(19)
(11) EP 3 225 283 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
04.10.2017  Patentblatt  2017/40

(21) Anmeldenummer: 17460004.9

(22) Anmeldetag:  09.02.2017
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A62C 2/06(2006.01)
E04B 1/94(2006.01)
A62C 2/10(2006.01)
E06B 5/16(2006.01)
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
BA ME
Benannte Validierungsstaaten:
MA MD

(30) Priorität: 29.03.2016 PL 41667716
12.01.2017 PL 42016117

(71) Anmelder: FIMARC Zenon Malkowski
62-051 Wiry (PL)

(72) Erfinder:
  • MALKOWSKI, Zenon
    62-051 Wiry (PL)

(74) Vertreter: Piatkowska, Elzbieta 
Kancelaria Patentowa Skorzewo, ul. Truskawkowa 12
60-185 Poznan
60-185 Poznan (PL)

   


(54) FEUERSCHUTZABSCHLUSS


(57) Gegenstand der Erfindung ist ein Feuerschutzabschluss zum Schließen von Öffnungen in Gebäudewänden und zum Schutz der Räume vor der Ausbreitung von Feuer.
Der Feuerschutzabschluss gemäß der ersten Lösung der Erfindung besteht aus mehreren Schichten eines elastischen, feuerfesten Materials, von denen die mindestens eine Tragschicht (1) die wichtigste Rolle spielt. An jeder Tragschicht (1) sind elastische, leistenförmige Laschen (2) aus feuerfestem Material befestigt und parallel nebeneinander angeordnet. Jede Lasche (2) ist mit einer ihrer Längskanten (3) an der Tragschicht (1) befestigt. Mindestens einer der Flächen (4, 4A) der Lasche (2) hat eine Quellbeschichtung (5) aus einem Material, dass bei Erhitzung dicker wird. Nach dem Quellen der Beschichtung (5) während eines Brandes neigt sich jede Lasche (2) von der Tragschicht (1) weg und ruht mit ihrer freien Kante (6) auf der Fläche der anliegenden Oberschicht (7) und/oder Zwischenlage (8).
Der Feuerschutzabschluss in Form eines Rollvorhangs gemäß der zweiten Lösung der Erfindung dient zum Schließen einer Fensteröffnung (12) in einer Gebäudewand (13) und verfügt über eine Tragschicht in Form eines Mantels (1) aus einem elastischen feuerfesten Material. Am Mantel (1) sind mit ihren oberen Längskanten (3) leistenförmige Laschen (2) aus einem elastischen, feuerfesten Material befestigt. Die Laschen (2) sind eine über der anderen und einander überlappend angebracht. Jede der Laschen (2) überlappt die darunter liegende Lasche (2) um mindestens ihre halbe Höhe (W). Darüber hinaus haben die Innenflächen (4) aller Laschen (2) eine Quellbeschichtung (5) aus einem feuerfesten Material. Wenn die Beschichtung (5) bei einem Brand aufquillt, neigt sich jede Lasche (2) quer vom der Oberfläche des Mantels (1) weg und die Laschen (2) bilden mit ihren Quellbeschichtungen (5) eine senkrechte Isolierschicht (21).










Beschreibung


[0001] Gegenstand der Erfindung ist ein Feuerschutzabschluss bestehend aus vielen Schichten eines elastischen feuerfesten Materials zum Schließen von Öffnungen in Gebäudewänden und zum Schutz der Räume vor der Ausbreitung von Feuer.

[0002] Bekannt ist ein feuerfester Tormantel, eigentlich ein Rollvorhang der in der Beschreibung der polnischen Patentanmeldung P - 402658 vorgestellt wurde. Dieser bereits bekannte Rollvorhang besteht aus zwei grundsätzlich senkrechten und zueinander parallelen elastischen Schichten zwischen denen Querverbindungen, eine über der anderen, in Form von Paneelen aus elastischem Material angebracht sind. Sowohl Schichten als auch Verbindungen sind aus nicht brennbarem Gewebe. Eine der waagerechten Kanten jeder Verbindung ist an einer Schicht befestigt, während die andere waagerechte Kante der Verbindung darunter an der gegenüberliegenden Schicht befestigt ist. Die durchgehenden Kammern zwischen zwei benachbarten Verbindungen sind mit Paneelen aus elastischer Isoliermatte aus nicht brennbarer Mineralfaser gefüllt. Mindestens eine der Seitenflächen eines jeden Paneels aus Isoliermatte hat einen Belag aus Alufolie, der Wärmestrahlung reflektiert. Aus der polnischen Patentschrift Nr 206404 ist ein Brandschutzrolltor mit einem einzigen Vorhang mit zwei mehrschichtigen Panzern bekannt. Jeder Panzer des Vorhangs hat zwei Außenmäntel aus gelenkig miteinander verbundenen steifen Profilleisten, zwischen denen schichtweise Keramikfasermatten eingesetzt sind. Darüber hinaus ist aus der polnischen Patentanmeldung P - 380783 ein rollbarer Feuerschutzabschluss aus zwei elastischen feuerfesten Vorhängen bekannt. Jeder Vorhang hat einen zweischichtigen Mantel bestehend aus einer Tragschicht aus feuerfestem Gewebe und einer Wärmedämmschicht in Form einer Matte aus Mineralwolle. Die beiden Vorhänge sind durch einen Luftraum getrennt, während die beiden Mantelschichten eines jeden Vorhangs unten und oben waagerecht miteinander verbunden sind. Die Patentschrift EP 2384792 beschreibt ihrerseits einen bekannten Feuerschutzabschluss in Form zweier mehrschichtiger Rollvorhänge. Zwischen diesen Vorhängen befindet sich ein Isolationsraum, in den Kühlungsluft geblasen wird. Der innere Vorhang besteht aus kettenartig verbundenen mehrschichtigen Segmenten, die jeweils aus zwei Außenschichten aus feuerfestem Gewebe und einer Zwischenlage aus wärmedämmendem Material bestehen. Ähnlich besteht aus der äußere Vorhang aus zwei Schichten feuerfesten Gewebes und einer Zwischenlage aus wärmedämmendem Material, wobei diese Schichten auf verschiedenen Höhen miteinander vernietet sind. Der bekannte, mehrschichtige Vorhang mit einer Stärke von 10 bis 30 mm erreicht nicht die Mindestfeuerbeständigkeit von 30 Minuten. Daher müssen Tore aus zwei Vorhängen eingesetzt werden, bei denen die Vorhänge je nach der geforderten Feuerbeständigkeit in einem bestimmten Abstand voneinander befestigt sind. Zur Gewährleistung einer 120-minütigen Feuerbeständigkeit wird ein aus der oben erwähnten Patentanmeldung P.380783 bekanntes Tor aus zwei Vorhängen verwendet, bei dem die beiden Vorhänge durch einen Luftraum mit einer Spannweite von rund 800 mm voneinander getrennt sind. Diese Art Feuerschutzabschluss nimmt viel Platz ein und die Anwendung ist mit beachtlichen Inspektions- und Instandhaltungskosten verbunden.

[0003] Der aus mehreren Schichten eines elastischen feuerfesten Materials bestehende Feuerschutzabschuss zeichnet sich gemäß der ersten Lösung der Erfindung dadurch aus, dass er mindestens eine Tragschicht aus feuerfestem Material hat, an der leistenförmige Laschen aus feuerfestem Material befestigt sind. Jede dieser Laschen ist an einer Längskanten befestigt. Mindestens eine der Flächen der Lasche hat eine Quellbeschichtung aus einem Material, dass bei Erhitzung dicker wird. Wenn diese Beschichtung aufgequollen ist, ist jede Lasche von der Fläche der Tragschicht abgeschwenkt und ruht mit der freien Kante auf der Fläche der angrenzenden Ober- und/oder Zwischenschicht. So entstehen zwischen den voneinander entfernten und Schichten und den gekippten Laschen isolierende Luftkanäle. Von Vorteil ist es, wenn die Tragschicht des Abschlusses aus Keramikfasergewebe, Glasfasergewebe oder Keramikfaserwolle ist. Die isolierenden Eigenschaften der Tragschicht verbessern sich erheblich, wenn sie mit einer Schicht aus Alufolie verkleidet ist, die Wärmestrahlung reflektiert. Dieser Effekt verstärkt sich noch, wenn die Tragschicht auf beiden Seiten mit einer Schicht Alufolie bedeckt ist. Je nach der erforderlichen Feuerbeständigkeit kann der betreffende Abschluss aus einer oder zwei Tragschichten bestehen. Ein Feuerschutzabschluss mit einer Tragschicht verfügt über eine Oberschicht, die auf der Seite mit den Laschen an die Tragschicht anschließt. Die Oberschicht des Abschlusses sollte am besten aus Keramikfasergewebe oder Glasfasergewebe sein. Die isolierenden Eigenschaften der Oberschicht verbessern sich erheblich, wenn sie mit einer Schicht aus Alufolie bedeckt ist. Besonders gut ist, wenn diese Schicht Alufolie außen mit einer Quellbeschichtung bedeckt ist. Eine andere Lösung der Erfindung besteht in einem Feuerschutzabschluss mit zwei Tragschichten, zwischen denen sich eine Zwischenlage befindet und die von außen von zwei Oberschichten bedeckt sind. Von Vorteil ist es, wenn die Zwischenlage aus Keramikfasergewebe, aus Glasfasergewebe oder aus Keramikfaserwolle ist. Je nach Bedarf kann die Fläche der Tragschicht auf der Seite der Laschen glatt oder mit einer Quellbeschichtung bedeckt sein. Die Laschen der Tragschicht liegen nebeneinander und sind mit ihren auf derselben Seite befindlichen Längskanten an der Tragschicht befestigt, wenn aber ihre Beschichtungen quellen, neigen sie sich in derselben Richtung. Eine andere Lösung besteht darin, dass die Laschen zwar auch nebeneinander platziert sind, benachbarte Laschen jedoch mit den ihren gegenüberliegenden Längskanten an der Tragschicht befestigt sind, so dass sich die Laschen beim Quellen der Beschichtungen in verschiedene Richtungen neigen. Je nach der erforderlichen Feuerbeständigkeit des Feuerschutzabschlusses sind die Laschen auf einer Seite oder auf beiden Seiten der Tragschicht befestigt. Bei der zweiten Lösung sind die Laschen einander gegenüber oder überlappend auf beiden Seiten der Tragschicht angeordnet. Wenn der Feuerschutzabschluss die Form eines Rollvorhangs hat, sind die Laschen der Tragschicht waagerecht ausgerichtet. Bei einer stationären Anwendung des Abschlusses, wenn dieser in einem Stützrahmen befestigt ist und eine Trennwand bildet, sind die Laschen der Tragschicht senkrecht ausgerichtet, wobei sie jedoch bei Bedarf auch waagerecht ausgerichtet sein können. Zur Wahrung der Elastizität des Abschlusses, werden die Laschen mit Hilfe von genieteten Nähten oder Metallklammern an der Tragschicht befestigt.

[0004] Gemäß der zweiten Lösung der Erfindung zeichnet sich der Feuerschutzabschluss, insbesondere der Rollvorhang mit Schichtaufbau, dadurch aus, dass er über eine Tragschicht aus einem elastischen feuerfesten Material verfügt, an der mit ihren Oberkanten leistenförmige Laschen aus einem elastischen feuerfesten Material befestigt sind, wobei die Laschen eine über der anderen angeordnet sind und sich überlappen und wobei jede der leistenförmigen Laschen die darunter liegende leistenförmige Lasche mit mindestens ihrer halben Höhe überlappt. Die Innenflächen aller leistenförmigen Laschen haben eine Quellbeschichtung aus einem feuerfesten Material, dass bei Erhitzung dicker wird. Bei aufgequollenem Zustand der Beschichtung neigt sich jede leistenförmige Lasche quer von der Tragschicht weg, so dass die leistenförmigen Laschen mit ihren Quellbeschichtungen gemeinsam die Isolierschicht des Feuerschutzabschlusses bilden. Die Tragschicht hat die Form eines Mantels aus Keramikfasergewebe, Glasfasergewebe oder Keramikfaserwolle. Die isolierenden Eigenschaften der Tragschicht verbessern sich erheblich, wenn sie mit einer Schicht aus Alufolie verkleidet ist, die Wärmestrahlung reflektiert. Dieser günstige Effekt verstärkt sich noch, wenn die Tragschicht auf beiden Seiten mit einer Schicht Alufolie bedeckt ist. Je nach der erforderlichen Feuerbeständigkeit des Feuerschutzabschlusses sind die leistenförmigen Laschen auf einer oder auf beiden Seiten der Tragschicht angebracht. Zur Wahrung der Elastizität des Abschlusses, werden die Laschen mit Hilfe von genieteten Nähten oder Metallklammern an der Tragschicht befestigt.

[0005] Dank dieser Lösungen zeichnet sich der Feuerschutzabschluss durch geringen Materialverbrauch und niedrige Herstellungskosten, sowie eine hohe Feuerbeständigkeit. Im Fall der ersten Lösung der Erfindung hat der Feuerschutzabschluss eine Feuerbeständigkeit von bis zu 120 Minuten und im Fall der zweiten Lösung von bis zu 240 Minuten. Je nach Anzahl der Tragschichten und der Breite der leistenförmigen Laschen beträgt die Stärke des Feuerschutzabschlusses in kaltem Zustand von 12 bis 30 mm. Bei Erhitzung während eines Brandes auf eine Temperatur von rund 1100 °C verdickt sich der Feuerschutzabschluss im Fall der ersten Lösung der Erfindung auf bis zu etwa 80 mm und im Fall der zweiten Lösung auf bis zu etwa 300 mm.

[0006] Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, wobei die einzelnen Figuren folgendes darstellen:

Fig.1 - senkrechter Längsschnitt durch einen Feuerschutzabschluss mit einer Tragschicht und waagerechten Laschen mit unterschiedlicher Neigung;

Fig.2 - senkrechter Querschnitt durch einen Feuerschutzabschluss nach Fig.1;

Fig.3 - senkrechter Querschnitt durch einen Feuerschutzabschluss nach Fig.1 mit Quellbeschichtung der Tragschicht;

Fig.4 - senkrechter Längsschnitt durch einen Feuerschutzabschluss mit einer Tragschicht und senkrechten Laschen mit unterschiedlicher Neigung;

Fig.5 - senkrechter Querschnitt durch einen Feuerschutzabschluss nach Fig.4,

Fig.6 - senkrechter Querschnitt durch einen Feuerschutzabschluss nach Fig.4 mit Quellbeschichtung der Tragschicht;

Fig.7 - senkrechter Längsschnitt durch einen Feuerschutzabschluss mit einer Tragschicht und einheitlich geneigten Laschen;

Fig.8 - senkrechter Querschnitt durch einen Feuerschutzabschluss nach Fig.7 mit einem Satz Laschen;

Fig.9 - senkrechter Querschnitt durch einen Feuerschutzabschluss mit einem Satz Laschen und Quellbeschichtung der Tragschicht;

Fig.10 - senkrechter Querschnitt durch einen Feuerschutzabschluss mit einem doppelten, symmetrischen Satz Laschen mit beidseitiger Quellbeschichtung;

Fig.11 - senkrechter Querschnitt durch einen Feuerschutzabschluss miteinem doppelten, symmetrischen Satz Laschen und Quellbeschichtungen der Tragschicht;

Fig.12 - senkrechter Längsschnitt durch einen Feuerschutzabschluss mit einer Tragschicht und einem doppelten, überlappenden Satz Laschen;

Fig.13 - senkrechter Querschnitt durch einen Feuerschutzabschluss nach Fig. 12 mit Laschen mit beidseitiger Quellbeschichtung;

Fig.14 - senkrechter Querschnitt durch einen Feuerschutzabschluss mit Quellbeschichtungen der Tragschicht;

Fig.15 - Querschnitt eines vergrößerten Ausschnitts eines Feuerschutzabschlusses mit einer Tragschicht, zwei Zwischenlagen und zwei Oberschichten;

Fig.16 - Querschnitt eines Ausschnitts eines Feuerschutzabschlusses mit zwei Tragschichten und einer dichten Zwischenlage;

Fig.17 - Querschnitt eines Ausschnitts eines Feuerschutzabschlusses mit zwei Tragschichten und einer geschäumten Zwischenlage

Fig.18 - Querschnitt eines Ausschnitts eines Feuerschutzabschlusses mit zwei Tragschichten und einer beidseitig mit Alufolie beschichteten geschäumten Zwischenlage;

Fig.19 - Querschnitt eines Ausschnitts eines Feuerschutzabschlusses mit einer Lasche mit Quellbeschichtung in kaltem Zustand;

Fig.20-Schnitt durch einen Ausschnitt eines Feuerschutzabschlusses nach Fig.19 mit geneigter Lasche;

Fig.21 - Schnitt durch einen Ausschnitt eines Feuerschutzabschlusses, bei dem sowohl die Tragschicht als auch die Laschen eine Quellbeschichtung haben, in kaltem Zustand;

Fig.22 - Schnitt durch einen Ausschnitt eines Feuerschutzabschlusses nach Fig.21 mit geneigter Lasche;

Fig.23 - Schnitt durch einen Ausschnitt eines Feuerschutzabschlusses mit einer Lasche mit beidseitiger Quellbeschichtung in kaltem Zustand;

Fig.24 - Schnitt durch einen Ausschnitt eines Feuerschutzabschlusses nach Fig.23 mit geneigter Lasche;

Fig.25 - waagerechter Schnitt durch einen Türflügel mit einem innen eingesetzten Feuerschutzabschluss;

Fig.26 - Frontansicht des Feuerschutzabschlusses in Form eines Rollvorhangs in ausgerolltem Zustand;

Fig.27 - senkrechter Querschnitt des Vorhangs nach Fig. 26;

Fig.28 - vergrößerter senkrechter Querschnitt des Vorhangs mit einem Mantel mit einem Satz leistenförmiger Laschen auf einer Seite in kaltem Zustand;

Fig.29 - senkrechter Querschnitt eines Mantels mit einem Satz Laschen mit Quellbeschichtungen auf einer Seite;

Fig.30 - perspektivische Ansicht eines Mantels nach Fig. 29;

Fig.31 - senkrechter Querschnitt eines Mantels mit einem Satz Laschen auf beiden Seiten in kaltem Zustand;

Fig.32 - senkrechter Querschnitt eines Mantel mit einem Satz Laschen mit Quellbeschichtungen auf beiden Seiten;

Fig.33 - perspektivische Ansicht eines Mantels nach Fig. 32;

Fig.34 - vergrößerter Ausschnitt des senkrechten Querschnitts eines Mantels mit einem Satz Laschen auf einer Seite;

Fig.35 - vergrößerter Ausschnitt des senkrechten Querschnitts eines Mantels mit einer Schicht Aluminiumfolie und einem Satz Laschen auf einer Seite;

Fig.36 - vergrößerter Ausschnitt des senkrechten Querschnitts eines Mantels mit einem Satz Laschen auf beiden Seiten;

Fig.37 - vergrößerter Ausschnitt des senkrechten Querschnitts eines Mantels mit zwei Schichten Aluminiumfolie und einem Satz Laschen auf beiden Seiten.



[0007] Der Feuerschutzabschluss gemäß der ersten Lösung der Erfindung besteht aus mehreren Schichten eines elastischen, feuerfesten Materials, von denen die einzelne Tragschicht 1 oder die zwei Tragschichten 1 aus Keramikfasergewebe 1A, Glasfasergewebe 1B oder aus Keramikfaserwolle 1C die wichtigste Rolle spielen. An jeder Tragschicht 1 sind elastische, leistenförmige Laschen 2 aus feuerfestem Material befestigt und parallel nebeneinander angeordnet. Jede Lasche 2 ist mit einer ihrer Längskanten 3 an der Tragschicht 1 befestigt. Mindestens einer der Flächen 4, 4A der Lasche 2 hat eine Quellbeschichtung 5 aus einem Material, dass bei Erhitzung dicker wird. Nach dem Quellen der Beschichtung 5 während eines Brandes neigt sich jede Lasche 2 von der Tragschicht 1 weg und ruht mit ihrer freien Kante 6 auf der Fläche der anliegenden Oberschicht 7 und/oder Zwischenlage 8. Wie in der Abbildung von Fig.1- 6 gezeigt, verfügt der Feuerschutzabschluss über eine Tragschicht 1 und eine Oberschicht 7, die mit der Seite der Laschen 2 an der Tragschicht 1 anliegt. Fig.15 - 17 hingegen zeigen einen Abschluss mit zwei Tragschichten 1, zwischen denen sich eine Zwischenlage 8 befindet und an die von außen zwei Oberschichten 7 anliegen. Jede Oberschicht 7 besteht aus Keramikfasergewebe 7A oder aus Glasfasergewebe 7B. Zur Verbesserung der isolierenden Eigenschaften der Oberschicht 7 ist diese mit einer Schicht 9 Alufolie verkleidet. Bei Bedarf kann die Folienschicht 9 von außen mit einer Quellbeschichtung 5 verkleidet werden. Die Zwischenlage 8 besteht aus Keramikfasergewebe 8A, Glasfasergewebe 8B oder Keramikfaserwolle 8C. Gemäß Fig.7- 9 sind die Laschen 2 mit ihren auf derselben Seite befindlichen Kanten 3 an der Tragschicht 1 befestigt, so dass sich die Laschen 2 nach dem Aufquellen ihrer Beschichtungen 5 in derselben Richtung neigen. Gemäß Fig.1 - 6 sind benachbarte Laschen 2 mit ihren gegenüberliegenden Kanten 3 an der Tragschicht 1 befestigt, so dass sich benachbarte Laschen 2 nach dem Aufquellen ihrer Beschichtungen 5 in verschiedenen Richtungen neigen. Je nach Art des verwendeten Materials ist die Oberfläche der Tragschicht 1 auf der Seite der Laschen 2 entweder glatt oder mit einer Quellbeschichtung 5 verkleidet. Zur Verbesserung der isolierenden Eigenschaften der Tragschicht 1 ist diese auf einer Seite mit einer Schicht 9 aus Alufolie oder auf beiden Seiten mit zwei Folienschichten 9 bedeckt. Wie in Fig.1 - 9 und Fig.10 - 14 gezeigt, sind die Laschen 2 auf einer Seite oder auf beiden Seiten der Tragschicht 1 befestigt, wobei gemäß Fig. 10 und 11 sowie Fig.13 und 14 die auf beidseitig befindlichen Laschen 2 einander gegenüber oder überlappend angebracht sind. Je nach Bedarf sind die Laschen 2 waagerecht oder senkrecht ausgerichtet und mit Hilfe von genieteten Nähten 10 oder Metallklammern 10A an der Tragschicht 1 befestigt. Die Tragschicht 1 des Feuerschutzabschlusses kann auch, wie in der Zeichnung nicht dargestellt ist, mit schräg ausgerichteten Laschen 2 versehen werden. Fig.15 zeigt einen Feuerschutzabschluss mit einer Tragschicht 1 aus Keramikfaserwolle 1C, an die auf beiden Seiten zwei Zwischenlagen 8 aus Keramikfaserwolle 8C anschließen, die außen mit zwei Oberschichten 7 aus Keramikfasergewebe 7A verkleidet sind. An der Tragschicht 1 sind auf beiden Seiten Laschen 2 mit einfachen Quellbeschichtungen befestigt 5. Jede der Oberschichten 7 hat auf der Innenseite eine Schicht 9 Alufolie mit Quellbeschichtung 5. Fig.16 zeigt einen Feuerschutzabschluss mit zwei Tragschichten 1 aus Keramikfasergewebe 1A, die durch eine Zwischenlage 8 aus Keramikfasergewebe 8A oder aus Glasfasergewebe 8B voneinander getrennt sind. An jeder der Tragschichten 1 sind auf beiden Seiten Laschen 2 mit einfachen Quellbeschichtungen 5 befestigt. Die Tragschichten 1 sind außen mit zwei Oberschichten 7 aus Glasfasergewebe 7B verkleidet, an die auf Innenseite eine Schicht 9 aus Alufolie anliegt. Gemäß Fig.17 hat der Abschluss zwei Tragschichten 1 aus Glasfasergewebe 1B, die durch eine Zwischenlage 8 aus Keramikfaserwolle 8C voneinander getrennt sind. An jeder Tragschicht 1 sind auf beiden Seiten Laschen 2 mit einfachen Quellbeschichtungen 5 befestigt. Die Tragschichten 1 haben außen zwei Oberschichten 7 aus Keramikfasergewebe 7A. Gemäß Fig.18 hat der Abschluss zwei Tragschichten 1 aus Keramikfasergewebe 1A, getrennt durch eine Zwischenlage 8 aus Keramikfaserwolle 8C, die auf beiden Seiten mit einer Schicht 9 aus Alufolie bedeckt ist. An jeder Tragschicht 1 sind auf beiden Seiten Laschen 2 mit einfachen Quellbeschichtungen 5 befestigt. Die Tragschichten 1 haben außen zwei Oberschichten 7 aus Keramikfasergewebe 7A. Fig.19 bis Fig.24 zeigen einen Ausschnitt aus einem Feuerschutzabschluss mit einer Lasche 2 mit einer Quellbeschichtung 5, dann einen Ausschnitt aus einem Feuerschutzabschluss mit einer Tragschicht 1 und einer Lasche 2, die jeweils eine Quellbeschichtung haben 5, sowie einen Ausschnitt aus einem Feuerschutzabschluss, dessen Tragschicht 1 mit einer Schicht 9 Alufolie verkleidet ist, und wo die Lasche 2 auf beiden Seiten Quellbeschichtungen 5 hat. Fig.19, 21 und 23 zeigen die Abschlussausschnitte jeweils in kaltem Zustand, während Fig. 20, 22 und 24 die Abschlussausschnitte mit den nach der Erhitzung geneigten Laschen 5 zeigen. Fig.25 zeigt darüber hinaus einen Feuerschutzabschluss, der in einen Türflügel 11 eingesetzt ist und über eine Tragschicht 1 mit überlappend angeordneten, beidseitigen Laschen 5 verfügt.

[0008] Der Feuerschutzabschluss in Form eines Rollvorhangs gemäß der zweiten Lösung der Erfindung dient zum Schließen einer Fensteröffnung 12 in einer Gebäudewand 13 und verfügt über eine Tragschicht in Form eines Mantels 1 aus einem elastischen feuerfesten Material, inbesondere aus Keramikfasergewebe, Glasfasergewebe oder Keramikfaserwolle. Der obere Rand 14 des Mantels 1 ist an einer waagerechten, rotierenden Wickelwelle 15 befestigt, die in einem am Fenstersturz 17 der Fensteröffnung 12 befestigten Gehäuse 16 untergebracht ist. Die seitlichen Ränder 18 des Mantels 1 sitzen verschiebbar in unbeweglichen senkrechten Führungsschienen 19, welche sich an den Seiten der Fensteröffnung 12 befinden. Am unteren Rand des Mantels 1 ist ein Gewicht 20 befestigt, dass das Abrollen des Mantels 1 von der Wickelwelle 15 unterstützt. Am Mantel 1 sind mit ihren oberen Längskanten 3 leistenförmige Laschen 2 aus einem elastischen, feuerfesten Material, insbesondere Keramikfasergewebe, Glasfasergewebe oder Keramikfaserwolle befestigt. Die leistenförmigen Laschen 2 sind eine über der anderen und einander überlappend angebracht. Jede der leistenförmigen Laschen 2 überlappt die darunter liegende Lasche 2 um mindestens ihre halbe Höhe W. Darüber hinaus haben die Innenflächen 4 aller leistenförmigen Laschen 2 eine Quellbeschichtung 5 aus einem feuerfesten Material, die unter Temperaturanstieg dicker wird. Wenn die Beschichtung 5 bei einem Brand aufquillt, neigt sich jede leistenförmige Lasche 2 quer vom der Oberfläche des Mantels 1 weg und die leistenförmigen Laschen 2 bilden mit ihren Quellbeschichtungen 5 eine senkrechte Isolierschicht 21. Wie in Fig.4 und Fig.6 gezeigt, sind die leistenförmigen Laschen 2 je nach Bedarf auf einer Seite oder beiden Seiten des Mantels 1 angebracht. Zur Verbesserung der isolierenden Eigenschaften des Mantels 1 ist dieser mindestens auf einer Seite mit einer Schicht 9 Aluminiumfolie bedeckt. Wenn sich die leistenförmigen Laschen 2 nur auf einer Seite des Mantels 1 befinden, ist die Schicht 9 Aluminiumfolie auf derselben Seite angebracht. Wenn sich die leistenförmigen Laschen 2 auf beiden Seiten des Mantels 1 befinden, sind auf seinen beiden Seiten zwei Schichten 9 Aluminiumfolie angebracht. Die leistenförmigen Laschen 2 sind mit Hilfe von genieteten Nähten 10 oder Metallklammern 10A am Mantel 1 befestigt. Wenn die Fensteröffnung 12 in der Wand 13 offen bleiben soll, wird die Wickelwelle 15 mit dem aufgewickelten Mantel 1 mit Hilfe eines in der Zeichnung nicht gezeigten Antriebs oder elektromagnetischen, durch nicht gezeigte Rauchsensoren gesteuerten Haltern arretiert. Bei Auslösen des Antriebs oder der Sensoren entrollt sich der Mantel 1 und schließt die Fensteröffnung 12. Unter Einwirkung einer erhöhten Umgebungstemperatur quellen die Beschichtungen 5 der leistenförmigen Laschen 2, so dass sich alle Laschen 2 quer von der Oberfläche des Mantels 1 weg neigen. Dadurch bilden die leistenförmigen Laschen 2 mit den Quellbeschichtungen 5 eine senkrechte Isolierschicht 21 des Vorhangs mit höherer Feuerbeständigkeit. Bei einem Mantel 1 mit Laschen auf beiden Seiten 2 bilden sich zwei senkrechte Isolierschichten 21, wodurch eine fast doppelt so hohe Feuerbeständigkeit des Vorhangs erzielt wird.

[0009] Die Ausführungsmöglichkeiten der Erfindung sind nicht auf das vorgestellte Beispiel begrenzt. Falls notwendig, kann der Feuerschutzabschluss gemäß der ersten Lösung der Erfindung über eine größere Anzahl von Tragschichten 1 mit Laschen 2 verfügen, und die einzelnen Schichten des Abschlusses können anders, wechselseitig konfiguriert sein und aus anderen feuerfesten Stoffen bestehen. Der Feuerschutzabschluss gemäß der zweiten Lösung der Erfindung kann aus zwei parallelen Mänteln 1 bestehen, die durch eine Luftspalte voneinander getrennt und ein - oder beidseitig mit leistenförmigen Laschen 2 bestückt sind.

Bezeichnungen



[0010] 
  • 1 - Tragschicht
  • 1A - Keramikfaserstoff
  • 1B - Glasfaserstoff
  • 1C - Keramikfaserwolle
  • 2 - Lasche
  • 3 - Laschenkante
  • 4 - Laschenoberfläche
  • 4A - Laschenoberfläche
  • 5 - Beschichtung
  • 6 - Laschenkante
  • 7 - Oberschicht
  • 7A - Keramikfaserstoff
  • 7B - Glasfaserstoff
  • 8 - Zwischenlage
  • 8A - Keramikfaserstoff
  • 8B - Glasfaserstoff
  • 8C - Keramikfaserwolle
  • 9 - Folienschicht
  • 10- Naht
  • 10A - Klammer
  • 11 - Türflügel
  • 12 - Fensteröffnung
  • 13 - Gebäudewand
  • 14 - oberer Rand des Mantels
  • 15 - Wickelwelle
  • 16 - Gehäuse
  • 17 - Fenstersturz
  • 18 - seitlicher Rand des Mantels
  • 19 - Führungsschiene
  • 20 - Gewicht
  • 21 - Isolierschicht
  • W - Höhe der Lasche



Ansprüche

1. Feuerschutzabschluss aus mehreren Schichten eines elastischen feuerfesten Materials, dadurch gekennzeichnet, dass er mindestens eine Tragschicht (1) aus feuerfestem Material besitzt, an der leistenförmige Laschen (2) aus feuerfestem Material befestigt sind, und von denen jede mit einer ihrer Längskanten (3) befestigt ist, wobei mindestens eine Oberfläche (4, 4A) der Lasche (2) eine Quellbeschichtung (5) aus einem Material besitzt, dass bei Erhitzung dicker wird und wo sich jede Lasche (2) nach dem Aufquellen dieser Beschichtung von der Oberfläche der Tragschicht (1) weg neigt und mit dem freien Rand (6) auf der Oberfläche der anliegenden Oberschicht und/oder Zwischenlage (7, 8) aufliegt.
 
2. Feuerschutzabschluss gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass seine Tragschicht (1) aus Keramikfasergewebe (1A) besteht.
 
3. Feuerschutzabschluss gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass seine Tragschicht (1) aus Glasfasergewebe (1B) besteht.
 
4. Feuerschutzabschluss gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass seine Tragschicht (1) aus Keramikfaserwolle (1C) besteht.
 
5. Feuerschutzabschluss gemäß Anspruch 1 oder 2 oder 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragschicht (1) mit einer Schicht (9) Alufolie bedeckt ist.
 
6. Feuerschutzabschluss gemäß Anspruch 1 oder 2 oder 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragschicht (1) beidseitig mit zwei Schichten (9) aus Alufolie bedeckt ist.
 
7. Feuerschutzabschluss gemäß Anspruch 1 oder 2 oder 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass er eine Tragschicht (1) und eine Oberschicht (7) besitzt, wobei die Oberschicht auf der Seite mit den Laschen (2) an der Tragschicht (1) anliegt.
 
8. Feuerschutzabschluss gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberschicht (7) aus Keramikfasergewebe (7A) besteht.
 
9. Feuerschutzabschluss gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberschicht (7) aus Glasfasergewebe (7B) besteht.
 
10. Feuerschutzabschluss gemäß Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberschicht (7) mit einer Schicht (9) Alufolie bedeckt ist.
 
11. Feuerschutzabschluss gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die an die Oberschicht (7) anliegende Schicht (9) aus Alufolie außen eine Quellbeschichtung (5) besitzt.
 
12. Feuerschutzabschluss gemäß Anspruch 1 oder 2 oder 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der zwei Tragschichten (1) besitzt, zwischen denen sich keine Zwischenlage befindet (8) und an die zwei Oberschichten (7) anliegen.
 
13. Feuerschutzabschluss gemäß Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenlage (8) aus Keramikfasergewebe (8A) besteht.
 
14. Feuerschutzabschluss gemäß Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenlage (8) aus Glasfasergewebe (8B) besteht.
 
15. Feuerschutzabschluss gemäß Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenlage (8) aus Keramikfaserwolle (8C) besteht.
 
16. Feuerschutzabschluss gemäß Anspruch 1 oder 2 oder 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche der Tragschicht (1) auf der Seite mit den Laschen (2) glatt ist.
 
17. Feuerschutzabschluss gemäß Anspruch 1 oder 2 oder 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche der Tragschicht (1) auf der Seite mit den Laschen (2) eine Quellbeschichtung (5) hat.
 
18. Feuerschutzabschluss gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Laschen (2) nebeneinander platziert sind und auf derselben Seite mit ihren Längskanten (3) an der Tragschicht (1) befestigt sind und sich die Laschen (2) nach dem Aufquellen ihrer Beschichtungen (5) in dieselbe Richtung neigen.
 
19. Feuerschutzabschluss gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Laschen (2) nebeneinander platziert sind, wobei benachbarte Laschen (2) mit den gegenüberliegenden Längskanten (3) an der Tragschicht (1) befestigt sind und sich benachbarte Laschen (2) nach dem Aufquellen ihrer Beschichtungen (5) in verschiedenen Richtungen neigen.
 
20. Feuerschutzabschluss gemäß Anspruch 1 oder 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Laschen (2) auf einer Seite der Tragschicht (1) befestigt sind.
 
21. Feuerschutzabschluss gemäß Anspruch 1 oder 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Laschen (2) auf beiden Seiten der Tragschicht (1) befestigt sind.
 
22. Feuerschutzabschluss gemäß Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Laschen (2) einander gegenüber auf beiden Seiten der Tragschicht (1) angeordnet sind.
 
23. Feuerschutzabschluss gemäß Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Laschen (2) überlappend auf beiden Seiten der Tragschicht (1) angeordnet sind.
 
24. Feuerschutzabschluss gemäß Anspruch 1 oder 18 oder 19 oder 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Laschen (2) waagerecht ausgerichtet sind.
 
25. Feuerschutzabschluss gemäß Anspruch 1 oder 18 oder 19 oder 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Laschen (2) senkrecht angeordnet sind.
 
26. Feuerschutzabschluss gemäß Anspruch 1 oder 18 oder 19 oder 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Laschen (2) mit genieteten Nähten (10) an der Tragschicht (1) befestigt sind.
 
27. Feuerschutzabschluss gemäß Anspruch 1 oder 18 oder 19 oder 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Laschen (2) mit Hilfe von Metallklammern (10A) an der Tragschicht (1) befestigt sind.
 
28. Feuerschutzabschluss, insbesondere Rollvorhang mit Schichtaufbau, dadurch gekennzeichnet, dass er über eine Tragschicht (1) aus einem elastischen feuerfesten Material verfügt, an der mit ihren Oberkanten (3) leistenförmige Laschen (2) aus einem elastischen, feuerfesten Material befestigt sind, die eine über der anderen und einander überlappend angeordnet sind, wobei jede leistenförmige Lasche (2) die darunter liegende Lasche (2) um mindestens ihre halbe Höhe (W) überlappt, während die Innenflächen (4) der leistenförmigen Laschen (2) eine Quellbeschichtung (5) aus einem feuerfesten Material haben, die bei Erhitzung dicker wird, so dass sich die leistenförmigen Laschen (2) bei Aufquellen der Beschichtung quer von der Tragschicht (1) weg neigen, so dass die leistenförmigen Laschen (2) mit ihrer Quellbeschichtung (5) die Isolierschicht (21) des Feuerschutzabschlusses bilden.
 
29. Feuerschutzabschluss gemäß Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragschicht ein Mantel (1) aus Keramikfasergewebe ist.
 
30. Feuerschutzabschluss gemäß Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragschicht ein Mantel (1) aus Glasfasergewebe ist.
 
31. Feuerschutzabschluss gemäß Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragschicht ein Mantel (1) aus Keramikfaserwolle ist.
 
32. Feuerschutzabschluss gemäß Anspruch 28 oder 29 oder 30 oder 31, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragschicht (1) mindestens auf einer Seite mit einer Schicht (9) Aluminiumfolie bedeckt ist.
 
33. Feuerschutzabschluss gemäß Anspruch 28 oder 29 oder 30 oder 31, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragschicht (1) auf beiden Seiten mit zwei Schichten (9) Aluminiumfolie bedeckt ist.
 
34. Feuerschutzabschluss gemäß Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass die leistenförmigen Laschen (2) auf einer Seite der Tragschicht (1) angebracht sind.
 
35. Feuerschutzabschluss gemäß Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass die leistenförmigen Laschen (2) auf beiden Seiten der Tragschicht (1) angebracht sind.
 
36. Feuerschutzabschluss gemäß Anspruch 28 oder 34 oder 35, dadurch gekennzeichnet, dass die leistenförmigen Laschen (2) mit Hilfe von genieteten Nähten (10) an der Tragschicht (1) befestigt sind.
 
37. Feuerschutzabschluss gemäß Anspruch 28 oder 34 oder 35, dadurch gekennzeichnet, dass die leistenförmigen Laschen (2) mit Hilfe von Metallklammern (10A) an der Tragschicht (1) befestigt sind.
 




Zeichnung














































Recherchenbericht









Recherchenbericht




Angeführte Verweise

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente