[0001] Die Erfindung gemäß dem unabhängigen Anspruch 1 betrifft ein Haushaltsgerät, insbesondere
Kältegerät, aufweisend eine elektronische Steuervorrichtung, die ausgebildet ist,
wenigstens eine Funktion des Haushaltsgeräts zu steuern und die eine elektronische
Steuerplatine, sowie eine an die Steuerplatine angeschlossene Eingabevorrichtung umfasst,
die wenigstens ein Eingabemittel aufweist und die ausgebildet ist, basierend auf einer
manuellen Betätigung des Eingabemittels ein zugeordnetes Steuersignal der Steuerplatine
zuzuleiten, wobei die Eingabevorrichtung einen flexiblen Träger aufweist, an dem das
wenigstens eine Eingabemittel angeordnet ist.
[0002] Die
DE 10 2012 223 779 A1 beschreibt ein Haushaltsgerät mit einer Steuereinrichtung, einer mindestens teilweise
lichtdurchlässigen Blende sowie mit einem mindestens teilweise lichtdurchlässigen
Bedienpanel mit mindestens einem kapazitiven Sensor zur Auswahl einer Programmfunktion
des Haushaltsgerätes durch einen Benutzer des Gerätes, wobei das Bedienpanel ein aus
mehreren Schichten bestehendes Kunststoffbauteil aufweist, umfassend eine Anzeigedisplayfolie;
eine berührungsempfindliche Folie, welche den mindestens einen kapazitiven Sensor
sowie elektrische Leiterbahnen aufweist; und eine strukturierte Lichtleiterschicht;
wobei das Kunststoffbauteil erhältlich ist durch Verbinden einer selbstklebenden Anzeigedisplayfolie
mit der berührungsempfindlichen Folie und ein anschließendes Hinterspritzen der strukturierten
Lichtleiterschicht.
[0003] Die
EP2321598 A1 beschreibt eine Eingabevorrichtung mit einem Rahmen, der durch einen Klebstoff auf
einer Rückseite einer Glasfront fest aufgeklebt ist.
[0004] Die
WO 2014/034434 A1 beschreibt eine Eingabevorrichtung, die einen flexiblen Träger umfasst. Der dortige
flexible Träger weist drei randoffene Einkerbungen auf, die eine aufgespannte Befestigung
verhindern, da aufgrund der randoffenen Ausbildung keine aufspannenden Zugkräfte auf
den flexiblen Träger übertragen werden können.
[0005] Die
JP 2013057432 A beschreibt einen flexiblen Träger in Form einer Lichtdiffusionsfolie und einer Lichtspiegelfolie,
die zwischen einer Frontblende und einer Halteeinrichtung sandwichartig eingepresst
sind, wobei die Frontblende und die Halteeinrichtung gegeneinander verklebt sind.
[0006] Die
WO 2008/022883 A1 beschreibt eine Bedieneinrichtung für ein Haushaltsgerät mit zumindest einer kapazitiven
Sensortaste, wobei die Sensortaste ein elektrisch leitfähiges Sensorelement mit einer
Sensorfläche aufweist, mit der dieses Sensorelement an einer Rückseite einer elektrisch
isolierenden Abdeckplatte der Bedieneinrichtung anliegt.
[0007] Das Dokument
WO2009/104859A1 offenbart ein Haushaltsgerät aufweisend eine elektronische Steuervorrichtung, die
ausgebildet ist, wenigstens eine Funktion des Haushaltsgeräts zu steuern.
[0008] Die Aufgabe der Erfindung ist es, ein Haushaltsgerät mit einer Eingabevorrichtung
zu schaffen, die auf einfache Weise zu montieren und im Bedarfsfall auf einfache Weise
instand zu setzen ist.
[0009] Die vorliegende Erfindung ist im unabhängigen Anspruch 1 offenbart. Weitere Ausführungsbeispiele
sind in den abhängigen Ansprüchen offenbart.
[0010] Die Aufgabe der Erfindung wird gelöst durch ein Haushaltsgerät, insbesondere Kältegerät,
gemäß Patentanspruch 1 aufweisend eine elektronische Steuervorrichtung, die ausgebildet
ist, wenigstens eine Funktion des Haushaltsgeräts zu steuern und die eine elektronische
Steuerplatine, sowie eine an die Steuerplatine angeschlossene Eingabevorrichtung umfasst,
die wenigstens ein Eingabemittel aufweist und die ausgebildet ist, basierend auf einer
manuellen
[0011] Betätigung des Eingabemittels ein zugeordnetes Steuersignal der Steuerplatine zuzuleiten,
wobei die Eingabevorrichtung einen flexiblen Träger aufweist, an dem das wenigstens
eine Eingabemittel angeordnet ist, wobei die Eingabevorrichtung eine Halteeinrichtung
aufweist, an welcher der flexible Träger durch wenigstens ein form- und/oder kraftschlüssig
wirkendes, mit der Halteeinrichtung verbundenes Befestigungsmittel aufgespannt befestigt
ist.
[0012] Unter einer aufgespannten Befestigung wird ein form- und/oder kraftschlüssiges Halten
des flexiblen Trägers verstanden, bei dem Zugkräfte auf den flexiblen Träger einwirken,
die sich in der Ebene des flexiblen Trägers erstrecken und dadurch den flexiblen Träger
zumindest in einer Richtung, vorzugsweise in zwei orthogonalen Richtungen innerhalb
der Ebene des flexiblen Trägers strecken, so dass der flexible Träger knickfrei, faltenfrei,
wellenfrei und plan an der Halteeinrichtung befestigt ist, nämlich flächig plan auf
der Halteeinrichtung aufliegt.
[0013] Wenn die Halteeinrichtung als ein Lichtführungsbauteil ausgebildet ist, dann kann
der flexible Träger knickfrei, faltenfrei, wellenfrei und plan auf dem Lichtführungsbauteil
befestigt sein. Unter einer aufgespannten Befestigung kann insbesondere verstanden
werden, dass der flexible Träger nur randseitig befestigt ist und in einem mittleren
Abschnitt unverbunden auf der Halteeinrichtung bzw. dem Lichtführungsbauteil aufliegt.
[0014] Die Befestigungsmittel können zum wiederholten, zerstörungsfreien Lösen des flexiblen
Trägers von der Halteeinrichtung und/oder zum Wiederbefestigen des flexiblen Trägers
an der Halteeinrichtung ausgebildet sein.
[0015] Die Halteeinrichtung weist zwei voneinander beabstandete starre Befestigungsmittel
auf, welche ausgebildet sind, einen ersten Endabschnitt des flexiblen Trägers festzuhalten
und die Halteeinrichtung weist zwei voneinander beabstandete federnde Befestigungsmittel
auf, welche ausgebildet sind, einen dem ersten Endabschnitt gegenüberliegender zweiten
Endabschnitt des flexiblen Trägers festzuhalten.
[0016] Die starren Befestigungsmittel sind von zwei an der Halteeinrichtung angeformten,
nach oben vorspringenden starren Zapfen gebildet.
[0017] Jedem starren Zapfen der Halteeinrichtung ist ein kreisförmiges, ein ovales oder
längliches Loch in dem flexiblen Träger zugeordnet.
[0018] An einem den starren Befestigungsmitteln gegenüberliegenden Stirnende der Halteeinrichtung
sind zwei federnde Befestigungsmittel an der Halteeinrichtung angeformt und die federnden
Befestigungsmittel werden von zwei an der Halteeinrichtung angeformten, nach oben
vorspringenden elastischen Zapfen gebildet. Jedem elastischen Zapfen der Halteeinrichtung
ist ein kreisförmiges, ein ovales oder längliches Loch in dem flexiblen Träger zugeordnet.
[0019] In der erfindungsgemäß aufgespannten Montageanordnung durchdringen jeder starre und
elastische Zapfen jeweils eines der Löcher dann formschlüssig. Aufgrund der federnden
bzw. elastischen Ausbildung der federnden Befestigungsmittel, insbesondere der elastischen
Zapfen wird der aufgespannte flexible Träger mit einer in der Ebene des flexiblen
Trägers wirkenden Zugkraft beaufschlagt, so dass sich der flexible Träger sehr eben
ausgerichtet auf der Oberseite der Halteeinrichtung erstreckt. Aufgrund der formschlüssigen
Verbindung der starren und elastischen Zapfen mit jeweils eines der Löcher kann der
flexible Träger wiederholt zerstörungsfrei von der Halteeinrichtung gelöst und jederzeit
wieder an der Halteeinrichtung befestigt werden bzw. durch einen anderen flexiblen
Träger ersetzt werden. So ist beispielsweise ein Ersetzen einer defekten Touch-Folie
durch eine neue, funktionsfähige Touch-Folie auf eine einfache Weise möglich. Insbesondere
kann eine bereits montierte Touch-Folie zerstörungsfrei von der Halteeinrichtung entfernt
werden.
[0020] Die Eingabevorrichtung weist eine elektronische Leiterplatte auf und die Halteeinrichtung
kann an einem Lichtführungsbauteil ausgebildet sein, insbesondere durch ein Lichtführungsbauteil
gebildet werden, welches Lichtführungsbauteil ein oder mehrere Lichtkanäle oder Lichtschächte
aufweist, die ausgebildet sind, das aus wenigstens einem lichtaussendenden elektrischen
Bauteil, das auf der elektronische Leiterplatte angeordnet sind, ausgesendete Licht
an eine Rückseite des flexiblen Trägers zu leiten.
[0021] Das Lichtführungsbauteil kann dabei ein oder mehrere Lichtkanäle oder Lichtschächte
aufweisen, die ausgebildet sein können, das aus wenigstens einem lichtaussendenden
elektrischen Bauteil, beispielsweise wenigstens einer LED, insbesondere einer auf
der elektronischen Steuerplatine bestückten LED ausgesendete Licht an eine Rückseite
des flexiblen Trägers zu leiten. Die Halteeinrichtung bzw. das Lichtführungsbauteil
kann demgemäß aus einem transparenten Kunststoffbauteil, insbesondere Kunststoffspritzgussbauteil
hergestellt sein. Neben den insoweit an der Halteeinrichtung angeformten Lichtkanäle
oder Lichtschächte können weitere, auch separate Lichtleiterkörper vorgesehen sein.
[0022] Die Eingabevorrichtung, die den flexiblen Träger aufweist, an dem das wenigstens
eine Eingabemittel angeordnet ist, kann einen Touch-Screen aufweisen, der flexible
Träger kann eine Sensorfläche des Touch-Screens bilden und das wenigstens eine Eingabemittel
kann von einem Flächenbereich der Sensorfläche, insbesondere einem dem jeweiligen
Lichtkanal oder Lichtschacht zugeordneten Flächenbereich der Sensorfläche gebildet
werden.
[0023] Das Lichtführungsbauteil kann erste Haltemittel aufweisen, insbesondere erste Rasthaken
umfassende erste Haltmittel aufweisen die ausgebildet sind, die elektronische Leiterplatte
formschlüssig und/oder kraftschlüssig an dem Lichtführungsbauteil zu befestigen.
[0024] Jedes erste Haltemittel kann von einem ersten Rasthaken gebildet werden. Jeder Rasthaken
kann einteilig mit dem Lichtführungsbauteil ausgebildet sein und einen federnden Schaftabschnitt
und eine am freien Ende des federnden Schaftabschnitts angeordnete Rastnase umfassen.
In einem zusammengebauten Zustand umgreifen in einer solchen Ausführung die Rasthaken,
insbesondere die Rastnasen die zugeordneten Randabschnitte der elektronischen Leiterplatte
formschlüssig. Insoweit kann die elektronische Leiterplatte an das Lichtführungsbauteil
angerastet werden.
[0025] Das Haushaltsgerät kann einen Befestigungsrahmen aufweisen und der Befestigungsrahmen
zweite Haltemittel aufweisen, insbesondere zweite Rasthaken umfassende zweite Haltmittel
aufweisen, die ausgebildet sind, das Lichtführungsbauteil an dem Befestigungsrahmen
zu befestigen.
[0026] Dabei kann der Befestigungsrahmen zweite Haltemittel aufweisen, die ausgebildet sind,
das Lichtführungsbauteil und damit die Baugruppe der Eingabevorrichtung, umfassen
wenigstens das Eingabemittel bzw. der flexible Träger, insbesondere den Touch-Screen,
die Halteeinrichtung bzw. das Lichtführungsbauteil und die elektronische Steuerplatine,
an dem Befestigungsrahmen zu befestigen. Jedes zweite Haltemittel kann dazu als ein
zweiter Rasthaken ausgebildet sein. Jeder Rasthaken kann einteilig mit dem Befestigungsrahmen
ausgebildet sein und einen federnden Schaftabschnitt und eine am freien Ende des federnden
Schaftabschnitts angeordnete Rastnase umfassen. In einem zusammengebauten Zustand
umgreifen in einer solchen Ausführung die zweiten Rasthaken, insbesondere die Rastnasen
die zugeordneten Randabschnitte des Lichtführungsbauteils formschlüssig. Insoweit
kann das Lichtführungsbauteil bzw. die gesamte vormontierte Eingabevorrichtung an
den Befestigungsrahmen und damit auch an die Bedienblende angerastet werden.
[0027] Das Haushaltsgerät kann eine Bedienblende aufweisen und der Befestigungsrahmen an
einer Rückseite der Bedienblende angeordnet, insbesondere einteilig mit dieser Bedienblende
ausgebildet sein.
[0028] Das Haushaltsgerät kann eine Glasfrontscheibe, insbesondere ein Glastürblatt aufweisen
und der Befestigungsrahmen an einer Rückseite der Glasfrontscheibe, insbesondere an
der Rückseite des Glastürblatts angeordnet sein.
[0029] Um die vormontierte Eingabevorrichtung an der Rückseite der Glasfrontscheibe, d.h.
der Glasfront bzw. an der Rückseite des Glastürblatts flächig anliegend zu befestigen,
kann eine Klemmvorrichtung vorgesehen sein, welche ausgebildet ist, in einer hinter
die Glasfrontscheibe, die Glasfront bzw. das Glastürblatt eingeschobenen Position,
sich zwischen der Rückseite der vormontierten Eingabevorrichtung und einer Innenwand
eines Schachtes einzuspreizen, so dass die Eingabevorrichtung gegen die Rückseite
der Glasfrontscheibe, d.h. der Glasfront bzw. an der Rückseite des Glastürblatts gedrückt
wird.
[0030] Der eine oder die mehreren Lichtkanäle oder Lichtschächte können gemäß dem Anspruch
9 federnd an dem Lichtführungsbauteil gelagert sein, derart, dass in einer hinter
der Bedienblende, hinter der Glasfrontscheibe oder hinter dem Glastürblatt montierten
Anordnung der Eingabevorrichtung, insbesondere des Lichtführungsbauteils, der auf
der Halteeinrichtung, insbesondere auf dem Lichtführungsbauteil aufgespannte flexible
Träger durch die federnd gelagerten Lichtkanäle oder Lichtschächte gegen die Rückseite
der Bedienblende, der Glasfrontscheibe oder des Glastürblatts gedrückt wird.
[0031] Eine derartige Andrückvorrichtung kann an dem Lichtführungsbauteil ausgebildet sein,
insbesondere durch das Lichtführungsbauteil gebildet werden, welches Lichtführungsbauteil
ein oder mehrere Lichtkanäle oder Lichtschächte aufweisen kann, die ausgebildet sind,
das aus wenigstens einem lichtaussendenden elektrischen Bauteil, das insbesondere
auf der elektronischen Steuerplatine angeordnet ist, ausgesendete Licht an die von
der transparenten Wand abgewandten Oberfläche des flexiblen Trägers zu führen, bzw.
ein Übertreten von Licht an benachbarte Anzeigefelder und/oder Betätigungsfelder zu
verhindern.
[0032] Zur federnden Lagerung der Lichtkanäle oder Lichtschächte an dem Lichtführungsbauteil
können elastische Stegabschnitte vorgesehen sein, welche jeden einzelnen Lichtkanal
oder Lichtschacht elastisch mit dem Lichtführungsbauteil verbindet. Jeder Stegabschnitt
kann S-förmig verlaufend, den jeweiligen Lichtkanal oder Lichtschacht mit dem Lichtführungsbauteil
verbinden. Die Stegabschnitt, die Lichtkanäle oder Lichtschächte und das Lichtführungsbauteil
können als ein einstückiges Kunststoffspritzgussteil hergestellt sein.
[0033] Beispielsweise aufgrund einer großen Anzahl von Bedienelementen und variantenspezifischer
Anforderungen, wie unterschiedliche Anzahl von Bedienelementen, verschiedene Türkonzepte
- Glas- und Metalltür usw., wird erfindungsgemäß eine flexible Lösung bereitgestellt,
die sowohl für die Bedienteile von Metalltürvarianten, als auch von Glastürvarianten
verwendet werden kann. Dabei sind die Bedienelemente insbesondere als Elemente einer
Touch-Folie ausgebildet. Die Touch-Folie wird auf ein Kunststoffgehäuse mit Lichtschächten
befestigt.
[0034] Es sind allgemein Touch-Folien bekannt, die auf den Lichtschacht aufgeklebt werden.
[0035] Die Erfindung beschreibt hingegen eine zerstörungsfrei lösbare Befestigung und Montage
der Touch-Folie auf einem Kunststoffgehäuse mit Lichtschächten, das zugleich die Aufnahme
für eine Leiterplatte, d.h. eine Steuerplatine darstellt. Für die Befestigung der
Touch-Folie auf dem Kunststoffgehäuse, wie ein Lichtführungsbauteil, verfügt die Touch-Folie
über vier Befestigungslöcher an gegenüberliegenden Stirnseiten der Touch-Folie. Davon
kann je Seite ein Loch als Langloch geformt sein, um die Fertigungstoleranzen der
Touch-Folie und des Kunststoffteiles auszugleichen. Mit diesen Befestigungslöchern
wird die Touch-Folie an vier Befestigungshaken befestigt. Von diesen Befestigungshaken
sind zwei Haken als flexible Haken konzipiert, und die zwei weiteren Haken sind starr.
Zur Befestigung der Touch-Folie kann die Touch-Folie an den zwei flexiblen Haken eingehängt
werden. Anschließend kann die Touch-Folie an den zwei starren Haken befestigt werden.
Durch die flexible Ausführung von Haken wird zum einen die Montage der Touch-Folie
auf den zwei starren Haken ermöglicht, ohne die Touch-Folie zu beschädigen, zum anderen
wird durch die flexiblen Haken die Touch-Folie über dem Lichtschacht gespannt und
in Position gehalten.
[0036] Bei den bekannten Lösungen wird die Touch-Folie über den Lichtschächten aufgeklebt.
Daher ist ein Vorteil der erfindungsgemäß beschriebenen Lösungen, dass während der
Montage keine Klebeprozesse notwendig sind, die besondere Anforderungen an die Oberflächenbeschaffenheit
des Lichtschachtes stellen. Die Folie kann in einem manuellen Prozess ohne Hilfsmittel
befestigt werden. Im Gegensatz zu einer geklebten Touch-Folie, kann die Touch-Folie
im Fall eines Lösens der Touch-Folie wieder befestigt werden. Bei einer geklebten
Folie müsste diese abgezogen werden und wäre somit zerstört. Da das Kunststoffgehäuse
über flexible Lichtschächte verfügt, die das Anpressen der Touch-Folie an die Rückseite
des Bedienteils beispielsweise eines Glastürblatts sicherstellen, unterstützt die
Befestigung der Touch-Folie auch diese Lösung, da die Touch-Folie über die gesamte
Fläche flexibel ist.
[0037] Die Erfindung gemäß Anspruch 1 betrifft demgemäß ein Haushaltsgerät, insbesondere
ein Kältegerät, einen Herd, ein Kochfeld, eine Dunstabzugshaube, eine Geschirrspülmaschine,
eine Waschmaschine, einen Wäschetrockner oder einen Kaffeevollautomaten, das eine
erfindungsgemäße Eingabevorrichtung, wie beschrieben, aufweist.
[0038] Verschiedene konkrete Ausführungsbeispiele von erfindungsgemäßen Eingabevorrichtungen
sind in der nachfolgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren
näher erläutert. Alle technische Merkmale des unabhängigen Anspruchs 1 sind obligatorische
technische Merkmale für alle Ausführungsbeispiele der Erfindung.
[0039] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung eines Haushaltsgeräts in Bauart eines Kältegeräts
mit einem Türblatt, das eine Eingabevorrichtung aufweist,
- Fig. 2a
- eine Explosionsdarstellung einer erfindungsgemäßen Eingabevorrichtung,
- Fig. 2b
- die Eingabevorrichtung gemäß Fig. 2a mit einem aufgespannten flexiblen Träger,
- Fig. 3
- eine Explosionsdarstellung einer ersten Ausführungsform einer Eingabevorrichtung,
die an einer transparenten Bedienblende aus Kunststoff zu befestigen ist,
- Fig. 4
- eine Explosionsdarstellung einer zweiten Ausführungsform einer Eingabevorrichtung,
die an einem Befestigungsrahmen aus Kunststoff zu befestigen ist, der an eine Rückseite
eines Glastürblatts anzusetzen ist,
- Fig. 5a
- eine perspektivische Ansicht von oben auf einen erfindungsgemäßen Befestigungsrahmen,
- Fig. 5b
- eine perspektivische Ansicht von unten auf den Befestigungsrahmen gemäß Fig. 5a mit
Keilflächenführungen für eine korrespondierende Klemmvorrichtung,
- Fig. 5c
- eine perspektivische Ansicht einer beispielhaften erfindungsgemäßen Klemmvorrichtung
von oben,
- Fig. 5d
- eine Querschnittsansicht der Klemmvorrichtung gemäß Fig. 5c,
- Fig. 6a
- einen Längsschnitt durch ein erfindungsgemäßes Lichtführungsbauteil,
- Fig. 6b
- eine Draufsicht auf das Lichtführungsbauteil gemäß Fig. 6a mit mehreren Lichtkanälen
oder Lichtschächten,
- Fig. 6c
- eine Teilschnittdarstellung durch einen Lichtkanal oder Lichtschacht des Lichtführungsbauteils
gemäß Fig. 6a,
- Fig. 6d
- einen Querschnitt durch das Lichtführungsbauteil gemäß Fig. 6a mit ersten Rasthaken
zur Befestigung einer elektronischen Leiterplatte.
[0040] Ein in Fig. 1 beispielhaft dargestelltes Haushaltsgerät 1 ist als ein Kältegerät
1a ausgebildet. Das Kältegerät 1a weist einen Korpus 2 auf. In dem Korpus 2 ist ein
wärmeisolierender Innenbehälter 3 angeordnet. Der Innenbehälter 3 begrenzt einen Lagerraum
4 für Kühlgut, insbesondere für Lebensmittel. In dem Innenbehälter 3 können zur Lagerung
der Lebensmittel ein oder mehrere Fachböden 5, insbesondere Glasfachböden angeordnet
sein. Eine frontseitige Zugangsöffnung des Lagerraums 4 ist durch ein Türblatt 6 verschließbar.
Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels ist das Türblatt 6 um eine vertikale
Schwenkachse schwenkbar bezüglich des Innenbehälters 3 gelagert. Dazu kann das Türblatt
6 durch nicht näher dargestellte Scharnierbeschläge beispielsweise an dem Korpus 2
oder dem Innenbehälter 3 angelenkt sein. An einer dem Lagerraum 4 zugewandten Innenseite
des Türblatts 6 können, wie in Fig. 1 dargestellt, ein oder mehrere Türabsteller 7
angeordnet sein. Das Türblatt 6 kann an seiner Außenseite wahlweise eine Glasfront
8a oder eine Metallfront 8b aufweisen. Alternativ oder ergänzend kann das Türblatt
außenseitig eine Bedienblende 9 aufweisen. Die Bedienblende 9 kann aus einem Kunststoff
hergestellt sein, insbesondere aus einem transparenten Kunststoff hergestellt sein,
oder zumindest einen transparenten Fensterabschnitt 10 aufweisen. Der transparente
Fensterabschnitt 10 kann in einer speziellen Ausführungsform schon allein durch einen
Bereich der Glasfront 8a gebildet werden.
[0041] Im Bereich des transparenten Fensterabschnitts 10 weist das Haushaltsgerät 1 bzw.
das Kältegerät 1a eine Eingabevorrichtung 11 auf. Die Eingabevorrichtung 11 ist insbesondere
hinter der Bedienblende 9, bzw. der Glasfront 8a oder der Metallfront 8b angeordnet.
Die Eingabevorrichtung 11 weist wenigstens ein Eingabemittel 12 auf, das ausgebildet
ist, auf Grundlage einer manuellen Betätigung des Eingabemittels 12 eine Funktion
des Haushaltsgeräts 1 zu steuern. Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels wird
das wenigstens eine Eingabemittel 12 von einem Touch-Screen 12a gebildet.
[0042] Die Fig. 2a zeigt in einer Explosionsdarstellung einen beispielhaften Aufbau der
Eingabevorrichtung 11. Die dortige Eingabevorrichtung 11 umfasst das Eingabemittel
12, insbesondere den Touch-Screen 12a, eine Halteeinrichtung 13 und eine elektronische
Steuervorrichtung 14. Die elektronische Steuervorrichtung 14 weist eine elektronische
Steuerplatine 14a auf. Die elektronische Steuervorrichtung 14, nämlich die elektronische
Steuerplatine 14a ist ausgebildet, wenigstens eine Funktion des Haushaltsgeräts 1,
insbesondere des Kältegeräts 1a zu steuern. Dazu ist das wenigstens eine Eingabemittel
12, insbesondere der Touch-Screen 12a über eine elektrische Anschlussleitung 15 elektrisch
mit der elektronischen Steuervorrichtung 14, insbesondere der elektronischen Steuerplatine
14a verbunden. Bei manueller Betätigung des Eingabemittels 12 bzw. des Touch-Screens
12a wird über die Anschlussleitung 15 ein zugeordnetes Steuersignal an die Steuerplatine
14a zugeleitet.
[0043] Die Eingabevorrichtung 11 weist im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels also
den flexiblen Träger 12b auf, an dem das wenigstens eine Eingabemittel 12 angeordnet
ist, und der einen Touch-Screen 12a aufweist, wobei der flexible Träger 12b eine Sensorfläche
12c des Touch-Screens 12a bildet und das wenigstens eine Eingabemittel 12 von einem
Flächenbereich der Sensorfläche 12c gebildet wird.
[0044] Die Eingabevorrichtung 11, und nämlich das Eingabemittel 12 bzw. der Touch-Screen
12a weist demgemäß einen flexiblen Träger 12b auf. Dies bedeutet, dass der flexible
Träger 12b das wenigstens eine Eingabemittel 12 aufweist. Im Falle eines Touch-Screens
12a ist der flexible Träger 12b als eine Touch-Folie ausgebildet, welche die Sensorfläche
12c bildet, die nicht nur eine manuelle Berührung detektieren kann, sondern auch ein
Signal liefert über die Stelle, an welcher das manuelle Berühren stattfindet.
[0045] Erfindungsgemäß ist der flexible Träger 12b an der Halteeinrichtung 13 durch vier
form- und/oder kraftschlüssig wirkende, mit der Halteeinrichtung 13 verbundene Befestigungsmittel
16 aufgespannt befestigt.
[0046] Die Befestigungsmittel 16 sind zum wiederholten, zerstörungsfreien Lösen des flexiblen
Trägers 12b von der Halteeinrichtung 13 und zum Wiederbefestigen des flexiblen Trägers
12b an der Halteeinrichtung 13 ausgebildet.
[0047] Dazu weist im Falle des vorliegend dargestellten Ausführungsbeispiels die Halteeinrichtung
13 zwei voneinander beabstandete starre Befestigungsmittel 16a auf, welche ausgebildet
sind, einen ersten Endabschnitt 17a des flexiblen Trägers 12b festzuhalten und außerdem
zwei voneinander beabstandete federnde Befestigungsmittel 16b auf, welche ausgebildet
sind, einen dem ersten Endabschnitt 17a gegenüberliegenden zweiten Endabschnitt 17b
des flexiblen Trägers 12b festzuhalten.
[0048] Die starren Befestigungsmittel 16a werden von zwei an der Halteeinrichtung 13 angeformten,
nach oben vorspringenden starren Zapfen gebildet. Jedem starren Zapfen der Halteeinrichtung
13 ist eine kreisförmiges, ein ovales oder längliches Loch 18 in dem flexiblen Träger
12b zugeordnet. An einem den starren Befestigungsmitteln 16a gegenüberliegenden Stirnende
der Halteeinrichtung 13 sind zwei federnde Befestigungsmittel 16b an der Halteeinrichtung
13 angeformt. Die federnden Befestigungsmittel 16b werden von zwei an der Halteeinrichtung
13 angeformten, nach oben vorspringenden elastischen Zapfen gebildet. Jedem elastischen
Zapfen der Halteeinrichtung 13 ist eine kreisförmiges, ein ovales oder längliches
Loch 18 in dem flexiblen Träger 12b zugeordnet. In der erfindungsgemäß aufgespannten
Montageanordnung durchdringen jeder starre und elastische Zapfen jeweils eines der
Löcher 18 formschlüssig. Aufgrund der federnden bzw. elastischen Ausbildung der federnden
Befestigungsmittel 16b, insbesondere der elastischen Zapfen wird der aufgespannte
flexible Träger 12b mit einer in der Ebene des flexiblen Trägers 12b wirkenden Zugkraft
beaufschlagt, so dass sich der flexible Träger 12b sehr eben ausgerichtet auf der
Oberseite der Halteeinrichtung 13 erstreckt. Aufgrund der formschlüssigen Verbindung
der starren und elastischen Zapfen mit jeweils eines der Löcher 18 kann der flexible
Träger 12b wiederholt zerstörungsfrei von der Halteeinrichtung 13 gelöst und jederzeit
wieder an der Halteeinrichtung 13 befestigt werden bzw. durch einen anderen flexiblen
Träger 12b ersetzt werden. So ist beispielsweise ein Ersetzen einer defekten Touch-Folie
durch eine neue, funktionsfähige Touch-Folie auf eine einfache Weise möglich. Insbesondere
kann eine bereits montierte Touch-Folie zerstörungsfrei von der Halteeinrichtung 13
entfernt werden.
[0049] Im Falle der Ausführungsbeispiele, insbesondere gemäß Fig. 3 und Fig. 4, ist die
Halteeinrichtung 13 an einem Lichtführungsbauteil 13a ausgebildet, bzw. es wird die
Halteeinrichtung 13 durch ein Lichtführungsbauteil 13a gebildet. Das Lichtführungsbauteil
13a weist dabei ein oder mehrere Lichtkanäle 19 auf, die ausgebildet sind, das aus
wenigstens einem lichtaussendenden elektrischen Bauteil 20, beispielsweise wenigstens
einer LED 20a, insbesondere einer auf der elektronischen Steuerplatine 14a bestückten
LED 20a ausgesendete Licht an eine Rückseite des flexiblen Trägers 12b zu leiten.
Die Halteeinrichtung 13 bzw. das Lichtführungsbauteil 13a kann demgemäß aus einem
transparenten Kunststoffbauteil, insbesondere Kunststoffspritzgussbauteil hergestellt
sein. Neben den insoweit an der Halteeinrichtung 13 angeformten Lichtkanal 19 können
weitere, auch separate Lichtleiterkörper 19a vorgesehen sein, wie dies in der Fig.
4 gezeigt ist.
[0050] Außerdem weist das Lichtführungsbauteil 13a erste Haltemittel 21 auf, die ausgebildet
sind, die elektronische Leiterplatte 14a formschlüssig an dem Lichtführungsbauteil
13a zu befestigen. Jedes erste Haltemittel 21 wird im Falle der vorliegenden Ausführungsbeispiele
von einem ersten Rasthaken 21a gebildet. Jeder Rasthaken 21a ist einteilig mit dem
Lichtführungsbauteil 13a ausgebildet und umfasst einen federnden Schaftabschnitt und
eine am freien Ende des federnden Schaftabschnitts angeordnete Rastnase. In einem
zusammengebauten Zustand umgreifen die Rasthaken 21a, insbesondere die Rastnasen zugeordnete
Randabschnitte der elektronischen Leiterplatte 14a formschlüssig. Insoweit kann die
elektronische Leiterplatte 14a an das Lichtführungsbauteil 13a angerastet werden.
[0051] In einer ersten Ausführungsvariante gemäß Fig. 3 weist das Haushaltsgerät 1, insbesondere
das Kältegerät 1a eine Bedienblende 9 und einen Befestigungsrahmen 22 auf. Der Befestigungsrahmen
22 ist in dieser Ausführungsvariante an einer Rückseite der Bedienblende 9 angeordnet,
insbesondere einteilig mit dieser Bedienblende 9 ausgebildet. Mittels des Befestigungsrahmens
22 wird die Baugruppe der Eingabevorrichtung 11, umfassen wenigstens das Eingabemittel
12 bzw. der flexible Träger 12b, insbesondere den Touch-Screen 12a, die Halteeinrichtung
13 bzw. das Lichtführungsbauteil 13a und die elektronische Steuerplatine 14a, an der
Rückseite der Bedienblende 9 formschlüssig befestigt.
[0052] Dazu weist der Befestigungsrahmen 22 zweite Haltemittel 23 auf, die ausgebildet sind,
das Lichtführungsbauteil 13a und damit die Baugruppe der Eingabevorrichtung 11, umfassen
wenigstens das Eingabemittel 12 bzw. der flexible Träger 12b, insbesondere den Touch-Screen
12a, die Halteeinrichtung 13 bzw. das Lichtführungsbauteil 13a und die elektronische
Steuerplatine 14a, an dem Befestigungsrahmen 22 zu befestigen. Jedes zweite Haltemittel
23 ist im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels als ein zweiter Rasthaken 23a
ausgebildet. Jeder Rasthaken 23a ist einteilig mit dem Befestigungsrahmen 22 ausgebildet
und umfasst einen federnden Schaftabschnitt und eine am freien Ende des federnden
Schaftabschnitts angeordnete Rastnase. In einem zusammengebauten Zustand umgreifen
die zweiten Rasthaken 23a, insbesondere die Rastnasen zugeordnete Randabschnitte des
Lichtführungsbauteils 13a formschlüssig. Insoweit kann das Lichtführungsbauteil 13a
bzw. die gesamte vormontierte Eingabevorrichtung 11 an den Befestigungsrahmen 22 und
damit auch an die Bedienblende 9 angerastet werden.
[0053] In einer zweiten Ausführungsvariante gemäß Fig. 4, welche im Wesentlichen mit der
Ausführung gemäß Fig. 3 übereinstimmt, ist der Befestigungsrahmen 22 jedoch nicht
einteilig mit einer Bedienblende 9 ausgebildet, sondern der Befestigungsrahmen 22
ist als ein separates Bauteil, d.h. als ein von der Bedienblende 9 separates Bauteil
ausgeführt.
[0054] In einer solchen zweiten Ausführungsvariante gemäß Fig. 4 kann der Befestigungsrahmen
22 an einer Rückseite einer Glasfrontscheibe, insbesondere an der Rückseite eines
Glastürblatts des Haushaltsgeräts 1 bzw. des Kältegeräts 1a angeordnet werden.
[0055] Dazu kann, wie in Fig. 1 schematisch gezeigt, hinter der Rückseite der Glasfrontscheibe,
d.h. der Glasfront 8a bzw. an der Rückseite des Glastürblatts des Haushaltsgeräts
1 bzw. des Kältegeräts 1a ein Schacht 24 vorgesehen sein, in welchen die vormontierte
Eingabevorrichtung 11 (Fig. 2b) eingeschoben und dort derart befestigt werden kann,
dass der aufgespannte flexible Träger 12b, insbesondere der Touch-Screen 12a an der
Rückseite der Glasfrontscheibe, d.h. der Glasfront 8a bzw. an der Rückseite des Glastürblatts
flächig anliegt.
[0056] Um die vormontierte Eingabevorrichtung 11 (Fig. 2b) an der Rückseite der Glasfrontscheibe,
d.h. der Glasfront 8a bzw. an der Rückseite des Glastürblatts flächig anliegend zu
befestigen, kann eine Klemmvorrichtung 25 vorgesehen sein, welche ausgebildet ist,
in einer in den Schacht 24 eingeschobenen Position sich zwischen der Rückseite der
vormontierten Eingabevorrichtung 11 (Fig. 2b) und einer Innenwand des Schachtes 24
einzuspreizen, so dass die Eingabevorrichtung 11 gegen die Rückseite der Glasfrontscheibe,
d.h. der Glasfront 8a bzw. an der Rückseite des Glastürblatts gedrückt wird.
[0057] Eine derartige beispielhafte Klemmvorrichtung 25 ist in Fig. 5c und Fig. 5d näher
dargestellt. Die Klemmvorrichtung 25 weist im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels
eine Stirnplatte 26 und vier Zinken 27 auf. Die Stirnplatte 26 ist zur Verbindung
und gemeinsamen Halterung der Zinken 27 ausgebildet. Die Stirnplatte 26 kann zudem
eine Art griffabschnitt bilden, der manuell gegriffen werden kann, um die vier Zinken
27 gemeinsam in den Schacht 24 (Fig. 1) einführen und darin arretieren zu können.
Die vier Zinken 27 erstrecken sich in Abständen voneinander und sind parallel zueinander
ausgerichtet und an der Stirnplatte 26 befestigt, insbesondere einteilig mit der Stirnplatte
26 ausgebildet.
[0058] Jeder Zinken 27 bildet einen Keil. Jeder Keil wirkt in der Einbaulage der Klemmvorrichtung
25 mit schräg verlaufenden Rampen 28 zusammen, die an einer rückseitigen Bodenfläche
29 des Befestigungsrahmens 22 (Fig. 4) angeordnet sind. Indem die Zinken 27 seitlich
unter die rückseitigen Bodenfläche 29 des Befestigungsrahmens 22 geschoben werden
und sich die Klemmvorrichtung 25 in der Einbaulage gegen eine Rückwand 30 des Schachtes
24 (Fig. 1) abstützt, wird durch das Einschieben der Klemmvorrichtung 25 der Befestigungsrahmen
22 gegen die Rückseite der Glasfrontscheibe, d.h. der Glasfront 8a bzw. gegen die
Rückseite des Glastürblatts gedrückt.
[0059] Jeder Zinken 27 weist dazu eine schräg verlaufende Tragebene 31 auf, an der drei
in Längserstreckung der Zinken 27 hintereinander in gleichmäßigen Abständen voneinander
angeordnete Federzungen 32 festgelegt sind. Die Federzungen 32 werden beim Einschieben
der Klemmvorrichtung 25 in den Schacht 24 (Fig. 1) elastisch vorgespannt und drücken
in der endgültigen Einbaulage den Befestigungsrahmen 22 gegen die Rückseite der Glasfrontscheibe,
d.h. der Glasfront 8a bzw. gegen die Rückseite des Glastürblatts. Die Federzungen
32 stützen sich dabei an den schräg verlaufenden Rampen 28 des Befestigungsrahmens
22 ab.
[0060] Um das Einschieben der Klemmvorrichtung 25 entlang der Rückseite des Befestigungsrahmens
22 zu erleichtern und ein Verkanten und/oder Verklemmen zu verhindern, weist jeder
Zinken 27 eine Führungsleiste 33 auf. Jede Führungsleiste 33 erstreckt sich in Längsrichtung
des Zinkens 27, welche gleichzeitig auch die Einschubrichtung ist. Alle Führungsleisten
33 erstrecken sich parallel zueinander. Jeder Führungsleiste 33 ist eine korrespondierende
Führungsnut 34 zugeordnet. Die Führungsnuten 34 sind an der Rückseite des Befestigungsrahmens
22 angeordnet, insbesondere einteilig mit diesem ausgebildet. Die Führungsnuten 34
sind im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels entlang der schräg verlaufenden
Rampen 28 des Befestigungsrahmens 22 angeordnet bzw. einteilig mit diesen ausgebildet.
Während des Einschiebens der Klemmvorrichtung 25 in den Schacht 24 gleiten die Führungsleisten
33 in den Führungsnuten 34.
[0061] Wie in Fig. 6a bis Fig. 6d dargestellt, kann das Lichtführungsbauteil 13a eine oder
mehrere Lichtkanäle 19 aufweisen. Um eine zusätzliche Anpresskraft aufzubringen, welche
den flexiblen Träger 12b möglichst flächig gegen die Rückseite der Bedienblende 9,
die Rückseite der Glasfrontscheibe, d.h. der Glasfront 8a bzw. gegen die Rückseite
des Glastürblatts drückt, ist im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels jeder
Lichtkanal 19 federnd an dem Lichtführungsbauteil 13a gelagert, derart, dass in einer
hinter der Bedienblende 9, hinter der Glasfrontscheibe, d.h. der Glasfront 8a oder
hinter dem Glastürblatt montierten Anordnung des Lichtführungsbauteils 13a, der auf
dem Lichtführungsbauteil 13a aufgespannte flexible Träger 12b durch die federnd gelagerten
Lichtkanäle 19 gegen die Rückseite der Bedienblende 9, der Glasfrontscheibe, d.h.
der Glasfront 8a oder des Glastürblatts gedrückt wird.
[0062] Zur federnden Lagerung der Lichtkanäle 19 an dem Lichtführungsbauteil 13a können
elastische Stegabschnitte 35 vorgesehen sein, welche jeden einzelnen Lichtkanal 19
elastisch mit dem Lichtführungsbauteil 13a verbindet. Jeder Stegabschnitt 35 kann
S-förmig verlaufend, den jeweiligen Lichtkanal 19 mit dem Lichtführungsbauteil 13a
verbinden. Die Stegabschnitt 35, die Lichtkanäle 19 und das Lichtführungsbauteil 13a
können als ein einstückiges Kunststoffspritzgussteil hergestellt sein.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0063]
- 1
- Haushaltsgerät
- 1a
- Kältegerät
- 2
- Korpus
- 3
- Innenbehälter
- 4
- Lagerraum
- 5
- Fachboden
- 6
- Türblatt
- 7
- Türabsteller
- 8a
- Glasfront
- 8b
- Metallfront
- 9
- Bedienblende
- 10
- Fensterabschnitt
- 11
- Eingabevorrichtung
- 12
- Eingabemittel
- 12a
- Touch-Screen
- 12b
- flexibler Träger
- 12c
- Sensorfläche
- 13
- Halteeinrichtung
- 13a
- Lichtführungsbauteil
- 14
- Steuervorrichtung
- 14a
- Steuerplatine
- 15
- Anschlussleitung
- 16
- Befestigungsmittel
- 16a
- starres Befestigungsmittel
- 16b
- federndes Befestigungsmittel
- 17a
- erster Endabschnitt
- 17b
- zweiter Endabschnitt
- 18
- Löcher
- 19
- Lichtkanäle
- 19a
- Lichtleiterkörper
- 20
- lichtaussendendes elektrisches Bauteil
- 20a
- LED
- 21
- erste Haltemittel
- 21a
- erste Rasthaken
- 22
- Befestigungsrahmen
- 23
- zweite Haltemittel
- 23a
- zweite Rasthaken
- 24
- Schacht
- 25
- Klemmvorrichtung
- 26
- Stirnplatte
- 27
- Zinken
- 28
- Rampen
- 29
- Bodenfläche
- 30
- Rückwand
- 31
- Tragebene
- 32
- Federzunge
- 33
- Führungsleisten
- 34
- Führungsnuten
- 35
- Stegabschnitte
1. Haushaltsgerät (1), insbesondere Kältegerät (1a), aufweisend eine elektronische Steuervorrichtung
(14), die ausgebildet ist, wenigstens eine Funktion des Haushaltsgeräts (1) zu steuern
und die eine elektronische Steuerplatine (14a), sowie eine an die Steuerplatine (14a)
angeschlossene Eingabevorrichtung (11) umfasst, die wenigstens ein Eingabemittel (12)
aufweist und die ausgebildet ist, basierend auf einer manuellen Betätigung des Eingabemittels
(12) ein zugeordnetes Steuersignal der Steuerplatine (14a) zuzuleiten, wobei die Eingabevorrichtung
(11) einen flexiblen Träger (12b) aufweist, an dem das wenigstens eine Eingabemittel
(12) angeordnet ist, wobei
die Eingabevorrichtung (11) eine Halteeinrichtung (13) aufweist, an welcher der flexible
Träger (12b) durch wenigstens ein form- und/oder kraftschlüssig wirkendes, mit der
Halteeinrichtung (13) verbundenes Befestigungsmittel (16) aufgespannt befestigt ist,
wobei Zugkräfte auf den flexiblen Träger (12b) einwirken, die den flexiblen Träger
(12b) in zumindest einer Richtung innerhalb einer Ebene des flexiblen Trägers (12b)
wobei die Halteeinrichtung (13) zwei starre Befestigungsmittel (16a) aufweist, welche
ausgebildet sind, einen ersten Endabschnitt (17a) des flexiblen Trägers (12b) festzuhalten,
und die Halteeinrichtung (13) weiter zwei federnde Befestigungsmittel (16b) aufweist,
welche ausgebildet sind, einen dem ersten Endabschnitt (17a) gegenüberliegenden zweiten
Endabschnitt (17b) des flexiblen Trägers (12b) festzuhalten,
wobei die starren Befestigungsmittel (16a) von zwei an der Halteeinrichtung angeformten,
nach oben vorspringenden starren Zapfen gebildet werden, und jedem (13) starren Zapfen
der Halteeinrichtung (13) ein kreisförmiges, ein ovales oder längliches Loch (18)
in dem flexiblen Träger (12b) zugeordnet ist, und an einem den starren Befestigungsmitteln
(16a) gegenüberliegenden Stirnende der Halteeinrichtung (13) zwei federnde Befestigungsmittel
(16b) an der Halteeinrichtung (13) angeformt sind, und die federnden Befestigungsmittel
(16b) von zwei an der Halteeinrichtung (13) angeformten, nach oben vorspringenden
elastischen Zapfen gebildet sind, und jedem elastischen Zapfen der Halteeinrichtung
(13) ein kreisförmiges, ein ovales oder längliches Loch (18) in dem flexiblen Träger
(12b) zugeordnet ist, und wobei jeder starre und elastische Zapfen jeweils eines der
Löcher (18) formschlüssig durchdringen, dergestalt dass aufgrund der federnden und/oder
elastischen Ausbildung der federnden Befestigungsmittel (16b), insbesondere der elastischen
Zapfen der aufgespannte flexible Träger (12b) mit einer in der Ebene des flexiblen
Trägers (12b) wirkenden Zugkraft beaufschlagt wird, so dass sich der flexible Träger
(12b) sehr eben ausgerichtet auf der Oberseite der Halteeinrichtung (13) erstreckt.
2. Haushaltsgerät (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel (16) zum wiederholten, zerstörungsfreien Lösen des flexiblen
Trägers (12b) von der Halteeinrichtung (13) und/oder zum Wiederbefestigen des flexiblen
Trägers (12b) an der Halteeinrichtung (13) ausgebildet sind.
3. Haushaltsgerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteeinrichtung (13) an einem Lichtführungsbauteil (13a) ausgebildet ist, insbesondere
durch ein Lichtführungsbauteil (13a) gebildet wird, welches Lichtführungsbauteil (13a)
ein oder mehrere Lichtkanäle (19) aufweist, die ausgebildet sind, das aus wenigstens
einem lichtaussendenden elektrischen Bauteil (20), das auf der elektronischen Steuerplatine
(14a) angeordnet ist, ausgesendete Licht an eine Rückseite des flexiblen Trägers (12b)
zu leiten.
4. Haushaltsgerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingabevorrichtung (11), die den flexiblen Träger (12b) aufweist, an dem das
wenigstens eine Eingabemittel (12) angeordnet ist, einen Touch-Screen (12a) aufweist,
der flexible Träger (12b) eine Sensorfläche (12c) des Touch-Screens (12a) bildet und
das wenigstens eine Eingabemittel (12) von einem Flächenbereich der Sensorfläche (12c),
insbesondere einem dem jeweiligen Lichtkanäle (19) zugeordneten Flächenbereich der
Sensorfläche (12c) gebildet wird.
5. Haushaltsgerät (1) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Lichtführungsbauteil (13a) erste Haltemittel (21) aufweist, insbesondere erste
Rasthaken (21a) umfassende erste Haltmittel (21) aufweist, die ausgebildet sind, die
elektronische Steuerplatine (14a) formschlüssig und/oder kraftschlüssig an dem Lichtführungsbauteil
(13a) zu befestigen.
6. Haushaltsgerät (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Haushaltsgerät (1) einen Befestigungsrahmen (22) aufweist und der Befestigungsrahmen
(22) zweite Haltemittel (23) aufweist, insbesondere zweite Rasthaken (23a) umfassende
zweite Haltmittel (23) aufweist, die ausgebildet sind, das Lichtführungsbauteil (13a)
an dem Befestigungsrahmen (22) zu befestigen.
7. Haushaltsgerät (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Haushaltsgerät (1) eine Bedienblende (9) aufweist und der Befestigungsrahmen
(22) an einer Rückseite der Bedienblende (9) angeordnet, insbesondere einteilig mit
dieser Bedienblende (9) ausgebildet ist.
8. Haushaltsgerät (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Haushaltsgerät (1) eine Glasfrontscheibe (8a), insbesondere ein Glastürblatt
(6) aufweist und der Befestigungsrahmen (22) an einer Rückseite der Glasfrontscheibe
(8a), insbesondere an der Rückseite des Glastürblatts (6) angeordnet ist.
9. Haushaltsgerät (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der eine oder die mehreren Lichtkanäle (19) federnd an dem Lichtführungsbauteil (13a)
gelagert sind, derart, dass in einer hinter der Bedienblende (9), hinter der Glasfrontscheibe
(8a) oder hinter dem Glastürblatt (6) montierten Anordnung des Lichtführungsbauteils
(13a), der auf dem Lichtführungsbauteil (13a) aufgespannte flexible Träger (12b) durch
die federnd gelagerten Lichtkanäle (19) gegen die Rückseite der Bedienblende (9),
der Glasfrontscheibe (8a) oder des Glastürblatts (6) gedrückt wird.
1. Household appliance (1), in particular refrigeration appliance (1a), having an electronic
control apparatus (14) which is embodied to control at least one function of the household
appliance (1) and which comprises an electronic printed circuit board (14a) and an
input apparatus (11) which is connected to the printed circuit board (14a) and has
at least one input means (12) and which is embodied to feed an assigned control signal
to the printed circuit board (14a) on the basis of a manual actuation of the input
means (12), wherein the input apparatus (11) has a flexible support (12b), on which
the at least one input means (12) is arranged, wherein the input apparatus (11) has
a support device (13), to which the flexible support (12b) is fastened in clamped
manner by means of at least one fastening means (16) acting in a form and/or force-fit
manner and connected to the support device (13), wherein tensile forces act on the
flexible support (12b) and extend the flexible support (12b) in at least one direction
within a plane of the flexible support (12b), wherein the support device (13) has
two rigid fastening means (16a), which are embodied to hold a first end portion (17a)
of the flexible support (12b) and the support device (13) further has two resilient
fastening means (16b), which are embodied to hold a second end portion (17b) of the
flexible support (12b) facing the first end portion (17a), wherein the rigid fastening
means (16a) are formed by two rigid pins moulded to the support device (13) and projecting
upward, and a circular, an oval or an elongated hole (18) in the flexible support
(12b) is assigned to each rigid pin of the support device (13), and two resilient
fastening means (16) on the support device (13) are moulded to a front end of the
support device (13) facing the rigid fastening means (16a) and the resilient fastening
means (16b) are formed by two upwardly projecting elastic pins moulded to the support
device (13) and a circular, an oval or elongated hole (18) in the flexible support
(12b) is assigned to each elastic pin of the support device (13) and wherein each
rigid and elastic pin penetrates one of the holes (18) in a form-fit manner in each
case such that on account of the resilient and/or elastic embodiment of the resilient
fastening means (16b), in particular of the elastic pins, a tensile force acting in
the plane of the flexible support (12b) is applied to the clamped flexible support
(12b) so that the flexible support (12b) extends in a very planar manner aligned with
the top face of the support device (13).
2. Household appliance (1) according to claim 1, characterised in that the fastening means (16) are embodied to repeatedly release the flexible support
(12b) in a non-destructive manner from the support device (13) and/or to fasten the
flexible support (12b) back onto the support device (13).
3. Household appliance (1) according to one of claims 1 to 2, characterised in that the support device (13) is embodied on a light-guiding component (13a), in particular
is formed by means of a light-guiding component (13a), which light-guiding component
(13a) has one or more light ducts (19), which are embodied to route the light emitted
from at least one lightemitting electrical component (20), which is arranged on the
electronic printed circuit board (14a), to a rear side of the flexible support (12b).
4. Household appliance (1) according to one of claims 1 to 3, characterised in that the input apparatus (11), which has the flexible support (12b), on which the at least
one input means (12) is arranged, has a touch screen (12a), the flexible support (12b)
forms a sensor surface (12c) of the touch screen (12a) and the at least one input
means (12) is formed by a surface area of the sensor surface (12c), in particular
a surface area of the sensor surface (12c) assigned to the respective light ducts
(19).
5. Household appliance (1) according to claim 3 or 4, characterised in that the light-guiding component (13a) has first support means (21), in particular first
support means (21) comprising first engagement hooks (12a), which are embodied to
fasten the electronic printed circuit board (14a) in a form-fit and/or force-fit manner
to the light-guiding component (13a).
6. Household appliance (1) according to one of claims 3 to 5, characterised in that the household appliance (1) has a fastening frame (22) and the fastening frame (22)
has second support means (23), in particular second support means (23) comprising
second engagement hooks (23a), which are embodied to fasten the light-guiding component
(13a) to the fastening frame (22).
7. Household appliance (1) according to claim 6, characterised in that the household appliance (1) has a control panel (9) and the fastening frame (22)
is arranged on a rear side of the control panel (9), in particular is embodied in
one piece with this control panel (9).
8. Household appliance (1) according to claim 6, characterised in that the household appliance (1) has a glass pane (8a), in particular a glass door leaf
(6) and the fastening frame (22) is arranged on a rear side of the glass pane (8a),
in particular on the rear side of the glass door leaf (6).
9. Household appliance (1) according to one of claims 3 to 8, characterised in that the one or more light ducts (19) are supported in a resilient manner on the light-guiding
component (13a), such that in an arrangement of the light-guiding component (13) mounted
to the rear of the control panel (9), to the rear of the glass pane (8a) or to the
rear of the glass door leaf (6), the flexible support (12b) clamped to the light-guiding
component (13a) is pushed through the resiliently supported light ducts (19) toward
the rear side of the control panel (9), the glass pane (8a) or the glass door leaf
(6).
1. Appareil ménager (1), en particulier appareil frigorifique (1a), comprenant un dispositif
de commande électronique (14), qui est configuré pour commander au moins une fonction
de l'appareil ménager (1) et qui comprend une platine de commande électronique (14a)
ainsi qu'un dispositif d'entrée (11) connecté à la platine de commande (14a), lequel
comprend au moins un moyen d'entrée (12) et est configuré pour transmettre un signal
de commande associé de la platine de commande (14a) en fonction d'un actionnement
manuel du moyen d'entrée (12), dans lequel le dispositif d'entrée (11) comprend un
support souple (12b) sur lequel l'au moins un moyen d'entrée (12) est disposé,
dans lequel le dispositif d'entrée (11) comprend un dispositif de maintien (13), sur
lequel le support souple (12b) est fixé de façon serrée par au moins un moyen de fixation
(16) connecté au dispositif de maintien (13), agissant par assemblage de forme ou
par liaison de force, dans lequel des forces de traction s'exercent sur le support
souple (12b) qui étirent le support souple (12b) dans au moins une direction dans
un plan du support souple (12b),
dans lequel le dispositif de maintien (13) comprend deux moyens de fixation rigides
(16a), qui sont configurés pour fixer une première section d'extrémité (17a) du support
souple (12b), et le dispositif de maintien (13) comprend en outre deux moyens de fixation
résilients (16b), qui sont configurés pour fixer une deuxième section d'extrémité
(17b) du support souple (12b) opposée à la première section d'extrémité (17a),
dans lequel les moyens de fixation rigides (16a) sont formés par deux tenons rigides
saillants vers le haut, moulés sur le dispositif de maintien (13), et, à chaque tenon
rigide du dispositif de maintien (13), est associé un trou (18) circulaire, oval ou
oblong dans le support souple (12b), et deux moyens de fixation résilients (16b) sont
moulés sur le dispositif de maintien (13) à une extrémité frontale du dispositif de
maintien (13) opposée aux moyens de fixation rigides (16a), et
les moyens de fixation résilients (16b) sont formés par deux tenons élastiques saillants
vers le haut, moulés sur le dispositif de maintien (13) et, à chaque tenon élastique
du dispositif de maintien (13), est associé un trou (18) circulaire, oval ou oblong
dans le support souple (12b),
et dans lequel chaque tenon rigide et élastique pénètre respectivement dans un des
trous (18) par assemblage de forme, de telle manière qu'en raison de la configuration
résiliente et/ou élastique des moyens de fixation résilients (16b), en particulier
des tenons élastiques, le support souple (12b) serré est soumis à une force de traction
agissant dans le plan du support souple (12b), de telle façon que le support souple
(12b) s'étend en étant orienté de façon très plane sur le côté supérieur du dispositif
de maintien (13).
2. Appareil ménager (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que les moyens de fixation (16) sont configurés pour permettre un détachement répété,
ne provoquant pas de destruction, du support souple (12b) vis-à-vis du dispositif
de maintien (13) et/ou une nouvelle fixation du support souple (12b) sur un dispositif
de maintien (13).
3. Appareil ménager (1) selon l'une des revendications 1 à 2, caractérisé en ce que le dispositif de maintien (13) est constitué sur un composant de guidage de lumière
(13a), en particulier est formé par un composant de guidage de lumière (13a), lequel
composant de guidage de lumière (13a) comprend un ou plusieurs canaux de lumière (19),
qui sont configurés pour guider la lumière émise à partir d'au moins un composant
électrique (20) émettant de la lumière, qui est disposé sur la platine de commande
électronique (14a), sur un côté arrière du support souple (12b).
4. Appareil ménager (1) selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le dispositif d'entrée (11), qui comprend le support souple (12b) sur lequel l'au
moins un moyen d'entrée (12) est disposé, comprend un écran tactile (12a), le support
souple (12b) forme une surface de détection (12c) de l'écran tactile (12a) et l'au
moins un moyen d'entrée (12) est formé par une zone de surface de la surface de détection
(12c), en particulier par une zone de surface de la surface de détection (12c) associée
au canal de lumière (19) respectif.
5. Appareil ménager (1) selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que le composant de guidage de lumière (13a) comprend des premiers moyens de maintien
(21), en particulier des premiers moyens de maintien (21) comprenant des premiers
crochets d'encliquetage (21a), qui sont configurés pour fixer la platine de commande
électronique (14a) au composant de guidage de lumière (13a) par assemblage de forme
ou par liaison de force.
6. Appareil ménager (1) selon l'une des revendications 3 à 5, caractérisé en ce que l'appareil ménager (1) comprend un cadre de fixation (22) et le cadre de fixation
(22) comprend des deuxièmes moyens de maintien (23), en particulier des deuxièmes
moyens de maintien (23) comprenant des deuxièmes crochets d'encliquetage (23a), qui
sont configurés pour fixer le composant de guidage de lumière (13a) au cadre de fixation
(22).
7. Appareil ménager (1) selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'appareil ménager (1) comprend un panneau de commande (9) et le cadre de fixation
(22) est disposé sur un côté arrière du panneau de commande (9), en particulier est
formé d'une seule pièce avec ce panneau de commande (9).
8. Appareil ménager (1) selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'appareil ménager (1) comprend une vitre frontale (8a), en particulier un vantail
de porte en verre (6) et le cadre de fixation (22) est disposé sur un côté arrière
de la vitre frontale (6), en particulier sur le côté arrière du vantail de porte en
verre (6).
9. Appareil ménager (1) selon l'une des revendications 3 à 8, caractérisé en ce que l'un ou plusieurs canaux de lumière (19) sont montés élastiquement sur le composant
de guidage de lumière (13a) de telle manière que, dans un agencement du composant
de guidage de lumière (13a) monté derrière le panneau de commande (9), derrière la
vitre frontale (8a) ou derrière le vantail de porte en verre (6), le support souple
(12b) serré sur le composant de guidage de lumière (13a) est pressé par les canaux
de lumière (19) montés élastiquement contre le côté arrière du panneau de commande
(9), de la vitre frontale (8a) ou du vantail de porte en verre (6).