[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Getränkezubereitungsvorrichtung mit mindestens
einem Flüssigkeitseinlass, einer Getränkeabgabeeinrichtung umfassend mindestens einen
Getränkeauslass, einen den mindestens einen Flüssigkeitseinlass und den mindestens
einen Getränkeauslass fluidisch verbindenden Flüssigkeitsleitungsnetz und einem Gehäuse,
wobei das Gehäuse eine obere Gehäuseabdeckung umfasst, wobei unterhalb der oberen
Gehäuseabdeckung ein Ventilträger angeordnet ist, an dem mindestens zwei Steuer- und/oder
Regelungsventile der Getränkezubereitungsvorrichtung angeordnet und nach Entfernen
der oberen Gehäuseabdeckung frei zugänglich sind, und wobei ein Gehäuseboden im Wesentlichen
wannenförmig ausgebildet ist und einen integral ausgebildeten Flüssigkeitssammelbehälter
umfasst.
[0002] Getränkezubereitungsvorrichtungen der eingangs beschriebenen Art sind beispielsweise
in Form von sogenannten Wasserspendern bekannt, die zur Abgabe insbesondere von aufbereitetem
Trinkwasser dienen. Gehäuse derartiger Wasserspender sind üblicherweise aus Blechen
gefertigt und weisen auch metallische Rahmenteile auf. Ferner sind einzelne Komponenten,
beispielsweise Magnetventile zur Steuerung eines Flüssigkeitsstroms durch das Flüssigkeitsleitungsnetz,
im Wesentlichen beliebig verteilt im Gehäuse angeordnet und mit dem Flüssigkeitsleitungsnetz
verbunden. Daraus ergeben sich insbesondere bei regelmäßig durchzuführenden Wartungen
sowie fallweisen Reparaturen der Getränkezubereitungsvorrichtungen Probleme bei deren
Durchführung, welche zu zeitaufwendigen und damit kostenintensiven Eingriffen führen,
nicht zuletzt deshalb, weil einzelne Komponenten der Getränkezubereitungsvorrichtungen
schlecht zugänglich sind.
[0004] Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, Getränkezubereitungsvorrichtungen
der eingangs beschriebenen Art so zu verbessern, dass insbesondere deren Montage und
Wartung vereinfacht wird.
[0005] Diese Aufgabe wird bei einer Getränkezubereitungsvorrichtung der eingangs beschriebenen
Art erfindungsgemäß gelöst durch eine Getränkezubereitungsvorrichtung gemäß Anspruch
1.
[0006] Die erfindungsgemäß vorgeschlagene Weiterbildung ermöglicht es insbesondere, auf
besonders wartungsintensive Komponenten der Getränkezubereitungsvorrichtung einfach
und schnell zugreifen zu können, beispielsweise zu Wartungs- oder Reparaturzwecken.
So können insbesondere die mindestens zwei Steuer- und/oder Regelungsventile übersichtlich
und leicht zugänglich im Gehäuse angeordnet werden. Es muss lediglich die obere Gehäuseabdeckung
entfernt werden, um direkt, ohne an anderen Komponenten vorbei, auf die Steuer- und/oder
Regelungsventile zugreifen zu können. Eine solche Anordnung ermöglicht zudem eine
einfache Montage sowie eine übersichtliche Anordnung des Flüssigkeitsleitungsnetzes
sowie etwaiger elektrisch leitfähiger Verbindungsleitungen innerhalb des Gehäuses.
Gemäß der Erfindung ist vorgesehen, dass ein Gehäuseboden im Wesentlichen wannenförmig
ausgebildet ist und einen integral ausgebildeten Flüssigkeitssammelbehälter umfasst.
Wannenförmig bedeutet insbesondere nicht, dass eine im Wesentlichen komplette Fläche
des Gehäusebodens die Wanne bilden muss. Diese kann auch nur einen Teil der vom Gehäuseboden
definierten Fläche beanspruchen. Der Flüssigkeitssammelbehälter kann insbesondere
dem Zweck dienen, bei Leckagen ausgetretene Flüssigkeit zu sammeln, so dass diese
nicht aus dem Gehäuse herauslaufen und beispielsweise einen Boden oder ein Möbelstück,
auf dem die Getränkezubereitungsvorrichtung aufgestellt ist, in unerwünschter Weise
mit einer durch das Flüssigkeitsleitungsnetz strömenden Flüssigkeit beaufschlagen
und insbesondere verschmutzen kann. Vorteilhaft ist es, dass der Gehäuseboden eine
von einer von der Gehäuseabdeckung weg weisenden Gehäusebodenaußenseite in Richtung
auf die Gehäuseabdeckung zurückgesetzte Gehäusebodenfläche aufweist und dass der Flüssigkeitssammelbehälter
die Gehäusebodenfläche mindestens teilweise umgibt. Insbesondere kann der Flüssigkeitssammelbehälter
in Form einer teilweise oder vollständig umlaufenden Rinne ausgebildet sein, welche
ein Volumen definiert, um nicht nur Flüssigkeit im Falle einer Leckage aufzunehmen,
sondern beispielsweise auch kondensierte Flüssigkeit, die sich im Inneren des Gehäuses
beispielsweise niederschlagen können, wenn die Getränkezubereitungsvorrichtung optional
eine Kühleinrichtung umfasst. Die Kühleinrichtung kann beispielsweise dazu dienen,
eine durch den Getränkeauslass strömende Flüssigkeit beziehungsweise ein Getränk zu
kühlen, und zwar vor oder während des Durchströmens des Getränkeauslasses. Insbesondere
kann dies in Verbindung mit einem Karbonator vorteilhaft sein, um so die Flüssigkeit
effizient mit Kohlenstoffdioxid zu versetzen. Der in der beschriebenen Weise ausgebildete
Gehäuseboden mit der zurückgesetzten Gehäusebodenfläche ermöglicht es insbesondere
auch, Komponenten der Getränkezubereitungsvorrichtung derart zu positionieren, dass
keine Gefahr besteht, dass im Falle des Austretens von Flüssigkeit aus dem Flüssigkeitsleitungsnetz
diese Komponenten mit Flüssigkeit dauerhaft geflutet werden können. Sie sind damit
höher angeordnet als der Flüssigkeitssammelbehälter und sind somit optimal geschützt
anordenbar.
[0007] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein,
dass das Gehäuse in Form eines selbsttragenden Gehäuses ausgebildet ist, dass das
Gehäuse eine Mehrzahl aus einem Kunststoff gefertigter Gehäuseteile umfasst und dass
mindestens ein Teil der Gehäuseteile Komponentenhalteeinrichtungen aufweisen zum Halten
weiterer, die Getränkezubereitungsvorrichtung ausbildender Komponenten. Insbesondere
hat die vorgeschlagene Weiterbildung den Vorteil, dass das Gewicht der Getränkezubereitungsvorrichtung
durch Ausbildung des Gehäuses mit teilweise oder vollständig aus einem Kunststoff
gefertigter Gehäuseteile im Vergleich zum am Markt verfügbarer Getränkezubereitungsvorrichtungen
deutlich reduziert werden kann. Zudem ermöglichen es die Komponentenhalteeinrichtungen
mindestens an einem Teil der Gehäuseteile, auf einfache Weise weitere Komponenten
der Getränkezubereitungsvorrichtung zu montieren. Beispielsweise können Leitungs-
oder Kabelhalterungen an einem oder mehreren Gehäuseteilen vorgesehen sein, um daran
Kabel anzubringen, beispielsweise festzuclipsen. Es können aber auch Aufnahmen sein,
in die beispielsweise Ventile, Schalter oder elektrisch betriebene Einheiten der Getränkezubereitungsvorrichtung
eingesetzt und mit oder ohne zusätzliche Befestigungselemente montiert werden können.
[0008] Vorteilhafterweise kann auf einen separaten Rahmen des Gehäuses insbesondere dadurch
verzichtet werden, wenn das Gehäuse mindestens teilweise aus selbsttragenden Kunststoffbauteilen
ausgebildet ist. Beispielsweise kann so die obere Abdeckung und/oder eine Seitenwand
des Gehäuses nicht nur die Funktion aufweisen, das Gehäuse zu verschließen, sondern
auch mindestens einen Teil der darin enthaltenen Komponenten, die am jeweils selbsttragend
ausgebildeten Kunststoffbauteil angeordnet sind, zu tragen oder zu halten.
[0009] Vorzugsweise umfassen die Gehäuseteile insbesondere den Ventilträger, die obere Gehäuseabdeckung,
eine Gehäuserückwand, eine Gehäusefrontwand, eine rechte und eine linke Gehäuseseitenwand,
ein zwischen der Gehäusefrontwand und der Gehäuserückwand angeordnetes Gehäusezwischenteil
und einen Gehäuseboden. Das Gehäusezwischenteil ist nicht zwingend erforderlich. Zudem
können ein oder mehrere der genannten Gehäuseteile auch einstückig miteinander ausgebildet
sein. Insbesondere ist es möglich, beispielsweise die genannten Teile aus einem Kunststoff
und zudem in einer selbsttragenden Weise auszubilden, so dass keine zusätzlichen,
der Getränkezubereitungsvorrichtung Stabilität verleihenden Rahmenbauteile erforderlich
sind.
[0010] Vorteilhaft ist es, wenn mindestens an einem Teil der Gehäuseteile Kabelhalteelemente
zum Festlegen von Verbindungsleitungen und/oder Kabeln angeordnet oder ausgebildet
sind. Insbesondere können die Kabelhalteelemente integral mit einem oder mehreren
Gehäuseteilen ausgebildet sein. Diese Ausgestaltung erleichtert insbesondere die Montage
von Verbindungsleitungen und/oder Kabeln am Gehäuse, da weder Schrauben noch Klammern
oder Haken oder andere Elemente erforderlich sind, um die Verbindungsleitungen und/oder
Kabel am Gehäuse festzulegen.
[0011] Günstigerweise sind die Kabelhalteelemente in Form von Laschen oder Haken ausgebildet.
Dies ermöglicht es insbesondere, Verbindungsleitungen und/oder Kabel beispielsweise
durch Laschen hindurchzuführen oder in Haken an einem oder mehreren Gehäuseteilen
einzuhängen, so dass sie sich einfach und schnell bei der Montage anordnen lassen.
Zudem kann so auch die Übersichtlichkeit des Aufbaus der Getränkezubereitungsvorrichtung
verbessert werden.
[0012] Um einen Flüssigkeitsstrom durch das Flüssigkeitsleitungsnetz insbesondere automatisch
steuern zu können, ist es günstig, wenn die mindestens zwei Steuer- und/oder Regelungsventile
in Form elektrisch steuerbarer Ventile ausgebildet sind.
[0013] Vorteilhaft ist es, wenn die mindestens zwei Steuer- und/oder Regelungsventile einen
Ventilantrieb zum Öffnen und/oder Schließen derselben aufweisen. Beispielsweise kann
der Ventilantrieb in Form eines elektromagnetischen oder pneumatischen Ventilantriebs
ausgebildet sein. So kann durch einen elektrischen oder pneumatischen Steuerstrom
eine Stellung der Steuer- und/oder Regelungsventile geändert werden, um beispielsweise
einen Flüssigkeitsstrom durch das Flüssigkeitsleitungsnetz zuzulassen oder zu unterbinden.
Vorzugsweise weisen die mindestens zwei Steuer- und/oder Regelungsventile einen Ventileinlass
und einen Ventilauslass auf, welche in voneinander entgegengesetzte Richtungen weisen.
Insbesondere können Längsachsen des Ventileinlasses und des Ventilauslasses parallel
zueinander verlaufen oder sogar zusammen fallen. Bei einer Anordnung der mindestens
zwei Steuer- und/oder Regelungsventile am Ventilträger ist es somit möglich, die Steuer-
und/oder Regelungsventile so anzuordnen, dass sowohl der Ventileinlass als auch der
Ventilauslass nach Abnehmen der oberen Gehäuseabdeckung frei zugänglich sind.
[0014] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein,
dass die mindestens zwei Steuer- und/oder Regelungsventile am Ventilträger derart
angeordnet sind, dass ihre Ventileinlässe und ihre Ventilauslässe in Richtung auf
eine Gehäuserückseite des Gehäuses oder in Richtung auf eine Gehäusevorderseite des
Gehäuses weisen. Insbesondere können alle Steuer- und/oder Regelungsventile in der
beschriebenen Weise angeordnet werden. Damit können Verbindungsleitungen des Flüssigkeitsleitungsnetzes
in übersichtlicher Weise und in gleicher Ausrichtung mit den mindestens zwei Steuer-
und/oder Regelungsventilen verbunden werden.
[0015] Ferner ist es vorteilhaft, wenn das mindestens eine Steuer- und/oder Regelungsventil
am Ventilträger derart angeordnet ist, dass der Ventilantrieb zwischen dem Ventileinlass
und dem Ventilauslass einerseits und der Gehäuseabdeckung andererseits angeordnet
ist. Dies ist insbesondere so zu verstehen, dass der Ventilantrieb direkt unterhalb
der oberen Gehäuseabdeckung angeordnet sein kann, also frei zugänglich ist, wenn diese
vom Gehäuse entfernt ist. Der Ventilantrieb sitzt dann oberhalb, also der oberen Gehäuseabdeckung
zugewandt, des Ventileinlasses und des Ventilauslasses.
[0016] Um insbesondere einen Flüssigkeitsstrom durch das Flüssigkeitsleitungsnetz druckabhängig
zu steuern und/oder zu regeln, ist es vorteilhaft, wenn die Getränkezubereitungsvorrichtung
einen Druckschalter umfasst. Insbesondere kann mindestens ein mit dem Flüssigkeitsleitungsnetz
und/oder einem CO
2-Leitungsnetz zusammenwirkender oder verbundener Druckschalter am Ventilträger angeordnet
sein. Aufgrund der besonderen Anordnung des Ventilträgers ist dann auch der Druckschalter
leicht zugänglich, beispielsweise um Messungen zu Testzwecken an diesem vorzunehmen.
Insbesondere kann es sich bei dem Druckschalter um einen CO
2-Druckschalter handeln, welcher beispielsweise ein Steuersignal an eine Steuer- und/oder
Regelungseinrichtung der Getränkezubereitungsvorrichtung senden kann, wenn ein mit
dem Flüssigkeitsleitungsnetz zusammenwirkender oder mit diesem über eine CO
2-Versorgungsleitung des CO
2-Leitungsnetzes verbundener CO
2-Speicher, insbesondere eine CO
2-Flasche, leer ist.
[0017] Um Kabel oder Verbindungsleitungen einfach zu montieren und übersichtlich anzuordnen,
kann die Getränkezubereitungsvorrichtung mindestens eine Kabelführungseinrichtung
aufweisen. Insbesondere kann diese in Form eines Kabelkanals oder mehrerer ähnlich
oder identisch ausgebildeter Kabelhalterungen ausgebildet sein. Insbesondere ist es
vorteilhaft, wenn der Ventilträger eine Kabelführungseinrichtung aufweist und wenn
elektrische Verbindungsleitungen der Getränkezubereitungsvorrichtung zu insbesondere
am Ventilträger angeordneten, elektrisch angesteuerten Komponenten an oder in der
Kabelführungseinrichtung verlegt sind. Durch diese Ausgestaltung können insbesondere
elektrische Verbindungsleitungen und optional auch Verbindungsleitungen des Flüssigkeitsleitungsnetzes
in definierter und übersichtlicher Weise im Gehäuse verlegt werden.
[0018] Vorteilhaft ist es, wenn der Ventilträger eine Längsachse definiert, welche sich
quer zu einer Verbindungslinie zwischen einer Gehäusevorderseite und ein Gehäuserückseite
des Gehäuses erstreckt. Alternativ kann der Ventilträger auch eine Längsachse definieren,
welche sich parallel oder im Wesentlichen parallel zu einer Verbindungslinie zwischen
einer Gehäusevorderseite oder einer Gehäuserückseite des Gehäuses erstreckt. In jedem
Fall ermöglicht ein solcher Ventilträger, an ihm Komponenten in gleicher Art und definierter
Weise anzuordnen und zu befestigen.
[0019] Um den Flüssigkeitssammelbehälter auf einfache Weise leeren zu können, ist es vorteilhaft,
wenn dieser einen Flüssigkeitssammelbehälterauslass zum Entleeren darin gesammelter
Flüssigkeit aufweist. Insbesondere kann der Flüssigkeitssammelbehälterauslass in Form
einer Durchbrechung ausgebildet sein, welche eine Achse definierte, die parallel oder
im Wesentlichen parallel zu einer Verbindungslinie vom Gehäuseboden zur oberen Gehäuseabdeckung
verläuft. Beispielsweise kann so der Flüssigkeitssammelbehälter über einen mit dem
Flüssigkeitssammelbehälterauslass verbundenen Schlauch oder einfach durch Darunterhalten
eines weiteren Behälters entleert werden.
[0020] Um zu vermeiden, dass der Flüssigkeitssammelbehälter überlaufen kann, ist es günstig,
wenn die Getränkezubereitungsvorrichtung einen Detektor zum Bestimmen eines Füllstands
von im Flüssigkeitssammelbehälter gesammelter Flüssigkeit umfasst. Insbesondere kann
ein vom Detektor erzeugtes Steuersignal genutzt werden, gegebenenfalls die Getränkezubereitungsvorrichtung
vorsorglich zu deaktivieren, um Schäden an derselben oder das unerwünschte Austreten
von Flüssigkeit im Falle des Überlaufens des Flüssigkeitssammelbehälters zu unterbinden.
Beispielsweise kann das Steuersignal genutzt werden, um ein Einlassventil am mindestens
einen Flüssigkeitseinlass automatisch zu verschließen.
[0021] Der Ventilträger ist an einer Gehäuserückwand einerseits und/oder an einem selbsttragenden,
am Gehäuseboden gehaltenen Gehäusezwischenteil oder einer Gehäusefrontwand andererseits
festgelegt. Eine solche Ausgestaltung ermöglicht es beispielsweise, das Gehäuse durch
Gehäuseseitenwände zu verschließen, die ohne einen Eingriff auf die Stabilität des
Gehäuses entfernt werden können, um auf das Innere des Gehäuses und die darin angeordneten
Komponenten zu Wartungs-, Reparatur- und/oder Reinigungszwecken zugreifen zu können.
Zudem bildet der Ventilträger bei entsprechender Ausgestaltung und einer Anordnung
in der beschriebenen Weise optional auch eine Verstärkung beziehungsweise Verstrebung
des Gehäuses.
[0022] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein,
dass die linke und/oder die rechte Gehäuseseitenwand abnehmbar, ohne weitere Teile
des Gehäuses zu demontieren, an den weiteren, das Gehäuse ausbildenden Teilen des
Gehäuses angeordnet sind. Beispielsweise können die rechte und/oder die linke Gehäuseseitenwand
verrastbar mit den restlichen Gehäuseteilen verbunden sein. Optional ist es auch möglich,
die Gehäuseseitenwände zusätzlich mit Befestigungselementen wie Schrauben oder Klammern
zu sichern.
[0023] Vorzugsweise weist die Gehäuserückwand eine Durchführung für den Flüssigkeitseinlass
und/oder eine Durchbrechung für eine Netzanschlusseinrichtung zum elektrisch leitfähigen
Verbinden mit einem Stromnetz auf. Die Durchführung für den Flüssigkeitseinlass ermöglicht
es insbesondere, die Getränkezubereitungsvorrichtung mit einem Wasserversorgungsnetz
zu verbinden, beispielsweise an einen Wasserhahn anzuschließen. Zum Betrieb elektrischer
Komponenten der Getränkezubereitungsvorrichtung ermöglicht es die Netzanschlusseinrichtung,
die Getränkezubereitungsvorrichtung mit einem elektrischen Versorgungsnetz zu verbinden.
Optional kann die Getränkezubereitungsvorrichtung auch derart ausgebildet, dass sie
netzunabhängig betreibbar ist, beispielsweise mit einer im Gehäuse angeordneten Batterie.
In diesem Fall kann dann auf eine Netzanschlusseinrichtung sowie eine Durchbrechung
für diese verzichtet werden.
[0024] Auf einfache Weise lässt sich die Getränkezubereitungsvorrichtung mit einem Stromnetz
verbinden, wenn die Netzanschlusseinrichtung in Form einer Netzsteckeranschlussbuchse
ausgebildet ist. Beispielsweise ist es so möglich, mit einem Standardnetzanschlusskabel
die Getränkezubereitungsvorrichtung mit einem Stromnetz zu verbinden.
[0025] Um eine möglichst verlustfreie Entnahme eines Getränks zu ermöglichen sowie eine
unerwünschte Beaufschlagung der Umgebung der Getränkezubereitungsvorrichtung bei Entnahme
eines mit dieser zubereiteten Getränks aus dem Getränkeauslass möglichst zu vermeiden,
ist es günstig, wenn die Getränkezubereitungsvorrichtung eine Tropfschale umfasst,
welche unterhalb des Getränkeauslasses angeordnet ist. Mit der Tropfschale kann insbesondere
aus dem Getränkeauslass austretende Flüssigkeit, die nicht in einen zu befüllenden
Behälter gelangt, beispielsweise ein Glas oder einen Becher, aufgefangen werden.
[0026] Um die Tropfschale auf einfache Weise entleeren zu können, ist es vorteilhaft, wenn
diese schubladenartig mindestens teilweise in das Gehäuse einschiebbar und zum Entleeren
vollständig aus diesem herausziehbar ist.
[0027] Um zu vermeiden, dass nicht in den zu befüllenden Behälter gelangende Flüssigkeit
aus dem Getränkeauslass die Getränkezubereitungsvorrichtung oder eine Bedienperson
bespritzt, ist es günstig, wenn die Tropfschale einen Tropfkörper mit einer in Richtung
auf den Getränkeauslass hin weisenden, konvex gekrümmten Tropfkörperfläche aufweist.
Durch diese besondere Form des Tropfkörpers wird auftreffende Flüssigkeit in gewünschter
Weise abgelenkt und von der Tropfschale aufgefangen. Um das Eindringen von Verschmutzungen
in die Tropfschale zu vermeiden, ist es vorteilhaft, wenn die Tropfschale eine Tropfschalenabdeckung
umfasst, welche den aus dem Gehäuse herausragenden Teil der Tropfschale mindestens
teilweise verschließt und eine Tropfschalenabdeckungsdurchbrechung aufweist. Vom Getränkeauslass
heruntertropfende Flüssigkeit kann insbesondere durch die Tropfschalenabdeckungsdurchbrechung
in die Tropfschale hinein gelangen.
[0028] Günstigerweise ist der Tropfkörper derart angeordnet, dass zwischen der Tropfkörperfläche
und der Tropfschalenabdeckungsdurchbrechung eine ringförmige Öffnung ausgebildet ist.
Insbesondere kann die Öffnung etwas oberhalb einer tiefsten Begrenzungslinie der Tropfkörperfläche
angeordnet sein, sodass durch den Tropfkörper abgelenkte Flüssigkeitstropfen durch
die ringförmige Öffnung in die Tropfschale gelangen, ohne die Tropfschalenabdeckung
zu benetzen.
[0029] Vorteilhafterweise umfasst die Getränkezubereitungsvorrichtung ein dem Getränkeauslass
zugeordnetes Getränkeauslassventil zum Steuern einer Getränkeabgabe. Beispielsweise
können am Gehäuse Bedienelemente angeordnet sein, mit denen die Abgabe einer Flüssigkeit
durch den Getränkeauslass durch eine Bedienperson angefordert werden kann. Diese Bedienelemente
können insbesondere mit dem Getränkeauslassventil in Wirkverbindung stehen, sodass
dieses auf Anforderung eines Bedieners öffnet und optional wieder selbstständig schließt.
[0030] Auf einfache Weise lässt sich das Getränkeauslassventil ansteuern, wenn es in Form
eines elektrisch steuer- und/oder regelbaren Ventils ausgebildet ist. Grundsätzlich
wäre es denkbar, den Flüssigkeitseinlass mit einem lokalen Flüssigkeitsspeicher zu
verbinden, beispielsweise einem ein definiertes Volumen aufweisenden Wasserbehälter.
Vorteilhaft ist es jedoch für einen Dauerbetrieb der Getränkezubereitungsvorrichtung,
wenn der mindestens eine Flüssigkeitseinlass in Form eines Wassereinlasses zum Verbinden
mit einer Zapfstelle eines externen Trinkwassernetzes ausgebildet ist. Beispielsweise
kann die Zapfstelle in Form eines Wasserhahns ausgebildet sein, welcher über eine
Rohr- oder Schlauchverbindung mit dem Flüssigkeitseinlass fluidisch verbunden werden
kann.
[0031] Um Verunreinigungen aus durch den Flüssigkeitseinlass einströmender Flüssigkeit zu
entfernen, ist es günstig wenn die Getränkezubereitungsvorrichtung mindestens eine
Filtereinrichtung zum Filtern der durch den mindestens einen Flüssigkeitseinlass einströmenden
Flüssigkeit umfasst.
[0032] Günstigerweise umfasst die Filtereinrichtung mindestens einen Wasserfilter. Dabei
kann es sich insbesondere um einen mechanischen Filter handeln. Beispielsweise kann
der Wasserfilter in Form einer Filterkartusche ausgebildet sein, welche in einem entsprechenden
Gehäuse anordenbar und in das Flüssigkeitsleitungsnetz derart eingebaut ist, dass
die durch den Flüssigkeitseinlass strömende Flüssigkeit vor dem Austreten aus dem
Getränkeauslass mindestens einmal die Filtereinrichtung durchströmt.
[0033] Um das Eindringen und eine Vermehrung von Keimen in der durch das Flüssigkeitsleitungsnetz
strömenden Flüssigkeit zu vermeiden oder zumindest zu verringern, ist es vorteilhaft,
wenn die Getränkezubereitungsvorrichtung eine Entkeimungseinrichtung zum Entkeimen
der durch das Flüssigkeitsleitungsnetz strömenden Flüssigkeit umfasst. Insbesondere
kann die Entkeimungseinrichtung in Form einer Dosiereinrichtung ausgebildet sein,
die keimtötende Chemikalien in das Flüssigkeitsleitungsnetz abgibt.
[0034] Um keine Chemikalien zur Entkeimung der durch das Flüssigkeitsnetz strömenden Flüssigkeit
zu benötigen, ist es günstig, wenn die Entkeimungseinrichtung eine UV-Lichtquelle
umfasst zum Bestrahlen der durch das Flüssigkeitsleitungsnetz strömenden Flüssigkeit
mit UV-Strahlung.
[0035] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein,
dass die Getränkezubereitungsvorrichtung eine Kohlenstoffdioxidmischeinrichtung mit
einem Kohlenstoffdioxidauslass zum Beschicken der im Flüssigkeitsleitungsnetz strömenden
Flüssigkeit mit Kohlenstoffdioxid umfasst. Auf diese Weise lassen sich kohlensäurehaltige
Getränke mit der Getränkezubereitungsvorrichtung herstellen. Insbesondere kann optional
eine Karbonisierung der Flüssigkeit vom Benutzer individuell vorgegeben werden.
[0036] Um Kohlenstoffdioxid auf einfache Weise in die zuzubereitende Flüssigkeit einbringen
zu können, steht der Kohlenstoffdioxidauslass günstigerweise mit dem Flüssigkeitsleitungsnetz
in Fluidverbindung.
[0037] Ferner ist vorteilhaft, wenn die Kohlenstoffdioxidmischeinrichtung ein Auslassventil
umfasst zum Steuern und/oder Regeln eines Kohlenstoffdioxidstroms durch den Kohlenstoffdioxidauslass.
Das Auslassventil ermöglicht es insbesondere, durch eine entsprechende Beschaltung,
dass ein Nutzer der Getränkezubereitungsvorrichtung das von ihm gewünschte Getränk
individuell mit Kohlensäure anreichern kann oder auch nicht. Alternativ oder zusätzlich
kann die Zumischung des Kohlenstoffdioxids auch über die Steuerung eines Ventils im
zugehörigen Leitungsabschnitt des Flüssigkeitsleitungsnetzes erfolgen, und zwar dadurch,
dass bei Anforderung einer Abgabe von mit CO
2 versetztem Wasser durch einen Bediener der Getränkezubereitungsvorrichtung Wasser
durch die in das Flüssigkeitsleitungsnetz sozusagen "Inline" integrierte Kohlenstoffdioxidmischeinrichtung
und dann zur Ausgabe strömt. Eine CO
2-Zumischung erfolgt auf diese Weise ungeregelt. Kommt als Kohlenstoffdioxidmischeinrichtung
ein Karbonaturkessel zum Einsatz, strömt Wasser gesteuert in den Karbonatorkessel
und der dort herschende CO
2-Druck schiebt beziehungsweise drückt das Wasser-CO
2-Gemisch zur Ausgabe.
[0038] Besonders kompakt ausbilden lässt sich die Getränkezubereitungsvorrichtung, wenn
die Kohlenstoffdioxidmischeinrichtung einen Kohlenstoffdioxidspeicher umfasst. Insbesondere
kann der Kohlenstoffdioxidspeicher in Form einer Kohlenstoffdioxiddruckgasflasche
ausgebildet sein. Diese kann beispielsweise vor Aufnahme des Betriebs der Getränkezubereitungsvorrichtung
in das Gehäuse eingesetzt und beispielsweise mit dem Auslassventil der Kohlenstoffdioxidmischeinrichtung
fluidisch verbunden werden. Ist der Kohlenstoffdioxidspeicher leer, kann er auf einfache
Weise ausgetauscht werden.
[0039] Ferner ist es günstig, wenn die Getränkezubereitungsvorrichtung eine zentrale Steuer-
und/oder Regelungseinrichtung zum Steuern und/oder Regeln insbesondere elektrisch
betätigbarer Komponenten der Getränkezubereitungsvorrichtung umfasst. Auf diese Weise
kann sichergestellt werden, dass elektrisch betätigbare Komponenten nur dann betätigt
werden, wenn dies tatsächlich gewünscht ist und aus Sicherheitsgründen auch so sein
soll. Beispielsweise können Flüssigkeitsströme durch das Flüssigkeitsleitungsnetz
gezielt gesteuert werden durch Öffnen und Schließen von Ventilen. Insbesondere beim
Betreiben eines Karbonators ist es wichtig, dass ein maximaler Flüssigkeitsdruck im
Flüssigkeitsleitungssystem nicht überschritten wird.
[0040] Vorteilhaft ist es, wenn die Getränkezubereitungsvorrichtung einen Komponententräger
umfasst, an welchem die weiteren, die Getränkezubereitungsvorrichtung ausbildenden
Komponenten angeordnet oder anordenbar sind. Beispielsweise kann der Komponententräger
optimal für die Aufnahme der weiteren Komponenten geformt und ausgebildet sein. Beispielsweise
kann er eine Aufnahme für einen Kohlenstoffdioxidspeicher sowie für eine Filtereinrichtung
und/oder eine Entkeimungseinrichtung umfassen.
[0041] Vorzugsweise umfassen die weiteren die Getränkeabgabeeinrichtung ausbildenden Komponenten
die mindestens zwei Steuer - und/oder Regelungsventile, den mindestens einen Druckschalter,
die Entkeimungseinrichtung, die Kohlenstoffdioxidmischeinrichtung und/oder die zentrale
Steuer- und/oder Regelungseinrichtung. Diese Liste ist nicht abschließend. Zudem können
beliebige Kombinationen der angegebenen Komponenten in der Getränkezubereitungsvorrichtung
angeordnet und betriebsfertig angeschlossen sein beziehungsweise werden. Insbesondere
ist so eine individuelle Ausstattung der Getränkezubereitungsvorrichtung möglich,
optional auch deren individuelle Nachrüstung mit Komponenten, die bei Auslieferung
der Getränkezubereitungsvorrichtung noch nicht eingebaut waren.
[0042] Günstigerweise ist die Getränkezubereitungsvorrichtung in Form eines Wasserspenders
ausgebildet zur Abgabe von Trinkwasser. Vorzugsweise ist der Wasserspender, der auch
als Trinkwasserabgabeeinrichtung bezeichnet werden kann, in Form eines leitungsgebundenen
Wasserspenders ausgebildet. Dies bedeutet insbesondere, dass der Wasserspender mit
einer Zapfstelle eines externen Wasserleitungsnetzes verbunden werden kann, sodass
kontinuierlich Trinkwasser aufbereitet und an einen Anwender entsprechend dessen Bedarf
abgegeben werden kann. Optional kann die Getränkezubereitungsvorrichtung auch weitere
Abgabeeinrichtungen umfassen, beispielsweise um Aromastoffe in das Wasser einzubringen.
[0043] Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung dient im
Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung. Es zeigen:
- Figur 1:
- eine perspektivische Ansicht eines Wasserspenders von vorn;
- Figur 2:
- eine perspektivische Ansicht eines Wasserspenders von hinten;
- Figur 3:
- eine perspektivische Ansicht des Wasserspenders ähnlich Figur 1 mit abgenommener oberer
Gehäuseabdeckung;
- Figur 4:
- eine Ansicht auf den Wasserspender in Richtung des Pfeils A in Figur 3;
- Figur 5:
- eine perspektivische Ansicht des Wasserspenders von hinten ohne obere Gehäuseabdeckung,
Gehäuserückwand und linker Gehäuseseitenwand;
- Figur 6:
- eine vergrößerte Teilansicht eines Ventilträgers des Wasserspenders;
- Figur 7:
- eine teilweise Explosionsdarstellung des Wasserspenders von vorn;
- Figur 8:
- eine vergrößerte Teilansicht des Wasserspenders im Bereich des Getränkeauslasses;
- Figur 9:
- eine perspektivische Ansicht des Wasserspenders von vorn mit abgenommener Frontabdeckung;
- Figur 10:
- eine teilweise geschnittene perspektivische Ansicht des Wasserspenders von vorn;
- Figur 11:
- eine perspektivische vergrößerte Ansicht des Wasserspenders im Bereich einer Tropfschale
mit abgenommener Tropfschalenabdeckung;
- Figur 12:
- eine perspektivische Ansicht des Gehäusebodens mit eingesetzter Tropfschale;
- Figur 13:
- eine schematische Prinzipskizze des Aufbaus des Wasserspenders.
[0044] In den Figuren ist beispielhaft ein Ausführungsbeispiel einer Getränkezubereitungsvorrichtung
10 in Form eines Wasserspenders 12 schematisch dargestellt. Er ist ausgebildet zur
Aufbereitung von Trinkwasser und bevorzugt leitungsgebunden ausgebildet.
[0045] Der Wasserspender 12 umfasst einen Flüssigkeitseinlass 14, optional können auch mehrere
Flüssigkeitseinlässe vorgesehen sein, und einen Getränkeauslass 16, aus welchem aufbereitetes
Trinkwasser 18 in einen Behälter 20, beispielsweise ein Glas, abfüllbar ist.
[0046] Der Getränkeauslass 16 ist Teil einer Getränkeabgabeeinrichtung 22, welche optional
ein Getränkeauslassventil 24 umfassen kann. Das Getränkeauslassventil 24 ist insbesondere
ausgebildet zum Steuern einer Getränkeabgabe und kann elektrisch oder pneumatisch
steuer- und/oder regelbar ausgebildet sein. Beispielsweise kann ein elektromagnetischer
Antrieb 26 zum Öffnen und Schließen des Getränkeauslassventils 24 vorgesehen sein.
[0047] Der Flüssigkeitseinlass 14 und der Getränkeauslass 16 sind über ein Flüssigkeitsleitungsnetz
28 fluidisch miteinander verbunden. Es umfasst eine Mehrzahl von Verbindungsleitungen
30, die einzelne Komponenten der Getränkezubereitungsvorrichtung 10, die von Wasser
durchströmt werden, miteinander fluidisch verbinden.
[0048] Der Wasserspender 10 umfasst ferner ein Gehäuse 32 mit einer abnehmbaren oberen Gehäuseabdeckung
34, welche eines von mehreren Gehäuseteilen 36 bildet. Die Gehäuseteile 36 sind insbesondere
aus Kunststoff, beispielsweise durch Spritzgießen, gefertigte selbsttragende Kunststoffbauteile
38. Gehäuseteile 36 des Wasserspenders 12 bilden insbesondere die bereits erwähnte
obere Gehäuseabdeckung 34, eine selbsttragende Gehäuserückwand 40, eine selbsttragende
Gehäusefrontwand 42 in Form einer Türe mit einer vorderen Abdeckung 44, eine optional
selbsttragende rechte Gehäusewand 46, eine optional selbsttragende linke Gehäusewand
48, ein zwischen der Gehäusefrontwand 42 und der Gehäuserückwand 40 angeordnetes,
selbsttragendes Gehäusezwischenteil 50 und einen selbsttragenden Gehäuseboden 52.
Die Abdeckung 44 kann beispielsweise in Form einer Glasscheibe ausgebildet sein.
[0049] Ferner bildet ein Komponenten- oder Ventilträger 54 einen Teil des Gehäuses 32. Er
ist selbsttragend ausgebildet und einerseits mit dem Gehäusezwischenteil 50 und andererseits
mit der Gehäuserückwand 40 verbunden, beispielsweise verschraubt und/oder verrastet.
Der Gehäuseboden 50, die Gehäuserückwand 40, das Gehäusezwischenteil 50 und der Ventilträger
54 bilden quasi einen selbsttragenden Rahmen 56 des Wasserspenders 12, an dem dessen
weitere Gehäuseteile 36 sowie die für seinen Betrieb erforderlichen Komponenten angeordnet
sind.
[0050] Die rechte Gehäusewand 46 und die linke Gehäusewand 48 lassen sich ebenso wie die
obere Gehäuseabdeckung 34 entfernen, ohne dass dies wesentliche Auswirkungen auf die
Stabilität des Wasserspenders 12 hat. Insbesondere für Wartungs- und Reparaturzwecke
kann so ein durch das Gehäuse 32 definierter Gehäuseinnenraum 58 einfach eröffnet
werden, um im Wesentlichen frei auf darin angeordnete Komponenten zugreifen zu können.
[0051] Der Ventilträger 54 ist im Gehäuseinneren 58 so positioniert, dass direkt von oben
in entsprechend am Ventilträger 54 vorgesehene Ventilaufnahmen 60 Steuer- und/oder
Regelungsventile 64 einsetzbar sind.
[0052] Die Steuer- und/oder Regelungsventile 64 sind vorzugsweise in Form von elektrisch
steuerbaren Ventilen ausgebildet und umfassen einen Ventilantrieb 66. Insbesondere
kann ein elektromagnetischer Ventilantrieb 66 vorgesehen sein zum Öffnen und Schließen
der Steuer- und/oder Regelungsventile 64.
[0053] Die Steuer- und/oder Regelungsventile 64 weisen jeweils einen Ventileinlass 68 und
einen Ventilauslass 70 auf. Wie insbesondere in den Figuren 3 bis 6 gut zu erkennen,
sind die Steuer- und/oder Regelungsventile 64 am Ventilträger 54 in den Ventilaufnahmen
60 derart angeordnet, dass ihre Ventileinlässe 68 und ihre Ventilauslässe 80 in Richtung
auf eine Gehäusevorderseite 72 beziehungsweise eine Gehäuserückseite 74 hin weisen.
Zudem sind die Ventilantriebe 66 zwischen den Ventileinlässen 68 und den Ventilauslässen
70 einerseits und der Gehäuseabdeckung 34 andererseits angeordnet. Dies ermöglicht
es insbesondere, nach Abnehmen der Gehäuseabdeckung 34 direkt auf die Steuer- und/oder
Regelungsventile 64 oder einen in eine Druckschalteraufnahme 62 Druckschalter 76,
der in eine Druckschalteraufnahme 62 eingesetzt ist, zuzugreifen. Durch diese Anordnung
wird zum einen die Montage der Steuer- und/oder Regelungsventile 64 vereinfacht und
zudem auch deren Wartung und gegebenenfalls Reparatur. Vorzugsweise alle Bauteile,
die intensiver Wartung bedürfen, können so für einen Anwender leicht zugänglich angeordnet
werden.
[0054] In Figur 13 ist schematisch für einen Druckschalter 76 und ein Steuer- und/ oder
Regelungsventil 64 eine elektrische Verbindungsleitung 78 zu einer vorzugsweise zentralen
Steuer- und/oder Regelungseinrichtung 80 dargestellt, von der aus mindestens ein Teil
der, vorzugsweise alle, elektrisch steuer- und/ oder regelbaren Komponenten des Wasserspenders
12 gesteuert werden können. Insbesondere kann die Steuer- und/oder Regelungseinrichtung
80 über eine weitere Verbindungsleitung 78 mit einem Betätigungselement 82 in Wirkverbindung
stehen, sodass eine Bedienperson in Folge einer Betätigung des Betätigungselements
82, beispielsweise ausgebildet in Form eines Drucktasters oder Druckschalters, eine
Folge von Ventil-Öffnungs- und Ventilschließvorgängen und optional auch Pumpenzyklen
durch die Steuer- und/oder Regelungseinrichtung 80 auslöst und/oder insbesondere den
Antrieb 26 des Getränkeauslassventils 24 durch diese derart ansteuert, dass Trinkwasser
18 aus dem Getränkeauslass 16 in den Behälter 20 strömt.
[0055] Der Ventilträger 54 weist ferner eine Kabelführungseinrichtung 84 umfassend zwei
Kabelkanäle 86 auf, welche stirnseitig am Ventilträger 54 ausgebildet sind und quer
zu einer von diesem definierten Längsrichtung ausgerichtet sind Längsachsen der Ventileinlässe
68 und der Ventilauslässe 70 verlaufen in einer Richtung von der Gehäuserückwand 40
zur Gehäusefrontwand 42, also parallel zu den Kabelkanälen 86. Der Ventilträger 54
und die Kabelkanäle 86 bilden zusammen ein einstückiges Bauteil aus.
[0056] Um die Steuer- und/oder Regelungsventile 64 oder den Druckschalter 76 einfach und
schnell am Ventilträger montieren zu können, sind an den Ventilaufnahmen 60 und den
Druckschalteraufnahmen 62 Befestigungselemente 88 vorzugsweise in Form von im Wesentlichen
in Richtung auf die Gehäuseabdeckung 34 abstehenden Rastelementen 90 angeordnet oder
ausgebildet. Sie ermöglichen es, die Steuer- und/oder Regelungsventile 64 von oben
in die Ventilaufnahmen 60 beziehungsweise den Druckschalter 76 in eine Druckschalteraufnahme
62 einzuclipsen. Weitere Befestigungselemente zum Festlegen der beschriebenen Komponenten
am Ventilträger 54 sind dann nicht zwingend erforderlich.
[0057] Elektrische Verbindungsleitungen 78 der Getränkezubereitungsvorrichtung 10 können
insbesondere platzsparend und trotzdem übersichtlich in den Kabelkanälen 86 verlegt
und zu den am Ventilträger 54 angeordneten, elektrisch steuer- und/oder regelbaren
Komponenten geführt werden.
[0058] An den Gehäuseteilen 36 können insbesondere auch Kabelhalteelemente angeordnet beziehungsweise
ausgebildet sein, beispielsweise in Form von kabelkanalartigen Ausnehmungen oder integral
mit dem jeweiligen Gehäuseteil 36 ausgebildeten Kabelclipsen. Diese ermöglichen es
insbesondere, Verbindungsleitungen und/oder Kabel, die zur Ausbildung des Flüssigkeitsleitungsnetzes
28 beziehungsweise zur elektrisch leitenden Verbindung elektrisch betätigbarer oder
steuerbarer Komponenten des Wasserspenders 12 verlegt werden können. Die Kabelhalteelemente
können optional auch in Form von Laschen oder Haken ausgebildet sein. In den Gehäuseinnenraum
58 weisende Vorsprünge 94 und 98 dienen der Anbindung von Haken, Schienen und/oder
Führungen zum Halten der Gehäusewände 46, 48. Vorzugsweise sind die Vorsprünge 94,
98 hohle ausgeführt, damit sie sich nicht auf einer äußeren Sichtseite des Gehäusebodens
52 abzeichnen.
[0059] Auch wenn in den Figuren 1 bis 12 die Verbindungsleitungen 30 sowie die Verbindungsleitungen
78 nicht eingezeichnet sind, so ist doch leicht verständlich, dass diese insbesondere
an den selbsttragenden Kunststoffbauteilen 38 in definierter und übersichtlicher Weise
angebracht werden können.
[0060] Der Gehäuseboden 52 ist mindestens teilweise wannenförmig ausgebildet und umfasst
einen Flüssigkeitssammelbehälter 100. Dieser ist integral mit dem Gehäuseboden 52
ausgebildet. Eine Gehäusebodenfläche 102 des Gehäusebodens 52 weist in Richtung auf
die obere Gehäuseabdeckung 34 hin und ist bezogen auf eine Gehäusebodenaußenseite
104 in Richtung auf die Gehäuseabdeckung 34 zurückgesetzt.
[0061] Der Flüssigkeitssammelbehälter 100 umgibt die Gehäusebodenfläche 102 mindestens teilweise.
Wie in Figur 12 zu erkennen, umgibt der Flüssigkeitssammelbehälter 100 die Gehäusebodenfläche
102 im Wesentlichen U-förmig. Sowohl der Flüssigkeitssammelbehälter 100 als auch die
Gehäusebodenfläche 102 sind durch eine in Richtung auf die Gehäuseabdeckung 34 flanschartig
vorstehende Schottwand 106 begrenzt.
[0062] Läuft im Gehäuseinneren 58 Wasser aus einer der Komponenten oder einer Verbindungsleitung
30 aus, kann es von der Gehäusebodenfläche 102 in den Flüssigkeitssammelbehälter 100
fließen. Um darin gesammeltes Wasser wieder zu entfernen, weist der Flüssigkeitssammelbehälter
100 einen Flüssigkeitssammelbehälterauslass 108 auf. Dieser ist in Form einer Bohrung
ausgebildet, die unterhalb der Gehäuserückwand 40 angeordnet und mit einem in den
Figuren nicht dargestellten Stopfen verschließbar ist.
[0063] Um zu verhindern, dass elektrische Komponenten des Wasserspenders 12 mit Flüssigkeit
in Kontakt kommen können, ist ein Detektor 110 zum Bestimmen eines Füllstands von
im Flüssigkeitssammelbehälter 100 gesammelter Flüssigkeit 112 vorgesehen. Der Detektor
112 kann insbesondere einen mittels eines Schwimmers betätigbaren Reedkontakt umfassen,
welcher über eine elektrisch leitfähige Verbindungsleitung 78 mit der Steuer- und/oder
Regelungseinrichtung 80 verbunden ist, beispielsweise um den Wasserspender 12 zu deaktivieren
oder insbesondere einen elektromagnetisch betätigbares Einlassventil 114, welches
dem Flüssigkeitseinlass 14 nachgeschaltet ist, zu schließen, um ein Überlaufen des
Flüssigkeitssammelbehälters 100 zu vermeiden.
[0064] Wie bereits angedeutet, sind die linke und/oder rechte Gehäuseseitenwand derart ausgebildet,
dass sie abnehmbar sind, ohne weitere Teile des Gehäuses 32 zu demontieren.
[0065] Vorzugsweise an der Gehäuserückwand 40 ist eine Durchführung 116 in Form einer kreisförmigen
Durchbrechung angeordnet, die zur Durchführung des Flüssigkeitseinlasses 14 dient.
Ferner kann an der Gehäuserückwand 40 auch eine Durchbrechung 118 für eine Netzanschlusseinrichtung
120 zum elektrisch leitfähigen Verbinden mit einem Stromnetz vorgesehen sein. Die
Netzanschlusseinrichtung 120 kann insbesondere in Form einer Netzsteckeranschlussbuchse
ausgebildet sein, die mit einem ersten Ende eines standarisierten Netzanschlusskabel
verbindbar ist, dessen anderes Ende in eine Steckdose, beispielsweise eine Haushaltssteckdose,
einführbar ist.
[0066] Der Wasserspender 12 umfasst ferner eine Tropfschale 122, welche schubladenartig
ausgebildet und teilweise in das Gehäuse 52 einschiebbar ist. Zum Entleeren kann die
Tropfschale 122 vollständig aus einer dafür vorgesehenen Aussparung 124, welche im
Gehäuseboden 52 ausgebildet ist, herausgezogen werden. Die Tropfschale 122 ist in
Schwerkraftrichtung unterhalb des Getränkeauslasses 16 angeordnet und unterhalb der
Abdeckung 44.
[0067] Eine Tropfschalenabdeckung 126 dient zum Verschließen des aus dem Gehäuse 52 vorstehenden
Teils der Tropfschale 122. Die Tropfschalenabdeckung 126 weist eine kreisförmige Tropfschalenabdeckungsdurchbrechung
128 auf, die im Zentrum einer sich in Richtung auf die Tropfschalenabdeckungsdurchbrechung
128 hin geneigten, kreisringförmigen Ablauffläche 130 ausgebildet ist.
[0068] In der Tropfschale 122 ist ein in Richtung auf die Tropfschalenabdeckung 126 hin
weisender Tropfkörper 132 einstückig mit der Tropfschale 122 ausgebildet. Er weist
im Wesentlichen die Form eines Kegelstumpfes auf und endet in einer Tropfkörperfläche
134, welche in Richtung auf den Getränkeauslass 16 hin weisend schwach konvex gekrümmt
ist. Wie insbesondere in Figur 1 gut zu erkennen, ist der Tropfkörper 132 derart angeordnet
und ausgebildet, dass zwischen der Tropfkörperfläche 134 und der Tropfschalenabdeckungsdurchbrechung
128 eine ringförmige Öffnung 136 ausgebildet ist. Tropft Flüssigkeit 18 auf die Ablauffläche
130, so wird sie durch die Öffnung 136 in die Tropfschale 122 geleitet. Trifft ein
Flüssigkeitstropfen auf die Tropfkörperfläche 134, dann wird dieser in definierter
Weise abgelenkt und durch die Öffnung 136 hindurch ebenfalls in die Tropfschale 122
geleitet.
[0069] Der Flüssigkeitseinlass 14 ist insbesondere in Form eines Wassereinlasses zum Verbinden
mit einer Zapfstelle 138 eines externen Trinkwassernetzes 140 ausgebildet. Dies ermöglicht
es insbesondere, mit dem Wasserspender 12 kontinuierlich Trinkwasser 18 aufzubereiten
und zur Verfügung zu stellen.
[0070] Optional kann der Wasserspender 12 eine Filtereinrichtung 142 umfassen, mit der durch
den Flüssigkeitseinlass 14 strömendes Wasser aus dem Trinkwassernetz 140 gefiltert
wird. Die Filtereinrichtung 142 kann insbesondere mindestens einen Wasserfilter 144
umfassen. Dieser kann insbesondere in Form einer Wasserfilterkartusche ausgebildet
sein, die in regelmäßigen Abständen getauscht werden kann.
[0071] Ferner kann der Wasserspender 12 optional eine Entkeimungseinrichtung 146 zum Entkeimen
des durch das Flüssigkeitsleitungsnetz 28 strömenden Wassers umfassen. Beispielsweise
kann die Entkeimungseinrichtung 146 eine UV-Lichtquelle 148 zum Bestrahlen der durch
das Flüssigkeitsleitungsnetz 28 strömenden Flüssigkeit mit UV-Strahlung umfassen.
[0072] Alternativ oder zusätzlich zur Entkeimungseinrichtung 146 kann auch eine thermische
Hygienisierungseinrichtung vorgesehen werden, mit welcher eine thermische Hygienisierung
des Wasserspenders durchgeführt werden kann. Dabei wird heißes Wasser für eine bestimmte
Zeit im Wasserspender, insbesondere im Flüssigkeitsleitungsnetz 28, zirkuliert und
dann ausgespült. Ferner ist es auch möglich, eine chemische Reinigung des Wasserspenders
durchzuführen, bei der eine Reinigungs-Lösung in das Flüssigkeitsleitungsnetz 28 eingebracht
und nach einer bestimmten Verweildauer im Wasserspender wieder ausgespült wird.
[0073] Um das Trinkwasser 18 mit Kohlensäure zu versetzen, kann der Wasserspender 12 optional
auch eine Kohlenstoffdioxidmischeinrichtung 150 umfassen mit einem Kohlenstoffdioxidauslass
152 zum Beschicken der im Flüssigkeitsleitungsnetz 28 strömenden Flüssigkeit mit Kohlenstoffdioxid.
Hierfür steht der Kohlenstoffdioxidauslass 152 mit dem Flüssigkeitsleitungsnetz 28
in Fluidverbindung.
[0074] Um die Kohlenstoffdioxidabgabe bedarfsabhängig vornehmen zu können, kann die Kohlenstoffdioxidmischeinrichtung
150 ein Auslassventil 154 zum Steuern- und/oder Regeln eines Kohlenstoffdioxidstroms
durch den Kohlenstoffdioxidauslass 152 umfassen. Insbesondere kann das Auslassventil
154 von der Steuer- und/oder Regelungseinrichtung 80 gesteuert werden, beispielsweise
in Abhängigkeit der Betätigung eines hierfür vorgesehenen Betätigungselements 156,
welches mit der Steuer- und/oder Regelungseinrichtung 80 in Wirkverbindung steht.
Alternativ kann die Zumischung des Kohlenstoffdioxids auch auf andere Weise erfolgen,
nämlich rein mechanisch über den an einem Druckminderer eingestellten Sekundärdruck
und den an einem Mischer vorhandenen Wasserdruck. Beispielsweise bei einem Wasserspender
mit einem Inline-Mischer ist es so möglich, eine CO
2-Beimischung zum Wasser von 4,5 g CO
2 pro Liter Wasser zu erhalten, was etwa einem Tafelwasser medium entspricht. Bei Wasserspendern
mit einem Karbonatorkessel wird dagegen das Wasser mit 6,5 g CO
2 pro Liter Wasser versetzt. Derartige Wasserspender ermöglichen die Abgabe von sogenanntem
"reinen CO
2-Wasser", was in etwa einem klassischen Tafelwasser entspricht, oder auch die Abgabe
von nur medium besprudelten Wasser. Letzteres kann beispielsweise durch mit der Steuer-
und/oder Regelungseinrichtung 80 gesteuertes intermittierendes Beimischen von unbesprudeltem
kalten Wasser erhalten werden.
[0075] Für die Bereitstellung von Kohlenstoffdioxid kann ein Kohlenstoffdioxidspeicher 158
entweder extern, gegebenenfalls in einer Standsäule 166, oder intern, beispielsweise
an einer speziellen Aufnahme mit integriertem Druckminderer angeordnet werden. Die
spezielle Aufnahme mit Druckminderer kann insbesondere hinter der durch die Frontwand
42 gebildeten Tür im Gehäusezwischenteil 50 verbaut oder oben verschraubt werden.
Der Kohlenstoffdioxidspeicher 158 kann insbesondere in Form einer Kohlenstoffdioxiddruckgasflasche
ausgebildet sein, die über eine Druckleitung 162 mit der Kohlenstoffdioxidmischeinrichtung
150 in Fluidverbindung steht.
[0076] Ferner kann die Getränkezubereitungssvorrichtung 10 auch eine in den Figuren nicht
dargestellte Heizeinrichtung zum Aufheizen von Wasser und/oder eines abgabefertig
zubereiteten Getränks umfassen, beispielsweise in Form eines Boilers, welcher in eine
für diesen vorgesehene Aufnahme 160 am Gehäuseboden 52 eingesetzt werden.
[0077] Das Gehäusezwischenteil 50 ist vorzugsweise in Form eines Komponententrägers 164
ausgebildet, an welchem eine oder mehrere Komponenten des Wasserspenders 12, insbesondere
die Entkeimungseinrichtung 146, die Kohlenstoffdioxidmischeinrichtung 150 und/oder
die zentrale Steuer- und/oder Regelungseinrichtung 80 angeordnet werden können.
[0078] Der Wasserspender 12 kann insbesondere als Tischgerät in der in Figur 1 dargestellten
Bauformen aufgestellt oder auf der Standsäule 166 angeordnet werden, die insbesondere
zur Unterbringung eines Vorrats an Kohlenstoffdioxidflaschen oder Getränkebechern
dienen kann.
Bezugszeichenliste
[0079]
- 10
- Getränkezubereitungsvorrichtung
- 12
- Wasserspender
- 14
- Flüssigkeitseinlass
- 16
- Getränkeauslass
- 18
- Trinkwasser
- 20
- Behälter
- 22
- Getränkeabgabeeinrichtung
- 24
- Getränkeauslassventil
- 26
- Antrieb
- 28
- Flüssigkeitsleitungsnetz
- 30
- Verbindungsleitung
- 32
- Gehäuse
- 34
- Gehäuseabdeckung
- 36
- Gehäuseteil
- 38
- Kunststoffbauteil
- 40
- Gehäuserückwand
- 42
- Gehäusefrontwand
- 44
- Abdeckung
- 46
- rechte Gehäusewand
- 48
- linke Gehäusewand
- 50
- Gehäusezwischenteil
- 52
- Gehäuseboden
- 54
- Ventilträger
- 56
- Rahmen
- 58
- Gehäuseinnenraum
- 60
- Ventilaufnahme
- 62
- Druckschalteraufnahme
- 64
- Steuer- und/oder Regelungsventil
- 66
- Ventilantrieb
- 68
- Ventileinlass
- 70
- Ventilauslass
- 72
- Gehäusevorderseite
- 74
- Gehäuserückseite
- 76
- Druckschalter
- 78
- Verbindungsleitung
- 80
- Steuer- und/oder Regelungseinrichtung
- 82
- Betätigungselement
- 84
- Kabelführungseinrichtung
- 86
- Kabelkanal
- 88
- Befestigungselemente
- 90
- Rastelement
- 94
- Vorsprung
- 98
- Vorsprung
- 100
- Flüssigkeitssammelbehälter
- 102
- Gehäusebodenfläche
- 104
- Gehäusebodenaußenseite
- 106
- Schottwand
- 108
- Flüssigkeitssammelbehälterauslass
- 110
- Detektor
- 112
- Flüssigkeit
- 114
- Einlassventil
- 116
- Durchführung
- 118
- Durchbrechung
- 120
- Netzanschlusseinrichtung
- 122
- Tropfschale
- 124
- Aussparung
- 126
- Tropfschalenabdeckung
- 128
- Tropfschalenabdeckungsdurchbrechung
- 130
- Ablauffläche
- 132
- Tropfkörper
- 134
- Tropfkörperfläche
- 136
- Öffnung
- 138
- Zapfstelle
- 140
- Trinkwassernetz
- 142
- Filtereinrichtung
- 144
- Wasserfilter
- 146
- Entkeimungseinrichtung
- 148
- UV-Lichtquelle
- 150
- Kohlenstoffdioxidabgabeeinrichtung
- 152
- Kohlenstoffdioxidauslass
- 154
- Auslassventil
- 156
- Betätigungselement
- 158
- Kohlenstoffdioxidspeicher
- 160
- Aufnahme
- 162
- Druckleitung
- 164
- Komponententräger
- 166
- Säule
1. Getränkezubereitungsvorrichtung (10) mit mindestens einem Flüssigkeitseinlass, einer
Getränkeabgabeeinrichtung umfassend mindestens einen Getränkeauslass (16), einem den
mindestens einen Flüssigkeitseinlass (14) und den mindestens einen Getränkeauslass
(16) fluidisch verbindenden Flüssigkeitsleitungsnetz (28) und einem Gehäuse (32),
wobei das Gehäuse (32) eine obere Gehäuseabdeckung (34) umfasst und wobei unterhalb
der oberen Gehäuseabdeckung (34) ein Ventilträger (54) angeordnet ist, an dem mindestens
zwei Steuer- und/oder Regelungsventile (64) der Getränkezubereitungsvorrichtung (10)
angeordnet und nach Entfernen der oberen Gehäuseabdeckung (34) frei zugänglich sind,
wobei ein Gehäuseboden (52) im Wesentlichen wannenförmig ausgebildet ist und einen
integral ausgebildeten Flüssigkeitssammelbehälter (100) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehäuseboden (52) eine von einer von der Gehäuseabdeckung (34) weg weisenden
Gehäusebodenaußenseite (104) in Richtung auf die Gehäuseabdeckung (34) zurückgesetzte
Gehäusebodenfläche (102) aufweist, dass der Flüssigkeitssammelbehälter (100) die Gehäusebodenfläche
(102) mindestens teilweise umgibt und dass der Ventilträger (54) an einer Gehäuserückwand
(40) einerseits und an einem selbsttragenden, am Gehäuseboden (52) gehaltenen Gehäusezwischenteil
(50) oder einer Gehäusefrontwand (42) andererseits festgelegt ist.
2. Getränkezubereitungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) das Gehäuse (32) in Form eines selbsttragenden Gehäuses (32) ausgebildet ist, dass
das Gehäuse (32) eine Mehrzahl aus einem Kunststoff gefertigter Gehäuseteile (36)
umfasst und dass mindestens ein Teil der Gehäuseteile (36) Komponentenhalteeinrichtungen
aufweisen zum Halten weiterer, die Getränkezubereitungsvorrichtung (10) ausbildender
Komponenten und/oder
b) das Gehäuse (32) mindestens teilweise aus selbsttragenden Kunststoffbauteilen (38)
ausgebildet ist.
3. Getränkezubereitungsvorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) die Gehäuseteile (36) insbesondere den Ventilträger, die obere Gehäuseabdeckung
(34), eine Gehäuserückwand (40), eine Gehäusefrontwand (42), eine rechte und eine
linke Gehäuseseitenwand (46, 48), ein zwischen der Gehäusefrontwand (42) und der Gehäuserückwand
(40) angeordnetes Gehäusezwischenteil (50) und einen Gehäuseboden (52) umfassen
und/oder
b) mindestens an einem Teil der Gehäuseteile (36) Kabelhalteelemente (92, 94) zum
Festlegen von Verbindungsleitungen und/oder Kabeln angeordnet oder ausgebildet sind,
insbesondere integral ausgebildete Kabelhalteelemente (92, 94),
wobei insbesondere die Kabelhalteelemente (92, 94) in Form von Laschen oder Haken
ausgebildet sind.
4. Getränkezubereitungsvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens zwei Steuer- und/oder Regelungsventile (64)
a) in Form elektrisch steuerbarer Ventile ausgebildet sind
und/oder
b) einen Ventilantrieb (66), insbesondere einen elektromagnetischen, zum Öffnen und/oder
Schließen derselben aufweisen.
5. Getränkezubereitungsvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens zwei Steuer- und/oder Regelungsventile (64) einen Ventileinlass (68)
und einen Ventilauslass (70) aufweisen, welche in voneinander entgegengesetzte Richtungen
weisen.
6. Getränkezubereitungsvorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) die mindestens zwei Steuer- und/oder Regelungsventile (64) am Ventilträger (54)
derart angeordnet sind, dass ihre Ventileinlässe (68) und ihre Ventilauslässe (80)
in Richtung auf eine Gehäuserückseite (74) des Gehäuses (32) oder in Richtung auf
eine Gehäusevorderseite (72) des Gehäuses weisen,
und/oder
b) das mindestens eine Steuer- und/oder Regelungsventil (64) am Ventilträger (54)
derart angeordnet ist, dass der Ventilantrieb (66) zwischen dem Ventileinlass (68)
und dem Ventilauslass (70) einerseits und der Gehäuseabdeckung (34) andererseits angeordnet
ist.
7. Getränkezubereitungsvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) am Ventilträger (54) mindestens ein mit dem Flüssigkeitsleitungsnetz (28) und/oder
einem CO2-Leitungsnetz (162) zusammenwirkender oder verbundener Druckschalter (76) angeordnet
ist
und/oder
b) der Ventilträger (54) eine Kabelführungseinrichtung (84) aufweist und dass elektrische
Verbindungsleitungen (78) der Getränkezubereitungsvorrichtung (10) zu insbesondere
am Ventilträger (54) angeordneten elektrisch angesteuerten Komponenten an oder in
der Kabelführungseinrichtung (84) verlegt sind
und/oder
c) der Ventilträger (54) eine Längsachse definiert, welche sich quer zu einer Verbindungslinie
zwischen einer Gehäusevorderseite (72) und einer Gehäuserückseite (74) des Gehäuses
(32) erstreckt
und/oder
d) der Flüssigkeitssammelbehälter (100) einen Flüssigkeitssammelbehälterauslass (108)
zum Entleeren darin gesammelter Flüssigkeit aufweist
und/oder
e) dass die Getränkezubereitungsvorrichtung einen Detektor (110) umfasst zum Bestimmen
eines Füllstands von im Flüssigkeitssammelbehälter (100) gesammelter Flüssigkeit (112).
8. Getränkezubereitungsvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) die linke und/oder die rechte Gehäuseseitenwand (46, 48) abnehmbar, ohne weitere
Teile des Gehäuses (32) zu demontieren, an den weiteren, das Gehäuse (32) ausbildenden
Teilen des Gehäuses (32) angeordnet sind
und/oder
b) die Gehäuserückwand (40) eine Durchführung für den Flüssigkeitseinlass (14) und/oder
eine Durchbrechung für eine Netzanschlusseinrichtung (120) zum elektrisch leitfähigen
Verbinden mit einem Stromnetz aufweist
wobei insbesondere die Netzanschlusseinrichtung (120) in Form einer Netzsteckeranschlussbuchse
ausgebildet ist.
9. Getränkezubereitungsvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Tropfschale (122), welche unterhalb des Getränkeauslasses angeordnet ist.
10. Getränkezubereitungsvorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass die Tropfschale (122)
a) schubladenartig mindestens teilweise in das Gehäuse (52) einschiebbar und zum Entleeren
vollständig aus diesem herausziehbar ist
und/oder
b) einen Tropfkörper mit einer in Richtung auf den Getränkeauslass (16) hin weisenden,
konvex gekrümmten Tropfkörperfläche (134) aufweist
und/oder
c) eine Tropfschalenabdeckung (126) umfasst, welche den aus dem Gehäuse (52) herausragenden
Teil der Tropfschale (122) mindestens teilweise verschließt und eine Tropfschalenabdeckungsdurchbrechung
(128) aufweist,
wobei insbesondere der Tropfkörper (132) derart angeordnet ist, dass zwischen der
Tropfkörperfläche (134) und der Tropfschalenabdeckungsdurchbrechung (128) eine ringförmige
Öffnung ausgebildet ist.
11. Getränkezubereitungsvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) die Getränkezubereitungsvorrichtung ein dem Getränkeauslass (16) zugeordnetes Getränkeauslassventil
(24) umfasst zum Steuern einer Getränkeabgabe,
wobei insbesondere das Getränkeauslassventil (24) in Form eines elektrisch steuer-
und/oder regelbaren Ventils ausgebildet ist,
und/oder
b) der mindestens eine Flüssigkeitseinlass (14) in Form eines Wassereinlasses zum
Verbinden mit einer Zapfstelle (138) eines externen Trinkwassernetzes (140) ausgebildet
ist
und/oder
c) die Getränkezubereitungsvorrichtung mindestens eine Filtereinrichtung (142) umfasst
zum Filtern der durch den mindestens einen Flüssigkeitseinlass (14) einströmenden
Flüssigkeit,
wobei insbesondere die Filtereinrichtung (142) mindestens einen Wasserfilter (144)
umfasst,
und/oder
d) die Getränkezubereitungsvorrichtung eine Entkeimungseinrichtung (146) umfasst zum
Entkeimen der durch das Flüssigkeitsleitungsnetz (28) strömenden Flüssigkeit,
wobei insbesondere die Entkeimungseinrichtung (146) eine UV-Lichtquelle (148) umfasst
zum Bestrahlen der durch das Flüssigkeitsleitungsnetz strömenden Flüssigkeit mit UV-Strahlung.
12. Getränkezubereitungsvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Kohlenstoffdioxidmischeinrichtung - (150) mit einem Kohlenstoffdioxidauslass
(152) zum Beschicken der im Flüssigkeitsleitungsnetz (28) strömenden Flüssigkeit mit
Kohlenstoffdioxid.
13. Getränkezubereitungsvorrichtung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) der Kohlenstoffdioxidauslass (152) mit dem Flüssigkeitsleitungsnetz (28) in Fluidverbindung
steht
und/oder
b) die Kohlenstoffdioxidmischeinrichtung (150) ein Auslassventil (154) umfasst zum
Steuern und/oder Regeln eines Kohlenstoffdioxidstroms durch den Kohlenstoffdioxidauslass
(152)
und/oder
c) die Kohlenstoffdioxidmischeinrichtung (150) einen Kohlenstoffdioxidspeicher (158)
umfasst, insbesondere in Form einer Kohlenstoffdioxiddruckgasflasche.
14. Getränkezubereitungsvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
a) eine zentrale Steuer- und/oder Regelungseinrichtung (80) zum Steuern und/oder Regeln
insbesondere elektrisch betätigbarer Komponenten der Getränkezubereitungsvorrichtung
(10)
und/oder
b) einen Komponententräger (164), an welchem die weiteren, die Getränkezubereitungsvorrichtung
(10) ausbildenden Komponenten angeordnet oder anordenbar sind.
15. Getränkezubereitungsvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) die weiteren die Getränkezubereitungsvorrichtung (10) ausbildenden Komponenten
insbesondere die mindestens zwei Steuer- und/oder Regelungsventile (64), den mindestens
einen Druckschalter (76), die Entkeimungseinrichtung (146), die Kohlenstoffdioxidmischeinrichtung
(150) und/oder die zentrale Steuer- und/oder Regelungseinrichtung (80) umfassen
und/oder
b) die Getränkezubereitungsvorrichtung (10) in Form eines Wasserspenders (12) ausgebildet
ist, insbesondere in Form eines leitungsgebundenen Wasserspenders (12), zur Abgabe
von Trinkwasser (18).
1. Drink preparation apparatus (10) with at least one liquid inlet, a drink delivery
device comprising at least one drink outlet (16), a liquid conduit network (28) fluidically
connecting the at least one liquid inlet (14) and the at least one drink outlet (16),
and a housing (32), wherein the housing (32) comprises an upper housing covering (34),
and wherein arranged below the upper housing covering (34) is a valve support (54)
on which at least two control and/or regulating valves (64) of the drink preparation
apparatus (10) are arranged and are freely accessible after removing the upper housing
covering (34), wherein a housing base (52) is of substantially pan-shaped configuration
and comprises an integrally formed liquid reservoir (100), characterized in that the housing base (52) has a housing base surface (102) which is set back in the direction
toward the housing covering (34) from a housing base outside (104) pointing away from
the housing covering (34), in that the liquid reservoir (100) at least partially surrounds the housing base surface
(102), and in that the valve support (54) is secured on a housing rear wall (40) on the one hand and
on a self-supporting intermediate housing part (50), held on the housing base (52),
or a housing front wall (42) on the other hand.
2. Drink preparation apparatus in accordance with Claim 1,
characterized in that
a) the housing (32) is configured in the form of a self-supporting housing (32), in that the housing (32) comprises a plurality of housing parts (36) made of a plastic, and
in that at least a part of the housing parts (36) have component holding devices for holding
further components forming the drink preparation apparatus (10),
and/or
b) the housing (32) is formed at least partially of self-supporting plastic components
(38).
3. Drink preparation apparatus in accordance with Claim 2,
characterized in that
a) the housing parts (36) comprise in particular the valve support, the upper housing
covering (34), a housing rear wall (40), a housing front wall (42), a right and a
left housing side wall (46, 48), an intermediate housing part (50) arranged between
the housing front wall (42) and the housing rear wall (40), and a housing base (52),
and/or
b) cable holding elements (92, 94) for securing connecting lines and/or cables, in
particular integrally formed cable holding elements (92, 94), are arranged or formed
on at least a part of the housing parts (36),
wherein in particular the cable holding elements (92, 94) are configured in the form
of tabs or hooks.
4. Drink preparation apparatus in accordance with any one of the preceding Claims,
characterized in that the at least two control and/or regulating valves (64)
a) are configured in the form of electrically controllable valves
and/or
b) have a valve drive (66), in particular an electromagnetic one, for opening and/or
closing the same.
5. Drink preparation apparatus in accordance with any one of the preceding Claims, characterized in that the at least two control and/or regulating valves (64) have a valve inlet (68) and
a valve outlet (70) which point in opposite directions from each other.
6. Drink preparation apparatus in accordance with Claim 5,
characterized in that
a) the at least two control and/or regulating valves (64) are arranged on the valve
support (54) in such a way that the valve inlets (68) and the valve outlets (80) thereof
point in the direction toward a housing rear side (74) of the housing (32) or in the
direction toward a housing front side (72) of the housing,
and/or
b) the at least one control and/or regulating valve (64) is arranged on the valve
support (54) in such a way that the valve drive (66) is arranged between the valve
inlet (68) and the valve outlet (70) on the one hand and the housing covering (34)
on the other hand.
7. Drink preparation apparatus in accordance with any one of the preceding Claims,
characterized in that
a) at least one pressure switch (76) cooperating with or connected to the liquid conduit
network (28) and/or a COz conduit network (162) is arranged on the valve support (54)
and/or
b) the valve support (54) has a cable guiding device (84), and in that electrical connecting lines (78) of the drink preparation apparatus (10) are routed
to electrically controlled components arranged in particular on the valve support
(54) or are routed in the cable guiding device (84)
and/or
c) the valve support (54) defines a longitudinal axis which extends transversely to
a line of connection between a housing front side (72) and a housing rear side (74)
of the housing (32)
and/or
d) the liquid reservoir (100) has a liquid reservoir outlet (108) for emptying liquid
collected therein
and/or
e) in that the drink preparation apparatus comprises a detector (110) for determining a fill
level of liquid (112) collected in the liquid reservoir (100).
8. Drink preparation apparatus in accordance with any one of the preceding Claims,
characterized in that
a) the left and/or the right housing side wall (46, 48) are removable without disassembling
further parts of the housing (32) on which further parts of the housing (32) forming
the housing (32) are arranged
and/or
b) the housing rear wall (40) has a passage for the liquid inlet (14) and/or a perforation
for a mains connecting device (120) for electrically conductively connecting to a
power grid,
wherein in particular the mains connecting device (120) is configured in the form
of a mains plug connector socket.
9. Drink preparation apparatus in accordance with any one of the preceding Claims, characterized by a drip tray (122) which is arranged beneath the drink outlet.
10. Drink preparation apparatus in accordance with Claim 9,
characterized in that the drip tray (122)
a) is insertable at least partially into the housing (52) in the manner of a drawer
and is completely withdrawable therefrom for emptying
and/or
b) has a drip body with a convexly curved drip body face (134) pointing in the direction
toward the drink outlet (16)
and/or
c) comprises a drip tray covering (126) which at least partially closes the part of
the drip tray (122) protruding out of the housing (52) and has a drip tray covering
perforation (128),
wherein in particular the drip body (132) is arranged in such a way that an annular
opening is formed between the drip body face (134) and the drip tray covering perforation
(128).
11. Drink preparation apparatus in accordance with any one of the preceding Claims,
characterized in that
a) the drink preparation apparatus comprises a drink outlet valve (24), associated
with the drink outlet (16), for controlling a drink delivery,
wherein in particular the drink outlet valve (24) is configured in the form of an
electrically controllable and/or regulatable valve,
and/or
b) the at least one liquid inlet (14) is configured in the form of a water inlet for
connecting to a tapping point (138) of an external drinking water network (140)
and/or
c) the drink preparation apparatus comprises at least one filter device (142) for
filtering the liquid flowing in through the at least one liquid inlet (14),
wherein in particular the filter device (142) comprises at least one water filter
(144),
and/or
d) the drink preparation apparatus comprises a disinfecting device (146) for disinfecting
the liquid flowing through the liquid conduit network (28),
wherein in particular the disinfecting device (146) comprises a UV light source (148)
for irradiating the liquid flowing through the liquid conduit network with UV radiation.
12. Drink preparation apparatus in accordance with any one of the preceding Claims, characterized by a carbon dioxide mixing device (150) with a carbon dioxide outlet (152) for loading
the liquid flowing in the liquid conduit network (28) with carbon dioxide.
13. Drink preparation apparatus in accordance with Claim 12,
characterized in that
a) the carbon dioxide outlet (152) is in fluidic connection with the liquid conduit
network (28)
and/or
b) the carbon dioxide mixing device (150) comprises an outlet valve (154) for controlling
and/or regulating a carbon dioxide flow through the carbon dioxide outlet (152)
and/or
c) the carbon dioxide mixing device (150) comprises a carbon dioxide store (158),
in particular in the form of a carbon dioxide compressed gas cylinder.
14. Drink preparation apparatus in accordance with any one of the preceding Claims,
characterized by
a) a central control and/or regulating device (80) for controlling and/or regulating
in particular electrically actuatable components of the drink preparation apparatus
(10)
and/or
b) a component support (164) on which the further components forming the drink preparation
apparatus (10) are arranged or arrangeable.
15. Drink preparation apparatus in accordance with any one of the preceding Claims,
characterized in that
a) the further components forming the drink preparation apparatus (10) comprise in
particular the at least two control and/or regulating valves (64), the at least one
pressure switch (76), the disinfecting device (146), the carbon dioxide mixing device
(150), and/or the central control and/or regulating device (80)
and/or
b) the drink preparation apparatus (10) is configured in the form of a water dispenser
(12), in particular in the form of a mains-connected water dispenser (12), for delivering
drinking water (18).
1. Appareil de préparation de boissons (10) comprenant au moins une entrée de liquide,
un dispositif de distribution de boisson comportant au moins une sortie de liquide
(16), un réseau de conduites de liquide (28) reliant sur le plan fluidique, ladite
au moins une entrée de liquide (14) et ladite au moins une sortie de liquide (16),
et un carter (32), appareil de préparation de boissons dans lequel le carter (32)
comporte un couvercle de carter supérieur (34), et sous le couvercle de carter supérieur
(34) est disposé un support de vannes (54) sur lequel sont agencées au moins deux
vannes de commande et/ou de régulation (64) de l'appareil de préparation de boissons
(10), qui sont librement accessibles après avoir retiré le couvercle de carter supérieur
(34), et dans lequel un fond de carter (52) est réalisé sensiblement sous forme de
bac et comporte, formé intégralement avec celui-ci, un récipient de collecte de liquide
(100), caractérisé en ce que le fond de carter (52) présente une surface de fond de carter (102), qui est en retrait
en direction du couvercle de carter supérieur (34), par rapport à un côté extérieur
de fond de carter (104), qui est orienté dans une direction s'éloignant du couvercle
de carter supérieur (34), en ce que le réservoir de collecte de liquide (100) entoure au moins partiellement ladite surface
de fond de carter (102), et en ce que le support de vannes (54) est fixé à une paroi arrière de carter (40) d'une part,
et à une pièce intermédiaire de carter (50) autoporteuse et maintenue sur le fond
de carter (52), ou bien à une paroi avant de carter (42) d'autre part.
2. Appareil de préparation de boissons selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
a) le carter (32) est réalisé sous la forme d'un carter autoporteur (32), le carter
(32) comporte une pluralité de pièces de carter (36) fabriquées en une matière plastique,
et au moins une partie des pièces de carter (36) comportent des dispositifs de maintien
de composants pour assurer le maintien d'autres composants formant l'appareil de préparation
de boissons (10),
et/ou
b) le carter (32) est réalisé au moins en partie par des pièces de matière plastique
(38) autoporteuses.
3. Appareil de préparation de boissons selon la revendication 2,
caractérisé en ce que
a) les pièces de carter (36) comprennent notamment le support de vannes, le couvercle
de carter supérieur (34), une paroi arrière de carter (40), une paroi avant de carter
(42), une paroi latérale de carter droite et gauche (46, 48), une pièce intermédiaire
de carter (50) agencée entre la paroi avant de carter (42) et la paroi arrière de
carter (40), et un fond de carter (52),
et/ou
b) sur au moins une partie des pièces de carter (36) sont agencés ou formés des éléments
de maintien de câbles (92, 94) pour fixer des conducteurs de branchement et/ou des
câbles, notamment des éléments de maintien de câbles (92, 94) formés intégralement
avec lesdites pièces, les éléments de maintien de câbles (92, 94) étant notamment
réalisés sous la forme de pattes ou de crochets.
4. Appareil de préparation de boissons selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que lesdites au moins deux vannes de commande et/ou de régulation (64)
a) sont réalisées sous la forme de vannes pouvant être commandées électriquement,
et/ou
b) présentent un entrainement de vanne (66), notamment électromagnétique, pour assurer
l'ouverture et/ou la fermeture de celles-ci.
5. Appareil de préparation de boissons selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que lesdites au moins deux vannes de commande et/ou de régulation (64) présentent une
entrée de vanne (68) et une sortie de vanne (70), qui sont orientées dans des directions
mutuellement opposées.
6. Appareil de préparation de boissons selon la revendication 5,
caractérisé en ce que
a) lesdites au moins deux vannes de commande et/ou de régulation (64) sont agencées
sur le support de vannes (54) de manière telle, que leurs entrées de vanne (68) et
leurs sorties de vanne (80) soient dirigées en direction d'un côté arrière de carter
(74) du carter (32) ou en direction d'un côté avant de carter (72) du carter,
et/ou
b) ladite au moins une vanne de commande et/ou de régulation (64) est agencée sur
le support de vannes (54) de manière telle, que l'entrainement de vanne (66) soit
agencé entre l'entrée de vanne (68) et la sortie de vanne (70) d'une part et le couvercle
de carter supérieur (34) d'autre part.
7. Appareil de préparation de boissons selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
a) sur le support de vannes (54) est agencé au moins un contacteur manométrique (76)
interagissant ou relié avec un réseau de conduites de liquide (28) et/ou un réseau
de conduites de CO2 (162),
et/ou
b) le support de vannes (54) présente un dispositif de guidage de câbles (84), et
des conducteurs de raccordement électrique (78) de l'appareil de préparation de boissons
(10), vers des composants commandés électriquement agencés notamment sur le support
de vannes (54), sont posés sur ou dans le dispositif de guidage de câbles (84),
et/ou
c) le support de vannes (54) définit un axe longitudinal, qui s'étend transversalement
à une ligne de liaison entre un côté avant de carter (72) et un côté arrière de carter
(74) du carter (32),
et/ou
d) le réservoir de collecte de liquide (100) présente une sortie de réservoir de collecte
de liquide (108) pour vider le liquide qui y a été collecté,
et/ou
e) l'appareil de préparation de boissons comporte un détecteur (110) pour déterminer
un niveau de remplissage de liquide (112) collecté dans le réservoir de collecte de
liquide (100).
8. Appareil de préparation de boissons selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
a) la paroi latérale de carter droite et/ou gauche (46, 48) sont agencées de manière
amovible, sans démonter d'autres pièces du carter (32), sur les autres pièces du carter
(32) formant le carter (32),
et/ou
b) la paroi arrière de carter (40) présente un passage de traversée pour l'entrée
de liquide (14) et/ou un évidement de passage pour un dispositif de raccordement au
réseau (120) en vue d'assurer le branchement électrique à un réseau de courant,
le dispositif de raccordement au réseau (120) étant notamment réalisé sous la forme
d'une prise de branchement de fiche de raccordement au réseau.
9. Appareil de préparation de boissons selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par un bac d'égouttage (122), qui est agencé sous la sortie de boissons.
10. Appareil de préparation de boissons selon la revendication 9,
caractérisé en ce que le bac d'égouttage (122)
a) peut être inséré, à la manière d'un tiroir, au moins partiellement dans le carter
(52), et peut en être retiré complètement pour le vider,
et/ou
b) comporte un corps d'égouttage avec une surface de corps d'égouttage (134) de courbure
convexe orientée en direction de la sortie de boisson (16),
et/ou
c) comprend un couvercle de bac d'égouttage (126), qui ferme au moins partiellement
la partie du bac d'égouttage (122) faisant saillie du carter (52), et présente un
passage de couvercle de bac d'égouttage (128),
le corps d'égouttage (132) étant notamment agencé de manière à ce que soit formée
une ouverture de forme annulaire entre la surface de corps d'égouttage (134) et le
passage de couvercle de bac d'égouttage (128).
11. Appareil de préparation de boissons selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
a) l'appareil de préparation de boissons comporte une vanne de sortie de boisson (24)
associée à la sortie de boissons (16), pour commander une distribution de boisson,
la vanne de sortie de boisson (24) étant notamment réalisée sous la forme d'une vanne
pouvant être commandée et/ou régulée par voie électrique,
et/ou
b) ladite au moins une entrée de liquide (14) étant réalisée sous la forme d'une entrée
d'eau destinée à être reliée à un point de branchement (138) d'un réseau d'eau potable
externe (140),
et/ou
c) l'appareil de préparation de boissons comprend au moins un dispositif de filtre
(142) pour filtrer le liquide pénétrant à travers ladite au moins une entrée de liquide
(14),
le dispositif de filtre (142) comprenant notamment au moins un filtre d'eau (144),
et/ou
d) l'appareil de préparation de boissons comprend au moins un dispositif purificateur
(146) pour purifier le liquide s'écoulant à travers le réseau de conduites de liquide
(28), le dispositif de purification (146) comprenant une source lumineuse d'UV (148)
pour irradier le liquide s'écoulant à travers le réseau de conduites de liquide, avec
un rayonnement UV.
12. Appareil de préparation de boissons selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par un dispositif de mélange de dioxyde de carbone (150) avec une sortie de dioxyde de
carbone (152) pour alimenter le liquide s'écoulant dans le réseau de conduites de
liquide (28), avec du dioxyde de carbone.
13. Appareil de préparation de boissons selon la revendication 12,
caractérisé en ce que
a) la sortie de dioxyde de carbone (152) est en liaison fluidique avec le réseau de
conduites de liquide (28),
et/ou
b) le dispositif de mélange de dioxyde de carbone (150) comprend une vanne de sortie
(154) pour commander et/ou réguler un écoulement de dioxyde de carbone à travers la
sortie de dioxyde de carbone (152),
et/ou
c) le dispositif de mélange de dioxyde de carbone (150) comprend un accumulateur de
dioxyde de carbone (158), notamment sous la forme d'une cartouche de dioxyde de carbone
sous pression.
14. Appareil de préparation de boissons selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé par
a) un dispositif centralisé de commande et/ou de régulation (80) pour commander et
ou réguler des composants de l'appareil de préparation de boissons (10), qui peuvent
notamment être actionnés par voie électrique,
et/ou
b) un support de composants (164) sur lequel sont agencés ou peuvent être agencés
les autres composants, qui forment l'appareil de préparation de boissons (10).
15. Appareil de préparation de boissons selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
a) les autres composants formant l'appareil de préparation de boissons (10) comprennent
notamment lesdites au moins deux vannes de commande et/ou de régulation (64), ledit
au moins un contacteur manométrique (76), le dispositif de purification (146), le
dispositif de mélange de dioxyde de carbone (150) et/ou le dispositif centralisé de
commande et/ou de régulation (80),
et/ou
b) l'appareil de préparation de boissons (10) est réalisé sous la forme d'un distributeur
d'eau (12), notamment sous la forme d'un distributeur d'eau (12) relié au réseau,
pour la distribution d'eau potable (18).