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EP 3 221 205 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.09.2018 Patentblatt 2018/37 |
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Anmeldetag: 23.12.2015 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2015/081139 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2016/113098 (21.07.2016 Gazette 2016/29) |
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VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUR SPERRUNG UND SIGNALISIERUNG EINES MIT ACHSZÄHLERN AUSGERÜSTETEN
GLEISABSCHNITTES
METHOD AND DEVICE FOR BLOCKING AND SIGNALING A TRACK SECTION EQUIPPED WITH AXLE COUNTERS
PROCÉDÉ ET DISPOSITIF DE BLOCAGE ET DE SIGNALISATION D'UNE SECTION DE VOIE ÉQUIPÉE
DE COMPTEURS D'ESSIEUX
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
15.01.2015 DE 102015200552
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.09.2017 Patentblatt 2017/39 |
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Patentinhaber: Siemens Aktiengesellschaft |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- BRINKMANN, Christian
38302 Wolfenbüttel (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 2 206 635 DE-A1- 10 343 765
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EP-A2- 2 774 826
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Sperrung eines mit Achszählern ausgerüsteten
Gleisabschnittes und Signalisierung der Sperrung an die in dem Gleisabschnitt arbeitsbedingt
befindlichen Personen sowie eine entsprechende Vorrichtung.
[0002] Der Sicherheit und dem Gesundheitsschutz von Personen, die sich arbeitsbedingt im
Gefahrenbereich der Gleise von Schienenfahrzeugen aufhalten müssen, kommt eine große
Bedeutung zu. Allein im Bereich der Deutschen Bahn AG werden täglich etwa 3000 Baustellen
für Gleisbau- und Gleisreparaturarbeiten sowie für Wartungszwecke betrieben. Von Schienenfahrzeugen,
die im Gegensatz zu Kraftfahrzeugen nicht ausweichen können und deren Bremswege extrem
lang und schwer abschätzbar sind, geht naturgemäß eine erhebliche Gefahr aus. Hinzu
kommt, dass durch die vergleichsweise geringe Geräuschemission moderner Schienenfahrzeuge
deren akustische Wahrnehmbarkeit, insbesondere bei größerem Umgebungslärm, erheblich
erschwert ist.
[0003] Bisher werden für die sogenannte Rottenwarnung entweder organisatorische Maßnahmen
ergriffen oder es erfolgt eine Sperrung des betreffenden Gleisabschnittes, wobei eine
Signalisierung der Sperrung beziehungsweise eine sicherungstechnisch unterstützte
Warnung erfolgt.
[0004] Das Sperren des Gleisabschnittes bewirkt, dass auf diesem Gleisabschnitt kein Zugverkehr
stattfinden kann. Bei einer bekannten Befahrbarkeitssperre wird diese vom Fahrdienstleiter
im Stellwerk eingetragen und daraufhin automatisch im Bahnbetrieb berücksichtigt.
Für dieses Verfahren ist eine enge Abstimmung per mündlicher Kommunikation, insbesondere
mittels Funk, zwischen den Personen im Gleisabschnitt und dem Fahrdienstleiter erforderlich,
um sicherzustellen, dass der jeweils gesperrte Gleisabschnitt wirklich den tatsächlichen
Aufenthaltsort der im Gleisbereich befindlichen Personen überdeckt. Hierbei sind jedoch
Irrtümer durch menschliches Versagen nicht auszuschließen. Außerdem besteht eine Unsicherheit
bezüglich der Ausdehnung und Lage der gegen Befahren gesperrten Gleisabschnitte, insbesondere
wenn mehrere Gleise direkt nebeneinander verlaufen. Um den Bahnbetrieb möglichst wenig
zu beeinträchtigen, werden zudem Befahrbarkeitssperren teilweise nur sehr kurzzeitig
oder nicht durchgängig während des gesamten Zeitraumes der Gleisarbeiten vorgenommen,
so dass immer wieder Zeiten ohne jegliche Sperrung, das heißt ohne wirksame technische
Sicherung auftreten.
[0005] Bei einer anderen Lösung, die das Vorhandensein von Gleiskreisen voraussetzt, werden
Arbeiten in Gleisen durch Schienenklammern geschützt. Die Schienenklammer sind durch
ein Kabel verbunden und schließen damit den Gleiskreis kurz, wodurch eine sichere
Belegt-Meldung erzeugt wird, die stellwerkseitig ausgewertet wird. Eine solche Lösung
zeigt das Dokument
EP 2 206 635 A1.
[0006] Nachteilig ist insbesondere, dass diese Lösung bei Gleisfreimeldesystemen mit Achszählern
nicht funktioniert, weil Störungen von Achszählern von übergeordneten Systemen, insbesondere
Stellwerk, ATP (Automatic Train Protection) und/oder ATO (Automatic Train Operation)
und/oder ATS (Automatic Train Supervision), nicht notwendigerweise restriktiv, das
heißt als Belegt -Meldung, ausgewertet werden.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Gefährdung von in einem mit Achszählern
ausgerüsteten Gleisabschnitt arbeitsbedingt befindlichen Personen zu reduzieren. Dabei
ist insbesondere sicherungstechnische Funktionsweise bei möglichst geringem Aufwand
anzustreben.
[0008] Verfahrensgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass ein Ausgangssignal mindestens
eines der den Gleisabschnitt begrenzenden Achszähler derart eingestellt oder konfiguriert
wird, dass stellwerkseitig die Sperrung des Gleisabschnittes bewirkt wird, wobei die
Sperrung an den Gleisabschnitt zurückgemeldet und signalisiert wird.
[0009] Die Aufgabe wird gemäß Anspruch 7 auch durch eine Vorrichtung gelöst, bei der einer
der Achszähler mit einer Einrichtung zur Erzeugung eines sperrungsspezifischen Ausgangssignals
verbunden ist.
[0010] Auf diese Weise werden mittels Achszähler sichere Befahrbarkeitssperren erzeugt,
welche, vorzugsweise permanent, optisch und/oder akustisch an die in den Gleisabschnitt
befindlichen Personen signalisiert werden. Die bisher notwendige, überwiegend mündlich
durchgeführte und damit fehleranfällige Kommunikation zwischen Personen im Gleisbereich
und Fahrdienstleiter entfällt. Dadurch werden bestimmte Fehlerquellen, insbesondere
falsche Ortsbestimmung der Personen, Sperrung eines falschen Gleises oder eines falschen
Gleisabschnittes, ausgeschlossen. Durch die Achszähler können Gleisarbeiten durch
eine Vor-Ort-Maßnahme gesichert werden. Vorlaufzeiten oder eine zeitlich längere Sperrung
als tatsächlich notwendig entfallen. Außerdem wird weitgehend bestehende Technik genutzt.
Lediglich das Ausgangssignal der Achszähler muss derart einstellbar oder konfigurierbar
sein, dass ein sperrungsspezifisches Ausgangssignal erzeugt wird, welches stellwerkseitig
immer als Belegt-Meldung interpretiert wird. Diese Art der Belegt-Meldung kann von
den üblichen Belegt-Meldungen unterscheidbar ausgebildet sein.
[0011] Die Einstellung oder Konfiguration des Achszähler-Ausgangssignal kann beispielsweise
auf Basis eines hinreichend langen Datentelegramms, das an das Stellwerk gesendet
wird, oder mittels kryptografischer Schlüssel erfolgen, um die erforderliche signaltechnische
Sicherheit zu erreichen. Gemäß Anspruch 2 ist vorgesehen, dass die Sperrung durch
stellwerkseitige Ansteuerung einer Einrichtung des Achszählers rückgemeldet wird.
Die Rückmeldung kann beispielsweise direkt am Achszähler durch eine LED angezeigt
werden. Dadurch ist für die Personen im Gleisabschnitt sichergestellt, dass die Sperrung
stellwerkseitig tatsächlich erfolgt ist. Entsprechend der Betriebsordnung des jeweiligen
Bahnbetreibers kann die Befahrbarkeitssperre auch durch den Fahrdienstleiter an den
Gleisabschnitt rückgemeldet werden. Das Vorhandensein eines Funksystems kann vorausgesetzt
werden, da bei herkömmlichen Verfahren eine Abstimmung zwischen den im Gleisabschnitt
befindlichen Personen und dem Fahrdienstleiter zwingend erforderlich ist. Vorzugsweise
wird die erfolgreiche Einrichtung der Befahrbarkeitssperre an ein mobiles Bediengerät
des Personals im Gleisabschnitt übermittelt und angezeigt. Auch das Nichtvorhandensein
der gewünschten Befahrbarkeitssperre, beispielsweise aus sicherheitstechnischen Gründen
im Stellwerk, wird, gegebenenfalls mit Angabe zur Ursache, an den Gleisabschnitt übermittelt
und dort signalisiert.
[0012] Eine weitere Alternative oder zusätzliche Rückmeldung der Sperrung erfolgt gemäß
Anspruch 3 durch stellwerkseitiges Aktivieren einer automatischen Nachricht an dem
Gleisabschnitt. Beispielsweise kann bei erfolgreicher Einrichtung der Befahrbarkeitssperre
automatisch eine SMS-Nachricht an den Gleisabschnitt gesendet werden.
[0013] Vorzugsweise ist gemäß Anspruch 4 vorgesehen, dass das Achszähler-Ausgangssignal
richtungsabhängig moduliert wird. Diese Verfahrensweise bietet sich insbesondere bei
Achszählern in Form von Doppelsensoren an.
[0014] Gemäß Anspruch 5 wird das Achszähler-Ausgangssignal zur Übertragung eines mehrere
Achszählabschnitte umfassenden Gleisabschnittes an das Stellwerk moduliert. Dadurch
können unterschiedlich lange Befahrbarkeitssperren auf einfache Weise und mit einem
einzigen Datentelegramm, das von einem einzigen Achszähler an das Stellwerk gesendet
wird, realisiert werden.
[0015] Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung des Verfahrens besteht gemäß Anspruch 6
darin, dass das Achszähler-Ausgangssignal zur Übertragung einer Achszähleridentifikationsnummer
und/oder einer Zeitinformation an das Stellwerk moduliert wird. Die Modulation dieser
Achszähler-ID ist einem bestimmten Achszähler zugeordnet und ist in diesem hinterlegt,
wodurch signaltechnische Sicherheit erreicht werden kann.
[0016] Die Erfindung wird nachfolgend anhand einer figürlichen Darstellung näher erläutert.
[0017] Die Figur zeigt eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels zur Signalisierung
einer Befahrbarkeitssperre an Arbeits-Personal 1, wobei streckenseitig 2 Achszähler
3 und 4 vorgesehen sind. Üblicherweise werden die Ausgangssignale der beiden Achszähler
3 und 4 über einen Achszählrechner 5 an ein Stellwerk 6 übertragen. Dem Stellwerk
6 ist dabei eine ATP-Einrichtung (Automatic Train Protection) 7 parallelgeschaltet
und eine ATS-Einrichtung (Automatic Train Supervision) 8 nachgeschaltet. Ein Fahrdienstleiter
9 stellt durch Kommandofreigabe sicher, dass der zwischen den Achszählern 3 und 4
befindliche Achszählabschnitt 10 "frei oder belegt" 11 ist. Bei bestimmten Achszählfehlern
gibt es außerdem den Zustand "gestört" 12, der nicht automatisch zu einer Belegt-Meldung
führen muss.
[0018] Eine sichere Sperrungs-Meldung ist aber erforderlich, wenn der Achszählabschnitt
10 gesperrt werden soll, da sich in diesem Achszählabschnitt 10 arbeitsbedingt Personen
1 befinden.
[0019] Dazu wird ein dritter Zustand "gesperrt" 13 erzeugt, der mittels einer den Achszähler
3 beaufschlagenden Modulationseinrichtung 14 eingestellt wird. Das Ausgangssignal
des Achszählers 3 wird dabei von dem Arbeits-Personal 1 derart verändert, dass über
den Achszählrechner 5 ein Signal an das Stellwerk 6 übertragen wird, welches stellwerkseitig
als Sperrbefehl für den Achszählabschnitt 10 interpretiert wird. Diese Befahrbarkeitssperre
wird automatisch oder durch den Fahrdienstleiter 9 an das Arbeits-Personal 1 rückgemeldet.
Auf diese Weise ist sichergestellt, dass der Achszählabschnitt 10 für Schienenfahrzeuge
gesperrt ist, wobei die Sperrung optisch und/oder akustisch zur Information des Arbeits-Personals
11 signalisiert wird, solange an der Modulationseinrichtung 14 die Sperranforderung
eingestellt bleibt. Dadurch ist eine zeitlich und örtlich exakt dem tatsächlichen
Bedarf des Arbeits-Personals 1 entsprechende Sperrung des jeweiligen Gleisabschnittes
möglich.
[0020] Außer der Sperranforderung können durch die Modulation des Ausgangssignals des Achszählers
9 auch Zusatzinformationen, beispielsweise bezüglich der Richtung und der Anzahl der
zu sperrenden Achszählabschnitte 10 oder die Achszähler-ID oder auch eine Zeitinformation,
an das Stellwerk 6 zwecks Auswertung und gegebenenfalls Initiierung entsprechender
Reaktionen, übertragen werden. Die erreichbare Sicherheit wird dadurch nochmals verbessert,
wobei vorhandene Komponenten lediglich durch die Modulationseinrichtung 14 zur Einstellung
des dritten Zustandes "gesperrt" 13 erforderlich ist.
1. Verfahren zur Sperrung (13) eines mit Achszählern (3, 4) ausgerüsteten Gleisabschnittes
und Signalisierung der Sperrung an die in dem Gleisabschnitt arbeitsbedingt befindlichen
Personen (1), wobei ein Ausgangssignal mindestens eines der den Gleisabschnitt begrenzenden
Achszähler (3) derart eingestellt oder konfiguriert wird, dass stellwerkseitig (6)
die Sperrung (13) des Gleisabschnittes bewirkt wird, wobei die Sperrung (13) an den
Gleisabschnitt rückgemeldet und signalisiert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrung (13) durch stellwerkseitige (6) Ansteuerung einer Einrichtung des Achszählers
(3) rückgemeldet wird.
3. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrung (13) durch stellwerkseitiges (6) Aktivieren einer automatischen Nachricht
an den Gleisabschnitt rückgemeldet wird.
4. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Achszähler-Ausgangssignal richtungsabhängig moduliert wird.
5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Achszähler-Ausgangssignal zur Übertragung eines mehrere Achszählabschnitte (10)
umfassenden Gleisabschnittes an das Stellwerk (6) moduliert wird.
6. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Achszähler-Ausgangssignal zur Übertragung einer Achszähleridentifikationsnummer
und/oder einer Zeitinformation an das Stellwerk (6) moduliert wird.
7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorangehenden Ansprüche,
wobei einer der Achszähler (3) mit einer Einrichtung (14) zur Erzeugung eines sperrungsspezifischen
Signalsmusters verbunden ist.
1. Method for blocking (13) a track section equipped with axle counters (3, 4) and signalling
of the blocking to the persons (1) located in the track section by virtue of their
work,
wherein
an output signal from at least one of the axle counters (3) delimiting the track section
is set or configured such that the blocking (13) of the track section is effected
in the interlocking (6), wherein the blocking (13) is reported and signalled to the
track section.
2. Method according to claim 1,
characterised in that
the blocking (13) is reported by actuation in the interlocking (6) of a device of
the axle counter (3).
3. Method according to one of the preceding claims,
characterised in that
the blocking (13) is reported by activation in the interlocking (6) of an automatic
message to the track section.
4. Method according to one of the preceding claims,
characterised in that
the axle counter output signal is modulated as a function of direction.
5. Method according to one of the preceding claims,
characterised in that
the axle counter output signal is modulated for transmission to the interlocking (6)
of a track section comprising a plurality of axle counting sections (10).
6. Method according to one of the preceding claims,
characterised in that
the axle counter output signal is modulated for transmission of an axle counter identification
number and/or an item of time information to the interlocking (6).
7. Device for performing the method according to one of the preceding claims,
wherein
one of the axle counters (3) is connected to a device (14) for generating a blocking-specific
signal pattern.
1. Procédé de blocage (13) d'une section de voie équipée de compteurs (3, 4) d'essieux
et de signalisation du blocage aux personnes (1) se trouvant, par leur travail, dans
la section de voie,
dans lequel
on règle ou on configure un signal de sortie d'au moins l'un des compteurs (3) d'essieux
délimitant la section de voie, de manière à provoquer, du côté (6) d'un poste d'aiguillage,
le blocage (13) de la section de voie, le blocage (13) étant annoncé en retour et
signalé à la section de voie.
2. Procédé suivant la revendication 1,
caractérisé en ce que
on indique en retour le blocage (13) en commandant, du côté (6) du poste d'aiguillage,
un dispositif du compteur (3) d'essieux.
3. Procédé suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'on indique en retour à la section de voie le blocage (13) par une activation du
côté (6) du poste d'aiguillage d'un message automatique.
4. Procédé suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'on module le signal de sortie du compteur d'essieux en fonction du sens.
5. Procédé suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'on module le signal de sortie du compteur d'essieux pour la transmission au poste
(6) d'aiguillage d'une section de voie comprenant plusieurs sections (10) à compteurs
d'essieux.
6. Procédé suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'on module le signal de sortie du compte d'essieux pour la transmission au poste
(6) d'aiguillage d'un numéro d'identification de compteur d'essieux et/ou d'une information
de temps.
7. Système pour effectuer le procédé suivant l'une des revendications précédentes,
dans lequel
l'un des compteurs (3) d'essieux est relié à un dispositif (14) de production d'un
motif de signal spécifique au blocage.

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