[0001] Der Erfindung betrifft eine Laufkatze für ein Hebezeug, mit einem an einem Tragrahmen
angeordneten Hubwerk, mit an dem Tragrahmen gelagerten Laufrädern, über die die Laufkatze
an einem Träger verfahrbar ist und von denen mindestens ein erstes Laufrad auf einer
Achse gelagert ist und die Achse gemeinsam mit dem Laufrad mittels eines Fahrmotors
antreibbar ist.
[0002] Aus der deutschen Offenlegungsschrift
DE 103 45 102 A1 ist eine Laufkatze eines Krans bekannt, die über insgesamt vier Laufräder auf und
entlang einer Trägers verfahrbar ist. Die Laufräder sind in üblicher Weise von oben
auf den Träger gesehen in den Ecken eines gedachten Rechtecks angeordnet. Eines der
vier Laufrädern ist elektrisch angetrieben. Um die Antriebskräfte des angetriebenen
Laufrads sicher auf den Träger, der auch als Fahrschiene dient, zu übertragen, ist
ein Paar von federnd vorgespannten Reibrollen vorgesehen, über die das angetriebene
Laufrad auf die Fahrschiene gezogen wird. Alternativ ist dort beschrieben, dass mehrere
der Laufräder über den einen Fahrantrieb oder jeweils separate Fahrantriebe angetrieben
werden können.
[0003] Die deutsche Offenlegungsschrift
DE 1 803 471 A offenbart einen Kran auf dessen Förderwagen eine Laufkatze verfahrbar ist, die mittels
eines Linearmotors angetrieben wird. Der bewegte Teil des Linearmotors umfasst ein
als Band oder Kette ausgebildetes Zugmittel, das von dem durch Induktionsspulen gebildeten
stationären Teil des Linearmotors angetrieben wird. Über das Zugmittel des Linearmotors
werden zwei Radachsen gemeinsam mit beidendig auf jeder Radachse angeordneten Laufrädern
angetrieben. Das Zugmittel ist Teil des Linearmotors und den beiden Radachsen antriebsmäßig
vorgeschaltet, so dass beide Radachsen gemeinsam von dem Zugmittel angetrieben werden.
[0004] In der
FR 1 360 309 A ist ein Fahrantrieb für den Kranträger eines Brückenkrans beschrieben, dessen Laufräder
antriebsmäßig über ein kettenförmiges Zugmittel verbunden sind.
[0005] Aus der deutschen Offenlegungsschrift
DE 10 2010 041 894 A1 ist zudem eine Fördervorrichtung mit einer Laufkatze bekannt, deren Fahrantrieb ein
Riemengetriebe aufweist.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Laufkatze eines Kran
zu schaffen, die eine zuverlässige Übertragung der Antriebskräfte zwischen Laufrad
und Fahrschiene gewährleistet.
[0007] Die Aufgabe wird durch eine Laufkatze eines Krans mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 bis
9 angegeben.
[0008] Erfindungsgemäß wird bei einer Laufkatze für ein Hebezeug, mit einem an einem Tragrahmen
angeordneten Hubwerk, mit an dem Tragrahmen gelagerten Laufrädern, über die die Laufkatze
an einem Träger verfahrbar ist und von denen mindestens ein erstes Laufrad auf einer
Achse gelagert ist und die Achse gemeinsam mit dem Laufrad mittels eines Fahrmotors
antreibbar ist, wobei das antreibbare erste Laufrad eine umlaufende Lauffläche aufweist
und die Lauffläche derart ausgebildet und angeordnet ist, dass sie beim Verfahren
der Laufkatze an dem Träger mit dem Träger in Kontakt steht, eine zuverlässige Übertragung
der Antriebskräfte zwischen Laufrad und Fahrschiene dadurch gewährleistet, dass das
antreibbare erste Laufrad mit mindestens einem der weiteren Laufräder über ein Zugmittel
derart antriebsmäßig miteinander verbunden ist, dass die Achse zwischen dem Fahrmotor
und dem Zugmittel angeordnet und damit das Zugmittel der Achse antriebsmäßig nachgeschaltet
ist, so dass das Zugmittel von der Achse angetrieben werden kann, und die Lauffläche
beim Verfahren der Laufkatze an dem Träger außerhalb des Zugmittels mit dem Träger
in Kontakt steht. Diese Ausgestaltung hat einen einfachen konstruktiven Aufbau und
ermöglicht auch bei relativ großen Abständen der Laufräder, diese einfach antriebsmäßig
zu verbinden und die entsprechenden Antriebskräfte zu übertragen. Auch beugt das Zugmittel,
wenn dieses reibschlüssig ausgebildet ist, etwaigen Überlastungen des Fahrwerks vor,
da dieses bei Überlast einfach durchrutscht. Durch den Antrieb der Laufkatze über
mindestens zwei Laufrädern werden die Antriebskräfte sicherer auf die Fahrschiene
übertragen. Somit kann eine gleichmäßige Bewegung der Laufkatze auch unter rauen Betriebssituationen
erreicht werden. Auch wird ein Durchrutschen der Laufräder und somit deren Verschleiß
minimiert. Ferner erhöht das Zugmittel die Laufruhe der angetriebenen Laufräder.
[0009] Konstruktiv besonders einfach ist der Einsatz des Zugmittels, wenn das angetriebene
erste Laufrad und das mindestens eine der weiteren Laufräder in Fahrtrichtung der
Laufkatze gesehen hintereinander und auf einer gemeinsamen Seite des Trägers angeordnet
sind.
[0010] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass von dem angetriebenen ersten Laufrad über das Zugmittel
das zweite Laufrad antreibbar ist. Hierdurch wird für die überwiegenden Betriebsfälle
eine ausreichende Traktion erreicht.
[0011] In bevorzugter Ausgestaltung ist das Zugmittel als Keilrippenriemen ausgebildet.
Der Keilrippenriemen ermöglicht eine sichere und schlupfarme Übertragung der Antriebskräfte.
[0012] In konstruktiver Hinsicht ist vorgesehen, dass den angetriebenen Laufrädern antriebsmäßig
jeweils eine Zugmittelscheibe zugeordnet ist und das Zugmittel um die Zugmittelscheiben
umläuft.
[0013] Eine besonders kompakte und einfache Bauweise ergibt sich dadurch, dass die angetriebenen
Laufräder und die zugehörige Zugmittelscheibe jeweils einteilig ausgebildet sind.
Hierbei ist besonders vorteilhaft, dass die Zugmittelscheibe jeweils an die Lauffläche
der angetriebenen Laufrädern angrenzt.
[0014] In einer alternativen Ausgestaltung ist vorgesehen, dass die angetriebenen Laufräder
und die zugehörige Zugmittelscheibe jeweils über eine Motorwelle beziehungsweise eine
Achse antriebsmäßig miteinander verbunden sind. Das Zugmittel verläuft somit auf der
Rückseite des ersten Längsträger und somit auf dessen von dem Träger abgewandten Seite.
Hierdurch ist der Zugmitteltrieb geschützt vor etwaigen Verschmutzungen die durch
das Verfahren der Laufkatze auf dem Träger entstehen.
[0015] Um die Traktion der angetriebenen Laufräder zu erhöhen, sind diese über federnd vorgespannte
Reibrollen in Richtung des als Fahrschiene dienenden Trägers beaufschlagt.
[0016] Nachfolgend wird die Erfindung anhand von mehreren Ausführungsbeispielen, die in
einer Zeichnung dargestellt sind, näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 eine perspektivische Ansicht einer Laufkatze eines Krans,
Figur 2 eine Draufsicht auf die Laufkatze gemäß Figur 1 jedoch ohne Zugmittel,
Figur 3 eine Vorderansicht der Laufkatze gemäß Figur 1,
Figur 4 eine Detailansicht der Laufkatze gemäß Figur 1,
Figur 5a eine Schnittansicht eines antreibenden Laufrads,
Figur 5b eine Schnittansicht eines angetriebenen Laufrads,
Figur 6 eine perspektivische Ansicht einer Laufkatze eines Krans in einer zweiten
Ausführungsform und
Figur 7 eine perspektivische Ansicht einer Laufkatze in einer dritten Ausführungsform
für ein als Kettenzug ausgebildetes Hebezeug.
[0017] Die Figur 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Laufkatze 1 eines nicht dargestellten
Brückenkrans. Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind ein üblicher Weise horizontal
verlaufender Träger 2 (siehe Figur 3), auf dem die Laufkatze verfährt, und ein Lasthaken
nicht dargestellt. Die Laufkatze 1 ist über insgesamt vier Laufräder 3a, 3b, 3c und
3d mit jeweils gleichem Durchmesser entlang des Trägers 2, insbesondere in dessen
Längsrichtung, verfahrbar. Die Laufräder 3a, 3b, 3c und 3d sind in üblicher Weise
von oben auf den Träger 2 gesehen in den Ecken eines gedachten Rechtecks angeordnet
(siehe auch Figur 2). Von den vier Laufrädern 3a, 3b, 3c und 3d sind ein erstes Laufrad
3a und ein zweites Laufrad 3b gemeinsam über einen elektrischen Fahrmotor 4 angetrieben.
In Fahrtrichtung F der Laufkatze 1 und damit in Längsrichtung des Trägers 2 gesehen
sind das erste Laufrad 3a und das zweite Laufrad 3b mit Abstand zueinander und hintereinander
angeordnet. Die jeweils dem ersten und zweiten Laufrad 3a und 3b gegenüber liegenden
dritten und vierten Laufräder 3c und 3d sind nicht angetrieben und frei drehbar. Alle
Laufräder 3a, 3b, 3c und 3d sind an einem Tragrahmen 5 der Laufkatze 1 um horizontale
und zueinander parallele beziehungsweise mit einander fluchtende Achsen drehbar gelagert.
Die Achsen verlaufen horizontal unter der Annahme, dass die Laufflächen des Trägers
2 horizontal verlaufen.
[0018] Der in sich biegesteife Tragrahmen 5 der Laufkatze 1 setzt sich aus mehreren Bauteilen
zusammen, die nachfolgend näher erläutert werden. In Fahrtrichtung F der Laufkatze
1 und somit in Längsrichtung des Trägers 2 gesehen ist der Tragrahmen 5 u-förmig ausgebildet.
Um die vier Laufräder 3a, 3b, 3c und 3d fahrzeugartig zu lagern, weist der Tragrahmen
5 vier quaderförmige Lagerkonsolen 5a, 5b, 5c und 5d auf, von denen jeweils die in
Bezug auf den Träger 2 gegenüber liegenden ersten und dritten Lagerkonsolen 5a und
5c an ihren unteren Enden mit einem ersten Querträger 6a untereinander verbunden sind
und die gegenüber liegenden zweiten und vierten Lagerkonsolen 5b und 5d an ihren unteren
Enden mit einem zweiten Querträger 6b (siehe Figur 2) verbunden sind. Die somit entstehenden
beiden u-förmigen vorderen und hinteren Lagerteile sind dann über erste und zweite
Längsträger 5e und 5f, die sich In Fahrtrichtung F der Laufkatze 1 erstrecken, zu
dem Tragrahmen 5 verbunden. Hierbei verbindet der erste Längsträger 5e die erste und
zweite Lagerkonsole 5a und 5b sowie der zweite Längsträger 5f die dritte und vierte
Lagerkonsole 5c und 5d. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel übernimmt ein an dem Tragrahmen
5 der Laufkatze 1 angeordnetes Hubwerk 7 die Funktion des zweiten Längsträgers 5f.
Die ersten und zweiten Querträger 6a und 6b sind als Rohre ausgebildet, an denen die
die erste und zweite Lagerkonsole 5a und 5b verschiebbar und festlegbar sind, um die
Laufkatze 1 an die Breite des Trägers 2 anzupassen und an diesem zu montieren.
[0019] Des Weiteren ist der Figur 1 zu entnehmen, dass das erste an der ersten Lagerkonsole
5a gelagerte Laufrad 3a über einen elektrischen Fahrmotor 4 angetrieben ist, der an
dem dem ersten Laufrad 3a gegenüberliegenden Ende der ersten Lagerkonsole 5a über
eine Fahrgetriebe 9 angeflanscht ist. Die Drehachsen des Fahrmotors 4 und des ersten
Laufrads 3a verlaufen parallel zueinander oder fluchten miteinander.
[0020] Das mittels der Laufkatze 1 in deren Fahrtrichtung F und damit in Längsrichtung des
Trägers 2 verfahrbare Hubwerk 7 besteht in üblicher Weise aus einem elektrischen Hubmotor
7a, der über ein Hubgetriebe 7b auf eine Seiltrommel 7c wirkt und ist vorzugsweise
als Seilzug ausgebildet. Insgesamt weist das Hubwerk 7 eine kompakte c-förmige Form
auf. Hierbei ist der Hubmotor 7a unterhalb der Seiltrommel 7c angeordnet, wobei deren
Drehachsen parallel und in Fahrtrichtung F verlaufen. Das Hubgetriebe 7b verbindet
Hubmotor 7a und Seiltrommel 7c an einem in Fahrrichtung F gesehen hinteren Ende miteinander.
Sofern der Träger 2 beispielsweise Teil eines Brückenkrans ist, kann der Träger 2
über beidendig an dem Träger 2 angeordnete Fahrantriebe quer zu seiner Längserstreckung
verfahren werden. Dadurch ist dann die Laufkatze 1 mit dem hieran angeordneten Hubwerk
7 zusätzlich auch quer zur Längsrichtung des Trägers 2 bewegbar. Damit ist eine Bewegung
des Hubwerks in Längsrichtung des Trägers 2 mittels der Laufkatze 1 unabhängig von
einer eventuell zusätzlich möglichen Bewegung quer zur Längsrichtung des Trägers 2
mittels der etwaigen Fahrantriebe für den Träger 2.
[0021] Um neben dem ersten Laufrad 3a auch das zweite Laufrad 3b anzutreiben, sind das erste
Laufrad 3a und das zweite Laufrad 3b über ein Zugmittel 10 antriebsmäßig miteinander
verbunden. Das Zugmittel 10 ist umlaufend um eine erste Zugmittelscheibe 11a und eine
zweite Zugmittelscheibe 11b geführt, die jeweils dem ersten und zweiten Laufrad 3a
und 3b zugeordnet sind und den gleichen wirksamen Durchmesser haben. Mit anderen Worten
ist das Zugmittel 10 außerhalb des Fahrmotors 4 angeordnet und somit dem Fahrmotor
4 sowie der Achse, auf der das angetriebene erste Laufrad 3a gelagert ist, antriebsmäßig
nachgeschaltet, so dass das Zugmittel 10 von der entsprechenden Achse angetrieben
wird. Das Zugmittel 10 treibt also nicht die Achse des ersten Laufrads 3a an, sondern
es wird hiervon angetrieben. Das Zugmittel 10 treibt durch die antriebsmäßige Verbindung
somit lediglich die Achse an, auf der das zweite Laufrad 3b gelagert ist. Die erste
und zweite Zugmittelscheibe 11a und 11b können an den Achsen der ersten und das zweiten
Laufräder 3a und 3b gelagert sein und somit angrenzend zu den Laufrädern 3a und 3b
oder entfernt zu diesen angeordnet sein oder direkt an den ersten und das zweiten
Laufräder 3a und 3b befestigt sein. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind jeweils
die erste und zweite Zugmittelscheibe 11a und 11b integraler Bestandteil des ersten
beziehungsweise des zweiten Laufrades 3a und 3b. Das Zugmittel 10 ist vorzugsweise
als Keilrippenriemen und die erste und zweite Zugmittelscheibe 11a und 11b entsprechend
als profilierte Keilrippenriemenscheiben ausgebildet. Es ist auch denkbar, als Zugmittel
10 formschlüssige Zugmittel wie Zahnriemen und Rollenketten oder reibschlüssige Zugmittel
wie Keilriemen, Flachriemen und Rundriemen einzusetzen. Die erste und zweite Zugmittelscheibe
11a und 11b sind dann komplementär zu dem jeweils gewählten Zugmittel 10 ausgebildet.
[0022] Auch sind die ersten und zweiten Querträger 6a und 6b über die erste und dritte Lagerkonsole
5a und 5c hinaus verlängert, um an deren Ende, das dem Hubwerk 7 gegenüber liegt,
einen elektrischen Anschlusskasten 8 aufzunehmen.
[0023] In der Figur 1 ist eine Laufkatze gezeigt, die als sogenannte Einschienenkatze mit
kurzer Bauhöhe ausgebildet ist. Diese Bauform zeichnet sich durch ihre kompakte und
Platz sparende Bauweise aus. Hierbei ist das Hubwerk 7 in Fahrtrichtung F gesehen
seitlich neben dem Träger 2 angeordnet, so dass der Lasthaken 13 (siehe Figur 3) möglichst
hoch unter den Träger 2 angehoben werden kann. Hieraus ergibt sich bezogen auf die
Mitte des Trägers 2 eine seitliche Verlagerung des Masse-Schwerpunktes des Hubwerks
7. Hierdurch besteht beim Verfahren der Laufkatze 1 ohne Nutzlast die Gefahr, dass
die angetriebenen ersten und zweiten Laufräder 3a und 3b, die dem Hubwerk 7 gegenüber
liegen, entlastet werden, abheben und/oder durchrutschen. Eine vergleichbare Betriebssituation
kann durch eine am Lasthaken hängende und schwingende Last entstehen. Um das Entlasten,
Abheben und Durchrutschen zu vermeiden, sind den ersten und zweiten Laufrädern 3a
und 3b jeweils Paare von federnd vorgespannten Reibrollen 12 zugeordnet, die die ersten
und zweiten Laufräder 3a und 3b auf den als Fahrschiene 2a dienenden Träger 2 ziehen.
Die Achsen der vier Reibrollen 12 sind parallel zu den Achsen der vier Laufräder 3a,
3b, 3c und 3d ausgerichtet. Jede der insgesamt vier Reibrollen 12 ist über einen Hebel
12a schwenkbar an dem ersten Querträger 6a beziehungsweise zweiten Querträger 6b gelagert.
Die Hebel 12a eines Paares der Reibrollen 12 werden über ein gemeinsames einstellbares
Federelement 12b in einer vorgespannten v-förmigen Stellung gehalten, in der die Reibrollen
12 von unten an den als Fahrschiene 2a dienenden Träger 2 angedrückt werden. Hierbei
sind quer zur Fahrtrichtung F gesehen die Reibrollen 12 vor und hinter des jeweiligen
ersten oder zweiten Laufrades 3a und 3b angeordnet und in Fahrtrichtung F gesehen
unterhalb des jeweiligen ersten oder zweiten Laufrades 3a und 3b angeordnet. Auch
ist es möglich, anstatt der Reibrollen 12 ein Gegengewicht vorzusehen und die Laufkatze
1 entsprechend hiermit auszubalancieren.
[0024] In der Figur 2 ist eine Draufsicht auf die Laufkatze 1 gemäß Figur 1 gezeigt. Aus
Gründen der Übersichtlichkeit ist jedoch das Zugmittel 10 zwischen den ersten und
zweiten Laufrädern 3a und 3b nicht dargestellt worden. Aus dieser Draufsicht ist die
fahrzeugartige Anordnung der vier Laufräder 3a, 3b, 3c und 3d in den Eckpunkten eines
gedachten Rechtecks ersichtlich.
[0025] Die Figur 3 zeigt eine Vorderansicht der Laufkatze 1 gemäß Figur 1, in die zusätzlich
der Träger 2 und ein Lasthaken 13 eingezeichnet ist. Aus Gründen der Übersichtlichkeit
ist jedoch das Hubseil weggelassen worden. Der Träger 2 ist als Doppel-T-Träger ausgebildet,
dessen horizontaler Unterflansch als Fahrschiene 2a dient. Auf der Fahrschiene 2a
rollen die Laufräder 3a, 3b, 3c und 3d ab und unten an der Fahrschiene 2a werden die
dort abrollenden Reibrollen 12 angepresst. Der Träger 2 kann auch als Kastenträger
ausgebildet sein, der einen Querschnitt mit gegenüberliegenden Fahrschienen 2a für
die Laufräder 3a, 3b, 3c und 3d und die Reibrollen 12 aufweist.
[0026] Eine Detailansicht der Laufkatze 1 gemäß Figur 1 aus dem Bereich des Zugmittels 10
ist in Figur 4 dargestellt. Das Zugmittel 10 treibt über das erste Laufrad 3a das
zweite Laufrad 3b an. Es ist selbstverständlich, dass eine nicht dargestellte und
einstellbare Spannvorrichtung für das Zugmittel 10 vorhanden sein muss. Hierfür ist
eine anstellbare Rolle denkbar.
[0027] Die Figur 5a zeigt eine Schnittansicht des antreibenden ersten Laufrads 3a. Das Laufrad
3a weist in üblicher Weise eine umlaufende Lauffläche 3e auf, mit der die Laufkatze
1 auf dem Träger 2 in Kontakt steht. Angrenzend zu der Lauffläche 3e und zwar an deren
der Lagerkonsole 5a zugewandten Seite schließt sich die Zugmittelscheibe 11a in Form
einer verbreiterten Lauffläche 3e an. Bei einer Ausbildung des Zugmittels 10 als Keilrippenriemen
sind in komplementärer Ausgestaltung zu der Anzahl und Form der Rippen an dem Keilrippenriemen
entsprechende v-förmige Nuten in die Umfangsfläche der Zugmittelscheibe 11a eingearbeitet.
Die erste Zugmittelscheibe 11a und das erste Laufrad 3a sind somit einteilig ausgebildet.
[0028] In der Figur 5b ist eine Schnittansicht des angetriebenen zweiten Laufrads 3b dargestellt,
der eine der Figur 5a entsprechende Ausgestaltung der zweiten Zugmittelscheibe 11b
zu entnehmen ist. Die Figuren 5a und 5b unterscheiden sich in der Lagerung der Laufräder
3a, 3b, da das erste Laufrad 3a über eine Motorwelle 4a angetrieben ist und das zweite
Laufrad 3b frei um eine Achse 3f umläuft. Unter Motorwelle 4a ist hier die Ausgangswelle
des Getriebes 9 zu verstehen.
[0029] Die Figur 6 eine perspektivische Ansicht einer Laufkatze 1 eines Krans in einer zweiten
Ausführungsform. Diese Ausführungsform stimmt im Wesentlichen mit der zuvor beschriebenen
Laufkatze 1 überein, so dass auf die Beschreibung zu den Figuren 1 bis 3 Bezug genommen
wird. Diese Ausführungsform unterscheidet sich von der zuvor beschriebenen durch die
Anordnung der ersten und zweiten Zugmittelscheibe 11a, 11b auf der Rückseite der ersten
und zweiten Lagerkonsole 5a, 5b. Als Rückseite wird hierbei die von dem Träger 2 abgewandte
Seite der Lagerkonsolen 5a, 5b verstanden. Die ersten und zweiten Zugmittelscheibe
11a, 11b sind somit auf der Motorwelle 4a und der Achse 3f gelagert. Entsprechend
sind die ersten und zweiten Zugmittelscheiben 11a, 11b von den ersten und zweiten
Laufrädern 3a, 3b getrennt auf der Motorwelle 4a und der Achse 3f gelagert. Das Zugmittel
10 verläuft somit auf der Rückseite des ersten Längsträgers 5e, der ersten und zweiten
Lagerkonsole 5a, 5b und ist somit geschützt vor etwaigen Verschmutzungen die durch
das Verfahren der Laufkatze 1 auf dem Träger 2 entstehen.
[0030] Die Figur 7 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Laufkatze 1 in einer dritten
Ausführungsform für ein als Kettenzug ausgebildetes Hebezeug, das aus Gründen der
Übersichtlichkeit nicht dargestellt ist. Die Ausgestaltung der Laufkatze 1 ist in
Bezug auf die wesentlichen Bauteile vergleichbar mit den beiden zuvor beschriebenen
Laufkatzen 1. Der wesentliche Unterschied liegt in einem kürzeren Radstand der vier
Laufräder 3a, 3b, 3c und 3d, von denen nur das erste und zweite Laufrad 3a, 3b sichtbar
ist. Die gegenüber liegenden dritten und vierten Laufräder 3c, 3d sind von dem als
Fahrschiene 2a dienendem Träger 2 verdeckt. Durch den kurzen Radstand ist auch eine
kompaktere Gestaltung des Tragrahmens 5 möglich, der in Fahrtrichtung F gesehen auf
der rechten Seite des Trägers 2 anstatt einer ersten Lagerkonsole, einer zweiten Lagerkonsole
und einem ersten Längsträger ein erstes Seitenteil 5g und in Fahrtrichtung F gesehen
auf der linken Seite des Trägers 2 anstatt einer dritten Lagerkonsole, einer vierten
Lagerkonsole und einem zweiten Längsträger ein zweites Seitenteil 5h aufweist. Die
ersten und zweiten Seitenteile 5g, 5h dienen zur Lagerung der vier Laufräder 3a, 3b,
3c und 3d und sind über einen einzigen rohr- bzw. stangenförmigen Querträger 6a an
ihren unteren Enden zu dem u-förmigen Tragrahmen 5 verbunden. Die in der Figur 6 gezeigte
Laufkatze 1 wird auch als Unterflanschfahrwerk bezeichnet, da deren vier Laufräder
3a, 3b, 3c und 3d auf dem als Fahrschiene 2a dienenden Unterflansch des Trägers 2
abrollen. Mittig an dem Querträger 6a ist dann der Kettenzug aufgehängt, der über
die Laufkatze 1 entlang des Trägers verfahrbar ist.
[0031] Auch bei dieser dritten Ausführungsform sind das erste und zweite Laufrad 3a, 3b
gemeinsam über einen elektrischen Fahrmotor 4 angetrieben. Der Fahrmotor 4 ist über
ein Getriebe 9, das an dem rechten Seitenteil 5g angeflanscht ist, antriebsmäßig mit
dem ersten Laufrad 3a verbunden. Entsprechend der zweiten Ausführungsform sind auf
der Rückseite des ersten Seitenteils 5g eine erste und eine zweite Zugmittelscheibe
11a, 11b angeordnet, die über entsprechende Wellen mit den auf der gegenüber liegenden
Seite des ersten Seitenteils 5g angeordnete erste und zweite Laufräder 3a, 3b antriebsmäßig
verbunden sind. Auch hier sind die erste und die zweite Zugmittelscheibe 11a, 11b
über ein umlaufendes und als Zahnriemen ausgebildetes Zugmittel 10 antriebsmäßig miteinander
verbunden. Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist in der Figur 7 eine Abdeckung für
das Zugmittel 10 und die Zugmittelscheiben 11a, 11b weggelassen worden. Diese Abdeckung
ist zwischen dem ersten Seitenteil 5g und dem Getriebe 9 angeordnet.
[0032] Die vorliegende Erfindung allgemein für einen Einsatz bei Laufkatzen 1 für Hebezeuge
jeder Art und nicht nur für die vorbeschriebene Einschienenkatze in kurzer Bauform
und Kettenzüge.
Bezugszeichenliste
[0033]
- 1
- Laufkatze
- 2
- Träger
- 2a
- Fahrschiene
- 3a
- erstes Laufrad
- 3b
- zweites Laufrad
- 3c
- drittes Laufrad
- 3d
- viertes Laufrad
- 3e
- Lauffläche
- 3f
- Achse
- 4
- elektrischer Fahrmotor
- 4a
- Motorwelle
- 5
- Tragrahmen
- 5a
- erste Lagerkonsole
- 5b
- zweite Lagerkonsole
- 5c
- dritte Lagerkonsole
- 5d
- vierte Lagerkonsole
- 5e
- erster Längsträger
- 5f
- zweiter Längsträger
- 5g
- erstes Seitenteil
- 5h
- zweites Seitenteil
- 6a
- erster Querträger
- 6b
- zweiter Querträger
- 7
- Hubwerk
- 7a
- Hubmotor
- 7b
- Hubgetriebe
- 7c
- Seiltrommel
- 8
- elektrischer Anschlusskasten
- 9
- Fahrgetriebe
- 10
- Zugmittel
- 11a
- erste Zugmittelscheibe
- 11b
- zweite Zugmittelscheibe
- 12
- Reibrollen
- 12a
- Hebel
- 12b
- Federelement
- 13
- Lasthaken
- F
- Fahrtrichtung
1. Laufkatze (1) für ein Hebezeug, mit einem an einem Tragrahmen (5) angeordneten Hubwerk
(7), mit an dem Tragrahmen (5) gelagerten Laufrädern (3a, 3b, 3c, 3d), über die die
Laufkatze (1) an einem Träger (2) verfahrbar ist und von denen mindestens ein erstes
Laufrad (3a) auf einer Achse gelagert ist und die Achse gemeinsam mit dem Laufrad
(3a) mittels eines Fahrmotors (4) antreibbar ist, wobei das antreibbare erste Laufrad
(3a) eine umlaufende Lauffläche (3e) aufweist und die Lauffläche (3e) derart ausgebildet
und angeordnet ist, dass sie beim Verfahren der Laufkatze (1) an dem Träger (2) mit
dem Träger (2) in Kontakt steht, dadurch gekennzeichnet, dass das antreibbare erste Laufrad (3a) derart mit mindestens einem der weiteren Laufräder
(3b, 3c, 3d) über ein Zugmittel (10) antriebsmäßig miteinander verbunden ist, dass
die Achse zwischen dem Fahrmotor (4) und dem Zugmittel (10) angeordnet und damit das
Zugmittel (10) der Achse antriebsmäßig nachgeschaltet ist, so dass das Zugmittel (10)
von der Achse angetrieben werden kann, und die Lauffläche (3e) beim Verfahren der
Laufkatze (1) an dem Träger (2) außerhalb des Zugmittels (10) mit dem Träger (2) in
Kontakt steht.
2. Laufkatze (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das angetriebene erste Laufrad (3a) und das mindestens eine der weiteren Laufräder
(3a, 3b, 3c, 3d) in Fahrtrichtung (F) der Laufkatze (1) gesehen hintereinander und
auf einer gemeinsamen Seite der Träger (2) angeordnet sind.
3. Laufkatze (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass von dem angetriebenen ersten Laufrad (3a) über das Zugmittel (10) das zweite Laufrad
(3b) antreibbar ist.
4. Laufkatze (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugmittel (10) als Keilrippenriemen ausgebildet ist.
5. Laufkatze (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass den angetriebenen Laufrädern (3a, 3b, 3c, 3d) antriebsmäßig jeweils eine Zugmittelscheibe
(11a, 11b) zugeordnet ist und das Zugmittel (10) um die Zugmittelscheiben (11a, 11b)
umläuft.
6. Laufkatze (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die angetriebenen Laufräder (3a, 3b, 3c, 3d) und die zugehörige Zugmittelscheibe
(11a, 11b) jeweils einteilig ausgebildet sind.
7. Laufkatze (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugmittelscheibe (11a, 11b) jeweils an die Lauffläche (3e) der angetriebenen
Laufräder (3a, 3b, 3c, 3d) angrenzt.
8. Laufkatze (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die angetriebenen Laufräder (3a, 3b, 3c, 3d) und die zugehörige Zugmittelscheibe
(11a, 11b) jeweils über eine Motorwelle (4a) beziehungsweise eine Achse (3f) antriebsmäßig
miteinander verbunden sind.
9. Laufkatze (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die angetriebenen Laufräder (3a, 3b, 3c, 3d) über federnd vorgespannte Reibrollen
(12) in Richtung des als Fahrschiene dienenden Trägers (2) beaufschlagt sind.
1. Trolley (1) for lifting gear, comprising a lifting mechanism (7) arranged on a support
frame (5) and comprising running wheels (3a, 3b, 3c, 3d) which are mounted on the
support frame (5) and via which the trolley (1) can be moved on a beam (2) and of
which at least one first running wheel (3a) is mounted on an axle and the axle can
be driven together with the running wheel (3a) by means of a drive motor (4), wherein
the drivable first running wheel (3a) has a circumferential running surface (3e) and
the running surface (3e) is designed and arranged such that it is in contact with
the beam (2) when the trolley (1) moves on the beam (2), characterised in that the drivable first running wheel (3a) is drivingly connected to at least one of the
further running wheels (3b, 3c, 3d) via a traction mechanism (10) such that the axle
is arranged between the drive motor (4) and the traction mechanism (10) and thus the
traction mechanism (10) is drivingly connected downstream of the axle, so that the
traction mechanism (10) can be driven by the axle, and the running surface (3e) is
in contact with the beam (2) when the trolley (1) moves on the beam (2) outside of
the traction mechanism (10).
2. Trolley (1) as claimed in claim 1, characterised in that the driven first running wheel (3a) and the at least one of the further running wheels
(3a, 3b, 3c, 3d) are arranged, as seen in the direction of travel (F) of the trolley
(1), one behind the other and on a common side of the beams (2).
3. Trolley (1) as claimed in claim 1 or 2, characterised in that the second running wheel (3b) can be driven by the driven first running wheel (3a)
via the traction mechanism (10).
4. Trolley (1) as claimed in any one of claims 1 to 3, characterised in that the traction mechanism (10) is designed as a V-ribbed belt.
5. Trolley (1) as claimed in any one of claims 1 to 4, characterised in that in each case a traction mechanism disk (11a, 11b) is drivingly allocated to the driven
running wheels (3a, 3b, 3c, 3d) and the traction mechanism (10) rotates about the
traction mechanism disks (11a, 11b).
6. Trolley (1) as claimed in claim 5, characterised in that the driven running wheels (3a, 3b, 3c, 3d) and the associated traction mechanism
disk (11a, 11b) are each formed in one piece.
7. Trolley (1) as claimed in claim 6, characterised in that the traction mechanism disk (11a, 11b) adjoins the respective running surface (3e)
of the driven running wheels (3a, 3b, 3c, 3d).
8. Trolley (1) as claimed in claim 5, characterised in that the driven running wheels (3a, 3b, 3c, 3d) and the associated traction mechanism
disk (11a, 11b) are drivingly connected to one another in each case by means of a
motor shaft (4a) or an axle (3f).
9. Trolley (1) as claimed in any one of claims 1 to 8, characterised in that the driven running wheels (3a, 3b, 3c, 3d) are acted upon via resiliently biased
friction rollers (12) in the direction of the beam (2) serving as the travel rail.
1. Chariot (1), destiné à un engin de levage, comprenant un dispositif de levage (7)
disposé sur un cadre de support (5), des roues (3a, 3b, 3c, 3d) montées sur le cadre
de support (5), permettant de déplacer le chariot (1) sur un support (2) mobile et
dont au moins une première roue (3a) est montée sur un axe, l'axe pouvant être entraîné
conjointement avec la roue (3a) au moyen d'un moteur de roulement (4), la première
roue entraînable (3a) comportant une surface de roulement circonférentielle (3e) et
la surface de roulement (3e) étant conçue et disposée de manière à venir en contact
avec le support (2) lorsque le chariot (1) se déplace sur le support (2), caractérisé en ce que la première roue entraînable (3a) est reliée à au moins une des autres roues (3b,
3c, 3d), en entraînement l'une avec l'autre, par un moyen de traction (10) de manière
à ce que l'axe soit disposé entre le moteur de roulement (4) et le moyen de traction
(10) et donc le moyen de traction (10) soit en entraînement en aval de l'axe de sorte
que le moyen de traction (10) puisse être entraîné par l'axe et que la surface de
roulement (3e) vienne en contact avec le support (2) à l'extérieur du moyen de traction
(10) lorsque le chariot (1) se déplace sur le support (2).
2. Chariot (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la première roue (3a) entraînée et l'au moins une des autres roues (3a, 3b, 3c, 3d)
sont disposées l'une derrière l'autre et sur un côté commun du support (2) par référence
au sens de roulement (F) du chariot (1).
3. Chariot (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la deuxième roue (3b) peut être entraînée par la première roue entraînée (3a) par
le biais du moyen de traction (10).
4. Chariot (1) selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le moyen de traction (10) est réalisé sous la forme d'une courroie trapézoïdale à
nervures.
5. Chariot (1) selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les roues entraînées (3a, 3b, 3c, 3d) sont associées chacune en entraînement à un
moyen de traction à poulie (11a, 11b) et le moyen de traction (10) tourne autour du
moyen de traction à poulie (11a, 11b).
6. Chariot (1) selon la revendication 5, caractérisé en ce que les roues entraînées (3a, 3b, 3c, 3d) et le moyen de traction à poulie (11a, 11b)
associé sont chacun formés d'une seule pièce.
7. Chariot (1) selon la revendication 6, caractérisé en ce que le moyen de traction à poulie (11a, 11b) est adjacente à la surface de roulement
(3e) de chacune des roues entraînées (3a, 3b, 3c, 3d).
8. Chariot (1) selon la revendication 5, caractérisé en ce que les roues entraînées (3a, 3b, 3c, 3d) et le moyen de traction à poulie (11a, 11b)
associée sont reliés en entraînement entre eux à chaque fois par un arbre moteur (4a)
ou par un axe (3f).
9. Chariot (1) selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que les roues entraînées (3a, 3b, 3c, 3d) sont sollicitées par des galets de friction
(12) précontraints par ressort en direction du support (2) servant de rail de roulement.