[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sohlbankfuhrungseinheit sowie ein Sohlbankaufnahmesystem.
Ferner betrifft die Erfindung eine Gebäudefassade und ein Gebäude, jeweils enthaltend
dieses Sohlbankaufnahmesystem. Außerdem betrifft die Erfindung die Verwendung des
Sohlbankaufnahmesystems für die Herstellung von Fenster- oder Türöffnungen. Schließlich
betrifft die Erfindung ein Wärmedämmverbundsystem für die Dämmung von Außenfassaden,
enthaltend das Sohlbankaufnahmesystem und/oder die Sohlbankführungseinheit.
[0002] Wasserschäden an Gebäudefassaden sind noch stets relativ häufig im Bereich von Fenster-
und Türöffnungen zu beobachten. Dies hängt unter anderem damit zusammen, dass es gegenwärtig
keinen von sich aus wasserdichten Anschluss zwischen Fenster und Fensterbank gibt.
Regen- und Kondensatwasser findet im Bereich von Fenster- und Türanschlüssen, und
dort insbesondere im Bereich der Fenster- bzw. Sohlbänke die Möglichkeit, über Fugen
oder Auflage- bzw. Sammelflächen in das Mauerwerk bzw. in Putzschichten einzudringen.
Hiermit gehen häufig neben einer optischen Beeinträchtigung auch eine Schädigung der
Bausubstanz sowie eine Verringerung der Dämmeigenschaften einher.
[0003] Durch den Einsatz von Wärmedämmverbundsystemen zur Dämmung von Außenfassaden müssen
häufig konstruktive Sonderwege beschritten werden, um Fensterbänke in einer Weise
zu installieren, dass das Eindringen von Feuchtigkeit unterbunden werden kann. Dies
trifft insbesondere auch auf die Einbindung von Fenster- bzw. Sohlbänken in nachträglich
mit einem Wärmedämmverbundsystem versehenen Außenfassaden zu.
[0004] Wasserschäden im Bereich von Fensteröffnungen können auch dadurch verursacht werden,
dass Feuchtigkeit, beispielsweise bei einem Schlagregen, über den Zwischenraum zwischen
Fensterscheibe und Dichtung in das Rahmenprofil gelangen kann. Sofern keine geeigneten
Ablauföffnungen vorgesehen sind, entweicht die sich ansammelnde Flüssigkeitsmenge
häufig entlang seitlicher Profilöffnungen. Unabhängig davon, wie das Wasser aus dem
Profilrahmen entweicht, führt dieses regelmäßig zu Wasserschäden am Mauerwerk oder
an der Gebäudefassade.
[0005] Die aus dem Stand der Technik bekannten Montagesysteme für den Einbau von Fenster-
bzw. Sohlbänken beherbergen zudem die Gefahr des Wassereintritts über Fugen. Auch
kann es dabei zu sogenanntem anstehenden Wasser kommen. Dies birgt insbesondere das
Risiko von Frostschäden. Regelmäßig wird daher die Sohlbank selber als Schutz gegen
den Eintritt von Wasser eingesetzt.
[0006] Es hat sich gezeigt, dass die aus dem Stand der Technik bekannten Maßnahmen zum dichten
Einbau von Sohlbänken Schwachstellen aufweisen, beispielsweise zu einer unzureichenden
Abdeckung der gefährdeten Bereiche führen. Die aus dem Stand der Technik bekannten
Systeme liefern folglich auch bei korrekter Ausführung sämtlicher Baumaßnahmen Eintrittsstellen
für Niederschlagswasser.
[0007] Der vorliegenden Erfindung lag daher die Aufgabe zu Grunde, ein System zur Verfügung
zu stellen, mit dem das Auftreten von Wasserschäden im Bereich von Fensterbänken wirksam
unterbunden werden kann und das sich einfach und zuverlässig montieren lässt.
[0008] Demgemäß wurde ein Sohlbankaufnahmesystem gefunden, umfassend eine Sohlbankaufnahmeeinheit
enthaltend eine Vorderseite, eine Rückseite und eine Oberseite sowie eine erste seitliche
Begrenzung der Oberseite und gegebenenfalls eine, insbesondere gegenüberliegende,
zweite seitliche Begrenzung der Oberseite. Diese Oberseite weist bei gattungsgemäßer
Verwendung der Sohlbankaufnahmeeinheit eine in Richtung von der Rückseite zur Vorderseite
abwärts geneigte Ablauffläche auf oder wird hieraus gebildet. Das erfindungsgemäße
Sohlbankaufnahmesystem umfasst ferner eine erste Sohlbankführung im Bereich der ersten
seitlichen Begrenzung der Oberseite und gegebenenfalls eine zweite Sohlbankführung
im Bereich der zweiten seitlichen Begrenzung der Oberseite, und ein Auflageareal für
einen Profilrahmen, insbesondere Fenster- oder Türrahmen, das sich rückseitig an die
Oberseite der Sohlbankaufnahmeeinheit anschließt. Gemäß einer ersten Ausführungsvariante
umfasst das erfindungsgemäße Sohlbankaufnahmesystem ferner mindestens eine erste wasserdichte
Lage umfassend einen rückwärtigen Rand, insbesondere in Form einer Folie, an oder
auf der Oberseite der Sohlbankaufnahmeeinheit und zumindest abschnittsweise, insbesondere
vollflächig, an oder auf dem Auflageareal. Gemäß einer zweiten Ausführungsvariante
umfasst das erfindungsgemäße Sohlbankaufnahmesystem mindestens eine zweite wasserdichte
Lage umfassend einen rückwärtigen Rand, insbesondere in Form einer Folie, an oder
auf der Oberseite der Sohlbankaufnahmeeinheit und mindestens eine weitere wasserdichte
Lage (dritte wasserdichte Lage) umfassend einen vorderseitigen Rand, insbesondere
in Form einer Folie, zumindest abschnittsweise an oder auf dem Auflageareal, die mit
der zweiten wasserdichten Lage in der Weise einen Überlappungsbereich bildet, dass
bei gattungsgemäßer Verwendung des Sohlbankaufnahmesystems der rückwärtige Rand der
zweiten wasserdichten Lage unterhalb des vorderseitigen Randes der dritten wasserdichten
Lage, insbesondere dichtend mit dieser verbunden, vorliegt. Gemäß einer dritten Ausführungsvariante
umfasst das erfindungsgemäße Sohlbankaufnahmesystem mindestens eine vierte wasserdichte
Lage, insbesondere Folie, enthaltend einen rückwärtigen Rand mit einem ersten Abschnitt
an oder auf der Oberseite der Sohlbankaufnahmeeinheit und einem sich hieran anschließenden
rückwärtigen zweiten Abschnitt eingerichtet und ausgelegt zur, insbesondere haftenden,
Anlage an einem Profilrahmen. Die Sohlbankaufnahmeeinheit umfasst zum Beispiel eine
Sohlbankbrüstung, wie Fensterbrüstung, oder stellt eine solche dar. Das erfindungsgemäße
Sohlbankaufnahmesystem stellt vorzugsweise ein Fensterbankaufnahmesystem dar.
[0009] In einer zweckmäßigen Ausgestaltung ist vorgesehen, dass das erfindungsgemäße Sohlbankaufnahmesystem
ferner ein Sohlbankprofil enthält, das im Übergang von Oberseite und Vorderseite der
Sohlbankauflageeinheit jeweils an einem Abschnitt der Oberseite und der Vorderseite,
insbesondere bündig, anliegt. Mithilfe eines solchen Sohlbankprofils kann auch besonders
effektive Weise sichergestellt werden, dass sich auf der Oberseite ansammelnde Flüssigkeit
abläuft, wobei es überdies möglich ist, dass diese Flüssigkeit nicht direkt entlang
der Gebäudefassade abläuft, sondern beabstandet hiervon.
[0010] Des Weiteren kann in einer vorteilhaften Ausführungsform vorgesehen sein, dass das
Sohlbankprofil einen ersten und einen zweiten Schenkel umfasst, wobei der erste Schenkel
zumindest abschnittweise an der Oberseite und der zweite Schenkel zumindest abschnittweise
an der Vorderseite der Sohlbankaufnahmeeinheit anliegt.
[0011] Bevorzugt ist auch ein solches Sohlbankaufnahmesystem, bei dem sich an den an der
Oberseite anliegenden ersten Schenkel des Sohlbankprofils ein Abschnitt anschließt,
der über den an der Vorderseite anliegenden Abschnitt hinausragt und insbesondere
eine Abtropfnase umfasst. Diese Ausgestaltung erlaubt ein besonders sicheres Abfließen
bzw. Ableiten von Wasser, ohne dass es zu Ablagerungen oder Farbänderungen an der
Außenfassade kommt.
[0012] Bei der zweiten Ausführungsvariante des erfindungsgemäßen Sohlbankaufnahmesystems
kann in einer zweckmäßigen Ausgestaltung vorgesehen sein, dass die dritte wasserdichte
Lage sich bis in den Bereich der geneigten Fläche der Oberseite erstreckt. Die Überlappung
mit der zweiten wasserdichten Lage bzw. der Überlappungsbereich von zweiter und dritter
wasserdichte Lage kann hierbei auf der geneigten Fläche der Oberseite oder auf dem
Auflageareal oder im Übergangsbereich von der geneigten Fläche der Oberseite und dem
Auflageareal vorliegen. Das Auflageareal ist im Allgemeinen im Wesentlichen waagerecht
ausgerichtet, kann aber auch, insbesondere nur geringfügig, in Richtung der Vorderseite
abwärts geneigt ausgebildet sein.
[0013] Besonders geeignete erfindungsgemäße Sohlbankaufnahmesysteme zeichnen sich auch dadurch
aus, dass die erste Sohlbankführung ein erstes Sohlbankführungsprofil, insbesondere
Sohlbankführungsaufsteckprofil, umfasst und/oder dass die zweite Sohlbankführung ein
zweites Sohlbankführungsprofil, insbesondere Sohlbankführungsaufsteckprofil, umfasst.
Hierdurch gelingt es in besonders pragmatischer und zuverlässiger Weise, Beschichtungen,
beispielsweise Putzbeschichtungen, bis an die Sohlbankführung heranzuführen.
[0014] Des Weiteren kann vorgesehen sein, dass die erste oder die zweite wasserdichte Lage
die oberseitige Erstreckung des Sohlbankprofils zumindest abschnittsweise, insbesondere
vollständig, abdeckt. Durch die vollständige Abdeckung kann sichergestellt werden,
dass anstehendes Wasser zu keiner Zeit in die Bausubstanz eindringen kann.
[0015] In einer weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung umfasst das erfindungsgemäße Sohlbankaufnahmesystem
ferner eine erste Leibung im Bereich der ersten seitlichen Begrenzung der Oberseite
der Sohlbankaufnahmeeinheit und/oder eine zweite Leibung im Bereich der zweiten seitlichen
Begrenzung der Oberseite der Sohlbankaufnahmeeinheit.
[0016] Im Sinne der vorliegenden Erfindung umfasst das Sohlbankaufnahmesystem in einer weiteren
Ausführungsform auch eine Sohlbank eingerichtet und ausgelegt, um in der ersten und
zweiten Sohlbankführung, insbesondere reversibel, befestigbar zu sein. Bei einer Sohlbank
kann es sich zum Beispiel um eine Fensterbank handeln. Sie stellt regelmäßig den unteren
Abschluss einer Fenster- oder Türöffnung dar. Geeignete Sohl- bzw. Fensterbänke können
aus Stein, Verbundmaterial, Metall oder dergleichen gefertigt sein.
[0017] Die Sohlbank kann zum Beispiel über sogenannte Kleberraupen, die auf der Oberseite
der Sohlbankaufnahmeeinheit bzw. der darauf vorliegenden wasserdichten Lage angebracht
werden, mit der Sohlbankaufnahmeeinheit verbunden werden. Auf diese Weise tritt die
Sohlbank nicht in direkten Kontakt mit dem erfindungsgemäßen Sohlbankaufnahmesystem.
Für die Kleberraupen kann zum Beispiel auf Klebemassen auf Basis von Acrylharzen oder
auf der Basis von Polyurethanen zurückgegriffen werden. In der Regel wird pro Sohlbank
eine Vielzahl an Kleberraupen angebracht. Diese verlaufen üblicherweise in Richtung
von der Rückseite zur Vorderseite der Sohlbankaufnahmeeinheit und können zum Beispiel
einen durchschnittlichen seitlichen Abstand voneinander im Bereich von 10 bis 30 cm
aufweisen. Indem die Kleberraupen nicht im Wesentlichen durchgängig parallel zur Vorderseite
der Sohlbankaufnahmeeinheit angeordnet werden, sondern vielmehr in Richtung von der
Rückseite zur Vorderseite der Sohlbankaufnahmeeinheit verlaufen, kann anfallendes
Wasser ohne weiteres über die geneigte Fläche der Oberseite zwischen benachbarten
Kleberraupen zur Vorderseite gelangen und dort, vorzugsweise über ein Sohlbankprofil,
abtropfen. Mithilfe der Kleberraupen kann ein Abstand zwischen der Unterseite der
Sohlbank und der wasserdichten Lage im Bereich von zum Beispiel 5 mm bis 20 mm ohne
weiteres eingestellt werden. Häufig kommt als Material für die Kleberraupen ein solches
zum Einsatz, das über eine gewisse Elastizität verfügt. So kann es vorkommen, dass
mit einer Kleberraupe mit einer Höhe von etwa 10 mm nach Auflage der Sohlbank der
Abstand zwischen der Unterseite der Sohlbank und der Oberseite der Sohlbankaufnahmeeinheit
im Bereich von 5 bis 8 mm liegt. Die mithilfe der Kleberraupen an der Oberseite der
Sohlbankaufnahmeeinheit befestigbaren Sohlbänke können bei dem erfindungsgemäßen Sohlbankaufnahmesystem
in einer Weise montiert werden, dass kein unmittelbarer Kontakt zu der ersten und/oder
der zweiten Sohlbankführung zustande kommt. Auch dieses trägt dazu bei, dass Feuchteschäden
unterbunden werden können.
[0018] Mit dem erfindungsgemäßen Sohlbankaufnahmesystem ist es möglich, eine Konstruktion
zu schaffen, die derart eingerichtet und ausgelegt ist, dass die Sohlbank überwiegend
keinen Kontakt mit der Oberseite bzw. der ersten oder der zweiten wasserdichten Lage
hat und besonders bevorzugt überhaupt keinen Kontakt mit der Oberseite bzw. der ersten
oder der zweiten wasserdichten Lage.
[0019] Mit dem erfindungsgemäßen Sohlbankaufnahmesystem werden auch solche Ausführungsformen
erfasst, die ferner einen Profilrahmen, insbesondere Fensterrahmen, mit einem unteren
Profilrahmenrand, der zumindest bereichsweise oberhalb der ersten oder dritten wasserdichten
Lage vorliegt, aufweisen. Hierbei sind solche Systeme bevorzugt, bei denen der Profilrahmen,
insbesondere der untere Rand des Profilrahmens, ausgelegt und eingerichtet ist, um
in dem Profilrahmen vorliegendes Wasser auf die erste oder die dritte wasserdichte
Lage zu leiten. Dies gelingt zum Beispiel dadurch, dass der untere Rand des Profilrahmens
Austrittsöffnungen an der Unterseite oder seitliche Austrittsöffnungen aufweist. Die
vorangehend genannte Ausführungsform ist insbesondere bei Kunststofffenstern, d.h.
bei Fenstern oder bei Türen, enthaltend darin eingelassene Glasscheiben, beispielsweise
Terrassen- oder Balkontüren, die auf einem Kunststoffprofil basieren, von Hilfe. Denn
hier kann bei heftigem Regen, z.B. Schlagregen, Feuchtigkeit an der Dichtung vorbei
in den hohlen Profilrahmen gelangen. Mithilfe des erfindungsgemäßen Sohlbankaufnahmesystems
kann diese Feuchtigkeit sicher und gezielt abgeführt werden, ohne dass Feuchte- oder
Wasserschäden auftreten.
[0020] Das erfindungsgemäße Sohlbankaufnahmesystem gestattet überdies, in Wärmedämmverbundsysteme
integriert zu werden bzw. Bestandteil derselben zu sein. Demgemäß kann in einer zweckmäßigen
Ausgestaltung die Sohlbankaufnahmeeinheit, die erste Leibung und/oder die zweite Leibung
ein Dämmmaterial umfassen oder darstellen, bevorzugt eine Platte enthaltend oder aus
geschäumtem Dämmmaterial oder enthaltend oder aus Faser-Dämmaterial, insbesondere
Faser-Dämmmaterial. Ferner sind in einer weiteren bevorzugten Ausführungsform die
Sohlbankaufnahmeeinheit, die erste Leibung und/oder die zweite Leibung, vorzugsweise
integraler, Bestandteil eines Wärmedämmverbundsystems. In einer weiteren Ausführungsform
kann hierbei auf der Vorderseite der Sohlbankaufnahmeeinheit und/oder auf der ersten
Leibung und/oder auf der zweiten Leibung mindestens eine Putzschicht angebracht sein.
Bei dieser mindestens einen Putzschicht kann es sich zum Beispiel um einen Unterputz
oder einen Oberputz bzw. um ein System aus Unterputz und Oberputz handeln. Für viele
Anwendungen hat es sich als zweckmäßig erwiesen, in der Putzschicht, insbesondere
in der Unterputzschicht, mindestens eine Gewebearmierung, insbesondere in Form einer
Diagonalarmierung, vorzusehen.
[0021] Ferner hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn bei dem erfindungsgemäßen Sohlbankaufnahmesystem
die erste und/oder zweite Leibung an der ersten seitlichen Begrenzung bzw. an der
zweiten seitlichen Begrenzung eine Aussparung aufweist, die eingerichtet und ausgelegt
ist, um die erste bzw. zweite Sohlbankführung aufzunehmen.
[0022] Ein besonders hohes Maß an Feuchteschutz wird auch dadurch erreicht, dass die erste
oder die zweite wasserdichte Lage sich über die erste seitliche Begrenzung hinaus,
vorzugsweise bis einschließlich zur ersten Sohlbankführung und besonders bevorzugt
auch darüber hinaus erstreckt und/oder dass die erste oder zweite wasserdichte Lage
sich über die zweite seitliche Begrenzung hinaus, vorzugsweise bis einschließlich
zur zweiten Sohlbankführung und besonders bevorzugt darüber hinaus erstreckt. Von
Vorteil ist hierbei auch eine solche Ausführungsform, bei der die dritte wasserdichte
Lage sich über die erste seitliche Begrenzung hinaus, vorzugsweise bis einschließlich
zur ersten Sohlbankführung und besonders bevorzugt auch darüber hinaus erstreckt und/oder
bei der die dritte wasserdichte Lage sich über die zweite seitliche Begrenzung hinaus,
vorzugsweise bis einschließlich zur zweiten Sohlbankführung und besonders bevorzugt
darüber hinaus erstreckt. Hierbei ist besonders bevorzugt, wenn gleichzeitig dafür
Sorge getragen wird, dass die zweite und die dritte wasserdichte Lage auch im Bereich
der ersten und/oder zweiten seitlichen Begrenzung sowie gegebenenfalls auch darüber
hinaus einen Überlappungsbereich aufweisen, und zwar derart, dass bei gattungsgemäßer
Verwendung des erfindungsgemäßen Sohlbankaufnahmesystems die zweite wasserdichte Lage
unter der dritten wasserdichten Lage im Überlappungsbereich vorliegt.
[0023] Als besonders bevorzugt haben sich solche erfindungsgemäßen Sohlbankaufnahmesysteme
erwiesen, bei denen die erste oder die zweite wasserdichte Lage im Bereich der ersten
seitlichen Begrenzung die erste Sohlbankführung einfasst und sich insbesondere über
den bei gattungsgemäßer Verwendung des Sohlbankaufnahmesystems von der Oberseite am
weitesten entfernten Abschnitt der ersten Sohlbankführung hinaus erstreckt und/oder
dass die erste oder die zweite wasserdichte Lage im Bereich der zweiten seitlichen
Begrenzung die zweite Sohlbankführung einfasst und sich insbesondere über den bei
gattungsgemäßer Verwendung des Sohlbankaufnahmesystems von der Oberseite am weitesten
entfernten Abschnitt der zweiten Sohlbankführung hinaus erstreckt. Die vorangehend
genannten Ausführungsformen, die der ersten und der zweiten Ausführungsvariante der
vorliegenden Erfindung zuzuordnen sind, eignen sich insbesondere bei Neubauten. Die
dritte Ausführungsvariante des erfindungsgemäßen Sohlbankaufnahmesystems kommt insbesondere
bei der Instandsetzung und Renovierung von Gebäuden zur Anwendung.
[0024] Die erste und/oder zweite Sohlbankführung kann in einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform
im wesentlichen L-förmig gestaltet sein mit einem ersten Schenkel umfassend eine Unterseite,
der bei gattungsgemäßem Gebrauch des Sohlbankaufnahmesystems im Wesentlichen vertikal
orientiert ist, und einem zweiten Schenkel, der im Wesentlichen waagerecht orientiert
ist und der eine Erstreckung in Richtung der jeweils gegenüberliegenden Sohlbankführung
aufweist. Hierbei kann insbesondere vorgesehen sein, dass der erste Schenkel mit seiner
Unterseite auf der ersten oder zweiten wasserdichten Lage aufliegt.
[0025] Für die praktische Anwendung haben sich auch solche erfindungsgemäßen Sohlbankaufnahmesysteme
als sehr geeignet erwiesen, die ausgestattet sind mit einem ersten Putzabzugsprofil,
ausgelegt und eingerichtet zur Verbindung mit der ersten Sohlbankführung, bevorzugt
enthaltend ein Armierungsgewebe, besonders bevorzugt in Form einer Diagonalarmierung
und/oder mit einem zweiten Putzabzugsprofil, ausgelegt und eingerichtet zur Verbindung
mit der zweiten Sohlbankführung, bevorzugt enthaltend ein Armierungsgewebe, besonders
bevorzugt in Form einer Diagonalarmierung. Hierbei kann vorgesehen sein, dass der
zweite Schenkel der ersten und/oder zweiten Sohlbankführung mindestens eine bei gattungsgemäßem
Gebrauch des Sohlbankaufnahmesystems im Wesentlichen waagrecht verlaufende Nut aufweist,
die ausgelegt und eingerichtet ist, um eine Anbindung mit dem Putzabzugsprofil zu
bewerkstelligen. Das Putzabzugsprofil stellt dabei bevorzugt ein Aufsteckprofil dar.
[0026] Selbstverständlich ist es ebenfalls möglich, die erste und/oder zweite Sohlbankführung
in den Aufbau eines Wärmedämmverbundsystems zu integrieren.
[0027] Die erste und/oder zweite Sohlbankführung sind in einer bevorzugten Ausführungsform
aus einem Material gebildet, das über eine höhere Dichte verfügt, als dass Dämmmaterial
der Sohlbankaufnahmeeinheit, der ersten Leibung und/oder der zweiten Leibung, insbesondere
gebildet aus einem geschäumten Kunststoffmaterial mit einer Dichte oberhalb von 24
kg/m
3, vorzugsweise oberhalb von 31 kg/m
3 und besonders bevorzugt oberhalb von 80 kg/m
3, z.B. gebildet aus hochverdichtetem EPS oder aus XPS. Beispielsweise können hierfür
auch geschäumte Kunststoffmaterialien mit einer Dichte von 120 kg/m
3 oder mehr eingesetzt werden.
[0028] Insbesondere für die dritte Ausführungsvariante des erfindungsgemäßen Sohlbankaufnahmesystems
hat sich als vorteilhaft erwiesen, zusätzlich einen Dichtabschluss für die zumindest
abschnittsweise Aufnahme der Sohlbankführung umfassend eine wasserdichte Lage mit
einem ersten Abschnitt eingerichtet und ausgelegt zur Anlage an den ersten Abschnitt
der ersten, zweiten oder vierten Lage, einen zweiten Abschnitt eingerichtet und ausgelegt
zur Anlage an der seitlichen Begenzung und einen dritten Abschnitt eingerichtet und
ausgelegt zur Anlage an den zweiten Abschnitt der vierten Lage oder an einen Profilrahmen
vorzusehen. Der Dichtabschluss ist vorzugsweise im Wesentlichen einstückig ausgeführt.
[0029] Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird demgemäß des Weiteren gelöst durch
eine Gebäudefassade bzw. ein Gebäude enthaltend mindestens ein erfindungsgemäßes Sohlbankaufnahmesystem.
Das erfindungsgemäße Sohlbankaufnahmesystem eignet sich in besonderer Weise für die
Herstellung von Fenster- oder Türöffnungen.
[0030] Ferner wird die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe gelöst durch eine Sohlbankführungseinheit,
umfassend a) eine Sohlbankführung mit im Wesentlichen L-förmiger Konfiguration enthaltend
einen ersten Schenkel, der bei gattungsgemäßem Gebrauch der Sohlbankführungseinheit
im Wesentlichen vertikal orientierbar ist, und einem zweiten Schenkel, der bei gattungsgemäßem
Gebrauch der Sohlbankführungseinheit im Wesentlichen waagerecht orientierbar ist und
der mindestens eine Nut aufweist, und b) ein Putzabzugsprofil mit im Wesentlichen
L-förmiger Konfiguration korrespondierend zu der L-förmigen Konfiguration der Sohlbankführung
enthaltend einen ersten Schenkel, der bei gattungsgemäßem Gebrauch der Sohlbankführungseinheit
im Wesentlichen vertikal orientierbar ist, und einem zweiten Schenkel, der bei gattungsgemäßem
Gebrauch der Sohlbankführungseinheit im Wesentlichen waagerecht orientierbar ist,
enthaltend mindestens eine Feder, ausgelegt und eingerichtet zum Eingreifen in die
mindestens eine Nut des zweiten Schenkels zur Verbindung des Putzabzugsprofils mit
der Sohlbankführung.
[0031] Die erfindungsgemäße Sohlbankführungseinheit zeichnet sich in einer geeigneten Ausführungsform
insbesondere dadurch aus, dass der erste Schenkel der Sohlbankführung mindestens eine
Nut aufweist und dass der erste Schenkel des Putzabzugsprofils mindestens eine Feder
aufweist, ausgelegt und eingerichtet zum Eingreifen in die mindestens eine Nut des
ersten Schenkels zur Verbindung des Putzabzugsprofils mit der Sohlbankführung.
[0032] Diese erfindungsgemäße Sohlbankführungseinheit kann dabei ferner mindestens ein Armierungsgewebe,
besonders bevorzugt in Form einer Diagonalarmierung, enthalten, das mit dem ersten
und/oder dem zweiten Schenkel des Putzabzugsprofils. verbunden ist. Hierbei stellt
das Putzabzugsprofil bevorzugt ein Aufsteckprofil dar.
[0033] Die erfindungsgemäße Sohlbankführung ist hierbei zweckmäßigerweise aus einem geschäumten
Kunststoffmaterial mit einer Dichte oberhalb von 24 kg/m
3, vorzugsweise oberhalb von 31 kg/ m
3 und besonders bevorzugt oberhalb von 80 kg/ m
3, gebildet, z.B. aus hochverdichtetem EPS oder aus XPS. Beispielsweise können hierfür
auch geschäumte Kunststoffmaterialien mit einer Dichte von 120 kg/m
3 oder mehr eingesetzt werden.
[0034] Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird des Weiteren durch ein Wärmedämmverbundsystem
für die Dämmung von Außenfassaden, enthaltend mindestens ein erfindungsgemäßes Sohlbankaufnahmesystem
und/oder mindestens eine erfindungsgemäße Sohlbankführungseinheit gelöst
[0035] Mit der vorliegenden Erfindung geht die überraschende Erkenntnis einher, dass sich
auf wirkungsvolle Weise ein Aufnahmebereich für Fenster- bzw. Sohlbänke bilden lässt,
der selbst in Wärmedämmverbundsysteme einfach, wirkungsvoll und zuverlässig einbindbar
ist. Fenster- und Sohlbänke lassen sich mit Hilfe der vorliegenden Erfindung auch
nachträglich in Wärmedämmverbundsysteme von Außenfassaden einbauen, ohne dass man
damit das Risiko eingeht, eine Stelle für den Wassereintritt in ein bzw. Wasserschäden
an einem Gebäude zu schaffen. Mit der vorliegenden Erfindung wird die Möglichkeit
geschaffen, den Einbau von Fenster- bzw. Sohlbänken zu entkoppeln. Mit der vorliegenden
Erfindung wird folglich eine sehr wirksame Dichtmaßnahme im Bereich von Fenster und
Fenstertüren zur Verfügung gestellt.
[0036] Mit dem erfindungsgemäßen System ist es möglich, Niederschlagswasser unabhängig davon,
ob es über die Fensterkonstruktion, die Fensterbank oder WDVS-Anschlüsse eindringt,
abzuleiten, ohne dass die Baukonstruktion hierdurch geschädigt wird.
[0037] Demgemäß gelingt es mit der vorliegenden Erfindung, ein Sohlbankaufnahmesystem zur
Verfügung zu stellen, mit dem Fenster- bzw. Sohlbänke installiert werden können, ohne
dass diese irgendeinen Kontakt mit dem WDVS-System bzw. einer WDVS-Beschichtung haben
müssen. Hiermit geht der weitere Vorteil einher, dass bei Temperaturänderung eintretende
Materialausdehnungen, sei es im WDVS-System oder sei es bei den Sohlbänken, nicht
zu einer Beschädigung und damit nicht zu einer Erhöhung der Gefahr der Ausbildung
von Feuchte- bzw. Wasserschäden führen.
[0038] Mit der vorliegenden Erfindung kann die Fenster- bzw. Sohlbankmontage sowohl vor
als auch erst nach dem Auftragen einer Putzbeschichtung, beispielsweise von Unterputz
und Oberputz, welche gegebenenfalls auch noch eine Gewebeverstärkung enthält, vorgenommen
werden. Demgemäß eignet sich das erfindungsgemäße Sohlbankaufnahmesystem für die Verwendung
bei Neubauten ebenso wie bei Instandsetzungs- bzw. Sanierungsmaßnahmen bei Bestandsgebäuden.
Von Vorteil in Bezug auf eine effektive Wärmedämmung ist hierbei auch, dass die derart
montierten Fenster- und Sohlbänke sich vollständig vom Wärmedämmverbundsystem entkoppeln
lassen. Die Gefahr der Ausbildung von Wärmebrücken wird hiermit nochmals verringert.
Diese Vorgehensweise hat auch prozesstechnische Vorteile. Fenster- und Sohlbänke können
nach Belieben auch zu einem späteren Zeitpunkt ausgewechselt bzw. ausgetauscht werden,
und zwar ohne dass ein gegebenenfalls vorliegendes Wärmedämmverbundsystem bzw. eine
zu diesem System gehörende Beschichtung beschädigt werden.
[0039] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung,
in der Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand einer schematischen Zeichnung beispielhaft
erläutert werden, ohne dadurch die Erfindung zu beschränken. Dabei zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische schematische Darstellung eines Ausschnitts einer Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Sohlbankaufnahmesystems;
- Figur 2
- eine schematische Frontansicht einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Sohlbankaufnahmesystems;
- Figur 3
- eine schematische Querschnittsansicht einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Sohlbankaufnahmesystems;
- Figur 4
- eine schematische perspektivische Darstellung eines Ausschnitts einer Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Sohlbankaufnahmesystems; und
- Figur 5
- eine schematische perspektivische Darstellung eines Ausschnitts einer weiteren Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Sohlbankaufnahmesystems.
[0040] Figur 1 entnimmt man in schematischer perspektivischer Ansicht einen Ausschnitt eines
erfindungsgemäßen Sohlbankaufnahmesystems 1 in Form eines Fensterbankaufnahmesystems.
Hierbei handelt es sich um die sogenannte zweite Ausführungsvariante des erfindungsgemäßen
Sohlbankaufnahmesystems. Dieses umfasst in der in Figur 1 dargestellten Ausführungsform
eine Sohlbankaufnahmeeinheit 2 in Form einer Fensterbrüstung. Diese Sohlbankaufnahmeeinheit
kann zum Beispiel Bestandteil eines Wärmedämmverbundsystems sein und demgemäß eine
Wärmedämmplatte bzw. ein System aus Wärmedämmplatten umfassen. Die Sohlbankaufnahmeeinheit
2 verfügt über eine Vorderseite 4, eine Oberseite 8, eine erste seitliche Begrenzung
10 und über eine (nicht dargestellte) Rückseite, die in der Regel an einer Gebäudewand
anliegt bzw. benachbart zu dieser ist oder mit dieser eine Einheit bildet. Die Oberseite
8 der Sohlbankaufnahmeeinheit 2 ist in Richtung von der Rückseite zur Vorderseite
4 abwärts geneigt bzw. verfügt über eine solche abwärts geneigte Ablauffläche 14.
Eine erste Sohlbankführung 16 ist im Bereich der ersten seitlichen Begrenzung 10 der
Oberseite vorgesehen. Diese Sohlbankführung 16 ist, wie dargestellt, vorzugsweise
L-förmig ausgestaltet und verfügt über einen ersten Schenkel 48 mit einer Unterseite
50, der vorzugsweise im Wesentlichen vertikal orientiert ist, und einen zweiten Schenkel
52, der im Wesentlichen waagerecht orientiert ist und der eine Erstreckung weg von
der Leibung 34 aufweist. In dem zweiten Schenkel 52 ist eine entlang dieses Schenkels
verlaufende Nut 56 vorgesehen, in die ein Putzabzugsprofil (nicht abgebildet) eingefügt
werden kann. Der erste Schenkel 48 steht mit seiner Unterseite 50 auf der wasserdichten
Lage 20 auf. Das erfindungsgemäße Sohlbankaufnahmesystem 1 verfügt ferner über ein
sich an die Oberseite der Sohlbankaufnahmeeinheit 2 anschließendes Auflageareal 24.
Oberhalb des Auflageareals ist in der dargestellten Ausführungsform ein Profilrahmen
40 in Form eines Fensterrahmens vorgesehen. Der untere Teil 43 des Profilrahmens liegt
hierbei entweder direkt oder über Verbindungs- oder Stützelemente auf dem Auflageareal
24 vor. Das Auflageareal 24 schließt sich rückseitig an die Oberseite 8 der Sohlbankaufnahmeeinheit
2 an. Auf der Oberseite 8 der Sohlbankaufnahmeeinheit 2 liegt eine wasserdichte Lage
20 (zweite wasserdichte Lage) mit einem rückseitigen Rand 22 vor. Es hat sich als
vorteilhaft erwiesen, hierbei auf solche Lagen bzw. Folien zurückzugreifen, die über
einen gewisse Eigensteifigkeit verfügen, das heißt die manuell in eine Form gebracht
bzw. gebogen werden können, die anschließend ohne weitere Krafteinwirkung beibehalten
wird. Auf dem Auflageareal 24 liegt eine weitere wasserdichte Lage 26 (dritte wasserdichte
Lage) vor, die mit der auf der Sohlbankaufnahmeeinheit vorliegenden wasserdichten
Lage (zweite wasserdichte Lage) einen Überlappungsbereich 28 ausbildet. Hierbei liegt
der rückwärtige Rand 22 der wasserdichten Lage 20 unterhalb des vorderseitigen Randes
27 der wasserdichten Lage 26. Bevorzugt sind diese beiden Lagen im Übergangsbereich
miteinander verbunden, insbesondere verschweißt oder verklebt. Die Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Sohlbankaufnahmesystems 1 gemäß Figur 1 umfasst ferner eine
erste Leibung 34 im Bereich der ersten seitlichen Begrenzung 10 der Oberseite 8. Die
zweite Leibung ist in Figur 1 nicht dargestellt.
[0041] Figur 2 zeigt eine schematische Frontansicht einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Sohlbankaufnahmesystems 1. Der Profilrahmen 40 wird durch die erste und zweite Leibung
34, 36 eingefasst. Die wasserdichte Lage 20 liegt auf der Oberseite 8 der Sohlbankaufnahmeeinheit
2 vor. In der dargestellten Ausführungsform erstreckt sich diese wasserdichte Lage
20 nicht nur bis zur ersten seitlichen Begrenzung 10 der Oberseite 8 bzw. der geneigten
Fläche 14 sowie bis zur zweiten seitlichen Begrenzung 12 dieser Oberseite, sondern
umfasst eine erste Verlängerung 11, die entlang der ersten Leibung 34, und eine zweite
Verlängerung 13, die entlang der zweiten Leibung 36 geführt wird. In gleicher Weise
kann auch die auf dem Auflageareal vorliegende wasserdichte Lage (dritte wasserdichte
Lage) erste und zweite Verlängerungen bzw. Erstreckungen aufweisen. Dieses ist in
der in Figur 3 dargestellten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Sohlbankaufnahmesystems
dargestellt. Neben der über die zweite seitliche Begrenzung 12 hinausgehenden Verlängerung
13 der wasserdichten Lage 20 findet sich dort die Verlängerung 15 der wasserdichten
Lage 26 (dritte wasserdichte Lage). Auch im Bereich der Verlängerungen 13 und 15 liegt
der Überlappungsbereich 28 vor. Die wasserdichte Lage 20 erstreckt sich dabei bis
zum rückwärtigen Rand 22. In der in Figur 3 gezeigten Ausführungsform liegt der untere
Rand 43 des Profilrahmens 40 auf dem Auflageareal 24 bzw. auf der darauf vorliegenden
wasserdichten Lage 26 auf. Figur 3 entnimmt man ebenfalls, dass die Oberseite 8 der
Sohlbankaufnahmeeinheit 2 von der Rückseite 6 zu der Vorderseite 4 hin geneigt ist.
[0042] Figur 4 zeigt eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Sohlbankaufnahmesystems
1, bei dem dieses an der ersten seitlichen Begrenzung 10 im Bereich der ersten Leibung
34 über eine Aussparung 44 verfügt. Diese Aussparung 44 ist in der Weise ausgestaltet,
dass darin eine Sohlbankführung 16 passgenau eingefügt werden kann (siehe auch Figur
5). Die auf der Oberseite 8 der Sohlbankaufnahmeeinheit 2 vorliegende wasserdichte
Lage 20 erstreckt sich über die seitliche Begrenzung 10 hinaus und liegt an der Wandung
der Aussparung 44 an. In der dargestellten Ausführungsform ist die Aussparung 44 integraler
Bestandteil der Leibung 34. Darüber hinaus stellen in dieser Ausführungsform die Leibung
34 und die Sohlbankaufnahmeeinheit 2 ein einheitliches Bauteil dar. Dieses kann, wie
in Figur 4 dargestellt, aus einer Wärmedämmplatte gebildet oder Bestandteil eines
Wärmedämmverbundsystems sein. Figur 4 ist ebenfalls der Überlappungsbereich 28 von
zweiter und dritter wasserdichter Lage 20, 26 zu entnehmen, der durch den vorderen
Rand 27 der dritten wasserdichten Lage begrenzt wird. Ferner zeigt die Ausführungsform
gemäß Figur 4 ein Sohlbandprofil 29, dessen zweiter Schenkel 33 an der Vorderseite
4 der Sohlbankaufnahmeeinheit 2 anliegt. An diesem zweiten Schenkel 33 kann, wie in
Figur 4 dargestellt, ein Armierungsgewebe angebracht sein, das die Vorderseite 4 zumindest
bereichsweise abdeckt. Das Armierungsgewebe des Sohlbankprofils 29 wird in der Regel
im Zuge der Putzarbeiten in einen Unterputz eingebettet. Des Weiteren verfügt das
Sohlbankprofil 29 über einen Abschnitt 35, der über den an der Vorderseite 4 anliegenden
Abschnitt 33 hinausragt. Auf diesem Abschnitt liegt ebenfalls die wasserdichte Lage
20 auf. Wasser, das von diesem Abschnitt abtropft, gelangt nicht direkt in Kontakt
mit der Vorderseite 4.
[0043] Figur 5 zeigt eine Weiterentwicklung der Ausführungsform des erfindungsgemäßen Sohlbankaufnahmesystems
gemäß Figur 4. In die Aussparung 44 ist die Sohlbankführung 16 eingefügt und mittels
Kleber, z.B. Hybridkleber, mit der seitlichen Wandung und über den ersten Schenkel
48 mit der wasserdichten Lage 20 verbunden worden. Das Sohlbankführungsprofil 30 wird,
vorzugsweise mittels Verklebens, mit der Sohlbankführung 16 verbunden bzw. in diese
eingefügt. In der dargestellten Ausführungsform handelt es sich bei dem Sohlbankführungsprofil
30 um ein Sohlbankführungsaufsteckprofil. Ein solches Sohlbankführungsprofil kann,
wie in Figur 5 gezeigt, als sogenanntes Putzabzugsprofil 54 verwendet werden. An der
Rückseite des waagerechten Schenkels 55 des Sohlbankführungsprofils 30 liegt eine
Feder (nicht abgebildet) vor, die in die Nut 56 des zweiten Schenkels 52 der ersten
Sohlbankführung 16 (siehe Figur 1) eingreift. Eine besonders feste Verbindung kann
dadurch erhalten werden, dass Nut und/oder Feder vor dem Zusammenfügen mit einem Haftmittel
versehen werden. Das in Figur 5 gezeigte Sohlbankführungsprofil 30 bzw. Putzabzugsprofil
54 verfügt ferner über ein Armierungsgewebe 59, das, wie in Figur 5 abgebildet, in
Form einer sogenannten Diagonalarmierung vorliegen kann. Dieses Armierungsgewebe kann
in einer bevorzugten Ausführungsform zumindest abschnittsweise bereits mit den Schenkeln
des Sohlbankführungsprofils verbunden vorliegen. Das am Sohlbankführungsprofil befestigte
Armierungsgewebe kann im Zuge der Putzarbeiten in z.B. einen Unterputz eingebettet
werden. In die Sohlbankführung 16 kann eine Sohlbank, beispielsweise Fensterbank,
in einer Weise eingeführt werden, dass diese nicht in Kontakt tritt mit der ersten
wasserdichten Lage 20 und der zweiten wasserdichten Lage 26.
[0044] Mit den in den Figuren dargestellten erfindungsgemäßen Sohlbankaufnahmesystemen wird
eine sehr wirksame konstruktive Dichtmaßnahme im Bereich von Fenstern und Fenstertüren
zur Verfügung gestellt.
[0045] Die in der voranstehenden Beschreibung, den Ansprüchen und den Zeichnungen offenbarten
Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in jeder beliebigen Kombination
für die Verwirklichung der Erfindung vorteilhaft sein.
1. Sohlbankaufnahmesystem (1), insbesondere Fensterbankaufnahmesystem, umfassend
eine Sohlbankaufnahmeeinheit (2) enthaltend eine Vorderseite (4), eine Rückseite (6)
und eine Oberseite (8) sowie eine ersten seitliche Begrenzung (10) der Oberseite und
gegebenenfalls eine, insbesondere gegenüberliegende, zweite seitliche Begrenzung (12)
der Oberseite, wobei die Oberseite (8) bei gattungsgemäßer Verwendung der Sohlbankaufnahmeeinheit
(2) eine in Richtung von der Rückseite (6) zur Vorderseite (4) abwärts geneigte Ablauffläche
(14) aufweist oder bildet; ferner umfassend eine erste Sohlbankführung (16) im Bereich
der ersten seitlichen Begrenzung (10) der Oberseite und
gegebenenfalls eine zweite Sohlbankführung (18) im Bereich der zweiten seitlichen
Begrenzung (12) der Oberseite;
ein Auflageareal (24) für einen Profilrahmen, insbesondere Fenster- oder Türrahmen,
das sich rückseitig (6) an die Oberseite (8) der Sohlbankaufnahmeeinheit (2) anschließt;
und
mindestens eine erste wasserdichte Lage (20) umfassend einen rückwärtigen Rand (22),
insbesondere Folie, an oder auf der Oberseite (8) der Sohlbankaufnahmeeinheit (2)
und zumindest abschnittsweise an oder auf dem Auflageareal (24) (auch erste Ausführungsvariante
genannt); oder
mindestens eine zweite wasserdichte Lage (20) umfassend einen rückwärtigen Rand (22),
insbesondere Folie, an oder auf der Oberseite (8) der Sohlbankaufnahmeeinheit (2)
und mindestens eine dritte wasserdichte Lage (26) umfassend einen vorderseitigen Rand
(22), insbesondere Folie, zumindest abschnittsweise an oder auf dem Auflageareal (24),
die mit der zweiten wasserdichten Lage (20) in der Weise einen Überlappungsbereich
(28) bildet, dass bei gattungsgemäßer Verwendung der Sohlbankaufnamesystems (1) der
rückwärtige Rand (22) der zweiten wasserdichten Lage (20) unterhalb des vorderseitigen
Randes (27) der dritten wasserdichten Lage (26), insbesondere dichtend mit dieser
verbunden, vorliegt (auch zweite Ausführungsvariante genannt); oder
mindestens eine vierte wasserdichte Lage (20), insbesondere Folie, umfassend einen
rückwärtigen Rand (22) mit einem ersten Abschnitt an oder auf der Oberseite (8) der
Sohlbankaufnahmeeinheit (2) und einem sich hieran anschließenden rückwärtigen zweiten
Abschnitt eingerichtet und ausgelegt zur, insbesondere haftenden, Anlage an einem
Profilrahmen (auch dritte Ausführungsvariante genannt).
2. Sohlbankaufnahmesystem (1) nach Anspruch 1, ferner umfassend
ein Sohlbankprofil (29), das im Übergang von Oberseite (8) und Vorderseite (4) der
Sohlbankauflageeinheit (2) jeweils an einem Abschnitt der Oberseite (8) und der Vorderseite
(4), insbesondere bündig, anliegt.
3. Sohlbankaufnahmesystem (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass
die erste Sohlbankführung (16) ein erstes Sohlbankführungsprofil (30), insbesondere
Sohlbankführungsaufsteckprofil, umfasst und/oder dass die zweite Sohlbankführung (18)
ein zweites Sohlbankführungsprofil (32), insbesondere Sohlbankführungsaufsteckprofil,
umfasst.
4. Sohlbankaufnahmesystem (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, ferner umfassend
eine erste Leibung (34) im Bereich der ersten seitlichen Begrenzung (10) der Oberseite
(8) der Sohlbankaufnahmeeinheit (2) und/oder eine zweite Leibung (36) im Bereich der
zweiten seitlichen Begrenzung (12) der Oberseite (8) der Sohlbankaufnahmeeinheit (2).
5. Sohlbankaufnahmesystem (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, ferner umfassend
eine Sohlbank (38) eingerichtet und ausgelegt um in der ersten und zweiten Sohlbankführung
(16, 18), insbesondere reversibel, befestigbar zu sein.
6. Sohlbankaufnahmesystem (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass
die Sohlbank (38) überwiegend keinen Kontakt mit der Oberseite (8) bzw. der ersten
oder der zweiten wasserdichten Lage (20), insbesondere keinen Kontakt mit der Oberseite
(8) bzw. der ersten oder der zweiten wasserdichten Lage (20), hat.
7. Sohlbankaufnahmesystem (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, ferner umfassend
einen Profilrahmen (40), insbesondere Fensterrahmen, mit einem unteren Profilrahmenrand
(43), der zumindest bereichsweise oberhalb der ersten oder dritten wasserdichten Lage
(26) vorliegt.
8. Sohlbankaufnahmesystem (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass
der Profilrahmen (40), insbesondere der untere Rand des Profilrahmens (43), ausgelegt
und eingerichtet ist, um in dem Profilrahmen (40) vorliegendes Wasser auf die erste
(26) oder die dritte wasserdichte Lage (20) zu leiten.
9. Sohlbankaufnahmesystem (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die Sohlbankaufnahmeeinheit (2), die erste Leibung (34) und/oder die zweite Leibung
(36) ein Dämmmaterial umfassen oder darstellen, bevorzugt eine Platte aus geschäumtem
Dämmmaterial oder aus Faser-Dämmmaterial, insbesondere Faser-Dämmaterial, und/oder
dass die Sohlbankaufnahmeeinheit (2), die erste Leibung (34) und/oder die zweite Leibung
(36) Bestandteil eines Wärmedämmverbundsystems sind.
10. Sohlbankaufnahmesystem (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die erste und/oder zweite Leibung (34, 36) an der ersten seitlichen Begrenzung (10)
bzw. an der zweiten seitlichen Begrenzung (12) eine Aussparung (44) aufweist eingerichtet
und ausgelegt zur Aufnahme der ersten bzw. der zweiten Sohlbankführung (16, 18).
11. Sohlbankaufnahmesystem (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die erste oder die zweite wasserdichte Lage (20) sich über die erste seitliche Begrenzung
(10) hinaus, vorzugsweise bis einschließlich zur ersten Sohlbankführung (16) und besonders
bevorzugt auch darüber hinaus erstreckt und/oder dass die erste oder zweite wasserdichte
Lage (26) sich über die zweite seitliche Begrenzung (12) hinaus, vorzugsweise bis
einschließlich zur zweiten Sohlbankführung (18) und besonders bevorzugt darüber hinaus
erstreckt und dass
die dritte wasserdichte Lage sich über die erste seitliche Begrenzung hinaus, vorzugsweise
bis einschließlich zur ersten Sohlbankführung und besonders bevorzugt auch darüber
hinaus erstreckt und/oder dass die dritte wasserdichte Lage sich über die zweite seitliche
Begrenzung hinaus, vorzugsweise bis einschließlich zur zweiten Sohlbankführung und
besonders bevorzugt darüber hinaus erstreckt, wobei vorzugsweise die zweite und die
dritte wasserdichte Lage auch im Bereich der ersten und/oder zweiten seitlichen Begrenzung
sowie gegebenenfalls auch darüber hinaus einen Überlappungsbereich aufweisen derart,
dass bei gattungsgemäß Verwendung des Sohlbankaufnahmesystems die zweite wasserdichte
Lage unter der dritten wasserdichten Lage im Übergangsbereich vorliegt.
12. Sohlbankaufnahmesystem (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die erste oder die zweite wasserdichte Lage (20) im Bereich der ersten seitlichen
Begrenzung (10) die erste Sohlbankführung (16) einfasst und sich insbesondere über
den bei gattungsgemäßer Verwendung des Sohlbankaufnahmesystems (1) von der Oberseite
(8) am weitesten entfernten Abschnitt der ersten Sohlbankführung (16) hinaus erstreckt
und/oder dass die erste oder die zweite wasserdichte Lage (26) im Bereich der zweiten
seitlichen Begrenzung (12) die zweite Sohlbankführung (18) einfasst und sich insbesondere
über den bei gattungsgemäßer Verwendung des Sohlbankaufnahmesystems (1) von der Oberseite
(8) am weitesten entfernten Abschnitt der zweiten Sohlbankführung (18) hinaus erstreckt.
13. Sohlbankaufnahmesystem (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass
das erste und/oder zweite Sohlbankführungsprofil (30, 32), ein erstes bzw. zweites
Putzabzugsprofil (54, 57) darstellen, ausgelegt und eingerichtet zur Verbindung mit
der ersten Sohlbankführung (16), bevorzugt enthaltend ein Armierungsgewebe, besonders
bevorzugt in Form einer Diagonalarmierung.
14. Sohlbankaufnahmesystem (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die erste und/oder zweite Sohlbankführung (16, 18), insbesondere integraler, Bestandteil
eines Wärmedämmverbundsystems (58) sind.
15. Sohlbankaufnahmesystem (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die erste und/oder zweite Sohlbankführung aus einem Material gebildet ist, das über
eine höhere Dichte verfügt, als das Dämmmaterial der Sohlbankaufnahmeeinheit, der
ersten Leibung und/oder der zweiten Leibung, insbesondere gebildet aus einem geschäumten
Kunststoffmaterial mit einer Dichte oberhalb von 24 kg/m3, vorzugsweise oberhalb von 31 kg/m3 und besonders bevorzugt oberhalb von 80 kg/m3, beispielsweise gebildet aus hochverdichtetem EPS.
16. Sohlbankaufnahmesystem (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, ferner umfassend
einen, insbesondere im Wesentlichen einstückigen, Dichtabschluss für die zumindest
abschnittsweise Aufnahme der Sohlbankführung umfassend eine wasserdichte Lage mit
einem ersten Abschnitt eingerichtet und ausgelegt zur Anlage an den ersten Abschnitt
der ersten, zweiten oder vierten Lage, einen zweiten Abschnitt eingerichtet und ausgelegt
zur Anlage an der seitlichen Begrenzung und einen dritten Abschnitt eingerichtet und
ausgelegt zur Anlage an den zweiten Abschnitt der vierten Lage oder an einen Profilrahmen.
17. Gebäudefassade (60) enthaltend mindestens ein Sohlbankaufnahmesystem (1) nach einem
der vorangehenden Ansprüche.
18. Gebäude, enthaltend mindestens ein Sohlbankaufnahmesystem (1) nach einem der Ansprüche
1 bis 16.
19. Verwendung des Sohlbankaufnahmesystems (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 16 für die
Herstellung von Fenster- oder Türöffnungen.
20. Sohlbankführungseinheit, umfassend
eine Sohlbankführung mit im Wesentlichen L-förmiger Konfiguration enthaltend einen
ersten Schenkel, der bei gattungsgemäßem Gebrauch der Sohlbankführungseinheit im Wesentlichen
vertikal orientierbar ist, und einem zweiten Schenkel, der bei gattungsgemäßem Gebrauch
der Sohlbankrührungseinheit im Wesentlichen waagerecht orientierbar ist und der mindestens
eine Nut aufweist,
ein Putzabzugsprofil mit im Wesentlichen L-förmiger Konfiguration korrespondierend
zu der L-förmigen Konfiguration der Sohlbankführung enthaltend einen ersten Schenkel,
der bei gattungsgemäßem Gebrauch der Sohlbankführungseinheit im Wesentlichen vertikal
orientierbar ist, und einem zweiten Schenkel, der bei gattungsgemäßem Gebrauch der
Sohlbankführungseinheit im Wesentlichen waagerecht orientierbar ist, enthaltend mindestens
eine Feder, ausgelegt und eingerichtet zum Eingreifen in die mindestens eine Nut des
zweiten Schenkels zur Verbindung des Putzabzugsprofils mit der Sohlbankführung.
21. Sohlbankführungseinheit nach Anspruch 20, ferner umfassend mindestens ein Armierungsgewebe,
besonders bevorzugt in Form einer Diagonalarmierung, verbunden mit dem ersten und/oder
dem zweiten Schenkel des Putzabzugsprofils.
22. Wärmedämmverbundsystem für die Dämmung von Außenfassaden, enthaltend mindestens ein
Sohlbankaufnahmesystem nach einem der Ansprüche 1 bis 16 und/oder mindestens eine
Sohlbankführungseinheit nach Anspruch 20 oder 21.