in Abhängigkeit
von mindestens einem die Schmierbedingungen in einem Triebwerksraum der Hochdruckpumpe
beeinflussenden Parameter das Schließen des Saugventils zeitlich verzögert, wobei
als Parameter die Kraftstofftemperatur und/oder der Kraftstoffdruck im Triebwerksraum
verwendet wird. Das Saugventil kann somit in Abhängigkeit von den tatsächlichen Schmierbedingungen
im Triebwerksraum der Hochdruckpumpe angesteuert werden, wobei der Parameter als Trigger
für die Ansteuerung des Saugventils dient.
[0011] Über eine mit dem Saugventil verbundene Steuereinheit wird das Saugventil bevorzugt
derart angesteuert, dass es bei unzureichenden Schmierbedingungen zunächst geöffnet
bleibt, um einen Druckaufbau im Hochdruck-Elementraum der Hochdruckpumpe zu verhindern.
Steht dann eine ausreichende Menge Kraftstoff zur Schmierung der Triebwerkskomponenten
zur Verfügung, was wiederum durch den mindestens einen Parameter angezeigt wird, kann
das Saugventil geschlossen werden. Bei einem als stromlos offenes Ventil ausgebildeten
Saugventil wird hierzu der Magnetsteller bestromt. Bei einem als stromlos geschlossenes
Ventil ausgebildeten Saugventil wird hierzu die Bestromung des Magnetstellers beendet.
[0012] Durch das erfindungsgemäße Verfahren ist demnach sichergestellt, dass ein Druckaufbau
im Hochdruck-Elementraum der Hochdruckpumpe erst dann erfolgt, wenn die Schmierbedingungen
im Bereich des Triebwerks der Hochdruckpumpe als ausreichend zu bewerten sind. Dies
ist insbesondere der Fall, wenn eine zur Ausbildung eines hydrodynamischen Schmierfilms
ausreichende Menge Kraftstoff im Triebwerksraum vorhanden ist. Ein hydrodynamischer
Schmierfilm dient der Verringerung der Reibung im Kontaktbereich zweier Triebwerkskomponenten,
wie beispielsweise zwischen einer Rolle und einem Rollenschuh eines Nocken- oder Exzentertriebwerks
der Hochdruckpumpe. Die Belastung der Triebwerkskomponenten sowie der Verschließ an
diesen Triebwerkskomponenten wird auf diese Weise deutlich gemindert, so dass die
Robustheit der Hochdruckpumpe steigt.
[0013] Eine entsprechende Sensorik zur Erfassung der Kenngrößen Kraftstofftemperatur und/oder
Kraftstoffdruck ist in der Regel bereits vorhanden, so dass hierauf zurückgegriffen
werden kann.
[0014] In Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass beim Stopp der Brennkraftmaschine
das Saugventil geöffnet wird, so dass Druck im Hochdruck-Elementraum der Hochdruckpumpe
abgebaut wird. Der Druckabbau im Hochdruck-Elementraum der Hochdruckpumpe hat keine
Auswirkungen auf den Druck im angeschlossenen Rail, da der Hochdruckabgang in der
Regel durch ein Rückschlagventil realisiert wird, so dass sichergestellt ist, dass
ein ausreichend hoher Raildruck beim erneuten Start der Brennkraftmaschine zur Verfügung
steht. Der Druckabbau im Hochdruck-Elementraum der Hochdruckpumpe dient vorrangig
der Verringerung der Belastung der Triebwerkskomponenten. Denn wird das Saugventil
beim Stopp der Brennkraftmaschine geöffnet, wird Kraftstoff aus dem Hochdruck-Elementraum
zurück in den Zulaufbereich der Hochdruckpumpe geschoben, bis sich ein weitgehender
Druckausgleich einstellt. Da im Zulaufbereich Niederdruck herrscht, sinkt der Druck
im Hochdruck-Elementraum.
[0015] Gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird ein als stromlos
offenes Ventil ausgebildetes Saugventil verwendet. Die Ansteuerung des Saugventils
erfolgt in der Weise, dass ein Ansteuerstrom immer dann angelegt wird, wenn das Saugventil
geschlossen werden soll. Über die Ansteuerung ist demnach der Schließzeitpunkt des
Saugventils festlegbar.
[0016] Alternativ wird vorgeschlagen, dass ein als stromlos geschlossenes Ventil ausgebildetes
Saugventil bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens verwendet wird. Um
das Saugventil zu schließen, muss der Ansteuerstrom weggenommen werden. Hierüber ist
dann wiederum der Schließzeitpunkt des Saugventils festlegbar.
[0017] Unabhängig davon, ob ein als stromlos offenes oder als stromlos geschlossenes Ventil
ausgebildetes Saugventil verwendet wird, ermöglicht das erfindungsgemäße Verfahren
einen weitgehend verschleißarmen Betrieb der Hochdruckpumpe. Die Robustheit der Hochdruckpumpe
wird somit gesteigert. Das Verfahren eignet sich daher insbesondere für Kraftstoffeinspritzsysteme,
die für kraftstoffkritische Märkte gedacht sind.
[0018] Ferner kann bei Brennkraftmaschinen, die eine Start-Stopp Automatik aufweisen, der
Startdruck, der derzeit bei Common-Rail-Hochdruckpumpen auf 300 bar beschränkt ist,
frei appliziert werden. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass auch keine Temperaturbegrenzungen
mehr eingehalten werden müssen, die derzeit für Start-Stopp Automatiken gelten. Derzeit
gilt, dass der Betrieb einer Start-Stopp Automatik nur bei Temperaturen von weniger
als 60°C erlaubt ist.
[0019] Das vorgeschlagene Verfahren zur Ansteuerung des Saugventils ermöglicht weiterhin
einen schnellen Start der Brennkraftmaschine, da der Raildruck unbeeinflusst bleibt.
[0020] Zudem kann ein beliebiger Railstanddruck erlaubt werden, ohne etwaige Grenzwerte
zu verletzen. Das heißt, dass die Problematik "Start gegen Druck" nicht mehr relevant
ist.
[0021] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert.
Diese zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Kraftstoffhochdruckpumpe mit einem elektrisch
ansteuerbaren Saugventil zur Regelung der Fördermenge der Hochdruckpumpe und
Fig. 2 ein Diagramm zur Darstellung einer bevorzugten Ansteuerung eines als stromlos
offenes Ventil ausgebildeten Saugventils.
Ausführliche Beschreibung der Zeichnungen
[0022] Die in der Figur 1 sehr schematisch dargestellte Hochdruckpumpe 2 für ein Common-Rail-Einspritzsystem
umfasst ein Pumpenelement mit einem Pumpenkolben 5, der zur Begrenzung eines Hochdruck-Elementraums
4 in einer Zylinderbohrung 6 eines Gehäuseteils 7 der Hochdruckpumpe 2 hubbeweglich
aufgenommen ist. Über ein Triebwerk 3, das vorliegend als Nockentriebwerk ausgebildet
ist, ist der Pumpenkolben 5 in einer Hubbewegung antreibbar. Im Förderhub des Pumpenkolbens,
während dessen sich das Volumen im Hochdruck-Elementraum 4 verkleinert, wird im Hochdruck-Elementraum
4 vorhandener Kraftstoff komprimiert und anschließend über einen Hochdruckabgang 9
einem Hochdruckspeicher (nicht dargestellt) zugeführt. Die Befüllung des Hochdruck-Elementraums
4 mit Kraftstoff erfolgt über ein elektrisch ansteuerbares Saugventil 1, das vorliegend
als stromlos offenes Ventil ausgebildet ist. Das Saugventil 1 besitzt einen in den
Hochdruck-Elementraum 4 der Hochdruckpumpe 2 öffnenden Ventilstößel 8, der über einen
Magnetsteller (nicht dargestellt) betätigbar ist. Als stromlos offenes Ventil muss
der Magnetsteller bestromt werden, um das Saugventil 1 zu schließen. In der Fig. 1
ist die Bestromung mittels der Pfeile 10 angedeutet.
[0023] Der Schließzeitpunkt des Saugventils 1 bestimmt die Fördermenge der Hochdruckpumpe
2, wenn die Ansteuerung entsprechend der Darstellung der Fig. 2 erfolgt.
[0024] Wie der Fig. 2 zu entnehmen ist, fällt der Zeitraum der Bestromung (durchgezogene
Linie) in die Förderphase der Hochruckpumpe 2. Denn während der Bestromung des Saugventils
1 führt der Pumpenkolben 5 einen Förderhub aus, das heißt, dass er sich von einem
unteren Totpunkt (UT) zu einem oberen Totpunkt (OT) bewegt (siehe gestrichelte Linie).
Zu Beginn des Förderhubs des Pumpenkolbens 5 bleibt das Saugventil 1 geöffnet (siehe
strichpunktierte Linie), so dass sich kein Druck im Hochdruck-Elementraum 4 aufzubauen
vermag (siehe punktierte Linie). Der Druckaufbau erfolgt erst, wenn das Saugventil
1 schließt. Da es sich um ein stromlos offenes Ventil handelt, muss hierzu das Saugventil
1 bestromt werden. Der Zeitpunkt der Bestromung bzw. der Schließzeitpunkt des Saugventils
1 bestimmt demnach die Fördermenge der Hochdruckpumpe 2.
[0025] Dies macht sich das vorgeschlagene erfindungsgemäße Verfahren zunutze, indem der
Schließzeitpunkt beim Start der Brennkraftmaschine zeitlich verzögert wird, um einen
Druckaufbau im Hochdruck-Elementraum 4 erst dann zu gestatten, wenn sichergestellt
ist, dass ausreichend Kraftstoff zur Schmierung des Triebwerks 3 zur Verfügung steht.
Die zeitliche Verzögerung kann bis zu einer Sekunde betragen, um insbesondere die
Ausbildung eines hydrodynamischen Schmierfilms zwischen den Komponenten des Triebwerks
3 zu ermöglichen.
1. Verfahren zur Ansteuerung eines elektrisch ansteuerbaren Saugventils (1) zur Regelung
der Fördermenge einer Hochdruckpumpe (2) in einem Kraftstoffeinspritzsystem, insbesondere
in einem Common-Rail-Einspritzsystem, einer Brennkraftmaschine, wobei durch zeitliches
Verzögern des Schließens des Saugventils (1) der Druckaufbau in einem Hochdruck-Elementraum
(4) der Hochdruckpumpe (2) verzögert wird,
dadurch gekennzeichnet, dass beim Start der Brennkraftmaschine das Schließen des Saugventils (1) und damit der
Druckaufbau im Hochdruck-Elementraum (4) der Hochdruckpumpe (2) in Abhängigkeit von
mindestens einem die Schmierbedingungen in einem Triebwerksraum (3) der Hochdruckpumpe
(2) beeinflussenden Parameter zeitlich verzögert wird, wobei vorzugsweise die zeitliche
Verzögerung 0,1 bis 1 Sekunde beträgt, und dass als Parameter die Kraftstofftemperatur
und/oder der Kraftstoffdruck im Triebwerksraum (3) verwendet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass beim Stopp der Brennkraftmaschine das Saugventil (1) geöffnet wird, so dass Druck
im Hochdruck-Elementraum (4) der Hochdruckpumpe (2) abgebaut wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass ein stromlos offenes Ventil als Saugventil (1) verwendet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass ein stromlos geschlossenes Ventil als Saugventil (1) verwendet wird.
1. Method for controlling an electrically controllable suction valve (1) for controlling
the delivery volume of a high-pressure pump (2) in a fuel injection system, in particular
in a common-rail injection system, of an internal combustion engine, wherein the pressure
buildup in a high-pressure element space (4) of the high-pressure pump (2) is delayed
by delaying the closing of the suction valve (1),
characterized in that when the internal combustion engine starts the suction valve (1) is closed and therefore
the pressure buildup in the high-pressure element space (4) of the high-pressure pump
(2) is delayed in accordance with at least one parameter which influences the lubrication
conditions in a power unit space (3) of the high-pressure pump (2), wherein the delay
is preferably 0.1 to 1 second, and in that the fuel temperature and/or the fuel pressure in the power unit space (3) are/is
used as parameters.
2. Method according to Claim 1,
characterized in that when the internal combustion engine stops the suction valve (1) is opened so that
pressure in the high-pressure element space (4) of the high-pressure pump (2) is reduced.
3. Method according to Claim 1 or 2,
characterized in that a valve which is open in the currentless state is used as the suction valve (1) .
4. Method according to Claim 1 or 2,
characterized in that a valve which is closed in the currentless state is used as the suction valve (1)
.
1. Procédé de commande d'une vanne d'aspiration à commande électrique (1) destinée à
réguler le débit d'une pompe à haute pression (2) dans un système d'injection de carburant,
en particulier dans un système d'injection à rampe commune, d'un moteur à combustion
interne, dans lequel l'accumulation de pression dans un espace d'élément à haute pression
(4) de la pompe à haute pression (2) est retardée par un retard temporel de la fermeture
de la vanne d'aspiration (1),
caractérisé en ce que, lors du démarrage du moteur à combustion interne, la fermeture de la vanne d'admission
(1) et ainsi la montée en pression dans l'espace d'élément à haute pression (4) de
la pompe à haute pression (2) est retardée dans le temps en fonction d'au moins un
paramètre influant sur les conditions de lubrification dans un compartiment de turbine
(3) de la pompe à haute pression (2), dans lequel le retard temporel est de préférence
de 0,1 à 1 seconde et en ce que la température et/ou la pression du carburant dans le compartiment de turbine (3)
est utilisée en tant que paramètre.
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que la vanne d'aspiration (1) est ouverte lors de l'arrêt du moteur à combustion interne,
de sorte que la pression est réduite dans l'espace d'élément à haute pression (4)
de la pompe à haute pression (2).
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce qu'une vanne ouverte sans courant est utilisée en tant que vanne d'aspiration (1).
4. Procédé selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce qu'une vanne fermée sans courant est utilisée en tant que vanne d'aspiration (1).