[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Moppbezug und einen Mopphalter mit aufeinander
abgestimmten Eingreifelementen, insbesondere für den Einsatz im gewerblichen Reinigungswesen,
bevorzugt in Reinräumen und Kliniken.
[0002] Im gewerblichen Reinigungswesen müssen große Flächen in kurzer Zeit gereinigt werden.
Da die Schmutzaufnahmefähigkeit eines Mopptuches begrenzt ist, muß dieses von der
Reinigungskraft regelmäßig gegen ein neues ausgetauscht und später gereinigt werden.
Während der für den Austausch benötigten Zeit ruht die Reinigung, so dass es sowohl
auf schnelle Wechselbarkeit des Mopptuchs als auch auf dessen einfache und gründliche
Reinigung ankommt. Die Reinigungsfachkraft führt daher auf einem Reinigungswagen trockene
oder vorbefeuchtete Moppbezüge in offenen oder geschlossenen Vorratsbehältern mit
und entnimmt diese mittels eines Mopphalters.
[0003] Seid langem bekannt sind Moppbezüge mit einer Wischseite und einer gegenüberliegenden
Führungsseite, wobei auf der Führungsseite zwei einander gegenüberliegende Eingriffstaschen
für einen Mopphalter vorgesehen sind. Die beiden Seiten können auch durch jeweils
eine auch zueinander unterschiedliche Materiallage verwirklicht werden, die dann an
ihren jeweiligen, aufeinander zuweisenden Rückseiten miteinander verbunden sind. Derartige
Moppbezüge werden in großem Umfang in der gewerblichen Reinigung auch und gerade von
Reinräumen oder im Klinikbereich eingesetzt. Die Wisch- oder Arbeitsseite der Moppbezüge
kann aus verschiedenen Materialien gefertigt sein, insbesondere aus Mikrofasern, die
zu Schlaufen, einem Flor oder als Gewebe ausgebildet sind. Die Führungs- oder Halteseite
dient dazu, die lösbare Verbindung des Moppbezuges zu einem Mopphalter herzustellen.
[0004] Die Eingriffstaschen bestehen in der Regel aus einer flächigen Stofflage, deren Hauptseite
in etwa parallel zum Moppbezug verläuft und die an einer Seite offen und an den restlichen
drei Seiten am Moppbezug angenäht oder allgemeiner festgelegt ist. Diese Taschen weisen
mit ihren Öffnungen aufeinander zu und sind am Moppbezug mit größtmöglichem Abstand
zueinander angeordnet, bei den üblichen rechteckigen Moppbezügen also im Bereich von
deren Schmalseiten. Diese flächigen, weichen Stofflagentaschen liegen im unbenutzten
Zustand des Moppbezuges auf der Halteseite auf, sind also für eine einzuführende Wischerplatte
eher schlecht zugänglich.
[0005] Gerade in der gewerblichen Anwendung müssen derartige Moppbezüge häufig gereinigt
und sterilisiert werden, wobei geringe Flottenverhältnisse eingesetzt werden, also
mit wenig Waschflotte eine große Warenmenge gereinigt wird. Trotz erfolgreicher Reinigung
sammeln sich in den Eingriffstaschen mit der Zeit oftmals Fasern, Faserreste und Flusen,
die, obwohl sie die Reinigung der Reinräume ganz überwiegend nicht gefährden, von
den Anwendern zu Recht als potentielle Eintragsquelle von Verunreinigungen angesehen
werden. Es ist daher bekannt, die Ecken der Taschen zu öffnen, also die der Eingriffsöffnung
gegenüberliegende Seite der Tasche kürzer auszubilden als die Seite mit der Eingriffsöffnung.
Es hat sich jedoch gezeigt, dass diese Maßnahme unzureichend ist und vor allem dazu
führt, dass die Ecken der Wischerplatte des Mopphalters nicht mehr ausreichend vom
Moppbezug umschlossen sind und so leicht gegen Wände, Fußleisten und Gegenstände stoßen
können. Dies kann zu Beschädigungen am Mopphalter oder schlimmer am zu reinigenden
Raum und dessen Einrichtung führen.
[0006] Ebenfalls bekannt ist, bei derartigen Mopptüchern auf der der Eingriffsöffnung gegenüberliegenden
Seite der Eingriffstasche mindestens eine Öffnung außerhalb ihrer Eckbereiche vorzusehen
oder die Eingreiftasche gleich aus miteinander verbundenen Stoff- oder Gewebestreifen
aufzubauen, die ebenfalls flächig sind und in etwa parallel zum Moppbezug verlaufen.
Hierdurch wird der Ein- und Austritt der Waschflotte und damit das Abführen von Verunreinigungen
wie Fasern, Faserstücken oder dergleichen mehr deutlich erleichtert, es bilden sich
keine oder kaum nicht durchströmte Totvolumina in der Eingriffstasche, insbesondere
wird der Waschflotte ermöglicht, einen vom Einströmweg unterschiedlichen Abströmweg
zu verwenden, so dass eine deutlich bessere Durchspülung gewährleistet ist. Nachteilig
ist jedoch, dass diese Bänder nur schwer mit dem Mopphalter greifbar sind, so dass
eine Reinigungsfachkraft eigentlich ihre Hände zuhilfe nehmen müsste, was jedoch aus
kontaminationsgründen unerwünscht ist. Nachteilig ist auch, dass die Ecken des Moppbezuges
so nur schlecht geführt sind und leicht umklappen, nach Art eines Eselsohrs. Dies
erschwert oder verhindert gar eine gründliche Reinigung.
[0007] Aus der
EP 1 994 871 A1 ist ein Reinigungsbezug mit zwei Einschubtaschen aus Kunststoff bekannt, die stets
zur Aufnahme eines Mophalters offen stehen. Diese Kunststofftaschen sind aufgenäht
oder aufgeschweist und weisen seitliche, keilförmige Führungsflanken auf, die sich
senkrecht zur Halteseite des Moppbezuges erstrecken. Zusätzlich können in den Ecken
der Kunststofftaschen Öffnungen vorgesehen sein, um Reinigungsflotte austreten zu
lassen. Diese Kunststofftaschen stehen damit stets von der Halteseite des Moppbezuges
ab und liegen im unbenutzten Zustand nicht parallel zu diesem auf diesem auf, erstrecken
sich also orthogonal zu der Hauptfläche des Moppbezuges.
[0008] Aus der
DE G 93 20 808 U1 ist ein ähnliches Kunststoffteil als Tasche bekannt, bei dem sich die gegenüber der
Eingriffsöffnung für die Wischerplatte eine Öffnung im Mittenbereich der Tasche befindet.
Die Kunststofftaschen erstrecken sich dabei bis in die Ecken des Moppbezuges, der
randläufig eine eingenähte Kunststoffversteifung aufweist.
[0009] Die
DE 44 39 363 A1 offenbart einen Moppbezug, bei dem zur Verstärkung umlaufend ebenfalls ein Gummiprofil
in den nach oben umgeschlagenen Rand eines Moppbezuges eingenäht ist. Zusätzlich ist
ein nur an seinen beiden gegenüberliegenden Enden mit dem Moppbezug an dessen Schmalseite
vernähter Textilstreifen vorgesehen, der durch Aufspreizung durch das Gummiprofil
im Nahtbereich etwas aufsteht und damit das Einführen einer Wischerplatte erleichtert.
[0010] Die im Rahmen der gewerblichen Reinigung eingesetzten Mopphalter weisen üblicherweise
einen Stil auf, der an seinem bodenseitigen Ende mittels eines Stilhalters in einem
Gelenk befestigt ist, das wiederum mit einer Wischerplatte verbunden ist. Das Gelenk
setzt dabei in etwa in der Mitte der Wischerplatte an, um einen möglichst gleichmäßigen
Anpressdruck des Mopptuches auf den Boden zu ermöglichen. Die Wischerplatte weist
in der Regel Klappflügel auf, deren abgeklappte Enden in die Eingriffstaschen eingeführt
und danach aufgeklappt und arretiert werden. Hierdurch wird der gegriffene Moppbezug
leicht um den Mopphalter gespannt und ist einsetzbar. Die Enden der Wischerplatte
bilden damit Befestigungseinrichtungen.
[0011] Es ist nun Aufgabe der Erfindung, ein Mopptuch und einen Mopphalter anzugeben, die
einen schnellen Wechsel der Mopptücher bei gleichzeitig hoher Reinigbarkeit und günstiger
Fertigung der Mopptücher erlauben.
[0012] Diese Aufgabe wird bei einem Moppbezug aufweisend eine Arbeitsseite und eine Halteseite,
wobei die Halteseite zwei oder mehr erste Verbindungselemente aufweist, wobei die
Verbindungselemente einen Befestigungsabschnitt aufweisen, wobei die Verbindungselemente
aus einem Kunststoff bestehen, wobei die Verbindungselemente steif und sich überwiegend
orthogonal zu einer Hauptebene der Halteseite erstreckend ausgebildet sind, dadurch
gelöst, dass mindestens ein Verbindungselement durchgreifbar und untergreifbar ausgebildet
ist. Im Gegensatz zu den bisherigen flächigen Taschen oder Gewebestreifen, die sich
im wesentlichen parallel zur Oberfläche des Moppbezuges erstreckend und nicht orthogonal
dazu sind und im Gegensatz zu der steifen aufstehenden und sich im wesentlichen orthogonal
zu einer Hauptebene der Halteseite erstreckenden Tasche aus Plastik schlägt die Erfindung
nunmehr ein Verbindungselement vor, welches sowohl untergreifbar als auch durchgreifbar
ist. Hierbei versteht die Erfindung unter steifen Verbindungselementen solche, die
im Vergleich zum Material des Moppbezuges wesentlich schwerer zu verformen sind, also
unter höherem Kraftaufwand. Beispielhafte steife Materialien im Sinne der Erfindung
sind Kunststoffe oder Kompositmaterialien, beispielhafte steife Ausgestaltungen sind
solche, bei denen das ganze Verbindungselement aus einem steifen Material besteht
oder solche, bei denen es aus einer Gerüststruktur von steifem Material gebildet ist,
wie beispielsweise einer Gitternetzstruktur, gegebenfalls ergänzt um eine weichere
Umhüllung oder Füllung. Erfindungsgemäß wären daher auch Verbindungselemente aus einem
Metallkern, beschichtet mit einem Weichkunststoff. Diese Verbindungselemente erstrecken
sich orthogonal von der Oberfläche der Halteseite weg, wobei der Begriff orthogonal
nicht streng mathematisch aufzufassen ist. Erfindungsgemäß sind daher auch solche
Erstreckungen, bei denen zwischen der Flächennormalen des Moppbezuges und der tatsächlichen
oder gedachten Längsachse des Verbindungselements ein Winkel eingeschlossen ist, bis
hin zu einer Ausgestaltung, bei der ein Teil des Verbindungselements parallel zur
Hauptfläche verläuft, insbesondere eines der Enden des Verbindungselementes. Durch
diese Ausgestaltung wird mit großem Vorteil eine Verschmutzungsanfälligkeit des Moppbezuges
vermieden, ohne dass er deshalb schwieriger auf einen Mopphalter aufzuziehen oder
von diesem zu lösen wäre oder nicht vollständig gespannt gehaltert würde. Mit ganz
großem Vorteil ist wenigstens eines der Verbindungselemente erfindungsgemäß sowohl
untergreifbar als auch durchgreifbar. Zusätzlich zu der aus dem Stand der Technik
bekannten, untergreifbaren Tasche ist dieses Erfindungselement auch durchgreifbar,
ermöglicht es also einem durchsetzenden Teil eines Mopphalters, sich bis in die Ecken
und/oder sich bis sehr nah an die Schmalseite des Moppbezuges zu erstrecken, um den
Moppbezug so möglichst vollflächig im Einsatzfall auf dem zu reinigenden Bodenbelag
anliegend zu halten. Mit Vorteil wird so eine Erstreckung des steifen Kunststoffmaterials
bis in die Ecken des Moppbezuges vermieden, wo sie beim Einsatz an möglicherweise
empflindliche Oberflächen, Geräte, etc. anstoßen und diese beschädigen könnten. Die
nur untergreifbaren Taschen aus dem Stand der Technik ermöglichen dies nicht, weder
in ihrer weichen Textilform noch in der beschriebenen, steifen Kunststoffform. Gleichzeitig
führt die Durchgreifbarkeit zu einer sehr weiten Öffnung in Richtung auf die Schmalseite
des Moppbezuges gesehen, so dass Waschflotte problemlos ein- und Austreten kann, Ansammlungen
von Fusseln, Staub und ähnlichem sind aufgrund des orthogonalen Verlaufs und damit
Abstandes zur Halteseite praktisch vollständig ausgeschlossen. Eine umlaufende Randverstärkung
wird vermieden, was die Herstellung des Moppbezuges vergünstigt, ohne seine Einsatzfähigkeit
zu beeinträchtigen.
[0013] In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass mindestens ein Verbindungselement
zusätzlich auch umgreifbar ausgebildet ist, also von einer Wischerplatte durchsetzbar,
untergreifbar und umgreifbar ist. Dies stellt eine optimale Halterung des Moppbezuges
am Mopphalter sicher und ermöglicht mit Vorteil ein sicheres und vollständiges Spannen
des Moppbezuges auf einem Mopphalter sowie im Benutzungsfall dessen vollflächigen
Anliegen auf dem zu reinigenden Bodenbelag. Dies bedingt auch einen gewissen Abstand
des Verbindungselements von den Längsseiten des Moppbezuges, um ein Umgreifen zu ermöglichen,
da die Wischerplatte selbstverständlich nicht über den Rand des Moppbezuges hinausragen
darf, vielmehr stets von diesem vor einem Anstoßen wie beschrieben geschützt werden
muß. Die Verbindungselemente sind erfindungsgemäß für einen Formschluß oder für eine
Kombination aus Form- und Kraftschluß mit korrespondierenden Verbindungselmenten eines
Mopphalters vorgesehen. Hierzu können sie beispielsweise zylinderförmig ausgebildet
sein, mit rundem, ovalen oder mehreckigem Querschnitt. Die Mantelfläche dieses Zylinders
ist dabei zum Umgriff durch korrespondierend geformte Verbindungsmittel des Mopphalters
ausgelegt. Die Verbindungsmittel des Moppbezuges sind auch erfindungsgemäß, wenn sie
einen Eingriff aufweisen, also eine Öffnung, die von korrespondierend geformten Verbindungsmitteln
des Mopphalters durchsetzbar sind. Ebenso ist die kinematische Umkehrung erfindungsgemäß,
wenn also die Verbindungsmittel des Moppbezuges in eine Öffnung des Mopphalters eingreifend
ausgebildet sind. Sie sind ebenfalls erfindungsgemäß, wenn sie einen Untergriff aufweisen,
also eine solche Ausgestaltung, die von korrespondierend geformten Verbindungsmitteln
des Mopphalters untergreifbar sind, wozu auch hier die kinematische Umkehrung gehört.
[0014] Besonders einfach ist die Weiterbildung der Verbindungselemente als solche mit einem
freien Ende, insbesondere einem pilzförmig geformten freien Ende. Der so gebildete
Untergriff ist mechanisch stabil, gleichzeitig kann der zylindrische Abschnitt umgriffen
werden, so dass eine Kombination aus Unter- und Umgriff vorliegt.
[0015] In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Verbindungselemente paarweise
miteinander verbunden ausgebildet sind.
[0016] Hierdurch lassen sie sich einfacher und schneller auf dem Moppbezug befestigen, als
wenn sie einzeln wären.
[0017] In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass wenigstens ein Verbindungselement
als Band ausgebildet ist, welches zwei Abstandsabschnitte, zwei Befestigungsabschnitte
und einen Untergriff aufweist. Ein solches Band ist erfindungsgemäß nur im Bereich
seiner beiden Enden, die jeweils als Befestigungsabschnitte ausgebildet sind, mit
dem Moppbezug verbunden, insbesondere vernäht, wobei diese Nähte im Bereich der Längsseiten
des Moppbezuges liegend sind. Mit anderen Worten bildet dieses Band keine Tasche,
ist also vollständig von Reinigungsflotte durchspülbar. Das Band weist eine axiale
Länge auf und eine Dicke, die nicht notwendigerweise über dessen axiale Länge gleichbleibend
sein muß. Die beiden, sich jeweils an einen Befestigungsabschnitt anschließenden Abstandsabschnitt
sind orthogonal im Sinne der Erfindung verlaufend und dienen dazu, den Untergriff
dauerhaft beabstandet zur Hauptfläche des Moppbezuges zu halten, wobei dieser überwiegend
parallel zu dieser verlaufend orientiert ist. Ein solches steifes Kunststoffband ist
mit großem Vorteil stets für eine Wischerplatte geöffnet und ermöglicht ein gleichzeitiges
Untergreifen, Durchgreifen und Umgreifen, wobei ersteres im Bereich des Untergriffs
und letzteres im Bereich der Abstandsabschnitte erfolgend ist.
[0018] Zur genannten Befestigung weisen die Verbindungselemente einen Befestigungsabschnitt
auf. Dieser ist bevorzugt dem Abschnitt des Verbindungsmittels gegenüberliegend ausgebildet,
der zur Verbindung mit Verbindungsmitteln des Mopphalters dienen. Der Befestigungsabschnitt
ist beispielsweise bandartig flach ausgebildet, um mit dem Moppbezug vernähbar zu
sein oder nach Art eines Niet ausgebildet, der das Gewebe des Mopptuches durchsetzt.
Mischformen sind ebenfalls möglich.
[0019] Schließlich ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Verbindungselemente aus einem
chemikalienresisten und abriebfesten, insbesondere autoklavierbaren Kunststoff bestehen.
Derartige Kunststoffe sind steif genug, um die durch den Mopphalter ausgeübten Kräften
auch über einen langen Betriebszeitraum standzuhalten und auch geeignet, den häufigen
Waschzyklen des Moppbezuges standzuhalten.
[0020] Die Erfindung wird auch durch einen Mopphalter, aufweisend eine in etwa rechteckförmige
Wischerplatte, dadurch gelöst, dass die Wischerplatte zu den Verbindungselementen
des Moppbezuges korrespondierend geformte, zweite Verbindungselemente aufweist. Deren
Ausgestaltung ist daher nachrangig zu denjenigen des Moppbezuges und folgt diesen.
Mit anderen Worten: Weisen die Verbindungselemente des Mopptuches einen Eingriff auf,
sind diejenigen des Mopphalters als Eingriff ausgebildet, sind sie als Untergriffe
ausgebildet, sind diejenigen des Mopphalters ein Untergriff. Die durchsetzbaren und
untergreifbaren ersten Verbindungselemente eines erfindungsgemäßen Moppbezuges korrespondieren
also zu entsprechend geformten Durchsetz- und Untergreifverbindungselementen des erfindungsgemäßen
Mopphalters.
[0021] In Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Mopphalters ist vorgesehen, dass die Wischerplatte
an ihren Schmalseiten jeweils einen sich verjüngend ausgebildeten Abschnitt aufweist,
insbesondere einen sich konisch verjüngenden Abschnitt. Dieser Abschnitt erstreckt
sich erfindungsgemäß auch entlang einer Längsachse der rechteckförmigen Wischerplatte
und ist nicht nur unmittelbar an deren Schmalseiten ausgebildet. Dieser Abschnitt
weist eine Weite auf, die kleiner als diejenige von Untergriff und beiden Abstandsabschnitten
zusammen, so dass er diese untergreifen und durchsetzen kann. Unter Durchsetzen wird
hierbei verstanden, dass sich der Abschnitt der Wischerplatte im Einsatzfall von erfindungsgemäßem
Moppbezug und erfindungsgemäßem Mopphalter auf beiden Längsseiten des Bandes erstreckend
ist.
[0022] Weist die Wischerplatte zu dem sich verjüngend ausgebildeten Abschnitt benachbart
angeordnete Stege auf, so ist mit großem Vorteil erreicht, dass diese Stege im Benutzungsfall
den auf der Wischerplatte aufgespannten Moppbezug auch in den Randbereichen stützend
sind, so dass der Moppbezug vollflächig auf einem Untergrund aufliegend gehalten werden
kann.
[0023] In Ausgestaltung des Mopphalters ist vorgesehen, dass er einen Stielhalter und/oder
ein Gelenk und/oder Klappflügel aufweist.
[0024] Der Mopphalter weist weiterhin das Merkmal auf, wonach dass Gelenk und Stielhalter
in etwa in der Mitte der Wischerplatte angeordnet sind.
[0025] Die Erfindung wird schließlich auch durch ein System aus mindestens einem Moppbezug
wie zuvor beschrieben und mindestens einem Mopphalter wie beschrieben gelöst.
[0026] Die Erfindung wird in einer bevorzugten Ausführungsform unter Bezugnahme auf eine
Zeichnung beispielhaft beschrieben, wobei weitere vorteilhafte Einzelheiten den Figuren
der Zeichnung zu entnehmen sind.
[0027] Funktionsmäßig gleiche Teile sind dabei mit denselben Bezugszeichen versehen.
[0028] Die Figuren der Zeichnung zeigen im Einzelnen:
Fig. 1: skizzenhaft mehrere erfindungsgemäße Verbindungselemente eines Mopptuches,
Fig. 2: skizzenhaft mehrere Anordnungen von Verbindungselementen auf der Halteseite
eines Mopptuches,
Fig. 3: skizzenhaft mehrere erfindungsgemäße Mopphalter und
Fig. 4: skizzenhaft eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung.
[0029] Fig. 1 zeigt in Teilfiguren mehrere Formen von erfindungsgemäßen Verbindungselementen 4
eines Mopptuches 1.
[0030] Fig. 1a zeigt in Seitenansicht und Aufsicht einer ersten Form das Verbindungselement 4 als
zylindrischern Körper mit einem pilzförmigen freien Ende 9. Die Unterseite der Schirmkappe
dient als Kontaktfläche 11 zu einem nicht dargestellten Mopphalter, der die Schirmkappe
kontaktierend untergreift. Wenigstens Teile der Mantelfläche des zylindrischen Abschnitt
des Verbindungselementes 4 dienen ebenfalls als Kontaktfläche 11, insbesondere sind
sie zum Umgriff durch den Mopphalter vorgesehen. Gestrichelt dargestellt ist eine
Ausführungsform des Verbindungselementes 4, bei dem der Stiel nicht zylindrisch sondern
mit einem sechseckigen Querschnitt ausgebildet ist, so dass eine zugehörige Ausnehmung
in einem Mopphalter korrespondierend geformt ist, nach Art eines Maulschlüssels. Die
Höhe des zylindrischen Abschnittes beträgt beispielsweise 10mm, kann erfindungsgemäß
jedoch ohne weiteres zwischen 3 mm und 20 mm liegen, auch 30 mm sind erfindungsgemäß.
Diese Höhe korrespondiert zu einer Dicke einer Halteplatte eines Mopphalters, bzw.
zu deren korrespondierend geformten zweiten Verbindungsmitteln. Ein Befestigungsabschnitt
10 erstreckt sich radial auswärts im unteren Bereich, oder Fußende, des Verbindungselementes
4. Gestrichelt angedeutet ist eine Ausgestaltung, bei der der Befestigungsabschnitt
10 zweigeteilt ausgebildet ist, sich also radial rechts und links vom zylindrischen
Abschnitt wegerstreckt. Zwischen den beiden Teilen des Befestigungsabschnittes 10
kann auch ein anderer Winkel als 180° vorgesehen sein, beispielsweise 120° oder 90°,
es können auch mehr als zwei Teile vorgesehen sein, beispielsweise drei, vier oder
mehr.
[0031] Fig. 1b zeigt in Seitenansicht und Aufsicht eine Variante eines Verbindungselementes 4 mit
Untergriff. Dieser ist hier am freien Ende 9 als einseiter runder oder eckiger Steg
angeformt, wobei auch hier die an der Unterseite des Steges befindliche Kontaktfläche
11 kontaktiert wird. Die Mantelfläche dient ebenfalls in Teilen als Kontaktfläche
11. Der Befestigungsabschnitt 10 kann sich sowohl in nur eine Richtung erstrecken,
als auch in mehrere Richtungen, insbesondere mit mehreren Schenklen mit einem Winkel
von 180°, oder T-förmig oder kreuzförmig. Letztere Ausführungsform ist in
Fig. 1b gestrichelt dargestellt und mit verkürzter Länge. Die jeweilien Schenkel des Befestigungsabschnittes
10 sind erfindungsgemäß gleichlang oder unterschiedlich lang ausgebildet.
[0032] Fig. 1c zeigt in Seitenansicht und Aufsicht eine gepaarte Variante von Verbindungselementen
4. Diese wird insbesondere an den nach rechts und links weisenden Enden des Befestigungsabschnittes
10 mit einem darunter befindlichen Moppbezug 1 mit Nähten 12 vernäht. Die Nähte 12
können dabei erfindungsgemäß das gesamte Mopptuch 1 durchdringen, wie dargestellt,
oder in diesem enden. Die Verbindungselemente 4 der zuvor beschriebenen Figuren sind
in gleicher Weise an einem Moppbezug befestigt.
[0033] Fig. 1d zeigt die Variante aus Fig. 1 a eines Verbindungselementes 4 zusätzlich mit einem
Eingriff 8. Dieser ist vorzugsweise im unteren Bereich angeordnet, kann sich jedoch
auch über die gesamte Länge des zylindrischen Teiles erstrecken.
[0034] Fig. 1e zeigt die Variante aus Fig. 1b, bei der der Befestigungsabschnitt 10 nach Art eines
Niet ausgebildet ist, der den Moppbezug 1 durchsetzt.
[0035] Fig. 1f zeigt die Variante aus Fig. 1c eines Verbindungselementes 4 mit einem Eingriff 8.
Gestrichelt angedeutet ist die Variante mit kombiniertem Eingriff 8 und Untergriff
7. Ein entsprechend geformter Teil eines Mopphalters durchsetzt in Benutzungslage
die Öffnung des Eingriffes 8, gleichzeitig wird befindet sich ein anderer Teil des
Mopphalters unterhalb des Untergriffes 7, der diesen übergreift.
[0036] Fig. 1g zeigt eine Variante eines Verbindungselementes 4 in Front- und Seitenansicht, welches
als um 90° gewinkelter Finger ausgebildet ist. Das freie Ende 9 ist hier also gleichsam
umgebogen und verläuft in etwa parallel zu einer Hauptfläche des Moppbezuges. Diese
Ausgestaltung wirkt entweder als Übergriff für eine Wischerplatte eines Mopphalters,
übergreift diese also, oder wirkt als ein Eingriff, der in eine Öffnung eines Mopphalters
eingreift, insbesonder in eine Öffnung, die in der Schmalseite der Wischerplatte angeordnet
ist.
[0037] Die in Fig. 1 dargestellten Varianten von Befestigungsabschnitten 10 und Umgriffen,
Eingriffen oder Untergriffen sind erfindungsgemäß alle miteinander kombinierbar, so
dass beispielsweise der Befestigungsabschnitt 10 aus Fig. 1e mit dem Untergriff 7
aus Fig. 1a kombiniert ist.
[0038] Fig. 2 zeigt schematisch mehrere erfindungsgemäße Positionen von Verbindungselementen 4
auf einem schematischen Mopptuch 1. Diese sind beispielsweise eckständig, randständig,
schmalseitenmittig, einzeln oder gepaart angeordnet. Erfindungsgemäß sind mindestens
zwei Verbindungselemente 4 erforderlich, die ein leicht spannendes Halten des Moppbezuges
1 durch einen Mopphalter ermöglichen. Die Spannung sollte dabei möglichst über die
gesamte Länge des in der Regel rechteckigen Mopptuches erfolgen, die Verbindungselemente
4 also möglichst weit voneinander entfernt angeordnet sein. Das Umklappen der Ecken
wird erfindungsgemäß vermieden, indem entweder die Verbindungseelemente 4 möglichst
eckständig angeordnet werden oder indem sich deren Befestigungsabschnitte möglichst
eckständig bzw. ranständig erstrecken. Einzelne dieser Ausgestaltungen sind in den
Varianten der Fig. 2 dargestellt, diese sind erfindungsgemäß sämtlich miteinander
kombinierbar. Bevorzugt wird jedoch eine möglichst symmetrische Ausgestaltung mit
gleichartig geformten Verbindungselementen. Nähte 12 sind teilweise angedeutet.
[0039] Fig. 3 zeigt skizzenhaft mehrere erfindungsgemäße Mopphalter 13 mit Wischerplatte 14, auf
der oder in der oder an der zweite Verbindungselemente 15 angeordnet oder angeformt
sind.
[0040] Fig. 3a zeigt zweite Verbindungselemente 15, die als einfache, stirnseitig angeordnete und
stirnseitig geöffnete Schlitze in der Wischerplatte 14 ausgebildet sind. Punktiert
gezeichnet sind die Schirmkappen der Untergriffe 7 der Verbindungseinrichtungen 4
des Moppbezuges 1, wie sie in Benutzungslage von den Verbindungselementen 15 untergriffen
sind. Gestrichtelt dargestellt ist die Variante aus Fig. 1g, bei der das umgebogene
freie Ende 9 parallel zur Hauptfläche eines Mopptuches verläuft und auf der Wischerplatte
zu liegen kommt, bzw. von dieser untergriffen wird. Diese Ausgestaltung ist auch dazu
geeignet, die Verbindungselemente 4 aus Fig. 1g zu kontaktieren, also in den Eingriff
8 mit dem Eingriffsteil 16 einzugreifen, bzw. dieses zu durchsetzen. Gleichzeitig
umgreifen die beiden äußeren Stege 17 die Verbindungselemente 4 und kontaktieren die
Kontaktfläche 11 des Untergriffes 7.
[0041] Fig. 3b zeigt eine Ausgestaltung, bei der ein Eingriffsteil 16 vorgesehen ist, das entlang
der Längsachse der Wischerplatte 14 gesehen unterschiedliche Breiten aufweist. Diese
Wischerplatte 14 ist daher dazu geeignet, mit dem Eingriff 8 zu wechselwirken, indem
die Schmalseite der Wischerplatte 14 den Eingriff 8 durchsetzt und gleichzeitig auch
dazu, zwei gestrichelt gezeichnete Untergriffe 7 zu untergreifen. So ist eine doppelte
Kontaktierung der Verbindungselemente 4 ermöglicht.
[0042] Fig. 3c zeigt eine Ansicht einer Stirnseite eines erfindungsgemäßen Mopphalters 13, insbesondere
von dessen Wischerplatte 14. Zu erkennen sind die Höhe H der Wischerplatte 14 von
hier 10 mm sowie zwei zweite Verbindungselemente 15. Die linke ist als Ausnehmung
17 mit gerundetem Grund ausgebildet, in welches im Benutzungsfall der zylindrische
Abschnitt des Verbindungselements 4 des Moppbezuges angeordnet ist, wobei die pilzförmige
Kappe des freien Endes 9, bzw. ein in Richtung auf die Wischerplatte 14 weisendes,
umgebogenes Ende 9 die Wischerplatte 14 übergreift. Rechts ist ein Verbindungselement
15 dargestellt, welches als Öffnung 19 ausgebildet ist, in welches ein Ende 9 eines
Verbindungselementes 4 in Benutzungslage eingreifend ist. Die Verbindungselemente
4 sind punktiert dargestellt. Zu erkennen ist ebenfalls ein Gelenk und das Ende eines
Stiels des Mopphalters.
[0043] Erfindungsgemäß sind alle zweiten Verbindungselemente 15 einer Wischerplatte 14 gleich
ausgebildet, jedoch sind auch unterschiedliche zweite Verbindungselemente 15 pro Wischerplatte
14 erfindungsgemäß.
[0044] Fig. 4 zeigt in drei Teilbildern eine Seitenansicht, eine Aufsicht und eine perspektivische
Ansicht eines bevorzugte Ausführungsform eines Verbindungselements 4 eines schematisch
angedeuteten erfindungsgemäßem Moppbezug 1 sowie skizziert die Lage eines erfindungsgemäßer
Wischerplatte 14 eines Mopphalters 13 in einer Betriebsposition.
[0045] Fig. 4a zeigt eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Bandes 22 als bandförmig steifem
Verbindungselement 4,angeordnet auf der Halteseite 3 eines Moppbezuges 1 auf dessen
Hauptebene 5. Zu erkennen sind die beiden endständigen Befestigungsabschnitte 10,
die mit einer Naht 12 auf dem Moppbezug 1 aufgenäht sind. Von diesen aus erstreckt
sich jeweils ein Abstandsabschnitt 23, der im Sinne der Erfindung orthogonal zu der
Hauptfläche 5 verlaufend ist, insbesondere in einem Winkel von 45°, wobei Winkel von
30° bis 90° erfindungsgemäß sind, bevorzugt sind Winkel zwischen 45° und etwa 65°,
insbesondere 60°. Diese Abstandsabschnitte 23 sind gleichzeitig Materialstärkenübergänge
von einer höheren Materialstärke des Bandes 22 im Bereich der Befestigungsabschnitte
10 zu einer geringeren Materialstärke im Bereich des zwischen den Abstandsabschnitten
23 angeordneten Untergriffs 7. Der Untergriff 7 weist die geringste Materialstärke
innerhalb des Verbindungselements 4 auf, so dass die materialstärkeren Enden des Bandes
22 dieses versteifen und den leichteren Untergriff 7 sicher beabstandet zur Halteseite
haltend sind. Der Untergriff 7 ist damit besonders steif parallel zur Hauptfläche
5 verlaufend gehalten, ohne das er das Gewicht des Moppbezuges unnötig erhöhen würde.
Der Abstand zwischen Halteseite und Unterseite des Untergriffs 7 beträgt zwischen
4 mm und 12 mm, bevorzugt zwischen 6 mm und 8 mm und erlaubt so eine für eine ausreichende
Stabilität erforderliche Materialdicke der Wischerplatte, die den Untergriff 7 im
Benutzungsfall untergreifend ist.
[0046] Fig. 4b zeigt eine Aufsicht auf dieses erfindungsgemäß bevorzugte, bandförmige Verbindungselement
4. Gut zu erkennen sind die Abschnitte 10, 23 und 7 und vor allem die Reduktion in
der Breite des Bandes im Bereich des Untergriffes 7. Gut zu erkennen ist auch, dass
dieses Verbindungselement 4 nur in seinen beiden Endbereichen, gebildet durch die
Befestigungsabschnitte 10, an einem Moppbezug mittels einer Naht 12 aufgenäht ist
und zwar so deutlich beabstandet zu diesen, dass auch ein Umgreifen durch die Wischerplatte
14 möglich ist. Dies ermöglicht ein Untergreifen durch eine hier mit einer strichpunktierten
Linie angedeuteten Wischerplatte 14. Diese Wischerplatte 14 wird demnach von dem Verbindungselement
4 nur über einen sehr geringen Teilbereich ihrer axialen Länge 24 überdeckt, der deutlich
geringer ausfällt, als bei den aus dem Stand der Technik bekannten Taschen, die das
Ende der Wischerplatte vollständig überdecken, so dass dieses zwar die Taschen untergreift,
diese aber nicht im Sinne der Erfindung durchgreift. Die Breitenreduktion macht dieses
Verbindungselement 4 zum einen leichter und damit auch den damit versehenen Moppbezug
1 und dies, ohne Einbußen in der Stabilität hinnehmen zu müssen. Die Rundungen bei
den Übergängen sowohl in der Breite als auch von den einzelnen Abschnitten des Verbindungselements
4 zu den anderen führen zu einem geringen Verletzungsrisiko, geringer bis keiner Beschädigung
bei Reinigungsvorgängen des Moppbezuges, da scharfe, schneid- und/oder reißfähige
Kanten vermieden sind.
[0047] Fig. 4c zeigt eine perspektivische Ansicht dieser bevorzugten, bandförmigen Ausführungsform
eines Verbindungselements 4, angeordnet auf einem skizzierten Moppbezug 1. Zu erkennen
ist, dass das Band 22 von dessen Schmalseite 18 zurückgesetzt ist und auch von dessen
beiden Längsseiten 25, um sowohl ein Durchgreifen, bzw. Durchsetzen und ein Untergreifen
sowie ein Umgreifen durch die erfindungsgemäße Wischerplatte 14 zu ermöglichen. Diese
ist strichpunktiert dargestellt, ist ist mit ihrem sich verjüngenden Abschnitt 20
das Verbindungselement 4 untergreifend und durchgreifend, wobei durchgreifend und
durchsetzend synonym zu verstehen sind. Die erfindungsgemäße Wischerplatte 14 weist
hier jeweils benachbart zum Abschnitt 20 einen Steg 21 auf, der zusammen mit dem Abschnitt
20 dazu führt, dass das Verbindungselement 4 zusätzlich zur Untergreifung und Durchsetzung
auch umgreifend gehalten ist. Die beiden Stege 21 und der zwischen ihnen angeordnete
Abschnitt 20 ergeben zwei schlitzartige Ausnehmungen 17 in der Wischerplatte 14, die
ebenfalls als zweite Verbindungselemente 15 im Sinne der Erfindung anzusehen sind.
Diese werden bei dieser Ausführungsform also durch die Ausgestaltung der axialen Enden
der Wischerplatte 14 gebildet, nämlich durch den sich dort jeweils in der Breite verjüngenden,
insbesondere konisch verjüngenden, Abschnitt 20, sowie die beiden Stege 21, die die
beiden Ausnehmungen 17 definieren.
[0048] Mit großem Vorteil schlägt die Erfindung so ein System aus zwei, aufeinander bezogenen
und aneinander angepaßten Bestandteilen vor, die zusammen ein aufeinander gut abgestimmtes
System aus Moppbezug und Mopphalter ergeben, welches die gewerbliche Reinigung erleichtert
und verbessert.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0049]
- 1
- Moppbezug
- 2
- Arbeitsseite
- 3
- Halteseite
- 4
- Verbindungselement
- 5
- Hauptebene
- 6
- Umgriff
- 7
- Untergriff
- 8
- Eingriff
- 9
- Freies Ende
- 10
- Befestigungsabschnitt
- 11
- Kontaktfläche
- 12
- Naht
- 13
- Mopphalter
- 14
- Wischerplatte
- 15
- Zweite Verbindungselemente
- 16
- Eingriffsteil
- 17
- Ausnehmung
- 18
- Schmalseite
- 19
- Öffnung
- 20
- Abschnitt
- 21
- Steg
- 22
- Band
- 23
- Abstandsabschnitt
- 24
- Axiale Länge Wischerplatte
- 25
- Längsseite
1. Moppbezug (1) aufweisend eine Arbeitsseite (2) und eine Halteseite (3), wobei die
Halteseite (3) zwei oder mehr erste Verbindungselemente (4) aufweist, wobei die Verbindungselemente
(4) einen Befestigungsabschnitt (10) aufweisen, wobei die Verbindungselemente (4)
aus einem Kunststoff bestehen, wobei die Verbindungselemente (4) steif und sich überwiegend
orthogonal zu einer Hauptebene (5) der Halteseite (3) erstreckend ausgebildet sind,
dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Verbindungselement (4) durchgreifbar und untergreifbar ausgebildet
ist.
2. Moppbezug (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Verbindungselement (4) zusätzlich auch umgreifbar ausgebildet ist.
3. Moppbezug (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemente (4) ein freies Ende (9) aufweisen, insbesondere ein pilzförmig
geformtes freies Ende (9).
4. Moppbezug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemente (4) paarweise miteinander verbunden ausgebildet sind.
5. Moppbezug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Verbindungselement (4) als Band (22) ausgebildet ist, welches zwei
Abstandsabschnitte (23), zwei Befestigungsabschnitte (10) und einen Untergriff (7)
aufweist.
6. Moppbezug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Band (22) nicht parallel zur Hauptfläche orientiert ist, insbesondere tordiert
ausgebildet ist.
7. Moppbezug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemente (4) aus einem chemikalienresisten und abriebfesten Kunststoff
bestehen.
8. Mopphalter (13), aufweisend eine in etwa rechteckförmige Wischerplatte (14), dadurch gekennzeichnet, dass die Wischerplatte (14) zu den Verbindungselementen (4) des Moppbezuges (1) korrespondierend
geformte, zweite Verbindungselemente (15) aufweist.
9. Mopphalter (13) gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Wischerplatte (14) an ihren Schmalseiten (18) einen sich verjüngend ausgebildeten
Abschnitt (20) aufweist, insbesondere konisch verjüngenden Abschnitt (20).
10. Mopphalter (13) gemäß Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Wischerplatte (14) zu dem sich verjüngend ausgebildeten Abschnitt (20) benachbart
angeordnete Stege (21) aufweist.
11. Mopphalter (13) gemäß Anspruch 8, 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass er einen Stielhalter und/oder ein Gelenk und/oder Klappflügel aufweist.
12. Mopphalter (13), gemäß Anspruch 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass Gelenk und Stielhalter in etwa in der Mitte einer Wischerplatte angeordnet sind.
13. System aus mindestens einem Moppbezug (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7 und mindestens
einem Mopphalter (13) gemäß einem der Ansprüche 8 bis 12.