[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Schließen einer Öffnung,
insbesondere eine Tür oder ein Fenster, mit einem Türblatt bzw. Fensterblatt, vorzugsweise
für Brandschutzzwecke.
[0002] Im Stand der Technik sind zahlreiche Einrichtungen zum Schließen einer Öffnung, insbesondere
als Türen oder Fenster bekannt. Dabei schlägt das Türblatt einer Tür bzw. das Fensterblatt
eines Fensters im geschlossenen Zustand derselben üblicherweise gegen einen Anschlag
an, welcher mit einer Dichtung versehen sein kann. Der Anschlag selbst wird dabei
in der Regel von dem Tür- oder Fensterrahmen bzw. der Tür- oder Fensterzarge bereitgestellt
bzw. ausgebildet. Darüber hinaus kann der Anschlag bei einer zweiflügeligen Tür an
den freiliegenden und miteinander im geschlossenen Zustand der zweiflügeligen Tür
zusammenwirkenden Stoß- bzw. Schmalflächen des jeweiligen Türblatts bereitgestellt
bzw. ausgebildet sein. Üblicherweise ist die die Seitenkanten der Seitenflächen des
Tür- bzw. Fensterblatts verbindende Stoß- bzw. Schmalfläche des Tür- bzw. Fensterblatts
und dementsprechend korrespondierend die Fläche des Anschlags für selbiges von einer
einzelnen senkrecht zu den Seitenflächen verlaufenden Fläche oder mit einem stufenartigen
Vorsprung bzw. Rücksprung, sogenannter Stufenfalz, gebildet.
[0003] Aus dem Stand der Technik sind insbesondere für Brandschutzzwecke Türblätter bzw.
Fensterblätter bekannt, die eine in einem umlaufenden Rahmen angeordnete und insbesondere
mittels im Rahmen ausgebildeter Nuten für die oder mittels sogenannter, am Rahmen
angeordneter Glashalteleisten gehaltene Glasscheibe, insbesondere Brandschutzscheibe
aufweisen. Die Glasscheibe, insbesondere Brandschutzscheibe, ist dabei in dem Rahmen
integriert. Da Brandschutzscheiben, in Abhängigkeit der jeweiligen Brandschutzanforderungen
ein relativ hohes Eigengewicht, beispielsweise bis zu 300 kg/m
2 und mehr, aufweisen, sind entsprechende Türblätter bzw. Fensterblätter insbesondere
bei Öffnungs- und Schließvorgängen hohen Belastungen ausgesetzt. Um solche Brandschutzscheiben
sicher halten zu können sind der Rahmen als auch etwaig verwendete Glashalteleisten
entsprechender Türblätter bzw. Fensterblätter in der Regel mit Profilelementen aufgebaut.
Eine derartige Glastür für Brandschutzzwecke ist beispielsweise aus der
EP 0 803 634 B1 bekannt, bei der die Brandschutzscheibe eines Türblatts an ihren vier Seiten jeweils
mit den Rahmen für die Brandschutzscheibe bildenden Profilelementen gehalten ist.
Die vier Profilelemente, zwei horizontal zum Untergrund verlaufende, auch Friese bzw.
Querfriese genannte Profilelemente, die in der Regel etwas breiter ausgebildet sind,
als auch zwei vertikal zum Untergrund verlaufende seitlichen Profilelemente, die in
der Regel etwas schmaler ausgebildet sind, weisen dazu Nuten auf, in die die Brandschutzscheibe
einsetzbar ist und/oder sind mit Glashalteleisten zur Festlegung der Brandschutzscheibe
an den Profilelementen versehen. Der Aufbau des Rahmens mit vier Profilelementen und
mitunter Glashalteleisten ist insofern recht aufwändig.
[0004] Aufgrund der Konstruktion der bisher bekannten Türen bzw. Fenster stehen oder ragen
die Profilelemente, insbesondere Tragprofile und/oder Glashalteleisten, dabei ferner
über die Brandschutzscheibe hervor, wodurch insbesondere der ästhetische Gesamteindruck
des Türblatts bzw. Fensterblatts als auch der Tür bzw. des Fensters beeinträchtigt
ist. Darüber hinaus hat sich in Brandversuchen gezeigt, dass im Brandfall in den einen
Rücksprung bzw. einen Vorsprung bildenden Übergangsbereichen von der Brandschutzscheibe
zu den vorstehenden Profilelementen von Rahmen bzw. Glashalteleisten eine erhöhte
Temperaturbelastung gegeben ist, dies sich im Brandfall nachteilig auf die Widerstandsdauer
auswirkt.
[0005] Ferner sind aus dem Stand der Technik, insbesondere für Brandschutzzwecke, sogenannte
Ganzglastüren bekannt, die zur Vermeidung des Durchtritts von Feuer und Rauch im Brandfall
von einem Raum in einen anderen Raum Verwendung finden. Bei derartigen Ganzglastüren
für Brandschutzzwecke ist das Türblatt ohne weitere Rahmenteile aus einer einzigen
Brandschutzscheibe ausgebildet. Aufgrund der Ausbildung als Ganzglastür sind insbesondere
die Gestaltungsmöglichkeiten beschränkt.
[0006] Vor diesem Hintergrund liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine
Einrichtung zum Schließen einer Öffnung, insbesondere eine Tür oder ein Fenster, mit
einem Türblatt bzw. Fensterblatt, bereitzustellen, welche die aus dem Stand der Technik
bekannten Nachteile vermeidet und hinsichtlich der Gestaltungsmöglichkeiten verbessert
ist, so dass insbesondere eine größere Variabilität in Bezug auf Aufbau und/oder Materialen
ermöglicht ist und gleichzeitig die Erfordernisse von Rauch- und/oder Brandschutz
erfüllt werden.
[0007] Zur technischen Lösung der vorgenannten Aufgabe wird mit der vorliegenden Erfindung
eine Einrichtung zum Schließen einer Öffnung, insbesondere eine Tür oder ein Fenster,
mit einem Türblatt bzw. Fensterblatt, vorzugsweise für Brandschutzzwecke, vorgeschlagen,
welches wenigstens zwei horizontal und/oder vertikal fluchtend nebeneinander angeordnete
Einzelelemente aufweist, wobei wenigstens ein Einzelelement der wenigstens zwei Einzelelemente
eine Glasscheibe, vorzugsweise eine Brandschutzscheibe ist, wenigstens ein Einzelelement
der wenigstens zwei Einzelelemente eine nicht brennbare Baustoffplatte und/oder ein
feuerfestes Holzelement ist, und die Einzelelemente flächenbündig und formschlüssig
miteinander verbunden sind.
[0008] Das erfindungsgemäß vorgesehene flächenbündige und formschlüssige Verbinden der Einzelelemente
erübrigt vorteilhafterweise zum einen insbesondere die Verwendung von die Glasscheibe,
vorzugsweise Brandschutzscheibe, ansonsten tragenden bzw. haltenden Profilelementen.
Vorteilhafterweise entfallen dabei entweder die vertikal oder die horizontal zum Untergrund
verlaufenden Profilelemente. Die erfindungsgemäß flächenbündig zur bzw. in der jeweiligen
Türblatt- bzw. Fensterblattfläche liegende Brandschutzscheibe wird somit erfindungsgemäß
lediglich zweiseitig gehalten, statt wie im Stand der Technik vierseitig. Eine bevorzugte
Ausgestaltung der Erfindung sieht vor insbesondere ansonsten im Stand der Technik
verwendete horizontal zum Untergrund verlaufende Profilelemente als Querfriese entfallen
zu lassen, wodurch der Lichtdurchtritt als auch die Gestaltungsmöglichkeiten weiter
verbesserbar sind. Ferner verhindert das erfindungsgemäß vorgesehene flächenbündige
und formschlüssige Verbinden der Einzelelemente vorteilhafterweise ansonsten im Brandfall
gegebene erhöhte Temperaturbelastungen, insbesondere in den Übergangsbereichen von
der Brandschutzscheibe zu vorstehenden Profilelementen von Rahmen bzw. Glashalteleisten,
so dass die Widerstandsdauer im Brandfall verbessert ist. Durch das erfindungsgemäße
Zusammenfügen eines Türblattes bzw. Fensterblattes aus unterschiedlichen feuerfesten
beziehungsweise nicht brennbaren Materialien sind die Gestaltungsmöglichkeiten deutlich
steigerbar, wobei insbesondere der Lichtdurchtritt weiter gestaltbar ist. Eine Kombination
von verschiedenen Materialien, insbesondere ein Wechsel und/oder Kombinationen von
transparenten und nichttransparenten Einzelelementen ermöglicht so insbesondere umfangreichere
Gestaltungen von Lichteffekten von Gebäuden und/oder Räumen.
[0009] Vorteilhafterweise ist das Türblatt bzw. Fensterblatt modular bzw. nach Art von Modulen
aus Einzelelementen aus einer Brandschutzscheibe und einer nicht brennbaren Baustoffplatte
beziehungsweise einem feuerfesten Holzelement zusammenfügbar.
[0010] Vorteilhafterweise sind die wenigstens zwei Einzelelemente des Türblatts bzw. Fensterblatts
miteinander feuerfest verklebt. Die Verklebung ist dabei vorteilhafterweise derart,
dass auch mitunter ein recht hohes Eigengewicht aufweisende Einzelelemente für Brandschutzzwecke
sicher miteinander verbunden und gehalten werden, insbesondere auch im Falles eines
Brandes. Der Kleber für die Verklebung ist vorzugsweise ein Silikon, insbesondere
ein ZweiKomponenten Silikon, und beinhaltet besonders vorzugsweise ein intumeszierendes
Material. Für die Verklebung eignet sich vorteilhafterweise ein pastöser Hochtemperaturkleber,
der bis zu einer Temperatur von 1000 °C anwendbar ist und sich durch eine besonders
hohe Adhäsionswirkung auszeichnet. Vorteilhafterweise eignet sich die Struktur des
Klebers insbesondere zur Anwendung bei Brandschutzelementen, wie einer nicht brennbaren
Baustoffplatte oder einem feuerfesten Holzelement, bei denen wenigstens eine der zu
verklebenden Stoßflächen mit einer saugfähigen Struktur versehen ist. Durch das intumeszierende
Material werden im Brandfall etwaig entstehende Spalte im Verbindungsbereich der verklebten
Einzelelemente vorteilhafterweise durch das im Brandfall aufschäumende intumeszierende
Material verschlossen. Der Kleber, insbesondere das Silikon, kann insbesondere in
eine nach der Verklebung der Einzelelemente gebildete Fuge zwischen den Einzelelementen
eingefügt werden, so dass insbesondere nach einer so gegebenen Verfugung die Einzelelemente
des Türblatts bzw. Fensterblatts flächenbündig miteinander verbunden sind. In Abgrenzung
zu einer feststehenden Verglasung aus zwei nebeneinander oder übereinander angeordneten
Glasscheiben, insbesondere Brandschutzscheiben, bei der die horizontalen und/oder
vertikalen Fugen zwischen den Stoßkanten zweier Glasscheiben, insbesondere Brandschutzscheiben
ausschließlich durch eine Verfugung miteinander verbunden sind, wie dies insbesondere
bei einer sogenannten Silikonfugenverglasung gegeben ist, ist die erfindungsgemäße
Verklebung der Einzelelemente des Türblatts bzw. Fensterblatts zwischen einem als
Brandschutzscheibe ausgebildeten Einzelelement und einem als nicht brennbare Baustoffplatte
oder als feuerfestes Holzelement ausgebildeten Einzelelement gegeben. Zudem könnte
eine sogenannte Silikonfugenverglasung von zwei Glasscheiben nicht als Türblatt bzw.
Fensterblatt über Bänder drehbar gehalten werden. Ferner sind bei einer Silikonfugenverglasung
zumindest im Bereich der Festelemente, insbesondere Decke, Boden und/oder Wand, Rahmen
zur Halterung der Glasscheiben vorgesehen.
[0011] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die wenigstens
zwei Einzelelemente des Türblatts bzw. Fensterblatts unter Verwendung einer Dichtungsanordnung,
vorzugsweise einem Dichtungsprofil, zwischen den zwei Einzelelementen miteinander
feuerfest verklebt sind. Die Einzelelemente sind dabei insbesondere jeweils mit dem
Dichtungsprofil verklebt. Als Dichtungsanordnung kann auch ein elastisch verformbares
Material verwendet werden. Die Dichtungsanordnung, insbesondere das Dichtungsprofil
und/oder das elastisch verformbare Material, genügen vorzugsweise Rauch- und/oder
Brandschutzzwecken, insbesondere gemäß DIN 4102 beziehungsweise DIN EN 13501 oder
DIN 18095 beziehungsweise DIN EN 1364-3.
[0012] In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die horizontal und/oder vertikal
verlaufenden Stoßflächen von zwei nebeneinander angeordneten Einzelelementen im Wesentlichen
abgestumpft ausgebildet. An den Stoßflächen im Wesentlichen abgestumpft ausgebildete
Einzelelemente sind besonders einfach und kostengünstig fertigbar und lassen sich
darüber hinaus besonders einfach und kostengünstig erfindungsgemäß miteinander verbinden,
insbesondere modulartig bzw. modular zusammenfügen.
[0013] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist wenigstens eine
der freiliegenden Stoßflächen der erfindungsgemäß zu einem Türblatt bzw. Fensterblatt
zusammengefügten Einzelelemente einen Stufenfalz auf, vorzugsweise eine senkrecht
zum Untergrund verlaufende freiliegende Stoßfläche der zu einem Türblatt bzw. Fensterblatt
zusammengefügten Einzelelemente. Durch den Stufenfalz wird die Abdichtung des Türblatts
bzw. Fensterblatts gegenüber einer entsprechenden Zarge, gegenüber einem anderen Türblatt
bei einer zweiflügeligen Tür oder gegenüber einem anderen angrenzenden Anschlag oder
Mauerwerk weiter verbessert. Vorteilhafterweise weist Stufenfalzes eine Dichtung oder
Dichtungsanordnung auf, die im geschlossenen Zustand des Türblattes bzw. Fensterblattes
den Spalt zwischen dem Türblatt bzw. Fensterblatt und dem damit zusammenwirkenden
Anschlag weiter abdichtet.
[0014] Im Falle einer Verwendung eines Türblatts für eine zweiflügelige Tür bilden die Stufenfalze
der beiden Türblätter den Mittelanschlag der zweiflügeligen Tür. Die Dichtungsanordnung
des erfindungsgemäß ausgebildeten Stufenfalzes ist in einer weiteren Ausgestaltung
der Erfindung vorzugsweise ein Dichtungsprofil aus einem elastisch verformbaren Material,
welches vorzugsweise Rauch- und/oder Brandschutzzwecken genügt, insbesondere gemäß
DIN 4102 beziehungsweise DIN EN 13501 oder DIN 18095 beziehungsweise DIN EN 1364-3.
[0015] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass
die Brandschutzscheibe aus einem Verbund von wenigstens zwei parallel zueinander angeordneten
Glasscheiben besteht, zwischen denen jeweils wenigstens eine Brandschutzschicht angeordnet
ist. Vorzugsweise ist die Brandschutzscheibe derart ausgebildet, dass diese der DIN
4102 beziehungsweise DIN EN 13501 genügt bzw. diese erfüllt. Eine solche für Rauch-
und/oder Brandschutzzwecke geeignete Brandschutzscheibe verhindert vorteilhafterweise
den Durchgang von Feuer und/oder Rauch von einem Brandabschnitt bzw. Raum in einen
anderen Brandabschnitt bzw. Raum. Im Brandfall wird die Brandschutzschicht zwischen
den parallelen Glasscheiben aktiviert, wodurch die Wärmestrahlung absorbiert wird
und eine hochwirksame Dämmschicht gebildet wird. Vorteilhafterweise sind bei der vorliegenden
Erfindung die Einzelelemente aus Brandschutzglas Brandschutzscheiben gemäß der sogenannten
Wasserglas-Technologie und/oder gemäß der sogenannten GelTechnologie verwendbar. Bei
einer Brandschutzscheibe nach der WasserglasTechnologie finden als Brandschutzschicht
jeweils zwischen einer Vielzahl von Glasscheiben angeordnete, insbesondere eine Alkalisilikatmasse
enthaltende Materialien Verwendung, welche im Brandfall als Schaumbildner wirken und
aufschäumen. Bei einer Brandschutzscheibe nach der Gel-Technologie ist die zwischen
zwei Glasscheiben angeordnete Brandschutzschicht, welche im Brandfall aktiviert wird,
aus gelartigen Materialien gebildet, insbesondere organischen Polymeren. Bei der Gel-Technologie
sind die beiden Glasscheiben der Brandschutzscheibe mittels eines einen Randverbund
ausbildenden profilartigen Abstandhalters voneinander beabstandet angeordnet.
[0016] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die nicht brennbare
Baustoffplatte aus einer Grundplatte aus einem nicht brennbaren silikatischen Material
und einer mit der Grundplatte verklebten, nicht brennbaren Dekorschicht besteht, wobei
auf der Dekorschicht vorzugsweise eine Deckschicht aus Melaminharz aufgebracht ist.
[0017] Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die nicht brennbare Baustoffplatte
oder das feuerfeste Holzelement zwei parallel zueinander angeordnete Grundplatten
aufweist, die mittels eines zwischen den Grundplatten angeordneten Abstandhalters
voneinander beabstandet sind. Vorteilhafterweise stabilisiert der Abstandhalter die
Grundplatten der nicht brennbaren Baustoffplatte bzw. des feuerfesten Holzelements
im Brandfall. Der dazu erfindungsgemäß vorgesehene Abstandshalter zwischen den Grundplatten
eines Einzelelementes das als nicht brennbare Baustoffplatte bzw. als feuerfestes
Holzelement ausgestaltet ist, ermöglicht vorteilhafterweise ein im Wesentlichen gleiches
Verformverhalten der entsprechenden Einzelelemente und verbessert so die Rauch- und/oder
Brandschutzeigenschaften. Der Abstandhalter ist vorteilhafterweise fest mit den jeweiligen
Grundplatten verbunden, vorzugsweise über eine vollflächige Verklebung. Hierdurch
stabilisiert der Abstandhalter die nicht brennbare Baustoffplatte beziehungsweise
das feuerfeste Holzelement, so dass das Verformverhalten bzw. das Verzugsverhalten
der Grundplatten im Brandfall weitestgehend vereinheitlicht und damit verbessert wird.
Dadurch werden die Gestaltungsmöglichkeiten der erfindungsgemäßen Lösung insbesondere
für Rauch- und/oder Brandschutzzwecke weiter verbessert. Der die nicht brennbare Baustoffplatte
beziehungsweise das feuerfeste Holzelement insbesondere im Brandfall stabilisierende
Abstandshalter ist vorteilhafterweise profilartig aus einem Holzwerkstoff, einem Verbundmaterial
aus Holz und Stahl, oder einem Verbundmaterial aus Kalziumsilikat und Stahl und/oder
Holz. Ferner ist die Verwendung von vorzugsweise nicht brennbaren, Kunststoffprofilen,
vorzugsweise Glasfaser-verstärkten Kunststoffprofilen als Abstandshalter vorgesehen.
[0018] Vorteilhafterweise bestehen die Grundplatten der nicht brennbaren Baustoffplatte
aus einem nicht brennbaren silikatischen Material und einer mit der jeweiligen Grundplatte
verklebten, nicht brennbaren Dekorschicht, wobei auf der Dekorschicht vorzugsweise
eine Deckschicht aus Melaminharz aufgebracht ist.
[0019] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist bzw. sind die Grundplatten des
feuerfesten Holzelements aus Massivholz und/oder einem Holzwerkstoff. Als Holzwerkstoff
im Sinne der vorliegenden Erfindung werden insbesondere Werkstoffe verstanden, die
durch Zerkleinern von Holz und anschließendes Zusammenfügen der so gewonnenen Strukturelemente
erzeugt werden. Größe und Form der Holzpartikel entscheiden dabei über die Art des
Holzwerkstoffes und seine Eigenschaften. Die Holzpartikel können dabei ferner mit
oder ohne Bindemittel miteinander verbunden sein. Als Holzwerkstoffe im Sinne der
Erfindung gelten insofern beispielsweise Spanplatten, Faserplatten, Sperrhölzer und/oder
dergleichen.
[0020] Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die Einzelelemente eine
Breite und/oder Höhe von etwa 20 mm bis etwa 1250 mm aufweisen.
[0021] Bei einem erfindungsgemäß ausgestaltetem Türblatt bzw. Fensterblatt ist die verwendete
Glasscheibe, insbesondere Brandschutzscheibe, flächenbündig in der Türfläche bzw.
Fensterfläche. Die Glasscheibe ist dabei stumpf mit seitlichen oder horizontalen Friesen
verklebt, welche von einem Einzelelement aus einer nicht brennbaren Baustoffplatte
oder einem feuerfesten Holzelement gebildet sind. Außer der Verklebung sind vorteilhafterweise
keine weiteren Befestigungsmittel zwischen der Glasscheibe und den Friesen vorgesehen,
so dass die Glasscheibe insbesondere ohne Glashalteleisten, ohne ein Einnuten der
Glasscheibe und ohne einen vierseitigen Halterahmen der Glasscheibe gehalten ist.
Vorteilhafterweise werden die Glasscheiben wahlweise zweiseitig mit horizontalen oder
vertikalen Profilen verklebt. Die Glasscheibe läuft dann jeweils über die Länge vertikal
zwischen den horizontalen Profilen oder horizontal zwischen den vertikalen Profilen
durch.
[0022] Vorteilhafterweise wird das Türblatt bzw. das Fensterblatt von seitlichen Bändern
gehalten, insbesondere mit unten und oben angeordneten Zapfenbändern.
[0023] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden nachfolgend anhand
der in den Figuren der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele der Erfindung
näher erläutert. Dabei zeigen:
- Fig. 1
- in einer Ansicht von vorne ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Einrichtung
zum Schließen einer Öffnung, vorliegend die Türblätter einer zweiflügeligen Tür;
- Fig. 2
- eine geschnittene Ansicht gemäß Schnittlinie II-II nach Fig. 1;
- Fig. 3
- in einer Ansicht von vorne ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Einrichtung zum Schließen einer Öffnung, vorliegend die Türblätter einer zweiflügeligen
Tür; und
- Fig. 4
- eine geschnittene Teilansicht gemäß Schnittlinie IV-IV nach Fig. 3.
[0024] Das in Fig. 1 und Fig. 2 dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt eine für Brandschutzzwecke
ausgestaltete zweiflügelige Tür in einem geschlossenen Zustand. Die Türblätter 1a
und 1 b der zweiflügeligen Tür weisen vorliegend jeweils drei vertikal fluchtend nebeneinander
angeordnete Einzelelemente 2a, 2b und 2c auf. Die Einzelelemente 2a, 2b und 2c des
Türblatts 1a bzw. 1b sind, wie insbesondere anhand von Fig. 2 erkennbar, zudem flächenbündig
und formschlüssig miteinander verbunden. Die Verbindung der Einzelelemente 2a, 2b
und 2c untereinander erfolgt dabei durch Verklebung der Einzelelemente 2a, 2b und
2c mit einem feuerfesten Zwei-Komponenten-Silikon, der die Einzelelemente 2a, 2b und
2c vorzugsweise durch seine Adhäsionswirkung sicher miteinander verbindet.
[0025] Die Einzelelemente 2a und 2c der Türblätter 1a und 1b sind jeweils aus einem feuerfesten
Holzelement ausgebildet (vgl. Fig. 2). Das Einzelelement 2a des in Fig. 1 links dargestellten
Türblattes 1a weist vorliegend eine Breite von etwa 420 mm und das Einzelelement 2c
des Türblattes 1a eine Breite von etwa 80 mm auf. Das Einzelelement 2a des in Fig.
1 rechts dargestellten Türblattes 1b weist vorliegend eine Breite von etwa 110 mm
und das Einzelelement 2c des Türblattes 1 b eine Breite von etwa 80 mm auf. Zwischen
den beiden Einzelelementen 2a und 2c des Türblattes 1a bzw. 1 b ist jeweils ein als
Brandschutzscheibe ausgebildetes Einzelelement 2b flächenbündig und formschlüssig
zu den Einzelelementen 2a und 2c angeordnet.
[0026] Das als Brandschutzscheibe ausgebildete Einzelelement 2b des Türblatts 1a bzw. 1b
ist, wie anhand von Fig. 2 erkennbar, vorliegend aus zwei parallel zueinander und
mittels eines Abstandshalters 11 voneinander beabstandet angeordneten Glasscheiben
9, aufgebaut, wobei der Raum zwischen den Glasscheiben 9 mit einem Brandschutzmaterial
10, vorliegend einem Gel-artigen Brandschutzmaterial, gefüllt ist. Durch eine Randbedruckung
5 der Glasscheiben 9 einer Brandschutzscheibe ist der umlaufende Abstandshalter 11
abdeckbar, so dass dieser von außen nicht sichtbar ist. Das Einzelelement 2b des in
Fig. 1 links dargestellten Türblattes 1a weist vorliegend eine Breite von etwa 744
mm und das Einzelelement 2b des Türblattes 1 b eine Breite von etwa 1054 mm auf.
[0027] Die Einzelelemente 2a, 2b, 2c der Türblätter 1 a und 1 b nach Fig. 1 und Fig. 2 sind
derart ausgestaltet, dass die vertikal zum Untergrund verlaufenden Stoßflächen S von
zwei nebeneinander angeordneten Einzelelementen 2a, 2b, 2c im Wesentlichen abgestumpft
ausgebildet sind. In einer zwischen den Einzelelementen 2a, 2b und 2c nach der Verklebung
mitunter entstehenden Fuge ist vorliegend ein Silikon 8 eingefügt, so dass im Ergebnis
die Einzelelemente 2a, 2b und 2c flächenbündig und formschlüssig miteinander verbunden
sind.
[0028] Die freiliegenden Stoßflächen S der jeweils zu einem Türblatt 1a bzw. 1b zusammengefügten
Einzelelemente 2c weisen jeweils einen miteinander korrespondierenden Stufenfalz auf,
der die zweiflüglige Tür im geschlossenen Zustand der Tür entsprechend abdichtet und
derart einen Mittelanschlag der dargestellten zweiflügeligen Tür ausbildet. Hierzu
weist der jeweilige Stufenfalz ferner eine Dichtung 12 auf.
[0029] Die jeweiligen Türblätter 1a und 1 b sind weisen jeweils ein Anschlagprofil 13 auf,
mit dem diese zusammenwirken. Zur Abdichtung und Vermeidung des Übertritts von Feuer
und Rauch im Brandfall ist an einem vom dem Anschlagprofil 13 ausgebildeten Falz eine
Dichtung 12 angeordnet, wobei die Dichtung 12 im Schließzustand des Türblattes 1a
bzw. des Türblatts 1 b den zwischen diesem und dem Anschlagprofil 13 bestehenden Spalt
abdichtet.
[0030] Das Türblatt 1a nach Fig. 1 und Fig. 2 ist an seiner oberen Seite beispielhaft mit
einem Türschließer 3 verbunden. Das Einzelelement 2a des Türblatts 1a weist, wie das
in Fig. 2 links dargestellte Anschlagprofil 13 wenigstens eine Ausnehmung für einen
Aufnahmekörper eines Bandes 14 für eine verdeckte Anordnung zwischen Türblatt 1a und
Anschlagprofil 13 auf, so dass eine verdeckte Anordnung des Bandes 14 ermöglicht ist.
Das Türblatt 1b ist hinsichtlich der Türschließer und/oder Bänder entsprechend dem
Türblatt 1a ausstaltbar (hier nicht explizit dargestellt).
[0031] Das Türblatt 1 b nach Fig. 1 und Fig. 2 ist beispielhaft mittels Zapfenbändern 4
an einer nicht explizit dargestellten raumbegrenzenden Struktur, vorliegend Boden
und Decke, angeordnet. Im Bodenbereich ist das Türblatt 1b zudem mit einem Türschließer
3, einem sogenannten Bodentürschließer, verbunden. Das Türblatt 1a ist hinsichtlich
der Türschließer und/oder Bänder entsprechend dem Türblatt 1a ausstaltbar (hier nicht
explizit dargestellt).
[0032] Die beiden Türblätter 1a und 1b weisen, wie in Fig. 1 dargestellt, jeweils an ihrer
dem Boden zugewandten Seite eine Bodendichtung 6 auf, um einen zwischen den Türblättern
1a und 1b und dem Boden gegebenen Spalt abzudichten, so dass der Übertritt von Feuer
und Rauch im Brandfall wirksam unterbunden wird.
[0033] In einer hier nicht explizit dargestellten Ausgestaltung der Erfindung sind die Einzelelemente
2a und 2c des Türblattes 1a bzw. 1b statt aus einem feuerfesten Holzelement aus einer
nicht brennbaren Baustoffplatte, die auf ihren Sichtseiten mit einem nicht brennbaren
Holzfurnier als Dekorschicht versehen ist. Die Dekorschicht kann bei Bedarf mit einer
Deckschicht aus Melaminharz versehen sein.
[0034] In einer weiteren hier nicht explizit dargestellten Ausgestaltung der Erfindung sind
die Einzelelemente 2a und 2c des Türblattes 1a bzw. 1b statt aus einem feuerfesten
Holzelement aus zwei parallel zueinander angeordneten Grundplatten aufgebaut, die
mittels eines zwischen den Grundplatten angerodneten Abstandshalters voneinander beabstandet
sind. Die Grundplatten sind dabei jeweils aus nicht brennbaren Baustoffplatte und/oder
einem feuerfesten Holzelement. Im Brandfall stabilisiert der Abstandshalter die Grundplatten
der Einzelelemente 2a bzw. 2c.
[0035] Das in Fig. 3 und Fig. 4 dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt ebenfalls eine für
Brandschutzzwecke ausgestaltete zweiflügelige Tür in einem geschlossenen Zustand.
Das in Fig. 3 und Fig. 4 dargestellte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem
in Fig. 1 und Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel durch die Ausgestaltung und
Anordnung der jeweiligen Einzelelemente 2a, 2b und 2c. Während die Einzelelemente
2a, 2b und 2c der Türblätter 1a und 1b nach Fig. 1 und Fig. 2 vorliegend jeweils drei
vertikal fluchtend nebeneinander angeordnete Einzelelemente 2a, 2b und 2c aufweisen,
weisen die Einzelelemente 2a, 2b und 2c der Türblätter 1a und 1b nach Fig. 3 und Fig.
4 vorliegend jeweils drei horizontal fluchtend nebeneinander, also untereinander oder
übereinander, angeordnete Einzelelemente 2a, 2b und 2c auf, die zudem flächenbündig
und formschlüssig miteinander verbunden sind.
[0036] Die erfindungsgemäße Lösung als Türblatt bzw. Fensterblatt weist gegenüber den aus
dem Stand der Technik bekannten Lösungen die im Folgenden angeführten Vorteile auf:
Das erfindungsgemäße Türblatt bzw. Fensterblatt ist variabel und vorteilhafterweise
modular aufgebaut, so dass unterschiedlichste Gestaltungen und Kombinationen von verschiedenen
Einzelelementen möglich und denkbar sind. Somit ist das erfindungsgemäße Türblatt
bzw. Fensterblatt an die unterschiedlichsten Anforderungen hinsichtlich Lichtdurchtritt
oder Ästhetik anpassbar. Beispielsweise sind Kombinationen der Ausgestaltungen eines
Türblattes nach Fig. 1 und Fig. 3 möglich, wobei die Einzelelemente eines Türblattes
jeweils mehrere horizontal oder vertikal fluchtend zueinander angeordnete Einzelelemente
aufweisen, welche wiederum vertikal oder horizontal fluchtend zueinander angeordnet
sind.
[0037] Die in den Figuren der Zeichnung dargestellten und die im Zusammenhang mit diesen
beschriebenen Ausführungsbeispiele dienen lediglich der Erläuterung der Erfindung
und sind für diese nicht beschränkend.
Bezugszeichenliste:
[0038]
- 1a
- Türblatt
- 1b
- Türblatt
- 2a
- Einzelelement (feuerfestes Holzelement/nicht brennbare Baustoffplatte)
- 2b
- Einzelelement (Glasscheibe/Brandschutzscheibe)
- 2c
- Einzelelement (feuerfestes Holzelement/nicht brennbare Baustoffplatte)
- 3
- Türschließer
- 4
- Zapfenband
- 5
- Randbedruckung (Brandschutzscheibe)
- 6
- Bodendichtung
- 7
- Verklebung/Kleber
- 8
- Silikon
- 9
- Glasscheibe
- 10
- Brandschutzschicht/Brandschutzmaterial
- 11
- Abstandshalter
- 12
- Dichtung
- 13
- Anschlagprofil
- 14
- verdeckt anordbares Band
- S
- Stoßfläche zwischen zwei Einzelelementen (2a, 2b, 2c)
1. Einrichtung zum Schließen einer Öffnung, insbesondere eine Tür oder ein Fenster, mit
einem Türblatt (1a, 1b) bzw. Fensterblatt, vorzugsweise für Brandschutzzwecke,
aufweisend
wenigstens zwei horizontal und/oder vertikal fluchtend nebeneinander angeordnete Einzelelemente
(2a, 2b, 2c),
wobei
wenigstens ein Einzelelement (2b) der wenigstens zwei Einzelelemente (2a, 2b, 2c)
eine Glasscheibe (2b), vorzugsweise eine Brandschutzscheibe (2b) ist,
wenigstens ein Einzelelement (2a, 2c) der wenigstens zwei Einzelelemente (2a, 2b,
2c) eine nicht brennbare Baustoffplatte (2a, 2c) und/oder ein feuerfestes Holzelement
(2a, 2c) ist,
und
die Einzelelemente (2a, 2b, 2c) flächenbündig und formschlüssig miteinander verbunden
sind.
2. Einrichtung (1a, 1b) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens zwei Einzelelemente (2a, 2b, 2c) miteinander feuerfest verklebt sind.
3. Einrichtung (1a, 1b) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kleber (7) für die Verklebung ein Silikon (8), insbesondere ein ZweiKomponenten
Silikon (8) ist, und vorzugsweise ein intumeszierendes Material beinhaltet.
4. Einrichtung (1a, 1b) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die horizontal und/oder vertikal verlaufenden Stoßflächen (S) von zwei nebeneinander
angeordneten Einzelelementen (2a, 2b, 2c) im Wesentlichen abgestumpft ausgebildet
sind.
5. Einrichtung (1a, 1b) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der freiliegenden Stoßflächen der zu einem Türblatt (1a, 1b) bzw.
Fensterblatt zusammengefügten Einzelelemente (2a, 2b, 2c) einen Stufenfalz aufweist,
vorzugsweise eine senkrecht zum Untergrund verlaufende freiliegende Stoßfläche der
zu einem Türblatt (1a, 1b) bzw. Fensterblatt zusammengefügten Einzelelemente (2a,
2b, 2c).
6. Einrichtung (1a, 1b) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Brandschutzscheibe (2b) aus einem Verbund von wenigstens zwei parallel zueinander
angeordneten Glasscheiben (9) besteht, zwischen denen jeweils wenigstens eine Brandschutzschicht
(10) angeordnet ist.
7. Einrichtung (1a, 1b) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die nicht brennbare Baustoffplatte (2a, 2c) aus einer Grundplatte aus einem nicht
brennbaren silikatischen Material und einer mit der Grundplatte verklebten, nicht
brennbaren Dekorschicht besteht, wobei auf der Dekorschicht vorzugsweise eine Deckschicht
aus Melaminharz aufgebracht ist.
8. Einrichtung (1a, 1b) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die nicht brennbare Baustoffplatte (2a, 2c) oder das feuerfeste Holzelement (2a,
2c) zwei parallel zueinander angeordnete Grundplatten aufweist, die mittels eines
zwischen den Grundplatten angeordneten Abstandshalters voneinander beabstandet sind.
9. Einrichtung (1a, 1b) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstandshalter die Grundplatten der Einzelelemente (2a, 2c) im Brandfall stabilisiert.
10. Einrichtung (1a, 1b) nach einem Anspruch 8 oder Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatten der nicht brennbaren Baustoffplatte (B) aus einem nicht brennbaren
silikatischen Material und einer mit der jeweiligen Grundplatte verklebten, nicht
brennbaren Dekorschicht besteht, wobei auf der Dekorschicht vorzugsweise eine Deckschicht
aus Melaminharz aufgebracht ist.
11. Einrichtung (1a, 1b) nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das feuerfeste Holzelement (2a, 2c) bzw. die Grundplatten des feuerfesten Holzelements
(2a, 2c) aus Massivholz oder einem Holzwerkstoff ist bzw. sind.
12. Einrichtung (1a, 1b) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelelemente (2a, 2b, 2c) eine Breite und/oder Höhe von etwa 20 mm bis etwa
1250 mm aufweisen.