| (19) |
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(11) |
EP 3 224 562 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.11.2021 Patentblatt 2021/44 |
| (22) |
Anmeldetag: 19.09.2015 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2015/001863 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2016/082902 (02.06.2016 Gazette 2016/22) |
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| (54) |
PLATTENELEMENT FÜR EINEN PLATTENWÄRMETAUSCHER
PLATE ELEMENT FOR A PLATE HEAT EXCHANGER
ÉLÉMENT DE PLAQUE POUR ÉCHANGEUR DE CHALEUR À PLAQUES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
24.11.2014 DE 102014017362
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.10.2017 Patentblatt 2017/40 |
| (73) |
Patentinhaber: Klingenburg GmbH |
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45968 Gladbeck (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- KLINGENBURG, Kai
45239 Essen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Lelgemann, Karl-Heinz |
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Patentanwälte Spalthoff und Lelgemann
Postfach 34 02 20 45074 Essen 45074 Essen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 2 053 335 GB-A- 2 417 315 US-A1- 2012 073 791
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DE-A1-102005 003 543 US-A1- 2007 151 447 US-A1- 2013 233 514
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Plattenelement für einen Plattenwärmetauscher.
[0002] Derartige Plattenelemente sind in unterschiedlichster Form und aus einer Vielzahl
unterschiedlicher Werkstoffe üblich.
[0003] EP-A-2053335 offenbart ein Plattenelement gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, d.h. ein Plattenelement
für einen Wärmetauscher, das eine zumindest zweischichtige Anordnung ist, mit einer
Schicht, mittels der Enthalpie zwischen zwei durch das Plattenelement getrennten Fluidströmen
übertragbar ist, und zumindest einer durchbrochenen Schicht.
[0005] Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Plattenelement für
einen Plattenwärmetauscher zur Verfügung zu stellen, das einerseits mit einem geringen
Aufwand herstellbar ist, ein vergleichsweise geringes Gewicht aufweist und dennoch
neben den üblichen Wärmeaustauscheigenschaften auch über hervorragende Enthalpie-Austauscheigenschaften
verfügt. Neben sensibler Wärme bzw. Temperatur soll zwischen unterschiedlichen Fluidströmen
auch Feuchtigkeit bzw. Wasserdampf übertragen bzw. ausgetauscht werden.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Plattenelement für einen Plattenwärmetauscher
gemäß Anspruch 1 gelöst.
[0007] Ein derartiges Plattenelement ist mit einem geringen Aufwand mit den gewünschten
Eigenschaften herstellbar.
[0008] Die Membranschicht des erfindungsgemäßen Plattenelements lässt sich vorteilhaft als
Kunststoffmembranschicht ausgestalten.
[0009] Die zumindest eine Trägerschicht des erfindungsgemäßen Plattenelements kann mit einem
vergleichsweise geringen Aufwand als Gewebe- oder Vliesschicht ausgebildet werden,
wobei sich durch die Auswahl der genannten Werkstoffe die notwendigerweise durchbrochene
Struktur der Trägerschicht vorteilhaft ergibt.
[0010] Um das erfindungsgemäße Plattenelement mit einem technischkonstruktiv geringen Aufwand
mit der vorgebbaren mechanischen Festigkeit und der gewünschten räumlichen Struktur
zu versehen, ist es vorteilhaft, wenn die zumindest eine Trägerschicht des Plattenelements
aus einem thermisch verformbaren Werkstoff ausgebildet ist.
[0011] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform des erfindungsgemäßen Plattenelements ist
dieses als dreischichtige Laminatanordnung ausgebildet, mit einer weiteren Trägerschicht,
die auf der der ersten Trägerschicht abgewandten Seite der Membranschicht angeordnet
ist und mittels der dem Plattenelement ebenfalls eine vorgebbare mechanische Festigkeit
und eine räumliche Struktur verleih- und diese aufrecht erhaltbar sind.
[0012] Eine flächige, punktuelle, streifige oder gitterförmige Verbindung jeder Trägerschicht
mit der Membranschicht kann durch Werkstoffeigenschaften jeder Träger- und/oder der
Membranschicht realisierbar sein. Hierbei sind dann keine zusätzlichen Verbindungsmittel,
wie Klebstoffe od.dgl., erforderlich.
[0013] Alternativ ist es jedoch auch möglich, die flächige, punktuelle, streifige oder gitterförmige
und haftende Verbindung zwischen der Membranschicht jeder Trägerschicht durch ein
Bindemittel, vorzugsweise durch ein Hotmelt-Klebemittel, zu realisieren.
[0014] Die Vliesschichten lassen sich vorteilhaft aus einem Polyestervlies ausgestalten.
[0015] Dieses Polyestervlies sollte zweckmäßigerweise ein Gewicht aufweisen, das zwischen
20 und 80, vorzugsweise bei etwa 50 g/m
2, liegt.
[0016] Um die Durchlässigkeit des Polyestervlieses für Flüssigkeit und damit den Abtransport
von Flüssigkeit zur Kunststoffmenbranschicht zu gewährleisten, ist es vorteilhaft,
wenn das Polyestervlies hygroskopisch einstellbar ist.
[0017] Dies kann zweckmäßigerweise dadurch erreicht werden, dass das Polyestervlies eine
Beschichtung aus einem Zeolithen und einem Binder aufweist.
[0018] Die Enthalpie-Übertragungseigenschaften der Kunststoffmembranschicht lassen sich
mit einem vergleichsweise geringen Aufwand realisieren, wenn die Kunststoffmembranschicht
aus einem Polymer- oder Polyurethan-Werkstoff ausgebildet ist.
[0019] Zweckmäßigerweise sind die vorstehend geschilderten Plattenelemente an ihren Rändern
verfalz- und verschweiß- oder verklebbar, so dass sie mit einem äußerst geringen technischkonstruktiven
Aufwand zu einem Plattenwärmetauscher zusammengefügt werden können.
[0020] Bei einem erfindungsgemäßen Verfahren zur Herstellung eines Plattenelements für Plattenwärmetauscher
gemäß Anspruch 1 wird eine zumindest zweischichtige Laminatanordnung aus einer Membranschicht,
vorzugsweise einer Kunststoffmembranschicht, und zumindest einer Trägerschicht, vorzugsweise
jeweils einer Vliesschicht auf beiden Seiten der Kunststoffmembranschicht, in einer
ebenen Form erstellt, wonach diese ebene Laminatanordnung mittels eines einzigen Verformungsschritts
mit der für das Plattenelement vorgesehenen räumlichen, tragfähigen und aufrecht erhaltbaren
Struktur versehen wird. Bei diesem Verformungsschritt können diejenigen Werkzeuge
verwendet werden, die auch bei Plattenelementen aus aus dem Stand der Technik bekannten
Werkstoffen eingesetzt werden. Von daher sind keine aufwändigen Änderungen etc. vorhandener
Produktionsanlagen erforderlich.
[0021] Zweckmäßigerweise wird bei dem Verformungsschritt simultan eine Haftverbindung zwischen
jeder Trägerschicht und der Membranschicht geschaffen. Der Aufwand für die Herstellung
des erfindungsgemäßen Plattenelements kann somit vergleichsweise niedrig sein.
[0022] Die Verformung, die mit der Herstellung der Haftverbindung einhergeht, erfolgt mittels
Pressung bei maximal 160 Grad C. Hierdurch wird gewährleistet, dass die Enthalpie-Übertragungseigenschaften
der Membranschicht nicht beeinträchtigt werden.
[0023] Die hygroskopische Einstellung der Träger- bzw. Vliesschichten kann mit einem vergleichsweise
geringen Aufwand dadurch realisiert werden, dass die Träger- bzw. Vliesschichten mittels
eines Eintauch- oder Sprühvorgangs mit einer Beschichtung aus einem Zeolithen und
einem Binder versehen werden.
[0024] Aufgrund der hygroskopischen Einstellung der Träger- bzw. Vliesschichten kann, sofern
eine hydrophile Einstellung der Träger- bzw. Vliesschichten vorgesehen wird, erreicht
werden, dass sich in den Träger- bzw. Vliesschichten abgelagertes Wasser gleichmäßig
über die Oberfläche der Träger- bzw. Vliesschichten verteilt, wodurch die Durchlässigkeit
des Plattenelements insgesamt erhalten bleibt.
[0025] Im Folgenden wird die Erfindung anhand einer Ausführungsform unter Bezugnahme auf
die Zeichnung näher erläutert, deren einzige Figur eine Prinzipdarstellung eines erfindungsgemäßen
Plattenelements zeigt, das mit weiteren gleichartigen Plattenelementen zu einem Plattenwärmetauscher
zusammenfügbar ist.
[0026] Das in der einzigen Figur gezeigte Plattenelement 1 ist in dieser Figur nicht maßstabgerecht,
sondern lediglich prinzipiell dargestellt. Bei dem in der Figur gezeigten Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Plattenelements 1 ist dieses als dreischichtige Laminatanordnung
1 ausgebildet.
[0027] Zu dieser dreischichtigen Laminatanordnung 1 gehört eine mittig in der Laminatanordnung
1 angeordnete Kunststoffmembranschicht 2, eine in der Figur oberhalb der Kunststoffmembranschicht
2 angeordnete erste Vliesschicht 3 und eine in der Figur unterhalb der Kunststoffmembranschicht
2 angeordnete zweite Vliesschicht 4.
[0028] Mittels der Kunststoffmembranschicht 2 ist Enthalpie zwischen zwei in der Figur nicht
gezeigten Fluidströmen übertragbar, wobei einer der Fluidströme oberhalb des Plattenelements
1 und der andere der beiden Fluidströme unterhalb des Plattenelements 1 strömt.
[0029] Die Kunststoffmembranschicht 2 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel aus einem
Polyurethan-Werkstoff ausgebildet.
[0030] Die erste Vliesschicht 3 und die zweite Vliesschicht 4 sind aus einem thermisch verformbaren
Vlieswerkstoff, im dargestellten Ausführungsbeispiel aus einem Polyestervlies, ausgebildet.
Das Polyestervlies hat ein Gewicht von 50 g/m
2. Darüber hinaus ist das Polyestervlies hygroskopisch einstellbar ausgestaltet, wobei
hierzu das Polyestervlies mit einer Beschichtung versehen ist, die aus einem geeigneten
Zeolithen und einem Binder besteht.
[0031] Mittels der beiden Vliesschichten 3, 4 wird erreicht, dass das Plattenelement 1 eine
vorgebbare mechanische Festigkeit und eine räumliche Struktur erhält. Diese mechanische
Festigkeit und diese räumliche Struktur sind für die Dauer der Nutzung des Plattenelements
in einem Plattenwärmetauscher aufrecht erhaltbar.
[0032] Zwischen der Kunststoffmembranschicht 2 einerseits und den Vliesschichten 3, 4 andererseits
ist eine flächige Haftverbindung vorgesehen. Diese kann bei dem in der einzigen Figur
gezeigten Ausführungsbeispiel des Plattenelements 1 mittels Werkstoffeigenschaften
des die Vliesschichten 3, 4 ausbildenden Polyestervlieses und/oder mittels Werkstoffeigenschaften
der Kunststoffmembranschicht 2 realisiert werden.
[0033] Alternativ ist es möglich, diese Haftverbindung mittels eines Bindemittels, vorzugsweise
mittels eines Hotmelt-Klebemittels, zu realisieren.
[0034] Zur Herstellung eines Plattenwärmetauschers aus den vorstehend geschilderten Plattenelementen
1 sind diese an ihren Rändern verfalz- und verschweißbar. Hierdurch werden voneinander
getrennte Strömungskanäle für den einen Fluidstrom und für den anderen Fluidstrom
geschaffen. Durch die Plattenelemente 1 hindurch kann zwischen den Fluidströmen Enthalpie
ausgetauscht werden.
[0035] Zur Herstellung des Plattenelements 1 wird zunächst eine ebene dreischichtige Laminatanordnung
1 erstellt. Hierbei wird auf die untere Vliesschicht 4 die Kunststoffmembranschicht
2 und auf die Kunststoffmembranschicht 2 die obere Vliesschicht 1 aufgelegt. Danach
wird mittels eines einzigen Verfahrensschritts, der sowohl der Verformung, d.h. der
Schaffung einer räumlichen Struktur für das Plattenelement 1, als auch der flächigen
Verbindung zwischen der Kunststoffmembranschicht 2 einerseits und den beiden Vliesschichten
3, 4 andererseits dient, das Plattenelement 1 erstellt. Für diesen Verfahrensschritt
können dieselben Werkzeuge eingesetzt werden, die auch bei der Herstellung herkömmlicher
Plattenelemente verwendet werden.
[0036] Des Weiteren wird bei diesem Verfahrensschritt eine Maximaltemperatur nicht überschritten,
die 160 Grad C beträgt. Hierdurch wird sichergestellt, dass die Kunststoffmembranschicht
3 ihre für die ordnungsgemäße Funktion erforderliche Enthalpie-Durchlässigkeit beibehält.
[0037] Zur hygroskopischen Einstellung der beiden Vliesschichten 3, 4 werden diese mit einer
Beschichtung aus einem Zeolithen und einem Binder versehen, wobei diese Beschichtung
durch einen Eintauch- oder einen Sprühvorgang hergestellt werden kann.
1. Plattenelement für einen Wärmetauscher, das eine zumindest zweischichtige Anordnung
(1) ist, mit einer Schicht (2), mittels der Enthalpie zwischen zwei durch das Plattenelement
(1) getrennten Fluidströmen übertragbar ist, und zumindest einer durchbrochenen Schicht
(3, 4), dadurch gekennzeichnet, dass das Plattenelement (1) als Laminatanordnung (1) ausgebildet ist, dass die der Übertragung
der Enthalpie zwischen den beiden vom Plattenelement (1) getrennten Fluidströmen dienende
Schicht als Membranschicht (2) ausgebildet ist, dass die zumindest eine durchbrochene
Schicht (3, 4) als Trägerschicht (3, 4) aus einem durchbrochenen und verformbaren
Werkstoff ausgebildet ist, und dass mittels der zumindest einen Trägerschicht (3,
4) dem Plattenelement (1) eine vorgebbare mechanische Festigkeit und eine räumliche
Struktur verleih- und diese aufrechterhaltbar ist.
2. Plattenelement nach Anspruch 1, dessen Membranschicht (2) als Kunststoffmembranschicht
(2) ausgebildet ist.
3. Plattenelement nach Anspruch 1 oder 2, dessen zumindest eine Trägerschicht (3, 4)
als Gewebe- oder Vliesschicht (3, 4) ausgebildet ist.
4. Plattenelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dessen zumindest eine Trägerschicht
(3, 4) aus einem thermisch verformbaren Werkstoff ausgebildet ist.
5. Plattenelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, das eine dreischichtige Laminatanordnung
(1) ist, mit einer weiteren Trägerschicht (4), die auf der der ersten Trägerschicht
(3) abgewandten Seite der Membranschicht (2) angeordnet und mittels der dem Plattenelement
(1) eine vorgebbare mechanische Festigkeit und eine räumliche Struktur verleih- und
diese aufrecht erhaltbar sind.
6. Plattenelement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem eine flächige, punktuelle,
streifige oder gitterförmige Verbindung jeder Trägerschicht (3, 4) mit der Membranschicht
(2) mittels Werkstoffeigenschaften jeder Träger- (3, 4) und/oder der Membranschicht
(2) realisierbar ist.
7. Plattenelement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem eine flächige, punktuelle,
streifige oder gitterförmige Verbindung jeder Trägerschicht (3, 4) mit der Membranschicht
(2) mittels eines Bindemittels, vorzugsweise eines Hotmelt-Klebemittels, realisierbar
ist.
8. Plattenelement nach einem der Ansprüche 3 bis 7, bei dem jede Vliesschicht (3, 4)
aus einem Polyestervlies ausgebildet ist.
9. Plattenelement nach Anspruch 8, bei dem das Polyestervlies ein Gewicht zwischen 20
und 80, vorzugsweise von 50 g/m2, aufweist.
10. Plattenelement nach Anspruch 8 oder 9, bei dem das Polyestervlies hygroskopisch einstellbar
ist.
11. Plattenelement nach Anspruch 10, bei dem das Polyestervlies zu seiner hygroskopischen
Einstellung eine Beschichtung aus einem Zeolithen und einem Binder aufweist.
12. Plattenelement nach einem der Ansprüche 2 bis 11, bei dem die Kunststoffmembranschicht
(2) aus einem Polyurethan-Werkstoff oder einem Polymer-Werkstoff ausgebildet ist.
13. Plattenelement nach einem der Ansprüche 1 bis 12, das an seinen Rändern verfalz- und
verschweiß- oder verklebbar und so mit weiteren gleichartigen Plattenelementen (1)
zu einem Plattenwärmetauscher zusammenfügbar ist.
14. Verfahren zur Herstellung eines Plattenelements (1) für Plattenwärmetauscher gemäß
Anspruch 1 bei dem eine zumindest zweischichtige Laminatanordnung aus einer Membranschicht,
vorzugsweise einer Kunststoffmembranschicht (2), und zumindest einer Trägerschicht
(3, 4), vorzugsweise jeweils einer Vliesschicht (3, 4) auf beiden Seiten der Kunststoffmembranschicht
(2), in ebener Form erstellt wird und diese ebene Laminatanordnung (1) mittels eines
Verformungsschritts mit einer räumlichen, tragfähigen und aufrecht erhaltbaren Struktur
versehen wird.
15. Verfahren nach Anspruch 14, bei dem bei dem Verformungsschritt auch eine Haftverbindung
zwischen jeder Trägerschicht (3, 4) und der Membranschicht (3) geschaffen wird.
16. Verfahren nach Anspruch 14 oder 15, dessen Verformungsschritt bei einer Temperatur
<160 Grad C durchgeführt wird.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 16, bei dem jede Trägerschicht (3, 4) mittels
eines Eintauch- oder Sprühvorgangs mit einer Beschichtung aus einem Zeolithen und
einem Binder versehen wird.
1. Plate element for a heat exchanger, which is an at least two-layered arrangement (1),
having a layer (2), by means of which enthalpy can be transferred between two fluid
flows separated by the plate element (1), and at least one perforated layer (3, 4),
characterized in that the plate element (1) is designed as a laminate arrangement (1), in that the layer intended to transfer the enthalpy between the two fluid flows separated
by the plate element (1) is designed as a membrane layer (2), in that the at least one perforated layer (3, 4) is designed as a support layer (3, 4) made
from a perforated and deformable material, and in that by means of the at least one support layer (3, 4) the plate element (1) can be given
a predeterminable mechanical strength and a spatial structure and this can be maintained.
2. Plate element according to Claim 1, the membrane layer (2) of which is designed as
a plastic membrane layer (2) .
3. Plate element according to Claim 1 or 2, at least one support layer (3, 4) of which
is designed as a fabric or non-woven layer (3, 4).
4. Plate element according to one of Claims 1 to 3, at least one support layer (3, 4)
of which is made of a thermally deformable material.
5. Plate element according to one of Claims 1 to 4, which is a three-layered laminate
arrangement (1), having a further support layer (4), which is arranged on the side
of the membrane layer (2) facing away from the first support layer (3) and by means
of which the plate element (1) can be given a predeterminable mechanical strength
and a spatial structure and this can be maintained.
6. Plate element according to one of Claims 1 to 5, in which a flat, specific, strip
or lattice-shaped connection of each support layer (3, 4) with the membrane layer
(2) can be achieved by means of material properties of each support layer (3, 4) and/or
the membrane layer (2).
7. Plate element according to one of Claims 1 to 5, in which a flat, specific, strip
or lattice-shaped connection of each support layer (3, 4) with the membrane layer
(2) can be achieved by means of a binding agent, preferably a hot-melt adhesive.
8. Plate element according to one of Claims 3 to 7, in which each non-woven layer (3,
4) is made of non-woven polyester.
9. Plate element according to Claim 8, in which the non-woven polyester has a weight
between 20 and 80, preferably of 50 g/m2.
10. Plate element according to Claim 8 or 9, in which the non-woven polyester can be hygroscopically
adjusted.
11. Plate element according to Claim 10, in which the non-woven polyester has a coating
made of a zeolite and a binding agent for its hygroscopic adjustment.
12. Plate element according to one of Claims 2 to 11, in which the plastic membrane layer
(2) is made of a polyurethane material or a polymer material.
13. Plate element according to one of Claims 1 to 12, which can be interlocked, welded
or bonded at its edges and can thus be joined together with other similar plate elements
(1) to form a plate heat exchanger.
14. Method for producing a plate element (1) for plate heat exchangers according to Claim
1, in which an at least two-layered laminate arrangement made of a membrane layer,
preferably a plastic membrane layer (2), and at least one support layer (3, 4), preferably
respectively a non-woven layer (3, 4) on both sides of the plastic membrane layer
(2), is produced in planar form and this planar laminate arrangement (1) is provided
with a spatial, load-bearing and maintainable structure by means of a deformation
step.
15. Method according to Claim 14, in which an adhesive connection is also created between
each support layer (3, 4) and the membrane layer (3) in the deformation step.
16. Method according to Claim 14 or 15, the deformation step of which is carried out at
a temperature < 160 degrees C.
17. Method according to one of Claims 14 to 16, in which each support layer (3, 4) is
provided with a coating made of a zeolite and a binding agent by means of an immersion
or spraying process.
1. Élément en forme de plaque, destiné à un échangeur thermique, qui est un ensemble
(1) au moins bicouches, pourvu d'une couche (2), permettant de transmettre l'enthalpie
entre deux flux fluidiques séparés par l'élément en forme de plaque (1), et d'au moins
une couche (3, 4) ajourée, caractérisé en ce que l'élément en forme de plaque (1) est conçu sous la forme d'un ensemble laminé (1),
en ce que la couche servant à transmettre l'enthalpie entre les deux flux fluidiques séparés
par l'élément en forme de plaque (1) est conçue sous la forme d'une couche de membrane
(2), en ce que l'au moins une couche (3, 4) ajourée est conçue sous la forme d'une couche porteuse
(3, 4) en un matériau ajouré et déformable et en ce qu'au moyen de l'au moins une couche porteuse (3, 4), il est possible de conférer à l'élément
en forme de plaque (1) une résistance mécanique prédéfinissable et une structure physique
et de les maintenir.
2. Élément en forme de plaque selon la revendication 1, dont la couche de membrane (2)
est conçue sous la forme d'une couche de membrane en matière plastique (2).
3. Élément en forme de plaque selon la revendication 1 ou 2, dont l'au moins une couche
porteuse (3, 4) est conçue sous la forme d'une couche en tissu ou en non-tissé (3,
4) .
4. Élément en forme de plaque selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, dont l'au
moins une couche porteuse (3, 4) est conçue en un matériau thermoformable.
5. Élément en forme de plaque selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, qui est
un ensemble laminé (1) tricouches, pourvu d'une couche porteuse (4) supplémentaire,
qui est placée sur la face de la couche de membrane (2) qui est opposée à la couche
porteuse (3) et au moyen de laquelle, il est possible de conférer à l'élément en forme
de plaque (1) une résistance mécanique prédéfinissable et une structure physique et
de les maintenir.
6. Élément en forme de plaque selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, sur lequel
un assemblage à pleine surface, en forme de ruban ou en forme de grille de chaque
couche porteuse (3, 4) avec la couche de membrane (2) est réalisable au moyen des
propriétés des matériaux de chaque couche porteuse (3, 4) et/ou de la couche de membrane
(2).
7. Élément en forme de plaque selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, sur lequel
un assemblage à pleine surface, en forme de ruban ou en forme de grille de chaque
couche porteuse (3, 4) avec la couche de membrane (2) est réalisable au moyen d'un
agent liant, de préférence d'un agent adhésif thermofusible.
8. Élément en forme de plaque selon l'une quelconque des revendications 3 à 7, sur lequel
chaque couche de non-tissé (3, 4) est conçue dans un non-tissé en polyester.
9. Élément en forme de plaque selon la revendication 8, sur lequel le non-tissé en polyester
présente un poids compris entre 20 et 80, de préférence de 50 g/m2.
10. Élément en forme de plaque selon la revendication 8 ou 9, sur lequel le non-tissé
en polyester est à hygroscopie réglable.
11. Élément en forme de plaque selon la revendication 10, sur lequel, pour le réglage
de son hygroscopie, le non-tissé en polyester comporte un revêtement en une zéolithe
et un agent liant.
12. Élément en forme de plaque selon l'une quelconque des revendications 2 à 11, sur lequel
la couche de membrane en matière plastique (2) est conçue en un matériau polyuréthane
ou en un matériau polymère.
13. Élément en forme de plaque selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, qui sur
ses bords est susceptible d'être plié, soudé ou collé et qui est ainsi susceptible
d'être assemblé avec d'autres éléments en forme de plaques (1) de même type en un
échangeur thermique à plaques.
14. Procédé, conçu pour fabriquer un élément en forme de plaque (1), destiné à des échangeurs
thermiques à plaques selon la revendication 1, sur lequel l'on créé un ensemble laminé
au moins bicouches en une couche de membrane, de préférence en une couche de membrane
en plastique (2), et en au moins une couche porteuse (3, 4), de préférence respectivement
une couche de non-tissé (3, 4) sous forme plane sur les deux faces de la couche de
membrane en matière plastique (2), et l'on munit au moyen d'une étape de formage ledit
ensemble laminé plan d'une structure porteuse physique et susceptible d'être maintenue.
15. Procédé selon la revendication 14, lors duquel l'on créé lors de l'étape de formage
également un assemblage adhérent entre chaque couche porteuse (3, 4) et la couche
de membrane (3).
16. Procédé selon la revendication 14 ou 15, dont l'étape de formage est réalisée à une
température < 160 degrés C.
17. Procédé selon l'une quelconque des revendications 14 à 16, lors duquel l'on munit
chaque couche porteuse (3, 4) par un processus d'immersion ou de vaporisation d'un
revêtement en une zéolithe et un agent liant.

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