| (19) |
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(11) |
EP 3 215 743 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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24.10.2018 Patentblatt 2018/43 |
| (22) |
Anmeldetag: 02.11.2015 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2015/075458 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2016/071274 (12.05.2016 Gazette 2016/19) |
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| (54) |
VERDRÄNGERPUMPE
POSITIVE DISPLACEMENT PUMP
POMPE À DÉPLACEMENT POSITIF
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
03.11.2014 DE 102014222396
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.09.2017 Patentblatt 2017/37 |
| (73) |
Patentinhaber: Continental Automotive GmbH |
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30165 Hannover (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BÖHM, Christian
60316 Frankfurt am Main (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 785 361 FR-A1- 2 689 185 US-A- 3 857 461
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EP-A1- 2 628 954 US-A- 3 208 392
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Verdrängerpumpe, insbesondere zur Förderung von Öl in
einem Getriebe oder einer Brennkraftmaschine eines Kraftfahrzeuges, mit einer von
einer Antriebseinheit antreibbaren Pumpenstufe, mit einem Sauganschluss zur Einführung
von Öl und einem Druckanschluss zur Abgabe von Öl und mit einer Umschalteinrichtung
zur Erzeugung zweier Betriebsstufen.
[0002] Solche Verdrängerpumpen werden bei heutigen Kraftfahrzeugen beispielsweise zur Förderung
von Schmieröl in der Brennkraftmaschine oder von Getriebeöl im Getriebe eingesetzt
und sind aus der Praxis bekannt. Die Einsatzgebiete weisen jedoch meist unterschiedliche
Auslegungspunkte auf, die durch entsprechende Betriebstufen der Pumpenstufe und der
Antriebseinheit erreicht werden müssen. Die Auslegungspunkte betreffen insbesondere
in Abhängigkeit des Betriebszustandes des Getriebes oder der Brennkraftmaschine eine
geringe Fördermenge bei hohem Druck oder eine hohe Fördermenge bei geringem Druck.
[0003] Aus der
DE 36 14 819 C2 ist eine Verdrängerpumpe bekannt geworden, bei der ein Hochdruckkreis und ein Niederdruckkreis
mit einer geteilten Druckniere versorgt werden. Die Pumpenstufe hat zudem zwei durch
eine Mittelwand getrennte Pumpenräume.
[0004] Aus den Druckschriften
FR 2 689 185 A1,
EP 2 628 954 A1 und
EP 0785 361 A1 ist jeweils eine Ölpumpe bekannt, bei der auslassseitig bzw. druckseitig ein Schaltventil
zwischen einer ersten und einer zweiten Ölleitung angeordnet ist, um die Fördercharakteristik
der Ölpumpe drehzahlabhängig zu verändern.
[0005] Aus der
US 3 857 461 A ist eine bidirektional wirkende Pumpe in Gestalt einer Zahnradpumpe bekannt, deren
zwei Zahnräder - von denen eines treibend und das andere getrieben ist - sowohl im
als auch gegen den Uhrzeigersinn über ein mit der Zahnradpumpe verbundenes Getriebe
antreibbar sind, welches mit dem getriebenen der beiden Zahnräder in Wirkverbindung
steht und sowohl im als auch gegen den Uhrzeigersinn treibend wirken kann. Die Pumpe
dient dabei der Versorgung zweier Schmierkreisläufe zur Schmierung zweier Schmiersysteme
eines landwirtschaftlichen Fahrzeugs in Gestalt eines Traktors.
[0006] Aus der
US 3 208 392 ist eine bidirektional wirkende Innenzahnradpumpe bekannt, die eine unidirektionale
Strömung, unabhängig von der Pumpendrehrichtung, bereitstellt.
[0007] Der Erfindung liegt das Problem zugrunde eine Verdrängerpumpe der eingangs genannten
Art so zu gestalten, dass sie besonders kompakt aufgebaut ist.
[0008] Dieses Problem wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Sauganschluss mit einer
zentralen Saugniere verbunden ist und der Druckanschluss mit zwei Drucknieren in Abhängigkeit
von der gewählten Betriebsstufe verbindbar ist.
[0009] Durch diese Gestaltung lassen sich die Saug- und Drucknieren auf einer Seite des
Gehäuses anordnen. Die Verdrängerpumpe gestaltet sich damit besonders kompakt. Die
Position und Größe der Drucknieren lassen sich auf die gewünschten Fördervolumen und
Förderdrücke der vorgesehenen Auslegungspunkte anpassen. Durch eine Verbindung der
jeweiligen Druckniere mit dem einzigen Druckanschluss wird die zu dem Auslegungspunkt
passende Betriebsstufe ausgewählt. Damit können Drehzahl und Drehmoment der Antriebseinheit
einfach auf die Betriebsstufen angepasst und der Wirkungsgrad gesteigert werden.
[0010] Die Umschalteinrichtung gestaltet sich besonders einfach, wenn die Umschalteinrichtung
mit der Antriebseinheit zur wahlweisen Steuerung der Antriebsrichtung der Pumpenstufe
verbunden ist. Durch diese Gestaltung lassen sich die Betriebsstufen von der Drehrichtung
der Antriebseinheit festlegen. Die Umschalteinrichtung benötigt im einfachsten Fall
Schalter zur Polung eines Elektromotors der Antriebseinheit.
[0011] Die Steuerung der Strömung von den Drucknieren zu dem Druckanschluss gestaltet sich
gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung besonders einfach, wenn
die beiden Drucknieren über Rückschlagventile mit dem einzigen Druckanschluss verbunden
sind.
[0012] Ein Druckausgleich der in dem jeweiligen Betriebsstufe nicht genutzten Druckniere
mit der Umgebung lässt sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung
einfach sicherstellen, wenn die beiden Drucknieren über Rückschlagventile mit dem
Sauganschluss verbunden sind. Die die Drucknieren mit dem Sauganschluss verbindende
Rückschlagventile sind so ausgerichtet, dass bei einem Unterdruck in der Druckniere
Öl einströmen kann.
[0013] Der bauliche Aufwand zur Verbindung des Druckanschlusses mit der gewählten Druckniere
lässt sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung besonders
gering halten, wenn die Umschalteinrichtung zur Verbindung des Druckanschlusses mit
der einen oder der anderen Druckniere ausgebildet ist.
[0014] Eine hohe Anzahl an Rückschlagventilen lassen sich gemäß einer anderen vorteilhaften
Weiterbildung der Erfindung einfach vermeiden, wenn der Pumpstufe ein Mehrwegeventil
nachgeschaltet ist und wenn die Umschalteinrichtung zum Ansteuern des Mehrwegeventils
ausgebildet ist, so dass eine wahlweise Verbindung der einen Druckniere oder der anderen
Druckniere mit dem Druckanschluss herstellbar ist. Hierdurch wird die Anzahl an störanfälligen
Bauteilen gering gehalten. Gleichzeitig wird sichergestellt, dass jeweils nur die
vorgesehene Druckniere mit dem Druckanschluss verbunden ist. Ein weiterer Vorteil
dieser Gestaltung besteht darin, dass die Verdrängerpumpe hierdurch besonders kompakt
aufgebaut ist. Bei einer zur Förderung von Öl in einem Getriebe des Kraftfahrzeuges
vorgesehenen Verdrängerpumpe lässt sich das Mehrwegeventil im einfachsten Fall in
einer ohnehin vorhandenen Getriebesteuerung anordnen. Hierdurch wird der für die Verdrängerpumpe
benötigte Bauraum besonders gering gehalten.
[0015] Der Druckausgleich der in der jeweiligen Betriebsstufe nicht genutzten Druckniere
mit der Umgebung lässt sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung
beim Einsatz eines Mehrwegeventils einfach erzeugen, wenn das Mehrwegeventil zwei
Schaltstufen hat, wobei die Schaltstufen zur Verbindung des Sauganschlusses mit der
in der jeweiligen Betriebsstufe nicht genutzten Druckniere ausgebildet sind.
[0016] Ein Abfall des Öldrucks in dem Getriebe oder der Brennkraftmaschine bei abgeschalteter
Verdrängerpumpe lässt sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung
einfach vermeiden, wenn das Mehrwegeventil eine Schaltstufe hat, in der der Druckanschluss
abgesperrt ist.
[0017] Die Verdrängerpumpe weist gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung
beim Einsatz im Kraftfahrzeug eine hohe Lebensdauer auf, wenn die Pumpenstufe als
Innenzahnradpumpe oder als G-Rotorpumpe ausgebildet ist. Selbstverständlich können
auch zwei parallel angeordnete Pumpenstufen von einer einzigen Antriebseinheit antreibbar
sein.
[0018] Unterschiedliche Fördervolumen und Förderdrücke lassen sich gemäß einer anderen vorteilhaften
Weiterbildung der Erfindung an den Betriebsstufen einfach festlegen, wenn ein Trennbereich
zwischen Saugniere und einer der Drucknieren bei der als Innenzahnradpumpe ausgebildeten
Pumpenstufe innerhalb des Bereichs der größten Exzentrizität zwischen einem Innenläufer
und einem Außenläufer und ein anderer Trennbereich der Saugniere und der anderen der
Drucknieren außerhalb des Bereichs der größten Exzentrizität angeordnet ist.
[0019] Die Erfindung lässt zahlreiche Ausführungsformen zu. Zur weiteren Verdeutlichung
ihres Grundprinzips sind mehrere davon in der Zeichnung dargestellt und werden nachfolgend
beschrieben. Diese zeigt in:
- Fig. 1
- schematisch eine Verdrängerpumpe
- Fig. 2
- eine Schnittdarstellung durch eine Pumpenstufe mit angrenzenden Bereichen der Verdrängerpumpe
aus Figur 1,
- Fig. 3
- eine Schnittdarstellung durch eine weitere Ausführungsform der Pumpenstufe mit angrenzenden
Bereichen der Verdrängerpumpe aus Figur 1,
- Fig. 4a - 4c
- mehrere Schaltstellungen eines Mehrwegeventils für die Pumpenstufe der Verdrängerpumpe.
[0020] Figur 1 zeigt schematisch eine Verdrängerpumpe 1 mit einer motorischen Antriebseinheit
2 und einer Pumpenstufe 3. Die motorische Antriebseinheit 2 ist mit einer Umschalteinrichtung
4 verbunden und treibt die Pumpenstufe 3 wahlweise in der einen oder der anderen Drehrichtung
an. Die Verdrängerpumpe 1 hat einen Sauganschluss 5, über den Öl aus einem Tank 6
oder einer Ölwanne angesaugt wird, und einen Druckanschluss 7, über den Öl zu einem
nicht dargestellten Verbraucher, wie beispielsweise Schmierstellen einer Brennkraftmaschine
oder eines Getriebes eines Kraftfahrzeuges, gefördert wird. Die Pumpenstufe 3 ist
über insgesamt vier Rückschlagventile 8 - 11 mit dem Druckanschluss 7 und dem Sauganschluss
5 verbunden.
[0021] Wie Figur 2 schematisch in einer Schnittdarstellung zeigt, hat die Pumpenstufe 3
aus Figur 1 zwei Drucknieren 12, 13 und eine zentrale Saugniere 14. Über die Saugniere
14 wird in beiden Drehrichtungen der Pumpenstufe 3 Öl angesaugt. Die Drucknieren 12,
13 sind über zwei der Rückschlagventile 8, 9 mit dem Druckanschluss 7 verbunden. Weiterhin
sind die Drucknieren 12, 13 über die weiteren Rückschlagventile 10, 11 mit dem Sauganschluss
5 verbunden. Die Pumpenstufe 3 ist als Innenzahnradpumpe ausgebildet und hat einen
Innenläufer 15 und einen Außenläufer 16. Die Saugniere 14 und die Drucknieren 12,
13 sind in einem die Stirnseiten der Läufer abdichtenden Gehäuse 17 angeordnet.
[0022] Bei einer Drehung des Innenläufers 15 durch eine entsprechende Bestromung der Antriebseinheit
2 gegen den Uhrzeigersinn wird über die zentrale Saugniere 14 Öl aus dem Tank 6 oder
der Ölwanne angesaugt und über die in der Zeichnung links dargestellte Druckniere
12 zu dem Druckanschluss 7 gefördert. Die in der Zeichnung rechts dargestellte Druckniere
13 saugt im Falle eines Unterdrucks ebenfalls Öl aus dem Sauganschluss 5 an und ergänzt
damit die Funktion der Saugniere 14. Die Schaltung der Drucknieren 12, 13 mit dem
Sauganschluss 5 oder dem Druckanschluss 7 erfolgt über die Rückschlagventile 8 - 11.
Im Falle eines Antriebs des Innenläufers 15 im Uhrzeigersinn wird das Öl über die
in der Zeichnung rechts dargestellte Druckniere 13 zu dem Druckanschluss 7 gefördert.
Weiterhin zeigt Figur 2, dass die Pumpenstufe 3 in Abhängigkeit der gewählten Drehrichtung
unterschiedlich große Trennbereiche t1, t2 zwischen der gemeinsamen Saugniere 14 und
der genutzten Druckniere 12, 13 hat. Die Saugniere 14 ist außerhalb des Bereichs der
größten Exzentrizität der Pumpenstufe 3 angeordnet. Damit ist einer der Trennbereiche
t1 im Bereich der größten Exzentrizität und der andere der Trennbereiche t2 außerhalb
der größten Exzentrizität angeordnet. Die Drucknieren 12, 13 weisen zudem unterschiedliche
Abmessungen auf, so dass die Pumpenstufe 3 in Abhängigkeit von der zur Förderung genutzten
Druckniere 12, 13 unterschiedliche Förderdrücke und Fördervolumen aufweisen.
[0023] Figur 3 zeigt schematisch eine weitere Ausführungsform einer Pumpenstufe 18, welche
sich von der aus Figur 2 nur dadurch unterscheidet, dass ein Mehrwegeventil 19 zur
Steuerung von zwei Drucknieren 20, 21 mit dem Sauganschluss 23 und dem Druckanschluss
24 vorgesehen ist. Eine Saugniere 22 ist wie bei der Ausführungsform nach Figur 2
ungesteuert mit dem Sauganschluss 23 verbunden. Zur Steuerung des Mehrwegeventils
sind in der Zeichnung gepunkelt Steuerleitungen dargestellt, über die die Stellung
des Mehrwegeventils 19 in Abhängigkeit von der Drehrichtung der Pumpenstufe 18 gesteuert
wird. Alternativ dazu kann das Mehrwegeventil 19 mit der in Figur 1 dargestellten
Umschalteinrichtung 4 verbunden sein und zeitgleich mit dem Umschalten der Drehrichtung
der Pumpenstufe 18 angesteuert werden.
[0024] Das Mehrwegeventil 19 hat drei Schaltstellungen, wobei eine der Schaltstellungen
die Drucknieren 20, 21 und den Druckanschluss 24 absperrt.
[0025] Figuren 4a bis 4c zeigen ein Mehrwegeventil 25, welches beispielsweise in der Ausführungsform
nach Figur 3 eingesetzt werden kann, mit einem Ventilkörper 26 und einem Ventilgehäuse
27. Das Mehrwegeventil hat jeweils einen zu einer Druckniere führbaren Anschluss 28,
29, einen Sauganschluss 30 und zwei Druckanschlüsse 31. In der in Figur 4a dargestellten
Mittelstellung sind sämtliche Anschlüsse 28 - 31 geschlossen. In Figur 4b und 4c ist
wahlweise der eine oder der andere der zu den Drucknieren führbaren Anschlüsse 28,
29 mit dem Druckanschluss 31 verbunden. Gleichzeitig wird die jeweils nicht zur Förderung
von Öl genutzte Anschluss 29, 28 mit dem Sauganschluss 30 verbunden. Federelemente
32, 33 spannen das Mehrwegeventil 25 in die in Figur 4a dargestellte Mittelstellung
vor. Die Position des Ventilkörpers 26 lässt sich beispielsweise mittels eines nicht
dargestellten Elektromagneten von der Umschalteinrichtung 4 ansteuern. Zur Steuerung
des Mehrwegeventils 25 sind Steuerleitungen 34, 35 vorgesehen, über die die Stellung
des Mehrwegeventils 19 in Abhängigkeit von der Drehrichtung der Pumpenstufe 18 gesteuert
wird.
1. Verdrängerpumpe (1), insbesondere zur Förderung von Öl in einem Getriebe oder einer
Brennkraftmaschine eines Kraftfahrzeuges, mit einer von einer Antriebseinheit (2)
antreibbaren Pumpenstufe (3), mit einem Sauganschluss (5, 23, 30) zur Einführung von
Öl und einem Druckanschluss (7, 24, 31) zur Abgabe von Öl und mit einer Umschalteinrichtung
(4) zur Erzeugung zweier Betriebsstufen,
dadurch gekennzeichnet, dass der Sauganschluss (5, 23, 30) mit einer zentralen Saugniere (14, 22) verbunden ist
und der Druckanschluss (7, 24, 31) mit einer von zwei unterschiedlich ausgebildeten
Drucknieren (12, 13, 20, 21) in Abhängigkeit von der gewählten Betriebsstufe verbindbar
ist, wobei die Umschalteinrichtung (4) mit der Antriebseinheit (2) zur wahlweisen Steuerung
der Antriebsrichtung der Pumpenstufe (3) verbunden ist, um in Abhängigkeit von der
gewählten Drehrichtung unterschiedliche Förderdrücke und Fördervolumina bereitzustellen.
2. Verdrängerpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Drucknieren (12, 13) über Rückschlagventile (8, 9) mit dem einzigen Druckanschluss
(7) verbunden sind.
3. Verdrängerpumpe nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Drucknieren (12, 13) über Rückschlagventile (10, 11) mit dem Sauganschluss
(5) verbunden sind.
4. Verdrängerpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass die Umschalteinrichtung (4) zur Verbindung des Druckanschlusses (7, 24, 31) mit der
einen oder der anderen Druckniere (12, 13, 20, 21) ausgebildet ist.
5. Verdrängerpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass der Pumpstufe (3) ein Mehrwegeventil (19, 25) nachgeschaltet ist und dass die Umschalteinrichtung
(4) zum Ansteuern des Mehrwegeventils (19, 25) ausgebildet ist, so dass eine wahlweise
Verbindung der einen Druckniere (20, 21) oder der anderen Druckniere (21, 20) mit
dem Druckanschluss (24) herstellbar ist.
6. Verdrängerpumpe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Mehrwegeventil (19, 25) zwei Schaltstufen hat, wobei die Schaltstufen zur Verbindung
des Sauganschlusses (23, 30) mit der in der jeweiligen Betriebsstufe nicht genutzten
Druckniere (20, 21) ausgebildet sind.
7. Verdrängerpumpe nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Mehrwegeventil (19, 25) eine Schaltstufe hat, in der der Druckanschluss (24,
31) abgesperrt ist.
8. Verdrängerpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpenstufe (3) als Innenzahnradpumpe oder als G-Rotorpumpe ausgebildet ist.
9. Verdrängerpumpe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein Trennbereich (t1) zwischen Saugniere (14, 22) und einer der Drucknieren (12,
20) bei der als Innenzahnradpumpe ausgebildeten Pumpenstufe (3) innerhalb des Bereichs
der größten Exzentrizität zwischen einem Innenläufer (15) und einem Außenläufer (16)
und ein anderer Trennbereich (t2) der Saugniere und der anderen der Drucknieren (13,
21) außerhalb des Bereichs der größten Exzentrizität angeordnet ist.
1. Positive displacement pump (1), in particular for conveying oil in a gearbox or a
combustion engine of a motor vehicle, having a pump stage (3) that can be driven by
a drive unit (2), having a suction port (5, 23, 30) for introducing oil and a pressure
port (7, 24, 31) for delivering oil and having a switchover device (4) for creating
two operating stages, characterized in that the suction port (5, 23, 30) is connected to a central kidney-shaped suction cavity
(14, 22) and the pressure port (7, 24, 31) can be connected to one of two differently
designed kidney-shaped pressure cavities (12, 13, 20, 21) according to the selected
operating stage, wherein the switchover device (4) is connected to the drive unit
(2) for the purpose of selectively controlling the drive direction of the pump stage
(3) in order to provide different conveying pressures and conveying devices according
to the selected direction of rotation.
2. Positive displacement pump according to Claim 1, characterized in that the two kidney-shaped pressure cavities (12, 13) are connected to the single pressure
port (7) via check valves (8, 9).
3. Positive displacement pump according to either of Claims 1 and 2, characterized in that the two kidney-shaped pressure cavities (12, 13) are connected to the suction port
(5) via check valves (10, 11).
4. Positive displacement pump according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the switchover device (4) is designed for connecting the pressure port (7, 24, 31)
to one or the other of the kidney-shaped pressure cavities (12, 13, 20, 21).
5. Positive displacement pump according to one of Claims 1 to 4, characterized in that a multi-directional valve (19, 25) is connected downstream of the pump stage (3),
and in that the switchover device (4) is designed for activating the multi-directional valve
(19, 25), so that a selective connection of one kidney-shaped pressure cavity (20,
21) or the other kidney-shaped pressure cavity (21, 20) to the pressure port (24)
can be established.
6. Positive displacement pump according to Claim 5, characterized in that the multi-directional valve (19, 25) has two switching stages, wherein the switching
stages are configured for connecting the suction port (23, 30) to the kidney-shaped
pressure cavity (20, 21) not used in the respective operating stage.
7. Positive displacement pump according to Claim 5 or 6, characterized in that the multi-directional valve (19, 25) has a switching stage in which the pressure
port (24, 31) is shut off.
8. Positive displacement pump according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the pump stage (3) is designed as an internal gear pump or as a G-rotor pump.
9. Positive displacement pump according to Claim 8, characterized in that a separation region (t1) between the kidney-shaped suction cavity (14, 22) and one
of the kidney-shaped pressure cavities (12, 20), in the case of the pump stage (3)
designed as an internal gear pump, is arranged inside the region of maximum eccentricity
between an inner rotor (15) and an outer rotor (16) and another separation region
(t2) of the kidney-shaped suction cavity and the other of the kidney-shaped pressure
cavities (13, 21) is arranged outside the region of maximum eccentricity.
1. Pompe à déplacement positif (1), en particulier pour le transport d'huile dans une
boîte de vitesses ou un moteur à combustion interne d'un véhicule automobile, avec
un étage de pompe (3) pouvant être entraîné par un dispositif d'entraînement (2),
avec un raccord d'aspiration (5, 23, 30) pour l'introduction d'huile et avec un raccord
de refoulement (7, 24, 31) pour la décharge d'huile et avec un dispositif de commutation
(4) pour la production de deux étages de fonctionnement,
caractérisée en ce que le raccord d'aspiration (5, 23, 30) est raccordé à une coulisse d'aspiration centrale
(14, 22) et le raccord de refoulement (7, 24, 31) peut être raccordé à une de deux
coulisses de refoulement de forme différente (12, 13, 20, 21) en fonction de l'étage
de fonctionnement choisi, dans laquelle le dispositif de commutation (4) est relié
à l'unité d'entraînement (2) pour la commande au choix du sens d'entraînement de l'étage
de pompe (3), afin de fournir différentes pressions de transport et différents volumes
de transport en fonction du sens de rotation choisi.
2. Pompe à déplacement positif selon la revendication 1,
caractérisée en ce que les deux coulisses de refoulement (12, 13) sont raccordées au raccord de refoulement
unique (7) par des clapets antiretour (8, 9).
3. Pompe à déplacement positif selon une des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que les deux coulisses de refoulement (12, 13) sont raccordées au raccord d'aspiration
(5) par des clapets antiretour (10, 11).
4. Pompe à déplacement positif selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le dispositif de commutation (4) est configuré pour raccorder le raccord de refoulement
(7, 24, 31) à l'une ou à l'autre coulisse de refoulement (12, 13, 20, 21).
5. Pompe à déplacement positif selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce qu'une soupape à plusieurs voies (19, 25) est disposée en aval de l'étage de pompe (3)
et en ce que le dispositif de commutation (4) est configuré pour commander la soupape à plusieurs
voies (19, 25), de telle manière que l'on puisse réaliser au choix un raccordement
d'une coulisse de refoulement (20, 21) ou de l'autre coulisse de refoulement (21,
20) au raccord de refoulement (24).
6. Pompe à déplacement positif selon la revendication 5,
caractérisée en ce que la soupape à plusieurs voies (19, 25) comporte deux étages de commutation, dans laquelle
les étages de commutation sont configurés pour le raccordement du raccord d'aspiration
(23, 30) à la coulisse de refoulement (20, 21) qui n'est pas utilisée dans l'étage
de fonctionnement respectif.
7. Pompe à déplacement positif selon la revendication 5 ou 6,
caractérisée en ce que la soupape à plusieurs voies (19, 25) comporte un étage de commutation, dans lequel
le raccord de refoulement (24, 31) est fermé.
8. Pompe à déplacement positif selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que l'étage de pompe (3) est constitué par une pompe à engrenages intérieurs ou par une
pompe G rotor.
9. Pompe à déplacement positif selon la revendication 8,
caractérisée en ce qu'une zone de séparation (t1) est disposée entre des coulisses d'aspiration (14, 22)
et une des coulisses de refoulement (12, 20) lorsque l'étage de pompe (3) constitué
par une pompe à engrenages intérieurs se trouve à l'intérieur de la plage de plus
grande excentricité entre un rotor intérieur (15) et un rotor extérieur (16) et une
autre zone de séparation (t2) des coulisses d'aspiration et de l'autre des coulisses
de refoulement (13, 21) est disposée à l'extérieur de la plage de plus grande excentricité.


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