[0001] Die vorliegende Patentanmeldung nimmt die Priorität der deutschen Patentanmeldung
DE 10 2016 204 747.7 in Anspruch, deren Inhalt durch Bezugnahme hierin aufgenommen wird.
[0002] Die Erfindung betrifft eine Faltschachtel, eine faltbare Kartonage oder eine Faltbox.
[0003] Die
DE 10 2012 008 749 A1 offenbart eine zusammenlegbare Schachtel, bei der mit einem Fixierteil ein aufgestelltes
Seitenwandteil an gegenüberliegend angeordneten Einsteckplatten gehalten wird. Die
Handhabung der Schachtel ist kompliziert. Das Aufstellen des Seitenwandteils und das
Fixieren der Einsteckplatten mit dem Fixierteil ist umständlich.
[0005] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, Aufbau und Handhabung einer Faltschachtel
zu verbessern.
[0006] Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß gelöst durch eine Faltschachtel mit den in Anspruch
1 angegebenen Merkmalen.
[0007] Erfindungsgemäß wurde erkannt, dass eine Faltschachtel durch einen an einer Außenwand
befestigten, insbesondere schwenkbar angelenkten, Innenrahmen verbessert ist. Rahmenelemente
des Innenrahmens bilden mit einem Wandelement der Außenwand einen umlaufenden Rahmen.
Ein Stabilisierungselement dient zum Stabilisieren des Innenrahmens. Dazu ist das
Stabilisierungselement an der Außenwand, insbesondere an einer Innenseite der Außenwand
befestigt. Die Rahmenelemente sind jeweils schwenkbar miteinander verbunden. Die Wandelemente
der Außenwand sind jeweils schwenkbar miteinander verbunden. Die Faltschachtel ist
zwischen einer flächigen Anordnung und einer aufgefalteten, im Wesentlichen dreidimensionalen
Anordnung verlagerbar. In der flächigen Anordnung ist die Faltschachtel vorteilhaft
lagerbar und transportierbar. In der flächigen Anordnung ist der Platzbedarf für die
Faltschachtel gering. In der aufgefalteten Anordnung ermöglicht die Faltschachtel
die sichere und ästhetisch ansprechende Aufbewahrung von Gegenständen in einem Innenraum,
der von der Außenwand und dem Innenrahmen zuverlässig umschlossen ist. Dadurch, dass
die Faltschachtel einen umlaufenden Rahmen aufweist, ist das Auffalten, also das Überführen
von der flächigen Anordnung in die dreidimensionale Anordnung, vereinfacht. Dadurch,
dass die Rahmenelemente des Innenrahmens mit dem Wandelement der Außenwand einen umlaufenden
Rahmen bilden, ist dieser vorgegeben. Eine fehlerhafte Handhabung beim Auffalten der
Faltschachtel ist ausgeschlossen. Dadurch, dass der Rahmen vorgegeben ist, ist das
Auffalten der Faltschachtel vereinfacht und insbesondere intuitiv möglich.
[0008] Das Stabilisierungselement ist insbesondere separat vom Innenrahmen ausgeführt. Das
Stabilisierungselement ist also nicht Bestandteil des Innenrahmens. Die Stabilisierung
des Innenrahmens ist durch das separate Stabilisierungselement verbessert. Insbesondere
ist durch die separate Ausführung des Stabilisierungselements vom Innenrahmen gewährleistet,
dass ein Zusammen- und Auffalten der Faltschachtel vereinfacht und platzsparend ermöglicht
ist.
[0009] Der umlaufende Rahmen ist bei der Faltschachtel unabhängig von der Faltanordnung
gegeben. Insbesondere ist der umlaufende Rahmen als geschlossene Kontur auch in der
flächigen, zusammengefalteten Anordnung der Faltschachtel gegeben.
[0010] Bei einer Faltschachtel gemäß Anspruch 2 ist der Innenrahmen vorteilhaft gegenüber
der Außenwand verschwenkbar. Insbesondere sind die beiden außenliegenden Rahmenelemente
jeweils schwenkbar an einer Frontwand oder an einer Rückwand der Außenwand angelenkt.
[0011] Ein Innenspiegel gemäß Anspruch 3 ermöglicht eine zusätzliche Stabilisierung der
Befestigung des Innenrahmens an der Außenwand. Der Innenspiegel ermöglicht eine ästhetisch
hochwertige Erscheinung der Faltschachtel.
[0012] Eine Faltschachtel gemäß Anspruch 4 ermöglicht eine vorteilhafte Schwenkbarkeit der
Rahmenelemente gegenüber den Wandelementen. Insbesondere sind Rahmenelement-Schwenkachsen
unabhängig von der Faltanordnung der Faltschachtel zu Wandelement-Schwenkachsen quer
und insbesondere senkrecht orientiert. Die Faltschachtel ermöglicht Schwenkbewegungen
in verschiedenen Raumrichtungen. Insbesondere ist das Aufstellen der Außenwand und
das Auffalten des Innenrahmens um jeweils verschiedene Schwenkachsen möglich. Die
Faltschachtel ermöglicht zusätzliche Freiheitsgrade.
[0013] Die Schwenkachsen zwischen den Rahmenelementen und den Wandelementen und insbesondere
an allen weiteren schwenkbar miteinander verbundenen Elementen der Faltschachtel sind
jeweils durch ein Schwenkgelenk ausgeführt. Ein Schwenkgelenk ist insbesondere durch
eine eingefaltete Nut ausgeführt. Die Nut kann auch gefräst sein. Ein Schwenkgelenk
kann beispielsweise aber auch durch ein Filmscharnier oder in einer anderen Weise
ausgeführt sein.
[0014] Eine Faltschachtel gemäß Anspruch 5 ist unkompliziert herstellbar. Die Außenwand
umfasst mehrere, jeweils schwenkbar miteinander verbundene Wandelemente, die zu einer
im Wesentlichen rechteckhohlförmigen Außenwand angeordnet werden können. Die Außenwand
kann auch eine andere Kontur aufweisen und insbesondere mehr als vier Wandelemente
aufweisen.
[0015] Eine Klappenwand gemäß Anspruch 6 ermöglicht eine vorteilhafte geschlossene Anordnung
als Faltschachtel.
[0016] Ein Halteelement gemäß Anspruch 7 gewährleistet das Halten der Faltschachtel in einer
geschlossenen Anordnung. Das Halteelement kann beispielsweise ein integrierter Magnet
sein, der mit einem entsprechenden Magneten als Gegen-Halteelement zusammenwirkt.
Insbesondere können auch mehr als ein Halteelement mit korrespondierenden Gegen-Halteelementen
vorgesehen sein. Als Halteelement und Gegen-Halteelement ist auch eine an sich bekannte
Klettverschluss-Verbindung oder eine Druckknopf-Verbindung möglich.
[0017] Alternativ kann als Halteelement ein Klebeband verwendet werden, das unmittelbar
an einer Außenseite der Frontwand angeklebt wird. In diesem Fall ist ein Gegen-Halteelement
entbehrlich. Vorteilhaft kann es sein, in dem Bereich der Frontwand, an der das Halteelement
angeklebt wird, eine Oberfläche bereitzustellen, von der das Klebeband zerstörungsfrei
gelöst werden kann. Insbesondere ist der Bereich, in dem das Halteelement an der Frontwand
angeklebt wird, papierfrei und/oder mit einer Kunststofffolie zumindest bereichsweise
ausgeführt.
[0018] Eine Faltschachtel gemäß Anspruch 8 ermöglicht eine vorteilhafte Anordnung des Stabilisierungselements.
Aufgrund der schwenkbaren Anlenkung eines Stabilisierungsabschnitts an einem Befestigungsabschnitt
kann das Stabilisierungselement selbst zwischen einer flächigen und einer aufgefalteten
Anordnung verlagert werden. In der aufgefalteten Anordnung ermöglicht der Stabilisierungsabschnitt
eine räumliche Stabilisierung des Innenrahmens.
[0019] Das Stabilisierungselement, insbesondere der Stabilisierungsabschnitt, liegt zum
Stabilisieren des Innenrahmens an diesem an. Insbesondere liegt der Stabilisierungsabschnitt
am Mittenrahmenelement des Innenrahmens an. Der Stabilisierungsabschnitt ermöglicht
eine mechanische Abstützung des Innenrahmens. Durch das Anliegen des Stabilisierungselements
am Innenrahmen ist die Faltschachtel im aufgefalteten Zustand im Bereich des Stabilisierungselements
mindestens zweilagig ausgeführt, wobei das Stabilisierungselement mindestens eine
erste Lage und der Innenrahmen mindestens eine zweite Lage bilden. Insbesondere ist
das Stabilisierungselement um den Innenrahmen umgelegt, sodass das Stabilisierungselement
eine erste Lage und eine dritte Lage bildet, wobei der Innenrahmen als zweite Lage
zwischen der ersten Lage und der dritten Lage angeordnet ist.
[0020] Das Stabilisierungselement weist einen Innenboden auf, der als Befestigungsabschnitt
flächig auf die Bodenwand der Außenwand aufgeklebt sein kann. Zusätzlich oder alternativ
kann der Innenboden als Bodenverkleidung ausgeführt sein, die im aufgefalteten Zustand
der Faltschachtel auf der Bodenwand lösbar angeordnet, insbesondere aufgelegt, sein
kann. Der Innenboden des Stabilisierungselements bewirkt, dass die Faltschachtel in
der aufgefalteten Anordnung mindestens zweilagig ausgeführt ist. Dadurch ist die Stabilität
der Faltschachtel zusätzlich erhöht. Insbesondere ist eine Verkippung des Innenrahmens,
der sich beispielsweise in einer rautenförmigen Deformation des Innenrahmens zeigen
könnte, durch den Innenboden ausgeschlossen. Der Innenboden liegt insbesondere mit
seiner äußeren Kontur formschlüssig an der Innenkontur des Innenrahmens an.
[0021] Der Innenrahmen liegt in einer aufgefalteten Anordnung der Faltschachtel an Innenseiten
der Außenwand an.
[0022] Bei einer Faltschachtel gemäß Anspruch 9 ist das Stabilisierungselement zuverlässig
an einem Wandelement gehalten.
[0023] Bei der Faltschachtel gemäß Anspruch 10 ist die Stabilisierungswirkung des Stabilisierungsabschnitts
verbessert.
[0024] Bei der Faltschachtel gemäß Anspruch 11 kann das Stabilisierungselement am Innenrahmen
fixiert werden. Ein unbeabsichtigtes Lösen des Stabilisierungselements vom Rahmenelement
ist verhindert. Das Fixierelement ist insbesondere in Form eines Klebestreifens ausgeführt.
Das Fixierelement kann auch mehrteilig ausgeführt sein in Form eines Magneten mit
einem entsprechend zusammenwirkenden Magneten am Rahmenelement. Alternativ ist eine
Klettverschluss-Verbindung oder eine Druckknopf-Verbindung möglich. Bei derartigen
Ausführungen ist die Fixierung des Stabilisierungselements am Rahmenelement lösbar.
Die Faltschachtel kann vom aufgefalteten Zustand wieder gelöst und in den flachen
Zustand überführt werden.
[0025] Bei einer Faltschachtel gemäß Anspruch 12 dient der Befestigungsabschnitt zur zusätzlichen
Aussteifung der Faltschachtel. Der Befestigungsabschnitt kann auch eine ästhetische
Funktion übernehmen, indem der sichtbare Bodenbereich der Faltschachtel individuell
und insbesondere vom Rest der Faltschachtel verschieden optisch ausgeführt sein kann.
Dazu kann der Befestigungsabschnitt mit einem dekorativ andersartig gestalteten Innenbezug
ausgeführt sein. Der Befestigungsabschnitt kann eine oder mehrere Ausstanzungen aufweisen.
Diese Ausstanzungen können zur Aufnahme von Gegenständen wie beispielsweise eine Flasche,
eine Armbanduhr oder ein Ring dienen. Die Ausstanzungen können in unterschiedlicher
Größe und unterschiedlicher Form und an unterschiedlichen Positionen an dem Befestigungsabschnitt
vorgesehen sein. Der Befestigungsabschnitt weist in diesem Fall eine Inlayfunktion
der Faltschachtel auf.
[0026] Eine Faltschachtel gemäß Anspruch 13 ist unkompliziert ausgeführt.
[0027] Eine Faltschachtel gemäß Anspruch 14 ermöglicht eine zuverlässige Befestigung des
Stabilisierungselements.
[0028] Eine Faltschachtel gemäß Anspruch 15 ermöglicht eine mechanische Stabilisierung zumindest
eines der Rahmenelemente. Das Stabilisierungselement ermöglicht zudem eine individualisierbare
Gestaltung der Sichtflächen des Innenraums.
[0029] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen, zusätzliche Merkmale und Einzelheiten der Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der
Zeichnung. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Faltzuschnitt einer Außenwand für eine Faltschachtel gemäß einer ersten Ausführungsform,
- Fig. 2
- eine Fig. 1 entsprechende Ansicht eines Faltzuschnitts für einen Innenrahmen der Faltschachtel,
- Fig. 3
- einen Fig. 1 entsprechenden Faltzuschnitt eines Stabilisierungselements für die Faltschachtel,
- Fig. 4
- eine flächige Anordnung der Faltschachtel,
- Fig. 5
- eine Fig. 4 entsprechende Darstellung in einer aufgerichteten Anordnung des Rahmens,
- Fig. 6
- eine Fig. 5 entsprechende Darstellung mit dem auf der Innenseite der Außenwand abgestellten
Rahmen,
- Fig. 7
- eine Fig. 6 entsprechende Darstellung mit fixiertem Stabilisierungselement,
- Fig. 8
- eine Fig. 3 entsprechende Darstellung eines Faltzuschnitts eines Stabilisierungselements
für eine Faltschachtel gemäß einer weiteren Ausführungsform,
- Fig. 9
- eine Fig. 4 entsprechende Darstellung der Faltschachtel mit dem Stabilisierungselement
gemäß Fig. 8,
- Fig. 10
- eine Fig. 6 entsprechende Anordnung der Faltschachtel gemäß Fig. 9,
- Fig. 11
- eine Fig. 10 entsprechende Darstellung der Faltschachtel mit teilweise umgreifendem
Stabilisierungsabschnitt und
- Fig. 12
- eine Fig. 7 entsprechende Darstellung der Faltschachtel in Fig. 9.
[0030] Eine in Fig. 1 bis 7 dargestellte Faltschachtel 1 umfasst eine Außenwand 2, einen
Innenrahmen 3 und ein Stabilisierungselement 4.
[0031] Ein Faltzuschnitt der Außenwand 2 ist in Fig. 1 dargestellt. Die Außenwand weist
mehrere jeweils schwenkbar miteinander verbundene Wandelemente in Form einer Frontwand
5, einer schwenkbar daran angelenkten Bodenwand 6, einer schwenkbar daran angelenkten
Rückwand 7, einer schwenkbar daran angelenkten Deckelwand 8 und einer schwenkbar daran
angelenkten Klappenwand 9 auf. Jeweils zwei benachbarte Wandelemente sind über ein
dazwischen angeordnetes Schwenkgelenk 10 um eine Wandelement-Schwenkachse 11 zueinander
schwenkbar. Der Faltzuschnitt der Außenwand 2 ist einteilig hergestellt. Die Schwenkgelenke
10 sind insbesondere durch gefalzte Nuten ausgeführt. Die Wandelement-Schwenkachsen
11 sind parallel zueinander orientiert. Bei dem Faltzuschnitt der Außenwand sind die
Wandelemente 5, 6, 7, 8, 9 in einer zu den Wandelementen-Schwenkachsen 11 senkrecht
orientierten Richtung hintereinander angeordnet.
[0032] Die Außenwand ist aus Pappe, Karton, Kartonage oder Papier hergestellt.
[0033] Der Faltzuschnitt ist im Wesentlichen rechteckförmig mit einer Breite B
2 ausgeführt, die für alle Wandelemente 5, 6, 7, 8, 9 identisch ist. Der Faltzuschnitt
der Außenwand 2 weist eine Länge L
2 auf, die der Summe der Einzellängen der Wandelemente 5, 6, 7, 8, 9 entspricht. Die
Längen der Frontwand 5 und der Rückwand 7 sind im Wesentlichen identisch. Die jeweiligen
Längen der Bodenwand 6 und der Deckelwand 8 sind jeweils identisch. Die Länge der
Klappenwand 9 entspricht im Wesentlichen der der Frontwand 5.
[0034] In der Klappenwand 9 sind zwei Halteelemente 12 in Form von Permanentmagneten integriert
ausgeführt. Die Halteelemente 12 sind von außerhalb nicht sichtbar angeordnet. Die
Halteelemente 12 sind ästhetisch ansprechend in der Außenwand 2 integriert. Es ist
auch denkbar, nur ein Halteelement 12 oder mehr als zwei Halteelemente vorzusehen.
[0035] In der Frontwand 5 sind Gegen-Halteelemente 13 integriert. Die Gegen-Halteelemente
sind als Permanentmagneten ausgeführt, die mit den Halteelementen 12 zusammen wirken
können. Die Gegen-Halteelemente 13 sind an der Frontwand 5 derart angeordnet, dass
in einer aufgefalteten Anordnung der Faltschachtel 1 die Halteelemente 12 und die
Gegen-Halteelemente 13 übereinander zum Liegen kommen können. Insbesondere ist jeweils
ein korrespondierendes Gegen-Halteelement 13 zu einem Halteelement 12 vorgesehen.
Die Größe, also die Länge und die Breite der Gegen-Halteelemente entspricht im Wesentlichen
der der Halteelemente 12. Es kann vorteilhaft sein, wenn die Größe der Gegen-Halteelemente
13 größer ist als die der Halteelemente 12.
[0036] Insbesondere ist ein Abstand der Gegen-Halteelemente 13 von einer freien Außenkante
der Frontwand 5 im Wesentlichen so groß wie der Abstand der Halteelemente 12 von der
zwischen der Klappenwand 9 und der Deckelwand 8 angeordneten Wandelement-Schwenkachse
11.
[0037] Ein Faltzuschnitt des Innenrahmens 3 ist in Fig. 2 näher erläutert. Der Innenrahmen
3 weist gemäß dem gezeigten Ausführungsbeispiel drei Rahmenelemente auf, mit einem
ersten außenliegenden Rahmenelement 14, einem zweiten außenliegenden Rahmenelement
15 und einem dazwischen angeordneten Mittenrahmenelement 16. Jeweils zwei benachbarte
Rahmenelemente sind durch ein Schwenkgelenk 10 um eine Rahmenelement-Schwenkachse
17 schwenkbar miteinander verbunden.
[0038] Der Innenrahmen 3 ist ein offener Rahmen mit den beiden außenliegenden Rahmenelementen
14, 15. Die Länge L
3 des Innenrahmens 3 entspricht im Wesentlichen der Länge der Frontwand 5 der Außenwand
2. Die Breite B
16 des Mittenrahmenelements 16 entspricht im Wesentlichen der Breite B
2 der Außenwand 2. Die Breiten B
14 und B
15 der außenliegenden Rahmenelemente 14, 15 entsprechend jeweils der Länge L
6 des Bodenelements 6. Die Gesamtbreite B
3 des Innenrahmens 3 entspricht der Summe der Breiten B
14, B
15 und B
16.
[0039] Es ist denkbar, dass zwischen den beiden äußeren Rahmenelementen 14, 15 mehr als
ein Mittenrahmenelement 16 vorgesehen ist. Die beiden äußeren Rahmenelemente sind
im Wesentlichen identisch ausgeführt.
[0040] Der Innenrahmen 3 ist aus Karton, Pappe, Kartonage oder Papier hergestellt. Der Innenrahmen
3 ist einteilig. Der Innenrahmen 3 ist aus den Rahmenelementen 14, 15 und dem Mittenrahmenelement
16 aus drei separaten Teilen zu dem einteiligen Innenrahmen 3 verbunden. Es ist möglich,
den Innenrahmen 3 einstückig herzustellen, indem die Rahmenelemente 14, 15 und das
Mittenrahmenelement 16 durch nachträglich eingebrachte Nuten 10 voneinander abgeteilt
werden. Die Nuten können beispielsweise gefaltet oder gefräst sein.
[0041] Das in Fig. 3 gezeigte Stabilisierungselement 4 weist eine Befestigungsabschnitt
18 und einen bezüglich der Stabilisierungs-Schrägachse 19 schwenkbar angelenkten Stabilisierungsabschnitt
20 auf. Der Befestigungsabschnitt 18 ist als Zusatz-Bodenelement ausgeführt. Der Befestigungsabschnitt
entspricht im Wesentlichen einem zusätzlichen, doppelten Boden. Die Breite B
4 des Stabilisierungselements 4 ist für den Befestigungsabschnitt 18 und den Stabilisierungsabschnitt
20 identisch. Die Länge L
4 des Stabilisierungsabschnitts 20 entspricht im Wesentlichen der der Rückwand 7 und/oder
der Frontwand 5 der Außenwand 2. Die Länge des Befestigungsabschnitts 18 entspricht
im Wesentlichen der der Bodenwand 6.
[0042] Das Stabilisierungselement 4 weist insbesondere am Stabilisierungsabschnitt 20 ein
Fixierelement 22 auf, das zum Fixieren an einem der Rahmenelemente dient.
[0043] Der Faltzuschnitt des Stabilisierungselements 4 ist einteilig aus Pappe, Karton,
Kartonage oder Papier hergestellt. Das Schwenkgelenk 10 zur Ausbildung der Stabilisierungs-Schwenkachse
19 ist entsprechend ausgeführt.
[0044] Die Herstellung der in Fig. 4 bis 7 dargestellten Faltschachtel erfolgt dadurch,
dass der Innenrahmen 3 mit den beiden äußeren Rahmenelementen 14, 15 an der Frontwand
5 angeklebt wird. Dazu können Befestigungslaschen an den außenliegenden Längskanten
der Rahmenelemente 14, 15 vorgesehen sein. Mittels eines Innenspiegels können die
Befestigungsstellen des Innenrahmens 3 an der Außenwand 2 verblendet werden. Der Innenspiegel
ist insbesondere rechteckförmig ausgeführt und überdeckt die beiden Befestigungsstellen
der äußern Rahmenelemente 14, 15 an der Frontwand 5.
[0045] Die Rahmenelemente 14, 15, 16 bilden mit der Frontwand 5 einen geschlossenen Rahmen
21. Der geschlossene Rahmen 21 ist um die Rahmenelement-Schwenkachsen 17 und um die
schwenkbaren Anlenkungsstellen der Rahmenelemente 14, 15 an der Frontwand 5 faltbar.
Der Rahmen 21 ist in der aufgefalteten Anordnung um die Wandelement-Schwenkachse 11,
die zwischen der Frontwand 5 und der Bodenwand 6 angeordnet ist, schwenkbar.
[0046] Das Stabilisierungselement 4 wird mit dem Befestigungsabschnitt 18 flächig auf die
Bodenwand 6 aufgeklebt. Dadurch ist die Bodenwand 6 ausgesteift. An der Bodenwand
6 weist die Faltschachtel 1 eine im Wesentlichen verdoppelte Materialstärke auf. Der
Boden der Faltschachtel 1 ist besonders stabil.
[0047] Das Stabilisierungselement 4 ist mit dem Befestigungsabschnitt 18 derart an der Bodenwand
6 befestigt, dass die Stabilisierungs-Schwenkachse 19 parallel zu den Wandelement-Schwenkachsen
11 angeordnet ist.
[0048] Der Innenrahmen 3 ist derart an der Außenwand 2 befestigt, dass die Rahmenelement-Schwenkachsen
17 quer und insbesondere senkrecht zu den Wandelement-Schwenkachsen 11 orientiert
sind. Die senkrechte Orientierung der Rahmenelement-Schwenkachsen zu den Wandelement-Schwenkachsen
11 ist unabhängig von der Faltposition der Faltschachtel 1.
[0049] Nachfolgend wird anhand der Fig. 4 bis 7 ein Verfahren zum Auffalten der Faltschachtel
1 näher erläutert. Ausgehend von der Anordnung der Faltschachtel 1 in der flächigen
Anordnung gemäß Fig. 4 wird der Rahmen 21 durch eine in Fig. 4 gemäß dem Pfeil 23
angedeuteten Aufklappbewegung aufgestellt. In der flächigen Anordnung des Rahmens
21 ist das erste äußere Rahmenelement 14 im Wesentlichen flächig auf der Innenseite
der Frontwand 5 angeordnet. Das zweite äußere Rahmenelement 15, das ebenfalls an der
Frontwand 5 schwenkbar angelenkt ist, ist flächig auf dem Mittenrahmenelement 16 angeordnet.
Durch die Aufklappbewegung 23 werden die Rahmenelemente 14, 15, 16 jeweils um die
dazwischen angeordneten Rahmenelement-Schwenkachsen 17 geschwenkt. Zusätzlich werden
die beiden äußeren Rahmenelemente 14, 15 um die Befestigungsstellen gegenüber der
Frontwand 5 geschwenkt.
[0050] In der aufgeklappten Anordnung ist der Rahmen 21 durch die Rahmenelemente 14, 15,
16 und die Frontwand 5 gebildet. Der Rahmen 21 ist im Wesentlichen rechteckförmig
ausgeführt. Der Rahmen 21 kann auch eine andere Kontur aufweisen und/oder mehr oder
weniger als drei Rahmenelemente umfassen. Beispielsweise kann der Rahmen quadratisch,
sechseckig oder achteckig ausgeführt sein. Wesentlich ist, dass die Rahmenelemente
mit dem einen Wandelement oder einem Teil davon einen geschlossenen Rahmen bilden,
der gegenüber der Bodenwand schwenkbar ist.
[0051] Der aufgefaltete Rahmen 21 wird zusammen mit der Frontwand 5 um die Wandelement-Schwenkachse
11 gegenüber der Bodenwand 6 und dem daran befestigten Stabilisierungselement 4 geschwenkt.
Um zu vermeiden, dass der Rahmen 21 mit dem Stabilisierungsabschnitt 20 des Stabilisierungselements
4 kollidiert, kann der Stabilisierungsabschnitt 20 gemäß dem Bewegungspfeil 24 zu
dem Befestigungsabschnitt 18 hingeschwenkt werden. Die Schwenkbewegung des Rahmens
21 um die Wandelement-Schwenkachse 11 ist mit dem Schwenkpfeil 25 in Fig. 5 symbolisiert.
[0052] Der Rahmen 21 wird gemäß dem Schwenkpfeil 25 über den Stabilisierungsabschnitt 20
des Stabilisierungselements 4 geschwenkt. Das Stabilisierungselement ist innerhalb
des Innenraums des Rahmens 21 angeordnet. Das Stabilisierungselement 4 wird von unten
in den vom Rahmen 21 umgebenen Innenraum eingebracht. Die Stabilisierung erfolgt von
innen nach außen.
[0053] Durch das Schwenken des Rahmens 21 auf die Bodenwand 6 ist der Rahmen 21 stirnseitig
entlang der Rechtecklinie auf der Bodenwand 6 abgestützt. Der Rahmen 21 umschließt
den Befestigungsabschnitt 18, der als Zusatz-Bodenelement ausgeführt ist. Der Stabilisierungsabschnitt
20 ist innerhalb des Rahmens 21 angeordnet und kann um die Stabilisierungs-Schwenkachse
19 gemäß Schwenkrichtung 31 zu dem Mittenrahmenelement 16 hingeschwenkt werden. Mittels
des Fixierelements 22, das insbesondere als beidseitiger Klebestreifen aufgeführt
ist, kann der Stabilisierungsabschnitt 20 an der Innenseite des Mittenrahmenelements
16 fixiert werden. Ein unbeabsichtigtes Nachinnenklappen des Stabilisierungsabschnitts
20 ist dadurch verhindert. Der Stabilisierungsabschnitt 20 und das Mittenrahmenelement
16 bilden eine aufgedoppelte Seitenwand des Rahmens 21 (vgl. Fig. 7).
[0054] Zum Verschließen der Faltschachtel 1 wird die Rückwand 7 gegenüber der Bodenwand
6 nach oben geklappt. Die Deckelwand 8 kann auf den Rahmen 21 stirnseitig geklappt
und darauf abgestützt werden. In dieser Anordnung ist die Deckelwand 8 parallel zur
Bodenwand 6 angeordnet. Die Klappenwand 9 kann anschließend auf die Frontwand 5 von
außen aufgeklappt und mittels der korrespondierenden Halteelemente 12 und Gegen-Halteelemente
13 verschlossen werden.
[0055] Nachfolgend wird anhand der Fig. 8 bis 12 eine weitere Ausführungsform der Erfindung
beschrieben. Identische Teile erhalten dieselben Bezugszeichen wie bei der ersten
Ausführungsform, auf deren Beschreibung hiermit verwiesen wird. Konstruktiv unterschiedliche,
jedoch funktionell gleichartige Teile erhalten dieselben Bezugszeichen mit einem nachgestellten
a.
[0056] Der wesentliche Unterschied gegenüber der ersten Ausführungsform besteht in der Ausführung
des Stabilisierungselements 4a. Das Stabilisierungselement 4a ist in Fig. 8 gezeigt.
[0057] Das Stabilisierungselement 4a ist einteilig ausgeführt und weist fünf Stabilisierungselement-Schwenkachsen
19 auf. Das Stabilisierungselement 4a ist sechsteilig ausgeführt. Der Befestigungsabschnitt
18a ist als Klebelasche ausgeführt. Der Stabilisierungsabschnitt 20a weist mehrere,
jeweils um die Stabilisierungselement-Schwenkachsen 19 zueinander schwenkbare Stabilisierungsabschnittselemente
auf. Unmittelbar schwenkbar an den Befestigungsabschnitt 18a angelenkt ist eine Außenverkleidung
26, an die sich ein Stirnseitenelement 27 und eine Innenverkleidung 28 anschließen.
An die Innenverkleidung 28 schließt sich eine Bodenverkleidung 29 und eine Hebelasche
30 an.
[0058] Es ist auch denkbar, dass die beiden Stabilisierungselement-Schwenkachsen 19, die
zwischen der Außenverkleidung 26 und der Innenverkleidung 28 angeordnet sind, zusammenfallen.
In diesem Fall weist das Stabilisierungselement 4a vier Stabilisierungselement-Schwenkachsen
19 auf. In diesem Fall ist das Stabilisierungselement 4a fünfteilig ausgeführt. In
diesem Fall ist das Stirnseitenelement 27 linienförmig ausgeführt.
[0059] Es ist denkbar, mehr als ein Stabilisierungselement 4a vorzusehen. Insbesondere ist
es denkbar, die Stabilisierungselemente 4a mit dem jeweiligen Befestigungsabschnitt
18a entlang der äußeren Kanten der Bodenwand 6 anzuordnen. Vorteilhafterweise bleibt
die der Frontwand 5 zugewandte Kante der Bodenwand 6 frei von einem Stabilisierungselement,
da an der Frontwand 5 der Rahmen 21 angeordnet ist. Die jeweilige Bodenverkleidung
der Stabilisierungselemente 4a kann unterschiedlich ausgeführt sein und beispielsweise
eine oder mehrere unterschiedlich geformte Ausnehmungen aufweisen, um beispielsweise
Gegenstände darin einzustecken. Die Stabilisierungsabschnitte 20a des Stabilisierungselements
können sich auch farblich und in sonstiger Form gestalterisch voneinander unterscheiden.
Es ist auch denkbar, dass zusätzlich oder alternativ zu der Hebelasche 30 an dem Stabilisierungsabschnitt
20a ein Abstandssteg vorgesehen ist, so dass die Bodenverkleidung 29 im Wesentlichen
parallel, aber beabstandet zu der Bodenwand 6 angeordnet sein kann. Zwischen der Bodenverkleidung
29 des Stabilisierungsabschnitts 20a und der Bodenwand 6 kann ein Hohlraum gebildet
werden, der zum Einstecken von Gegenständen und insbesondere zum Halten der Gegenstände
genutzt werden kann.
[0060] In Abhängigkeit einer gewünschten Gestaltung des Innenraums der Faltschachtel 1a
können die nicht erforderlichen Stabilisierungselemente 4a von der Faltschachtel 1a
entfernt, beispielsweise an perforierten Nahtstellen, abgetrennt werden. Die Faltschachtel
1a kann dadurch individualisierbar gestaltet werden. Insbesondere ist es auch denkbar,
dass mehr als ein Stabilisierungselement gleichzeitig genutzt wird, indem beispielsweise
die Bodenverkleidungen die Bodenwand 6 lediglich jeweils bereichsweise abdecken und
sich zu einer Gesamtbodenverkleidung ergänzen.
[0061] Das Stabilisierungselement 4a ist insbesondere aus Papier hergestellt und insbesondere
unkompliziert ausgeführt. Das Stabilisierungselement 4a könnte auch aus mit Papier
kaschierter Pappe hergestellt sein. Nachfolgend wird die Faltschachtel 1a näher erläutert.
[0062] In der in Fig. 9 gezeigten, flächigen Anordnung ist die Faltschachtel 1a in der Anordnung
gemäß Fig. 4 der Faltschachtel 1 gezeigt. Der Rahmen 21 ist flächig zusammengeklappt.
Das Stabilisierungselement 4a ist mit dem Befestigungsabschnitt 18a auf der Bodenwand
6 aufgeklebt. Das Stabilisierungselement 4a ist mit dem Befestigungsabschnitt 18a
derart auf der Bodenwand 6 aufgeklebt, dass die Stabilisierungselement-Schwenkachse
19 in der flächigen Anordnung der Faltschachtel 1a im Wesentlichen auf der Wandelement-Schwenkachse
11 zwischen der Bodenwand 6 und der Rückwand 7 angeordnet ist. In der in Fig. 10 gezeigten
Anordnung ist der Rahmen 21 wie vorstehend beschrieben aufgeklappt und gegenüber der
Bodenwand 6 auf diese geschwenkt. Insbesondere ist das Stabilisierungselement 4a derart
an der Bodenwand 6 befestigt, dass die Stabilisierungselement-Schwenkachse 19 zwischen
dem Befestigungsabschnitt 18a und dem Stabilisierungsabschnitt 20a außerhalb der von
dem Rahmen 21 gebildeten Rechteckkontur 6 angeordnet ist.
[0063] Zum Stabilisieren des Rahmens 21 wird das Stabilisierungselement 4a in der in Fig.
10 bis 12 gezeigten Weise zunächst um das Mittenrahmenelement 16 herumgelegt, indem
die Außenverkleidung 26 um die Stabilisierungselement-Schwenkachse 19 gegenüber dem
Befestigungsabschnitt 18a nach oben geschwenkt wird. Das Stirnseitenelement 27 wird
auf der oberen, der Bodenwand 6 abgewandten Stirnseite des Mittenrahmenelements 16
umgelegt. Die Innenverkleidung 28 wird an der Innenseite des Mittenrahmenelements
16 und die Bodenverkleidung 29 auf der Bodenwand 6 angeordnet. Die Hebelasche 30 wird
an der Innenwandseite der Frontwand 5 von der Bodenverkleidung 29 nach oben stehend
angeordnet. Die Hebelasche 30 dient als Öffnungshilfe. Die Hebelasche 30 kann auch
nach unten stehend, also der Bodenwand 6 zugewandt angeordnet sein. In diesem Fall
dient die Hebelasche 30 als Abstandshalter zwischen der Bodenverkleidung 29 und der
Bodenwand 6.
[0064] Der Stabilisierungsabschnitt 20a ist bei dem Stabilisierungselement 4a gemäß dieser
Ausführungsform als mehrteilige Verkleidungswand ausgeführt.
[0065] Das Stabilisierungselement 4a wird von außerhalb des Innenraums des Rahmens 21 über
den Rahmen 21, insbesondere über das Mittenrahmenelement 16, geschwenkt, also umgelegt.
Die Stabilisierung erfolgt von außen nach innen.
[0066] Das Stabilisierungselement 4a ermöglicht eine mechanische Stabilisierung des Rahmens
21. Ein unbeabsichtigtes Aufklappen des Rahmens 21 weg von der Bodenwand 6 ist ausgeschlossen.
Dadurch, dass zusätzliche Fixierelemente, beispielsweise in Form von Klebestreifen,
nicht erforderlich sind, ist das Auf- und Zuklappen der Faltschachtel 1a vollständig
reversibel möglich. Eine einmal aufgefaltete Faltschachtel kann wieder in den flächigen,
zusammengelegten Zustand überführt werden.
1. Faltschachtel mit
a. einer Außenwand (2) umfassend mehrere schwenkbar miteinander verbundene Wandelemente
(5, 6, 7, 8, 9),
b. einem an der Außenwand (2) befestigten Innenrahmen (3) umfassend mehrere jeweils
schwenkbar miteinander verbundene Rahmenelemente (14, 15, 16),
c. einer an der Außenwand (2) befestigten Stabilisierungselement (4; 4a) zum Stabilisieren
des Innenrahmens (3),
wobei die Rahmenelemente (14, 15, 16) mit einem Wandelement (5) einen umlaufenden
Rahmen (21) bilden.
2. Faltschachtel gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden außenliegenden Rahmenelemente (14, 15) jeweils schwenkbar an dem Wandelement
(5) angelenkt sind.
3. Faltschachtel gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Innenspiegel zum Verblenden von Befestigungsstellen des Innenrahmens (3) an
der Außenwand (2).
4. Faltschachtel gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine zwischen zwei benachbarten Rahmenelementen (14, 15, 16) angeordnete Rahmenelement-Schwenkachse
(17), die quer, insbesondere senkrecht, zu einer zwischen zwei benachbarten Wandelementen
(5, 6, 7, 8, 9) angeordneten Wandelement-Schwenkachse (11) orientiert ist.
5. Faltschachtel gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenwand (2) eine Frontwand (5), eine an der Frontwand (5) schwenkbar angelenkte
Bodenwand (6), eine an der Bodenwand (6) schwenkbar angelenkte Rückwand (7) und eine
an der Rückwand (7) schwenkbar angelenkte Deckelwand (8) aufweist.
6. Faltschachtel gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenwand (2) eine Klappenwand (9) aufweist, die insbesondere schwenkbar an der
Deckelwand (8) angelenkt ist.
7. Faltschachtel gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappenwand (9) ein Halteelement (12) aufweist, das mit einem Gegen-Halteelement
(13) der Außenwand (2), insbesondere der Frontwand (5), zum Halten der Faltschachtel
(1; 1a) in einer verschlossenen Anordnung zusammenwirkt.
8. Faltschachtel gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Stabilisierungselement (4; 4a) einen Befestigungsabschnitt (18; 18a) und einen
dazu schwenkbaren Stabilisierungsabschnitt (20; 20a) aufweist.
9. Faltschachtel gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Stabilisierungselement (4; 4a) mit dem Befestigungsabschnitt (18; 18a) an einem
Wandelement (6) befestigt, insbesondere angeklebt, ist.
10. Faltschachtel gemäß Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine zwischen dem Befestigungsabschnitt (18; 18a) und dem Stabilisierungsabschnitt
(20; 20a) angeordnete Stabilisierungs-Schwenkachse (19) parallel zu einer Wandelement-Schwenkachse
(11) orientiert ist.
11. Faltschachtel gemäß einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Stabilisierungselement (4) ein Fixierelement (22) zum Fixieren an einem der Rahmenelemente
(16) aufweist.
12. Faltschachtel gemäß einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt (18) als Zusatz-Bodenelement ausgeführt ist.
13. Faltschachtel gemäß Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Stabilisierungsabschnitt (20) genau eine Stabilisierungswand aufweist.
14. Faltschachtel gemäß einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt (18a) als Klebelasche ausgeführt ist.
15. Faltschachtel gemäß Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Stabilisierungsabschnitt (20a) mehrere Stabilisierungswände (26, 27, 28, 29,
30) zum Umgreifen eines der Rahmenelemente (16) aufweist.